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Der deutsche Correspondent. (Baltimore, Md.) 1841-1918, January 01, 1858, Image 2

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dt« ll Januar 18S8.
Kansa« bildet da« Dorncnlager für Bu-
Uchanan'sMmintstration-, e« wird derselben
» noch »Me. schlaflose Nächte verursachen.
die Nachricht stch bestätigen sollte, daß
Mm Lecompton Constitution mit Neger-Scla-
Weret von der Majorität angenommen wor-
Wen ist, welches Halloh werden dv unsere
Uffr-unde, die Schwarzrepublikaner. erheben!
«Zie «erden sie auf die Selavenzüchter schim
pfen ! Der Fanatismus macht dle Sehen-
den blind und die Klugen blödsinnig, da«
nicht« schlagender, al» da« Wahl-
Mraebniß in Kansa« und wie dasselbe von
MU»Schwarzrtpubllkanern aufgefaßt wird.
Geheul zufolge ist Buchanan eben so
Sclavenzüchter, wie Douglas oder
anderer Anhänger demokratischer
derselbe nun im Norden
«ooMsüden. in sklavenfreien oder Sklaven-
M'vaattn wohnen. Dte Herren vergessen, daß
Woian dte Entscheidung über die Annahm?
Moder Verwerfung de« Institut« der Neger
ß Sklaverei den Bewohnern de» Territoriums
überlassen hat und daß dtese Bewoh-
der Wahlurne diese Frage entschieden
t haben. Wenn diese Abstimmung nicht der
112 WtllenlauSdruck der Majorität sämmtlicher
. Bewohner de»Territortums ist, an wem.fra
' gen wir, liegt dte Schuld einer solchen Ano
malie? Waren et nicht die Schwarzrepub
» ltkaner tn Kansa« »nd in der Union, welche
Volk ausstachelten, ander Abstimmung
gar keinen Theil zu nehmen? Gelang e« den
Fanatllern nicht, einen großen Theil der
- Bevölkerung von Kansa« dahin zu bringen,
daß sie diesen unseligen Rath befolgten?
Dte überraschende Kunde, daß Kansas sich
für die Negersklaverei entschieden habe, ist
- eine natürliche Folge eine» so durchaus blöd
' sinnigen Rathe«, denn tn einer Republik,
.. wo da« Volk durch dte Wahlurne seinen sou
verainen Willen kund giebt, entscheidet stets
- die Majorität der Stimmenden, nicht aber
dte Majorität der Bewohner überhaupt. So
langender Borger stimmberechtigt ist und
> an der AuMung seine« Stimmrechtes nicht
verhindert wird, ist e» die Pflicht eine» Je
den, von seinem Rechte gewissenhaft Ge
brauch zu machen; findet er e» trotzdem für
rathfam, auf sein Stimmrecht zu verzichten,
s» «uß er e« sich gefallen lassen, wenn die
der Stimmenden zur Herrschaft
gelangt und er hat sich dem Beschlusse dersel
ben zu fügen. Obiger Grundsatz erklärt da»
so unwahrscheinlich klingende Relultat tn
' Mnsa»: dte Sanctionirung der Negerskla
veret im Territorium. Den abolitionistischen
- Wählern war e» gelungen, die große Majo-
»ität der Territorialbewohner zur Nichtbe
theiligung an der Wahl zu beschwatzen und.
ba .jeder die Einführung der Negersklaverei
billigende Bewohner e» sich zur Gewissen«-
sache machte, seine Slimme an der Wahl
«r«e abzugeben, so war da» Wahlresultat
etne natürliche Folge der Umtriebe der Abo
littonisten.
" So ganz blödsinnig können jedoch Gen.
Lane und Consorten nicht sein ; ein solches
Resultat müssen sie vielmehr vorausgesehen
haben. Wenn sie einen solchen Ausgang
herbeiführten, so geschah e« in der gewissen
Erwartung, daß Bürgerkrieg im Territorium
dte Folge sein müsse und dieser Bürgerkrieg,
mit seinen Strömen von Blut und seinen
' svltstigcn Schrecken, dazu dienen werde, dte
Republik in Aufregung zu erhallen. Da
durch, daß Kansa« wieder zum Bluten ge
bracht wird, hoffen sie ihre Factton am Le
i den zu erhalten und für ihren eigenen Vor
theil tm Trüben zu fischen. Ihr Zweck ist
i erreicht, Kansa« blutet wieder und manche«
wird von den Kanzeln Neu-Eng
land'» auf die Häupter der Sklavenzüchter
geschleudert, mancher kolossale Humbug aber
mal» hervorgesucht werden, um den großen
zu be,hören. Doch giebt es auch
für diesen Ucbelstand ein Hellmittel und
dafielbt wird sich al« solche« bewähren. Kan
sa» eitnet sich, weder in Bezug auf seine geo
grayh sche Lage, noch wa« dte große Masse
s.-tn-r Vevölkerung anbetrifft, für dte Neger
sklaveiet. Da« gegenwärtige Wahlresultat
tst ein, durch die falsche Politik de« Nicht
stimmen» herbeigeführte Anomalie. In den
jenes Territorium« liegt das
Da« Volk, welche« die Consti
wlion Pit der Stlaverei-Clausel angenom
men kann bei einer anderen Abstimmung
besagt' Clause! wieder verwerfen. Wahr
.scheinlii sehen sie bereit» jetzt ein, daß thre
sogenannten Freunde sie mit den. Rathe, von
»er AZMurne fern zu bleiben, bei der Nase
derui»ucfiihrt haben nnd sicherlich werden
Uebel durch etne
Weue Abstimmung wieder gut machen. Bt«
'eine solche Abstimmung stattfinden kann, ha
ben sie stch der Entscheidung der Majorität
der Stimmenden zu unterwerfen, und wenn
sie sich mit den Waffen tn der Hand dagegen
i auflehnen, sind sie Rebellen, dte al« solche
k Züchtigung verdienen.
Die Delegationen der Pawnee«-', Ponca«-
nnd Poltowatomie-Jndtaner, ungefähr 30
Mann, hatten bei-te eine formelle Audienz
> im weißen Hause bei'm Präsidenten. Da»
s 1 Sudttorium war sehr zahlreich und außer
einer Anzahl Damen waren die Secretaire
Eobb, Floyd »nd Thompson zugegen. Da»
Interessanteste der ganzen Audienz war die
MB Vi,söhnung zwischen den Häuptlingen der
N pawnee« und Ponca«, welche sich eine ge.
I laume Zeit feindlich gegenüberstanden. Der
M ?iäsident oder „Großvater",wie sie ihn nann-
I te«. hatte zum Frieden angerathen und legte
M M Zeichen der Freundschaft ihre Hände in-
U eklmder und alle waren sichtlich entzückt über
» diH Procedur. Die Pottawattomter hatten
» Eiwleidung an, während ihre weniger civt-
listrn Kameraden in ihrem größten Jndia-
NttU« :ck erschienen und sich mit allen mög-
bunten Farben bemalt hatten.
Walkn » v'f-.hl« on Anderson.
Was«lnqt»n, ZI. Vq.
' Wtllir'« Freunde sagen, er habe vor sti
mm Absang Tel. Anderson beauftragt, Ca
. Mo s» lange al« nur möglich besetzt zu bal-
I ten und, wenn er zum Abzug genöthigt wäre,
< di« Boot' zu behalten. Sollte er jedoch ge
zwungen d erden, dieselben zu zerstören, dM
U. -.«tt sie «ich» in die Hände
t- zuerst die
«ichM? die „Virgin" zu
Der BefeH! wurde von
dnHolt und man
»«senden.
ttn. Et warltn öler und w Mobile
über 1400 Mann auf ihre Einschiffung. Die
800 Mann vom unteren Texa« segelten am
2K. d. M. ad. E« ist unmöglich, die Ausre
gung, welche diese Frage hier und im ganzen
Süden, soweit man davon gehört bat. her
vorruft, zu beschreiben. Da« Volk ist „tn
Waffen und verlangt den Kampf."
«ehifffahrt auf d'w ol>lo.
Gßnclnnatt. ?l) Lez.
Heute Nachmittag hatten wir hier einen
deftigen Regen. Der Fluß hat 16 Fuß
Wasserstand.
ivl« Siicaragua - Äufteguns, In »ew - orlean«.
«ew.Vrlean», iUI, De,.
Der Dampfer „Philadelphia" traf von
Havanna hier ein. Hr. Tador, der Herau«-
geber de» „El Nicaraguense" kam al» Passa
gier mit jenem Dampfer an und wird die
Versammlung morgen mit einem Vortrag
über die Geschichte von Walker'« letzter Ex
pediiion eröffnen,
Mehrere Personen sprechen sich zu Gunsten
der Verstärkung Anderson'« au« trotz der
Opposition der Regierung. Man hat bereit«
etnen Verrath von 1000 Waffen gesammelt
und 1000 Mann boten ihre Dienste an.
N e u e s.
Zusammentritt der Gefetzge
bung. Am Mittwoch, den 6. Januar,
tritt tn Annapoli« die Gesetzgebung Marp
land'« zusammen. Am 13., eine Woche spä
ter, wird der durch da» Rausboldthum Bal
tlmore'« erwählte Gouv. Hick» den Eid aus
die Conililutton leisten, welche gleichenSSmtz
u. gleiche Rechte für alle Bürger vorschreibt.
In seiner Botschaft will der neue Gouver
neur die Aufhebung der „deutschen" Volon
tair-Compagnien empfehlen. So behaup
ten wenigsten» die Trabanten der siegreichen
Partei.
Ein finanzieller Trompeten
stoß au« Cumberland.—Von Cum
derland meldet ein Gerücht, daß ein ..inßk!?
rsspeoteci kank-llMoer" die Fonds eine» be
kannten Bank - Institute« in jenem Orte zu
erheblichem Betrage veruntreut hat. Der re
sp-ctable Bankbetrüger bewegte sich bisber,
wie die hiesige republikanische „Sun"
sagt, in den „höchsten Kreisen."
Au» Washington. Im Lause de«
Jahres 1857 wurden von dem Clerk für den
Distrikt Washington 833Heiraihsscheine au«-
gestellt.
Ferner fanden in demselben Jahre inWa
shiniUon, mit Einschluß de« Armenhauses,
de» Marine-Vauhose» bei einer Bevölkerung
von 00,000 Einwohnern, 046 Beerdigungen
statt.
Der Gesundheits-Commissair weist in ei
ner dem Mayor eingereichten tabellarischen
Uebersicht nach, daß dteSterblichleit trotz der
sich täglich mehrenden Bevölkerung nicht zu
genommen hat. Ferner ist hervorzuheben,
daß während dieser Saison nur drei Fälle
von Blattern tn Washington entdeckt wur
den.
Der Plan, die Polizeibeamten von Wa
shington zu uniformiren, findet gerade bet
diesen den größten Widerstand, allein wes
halb, das vermag unser Berichterstatter nicht
anzugeben.
Dem Dr. Clinton dahter ist es nach man
chem fruchtlosen Versuch gelungen, eine Ma
schine zum Oeffnen der Austern zu erfinden,
welche die obere Schale mit Leichtigkeit von
der unteren trennt, die Auster ganz unver
letzt läßt und den Saft spart. Austernlieb-
Haber sollten dem Doktor einMonument au»
Dankbarkeit für diese Erfindung errichten.
Heute Mittag von 12 bi« 2 Uhr findet tm
„weißen Hause" in Washington großes Neu
jahrs.Lever statt. Das diplomatische Corp»
wird in Unifottn erscheinen.
Die New - Aorker müssen für den
Schwindel ihres politischen Humbuge« tüch
ttg zahlen. Die Ausgaben der Stadt pro
1858 werden auf 8 Millionen Dollars, un
gefähr ?100 für jede stimmfähige Person,
veranschlagt.
In New-Aork iinv falsche H5-Noten
auf die „Onondaga>Bank of Syracuse" tm
Umlaufe.
Die notorische Mr». Cunntngham
wohnt mit ihren Töchtern in der 23.Straße,
New Jork. >
Auchetn Mör d.-Jn Neck-lork ließ
eine pflichtvergessene Mutter Ihr 6-jährtge»
Söhnchen und eine Flasche Cognac unbe
wacht in etnem Zimmer, während sie selbst
ausging. Da« Kind ergriff die Flasche und
trank dermaßen au« derselben, daß Hirnent
zündung und der Tod erfolgten.
Am Samstage betrug der tm N e w V o r
»er Amt c gezahlte Zoll nur P 24.785.
In 1857 wurden von New - Nork aus
über 44 Mill. Dollr«. Speele nach Europa
geschickt.
In Philadelphia ist ein Mann,
Namen» Joseph Ziegenfuß. leider ek Deut
scher, der Brandstiftung angeklagt, vor Ge
richt
Deutscher Mayor. Die demo
kratische Convention von Pittsburg hat ei
nen Deutschen, Hrn. Stückrath, zum Ma-
Vor«-Candivaten nominirt. E« ist die« das
Erstemal, daß dort ein Deutscher zu einem so
hervorragenden Posten nominirt wird und
wir wünschen, daß dieser erfreuliche Schritt
von dem glänzendsten Erfolge begleitet
werde.
Die amerikanische Consulstelle in Ham
burg soll ein Hr. Epping aus Süd'Caro
lina erhalten.
Dle Engländerin Miß White ist au»
ihrer Haft in Genua entlassen worden.
Rüge. Die Neujahr« - Bettelei der
Lampenanzünder und Nachtpolizci wird vom
„ArguS" gerügt.
Eine neue Handels-Conventton ist durch
umernüonsul Harris tn Nanaa«akl mit
Kaiser von Japan abgeschlossen
Im Süden, und
Orlean« herrscht große
Verhaftung Walker'«.
Von Texas
zur Hülfe
Lle'Ä „
breitung. daß die Cirkulation aller Noten
unter dem Nennwerthe »on Z2O abgeschafft
werden müsse, um den Gold- und Silber-
Umlauf wieder zu erhöhen. In England
und Frankreich giebt e« keine kleinen Noten,
wie in den Ver. St.
Gold au« Caltfornten. In
1850 kamen auiCallfornien ?4« 647,116.56
Mold in New-lork an; tn 1857 544,312,-
880 4«.
Der tran«a tlan t tsche Tele
grap h.—Der Bchatzamt«sekretair hat ver
fügt, daß die Ver. St. Dampffregatte „Nia
gara" tm Frühjahre wieder zur Legung de«
tran«allan»schen Telegraphen benutzt wer
densoll.
Etn S tret t, wobei da« Publikum let
det. Die Baltimore- und Ohio- und Ma
rietta- und Cinctnnatt - Eisenbahn - Com
pagnien liegen sich einander tn den Haa
ren. Du- Resultat ist. daß die westlichen
Eisenbahnen ihren Waaren- und Passagier-
Transport der Pennsylvania-Bahn über
weisen.
Die Sängerin Mab. La Grange in
New-Aork erschrak so sehr, al« sie vor went
gen Tagen Juwelen zum Werthe «on Z6OOO
in ihrem Toilettenkasten vermißte, daß sie tn
..Nlblo'» Garten" in einem Conzerte nicht
singen konnte. Glücklicher Weise dauerte der
Schreck nicht lange, indem ihr Vater die Pre
tiosen in dem Ankleidezimmer der nervösen
Prima-Donna „Acadeinv of Musie"
fand, wo sie dieselben aus Versehen hatte lie
gen lassen.
Cbarleston, 30. De,, ver Schooner
~A. Cunalla" kam heute von den Bahamas
hier an. Er berichtet den Verlust de« „Cobb",
welcher am 13. d. M. am Abaco Point schei
terte. Dle Mannschaft wurde gerettet und
kam in der „Cunalla" hier an.
In New-Oriean« fiel der Deutsche
August Hartell, 37 Jahre alt, in'» Wasser
und ertrank.
Schreckliche» Unglück tn Chi
cago.— Freitag Morgen, kurz nach der
Ankunft de« östlich gehenden Zuge« der Chi
cago- und Galena-Bahii» auf der Harlem-
Slaiion, standen mehrere Leute neben dem
Zuge auf dem zu derselben Bahn gehörigen
zweiten Schienengeleise, ohne zu ahnen, daß
der 8 Nhr-Zug, welcher durchfährt, von Cht
cago mit einer Geschwindigkeit von zwanzig
Meilen per Stunde nahe; trotzdem gelang
e« Allen, mit Ausnahme de« Fleischer« Mc-
Laughlin, siüher hier in Nord-Markthalle,
nachher in Harlem sein Geschäft treibend,
au« dem Bereiche de« Zuge« zu kommen.
Letzterer aber wlirde von dem Tender tn der
Seite erfaßt und mitgeschleppt. Hundert
Schritte von rem Platze verliert er das Ueber
gewicht, sein Kopf berührt den Boden, im
Nu ist er zerschmettert, und von dem ganzen
Kopfe bleibt blos noch die Hintere Haut am
Rumpfe. Das ganze Gehirn fiel auf einen
Fleck heraus. Weitere hundert Schritte da
von wurden beide Beine abgeschnitten. Tin
Augenzeuge berichtet un«, der Rumpf habe
einen schrecklichen Anblick dargeboten. Die
Schuld soll den Ingenieur treffen, der nicht
einmal das übliche Warnungssignal ertönen
ließ und, wie oben gemeldet, mit einer Ge
schwindigkclt von 20 Meilen per Stunde die
Station'passirte.
Cinctnnatt, 20.Dez. (Löffler'tPro
zeß.) Auch gestern wieder hatte sich eine
große Menschenmenge eingefunden, um die
Entscheidung de« Richter« Carter zu hören.
Sie wurden aber wieder getäuscht, denn nach
Verlesung de« Protokoll» wurde da» Gericht
bi« morgen vertagt, ohne daß der Fall mit
einem Wort erwähnt worden wäre.
(Jahre«sest der Gründung Cincinnati'».)
Am Ssmstag feierte die „Pioneer-Gesell
schaft" den neunundsechtzigsten Jahre«tag
der Gründung Cincinnati'«! <Volk«bl.)
In der Gesetzgebung von Ken
tucky liegt ein <Ncsetzc«vorschlag, welcher
folgende Bestimmungen trifft: 1) Wer mit
einem Mädchen unter 21 Jahren durchgeht
unter dem Heiraths Versprechen, macht sich
eine« Verbrechens schuldig, wenn er sie nicht
heiralhet; 2) ist da» Mädchen minderjährig,
d. t. unter 18 Jahren, so wird ein Vormund
zur Verwaltung ihre« Vermögen» aufgestellt
und ihr Ehemann soll Nicht» hiervon sich-an
eignen dürfen; 3) ein Mädchen, da» tn ihrer
Minderjährigkeit mit einem Manne durch
ging, kann zu irgend einer Zeit Ehescheidung
verlangen.
Wie Geld ..plenty' zu machen.
—Jemand ergeht sich tn dem Vorschlag, daß
alle Leute ibre goldenen und silbernen Zier
rathen, al« Ohr- und Fingerringe. Hal». und
Uhrketten, Uhren und dergleichen Dinge mehr,
in die Münze tragen, umschmelzen lassen und
gemünzte« Geld dafür nehmen sollten. Er
glaubt, daß auf diese Weise leicht zehn Mil
lionen Thaler tn Umlauf gefetzt werden könn
ten, scheint aber nicht zu bedenken, daß nicht
Alle« Gold ist, was glänzt.
Der g'r'ößle" Pflanzer tn den
Ver. Staaten. Oberst Jakob Car
roll tn Texas soll def größte Pflanzer in den
Vcr. St. sein. Er besitzt 250,000 Acker
Land. Seine eigentliche Pflanzung beträgt
8000 Acker, lauter werthvolle« Bottomland
am Ouadalupe-Flusse. Von diesem sind
f>oo Acker cultlvlrt. und es werden jährlich
30V Ballen Baumwolle, auf der Plantage
von K 75 bi«s 100 per Ballen werth, und 20,-
000 Vushel Korn, per Bushel wmh, ge
zogen. Er besitzt ungefähr SV Feldarbeiten
und verwendet 60 Maulthiere
und 15 Joch Ochsen. Auf
Wen Weideplätzen
1000
-
-t)te Einwanderer, welche vor mehreren
Wochen an unserer Küste gelandet waren,
beginnen sich nach und nach tn unserer Stadt
zu sammeln. Nachdem sie an verschiedenen
am Wege liegenden Settlements etne Zett
!<?ng hängen geblieben stnd, sehen sie ein,
daß San Antonio der Platz ist. an welchem
man noch am leichtesten Beschäftigung finden
und Geld verdienen sT. Sltztg.)
Unsere Freuden und Leide n.—
(Eine kurze NeujahrS-Betrachlung.) Da«
Jahr 1857 liegt hinter uns. Wohl ein Je
der, der nicht ganz gedankenlo« über Gölte«
schöne Schöpfung dahin stolvert, blickt noch
i!-. ial zurück auf die durchwanderte Bahn,
auf seine Wirksamkeit, seine Leiden und
Freuden in dem alten Jahre. Warum sollte
e« auch nicht, geneigter Leser, Deinem guten
Freunde, dem Zettungsredakteur, erlaubt
sein, einen flüchtigen Rückblick zu thun, ehe
er seine rastlose Wanderung aus'» neue de
ginnt?
Fürchte Dich nicht, guter Leser, wir stehen
nicht tm Begriffe. Dich mit etner langen
Epistel über die vielfachen Leiden und Freu
den, die unser Beruf im verflossenen Jahre
mit sich brachte, heimzusuchen und abzustra
fen. E« wäre freilich für un» ein interref
fante» Capitel, könnte Dich aber langweilen
und Du möchtest am Ende darüber etnschla
sen und dann hätten wir die größte Sünde
begangen, welcher sich ein Zeitungsschreiber
schuldig machen kann. Er darf schon den
Mund etwas voll nehmen, ein wenig „auf
schneiden" wie man'» nennt, aber, er darf
brt Leibe seine Leser nicht langweilen. Wir
setzen voran», daß der Leser obneM über
zeugt ist. daß ein Zeitungsschreiber da« un
glücklichste und geplagteste Geschöpf zwischen
Himmel und Erde ist, wovon stch freilich die
Philosophen nichts träumen lassen. ES ist
die« übrigens eine alte abgedroschene Ge
schichte, deshalb keln Wort mebr davon, aber
doch etntge Worte über anser Tbema. Also:
Blicken wir zurück auf die verflossenen 365
Tage von 1857, so können wir den Leser
ehrlich versichern, daß e« für uns ein Jahr
der rastlosen Müh' und Arbeit gewesen ist.
Wir haben einen bübschen Haufen Papier
verschrieben (vielleicht auch verdorben,) wir
haben ungefähr 6000 Wechselblätter durch
lesen. mehr als 4000 Spalten Correcturen
gelesen, und wie viele tausend Druckfeh
ler trotz unserer Sorgfalt dennoch stehen
geblieben sind, da« mag der Himme' wissen.
Ebenso schwierig wäre e« für uns, genau an
zugeben, wie viele Briese wir gelesen, wie
viele wir beantwortet, wie viele Correspon
benzen wir in'« Feuer geworfen. Noch we
niger können wir genau angeben, wie viele
unserer guten Mitbürger wir absichtslos
durch wohlgemeinte Bemerkungen in unserem
Blatte beleidigt, und wie viele uns dortbin
gewünscht haben mögen, wo der Pfeffer
wächst. Zuweilen erhielten wir einen groben,
sehr groben Brief von einem entrüsteten Le
ser, und wir müssen bekennen, daß es uns
immer lieb tst. wenn man un« dergleichen
Dinge offen in's Gtsicht sagt, viel lieber, al»
wenn man sie hinter unserem Rücken au«>
trägt. Aufrichtig gesagt, tst et niemals un
sere Absicht, irgend Jemanden durch unsere
wohlgemeinten Bemerkungen zu beleidigen,
aber et ist nun einmal das Schicksal jede«
Zeitung» Redakteur», zuweilen mlßverstan
den zu werden, und in der besten Absicht
manches kleine Unheil anzurichten. Nur
wenige Sterbliche wissen überhaupt die
Mühen und Aergcrlichkettcn eines Redakteurs
zu schätzen, der sich bestrebt, seine Pflicht ge
wissenhaft zu erfüllen, und trotz alledem dte
gute Laune nicht verlteren darf.
Wir betrachten jeden unserer Tausende von
Lesern al« unsern Freund; ausgenommen
stnd natürlich Diejenigen, dte un« nicht be
zahlen, denn sie meinen« nicht gut mit uns
und verkümmern un» den Lohn unserer ehr
lichen Arbeit. Mögt Ihr Euch tm neuen
Jahre bessern, Freunde!
Dte Zahl der „Ausreißer" war diese»
Jahr wie gewöhnlich wieder sehr groß. Dtese
Todtsetnde der ZettungSherauSgeber sind
Leute, dte sich ein Blatt nachdem sie für dje
ersten sechs Monate vorausbezahlt haben,
Jahre lang zuschicken lassen, Plötzlich aber,
wie die Schwalben, tn etne andereHimmelSge
gend ziehen, oder dasßlatt auf der Post liegen
lassen, ohne ihren Verbindlichkeiten nachge
kommen zu sein. E» tst dte» der gemeinste
Betrug, der sich denken läßt; wir glauben
wirklich so ein Autreißer würde im Stande
sein, etnem todten Neger zwet Cent« vom
Auge zu stehlen. Wenn diesen hautschlech
ten Missethätern ihr gerechter Lohn im neu
en Jahre zu Theil wird, dann muß jeden
falls der Hanf im Preise steigen und die Sei
ler werden vollauf zu thun haben!
Doch wtr merken, der Leser fängt an zu
gähnen und wird am Ende einschlafen, wenn
wir dtese trockenen Bemerkungen noch län
ger fortsetzen. Darum nur noch ein Wort
de« wärmsten Dankes an alle Freunde, Agen
ten und Leser allüberall, dte tm alten Jahre
für die Verbreitung unsere« Blatte« so
freundttch gewirkt haben I Möge e« un» ge
lingen, auch im neuen Jahre thre Freund
schast zu erhalten und ihre Zahl zu vermeh
ren! An unserem ehrlichen Streben soll e«
gewiß nicht fehlen.
Und nun gehabt Euch alle wohl und sucht
stet« die gute Laune zu bewahren, denn durch
da« Klagen und Lamenliren werden dte Zei
ten nicht besser, die Kartoffeln nicht größer.
Ler GriSgram steht -Alle« grau.
frohGemüth schaut
denn
gälte „Congreß" hatte Jerusalem besuch«.
Der „Arago" bringt 67 Passagiere und
§15,000 in Speele.
In den englischen Fabrik«distrikten lag
der Handel noch allgemein darnieder; die
Preise in HudderSfield waren noch elwa« ge
sunken,
Pari«, 12. Dez. Ein kais. Dekret
wetl't einen Credit von einer Million Fr«,
zur Unterstüßung der leidenden Classen an,
da die europäische Geldkrist» eine Verwinde
rung der Arbeit und dadurch Nothstände un
ter den Arbeitern tn den Manusaktur-Distrtk
ten zur Folge hat.
Brüssel, 12. Dez. Gewählt stnd 68
Liberale und 38 Klerikale.
Wien, 8. Dez. Die Tage der Helio
sen Wirthschaft Inden Donaufürstenthümern
sind gezählt. Die Dlvan» werden tm Laufe
diese« Monat« aufgelöst, und an die Stelle
lärmender Phrasenhelden, dle im Stillen
schon vxn einer dacischen Republik träumten,
wird dle diplomatische Verständigung der
Großmächte treten, deren Resultat den Ver
handlungen de» Pariser Corgresses zum
Grunde gelegt werden wird. Wann die
Pariser Conferenz zusammentreten wird, ist
noch immer nicht entschieden.
Berlin, 10. Dez. E» bestätigt sich,
daß dem König vom Herzog von Meiningen
die Villa Carlotta am Comer-See, und vom
Kbntg von Neapel etne Villa bei Neapel an
geboten worden find. Gerüchte von der
eventuellen Mitregentschaft de» Prinzen von
Preußen sind stark verbreitet. Die selbststän
dige Regentschaft hat geringe Wahrschein
lichkeit.
Wie der „Publ." meldet, ist der Kauf
mann Leo» in dem Hochverrathsprozeß wider
Ladendorff u. Genossen zu 4 jähriger Zucht
hausstrafe verurtheilt, auf Grund eine» von
ihm angebrachten Gesuch« und darauf er
statteten Berichts auf Befehl zur Wiederher
stellung seiner Gesundheit mit einjährigem
Urlauv aus der Strafanstalt tn Lichtendurg
entlassen.
Hamburg, 10. Dez. In einer heute
stattgehabten SenatSversammiung ward be
kannt, daß die hiesige Handel« - Firma Pon
toppidan u. Co. Alles bezahlt habe. Die
Befürchtung etner weiteren Calamttät sei
beseitigt.
Lond o n, 11. Dez. Wie die heutigen
„Time«" berichten, werden fortwährend hier
große Vorbereitungen zu Silbersendungen
nach Hamburg gemacht. 25,000 Pfund au
straiische« Gold gehen nach dem europäischen
Conttnent. Hier find aus'« Neue 421,020
Pfd. von Australien angekommen.
Pari», 11. Dez. Nach der heute ver
öffentlichten Bilanz der Bank von Frankreich
hat deren Baarvorrath sich um 47j Millio
nen FrS. vermehrt.
Köln, 0. Dez. Der in dem Commu
nisten Prozeß verurtheilte Reiff ist ebenfall«
wieder in Freiheit gesetzt worden; derselbe
ist bereit« tn Köln eingetroffen. Dr. Becker
war nach seiner Entlassung, trotz der gegen
thetllgen Gerüchte, noch nicht in unserer
Stadt.
Hamburg, 11. Dez. Die Bürger
schaft ist auf Morgen zu einer Sitzung ein
berufen, tn welcher der Senat allgemeinem
Vernehmen nach ein Vertrauen»votum ver
langen wird, um die Angelegenheiten von
fünf unserer ersten Häuser ordnen zu können.
Frankfurt, 5. Dez. In Neisse starb
der romantische Dichter Freiherr von Cichen
dorff, 70 Jahre alt.
Berlin, 8. Dez. Die Zahl der
Suspensionen beträgt tn Hamburg vom Be
ginn der Krisl» ab 90 —100; davon haben
nur 4i Firmen da» Administration»-Ver
fahren in Anspruch genommen und also nur
dieft Zahl ..ihr Vermögen zur Erfüllung der
mercanttiischen Berbindlichkeiten für hinrei
chend gehalten."
Johannisberg, 8. Dez. Die
fürstlich Metterntch'sche Verwaltung hat von
der heurtgen Weincre«eenz 67 Stück gelagert.
Welch' ein großer und herrlicher Stoff auf
viele Jahre für die Schloßbesucher!
Hamburg, 10. Dez. In der ..Bör
senhalle" wird eine regelmäßige Veröffent
lichung des Bankstatut» beantragt; die
Gründe, welche früher dafür sprachen, den
Baarvorrath tn den Kellern der alten Bank
geheim zu halten, seien jetzt weggefallen.
Aus Hamburg wird ferner gemeldet, daß
nicht weniger al« Noten zum Betrage von
4,000,000 Pfd. Sterling dort im Laufe de«
Monat» Januar fällig sind.
Hetne, Simon u. Co.. welche ihre Zahlun
gen am 10. Dez. einstellten, haben Verpflich
tungen zum Betrage von 700,000 Pfd. St.
Ferner werden genannt: Montoya, Saenz
und Co., Weinholt, Mehner u. Co. mit 350 -
000 Pfd. St. Die „National-Bank" hat tn
Uebereinstimmung mit dem Finanz-Departe
mente den HH. H. Pontopptdan u. Co. eine
Mill. Marks Banco zur Wiederaufnahme ih
rer Zahlungen geli-hen. Die von Oestreich
geliehenen 10,000,000 Gulden sollen nicht
tn die Dl»conto-Bank fließen, sondern hülst
bedürftigen Firmen zur Begegnung ihrer
Zahlungen überwiesen werden.
Auch in St. Petersburg wird die Crtsi»
gefühlt.
Die „London Time»"
finanziellen Lage
deutende
«!>» »aqe» aofil>v»i«s«! »»II »"t.D?»« »
„Haar-Restorat»' aus«e«tl„m Ovo« gwt f<l M t<
da» twZtg« Mittel. w«lch»» di« Haar sei»« uisprungltche
veschaffenhe't «ttber v»schkff<n kav«' a«d «,ogtm»w«
Lumevenhttt bwtr't dat. »er V of'sss» hat öeugniss
von Huvdcrtl» vov Fäll»«, in welltra vi s « uattü«ttche
Ntstoratt» gedo!,ru hat. md wie »Sunt« ,< eyoe ve m
keo «llea e»pseh!e». welche den »«brauch dtis.s schätz
baren ?räpar«ts uöthtg Hadem (Ctveiunatt lägNqe
I» »«ff'li« ,« »«»'» »«t Z«».».
Gs«e« t?lsa«au'« Tvei«-^«).«o»LaM>»»l»-
u»d »'«»erickslr., bei «tabler », »«.. i?a»e«
»«>««» uud »Ie» Vroaaerle.lädel. 'aas
«iftdibrn:
»m Mittv-ch «b-ud d-l« n.ch'/UZr: Zelnrlch
»°or-d»«lmelr.t- Atter »»»NX I>-dr«a.
Dil «,er>i«uag ftzd achmtt-gv« y2ld 2 Uir
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' «e» «rief,ür». W e»e t>e,l „ »i« Ofilc- »i«
,torresp»»dentl»."
HW- Herr «lor» illte««»»», »te. l?l, Keoad»
»a», i» „sucht. I» der Vilier de« ' »°r,«it>r-ch»».
e kau nlm acy u!»«j e n.
Massen- Versainmümg
Egg Harbor Tiiy,
I« Hiaat« ««w-Zerfey,
heute (Freiiagj Ab-nd um halb acht Uhr,
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««e «on Sio-«. im» eo««atdSr,fe.
D». «. vch > öle »en r?il-d«lkht«. «>»» r der
Siundrr dieser gedtlen und s«°ll»eu d.t«jchl» Uater
n'dmung!»ia ««,r>la. wiid die Llrsa»mi«n. aixidin.
i,r«ßir»tg,u dioiich.a Änsiedlung «n «In!« berühmt,a
«e,»af,n und in der Mtit- «er ilditsten, kilchjli« und
v,»öil,ru°g U! d den «ludt.ll
sie«,»? wod>d°'t»»d«n/Siedeten und »iv flu glichen
diutscheu «afiidluag und Har-del«-, isaSett. uadHafi».
Kadt «ee>,nit ist vr wird I«t,e,, wie d»it auf leichim
seuchldaien Lo»e». I« ««den IchS-en »Ii«-, tu riin,r
gesunder Lust, tn«ti<»ba«u. und Sqlftfz»,«» Vir,!»,
dun« -»t alten »ande«, itoe uni, Nui
d!e'«,uefte die w ff/nsch-st und
«un» »ur ivittteluag uud V.rschSiliraiia de» «insch-
Itchin Lc»,»» citt!n, !>^nl^u^^
u«S der Meulchen, uud t« Bou/euuß dir e,a>uniea
»er a»»rtla»i!chen «eeiheit und B-Ilth-irschaft, etu
deutsche» L-den fin«e» wee»en.
„Ko«»»«, t»i»me', Alle. Alle,
Dte »tn dränget:
«o die herrsche»,
Wo »iselligtii, und Freude,
UiiglMrt «on R-vd^e-va-dt»,
W» «an w ssenschastlich^rede»,
Wo der ii„iyl't «odt Weihe
d'Ulsche VurzertieNt;
Hier, g,l>ed«e deutscht vrüdrr,
Findel iy, dt, d,t«atb viidir!" (I)
Tbo«. Wild,i,.«og-. Rr. 4«. I. V.s'sl
eichiigt. duß st, sich a« hiutige» «iittiioch «bwd ,u
und babin. wtor^
Z« «uf,r«ze> P
<ZO» 10 ».«.Jan) R. Wrigyt, Selritalr.
». Stein, Gekr.
Bank of Soi»m«rie,
»-ltl««re, dei-M De>f«btrW7./
rief» Bank Hz» für die listen sich« Monate eine Di»l
-»ach den lt. Tag de« vSchften Zainar»,
d bi» N I
"'«"or«in"e r, «asstr,r.
vrr«helld«ste» Ä»«>bieten,
«tn getild-t-r, «er «utitiSen k;r»ch« «ächtiger veut
scher, mit «»iifabr!?.-> bi« Ii« »asy. ran» en«a»dir al»
Partner In «tn SilchZst ewtrete» »der w„n serlang«,
dasselbe »IUI« laufe», »christliche Lff-rten un>,r
Idrifte „v. «„ »»il-Ossiet. Baltimore," werden pSult
lich beantwortet. <Z S-ttl
lichtet
»dminiftratzriit.
«inte de«^alld>er?irstorbl
Goitfr. Arau»kopf »halten hat. Alle, dle Aor
dtrungen an diese» Nachlaß haben, werden hiermlt auf.
tiermngl mm HejuM—
Arbeit Rachwetsung»- >vür ean,
Rr. !>!», Tva»,«struse.
unter Aussicht der „deutschen Gesellschaft."
Zweiter nnd »i,ns.b»!ri> »u dischäftiziu wiiuschen. »»l-
Igintt» der Tesillschast, V"'» H> ss> «elllnghoss.
Kr. öS, Tha«e«Sra»>. we-de». ««lcher a»e»t«,ld»ch
«>i«ri>!ifl ertheüin nird. sga» Zv.tg» ,
Z u » erm ie the nl "
«Ist ?tube lp-r?ere,l. 1« MMeipUUft der Ltatt >l
- tft an ,„en «it-lsea Herrn >« »er«i,«de».
Nthere» t» ler Kfstc» de» «ZS3-)
ll er Klluss zeigen.
virkausvönWruiidelqenlbum »ibft
«Sidäudel
KM «in in der »rosßr. Stegen,«
»»ititbcklzea Hlut.r--äude, gielguet juin Birri»««»,
»der für j,t,« Vischäft, j, ». für vtodisu'r, Kiif««
oder für ««ge» S,lchist«»ir
älldnung bililg,u i
(ve>N,<v»l Rümmer «leiaiid rSraße.
ÄuB«erkaus!
Für Waaren-Borrath
«ov m-deruea terttö'» Kleidern uudHerreii-»ardir°dt-
Ärtilel» i« Llliexwe« Ist »d.ie plickdalt ii»d od»»
Rücksicht auf de» KokeapreU »ige» »ilchSstta«t«adt
«»«tuverraufni.
Da» r«dl»u» wird »chtuui»>>o!l elo«e>«teii, «»'>»- '
sxreche» ii»d für stch i«>b» >u p'üfea.
(N » <S ZM> I i«»
Fort mlt Schaden!
ÄUS» erkauf.
2V.VVV Dollar» Waaren für weniger al»
halben^ Preis!!!
> e« stl »S,l?ch bei
au-deasoch'verffchtr- vir, dad le» ,
seldkdorch d'» schlechteste» Äatli»l>«i»aar«n nicht
dexa»«-vtrföl»,ade«,«li,«, "
Sloe oollkäLtlge «u«w»h, von Inländisch» ?adrlt«-
tea, wie Ma«»-,« für jeden Peel«, «°n e dl« ZS »t« pe«
Nard! Flanell», in alle» Xa»d«o ord lpretsea, ««nlZljl
»t». an! Hei»dl»K»ls«, «ettteu,», »atwne,
(talli»«,) in aUia erdintliche» «KuAira, vo» li—t« «U.
p.e li'it, die dille W-aee > s»a»IIn de kaiie«, die ie««-
Dotd'lte >u I»»»»«!«»; Lkeri««« In alle» paeden»»»
12— u« »I«.; Aivaea,««»«fil», für IZ !jZ dt» SV tt«,;
Vreisai l t^l?«lre,^<<>s.
« Z il> «rithe»«,
Nr. ISZ. «eoadwa»,
I«tsche» taut«» «». und «lteeSsastr.
Esch«»-. »i?schd"«'«'.',"Älch»,., U»P
d««»., Pappel- «»» «lefer,-
,»t «ktr«<«et -ad»»» tede« Maaß i? ia Ouautlttt«
>edti>««azea lede» Aiu
i»a» a»»!?«-- k«us..
(NIZ) S«e «oa »e>«a». ,i. Eatawstraß«,
Zum verkauf.
t« >«e» >«» d »itS»pr»»«e,t« »«»« ««. «KU,
I«»«»«» »>d> der «mdl,»»»«. —<7 oder IS »«er
«tfayr Reil» «» der »elatr-itoad «i» I»pr»»e>
«est«. ZöU ««er a» »er t>dUadelpdl« Eisendaha <d«t
H«re«»od>--lb »«er »ade der HarfordToraptleui,««» <
ftyr b>6 Melle vo» der Stadt.—Z Harme« I» tarrol Z
»«»»>? «»sefiyr «i Meile» «o» «ekaelnster (sehr villi») 1
»rd »och »tele andere zar«eu I» «»schiedeaev Hdeile»
de« »a«de«.-z Häuser I« «illia»?».— -I Htuser I»
Ao«u«nitltr. kadc» illld Wod»yan» in Pr-Souftr.-» ,
Z Häitfer In «deußr.—Z Hiufer in Addottstpj
Hau« — < auf der West»
»leie andere w
»rnn» «r Pacht!« «»ad»»,,l» derMadlf«», Mo»»>- I
«ent, Me«ld?re», leFerso», »alti»?,« ,»» «»der«»
«träte«, sowie ix der Äel-ir.v»«»»«. i
»«»«««,»,rf«»rt,»e»
«». «, Zatzettest?«»«, t »dir ««AI»
» » e»» r
de» »»iiltiich,«f,isn«et«»» »»schüft,« ,« w«isr„tt
richt schexle» des»«»,« Lif»e»lsa«t«it
«t»«e, «, «,»»««.
Häuserdauer, u»d^?tt«dl»r«
'
lina, ?trder«,KoS»ie.,d-« «Ir»a de»diilizste, Maelt»
»retfe» wyolesale »sd retail ia «e.tiu, Llgytstr..
od» S«e »«« Sutaw- l
S-aetholz l Keuerholzl
»l« Naterzelchneteu saien et», Hol,.»«»» «» M
»a>e«?»r«,,wische» «d«».unt» » »I
»a»««»erlt»«»,, «n,ele«t, », fi«
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Eichen-, Tannen-, Buchen-, Esches>s>
Hickory-Hol, ,c.
,» »en billig«,» »reise» ,u» Beriaafe y, !»">. « «. >
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Holz, Latten uud «chtudelu! Z
«tr dad« tinen «eoßen Borratd „t» >
nnd Schindel» der d-ü-u Qu»i»at aa Hand. > I
,u d.n billiße» laufe» I
Fremde sind hesor A> wo as°> t
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