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Minnesota Staats-Zeitung. (Saint Paul, Minn.) 1858-1877, December 26, 1872, Image 14

Image and text provided by Minnesota Historical Society; Saint Paul, MN

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kaiserlich Deutsches
St. Paul, Mnnesota.
Huven.
F. WiÜins, Konsul.
Deutsche
No.
183 Dritte Straße,
St. Paul, Minnesota
Geschäftskunden täglich, mit Ausnehme s"it Sonntagen
fteteitngen su-n 9 Ufr •»(rr-jjeyj b» 3 Ufr Nacdmitiazs
»irt jeden ©on-ncbcr.b von (5 bis 7 Ubr Abeni.
Die Bank nivlmt Lepcnien entgegen ocn 1 Xolnr auf«
to^rts vpb vergütet 6 $3jee:u pcraBnum Zii'cn auf alle it'
trage von 1 DoUsr? und darüber, welche 3 Monaie diponirl
waren. balbiäbrii* Zint auf Zins gerechnet.
©irfulart und Regulationen sind in Der Bank unentgeltlich
I?
WAW gros,
No. 183 Dritte Straße,
Ist« Paul SZttincfs
Europäisches uns inländisches
Wank- h» ZTeehseIgesehäff»
Bti tittd deponltle 6"c
16er sieben jederzeit cbne* vorherige
.«üntigong
zur Anfügung tcr I epi nneia.n. Zur auf tan-
gen, bestimmt- ^eit uns anvertraute (geiler vergüten irir
sechs
ProzZltt Zinjen.
Millius Bros, und Tunbar.
W
aus all« Haudtvlt äe Enroves und den 93er. Staaten in fe'ie»
btgen Summen und erniarigten Goiirleti. Von guten San«
ken oder Banguie?? auegestellie Wechsel iönittn jeterj-it tn
Geld bti uns umgesetzt Wirten
Willius Bros. u. Tunbar.
S a a O a
5-20#r u«t andere'Ber. Staaten Bonis kaufen und 5:rfait»
sen mir zum günstigsten Wj rhvret e.
WllliuS Bro'S. u. Dunbar.
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Fremde untz einb imifbe Mün en könnenzum höchsten Der
a
lex
WiKius Bro'S u. Dunbar.
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und da» Jneaffo vr» forfttiv 11 Si'rt
erurnen in tlm Tbeilen
Earopa'L und den t'er. •?M-'i'n. trtri» »remvi »on um rei-ergt.
Willius Bro'S
u.
Dunbar.
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Zobtenf»ri8t, Pmi*HW|tuR'S-, Schenkung«« imt entere
fiif Dcutfdilnnd btitimmb Junten ncrteit ttt/itr ti?,irantie
der Re^isgültigkett ang-i-rii
Willius Bro'S u. Dunbar.
S a a N
inr Steife nach und in 'jimpc bi»?rg'n r?v: auf? rrortfle.
iZ'viiiiud -5ro\ it. Tun dar.
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»nd senAgem Mer brennte Vermöge» feirte den verkauf
desselben übernehmen ti'ir für 21 e®artige «gen mäliigc (£vm
mif ionäberedi nur
$ eberfp Ite
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aus beste hnxothrkarische £1^? brit.
Willius Bro'S u. Tunbar.
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welch« bei AZ leren d^-t^su (i me'ciib'i icn für
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nur.) nicterocle.u! iterrta. fcire nr hi'v in "iViitiuiUi:: cm*
gezogene Geidir zaslru wir er in 11» c.:o.
willius Bro'j v.. T'.titbvU.
für Dan-Pf. und Skt c!ft'i^e ni d?n ."N Tre fen !-?i
ÄilliuS Bro'S u. Tunbar.
Agentur der Trcmer ANd ^nmhirgcr
Oy Or ylT 9 -o ä7&
iPf^HsGe.
Passage.Preise zahlbar in Gold.
Von Bremen und Hamburg nach New Aork und
Baltimore:
B»if*esee(f: Erwachsene Kw, Kinder »1 1 bis 10
Jahren i'-O, Säugling? $-3.
Sott New Aork nach Lrxmen und Hamburg:
3teei te Cajü te: Erwzchene $72, Sinter von 1
bis 10
Äiiwen $36, Säuglinge rrf'-
Spildiendcd: Erwuchsen«?M. JKstet' »cn 1" bis 10
fahren $ff, Säuglinge fr
et.
Expediten zwei Mal mMicnMich.
Willius Bro'S u. Dunbar.
ZMand Massage Seh
eine
^im Peisen »vn New Fork ond Baltimore nach €t. Paul zu
dr» viediigstcn Preisen bei
Millms Bro's u. Tunbar.
A
ermania
Lebens-Versicherungs
Gesellschast
Eapital SS,500,000.00
A a 2
No. 59 Jackson-Str., zwisch. der 4. u. 5.
St« Paul, Miuu.»
Groß« und Äkftt^ünikt in
Oesen
NÄerbaugeratbschafteu,
Handwerkszeug,
5?äßd,
GlaS«
'Alleiniger Agent der berühmte»
CHARTER OAK De fen.
Mr Arbeit »ird fdittcö und billig besorgt, so?
tSe'StfteflrtB^rn von Stabe u»b Land. wut
deS
Dr. D. SrltwmMrk.
Office: (AlpineGottage^3lo.'2}äRarfetS'Jraff gegen«
über City Hal Park. Et. Paul, Mnn.
I e.—Aus Linz wird
uns geschrieben:
„Nach einer Kundmachung der Mün
iZiener Polizei-Direktton treiben üch seit
einiger Z:il in Oesterreich und Deutsch
ianc zmet Individuen bnum, welche aU
Inorten als Juweliergehiifen Gold- und
Siibtrroucrcn und besonders Juwelen
cnüventfR und ft'dann verschwuiven.
Einer von fhicn nannte sich Julius
Bacheruch, auch Bacharach, Berg, Emil
Kuhn, Karl Körner, Feilenhauer unc
Rauscher, gab sich bald für ct:ur.
Golvatbeiter, bald für einen Kaufmann
soll Wien, Hamburg oder aus der
Schweiz aus. Er befand sich Kassel,
9ieisse, Brcö'au, Berlin, Königsberg,
München, Salzburg, Mannheim UND
Wiesbaden, wo man seine Spur verlor.
Er ist 28 Jahre alt, fast 6 Fuß hoch,
untersetzt, hat schwarze Haare, dunklen
Teint, ein gewinnendes Erterieur und
spricht ten österreichischen Dia'.ekt. Bis
weilen hat er auch einen Compagnon bei
sich, in dessen Gesellschaft er dann Lade-.'.
diebstähle verübt. Dieser Compagnon
tauchte in Bremen unter dem Namen A.
v. Ralph auf, wobei es ihm gelang,einen
bedeutenden Iuwelenverkauf zu bewerk
stelligen. Leider konnte man dort seiner
nicht habhaft werden. Derselbe ist bei
26 Jahre alt, groß, hager, hat dunkle
Haare und ein feines Benehmen. In
München haben diese Gauner am 21.
Juli l. I. ein Brillantkreu uns einen
Brillantring im Werthe von 3500 Gül
ten gestohlen."
Bekanntlich bat das „Bureau der
toütcn Briefe" in Washington die Auf
gäbe, eile urbestellbaren Briefe zu öffnen
mm womöglich an den Absender zu
ruck
zusenden. Dieser Tag? erhielt in Ein
cinnatt
eine deutsche Dame aus jenem
Burecu in Washington einen Brief, von
dem sie nach flüchtiger Ansicht aar nicht
glaub.e, daß er sie irgend etwas angehe
bei genauster Untersuchung aber fcito sie,
tab ihr eigenes Söhnchen der Verfasser
deficiten ist und Straße und Ha.usnum
mer der Wohnung feiner Eltern ganz ge
nau angegeben hat. Der kleine Knabe
hatte nämlich in ächt amerikanischem Un
abhängigkeitösmne mti Umgehung f.
in er
CSiicin direkt mit dem Ehrifllinvchcn 'un
terhandeln wollendes wegen im vergan
genen Jahre vor Weihnachtcu an oaö
Christkiatchen acsäuiebcn un: sich bei
demselben Aües bestellt, was er am Be
scheerungsabende zu erhalten wünschte.
De» Brief haiie er „An das heilige
Chrisikindchen im Himmel" addressirt, der
sclbe fand aber wie gesagt seinen Weg
nicht in den Himmel, sondern in die
„Dead letter office" in Washington.
Vor einiger Zeit erhängte sich im
Neckarthale des hessischen Ödenwaldes
ein Tagelöhner. Bei Ankunft der ge
richtlichen Urkundspersonen fragte der
Landrichter einen die Leiche Bewachenden,
warum sie den Erhängten nicht abge
schnitten, worauf die christlich motivirte
Antwort erfolgte:
„Naa, Herr Landrichter, 's werd Kaa
ner meh' ab'g'schnitte, mer hewwe vor
paar Johr emol Aan «beschnitte, der is
wieder zu sich kumme, und des Hot' her
noch de greeschte Lump im Ort gewe, so
daß 'n die Gemaa'd noch erholte Hot'
misse.''
Von der zweiten Vorstellung des
„Tannhäuser" zu Bologna gibt der Cor
riere di Mila^o folgendes drastische Bild:
„Gestern (am 9. d. Mts.) war die zweite
Vorstellung des „Tannhäuser" vor über
vollem Hause. Die Ouvertüre mußte
wiederholt werden. Mariani, der Ka
pillmeister. erhielt rauschende Ovationen.
Der erste Akt wurde wüthend applaudirt.
Der zweite war stark verkürzt. Der Bei
fall rief Gegendemonstrationen hervor
und nach dem Akte brüllte eine Partei
„Viva Wagner!" die ändere „Viva
Rossini!" Allgemeines Heulen und
Brüllen. Ein Spectakelmacher ward an
die Luft gejetzt. Auch der dritte Akt war
sehr gekürzt. Der Sopran weint unv
ist der Ohnmacht nahe, die mißfälligen
Aeußerungen aber nehmen zu. Der Bei
fall ist indessen noch stärker. Kurz, es
war eine wahre Schlacht, aber der Sieg
verblieb der Oper."
Ein deutscher Cigarrenarbeiter na
a
lyn lockte N a a a Henrich ein
IZjähriges deutsches Mädchen unter dem
Vorwande, sie zu einer befreundeten Fa
milie geleiten zu wollen, auf einen Kirch
hof und versuchte dort ein scheusliches
Verbrechen an dem Mädchen zu begehen.
Es gelang derselben indessen, zu ent
fliehen und Beckmann wandelt auf 4
Jahre und 3 Monate in's Zucht
haus.
Wie wir eine Zeit lang an Holz
noth, so leidet St. Louis an Salznoth.
„Kein Küchensalz in der Stadi", ist das
Wehgeschrei.
E
baben die Soldaten der österreichischen
Armee, die ohne Sterne am Kragen er
scheinen, täglich 6 kr. Löhnuug erhalten,
angeblich, um davon Frühstück,. Nacht
mahl, Schuhwichse, Bürsten, Fett zum
Reinigen ter ©äffen u. s. w. zu kaufen, kostete, einleiten, weil Annecke's Auffüh
in Wirklichkeit aber nur, damit sie sichsrur.g gegen seine Familie eine solche ge
einen Bogen Papier unv eine Briefmarke
täglich Anschaffen und r.ach Hause um
Geld schreiben, von dem sie leben woll
len. Eine Local-Correjpondenz behaup
let nun, „man hätte endlich herausge
funden, daß 6 kr. täglich für das, was
Alles damit geschehen soll, bei den heuti
gen Zeitläuften zu wenig ,eien, und man
habe beschlossen, statt 6 kr. täglich 11 kr.
dem „gemeinen" Soldaten als Löhnung
zu zahlen. Wir aber glauben, daß diese
Entschließung eine viel zu vernünftige
wäre, als daß die Nachricht davon wahr
sein kann, und nach wie vor werden die
Familien, welche die Blutsteuer gezahlt
haben, auch noch pecuniär besteuert wer
ten wo keine Fami'.irn sind, zahlt
eiefe Steuer die nächstbeste Köchin.
Tobten. Die Frau Annecke werte
schon deshalb keine Echadenklage gegen
die Stadt Chicago auf Grund derjenigen
Pflichtvernachlässigung seitens des Ma
gistrat, welche ihrem Manne das Leben
wesen, daß aus seinem Tode kein Scha
den für dieselbe erwachsen. Solche
Nachrede ist dem Toeten gemacht wor
den.
Wir selbst sind mit dem Verstorbenen
und seinen nähern Verhältnissen nie be
kannt gewesen, was uns leid thut, da wir
den Mann, soweit seine Betheiligung an
der '48ger Erhebung und deren nächste
Folgen für sein eignes Loos in Betracht
kommen, als einen Massen- und Schick
salsgefährten betrachten können. Wir
konnten also nicht selbst Zeugmß ablegen,
um jene Nachrede zu demenitren. Da-
gegen lassen wir heute eine Zeugin spre
chen, neben deren Worten die der An
kläger wohl wenig Gewicht bewahren
dürften.
Die Zeugin für den a a
und guten N amen Annecke's ist
a a
a A cf
selbst.
Diese Dame erklärt über ihrer Na
mensunterschnft im „Seeboten" aller
oingö-und zwar mti dem kräftigsten Aus
druck tiefgefühlter Entrüstung, daß sie
reine sogen. Schadcnrlage erbeben werde,
aber nicht, weil sie seinen Verlust erlitten,
sondern L?ei! dl? heilige Schmerz über
~txi\ Tör- ibreS'GfliiVii durch vu Forde­
werden würde. Ftaa Annccfe schreibt
tem „Seebotkn"
„Kaum von dem schweren Gange zur Kruft
meine* Gallen mit nicuienKindern heimgekehrt,
erfahren wir eine tiefe Krankung in einer 'Jfotig
J?rcS bci:ttp eit Blattei?.
Sie haben darin mir eine, dem Andenken
meines Gatten entwürrigcnde, mich entehrende
und meine und meiner Kinder Gefühle nef ver
letzende Absicht unterbreitet, dahin zielend, als
habe ich an eine sogenannte EntschädigungSsum
me nur gedacht oder gar gesonnen auf ein auf un»
verscväm AnspnMe gestütztes Rechtsverfahren
pegen die Stadt Chieago, deren viel geachteter
Bürger Fritz W cf war und in der
er let er nur zu früh für uns seinen plötzlichen
Tod fand.
Jw habe nie daran gedacht, auf Kosten eines
so theuren Opfers, selbst im bejahrten
Silier ein müßiges Leben zu führen ober gar
mich zu bereichern."
In Saginaw Counly, Mich, ist
ein Farmer namenü Templeton vor.
Gericht gezogen worren unter der Ankla
ge, die Frau feii:rv Nachbars N
ter verführt und beredet zu haben, ihren
Mann zu vergiften. Zu diesem Zwecke
behändigte der Verführer der Frau erst
ein aus Kartoffelkäfer zubereitetes Gft,
dann ein aus der Apotheke gekauftes.
Die verführte Frau ebn- ward, noch ebe
sie ihr fchlimmrs haben ausführte,
von Nnie etfapi, und beichtete tbvem
a I
der es hauptsächlich daraus abge
sehen hatte, Nerreier's Farm an sich zu
bringen, in'* Zuchthaus gewandert.
W E
die von Pittsburg nach Chicago kam,
muß eine heidenmißig dumme Gans
sein. Sie ließ ibre drei Keffer, deren
Inhalt, einen 55er!b von $1,000 baben
''oll, in einem Haufe frehn, in dem sie ab
stieg alo sie dann, aber einen Dienst an
nai'üi, wußie sie das Haus nicht mehr
anzugeben. O Will cm mitte, wie
cumm I
In (SicveiuNd war die National
Bienenzüchter-Convn'tion in Sitzung.
Nächste Susion übei'y Iahe cm 4. Dez.
in LouiSvtlle, Ky.
I I a a 1 1 lebt ein
geborener Pfälzer, gegenw.'ittig 53 Jabre
alt, der in der Fremden- Legion in
Afrika gedient, denFelnug nach der Krim
mitgemacht und nach 27jährigem hartem
Dienst nach Amerika ausgewandert.
Derselbe trägt die Narben von 28 Wun
den und hat in den letzten 35 Jahren
keinen Tropfen Wasser. Bier oder Wdis
key, sondern nur Rheinwein getrunken.
Beats all!
Ein Student der Medizin namens
George O. Page haite sich in Lou
isville vom Kirchhofe mehrere Negerlei
chen zum Seciren stehlen lassen. Er
wurde endlich abgefaßt und zahlte eine
Polizeistrafe von $ 10.00. E» verbrei
tete sich aus Anlaß hiervon unter den
Neger.n das Gerücht, die Studenten
brächten-die Darkies erpreß um, zu dem
Zwecke, ihre Leichen zermessern zu können.
Darob ergriff die Söhne und Töchter
Ham's jäher Schrecken, ?tnd drei Tage
lang ließ sich kein farbiges Menschenkind
auf der Straße blicken/»'
In Cincinnati erhängte sich Bar
a a a tz, die erst 27jährige Frau
eines deutschen Bierwagentreibers. Ge
stützt auf die Zeugenaussagen sprach die
Jury in ihrem Verdict die Meinung
aus, „daß die Bantz durch die schlechte
Behandlung von Seiten ihres Mannes
zum Selbstmord getrieben wurde." Ein
Brief, den die Verstorbene hinterlassen,
lautete, wie folgt:
„Ich sehe, daß es das Beste ist, wenn ich mei
nein elenden Dasein ein Ende mache. Deine
treue Frau Barbara Bantz. Lebewohl, ich wiin
sche Dir alles Gutes. Du verschmähst meine
Tieue, 'schwebe also vorwärts.
Für den Herrn Bantz dürste doch wohl
eine Zeit kommen, wo ihm diese Worte
auf die Seele brennen.
Hie Deutschen von Davenport,
Iowa, die bekanntlich größtentheils aus
Schleswig-Holstein stammen, hielten am
Mittwoch Abend eine Versammlung, um
Schritte zu Unterstützung ihrer Lands
leute im alten Vaterlande zu thun, die
durch Stürme und Ueberschwemmungen
so1 schrecklich heimgesucht wurden. Eine
beträchtliche Summe Unterstützungsgeld
wurde gleich in derVersammlung gezeich
nef, und es ward ein Comite eingesetzt,
das mit Hülfe vonUntercomites möglichst
Viel für denselben Zweck zusammenbn'n^
gen soll. 51
Der große Bilver-Almanach.
£o8etitr'6 Vereinigte-Ttaaten Kalender für 1573, der zur
unentgeltlichen Verlbettung in den Vereinigten Staate« so
»clit »ie in allen cictiiilrien Ländern der Slltrn Well Be«
stimmt ist, ivchd re£t in englischer, deutscher, französische-, ncr«
wegischer,scher, schwedischer, holländischer, fiHw.Hchit. und
spanischer 8pr»4 be.-ausge^eden und istjur Ablieferung be
reit. Wer die wahre Gefun^heitsUhre ^kennen $n lernen
wüuscht. soBie denseibcn le'en und ue in ibrn enthalte.'en un.
schätzbaren Jfatfifchlägc roebl iit erjea HeimM.
Außer cl*er treffUien medizinischen Abhandlung ü?er die
Urfa^en die Vabiadersng ui die Heilung von jtranibeiten
enthält er eine große Änzahl nützlicher Nathschtä^e und Beleh
rungen für ttn Äaufrnaar, cen Handax-rker, de» Bergmann,
ten Farmer, den Pflanzer und selbst für Mediziner sowie Be
rechnungen von?ä»Zen. und Brkiieqraden, wie stein einem
guten und umtaffeader Tvlfsic'cnter geboren.^!
Das Wefrn,
der Gebrauch und die angerrrtenilii} heilsamen iOirfungen
von jpotettcr6 MaZe«bilt?rs, tiefe Ha»rlstärkungs. und
_©6fre-Serbeffcrungämti e'v der 6albf
9
SBritienbeit, sin: darin
völlig dornet: an der Kaieroer tft üoerdtta noch mit bfib'cbtn
3B»6raticnen, Natbsä l-agen für Haushaltungen, vumoriZi
Ichen Erzählungen und anderem gewadlien Artüel» zur Be
lehrnrg und Umcehalt^ng angcfiiiltund »ird sich dadurch
unter den lUerarif&en Singen, dieser Neujahr erscheinen
werten, als eines tcr nüfitchittn auszeichnen. Die Eigen
tümer, dt? Herreu Hostetter uus 5mith in PittSdurgh, Pa
werden gegen Ueber'ettdung einer ^sei CeniS-Marte, Seter
mann, der in fei.tT Nachbarschaft tiefen ilencer nicht bs
kommen kann, eilt solchen zuschicken. Las tter6 in IN jeder
Siadt u»d Ortschaft zu bekommen und ii in tcr csilifitten
W^t stark gebraucht. XIS.
5t einzige zuuerlanige im ta.ui!
L- X. S
I
N E S
19. groß? jährliche
II l\
Ziehung am Mittwoch, 1. Januar 1873.
$10,000
in Amenk.
10,000
A S
FKnf Gewinne cht000 iecer in
Zehn Gewinne $500 S Greenbacks
Mn Gesv»"« zusam!usnv:st'Nder Vierde reit ftanulten
Wagen und ftlberpefa'la^enem (SeiJurt^roeitd $ 1
Füuf'tfrde lad Bugzie», mit filberbnJjlaoci'.e.n ©estoirr
mehb .sßi.O iidt»!
Siinf Reseiraod Piano» vcit toö-e# X»», te.rtb yuo jett«.
j^am Hen-9iän»tJ-ünnen, u'crtb flot) ,et'.
LZ ©dornt und Silberne Ünf.ttbret (inogefa^mt) tm
sm-nbe wn SÄ» bis t.t tiielttnt Herten, €iibcroiw^
tn, todxmu^ia*e f. r». v. f. ».
Zahl der Pjcfthvitfe, 25,(6ÖÖ.
&eofe liiritirt aus 10,ßO.
'.r' rVM uv:Ui 1 ,v: uu: vOcic V-1 Vi:I..:
böCÄe V'äi'Xi SMciCijK t.-n.
Gtapfer
'.
i'J
Barver Minn.
®n ce Vaaic un?- hvf 'i,-t .Kvil icsie itc freit« ij!c ri!t
ßliid hur ji-e« zu ft.it t.i
'"V
™.Ox2i^
SJn'cin. Ztaate«
Zwischen New Vs?k, (ici und Liver^osl.
Die prajitiiln nt en mit vvll.r i-asiprfra't »triebentn
r-rmrfir e'er nt-' bi.-.n allen AI,von vav.ic rtn 5t
ie-ailr?feireii s'-üf i. d-e I'JTPT'er eir.aive.-gl -.ch
«nd, so batKj :):eisend ten g?t iUnibt-if. tav ftv für (t
iäbfabrt etntn gtrt* i:-'t ,ch. e'.len am: f'r babe
ante, $iUt:c,Ül)lantie. SRtvuM'c. BN te, Stritte. 'Jfiajtftie.
öritannit. SlWal'-rten oen fim Kork ..m Sennatent. ven
Seypccl am imneritfl) Halten be biten itabrten im.ha
ftn ro« i£orf. SBer^nungen so nirtn-, at» be' irgend einer
ötevit erster Klaffe. Wegen des Na e-.en nach usixigen b'i
Bce 9B«rft«Of|iccn der Kompanie, iX5 Markt Str.
Chtoogv. Alsred Lagergren, Ä^knc.
Mbnnesfta Savings Assoeiat on-Age t, St. Paul.
Morehous Si Ware,
Importeure u. Händlerin
Sattler Eisenwaaren,
Pferdedecken, Gig- Saltelu, Polstern ic.
Ü0lti#nef0tu Tr» 7m 6mt St.Pau
Restauration
C. St
Ro. 42 Zweite Straße, nahe dem Depot.
Sinvna, SJfinn.
Htißtr Raffet 4bieotade. ic. »u leder Tagcszelt. Äucht»
t'r*. 4»aieet ie. ilei» friitfc uorratbiA. 2Sbej.
Prioilegirt Staate Msse«r1. "=$9
St. Louis gegenseitige
Lebens Versicherungs
Gesellschaft vc»u ct. Louis.
W Office No. 513 Olive-Straße.
Aktiva am 1. Juli
1871:
Ueber sechs und eine halbe Million«
t£9~ Alle ntutn Versicherungs Arten sind von dieser
stllschafl abovtire. Ibre Bedingungen 'in? fo giniti|», »ks
diejenigen ctr beilen Lebeneversicherungs Gesetlschasren in ten
Br. Btaitett. Auch dat die wefeQfchart de.5 GeeH »rat
Aaot^ Massachusetts angenommen, wonach tie Policen un»
»eriaCbar find.
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ßäT" Ofßee im GlobeHotel, Minneapolis.
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