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Der fortschritt. (New Ulm, Minn.) 1891-1915, March 26, 1891, Image 12

Image and text provided by Minnesota Historical Society; Saint Paul, MN

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New Ulm isnb Umgegend
Au, Ostermontag ist Ball in der Union
Halle. Tanzlnstige sollten dies nicht übersehen.
Herr M)aS Prüft kaufte das Hans des
Herrn («tesecfe von Sleepy ^ye um $1800.
Teil „Haynes" ersnchen wir mit seinen
Ansichten bald vorzukommen.
Tic besten Orgeln und Pianos beim O.
Olsen im Meridian Blocke.
F. Ahl Hing nimmt von jetzt an frische
Eier an Zahlungsstatt.
letzten Sonntag war vonsmnantcn
Tag in der lutherischen Kirche. (5ö wurden
52. Kinden consirmirt.
Herr t^ust. Krause, derzeit in Milsord,
verkaufte sein Haus an (5 had. lindem aim für
$700.
Mulvehills Leihstall wurde an Herrn
Fritz Kreisch verkaust, der nächsten Montag
davon besitz ergreifen wird.
Am Montag Abend brannte der (MreU
bespricht'!' der ^agle Mill Vo. in (5'ffig ab.
Ursache des Feuers unbekannt.
Unser Freund Fritz (5„gel feierte am
letzten Dienstag feinen 63. Geburtstag. Altes
Haus, wir gratulimt dir nachträglich
Hcit Will, (dulden ist von Gibbon wie
iet nach New Ulm übergesiedelt und wird hier
ein (Geschäft anfangen.
Herr Jos. Köhler hat in KieslinM'lock
eine Barbier Stube eröffnet. Dem sreundlU
che» jungen Mann wird wohl eine große
Kundschaft
werden.
Tr. Weschcke wird als Delegat der
National Convention der Pharmazeuten,
welche in Nero Orleans statlfinden wird, näch
sten Dioitat beiwohnen.
Herr ^ohn Fcnsfe ist zum Postfachen
Abwägcr an der Pahit zwischen Vafe Crystal
und Elmore durch Vermittelung des achtb.
John Lind ernannt worden.
Am 7. April findet die Stadtwahl statt.
(PS wird je ein Stadtvater in den drei Wards
'gewählt und über die Bonds im Betrage von
$24.000 abgestimm.
Papa Loheyde ist mit neuen Früjahrs
schuhen und Stiefeln frisch versorgt worden,
ifltb Käufer werden wohl thun sich sein
5m=
pdrium anzusehen.
Dem Theater Freunden zur Nachricht,
daß Billy Mittele mit seiner Theatertruppen
am 29, 80,81 März und 1. April in New
Ulm erscheinet.
Unser Senator, der acht.E. D. Peterson
brachte letzten Samstag eine Hill für 11500
fo, um ein @eli*be da» Siour Denkmal
«uzufertigen und sonst zu »erschLnern.
vin schöner und ftetzet Grabstein für
.den verstorbenen M. *ppU wird gegen»ärtiß
•ent Herrn Jg. Schweninger au«gehauen
end ist es der Mühe «er»h die Arbeit fich an
pksehen.
Der Nachbar de» Fortschritt«, Herr V.
Wcherski, wird die Front seine« Hause« und
L»den« verändern und verschönern, und mit
der Arbeit nächste Woche beginnen, t?« ist
auch Fortschritt.
Unser lebhafter Bauholz-Verkäufer, Herr
Ivs. Vogel, feierte letzten Samstag im Kreise
seiner Familie und vieler Freunde die silberne
Hochzeit! Joseph wir gratuliren nachträg
lich.
Von den Gemälde», welche Herr Aler.
'Schwendiger verlooste, sind zwei von hiesigen
Bürgern gewonnen worden. Die glücklichen
Gewinner waren Herr Aug. Schell und OS
rar Seiter.
Tie Wirtschaft an Broadway, welche
bisher von I. Vechtel geführt wurde, wird
vom Jos. Gröbne, von Sigel, bezogen,
während John die ehemaligen Jos. Schnei
Wersche Lokalität gereutet, hat.
Herr Heinrich Subilia jr. fiel den Mor
geik, als es in New Prag brannte und er hin
zu eilte, aufs Ms und riß sich dabei eine tiefe
Wunde in seine rechte Hand. Heinrich Mimint
dies jedoch sehr cool.
—Dr. Kochsche Lymphe ist imSt. Alexanders
Spitale durch Dr. Strickler angeschaft worden.
Es werden wohl Kranke in der Umgegend
sein, die die Wohlthat des berühmt«« Heil
mittels benutzen können.
Leset die Anzeigt des F, Kützing.
Man hört, daß (5ol. Bobleter seineStel
le als Oberst des Sten Regimentes aufzuge
den gedenkt. Es wäre schade wenn er wirklich
von der Spitze feiner Schöpfung treten wür
de. Hold the fort, (5oI.
Der achtbare H. A. Subilia sen. ist auf
Besuch dahier angekommen. Ob er beabsich
tigt wieder vollends dahier zu bleiben, hatten
wir noch nicht Gelegenheit zu erfahren, jedoch
rufen wir ihm zu Salus tibi
Herr 5. Sommer wird die Front seines
Ladens mid HauseS renoviren und verschönern
lassen. Herrn. Schapekahm hat den Eontrakt
und wird die Arbeit beginnen sobald eS nicht
mehr friert und die Glasscheibe,» angelangt
sind.
Unser ole August ist ein schrecklicher
Mensch, er klagt sogar. Am Freitag verklag
te er vor Friedensrichter Baasen den Hermann
Zeske von Milford, weil dessen Kühe August«
Heustocke beschädigt hatten. Hermann be
zahlte den Schaden.
Friedensrichter Baasen bestrafte letzte
Woche den Hermann Berberich auf Anklage
te« Scherifs um $5 und Kosten, weil er ver
*m 1 /tl .L 1 Vb«flM
säumt hatte bit Geburt eine« Kinde« dein»
GesundheitSrathe anzuzeigen. Betreffende
mögen sich die« gut merken.
Der Represent««» E. Ahlne««, reichte
eine Gesetzesvorlage in der Legislatur ein
wo,»ach die Assessoren unter schwere» Strafen
gehalten »erden genaue Angaben von den
Aumern üder ihre Farm-Erzeugnisse zu »er
langen
Farmer mtd Arbeiter leset dir An
zeigen dieses Blattes andächtig durch
und mnterstützet die Geschäfte, deuu ro sind
Euere Freunde, die Euere Zeitung durch An
zeigen unterstützen.. jj dieses
nicht.
Herr iV. :t. Hodges, Herausgeber und
Evitor deo Sleepy E^e Herald besuchte uus
am Mittwoch in der rnitferei. Er hat eines
der früheren Iohu Schmidfchen Häiijer durch
Mai. I. E(t|tein von :)eu. Berghold geren
tet. Der Herald vertritt ebenfalls die Allianz
^deen und verdient eine weite Verbreitung.
Und ljon brother Hodgeö, call agaiu
Aufgepast Farmer Eine Bersammiung
des laudwirthschaftlichen Bereina ist ansSann
slag Nachmittag 2 Uhr angezeigt. Prof. D.
N. Harpt-r von der landwirthfchaftichen
Staats-Schule wird einen Vortrag über
Zuckerüben halte» uud es wird auch Saamen
an die Mitglieder vertheilt, ikrgejfet nicht
zu kommen.
Eine Stunde nach dem oben angesühr
ten Brande sah mau ßenerfchein an der östli
chen Stadtgienze. Wie wir vernahmen,
brannte da das Hand der Wiltwe Schmidt ab,
deren Mann kürzlich im hiesigen Hospital
verstarb. Die Ursache wird auch hier eine
ähnliche |'»iit.
Am Montag vormittags untersuchte der
Ehief der Feuerwehr, Herr Vhad. Brust, die
Wasser-Hydranten, um auszusinden ob Alles
in Ordnung sei. Drei Hydranten, welche in
der Nähe von Kellern angebracht sind, fand
er eingefroren. Er berichtet, daß auch sonst
Hydranten theilweise uud auch gänzlich eiuge
froren wären, jedoch sagt er nicht wo.
Herr John Schiverzier, der letzten Sam
stag Auktion auf feiner früheren Farm in
Eoltonmood hielt, ist diese Woche itachBashaiv
übergesiedelt, wo er die ehemalige Farm des
John Schmelz käuflich an sich gebracht hatte.
Haus wird wahrscheinlich auf „feile große
Hafen" jagen wollen.
Papa Jacobs hat sein Haus und die
Lot, an Benders Brauerei anstoßend, an
Herrn Jakob Bender um $500 verkaust, der
mm mit der Vergrößerung desselben begriffen
ist, Jakob begibt sich jetzt i» der Ruheijanb,
um ungestörter seilt Asthma pflegen, uud
sonst „Ruhe" ausübe» zu können.
Bei btm Stiefbruber unseres Oroßher
zogs von Meklenburg, dem Herrn Fritz Jahn
kevon Eottonwood, vollzog sich ein» Hochzeit
ganz im Stillen. Fräulein Amalia nahm
sich .Hern» John Muh« zum Gemahl-und
mürben am Dienstag vom evangelische«. Pre
diger in Sleep? (*tze getraut. Da beide zu
unseren ehemaligen Schülern geHorten».Wün
schen wir ihnen vom Herzen viel Gliut auf
der neuen Lebensbahn.
Frau Kill. Pfänder jr. liegt schwer
krank im Lochenbette darnieder. Dr. Stamm
»on St. Paul »urde telegraphisch (aufm
und Fwu Kittling, ihre Mutter derzeit» in
Spokane Fall», wurde »on dem gefährlichen
Zustande ihrer Tochter benachrichtigt. Wh
hoffen, daß die gute Dame den gefährlichen
Zustand bald überwinden wird.
Später Frau Will Pfänder jr. ist btsfw
und Frau Rud. Kie«ling ist am Dieichagj
morgen von Spokane Fall« angelangt. .....
Jacob Bender« Brauerei wurde von do»
Hern» Anton Guldan und Emil Keckeisen
gereutet. Die Eompagme wird unter dem.
Namen New Ulm Brewing Eo. bekannt sei»»,
und gedenkt alle Sorten Biere, al« Weiß- «*d.
Braun-Bier und Ale zu brauen, um ein«
starken Nachfrage zu entsprechen. Mit der
Brauerei wird eine Wirtschaft vetbuedeu.
sein und hohen sich beider schon um eine Bf*
willigm»g beworben.
Herr Jos. Schmucker feierte am Dien
stag seinen 42. GeburtStng im Kreise friuer
vielen Freuube. Die Musik Kapelle von Reu
Prag brachte ihm am Abend ein Ständchen,
bann folgte Theobor mit den nieblichen Lied
chen Du, bit u. s. w. Joseph ließ sich nicht
lumpen uitb bewirthete die Gesells«chaft bis. iu
die frühen Stunde». Wir gratUl ire» nach
träglich.
Letzten Samstag hielt Koronar Hum
phrey eine Untersuchung ab über das am.10.
Februar geborene Kiub der Alwiwa Berkerich,
einer 15. Jahre alten Tochter des-f Berberich,
da ein Berdacht gewatiger Beseitigung des
Kindes, welches man hinter dent Hause im
Garten begrub, vorlag. Eo. Attorney Ro
bertson leitete die Untersuchung. Geschworene
waren H. Rudolph!, Isidor «Hao8„ Ehrist
Rünicfe, Augr Hellmann, Johrt (Gabriel und
Lorenz Flor. Dr. Schoch und Strickler nah
men bie Autopsie. Aus bei» Zeugznbewei
en konnte kein Grund zur gerichtlichen Ver
falgung gesunden werben^ und gaben bie Ge
ichivorenen einen Spruch benmach
Die Abenbnnterhaltnng unb*da« Tanz
kränzchen des hiesigen MännerchorAam letzten
Samstag war eine der gemüthlichftzm Affaire»
seit lange. Tie Sänger mit ihren Familien
uitb eine ganz bebentenbe Anzahttder Freunde
beS Gesanges hatten sich eingefunden, um den
üßen Tönen z» lauschen. (!»a»z vorzüglich»
wurden alle Theile deS Progr«mmes ausge
iührt und gaben Zeugniß, dander Manne»
chor unter der gediegenen Lerdnng bes Herrn
Geo. Jacobs bebentenbe Fortschritte gemocht
hat. Daß bas Publikum den schönen W
ang würdigte, war an bett häufigen Ap
plause zu erkennen. Die Solo« vorgetragen
von den Herrn Jac. Petry und Ernst Pfeife
wurden in gewöhnlicher Schönheit Mgehen,
und da« Duett Ein Spielchen 66" gefoult
und gesungen von den Herrn H. Rudolphi
und Wankum war einzig in seiner Art und
bewirkte solchen Einfluß ans die Zach««»
keln der Zuhörer, datz ein sideler Geist den
ganzen Abend vorherrschte^ Ein gemüthliche«
Tanzkränzchen folgt« dem Eonznte, wobei die
Eoncordia Kapelle unter den» neuen Kapel
meister Jo«. Galle? uud das Streich Grchester
wirklich vortresfliche« leisteten. $« war eine
Freude zu sehen, wie die alten Jungen« mit
ihren lieben Weibchen lustig im Kreise fich
drehten. E« war morgen« nach 2 Uhr at* die
Oesillschast auseinander ging. Der Min
nnchor »«steht i* die «äste zu unterhalten
2infa' yäwt
Unser Nachbar, derHerr Böse macht große
Reparaturen an seiner Windmühle. Er hat
die Flügel abgenommen uud will sie durch
zwei neue ersetzen, die 85 Fuß im Durchschnitt
messen. Unser Nachbar ist sehr thätig uud
sollte sich mit Nächstem eine Frau aussuche»,
damit wir einmal Hochzeit in der Nachbarschaft
hätten. Bersuche einmal, Nachbar
-OttomeierS Laden ist mit FrühjahrSwaaren
frisch versorgt. Seine Preise sind die nied
rigsten. Leset seine Anzeige und besehet sei
ne Waaren.
Folgende Personen 24 tut Ganzen sind
um WirthschaftSBewillignngen eingekominen:
EhaS. Stengle, Anton Schwerzler, Jos.
Schnobrich, Math. Siebenbrunner, Richard
Geisinger, New Ulm Turnverein, New Ulm
Brewing Eo., John Pechtel, John Gabriel,
And. Aman, H. Seifert, Jos. Flor, Jos. F.
Gröbner, Fritz Metzke, Isidor Haas, Will.
Amme, Wenzel Schotzko, EhaS. Brust, F. W.
Baarsch, W. Hauenstein, Jos. Schmucker,
Ed. Maltzahn, I. N. Neumann., uud Fred
Klossner.
Man munkelt, daß die alten Gegner der
EisenbahnbondS sehr rege an der Arbeit sind,
um die Ausgabt' derselben abermals zn ver
hindern. Wir hoffeit, daß die Bürger Mann
für Mann zusammenstehe», um die Wühlerei
zu vereiteln. In der nächsten Nummer wer
de» wir die Sache etwas weitläufiger bespre-.
chen.
Nach langer Zeit wurden die hicsi
gen (^inivohner wieder einmal durch Feu
erlarm aus dem Schlafe geweckt. Am
Freitag Morgen ttech 3 Uhr brannte das
HauS des Heinrich Puls, iff Neu Prag
gelegen, bis auf den Grund wieder, oh
ne daß man hätte etwas darcnic» retten
tonnen. Starker Rauch weckte bie Fami
lie auö dem Schlafe, die sich mit knapper
Noth aus dem brennenden Gebäude ret
tete. Tie Urfachc des Feuers ist nicht be
kannt, wird aöer wohl einem schadhnftcn
Kamine zuzuschreiben sein. PerfÄhrr
ititg leicht.
Maettbericht.
N en» m.
Weizen No. 1
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Kartoffel
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1.19
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82
68i.
Wn Bacillen Alles in die
Shuhe zofchoben wird, zeiyt ein Fall,
den einiBniiner Arzd wie Mgt, erzählt:
Kllrzlich, wurde ich zu timtra jungem
MenschiMzevnfen, der im lctztr» Stadium
der Lungenschwindsucht befmtotich, nicht
mehr bin Kräfte besitzt, um sich im Bette
aufzltrHte«. Auf meine Fr»M, wie er
die Nächte verbringe, gab mir der arme
Krank«ZM Antwort, daß e» feit vielen
Vochewwicht schlafen fönnr^mtil sich des
Nachts-stets ein furchtbares. Brennen und
Iuckemcuef der Haut einstell«. Vin Blick
auf de« »it Quaddeln unt Kvatzeffecten
bedeckbm- Körper veranlaßtecmuh, der da
neben»stehenden Mutter deW Kranken zu
erklär»».,, daß sich in dem BWe Ungezie
fer lefii^en müssen. ,,AM Herr Doc
tor,"'l»»trte die in selbstbemuißtem Tone
gegeLiine Antwort, ,,det w«ch man doch,
daß.det die Bacillen sind, die überall he
rumschwuren." Meine (flrttarung, daß
die, „KaeiUen" zwar ganz?, nichtsnutzige
Geschöpfe seien, daß ihnetmun vorliegen
den! FaAe aber doch Unrecht geschehe,
murhe »it ungläubiger Miene entgegen
gencml»en, und es. bedmcfte eine ganz
euergDhen AufforderunK»einerscits,um
«es dwlchzusetzen, daß noch«« selben Tage
jeink Mündliche Durchsuchung des Kran
kenbettes vorgenommen, wurde, wobei
dem» eine große Anzahlt Thierchen gefun
den wurde, welche schoa, lange vor Ro
bert Koch unter dem Stinten der Bett
wanzen in den zoologischen Lehrbüchern
beschrieben waren. Der. Kranke ist sei
dem mit seiner Nachilumhe zufrieden.
Cleveland Balksfreund sagt sehr
richtig und sehr wahr:
„Nichts als Gchlensterseherei ist es»
wenn man Andersdenkenden ohne Weite»
re« schlechte Mot«« unterschiebt. Bei tm
higer Erwägung alles Dessen, was den
vermeintlichen Gegner zu seiner De»k»
«eise bestimm«, mag, wird man in den
meisten Fälle« zu einem milderen Urthal
gelangen."
Wenn fich nur Alle difse Wort« zur
Wichischwtt wtißUM »»llte»?
Neues Landgesetz.
Zu den wichtigen Gesetzen, welche der
Kongreß noch kurz vor Thorevschluß
passirt hat, gehört auch ein neues Land
gefetz. Dasselbe entspringt der Noth
wendigkeit, bei der Vergebung der öffent
lichen Ltindereicu, die bekantlich (wenig
ftcnö in fruchtbaren Gegenden) schon
stark auf die Neige gehen, künftighin
größerer Vorsicht und Sparsamkeit sich
zu befleißen.
Sowohl das st (Tim
bcr Culture) -G.cfetzwie die sog.
,,P Akte" werden durch
das neue Gesetz aufgehoben. Das
elftere hatte, wie schon sein Name an
deutet, die Bestimmung, der künstlichen
Beforstung waldloser Gegenden Vor
fchub zu leisten. (*s gab deshalb jedem
Ansiedler, welcher 40 Acker mit Bäumen
bepflanzt und die Bäume zehn Jahre
lang erhalten hatte, das Anrecht auf
eine Viertelfcktion (ltiO) Land. Der
Zweck des Gesetzes war ein löblicher,
fein ptaktifcher Nutzen jedoch war ge
ring und entsprach in keiner Weise den
davon gehegten Crmatnngen. Es ist
viel Schwindel damit getrieben worden.
Tie durch das Gesetz erforderte ,,Be
waldung" bestand iu de« meisten Fällen
in wcrthlofem Gestrüpp, das, sobald es
die nöthige Zeit gestanden und dem An
siebter das Eigenthumsrecht auf das- be
gehrte Land gesichert hatte, der Verwahr
losuug überlassen blieb oder der Art oder
den Flammen zum Opfer fiel.
Noch viel ärger gemisbraucht wurde
die ,,Preemptiou-Akte" ,welche es ntög?
lich machte, durch Erfüllung einiger For.
malitäten. sich das Vorkaufsrecht üuf,
werthvolle Lündereien zu sichern Die.
Ausnützung. dieser Akte ist viel weniger
den bona fide-Ansiedlern, als einzelnen
reichen Individuen und Gesellschaften
(sog. Land-Hain) die dadurch große
Landstrecken in ihre Hände brachten, zu
gute gekommen.
Das neue G«s»tz enthält ferner die
Isbenswerthf Bestimmung, daß sog.
a a
Wut au Applikant«» gegeben «erden
spven, die einen gpnauenPlan der vor
zunehmenden Verbesserungen ^künstliche
Bowässerung:) einreichen, und wonach
B-ßtztitel erst erthettt. «erden, nachdem
ein» ßewifse Summe, aus solche Per
befisrungen verwandt «arden ist. Auch
die«, ist ein wichtiger Riegel gegen be
trügßrische Landerwerbungen, die. bisher
von Spekulanten in großen Umfang be
trieb« worden sind, und. wodurch häufig
selbst.große Strecken Laude«, die keines
roeg8'„töüst" waren, d« freien Besiede
lungentzogen wurden.
Die wohlthätige Heimstätts
A 11 die zum Besten, wirklicher An
siedler «lassen ist, wird--- wenigstens in
ihren Grundzügen durch das neue Ge
setz Ii i.ich a a st et. Siur die
Beschränkung ist getroffen, daß inskünf
tig kein. Ansiedler mehx seine Heim
statte, wenn derselbe bereits 160 Acker
besitzt, durch Erwerbung, anstoßenden
Landest unter gleichen. Bedingungen
vergrößern, darf, und daß er zu keiner
zweiten-Heimstätte berechtigt ist' falls et
die eistcaiufgiebt. Letzte« Bestimmung
wird begründet mit dem Hinweis auf
die in »»suchen Theileu. des Landes
übliche Äiwbwirthfchast,. unter welcher
Farmer*, eine Heimstätte erwerben, den
Boden.auSsangen, und-tumn einfach wei
terziehen^ um auf naiau unbebautem
Lande in. derselben Weifx. zu. wirthschaf
a
geb o-tx Favmer,, selten eingewan
derte, tun scUcnstcnu Deutsche, die solcher
Naubmirthschast sich schuldig machen.
Um.der rastlos »orwärtsschreitenden
Waldvcrwüstung einigermaßen Einhalt
zu thpu^ wird durch das Gesetz dem
Präsidenten die Befpgmß ertheilt, iu ir
gend einem Territorium Wald ländereien
innechalb gewisser zzt.
bestimmender Gren?
zen
als
öffentliche Reservationen zu er-
ilärctt.unb sie als.splche der Besiedelung
vorenthalten. 'Das Gesetz enthält,
noch eine Bienge.anderweitiger Bestimm^
ungen,.die jedochvon minder allgemein
em. Interesse sind.
«agge»! Roggen!
Ungefähr 10» Büschel Roggen werbe» »on
d«m Unterzeichneten zu kaufen gesucht tntroe
d«k für Baar ober gegen Umtausch für Rog
$fjiHeie
New Ulm,
prm pittii
Re»Mm,
Großer Bäk
in der
Union Halle
am
Öfter Mo«tag, la 30. Mittz.
Cintrüt
so
et«.
Minnesota Straße,
Gebrüder l^rone,
Händler in
Cllenumaml, Groceries,
Porzelan, Stein u. Glasloaaren.
Das größte Lager von
Fertigen Kleidern, Untcrzeng, Hüten, Käppi
Schuhen, Stieseln
it.
s. tu.
stets zur Auswahl an Hand.
Es wird sich für Jedermann bezahlen, bevor er kaust, bei uns vorzusprechen^
unsere Waaren zu besichtigen und die Preise zu hören.
Für Farmproduete wird der höchste Marktpreis bezahlt.
F. X. Schlumpberger,
Händler in
Säemaschme«, Kompflügen, Wagen, Heureche»^
Mähe- «ad E«te Mischmeu.
Alle Waaren «erden zn billigen« Preisen, »erkauft und garantirt.
Mi-tn mü
Bier-Brauerei
de«
A I
Varl $(aunft«in
Durch vorgenommene Vergrößerung der Br«n»tret und Verbesse»ng der Mas
chieme sind wir in den Steed gesetzt der großem Nachfrage nach unserem allgt
mei» beliebten Bier in jeder gewünschten Quantität sofort zu entsprechen und »H
'er» Kunden die vollste Zufriedenheit zu bewahre«.
Das Flaschen-Lier Department ist untro hsr Leitung des Fritz. Behnke, der
allerUnfträge aufs Land obtrin der Stadt jmnftttch besorgt. »H"
Augnst Schellt
mt* gdj«U, G»schiLft»fÄvre«^
»w Ulm,
»»fer Bier, das sich devrgrößten Anerkcmmng erfreut, wird überall in Stadt,
uM. Sand auf Bestellung «rsandt und Auftrüge finden ihre prompte ErledignM.
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te *laW eel Wlt« h*t »i« Blrtti|c »reif« eed «if«*« *Hf, die trgteb ei«» Artikel i» dies«»!
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