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Grand Island Anzeiger. [volume] (Grand Island, Nebraska) 1889-1893, December 18, 1891, Image 8

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Milde Triebe.
Rosewvon
sitt-it Usersah
(Fortsetzung.)
" «, das is um ein z’viel,« mur
Itlte er. «Recht hast, Alter, und d
Buhl is zu hart, drum muß mans leich
der machen dem arm-en Mädel, roLe die
«schen. Wenns zwei mit einer ha
, haltens a Duell, der davon kommt,
kriegt z Madel!«
- Ein seiner warmer Regen fiel, ein
Barke-r bitterer Geruch stieg auf von dem
urchniißten dürren Laub, den abgestor
seiten Kräutern und Blumen. Der
Inderl flüsterte noch neben dem Bache
Itit seinem Schatz, von der Post herüber
tönte schrill eine Klarinette, das Ge
stamps und Gesohl der Tanzenden Am
·,Sreitkops«, der sich in seinen schwarzen
Umrissen drohend aus der Finsterniß
hob, schrie ein Hirsch in regelmäßigen
Zwischenraumen
l
3.
Als Loisl am andern Tage dem
HörsterBericht erstattet -"1ber seinen ersten
lücklichen Reviergang, drückte ihm der
lbe seine Freude darüber aus, daß er
ch besser anlasse, als er selbst vermuthet.
Daraus gab er Aufträge, welche ihm die
anze Woche vollan zu thun gaben. Der
äsrst wurde in den nächsten Wochen zur
agd erwartet, da mußten die Steige
ansgebessert werden, die Stände revi
dirt, und vor Allem die Triebe, welche
gemacht werden sollten, genau ausstudirt
werden, damit keine Fehler vorsielen.
»Der Fürst wird mich fragen nach
Dir; schau, daß ich ihm eine gute Ant
work geben kann,« sagte der Förster.
In Loisl regte sich der Stolz, er ver
sprach sein Möglichstes zu leisten. An
sestrengte Thätigkeit schien ihm auch
das beste Mittel, und den Kummer zu
Eber-winden, der an ihm nagte.
Der Förster rief ihn noch einmal kn«
wick, als er die Kanleei schon verlassen
hatte.
»Was i Dir noch sagen wollt, Loisl«,
Begann er zögernd, »i hab g’t)ört, Du
hoffe mit der Strotznerbaner Marei.
Laß doch die Dummheit, das is kein
Madelfür Dich, H kann ja doch nix
draus werden, da ist der Alte grad der
Rechte. Hatdenn net auch der Gries
bergen der Lump, mit dem Madel
was ?«
Loisl wurde seuerroth. »Ja-schon,
.ber—«1
Der Förster lachte. »Aber i bin der
Lieber-e, willst sagen! Na ja, da könnt
»ich einen Tag lang predigen und g wär
doch umsonst !«
Dann machte er plötzlich ein sehr ern
stes Gesicht und stieß mächtige Tabaks—
wlken aus dem Masertopi. »Der
Toni ist ein Hauptlump, das weißt,
Loish da könntet ihr leicht zusammen
treffen draußen; ich hoss wenigstens,das3
dem Kerl das Handwerk einmal g'legt
wird. Kennst denn die Vorschriften
Eber die Sach? Nur in der Nothtvehr
sdars der Jäger von der Schußwaffe
Gebrauch machen, d. b aus Deutsch, nur
wenn der Andere aussahrt mit der Büchs,
Ehast Das Recht, zu schießen Jst der
anp flinker wie Du, istKJ Dein Scha
den; schießt Du dein Lumpen nach,tvenn
K davor-Hättst, und sitzt der Schnß hin
ten, kannst wegen Morde1 verurtheilt
werden. Läßt Du ihn laufen, und
ßt Dich der Kerl irgenwo ab nnd
« ßt Dich an, ist’s Dein Pech· Es ist
n so eing’richt, daß den Herrenl
· deren net z’hart g7schiecht. und unser
Einer ist halt dann im Dienst g’sallen!«
Der Förster hatte jetzt einen brennend
rothen Kopf, die Tabatstvolken flogen
ßweise gegen die Decke, offenbar kochte
ihm selbst der alte Haß.
Plötzlich fiel ihm ein, daß sich iiir ihn,
als Beamten, eine derartige Kritik des
Gesetzes dem Burschen gegenüber nicht
passe. »Toch das geht Dich Alles nix
an,« fuhr er ärgerlich über sich selbst
fort. »Gar nir! Die Vorschriften
kennst Du jetzt und darnach gehst Du
vor. Jch sag’ Dir das Alles wegen
dem Toni. Du hast«n am Strich, na
türlich, da könnfg leicht über die Vor
schrisien hinausgehen, im Haß und Zorn
sieht man allerhand, wag gar net so ist.
Ne! daß Da eine-Z Tages daher kommst
und mir Sachen vorschwätzsi. was ich net
hören darf. Ich werd auf den Eid
vernommen in solchen Fällen, merk«
Dir das! Daß ich wegen Teiner keinen,
Meineid schwör, wird Tir llar sein«
Jetzt b’hüt Gott und Waidmanns HeilU
Loissl!«
Der Förster achtete in seiner Erre
aung nicht aus die aufsallende Blässe des
ägerö,zog aus dem Regal nebenan
em Aktenheft heraus und warf es auf
den Tisch, daß eine Staubwolle auslog.
»Wind Gott hab i g’sagt!« wieder
holte er, mit der der Hand abwinlend,
als er Loisl noch immer vor sich stehen
sah. .
Dieser wollte sichtlich noch eine Frage
, doch der wiederholten energischen
ordnung leistete er schweigend
. Das waren fürchterliche Worte
thu, die der Fdrster sprach. War-un
er denn so schlecht von ihm, daß
et ils-I einen Mord zutraute aus ß?
fi- Dnell soll« werden, ganz na der
st, die er i angemandergesetztz
CI sogen Büs ,wer zuerst fertig
M. So tte er Des die anze Nacht
Ist sich ,lIatte den nall sehdit
Uhu-M zenseheiy wie den
MM u rsber natürlich, jetzt
- er’i, mochte zusehen, wie e
III-Ied- ,er hätte den
ihm-Eilet
»weil i ihm nix iag’n werd, was er ne
hbren darf, und er nur da« sagen kann
auf Eid, was i ihm rappartir. Wie er
das ’rantbracht hat, der Förster —- ich
hab’e wohl verstanden !«
Ward denn aber nicht am gescheit-te
ften,deni Förste zu folgen betreffs der
Marei und das ädelein- für allemal
aufzugeben? «
Der Gedanke beschäftigte ihn jetzt
ernstlich wie er dem Revier zuging.
»Er hat ganz recht, wir passen net für
einander, sie wird alleweil d’Hosen an
haben und dann — was Leichtferiigs
steckt in ihr. Habe ja erfahrn Jn
)der Frühe mir ihre Lieb’ g’stehen, auf
die Nacht mit dem Toni heimgehen:
wenn’g auch net ihr Ernste war, aber s
fis doch stark. Dann der Alte! Sie
dem Toni einfach lassen, wär’s beste.
Er paßt wirklich net schlecht zu ihr, dann
wär die ganze Dummheit aus, es brau
chet tein Duell nimmer, kein Haß, kein
Verdachtigung, wenn was passirt. Der
Toni wär ein Wilderer für mi, wie jeder;
Andere, gegen den i meine Pflicht thu«
weiter nix.« i
Der Gedanke festigte sich immer mehr-.
inihm.
Am Mitwoch nicht auf die Aber«
nalm zu kommen zn dem verabredeten
Stelldichein, war sein fester Entschluß.
Das Besichtigen der Steige und
Stände für die Fürstenjagd beschäftigte
ihn in einem von der Ahornalm weit
entlegenen Neviertheil. Er verrichtete
seine Arbeit mit der größten Gewissens-,
hastigkeit. Die Nächte brachte er in
der Winterstube bei seinen früheren
Kameraden, den Holzknechtm zu. Er
war in der besten E’aune, ließ aber doch.
ihnen gegenüber das Geiühl seiner neuen —
Würde etwas durchblicken, was als!
selbstverständlich und berechtigt hinge-;
nonimen wurde. Er gehörte jetzt zurI
Förfterei, die Fürstenkrone auf den-;
Kragen, die silbernen Knöpfe mit dems
Wappen auf der grünen Weste verfeth
ten nicht ihre Wirkung; er war einmal?
»a G’«wappelter«, tnit dem man nichts
umspringen konnte, wie mit Seines-«
gleichen. Man erlaubte sich daher auch,
keine Anspielungen auf sein allgemein;
bekanntes Verhältniss zu Marei, und algk
Einer die vorlaute Bemerkung machte:k
»Wenn i Du wär, den Toni nahm is
aufs Korn!« da brannte er in lichter
lohem Zorn.
»Sei-en nehm i aufs Korn, derj
a anp is, den Toni net mehr, als en;
Andern, das ist meine Amtspslicht,« sagte i
er würdevoll; »von der ihr keinen Be
griff nicht habt. «
Dieser Ton flößte Respekt ein, man
gab sich alle Mühe, ihn zu besänftigenz
und überließ dem »Herr-n Prentner«s
den besten Platz im Lager, indem man E
ihm das Heu ausschüttelte Und ein blau- ;
karrirtee Kis« en zur Verfügung stellte« ’
des sonst nur der Förster verioendens
durfte —
Auch der Dienstag verging, ohne daß
Loiel seinen Entschluß wanten sühltezk
er ergöpte sich an dein Tierger, den
Mai-ei haben würde, weni- sie vergeblich
aus ihn wartete »Das gschieht ihrz
grad recht, der Unbeständigen, sie sollk
nur sehn, daß es auch Männer gibt, die
sich net am Narrenseil runisiihrn lassen, «j
dachte er
Als er sich am Mittwoch von seineinI
Henlager erhob, kam es ihm aber doch
vor, als habe er die ganze Zeit übers
nicht-·- gethan, als aus den heutigen Tag
gewarten Ob sie sich auch wirttich ar
gerte, wenn er nicht lame? Oder am
End gar freute, daß er selber gescheid
geworden war und sie Ruhe hatt-c vor
ihn-. -
Wenn man das Alles so beobachten
könnte? Das konnte man ja von der
Schneid aus, wo neulich die Hirsche ge
täinpst hatten Mit dem Perspeitiv sah
er ihr mitten in die Seel hinein. Da
war ja keine Gefahr dabei. i
Nachdem er zwei Tage in diesem Ge
birgsftocl sich aufgehalten, war eo ohne -
hin an der ;-3eit, auch drüben bei der
Aliornalmfich uiniufehem ob Alle-Z in
Ordnung fei. Tie Wilderer konnten«
leicht erfahren, daß er hier beschaftigtH
und die andere Seite des GebirgszftockeZE
ohne Schutz sei. Nichts hatte ihn empfind- i
licher gekränkt, alg wenn man in der
ersten Woche feines Dienstes ihm einen
geschehenen Wilddiebstahl hatte nachwei
sen können, sei es, daß nian einen ver- «
dachtigen Schuß vernahm, oder dem s
Verkaufe frischen Wildee auf die Spnrs
lanc; er war überzeugt, daß es« nicht an
Neidern fehlen würde, die ihm mit Ver
gnügen einen solchen Streich fpielen wür
den.
Sein Geschäft hier war beendet, die
Jagd auf das Pünltlichste vorbereitet,
so hielt ihn nicht nur nicht-Z ab,sondernes
war sogar seine Pflicht, wie er sich ein
redete, sich in das Revier zu begeben, in
welchem die Ahocnalm lag.
Die Sonne stand im Mittag, als er
die Schneid erreichte, dem Platze gerade
»gegenüber, an welchem er vorige Woche
Idem Hirschfampf zugesehen hatte. Zwi
« schen den Schindeln der Ahornalm drang
der Rauch in feinen Wölkchen heraus.
Die Stallthüre stand offen, das Geräusch
des Kehrens und utzens war deutlich
hörbar Marei reinigte den Stall.
Er zog sein Perspektio heraus und
richtete es auf die Thüre. Da erschien
sie. Die ges-rannten Reine führten
emsig den Besen, die nackten Füße, wel
che der aufgeschsirzte Rock freiließ, leuch
teten ins Sonnenschein seht se te sie
aus« trat heraus in’s Freie und ah sich
nach allen Seiten uni, besonders den
Steig, den er neulich gekommen,
beobachtete sie gespannt- sein Zweifel,
sie erwartete ils-.
alewiM esich in ihren Bewegungen eint
silichleit aus, ja er laubtt
Iihresse Brust mit einem tiefen genizet
sheben zu sehen. Er konnte das Glas
nicht mehr vom Auge lassen.
Das Mädchen verschwand eine Weile«
sauch das Geräusch der Arbeit verstumm
te, dann kam sie mit einer dampfenden
iSchiisseL ihrem Mittagmahle, heraus
und setzte sich auf die Bank vor die Hütte
z Sie bekreuzigte sich, sprach stumm das
Zaltgewohnte Gebet, dann griff sie zum
ILössel Doch sie hatte ihn noch nicht
Izweimal zum Munde geführt, da sprang
Isie aus und horchte
; Loisl hatte durch eine unvorsichtige
Bewegung einen kleinen Stein abgesto
ßen Gespannte Erwartung lag ans
ihrem Antlitz, dann setzte sie sich wieder,
sichtlich entäuscht, wars den Löffel ärger
lich weg, schob die Schüssel weg und
stützte den Kopf in die Hand
Loigl lachte befriedigt vor sich hin.
Das war ein genußreicher Anblick siir
ihn; sie erwartete ihn, kein Zweifel, sie
grämtesich, daß er nicht kam. Würde
sie dies thun, wenn es ihr mit dem Toui
ernst wäre? Erwartete sie ihn nur,
um ihm zu sagen, daß es aus sei zwi
schen ihnen ?—--Und jetzt wischte sie mit
der Schürze über die Augen, sie weinte
—-— sie müßte sich ja freuen über sein
Ausbleibein wenn es so wäre, wie er
gedacht Ihm selbst wurden die Augen
naß. Er glaubte in ihrer Seele zu le
sen —sie weinte aus Neue über ihre
Leichtsertigteit, sie dachte des Unrechts-, ,1
das sieihtn angethan vorigen Sonntag
mit ihrem nächtlichen Heimgang. Undl
wie kleinlich, werthlos erschien ihm joyti
seine Jägeilust sein Amte-stolz wiei
leicht wvg das Alle: jetzt gegen das tvei
nende, ihm sich entgegensehende Madchen
da unten!
Schon wollte er aufspringen und ihr
zurufen, da besann er sich eine-Z Andereni
»A bis-l a Straf muß sein, sie soll nurI
anch a bisl lernen, wies thaah dass
Heimweh Sie bleibt ja über Nacht1
aus der Alm, und wenn der Abends
kommt, die Nacht, is viel schöner plau
schen, da geht H Herz viel mehr aus als
mitten im Sonnenschein Noch an ilei «
nett Pürschgang und dann erlös i die·
arme Haut. «
So sagte er sich voll innerer Seligkeit,!
seines endgiltigen Ziege-s gewiß. I
Marei saß noch immer in Gedanken
verloren, sie schien die Arbeit ganz ver .
gessen zi- hrben. Laie-l mußte sich alles
Gewalt anthnn, sich von diesem Anblick
zu trennen, in seinem weichen Gemüth
war aller Groll erloschen, aber eben da- 1
tin erblickte er seine Schwäche, die ihni
bei Marei stete- geschadet, er wollte ihr
den Mann zeigen. ,
Vorsichtig verschwand er hinter der«
Schneid. Ging er aus dein weiter un
terhalb führende-i Jagersteig durch dass
Gewänd, schön langsam um den Almles-’
sel herunt, so lani er grade recht vor
Dunkeln-erben aus den Weg hinaus, den
er gewöhnlich einschlag. wenn er die Ge
liebte besuchte. »Man kann ja den
Gemsen ein bigl zuschauen, damit die
Zeit besser runigeht,« dachte er. links
Zchießen war es ihm setzt nicht zu thun,z
er hatte keine Mordgedanten, Alles solltej
leben nnd sich freuen mit ihm. s
Die Sonne entsendete sommerlichs
heiße Strahlen, kein Lüftchen regte sichJ
die großen gezackten Ahorublätter Hauer-s
ten geränichlos zu Boden, von derz
Bergstrasze heraus kamen die Töne eines
Posthorns, das Brüllen eines Mindes,
das Rauschen und Wetzen einer Säg
mühte
Loisl fühlte sich so lebenssrisch, es:
ivar ihm, als ziehe das Frühjahr ein in!
die Berge, ein nnbewußtee Gefühl des
Dantessür sein Glück stimmte ihn sast
andächtig. l
Auf deni großen »Lal;ner«, der sichl
nnt feinen fertige-spitzten iiberhänaendetr
Gragbiiichelu weit hinaniiiog in die’
Zteintoände, äste ein starkes Rudeli
Gemer, aus deni fahlen Gelb znclten hiel
nnd da frische Triebe, welche die naich «
haften Thiere sorgfältig ausiiichtenj
Da ließ sich gut zuschauen und über·
Alles nachdenken, mass er ibr sagen
wollte beitte Abend i
»F hab Alles gljort, wag Tu mit
Toni g sprochen haft beim Heimgehen!
Schritt für -chritt bin t euch nachg ichli
dien, übern Zaun i—:« er Dir Mel-gesprun-f
gen. Ader abweifn hiittstn sollen, den
Frechen. O, Du kannst es schon, wenn
Tu willst, aber Du hast ihm doch gern
zugehöri. Er hat an ganz anders
gsprochem wie sonst, viel sanften und
gläftert hat er auf mi, und Du bast ini
net oertheidigt, und dann hast n mit
gnomaien zum Vater, wo er aushalten
hat um Di. J hätt aufschreien nidgen
vor Leid, i hab ihm nachivollen, aberi
hab ini truckghalten und bin euch ftad
nachgschlichen big vors Fenster. J hab
Alle-Z ghört, Alles fgfehem wiae lämpft
hast ntit Dir,wie Du vor Dein Vater
niedergsallen bist, und wie dann der
Alte giagt hat, wähl Du mit n Herzen
vielleicht gehts besser. Da hab i ausge
jauchzt für rni ganz ftad, weils mir klar,
Tdaß Du nur mi wählen wirst loan An
ideren. Dann bin i davon und den gu
ten Gedanken haben wieder andere
schwarze vertriebn. Er wird immer
wieder kommer der Toni, hab ich dache,
nnd nie wird a Fried wem, bis-ibi«
—. Merdas ist fest Alles nimmer
nöthigJetzt ghdrft mir auf ewig, und
alles Andere war nur a böser Iman
So wollte er sprechen und seinen Nein
unt ihren Nacken legen nnd ihr die nas
sen Augen küssen.
Er legte sich zurück unter die verblühs
ten Ilsenresety er starrte ansim die über
ih- vUMW Direktivlilgi,w
ARE-W «
sen, aus dein et lag. « Entetvehlige
Schläft-Weit til-ermannte ihn.
Als erdie Augen aufschlug, waren die
ziehenden Wollen blutig roth, und ans
dein Gebirgslatnme zitterte die lepte
Alten luth Unter ihm zogen schon
die tten heraus, er mußte lange ge
schlafen haben. Die Getnsen ästeti noch
itttmer vor ihm aus dem »Lahner«, eine
Gais wechselte scherzende Stöße mit
ihrem Kis, berührte es lieblosend tnit
ihrem Laus. Das machte ihn lachen, er
zögerte noch mit dem Fortgehen
»Wenn-I s Mai-ei atnal so an Fratzen
hat und mit ihm miteinander scherzt
vorm Haue-A dachte er. Er machte sich
ein getreues Bild. Es war Abend wie
jetzt, cr saß vor dem Strotznerhos nebe
dem Alten nnd tauchte seine Pseise, in
der Wiese vor ihm aus einem Henhaufen
lag Marki, sein Weib, ttnd dalgte sieh
mit einem kleinen Kinde. Es zerrte an
ihren schwarzen dicken Zöpsen nnd wars
jihr Heu in dass Gesicht; es war ein Ge
»schrei und Gelächter, selbst der Alte
lachte mit, und das Heu dustete so stark..
Ein schriller Pfiss störte seine schaffensj
de Phantasie; eben die Kihgais welche
mit ihrem Jungen scherzte, stieß ihn aus.
Das Spiel war aus angstlich lauschendj
streckte sie den Kopf vor und machte ei i
ntge Sprünge ansmärtgz das Kitz blieb«
ihr dicht am Leib. Jetzt wnrde die
ganze Schaar lebendig, sprang ttttd pfifsj
durcheinander Die Unruhe war ganz2
anderer Art, als damals, als der Bockx
hereinstieg, den er schoß; die war mehri
das 3eichen der Ueberraschung, als wie«
jetzt der Angst vor einein nahendettj
,5eittde. »
llnioilllitrlich nahm er die Büchse von.
der Schulter und drückte sich hinter die«
Latschtn Steine gingen ad, dann ward
es wieder ganz still. Plöylich vernahm
er deutlich ein metallenes Aufschlagems
es louttte nur von den Nägeln eine-II
Schttheg oder Spitze eines Bergstockesj
herrühren Frost rieselte ihm durch dies
Glieder; dae war kein Wild, sondern;
ein Mensch! Sollte sich ein Fremder;
verstiegen haben ? Sehr unwahrscheinj
lich in dieser Jahre-Stein Sicherlich war I
es ein Wilderer. s
Er packte das Gewehr fester, redete!
sich Entschlossenheit ein nnd ries sich die!
Vorschriften des Försterg ins Gedacht I
niß. Dabei mußte er an Toni denken Z
Wenn er es ware? Er fühlte jetzt kei ;
nen Haß gegen ihn, er wurde ihn anru z
ien,1a das mußte er nnd wenn ers
auffuhr gegen ihn tnit der Büchie
Er fühlte kalten Schweiß aus der.
Stirne. Aber er hatte keine Zeit mehr,
weiter zu denken. Ein Mann ließ sich
auf der anderen Seite des »Lahner«l
vorsichtig zwischen zwei Wanden herab,.
ein kurze-J Gewehr unter den Arme-.
Ter(i-trie-.·-berger! Erkannte ihn so
fort, aber er rief nicht, er hob das the »
ter r nicht, er blickte ihn nur starr an,
ohne etwas denken zu können
DerWilderer blieb mitten in derRintte«
stehen nnd spähte, ani eine vorstehende·
Latiche steigend, vorsichtig über einet
Wand hinweg in den Bahnen die Kth l
guts trippelte noch immer mit ihreri
Kitz nnschlüssig, woher der Feind kam
nnd Wind einziehend umher
Der Toni hob langsam seinen Etat-;
zeu. j
Loisl sah Alles nnd rührte sich nicht,
seine Glieder waren bleiern in seinem
Kot-s brauste es wie ein Wassersall. i
Da blitzte es ans, ein schwacher kur
zer Knatt, der wie ein Peitschenhieb sich
in den Wänden brach, die Kitz ais brach
zufammen, erhob sich aber rach chwieders
nnd verschwand in der Latsche Jetzt
sprang der Griesberger mitten in den
Lahner, stieß einen Fluch ans und mach
te eine örgerliche Bewegung mit demi
Arme.
Jetzt war die Rechte Zeit für Laile
Toni hatte nicht wieder geladen undi
stand ohne Deckung frei aus hundert:
Schritte über ihm; er mußte sich ihmi
ergeben, selbst die Flucht war aussichts
los. Er empfand ein heftiges Wohlge
sitht, ihn so ganz in seiner Macht zu
sehen; einen Augenblick dachte er daran,
daß der Abend bei Marei jetzt verloren,
sei. doch das Pflichtbewnßtsein siegte über
diese Anwatidlung s
l
s
i
Er war jetzt zu seiner eigenen Ver-,
wunderung ganz ruhig und beidnueuY
und bedachte alle möglichen Zwischen-s
falle· EsJ geniigte ja, wenn er den«
Toni die Biichse abnahut, dann konnte
er ihn ja schadlos lausen lassen. Wies
er sich dieses Zusammentreffen so blutig
gedacht, und wie harmlog es verlausen1
würde! !
oni ging unterdessen einige Schrittes
vor und untersuchte die Fährte des an— s
geschossenen Wildes, dann trat er den;
IAbsteig an. Dabei mußte er dicht au(
« Loisl vorüber. l
I Dieser lachte in sich hinein, toährends
ssein Körper doch vor Erregung zittertes
l nur noch bis zu dein weißen Stein;
Ewollte er ihn loninien lassen, dann -— !
Da hielt plötzlich der Toni an undj
fuhr sich mit der Hand gegen die Stitne. H
»Herrgot, heut ie ja Mittwoch! Vors
stauter Aerger hätt ich’s bald vergesse-is
——-s so wagt-« sagte er laut, wandte sichi
halb gegen die Schneid und zog die Uhr!
heraus.
Loisl hörte jedes Wort, eine Blut-.
welle schoß ihm in’s Gesicht und mit ihrs
zugleich flog das Gewehr an seine
Wange.
Der rathe Bart Tonks flimmerte vor
seinem Visier, da glaubte er die rechte
Hand desselben nach seinem Gewehr
greifen za sehen, etwas blinken —
» Der Schuß blähte aus!
,,Loisll« tönte es kreischend mitten
hinein in beut sich an den Wänden bre
chenben knall.
Leisc erblickte durch den Rauch einen
W Körper IIW ans dein
M
Lange starrte er regungslos daraus
bin, und nie konnte er sich später erin
nern, was er dabei gefühlt, gedacht.
Der Körper kutschte etwas bergab nnd
verschob sich dabei derart, daß das sable
Gesicht sichtbar war.
j Dieser Anblich brachte ihn zum Be
wußtsein des Geschehenen. Mechanisch
kletterte er von seinem Sitz herab und
ging über den Lahner aus den Gefalle
uen zu. Wenige Schritte vor demselben
blieb er stehen, seine Knie zitterten, mit
sonderbarer kalter Neugierde blickte er
ans das sahle Gesicht, aus das unter dech
Rücken heraussickernde Blut, das in ei
ner seinen Ninne bis vor seine Stiefel
stoß. Der rechte Arm war gerade aus
gestreckt, die Faust umklammerte den
Lauf des Gewehres; die andere Hand
konnte er nicht sehen. Es ,)g ihn im«
mer mehr bekan, Schritt sur Schritt, es
kam ihm vor, als vernehne er schwache
Atlmnziige !
Wenn er noch lebte! War s gut oder
schlecht? Wiinschte er se, oder wünschte-!
er es- nicht? Er wuß -ein Antworti
ans diese sich ihm aus wogende Frage.l
Er bückte sichs-bückte sich tiefer, eine
stälilerue llhrkette mit lleinengeschmeidi
gen Gliedern lag wie ein zusammenge
rollte-Z Schlängelchen aus der geballten
Faust nnd zwischen den gekrümmten
Fingern blitzte etwas.
Er isob die Kette, die Faust hob sich
mit die Uhr stack darin, die blitzte so
heraus-. Ja. wie lam denn die Uhr da
bin? Er griff doch nach der Viichse mit
der Hand! ,
Loiel s Blick siel aus den kleinen
Stuven und blieb starr aus dem Hahn
haften Plötzlich that er einen raschen
Griff darnach und zog die Hand :ebenso
rasch wieder sittlich als habe er sich ge
stock-en. .,Net gladen! Herrgott! Sie
ist ja net gladen!« sliisterte er entsetzt, die
Hände ineinander flechtend
llnd doch hat er nach dein Gewehr ge
griffen! Nein, nicht nach deni Gewehr
-- aus die Uhr hat er gschaut, gerade
wie er ihn angerufen hat, und die ist ihm
aus der Hand gefallen vor Schreck, und
er hat darnach gelangt, das hat so ge
bliszn und in der Eile und der Angst
hat er gemeint, der Gen-ehrlan ist est-,
hat vergessen, daß er nicht geladen sein
kann, und hat geschossen. Er hat den
Ioni umgebracht-—- ermordet! Aberdass
ist doch gar nicht möglich, dasz er einen
Menichen umgebracht hats
. (Fortsetzung solgt.)
Wie »Sttting Pult-« start
Zchon unmittelbar nach deni gewalt
samen Tode des Dakota «- Häuptlings
«Zittiug Bull« ward behauptet, daß er
nicht als ein Feind von Feinden berech
iigter Weise erschaffen, sondern unter
dein Verwande. daß er feindlich sei, er
mordet wurde. Der Congresz ernannte
ein Coniite, die Behauptung zu untersus
chen, aber das Contite that nichts.
Jetzt wird von einem Herrn, der zur
Zeit der Beseitigung des »Sitzenden«
in Standing Rock lebte, die Behauptung
erneuert und, der »St. P. Vollsztg.«
zufolge, im Einzelnen Folgendes erzählt.
Der Häuptling sei zur Zeit nicht mit
am Rellelliren gewesen und würde sich
bereitwillig aus der Agentur eingestellt
haben, wäre er in gehöriger Weise vor
geladen worden. Noch innerhalb zehn
Tagen vor seinem blutigen Ende, dem
sogenannten »Kanipse«, wären zwei
Weiße an der Errichtung einer katholi
schen Kirche in des Sitzenden Lager be
schäftigt gewesen, und hätten die Arbeit
nur wegen der Kälte eingestellt.
Noch unt Z Mir sriiij an dem Morgens
dec- Angriffs sei ein Schullelsrer durch
das Lager gegangen, nnd nicht eini
Hiindlein habe ilnt angeheilt Eise diei
42 Jndiauer - »Polizisten« den Angriss
gemacht. hatten sie abgestini-stt, ob sie
nicht die Ankunft der Soldaten erwarten
wollten, und 40 wären dasiir, nur Zwei
sur den sofortigen Angrifi gewesen.
Aber diese Zwei waren die Führer und
Todseinde »Bull’g«; sie bestanden aui
dein Uebersall, und so ward er gemacht.
llnterstittzt wurden diese Angaben durch
die niit ihrem i- unterzeichnetem schrift
lich aufgenommenen, und durch drei
Zeugen gegengezeichneten Aussagen deri
zwei setzt in Grund Niver wohnenden;
Frauen des ltnall und Fall Abgewan i
delten und ihr Zettgnisz ward erlangti
durch eine Schulschwester der Agentur,
die trotz ihrer indianischen Viertelsab l
stamtnung eine hochgebildete Frau ist.l
Das Zeugniß erzählt die lange Geschich
te der Mißhandlung deg Häuptlingø
und der Seinen durch die wert-«- und con
ttaktbrüchige Verwaltung« eine Geschich:
te, welche einen sehr anichaulichen Bei
trag zu derjenigen der Spüvbüberei lie
sert. durch welche die Jndianer ausge
beutet werden, und welche selbst wohl
ein weniger heidnisches Opfer, als der
Sitzende, hätten aus den Gedanken drin-i
gen können, daß Gott einen Messiae
schicke, ntn die Gerupsten endlich von den
Rupsern zn erlösen. Trotzdem sei es
eine Lüge, daß der »Sitzende« und diel
Seinen beabsichtigt hätten, aus denl
l
Kriegdpsad zu gehen.
Dann kommt die Geschichte des
,,Katnps«es«.
Die eine der zwei Frauen des Haupt
linge erzählt: »Drei Polizisten, »Erazy
Walking«, der Thes, »Lest Hand« und
»Dne Ball-« lamen in unser hatte undi
sagten, sie tätigen, unt «Sittiag Bull«i
zu verhasten, gingen aber sort, ohne esi
versucht zu haben. Einen Monat später
schickte der Ugent an «Sitting Ball-«
durch einen » elizisten«
ihm sagen zu ssen, das er aus die
Igentur kunnten solle, und dahin warei
IÆU hätten tvie ein
ielässt seh-U DI- WWI
inmi- derW
Gerade mit Tagesanbruch wurden wir
dadurch geweckt, daß sieh das cis-ei tnit
Polizisten (Jndianern) füllte. Csie ris
sen niich aue dein Bette, vermeint-d, es
sei »Sitting Vull«. Als sie ihren Irr
thum bemerkten, gingen sie nach einein
anderm Bette, in dem »Sitting Ihn «
lag. rissen ihn heraus nnd schleppten
ihn aus dem Fußboden hin aus der
Thür. »Buc! Head« hatte ihn unt den
Leib gepackt. Aber es waren ihrer so
sViele unt ihn herum, daß ich nicht sah,
iwer sein eigentlicher Mörder war. Aber
»das weiß ich, daß »Shave Head«, »Bull«
und »Eagle Man« seine Todfeinde wa
ren. Nachdem »Catch the Bear« aus
,.Sitting Bull« gesenert, feuerte einer
unserer Freunde. Nun fingen alle Po
lizisten an zu schießen, und unsere
Freunde thaten dasselbe, liefen aber bald
fort. Dann lamen die Polizisten nach
unserm Hause zurück, und sagten und,
den Frauen »Sitting Bulls«, die
darin waren, daß sie uns uni
bringen würden, wenn wir heraus
kämen. Unser Sohn »Crow Foot« war
unter der Matratze eines Bettes ver
steckt. Die Polizisten rissen die Matrahe
fort, fanden ihn und rissen ihn heraus.
»Erow Foot« (zehn Jahre alt) sagte:
»O tödtet mich nicht. Bringt mich zu
meiner Mutter. Ich habe Euch nichts
gethan!« Aber die Polizisten achteten
das nicht. Zweimal schaffen sie ihn,
iuordeten meinen armen Jungen, zerr
ten ihn aus der Thiir und warfen ihn
aus seinen todten Vater, wie einen
Hund. Und das geschah durch India
ner, die sich Christen nannten. Wir
hatten ja unsern Sohn auch der Kirche
gegeben und hatten nicht gefürchtet, daß
er erniordet würde. Mein Sohn hatte
nie ein Gewehr nach einen Bogen und
Pfeil während des Kampfes in der
Hand gehabt, eben so wenig sein Vater.
Waren die Soldaten gekommen, dann
wäre lein Mord geschehen; aber die
Polizisten thaten nach der Weisung der
Agenteu, die schuld sind an dem Blut.
Sie gaben ,,»Zitting Pult-« einen schlech
ten Namen, utn ihn zu ermorden. Die
Weißen halten ,,Sitting Bull« siir einen
bösen Mann, weil sie nur gehört, was
die Agenten sagten: aber »Sitting
Bull« hat nie einen Weißen getödtte,
inndern ihnen birgt-halfen Als unsere
Freunde sortgelauien, fanden sie nicht
Zeit, unsere Todten zu begraben nnd die
Polizisten liessen iie in der Sonne san
len. Wocheulang lagen sie, wo sie ge
fallen, bis der gute Herr Riggsz von der
Agentur lam und sie begraben ließ. Wir
werden ihm das nie vergessen.«
Die Juden in Frankreich.
Aue Parie- wird der Vossischen Zei
tung geschrieben: Am 27. September
vor hundert Jahren beschloß die Natio
nal Versammlung die Gleichstellung der
Juden in Frankreich Von Philipp Au
gust ins-ei ab hatten mehrere llouige
scharfe Maßnahmen gegen die Juden
getroffen, sie aussplunderw ihre Guthas
den vernichten, sie überdies mit Ausnah
mesteuern bedrucken lassen. Karl Vlll.
t HRL Its Iderjagte alle Juden, die
nach Deutschland und dem päpstlichen
Avignon sliichteten Seitdem wurden
einzelne unter driictendeu Bedingungen
zugelassen, doch hob Ludwig XVI. 1781
den von ihnen gezahlten Leibschosz aus.
Sie besaszen jedoch kein Biirgerrecht,
mußten bei jeder Leteverändernng sich
bei der Polizei anmelden, dursten weder
Handwerk betreiben, noch Boden besitzen,
selbstverständlich auch kein össentliehes
Amt bekleiden. Trotzdem erlangten ein
zelne Juden Einfluß, indem sie den Kö
nigen wie den Großen und selbst Ge
meinden Geld oorstreklten »Sie waren
dauu persönlich wohl gelitten. So be
greist es sich, daß, itn Augenblick ihrer
Gleichstellnng, nur etwa tausend Juden
in Paris wohnten und kaum einige Tau
sende im ganzen Königreich Nur im
Elsasz waren sie zahlreich von der deut
schen Zeit her. Nach der diesjährigen
Zahlung giebt es ti7,0t)t) Juden in ganz
Frankreich, wovon tit,80» in Vario.
Im Heere dienen 2455 jiidische Dssiziere
und Gleichgestellte, worunter die Gene
rale Levh, Lambert, See, Hinstin sowie
mehrere Obersten. In den öffentlichen
Aemtern sind sie ebenfalls start vertre·
ten, wie die Präsetten Sohn, VelsDwand
u. s. w. beweisen. Hier sind die Juden
trotz ihrer kleinen Zahl sehr zahlreich
in allen bürgerlichen Berusen vertreten.
Es giebt hier Juden unter den Arbei
tern und Handwerkern, wie unter den
Gelehrten, Betriebsinhabern und Ge
schäftsleuten aller Art, ja auch unter den
Dienstboten Nach meinen Wahrneh
mungen ist nur die kleinere Hälfte der
hiesigen Juden mit Handel beschäftigt,"
trotz der großen Zahl mächtiger jlidischer
Bankhäuser. Neun Zehntel der sranzäs
sischen Juden stammen aus dem Auslan
de, größtentheils aus deutschen Ländern.
Troy andauernden Zuzugs vermehren
sie sich nicht stark, da der Nachwuchs viel
sach christlieh wird. Jhre Ver-schwel
ung mit der übrigen Beoblkerun hat
m dein ersten Jahrhundert ihrer leich
stellung, wie man sieht, ungemeine Fort
schritte gemacht.
llntetschätzt Nessus: »Meine
Angel-stetig -— mit diesemGeschenk ein Ge
.dicht von mir!« s-Dame: »Ah, sieh da,
ein Gedicht von Ihnen, wie reizendi
Wirklich von Jhnen verfaßt?« -- Krö
su6: »Sie unietschäyen mich, mein Fräu
lein. Selbstdichten habe ich gotilob nicht
nöthig !« »
Bautowm »Na, wo waren Sie
während ihres Urlaubs ?« Lachangu
»Ich war draußen im Westen, um ein
Grundstück zu besehen, das ich durch die
Fast gekaqu hatte.« Tonnen-m »O
nden?« Loch-Inge: »O ja, ich habe
auch varan gebadeM

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