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Nebraska Staats-Anzeiger und Herold. [volume] (Grand Island, Nebraska) 1901-1918, June 27, 1918, Image 4

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Myosi- sahn
HEROLD PUB. 00
Jst-« s m km imm- u Sake ist-m
Dis-sch- uns-.
57 M fisc. sicut Stufe
W II. III.
Munntisfteiin
smshznhlung pro Jahr - II. 75
W ................... 2 75
Imds ................... 2 25
DAM, des 27· Juni 1918.
Aktionäre der Anzeisets
Hex-is Pauqu Co.
Die Aktionäre der Auzrigersdetold
DER-s CI. sitt erfasst, am Mu
s, I. Juli 1918, zu einer Verse-m
ss z- erscheiter welche Im se
Isies Ttse is der Dtncketei des
Met- nd Herold« u südl. Wal
ississinftz unt 4 Uhr Ruh-ängs,
M Urb. Dritan WOC
stsd z- erledign nd ein zahlrei
" Erscheinen ist erwünscht
Rieh Göhtism Seit-.
Beachtung unserer Abt-unentm.
rückständige About-ente- sind
- ihre Beträge sofort in der
« , · Wild-Durlach 109 fädl
, oderperPistzubes
( ; Es ist höchst nothwendig, dies
» is versäume-, idem zum Ab
« —- ser Geld-sie alle Außer-stände
M werde-. Biw Iicht zu ver
da. Die alte Druck-sei des »Au
HI- m Herold« wird täqlich von
EI- bii 4 Uhr Nachmittags für
W Offe- schaltet-.
;W-Hetsld Publifhisg Co.
III-. Votum-, Oefchiftsfihrer.
H
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EMleon der Dritte hat in feiner
M Deutsch gelernt und es sogar
L seiprochm aber ein Hinz-miß
M der Franzosen zu werden, ist
ji Hi- ihu» nicht gewesen
I- oappthiudemiß der zwischen
s- Renschengeschlechis bezeichnet
Mhauer die Neigung der Leute,
« O auf die zu hören welche am lau
I reden, als auf die welche am
Westen sind.
I- sind die Menschen! Wenn Je
Hss feine Narrcnlappe aufsetzt,
. Fett sie sich-zu versickern- dafz cic·
It M prächtig stehe-: wenn srr sie
ihnen aussetzen will, finden sie.
ei ein ganz nbscheu·ic«-csi» Tuns
w
He Darsteller Ahrohmn Lincolns
THIS patriotifchen Festspielen in
Levis beißt Haer Der Name
"- L verdächtig Jedenfalls bat
;. ssStder Verwandte unter den ro
Ureintvohnern des Landes nicht
» ist ein guter Predigt-L der
eigenen Errnabnunacsn befolgt,
« j- es in Shakespeares Kakrfmnnn
III-redig. Aber solche Prediaer
Eltern daß man sie beinahe
- der Laterne suchen muß.
. aner deutscher Herknnft
Soldaten, schreibt der
Mpondent aus dem ame
Hauptauartier an der
- kenn er date-it Ueber
Mrücken will. hat er die
« deutscher Herkunft herzi
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Rtseequischsich in un-?
" ,».Mtammengetund«n hat-I
III einer Vashirs icner
« Wfolqe in einer ein
in Ceattle im Staate
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M kehrsoeyktheilesxhabenj
PMB-Iß ges-I Ygschen
nshtgdiesienichtkenits ;-;
Ueber etwas lachen äsi Wt aberv
widerlegen. das ist sehn-et Wenn
Manche Menschen wüßten» wie man
sie-. wenn sie nie-i dabei Sat- wet
den sie erhcbiich wxnth W .
An Propheten haben di? Völke
Ivon heute keinen Mangel aber für
EManche würde es eine Erlösung sein,
swenn sie für ein Dutzend ihr-i Pro
jpheten einen Moses Wfchen könn
ten· x »l
Ein Londoner Journaüst sagt den
Untergang det Welt voraus, aer
Tag und Stunde anzusehen. hat er
vorsichtiger-weise unterlassen Es maa .
also noch ein paar Millionen Jahre
dauern.
Man mag über Beiwerk-Meli
chen Theoretiker die Nase kümpfent
WILL ist few-Ists M GUI
Theil des Fortschrittes der Welt aus
die Verwünschung dessen zurückzus
führen sst, was theoretisch unmöglichs
schien. - E
Warum Hagestolze schmunzcltethf
wenn sie aus der Straße einer ele
gant gekleidete-i Dame begegneten,
möchte Jemand wissen. — Jedean
weil sie sich freuen daß sie die Schnei
derrechuungen der Dante nicht zu
bezahlen brauchen
l
i
s
H
Jn Reuseeland giebt es zehntau
send Meltmaschinen und täglich weer
den damit nahezu aschthunderttausendt
Kühe Wolken-. Die Handntelkereiz
kennst inne-sucht in Weisheit-:
Das besonders von jenen Golitikern
W werden dürfte-» die das Pu«
blikum zu weisen gewöhnt waren’
und sich eine Maschine nicht leisten
können.
Jn einein Attikei übe-r germanische
Namen kommt die «.Cleveland News«
zu folgenden Ausführungen: »Alle
guten Amerikaner, davon sind wir
Zuber-zeugt werden sich vor der kindli
Echen Annahme hüten, daß ein Name
fder auf germanischen Ursprung deu
;tet, an sich das Amerikanerthum des
,Mannes, der ihn trägt, in Frage
Iftellt· Ein solcher Verdacht ist nur
grausam ungerecht dein Ziele des
ZVerdachtes gegenüber-, sondern zeugt
auch nnzweideutig von kleinlicher Ge
Zsinnung seitens der Person, die ihm
Hsiaum giebt Einer von Amerikas
:.berühmteften Lustkampfern trägt den
Namen Nickenbacher. und General
ZPershingS Verlustlisten sind voll von
ebenso teutonischen Nasen amerika
knischek Heiden Amerika-se- daheim.
kdie ähnliche Familie-kunnten führen
denen ei aber an gieichen Gelegenhei
Jten fehlt. ihr Amerikanerthum durch
Ljihre Thaten zu beweisen, hab. zwei
sellos genug auszuhaltem ohne gegen
·das thörichie Bornrtheil von Leuten,
Idie verständig genug sein sollten, um.
fes besser zu wissen, ankämpsen Du
müssen.«
f zu Folgende-in trifft der, Oklaho-?
ma den Nagel auf den Kopf: ,,Leute
die die deutschsprachige Zeitung nicht
lesen, die von Ihrem Inhalt falsch uns ,
terrichtet werden: Leute-, die sie has-?
sen, weil sie ihre Gaunerpläne durch:
treuzt und damit gleichzeitig ihre Ei
telkeit verledt hat; Leute. die der Haß-F
gegen alles Deutsche blind und tolll
gemacht, und Schmarotzer deutscher
Ahorn die ihren Partiotiörnus in eins
strahlende-s Licht stellen wollen, indem
sie Verdijchtimmgen predigen gegen
den Redakteur-, Vernrtberlen nnd ver
nrtlseilen die deutschsnmchige Presse
Diese Schmarotzer nnd Zeeichellecker
sind die gefährlichsten Feinde, weil sie
deutscher Abstammung sind und weil;
in den Kreisen- wo sie verkehren, sehr
selten von einem Manne von Muth
nnd Ehre widersprochen wird. Wür-v
den nur einige unserer jungen
Tentschnmerikaner Von Einfluß, Bil-!
dung nnd Stellung diesen Klässem
entschieden entqegentretem so würde
die bitteres Stimmung die gegen das
deutschamerikanische Benölketunggeles »
ment in der ungerechteften und him-;
melschreiendsten Weise entfacht war-Z
den ist« bald umschlagen, die Seher-,
würden die Wassen strecken. weil ih-.
neu gen- keine Veranlassung gegeben «
wied, sich über sirqend eine unmitte
ttsehe M zu weiser-h Die Sespen
stet, die sie herausbeschworem würden
W- Ruhe würde eint-been in
II Ell-t- Lefrrl
Bekanntlich hat der Laut-to Eouni
cil of Dieser-W am ill. d. Mis. inzejz
ner Resolution verlangt, daß derlc
..Anzeiger und Herold« sofort feine
Veröffentlichung einstellt, begleitet
von einer Drohung an die Geschäfts
leites unfere deutsche Zeitung ferner
nicht mehr mit Anzeigen zu unter
stützen Die Leitung des »Anzeiger
und Herold' bat fich bemüht, die Re
gierung in jeder Weise zu unteritiinen
und wir haben eine Anzahl anerken
nender Briefe vom Department aus
Washington worin unsere Schreib
meife zur Unterstützung dem Gou
vernment gegenüber Dank und gro
ßes Lob gezollt wird. Trotz alledem
aber fand es der Hall Countn .Coun
cil of Defenfe« rotbsam. unserer Zei
tung den Todes-fraß zu verme Um
uns nun nicht der Gefahr auszuietzem
einem Banlerott entgegen zu geben
hat das.Direktorium beschlossen mit
heutiger Nummer den Druck der Zei
tung vorläufig einzustellen Die Als
tientbeilbaber werden in einer baldi
aen Berotbunq beschließen wie das
Unternehmen ferner geführt werden
foll. Die Momenten welche die
Zeitung irn Voraus bezahlt haben.
können versichert fein. daß ibr Gutbe
ben durch irgend eine Weile ersetzt
wird. Unsere grle Leser nier
desn unteren Entschluß ientichuldigem
indem die Unfeindung nicht von der
Regierung kommt, welche wiederholt
in nmädnwichfter Weise die Roth
wendiqkeihder dentfchsamerikanifchw
Presse anerkannt hat. fon dern von
Personen ausschl- welche Alles zu
bekämpfen. zu verdächtigen und zu
vernichten suchen, was immer unsere
amerikanischen Bürger deutfilzer Illi
sltornnnnta geschaffen haben. Es
wäre wünschenswertb Mittel und
Wege zu finden, die deutsche Pressa-.
welche viel zur Entwickelung des
Landes beiaetragen bat, mich ferner
bin am Leben zu erholte-n
Direktsrimn der Anzeiqet - Herpld
Inblifbing ce.
Riss. Gibt-ins, Sektetcir.
Stadirqtlsessilxnng.
In der legten Sitzung des Stadt
«ratd5 wurde die Errichtung einer
neuen Feuerwebrsstation an der
Nordfeite in Erwägung gezogen. Es
ift dir Absicht an Ecke von Elrns nnd
7. Straße im alten Feuerhaus eine
Station mit 4 Mann zu errichten.
Es ift nämlich die Gefahr vorhanden,
daß bei Abfperrunq der Feuerwebr
an den Bahnkreuzungen die fchnelle
Hilfe verzögert werden mac, da es
es sich oftmals bei einein Brandt-m
iMinuten handelt, einer Feuersbrunst
zvorzulzcsmxen. Infolgedessen follie
zdie Schqssung einer neuen Feuersta
jiion im nördlichen Theil der Stadt
Anerkennung finden. Ei wurde fer
kner angeregt daß an nördl. Pins
Eltraße in der Nähe des Knickrelim’
jfchen Leidens die Pfosten zum Anbins
Eden von Pferden befeitiat werden,
weil durch den regen Verkehr an der
Ecke von Pines und 4. Straße die Ge
fobr für Unglücksfälle ficb vermehrt
Es wurde ferner beschlossen, dem Ja
qen von Antomobilfahrern durch eine
schärfere Polizeikontrolle Einhalt zu
thun.
Etarser Vatrionsmus ist schweig
fam wie große Liebe. Neschmätzjq i7k
die Liebelei nnd die patriotische Cis-I «
Tie Spanen sind freche- Geschöpfe
Pfeifen von allen Dächern, wniz die
Menschen sich nur zuzuflüftetn
wagen. -
Wenn Jemand versehentlich seine
Ztnckfischnatur enthüllt, sagt er, die
Schuppen seien ihm von den Augen
gefallen.
Die Frauen mögen ihre Fehler ha
ben, aber jedenfalls habe-( sie den ei
nen großen Vorzug, daß sie anders
geartet sind als die Männer
Ja, Herr, ehrlich fein, heißt, wie
es in dieser Welt hergeht, ein Auser
wählter unter Zehntaufenden Fein,
läßt Wespen-re Hamlet sagen.
Leute, die darauf bestehen. immer
die Wahrheit zu sagen und nicht- als
die Mehrheit, W sich über Tru
kscl selten zu beklagen haben.
Dawini Ursprung der Akten soll
fürUeQühneWMm. Ob
mit Ifer in den leitenden Men
Dieses-zw.
Jin großen Reich da Schöpfung
;hat Alle-s seinen Zweck, seinen Sinnen
Jund seine Bedeutung Unser tats
E nchiiger Verstand mag ost daran
Izweifeim oder sicher ist ep, daß das
ELevem Weben und- Sein eines jeden
Eleveiidiqen Geschöpr irgend einen
Zweck hat, ionji wurde es nicht existi
ten Es ist schließlich nur sehr we
;nig, was mir wissen von deni Walten
im Reiche der Natur-, und es ist an
sich schon viel zu wissen, wie wenig
vwir wissen.
E Wir hoben hierzulande ein kleiner
IJnieii, welches den Namen »Mod
ttto« tragt nnd eine rechte Plage ist.
sie sind musikalisch, aber ihr Lied
sioiirde uns blutwenig kümmern
Hivenn es und nicht allemal ein wenig
Blut kostete So zwar ist ihre Melo
die reizend aber nicht liebreizend;
ivir nnd alle schen durch die kleinen
JDinger zu großem Zorn gereizt wor
den und haben doch nichts machen
jtönnen Es ist nur selten, dass es ei
nem gelingt, sich gegen ein Moskito
zu wehren, und wenn man noch so
schlau zu Wege geht« . Ihre Unan
sehnlichteit ist gerade ihr Schus.
Den schönsten Sommerabend können
Isie einem verderben undselttst schlaf·
lese Nächte verursachen Und sind
doch nur solch· kleine Dingerchenl
Wenn die großen, schweren Prüfun-«
ern des Lebens kommen, dann geht
man ihnen mit Muth utd Entschlos
Jlenyeit entgegen. Was für Kalt-mi
jtiiten brechen nicht über den Menschen
herein ohne ihn innerlich anzusechs
;ten; aber wenn man auch alle Prit
;fungen bestanden hat und fest und
Jruhig geblieben ist —- die klein«
Mostitos sind es gewesen, die einen
außer Fassung gebracht haben·
Die kleinen Moskitoil Wer kennt
sie nicht ini Leben, die tausenderlei.
an sich wohl geringfügigen und kaut
"zii beachten-den Unliebsaniteiten und
Ihr-Kleien, die aber doch so viel Ar
sechtiinq und Aufregung und Herz
tlopfen verursachen Wir nennen
Izuin Beispiel nur eins: das dumme
Elsleichmätz der Leute« Was wird nicht
Falles geschmatztl Und wahrlich, der
Emiißtc vici Mist-i haben der nut
sMänler verkleben wollte-. Viele
machen es zu ihrem Schwebet-un mir
Zimmer Andere zu verurtheilen. Man
;lasse sie gewähren Man musz refit
snach jeder Mücke schlagen. Ja, und
vach thut es seht weh, winkend man
sich gleichgültig darüber Pinwgsetzm
isollte nimmt man es nicht selten tief
zzu Herzen, und je edler und ieinsiihs
Hlender einer ist, desto mehr leidet er
darunter. Aber wie thöricht sich
durch e lendes Geschwiitz anfechten zu
lassen. Da lobe ich mir doch den Wei
,sen, der von dein Pöbel geschmäht
kund gennnamt wurde, und der lö
jchelnd seine Straße weiterzog. Sol
«ches Geschwät ist noch harmloser als
»ein Moslitobisi, und der bat große
HWeisbeit gelernt, der neting davon
denkt, und der noch größere der es
gar nicht beachtet Nichts ist dagegen
tbörichter als immer auf der Spio
Enaae zu sein nach üblen Gerüchten
selber damni zu horchen nnd dein
Horcher und Zutriiaer Gehör zn
schenken Wer nach jedem bellenden
Hunde werfen will, der inufz viele
Steine sammeln·
» Unsere eigenen kleinen Fehler und
llntngenden sind nan oft unbewußt
nnd Drinnen doch so viel Schaden,
fund nnd Anderen, die darunter leiden
snnissem —- was Wunder, wenn wir
Izu leiden haben «unter den Fehlern
und Untugenden Anderer, die oft sehr
klein, aber, weil ihre Zahl Begann
doch viel zu schaffen mach-en und uns
»den Frieden rauben. Wir riiißten die
Welt verlassen, nni ilinen zu entllie
ben. Oft liegt auch die schuld an
uns selber, Wir sind zu empfindlich,
zu selbstsüchtig, zu iingeduldiq, zu
halsstarrig und trotzig. Wenn das
Geringste uns in unserer Geiniitlilich
leit und Ruhe stört. wenn das Wetter,
das Essen, die Unterhaltung nicht cis
mde so ist, wie wir es baben möchten
dann ist nns die ganze Welt vertehktt
»Uns hat ein Mogkito gebissen und
wir bluten zu Tebel« Solche Em
pfindlichleit ist große Sch ·
Viel besser-, wenn man All int
wie es das Geschick bringt, und es
wird sich sinderr. -
unser Schiner sagt: »Er-euer ist«
Hmik vek erunn doch auch de- Feind
kann mir nütem sackt mir der;
Freund, was ich kann, M niir ders
Feind, was ich miß-« Da werden
nur wie-i les-h die M siin Leben
Mensch des-i sen Menschen Mel
Dornen und Fesseln- die stechen gar
schr, doig die bösen. bösen Zungen
noch viel nicht-l lan ihrer sind viele.
die in dick Grabe saht-en, nicht gefällt
bin-Wes Schwert sondern von dem
Stachel der Verlenmdung zu Tode
sie-martert Es giebt genug ,die est
zu ihrem nicderträchtigsien Beruf
machin, on Anderen hernni zu nör-»
geln und zu kritisirem Andere zn vers ;
lästetn und zu verleumden. bei allen(
Handlunqu salsche Motive zu unter
schieben oft die wunderlichsth - . "
lein zu ersindcn und solche dann
herum zu kolportiren, nnd j-: höher
Einer siebt· desto mehr ilt et fis-schen
Versolnmmen ausgesent nnd wenn,
es mich main- ift. »es lind die lchlechOrs j
lten Früchte nicht, in die die Wespan
5techen'«. so kann einem des dzchs
wenig zum Troste gereichen, mennksl
gerade wills-L Und doch, nhnbeni
mir. giebt es auch für solche Verdrieß-.J
lichkeifen einen Trost, den nämlich-;
daß die Bäume nicht in den Himmelj
wachsen. Es bewahrt uns voi- Sellslt- -
aesätligrcn, W uns vorsichtiger
und übt uns in d- Geduld. und Geii
duld ist eine blas kZitliche und selten-H
Tugend. dafsiesehf billig erhalt
tnird durch den Bis eines Moskitos.’
Ver mit leises Mierigteiten zu
fömpfen bat-der lerne- dulden nnd«
ichweigen. Es ist naht-D nach einen-«
Moskita zu schlage-c Es giebt Din
ge. die man eben über lich ergehen
lassen muß, und je duldiger nian lie
erträgt, desto weniger können iie ei
nem schaden.
Es giebt einen höheren Gesichts
punkt, von dein aus all die kleinen
Leiden und Anfechtungen dieser Zeit
richtig beut-theilt met-den können.
»Wir haben hier keine bleibende
Statt«, und das ist sehr tröstlich iiir
den. der gerade da wohnt, wo Mog
kitos am höuiigften find. «Die klei
nen Anfechtungen, die tagtäglich uns
treffen, zu klein. als daß sie alle nam
haft gemacht werden könnten, sind
insofern doch gut und heilsam, als sie
uan immer wieder daran erinnern-,
das-, wir eben in einer unvollkomme
nen Welt leben. Es ist uns heilsam
dast uns dies stets aufs Neue zum
Bewußtsein gebracht wird. und wäre
es durch die mancherlei unvermeidli
chen Mosiitobisse Tag Leben dari
nicht allzu friedlich nnd gemiitlilich
lich gestalten, sanft ltaaniren mir.
Es war Englands Vößter TTchten
der Thorheit und Unwissenheit d n
)gröszten Fluch der Mentctilieit nannte.
Und er war ein großer Menscher-ten
nir.
Welcher Widersinn, die Sprache
des Feindes zur »feindlichen Spra
che« zu stempeln und fie als solche zu
behandelnl
Vom wirtlifchaftlichen Standpunkt
allein müßte man fchon die Pflege
der deutschen Sprache in den Ver
einigten Staaten als eine Noth-ven
digkeit betrachten . Gilt iin Wirth
fchaftgtriea die Kenntniß der Sprache
des Feindes nicht als eines der
Haiivtkamtifinittel ?
»Die Tage des ziiaellafen Kapita
lignms find in Europa nnd in Ame
rita fur immer vorüber«. faate Kar
dinal O’Connell vor einigen Tagen
in Vofton »Wenn diefer Krieg fonft
nichts gefruchtet haben sollte, so bat
er dem Volke doch die Anaen geöffnet
nnd das Blut von MH tim: . n ist nicht
umsonst geflossen."
· Aus Beatrice, Neb., wird gemel
det, daß Emil Schulz, der Herausge
ber der dortigen deutfchen Wachen
zeituna »Die Nebraska Pofi", walir-’
fcheinlich gänzlich eingehen laffen
wird. Er wurde voin dortigen Ver
tlieidigungsrath aufgefordert, feine
Zeitung nach dein t. Juli in engli
fcher Sprache erfcheinen zu lassen.
Herr Schutz ist fich noch nicht ichlüssig,
was er thun wird« er mag aber die
zeitung eingehen lassen
Ed ift immer bedenklich, Jemand
einen Narren zu nennen. Man kann
da gar leicht an den Rechten kommen.
Wer viel Geld habe, könne überall
thun, wa- er wolle, meint ein Zeit
genosse. Der gute Mann ift offenbar
nicht verheirathet.
Ieise plus-bie- für Uebtsikr.
Uns Bafbinaton ift die Nachricht
eingetroffen daß Dr Meld, der
Bandes Wirstoffverwalteh sich
EIN WI- sitt-sent
Ein-e Aufforderung Ist Mut-its
Zusi- »i3. S. SI
Tieiet Krieg iit einer von Natio
nen «- mchi von Amt-km und alle
uniere hundert Millionen Menschen
müssen sich winhfchastlich nnd indu
strieil den Kriegsmhältnissen anpas
ien, falls die Nation ihre volle Anf
pnbe in dein Konflikte erfüllen foll.
—- Das Problem, das ver uns liegt
iit nicht so seht ein finanzielle-s Pro
blem, ais ein ioiches der erhöhten
Produktion von Qiriegsnofbmendiqs
seiten und des Spatens von Mate
-·ialien nnd der zur Ausstattm ·: und
:"lnirechtekboltung unserer Armee und
Mai-inc- notbwendigen Arbeit. Ge
donkmloies Gelt-ausgeben für nicht
unbedingt notbwendiqe Gegenstände
verbraucht Arbeit, Farmpkodukte,
Produkte der Bemwerke nnd Fabri
ken und iiberbiirdet die Trankst-ona
kihtäteIL die alle bis zum Aenkzekften
nnd Besten iiir Kriegszrvecke verwen
det werden müssen. «
Das große Ziel. das wir zu errei
chen suchen, kann nur durch die Theil
nahme eines jeden Mitgliedes der
Nation, jung und-alt. an einer na·
tidnalen Sparbewegung gewonnen
werden. Ich rege deshalb ein« daß
unser Volk iicki überall verpflichtet
wie vom Schatzemtsielretät vorge
schlagen ist-Zins der Sparsamkeit zu
befleißigen, um der««Regiet-nng bis
zum Aenßeriten dabei zu hekfetn di
Produktion auf allen Gebieten, die
zum Gewinnen des Krieges nothwen
dig sind, zu helfen, Nahrungsmittel.
Brennmaterial und alle nüylichen
Materialien-aller Art zu sparen, ihre
Arbeit auf die notlvmendiait.si Arbei
ten zu eeichränken und inzi Ae Dinge
zu kaufen, die küt persönliche Ge
sundheit und Leistungsfähigkeit noth
wendig find. nnd daß das Voll, als
Beweis- seiner Bestialität Alles-, was
es ernbrigen somi. in Freiheitsen
leibe nnd Kriegssparmarten anlege.
Viele der Eiche-weitem die vom
Echotzanngdepnrtement ausgegeben
werden find, find so sehr in Neichweite
sing Jeden, daß die Thiir der G le
genlieit Jedermann essen steht. Die
Sparsamkeit während Friedenszeiten
ist eine Tugend nnd dringt jedem
Einzelnen immer Vor-theile- in Anbe
iracht der verzweifelte-n Noth der zwi
iliiiiien Welt im Augenolicke i n Mo
thialien und Arbeit, nrn den Keim
Zu beenden, ist die Beobachtung per
zioislicber Spatimnkeit bei-te jedoch
»eines pairioiiiche Pilichi und eine Nei
’rvendiqleii.
s .uch appellire an Alle die heute
Iennveder Liberty Bands oder Krieqs
lparmarken besitem auch fernerhin
IWiriliichaitlichkeii und Speis-ins steif
Pan betreiben nnd avvesiee an Alle.
die keine Regierungs- Sicherheit«-n
haben, das Gleiche zu thun und solche
bis zur äußersten Grenze ihrer Mit
tel zu kaufen Nin-mann- der benie
Regierungs-Sicherheiien kauft, iibers
iräat die Kauikraii feines Geldes an
die Regierung der Ver. Staaten hie
nach dem sei-irae nnd tritt im gleichen
Maße nicht mit der Regierung im
Kauf in Konkurrenz
och avpellire ernstlich an jeden
Mann, jede Frau und jedes Kind, sich
zu verpflichten an oder nor dem W.
Juni ständig zu sparen nnd in regel
mäßig wie möalich Sicherheit«-n der
Reaieruna zu kaufen. Unnd dies soweit
wie möglich durch Miialiedichnii in
Crieas - Sporaeiellichafien zu ilnin
Der 28. Juni beendet diese spezielle
Lehrt die Kinder zu
Sparen
Jedes Kind sollte gelehrt werden, seine Pen
uieg zu speisen indem ec« diesetben ein-In
Eimr sinnto unserer Buntanvettkunt
Håiilslreiche junqu :lI(·("innrr i nd junge Isanen
finden eih sslsr schwierig, in der Welt fosten
Fnsz zu fassen nnd eine Ausbildung zu erhal
ten wegen Mangel an Geld, welches sie hätten
sparen sollen als sie Hin-der waren. Prägt
Euren Kindern heute dies sehr wichtige Prin
zip ein und etnpsehltthnen, heute ein Bank
Konto bei uns anzulegen
Euer Geld ist hier geschützt durch den
DepositensGarantiesFond des
Staates Nebraska.
copy-gereist state Bank.
Periode WMM Bellt-Eis zu ds
stoßen Freiwilliqenisltmse da Iw
suksion und des Spuke-S hier z
Hause Möge an diese-I Tage Kei
ner mehr sein. der sich dieser Alt-mai
aicln angeschlossen hat
ilsskzeichnetl Mode-I Mit-.
« — Der PsekdesleischiLaden in
Damian von Thomas Bradstkeet von
hier geleitet, ist wieder geschlossen
worden. « "
s — Corpokal Henw Claussen hat
aus Eamp Pilr. Little Rock, Ark» ge·
schrieben, daß sein Regitnent schwerer
Attillerie sich aus dem Wege nachei
netn öitlichen Camp befindet f »
- —- Dek Soldat Carl Wiese von
Teiiiing, N. M» befindet sich in sei
nem Heim am Platte aus Urlaub.
Er mußte sich verschiedenen schweren
Overaiion unterwerfen
— Durch Grand Island ging vor
einigen Tagen ein Zug mit 300 Hol
hindert-. deren Bestimmungsort Gan
Franciseo sein soll« woselbst sie als
Zchisisbauer thötia sein werden.
; —- Gegen Geo. Günthek wude
Fvok einiqu Tagen eine Beschwerde
zweaen Friedensstörwna anhängig go
Hmacht Beim Anfkmveln seines Aus
Komplile soll er geschwpr haben wie
ein Landsknecht
—- Det Verkehrsweqweifek an to.
und Pincstrafze hat für immer fein
Verschwindm gemacht- da derselbe
.iolchermeise plain worden war daß
et fur Mtamabile tmd Fuhrwerk eiw
kmderniß bildet-. s
I —Jn der letzten Schuld-primitiv
xXitzuna wurde auf Ankackhcn des.
H»State Council of DefenW der deut
sfch Unterricht in den äffostlisets
Schulen gleichfalls vallständxg einsc
ftelli. Ein weiterer Beweis der Un
terdrückung alles dessen« was deut
schen Klang hat.
— Laut Aussage des hiesigen Po
«li.zeichesd nimmt auch hier der Schnel
I
xljakeitcsnmhnssnn der Antomobilfabs
Irer solcherweise überhand, daß eine
Kontrolle der Polizei immer schwieri
acr Imxd. Die leichten Geldstrafe-n
Schenken menia zu feuchten und man
rast weiter. Da das dies-bezügliche
Nefes unter Umständen in Wieder
liolunagiiillen der der Manie Verfal
"lenen liteiänanißltmfe erlaubt, mag
es der mögliche Fall, daß in einigen
solchen Wiederholungsiällen dieselbe
zndiltirt wird. wie es woanders der
Fall ist. In Lineoln sowie Chieaaa
werden lolche Leute der Jtrsiimiqwsss
Commillion überwiesen.
—- Jn feinem Heim an südl. Winse
ler Ave. verlchied am Montag Nach
mittag Jolm Horltknanm der hier
und in Mekrlck County 45 Jahre
lang gewohnt hat, iin Alter von 71
sJahren an den Folgen eines Schlan
anlalles. Herr Gorstmann war im
Jahre 1847 in Schleswigsdolitein
geboren und wanderte vor 45 Jahren
nach den Ber. Staaten aus, woselbst
.er lich auf einer Form in Mereick
ZCountn niederließ. Seit den leyten
zzebn Jahren lebte er biet in Grand
Island im Ruhestande Einige Jah
«re nach dem Tode feiner ersten Gattin
aina er eine zweite Ehe ein mit Frau
ankoline Krelnnkcn die ihn nun als
jWittme überlebt Außer ihr betrau
sern sein Hinscheiden folgende Kinder-:
qu I. St. Peter-mann, Frau Dr. H.
»s. Wolfe, Frau Cliarles Luebbch
Frau Liean Hokiimanm Frau Jolm
ellatlmmnm Ed. Harltmanm Jobn
LEinritnmmd E W. Krelnnkty W. F.
TKrelnnte A. J. Krelnnke Das Ve
faröbniß fand gestern Nachmittag vom
HTrauerbaule aus statt.

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