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Nebraska Staats-Anzeiger und Herold. [volume] (Grand Island, Nebraska) 1901-1918, June 27, 1918, Image 6

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gl ins Wink-nn
ise einer mit einer Einr
stsfche vertritt-i
sen-schweren Brandunglurt
ffEIN-et Schnellzuges im spe
« sp, U als Opfer drei Tote, zehn
leite und 48 weniger
:- , Verlejte forderte werden fol
— Unzelheiten betanni: Zwischen
W nnd Schleif-heim entstand im
M Wogen des froglichenMZuges
He ciplofton einer 65 Litet fassen
Issc Gar-nasche weiche ein Reisen
HI M Unporstchtigteit an die Heiz
Magestellt hatte. Der Jnhalt er
« s über den Boden des dichtve
eni dritter Klasse und
ins ugenblick Feuer gefangen.
nun schlugen bis zur Decke
U end empor. Das Innere des
- - bildete sofort nach der Ex
- ein Flammenmeer, aus dem
· derschiedene Personen, auch zwei
; - , durch einen Sprung aus dem
retteterr Trotz der fürchter
«- - quregung hatte ein Soldat
Ich dir Geistesgegentoart. die im
Wen befindliche Notbremfe zu zie
II, fp daß der Zug verhältnismäßig
M zum Halten gebracht werden
Mit Der Wogen ist bis auf das
Werippe ein Opfer der Flammen
Eos-M desgleichen faft zur hälfte
Istme Die Flüssigkeit deren
Mondes gräßliche Unglück der
Whoi, ift eine Sänre gewesen,
eine Bote von Hannooer für die
Its-Butsu Bollonfabrit Riedinger
ässsburg zu befördern gehabt
die Firma Riedinger in Ausburg
W daß ihr von hannover aus
W keine Sendung angezeigt
M Es handelt sich höchstem-br
Heft-lich tun keine Gnmmilöfung, die
Ich nicht eine derartige schreckliche
Wbrectungsfähigteit besitzt, fondern
,- eite Schwefeltohlenftoff enthal
Ide Schwefellsfnng, die zum Kalt
Illanifieten von Ballonftoffen ver
sendet wird.
cis weiteres Eifenbahnunglück er
ehnete sieh in der Station Jettingen
II der Angsburgs Stuttgarter Linie.
I- infolge Ueberfehens des Ein
M-Signals zwei Güterziige auf
einander prallten. Zehn Wagen ent
, einer verbrannte· Der Mate
qulfchaden ift gros. Die Telegrapben
leitnng ift gestort, die beiden Dom-et
seleife der Strecke Augsburg Ulm
Irsperri.
P · InstifieliWosien
«- Der RheinischeWestfäiischen Zeitung
Mo geschrieben Die wirtschaftliche
Ruschtäntttng der heutigen seit erin
nert die Hausfrauett an manche alten
Mit-tauche, vie unsere Varianten
« n gekannt, die aber itn Laufe Der
.e vergessen oder mißachtet wor
M. Zu diesen oergessenen Rit
Deus-suchen zählt die Ausniitzung
III Mstlwassers. Wasser, in ve
II jeichätte Kartoffeln gar gekocht
W sind« enthält viele Stoffe, ote
War reinigen nnd schadlos wie
Ilecentoasser wirken. Es ist
von Vorteil fiir jeden haus
toenn das Kartoffelwassee ge
lt und zum waschen von beton
sehntusigei Miche, namentlich
Wiege benuyt wird. Gießt
Ins das dampfende Kartoffeltvafiet
Alter uniattbete oder fleckige Wäsche
Isp Meidungiftiicke und läßt diese
pgedockt eine zeitlong darin liegen sc
":ht aller Schmutz spielend leicht
net-, ohne daß ein Waichmittel
oder Seife, dazu getan with. Amt
M kalte Kartoffeln-offen in oetn
M der gekiebenen rohen Kartoffe:
schalten find, enthält Wette, vie set
Isttoffelstärte ähneln und Oegts
hatte sehr die-dich werden Die
, e ver getiebenen rohen Kartof
kl sehen im Wasser schon über Rad-i
M ab, die oft mit frischem
Unser abgezogen und getrocknet, am
JW Tage bereits das weißltcke
M liefert. Dieses Kattoffelxtseh
M fM gestoßen werden, alsdann
Ists ei zu vielerlei Zwecken verwan;M
Instit
Sahn-backe- Eclbftmurd.
cis in mißlichen Berhdimtssen le
sendet Angestellter in Autuu be
Istph seinem Leben ein Ende ;u
M und wußte sich «u Diesen
Zwecke Chloroform zu verschjf feu ( :
experimentierte damit in einem xs h
lieu an der Ame und tmte si-.;t, kri
tt meinte, im Gestrupp zur Muse
Ruhe uiedek. Der FIU ereignete icxx
ais-letzten Dienstag vor acht Tun
ssd während ver Zeit dig zum our
Mafotgenden Samstag lag der
Ism- in todesähnlichem Euziafe cui
Mem an welchem Tage et wieder
Er schleppte sich mit vieler
auf des Exerzierplatz, von wo
, use-Ohms tief. ohne daßet be
M Werde Im Samstag nach
ichs-U- eiu kleiner Knabe
« »Es-fort Mc sou- May
» sit erfrorene-I
» sitt »Wie-im
Zbcreätssth« HEO
Pl- die beid tin-nie- iere Vert.
gesenieitis Intuition
Tolstois dänischer Ueberseber
Emanuel Oansen veröffentlicht in
..Polititen« Erinnert-men- aus sei
ner literarischen Wirksamkeit, die
ihn sowohl zu Tolstoi wie auch zu
Jbien in Beziehung geiett hat. Id
sen sandte er u. a. seine Ueber-tro
gung der »Macht der Finsternis·
zu, und daraus erhielt er von dem
Dichter am 27. November 1883 ei
nen Brief, worin Jbien sich iiber
das Wert ausfvrach. Es hieß dar
« .Das Trairia »Die Macht der
Finsternis« habe ich mit großem
Interesse gelesen. Jcb zweifle nicht
daran, daß es bei ehrlicher und
rücksiehtsloser Ausführung eine be
deutende Wirkung ans der Szene
ausüben malz. kireilirh ivill esniir
doch scheinen, als ob der Verfasser
Inicht volle Einsicht in die dramati
kscbe Technik besitzt Das Stück ent
jhält inc«- Unterhaltungen als Ans
Etritte, und der Dialoa diinlt iiiich
an vielen Stellen mehr episch als
dramatisch. die Arbeit im ganzen
kweniger ein Draina als eine dialo
jgisierte Erzählung Aber die Haupt
: sache ist ja ba. Der Geist eines ge
fnialen Dichters lebt und offenbart
sich in dem Ganzen·
E Wie man sieht eine achtiingsvolle
Anerkennung des dichterischen Ge
inius Tolstois unter Vorbehalt sei
ner Begrenzung inbezug aus das
Demna. Ganz anders aber lautete
das Urteil, das Tolstoi über den
Inorivegischen Dichter stillte. Jii der
Unterhaltung mit Oansen sagte er
zu diese-m »Ich sehe- doß Sie ieet
wieder ein Stück von Jbsen linzl
Russischd übersest haben. Daß Sie
das tun mögen!« Hansens Einwen-«
ldtmg beantwortet Tolstoi mit der;
I Behauptung besi, wenn Jbieii einen
»so hervorragenden Platz in der neu
eten europiiisclien Oiteratur einneh
rnen könne, dies nur einen neuen
JBeweis siir das niedrige Niveau
sbilde, aus dem sie sich zur Zeit be-«
innde Und Tolstoi schloß seine Ve
smerluna mit dem russischen Sprich
wort: »Wo es an Fisch manaelt
kann der Krebs für einen Fisch
gelten.« Man kann nicht sagen
dasz in diesem Falle Tolstoi den
-Preis der Weitherzialeit iind des
Verständnisses davonttägt.
) W
Der Oele-ice is der Schweiz.
l
i
I Man schreibt aus der Ostfchweizx
kWenn alle Schweizerieen sich in
«ftrengen. lange andauetnden .Win
Ptern mit einer tragischeren Eisdecke
Exil-erziehen ist das bei unten-m w
Irnantiichen Waleniee doch niemals
lder Fall. Soweit Geschichte und
pErinnertmgen zurückgehen nirgends
cfindet lich der Fall einer »Wirku
ne« dieses Bergsees erwähnt. Auch
« in dem sehr kalten Winter 1879 bis
1880 ist der Waleniee nicht zuge
froren, wo sanft alle Seen in Eis
geschlagen waren. Am S. Februar
1880 betrug die Temperatur in
Mitte des Sees noch volle vier Grad
Telfiu5. Auch heute zeigt sich auf
dem See noch keine Spur von Eis
bildung: seine Temperatur steht
nach immer etwas über vier Grad
IEktsiugx Was m Waiensee diese
Imerkwiirdiae Ein akt herrscht-sit ist
zdie Beschaffenheit feines Westens-.
zBei bedmctendek Tiefe und steilen
Illfern beiin die Wallennasse eine
Irelativ nur geringe Oberfläche-, de
lren Wärmenerlnst nach außen im
FVerhältnis zur Masse lich in engen
zGrenzen hält. Hat sich die letztere
’einmal auf die mittlere Jalirestenis
speratur ihres Klimas eingestellt so
svermögen Sommers und Winter
Iichwankunaen von diesem its-ermi
jfchen Mittelzuftand fie nicht mehr
Herbei-lich iu entfernen Einzig im
Hinter 1830, dem furchtbar kalten
jWinter 1829-1830, erwähnt die
!Chranik, daß der See an der Ober
iiläche zeitweilig mit Eis etwas ful
IRS SUVMU fei.
l --,-»
l
Der Krieg zehrt
Die Bevölkerung Deutschlands
«zi;hlte beim Beginn des Treijzigjijhs
ngen Krieges im Jahre 1618 zwi
;sd-en sechzehn und achtzehn Millio
nen Menschen und am Linde des-set
bin kaum mehr vier Millionan Hm
.B-kiirttcmdcrg allem gingen von
Tit-IN tuii lMi nicht weniger als
j:3«sl),()()» Personen zuakundcy sodaß
das Land neben Jahre vor Dem
Rinde des fürchterliches Krieges nui
’ mehr 47 ,000 Einwohner hatte Von
den 500,0W Bewohnern, welche di.
Kucpfqlz im Jahre 1618 hatte, wa
ren 1640, beim Abschluß des Weit
fälifchkn Friedens, nur mehr 48,000
übt-is Ja der gleichen M wurde
dis- Bevölkerung auch in IhiitinM
, —- »
fsasns sit neither see-Innersten
»I- Vertreter irr wem ernsten-.
Den Basler Nachrichten« wird
anlaßlich der Ernennung de- »Vat
getj Ladunle in denf zum anver
ordentlichen Gefchaiionager Nuß
lands in der Schweiz geschrieben:
Tiese Nachricht ruft einen Vorfall
in Erinnerung der oor els Jahren
sich adfoietle und den Zourgon der
Bank oon Iiflis betraf. Arn 26
Juni 1907 griff am hellen Lage
mitten in der Oradt Iifiie eine mit
Gen-ehren, Revoloern und Bomben
bewaffnete Bunde von Vier-Nationa
ren den Fourgon der Bant von Zif
lio an. Es entsprian sich ein reget
rechter Straßentaricpv, bei welchemsö
Personen gen-let wurden Den Rau
oern fielen MUW Fr in die hande.
Einige Monate später gelang eo der
Pariser Polizei, die Haaptattentäter
festzunehmen Gleichzeitig wurde in
München die Zijahrlge Rassen Sa
rah Nawitsch in dem Momente vers
haftet, als sie in Iiflis gestohlene
Bantnoten zu wechseln im Begriffe
war. Die Untersuchung ergab, daß
sie am gleichen Tage von Genf her
gereist war. Aus das Verlangen der
russifchen Gesandtfchaft in Bern
wurde auch in Genf eine Untersu
chung durchgeführt Als die Polizei
dort in ihrer Wohnung erschien, traf
sie einen Wjährigen Mann ohne Pa
piere, der sich Kaprinill nannte und
mit der Raloitsch in enger Beziehung
stand. Kaprinjti wurde ebenfalls
verhaften lonnte aber den Nachweiz
erbringen, daß er arn Tage jenei
Altentats nicht in Tiflii war. Dir
von Ausland verlangte Auslieferung
Kaprinstis wurde vom Bundesrat
verweigert, und auch von einer Lan-;
desvertoeisung wurde Abstand genom
men. Kaprinsti blieb in Genf und«
wurde Bibliothetar der dortigen rus- »
sis repolutioniir - sozialistischen
Leihbibliothet, die über 100,000
Blinde und eine Menge bedeutender
Dotunrente umfaßt. Jn dieser Stets 7
lung erreichte ihn auch der Leninfchei
Ruf. Frau Natpitsch war damals
weniger glücklich. Sie ist wegen hart-«
dels mit gestohlenen Wertpapieren in
München zu einem Jahr Zuchrhaus
oerueteilt worden« Wie Genfer Blät
ter neuestens melden, soll Kaprisli.
der nach Rußland abgereist ift,ertlärt
haben, daß er die Berufung auf die
sen Posten nicht anzunehmen, über
haupt nicht mehr nach der Schweiz
zurückzutehren gedeute. Seine Bi
bliothet in Genf ift inzwischen in Ki
sten verpackt im Stadthaus von
Plainpalai3» unter-gebracht worden
too sie des Ahttansportes nach dem
Lande der Bolschewiti harrt.
Städte als Wirte.
Wie die Zentralstelle des deutschen
Städtetages mitteilt, dürfte die Ber
stadtlichung der Schgntwirtschaften
und des Ausschanti altoholischer Ge
tränke in der Gemeindefinnnzpolitit
der nächsten Zeit eine bedeutende
Rolle spielen. Die in den Kreisen
der Kommunalpolititer oft erörterte
Frage geht in Deutschland zurück aus
kie Anregung des Reichskanzlers an
die Dundesregierungen vorn 25. Juni
1912. den GemeiOen durch die Aus
nahme einer entsprechenden Bestim
mung in die Gewerbeordnung die
Möglichkeit zu gewähren, crust-Jur
tarisch festzusetzen, daß der Betrieb
der Gast- und Schantwirtschaften
und des Kleinhandels mit Brannt
-vein und Spiritue lediglich entweder
für Rechnung der Gemeinde durch
angestellte Beamte oder durch gemein
wirtschastliche Gesellschaften zu ers
folgen habe. Es wird nach den in
Norwegen und Schweden in großem
Umsange gemachten Erfahrungen de
huuptet« daß wahrscheinlich die deut
schen Gemeinden über ein Fünftel ih
rer Ausgaben aus dem Branntwein
Vertaus, ein weiteres Fünftel aus
dem Vieraueschank werden decken
lönnen« wobei die Aussälle an Ge
werbe- und Betriebssteuern sowie un
Eintommensieuer tinsolge Verände
rung der Konzessionenl schon in Ab
zug gebracht sind.
Jn einzelnen Gegenden nat mirs
mit Gemeinde-wirtschaften gute Er«
fahrungen gemacht, so im Kreise
Redlinghnusen im Ruhrsebxet Dort
ist eine ganze Anzahl ( emeindegaft
höfe errichtet worden, vie aber haum
sächlich den zweit haben, ven Alle
holgenuß zu delhmpfen Diese also
bolfreien Wirtschaften werden ichon
seit Jahren fturt besucht Mit sol
»Den Gasthöfen —- mögen sie von Ge
meinden ooek gemeinniitzigen Gesell
schaften errichtet werden s- wird man
sich gewiß auch in Andern Wpen
»defreunden. Was aber Die Ueber
nuhme anderer Wirtschaften seitens
; Der Gemeinden betrifft, so stößt diese
z um Teil auf grundsätzlichen Wider
j .and: viele So ialpolittler vertre
ten nämlich des Lande-MU, daß es
knicht Aufgabe der Gemeinden fei,
IMI ans dein Vertrieb m altv
iholholtigen Getränken u OW- mit
andern Beete-: dle erwacht zu
WI
si Ue schen is viel, Deus san
III eilt-I W M
III-. -- « III-ts- sei-s
Ists-Ist- - l
)
THIS
Ils- det ertqu Mit-its
Westasien-.
Eine der interesiaiitesten Kroate
lonien Englands ist Retiieelcind, des
Land »in-ziem- Erperimente". Ee
gleicht niit seiner infulareu Lage
und ieineni feuchten, doch allen Eg-—
trenien von Hitze oder Kälte abge
neigten Rlnna in mancher Vene
liuiig ieinein europiiiirtien Mutter-—
lar.de England Auch in dieser nu
lonie ist dar- Regiernngoiyiirni zeu
troliitiich, d. h. es bestehen nirtn usi-.
in andern Koloniety z. B. Auiira
lieu, Provisizialregierungen, sonder-is
ein einziges Parlament mit zwei
tianimern und einein reiidierenoenz
Gouvernem. Die Einwolniericheft
besteht, abgesehen von ätuton Mao- ;
rie, zu 98 Prozent aus britiicheiij
Elementen
Tags Dominion Nenieeland iii
vorzugsweife Weit-elend un» dic:
Industrien, die es nebst Bergwerk-rn
und Steinbriichen aufweist, stehen
hauptsächlich mit landwirtschaftlicheii
Produkten und hausiuirtjchaftlichenz
Vrdiirfnisscn in Zusammenhanng
Ueber tit,000.000 Morgen Luni
wurden rnit englischern Gras oeiat
und der Boden ift so ergiedig, daß
die Ernten an Mais und anderm
Biehfutter für die Winterfiitterung
der Schafherden ausreichen und lem
Viehfutter eingeführt werden muß.
Jn- der Folge fliegen die Preise tut
gutes Farniland aus eine Höhe, die
selbst in England nicht erreicht wur
de. Troi der toftspieligen Arbeite
träfte ist die Landwirtschaft in Neu
ieeland sehr rentabeL Die Knapps
heit an der Zahl landwirtschaftlicher
Arbeiter hat dazu geführt« das So
ftem der Kleinbauern zu begunsiis
gen, wobei das Land vorn Eigen
tümer und feiner Familie bewirt
schaftet werden kann.
Das Getreideland befindet sich in
den Canterbury Ebenen der Sud
insel und umfaßt Tut-TM Mor
gen. Während der durchschnittliche
Ertrag des Jahre- 19tl——lö iiirs
Weizen Zit, für Gerer :52.5. fur Hu—
fee 40 Vuihel pro Arke betrug, fing
der Ertrag auf tief-andere günstige-n
tliterland bis zu s« und W Vinlict -
und 100 Busoel Hasen Jus-tm
Tonnen Rüben pro tlrre find in dies ·
sent Gebiet nichts seltener-. Tie
Nordinsel ist das Jentrum der But- ;
ter- und Uåiriuduftrie Im sank-·
1914 wurden von tin-r uue its-two
Zentner Butter und duan sent-»
ner Käse irn Werte von Zu Millio. ?
nen Dollare nach England etc. erst
ruiniert- i
Das alteste und noch nniner dass-«
ausgiebigste Prodiitt Iceuicelunds m
die Wolle. Jni Jahre 1914 wurden
2,204,730 Zentner irn Geiomtioert
von 80 Millionen Dollorz ausge
führt, wobei es sich um den Ertrag
von 24,000,0W Schaicn handeln
Jn früheren Zeiten bildete Wolle
die einzige Einnahmequelle der
Seht-dürstet Seit der Einführung
von Kühlonlogen und raschen
Ironioortgelegenheiten hoben iie'
weiteren Gewinn von der Aukfulir
von Geieierileiich in Gestalt von ge
irorenen Schafen Jrn übrigen be
steht ein Viehstond von 2,000,00»
Kühen 350,000 Schweinen und
400,000 Pferden
Eine ziemlich große Rotte spieuj
in Neuieelnnd auch der iiir den;
Handel bestimmte Oditbau, auf den
90,000 Acker Land entfallen wo
E
von ein Drittel erst in den letzte-it
10 Jahren kultiviert worden iit.
Ungefähr ein Achtel des geiamtm
Bodens von Neuieelond ist mit Lin-· ;
dern bedeckt. Unter dem einher-nn
ichen Holz erreicht die Knukisäidne
eine Hohe von Kiste-Wo Fuß zink ,
einen durchschnittlichen Umfang von
12 Fuß; außerdem iit besonders d:·.·
tote, iomie auch die weiße zichte2
vertreten·
Tie zur Erzeugung von Elster
zität notwendian Wassers-din- ?«,-.
Lande-:- nnsrdm Don Erden-on Jus
:-,817,»t)n findt-iner ein-wich T
Toch muan bis-tust nur einige Hm
fzeke Elt-ttrit.itijti.-sit-csrfcs von »Is
xuetndcn zum Jus-ekle der Ist-laut
tung und Hist-um errichtet Li
Verwendung islrhnichick matt Mc
Eisenbahn nnd Industrie hat mit
nicht singt-send obschon sie billig zu
stehen käme ·
Gold wurde un Wcsilti « ijnttj
der NordeR-l Ictzon in lksu«.«ict)u.c11cn
Monng gesunden Obschon die Mai
drumng in disk Annahme begriffen
ist, bistrqut M I.1"hkliche Ausbeute
zur Zeit noch immer 88,5tstl,«00.
Im ganze-n genommcw scheint dic
Zucunjtsder stotonics auf landnsirts »
jchaftlichem Gebiet zu liegen, mid.
die für Acker-laut- geeigneten Gebiete
könnten ser wohn eine fünf-ach grö- I
ßcre Bevölterung ernähren.
Orif- Stiftun
: Jn Essen hat Frau sitt-steh Ieb
v. Woldthcuiem zum Andenken an
"ihteu verstorbenen Nenn tut-M
l Mit-, m teue- MM
M zur Erweiterun- zset bereit
W satdthanieastiitm zur
eines stockt-Wo und
QMIZM itzt ein Säuen-gi
is- W verse- W
ist«-n Ie- Im l
Ue technische IIsW eine seicht II
seiden-, Ier Inst-dein
Die Frage. ob zwischen Mars und!
Erde eine Verbindung, ein GedanJ
kenauitausch moglich sei, ist ost aus
geworfen worden« und die Dichters
haben sie in PwntasiesRomanm
mehrfach behandelt. Der Leipziger
Physiker Otto Wiener hat sie nun
sjiingftdin in einem Vortrage gestreift,
den die .Deutfche Revue' veröffent
licht:
Danach scheint es. vorn rein physi
ialischen Standpunkte aus betrachtet.
nicht ausgeschlossen, von der Erde
eine Botschaft zum Mars zu senden.
Die eleltrifche Wellen-Telegraphie
wäre es, deren man sich bedienen
müßte. Die Reichweite der elettris.
schen Wellen-Telegraphie ist neuer
dingo ganz gewaltig gesteigert wor
den; sie arbeitet mit Strömen von
vielen hundert Amperez die Marse
tafter, vie zum Senden der drahtto
sen Telegrarnme nötig sind, gleichen
dem Starnpswert einer Fadrit. Von(
Nauen aus hat man dis nach Togo,
ja bis nach Teutsch-Siidwefi-Asrila
telegraphieren können· Die Groß
stationen sind schon so weit gekom
men« daß Zeichen um das halbe Er-·
denrund gegeben werden können, und
der Bau von Einrichtungen, deren;
Zeichen aus der ganzen Erde bemertt
werden können. ist nur noch eine
wirtschaftliche Frage. Bei genügen-«
der Vergrößerung aller Einrichtun
gen wiirde man dahin gelangen, von,
der Erde nach einem anderm Orte·
unseres Sonnensvftems dradtlos zu
telegrapdieren. etwa die Wellen bis
zum Mars zu schicken. Man braucht ,
dazu freilich Apparate. die nach demi
gegenwärtigen Stande der Technikl
vielleicht eine Billion Pferdekräfte de
tätigen müßten, ein Unternehmen, das
allerdings mehr tosten würde, als
man mit Rücksicht aus Erfolg gut ins
Wert zu setzen wagen dürfte. Wiss
sen wir doch nicht, ol- den Menschen »
wesensverwandte Geschöpfe aus den
anderen Planeten unseres Sonnen-«
systems wohnen, und wenn sie es tun,
vd sie gerade die Apparate hätten, um
solche Zeichen wahrzunehmen und zu
beachten. Wissen wir doch auch nicht,
ad unter den vielen elektrischen und
magnetischen Störungen. die unsere
Apparate anzeiaen, auch solche sind. die
von solchen Geschöpfen auf anderen
Planeten aus-geben« Das könnten
wir erst beurteilen, wenn wir alle
vorhandenen Störungen vollständig
zu erklären imstande wären. «
—.—
Zeitgemiier Vorschlag.
Insekt-lese als Leu-ists :
l
Die Tubertulofe ist die meist ver-Hi
breitete Krankheit unter den Men-;
fchen. Sie liefert nicht allein die«
höchste Erkrankungsziifer, auch die
Stecvnchteii in größek ais bei auan
übrigen Krankheiten Sie befällt l
alle Teile des Körpers und tritt uns j
ter den verschiedensten Formen aus. .
I
l
i
Der Erreger ist überall gegenwär
tig und befällt jede Rasse. Kein
Lebensalter bleibt von der Zuber-tit
lofe verschont, und jeder Mensch
wird in feiner frühesten Jugend von »
dem gefährlichen Keim durchieiicht.!
Braucht man es erit zu sagen, dafz
das Elend des Krieges das Elend
der Tubertulase nicht gemildert na
ben kanni- Ter tiainvi gegen diefe
Menschheitsieuche hat denn auch im
Kriege noch großartigen Formen
angenommen als im Frieden Um
so befremdliche-r muß ed erscheinen «
daß die Lehre von dieser Krankheit
unter den itranklieiten nnsninitens
offizielt noch keine Heiniitiitte an
unseren llnioeriitiiten gefunden hat«
In der »Wie-irr Fiiiniichen Wochen .
schrift« tritt nun Primardlrzi Dr
Wilhelm Müller, 1sinnt-it Leiter ei
neg- Tubrrfnloirsdospit«-.l-:-. mit dem
Vorschlag an dic- Leisentlidktcit
Tribitandiqr Unincristntesn nnd Unr
itiibic iiir das Tnbdrfsikzsjseinch zu«
Tchaiitsn Tctfz solche Lunrstnlilcs nucit s
stich. beste-idem limt ran daran, daß
die Leim- msn der Tubertuloic atsk
?-mszialxnisicndezm ebenso wichtsg«
gnie jung iit. xsknch drin groß-n
Jlderlaß wird nun unbedinin ins
miitn fein cniiiirn, dir Wunden, die s
der Krieg geschlagen bat. zu heilen .
Ter Kampf gequ dies Tuba-inton
ivis.- eint-s der wirksamsten Heil-nn
tcl spin. Er erfordert Ackktts dir:
auf-J befu- aoichnlt iind in disk Hand
isnbixna aller Waisen diese-H unt-er
meidtichen Nimmst-V den dic- inan
Menschheit gegen ihren gemeinsamen ,
Feind fiilircn muß Tot Zlniunti ri
net tntkkäftiarn und zirlbtsnmsxtcn
Bekämpfung der Zchwindsncht tin-j;
unbedingt an der Mutterstiitte aller
ärztlichcn Ausbildung, also ns dri
Klinis erfolgen- und es ist Ausgabe
der Hochschul-. das Interesse dafür
in viel größerem Maßstabezu tör
dern mid zu vertiefen, alles esbiss
her geschehen tit. In erster Linie
verspricht die Gründung der Tuber
kuloie - Miuikea die Heranbildusm
einer tin-steigenf die den stieg se
sen die Wwie noch gründliches
MaioW Miit-en wird als
Ma. —
W
«Ii;isuutilchtW-n
Its-tsch- zwee.
Wut M — C is
M sit-.
Nachdem der Literaturhistoriter
Jean Jaeqwes III-were ins Jahre
1847 zum Mitgliede der Pariser
Atadeinie ernannt worden war. lud
der damalige Kanzler der Universi
tät, Fonianes, ihn zum Diner zu sich
ein. Die übrigen Ataderniker er
laubten sich einen Scherz mit dein
Neuling und sagten ihm. er müsse
bei der Gelegenheit den seierlichen
Ornat seiner neuen Würde anlegen.
Zu seiner Verlegenheit bemerkte et
bei seinem Eintritt in den Kreis der
Geladenen, das-, außer ihm selber lei
ner von den Mitgliedern der Akade
mie Robe und Degen trug. Da na
mentlich lehterer ihn start belastigte,
legte er ihn ab und versteckte ihn in
einem unbewachten Augenblicke unter
die Kisten eines Fauteuils. Wäh
rend der Mahlzeit wurde Ampesre
durch irgend eine Wendung im Ge
spräch seiner Nachbarn auf eine ge
lehrte Streitsrage gebracht, die ihn
in solchem Grade in Anspruch nahm,
daß er sich nicht mehr an der Unter
haltung beteiligte, sondern in tieset
Sinnen verfiel. Jn Gedanken ber
sunten, blieb er sitzen, auch als ein
Gast nach dem andern sich empfahl.
Er stierte vor sich hin und merkte
nicht« daß er der letzte der Tafel
runde war, meette nicht, daß endlich
auch der herr des hauses sich zu
rückzog, merkte nicht einmal. daß
Madame Fontanes, die aus Respekt
vor ihrem berühmten Gaste nicht von
der Stelle wich. doch schließlich, als
er aus ihre Kondersation durchaus
nicht einging. von unwiderstehlicher
Müdigteit übermannt wurde und in
ihrem Fauteuil einschlief. Erst als
es aar zu aussallend still urn ihn
geworden war, tam Ampeere aus fet
ner Gedankenarbeit zu sich und blickte
sich entsetzt im Zimmer um. Da sah
er seine Gastgeberin in Gefellschoftt
tollette neben sich im Fauteuil sanft
entschlummert, sonst alle, Gaste wie
hausberr und Dienerschast, gegan
gen! »·.-a bin ich sicher wieder in
meine unglüdliche Zerstreutheit ver
fallen.« sagte er lich, ganz vernichtet,
.und o wehe! —- meine geduldiae
Wirtin ruht ausgerechnet auf den
Kissen, unter welchen mein Degen
versteckt ist!« Jndem et neben ihr
niedertniete, bemühte er sich auf alle
Weise, feine Waffe unter dem Kissen
hervorzuziehm Nach langen ver
aeblichen Anstrengungen erreichte er
sein Ziel; leider aber war die Scheide
an ihrem Versteck liegen geblieben —
nur den bloßen Degen hielt et in
der h.-.nd. Zum Ueberflufz erwachte
in diese-n Augenblick Madame Fon
tanes, jedenfalls aufgeschrectt durch
das Zerren des neugebaaenen Ala
demiters, dessen Existenz sie in ib
rem Schlummer vergessen hatte. Ali
sie einen Mann neben sich tnien fah
mit einem entblößten Degen in der
and, betam sie solchen Schreck, dafz
te geliende hilferufe ausstieß. Ihr
Mann stürzte herbei« im Nachttoftiim,
denn auch er war aus tiefem Schlafe
aufgefchreckt worden. Natürlich konnte
Amt-Este befriedigende Auskunft ge
ben und den Todesschreck der Gattin
vertreiben. Er entfernte fich aber
doch aufs empfindlichste beschämt und
gedemiitigt.

Rai-eise- iiiie Papier-.
Die ,.:lkorddeutielie Lillgeiiiisiiii
zseitiiim schreibt: Bei Niiclivkiiiiiiiqisii
der Hoiiiiliitltc diiieli Risniiiiitii disJ
Lbisilouiiiiiiiidoe iii disti Mit-Ein iixid
Veitiiite der Polizisibisls ixiid
vielfach lvliiitiiiiiiiiliriii :.«.·ii
vvmisiiiiidisii ivordisii, di« is--jiiiii
iiiiiiigsaisiiiiiß von den Bisiitzisrii int
teii abgeliefert iverdisii iniiiiisii Lin
viislcsii Falan iiiid die Bereiiiiiiziisii
ziiiiiiclxii ais-J Nudiluiiiglisit liiiitei«.;u
gen nioidcih iiiiitcr iii die leliisrisi
riuig cui-:- Fiirclit vor Etkuie unter
vliislteih Tiis Lvisktviiiiiiuiido vkiiiiit
zur viiciiiliitim sieiiiitiiiix daß als
letzter ;lcitiiuiitt iiir die :-ll1lieicriiiig
der· lit. Januar lttls feiigisiistzt
iviid. Alle iiaiti dicjciii Tagi- festge
stellten Verftuizc ivcrdisii iiiiiiacliiiitiv
licti itiiiiiisitjtliiti verfolgt ivisrdisii
zllii Stelle vvii Guiiiiiiivisreiiiiiiizcii
iiiit die deutsche Industrie iiir Fuhr
isiidisr Papa-kreisen geschafft-it vie
ziemlich daiiekliaii lind, over Lust
ictsxliiiiilie doch iiiitxt ersetzt-it tönt-ein
W
Seifeiitiiit in Leipzig.
Die Leipziger Vollszeituiig schreibt:
sie Beschauung von eeiie macht
.miiiek gcvjziie cchivietigieiicik Lie
iiit October zugestellie weite iit ii-..t,
nicht geliefert uiio ichuii ioiev mit
zeteilh daß auch iiik vie November
Eiefmmg Schwierigkeiten besteuert
Schuld vatiiii ist ver Mangel un
Kohstpfieir. Zielet Mangel wird
iiich ziik Folge hoben, daß vie Qui
iität set Seite in Zukuan schlechten
pas heißt, daß vie Seiie noch lett
maet wird.
Defizit see Gesten-U
M dein Jahren-nicht fiems
lchllekzy »vi- ans seeli- net-Mist
EUBMI mai III-c
M I
Is- Its-sitt ’
IIMMW
i Gehaltes-»Im
« Der Kaiser ist ein SchnierW
f der Tropentulnie Kaum eine andere
Jsiir die Menschheit unentbehrlich ges«
i wordene Pflanze leidet so sehr unter
;iden Unbilden der Witterung und
unter Krankheiten ais der Kassees
E banrn. Ganze Länder, die sriiher viel
TKossee lieferten, z. B Jana oder
»auch die Jnsel Schlan, hoben diese
EKnltur ganz ausgeben müsset-, und
auiiz in anderen Gebieten sind viel
schied-te Eriatiri sigen mit den Pflan
zungm gemacht worden. Eine der
Maßnahmen. dung die man einen
neuen Aufschwung- der Aasseeplans
tagen zu erzielen ietiucht hat« ist die
Benutzung neuer wilder Arten, teils
zu besonderer Anpslanzung. teils zur
Pfropsung mit den bisher gezüchtes
ten Arten. Eine größere Wichtigkeit
in dieser Hinsicht hat neben dem
arabischen Kassee bisher hauptsäch
lich der liberische nnd dann der so
genannte Kongotafsee erlangt.
Vor einem Jahre wurde dann im
Kongogebiet noch eine neue, wilde
Art entdeckt, die den Namen »Eossea
robusia« erhielt, also der .starte«
Kafsee, aber in anderem Sinne, als
dem gewöhnlich mit diesem Ausdruck
verbundenen Begriff. Jm »Im-en
bslanzer« wird eine Abhandlung
wiedergegeben, in der nach Versuchen
in Java eine gründliche Auskunft
über den Wert dieser Art sür die
Kasseetultur erteilt wird· Zunächst
geht daraus hervor, daß die »Cassea
robusta« eigentlich kaum eine eigene
Art« sonders mehr eine Abart des
erwähnten Kongdtasseeö darstellt.
Sie zeichnet sich durch eine unge
wöhnliche Zeuchtigteit aus, so daß
sich die Zweige unter der Last von
Blüten und Früchten geradezu zur
Erde biegen.
Keine andere Irt des Kasseebaiii
mes ist mit einer solchen Fülle von
Früchten gesegnet Jm Versuchsgars
ten von Jaoa sind die Ertråge von
l7 verschiedenen Arten miteinander
verglichen worden, nnd der .starle«
Kassee steht mit einem Gewicht oan
tin-z Gramin Bohnen aus einem ein
zigen Vauin an der Einst-, nur noch
um weniges übertroffen durch die
sogenannte »Er-lieu Quillon'«, eine
nahe Verwandte-. gleichfalls aus
Afrika. Auch gegenüber dieser Art
hat Messen robuste« dadurch ein
llebergeioicht, daß sie bei Pfropsuna
viel größere Eriiien gibt. Zum Ver
gleich iei angeführt daß der gewöin
liche Javalaisee nur 53 bis 97
Gram-n Votiiicii ergab, der kleinbohs
niae Malta sogar nur 27 bis 38,
der großbotinige Malta immer-bin
nur 118 Gramm. Dazu kommt noch
ein weiterer bedeiitender Vorzug der
Cofsea robusia. daß ilire Früchte selir
sriih reisen und damit auch weniaek
von Krankheiten zu leiden dabei-.
cis-is der arabische und liberische Kas
ee.
Den Ausschlag gibt freilich erst
die Berlauisiiihialeit der Erzeug
nisse, die sich nicht nur nach dem Ge
schmack, sondern auch nach der Oe
siali, Farbe nnd Größe der Bohnen
richten. Namentlich iii Holland sind
in den lebten Jahren schon erhebliche
Menqen von Messen robusta« zum
Verlauf gebracht worden, woraus
bar-ergehn daß die Einwiinde aeaen
die Kleinheit ihrer Bohnen und eine
Minderioertiglisil des Geschmacks
iiachzulassen beginnen. Trobdern
niird die neue slaiscesorte erst dann
einen arosien Erfolg erzielen können,
nienii der Mesciiinart durch eine Ver
lieiieriing der liulinr·und eine sorg
iinne Behandlung der Bohnen noch
weiter verbessert nserden wird, Die
Pflanze-r haben nor nlleiii damit zu
rechnen, daß bei dieser Art des Kai
seeliaiinis und ihren nachsten Ver
wandten leiiie Zelbstbesruchtung
itatisindet, das; demnach die strenge
Duichiuliruna einer zjuchinialil die
Voraussetzung auier Erfolge bleibt
Dazu ist unt-der eine genaue Kennt
nis aller verschiedener Arten des
dlasseebaues notwendig, worin-er bis
auf die nein-ins Jeii noch manche Un
llarlieit gebet-tschi nat
US Ist ri« .meluk«c«dusnn der m
Jan-i angestellten Forschungen-, dir
Wannnomum dieser Fragt-u amor
dert zu tmbnc Jusbekondeke geben
no recht eingehende Pfintjchlugr für
die besti- Aulmus und Behandlung
nor neuen Zum-. Tou- msiiort auch
uulck michs-n dir mitka Auswahl
der sagt-n. ic11i-I!i-isl«-m«u·.s, den-n jede
unfnsispluntuxw beim-i Jsii. On- sum-l
sann zuiujrissc ujsch der ,,Uoksc«
himm- 1di!1.·«1smm eine uslvcssterksttunu
sur du- Plaumkxm Fu bedeute-L Im
den letzten Hamen cum-den rund Af
Mcllsumsu du«-M »Unmu- dori attac
pflanzt und ihr Ertrag wird schon
auf mehr als ist-»Hu Tonnen jähr
lich gesc11ijvt.
Professor Nicosia-.
Professor DI. Theoooc Mit-they
Ordinarius für Wische-costs nnd Po
vagogil ca ver Technischen hoc-schalt
in Dresdem i von im Alter vonötz
hteu gesto- . seine haupkzoekte
chandelu Kost nah fein Anhalt-its
s Jakob sites-ich Fries Demut
zu- imn Enthpr m Logik
PM) und das Lehrbuch der Psycho
isie UNB. ..

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