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Washington Journal. [volume] (Washington, D.C.) 1888-2002, January 13, 1922, Image 4

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Washingsdudournal.

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Wochen - Uebersicht.
Ausland.
Die Konferenz zu Cannes. “
Cannes, Frankreich.. — Eu—
ropa vor vollständigem wirtschaft
lichen Verfall zu retten und die En—
tente zusammenzukleistern, damit sie
nicht in Stücke geht, sind die beiden
großen Aufgaben, welche die Pre
miers Lloyd George und Briand
hier unternommen haben. Sogleich
nach der Ankunft Briands und des
Ministers für die befreiten Gebiete,
Loucheur, begannen die beiden Pre—-
miers, das Programm für die Sit-—
zung des Obersten Rates auszule
gen, der am 6. Januar zusammen
tritt.
Lloyd George wünscht alle schwe
benden Fragen derartig geordnet zu
sehen, daß dDdies die letzte Sitzung
des Obersten Rates ist. Einzelheiten
könnten dann vom Rat der Bot
schafter erledigt werden. Er will die
Diskussion in eine Sphäre erheben,
von welcher die zwischen einzelnen
Mitgliedern der Entente bestehenden
Differenzen ausgeschlossen sind und
in welcher nur die Wohlfahrt von
ganz Europa in Betracht kommt.
Briand soll gleichfalls geneigt
sein, ein Einverständnis auf breiter
Grundlage hetbeizuführen und die
Fortsetzung des Werkes dem regel—-
mäßigen diplomatischen Verkehr zu
überlassen, während der Rat der
Botschafter die Ausführung der
Vereinbarungen übernimmt.
Reparationen.
Paris. — Falls Belgien zu—
stimmt, werden von Deutschland
im Jahre 1922 keine weiteren Bar
zahlungen verlangt werden als eine
halbe Milliarde Goldmark. Fran
zösische Kreise nehmen an, daß
Deutschland diesen Betrag zahlen
kann, während Deutschland selber
behauptet, höchstens ein Drittel die
ses Betrages zahlen zu können.
Frankreich erhebt keinen Wider—
'spruch, Vertreter Rußlands und
Deutschlands zu der bevorstehenden
Wirtschaftskonferenz einzuladen,
wenn ihre Anwesenheit zur Wieder—
herstellung von Mitteleuropa not—
wendig ist.
Präsident Ebert über Wiederaufbau.
Berlin. — Friedrich Ebert, der
Präsident der deutschen Republit,
hat der Presse folgende schriftliche
Erklärung übergeben:
Trotz des unbeschreiblirchen Elends,
das das deutsche Volk gegenwärtig
durchzumachen hat, dürfen wir die
Hoffnung auf eine bessere Zukunft
nicht aufgeben. Es wird allgemein
zugegeben, daß die Hauptursache
der jetzigen schlimmen Lage vor al
lem in der wirtschaftlichen Auflösung
besteht. Aber ein wirtschaftlicher
Wiederaufbau ist ohne geistige und
moralische Regeneration nicht mög—
Aich.
Der Krieg hat ein Uebermaß po—
litischer Selbstsucht, Machthunger
und ungebändigten Haß geschaffen.
Infolgedessen kann die Heilung der
Kriegswunden nur durch mensch
liche Kameradschaft, Mßigung und
die Versöhnung eines wirtlichen
Friedens erfolgen. Dies kann nur
erreicht werden, wenn alle Völker
gemeinsam auf dies Ziel hinar
beiten. ;
Keine Regierung darf vergessen,
daß jedes Volk nur ein Glied in der
großen Kette der Menschheit bildet.
Wenn eines davon erkrankt, und die
anderen kommen ihm nicht zu Hilfe,
so werden alle anderen unyermeidlich
angesteckt werden. In unserem gro—-
Ben Elend-ist es uns ein gewisser
Trost, daß die Wahrheit dieser Be—
hauptung dem Rest der Welt aufzu
dämmern beginnt. —
Das deuntsche Volt hat sicherlich
nöch nicht das Ende seiner Leiden
erreicht, deyun wir wissen, daß uns
noch schwere Prüfungen bevorstehen,
Aber in Zeiten der Not müssen die
Kräfte vder Nation all ihre Stärke
und Energie auwenden, um für eine
bessere Zukust zu arbeiten. Darin
erblicke ich die Garantie besserer
Zeiten. — 2
Erklärung des Kanzlers.
Eine Erklärung des Reichskanz
lers Joseph Wirth, welche der Presse
übergeben wurde, hat folgenden
Wortlaut:
Das Jahr 1922 muß entscheiden,
ob Deutschland seine Bedeutung auf
dem Weltmarkte zurückgewinnen
wird, oder ob es dazu verurteilt ist,
sein klägliches Dasein weiter zu
führen und folglich den Markt we
gen der Entschädigungszahlungen
mit seinen Waren zu überschwem—-
men. Wenn Deutschland der letztere
Kurs aufgezwungen wird, — wird
es für die Welt unmöglich sein,
ihr wirtschaftliches Gleichgewicht ʒu—
rückzugewinnen. Die wirtschaftliche
Krisis, die gegenwärtig über der
Welt hängt, würde noch ernster
werden. Eine derartige gefährliche
Entwicklung zu vermeiden ist sicher--
lich der Wunsch aller weitblickenden
Führer der Nationen, die den Frie—
den wünschen. — ——
Die beiden bedeutsamsten Eveig
nisse des Jahres 1922, die einen
entscheidenden Einfluß auf den
Fortschritt aller Völker haben kön—
nen, sind: Erstens eine endgültige

„Washington Journal“ Freitag, den 19. Januar 1922
Erledigung der Abrüstungsfrage,
die der Präsident der Vereinigten
Staaten in weitblickender El zu
lösen unternommen hat. Zwestens,
die- Wiederherstellung des wirt
schaftlichen Friedens in der Welt.
Das Problem der deutschen Ent
schädigunszahlungen ist mit der
Frage der Wiederherstellung des
wirtschaftlichen Friedens gleichbe
deutend.
Es kann nur dann ein Wiederauf
bau, nach dem die Völker sich seh--
nen, und der für die Besserung der
Industrie, des Handels und der
Lage der Arbeiter in der ganzen
Welt nötig ist, erzielt werden, wenn
die großen wirtschaftlich zusammen
gebrochenen Völker Europas in den
Rekonstruktionsplan eingeschlossen
werden. Man kann unmöglich einen
Wiederaufbau der wirtschaftlichen
Beziehungen in der Welt erwarten,
wenn große Nationen gelähmt und
mehr oder minder vom Welthandel
ausgeschlossen werden.
Mit diesem Problem ist auch die
Frage der Lösung der durch den
Krieg geschaffenen finanziellen An
forderungen verquickt. Es muß sich
ein großherziger demokratischer
Geist offenbaren, wenn das gewünsch“
te Ziel erreicht werden soll. Europa
kann nicht im Geiste der Gewalt wie
der aufgebaut werden. Im Gegenteil
solange ein solcher Geist vorherrscht,
wird Europa immer tiefer in Armut
versinken. Nur wenn auf beiden Sei
ten guter Wille herrscht und wenn
alle Mächte einmütig zusammenwir—-
ken, kann eine Grundlage für eine
friedliche Entwicklung gefunden wer--
den. 4
Der Grund der französischen Flot
tenforderungen.
Berlin. — „Frankreich braucht
Tauchboote und eine große
Flotte, um seine Flotten-Stützpunt
te zu beschützen und im Falle eines
weiteren Krieges afrikanische Trup—
pen nach Europa befördern zu kön—
nen,“ sagte kürzlich Admtral von
Grapow bei einer Besprechung der
Washingtoner Konferenz und „fran
zösischer Entstellungen.“ Wenn man
die französischen Ausführungen mit
der Forderung beantwortet, den Ge—-
brauch farbiger Truppen auf euro—
päischen Schlachtfeldern zu verbieten,
so würden Frankreichs Forderungen
als offenbar unsinnig zu Boden fal
len. Wenn man Frankreich nicht
zur Ruhe bringe, werde die Wash—
ingtoner Konferenz ein Fehlschlag
sein, da Italien und Japan auf ih—
ren Forderungen bestehen würden,
so lange Frankreich es tue.
Admiral von Grapow erhob ge—
gen den französischen Premier
Briand die Beschuldigung, daß er
die Lage absichtlich falsch darstellte,
außer daß er einen dummen Scherz
machen wollte, als er in London zu
Vertretern der Presse sagte, Frank—
reich hege keine feindlichen Absichten.
gegen Großbritannien, ·müsse aber
über größere Kampfmittel zur See
verfügen, um Deutschländ in Schach
zu halten.
Frankreichs Behauptung, Deutsch
land seien sechs Kreuzer von je
10,000 Tonnen /bewilligt worden,
was eine Drohung gegen Frankreich
bedeute, ist falsch, sagte der Admiral:
Es sind nur sechs Kreuzer von je
6,000 Tonnen bewilligt, die erst
nach zwanzig Jahren. gebaut werden
dürfen.
Ebenso unrichtig ist, daß die
Fränzosen das Tauchboot als eine
Waffe der Verteidigung ansehen.
Ein französischer Bericht, der hier
veröffentlicht wurde, erklärt sich mit
der Benutzung der Tauchboote zum
Angriff und mit der Torpedierung
feindlicher Handelsschiffe ohne War—-
nung einverstanden. 2
Eine für Deutschland günstige
Wendung erblickte der Admiral in
dem Umschwung der britischen öf
fentlichen Meinung. - Selbst dieje
nigen Organe, welche zu den
schlimmsten Deutschenhetzern gehör--
ten, sehen Frankreich mit weniger
freundlichen Augen an. Britische
Angst vor einer greßen Tauchboot
flotte im Kanal könne er wohl ver
stehen, ebenso wie die Angst vor
einer möglichen Bombardierung
Londons von der französischen Küste
aus, sobald· das Ceheimnis der weit
tragenden Geschütze, die Paris bom
bardierten, entdec: sei.
Tauchboot eine wirksame Waffe.
Stockholm. — „Schweden könnte
die Verbannung des Tauchboots
nicht annehmen, das die wirksamste
Verteidigungswaffe für kleine Na—-
tionen ist,“ sagte/ Kapitän Gisiko,
Chef der e der
schwedischen Flotte.
„Schweden,“ fuhr Kapitän Gisiko
fort, „wird in Zukunft seine Vertei—
digung zur See auf Tauchboote,
Torpedobootzerstörer und Aeroplane
basieren, da es ganz außer Frage
ist, daß Schweden imstande sein
wird, Schlachtschiffe oder Kreuzer zu
bauen, die sich denen der Großmäch
te reten können Die gänzliche
Ausschaltung der Tauchboote würde
Schweden und andere kleine Natio
nen verteidigungslos machen. Au—
ßerdem würden, sogar wenn das
Tauchboot verbannt würde, im Ge—-
heimen Tauchbootteile angelytiat
werden, die an verschiedenen Orten
aufbewahrt werden würden, um bei
Ausbruch eines Krieges zusammen
gestellt zu werden“
3 —— — - —l9 ——
Tirpit in eigener Sache. ;
Berlin. — Admiral von
Tirpitz, während des Weltkriegs
deutscher Marineminister, bezeichnet
in einem Artikel in den „Grenzbo
ten“ die Gründe seines Rücktritts
wie sie der verstorbene Kanzler
Bethmann-Hollweg in seinem Buche
angibt, als „Märchen.“ Der wirk--
liche Grund lag in der Intrige, die
ihn vom Rate des Kaisers ausschloß
und den Monarchen veranlaßte, ihn
geringschätzig zu behandeln.
Während von Tirpitz die Fort
setzung des Tauchbootkrieges drin
gend befürwortete, wurde die Ent--
scheidung getroffen, denselben einzu--
stellen, ohne daß er zu Rate gezogen
wurde. Dieses Vorgehen mußte
unglücklich enden, außer daß schnell
Frieden geschlossen würde, und brach
te ihn in solche Verlegenheit, daß er
sich entschloß, zurückzutreten.
Staat Braunschweig verklagt.
Braunschweig. — Der Her—-
zog von Braunschweig, einziger
Schwiegersohn des ehemaligen Kai—
sers, hat den Staat Braunschweig
für 1,200,000 Mark mit den Zinsen
verklagt, die seit der Revolution er
wachsen sind, und behauptet, daß er
aus seinom Besitze keinen Pfennig
erhalten habe, obgleich eine Jahres
rente von 400,000 Mark vereinbart
worden sei. Der Herzog- klagt, daß
er außerstande sei, seinen Unterhalt
länger zu bestreiten, wenn er den
vereinbarten Betrag nicht empfange.
Fünfzig verletzt.
Berlin. — Am Neujahrsabend
explodierte unter der Menge,
die auf “dem Marktplaß in
Dinkelsbühl in Bayern einer Musit
kapelle zuhörte, eine Bombe. Es
wurden 50 Personen verletzt, zwan
zig von ihnen schwer. Der Bom—-
benwerfer, ein junger Bursche, und
mehrere andere Personen wurden
verhaftet.
Seefahrer gegen neue deutsche
; Flagge.
Hamburg. — Eine Abnei
gung, die neue schwarz-rot-goldene
Kauffahrteiflagge Deutschlands zu
führen, die am 1. Januar die of
fizielle Flagge wurde, trat an
den Tag, als eine Mehrheit der deut—
schen Boote nur, die Zollflagge zeig
te. Andere verließen den Hafen,
ohne überhaupt eine Flagge zu hissen.
Eines der Schiffe, das den Hugo
Stinnes Interessen gehört, verließ
den Hafen, an der Stelle, wo die
neue Flagge hätte sein sollen, einen
Weihnachtsbaum führend.
Die Schiffsführer, die segel—
ten und der republikanischen Flag—
ge spotteten, erklärten, daß sie in
internationalen Gewässern und in
fremden Häfen die alte deutsche
Flagge hissen würden.
Unter den 785 im Dezember an
gekommenen Schiffen waren 28
amerikanische. Die ganze einkom
mende Tonnage war 873,169. Un—
ter den 790 ausgehenden Schiffen
im Dezember, die eine Gesamttonna—-
ge von 877,680 hatten, waren 26
amerikanische Schiffe. -
Obgleich das Geschäft des Hafens
gegen den vorhergegangenen Monat
eine Abnahme zeigte, erreichte es
dreiviertel des Friedenszeithandels.
Freiheitsdrang der Negerrassen.
London. — Die Depeschen-
Agentur von Reuter hat aus ver—
schiedenen Teilen von Afrika Nach
richten erhalten, daß sich unter den
dortigen Eingeborenen immer stärker
eine Stimmung des Hasses gegen die
Weißen geltend macht. Unterden
Negerstämmen des „dunklen Konti
nents“ macht sich immer deutlicher
erkennbar ein Bewußlsein der Zu—
sammengehörigkeit geltend. Farbi—
ge aus den Ver. Staaten entfalten
dort eine sehr geschickte Propagan
da.
Zirkulare der Nationalisten in
Indien und Aegypten werden in
großen Massen unter der eingebore
nen Bevölkerung verteilt. In den—
selben wird betont, daß für die far
bigen Rassen die Zeit gekommen sei,
sich von der Herrschaft der Weißen
zu befreien. Diese Zirkulare finden
nicht überall Zustimmung; aber ein
Geist der Unruhe macht sich uner
kennbar mit zunehmender Stärke
in allen Teilen von Afrika geltend.
„Die Zeit ist gekommen“.
Die Zirkulare erklären, die Zeit
zur Erhebung der farbigen Rassen
gegen die Weißen sei gekommen. Die
von dem Reuterscheñ Bureau gesam
melte Information ist nahezu gleich
bedeutend aus Südafrika, aus den
französischen Kolonien im territoria
len Afrika, vom belgischen Kongo—-
Staat; weniger intensiv lauten die
Berichte aus Uganda, Ygassaland,
Kenga und Abessinien.
Der Weltkrieg hat die farbigen Ras
sen geeint.
Die Berichte, aus denen das Reu
tersche Bureau seine Information
schöpft, sagen, cs sei erstaunlich, wie
durch den Weltkrieg das Gefühl der
Zusammengehörigkeit unter den far
bigen Rassen gehoben worden ist.
Als Abhilfsmittel wird empfoh—
len, der eingeborenen Bevölkerung
Landbesitz zu garantieren, um sie da
durch für die Fortdauer der Herr
schaft der Weißen zu interessieren.
Die Weißen sind der beste Schutz der
lingeborenen gegen die Gewaltherr
hast idrer eigenen Hupilinge Ho—
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