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Siebenbürgisch-Amerikanisches Volksblatt. [volume] (Cleveland, Ohio) 1917-1971, July 27, 1939, Image 2

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A
fer.
XV/',
(Rur für Aurzwellenopparate.)
Welle 25.49 11770 Kcs. Rufzeichen
DID. Welle 49.83 6020 Kc»
Rufzeichen DIE.
Eastern Standard flett.
Freitag. 28. Juli:
4:65 Was her 2aj dein Hörer bringt
5:00 Kinderfunk
5:00 Aus deutscher Geschicht«
5:1 o Bunte Klänge
5:30 Die deutsche Gemeinde
5:45, Nachrichten ii Wirtschastsdienst
fi:4a Wufif von großen Meistern
7:30 Deutschlandecho
7:45 Marktbericht der Woche
8:00 Nachritten it. Wirtschastsdienst
8:30 Leichte Mustk
9:1o Bunt ist die Welt der Oper
10:15 Nachrichten
10:45 Grüfte an unsere ®8tet
Sonnabend, 29. Juli:
4:50 Deutsches Volkslied
4:55 Wa? der Tag dem ^ärer bringt
5:00 Nordamerika
5:15 Blasmusik
5:15 Zeit'chri^tenschau
5:45 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
6:15 Blasmusik
7:30 Deutschlandecho
8:00 Nachrichten ii. Wirtschastsdienst
8:30 Quer durch Deutschland
9:00 Wissenschaftliches.
9:15 Tie Heimat grüßt
10:15 Nachrichten
10:45 Grüfte an unsere Jftdret
Svnntng, 30. Juli:
4:80 Deutsches Volkslied
4:55 Grüfte an unser? HößW
5:00 Lustiges Allerlei
5:30 Zum Sonntag Abend
5:45 Nachrichten u Wirtschaftsdienst
6:15 Der Nächste, bitte!
7:30 Sportecho
8:00 Nachrichten u. Wirt'chaftsdienst
8:30 Das deutsche Volkslied
9:00 Volkstümliches Konzert
9:15 Unser Sonntagskonzert
10:15 Nachrichten
10:45 Grüfte an unsere $9m
Montag, 31. Juli:
4:50 Deutsches Volkslied
4:55 Grüße an unsere Hö«k
5:00 yleine Musik
6:15 Deutsche Jugend erzählt
5:30 Schallplatten
5:45 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
6:45 Die Heimat grüßt
7:30 Teutschlandecho
7:45 Zeitwnk
8:00 Nachrichten it. Wirtschastsdienst
8:30 Unterhaltungskonzert
fl:00 Unter deutscher Studienklub
9:15 Italienische UnterhalwngSmusik
10:15 Nachrichten
*0:45 Grüfte an unsere Hörer
Dtenétng, 1. August:
1:50 Deutsches Volkslied
4:55 Was der Tag den Hörer bringt
5:00 Märchenerzählung
5:15 Von Gutenberg
5:45 Nachrichten
it.
w
WVVVWVWWWVWWVWVVVVVfVWVViVWTVVfmPt'lW a i i "1TirlfWlllf11
Deutscher Kurzwellen
Sender
|jy^gg8§jfll*Sft*â*MMMjÄS|NW*S*lAHMÄÄAiÄl*A6*ÄiiliS
Wirtschastsdienst
6:15 Bunte Stunde
7:80 Deutschlandecho
8:00 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
8:30 Schöne Melodien
9:00 Familie Schmidt auf einer
Acchrt ins Blaue
9:15 Romantische Opernklange
9:15 Mississippi Melodien
10:15 Nachrichten
tn-1-, mriiftr an unsere HSrer
Hermanns
tadt»
Rumänien
etrobe mb He.
-hl fUam Ist#
pm
iV
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&
f' të 4^, i
Sy
Mittwoch, 2. August:
4:51) Deuliches Volkslied
4:55 ZSas der Tag den Hörer bring!
5:00 Volk und Persönlichkeit
5:30 Meister der Kleinkunst
5:45 Nachrichten u. WlctschaftKdienst
6:15 Leichte Musik
7:30 Deutschlandecho
7:45 Zeitungsschau
8:00 Nachrichten u. Wirtschafttdienst
S:30 Teutsche Wehr
9:00 Germany a? we saw it
9:16 Lieder der Heimat
10:15 Nachrichten
0:45 Grüfte an unsere Hörer
Donnerstag, 3. August:
4:60 Teutsches U*o If Sited
4:5.. Was der Tag den Hörer bringt
5:v() Kleine Volksmusik
5:1c, Musik jenseits der Grenzen
5:30 Blasmusik
5:45 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
6:15 Meisterkonzert
6:45 Lieder und Tänze der Völker
7:30 Deutschlandecho
8:00 Nachrichten it. Wirtschastsdienst
8:30 Germany by ABC
8:45 Teutsche, die der Welt gehören
9:00 Zeitungsschau
9:15 Teutsches Collegium Musicum
9:45 von Beethoven
10:15 Nachrichten
10:45 Grüfte an unsere Hörer
Freitag, 4. August:
4:50 Deutsches Volkslied
4:55 Was der Tag den Hörer bringt
5:15 Schallplatten
5:30 Die Teutsche Gemeinde
5:45 Nachrichten it Wirtschastsdienst
6:1b Leichte Musik
6:45 Plänner brechen Monopole
7:30 Teutschlandecho
7:45 Marktbericht der Woche
8:15 Nachrichten
8:30 Glaube und Schönheit
8:45 HauSmusik
9:01 Tbe Zee'ei, Domen'S Club
9:15 Märchenklänge
10:15 Nachrichten
10:45 Grüße an unsere $3ctr
Sonnabend, 5. August:
4:50 Teutsches Volkslied
4:55 Was der Tag den Hörer bringt
5:00 Wichtiges h'tr die Frau
5:30 Soldatenlieded
5:45 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
6:15 Club of Notions
6:15 Tänze aus Körnte«, Böhmen
und Thüringen
7:30 Deutschlandecho
8:00 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
8Unterhaltungskonzert
9:00 25 Jahre SchjsssbauvermchS'
mn'talt in Hamburg
9:15 Wie lach? man in Deutschlands
10:15 Nachrichten
10:45 Grüße an unser- Hörer
imp
•rifctt lemtf*« £«gef*cün*t t#
Sicbctibtiracr
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WORTH TRYING!
Beit-llt bos
âiebenbürgisch Deutsches
Tageblatt
Sachsen
ttSeral verbreitet, beste» Inserate»»rg«
Vr«te»»»»er» isb A»zeige«ta»ti tefteeâsi
WELL
Schriftleitung sie •ert*lh«e$
A ^nnenfNeisper)gaffe N« 10
Wenn Sie umziehen
und Ihre Adresse ändern, to füllen Sie bitte diesen Kupon aus ueb
rfjufen denselben uns gleich zu. Einen Brief zu schreibe» ist nicht nötig.
Begebe ber tltei snl nenei Adresse
ist **Msagi erforderlich.
foobgnbfirotfcb«34mftrifanifcbe« PolfsblaH
Clctelmd Dbio__
Reine alteIbteffewar: Post^Offi«:
8* 80$e e e e CttlQOt* .••«lee
MsSM.e-t.M e-e »mxwKstwwse »we**
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«••WS I I
Vries sms Deutschland
Werte Redaktion und Leser!
Wer hat den Frieden gerbochen?
va wer? Es ist eine eifrig geübte
Geilogenbeit des bolfdhctpiitiichcn
Weltieindes, das vernünftige Denken
der Völker durch Lüge und Verleum
n?i- auch durch planmäßiges
Verschweigen der Wawheit zu tier
nebeln. Deshalb sollen die neuen
Auszüge aus den Reden des Aüh
rers. die er nach Bekanntwerden dt'r
»eum englischen Einkreisiingsnersu
che ert die Weltössentlichkeit richtete
jedem W?ihrh?itsfreuiid die Möglich
feit geben, sich selbst ein eigenes Ur
teil zu bilde«. Der Führer sagte u. a.
folgendes:
Trotzdem Deutschland sahrzebnte^
lang der sicherste Garant des Fr:?*
den? war. hat es andere Völker und
besonders deren Staatsmänner nicht
davon abhalten können, seinen Em
poritieg mit Neid und Has? zu ver
folgen und ihm endlich mit einem
tru'3 zu beantworten. Wir wissc-n
heute ans den Akten der Geschichte,
wie die damalige Einkreisnngspolit!?
planmäßig von England aus betrie
ben worden war. Wir wissen aus
zahlreichen Feststellungen, daß man
in diesem Lande die Auffassung ver
trat, p# sei notwendig. Deutschland
militärisch niederzuwerfen, weil feiitv
Vernichtung jedem britischen Bürger
angeblich ein höheres Ausmaß an
Lebensgülern sichern würde. Die ein
jigt Schuld, die wir dem damalig?!!
Regime sichern würde. Die einzig'
Tchnld, die wir dem damaligen Re
gime vorwerfen können, ist hic, bah
es von dem teuflischen Plan eines
Ueberfalles auf das Reich volle
tieiiiihtis hatte lind doch nicht dir
Entschlußkraft aufbrachte, diesen U:
berfall beizeiten abzuwehren, son
dem diese Einkreisung bis zum Aus
brück» der Katastrophe ausreife.» lieh
Die Folge war der Weltkrieg.
diesem ßr'ege hat das deutsche Volk
.'bwohl es keineswegs am besten
gerüstet war heldenbcnt gekämpft
sein Volk kann für sich den Ruhm in
Anspruch nehmen, uns niedergezwun
gen zu haben.
Ungeschlagen imd unbesiegt
Te.it'chlanb damals geblieben zu
Lande, zur See uud zur Lust. Itnd
dennoch haben wir den Krieg ver
loren. Wir kennen die Macht, die
damals Deutschland besiegt hat. E:
war die Macht der Lüge, das Gift ev
ner Propaganda, die vor feiner Ver
drehung Mnh vor keiner llnwahrheit
zurückschreckte, und der das deutsch:
Reich, weil es unvorbereitet war.
wehrlos gegenüberstand. Als die 14
Punkte Wilsons verkündet wurden
sahen viele deutsche Volksgenossen in
diesen Punkten nicht nur die Mög'
lichkiit zur Beendigung des Welt
krieges, sondern auch zu einer end
gültige» Befriedigung oller Völker.
Es *oIIte ein Friede der Versöhnung
kommen, der weder Sieger noch Be
siegte kenne» 'oUte: ein Friede ohne
Kriegsentschädigungen: ein Friede
gleiten Rechts für alle ein Friede
gleicher Verteilung der Kolonialgr«
biete und gleicher Berücksichtigung
der Kolonialwünsche: ein Friede, der
seine letzte Bekrönung iu einem Vöt
kerl uud oller freien Nationen finden
sollte. Es sollte all Garant fiir das
gleiche R-'cht als überflüssig er
scheine* lafleit. daß in Zukunft die
Vols
et noch die Rüstungen zn tragen
hätten, die wir vorher, wie man be
hauötete. so schwer bedrückte. Alio
Abrüstung, und zwar Abrüstung al
ler Nationen. Deutschland sollte mit
gut Beispiel vorangehen, und alle
'ollteu verpflichtet sein, feiner Abrüit
urtft zu folgen. Aber auch das Seit
I alter der ogenannten Geheimdiplo
inati? sollte beendet werden. Vor al
lern sollte aber das Selbstbestimm
ungerecht der Völker nun endlich sta
bilisiert und zu wichtigsten Faktor
erhoben werden.
Deutschland hat diesen Versiche
runqen geglaubt. Es hat im 93er
trauen auf diese Erklärungen seine
Waffen niedergelegt, und dann be
gatt* der Wortbruch, wie ihn die
Weltgeschichte noch niemals sah.
Sowie unser Volk die Waffen nie
dergelegt hatte, begann eine Zeit der
Erpressung und der Unterdrückung,
der Ausplünderung und der Der
fkladung. Kein Wort mehr vom
..Frieden ohne Sieger und Besiegte",
sondern ein Verdammungsurteil für
den Besiegten aus endlose Zeiten.
Kein Wort mehr von gleichen Rech
ten. sondern Recht mir der einen und
Unrecht und Rechtlosigkeit auf der
anderen Seite. Raub über Raub, Ei
Pressung über Erpressung waren die
Folgen. Kein Wort mehr von den
14 Punkten. Kein Mensch in dieser
demokratischen Welt hat sich um das
Leid unseres Volkes gekümmert.Hun
derttauiende sind im Kriege nicht
durch feindliche Sassen, sondern
i~*r 'y, 'sänbAjÜXiJt' 'yi V.
1
durch die Hungerblockade gefallen.
Und als der .Krieg zu Ende ging, da
win de diese Blockade noch monate
lang fortgesetzt, um unser Volk noch
mehr erpressen zu können. Gelbst die
deutschen Kriegsgefangenen mußten
noch endlose Zeiten in der Gesängen
schalt bleiben. Die deutschen Kolonien
winden uus geraubt, die deutschen
Anslandswerte einfach beschlagnahmt
un'ere Handelsschiffe weggenommen.
Dazu kam die finanzielle Aus
Plünderung, wie sie die Welt bis da
hin noch nicht sah. Summen wurden
dem deutscheu Volk aufgebürdet, die
in astronomische Zahlen hineinreich,
ten und von denen ein englischer
Staatsmann sagte, daß sie nur dann
erfüllt werden könnten, wenn das
ganze deutsche Volk seinen Lebens
standard cur das Aeuerste reduziere
und jeden Tag 14 Stunden arbeitete.
Was deutscher Geist und deutscher
Fleiß in Jahrzehnten geschaffen und
ziihnimengeipctrt hatten, ging in we
nigen Jähren verloren. Millionen
von Deutschen wurden vom Reich
weggerissen, andere verhindert, zum
Reich zurückzukehren. Der Völker
bund wurde nicht zum Instrument
ciirr gerechten Verständigungspolitik
son'rn zum Garanten des gemein
sten Diktates, das Menschen jemals
ersonnen batten. So wurde ein gro
ßes Volk nergewaltigt und dem Elend
eiit^egen^eführt. Man hatte ein gro.
ßek Volk durch Wortbruch um sein
Recht gemacht und ihm feine Existenz
praktisch unmöglich gemacht. Es gab
Deutsche, die in ihrer Verzweifelung
ihr Leben beridelen. Es gab andere,
die sich N'eht lethargisch in ein unav
wen^bares Schicksal fügten uud wie
der andere, die der Meinung waren,
man müsse mm eben alles zerstören.
Wieder andere knirschte» mit den
Zäl'uen und ballten in ohnmächtiger
Will die Fauste. Auch ich habe da
nials als unbekannter Soldat des
Weltkrieges meine Stellung bezo
gen Es war ein sehr kurze« und ein
färbe* Programm:
Beseitigung der inneren Feinde,
der Nation. Beendigung der Zer
splitterung Deutschlands. Zusammen
fasli'ttg dvr ganzen nationalen Kraft
unseres Volkes in einer neuen Ge*
mein'chaft uud Zerbrechung des Frie
den^nertrgges so- oder so.
Denn solange dieses Diktat van
Versailles aus dem deutschen Volke
lastete, war es tatsächlich verdammt,
zugrunhe zu gehen. Ich war ent
schlossen, diesen Kampf zur Vertre
tiing der deutchen Leben »rechte ans
zunehmen Ich habe ihn zunächst auf
genommen innerhalb der Nation.
?'.ir haben ein neues Wirtschafts
systi'iu begründet, ein S»stent da5
heißt, Kapital ist Arbeitskraft, und
die Deckung des Geldes liegt in un
serer Produktion. Wir haben ein Sy
stem begründet, das auf dem edelsten
Grundsatz? beruht, den es gibt, näm
lich: Gestalte dir dein Leben, erarbei
te dir dein Dasein. Hilf dir selbst,
dann Hilst dir auch Gott! So began
lie?' wir die gigantische Aufbauarbeit,
geiragen vom Vertrauen der Nation,
ermllt vom Glauben und der Zuver
sicht, an ihre ewigen Werte. In we
nige« Iabren haben wir Deutschland
aus seiin.! Verzweifelung herausg^
risse»!. Die Welt hat uns dabei nich
geholfen!
Wenn mm heute ein eilgltsch-r
Staatsmann meint man könnte und
mn^te alle Probleme durch sreimüti.
ge Besprechungen und Verhandlun
gen lösen, dann möchte ich diest-n
Staatsmann nun sagen: Fünfzehn
Jahre lang Hat Deutschland sein Lo5
geduldig oetragen. Auch ich-versuchte
Anfangs, jedes Problem durch Be
sprechungen und Verhandlungen zu
lösen ^sch habe bei jedem Problew.
Angebote gemacht, und sie sind sedeS
mal abgelehnt worden. Ich habe einst
ein Abkommen mit England geschlos»
sen das Flotten-Abkommen. Es has
siert ans den heißen Wunsch, den wir
all- besitzen, nie in einen Krieg ge
gen England ziehen zu müssen. Die
ser Wunsch kann aber nur ein beider
seitiger sein. Wenn nun England die
Auffassung vertritt, daß man gegen
Deu: chland unter allen Umständen
austreten müßte, und dies durch die
uns bekannte Politik der Einkreisung
bestätigt, dann ist damit die Voraus
setzung für den Flottenvertrag be
seitigt. vch habe mich daher ent
schlossen. dies der britischen Regie
rung mitzuteilen, lieber das deutsch,
polnische Verhältnis ist wenig zu so
gen Der Friedensvertrag von Ver
sailles hat hier, und zwar mit Ab
sich:, dem deutschen Volke die schwer
ste Wund- zugefügt. Durch die ei
genaitige Festlegung des Korridors
tollte auch für alle Zeiten eine Ver
ständigung zwischen Polen und
Deutschland verhindert werden. Der
versterbene Pilsudski war bereit, die
Frape einer Entgiftung des deutsch,
polnischen Verhältnisses zu überprü
fen und endlich das Abkommen
Erzieher heihen die
WpA-Aurse
für Erwachsene gut
Von Bürgrmeistern, Conntnbeam
ten uud Leitern staatlicher Aemter ist
dem WVA Erziebnngsprgoramm für
Erwachseue f-ist einstimmige Villi
gung zuteil geworden. Das zeigt ein
Bericht eines Prüfungsausschusses,
der kürzlich an die Mitglieder der
„Nationalen Education Association"
ausgesaudt wurde.
Das Komitee wurde vM Bertre
tern von elf Landesverbänden ausge
sucht. Mau wollte einen neutralen
Bericht über die Tätigkeit der WVA
von verantwortlichen Kommiinalbe
am ten erhalten.
George F. Zeel, Präsident des
„American Council on Education",
wurde für erzieherische Fragen aus
gewählt.
Die gesackte erzieherische Tätigkeit
der WPA, die in irgendeinem Durch
schnittsmonat 1,200,000 Schüler
umfaßt, zielt mit Ausnahme eineö
besonderen Kindergarteuprogramms
aus Weiterbildung der Erwachsenen
ab. Uebrigens erfaßt das Kindergar
tenprogramm heute etwa 40,000
Kinder im Porschulalter.
Auf die vom Komitee gestellte
Frage: „Haben die Bildungskurse
zuschließen, durch das Deutschland
und Polen in der Regelung ihrer
beiderseitigen Beziehungen entschlos
sen waren, aus das Mittel des Krie
ges endgültig zu verzichten. Tatsache
ist. daß das deutsch-polnische Abkom
men zur außerordentlichen Entspan
nung der europäischen Lage beitrug.
(t) habe der polnischen Regierung
nachdem das Problem Danzig einige
Male besprochen worden war. ein
konk/etes Angebot unterbreiten lau
fen Ich hielt es aber auch für not
wen5ig, der Warschauer Regierung
klar mi machen, daß so. wie sie einen
Zugüng zum Meer wünscht. Deutet
land einen Zugang braucht zu seiner
Provinz im Osten. (Das Angebot
de# Führers enthielt auch die Bereit
willigkeit. einen 2ojährigen Nicht
angriffspakt mit Polen abzuschließen
PoI'n hatte dieses Angebot mit ciiuv
Mobilisierung feiner Truppen beant
wortet und sich weiterhin verpflich
tet, im Falle eines Konfliks Deutsch
lande mit irgend einer Macht, durch
den wieder England auf den Plan
gerufen würde, seinerseits gegen
Deutschland. ju etitiv
greifen.)
Diese Verpflichtung, To erklärte
der Führer, widerspricht der Abino
churg, die ich seiner Zeit mit dem
Marschall Pilduski getroffen habe.
ysâ) sehe deshalb das geschlossene Ab
komme» als durch Polen einseitig
verletzt an, und damit als nicht mehr
bestehend. Zch habe dies der politisch
en Regierung mitgeteilt
Wen it die Allürten einst ohne
Ri'ntsicht ans Zweckmäßigkeit, au:
Recht, auf Tradition, oder auf nur
Vernunft die Landkarte Europas
änderten, so hatten wir nicht die
Macht, es zu verhindern. Wenn sie
ober vom heutigen Deutschland «n
warben, daß es Trabantensiaaten, de
ren einzige Aufgabe es ist, gegen
Deutschland angesetzt zu werden, ge
duldig gewähren läßt bis zu dem
Tag, an dem dieser Einsatz sich voll
ziehen sott, dann verwechselt man dak
heutige Deutschland mit dem Deutsch
land der Vorkriegszeit. Wer sich schon
bereit erklärt, für diese Großmächte
die Kastanien aus dem Feuer zu ho
len, muß gewärtig sein, daß
c--*k
er
sich
dabei die Finger verbrennt. Und ge
nau sa denken auch unsere Freund',
io denkt insbesondere der Staat, tnil
dem wir aufs engste verbunden find
und mit dem wir marschieren setzt
und unter allen Umständen auch in
aller Zukunft. Ob die Welt faschistisch
wird wech ich nicht, daß sie aber na
tionolsozialistisch wird, glaube im
nicht Aber daß diese Welt am Ende
sich dieser schwersten bolschewistischen
Bedrohung erwehren wird, die es
gib4, davon bin ich fest überzeugt
Un 1 deshalb glaubt ich an eine en5
giiWge Verständigung der Völker,
die früher oder später kommen wird.
Erst wenn der jüdische Spaltpilz be
seitigt sein wird, ist daran zn den
ken. eine auf dauerhafte Verständi
gung aufgebaute Verbindung der
Nationen herbeizuführen.
Wir haben Mitelteuropa ein gro
ßes Glück gegeben nämlich den Ane
den. den Frieden, der geschützt wird
durch die deutsche Macht. Und nicht
Macht soll keine Gewalt der Erde
od'r der Welt mehr brechen. Daß
sei unser Gelöbnis.
Soweit die Rede unseres Führers
als Entgegenkommen, oder aber,
wenn es sein muß. als letztes Wort.
Deutsche Grüße?
Max Berger. Berlin N. 54. Deutsch,
kni, SehrbeCin« Str. 07, vorn
8.
de? WPA für Erwachsene Wert ge
habt?" antworteten volle 90 Prozent
der befragten Beamten bejahend,
während weitere 8.5 Prozent bei ei
nem laueren Ja blieben. Achtzehntel
von einem Prozent gaben eine modi
fizierende negative Antwort, nur 0.7
Prozent überhaupt eine negative.
Nach Zahlen waren 1670 Stimmen
bejahend, 43 modifiziert bejahend
21 modifiziert negativ und nur 18
ganz negativ.
Unter den typischen Aithrorfen fin
den wir beispielsweise die von H. W.
Harkey, den! Vorsitzenden der Koni
miliare in Mecklenburg County,Nord
Carolina.
„Wir haben bei uns Anmeldungen
von 1059 weißen und 1181 farbigen
Analphabeten," erklärte er. „Der
Zensus des Jahres 1930 meldete für
Mecklenburg Eounty 1516 weiße und
6236 farbige Analphabeten. Von die
sen sind 833 in WPA Klassen ange
meldet. ..Seit dem 30. Juni 1937
haben 135 das Lesen und Schreiben
gelernt. Vorher hatten 455 Leute
Kurse mitgemacht. Von 1931 bis
1937 sind 890 der 7754 Analphabe
ten erfaßt worlen, sodaß Heute noch
6861 erfaßt werden müssen, ehe je
dermann bei uns lesen und schreiben
kann."
Frl. Maude Aiton, Vorsitzende der
„Nationalen Education Association"
hat außerdem von einem Vorhanden«
von „23 Millionen funktionellen An
alphabeten im Lande gesprochen".
Dus hat die N. E. A. veranlaßt, auf
Annahme eines Gesetze« zu drängen,
daß die Einrichtung von besonderen
Erzielniiigsbehörden für Erwachsen?
vorsiebt.Mit „funktionellen Analpha
beten" bezeichnete Frl. Aiton alle je
lie Personen, die nur gerade lesen
»nd schreiben können, die jedoch noch
nicht einmal eine Zeitung lesen, noch
sonst viel mit ihren Kenntnissen be
ginnen können. Zwei solcher Vorla
gen für die Erztetutng Erwachsener
liegen nun im Kongreß vor. Eine
wiid von der N E. A. befürwortet,
die anlere von Dr. John W. Stüde-
baser. lent Erziehlingskomniissar, füi
den Senator IM Lee. Oklahoma
sie vorlegte.
Beide Gesetzvorlagen wollen die
von den WPA Kursen erzielten Er
folge gewahrt wissen, besonders auf
dem
Qtebiete
der aü#e#ttiue* Sil
dung.
Diese Kittle besassen sich mit" Lesen
un!. Schreiben, einfachern Rechne,,
und dienen dem Fremdegeborenen
ebenso wie de» Einheimischen, die
andernfalls keinerlei Gelegenheit ha
ben würden, irgendwie solchen Un
terricht zn genießen. Schon inetir als
anderthalb Millionen Menschen sind
in diesen Kurien, die olle von ört
lichen und staatlichen Erziehnngsbe
Hörde» beaufsichtigt wurden, erfaßt
worden.
Dieser Unterricht befähigte Tau
sende von Fremdgeborenen Bürger
der Vereinigten Staaten zu werden.
Das Projekt bat Unterstützung der
Naturalnotionsbeknirden wie der
patriotischen Verbände des Landes
erhalten.
Der 1. Auni dieses Jahres war
der „Tag der neuen Bürger." Bei
den Feiern, die überall im Lande da
riir abgehalten wurden, nahmen
„v .' •:. 'y -. .•.
BRIEFMARKENSAMMLER!
bleibe ton
ganzen
Geben Sie auf Ihre GesnndHeiß
ganz besonders acht mit diese»
3 zeiterprobten Heilmitteln!
1. Foroi's tUprttNëtttfr
Seit über 5 Generationen haben
Tausende ftorni'S Alpenkräuter,
Verdauung.
die'
zeiterprobte Älkedizin. welche die
tiflfrit deö Magens anregt, mit Erßolg?
gebraucht. Es hat eine vierfache Wir-!
hing: es Hilst der Xätigfett des Ma«!
gen» ti reguliert den Stuhlgang
e# vermehrt die Ausscheidung durch
bis Nieren, es Hilft und
beschleunigt
»Seit über 50 Iahren hat dieses
auc^ezeichnetc Liniment Tausenden
willkommene Hilfe gebracht, die
3. Forni's Magolo
an:
rheumatischen und neuralgischen
Sctimerzen. juckenden oder brennenljen,
Austen, steifen und schmerzendewMu?-^
fein, Insektenstichen, VerrenkunAM.1
Verstauchungen und Rückenschmerz«»«
litten. Antiseptisch^ Lindernd.
(ftitthrr üeritVè 9»«#r#.etetler
Eine ausgezeichnete SommenmN«
zin, die dazu beiträgt, unnatürlichem
Stuhlgang Einhalt zu tun. ES wirkt
sofort bei Linderung von Durchfall.
Lirälnpfen und Erbrechen infolge
von
..Scmnuerunpäklichkeiten". Seit üt^er
50 Iahren im Gebrauch. Stngenc&m
im Geschmack,
Zollfrei geliefert in Kansd*
r~"
I
Sfiiprii Sir mir sofort fi Unzen I
Sinken ?lll»nkrâ»ter por
iofrei, wofür ich $1.00 beifüge. *v.
iSrithrn Sir mir bitte reguläre j»!
60r (jr."1, linken) ^laichen ^erni'# Ii
Heil Crf Vinimrnt, portofrei, wofür lj
ich $1.00 beifügt. |i
O €rnhtn €ir mir rcaiitörf e:
«je
3.:
llntenl ."laf#rn ^erni'S
swrtstofo, mofiir id $von hrifiigc.
Senden Sie die Mevizin ver Nach»
nahmr (CS.
C. $.) I'
Sckvler der WPA Klassen mit Schü
lern auS anderen Schulen, die Un
terricht in der Bürgerkunde erteilen,
teil, um so ihre Zulassung alt Bür
ger testlich zu begehen.
0
Liebling Gnstav 5.
VI it seinem letzten Geburtstag er
hielt der schwedische Völlig wie stets
eine Menge Glückwunschschreiben.
D'° meisten hatte sein Sekretär ge
öffnet aber unter den ungeöffneten
befand sich auch ein Brief, ant dem
rot unterstrichen stand „Streng per
Hinlief)!" Gustav 5. öffnete das
Schreiben und erstaunte sehr, als er
las- „Liebling kannst du heute abend
wie früher an der verabredeten Stel
le zum Rendezvous kommen? Ewig
deine Gritta!"
?lls der schwedische König die Aus
fthrift genauer las. stellte es sich her
aus. daß diese Gritta an einen Ma
trosen des Schis res «Gustav 5." ge
schrieben hatte Das gut gelaunte Ge
burtstagskind liefe sofort ein Tele
gramm an Bord des Schisses senden
mit fcem Ersuchen, dem Matrosen für
diesen Abend Urlaub zu geben.
0
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BUT if you are cross, little«* and tired,
men won't be interested. Men don't like
"quiet" girls. Whrn they go to parties they
want girls along who are full of pep.
So in cane you need a good general system
tonic, remember for 3 generations one
woman has told another how to go "smiling
thru" with Lydia E. Pinkham's Veeetable
Compound. It helps build up more pnysieel
resistance and thus aids in giving you more
and lessens distress from female fane»
tional disorders.
You'll find Pinkham's Compound
SWw neue Unfit ist: »s— ee.»M»ii»"K.si«is.» e«
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Berlin, ben S. Mai 1939.
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3864

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