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Siebenbürgisch-Amerikanisches Volksblatt. [volume] (Cleveland, Ohio) 1917-1971, September 28, 1939, Image 2

Image and text provided by Ohio Historical Society, Columbus, OH

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Ge'chichte.
9:15 Musik nach euren Wünschen
10:00 Zur guten Nacht
10:15 Nachrichten
10:45 Grübe an unsere Hörer
8:4? von Beethoven
10:15 Nachrichten
10:45 Grüße an unsere Hörer
Deutscher Kurzwellen
Sender
(Rur für Kurzwellenapparate«)
Welle 25.49 11770 KcS. Rufzeichen
DID. Welle 49.83 6020 RcS.
Rufzeichen DIE.
Freitag, 29. September:
4:80 Deutsches Volkslied
4:55 Was der Tag dem Hörer bringt
6:00 Deutschlands Wehr
15 Kleine Melodien
8:45 Nachrichten it. Wirtschaftsdienst
6:15 Alte Reitermärsche
6:45 Unterhaltungskonzert
7:30 Teutschlandecho
7:45 Marktbericht der Woche
8:00 Nachrichten u Mirtfchaftsdienft
9:00 Aus 1000 Jahren deutscher
2onita6riib, 30. September:
4:50 Deutsches Volkslied
4:55 Was der Tag dem Hörer bringt
6:00 Kraft durch Freude
8:15 Kleine Volksmusik
8:45 Nachrichten u. Wirtschaftsdienst
6:15 Tanzmusik
7:30 Teutschlandecho
8:00 Nachrichten u. Wirtschaftsdienst
8:30 Volksmusik
8:00 Deutscher Ausbau
8:15 Wie lacht man in Deutschland
10:15 Nachrichten
10:45 Grüße an unsere Hörer
Sonntag, 1. Oktober:
4:50 Teutsches Volkslied
4:55 Was der Tag dem Hörer bringt
6:00 Aus deutscher Geschichte
8:15 Bunte Klänge
8:3v io^atcri—Kameraden
8:45 Nachrichten u. WirtlchaftSdienft
6:45 Musik von großen Meist««
7:30 Deutschlandecho
7:45 Marktbericht der Woche
8:00 Nachrichten it. Wirtschaftsdienst
8:30 Leichte Musik
8:00 Aus 1000 Jahren deutscher
Geschichte
Montag, 2. Oktober:
4:56 Deutsches Volkslied
4:55 Was der Tag dem Hörer bringt
6:00 Nordamerika
8:15 Blasmusik
8:15 Zeit'chriitenschau
8:45 Nachrichten u. Wirtschaftsdienst
6:15 Blasmusik
7:30 Deut'chlandecho
8:00 Nachrichten u. WirtMftßdWch
8:30 Volksweisen
9:00 Ich dien'
9:15 Tanzmusik
10:1* Nachrichten
10:45 Grüße an unsere Hörer
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Dienstag, 3. Cftobet:
4:50 Deutsches Volkslied
4:55 Was der Tag den Hörer bringt
5:00 Wichtiges fiif die Frau
5:15 Schall platten
5:45 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
6:15 Unser Tonntagskonzert
7:15 Zum Sonntag-Abend
7:30 Sportecho
8:00 Nachrichten.». Wirtschaftsdienst
8:30 Das deutsche Volkslied
9:00 Stadtplanung in Deutschland
9:15 Musik nach Euren Wünschen
10:15 Nachrichten
10:45 Grüße an unsere Hörer
Mittwoch, 4. Cftultt:
4:50 Deutsches Volkslied
4:55 Grüße an unsere Hour
5:00 Kleine Musik
5:15 Deutsche Jugend erzählt
5:30 Schallplatten
5:45 Nachrichten it. Wirtschaftsdiensl
6:45 Die Heimat grüßt
7:30 Deutschlandecho
7:45 Zeitfunk
8:00 Nachrichten u. Wirtschaftsdienst
8:30 Unterhaltungskonzert
9:00 Germany by ABC
10:15 Nachrichten
10:45 Grüße an unsere Hörer
Donnerstag, Oktober:
4:50 Deutsches Volkslied
4:55 Was der Tag den Hörer bringt
5:00 Märchenerzählung
5:?.* Belgleute musizieren?
5:45 Nachrichten u. Wirtschaftsdiensl
6:15 Bunte Stunde
7:30 Teutschlandecho
8:00 Nachrichten u. Wirtschaftsdienst
8:30 Schöne Melodien
9:00 Unser deutscher Studienklub
9:15 Bunt ist die Welt der Oper
10:10 ^ünf Minuten Rundfunk
technik
10:15 Nachrichten
10:45 Grüße an unsere H5t*
Freitag,
6.
Oktober:
1:50 Deutsches Volkslied
4:55 Was der Tag den Hörer bringt
5:00 Volk und Persönlichkeit
5:30 Meister der Kleinkunst
5:45 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
6:15 Leichte Musik
7:00 Landsknechtslieder
7:30 Teutichlandecha
7:45 Zeitungsschau
8:00 Nachrichten u. Wirtschaftsdienst
8:30 Schöne Melodien
9:16 Lieder der Heimat
10:15 Nachrichten
0:45 Grüße an unsere Hör«
Tonn abend. 7. Cstobest
4:50 Deutsches Volkslied
4:5.. Was der Tag den Hörer bringt
5:uO Kleine Volksmusik
5:1c Musik jenseit* der Grenzen
5:30 Blasmusik
5:45 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
6:15 Vom Kasfeestrauch zum Kaffee«
hauS
6:4S Lieder und Tanze der Völker
7:30 Teutschlandecho
8:00 Nachrichten u. Wirtschastsdienst
8:30 Germany by ABC
8:45 Teutsche, die der Welt gehören
9:00 Zeitungsschau
9:15 Uiiter:-alt'.!ngsmusik
10:15 Nachrichten
10:45 Grüße an unsere Hörer
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Siebtnbürgisch Deutsches
Tageblatt
Grßßte bestsXsgelseitses tz»
Siebenbürger Sachse«
Neter«! »erbreitet, beste» Juserate»srst«N
Wrâ»»»»er» raft Seyigeehmf bfkslS
Herniann»t«dl» Schriftleitung i*b iBerlHlhmgt
Rumänien A.
IancnlReisper)gasie *•.
Wenn Sie umziehen
uud Ihre Adresse ändern, 1o füllen Sie bitte diesen Kupon aus
schick» benjeibeit uns gleich zu. Einen Brief zu schreiben ist nicht
Äigabc der sites «d neees NdreGe
iß »«bâi»gt erforberllch.
^iebenbüroisch-Am^rifanische^ Volksblatt
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Erntesegen
Cing-brackt find nun die Garben,
G'.ld'ne frucht in Scheuern schwoll
Tan hie Felder nicht verdarben,
Ist das Herz uns dankes voll.
Rexen fiel und Sonne kehrte
Neu zurück mit warmem Schttil»
Doch der mütterlichen Erde
Darf des Dankes höchster sein.
Mütter, sprecht rum auch den Segen
Ueber unser Ackerland.
Aus die leite Garbe legen
Sollt ihr segnend eure Hand.
Hellmuth Engelhardt.
Die „City-. Londons Wall Street,
hohe schon lange vor Beginn des
.triei°S ihre ulte Pormachtstellung
als finanzielles Weltzentrum mit
Neui 9) ort teilen müssen. In immer
größerem Umfange sind in den let?
ten Jahren bte bei der Bank von
Enaland deponierten Milliarden der
Kav'talisten aller Länder nach den
Pe-einigten Staaten geflüchtet. Nicht
nur politische Aengste waren dafür
normttmortlirh.Tie allgemeinen wirt
tköstlichen Nor? Englands, verbun
den mit einer immer größer werden,
den Passivität des Außenhandels,
trugen dazu be'. das Vertrauen in
di»? britische Wahrung zu erschüttern.
Im Laufe vin knapp 14 Tagen
ist dos Psund von $4.68 aus rund
vier Tollars gefallen. Dieser scharfe
Stur» hatte die Billigung der Bank
von England. lDcIche sich nicht mehr
in Oer Lage sab. weitere wertvolle
und unersetzbare Goldmillionen zur
Stützung eines Kurses auszuwenden.
d"m das einzige dauerhafte Funda
ment nämlt* das internationale
Vertrauen fehlte. $ti ruhigeren Sei
ten hätte die Pfundschwäche Wash,
ingtcn veranlaßten, sofort eine ent-
sprechende Senkung des Tollars fol
gen zu lassen. To aber der englische
Exporteur im Kriege ohnehin als
wichtiger Konkurrent ausscheidet, so
konnte und mußte dieser Rückgang
ignoriert werden.
Für alle internen Zwecke ist heute
das Pfund genau wie die Mark
nicht mehr an Gold gebunden. Tie
amtlichen und privaten Goldbestände
wurden zur Bezahlung der nurroeiv
digen Rohstoffe im Ausland modi
ln'iert Um die Reserven zu schonen
iu gleichzeitig eine Beschränkung der
Einfuhr von Luxuswaren eingeführt
worden
Ter Pstnidsturz sollte nicht darüber
hinwpgtäu'chen, daß der Goldschatz
der Engländer heute mit etwa 2.*25
Milliarden Dollars wesentlich größer
ist als 1913, als nur 165 Tollar
mt.Ibnett in G.'ld ausgewiesen wirr
den Die scharf? Zunahme verliert
an Bedeutung, wenn man bedenkt,
daß oer monetäre Goldhort der Welt
damals nur etwa vier Milliarden
Tollars nach Schätzungen des fede
ral Reserve BoordS in Washington
ohne Berücksichtigung Rußlands be
trug während es heute über 27 Mil
lia'den sind.
Ein langer Krieg wird England
und tlle anderen kriegführendenLän
der zwingen, nicht nur ihre Goldre
serven. sondern auch ihre gesamten
Auslands Anlagen zu opfern. Tie
neutrale Welt bat sicherlich aus dem
Erfahrungen des letzten Krieges ge
lernt und dürfte mit der Gewährung
von Krediten zurückhaltend sein, ^iir
die Vereinigten Staaten, welche,
wenn es nach dem Willen der Em
barew Gegner geht, die Hauptnutz
ttißer der Rüstungs-Bestellungen fein
würden, stellt de? in Aussicht stehen
de Goldzuwachs gewiß keinen Segen
dar. denn schon beute werden hier
über sechzig Prozent der Weltgold.
Vorräte gehalten.
Es könnte der Tag kommen, an
dem die Welt den Goldstandard über
Haupt aufgeben muß. wenn ein ein
ziges Land im Besitz des größten
Teil? der notwendigen Deckungsun
terlagc ist. Möge sich die amerikan
isch» Hinanzwelt darüber im klaren
sein, daß der Besitz des gelben Me
tolls allein kernen Segen darstellt,
daß er im Gegenteil für die Stobili
tät unserer Wirtschast unheilbringend
werden kann!
Wenn man e|i die Zeitungen
verfolgt, kommt es einem vor, als
ob .nan auf einem Karussel sitzt und
zu lo-tge fährt. Man wird schwivdliq
von dem vielen Schwindel!
Das Volkerbunds-Fiasko ist nur
auf die Buntheit der Völker zurückzu-
Vie Jahresleistung des Amerikanische»
Roten Areuzes
Im vergangenen Jahre hat das
Amerikanische Rote Kreuz mehr ale
100,000 Opfer der 158 Katastrophen
in 1 en Vereinigten Staaten gerettet,
gekleidet, Nobrung und Unterkunft
gegeben oder ärztliche und .Kranken«
pflege zukommen lassen. Tiefer Be
richt wurde von dem Nationalen
Hauptquartier des Amerikanischen
Roten Kreuzes im Zusammenhang
mit dem bevorstehenden Appell oder
der jährlichen Mitgliedskampagne
herausgegeben. Das Rote Kreuz hat
auch die Häuser taufender Familien,
derm Heime durch fluten, Reuer
oder Stürme zerstört waren, wieder
ausbaut Es hat Witwen und Wai
sen fer Katomovhcn des Lahres
1939 eine Berufsausbildung gege
ben.
In derselben Zeit hat die Organi
fat'on 350.000 Männer und Frauen
in den „ersten Hilfeleistungen bei
Unglücksfällen" ausgebildet, sodaß
heure die Zahl derjenigen, welche für
diese Nöthige in Unglücksfällen aus
geb:d(t sind, 2 000,000 zählt.
Außerdem ist die Zahl der Not«
hilfe'tellen des Amerikanischen Roten
fttcmeS an Landstraßen in der nim
mer aufhörenden Kampagne den Op
fern von Verkehrsunfällen sofortige
titln* zuteil kommen zu lassen, auf
mehr als 5000 gestiegen.
Um unnötige Lebensverluste auf
den Wasser und zu Lande vermeiden
zu weisen, hat das Amerikanische Ro
te Kreuz 100,000 Schwimmern Sv
cheN.eits- und Rettungsmoßregeln
für Ertrinkende gelehrt, und Unter
richt in künstlichen Atmungsversuchen
für nahezu Ertrunkene gegeben.
In dem Komps gegen Tod und
Krankheit art citier anderen Front
hoben die Amerikanischen Rote Kreuz
Schwestern 1,000,000 Krankendem
che im vergangenen ^abre gemacht
und Taufende von Schulkindern un
tersucht, und mit Aerzten Hand in
Hand gearbeitet, um körperliche Feh
ler zu berichtigen. Rote Kreuzschwe^
stern haben ferner 50,000 Frauen
und Mädchen in der Krankenpflege
ausgebildet, damit diese in eigenen
Heime pflegen können.
Nm unnötige Leiden und Verluste
zu verhindern, hat das Rote Kreuz
feinen weitreichenden Arbeitsplan.
Heim- und Farrnuinälle zu verhin
dem. aufrecht erhalten. Durch die
Unterstützung von Erziehern und
Junior Rote Kreuz-Mitarbeitern
wis den 10,000,000 Haushaltungen
auf Gefahren in Heimen aufmerksam
gern .cht und angewiesen, wie sie die
selben ausschalten können.
D'e Tienftleistungen für angewor
ben». Männer und verunglückte Ve
teranen und ihre Angehörigen haben
die Notprobleme von 150,000 Ein
zelversone« und ihren Familien ge
löst
Rote Kreuz Nachweise mit Zivil
Dienstplänen haben 134,000 Fami
I ten, welche wirtschaftlichen Ruin ent
neiKuiohen, unverzügliche Hilfe ge
lernet.
Turch Wememde-Dienstprojette ha
ben Millionen von Schulkindern,
welche Hilter dem Motto des Ameri
kanischen Junior Roten Kreuzes „^ch
dler0" organisiert worden sind, ge
lernt, wie sie ihre weniger glücklichen
Mitmenschen helfen können.
E'n typisches Rotes Kreuz^Projekt
besteht darin, Augengläser für Mit
'chiiler zu kaufen, die nicht imstande
sind, dieselben aus eigenen Mitteln
zu erstehen Korrespondenz mit Schul
kindern im Auslande und der Tausch
von Sammelbüchern für Ausschnitte
geben den Juniors ein besseres Ver
flehen der internationalen Sitten
und Bräuche.
Tausend Freiwillige arbeiten das
ganze ^ahr hindurch, um Verband
stoffe und Krankenkleidung für be*
Heue deutsch« Büch«?
Burckhardt—Kleinasiatische Reife.
TiebiUd—Ter letzte Großvater.
Martens—Die junge Cosirna. Ro
man.
Her,nelb—Minna Planer und ihre
Ehc mit Richard Wagner.
Nable—Steirnche Lebenswanderung.
Reinger—Ein Kind befreit die Köni
gin. Nach dem Leben der Maria
Stuart.
Rom ich—Der standhafte Geometer.
Ein Roman von der jungen Do
NOU.
Schmidt—Mit der Postkutsche durch
Deutschland. Reiseerlebnisse aus
Romantik und Biedermeier.
Sch.'cht—Der Weg in eine andere
Welt.
W-inheber—Zwischen Götter» %thb
Dämonen Vierzig Oben.
Wenger—Baum ohne Blätter.
Wels—Zwei an der Grenz«.
nötigte Familien Herzustellen kranke
Personen in Kliniken zu bringen:
Braille Bücher für die Blinden zu
stellen und an der Herstellung von
Kantinen für die Ernährung von
Opfern von Unglücksfällen.
„?as Amerikanische Rote Kreuz
bie.'et denen im Unglück die nachbar
liche Hand und arbeitet mtermiidet,
die Not zu lindern, ganz ohne Beach
tung der Raze, Religion oder Farbe",
bemerkt der Vorsitzende. Herr Nor
tnoii Tavis. Ein Beispiel ist die
unparteiische Hilseleist'.mg seitens der
Organisation für die Zivilflüchtlinge
Spaniens und Chinas lim die vielen
menschlichen Hilfsdienste in voller
Stärke aufrecht erhalten zu können,
muß die letztjährige Mitgliederschaft
von 5,700.000 mindestens um eine
Million neuer Mitglieder bereichert
werden, während des jährlichen Ap
pells für Mitglieder vom 11. his
zum s.o. None in her die'es Lahres.
Aus Siebenbürgen
(Schluß von Seite 1.)
der Bruderschaft in die Gemeinde
eingeholt. Am Ansang der Gemeinde
Begrüßung und Antwort, dann ging
es im Zuge Hinein in das stattliche
Torf. Nach vorangegangener Ge
meindevertrettingssitzung fand im
Rahmen des Festgottesdienstes die
feierliche Einsetzung durch Techant
Heinrich Nikolaus statt. In dem
gründlich renovierten Pfarrhaufe
wurde das jüngste Pfarrpaar des Be
U't.'s in das Kapitel aufgenommen.
Mittletweile hatten die rührigen
Hände der Weilauer Frauen ein
idm.av!Höftes Essen zubereitet. Beim
Mächte die üblichen Reden. Es würde
W ivit führen diese alle anzuführen.
Nur erwähnt soll werben die Rede
von Rektor Fleischer aus Birk, der
im Namen vieler treuer Freunde
Bilks im dankte, für seine treue, op
ferbereite Arbeit in seinem früheren
Wi kuiigskreis Sittlich ergriffen
'pr'cht tum der junge Pfarrer. Neue
Pflidnen übernimmt er. Er weiß.
er ein schweres Amt antritt. Toch
Funvf kennt er nicht, weil Gott fein
treuer Begleiter fein wird. Der hht
ihm aufgetragen zu arbeiten und zu
predigen fein heiliges Wort. Dechant
NiMcais schloß die erhebende Feier
mir inem Appell att die Gemeinde
Weilou, zusamren mit ihrem Pfarrer
nun noch on die Erneuerung der Kir
che heranzutreten.
Todessäle
Friedrich Wilhelm Leonhardt,
Schneidermeister, ein angesehener
Bürger der S.adt Schäßburg. in vor
kurzem im Alter von 65 fahren ge
stochert und wurde am 9. Juli I. I.
unter großer Beteiligung auf dem
Bergfriedhofe zur erigen Ruhe ge
bratrt. Der Verstorbene hat haupt
sächlich im Schäßburger Männerge
angverein, dessen gründendes und
Ehrenmitglied er war. eine rege und
die Vereinsziele stets fördernde Tä
tigkeit entfaltet. Der Verein ehrte den
dahingeschiedenen und unvergeßlichen
Sangesbruder mit einem Trauerge
fang am offenen Grabe und der
zweite Vorstand, Lehrer Kartmann,
dankte ihm mit tiefempfundenem
Nachrufe.
In Abtsdorf ist am 26. Juli Rek
tor i. Mathias Pelger im Alter
von 69 Iahren verschieden.
Dr. Joses Briebrecher wurde nach
kurzem fchwrren Leiden nach einem
Leben voll Streben und Liebe, 39
Jahr? alt, aus dem irdischen Dasein
hcimberufen und wurde am 28. Juli
in Htrmannstadt zu Grobe getragen.
Bfarrer t. R. Michael Prall tot.
R^ch kurzem Minieren V ei den her
ich ed im Alter von 72 fahren Pfor
ret Michael Prall in Biftritz und
wurde am 3. Juli unter großer Be
teiligung aus Stcdt und Land auf
dem hiesigen evang. Friedhof an der
eise seiner vor drei Jahren ver
storbenen Gattin zur ewigen Ruhe
bestattet. Prall war gebürtig au*
Tschisipendorf, absolvierte das Bist
ritzer Seminar, diente dann als Seh*
rer in Oberneudorf. Pintök, wo er^
auch heiratete, und schließlich in Met*
terlhorf, der größten sächsischen Ge»
Meinde unseres Kirchenbezirkes, ditz^
ihn nach dem Tode Jakob Friedrich
®r?s* im Jahr? 1909 auch zu ihrem
See^enhirten wählte. Er war viele
^ahte hindurch Mitglied des Bezirks»
konsistoriums und mehrereMale Mit
glied der Landeskirchenversammlung
und Hat sich, wie er einst als einer der
tüchtigsten Volksschullehrer galt, auch
als Pfarrer seiner großen Gemein
de die Liebe und Achtung seiner Kir
chentinder erworben und sich nament-
€feftc«fiiffrif44totffarffflef BelHIIetf SöttttcrSfrtg, heil 28. September 1939
lief) auf volkswirtchaftlichem Gebiet
heTvorgetaN.
Altkurator Michael Hamrich
70 Jahre alt
Am 28. Juni d. beging Michael
Hamrich, eine markante Bauernge
stalt itneres Volkes, der als Kurator
der Gemeinde Großprobstdorf um
den Ausbau dieser Gemeinde hohe
Verdienste hat. seinen 70. Geburts
tag Er. der als geschätztes Mitglied
der Bruderschaft nach einer harten
vsU'_4Pr.dzeit im Ausland durch feiner
Hände Arbeit die Schulden, die aus
dem elterlichen Besitz lasteten, tilgte,
hat 'ntmer ein warmes Herz für sei
ne K'rche und seine Gemeinde ge
holt. Nun kann der allseits Verehrte
auf eine reiche Lebensarbeit im
Dienste seiner Gemeinschaft und fei
ner Kirche sehen, zumal da sein alte
sie Sohn Michael heute als Kurator
dieser Kirchengemeinde, von dem all
gecfinen Vertrauen getragen, das
Wc k seines Vaters fortfetzt. Auch
wir entbieten dem verehrten Manne
unsere Segenswünsche, indem wir
ihm einen geegneten Lebensabend
toiiii'ten. Tiefem Wunsch schließt sich
di Redaktion des Sieb. Am. Volks
blatt an.
Wilhelm etifgrr von einem vier
zehnjährigem Zigeuner ermordet
Der kürzlich als vermißt gemeldete
11 lährige Wilhelm Stieger aus
Hermannstodt, der von seiner Vieh
herd", die er am Hatnmersdorfer
Berge hiittete, veischwond, ist ermor
det aufgefunden worden. Sein Leich.
nam wurde zufällig von einem
Bauern aus dem Hommersdorfer
Berg unter einem Hausen Kartoffel
laul) "iltdeckt. Der zertrümmerte
Kops des Kindes war vom Rumpf
abgetrennt und die Brust zeigte zahl*
reirt I Messerstiche Tie so fort aufge
nommene Untersuchung des grauen
haften Mordes brachte die Festnah
me des vierzehnjährigen Zigeuners
Mvnutiu Ion mit sich, der in der
Hommersdorfer Ziegelei beschäftigt
war !nd gegen den sich der Verdacht
der Täterschaft richtete. Ter jugend
liche Mörder hat feine viehische Tat
auet eingestanden.
Nach den bisherigen Festsiellungen
bat sich der Mord folgendermaßen
zugetragen: Am Sonntag hütete
St'eier feine Herde wie gewöhnlich
attt' hett Hängen des Hainmersdorser
Bero"s. Von einem aufziehenden Re
ger« überrascht, flüchtete er in eine
auf dem Bergabhang stehende Hütte,
wäb"?!id das Vieh sich über die Wie
sen verteilte. Einige Kühe gerieten
dabei in die Ziegelei, wo Ziegeln
zum Trocknen ausgelegt waren und
zertreten etwa 60 Stück. Ter Zigeu
ner Manutiu I. geriet darüber so in
Wut. daß er beschloß, dem Hirten
knab"n aufzulauern, um sich für die
Zerstörung der Ziegeln zu rächen.
Am Tienstag tr:f er ihn auf dem
Berp und schlug nach einem kurzen
Wortwechsel mit einem Spaten auf
ihn in. Ter erste Schlag schon zer
trümmerte dem Bedauernswerten die
Schädeldecke, aber der Mörder nahm
noci das Taschenmesser des Erschla
genet, zerstach ihm mit unvorstell
ba-er Grausamkeit die Brust und
trennte den Kops vom Halie. Nach
msenjie
Flaschen
für*!
|oo
PORTOFREI
$1.26 Wert!
Wenn Sie an folgende»
1
Dingen leiden:
Rheumatischen und neuralgi«
schen Schmerzen
Juckenden oder brennende»
Fitfirn
Steifen, schmerzenden Muskel»
Insektenbissen
lleberanftrengten Muskeln n»d!
Verrenkungen
gebrauchen Sie
Geit iiber 50 ist ei ein
EomiltcnhcilmittclIahren
in tarnenden von
ciiiirn. Es arbeitet zin'ftnmicn mit
bor Natur, um den Zufluß fort rci*
rficm. roten Blut in die behafteten
Steden beschleuuigen und somit
eine mnatiirlirficii .veilnnq^pro^e^ hei»
iUltraqen. Mindernd. Crmarmenb.
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lieifiigr.
HI Vi»? fenhen Sie hie Medizin v»r I
Nachnahme (6'.. C. X.)
der Tat vergrub er den toten Knaben
in einem Hausen Laub und Erde, wß
der Leichnam auch gesunden wurde.
Bei seiner Festnahme sagte der
Täter aus. das er den Mord in et
ilem Wutanfall getan habe. Den so
grou'am heimgesuchte» Eltern wen
det sich die erschütterte allgemeine
Teilnahme zu.
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