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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, December 24, 1881, Image 4

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Der Deutsche Korrespondent.
de» 24. Dezemver l»»il
Wetknachts-Sluuvschau.
LZ ei h - NaSi - Worte, so inhaltsschwer!
Wie niaSet Ihr jauchzend die Runde
Und bringet au« serner Kinderzeit her
«on seligen Stunden uns Kunde!
Wcr nicht mehr an Freunde und krebe glaubt.
Deß' Leben ist allen Werthes beraubt!
Drückt schwer auch der Sorge lähmend Gewicht,
Schier vofsliung und Frohsinn begrabend
Wo sparte die Mutier cin Scherstein nicht
Zum am heiligen Abend?
Wie Engclsgesang dem knlzüllien Obr
Klingt wieder der Zubet der Kinder im Chor.
dsssitt die weil
A s,c>cln!
»Geben ist seliger, denn nehmen."
Keine Ne.tic.il dezcht das gute, liebe, alte
Weihnvchies'st siunlgcr, als dic dculiche. Dem
Germanen ist cS das schönste Familienfest, und
dcr Sprvck: „Liebet eiuandil!" ist das Motto
seiner Wcid! achlStagc. Ein besonders schöner
Zug des F.ücs ist, daß es oornchuilich den
Kindern Freude bereuen will, und da wir Alle
einmal Kinder gewesen, erweckt sein Name die
schönsten Eriimcru! gen in ui's. Wer gedenk:
nicht mit Freude oder mic Sckmerz, je nachdem
er seiucn Kindern dasselbe Vergnügen bercltcn
kann oder mch:, d?s Ehristbaames im Vater-
Haufe mil feinem wohlthuenden Grün, seiaem
Lichterglanze, seinen goldenen Früchten und
buutcn Z elathcn? Wer sich dcs Frohsinns
eincS solchen Jngcnd-Wcihliachlens erinnert,
Der ist jetzt, wenn er Etwas zu verschenken hak,
sicherlich sehr geneigt, seinen oder seiner Freunde
Kindern dic Freude zu breiten, welche er selbst
dereinst gcnosfcn
Aber Weihnachten ist nicht allein ein Freu
dentag für !ie Kleinen, soliden: auch flir vie
Großen. Ist man auch nicht mehr
sucht man sich docheiuaiider durch'Mö.qlichsireiche
oder überraschende Ecschenle an die schäae Ju
gendzeit zu erinnern, und je willkommener die
Gabe ist, desto größer ist nichl allein die Freude
desEmpfäm.ne,sondern auch des Geders. Des
halb und um solche Freuden ui ermöglichen,
erachten wu cs für unsere Pflicht, unseren Le
jerinnen uns Lesern ein Mittel an dic Hand zu
geben, Da?, was sie suchen, schnell zu finden,
und Tenjeii!s,en, welche uoch zweifelhaft sind,
was sie lausen und verschenken wollen, einen
Katalog dcs WeidnachlS Marktes vorzulegen,
wonach sic ohne Müh' gute Wahl treffen lön-
!
durch die Hände geh n?
Haben selbst noch nicht gezShlet.
Dock, wenn Tich cin wünschlein quäle!.
So thu nun mit uns ..schopping" geh'n:
Weißt D», wie in Weihnachtszeiten
Man laiin sparen sehr oiel IScld?
Wo dic herrlichsten Geschenke
Man zum Spottpreis jetzt erhält?
Folg' uns, und wir werden weijeii
Wo das Meiste bringt Dem Geld
Svielwaar»«,, Lliristbaum-Äc'iieri»»-
a»n n. f. w.
LS merle sei:! sich Jedermann,
Ter ugiit hiU und^seu
Wie bciieidcuSwerth ist das tiiiid, dem ein
duutgeschn iiekter Baum oder auch nur einige
einfache Geschenke zur Erfüllung seiner hnßesten
Wünsch- genügen! Die schlichteste, um wenige
Cents erworbene Weihnachtsgabc ist dem Kinde
des armen Marius ebenso viel wenh, wie das
lbeuersie G.scheu., das der Krösus seinem
Sprößlirge machen karn. Deshalb auch:
nichl die ärmlichste PiilleällS?'
ist der heilige
Und wo macht St. Nikolaus, dem man doch
gewiß Sachlemlinij; und bei der riesigen Zahl
Derer, wetä e cr zu beschenken hat, auch weise
Sparsamk-l z schreiben kann, seme Einkäme
sür die Kleinen? In uusercr Stadt am Lieb
sten in den Svi-lwaaren Handlungen der HH.
Geo. P. Sle'mbach, Nr. tBl, W.-Baltimore-,
und Heinrich Schwarz, Nr. 211, W.-Balti
morestraße, und weil
Tort, wo kein WeihnachiSbaum im Hau?
such bei den HH. lonse K Eohen in Gähle's
Gebäude an der Nord Eutawstraße, weiche die
vorzüglichsten Weihnachtsbaum-Zieraiheu u.
s. w. "führen. Da St. Nikolaus der beste Be
rather iu solchen Sachen ist, wird man nicht zu
kurz komm.n, wenn man seinem Beispiele
folgt.
«Soldwaaren, Uhren, «rillen u. s. w.
„Nick: Gold, uoch Silber machen Dich zum
Glücklichsten," sagte vor einigen Tausenden von
Jahren Soion zu Äröms. Aber Das ist schon
sehr lange her, und die Weltlage hat sich so
verändert, daß, wer in dem jetzigen Kampfe
um das Leben irdische Güter noch sür nichtig
hält, zu den bedanernswerthen Existenzen zu
rechnen ist. Aber abgesehen von dem Werthe
des fraglichen Prinzips, glauben »vir, daß der
Philosoph Solan selbst seine eigene Moralpre
digt vergessen hätte, hätte eS im Hcidenthume
auch W.ll iiachlen gegeben, hätte er einen Blick
in dic Auslagen der Schmuckwaarenlädcn Bal
timore's warfen und die Augen dcs bescheiden
sten Mitgliedes des schwächeren Geschlechtes
auficuchrm 'ehen können in sehnsüchtigem Be
gehr. Die Frauen, deren Autorität bekannt
lich von keinem verheiratheteu Manne bezwei
felt wl'.d. und auch die Bertreter des stärkeren
Geschlechts, welche Uhren, Brillen :c. wün
schen, sind henizutage entschieden dcr Meinung,
daß Gold und "Silber glücklich machen kann,
uud nicht mit Unrecht, denn „Glück muß aus
etwas Fcstcicin, als Sand," gebaut werden.
Höre, freund, und lass Dir sagen:
Eine gold'ne Uhr zu lragen,
«ai>n Dir nie zur Schmach gereichen:
Wissen
Wenn'da? Anqc Tir nicht immer
Poll ergttinzt im Vichtesichiminer,
WaS Frauen wünschen, brauchen wir wohl
nichl aufzuzählen und wollen deshalb nur UHh
berichten, deß zu den beachtenSwenheften Ge
schäften, in welchen man sich durchEmkäufe gute
Gescheute sichern kann, die am Welhnachtstage
den Bedachten glücküch machen werden, fol
gen de gehören: Nr. 419, West-Baltimorestr.,
Karl Lehmknhl'S Wittwe; Nr. 22ö, West-Bal
tim«?reftraßc, Gebrüder Welsh; Nr. 172, West-
Baltimoreftroße, S. Klrk öc Sohn; Nr. Bt,
Lexingtonstraße, K. Bein; Nr. 160, Süd-
Broadwcv, Gebrüder Müller; Ecke Ealvert-
und Gcrmanslraße, Ehas. W. Hamill K Co.,
Nr. 165, Süd-Broadway, W. Kummer; Hen
negen, Batcs k Co., Ecke der Baltimore-und
Chartesstratze; Justis K Armiger, Nr. 195,
West - Battlworcslrasze; R. B." Smith, Nr.
884, W-st - BMimoreslraße; Hr. Benjamin,
Nr. 27, 29 uud 31, West-Fayettestraße; H.
Reiiihardt, Nr. 101, Nord Eutawstraße.
Bücher, Schrcidmat-rtalien, Bilver, Biider
ralitne« u. f. w.
..Unser Haus ist uns're Beste."
Ueberall. an jedem Orle
Lst Dein Heim si>r Tich das Beste.
Willst Tu Tir'S recht hübsch erhallen
Und recht freundlich es
Wic sie Dir als schön erscheinen.
Füll' i en Bllcherschrant mit Werken,
Woraus Tu den Geist lannst starken.
Die schönste ist's von allen Gaben,
Ebeu io gut, wie nacy seinem Umgänge,
kann man den Menschen nach den Büchern, die
cr liest, dem Aussehen uud Inhalte seiner Briefe
oder nach der Art und Weise, in welcher cr seine
Wohllstätte schmückt, beurtheilen. Wer sich
irgend welchen Geschmackes rühmen will, kann
es heutzutage nicht mehr ohne einige gme Bü
cher, hübiche Schreibmaterialien, „anschbare"
Bilder und kunstvolle Rahmen thun. Es gab
eine Zeit, da dergleichen Gegenstäude noch zu
Luxuß-Arlilcln gerechnet wurden heutzutage
abcr hat die Industrie ihre Beschaffung Jeder
mann um geringen Preis möglich gemacht.
Wer seine Lieben oder Freuude m dieser Hiu
sicht ausstatten will, wird wohl thun, wenn er
sich Schreibmalenalien, Weihnachts-und Neu»
lahrslarten :c. bei H. W. Schweckendiek K
Ecke Sharp- und Gcrmanslraße, oder
bei T. W. Giaß k Eomp., Nr. 19, Süv-
Eharlessir., bei Eurry, Elai> 6- Comp.,
Nr. 8, Süd Charlessiraße, und Bilder und
Rahmen bei Zchneider k Fuchs, Nr. 77, West-
Balliirorcslrnße, oder bei W. Eckhardt, Nr.
345, Wcsi-Ballimorestraße, bei Hrn. Berguer,
Nr. 437, West-Batlimorcslraße, oder bei Hrn.
Geo. Ruvpert, Nr. 89, Süd-Broadway, holt.
Kleider. Tuche n. f. w.
Oesr.rs, mehr, als sich gebührt.
Zsi'S das Kleid, das Jede» »?ri
Wohl verde»« es inn're Leere,
Dich «hui Das nicht viel zur Sachc
D'rnm ich Dir den Borschlag mache,
G,h' und kaus' Dir nette Äleider
Zuni Vcrdrussc aller Nelder
Und zur Frcude aller Schneider!
Wer um Weihnachten sich wohl befinden und
dieselbe Bequemlichkeit Anderen sichern will,
hat daran zu denken, daß dieSonue im Wimer
ihre Wärmekrast einbüßt uud der Nordwind
es vorsätzlich darauf anlegt, Stoffe, die nur
für die wärmere Jahreszeit berechnet sind, zu
durchdringen «nd ibrc Unzulänglichkeit uachzu
rrnseu. Warme Kleidung kann jetzt allein
Couifon verschaffen, und glücklicher Weise ist
damit der Weihnachtsmarkt sehr reich versehen,
den unten genannten Geschäften findet man
Alles, was dem srösteluden Menschen, groß
oder klein, wohl thun kaun wcrthvoll oder
billig, dick oder dünn, sem oder grob u. s. w.,
und wer sie wsucht, kann sie als gänzlich uni
oewaud'-ller Mensch verlassen oder,eine Kiaüer
bedeutend verschönern lassen. Also hin -n E.
W. Oehm Sr Sohn, Ecke Hanooer- uns Pratt>
Straße, oder zum „Exeelsior-Teschäst," Light
nutz Laltimorestraße, R.B.Hillmau SrConip.,
Nr. IKK, West - Baltimorestraße, oder zum
„Peoplc's Clothing-Houfc," Nr. 144, Nord-
Gaystraße.
Und IchenNe Wein i
Seit jener Zeit, wo Dies passirt.
Wird liiftiq Weiler potulirt,
Wer fälscht und Weine taust,
Ist we>th, daß—er sie telbcr saust!
Aber man hol sich nicht allein Außen, son
dern auch Innen warm zu halten, und noch
mcl.r: wie das noch von glühendem Sonnen
brand geuocknete Erdreich nicht im Siande ist,
Keim nnd Frucht zu erzeugen, wenu cs nicht
gehörig engeseucktel wird, so bedarf oft, na
mcmlich aber an Feittagcn uach langer Düne
dcr ArbeilStag', der M-nsch besonderer Anre
gung. und er sucht dieselbe seiner hohen Stel
lung gemäß natürlich in —geistigen Anregun
gen:
Der Mensch lebt nicht vom Brod allein—
dazu auch seinen Weiii,
Wen'S also noch einem guten Tropfen ge
lüstet, den er sich nnd seinen Freunden am
Weihnnchlsiaqe cinichenicu möchtc und wen
gclüstel'S danach mch!?—Der wolle sich vertrau
ensvoll an cinc der solgeuden Wein- uud Spi
rituosen-Handlungen wenden: G. L. 80ß, Nr.
22, Germanstraße; H. Rosenheini, Nr. 375,
West Baltlmoresträße; John W. Linaweaver,
?l'r. 38, Nord-Pocastraßc; L. T. Krämer,
Nr. 42, Pcarl - Straße; „California-Wein-
Comp.," S!r. 62, Camdcnstraße Karll. Von
eiff, Nr. 6, Pennsylvania-Avenue; F. W.
Georgii, Nr. 37, Nord-Gaystraße; Karl A.
Lürnlann, Nr. 64, Ensorftraße; R. Courtney
t- Bruder, Nr. 14, Nord-Charlesstraße; Gott
schall k Comp., Nr. 46 und 48, Lightstraße;
Liudau t-Comp., Nr. 5 und 7, Nord-Gay
stroße; G. W. Becker, Nr. 303, West-Pratl
stratzc; N. Becker, Nr. 55, Presidentstraßs;
Kollc Kaiser, Nr. 71, Hanoverstraße; Louis
Krekel, Nr. 13, Nort-Hollidaystraßc, und A.
Marünl, Ecke Gough- und Dallasstraße.
Bier nnd Wirthschaften.
Und nun das Bjer— das liebe gute deutsche
Bier! Die Tewperenzler werfen den Ballimo
rcru vor, daß sic viel zu vicl davon trinken
die Augen würden ih.;cn abcr übergehm,
könl ten sic die Quantitäten nur ahnen, welche
an dcn Weihl'achtSlagcn consumirt werden.
Aber sic würden auch selbst mittrinken (wenn sie
es nickt ciwa vnstcb'e'ier Wcffe schmi ttinil),
wem: sie wüsten, wie lMer und fröh'ich das
geschmähte Getränk den Menschen stimmt, und
wie cs nähn.
Ten Familienvätern, welche ihr Bier daheim
und im Familienkreise genießen wollen, sei das
der Wcber'schen Brauerei an dcr Harford-
Road, das i-usgezeichuete Flaschenbier des
Hrn. W. Brondstädter, Nr. 36, Ost-Pratt-
Straße, das Bier der Bartholomay-Brau-Co.
von Rochester, N.-?)., Nr. 385, West-Balti
morejiraße, das böhmische B>er der HH.
«-chmttt K Schwanenflügel in Ncw-S)ork, für
welches Hr. LoniS Hartwig in Nr. 92, Süd'
Eutawstraße, Agent iu Baltimore uud Ma
ryland ist, und die deutschen Biere, welche Hr.
G. L.Boß, Nr. 22, Germanstraße, fühn, das
FesttagS-Drppelhier dcs Hrn. Heinrich Eigene
brot, Nr. 28 und 30, Wilkensstraße, dringend
empsohlen.—Und werTaheinl nicht trinken kann
oder will, wcr cm gemüthliches Plätzchen sucht,
an dem tie Eambrmusquellcschäumt, Der suche
eine oder noch besser derßeihe nach alle der folgend
ausgezählien Wlithschaf-en auf: Karl M. Heer,
Gräm- und Baltimore-Straße; Schwi-rn's
Halle, Nr. 21 uud 23, West-Prattstr.; Johnm
Schultheiß, Nr. 38, West-Fayettestraße, nnd
das „bayeilsche Hauptquartier," Ecke Pralt-
und Dnlhamstraße. Prosit!
Zi uh klcganteii^Welt.
wenigstens im Winter; aber, was der Dichter
uugalanler Weise ui erwähnen vergessen hat,
noch weit mehr die Frau, wenigstens unter dcn
Fraucn. Wcr scimr Gattin also trmöglichcu
will, würdig unter ihrcn Schwcsicrii auszutre
ten, uud wer sich uud die männlichen Mitglie
der seiner Familie mit Pelzen, Hüten uud
Mützen versehen will, säume nicht, tas Lokal
der HH. R. O. Taylors Comp, an der Nord-
Ealveristraße, ~N.-?). Huigeschäft," Nr. 87,
West-Ballimorestraßo, odcr Hrn. Geo. Storre,
Nr. 192, Wcst-Baltimsreslraße, sobald, als
möglich, zu besuchen nnd dorr seine Einkäufe
zu machen.
Schuliwaare». Levcr n. s. w.
El. Hrisvin vor langen Zeilen
Ganz vollständig für diese Jahreszeit aus.
gerüstet ist der Mensch immer aber noch nicht,
cs sei denn, daß er sich auch mit gutem Schuh
werke versehen hat, welches Wasser, Schnee und
Schmutz widersteht. Deshalb versäumt Jeder
eine wichtige WeihnachiSpslicht, der jetzt nicht
sich selbst, seine Frau und Kinder in dieser Hin
sicht gut versieht, was er am Allerbesten und
Billigsten bei Hrn. H. Wittmer, Ecke Gay- und
Edenstraße, oder bei Hrn. H. Danzeglock, Nr.
43, Nord-Gaystraße, thun kann.
Prächtiges Leder für Schuhwerk aller Art,
Häute, Oel u. s. w. findet man bei denHH.
Heinrich iUees 6- Sohn, Nr. 15,17 und is,
Saratogastr., und (wie auch Leder für Geschirr
ze.) bei den Gebr. Staisort, Nr. 24, O.Lom
bardstr.
Pianofortcs u. s. w.
Wir hätten die gewichtigsten Geschenke,
welche man machen kann, eigentlich zuerst aus
zählen sollen, sparten sie uns aber auf, um in
diesen Theit der Rundschau auch etwas Wohl
klang bringen zu können. Oh Piano ist
nicht der Mensch zu verachten, der die Mittel
besitzt, Dich zn taufen, und Das doch nicht
thut, wenngleich Schiller schon zur Zeit, da
Du den heutigen Knabe'schcn Pianos z. B.
gegenüber noch ein wahrer Klapperkasten warst,
von Dir gesungen hat:
Thranenwellcn der itocytus^schleist."
Leser, sprich wir fragen, gieb uns Kunde:
kanvst Du, falls Deine Tasche gefüllt ist, noch
länger säumen, Dir und den Deinen ein solch'
wunderbares Instrument zu verschaffen? Und
es bedarf gar nicht so sehr viel dazu, es zu er
werben, wie Du erfahren wirst, wenn Du noch
vor Weihnachten im Lokale der HH. Wilh.
Knabe K >so., Nr. 204 und 2V«, West-Balti
morestr., oder bei Hrn. Otto Sutro, Nr. 207,
West-Bailiworeslr., vorsprichst nnd Dich nach
dem Preise eines Flügels erkundigst
>.? er aller —
Martini, Gough- und Dallassir.; Emil
E. Karl, Nr. 19, Commcrcestr., und I. H.
Ochlmeycr, Nr. 6.',, Süd-Gahstr; Louis H.
Reitz K Bruder, Ecke Hanoi??:- und Camdcu
slraße.
Doch giebt es noch so manches Begehrens
werthe anderSwo zu holen: von der „C. A.
Gainbrill-Mfg.-C0.," Nr. 32, Commercestr.,
z. »B. das feinste Waizeumekl, auö dem sich
herrliche Kuchen backen lassen: von Hrn. Hein
rich Kne'eiy, Nr. ILI, West-Prattstr., schmack
haftes deutsches Sauerkraut; von den HH.
LouiS Eimer 6c Söhnen, Nr. 57, Soulhstr.,
prächtiger süßer und Champagner-Cider; von
Hrn. Steffens, Nr. 36. Feltstraße, mehlige
deutsche Kartoffeln, deutsch« Steckrüben und
deutsche Wurzeln, und von Hrn. Karl Heer,
Ecke Srant- und Baltimorestr., oder Hrn.
Schwinn, Nr. 21 und 23, West.Prattstraße,
schmackhafte Austern. Sehr gute Kartoffeln
führt übrigens auchZpr. Oehlmeyer, Nr. 6S,
Süt-Gaysiroße. Schließlich und damit man
sich mit allem Nöthigen ve,scheu kann, sei auch
erwähn», daß Stabler K Co., Ceutral-Comp
toir „Sun-Building, Southstraße, Zweig-
Eowptoirc: Ca'.hetral- und Biddiestraße, Ecke
Madisou- und Eutawstraße, Ecke ?)ork- und
Williomf.rciße, tie bestcu Kohlen in's HauS
liefern.
Zlcisch-Tclttatefltn.
Der Stilen ist ein schö-ieZ Ding,
Dved such die Eibtwursl nicht gering
M>» seinen, krSst'gen Speii'-Svstem
Ta sührte Deutschland Frankreich .bceni."
Nach dem Schonen dcs Schmackbane, Das
ist eine Regil, dle namentlich am Wcihnachts
tage überall befolgt werden sollte. Es sind
unsere kernigen und dcch wieder so schmackh-u
-ten Fleicbsveisen. die Deutschland so kräftig ge
macht haben. Der Franzose und Amerikaner
ißt zwar mebr Fleisch, als der Deutsche, aber
Letzterer ißt'S mit Verstand. Wer sich nun
einige „fleischerne" Delikatesten und ferner alle
möglichen Frucht-Conserven, die mir «»dacht
gegessen werden können, verschaffen will, ver
säum« nickt, sofort das Geschäft der HH. Zla
delmaon K Comp., Nr. «2 und 64,Süd-Fre
monlstr., ausjifuchen.
Schuittwsarru, Putzwaaren, Aedtrn, Toiletten
gegciistanbe us».
Wcr will mit uns „Shopping" .Shopping
»Shopping" ist so wunderschön, wunderschön, wundei
..Ebopping» aeh'n zur lebten Nacht
Hat mancher Krau schon Leib gebracht
also, werthe Damen, gehen wir lieber gleich
heute oder, noch besser, gleich jetzt! Natürlich
können wir Männer lein vernünftiges Urtheil
übcr Schnitt-, Putz-, Wollwaaren u. f. w.
fällen wenigstens haben uns Das diejeni
gen Ihrer Schwestern, die uns nahe stehen, oft
genug deutlich zu verstehen gegehen, und wir
erkennen bereitwilligst an, daß sie wirklich das
Flechten und Weben himmlischer Rosen für ir
dische Zwcckc am Besten verstehen. Wenn wir
ihnen nun besondere Geschäfte zum Besuche
vorschlagen, so geschieht Das nicht etwa, weil
w i r dieselben iu jeder Hinsicht passend gesun
den o nein, wir crlheilen dcn Rath aus eine
weil höh-re und geradezu unfehlbare Autorität
bin: diese Geschäfte w rden eben von den mci
sti n Tamm besucht nicht wahr, Das ge
nügt? !
Aber wir wollen Sic nicht länger aushalten;
das Ge'chäst des Hrn. Joel Gniman» ist elhnen
bekannt Nr. 30, 32, 34 und 36, Nord-
Elitawstr.; Hrn. Frank Paterson's Lokal be
findet sich in Nr. 31V, Nord-Broadway; Hrn.
D. I. Goldenberg's beliebtes Geschäft ist in
Nr. 51, Nord-Howardstr. belegen; Hamilton
Easter «- Söhne erwarten Sie in Nr. l!)S,
201 und 203, West-Baltimorestr.; Louis Fel
der, 107, Sild-Broadway; Gebrüder Fran
kel, 184 nrd 18K, S.-Vroadway, und Neal,
Armstrong Sc Co. werden sich freuen, Sie in
ihrem Lokale au dcr Ecke der Baltimore, und
Hollidaystr. bMüßen zu können.
Wenn ja, so ist es am Weihnachrslage für
die Damen Ersorderuiß, schön zu sein und gut
beißen zu können. Es wird sich deshalb
sür Sie der Mühe lohnen, auch bei den Zahn
ärzten D. H. Warner K Brnder, N.-0.-Ecle
dcr Eutaw- und Fayetteslraße, oder W. C,
Witt, Nr. 14, Süd-Eutawstraße, vorzuspre
chen. Bei Beiden finden Sic die reizendsten
Gebisse, nnd einzelne Zähne „wie Perlen"
zu erstaunlich billigem Preise.
Einmal aus dem Wege, vergessen Sie gefäl
ligst nicht, auch dieHH. Seibert, Nr. 75, West-
Baliimorestr., John B. Ringgold, Nr. 24,
N.-Chorlesstr., Towner, Landstreet K Comp.,
N, O.'-Ecke der Charles nnd Baltimore-Stra
ßen, oder Heiuemar-n L- Wroe, Nr. lis,
W.-Baitiiroresir., zu besuchen woSie sich selbst
mil prächtigen Sachen versehen und, wem:
Sie tüchtig gespart baben sür dic Weihnachten,
vielleicht auch eine Ordre hinterlassen können,
aus Eumd derl.il Zhr Hr. Gemahl vorsprechen
und sich ein Wcilmachleprttient oder irgend
ein biwl'dcls vcnihm begehrtes Ausstattungs
siüei htlen tör.üle.
Nähmaschine».
Apropos werthe Damen! hat der besagte
Hr. Gemahl schon daran gedacht, Sie mit
Dem zu versch.u, wovon cm berühmter Bolks
dichtcr singt:
..Willst Tu dcS Daseins Hochgewuul
Im Klappemi«
Sollte der Herr Gemahl bisher wiiklich verges
sen haben, Sie mit einer Nähmaschine zu ver
sehen, so eilen Sie sofort zu Hrn. Friedrich
W.Wild, Nr. 78, West Baltimorestraße, se
hen Sie sich dessen gewaltig.s Lager an, wäh
liU Sie, was paßt, nnd nun, schik
keu Sic den pstichlverg> sseuen Gatten hin, da
mit er bezahle, was „unbedingt nöthig"
brauchen.
P!lo!oarapi>i»'l>.
lind das Ueberredeu dazu wird ja, wenu Ste
einigermaßen geschielt zu Werke gehen, nicht zu
schwer fallen. Sollten Sie aber aus wirkli
chen Widerstand stoßen, sv giebt's ja bekannt
lich io manches Mittel, den Hrn. Gemahl weich
zn stimmen. Wir spielen damit nicht etwa aus
den Besen oder hysterische Anfälle an Der
gleichen is! heutzutage schon zu abgenutzt, und
die Männer sind euch schou zu dickfellig ge
worden. Aber
am Testen zü den HH. Blcssing K Kuhn, Nr.
46, Nerd-EharleSstraße, Gcbr. Bacharach, S.-
0.-Ecke der Eutaw- u, Lexingtonstr., oder Hrn.
LouisWalzl, ?tr 157,Süd-Broadway, u. bring
Dein Büdniß mit Heini. Uud wenn cr Dein
cngelgleiches Antlitz, von der Sonne auf Pa
pier g' zoubcrt, auscheu kann, ohne gerührt uud
weich gestimmt zu werden, dann niiu daun
wird'S sicherlich nicht Schuld des Photog.a
phcu selll'.
Regenschirme.
Ein anderes Mlnel^denHrn. Gemahl dem ge
n üthlichcn BarklS ähnlich, d.h. willig zuma
ch-u/wäre vielleicht ein Regenschirm. Hierbei
fällt uns cin, daß wir den HH. August Derlin,
Nr. 61, Nord-Eurawstr. uud Kari F. Kühne,
jün., ?tr.2l6,Saratagastr.,welche bekanntlich
tie besteuWctterdächcr führen,u. an den sich des
halb die Damen natürlich zuerst wenden wer
den, schon seit Langem aus eine Verbesserung
onsmcrljam machen wollten, die an besonders
sür sehr „stürmische" Nächtebestimmien Schir
men unvkizügllch angebracht werden sollte: der
Hausschlüssel nämlich am Griffe des Schir
meS. Hausschlüssel verliert man, wenn im
„Sturme," bekanntlich nur zu leicht, während
man sich heutzutage nicht mehr am Laternen
psahle, den Elektrizität uusichcr gemacht hat,
sesthält, sondern sich au den Regenschirm klam
mert. Dcr Hausschlüssel-Regenschirm wäre
also weit besser, als der Regenschirm und der
Hausschlüssel. UebrigenS sei es hierbei be
merkt, daß die Damen sich bei Hrn. Derlin
auch gleich eiueu zierlichen Schirm für eigenen
Gebrauch uns eiu Wetterdach sür die ganze
Familie umnehmen können.
Cchau'S an: wirst's taum bereuen!
Da die Damen mm einmal am „Shovpeu"
sind,möchten wir ihnen rathen, vor dem Nach
houscgchcn noch das Beikausslokal der „Bal
timcier Ornomental-Wax.Works," Nr. 80,
Lcxingtonstraße, zu besuchen. Die Wachsbild'
nerei ist ein Zweig dcr plastischen Kunst; aus
Wachs werden in Folge der Fügsamkeit des
Materials die gelungensten Nachbildungen und
zierlichsten Sachen geschaffen, uud wir sind fest
vctsichert, daß iu dem genannten Lokale die
Hände unserer Leserinnen bald nach der Geld
liche zucken werden, muß dort ihr Her; doch
bald auch weich wie Wachs werden.
BillarSs, Bagatclle usw.
Wir haben die Eltern an die Kiuder, die
Kinder an die Eltern, die Männer an die
Frauen, die Frauen an die Männer, die
Reichen an die Arme»; erinnert, uud so bleib:
imö denn nur noch übrig, den Wirth an
s.ire Gäste, die ihn an dcn Wcihnachistagen
gewiß in außcrordemlich starker Anzahl be
suchen werden, zu mahnen. Wie wär's, Hr.
Wind, wenn Sie Ihren Stammgästen viel
leicht cm Billard oder cin Bagatelle von I. G.
Co., 367, W.-Baltimoreitr., ausslell
ten und dic Wcihuachtszcil gleich ru einer cm
drii'gliä en Moralpredigt benutzten, indem St
all die Wand schrieben:
Und alle Psuscher gehen aus in Damps."
Das ist nicht aus „Faust," sondern anders
n o her. Apropos Faust und welch' schöne
Gelegenheit Sie dann hätten, dcn Frieden in
Ihrem Lokale aufrecht zu erhalten, indem Sie
auf cmc andere Tafel etwa schrieben: „Hier
sind Earambolagen nur auf dem Billard er
laubt!"
Möbeln. Matratie». Teppiche, Netten, Zt i!>l-
Tumziehst zurück Dich in
Ein gut eingerichtetes Haus ist des Menschen
Privat > Paradies. „Mein Haus ist meine
Burg!" sagt der Amerikaner sehr richtig; „dort
finde ick Zuflucht ror allen Zudringlichkeiten
des Außcvlebeus." Natürlich ist das Haus
abcr nur dann eine bequeme Zufluchtsstätte,
wenn eS gut ausgestattet. Deshalb mahnen
wir einen Jeden, dein Etwas daran liegt, sich
daheim wohl zu fühlen, baldigst die HH. Mar
shall Lt Comp., Nr. 92, Nord Gaqstraße, zu
hcfuckien, da bei idncn Alles zu finden ist, was
ein Zimmer freundlich und angenehm machen
kaun.
Die besten Betten, Matratzen, Kiffen u. s.
W., scwie gute Federn taun man vou dcn HH.
Fredcnck Walpert K «to., Nr. 28, Nord Gay
striche, bezicdcn.
Hr. Äarl Klcin. Nr. 11, Nord-Frcdcrickstr.,
lüscrt herrliche Rasir- und andere Messer und
schleift solche auch so, daß sie zu Weihnachten
bestcu» arbeiten.
Bei Hrn. Edristovb Bctz kann man impor
tiere Kuchei sormeil, Bcitstaschen, Springerle
?c. und für frostige Lcut- auch warme gestrickte
wcUenc Jacken euangeu.
Bcrs».telx«'s.
Zr >!- baben schon Mancherlei aufgezäblt, was
sich zu Weiknochisgeschenken eignet oder dessen
g und Nrwenduug in irgend einer
Wcise die F-fttage verschönein könnten. Doch
ist noch jo Manches nachzutragen. Wir müssen
z. B. noch den Bcwch solgender Geschäfte em
pfehle», da sich aus ihnen auch noch gar man
che Beaehrei sw-ribe hoiea läßt:
Tie Lesen- »od GaseinrieblunzS.Geschäfte
der HH. Heinrich März, Nr. SSO, W.-Pratt
Straße, und C. ?). Davidson, Nr. 5, Nord-
Liberlyllraße.
Die Gcschäflslolale des Hrn. Wm. M. Pe
ters in Nr. 318, West-Baltimore-, und Nr.
41, Gay-Straße, woselbst Christbäume. Ver
zierungen dazu, Guirlanden u. s. w. zu haben
sind.
Ledeiwaaren - Geschäft dcr HH. Samuel
Hunt A Sohn, Nr. 202, West-Baliimore-
Straße.
HemdemFabri! des Hrn. Tyson, Nr. 484,
West-Baltimorestraße.
Wagensabr'k der HH. Riddlemoser Lr Wea
therby, Nr. 92 u. 94, West-Fayettestraße.
Sollte ein Leser das Leid haben, in seiner
Familie Jemanden zn besitzen, der sich ortho
pädischer Apparate bedienen muß, so wolle
man sich an die HH. W. H. Reinhardt, Nr.
10, Nord Guystraße, odcr Eharle» WillmS 8c
Eomp., Nr. 79, Nork-Homardstraße, wcnden.
Schließlich iVien uMere Leser noch daran ge
mahnt, daß es in ihrcn Wohnungen uoch vor
den Weihuachtstageu Mancherlei in guten
Stand zu seyen gibt, uud seien ihnen zu diesem
Zwecke empfohlen:
Tie Vlaler und Dekormeure Emmart K
Ouarlicy. Nr. 32, Parkstraße.
Ein lcckmdcs Dach wird sehr schnell von dcn
HH. D. M. Sadler Lo., Nr. 3, Coint
landsiraßc, reparirt.
DcsDawpf-FSrbc u. Teppich.NeimgimgS.
Geschäft dcs Hrn. H. Leimbach, Ätr. 71, Sud-
Broadway.
Die Oel- und Farben-Händler I. G. Maier
Sobn, Ecke Gay. uud Frederlck'traße.
Stadt Baltimore.
Bon See uns Hafen.
Dcr Dampfer „Leipzi g," Eapt. Pfeiffer,
am 7. ds. Mts. von Bremerhaven abZefaheen,
passirte am 9. St. Catherinen-Point und wird
morgcn hier erwartet.
Ter Dampfer „Her m a n n," Capt. Baur,
traf am 7. ds. Mls. vou Baltimore in Brc
merhareu ein.
Von Lrvcrpoo l.—Dcr zur Allan-Linie
gehörige Dmpfr. „Caspian," Capt.Thonipsou,
am 6. dS. Mts. von Liverpool via St. Johns,
N.-F., und Halifax, N.-Sch., abgefahren,
wird Montag mit Passagieren uud Ladung im
Kiesigen Hafen einkcfien. Er Hille eine sehr
stürmische Fahrt, uud kurz nach der Abfahrt
von Liverpool fiel, wie schon gemeldet, ein Ma
trose, Namens Alex. MeLean, vom Fockmaste
ans'S Deck herab und wurde augenblicklich ge
tödtet.
Bedeutend verspätet traf gestern dcr
Dampfer „Enoch Pratt" hier ein; cr wurde
banplsäckllch durch den Nebel aus dcr Bai am
Fortkommen gehindert. --t
L eucht hau sw cs cn. Die Laterne des
ölten Leuchthauses auf Kap Henry ist aus dem
Tlurme entfernt und vom Wärter für späteren
Gebrauch ausgehoben worden. Der Leucht
hlluSdampser„Holiy" wird heute hier eiiltreffen,
rm der Mannschaft Gelegenheit zn geben, die
Weihnachtsfeiertage zu Hause zu verbringen.
T. T. Stork vou Kcm-Eounty, ein frü
hster Watrose der Bundesmarine, welcher eine
der amcrikanischen Polar - Expeditionen mit
machte, wurde zum Hülfswäner dcs
Außcmßeacon-Lichtes ernaimt.
Joseph Hall von Caloert - County wurde
zuni Hül'swärter des Covc-Poiiitcr Leuchth.iu
scs crnaunt.
Expo r t. In dcr vorgestern beende
ten Woche wurden Waaren zum Wenhe von
HBVOMO von hier verschifft: darunter waren
268,138 Büschel Waizen und 40,000 Büschel
Mais. Seit dem ersten Januar dieses Jahres
wurden im Ganzen nach ausländischen Häsen
19,490,069 Büschel Waizen und 12,143,760 do.
Mais und im nämlichen Zeiträume des vor!-
a>'ir Jahres 32,917,266 Büschel Waizen und
14,558,202 ditto Mais exportirt.
Et ue Bers ctzu ng. —ln unserer heuti
gen Sonutags-Beilagc steht aus der 6. Seite
der Artikel „Eine kühne Idee," dessen Schlug
„E'.ltöuigs Bürgschaft" auf die letzte Seite
gerathen ist. Der intelligente Leser wird das
Versehen leicht entdeckt haben.
Das Gehirn und dic Eciiiesthä
ttgkeit dcs Menschen. Ueber dieses
Thema sprach Donnerstag Abend im „Pea
body-Jnstitutc" Dr. Vau Bibber in einer
Weise, welche die Ausmerksamkeit seiner Zuhö
rer vollkommen fesselte. Er eröffnete seinen
Vortrag mit dcn Worten eines unserer Dichter:
„An's Denken hab' ich nie gedacht," und zeigte,
wie viele Menschen ein reges Geistesleben füh
ren, ohne sich je über die Arbeit, welche ihr Ge
hirn leisten muß, odcr übcr die Art und Weise,
in welcher sie denken, klar zu werden. Aus den
weiteren, höchst interessanten Auslassungen des
Doktors sind besonders folgende Punkte hervor
z'ihcben: Aristoteles lehrte, daß das Gehirn
btutleer uud kalt fei und nur zur Kühlung des
Herzens diene. Galen bestritt Das—seiner
Meinung uach mußte ein so complizirtes Or
gan höhere Futlionen haben. Descartes legte
dar, daß der Geist seineu Sitz in der Zirbel
drüse habe. Sektionen haben ergeben, daß
Geistesstörungen und Schwachsinn gewöhnlich
durch irgend einen Gchirufchler öderem Ge
hiNileiden verursacht werden.-Es sind dieZ l
leu des Gehirns, welche für uns sehen, hören
ec.—Tic Nerven befördern äußerliche Eindrücke
nach dem Gehirn, d>e uns erst dort verständlich
werken. Das durchschnittliche Gewicht des
Gehirns normal ausgebildeter Europäer be
trägt 49 bis 50 Uuzcu—Cllvier's wog 64. Das
Gewicht dcs GehiruS eines Negers beträgt 40
Unzen, das eines Idioten 14 bis 29.—1 m Ge
hirn eonzenlrircn sich alle unsere Sinne, doch
wirkt ein jeder derselben auf einen bestimmten
Theil der Gebirnmassc. —Dr. Van Bibberist
ein ansgezeichl-cter Redner und weiß feimu
Vcrtrcg dem Verständnisse aller Zuhörer au
zupassen.
Gerichts-verhandlungen.
und itha?ii,/l!. Macartiic» (k-tiXV) gcricht-
BundeSkreiSgericht. (Vor Richter Bond.)
August von Andere Wider John W.
Dung des BundeSbezirlSgerichtZ: l»tt?icheidu»g vorbe
halten.
in I^i^t
l», Angriff aui den Hautsarbcollcgm Win. Wat»s
TaS Gericht HZlt heute Sivung.
Wommen
Tippelt aus Isaak Mc>.!ubbin, Miliard Fallen auslohn
Tineh, Charles Stein aus Lizzie Perry, Neger Wafh
Berichte aus dem Innern des
Staates.
Verdikt von Lei che nscha » - T eschw ore-
Lokalberichte ans Washington.
Sine Kolge ve» Wiener Z I,eaterl>ranveS. —Glü>r-
lich in V«n «helitmmcl cingeganften. ,Zur
Beftnadianng enivfohlen. ««avenerfay
to B.
telloS im Stich und ist mit den vier Kindern
nach Batisville, R.-C., abgereist. «
Wechsel,
Pallete, PaffafttsScine u.5.w.,«.5.w.
Mtttaq zu niachen/um ungesäumte Besorgung on
seoem Donners:agS>Dampfer cat Europa bewert Set'
ligen zu können. K. Raine,
Ecke der BauiinsreSraie und Pvft-OtSee-Soeuvi.
Möschen im Watde.
Novelle.
(Schluß.)
Erst die frische Lust brachte Besinnung
in die Seele und ein Gefühl in das Hcrz
Leon's. Da ist der blaue Himmel aus
dcn Bäumen, um die Kirche singen die
Vögel, die Leute sprechen und summen
und strömcu übcr dcn Platz und ziehen die
Hüte vor ihm, und er muß danken.
Za. cs ist Wirklichkeit. Da ist die Kirche.
Er hat gehört, was sein wirbelndes Ge
dächtniß mit erschrecklicher Deutlichkeit
sesthöll—und da, da schreitet Röschen mit
ihrer Mutter durch dcn Hof des Kirch
leiiis an den „Stationen" vorüber, undcr
stchl an ihrer Seite. Ihre Mutter ist bei
ihr, sie ist nicht allein, abcr in diesem Au
genblicke weiß er nur Eins, denkt cr nur
EinS: scin Hcrz ist znm Zerspringen voll
und muß ausströmen.
Er tritt vor dic beiden Frauen, zieht
lcicht dcn Hut, und seine beiden Hände
hallen wie schüchtern und doch so unab
weislich dcn Wcg versperrt. „Röschen!"
sagte cr mit erstickter Stimme, „Rös
chen!" Mehr kann er nicht sagen odcr fra
gen. Er hört durch das Summen in dcn
Ohrcn, wic die Försterin höflich zu ihm
spricht. Er hört kaum die einzelnen
Worte, er faßt daß in vier
zehn Tagen Röschen die Frau ihres längst
bestimmten Bräutigam? werden . .Die
Frau Gräfin fei ganz einverstanden mit
der Wahl nnd begünstige sie, und dcr Herr
Graf werde sicher ebenfalls . . .
Er tritt wie cntnüchtert cincn Schritt
zurück und kreuzt die Arme über dcr Brust,
wic um sie gewaltsam zu verschließen.
„Und und Fräulein Röschen reicht ihm
freiwillig die Hand?"
Das Ange der Mutter ruht sanst nnd
sest und wie ermuthigeud aus ihrem Her
zenskinde, und die mütterliche Haud stützt
die Kraftlose.
„Freiwillig und aus Liebe, HerrGras,"
iichclt die Försterin.
„Freiwillig uud ausLicbc, Herr Graf,"
sagt Röschen mic athemlos, uud ihrc Brust
hebt sich wie cin verschüttetes Kind unter
Trümmer».
Da schreiten sie den unebene» Dorsplatz
hinab, das liebliche, blonde Köpfchen mit
den Sonnenlichtern, welche cs wic lieb
kosend umspielen, verschwindet um die letz
ten Häuser, uud mit ihm schwindet eine
ganze, schöne, liebliche, junge Kruhlings
welt aus dem Herzen Leon's.
-
Tas Schloß hat heute Gäste. Die Eal
diron's und die Altcnhahn's. Die älteren
Damen sitzen im Perronsaale und machen
ein bischcn Mcdisaiice sic haben eben
ihre Siesra ausgcschlascn. Die jungen
Damen und z'.vei, drei Eavalicre spielen
ebcn in dem Saale Billard und schreien,
als ob sie tanb wären. Comtesse Zenobia
hat eine Partie verloren uud will nicht
weiter spielen sic ist „maussadc." Sie,
tritt launisch aus dem großen Salon in
dic angrcnzcndc Gallcrie und tänzelt zur
nächsten Fensternische. Tort setzt sie sich
ans den kleinen Divan und fängt an, aus
den vor ihr stehenden Basen Blumeu aus
zusuchen. Sie hat ein seichtes, wolkiges
Sommerkleid an nnd ist schöner, als je.
„Sie wollen unsere Revanche nicht an
nehmen?". sagt dcr ihr nachkommt.
„Ich schcnke sie Euch!"
„Wie großmüthig!"
„Lder ich vertage sie vielmehr, bis Sie
das nächste Mal zu uns kommen das
kommt auf Eins heraus."
„Ich daukc für den freundlichen Bor
wurf. Ich fürchte abcr stets, Sie in Ih
ren Träumen zn stören."
Zenobia schaut mit ihren prachtvollen
Augen groß auf ihn und läßt eine Rose an
ihrer Robe hinabgleiten. „In meinen
Träumen!"
„Ja, Träumen von interessanten Wet
tcn nnd—Wettcrn," lächelt er, wie harm
los neckend.
Sie wird sehr roth wie vor Freude.
„O!" machte sic mit ihrer klangvollenAlt
stinime, „erinnern Sic mich nicht an den
garstigen Besuch!"
Sie ist heute anders, wie sonst, natür
licher, freundlicher vielleicht deshalb,
weil auch sein Wesen unbefangener ge
worden ist.
„Dies „garstig" kann sich doch wieder
nur auf dic unterbrochenen Träume be
ziehen ?"
„Nein," sagt sie offen, „auf Sie. Sie
waren damals recht unausstehlich. Ich ä»
gertc mich so, odcr vielmehr ich verstand
Sic so wenig, daß ich bis hcute noch ein
wenig Groll gcgcn Sic habe."
Er hat sich über sie hcrabgeneigt. Sie
ist wunderschön. Und ihre Schönheit hat
gleichsam etwas Heimathliches sür ihn,
etwaö sein Wesen uud Fühlen Ergänzen
des.
„Was sagen Sie zu dieser Rose ?" sagt
sic und schaut wieder auf und lächelt lieb
lich.
„O!" sagt er, ganz herabgeneigt und
leise, „Erbarmen sür die armen, hübschen
Roscn! Nchmcn Sie sic nicht in's Haar!
Wer wird auf die Blumen schcn, dic Sie
tragen! Tödtcn Sie dic arme Blumcnkö
nigin nicht durch Ihre unbesiegliche Ne
bcnbnhlcrschast." Er hat das Ganze nicht
wic cin banales Eompliment phrasenhaft
hergesagt. Seine Augen wollen in den ih
rigen versinken, nnd sie läßt langsam, er
rathend, ihre bläulich angehauchten
übcr ihrc Auge herabsinken.
Sie sprechen noch lange, leise, heiter,
sroh. Man muß sie wahrhastig erst rufen.
Wie cr sich erhebt, und sie strahlend und
stolz und glücklich an seinem Arme gegen
den Perronsaal schreitet, fragt er noch tu
stig: „Und Prinz Ltchtenscls?"
„Ah!" lachte sie glücklich, „ich mußte
ja doch damals dem unsichtbaren Feinde,
der sich zwischen uns gestellt hatte, einen
Gegner gegenüber stellcn? Und entro
iwus, ich glaube, dcr arme Priuz trägt
cinc Pcrrückc!
Zwci Jahrc waren vergangen
Röschen saß allein im Zimmer, mit ei
ner Arbeit bcschäsligt. Ihr Söhnchen, dcr
kleine Karl, spielte aus dem Fußboden.
Röschcn hatte heute früh erfahren, daß
GrasMcrvcld mit scincr jungen Frau und
einer großen Schaar von Gästen ans das
Gut herausgekommen sei, um wieder ein
mal cincn Sommer hier zuzubringen. Den
vorigen hatte cr mitsciuer sangen Gemah
lin in Genf und Bcvai) vcrlcbt.
Husschlägc dröhnten über dic Straße,
Gclächtcr und Staub kündigte die Eaval
kade an. Borau Comtesse Bcrtha mit ih
rem Gatten, dann sremde Herren und Da
men: s'eon und Zeuobia waren etwas zu
rückgeblieben. Zenobia's Pferd hatte vor
einer Hcckc gescheut, und Leon war an ih
rer Seite geblieben. Er blickte wie unwill
kürlich zu den geöffneten Fenstern hinauf.
Tas Lächeln feines Gesichtes blieb sich
gleich. Richt eine Nüaucc änderte sich in
seinen schönen, ruhigen Augen, wie er die
Hand an dic Mütze hob und grüßte. Im
nächsten Momente ruhte sciu Blick wieder
auf seinem schönen, stolzen, lachenden
Weibe besorgt und zärtlich; dic lange,
dunkle Schleppe ihres Kleides war das
letzte, was scharsaus dcr Staubwolke her
auSslatterte.
Röschen'» Hände ruhten mit dcr Arbeit
iu ihrem Schooßc einen Augenblick
brannte cin Gefühl ohne Namen in ihrem
Herzen. Dann hob cin ticfer, erleichtern
dcr Scnfzcr ihrc Brust. Dcr Schatten
aus ihrem Lcbcu war verschwunden. Sie
hatte Leon vergessen.
Dcr kleine Karl schrie laut auf. Die
Mutter eilte zu ihm. Abcr das Kind lachte
scbon wieder aus voller Kehle. Es war
ihm uur die Puppe entfalle».
Später schlief da? Kind ein: Röschen
saß an der Wiege, als Paul in's
trat; er näherte sich auf den Fußspitzen,
umschlang sein Wcibchcn gar zärtlich und
kniete auf der anderen Seite der Wiege
nieder. Seine treuen Augeu schweiften von
dcr Mutter auf's Kind. Das Kind war
ungewöhnlich erhitzt und rührte sich zu
wiederholten Malen im Schlafe. Rös
chen's besorgter Blick folgte den Bewe-
guilgeil ihres Lieblings. Gvtt!"
dachte sie, „strafe mich nicht dafür, daß
ich den Vater meines Kindes nicht so tief
und innig geliebt habe, als er es um mich
verdiente!"
Mai setzte sich auf'S Kanapee neben die
Wiege; er zog Röschen neben sich und legte
ihr Köpfchen an seine Brust. Im Zim
mer war es so ruhig, daß man das Athem
holcn dcs Kindes hörte.
Der kleine Karl würd« immer unruhi
ger, und Großpapa fuhr schon gcgcnAbcnd
in's nahe Städtchen um den Arzt. Groß
mütterchcn saß ander Wiege und sang dem
Kleinen ein Schlilmmcrliedchcu.- Die
Sorge mit das Kind schlang ein immer
festeres Band um Paul und Röschen.
Nötchcn lag auf langes Zureden uud Bit
ten ihrer Mutter nnd Paul's aus dem
Kanapee; sie wollte nm keinen Preis zu
Bette, che der Vater mit dem Doktor ans
dcr kam. Die Nacht war etwas
kühl. Paul bedeckte die Wiege des Kindes
noch mit einer Decke. Tann kam er zu
Röschen, zog ihr die Stiefletten von den
Füßen, vertauschte sie mit Pantoffeln und
deckte seinen Schlafrock übcr Röschen.
Tie Sorge für das thcnre Kind hatte
Röschen's Herz heute weicher, als sonst
stimmen müssen: sonst erregten ihr diese
Aufmerksamkeiten, diese liebevollen Sorgen
deren nur ein so warmes und tiefes Ge
müth wie daß Paul's sähig war, nur ein
dankbars Lächeln. Heute weinte sie und
küßte seine Hand. Ane Thräne glänzte
in dem Auge der still beobachtenden alten
Großmutter. War cs eine Thräne dcs
Schmerzes für das lcidcndc Kind? oder
eine süße Thräne über Röschen und Mai?
Der Doktor kam. Er blieb die ganze
Nacht. Und als der Morgcn graute, gab
cr wenig Hoffnung für das Leben des ge
liebten Kindes. Zwei traurige Tage
brachen heran. Tage, an welchen Rös
chen ihren Gatten, wenn Geschäfte ihn ab
riefen, mit Sehnsucht und Schmerz er
wartete. Sie kniete die meiste Zeit neben
dcr Wiege ihres Kindes. Der Doktor kam
und sagte eine Krisis an: „übersteht sie
das Kind, so ist es gerettet!" Jetzt
kamen die bittersten Stunocn in Röschen's
Leben.
Der gute Paul war an threr Scitc und
legte ihr müdes Haupt an seine treue
Brust. Da betete sie lange und inuig;
sie fühlte so viel Liebe für ihn, der feinen
eigenen Schmerz vergaß, um sie zu trö
sten.
Ein wohlthätiger Schweiß brach auf
dcr Stirn dcs Kindes aus. Großmütter
chcn behauptete, dies sei ein günstiges
Zeichen. Der kleine Karl schlief lange
und tief. Dcr Doktor kam. Das Kind
war gerettet!
Paul traute feinen Augen nicht. Rös
war so munter, so glücklich, sie ging ihrer
Mutter bei den häuslichen Geschästen an
die Haud, sic kochte selber Paul's Lieb
lingSspeisen, sie sang den kleinen Karl in
den Schlaf. Wenn Paul lauge nicht aus
dem Walde kam, ging sie ihm voll Unruhe
entgegen. Ein Himmel war in ihrem Her
zen aufgegangen:
Si eli eb te ihr en Pau l!
Advokaten. Aerzte u. l m
ZZ. K. Oaman,
Advokat und Rechtsanwalt,
Str. 41, Lexittgiouüraße, Baltimore.
<Mah7,4l)
H e in r i ch C. T i e S,
Rechtsanwalt
so/i/o'/ro«
Nr. 83, West - Kayette - Gtraki«, Baltimore.
(VS-)
Eduard Maine, öffentlicher Notar,
Vollmachten
nach allen Theilen de«) KdUllkd Raine.
«uslanve»
Vereinigte Staaten-Püffe
Expedition dcs „Eorrespondenten."
Dr. G. W. Pape,
praktischer Ar,», «unsar.t nnd «cl>uit»l,clfrr.
Nvrdost-Scke der Sxeter- und Granbyttraße.
Sprechstunden: 8 bis 10 Uhr Morgens; S vis 8 Uhr
Abends.
Dr. Pape, fen., wird daselbst von 12 bis l Uhr Mit
tags Sprechstunden Hollen. (Novtü,lZ>
A .
r-m 1 bis (Au
Pr. M. Wiener,
Homöopath tscherArzt,
SK. S!S, West-Fo yette-, nahe Pinestraße.
Sprechstunden: Bormütaz» »i» ö und StaHnitt«
tag» oon Z bis b Ar. (1-)
Ar. Rodert Ämthor, M.,
homöopathischer Arzt,
Nr. 121, Nord-Broadway, zwischen Orleans-
Sprechstunden in deutsch und englisch von 7 bis Z, Z
bis ö und 7 bis S Uhr. (MaiL.lZMte)
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Bon New-?>ort:
. Switicrland' 24. -Lez.. 8 Uhr Vorm.
.Sitiynlan»' Zt. Dez.. 2 Uhr Nachm.
.BadertanS" ..7. Jan.. 7 Uhr Morg.
, V-ll>enla»d". ...14. Jan., l 2 Übr Mittag.
Wegen Raten oder flakrqcldes uns sonMzer Aus
kunst wende man sich an Peter «Zrial,! <ic söhne,
Seiierai-Azenten,
Nr. M 7, Philadelphia!
« genten sür Baltimore:
Wilhelm Tchnansser, Rr. 4. Hollidaystr..
Isaak Hartman»,
Nr. Z», und
Nach Boston
erpkditt:
. Treatnr L>. Mikcr," Eapt. Sol. Howes, segelt
viontag, 2». Tezeniber, Nachmittag« Z llhr.
Fahr! nach Boston. Mahlzeiten eingerechnei,
sowie Zkajüten-Raiem tS.V»
..nd
Boston -
ProviÄtnce, N.-1.,
«ber Norfolk
Der Dampser ~ÄUegt!a«q", Eapt. Z. T. Parter,
Montag. 2'. Dezbr,, Nachm. 4 Uhr.
«. Bgesteo,
Boston-We sie,
(7Z-). am Fuß »es lagen Docks.
Direkt nach New-^lork.
vom ,?uß «o>,
Der Dampser fährt jeden Miywoch und Samstag
Nachmittag« 4 Übr vom Pier Nr. <« a« Sau-
River zn New LI ort nach Baltimore cd,
«. L. töugg'n». . s, .
laiwen DotkS, Baltimore/
Georg «. «love». Agent.
Pier Sir. t». EaS-River. N.-y.
Der Deutsche Korrespondent.
Baltimore, den L4.Dezember
ZZattimorer Marktberichte.
Balltmorc. den 2Z. Dicember Ml.
Der Vaizmmchl-Marit war yeure ruhig und »eilig
Die Walzen - Zufuhr betrug heule SVOV Büschel;
Ausfuhr WO Ivufchel! Slevatorenvorrath
Büschel ; Börscnvcrkaus von südlichem Waizen ,
folgende Tabelle heuligen, den gestrigen
und den levljShrigen Siand der AZaijenvretsc tn oer
qlcichendeiUidcifilvt:
Waizen, Heutige ' Sestrlze Dieselbe Zeit
Nr. 2, rother Schluxrale. Zchlußrale. letzte; Jahr.
«Zash... -US', IIZ -ll v»
März !i>^-!!»>,'
i?.w!1x.......i.v —izs >,?» —ili> -!!.->
C.ivilx-b'q..—lW —li> 41-j —l^.i
Mais - Zulul>r L7,ovy! Ausfuhr —/ Sievatoren-
Inhalt von Mai»
i iriiselbe Zeil
Saili I .
-6b>. —....
Srtra kb.2>-'k6..'i7! dilto Fanulicn ko.'n?—Z7/!Z!
Western Super k^.Z7—kö.W: Exira kS.ZS—»ti. !7;
Familien Z6.62—17/ö: Züb Mills Super Ll.Äb—
dilto lLxtra ditio Äio iirim
»7.?d—L7.37: k 7.50,
sc nach Qualiläl! Patap'co- ,Emilien
Noggcn-ncbi kö.7Z Mai-inkhl. Eil« - MUS
Lv.eo pro Fax; weltliches io.tiu vil
li» Pfund.
Walzen.-Endlicher rolher k>.?o—ditto ael,
der — k:.««!weißer LN.oo—W.iO:lvestlicher ro
lher isi.co- ! westlicher Ztcamcr kii.M.
ivlai«.—Südlicher weißer K.>.s,>,—»>; gelber
—dS!«; westlicher gemischler Steamer ZO.OO
bl! Penns'.
Roggen.—Viener südlicher guter bis
Prima .i>.— l.il).
Buchwaizenineh! t pro lu) Psd.
ivutier.—Lity P-iu-Z Z24.W-. südlicher
'Gestern
Ziinorhv LZ<Z.(X>—Pa. I
und Maniländcr ?l« westlicher LW—ge- I
niischler tU- i»i: tilee —i7.i<i.
Lico>l.-Waizen»9—ll; Hasertzll-lU—l2i Roggen
7 Ten!-pro Psund
Butler.—Staat N.-P., ü?—Zi; westliche ereainerv
choice westliche ui Kübel» 2c—2?. Weilern
IS—2> i Marvland 2t> !?!>
»läse, kelect östlicher ll>«-tZ.>i;dltlo westlicher I0»t !
<s,er.—Freche Zs—westliche 00-00! xickled 2Z
schnitzle ungeschälte :gcschäiic
(».>—<. o! Prima 2>>—22! jiirschcn l7^—iSißrombeeren
12 Hinibeeren 27—2».
fremde nri,chl«.-l!i:ronrii ZW—oo,Rosinen(Lon
dol> r'ayerS) kZ.ill, Mayers» Z 2.50. (Loose !viuScatcl>
L2.KV—2<>ö, (Valencia) v?.. Senls pro !tjsu!ii>. .'loriü
ko.l«> V.m"pro Kiste und 'kO.oo —«I '^Sr
Feigen Mandeln 17^—t!>,
schel, Timothy 2.» pro Büschel.
rer i< l, sair l 0 guter ll 00, und
Priu.a l>)-—0V.
Slarßio »
AtlaS Stio »
lZ>i .
ter bis auserlesener Pvrlo ÄUe'o 7.7b—
iviclafsc.—Porlo Rico 25 A; Deinarara 00—00,
Ncw>Oricanser lä—K(>.
eqrup-Zuaerhaus Zö-00 in Othosi und lS—2O
In ffSssern.
Visen.—sroundry Str. i zu Nr. 2 zu »2Z,
Bnuniwollc^—Middling ll'i uiU Low Z>!idd
ing il)» —ll!»: gute ordinäre lo>»—lvX.
o!eis.-Carolina 00-00 CtS.! Nangoon M -00 CIZ.
Salz.—Liverpooler tO.OS-Z1.00! TurkZ' Insel 36
-40.
Petroleum.—Raff. 7>,—v.
Wi>i!k.„.-Wlstiicherzt.l7-1.17>-.
Verschiedenes:
»lepfcl.—Neue pro Fass 4.(0.
't'oline».-pro Bllschel 5 :.4)—8.50.
.ilvievcl».- Pro Faß pro Busche
!«>.;-(!—!. ».
Kartoficln. 110-I2S pro V.is; süße Ü.50—3.75
pro Faß.
si^io-O.NO.
Mroo m lkrn.-^—Ci». pro Pi».
2o 22 <itS. vro bs!'.
WörsentiericLte.
Middendorf, Olioer Touip.?
l. Boar».
40,(00 Bei. Et. 4er ! 49,000 Ba. 40.41? r. il
4 Dritte Stt'nal 4M l,lii»»Ba. lii.iuer. 4'.'
1,000 Ba.
2,i»>o 7l?» !sCcniral-Obll> 45
8,0(0 2»O Lonrad Hill, lti',
Z,(K!O 71>7 ! l»lßaltockN.S. li>o
8M) 7N. I l.oo»Ba^Midland
ö,«« 72 4,0» 4-«^
7l I 4,C<iM<tZ., lHyp 125
2,0 i» 7t 5.U0 l?'<
2,000 7l s9"i
2,U»U 72>5 j 5,000 Sil
I,SOV 7l?» 2.0»! ü!«N
800 Ba. Coup.. . 77.', I 5,«00 00
000 7S I 2, «»1 »!«?<
2,Mi Ba. 40.40 er. 4l 't i ll,!»> 5.,^
ZiO Ba. 40.4yer. 4N, s 2,0(0 s!«'.
l.i>o«i Ba. 40.41«. 41l 5,>»Ö
5,000 Ba. Zo.4(er. 44>» I '<,iX!o s',«)^
SOO Conrad Hill. l6ö l 800 Conrad Hill, lo)
Z. Board.
IZ/MBa.SonsolS. 7Z l I.OWM>t,S..BH»I>
Io,oiO 72i I s,ou>
5,000 72 >» I lO,iZ» 1,0
liv Sil I!>>,>»(> SNj
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400 60 I 5,1«» » >
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SooSoniol. I »<) Balto.äNZ.
40u AtlanteckCha I
New?)or»cr Marl».
Sng. B?rl.
Ber. Staaten 6er 4(0?» lgi
1861, ser 102^,
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4-proz 11«?,' 11-jtz
Alton-und Terra-Hciite, coin 4 «
Chesa'peatt .l. Ohio'. 2s^
«hicago äi Nordwestern >2B^,
Chicago-, Milwaukee .t! Et. Paul iv2ti 4 2>
Chicago-, Milwaulee Et. Paul Pres.. 11-> ll -x
Del., l'ackawanna Mstern >2;?,' 1.6
Eric (N.-B-, Latc-Erie 6 Wes» 40-j 41 '
Elte . ... pref.. 8°
St. Joseph !)!>?<
Pres 4 2'j lN
Il )j 11-l^
Missouri, iiansas Texas 8»
Essex 12l I2Z
New-Zersey-Centra!
Ohio ck Mississippi.? Z 5
Ohio Mississippi pref
Paeific-Mail 4! 4l^
Quicksilber 126 t?
Quickfilber pref
Reading R.-R 651« o?'^
El. kouiS 4o)i 41
Union-Pacifi 110
Wabash bacisic !S!j ?5>
Wabash Pacific pref
Wcstern-Nnion-Tclcgrah 7?>i 7?'<
»!. Y., Ont. W 2?>! 27X
PilUavelpftiaer Markt.
Pennsvlvania N.-R kl öl)^
Readinq R.-R 52>» Z2?t
Lchigh-Ballev St.-R Kl Kitz
Üchigk Navigation 42A 48,^
Nördliche Zentral-Bahn SIX
«or;Hern Pacific Z4?i 85>j
Northern Pacific pref 72 7>t
Vestonville
Rotterdam.
Niederländisch.Amerikanische
TamvfschtfffavrtS- Gesellschaft.
Die dieser Linie gehörigen Dampfer erster «taste,
weiche die Ber. Staaten-Post nach Holland mitmhnien.
gehen von der Cowpaqnic-Wersii, Waissu'i Store» in
Brookivn, wie solgt, ab:
Sa;uie tv-i, t?v! »MMe AajüietSo!Zwischen»
Wc.:-n » Ärwe»?
Nr. Z, Lighstraßeu-Wers!«!
Wm. S«nauN«r,
(Mz24-) Nr. 4. Nord-HollidaZik.
Dallintore-Philabchhier
Da»npfvoot-«Heseltschaft.
s ttZt 1 »ricslo» sche «i»ie < «« «
' ! s.diel :
itasStensahrt..? t 2.00
BerdeSfahrt ti.so
Kracht alier Art wird zu den niedrigsten Raie« beför
dert. Z. «lerander Slzrivcr, Agent,
I (Äpril lZ,l2Mre) Rr. 5, hghtitt.'Werfie, Balumore.
Kirchliche Notizen.
In der „Oheb.Schalom"-Synagogt »n Ha
noverstrabe predigt heute Rabbiner Dr. Äzol»
über das Thema: „unsere Kämpfe und unferr
Siege." 5
In der „Chisak - Amuno" - Synagoge a»
Lloyd-, nahe Lombardstraße, predigt heute
l 0 Uhr Rabdiuer Dr. Schneeberger in deut
scher Sprache über „die Lehren, die da» Tem
pelweihsest uns bringt."
lii der „Edenstraßen-Synagoge," zwischen
Baltimore und Lombardstraße, wird heute
Rabbiner Dr. Hochheimer über 5. Buch Mose»
I«, 16 mit dem Thema: „Wer erWint leer
vor Gott?" predigen.
In dcr „HarSumi "Synagoge an Lexmg
ton, nah? Pincstraßc, hält heute Borinittay
lO Uhr Rabbiner Dr. Sale die Predigt.
In der a»
Hill-, nahe Charles Straße, wird der GötteS
dienst heute Vormittag um 3 Uhr unter Lei
tung dcs Kaniors I. L. Wassermmm abgehal'
ten werden.
In dcr an Gaystraße beginnt
morgen früh 511 Udr dcr Gottesdienst mit Pre
digt von PastSr H. Schcib.
In der St. Emauueis itirche an Caroline«,
zwischen Baltiinoie- und Straße,
ivird morgen Vormittag 10 Uhr Pastor Stur»
ken predigen. Jeden Donnerstag, Abends S
Uhr, findet Wochcngoltcsdienst stall.
In der evangelisch lutherischen St. Paulus»
Kirche, Ecke Freinont- und Saratogastrage,
predigt morgen Bormittag um 10 Uhr Pastsc
Honstr.
In der St. Marius-Kirche, Ecke Broadway
und Jackion-Lquare Avenue, predigt morgen
Bormittag um N l Uhr Pastor Hörr über Lu
kos 2, I —l4 das Wunderkind zu Bethlehem».
AbencS7 Uhrßindcrgotlesdienst verbunden mit
Detlamauonen und Liedervorträgen.
Zn dcr evangelisch - lutherischen Martini-
Kirche, Ecke Sharp und Heuriettastraße, wir»
morgeii Vormittag um 10 Uhr Pastor C.
Funcke predigen.
In dcr DrcieinigkeitS Kircke an Trinitystr.
wird morgen früh zu Uhr Pastor C. F. A.
Käßmaiin über Timm 2, il—ls predigen und
das hl. Abendmahl ertheilen. Abends Uhr
Gottesdienst mit oein Text LnkaS 2, I—l 4.
In dcr evangellich lutherischen St. Johan
nes Kirche an West-Biddle-Straße wird mor
gen früh Pastor Törkscn predigen.
In dcr evangelisch-lutherischen St. Johannes
- Kirche an der Frederick Road wird morgen Bor-
Mlliag >l t Uhr Pastor Kirschmann predigen.
In der evangelisch-lutherischen St. Matthäi»
Kirche au Ost Fayetie, nahe Canül-Straße,
I predigt morgen früh jli lthr Pastor L. D.
Aiaier. Der Abcuv bcgiuut um
Uhr. Sonnragsschule nm 2 Uhr'Nachmit
tagS.
In der cvangclisch lutherischen St. Lukas
> Kirche. Ecke Hemiettn nud Euiawslraße, hält
! morgen jll Uhr Vormittags Pastor Keller die
! Predigt über I.Joh. 4, !>. Ädends 7 Uhr
! Kindersestlichlcit mit Detlaiiiatiouen, Beschee
' rui'g u. f. w.
! In der deutschen cvangclisch lntherischenK'.rche
in CatonSviuc wird morgen früh jll Uhr
> Pastor Dr. Ebeling predigen.
In der evcingclischcn Zionskirchc zu Cantou
wird morgcn, Vormittags Uhr,
Pastor Dr. Schwartz übcr l. Timolhium 1-lö
mit dem Thema: „die für alle Menschen glück
selige Bedeutung des Wcihuachlssestcs" predi
gen. SoiiutagSschule nm 2 Uhr Nachmittags.
In dcr evangelijch luthcrischen
' Kirche zu Gardcnvllle, Baltimore Countn, pre
digt morgen Vormittag jll Uhr Pastor C. G.
W. Sigeicn.
In der lutherischen St. Stcphaui - Kirche,
Ecke der Hauover uud Hamburzstraße, predigt
morgen früh Hit Uhr Pastor Heuulghaufeu.
lii dcr St. PeierS-Kirche an Bond-, nahe
Bankstraße, predigt morgen Vormittag 10 Uhr
Pastor C. :'l. Schlägel. SonntagSlchule !)
Übr Morgens nnd 2 Uhr Nachnilllags.
Ju dcr rcsormirtenZiouSkirche anAisqnith-,
nahe Eaystraße. predigt morgcn früh Uhr
Pa,wr G. Facins über Johannes 3, 16 mit
tcm Thcma „das heilige Weihnachtsfest."
Feicr d>S hl. Abendmahls. Abends 53 Uhr
Wnhi achleseier dcr SonntagSschuie. SamS
lag, den 31. ds., Abends >8 Uhr Gott.Sdienst
zum J-hreSabschluß.
In der 4. resormirten St. Johannes-Kirche
an Calvert-, nahe Zaratogastraßc, predigt mor
gen früh l«> Uhr Pastor Borchers. AbendS 7
Uhr Chnstfestfeier dcrSonmagsschulc, bei wel
cher Gelegenheit ein prachtvoll dekorirter uud
betcuch'.eler Christbaum vorhanden sein wird.
In dcr 5. rcsormirten St. Pauls-Kirche an
Canton-Ave., nahe Broadway, predigt morgen
püh ill llhr Pastor Bachmann über Eph. 3,
13 mir dem Thema: „die große Licbe GottcS."
AbendmahlSseicr. Abends 7 Uhr Kinderfest.
In dcr rcsormirten Jmmannels-Kirche, Eckt
Schröder und Saratogastraße, predigt morgen
siüh ill Uhr Pastor I. C. Hauser über les^»,
6. Abendmahlsseier. Abeuds 7 Uhr Kinder
fest und l 5 jährige StisluugSfcier der Sonn
togsschnle.
In dir deutschen Baptisten Kirche, Ecke Ca
roline nnd Hampstcadstrcißc, predigt morgen
Voimitlagsll Uhr und Abeuos Uhr Pa
stor I. C.' Kraft. Die Svnntaqsschule feiert
las WeibnachtSfest Montag 7 Uhr.
In der deutschen Methodmenlirche am Broad
way w.rd Sonntag Morgen jll uud Abend»
Uhr Pastor Geo. H. Maycr predigen. Vor
mitlags Fcicr dcs hl. Abendmahls, wobei die
Paftoien E.F. Siroter aus St. Paul, Miun.,
und I. Toiksen assiftiren werden. Montag
Abend j3 Uhr Kinderfest mil Conzeit und Bo
schecrung.
In der dentichcn Mclhodistcnkirche an Light-
Siraße, zwischen West- und Ostend-Straße,
wird morgen Vormittag um il> Uhr Vorm.
und Abends j3 Uhr Pastor I. G. Lutz predi
gcn. Sountagsschulc vou !>—jll Vormit
iagS uud von 2—3 Uhr Nachmittags.
In dcr Methodisten Kirche, Ecke Penn'ylva
nia-Avenue uud Mocherstraße, wird morgen
Vormittag jll und Abends js Uhr Pastor K.
W. Dii'ger predigen.
In der ersten deutschen Neu-Jerusalems-Kir
che, Ccke AiSquith uud Faycttcstraße, predigt
»ivrciett Vormittag llhr Pastor Rödcr über
das Thcina „die Gcbu.t Christi," Ps. 33, 1».
In der füusteu Ver. Brüder-Gemeiude, Ecke
Clinton Avenue und Georgestraße, hält morgen
jrüh 10 Uhr Pastor I. P. Smith die Predigt.
In der Evangelischen Kirche au McElderry-
und Shorlstraßewird morgen frühnmjtl lihr
uud Abends nm j3 Uhr Pastor I. C. Schors
predigen. Sonnlagsschnle Morgens um tt»
und Nachmittags um 2 Uhr. Religionsunter
richt für die Jugend jeden Samstag Nachimrla»
um 2 Uhr.
In dcr Emanucls Kirche der evangelischen
Gemeinschaft an Greene, nahe Lombardstraße,
wird morgen Vormittag 4ii und Abend» ist
Uhr Pastor I. Köhl die Predigt halten.
In der ersten deutschen vereinigten evange
lische» Kirche an Easteru Avenue ivird morgen
Vormittag jll Uhr Pastor F. Conradi übcr
LituS 2, il—l 4 predigen. Abendmahlsseier.
Abends 7 Uhr Gottesdienst mit Predigt üb»
tos 3. Gebot. Montag Abend 7 Uhr Wtih
nachtSbescheerung.
In der dritten Ver. Brüder-Gemeinde, Ecke
Fullon- und Lonibardstr., findet morgen, Vor
mittags jll Uhr Predigt von Pastor Licht, uiib
2 Uhr Nachmittags Sonntagsichule statt.
In der OllerbcinS-Äirche, Ecke Sharp- uud
Conwaystraße, wird morgcn Vormittag jll
uud jö Uhr Abends Pastor Krause predige».
In der Sl. Jalobus-Kirche, Ecke Eager
nud Aisqmth - Straße, findet morgen früh
um je Uhr die erste, Übr die zweite Messe,
um 10 Uhr Hochamt und Predigt statt; Nach
mittags 3 Uhr Andacht und hl. Segen.
In der St. Michaelskirche, Ecke Lombard-
und Wolsstraße, wird morgcn früh 5 Uhr
feierliches Hochamt, jö Hirtenmesse, l> Uhr
Hirlcnmcsi'e für Kinder, 10 Uhr feierliches Hoch,
cmt und Predigt, Nachmittag 3 Uhr feierliche
Vesper und Segen und Abends 7 Uhr Andacht
zum Jesu Kindlein und hl. Segeu stattfinde«.
In der St. AlPhonfuS-Kirche an Saratog»-
Straße findet morgen früh 5 Uhr feierliche«
Hochamt, j3 Uhr Hirtenmesse, s Uhr Hillen-
Messe für Kinder, 10 Uhr feierliche» Hochamt
il. Prcdigl, Nachmittags 3 Uhr feierliche Vesper
und Set,en und Abends 7 Übr Andacht zum
Jesu Kiiidlein und hl. Segen statt. Die Krippe,
welche die Geburt des Weltheilands vcrsinnbil»-
licht, ist von heute bis zum DreieinigkeitStage
zur Aussicht gestellt.
In der „Herz Jesu Kirche" in Cantsn wird
dcr Christtag wie in der St. MichaelS-Kirche
begangen.
In der „14 hl. Nothhelfer Kirche," Ecke »er
Monnt- uud Prattstraße, finden die An
dachten folgendermaßen statt: Sonntag Mar
gens j7 Uhr Frühamt, 7 Uhr Hirtenmesse, 1»
llhr Hochamt nnd Predigt, Nachmittag» 4 llhr
Vesper und heil. Segen.
In der hl. Krenzkirche an West , nah- Light.
Straße, hält Vater Voglmaii» Morgen» 5» Uhc
Ch:i'messe und Predigt bei limitirter Messe,
10 Uhr Hochamt. Nachmittag» Z Uhr Vesper
Consoltdirte
Ee: - so» Aaltmsre.
«lirc«u Nr. tv. Zoull,
«alüniore, den IÄ. N»«. lÄi./
t? «. Smi>>»/
Settrrte.

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