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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, January 26, 1883, Image 2

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Her Deutsche (5 orrespondcnt.
«altimore. 2«. Januar 1885»7
Nebelfiguale und »Hudrophou."
Tie ersten schrecllichen Nachrichten über
den durch den Untergang der „Limbria" ver
ursachten Lebeusvcrliist sind bis dahin nicht
abgeschwächt worden» wenngleich heute acht
Tage verflossen sind, seit sich die Finthen
über dem unglücklichen Schiffe geschlossen,
und so wird es denn wohl leider bei Dem
bleiben, was wir schon wissen. Um so reger
haben wir an die Arbeit zu gehen, derartige
Katastrophen in Zukunft zu verhüten.
Allüberall hört mau Lorschläge von größerm
oder geringerem Werthe zur Sicherung von
Schissen im Nebel. Auch wir haben solche
zu machen, und es würde uns freneu. wenn
ihre Nützlichkeit von Fachmännern erprobt
würde. Wir mochten beinahe dafür bürgen,
dasz sie Alles bewirken können, was wir uns
von ihnen versprechen.
Bor Allem rathen wir, daß jedes vom Ne
bel befallene Schiff, während es langsam
fährt, von Zeit zu Zeit, und zwar möglichst
oft, schwere weittragende Raketen in niedri
gem Bogenwurf und genau in der Richtung,
die das Fahrzeug verfolgt, abfeuern sollte.
Werden diese Raketen, welche so zu construi
ren sii>d, daß sie ein möglichst brillantes
Licht verbreiten und großen Lärm machen,
von einem anderen Schisse bemerkt, fo hat
dieses in gleicher Weise zu antworten, und
aus der Flugrichtung der vom zweiten Schiffe
abgefeuerten Raketen läßt sich dann mit
Leichtigkeit ersehen, ob die Richtung der bei
den Fahrzeuge eine divergireude oder con
vergirende ist.
Unsere beiden nächsten Porschläge werden
dem Leser vielleicht ein Lächeln abnöthigen
er wird sie vielleicht sür geradezu vsrrückt
halten, und doch sind sie praktisch und zu
verwerthen. Bekanntlich sind selbst bei'm
heftigsten Stnrme die tieferen Wasserschich
ten des Ozeans vollkommen ruhig. Aber
Nebel tritt niemals ein, während ein Sturm
wüthet. Ter Kapitän soll halten lassen, so
bald erdesürchtel,fich in der Näh? eines ande
ren Fahrzeuges zu befinden, und DaS auch
von Zeit zu Zeit thun, selbst wenn kein
Grund zu einer selchen Befürchtung vorliegt.
Ein telephonischer Apparat,fo constrnirt. daß
er dem Trnck des Wassers in einer Tiefe von
ny bis 4(1 Fuß widerstehen kann, wird her
abgelassen und wird den Offizieren auf
Teck sosort durch seine Vibrationen oder sein
Schweigen mittheilen, ob sich ein in Bewe
gung begriffenes Fahrzeug in der Nähe be
findet, oder nicht, denn das Wasser pflanzt
jede Erschütterung eben so treu fort, wie die
Luft, und weil treuer, als der Nebel.
Ob unseres nächsten und letzten Vorschla
ges wird es noch mehr „Schütteln des Ko
pses" geben, als Betreffs des soeben vorge
brachten. Wir behaupten, daß sich ein Te
lephon in solche Verbindung mit einer
Dampspseise oder einem Nebelhorn bringen
läßt, daß diese lärmenden Instrumente zwar
nicht artiknlirte Worte, doch Töne, mittels
deren man sich auf weite Strecken genau und
sicher verständigen kann, hervorbringen wer
den. Nicht möglich! hören wir schon von
vielen Seiten. Nicht möglich! hieß es auch,
als Morse verkündete, daß sein Telegraph
Washington und Baltimore in blitzesschnelle
Verbindung setzen werde. Heute hält min
Betreffs d:s Telegraphen Nichts mehr sür
unmöglich, und wir erklären, daß ein Elek
tromagnet uud ein starker Strom das Ventil
einer Tampipseise oder eines 'Nebelhorns so
bceinslnffen kann, daß es genau den Vibra
tionen der Membrane eines Telephon« fol
gen mnß. Gleiches ließe sich auch durch
den genöhnlichen telegraphischen „Taster"
erzielen, wobei das Morse'sche Alphabet in
Anwendung gebracht werden könnte, aber
wir sind der Ansicht, daß dnrch das Telephon
weit schnellere und umfassendere Kommuni
kation hergestellt werden könnte, wenn man
sich Betreffs eines Signalbuch? geeinigt hat.
Ties unsere Vorschläge. Wer sie verwirft,
ehe sie erprobt sind, handelt wie Die, welche
den Spanier O-ninola in ein Irrenhaus
sperrten, weil er behauptete, ein Schiff ohne
Rnder und Segel treiben zn können.
Forstschutz.
Ter BnndcSsenal hat endlich Etwas zum
Schutze unserer Forsten gethan. Es ist zwar
wenig, immer aber doch Etwas, ans dem als
Grundlage weiter gebaut werden kaun. Seit
einer Reihe von fahren hat unser Tarif-
System. daS nur Kapitalisten schützt, die
keines Schutzes bedürseu, die großen Holz-
Compogk.ie'n dazu veranlaßt, so schnell, wie
möglich, alle Bänme, die in irgend einer
Weise benutzt werden können, niederschlagen
zu lassen. Da schon seit Langem so ziemlich
alle großen Stämme der Axt zum Opfer ge
fallen sind, kommen jetzt auch jene Bäume,
die kaum einen Fuß im Umfange haben,
an die Reihe. Wird so weiter gewirth
schastet, wie jetzt, so dürste in zehn
Jahren kaum noch ein Fichtenstamm zu
finden fein, der sich für eine Zaunplanke
eignete. Ter Senat hat :',nn insofern
sür den Schutz des ForstuachwuchleS gesorgt,
als er die Einfuhr unbehauener Baumstäm
me jeden Zolles enthoben hat. Das Haus
könnte i,ia te Gescheiteres thun, als die Bill
ebenfalls zu paisiren und sie so balo. wie mög
lich, zum Gesetze werden zu lassen. Schonung
unserer Forsten wenigstens aus einige Zeit
ist selbst dann uicht zu theuer erkauft, weuu
wir an canadische Händler etwas höhere
Preise, als die unserigen es jetzt sind, zahlen;
denn schlagen wir unsere letzten Stämme nie
der, so sind wir ganz und gar der Gnade un
serer noch holzreicheu Nachbarn im Nordeu
anheimgegeben.
Die Belagerung cineS Gefaug
nisflS durch einen Vobelhaufen.
Gestern wurde gemeldet, daß ein Mob ei
nen energischen Angriff auf das Gefängniß
zu Shawuectowu, Jlls., gedacht habe, um
einen Gefangenen zu lynchen. Die näheren
Umstände, die wir jetzt erfahren, sind eigen
thümlicher Natur.
Am Samstag Abend wollte Patrick Hogan
(nicht Hohnes) nach seiner ungefähr eine
Meile von der Stadt belegenen Wohnung
zurückkehren. Hogan halte getrunken, es
war bitter kalt, und schon bei den letzten
Häusern der Siadt verließen ihn die Kräfte.
Er klcpste an die Thür der Hütte eines Far
bigen, Namens Porter Holmes, der ihn aber
zurückwies. A!s Hogan nun mit Gewalt
eindringen wollte, versetzte ihm der Neger
einen Axthieb in die Stirn nnb verriegelte
die Thür. Hvgan schleppte sich etwa IVO
?!ards weiter, bat eiueu Bürger, Namens
Menziner, um ein Obdach, wurde aber vou
diesem sowohl, wie von dessen Nachbarn,
welche Beide übrigens nicht bemerkten, wie
schwer der Mann verwundet war, zurückge
wiesen und sank dann, von Kälte und Blut
verlust übermannt, in der Straße zusammen.
Als er Sonnlag früh dort gesunden wurde,
lebte er nrch, starb aber bald, nachdem man
ihn in ein Gebäude gebracht.
Ein Inguest fand statt, und die Geschwo
renen erkannten, daß Hogan an einem Hiebe
mit einem scharfen Instrumente gestorben
war, den ihm eiue unbekannte Person beige
bracht hatte. Da Hogan kurz vor seinem
Tode auf Holmes als seinen Mörder hinge
wiesen halte, wurde dieser am Montag ver
hört und, da auch ein aller Neger, der den
Vorfall gesehen haben soll, Hogan's Aussage
bestätigte, festgenommen und eingesperrt.
Holmes leugnet die That nicht, behauptet
aber, nur in Nothwehr gehandelt zu haben.
Montag Abend verbreitete sich das Gerücht,
daß man beabsichtige, Holmes zu lynchen.
Scheriss Bruce begab sich sofort in das Ge
fängniß, wo er schon den Ausseher Wm. Bla
des und dessen Sohn bis an die Zähne be
waffnet aus der Wacht fand. Gegen Mitter
nacht schleppten mehrere Männer eine kleine
Kanone vor das Gebäude, Bald daraus tra
fen andere mit Leitern und Aexten ein, be
gannen gegen das Thor zu hämmern und
verlangten Einlaß nnd Auslieferung des Ge
fangenen, was natürlich verweigert wurde.
Sosort eröffneten sie dann aus Flinten uud
Pistolen aus das Gefängniß Feuer, und der
Scheriff, der Ausscher uud sein Sohn, die sich
gut gedeckt hallen, antworteten lebhaft mit
ihren Revolvern. Es wurden etwa Z(> bis 60
Schliffe gewechselt. Tann versuchte der Mob,
sich seiner Kanone zu bedienen. Das Zünd
kraut brannte ab. nicht aber die Ladung, die
durch den feinen Sprühregen, der zur Zeit
fiel, feucht geworden war. Jetzt wurden die
Belagerer der «ache müde und „verkrümel
ten" sich, da sich bewaffnete Bürger zu zeigen
begannen, gegen 2 Uhr Morgens.
Eine sinkende Stadt in Penufyl
vanien.
Telegraphisch wurde bereits kurz gemeldet,
daß der Boden unter einzelnen Theilen der
Stadt WilkeSbarre in Pennfylvanien plötz
lich zu sinken begonnen hat, und die Ein
wohner dadurch natürlich in den größten
Schrecken versetzt worden sind. Jetzt erfah
ren wir von Ort uud Stelle des Weiteren;
Tonnerstag früh wurden die Bewohner
der Stadt durch die Nachricht, daß der Bo
den über eii»er alten Mine, die früher von
der „Telaware-Hndson-Kohlen-Lomp." be
arbeitet wurde, beträchtlich gesunken sei, in
die wildeste Aufregung versetzt, denn ein
Theil der Stollen dieses Bergwerks zieht
sich durch WilkeSbarre hin. Die Bodensen
kung trat ein, während noch viele der Meu
scheu, welche an den betreffenden Stellen
wohnen, sich in ihren Betten befanden. Aber
mau kann sich vorstellen, wie schnell sie die
selben verließen, als sie plötzlich eine» Don
nerschlag vernahmen, und ihre Gebäude hin
uud her zu schwanken begannen. Im Nn wa
ren die Straßen mit nur nolhdürstig beklei
deten Männern, Frauen und Kindern ge
füllt. Zuerst glaubte mrn, daß ein Erdbeben
eingetreten sei. Die Erde schien in steter Be
wegung, und man hörte überall das Krachen
von Balken und herabstürzenden Zimmer
decken. Wenige Minuten später legte sich je>
doch der und nun konnte man der Ur
sache des angerichteten Unheils nachspüren.
Man fand mit Staunen, daß sich der Boden
ans weite Strecken hin tief gesenkt hatte und
überall geborsten war. Aber erst, als volles
Tageslicht eingetreten war, konnte man den
Schaden in seinem ganzen Umfange überse
hen beinahe 3V Acker Boden hat
ten sich gesenkt, und Kidder-nnd Scott-Str.,
Beide dicht bevölkert, hatten am Meisten ge
litten. Diese beiden Straßen sind von vielen
Erdspalten durchzogen, die unter die Häuser
laufen, und das Pflaster ist überall aufge
wühlt. Daß die Gebäude unter solchen Um
ständen ebenfalls schwer leiden mußten, ist
wohl selbstverständlich. Wären sie ans Zie
gelsteinen erbaut, so wären sicherlich viele
von ihnen sofort eingestürzt. Aber felbst das
starke Holzwerk ist vielerorts geradezu
rissen, Thüren nnd Fenster zersprengt, nud
überall sind die Gypvbekleidungen der Wände
und der Decken zerstört worden. Die
niente mehrerer Gebände sind so sehr ans
ihrer ursprünglichen L!age gewichen, daß es
wunderbar ist, daß die Häuser nicht schon zu
sammen gestürzt sind.
ES ist nicht möglich, letzt schon den Ge
sammtschaden, der ein sehr großer sein muß,
zu berechnen.
Was die Ursache des Unheils zu sein scheint,
ist, daß die Stützen und «treben, welche bei
Aushöhlung des etwa !!W Fuß unter der
Oberfläche belegenen sog. „Baltimore Stol
lens" des schon genannten Bergwerks errich
tet wurden, versault und zusammen gebro
chcn sind. Die Mine wurde aber erst vor un
gefähr acht Jahren als völlig ausgenutzt aus
gegeben, und deshalb behaupten erfahrene
Bergleute, daß das Uuglück nur dadurch an
gerichtet worden sein kann, daß man die Psei
ler gestohlen hat. Die Bewohner des so schwer
bedrohten Stadtthciles haben diesen verlas
srn nnd sicheres Obdach aufgesucht.
Priuz ärarl.
ES waren vier Brüder: der geistreiche
Friedrich Wilhelm, der zur Zeit der Revolu
tiou von aus dem preußischen Throne
saß, Wilhelm, Karl und Albrecht.
Friedrich Wilhelm I V., der Monarch Man
tenffel'S nud Aaumer's, starb zuerst. Ihm
folgte im Oktober IN2 sein jüngster Bru
der, der hagere, trockene Albrecht. Unglück
lich verehelicht, wie er war, lebte er „mor
ganatisch" mit der Tochter des Generals von
Rauch.
Jetzt ist auch der dritte Bruder, Prinz
Karl, dahin gegangen.
Er war von Hause aus eiu guter Bursche.
Rauchte stark, hatte seine Freude an Renn
pserden und spielte auch eiu wenig Soldat.
Ueber seiuer Gerheiraihung waltete ein
eigener Uusteiu. Nachdem er nämlich die
älteste Enkelin des Freundes Göthe's, Karl
August'S von Sachs,n-Waimar, heimgeführt,
sand die jüngste vor den Augen seines älte
ren Bruders Wilhelm Gnade. Mit diN Jah
ren erwuchs daraus aber eiu Mißstand. Denn
die jüngere (AuguftiN wurde deutsche Kaise
rin, und die gute dicke Prinzessin Karl mußte
sich trotz ihrer Ancienncläl mit der zweiten
Geige in Berlin begnügen.
Ob die hieraus fließenden unerquicklichen
Szenen oder eine Eigenthümlichkeit seines
Temperaments den Prinzen unwirsch mach
len, düiste schwer zu sagen sein. Thatsache
ist indeß, daß er im Jahre 1848 der Wau
wan war, sür den man den „Prinzen von
Preußen" (jetzigen deutschen Kaiser) sälsch
lich aukgab. Er war es, der Friedrich Wil
helm IV. deu Rath ertheilte, Kartätschen an
zuwenden, nick der vor „halbherziger Nach
giebigkeit" ernstlich warnte.
Zur Belohnung dafür und um seiner
prinzlichen Stellung Willen wurde er später
zum „Generalfcldzeugmeisler und Chef der
Artillerie" ernannt. Doch hielt er sich von
piaktischer Betheiligung an «szenen. bei de
ren Kanonenkugeln flogen, weislich sern.
Seine letzten Lebensjahre waren, zumal
seit drin Tote seiner Frau, ganz dem Stu
dium des Tabackranchcns gewidmet. So
lieble es der Zweiundachrzigjährige, mehrere
Cigarren ans einmal aus einer besonders sür
ihn conslruirlen Maschine zu rauchen.
Was ihm au lärmendem und nicht lär
mendem Patriotismus fehlte, hat er durch
sein Herhalten auf dem Todtenbette völlig
ersetzt. Deur mehr kann man doch wahrhas
tig von Keinem verlangen, als daß er mit
dem Ruf: „es lebe der Kaiser!" auf den
Pen hinüber geht.
Uebrigens hat er neben verschiedenen
Schattenseiten auch ein großes Verdienst.
Er hat das lieblich-geschmackvolle Jagdschloß
Glienicke erbant, da, wo die Havel aus dem
blaxen Jungserusee tritt, um sich Baberts
berg zuzuwenden. Uud aus der elenden Sand
diine. die es in den Tagen Friedrich Wil
heln 'S 111. war, hat er einen grüuwaUen
den, tränterdusieudeu Park gemacht, indem er
uralte Eichen uud Buchen mit ungeheuren
Kosten in der „Manche" ausgraben uns un
ler starker Bedeckung auf Wagen nach deu
Potsdamer See'n schaffen ließ.
Jrmitten dieses Parkes, da. wo der roth
blinkende Thurm von Nikolskoj über das
dunkle Walser der Havel und die lichte
Psanei.inscl dahinter ragt, hat mau seine
Gebeine beigesetzt. (Am.)
N o t i z c n.
,„.E S ist eine ernste Probe ersten
Na ug es," so sagt die „N.-?>. Slsztg.."
„welche die leitenden Staatsmänner der letzi
gen sranz.Republik zu bestehen haben, und die
noch dadurch an Bedeutung gewinnt, daß das
sehr bald des Haders in der republika
nischen Partei müde, seiue eigenen Wege ge
hen würde. Clemencean ist zwar ein ge
wandter Parlamentarier, aber es ist heute
schon fraglich, ob er in seinem jetzigen Wahl
bezirk Monlmartre wieder gewählt werden
könnte. Freycinet dagegen ist populär, je
dcch fehlt ihm nicht nur die Lergangenheit
im Vergleich mit Gambetta, sondern auch das
zündende Wort, welches die Zukunft be
herrscht. Die republikanische Partei in der
Deputirtenkammer ist auf dem Standpunkte
angelangt, wo ihr die geistige Verbindung
mit der Nation abhanden zu kommen droht,
und jene materielle, welche jeder Deputirte
mit feinen Wählern durch die erdenklichsten
Protektionen herzustellen sucht, sührt nnans
weiblich zur Anarchie in der Politik und zum
Ruin der Finanzen. Parteihader im Parla
ment und dementsprechend Entfremdung der
Nation, sowie wirthschastlicheZersplitterung,
Das ist die Signatur dergegeuwärtigeirpoli
tilchen Lage in der Republik, und wenn darin
nicht bald eine Aenderung zum Bessereu her
beigeführt werden wird, so werden diese Zu
stände zweifelsohne den Gegnern der beste
henden RegierilngSform zu Gute kommen."
Das „Tagbl." bemerkt: „Die dritte Re
publik in Frankreich hat bisher viele Dumm
heiten gemacht, aber auf einem Gebiete we
nigstens erwirbt sie sich trotz einiger Fehler
im Detail unvergängliche LZerdienste um
Frankreich, auf dem Gebiete des Bolksschul
wesenS nämlich. In den Jahren 1871—1881
sind 8688 neue schulen gebaut, deren 8!)S9
neu eingerichtet und in 12,-'< lv das Schul
Mobiliar und -Material verbessert, ergänzt
oder neu angeschafft worden. Es hat Dies
eiue Ausgabe von 205,647,714 Francs ver
nrsacht, wovon 133,531,859 Francs auf die
Gemeinden uud Departements entfallen. Um
das Schulzwang Geseiz völlig durchfüh
ren, bleiben noch 27,475 neue schulen zu
bauen, neu einzurichten nnd 31,05»
mit dem gehörigen Material und Mobiliar
auszustatten. Alles Dies wird noch 711>,-
630,738 Francs an Kosten erfordern, wovon
460,343,386 Francs dem Staat und 316,
087,15.' Francs deu Gemeinden und Depar
tements zur Last fallen würden."
Tagesmuigkeiteu.
Die Gesetzgebung von Ohio be
räth zur Zeit über ein Gesetz, welches es den
Gcsnndhcitsräthen zur Pflicht macht, in re
gelmäßigen Zwischenräumen alle Schulen
des Staaies zu besuchen.
Ueber den Bankerott der Spirituosen- und
Bndweiser Flaschenbier Firma E. Conrads
Comp, inSt. LouiS erfährt man jetzt, daß
die Passiva G 543,478.18, die Aktiva H 107,-
703.81 betragen. Man glaubt, daß es der
Firma gelingen wird, ihre Thätigkeit wieder
aufzunehmen. Ein St. Lonifer Blatt be
merkt : „Zu anderem Ungemach kamen die
Verluste, welche die Firma durch die
bitions-Amendements in Kansas und lowa
erlitt. Ihre Schuldner versteckten sich dahin
ter, um Zahlung zu verweigern» und Collek
tiouen in diesen Staaten wurden sast unmög
lich. Die Mississippi-Ueberschwemmung vom
letzten Frübiahr machte viele Schuldner zah
lungsunfähig, und schließlich stellte es sich
gar heraus, daß die Flaschen, für welche die
Firma mit einer Glasfabrik einen Tontrakt
abgeschlossen hatte, die unangenehme Eigen
schaft batten, zu platzen. Dadurch wurden
kolossale Verluste verursacht, welche die Firma
decken mußte, wollte sie ihre-sauer erworbe
nen Kunden nicht verlieren."
Noch verrückter, als der New Yorker Ban
kier, der sich verpflichtet hat, einen Monat
lang täglich zwei Wachteln zu verzehren,
ist ein Philade lph ier, Namens Ed
mund Spencer, der sich anheischig gemacht
hat, eine Woche lang täglich ein Quart des
zur Zeit wieder in sehr schlechtem Gerüche
stehenden und beinahe ungeniejzbarenSchuyl
killwafferS zu trinken. Er hat schon mehrere
Quarts herunter gewürgt, aber die Sache
fällt ihm sehr schwer. Wie wär'S, wenn, um
der guten Sache willen, unser großer Wasser
freund St. Daniel sür ihn eknfpränge?
DrTz. «. Wcbb.
Sadnar,«.
Gallo.- u. Liberrystr. <Ott,l2,l2Mii>
verleiht
M»,I «ervensteiigteit.
gesunde»,
bei allen
Kohlen nnter Dach.
Slle Büreaur, .<loi>ltttbö!e, Werste und Dampsiäge
Svlilicrhoizu. >3chcithol,.,
9!.
Leichenbestatter,
Hanoverftrale.
nie!,» überschreitend. >S iAenrl sür einmalig«
Infertil?».
Todesfälle.
ES entschlief^
Gestorben D.
Neue Anzeigen.
Teutsche Gesellschaft von
Maryland.
s»en t?esei>lchas« von Marvland" sür das .".ahr
v'iaas Bocke. Nr. uÄ^e"üd-cl!ar>esstr.
H. v Kapff, Nr.
Willi Numsc ll, Är. 18. Ligdisir.;
<lbrist. «r Nr. V^rresir.^
Heiiir. Wiiken«. Nr. 122. West Üombardsir.
Wilbcim Easpaii, Nr. t!! 3, Peiinsvlvaiiia Nvc-
Stessen«. Nr. ."«i.FeUstr.;
Nr. W>lir, Os^Praltsir.:
Silietür d»r
I»I ? Wiiken«. Nr. 122, Wc'l-Loiub^rdsii.
H. G. Hilke», Nr. k», Sud-Gai-slraße.
W. A. Ariek, Nr. 5,1, lüeringionslrahe;
W H. Brune, tun , Nr. !j!t, ?t. Prallste.;
Dr. Wilhelm Gombcl, Nr. I?<Z, Tud-Sh«p
Dr Ä Bvlim, Nr. tZ!>, j>a>iooersirasie^
?i. V. W. Mailiteu. NrOst Äaliimoieir.'.
Deutsche Gesellschaft von Mary
laiid.
Sud Lsl>7.llcSHtaße.
iter Eei'urtSlaa vou ThomaS
Paine,
Aufgeichant, Wirthe!
ilchtTvkfiiSjiZsßiinel.
B c.l!ir'<l. Velair Noad.
~Kuickcrbocker
Lebens Ler> ciierung« - i«eseNsci»ast."
Heinrilti <?.
Änickerbocker
<2O lZ) L P. H'ciinighausen, Lekr.
An die Policen-Inhaber
Heilmittel bei Blattern nnd Diph
theritiS und Vorbengemittel.
chenA <somv , Nr. Nord <scntral-Ave
(s^lascte des ,'.^>ll 11V^IXx,'' hat er
Rauft'S Haar-Erneuerer,
O Cent« die Flasche,
Naffe Keller. Nasse Keller.
P. Brandt, Nr. tl, Ost^Pratistraße.
?l.
«r. >. «econdstraSe. Ecke Maries svacc.^
Gut verfertigte Hobelbänke
sind ;u haben bei U. Schmitt, Sir. OK-Ea
gerkraSe. lJuni!Äj,l2S!te)
Cökei Coke! Cöke!
Eoufolidirte GaS-Compaguie der
Stadt Baltimore.
«omptvir;..'. Nr. l», «outhstraAe.
S2.S« pro Fuhre.
die dem als höchV
Au die Damen.
Auktion! Auktion!
Nr. 126, LeLiugtoiuTtraße,
Sanistag Vormittag um 11 Uhr beginnend.
Unterkleider,
Putz Waaren,
Bänder,
Herren- uud Tamen-
Halsbekleidnngöartikel,
W'cderverlausern »»d (Zonsum-nt^n,
Letzte Tage
-des-
Abwickclimgsiicrkaufcs
von
Neal, Armstrong ck Comp.'s
Waarenlager!
Wir öffnen unser Geschäft jedeu
morgen, früh 1t) Nhr.
ES gibt BargaiuS in
Kleider-, schwarzen n. Seidenstoffen, fertigen
Anfügen, Shawls, seidenen nnd tuchenen Ue
berwürfcn, linnenen und weißen Waaren,
Wolldecken, Baumwolle und Flanellzeugen,
Unterkleidern voK Merino und Mousseline,
Strümpfen, Handschuhen, Taschentüchern,
Spitzen, Stickereien, Putzwaaren. Schuhen,
Porzellan- und Glaöivaaren, in der That in
Allem.
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Wiederverkäufer
Kmil G. Karl,
Kr.lv, Commerce-, vberhalbPrattstr..
Baltimore, Md.,
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Waaren.
Alleiniger Agent für die Ver. Staaten von
E. H M. Bollutann'S
in Bremen und Hoya, Deutschland,
"'^Wein-Essig'
Vrämiir» in Vari« 1»»?.
Vrämiirt in Bremen 1??^.
Für den Familiengebrauch.
LouiS H. Reitz Lt Bruder,
frische Erbsen^k i>^s eu^Z «rietmehl.
LouiS H. Reitz Lk vr.,
Mike von Hanover- und Sainden -S»ra<e,
(S 3-1 dem Markte gegenüber.
Brauuschweiger Cerdelatwurst,
Geld auszuleihen
Benjamin Li Comp.'s
Darlehen- und Bank-Comptsir,
Benjamin sckc» Gebäude etablirt».
bi< Bbentt A Uhr; Oamftag» bit tv Uhr
Obend»
Prioat'Eingang vir. SI, Oft-UavetteNraße.
<S!ov.l.^2Mt«)
Neue Anzeige«.
Bester Platz
von
fttberplattirteu
filberplattirteu
silberplattirteu
silberplattirteu
filbervlattirtcu
Waaren
Eöe Calvert- uud Germaustr.,
bei
Chas. W. HamiS 5 Co.,
Fabrikau ten.
Größtes Lager! i t Niedrigste Preisel
Größtes Lager! > Niedrigste Preise!
Größtes Lager!) ( Niedrigste Preise!
BrashearS Si Williams,
Musikalische Zustrumeute.
Ktügel, tafelförmige Uianos
Pianinos.^
Diese Instrumente kennt das Publikum seit
nahezu fünfzig Jahren; sie haben nur
»uf Grund ihrer Vorzüglichkeit einen
erkanften hervorragenden Rnj
Tonfülle,
«uscklag,
Nusführuufl der Arbeit
Dauerhaftigkeit.
Keörauchte Uianos
in großer Auswahl un-o zu allen Preisen bestiwdis
Smith'fchen amerikanischen Parlor - Orgelv
Wi!h! Knabe K Co.'/"
Nr. LOT und 2YB, Wcst-BaltimorestraZ:.
«21S >
Bestmdne BüMins
Eine Gelegenheit zur Erlangung seltener
B a r g a i ii S.
zvb«» ?22s.'' '
' s>a.inio, l > .o'.iai,
Für jedcS Instrument wird
flarautirt.
Georg Willig K» Comp.,
Nr. V, Nord-Lharles-Straße.
Earv iclie Arzell, ,u redu,ir»en Preisen.
Spezielle Bekanntmachung.
Ich habe jetzt einen größeren, einer
eleganteren und in jeder Beziehunc
< V ! Vollständigeren Vorrath
Pianos nnd Orgeln,
Tteinwah Söhne'S
Henrd F. Miller's j
Kranich S Lach's <5
"ebriidcr Haines' > »»V «
D. Pease 6 Co.'sZ 1
Der Verkauf geschieht gegen Baarzahlunx
oder auf Notenzahlungen oder gegen Mieth.
Geld, bis dieses dafür bezahlt.
> Mafon » Hamlin'»,
II» Ii» > Ecorge Woods L Com»/!
' Wilcvx 4 White's.
Otto Sntro,
Rr. 207. West-Baltimorestraße.
<Arrill6.l2Wte)
Flügel, Tafel - PianoS
und
Piii n» no s.
1878 er Weltausstellung in Paris
Jas Aiano
brillanter Ton,
gefälliger Ton,
gleichmäßiger Ton.
tadelloser Mechanismus,
leichter Anschlag,
künstlerische Vollendung,
außerordentliche Dauerhaftigkeit.
Jedes Piauo ist eiu Kunstwerk,
vollkommen im Entwurf,
vollkommen in der Arbeit,
elegant im Aeußereu.
Karl M. Stieff,
Nr. S. Nord-Libertystraße, Baltimore, Md.
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