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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, August 20, 1885, Image 3

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Lerlangt-Fraue» snd Mädchen.
tem sprechen)
in Nr. 4t. «est Nager-, nahe tlharles-Itraße.
(IVS-SVI)
» c"' gutes MZdchen, um in der
» Küche behtilftich zu sein; gute Re
ferenten werden verlangt. NachzusrageninNr.?iK.
Lombard-, Ecke Pacastraße. (ISS-2W)
» Frauenzimmer, um in einer
» »adril Säcke zu schneiden. Nach
zufragen in der Sack-Fabrik Südost tKcke Pratt-
und Southstrasje. (1»S)
tüchttae Haushälterin für
» einen einzelnen Herrn, «dreisc:
~«. 8,," Erp. »Ä. Blatte». (100-201)
AersltNgi: ard?l^^^a u -ag en > n"Nr,^!i?"
»rown'« Lane, Frederick.Road. <!»!>>
' Hei j e!" e -
gute Heiinath für eine ze-
sedte Person. Wittwe oder ledig,
skr die Hausarbeit w einer Familie von
HetSter, SovanStown, Baliimore-Co.(1»S-!N
» ein guteS Mädche» für allgemeine
> ' ciiicr
zwei Mädchen: eins sür gewöhnliche
Arbeit und das andere zum Kochen
«nd bei der Hausarbeit behülfiich zu sein! guter
so«-Rv»N«t/Ecke ' cl!>7-!>>
. ei» Mädchen zur Wartung grö-
» Berer Kinder; muß leichte '.'aus
war.'» ?"s" Wc«!Vomt>arditrasie.
Berlangt-Mäuner und Knaben.
« Säger in I. ü. Thiemelier
. Soinv.'sKist-n-»abrik.Nr,»U«.
Süd-Earolineftr.; vier stetige Zäger finden Be-
nni eier. ,
» Zwei starleJungen.die Etwas von
» Klempner-, «chtoster-oderGtirt
<Süd-«utawf»ratze, (1^0)
gute Fresko-Maler. Zu
» erfragen in der Kirche an Hrank
»»»-, nahe Fremonlstraße. (IM)
» um
Nachzufragen bei Geo. A. Nr. ttitt und
svt, (l9t» 2c» 1
» e>n erfahrener Luschneider iu Nr.
. Zt i.Weft Baltimore,traft«.
IISB-S)
Anlangt:
«trotze. (i»s-u)
» zwei Tchuhinachcr! einer sür neue
» und der andere für Flickarbeii.
Nachzusraqen bei I. Lauterbach, Nr. S7»,tsanto„-
«lvenue. ciW-S)
ein Bäcker als erste Hand bei Jo-
Hann Schul, in Nr. t»s. «i»-
quithstratze.
ein starker Junge, um die Bäckerei
Ä>er»ltNA». zu lernen. Näheres in Nr. t<»-t,
Richmondflrasic. (1!>01
»K»ein guter Grobschmies, womöglich
ein lediger. Nachzufragen bei
Tottlieb SchiiPP an der Philadelphier Road. nahe
der Zoll-Gate. (100)
Äer!ttNAt! oder Gurt
ler-Arbeit gelernt haben. Nachzufragen in Nr. 4,
Snd-SntäWstrafie. (199)
A>erlüNHt » zujmgeitin Nr. Sol,
rick-Avenuc.
Verlangt im Allgemeinen.
» Schneider und Mädchen sar gute
AteNtlNgl. Shoprocke. NäheresinNr.47!l.
Dst-Vagersirafic. ,I0!>>
->4Si!cr-verbcrge.—Bäcker, die Arbeit haben woi-
X» len, sowie Farmer, Handarbeiter und Prosessio
«lfien jeder Art können Arbeit bekommen bei Hein
rich Becker, Nr. SU«. R-rd-Bondstraftc.-Sost.
und Logirhaus. (AugLg.l^Mte)
Deutsche» Arbeit» - Sta»weifu»i,S - «üreau,
s' Nr. 77, Süd-Sftarpftrafte. unter der Aus
ficht der.Deutsche» Gesellschaft.«-Diejenigen.welche
deuqche Handwerker, Arbeiter und Dienstboten zu be
schäftigen wünschen,wollen sich persönlich oder in fran
kirten Briefen an den Agenten der Gefellschaft, Hrn.
Julius Conrad, Nr. 77, Süv-Sl,<»rvstrakc, wen
den, welcher unentgeltlich Auskunft ertheilen wird.
,Jan2«,lJ)
Nachweis von
Arbeit. Nähere Auskunft ertheilt in solchen Fällen
«uguft Walter. Nr. SS». ?nd-«roa»wav.
(Juiii2o,ll)
Änzeigen.-Stellengesnlhe.
c>n zuverlässiger lediger Mann
sucht unter öes»eidenen An
jprüche» Beschäftigung. Nr. tl>!!, Züv-Woliftr.
Anzeigen.-Kost nnd Logis.
cx>eütsche .«oft und Lo«iS im Privat-Haus Nr.
«l Frau Weisel.
Mehl-Anzeigen.
p/rrLki'r i
Uate«t-«oS«r-»ai»»«mehl. au« Maryländer
und Birginier Watzen hergestellt, wegen seiner Rein
heit und Reichhaltigkeit an «leber, vhoSphorsauren
Salzen und anderen nährenden Eigenschaften be
lühmt.
«erlange von Deinem Srocer
»atav»«o-»«perlativ,
VaU»p»c--iYa«ttten.
V«tap«co-»xtra,
«a» Heurq
«ord-«otut»r zsamtlio«,
»he,»peare-«xtt-.
»«»sard-Familte«.
vrauge-Vrove-Witra.
Matapsco - Alouring - MiTs.
Buh,-Steine 1774 Walzen 1882.
v. H.. SamdrM, Zi-lanukaotlu-wA-vomp.,
llulilB,lSl Büreau: Nr. »S. Tommercestr.
Medizinische Notizen.
Nil 111
V I«»»» » V » «.»»Nr-!
Nervenschwäche.
Männer, welche die vollkommen« «Sesundftett,
»Slliae ManneSkraf» und geschl.chtliche vner
«ie.o!>n« Mcdizinirunq »es Ma<icn»
d^n"?Marst'on"«olus""ftndenV^Zungen^^!än
perfchwnche, Lcbenstraft-«rs»öpsung. vor
zeitigem Welken u. s. w. leiden, wird eS besonders
niiden, diese Abhandlung »u Rathe zu ziehen. Krank
heiten der Vorsteherdrüse, der Nieren und der
Blase wirksam geheilt ohne Anwendung von In
strumenten. Empfohlen von Tausenden, die kurirt
wurden. In Spitälern und von Aerzten in Eurova
und Amerika eingeführt, «s» Hovcnbrüche (Varl
cooele) ohne chirurgische Behandlung geheilt. Versie
gelte Abhandlung gratis. Man adressire:
Dr. Hans Treskow,
Nr. 4K, West t 4. Straße. New-York,
Das Gesundheits-lSehetm»»itz.
Das Geheimniß der GeMdheir besteht
darin, das System lräslig nnd energisch -,u
erhalten und Ärankheilen gan; aus ihm;u
vertreiben. Durch den Gebrauch von Dr.
Chalmers'Helltinktur läßt sich das
stem reguliren; sie befreit es von allen Unrein
MAteiten und macht es gesund und krank
heltsfrei. Sie »st die beste Arznei gegen Dys
pepsie und alle Leiden eines in Unordnung
gerathenen Magens. Gegen Nerv'ösität hat
sie nicht ihres Gleichen; sie heilt Nerven
schwäche, nervösen Kopfschmer;, Schwer
muth, Neuralgie und alle anderen Nerven
leiden. Schwache nnd durch irgend welche Ur
jache entkräftete Personen fwden in ihr ein
vorzügliches Tonitum. Man gehe sicher, daß
man diesen Artikel bekommt, und nehme kei
nen anderen. Preis Hl die Flasche. Bei
Seth S. Hance, Nr. IVL, West-Balti
moreftraße, zu haben. (233-)
ZM-Ein unaufhörliches Husten
vernimmt man überall im Lande, ein Be
weis, daß Viele an Erkältung leiden und lei
den werden, wenn sie dagegen nicht Etwas
thun. Das große Heilmittel Hance's zu
sammengesetzter Andorn
Lz'rup ok ttoroliounik) kurirt Husten und
aÜe sonstigen Hals- und Lungenleiden. Fri
sche Erkältungen hebt er oft in einem Tage,
alte Fälle oft in wenigen Tagen. Bei chro.
Nischen Affektionen und alten Leuten gieb! eS
fast gar nichts Besseres. Er wirkt auch bei
Kindern ausgezeichnet. Versucht eine Fla
sche und nehmt nichts Anderes. Preis 25
und bv Cents. Bei lseth S. Hance,
Nr. 108, W.-Baltimorestr.. zu haben. (233-)
>E° Alltäglich sieht man viele
Personen mit hartem kurzen Husten her
umgehen, der nach und nach ihre Lungenflü
gel verzehrt und, wenn ihm nicht gesteuert
wird, in Schwindsucht üb-rgeht. Da» beste
Mittel zur Herstellung der Heilung iß der
Gebrauch von Hance's zusammengesetztem
Andorn - Syrup (Compound ok
tloi-vlivuutl), das alte, aber wohlbewiihrte
Heilmittel. Es beseitigt auch bölen Hals,
Heiserkeit, Luftröhrenast Entzündung, Keuch
husten und alle sonstigen Hals und
Affektionen. Preis 25 und 50 Cents die
Flasche. Bei Seth S. Hance, Nr. 108,
Wep-Baltimorestraße, »u habeu. (2Z3-)
Anzelgen.-Zu verkaufen.
ein Haus nebst (IroLery-,
Prov,sionS-2tore u. Bäk-
Nr"t<N»^<s "
Au verKausen: Wh/.' 5-hM
Pcterstrasic, Nr. 56 und 4t. Näheres bei Peicr
Lttmann, Str. S 3, Wheth-, Ecke der St. Peterstr.
(!»«-»)
Au verkaufen: - Gabst.!' U
fetzt leer stehend. Nr. 4»2, Ost - Eagerstraize.
und Nr. 41», Ost-Chasestraße. Nachzufragen bei
Henri, L. Bra«. Nr. 14, Süd-GatzstraKe. cl»7-)
'S,» e'" Eonditor-rasen nebst
LU Vernuuien. E S ,2r-me salon. Nähe
res zu erfragen in der Srped. dS. 81. <IS7-i>)
Salon erster Kläffe?
verullnltll. ÄuleßcrkauiSgrüiide wer
den angegeben. Nachzufragen in Nr. SN. Or
lcaiissirafsc. (19l,!»>
Zu.. Erkaufen
qcrNr!zSz/Nord-Bondftras!c, zwischen Chew
ünd Eagerstraße. (1!Z5.8,201>
ZU verkaufen.
ProvisioitS-Geschäst, das jährlich ein Baargefchäft
von k.ZO.VVO thut, zu treten. ES befindet sich aus
der
Thomas Vruseup, Nr. Zii?, Ost-Faqeltes!rajje.
(ISS-)
ZU verkanten:
und bis im^osMcheii
lastc"" Nachzusiag">"bei' vhrisl!c'orft,
Oft-Baltimorestrafie. <lyy->
bei 102 Fuß; je t37S. .seiner sieben Häuser mit
Allevl Grundstücke bei 7?! je k4VO: niedri
'
ZU verkaufen^^
Preis 8 Zimmer. Äiachzufrazen bei ThoS.
E. Masson, .)ir. S 3. Nord ivroadwaq- (1«!2 >
ZU verkaufenden,2» ts^und^nZ
Eck-i!aden Nr. t»4, Nord->sastlcstrafte, nahe dem
North-Vastern-Markt-12>j Fuß Fronie und Lll
Fuß tief mit einer Alle« im Hintergründe. Näheres
bei Wm. <5. tsodd, Nr.SVK und »N», Alice Ann
straße. Baltimore Md. (Mai2Z.3Mtel
Wagen!
schwerer Wagen zu den
niedrigsten gegen monatliche oder
wöchentliche Zahlungen an und aus Bestellung,
Vaxrou-Wageil eine
(Juni3o,lJl Nr. t»3. Vhestniit-Strafte.
dermiethen.
'S,» e>n altetablirterßier-Sa-
vernneilien. lon u. kioaräin»? tt >use
Nr. Sl, Harrisonstraße. Zu erfragen in Nr. 53, ne-
(IS3-2t>oi
Zu vermiethen: s/yM
und Nr. 442. Ost-Eagerstraße: Wohnhäuser Nr.
4iZK, Ost-Eagerstr., Nr. 412, 43ti, 44«!, 4stg, 528,
Ost-Chasestraße,Nr. KS, BarneSstraße, Nr.», S!>u
terstr., Nr. 452, 233, Nord- Wolsstraße, Nr. 414,
416, Hofsmanstr., Nr. lO, 2t^Horn^stras!^Nr.
Biddlestraße. Näheres bei Henry L. Brack. Nr.
t 4. Süd-Gaystraße. (IN7-)
Zu verkaufen oder zu vermiethen.
Ztt verkaufen over ;u vermiethen:
die „Surry-ffarm" an der verlängerten Ost-Monu
mentstraße, für eine Gemtise-Farm oder Milchcrc!
geeignet. Zu erfragen bei W> W. Dungan am
Platze oder bei «. D. Vamdin Nr. »«. Süd-
Broadwan. (155,8,21)1,4)
Mnstkatische Instrumente.
Flügel. taje.sZrnnge Piano^
Pianinos.
Diese Znstnimente kennt das Publikum seit
nahezu fünfzig Jahren; sie haben nur
auf Grund ihrer Norzüglichkeit einen
unerkauften hervorragenden Ruf
welchem »«folgest« al» u»erret»t dastehe«.
Tonfülle.
Anschlag,
Ausführung der Arbeit
und Dauerhaftigkeit.
Gebrauchte PiansS
in großer Auswahl und zu allen Preisen beständig
aus Vager, darunter etnigc unserer eigenen
Fabrikate, jedoch nur wenig benutzt,
«»einige »ge«te« für »i« berühmte«
Smithlchen amerikanischen Parlor Orgeln
und solche
aus anderen Fabriken erster Klasse.
Wilhelm Knabe öt Eo.,
Nr. LV4 und 206, West-Baltimorestraße:
Nr. lis, 5. Avenue, New Jork, und
Nr. 317, Market-Space, Pennsylvania-Ave.
Washington, D. E.
Spezielle Nekanntmachung.
«»> Ich habe jetzt einen größeren, einen
Kl H?j eleganteren und in jeder Beziehung
Ui« » u vollständigeren Vorrath
Pianos und Orgeln,
Instrumente jeder «lasse, jedem «eschmack«
und jedem Geldbeutel passend, all« u«ter vol
jShriger «arantte.
Eteinwah's 6 Söhne's »
Lenrv F. Miller'S IttsZN<
Sran ch ä Bach S
BebrüderHaine'l
Der Berkauf geschieht gegen Baarzahlung
oder auf Noteuzahlungen oder gegen Mieth
geld, bis dieses dafür bezahlt.
George W?odS >d Co.,
I. I WUcox White'«.
Otto Sutro,
s!r. 207, West'Baltimore-Ttrake.
Spezereiwaaren.
E. M. Bokmann,
Besitzer der
Imperial- Weine sstg-Aabrik,
ivremtuundHoha a. d. Weser.
Seitdem I. Januar 1884 haben wir die Ag.'Ntu,
für unsern weltbekannten Bollma««'» Zmperial-
Wein-«sstg
Prämiirt Prämiir!
London 1862, i Bremen 1874,
Paris 1867. s Hannover 187 S,
dem Hrn. Vmil S. Earl entzogen und den alleini
gen Verkauf ausdieHH.W i l h. H. T t e l l m a « n
» «! omp., Sir. LS, Süd-ivahstr.. Baltimore.
den 23. JuliI88«.
<t.» St. »sllma««.
Unter höflicher Bezugnahme auf obige Anzeige er
unveränderter Güte und Vollkommenheit dargestellt
und wir hoffen, daß in kurzer der beliebte Sfstg
fein altes Renommee wieder gewonnen haben wird.
Die HH. Schmalz S- Loudevman in Nr. «S.
Eouthstrak«, sind von uns beauftragt, Ordres an
zunehmen und Verkäufe abzuschließen.
(2SS-) °«UH. Stcllman« » l!o«v.
A. Martini,
Ecke der Gough- und Dallasstraße
lsiüher »Deptford-SpritzenhauS"l,
das größte, schönste und auf's Sorgfältigste
assortirte
Groeerie« und deutsche Waaren»
Lager in Baltimore.
Die deutschen Hausfrauen und das teutsche Publi
kull>^>ber^haup > s^ undlich^^^
Wagen stehen stets bereit, um dte gekauften Waaren
nach allen Theilen der Siadt schnell uno pünktlich
»u befördern.
Wiederverkäufe»?
vorzufprcchen?um von der Güte und Billigkeit
der Waaren selbst zu überzeugen. (MQ2-1
Advokaten, Aerzte«. s. w.
Z>r.W. Wiener,
homöopathischer Arzt,
«r. »1». »est-Satzette-, «ah- Vt»e-Strab«.
Sprechstunden: Vormittags bt» S Uhr und Nachmit
tags von S bis S Uhr. (1-)
tzduard Maine, s«"-»».»
alle «rten von Notariat« äeschtfte«. Dokumente
werden in der deutsche« und englische« Sprache
-u.j-1..
- Raine,
«»e«»»««fertt«t»««) R-tar.
Pässe! Pässe! Pässe! "
zur Reise in S «uSiand 24
Ecke valttmorestraie >«nd Poft-Osfice-Nvenuc
Auktion?, Anzeige».
M> Verwalters-'S erkaus
ivacht Sigenlwlm» Nr.
sentlicher Auktion au Ort un? Stelle ifreita-,,'den
11. September 1885, Nachmittags 5 Uhr, das
Sa^z e ch' i et>^
und dann an
Westseite der WoodvearstraHe,73 Fuß 3 Zoll bis zum
<100,2i 5,11,8) Äuki>o'natoreii.
Verwalter S - V e r k a u s
Pacht-Sisenthumo Nr. 240, West-Strasie.
»! vrcanier,
(195,205,11,8) Allktioiiatore!!.
ZcstamentdvoUftreckerÄßerkaiif
werthvoll«» Pacht - Vilicilthums Nr. SK3,
Ätiee «»»-Ttrafte, i» der Stadt Satti
sentticher Auktion an Ort iind Stelle Toniicrstag,
ben 3. September 1885, ÄiachmittagS 3 Uhr, das
qanze Gru»dft«ik oder Theil de» Grundstiickcs
einl?u?ideriunddreiunds!inszig Fuß; dann ostlich pa
rallel mit Alice Annstraße vie«ig Fuß und dann
nördlich parallel »>it Ärgiile-Älleii einhu^dermii^-
i 22,
Folio 74 :e. unterworsen: e>-
Die GebSulichteiten destehen ans einem großen
drcistockine« jicgclsiei»er»en Woh»hause mit
zweistöckigen« ziegels»einer»cnHintergebäude,
zweistöckiger ziegclstci»crner Tchmiese- u»v
ZteUniacher -Werksiätte «nv »iegelsteineruer
.«utschen Remise »»» Stull.
ebensallS aus öffentlicher Auktion
sämmtliche Waare» nnv die bewegliche Sabe,
zum Nachlasse des verstorbenen Vonrad
vharle» Herzog, TefiamentS-Bollstrecker,
Mattiiews
Waise »gerichtsß erkauf
der schncllscgelndc»
Schooner ~«saroli«e G. -kinner,"
63 Sjl»"
Fuß tief ist uud 35 IUjIOU sowie des
~Henry <?. Satcman"
von SS tztlv Fuß i'änge. I»5ilU Fliß Breite, 5 Fuß
Tiefe und 32 11j10U Toniiengehatt,
ständiger Ausrüstung. Beide «verde» Samstag, den
5. September 1«»S, Nachmittags 2 Uhr. an
l^«r^t^
VoliiS P. sungirender '
Berwaller des Nachlasses des verstorbenen Friedrich
Burmcistcr!
(103,201,??l1,3*)
Peremtorischer Berkauf
der
werthvollcn Stände Nr. I u. 2
Ich verkause aus öffentlicher Auktion an Ort und
Stelle Tonuerstag.den 27. August 1885, Morgens
11 Uhr.
die Metzger-Stände Nr. 1 nnd 2
im nordöstlichen Markte.
Bedingungen: die Hülste baar, der Rest in sechs
Samuel A-or, Eigenthümer;
c 103,6,9,202,5) Taylor vreamer.Autt.
Waisena«rich t d ü» e r k a u s
Pacht-Eig«nthumS 2üd-Washing
walter der verstorbenen Emma B- Dunigan aus ös
sentlicher Auktion an Ort und Stelle Mittwoch, den
2. September 1885, Rachmittags 4 Uhr, das ganze
Grundstück nebst Gebäuiichkeite» an der Ost-
i i^^t^
-Zeit des ersorderlich.
Mar», R Tuniqan,
Joh» «. H:bb,
Win. ScecltiUer Loinp-,
<180,00,5,0,201,2,7,10) Auitionatoren.
Durch Zoseph jsrte»ber«er «- Brüser,
.General wayne - Pferde- und «utschen-
Bazar.-
Ecke ««« Baltimore- uns Pacaftratz«.
«uktiouS- Pferde, Maulthiere, AnktiouS-
B«rk»uf« Wagen, Kutschen. Berkäuf«
Dienstag, Dach, Geschirr:c. Dienstag,
Donnerstag, N. B. Die größte Donnerstag,
Freitag, in der Stadt zu findende Ireitag,
10 Uhr. an Hand. 10 Uhr.
<Fed3.l2Mte) Jos-PH Friedberger. Aukt.
Turch Thomas G. Parlett.
Pferde- u.
Äir. Sü, tiS nnv «7, NorS-Calvertstrafje.
I »Vi zege!i^b?r.^t
'Wolldecken ü.'f. w.
Eln schöner klarer Teint
läßt sich durch Reinigung des Blutes mit
Ha nc e's Sas s a p a r ill en- oder Blut-
Pillen erlangen. Sie kuriren auch Kopf
weh, regeln den Unterleib, stärken den Ma
gen, regen die Leber an und verleihen dem
ganzen Systeme Gesundheit und Energie.
Preis 25 Cents die Schachtel. Zu haben
bei S e l h S. H a n e e, Nr. 103, West-Lal
timorestraße. (233-)
Jedermann, der H a nce's chemi
sches Haar-Wiederherstellungs-
Mittel gebraucht, ist von der Thatsache
überzeugt, daß es dem Haare die natürliche
Farbe wieder giebt, wenn Aller oder Krank
heit es grau gemacht haben, und da es dem
selben Weichheit und Glanz verleiht, so wird-
Jeder, der es versucht, finden, daß es die
Haut nicht färbt, sondern durch Anregung der
natürtichen Ausscheidungen an den Wur
zeln dem Haare neues Leben, neue Kraft
verleiht und so seine Farbe und Frische wie
derherstellt. Es kann so oft, wie Wasser, auf
der Kopfhaut und mit gleicher Sicherheit au
gewandt werden, da es aus Oel uud aure
genden Weingeist-Extrakten bestehr, und als
Toiletten-Artikel hat es seines Gleichen nicht.
Preis PI die Flasche. Zu haben bei Seth
S. Hance, Nr. 103, West - Baltimore
straße. X. R. Man srage nach Hance's che
mischem Haar - Wiederherstellung« - Mittel
und nehme kein anderes! (233-)
Dr. Chalmers' Heiltinktur
kurirt Dyspepsie, Migräne, Blähsucht, Sod
brennen und alle Leiden, die Unordnungen
im Mageu entstammen. Bei Nervenkrank
heit ist sie eins der besten Mittel, da sie sofor
tige Linderung schafft und in kurzer Zeit Hei
lung bewirkt. Preis st die Flasche. Zu
haben bei Seth S. Hance, Nr. 103,
West Baltimorestraße. (233-)
Monell's IV>vtllinxs Oortlwl. Ge
wisse Symptome sind bei kleinen Kindern be
merkbar, z. B. Ruhelosigkeit, Grilligkeit uud
Neigung zum Schlafe bei Rothe auf einer und
Blässe auf der anderen Wange, ferner Durch
fall, halbgeschlossene Augen, ra'ches und hör
bares Athmen, Aechzen, Zucken der Augen
lider und GesichtsniuSkeln und beständiges
Herumwerfen des Kopses von der einen zur
änderen Seile. DaS sind Mahnungen zum
sosortigeu Gebrauche von M 0 nel t's I'estii
luk OonUitl. Preis 2S CentS. (30S-)
Per Deutsche Korrespondent.
T»«nerstag, den 20. August
Ziele des Lebens.
Roman
Wilhelm Bergcr.
(Fortsetzung.)
Diese Reise hatte mir der liebe Gott einge
geben, und nur mit seiner merklichen Hülfe
hat sie ein gutes Ende genommen. Holder,
stark ergraut an einigen Stellen des haarrei
chen Kopfes, mit aufgedunsenem Gesicht, bis
auf die noch immer lebhaft funkelnden Augen
in Allem zu feinem Nachtheil verändert, trat
mir äußerst verlegen entgegen, als ich ihn am
Sonntag Morgen in seiner Wohnung über
raschte. Die Einrichtung des Hausteins war
anständig; sogar einige Luxusgegenstände
fanden sich vc,r, die der Ausstattung einen
künstlerischen Anstrich geben sollten; aber
Alles stand unordentlich durcheinander, und
Möbeln, wie Geräthe sahen verwahrlost und
verkommen aus. Ich bekam einen Schrecken.
Wann Klara diesem Haushalt vorstand, so
paßle sie nicht für den meinigen. Aber nein,
Klara war gar nicht im Hanse anwesend; sie
befinde sich seit mehreren Jahren in einer
Pension, gestand Holder nach einigem Zögern
aus meine Frage. Wo? Er gab mir keine
Antwort. Ich bemerkte im Zimmer einige
Gegenstände, die zur Toilette einer Frau ge
hörten. Lb er wieder verheiraihet fei? Er
verneinte halb lachend und schielte nach einer
Seitentlmr. Mir wurde etwas unheimlich
in dieser verdächtigen Wirthschaft; ich mar
daraus bedacht, mich schleunigst zu expedireu.
Ich erbat mir direkt Klara'S Adresse; Holder
verweigerte sie mir. Ich machte ihm begreif
lich, daß ich ein Recht habe,ihren Aufenthalts
ort zu erfahren, da ich als Verwalter ihres
kleinen Vermögens mit ihr in Beziehung zu
treten habe. Er überlegte einige Augenblicke,
indem er aufgeregt an seinem Taschentuch
zupfte; däun erklärte er heftig, daß weder er,
noch seine Tochter mir der Hinterlassenschast
Friedericken's Etwas zu thun haben wollten,
und begann die Verstorbene zu schmähen.
Ich drohte, Klara durch die Gerichte suchen zu
lassen. Das brachte ihn noch mehr auf; der
verrückte Mensch wies mir die Thüre. Als
ich gegangen war, huschte auf dem Hausflur
ein schwarzäugiges Frauenzimmer zu mir
heran. „Holder ist ein Narr!" flüsterte sie
mir in französischer Sprache zu, lebhaft ge
stikulirend. „Das Mädchen ist in Aachen im
Institut der Madame Neugebauer. Wenn
Sie es sehen, werden Sie schon erfahren,
wcßhalb er's vor seinen Verwandten verbirgt.
Das arme Kind! Ein Mann, wie er, so un
geduldig, so aufbrausend, Kindermädchen
spielen Das konnte nicht gut gehen." Das
Geschöpf hörte Holder's Tritte im Wohnzim
mer und verschwand, eine Wolke von Laven
delduft zurücklassend. D'ranßen schüttelte
ich mich unwillkürlich und hätte mir am Lieb
sten sogleich die Kleider klopsen und lüsten
lassen. Aber es war keine Zeit dazu; der
nächste Zug na ch Aachen ging in einer halben
Stunde, und ich war nach den Andeutungen
der verdächtigen Person in Holder's Hause
erpicht darauf, so bald, als möglich, Klara'S
Bekanntschaft zu machen. Und es war nur
gut, daß ich's fo eilig hatte. Die würdige
Madame Neugebauer war im Begriff, Klara
nach Hause zu schicken, weil sie an zwei Qnar
talstagen kein Pensionsgeld für dieselbe em
pfangen hatte. Das arme Mädchen! Sie
flog zu mir, dem unbekannten alten Onkel, in
ihrer Herzensangst, äls ob ich vom Himmel
zu ihrer Errettuug gesandt fei; nur zu gut
wußte sie, was zu Hause ihrer wartete. Em
pörend! Und nun verstand ich auch, was
Holder's—HauSgenossin sich genirte, mir mit
dürren Worten zu sagen. Klara ist etwas
verwachsen; der Vater hat sie im zartesten
Alter vom Arme zu Boden fallen lassen. So
vermuthete ich, und Klara hat mir seitdem,
wenn auch mit sichtlichem Widerstreben, die
Richtigkeit dieser Vermuthung bestätigt. Deß
halb also Holder's frühere Weigerung, uns
das Kind zur Erziehung zu überantworten;
deßhalb auch jetzt noch sein Bemühen, mich
von ihm sern zu halten. Die Scham war'S,
das böse Gewissen—o dieser—. Ich machte
meiner Entrüstung Luft gegen Klara. „Bitte,
schelten Sie ihn nicht gar zn hart," bat sie mit
ihrer sanften Stimme. „Er hat beständig
Sorgen gehabt, so lange ich denken kann, uud
es wird ihm so unendlich schwer, Entbehrun
gen zu ertragen. Wenn ihm einmal vorüber
gehend das Glück zulächelte, war er der beste,
liebevollste Vater." Da mußte ich deuu schon
schweigen. Es ist wirklich jammerschade um
das Mädchen! Sonst blüht sie wie eine
junge Rose von edler Art; sie hat die blau
grauen, eigenthümlich glänzenden Augen ih
rer Mutter, vom Vater Nichts, als die etwa«
ausgewölbte Stirn.
Selbstverständlich war's, daß Klara sofort
mit mir ging. Ich setzte Holder davon mit
einigen Worten in Kenntniß und schloß die
Quittung der Madame Neugebauer über das
rückständige Pensicusgeld bei. Heute kam
ein reumüthiger Brief von ihm; er klagt sich
an, ein Unmensch gewesen zu sein, nnd danki
mir sür die Schonung, daß ich ihm Dies nicht
geradezu gesagt habe. Ich mag diesen win
selnden Ton der Selbstverachtung, diese über
schwengliche Zerknirschung nicht leiden. Es
ist Beides nicht echt. Im Grunde freut sich
der Lump, daß nun Alles heraus ist, und
denkt, er sei Wunder, wie glimpflich dabei
weggekommen, weil er nicht fühlt, daß mein
Stillschweigen ihn härter verurtheilt, als die
stärkste Straspredigt. die ich ihm hätte halten
können.
Mein alter Husten hat sich wieder einge
stellt. Aus Klara'S inständiges Bitten habe
ich den Arzt consuktirt. Gegen derartige
Uebel müsse man sofort Etwas thun, meinte
meine hänsliche Vorsehung. Und so trinke
ich denn geduldig große Kannen voll von Auf
guß aus isländischem Moos, den mir Klara
bereitet und über dessen Verbleib sie mit Ar
gusaugen wacht. Auch sage ich ihr jeden
Morgen, mein Husteu sei besser, und mache
ihr eine Freude damit; in Wirklichkeit aber
hat das abscheulich schmeckende Zeug nicht im
Mindesten geHolsen. Zum Glück schläft sie
weit von mir entfernt, so daß sie das Gebell
nicht hört, wodurch ich mich selbst auswecke.
Aus die Dauer habe ich doch nicht verbergen
können, daß mein chronischer Katarrh, wie der
Arzt mein Leiden nennt, trotz des isländischen
Mooses wächst und gedeiht. Klara hat hin
ter melnem Rücken mit dem Doktor conspi
rirt; ich soll im Mai wieder nach Honnef.
Drollig ist's, wenn die Kleine mir gegenüber
eine mütterlich besorgte Miene annimmt. Es
ist ihre fixe Idee, daß ich nicht genug für
meine Gesundheit thue; wenn d'ranßen ein
rauher Wind bläst, möchte sie mir am Lieb
sten das Ausgehen verbieten. Das liebe,
gute Kind! selbst ist gesund uud munter
wie ein Fisch im Wasser; nnr wird sie hin
nnd wieder von Kopfschmerzen geplagt und
versteckt sich einen Tag im dunklen Zimmer
vor mir nnd aller Welt.
Es war schön am Rhein, weit schöner noch,
als bei meinem ersten Besuch. Mit dem
Bergsteigen allerdings haperte es bis an'S
Ende. Ich bin nicht verdrießlich darüber ge
wesen. Gerade wenn ich stillstand oder mich
am Wege niedersetzte, hatte ich die beste Au
genweide. Dann sprang Klara davon, in die
Wiesen, m den Wald, und sammelte für mich
die prächtigsten Sträuße. Kein Mensch fand
solche Blumen, wie sie, und von allen wußte
sie obend'rein die Namen, die kleine Gelehr
te. Und immer war sie dieselbe: freundlich
ernst, heiter gesprächig, sichtlich zufrieden und
glücklich. Zu den bunten Mädchenschmet
terlingen, die in und um Honnef auf allen
Wegen umherflatterten, gesellie sie sich nicht.
Sie gehört nun einmal nicht zu ihnen, und
daß sie's nicht thut, schmerzt mich zuweilen.
Sie aber empfindet nicht, was sie von Jenen
trennt. Waren wir von unseren Spaziergän
gen heimgekehrt, dann saß sie zwischen uns
älteren Leuten in ihrem dunkelfarbigen, ein
fachen Kleide, horchte auf die Reden, die wir
führten, und strahlte uns abwechselnd mit ih
ren hellen Augen an, als ob wir die inleres,
santesten Dinge zu Tage forderten. Sie
machte unser Publikum auS; fand sie Etwas
zu fragen, so entstand ein allgemeiner Wett
eifer, ihr zu antworten. Amüsant war'S, zu
beobachten. Und sie that eigentlich Nichts,
um sich beliebt zu machen, als daß sie sich
gab, wie sie ist.
Winter! Barometer und Thermometer spie
len eine große Rolle in meinem täglichen Le
ben. So ändern sich die Zeiten. Als ich
ein Knabe war ich erinnere mich noch ganz
gut—war mir das Wetter ein ziemlich gleich
gültiger Gegenstand; der Mutter ängstliche
Sorge nm meine Kleidung, wenn der Wind
einmal direkt vom Nordpol her blies, war mir
unverständlich. Jetzt schütz' ich mich, als
wenn die Luft Gist wäre. Abends muß ich
das Haus hüten; meine gewohnte Partie
l'Hombre habe ich ausgeben müssen. Auch
das Rauchen ist mir untersagt worden. Ich
wundere mich nur, daß ich dies Alles verhäll
nißmäßig leicht entbehren kann. Mit weiser
Absicht hat's der liebe Gott wohl so eingerich
tet, daß mit zunehmendem Alter die irdüchen
Tinge eins nach dem andern den Werth für
uns verlieren. Es soll am Ende Nichts mehr
übrig bleiben, dem zu entsagen, uns Schmer
zen macht.
(Fortsetzung solgt.)
Die Vorgänge auf dem Waizen-
Markte.
Letzte Woche ist es auf dem Waizen-Markte
lebhafter zugegangen, als zu irgend einer an
deren Zeit während dieses Jahres, die wem
gen Tage, an denen man die Kriegserklärung
England'S an Rußland erwartete, vielleicht
ausgenommen. An jenen Tagen gingen die
Waizen - Preise in raschen Sprüngen in die
Höhe. Diesmal war die Bewegung in ent
gegengesetzter Richtung. Seit Beginn der
vorigen Woche hahen die Waizen-Preise zli
fallen begonnen. Am Samstag war Waizen
nm KZ Cents niedriger, als zu Wochen An
sang.
Dieser rasche Rückgang dcs Waizen-Preises
ist aus eine Anzahl von Ursachen zurückzufüh
ren. Vor Allem aber auf das Bestreben, die
bedeutenden Waizen - Vorräthe des Vorjah
res, zu verkaufen. Es sollen davon noch im
mer über 80 Millionen Büschel übrig sein.
Betreffs dieser Vorräthe äußert sich das „Eve
ning-Jonrnal" in Chicago in einem Artikel
über die Lage des Getraide - Marktes, wie
folgt:
„Es war ein großer Fehler, daß man nicht
rechtzeitig die großen alten Vorräthe auf den
Markt geworfen hat, bevor man sich daran
machte, die Waizenpreise in die Höhe zu
treiben. Diese alten Vorräthe machen alle
Berechnungen zu Schanden. Es scheint, als
wollte Niemand alten Waizen zu irgend ei
nem Preise kaufen. Tie Qualität ist eine
ausgezeichnete, aber die neue Erudte kommt
eben auf den Markt, und von altem und
neuem Waizen zusammen gibt es mehr, als
der Bedarf ist. Alle guten Benrtheiler der
Lage stimmen darin überein, daß an eine
Besserung auf dem Warenmärkte nicht frü
her zu denken ist, als bis die alten Vorräthe
verkauft sind. Das ist allerdings eine böse
Zeit für Tie, welche auf das Steigen der
Preise spekulirt haben, aber sie selbst haben
durch ihre Hast, die Preise in die Höhe zn
treiben, die jetzige Sachlage herausbeschwo
ren. Viele Spekulanten lieben es, die jetzi
gen Verhältnisse mit denen früherer Jahre
zu vergleichen, um aus früheren Erfahrun
gen Schlüsse aus die Zukunft zu ziehen.
Aber sie übersehen ganz, daß wir in eine
neue Aera des Waizcubaues getreten sind,
und daß für längere Zeit keine hohen Wai
zenpreise mehr zu erwarten sind, es ereigne
sich denn irgend eine große Mißerndte, wel
che beide Coutiueute in Mitleidenschaft zieht."
Außer der Abneigung gegen den alten
Waizen wird von den Spekulanten noch die
Cholera in Europa als Hauptgrund des
FallenS des Warenpreises angegeben, ein
Grund, der insosern stichhaltig ist, als die
Cholera in einem beträchtlichen Theil
pa's eine empfindliche Störung in den Ver
kehrs Verhältnissen hervorrufen muß. Ein
großer Theil des amerikanischen WaizenS,
der nach Frankreich geschickt wird, geht nach
Marseille, welches der bedeutendste französi
sche Getraidemarkt ist. Angesichts des Aus
bruchs der Cholera in Marseille ist selbstver
ständlich anch an keine Waizen Ausfuhr dort
hin zu denken. Wie es aber scheint, würde
es selbst für den Fall, daß im südwestlichen
Europa keine Cholera herrschte, diesmal zu
keinen bedeutenden Waizen-Anssuhren kom
men. Anfangs Jnni wurde das europäische
Waizen-Defizit auf etwa 100 Millionen Bü
schel geschätzt. Nach den neuesten Nachrich
ten scheint es nicht so groß zu sein und viel
leicht nur 50 bis K 0 Millionen zu betragen.
Ans dem westlichen Europa, welches bisher
unser größter und bester Waizenknnde gewe
sen ist, liegen gute Erndte - Berichte vor.
Nicht nur der Waizen, sondern auch die an
deren Getraide-Arten sind gut gerathen. In
Rußland ist die Waizen-Erndie mißrathen,
dasür ist aber die Erndte in Oestreich-Ungarn
uud Rumänien eine sehr gute, so daß diese
zwei Länder wieder einmal, wie in früheren
Jahren, viel Waizen nach Frankreich nndEng
land schicken können. Indien und Australien
werden, da ihre Erudten nicht besonders gut
gerathen sind, nur wenig Waizen nach Eu
ropa schicken können, aber dieses braucht dies
mal >a auch weniger, als früher.
Unsere Waizenerudte beziffert sich auf 305
325 Millionen Büschel, die bis zur näch
sten Erndte verfügbare Masse von Waizen
aber auf über 400 Millionen Bnschel. Rech
net man 5 Büschel pro Kops der Bevölkerung
für Consum und nächste Aussaat, so ergibt
Das einen Bedarf von 230 Millionen Bü
schel. Selbst wenn wir 80 Millionen Büschel
Waizen nach Europa ausführen sollten, wird
noch immer genug Warzen als Reserve
übrig bleiben.
Bei der Beurtheilung des Warenmarktes
pflegi man die Resultate der einheimischen
Waizenerndte, die der europäischen Erndte
und die wahrscheinliche Nachfrage des Aus
landeS in Betracht zu ziehen. Dabei über
sieht man jedoch gewöhnlich einen sehr ge
wichtigen Faktor: den Ausfall der Erudte in
den anderen Gerraidearten, vorzüglich in
Welschkorn. Die Letztere verspricht eine so
gesegnete zu werden, wie sie noch selten oder
iiie gewesen ist. Welschkorn bildet noch im
mer neben dem Speck das Hauptuahruugs
inittcl eines großen Theiles unserer Vevöike
rung, besonders im Süden. Auch bildet es
die Hauptgruudlage der Schweinemast. Viel
Welschkorn bedeutet demnach billiges Fleisch.
Tie Roggenerndte, obgleich sür die Ver.
Staaten von untergeordneter Bedeutung, ist
eine sehr gute, ebenso die Kartoffel erndte.
Bei solchen Vorräthen an Nahrungsmitteln
in der neuen, wie iu der alten Welt ist es
überhaupt zu verwundern, daß die Waizen
preise sich bisher noch so hoch gehalten haben.
Das Ausland schickt keine Kaufaufträge, und
so lange dasselbe nicht als Käufer auftritt, ist
ein weiterer Rückgang des Warenpreises nur
zu wahrscheinlich. („Anz. d. Westens.")
James MarsttalZ's glücklichste A»t
genvlicke.
Wie schon der Telegraph berichtet, ist vor
Kurzem I. Marshall, der Entdecker des Gold
reichlhumS Calisornien's, in Armuth geüor
ben. Ter „San Fr. Dem." erzählt den Ver
lauf dieser Entdeckung folgendermaßen:
„„Am 18. Januar 1843 beaufsichtigte Mar
shall den Bau eines MühleudammcS, uud
nachdem er das Wasser abgeschlossen hatte,
ging er den Bach hinunter, um zu sehen, wie
viel Sand und Erde während der Nacht vom
Wasser fortgewaschen war. Hierbei fiel sein
Ange auf einen glänzenden Gegenstand, der
seine Aufmerksamkeit erregte. Er hob ihn
auf, bewunderte feine schwere und kam zu
der Ueberzeugung, daß er entweder Mica, ein
Kupfererz oder wohl gar Gold vor sich habe.
Für Mica war er zu schwer, sür Kupfer zu
hart und fest, und da er sich erinnerte, daß
Gold hämmerbar ist, so legte er seinen Fund
aus einen flachen Stein nnd begann zu häm
mern. Das Metall brach nicht, sondern ließ
sich ohne Sprung breit hämmern. Marshall
kam zu der Ueberzeugung, daß er einen werth
vollen Fund gemachi habe. In den nächsten
Tagen sammelte er einige Unzen des gelben
Metalls und brachte einige Stücke desselben
zu General Sutter. Dieser glaubte nicht an
die GoldentdcckunA selbst noch nicht, nachdem
er das Metall in «an Franzisco hatte unter
suchen lassen und es sür Gold erklärt war.
Erst, als ein Stück nach New-?)zrk gesandt
und dort für Gold erklärt war, schwanden
seine Zweifel.
Drei Monate nach der Auffindung des er
sten Stück Goldes war dieses Ereigniß in
San Franzisco—damals ?)erba Bueua—be
kannt, und am 19. April desselben Jahres er
schien im „Californian" folgendes Item:
„Neue Goldminen. Es wird berichtet,
daß am American Fork des Sacramento-
Flusses eine neue Goldmine entdeckt ist, wahr
icheinlich auf dem Lande des Herrn William
A. LeideSdorff von hier. Ein Stück dieses
Goldes ist gezeigt worden, und dasselbe soll
sehr rein sein."
Dasselbe Blatt berichtete am 3. Mai dessel
ben Jahres:
„Sieben Männer sammelten in 15 Tagen
sür §l6OO Gold." Und am ls. Mai sagte
das Blatt:
„Viele Personen sind bereits nach den Mi
nen abgegangen. Eine bedeutende Aufre
gung herrscht hier. Kaufleute und Handwer
ker schließen ihre Thüren. Advokaten und
Richter verlassen ihre Tische. Farmer ver
nachlässigen ihre Emdlen, und ganze Fami
lien brechen nach den DiggingS auf."
Dann begannen die Aufregung und das
Goldfieber. Die Nacknchi von derAoldentdel
lullg verbreitete sich mit Blitzesschnelle über
die östlichen Staaten, über Europa uud die
ganze Welt und veranlaßte eme VAlerwau
derulig nach dem neuen Goldlande. Es war
eine wilde Jagd nach Gold; tägtich wurden
neue Entdeckungen gemacht. In iZkS war je
des hier eintreffende Segelschiff und jeder
Dampfer mit golddurstigen Abenteurern be
setzt. Alle wußten, daß Gold zuerst bei Ta
coma entdeckt sei, und Alle strömten zuerst
diesem Platze zu. Ohne weitere Nachfrage
und ohne Negotiationen nahmen sie von dem
Marshall gehörenden Lande in der Nähe der
Mühle Besitz, bemächtigten sich mit Gewalt
seinerOchsen, schlachteten und verspeisten die
selben, consiszirten seine Pferde und legten
das Land in Grundstücke aus und vertheilten
diese unter sich.
Beraubt von Allem, verließ Marschall Ta
coma, ging in die Berge und suchte als „Pro
spektor" neue Goldfelder, doch uie war er'
tienu besonders erfolgreich. Hierzu kamen
noch die Insulte von Denen, die ihm sein Ei
genthum geraubt hatten und der Ansicht wa
ren, daß er von der Existenz reicher Goldfel
der wisse nnd dieselben nicht verrathen wolle.
Um das Unglück voll zu machen, wurde ihm
auch das Land noch genommen, das er vor
der Goldentdeckung gekauft hatte.
Von da an lebte Marshall in Nothdürftig
keit in Coloma. Der Staat bewilligte ihm
eine kleine Unterstützung, und in den tetzten
Jahren flössen ihm auch kleine Unterstützun
gen von Privatpersonen zu. Jetzt, nachdem
er gestorben ist, mögen die calisornischen Mil
lionäre und Krösusse, die ihren Reichthum
durch seine Entdeckung erworben haben, ihm
den billigen Dienst erweisen und die Gebeine
des allen Mannes zu Grabe geleiten.""
Tagesnenigkeiten.
In Buffalo lautet eine GeschästSsirma
Jrish «, English.
Zwei Söhne Vanderbilt's sind Schrift
setzer aus Liebhaberei.
In Orlaud, Fla., blüht ein Geraninm,
der zweinndfünszig Zoll im Umfange hat.
Man hat in jüngster Zeit in Nevada
mitErsolg versucht, Taback zu pflanzen.
Mancher weiß den Stuhl in allen
Sprachen zn nennen und setzt sich doch
daneben.
Der berühmte Cornetist Levy hat jetzt an
eiiiemFrl. Hewett eine gefährliche Ri
valin gefunden. Das Fräulein feiert gegen
wärtig wahre Triumphe in New-?)ork.
Die meisten Spottvögel ()loekin<r
dirU>) im Lande kommen ans Atlanta, Ga.
Sie werden im Alter von 5, bis 6 Monaten
verschickt, erlangen aber erst nach einem Jahre
ihre schönen Stimmen.
Nach Berichten aus Vermont herrscht in
der dortigen Stadt Winooski voll
ständige Anarchie. Die HooSlums
treiben ihre wilden Excesse ganz nach Belie
ben, und Niemand wehrt ihnen.
Eine 105-jährige deutsche Frau, Lou
ise Zeigmann, befindet sich zum Besuche
einer Tochter m Vevay, Ind. Sie ist Mut
ter von II Kindern, die noch sämmtlich am
Leben sind, und hat 100 Enkel und Urenkel.
Tie alle Dame wohnt in der Nähe von Lon
isville, Ky.
go, Tatota , den hohen eismien
Thurm um, welcher sür die elektrische Be
leuchtung benutzt wird. Jetzt weigert sich
die Gesellschaft, den Thurm wieder zu errich
ten, was nicht wenig Bestürzung unter den
Bürgern verursacht nnd die Straßen in Dun
kel hüllt.
Eine schreckliche, aber doch wohlverdiente
Strafe hat neulich einen brutalen
jungen Burschen inßrainard im
Staaie Minnesota ereilt. Derselbe machte
sich das teuflische Vergnügen, ein junges Kätz
chen mir Spiritus zu begießen und dann Letz
tcrcn in Brand zu stecken. DaS arme Thier
sprang in seiner Todesangst seinem Peiniger
in'S Gesicht nnd kratzte ihm nicht nur ein Au
ge aus, sondern verhalf ihm auch zu Brand
wunden.
Von den §200,000. welche zur Allsführung
des Entwurfs für das Garfield - Deuk
malin Cleveland, O>, nothwendig
sind, sind bis jetzt erst §125,000 gezeichnet
worden, zu welcher «umme etwa 500,000
Personen beigesteuert haben. Es sehlen also
den guten Cleveländern noch immer §75,000,
eine Summe, aus deren Aufbringung sie jetzt,
nachdem bereits vier Jahre feit Garfield'S
Tode verflossen sind, und überdies iiuu die
Sammlungen sür die Grant-Denkmäler be
gonnen haben, wohl werden verzichten müs
sen. ES wird daher wohl schließlich nichts
Anderes übrig bleiben, als den Entwurf den
vorhandenen Mitteln entsprechend, abzuän
dern. Denn abzuwarten, bis die §125,000
durch Zins und ZinseSzins ans §200,000 an
gewachsen sind, würde denn doch etwas zu
lange dauern.
Wie schon telegraphisch berichtet wurde,
tagte vor einigen Tagen in Chicago der
„B a y e r i s ch e N a t i o « a l v e r e i n v o n
Nord-Amerika" und hat sich endgültig
conslitnirt. Der Zweck dieses Vereins wird
in dem ersten Paragraphen der Statuten er
klärt. Es heißt da: „„Der „Bayerische Na
tionalverein" erstrebt die Bereinigung sämmt
licher in dem Gebiete der Ver. Staaten in
corporirter bayerischer Vereine, nm unter
den hiesigen Bayern geistig reges Leben zu
fördern, die Liebe und Anhänglichkeit an das
alte Vaterland wach zu halten nnd zu pflegen
und dem bayerischen Namen in der neuen
Heimath Achtung zu verschaffen."" Diesen
Zweck gedenkt man, wie der zweite Paragraph
besagt, auf folgende Weise zu erreichen: 1.
durch Unterstützung der Hinterbliebenen eines
verstorbenen Mitgliedes in Form einer gegen
seitigen Lebensversicherung; 2. durch Anre
gung znr weiteren geistigen Ausbildung,
Feier von nationalen Festen, Pflege des Ge
sanges, Hebung der bayerischen Gemüthlich
keit; 3. durch einen regen Verkehr und Mei
nmigsaustausch mit jenen bayerischen Ver
einen, welche sich zu diesen Grundsätzen be
kennen. Des Weiteren bestimmt die Ver
fassung, daß Leute über 45 Jahre nicht aufge
nommen werden können, und daß jedes neu
aufgenommene Mitglied eines Lokalvereins,
welcher dem „Nationalverein" angehört, die
sem ebenfalls beitreten muß. Der „National
verein" zählte im Februar 1885 erst 407 Mit
glieder, nämlich in Milwaukee 35, Cleveland
32, Toledo 42, Washington 24, Chicago 164
und Buffalo 111. Aufforderungen an eine
Menge anderer bayerischer Vereine zum Bei
tritt blieben unbeantwortet. Am ersten Sit
;ungStag(Tounerstag)wurde dieCoustitutiou
angenommen uud der Bericht des Sekretärs
entgegen genommen. Nach Schluß der Sit
zung fuhren die Delegaten in Omnibussen
nach der Nordselte zur Besichtigung der Was
serwerke und von dort uach dem „Lincoln-
Park." Später wurde bei Walter K Köster
eingekehrt und die bayerischen Landsleute !>et
Nordscite besucht. Am Freitag fand die Be
amtenwahl statt, welche folgendes Resultat
hatte: Präsident Valentin Lechner von Bus
salo, Vice - Präsident Grönbauer, Sekretär
JuliuS Korn von Chicago, Hülfs-Sekretär
Joh. König von Milwaukee, Finanzsekretär
Heinrich Reis von Detroit, Schatzmeister
Joh. Baus von Chicago; VerwaltuugSraih:
Fritz Kaub, Louis Müller und Johann Lutz,
sämmtlich von Chicago. Als Ort des näch
sten Convents wurde Cleveland, 0., anser
sehen, und zwar wird derselbe im August 1835
tagen. Am Abend fand ein gemüthlicher
Ccmmers in Joh. Müller'S Halle statt, und
am Samstag wurde das fröhliche Fest durch
ein Picnic im „Nordfeite-Base-Ball-Park"
geschlossen.
NNO
Gegen Blutkrankheiten,
Leber- nnd Magenleiden.
Unstreitig das beste Mittel. Preis, S» Cents oder
S2,V«I in allen Apotheken zu haben.^Flic
" UWWttiK
«egen alle Krankheiten der
Brust, Lungen u. der Kehle.
Nur in Orizinal-Packeten. Preis, s; TentS. In
allen Apocheten zu beben, oder wird nach Empsanz d«Z
Betrages frei versandt. Man adresfire:
lAs Lkartss Vogels,- 0«,..
XI.
Nimm Alles in Allem!
Nimm alle Nieren- und Leber-
Medizinen,
nimm alle Blut- Reiniger,
nimm alleD hSpepsie- und Verdau
ungsleiden heilende Mittel,
nimm alle Fieber-, Schüttelfieber-
und Gallen-S peci fica,
nimm alle Hirn- und Nervenkraft-
Wiederbeleber,
nimm alle die großen Gefundheits-
Wiederhersteller,
kurz, nimm von allen diesen die besten
Qualitäten und die besten
Qualitäten aller der besten Arz
neien in der Welt, und Du wirst finden, daß
Hopsen
— Bittererdie besten Heileigenschaften
und Heilkräfte von allen
in sich conzentrirt hat und Heilung
bewirk!, wenn irgend eines oder alle diese
einzeln oder vereinigt
fehlschlagen. Dieses wird ein gründ
licher Versuch bestimmt nachweisen.
Leber-Berhärtung
Nor fünf Jahren rissen mich stieren- und
Leberbcschwerden und Rheumatismus nieder.
Seitdem konnte ich nicht mehr herumgehen.
Tie Leber wurde hart, wie Holz: die Beine
schwollen an und füllten sich mit Wasser.
Die besten Aerzte erklärten einstimmig,mich
könne Nichts kuriren. Ich beschloß, Hopfen
bitteren zu Probiren; ich habe sieben Flaschen
gebraucht; die Härte ist von meiner Leber,
die Geschwulst aus meinen Beinen geschwun
den, und der Bittere hat in meinem Falle ein
Wunder gethan; sonst läge «ch jetzt im
Grabe.
I. W. More y, Buffalo, l. Oktober 1831.
In Tennessee sind die Redak
teure der Zeitungen nicht sehr hold
auf einander zu sprechen. Kürzlich berich
tete ein dortiges Bkatt: „Hr. N. N., Redak
teur der „Liberty," wurde gestern von einem
Hund gebissen; das arme Thier verendete
deute früh."
In Sedalia, Mo., ist ein junger Mann,
Namens Henry Toggen berger, wel
cher von Buffinglon, Ohio, stammt und in
Sedalia eine Schule für Telegraphisten be
suchte, ermordet worden. (5s war ihm in
dem Zimmer eines Dienstmädchens, dem er
seit längerer Zeit den Hof machte, mit einem
Beile der Schädel eingeschlagen worden.
Wahrscheinlich ist Eifersucht im Spiele.
Ein Chinese, der außer seiner Mut
tersprache auch der deutschen
Sprache in hohem Grade mächtig ist, und
namentlich die Letztere, was gewig als ein
sehr seltener Fall bezeichnet zu werden ver
dient, fast ohne Aecent 'pricht, lebr in May
ville, Michigan. Chi Wung Chu soll besser
deutsch sprechen, als manche unserer deutsch
amerikanischen Schullehrer uud Schulleh
rerinnen.
ZuEm poria, jiausas, drangen Räubcr
in das Schlafzimmer des Priesters D.
Meier, des P ri orsd e S F ran zi S
kan er -Klo st er s, ein, machten den Prie
ster durch einen Schlag auf den Kopf bewußt
los und raubten aus dem Geldschrank eine
Summe, deren Höhe nicht gemeldet werden
konnte, da Meier noch immer bewußtlos ist.
Man glaubt jedoch, daß diese Summe nicht
weniger, als HlvW betrug. Die dem Prie
ster beigebrachte Verletzung soll eine lebenS
gefährliche sein.
Daß ein Blitz zwei Mal nachein
ander dieselbe Stelle trifft, ist
jedenfalls eine große Seiteuheit. Dennoch
tam cS neulich in Ainsworth, Nebraska, vor.
Ein Blitzstrahl war an einem Telegraphen-
Pfosten niedergegangen und hatte einen nahe
dabei stehendenArbeiter besinnungslos nieder
gestreckt. Vier andere Arbeiter, die ihn fal
len sahen, sprangen hinzu, um ihn aufzuhe
ben, als ein zweiter Blitzstrahl an derselben
Stange niederfuhr, des Eine» Bein brach
und Alle heftig durchrüttelte.
Ein Mädchen in Michigan erklärte
ihren'. Anbeter, daß sie nie einen Mann hei
ralhen werde, der weniger, als tztVMV Ver
mögen habe. Ter unglückliche Liebhaber,
der noch seinen Anzug schuldig war und über
dies Nichts besaß, schlug sich verzweifelt seit
wärts. Tags darauf war er Erbe von H50»o,
die ihm ein rücksichtsvoller Onkel hinterlassen
hatte. Er hatte das Geld kaum erhalten, als
ihm auch schon ein Briefchen seiner Hulda zu
ging, das folgendermaßen lautete: „Theuer
ster Georg! Zch nehme auch G 5000."
Einen Beweis großer GeisteSgegeu
wart legte dieser Tage der Anstreicher Geo.
Bennett in Cincinnati ab. Er war mit Georg
Leonard zusammen beschäftigt, das donige
Hnghes sche Hochschul-Gebäude anzustreichen,
als an dem einenEnde des Hängegerüstes der
Strick riß. Beide wären unfehlbar in die
Tiefe gestürzt, wenn nicht Bennett mit Ge
dankenschnelle mit der einen Hand den noch
haltenden Strick, mit der anderen seinen Eol-
Icgen gepackt und diesen festgehalten hätte,
bis mau sie Beide aus ihrer gefährlichen Lage
befreite.
Der Gesammtwerth des steuerpfli ch
tlgeu Grund- und Personal-Ei
genthums in New-?)ork beläust sich auf
.?1,371,117,003, von welcher Summe -H2«)S,-
K73M6 aus das abgeschätzte Personaleigen
thum entfallen. Der Beirag, welcher durch
Besteuerung ausgebracht werden muß und
die Ausgaben sür die städtische Regierung,
deu Erziehuugsralh, die Staatssteueru zc. IN
sich schließt, beträgt Der
Sladtrath fixirte hieraus die Steuerrate aus
G 2.40 pro Hloo, mit Ausnahme von Eorpo
rationen. Compaguic'n nnd Assoeiationen,
welche für persönliches Eigenthum
steuern bezahlen. In deren Falle wurde die
Steuerrate aus 2 2329^10,00i> für je §lOO
steuerbares Eigenthum festgesetzt.
rate sür 1384 betrug P 2.25.
In der Niagar a-N eservation sieht
es nach der staatlichen Besitzergreifung be
reits ganz anders aus, wie vordem. Wie
wir aus einem Bufsaloer Blatte ersehen, hat
sich der Besuch der Fälle seit Eröffnung des
Parks unglanblich vermehrt, und dabei geht
Alles !li 'schönster Ordnung und ohne Stö
rung ab. Tie Besucher kommen und gehen,
als ob der jetzige Zustand schon Jahre lang
existirt hätte. Tie Behörden halten Anfangs
befürchtet, daß durch die Aenderung unange
nehme Vorfälle eintreten könnten,"aber Das
ist nicht geschehen, uud allgemein herrscht die
größte Zufriedenheit über den so glücklich voll
zogenen Wechsel. Das Pienic-Geschäst steht
in vollster Blüthe, und es treffen täglich Par
tie'» von Nah und Fern ein. Die eanadische
Seite verliert an Kundschaft, denn die Besu
cher kämmen auf das sreie amerikanische Ufer
herüber und bleiben hier während des TageS.
Seit vielen Jahren war der Besuch nicht an
nähernd so zahlreich, und die Hotels machen
ausgezeichnete Geschäfte. Canada wird sich
bald gezwungen sehen, das Beispiel der Ver.
Staaten nachahmend, auch auf seiner Seite
eine Reservation herzustellen.
Ueber die Vergiftung durch einen leicht
sinnigen Apotheker in Philadel
phia wird von dort berichtet: „„AmSonntag
Morgen nahm die aus Mann, Fran und ei
nem 17 Jahre alten Sohne bestehende Fa
milie des John W.Corson vor dem Frühstück
eine Dosis Rocheller Salz, welches der junge
Corsou am Abend vorher bei G. W-Carpen
ter, Henzey K Comp, gelauft. Man setzte sich
darauf zum Frühstück nieder, doch kaum war
Dies geschehen, als Plötzlich Alle von einer
heftige« Uebelkeit befallen wurden uud das
Zimmer verlassen mußten. Furchtbares Er
brechen stellte sich ein, und wohl zwei Stun
den lang litten die Aermsten ganz schrecklich,
bis endlich ein Nachbar, dem die aus dem
Nachbarhauie dringenden Klänge der fort
währenden Apvellationen an den heiligen
Ulrich auffallend wurden, Corfons einen Be
such abstattete und dann das Elend, von dem
die Familie befallen war, entdeckte. Er holte
fofort die Doktoren Levan und Tomliuson
herbei, die eine Vergütung constatirten und
sogleich die nöthigen Gegenmittel anwandten,
die, wenn auch langsam, wirlten und nach
und nach den Zustand der unglücklichen Fa
milie besserten. Eine angestellte Untersuchung
ergab, daß die Familie statt Rocheller salz
antimonsaures Kali genommen, nnd daß nur
die große Dosis, welche Alle von diesem Güte
genossen, weitere schlimme Wirkungen verhü
tet hatte. Als man dann bei Carpenter, Hen
zey H Co. Nachforschungen anstellte, stellte sich
heraus, daß der junge Eorson wohl Rocheller
Salz verlangt und dasselbe auch aus einer
Glasbüchse, welche diese Ausschrist trug, er
halten hatte. Eine Untersuchung des Inhalts
der Büchse ergab aber das erschreckende Re
sultat, daß dieselbe antimonjaures Kali ent
hielt anstatt Rocheller Salz. Wie dasselbe in
die Büchse gekommen, ob durch das Versehen
des Clerls, weicher dieselbe gefüllt, oder durch
eine Verwechslung in der chemischen Fabrik,
welche das Gist unter der falschen Etiquette
gesandt, ist noch nicht aufgeklärt. Die genannte
Firma war sehr bestürzt über das saiale Ver
sehen, um so mehr, da noch anderweitig von
diesem „RochellerSalz" verkauft wurde. Bis
jetzt sind jedoch noch keine weiteren üblen
Folgen dieses Versehens bekannt geworden.
Der Zustand der Familie Corson Hai sich jetzt
deran gebessert, daß die Aerzte dieselbe sur
außer Gefahr erklärten.""
Mark Twain ist derreichsteSchrlfl
steller in Amerika. Er versteht aber auch
das Geldverdienen wie keiner. Seine Werke,
die er selbst verlegt, haben ihm viel Geld ein
gebracht. Er hat ein Scrapbnch erfunden,
das sich flott verkauft, an Grant s Werke ver
dient er eine Viertel-Million, und jetzt hat er
sich Grant's Leibdiener gemiethet, um von
diesem die Büsten Grant'S verkaufen zn
lassen.
Grundstütksübertraguttgett.
Heinr. H. Schröder nnd Frau au Elleo
nora L. Wynn ?c., Grundstück Westseite der
Greene, nahe Fayettestraße, 2k bei 100,
H2OOO. Wm. A. Stewart und Frau :c. au
Walter H. Stewart, Grundstück Ostseire der
AiSquith , nahe Chewstr., 15 bei !)0, HlBtX>.
Geo. R. Willis:c., Verwalter, an Henrietta
M. Chamberlain, 2 Grundstücke,
Grundzins A. Leo xnott, Testaments
vollstrecker, an David P. Sullivau, -.> Grund
stücke, Fl. Katharine Bapisteller an Eduard
Zink und Frau, Grundstück Westseite der
Durham-, nahe Lombardstraße, il bei 40.6,
K 475; Grundzins Hl 2. I. H. MeHeury,
Verwalter, an John Fishack?c., Grundstück
Nordseite der Pennnilvanta-Aveuue, nahe
Tolphmstraße, 36 bei 80, 51,70«>; Grundzins
§216. Georg Henkelmann nnd Frau an
Virginia Dashields, Grundstück Westseite der
Exeter-, nahe Fawnstraße, 15 bei 44, ?1500.
Elisabeth A. McCnlloli, TestameniSvoUstrek
kenn, an Elisabeth A. McEnlloh, Grundstück
Westseite der Calhoun-, nahe Ramsastraße,
13.2 bei 75, Hl; Grundzins H3O. Barbara
Miller an Albert A. Gilpin, Grundstück West
seite der Oregon-, nahe Saratogastr., 11.10
bei 24.5, ß 400; Grundzins §22. K. Treusch
an «amuel L. Smith, Grundstück Westseite
ber Charles-, nahe Townsendstraße, 20 bei
102, §270; Grundzins §2OO. I. B. Lockelt
an Anna Dotter, Grundstück Westselle der
Chesapeake-, nahe O'Donnellstraße, 13 bei
100, §1150; Grundzins §39. W. Schwarz
an Wm. P. Morgan:c., Grundstück West
seite der Chesapeake-, nahe O Donnellstr.,
13 bei 100, §1150; Grundzins §39. Joseph
Dt. lenkinS, Administrator, an Laura A.
JenkinS?c., 1 Grundstück, §1; Grundzins
§ll6. Laura A. Jenkins zc. an John W.
H. Fry, 3 Grundstücke, §5. John W. H.
Fry und Frau an Joseph M. Jenkins, Ver
Walter, 3 Grundstücke, §1; Grundzins §ll6.
Gin Apotheker
gibt Zcugnist.
Aycr's Tarsaparilla.
von Interesse:
Ich habe von Ihrer
mich, daß sie die beste Ar nei siir das Vlut ist die
ö, Harris."
River St., Vuckland, Mass., IZ, Mai
, George Andrews, Ausieher
e!>e er I'owcll Uder
Tr. J/st.Aytr k sto., Luwcll, Mofs.
AVer's
Agne -iLure
per so gesund wie vor der Krankheit.
Wir garantiren. daß Atjrr'S Ag»e-?»re alle
Fälle von kaltem, remiitirendem, stillem, Wechsel
lwd Gallenfieber, so rvie von Leberlciden, die
durch Sumpstufi herbeigeführt sind, heilt, sollte
es nach richtiger Anwendung zu heilen verfehlen, so
sind die Händler durch unser Cirkular vom >. Juli
IBS2 ermächtigt, das Geld zuriiikjuzatiltn.
Dr. I. C. Aver H,So.« l.owkU, Mall.
Die bemerkenLwerthen und wohlthätigen
Resultate, die der Gebrauch von XlvireU's
vm-äi-U erzielt, haben zn seiner
allgemeinen Anwendung in fast allen Arten
von Krankheiten, denen Kinder unterworfen
sind, geführt. Er heilt Blähung, Kolik, Ma
gensäure, Durchfall u. s. w. Keine Familie
sollte ohne ihn sein. Bel allen Apothekern
zu haben. (311^)
Wird eS sich bezahlen? Ja
wohl bezahlt es sich, eine Schachtel Hance'-
scher Sassaparillen- uud Blulpillen stetö im
Hause zu haben und die ganze Familie völ
lig gesund zu erhalten. Preis 25 Cents die
Schachtel. Zu haben bei S e th S. H an ce,
Nr. 103, West-Baltimorestraße. (233-)
Lil" Wie genießt man daS Le
ben ?—Niemand kann ohne Gesundheit sich
des Lebens freuen. Halte Dich um jeden
Preis gesund! Ein in großem Umfange
herrschendes Leiden sind Leberbeschwerden.
Me elend sind ihre Opfer! Kopsiveh, Ver
dvuungs-Uiiordnungen, Galligkeit, Magen
fäurc, Verstopfung, Dyspepsie, Seitenschmer
zen, Herzklopfen und andere Pein sind ihre
Begleiter. Halte Dich durch Anwendung
von Ha n c e's Sas sap a rille nPil l en
von diesem Uebel srei! Diese Pillen halten
vom Systeme alle Krankheiten sern. Unrei
nes Blut läßt sich reinigen, Geschwüre,
wunde Stellen, Blüthen nnd andere Haut
ausschläge lassen sich eutsernen, der Haut
kann eiu klares uud gesundes Aussehen ver
liehen werden, wenn man die Pillen in Ge
brauch nimmt. Niemand mag mil seinen
Nieren Trubel bekommen. Man wende die
Pillen au. Sie wirken bei Frauenbeschwer
den wohlthätig; in der That giebt es wenige
Leiden, welche diese Pillen nicht hellen oder
mindestens lindern. Somit sollten Alle,
welche sich Krankheit vom L::!?! zu hali::?
wünschet?, nie ohne eine Schachtel Hance'-
scher Sassaparillen - Pillen sein. Preis 2S
Cents. Zu haben bei Seth S. Ha n ce,
Nr. 10ö, West-Baltimorestraße. (233-)
Hance's Sassaparilla, eine
medizinische Mischung von Hondnraser Sas
saparilla, Guajakholz, Klettenivnrzel, Sassa
fras, Jod-Kali n. f. w. In diesem Präparate
wird man eine der besten Umstimmnngs-und
Rciniguugs-Mijchungen, die dem Publikum
vorliegen, finden. Es ist in Quartflaschen
gefüllt und eines der billigsten, wie der besten
Präparate mit Sassaparilla als Hauptgruud
lage, die je dem Publikum offerirt worden.
Wer je an Rheumatismus, Leberbeschwer
den, Rose, Hautkrankheiten des BluteS u. s.
w. leidet, sollte diese« Mittel wenigstens pro
biren. Preis §1 die Flasche. Bei Seth
S. Hance, Nr. 103, West Baltimorestraße,
zu haben. (233-)
Acrztlichcr Rath.
Husten, Erkältung, böser HalS, Bronchitis
und andere Lungengebreste solllen nicht ver
nachlässigt, sondern rechtzeitig angemessen be
handelt werden; geschieht Die?, so werden
alle bedenklichen Resultate vermieden, und
das Beste, was sich da thun läßt, ist die An
wendung des weltberühmten Heilmittels, des
Hance'fcheii znfammengesetzten Andorn-Sy
rups rtisi s>k llnrelwtintl).
Dieses Mittel gilt liel Denen, die es brau
chen, für den besten zn habenden Artikel.
Versuche eine Flasche, und Du überzeugst
Dich davon. Preis 25 und 5V Cls. die Fal
sche. Bon Seth S. Hance, Nr. 103,
West-Bllltimorestr., zu beziehen. (233-)
Zur Heilung vo n Leberle i
de n, galligen Anfällen, Kopfweh, Seiten
nnd Rückenschmerz, krankem Magen, Schwi
ndel, Schwäche der Sehkraft, Nervenschwäche,
Appetitlosigkeit, Verstopftheit, Dyspepsie,
Störung der Nierenthätlgkeit, unreinem
Blute und Frauenkrankheiten gebrauche man
Hance s Safsa p arillen- und Blut
pillen. Preis 25 CtS. die Schachtel. Zu
haben bei Seth S. Hance, Nr. IOS,
West-Baltimorestraße. (233-)
HK" Husten, Erkältung und an
dere Leiden des Halses und der Lunge
werden von Hance's Andorn-Sy
r li p (B;'ru>» vk Ilnrelic»uick>, dem besten,
vor s Publikum gebrachten Husten-Svrup,
geheill. Preis 25 Cents. Bei Seth S.
Hance, Nr. 103, West-Baltimorestraße,
zu haben. (233-)
xM" Eine Medizin, auf die mau
sich verlassen kann, als Panacee ge
gen Dyspepsie, als Nervenstärkung uud all
gemeines Tonikum, ist Dr. Chalmers' Heil
tinktur. Dyspepsie uud alle anderen aus
Unordnungen im Magen entspringenden Lei
den werden durch ihren Gebrauch rasch ku
rirt. Bei Nerven-Afsektionen ist sie vorzüg
lich, indem sie alle schlimmen Folgen von Er
schütterung des Nervensystems hebt. Sie
hat schlimme Fälle von Neuralgie geheilt,
und wenn ein allgemeines Tonikum nöthiz
ist, so ist sie gerade der richtige Artikel. Sie
erzeugt einen excellenten Appetit nnd richtet
den Schwachen und Entkräfteten wieder auf.
Man mache einen Versuch damit. Preis PI
die Flasche. Bei Seth S. Hance, Nr.
Ivb, West-Baltimorestraße, zu haben. (2ZS-)
Pr»f. Tarby's prophylak
tisches Fluid»»!
»»»» ~ ist eiuc »«ideSung, welch«
die Acrjte in Bewunnderuiia
. und die Wijstnschast t„ «r
-k oglera «""""n ««,.»< »«,. Dte»«»
v u «iatntftnmliche Präparat hat
man für »ein gewöhnliche«
Tc»inst,irmittel erklärt, v a
»»» . , e« den «ranlhet»«-
alle matartsche«
Stosse wtrtsam vernichte».
Diphtheritis.
3» hade Darbu'S xrovhvlakiisches Fluiduin in mei
ner Praxis cinc Reihe von Jahren angewendet un!>
enipsohlen. Au, den be, D>vhcher,iis «n»
der Aralnischen sorm von -Sarlartifievcr angewandt,
halteich es für ein Miiicl von großem Werlte.
N. T. Badbttt, Stell. Dr., 'Aord-Asa.ilS, Mass.
Dr Aames F. Nozeman von N -A.
Rose.
Schnitt- und Vrattdwundcn.
Desinfizir-Mittel.
fizircn lii »in'ntenziiinnern ünscviivdar?esle»ftet!wa»
?r. Z. W. vooper, Fredonia, Hla.
I Zeilin <somp.,
Philadelphia, Pa.
Baltimorrr Marktberichte.
röche?. TKlubrate. Schiußrate. letztes Z»l>r.
Tpot... 8!»'. 888« BBX
«uq, 8«-i 88>.'— 8»
Sept ! ,»U-, U 0 »t»)i 8!» V— 8») L
Lkt...l »»», VBK »» !I3 . «»X— «an
Nor, .! US-, !>s—
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!viais Heutige I Gestrige DicselbeZett
gemischter lehteSlalir,
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September .... 51 ».'-»I>«'
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Waisen-, Mai«-und vioggenmehl. Wir na
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oowardstr-Famiiq 4.Z5K5.25
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Wenerii-Extra 3.50 G 4.25
Western-Kainilt, 4.5 U <S> ».25
5.0« 5.5»
Miniiesota-Patent-Family 5.75 U.<»o
Sily-MiUS-suprr 3.00 Ä 3.25
Citv-MillS-Ertra 3.50 iS Z.75
Si«!l-MiUS (Rio BrandS) Extra 4.75 ,Ä> o.tXt
Baltimore Winter Wheat Patent 5.75 M «.<«»
Baltimore High Grad Fanuly 5.50 S O.iX«
Baltimore ffirst Grade Extra S.2S tS O.M»
BaltimoreSeeoiid Grade Ertra 4.U0 <iS 0.00
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Muer BruUe'S White Piain 5.50 G U.U«
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Mais-Mehl pro IUU Psund 1.25 IS 1.30
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Western mired 31 —32
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Slill-Ace». pro Tonne:
City Mitls Middliiig 51V.U0-OU.UU
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Timothy (job lötS).... pro Büschel tz1.50-I.sa
He», pro Tonne:
ChoickEeeil-County kIO.OO-2tt.00
Maryland und Pennsylvania 18.00-10.ua
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Western Timothy 1«.00-2 U.»a
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Klee 12.00-11.00
B.NU—IN.«»
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Rogzeiiflrvh in grosjen Ballen,.. 10.00—17.00
do, inblocls 12.50 —13.00
Petroleum, pro Gallone 8 ,
Whitkei,. pro Gallone Z1.20-1.2i,
ttäse, pro Psund:
Bult «houlrer«, pa<ke« »'«—00
Bull 6. Stdes, pa>kcd ~. 00
Bull C. T. SidcS, 0 >,'-^x»
7 '—oa
Bacon Breast« S 00
i!ard» resined in liereeS 7,^—au
Pork, meß lI.Slt-11.7«
tSeiailachtelc Schwetue, pro IUO Psund:
prime to choiee 10—21
Western, choiee to sancy. frisch 14— Iii
t B ch i
Geflüael, pro Psiino:
Ehickeiis . 12
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Baltimore, den 1». August 1885.
wechseln aus KU Tage t4.84>,', aus 3 Tage t4.»«X»
ftir kai.ji»sn»ische Wechsel j ?1.82X, skr
sür Marti't >, und Guide» :«»)^
»»rsier ivoarv.
3,200 Ma»vlä»der.'Z-«ser IOSX
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5U Raiionat lixiiiange-Banl II»
2 Mecliaiiies Bank 11>L
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-1,000 do. 1885 105
SUO Birgiiita-Midtand, 5. Hyp 101>L
1,000 do. 5. Hyp 101
10,0l>0 üinct»»ati-wash.-Batto„ l.Jneome 225 L
720 do. do. I.Z.Scrip 21X
1,000 Col.-Greenville, 1. Hyv 104>t
5,000 Coiiiolidirte Gas-BondZ 100>5
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I,OUU Baltimore! «-ladt »er, 18t»U 11!
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25 Eonsolidirte Gas «tiien 47>»
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5,000 do. do. I.JNeome 23
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5,000 West-Rord-Caroiina, «er 80^
5,000 Birginia-Midtand, 2. Hyp ~I1»X
Zweiter Boar».
100 Bt«. Staaten, 4er 122^
12,5»>0 Birgiiiia-Tennessee, k»3!6
17.0U0 Birginier neue 3er 58>^
2.U00 «0. »8^
1,000 Baltimore! Stadt oer, 1800 111
12,1>00 Wcst.-Rord iZarolina, oer,,
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210 do. do. S.H.Ecrip 4«
3,000 Consoiiditte GaS BondS 10«>^
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10 Sonsoltdtrte Gas-Aktien ... 47
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New Borke« «tarkt.
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