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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, September 01, 1885, Image 3

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Lerla«gt-Fra»e» «nd Mädchen.
für Hausardeil und
»um Waschen und Bügeln. 4u
melden in Nr. SV», cft-Aaqet«es»raft«.(2<li> ilj>
e>n «inderinadcheii in einer kicl-
Sa»'»'-! guteri-ohn wirdbe
zahli. « achzunagen >., Nr. 44. K-rd-Ltber«», ,
nahe Vesingtonstraüe. (20N-1V)
ein Mädchen in einer kleinen Ka
- V 1'" allgemeine Hausarbeit.
RachzusrageiNn Nr. »ant,traft«.
' 'melde?/'?>!'Nr^3Z,
«est-valtimore-, nahe Harrisonstra^e.
Han§arb?t delitilflich zu sein!mus;
«nglisch svrechen. Frühzeitig nachzufragen in Nr.t t,
>, Rord-»roat>wai,. <2iZS)
lu,' ° »o!,!o rd^l.l r'
hamftrasie. c2o!>>
» e n limine? Mädchen siir ieiclile
» Arbeit.Nachzusraze,i i.iNr.LSV,
Nord-Sutaivsirafie.
' rill junges Mädchen für gewödn-
Hausarbeit. Nachzufragen
in Nr. iitit, Prehtman, zwischen Stricker- und
Gilmorstraste. < -v»)
Mädchen, das an der Sin
« ger'sche Maschine nähen kann,um
an Röcken zuarbeiten. Nachzufragen in Nr. 137.
«üd-Turhamitrafte. (20!>i
' ein gutes deutsche? Viädche^sör
frage» in Ätr.'vZ, S oiiwaq-, zwischen Howard- uns
Sharpstratze.
' sü" d u^Zar bett! N?ch'
Mfragen in Nr. ?i>!», Siord-Soward-Strane.
(20i»-ll>
!
fragen in Nr, S 5. Parl- !ivcn»c. (2Uk»-It) i
deutsches ..derinäschen.
. Nachzusragen in Nr. t».l, Sara
togaftrafic, nahe Park-Avenue.
J"hrc aUeS
' . Kindermädchen, mrldc» t>ei
ffrau Vrub, Vcke Ät»,r«l«-Ave. u. Smitlistrake.
1208 »)
» e>» Mädchen sür gewöhnliche
» kein Wischen oder
Bügeln. Nackzufrcigcn in Nr. ?7, Vecitr.>/2> »«-!»>
Leriugtonstr.
» c>n Mädchen für Hausarbeit und
» -um Waschen und Bügeln, ,-iu
melden in Nr. t», Tüd-<?uta«straf;e.(2o«-S)
! chen, Wahlen und Bügeln,sow!e
«n balderivacl-seneS Mädcken für Hausarbeit. Nach
zufragen sofort in Nr. Z7t, Siorv-Howarb-, Ecke
Cathedralstraße. (209)
. ein Mädchen für Hausarbeit und
» zum Waichen und Bügeln
Rord varcnftratzc.
! chcn fitrgewöhuliche Hausarbeit.
Nachzufragen in Nr. »»4, Kra»tlinftran«.^2c>!>>
AersllNHt -
meine Hau-arbrit. Nachzufragen in Nr. 145. Lit-
Townfcndstrasic. >
ein Mädchen für gewöhnliche
. HauSa'.oeit ohne Waschen und
'
- vier Mädchen, um an guten H°-
. sxn zu nähen! auch zum
Lernen. Nachzufragen in Nr. SS, Züv-Castlcstr.
(207-!»)
» ein gutes Mädchen oder .vrauen
. » zimmer zum Kochen und gewöhn
lichem Waschen und «Sgclii! ein», das gute Referen
zen bringt, erhält Z 1,2 pro Monat. Nachzufragen
nach I(l'Ubr in Nr. 5«. Leringtoustr. (207 !»)
V»^m^'^«KikSe«se
Ätachjllfragen mit Referenzen in Nr. 7Z!t, Ma»i
son-<ivcn»c. <20!),7,u>
Berlangt-Mäuner und Knaben.
"N guter deutscher Junge, der
Venangl. hat. die Brod-. Pie- und
CakeS-Bäckmi zu e.lerncn. erfrazcn zwischen 12
und 4 Uhr in Sir. Ü4K, Nsro isalhoui»str.(2ol>)
°!V7.,«..,4- ein guter Klempner! auch ein
i'iumlzt-i'. Nachzusragen in Nr.
j«», Süd-Broadwan- (2«»S)
werden ein Schneider, umHerren-
UII 1. meiner auszubessern,der auch neue
I», Siorv-Libcriqstrakc.
-m Junge, der schon Etwas von
derGoldschmiederciversteht.Nach
zufragen in Sir. IS, Bant-Vanc. (2«g)
wird ein zuverlässigcrCakcsdäcker.
Ziachzusragen IN Nr. S4ä,Wcft-
Krattstraszc. c2»g>
e>" starlerJuiige vonememMelj
gcr. melden am Stand Str.
, ÄS. Bclair MarN. (20k»10,
ein junger deutscherlediger Mann,
der schon im Tattlcrgeschäst gear
beitet. Zu melden in Nr. 475, Pciinsqlvania
«venuc t2OS-1())
» Zwei ledige Schuhmacher aus ge-.
. nähte Herren-Arbeit inNr.S 14.
Kcxtngton-, nahe Grcciiestraße. (20S-S)
einlediger Schuhmacher: Kost und
Logis im Hause! nur Mi guter
Arbeiter braucht sich zu melden. Nachzufragen in der
«xp. ds. Blattes. (20A-i»>
zwei gute Laden-Auschneider. Au
melden bei Gebr. Rosenseld, <?ck«
Galtimorcstratzc und Markct-Tpace. <2U9>
! n v'in ''cld" n"i
W«s«-Kqjiettcftras>c. (208-S>
. eui guter Sltiuhmacher auf Klick
« arbeit (Kost und Logis im Haufe)
in Nr. 7, Tü»-<Sr«c«c-, nahe Baltimore-Ilrahe.
(20V)
ein zum Auslaufen, oder einer, der
Geschält erlernen will. Nachzusragen bei A. Enis,
Sie. 7», Siord-Valvertstrahe. (203)
DerltlNHt : Bäckerei"»
schon Etwas davon verMht, wird vorgezoaen. Zu
melden in Nr. LS, Warncrstrasl«. <207-S>
! fchinenmädche», um an Röcken
,u arbeiten. Nur gute brauchen sich zu melden in »er
Wirthschast Nr. 4«Z, W.ft-Pratt,iradc.(2o7-iD
» Wale'-» ein guter Zuschneider.
?Z»eNtMH» . Nachzufragen in Nr. St. Süd-
Uliarpstraft«. (207-!>>
! Farm, Tüdwcft
«cke Hamvura- »nv Ridaelqftraize. (2»7-!>>
Verlangt im Allgemeinen.
Ä^?/n,' ww"armeranda:b-iter und Prof-ssio
»isten jeder Art können Arbeit bekommen bei Hein
rich !S»cker,Nr. SO«, Nor»-Bsn»strafte.-Kost-
und LogirhauS. (Aug2S,l2Mte)
deutsche» «rbcit» - »tachwcisung» - «üreau,
Nr. 77. Süd-S!>arp,»ratze, unter der Aus
sicht der,.Deutschen Gesellschaft.-— Diejenigen, welche
deutsche Handwerker, Arbeiter und Dienstboten zu be-
Ichästigen wünschen,wollen sich persönlich oder in fran
kirien Briefen an den Agenten der Gesellschaft, Hrn.
Julius Eonrad, Nr. 77. Süd-Bdarpstrake. wen
den, welcher unentgeltlich Auskunft ertheilen wird.
,J-N2S,IJ)
»rbeit unentgeltlich. Einwanderer aller Be-
A» rufSarten erhalten unentgeltliihen Nachweis von
«uauft Walter. Nr. SS6, «üv-Broa»»av.
Anzeigen.-Vtellengesuche.
Stessegesuch: «iM
Bincf,ratze".
ein gebildetes deutsches Mäd-
Vieueaeiuai' chen, in Anfertigung von Da-
und -KW-Kliidern, auch in Wäsche erfahren,
sucht solide Stellung. Meldungen in Nr. SK> Pine-
Anzeigen.-Kost nnd Logis.
«Deutsche Kost un» ZSoaiS im Privat-Haus «!r.
«t. Süd-Eutawstratze. Frau Weisel.
<lunl4-Z
Medizinische Notizen.
MIMsMNUN
I>> AF »»»»111 V > I»»tlrt ull»
»-»«?» v»»»n^?a»
"
Nervenschwäche.
Männer, welche die vollkommen« »esun»l,«it.
»»llia« ManneSlrast und geschlechtlich» vner
->ie odue «et>t,in?rnng ve« «»aen« wiederzu-
wbnschcn, sollten nach der Abhandlung über
Ln Marston «olu»" senden. Jungen Män
n»n und änderen, w?lche an Nerven- und «ör»
»erschwSche, Vebenttrast-Wrschöpsun-,. vor
»«ttiae« Welken u. s. w. leiden, wird eZ besonders
Nüven, dle'e Abhandlung ,u Mathe zu ziehen, »rank
»eiten »er vorfteyervrnse, der Nieren und der
«l«I« «irksam geheilt ohne Anwendung von Jn-
ten. Empfohlen von Tausenden, die kurirt
«urder.. 3n Spitälern und von Aerzten in Euros-
und »merika eingeführt. «?- Hovenvrüche
«>«>«) ohne chirurgische Behandlung geheilt. Serfie
aelie Abhandlung gratis. Man adresstre:
Dr. Han» Treskow,
N». 4«. West »4. Straft«. «ew-Uor»,
-»nfultationen per Post oder persönlich gratl».
Sassaparilla, eine
medittnische Mischung von Honduraser Sas
saparilla, Guajakhol;, Klettenwurzel, Sassa
fras, Jod-Kali u. s. w. In diesem Präparate
wird man eine der besten UmstimmungS-und
ReinigungS-Misckiunqen, die dem Publikum
vorliegen, finden. Es ist in Quartflaschen
qesüllt und eines der billigsten, wie der bedien
Präparate mit Sassaparilla als Hauptgrund
laqe, die je dem Publikum ofserirt worden.
Wer je an Rheumatismus, Leberbeschiver
. den. Rose, Hautkrankheiten des Blutes n. s.
w. leidet, sollie dieses Mittel wemattens Pro
bien. Preis die FlasHe. Bel Seth
S. Han e, Nr. IVS, West-Balttmorestraße,
zu hadeu. (233-)
Dr. ChalmerS' Heiltinktur
kurirt Dyspepsie, ivilgräne, Blähsucht, Sod
drennen und alle Leiden, die Unordnungen
im Magen entstammen. Bei Nervenkrank
heit ist sie ein» der besten Mittel, da sie sofor
tige Linderung schasst und in kurzer Zeit Hei
lung bewirkt. Preis Hl die Flasche. Zu
haben bei Setb S. Hance, Nr. WS,
West Baltimore Straße. (2Z3-)
Anzeige».-Zu verkaaseu.
eingutgehenderSaloninit
KU I'erliNUlt.U . billiger Miethe. Nackz»-
fragen in der vrpedition »«. ivlatteS. (20S-11)
ZU. verKausen:
res am Piaxe Zü»wes«-«»cke von Zasper- und
Newstrake. (20!^
K t'nc guigehende Bä-Icrei
All Vel!LU»l?c»t. nebst Marli-Stand und
der «?rped. »»- l.
Pu W HA. Z
vierteljährlichen Näheres iyeo.
W. Zumwalt, Sir. 5, Zi. Paulstraße. (207-I^l
Zu verkaufen:
fragen in Nr. 13», 'Sine-, westlich von Fremon'str.
(207-0)
guier Salon im u,t»-
l-l.lUilllicN. He,, Theile der Siadii gu-
SS. Blattes. "(207-0, '
"°uer hansgemachler
l'rititllürll . Esvrek-Wagen. nur,wei
Woä-en gebraucht. Nachzusragen in Nr. 264. ?st
«altiinorcftraf.e. (207 !»>
'H« cm gutgehender Grocerie
-Sl» »'rrliUNir«». Slore I W st- Pc>jn,.
oder vorzusprechen wegen' des NS!,eren bei R
backbqrt!' Wcst-Point. Va. (207-N)
verkaufen: WWAWr
K
Einrichtungen, Nachzusragen bei
C. C. RhodeS Nr. 42. St. Paulstr. (2«>!,5,»1
ei"- Grobschmied - Werl-
KU > t.Il. stalte und Werkzeug, Zijtio
Nr.
Zu verkaufen: M
setzt Nr. -t»2, Ost -
Henrys! vrack.^tt.'t4^^!id-GÄnÄ
Zu" vÄlwufen: AZW.UA
ten Vokaiitälen! mehrere davon lind^grnndzin-srei,
wstet."'Nachzusr"agen^ei' Ehrist. Sorst, Nr."t7>l,
Oft-Baltimorestraftc. (isr> 1
E. Masjou, Nr. Sit, N.rd-Vroadwan- (I«!2^>
is/un° ?.! Z
Eck-Laden Nr. t»4. »torv-«sastlcslrafic. nahe dem
Nortli-Vasiern-Markt— Fuß Fronte und ÄiZ
Fuß tief mit einer AUey im Hintergrunde. iliähereS
dei Wm. v. vi'dS. Nr.Svv und SvS, Alice Ann
straße, Baltimore Md. (Mai23,3Mte)
W age » !
schwerer Wage» zu den
niedrigst gegen oder
Vsxioii-Wagcn eine Spezialität.
«. Zhillmann.
(Juni3v,lJ) Nr. t«Z. Vl,est»ut-Strafie.
vermiethen.
Zu vermietlien: ÄuP.SW
genuin der «rpcditioii Blattes. (208-1«!)
Au vermiethen:
und Nr. 442, Ost-Eagerstraxe: Wohnhäuser Nr.
43«, Ost-Eagerstr., Nr. 412, 436, 44<Z, 4v«j, 528,
Lst-Chasesträste.Nr. KB, BarneSstraße, Nr.«, Shu
terstr., Nr. 452, 233, Nord-Wolsstraße, Nr. 414,
416, Hoffmanstr., Nr. 1, 10, 21, Hornstraße, Nr.
3K4, Hanoverstraße, Vir. 233 und 235, Nord-How
ardstraüe, Äir. 12, St. JameSstr., Nr. 257. Ost-
Biddlestraszc. Näheres bei Senrt» L. Brack, Nr.
t 4, Siid-Gaystraße. (IS7-1
Musikalische Instrumente.
UWSL
AM WM
Flügel, taselsörmige Pianos,
Pianinos.
Diese Znstrumente kennt das Publikum seit
nahezu fünfzig Jabren; sie haben nur
auf Grund ihrer Borzüglichkeit einen
unerkauften hcrvorragenven Ruf
welchem zufolge si« al» unerrei«t dastehe«,.
Tonfülle,
»Uschlag.
Ausführung der Arbeit
und Dauerhaftigkeit.
Gebrauchte PianoS
in großer Auswahl alle» Pre^fen^dcständig
«llewlge «gente« für Sie berühmten
Smith fchen amerikanischen Parlor-Orgcln
aus anderen Fabriken erster Klasse.
Wilhelm Knabe öt Eo!,'
Nr. SV4 uns 206, West-Baltimorestraße:
Nr. 112, S. Avenue, New-Zork, und
Nr. 817, Market-npace, Pennfylvania-Ave.
(21S-) Washington, D. C.
Spezielle Bekanntmachung.
Ich Hude jetzt einen größeren, einen
jeder iveziehung
Pianos und Orgeln,
als je in Baltimore juut Verlaufe offen« worden.
Instrumente jeder «lasse, jedem «efchmack«
und jedem «eldbcutel paffend, all« unter vol
tShriger «arantte.
DU»?"Vi'a>wB.
«edrüder Haine'«
Der Berkauf geschieht gegen Baarzahlnng
oder aus Notenzahlungen «der gegen Mieth
geld, bis dieses dafür bezahlt.
I Mafon t Hamlin'«.
111.111 Woods Ts.,
I Wilcox <ji White'S.
PianoS und Orze.n «u ausnehmend
niedrigen Preisen und unter günstigen Bedingungen.
Otto Sntro,
Nr. 207, West.Balttmore.Ttrake.
Spezerelwaaren.
E. ä- M. Bollmann,
Besitzer der
Imperial-Weinesstg-labrik,
v « emenuildH-«« a. d. Weser.
Seit dem 1. Januar 1884 haben wir die Agentur
für unfern weltdekanilten ivoltman«'» Zmperial-
Primlirt Prämilr«
London 1862, I Bremen 1874,
Paris 1867, j Hai'.i.overlB7g,
grn dicHH.Ä i^H Ttc l m a'n n
»So«».. Süd-Saqstr., Balttmar»,
r'e den 23. Juli ISS 4.
«. ä- R. Bollmann.
Unter höflicher Bezugnahme aus odige Anzeige er
lauben wir allen und Kunden
unveränderter Güte und Vollkommenheit
und wir hoffen, daß in derbeliebtt Essig
Die HH. «»ma"z tiöuderman in Nr. ft«.
«outhftratz«, find »°n uns deauftragt, Ordres an
»usehmen und Verkäufe abzufchlteß.ir.
Hochachtungsvoll
(2SS-1 «Nh. H. «tellman.' » vom».
A. Martini,
Ecke der Sough- und DallaSstraße
<fr»her.Deptford-Spritzeithau»--),
das größte, schönste und auf's Sorgfältigste
assortirte
Groeerle- und deutsche Waaren«
Lager in Baltimore.
kSufe und der schnelle Uinsav der Waaren haben es
ermöglicht, btUigere und dcffere Artikel zu liefern,
wie irgend ein Beschilft es diZ jetzt in Baltimore ver
mocht hat. d k uf! n W
nach Theilen der Stadt schnell Uli-pünktlich
>u befördern.
Wiederverkäufer
stlB von Äute und Billlglett
»er Waaren selbst zu überzeugen. lM»12-i
Wiederherstellcr ver Lebenskräfte.
Dr. Ricord'S berühmtes "Viwl üssrora
tive," eiu Spezificum gegen 'Nerven- und
Körperfchwäche u. s. w., ist eine rein vegeta
bilische überzuckerte Pill«. Zu haben bei
Seth S. Hance, Nr. lvS, West-Balli
morestraße. (92-)
Anktions-Auzeigen.
iverwalterS-Verkauf.
an hinein «3 Huß'sädlick/ von Chew-
Straße und IS Fuß 3 Zoll östlich ?on der Ost
seite der Spring - Straße entsernteu Punkte uns
läuft dann südlich 12 ftuß bis an eine li> Fuß
Hauses an der Südseile der Lhew-I östlich vmi^?ung
>« Maitlicws K «trttanv.
Verwalters-verkauf
wcrthvoUe» Pacht (?igent>ilims Nr.
Lafanc»»e-Ai>ciiuc, in der Stadt
srntlicher Auktion an und isröttag/ den
11. September 18SS, Nachmittag? 4 Uhr, das iL!.
iL!. Tiralla, Verwalter;
t2V«,?.», 13,7,«) Taylor
FW Waise Ngerichtd-Berkaus
DU des
Pacht Eigenthums IN«), Süd Washing-
PerkausSbcMguiüttn, wie durch das Gericht vor
geschrieben: ein'Drtttel baar, der Rest in sechs und
iieun Alles baar, je iwch Belieben des
walter genchert. Anzahlung von 5100 ist zur
Zeit des Ankaufs erforderlich.
Mar», St. Dunigau,
John S. Höbli,
Win. Seemüllcr iso»«p.,
(185,!X),5,6,2t>1,2,7,11j) Auktionatoren.
LW Verwalters-Berkaus
MU des
g
(155,2(5,11,8) Auktionatoren.
BrrwalterS-Verkauf
Pacht-Vigenthums Nr. Z4B, Wesl-Stran«,
eines k-S c!sgerichts
Einsegnung von lio Fuß östlich von der Südost-Ecke
der Veadenhall- und Weststraße und läuft dann östlich
an Wefistraye fünfzebn Ostalte einer
Bebaut iwcistölkigcn jicgelstcincrne»
Wolinbanfe.
BerkaussbediiZgungen: ein Drittel baar, der Rest
w
(199,205,11,8)
Spezieller Berkauf
BMtbv u i ni l
SeNengruildftücl bebaut und grun^inssr^i.
''' tviattlicws 6
(2W-12) Auktionatoren.
Testamentsvollstreckers Barkauf
wertftvoUen Pacht - Sisientliums Nr SK.t,
in Valti^
In am IS. August 1885 erlas
senen Besehls des WaisengerichtS von Baltimore oer
kaust der unterzeichnete Testamentsvollstrecker auf öf
fentlicher Auktion an Ort und Stelle Donnerstag,
den 3. September 1885, Nachmittags 3 Uhr, das
Grundstück oder dcS^ruudstuckcS
der^Theile der^Älice"An^
Sauares z>visl!l«n Annstraße und Argtzle-Alley und
läuft westlich i> der Südseite der Alice Annstraße
geben in einer Urkunde, einzetrageii in den >!and-Ar
chivcn^der S Bc!lll7Nl?> 2^
zweistöckigem iiegelfteineriien
«utschcn?Rcmise und LtaU.
Zur selben Ze'l und am selbe» Ort- verkaust der
Unterzeichnete ebenfalls aus öffentlicher Auktion
nämlich: ein Ps?rd!'zivct
Wagen, ein Buggy, fünf Kutschen, Lorräthe, Werk
zeuge und Einrichtung em Eckz^i ed^we rkstZ^, s^-
mid Grundzins werden bis zum Berkauss-
'ShaNes Herzog, TestamentS-Bollstrecker,
Ztr. S t, Lexington-Straße!
Matthews 6 «irkland,
(158,201,3,k,8,11) Auktionatoren.
Durch I»l«Ph Krt«»»«rg«r » Bruder,
General Wayne» Pferde- und «urschen-
Balttmo^e-und Paeaftr-st«
«uktton»- Pferde, Maulthicre. «uktion»-
verkiuf« Wagen. Kutschen, B«rkSus«
Dienstag, Dach, Geschirr,c. Dienstag,
Donnerstag, Tie größte Donnerstag,
amstag,
10 Uhr. an Hand. 10 Uhr.
tFebS,l2Mte) Joseph Urledberger. Aukt.
Durch Thomas G. Parlet».
Baltimore» Pferde- «. .«utschcubazar
Nr. V 3, K 5 und K 7. Nord-isalvcrts»ra»e,
Jeden Monwg, mid Samstag, Punkt
11 Uhr BormiuagS AuklionS-Aerkiuse von
Pferden. Maulchieren, Kutschen, Wagen, Chaisen,
Geschirren, Halft»«!. Zäumen, Satteln,
Wolldecken u. f. w.
Große Anzahl Pferde, «utschen, Chaisen. Wa
sen u. f. w. jeder Art nebst Geschirren, Schoohdecken,
ic., beständig zu dei^niedrig^en^arliprei-
Zur Heilung vonüeberlei
d en, galligen Anfallen, Kopsweh, Seiten-
und Rückenschmerz, krankem Magen, Schwi
ndel, Schwäche der Sehkraft, Nervenschwäche,
Appetillosigkeit, Berstopstheit, Dyspepsie,
Störung der Nierenlhätigkeit, unreinem
Blme und Frauenkrankheiten gebrauche man
Hance'ssassaparillcn- und Blut-
Pillen. Preis 25 Cts. die Schachtel. Zu
haben bei Seth S. Hance, Nr. ivz,
West-Baltimorestraße. (ZZZ-j
auf der Welt. Lindert «.heilt
Nl,cumati6muö. Ncuralgia,
Schwellungen, lahine u. steife
Glieder oder Muskeln, Eicht,
Rucken- n. Eelenkschmerzen,
Kreuzweh, Brand-, Schnitt
u. Vrühwuuden, Frostbeulen,
Quetschungen, Kopf,-Ohren-
und Zahnweh, Geschwüre, ,c.
In allen Apvtbeken zu haben.
Der Deutsche Korrespondent.
Dienstag, l. September lttN.'!.
Baltimorcr Marktberichte.
(Berichtet sürden »Deutschen Korrespondenten.")
Baltimore, den 31. Auqust IBBZ.
Ter Waizenmehlmarkt war heute still und stetig;
die Nachfrage Seitens der Lrtshändler mäßig lebhaft
belöge,lügenden Dic Zufuhr betrug 2070
die Auc subr beirua 15>vi!8 und dc"rEleoatoren-Zjor
rath Büschel; der Börsenverkaus von stid-
—von westliwcin Bu
dcr m vergleichender Uebersicht "
Waizen Heutige > Vorgestrige j Dieselbe Zeit
röche/. -Hlujzrate. Tchlußrale. letztes Zahr.
E»ot...!i BSX-- 87 BB)6— 88^
Aug.. j BU?j
Sept, 87/ -
LtiB» » 8»? i SV-6- vi»-- «S),'— »0
Nov., 92 S2)j »IX— »IX— 91
Dez.. '
Nrl M :»2 »t
Fultz 87-91 87—91 88-91
Ängb. j94 »ti 91—9« 92 Sit
MaiSz'usuhr 38,261, die Aussuhr IS2 Büschel;
Elevaloreninhalt 163,436 ditto.; Börsenverkaufvon
südUch^iii^— —,von westlichem 11,059 Büschel. Fol-
MaiS Heutige ! Vorgestrige DieselbeZeil
gemischter. letztes Jahr.
Svot, neu >49)j— 149)6—51> 5S>6-6»),'
August 49)6 29
September .... 49)6—49)6!49)^'—50
Oktober —. -
Nevember
Dezember. 44 —44)6 44 —
Weißer Isv)6-»1 51 ... .1 »S '—<>!«
Gelber >S2 —S3 53 —,....61
Walzen-, Rai»-und «oggcnmehl. Wir no
tiren. wie solgt:
Howardstr.-Super tlZ.dO G 3.40
Howardstr.-Extra 3.50 iL» 4.25
Howardstr.-Family 4.25 Ä» 5.00
Wcstern-Supcr 3.00 K> 3.40
Wcstern-Extra 3.50 G 4.25
Western-Family 4.25 Ä> 5.00
5.00 Ä> 5.50
! G 3^25
City-Mtlls-Extra 3.50 Ä 3.75
City-MllS (Rio Brands) Extra 4.50 <S 0.00
Baltimore Winter Wheat Patent... 5.75 <S 0.00
Baltimore High Grad Family 5.50 Ä 0.00
Baltimore Kirst Grade Extra 5.25 G 0.00
Baltimore Zecond Grade Extra 5.00 6S 0.00
Myer BruUe's Germania Family., 5.7 Z K g.OO
Myer Brulle'S White Plain 5.50 K 9.W
Mne 2,50 K 2,75
Roagen-Mehl 3.90 G 4.00
R. Marye it Eo.'SHoMinh 3.75 iT 0.00
Grits 4.00 G 0.00
R. Marve Co.'S Chop 1.15 G 0.00
Mais-Mehl pr-, 100 Pfund. 1.2 S G 1.30
Western mixed 28 —29
Pennsylvania 28 —35
Mill-Aeed. pro Tonne:
Sit» MillS Middlmg xi 6.00-00.00
Western Bran light 16.50—17.00
do. do. Medium 14.00—15.00
MiddlinaS 15.00—16.00
Lämercicn, pro Pfund:
Timothy 10t5).... pro Büschel Z 1.50—1.60
Heu, pro Tonne:
Z17.00—18.00
Maryland und Pennsylvania... 18.00—19.00
Western New-York 19.00—17.50
Western Timothy 15.00-17.00
Mixcd 14.00-15.00
Klee 12.00—13.00
Waizenstroh 8.00—10.00
Haserstroh 9.00—10.00
Rsggenstroh in großen Ballen... 16.00—17.00
do. inbtockS 10.50—11.00
Petroleum, pro Gallone S"6
WhiSkc», pro Gallone Z 1.17—1.19
«äse, pro Pfund:
New-Norker, choiee to sancy 9 -00
do. good to primx 8 8^
Ohio'», choice 00 —OO
do. good to prime 00 —OO
Creamery skims, choice 8 8)6
ds. sairto good 7—7)6
Brovisloiitn:
Bulk ShoulrerS, packed S>6—oo
Bulk L. E. SidcS, packed 6)6-00
Butt C. T. SideS, 6-6—96
Bacon Shoulders packed S?6—OV
R. SideS packed 90
Bacon BreasiS B)6^-00
i!ard, rchned in iierceZ 7Z6—00
Pork, meß 11.50-11.7 S
Geschlachtete Tchweiue, pro 100 Psund:
Butter, pro Pfund:
New-lork State, choice 17—18
Ereameryfancy 22—23
Western, choice to fancy, frisch ...."..".14—16
~ good to prime 12—13
Southern Ohio und W.-Va., choice 10—12
Wst Z ch 10—11
Kaffee, pro Psun«: 90-00
Rio fair .'. 8-^-00
Rio good ! B^-00
Rio Prima 3)6-00
pro Dutzend, frische 14—15
Gcflüacl, pro Psnnd:
Ehickens . S)6—l2
Turkevs 00 —OO
Effektenbörse.
Alexander Brown 6 Söhne berechnen bei Sicht-
Wechseln aus 60 2.age k4.B3>z, aus 3 Tage Z4.85?6,
sür kausmännische Wechsel k4.81>6 L4.82, sür
Bankiers-Tratten aus Paris j5.20)»', sür iausinan
(Berichtet jtir'den „Deutschen Correspondenteii" durch
Middendorf, Oliver 6, Comp.)
Erster «oard.
3,900 Baltimorcr Stadt 6er, 1890 111 6
50 Deutsche Feuer-V.-G 17^
4,000 Central-Ohio, BondS 110
10,000 Ohio-Misstssippi, S.-D 97 -j
1,000 Virginia-Midland, 5. Hyp 100
5,000 Coü-Greenowe. I.Hyp 104
1,000 do. 2. Hyp 87-5
380 Harlent-Slaze-Co 87
115 Consolidirte Gas-Aktien 46
viach dem ersten Board.
2,500 Ver. Staaten, 4er)6 113-/
300 Btrginier Consol-CöuponS, alte 57-^
1,000 Central-Ohio,Bonds 110
10 do. Aktien 49-6
25 Char.-Cot.-Aug., Aktien 25
20 Consolidirte Gas-Aktien 46 »
Zweiter Board.
165 do. do. neue.... 40)6
5 Mechanics' Bank 11)6
5,000 Col.-Greenville, 2. Hyp 87-6
6.000 Blllttmorc-Ohio, 1835 102-6
1,000 Cincinnati-Wasti.-Balto., 1. Hyp...101 6
500 Consolidirte Gas BondS 196)6
000 North State 2ij
Stach dem zweiten Board.
915 Coup, alte 57-6
10,000 Cmcinnati-Wash.-Balto., I.Jncome 21 ..
500 Consolidirte GaS-BondS 106 >6
300 Silber-Valley 25
New-Borler Rarl«.
B-r. Staaten 18S1, 3er 103
4)6-pr->z 113>6 11S-6
« . 4proz 122?6 123
Alton« 6 Terre-Haute, com 29 20
Pres
Tol., Chic, -.5 Jndiana-Central....
Chcfapcakc Ohio 7i6 8
Chicagos Nonywestern 95?6 99
pref 130)6 131
Chicago-, Milwaukee St.Paul.... 77)6 77)6
D >"w a i.'"ckiw ä'W
l6-6 16i
' ibal St I s'ph '
. Pres.".'".".'
LakeShore 71)6 71)6
Michigan-Central >Z2
Miffouri, Kansas Texas 23-6 23-6
Morris 6 Essex 126)4
Ncw-Jerscy-Central 48)6 49
New-Hork-Central 101)6 101-4
Northerit-Pacific 2t)6 24-6
.. Pref 51 Sl^6
Ohio Mississippi 22 22-6
Pres
Pacific-Mail 60X 51
Ouicksilber 5)6 6)6
Pres 21 24)6
Reading R-R 22?6
St. LouiS 6 San Franzisco 20-6 20?6
. pref.... 35)6 S 3-6
Eutro Tunnel-Comp
Union-Pacisic 50)6 SO-6
Pacific....'. 7)6 8
. . pref 15>6 16)6
Western-Union-Telegraph-Comp.... 70)6 70)6
R.-B---Outario Western IS-4 IS
Philadelphte« Markt.
Pennsylvania R-R 53)4 »3)6
Reading R-R 11)6 11)6
«ehigb-Valle» «.-«
Aerztlicher Rath.
Husten, Erkältung, böser Hals, Bronchitis
und andere Lungengebreste fällten nicht ver
nachlässigt, sondern rechtzeitig angemessen be
handelt werden; geschieht Dies, so werden
alle bedenklichen Resultate vermieden, und
da« Beste, was sich da thun läßt, ist die An
wendung des weltberühmten Heilmittels, des
Hance'schen zusammengesetzlen Andorn-Sy
niPS (Lompvuiltl B;'rup ok Horsliouii>l).
Dieses Mittel gilt bei Denen, die es brau
chen, sür den besten zu habenden Artikel.
Versuche eine Flasche, und Du überzeugst
Dich davon. Preis 25 und 50 Cts. die Fla
sche. Von Seth S. Hance, Nr. 103,
West-Baltimorestr., zu beziehen. (2ZZ-)
Wird es f,ch bezahlen? Ja
wohl bezahlt eS sich, eine Schachtel Hance'-
scher Sassapanllen- und Blutpillen stetS im
Hause zu haben und die ganze Familie völ
lig gesund zu erhalten. Preis 25 Cents die
Schachtel. Zu haben bei Se th S. Han ce,
Nr. 103, West-Baltimorestraße. (2Z3-)
Ziele des Leven 5.
Roman
von
Wilhelm Berger.
lSortsetzuns.)
Mit mehr Selbstvertrauen, als er noch vor
wenigen Augenblicken besessen, trat Herr
Klaus jetzt Arthur unter die Augen. Arthur
schien ihn wenig zu beachten; er schüttelte dem
kleinen, bartlosen Männlein, das ihn in wohl
gefetzten Worten in der Vaterstadt willkom
men hieß, flüchtig die Hand und drängte un
geduldig weiter, dem Ausgange zu.
„Wir haben lange auf uns wanen lassen,
Herr Klaus, nicht wahr?" sagte Klara, an
Arthur'S Seite hinschreitend. „Es fehlte nicht
viel, und wir wären gar nicht wieder gekom
men."
Hermann erschrak und blickte von Klara zu
Arthur.
„Wieio?" fragte er.
„Auf den Alpen haben uns böse Geister arg
bedrängt," versetzte Klara, „während Sie
warm nnd sicher in Ihrem Comptoir saßen.
O Herr Klans, ich rathe Ihnen: bleiben Sie
auch ferner hübsch daheim und reifen Sie nur
hin und her zwischen Ihren Geschäftsbüchern
und Ihren Kanarienvögeln! D raußen in der
Fremde ist eS schön, sehr schön znweilen; aber
es lauern dort auch Gefahren auf den schwa
chen Reisenden, von denen ein seßhafter
Menfch nur Nachts im Traume, wenn ihn
einmal der Alp drückt, einen Begriff be
kommt!"
Hermann war es gewöhnt, daß Fräulein
Holder einen neckenden Ton in der Unterhal
tung mit ihm an'chlug und wußte auch dies
Mal nicht recht, ob sie ihn zum Besten habe
oder ob den Reifenden wirklich ein fchlirnmes
Abenteuer zugestoßen sei. Ehe er indessen
weitersorschen konnte, war schon der wartende
Wagen erreicht, und Hermann mußte znrllck
"bleiben, um nach dem Gepäck der Angekom
menen zu sehen.
„Morgen früh gegen zehn Uhr erwarte ich
Ihren Bestich, Herr Klaus," befahl Arthur
lakonisch, ehe der Wagenjchlag sich schloß.
Gleich darauf stand Hermann allein anf dem
Pflaster und hielt den Hut in der Hand, bis
ihn ein Gepäckträger unfanft bei Seite stieß.
Da begann er sich, daß er fpäter am Abend
noch Muße genug haben werde, über die kurze
Episode des Empfangs nachzudenken, drückte
energisch den Hut bis au die Ohren herab
und ging in das Bahnhofgebände zurück.
„Ich habe mir den Prokuristen meines Pa
ters anders vorgestellt, Klara," sagte Arthur,
während der Wagen ihn näher und näher
zum verödeten Eltcruhaufe trug.
„Mehr, als Teufel oder mehr, als Engel?"
„Keins von Beiden. Es war einmal ein:
Zeit, da mich das Lob verwirrte, welches Sie
diesem Herrn Hermann Klaus zu ertheilen für
gut fanden. Ich fürchtete, in ihm einen deut
schen Mustermenscheu anzutreffen, athletisch
von Gestalt, fromm, brav und bieder, die
Frauen als Heilige verehrend, für das Recht
starrköpfig eintretend. Seitdem habe ich er
kannt, daß meine werthe Cousine in den
Frühlingstagen unserer Bekanntschaft meist
Alles zu loben Pflegte, was mir Mißfallen er
regte—"
„Arthur!"
„Es ist so. Ich bin Ihnen nie böse darum
gewesen. Es war die Wirkung einer natür
lichen Antipathie zwischen uns. Und wenn
jene Katastrophe nicht gekommen wäre, wer
weiß, ob wir jemals gelernt hätten, in Frie
den miteinander zu verkehren, wie sich's doch
sür Blutsverwandte geziemt."
„Ungeheure Mittel zu kleinem Zwecke!"
versetzte Klara scherzend. „Der St. Gotthard
mußte alle seine Schrecken aufbieten, um ein
paar gebrechliche streitsüchtige Menschentinder
zur Verträglichkeit zu bringen!"
„Er hat mehr gethan," sagte Arthur ernst.
„Bei Leuten von meinem Alter sind starke
Erschütterungen nöthig, um die Rinde alter
Borurtheile zum Bersten zu bringen. Will
die Vorsehung Einen von uns noch kuriren, so
muß sie schon derb zufassen." Er blickte zn
seinem lahmen Beine nieder. „Ich habe ih
ren Griff gespürt und werde ihn nicht verges
sen."
Der Wagen hielt. „Wir sind zu Hause!"
rief Klara.
Arthur warf eineu forschenden Blick hinaus.
Noch immer wie in früheren Zeiten war die
schwere Hausihür griin gestrichen. Barbari
scher Geschmack! Tie geschnitzten Löwenköpfe
in der Mitte der beiden Thürflügel, ebenfalls
grün, hielten noch immer jeder einen mächti
gen Ring von Messing zwischen den Zähnen.
Wie oft hatte Arthur als Knabe, während er
d'raußen warten mußte, bis man ihm öffne
te, mit diesen Ringen geklappert und die lose
hängenden ungeduldig rund und rund gescho
ben! Auf der obersten breiten Treppenstnse
stand Mamsell Doris in weißer Schürze, mit
frischem Häubchen auf deu sorgfältig frisirten
Haaren.
„Das ist wohl Ihre erste Gehülfin auf dem
weiblichen Arbeitsfelde des Hauses, Klara?"
fragte Arthur.
„Errathen, Better! Das ist Doris, eine
gute Köchin und treue Seele, des Hauses äl
teste und längste Bewohnerin! Bitte, gönnen
Sie ihr ein freundliches Wort!"
Klara sprang aus dem Wagen und be
grüßte die Dienerin. Gespannt sah Mamsell
Toris an dem Fräulein vorbei nach der Wa
genrhür und wartete auf das Erscheinen des
„jungen" Herrn. Klara bemerkte es. „Wir
haben einenUnsall gehabt unterwegs," sagte sie
rasch. »Herr Ueberweg hat sich dabei am
Bein verletzt; wir muffen ihm bei'm Ausstei
gen behülflich sein."
Ganz Eifer, stürzte Doris zum Wagen.
Schwer ruhte Arthur'S Hand auf ihrer Schul
ter, als er hinanSklomm.
Bor der Treppe blieb er stehen. „Das
hätte ich mir nicht träumen lassen," ries er
aus, „daß ich als Invalid wieder einziehen
würde in das Haus, worin ich meine Jugend
verlebte! Und doch ist es besser so. Wohlan
denn, vorwärts! Ich spüre einen Geisterhauch
aus vergangeneu glücklichen Tagen!"
Klara hatte die Hausthüre aufgestoßen;
vorsichtig führte Doris den Herrn über die
Schwelle. Aus der Flur hielt Arthur noch
mals an.
„Brauner Schrank," sagte er, „Du wohl
bekanntes, ehrwürdiges Möbel, langlebiges
Werk eines weiland ehrsamen Mitgliedes der
Tischlerzunst! Wie oft habe ich vor Dir ge
standen, unmuthig und ingrimmig, als Du
noch meine Schulbücher in Dir bargst und ich
zu Dir kommen mußte, von Spiel und Kurz
weil abgerufen durch des Vaters Stimme zu
widerwärtiger Arbeit? Hier also hat man Dich
aufgestellt! Und ;n welchen unedlen Zwecken
mußt Du Dich jetzt gebrauchen lassen, Repo
sitorium vergessener Gelehrsamkeit?"
Klara sperrte die Thüren auf. In den
Fächern lagen alte Bücher, alte Hefte, wohl
geschichtet. Arthur's Blick fiel auf eine Kä
fersammlung im Glaskasten verstümmelte
Thierleiber, von den dünnen Stecknadeln
größtenteils herabgernscht aus den vergilb
ten, fleckigen Papierboden. Er erkannte den
Hirschkäfer wieder, einst die Zierde seiner
Sammlung, den er von einem Ferienausfluge
nach Thüringen mitgebracht. Noch prangte
die Hälfte des Geweihs auf dem Haupte der
beinlosen Leiche.
„So Hot'S schon in diesem Schranke ausge
sehen, aIL ich in s Haus kam," erklärte Doris.
„Es durfte Niemand daran rühren. Zuwei
len habe ich des Abends spät den Herrn hier
stehen sehe», mit der Lampe in der Hand.
Dann schlich ich mich leise hinauf, und er hörte
mich nicht."
„Was die Liebe nicht Alles zu Reliquien
macht!" sagte Arthur und wandte sich still
hinweg. Er nahm den Arm von der Schul
tz der Dienerin und ging langsam vorauf,
mit beiden Händen sich auf den Stock stüt
zend. AIS er iu das Wohnzimmer trat, sah
er sich plötzlich dem lebensgroße» Brustbild«
seines Vaters gegenüber, in Oel gemalt. Um
den vergoldeten Rahmen schlang sich eine
Guirlande von Frühlingsblumen, auf Epheu
blätter geheftet.
Arthur stand still, fast erschrocken, nnd ein
leichtes Zittern überkam ihn. Seines sprach
ein Wort; man hörte das leise Knistern der
Kohlen in dem hellgrünen, hohen Ösen. Die
große Uhr an der Wand setzte mit knarrendem
Geräusche zum Schlagen an; da fuhr Arthur
auf und sab um sich. Er reichte der alten
Tieuerin die Hand. „Das ist Ihr Werk,"
sagte er, „ich danke Ihnen. Treues Geden
ken flicht um das Vergangene lebendige Krän
ze. Vernichtet und wahrhaft ausgefchlossen
vom Dasein ist nur Derjenige, dessen ent
schwundene Gestalt keines Lebenden Erinne
rung mehr mit einer Blume schmückt. Und
nun laßt mich allein, eine Viertelstunde al
lein," fuhr er sott. Er ging tiefer in das
Zimmer hinein nnd schwankte. Besorgt trat
Klara näher und wollte ihn fassen. Er raffte
sich auf und sah ihr nachdenklich, unentschlos
sen in die Augen. „Auch Sie, Klara," sagte
er endlich, „auch Sie kann ich jetzt nicht bei
mir haben!"
Leife zogen sich die Frauen zurück, und der
heimgekehrte Sohn öffnete Ohr und Brust
den Stimmen, die um ihn flüsterten. Er
verstand Alles, AlleS, was sie sagten. O
Wunder! Er war doch kein Fremder in der
Heimath geworden!
tFortsetzung folgt.)
Das nach der geschehenen Ankündigung
dem General Thibaudin zugeschriebene Wert
dem Inhalt der von der „Neuen Freien
Presse" veröffentlichten Auszüge hat diefer
General alle Ursache, sich gegen die Autor
schaft ;u verwahren, denn ernsthaft können
diese Phantasie'n nicht genommen werden.
Tie Franzosen werden "bei Beginn dieses
Phantafiekrieges zuerst geschlagen, behalten
aber schließlich den Sieg.
General X. geht von der Voraussetzung
aus, Frankreich werde zugleich von Deutsch
land, Oestreich Ungarn, Italien und Spa
nicu, lü) aus vier verschiedenen Punkten an
gegriffen werden, uud obend rein werden die
deutschen die Neutralität Belgiens, die
Oestreicher die Neutralität der Schweiz so
geschwind verletzen, daß weder die Belgier,
noch die Schweiber einen wirksamen Wider
stand entgegenzusetzen in der Lage sein wer
den. Tie Deutschen, von Holland aus ope
rireud, dringen in Belgien ein, bemächtigen
sich der Eisenbahnlinie Lütlich - Maubeuge,
welche im Thale der Oise direkt nach Paris
sührl. Einmal im Thale, kann Deutschland
alle befestigten Plätze von rückwärts nehmen.
Tas Oise-Thal wird ein Haupt Objekt der
Cinbrnchsarince bilden. Die Ostgrenze, wcl
che in fünf Sektionen eingetheilt ist, ist aller
dings schwieriger anzugreisen, weil daselbst
die FestnngSbanten ernster sind. Toch glaub:
General 5., daß es ein Fehler war, nn Nor
den von Epinal und bei Verdnn nicht genü
gend geschützte Lücken zu lassen.
Den Einfall durch die Schweiz hatten die
französischen Militärs nmfomehr Vorausfehen
müssen, als die enge Grenze von Elsaß Loch
ringen eine genügende Entfaltung der östrei
chisch-deutschen Armee nicht gestattet. Weni
ger Besorgnis; hat der General wegen der üa
lienischen und spanischen Grenze. Die Ge
birge sind leicht zu vertheidigen, aber m.iu
müßte hierfür eiue eigene, für Gebirgskämpre
taugliche Armee geschaffen haben. Da Dies
auch nicht gefchehen ist, so erringen die Ita
liener ebenfalls deki Vortheil über die durch
Krankheit und Unkenntniß des Terrains eut
mnthigten Franzosen.
Wir verschonen den Leser mit Auszählung
der Märsche, Schlachten uud Belagerungen,
die mir den nöthigen „Drückern" ausgemalt
werden. Für den General X. ist der Plan
der Coalirten völlig klar. Etwa Siio,v<X>
Deutsche wollen Paris von Norden aus isoli
reu. Eine zweite, durch das Loch au der
Mosel eingedrungene deutsche Armee von
400,000 Mann geht ans das Centrum Frank
reich's los mit dem Hauptobjekt Orleans,
und die dritte Armee endlich, die Oestreichcr-
Ungarn etwa 350,000 Mann, ziehen gegen
Lyon, um Paris vom «Süden ans zu ifolircii.
So ist das Centrum vollständig eingeschnürt.
Ehe der Krieg noch recht begonnen, stehen be
reits 1,800,000 fremde Soldaren ans franzö
sischer Erde. Tenn man muß nicht vergessen,
daß die Italiener und Spanier auch angrif
fen, so daß man annehmen würde, Frankreich
müßte unter solchen Streichen erliegen. Ge
neral 5. verliert aber den Muth nicht, nud
nachdem er beinahe zwei Millionen Feinde
in das Land hinein manövrirt hat, schlägt er
sie zur Befriedigung feines Publikums noch
rafcher zum Lande wieder heraus, als sie
herein gekommen sind!
Tagesneuigkeiten.
In 60 Städten nnd Couuties von Cana
da ist das „L o c a l - O p tion -"G efetz in
Kraft.
In New ??ork ist der dentfche Gruudeigen
thums - Agent G. C. Hütte meyer ver
schwunden nnd hat aus Versehen die unrechte
Frau mitgenommen.
Ein russischer Graf Zacharoff, der
herum abcnteuerle, hat in New-Dork eine
reiche Erbin gekapert. Zacharoff gibt sich für
einen Adjutanten des Czaren aus.
Trotzdem wir prinzipiell gegen die
Prügelstrafe, wie sie in Maryland be
steht, sind, fo meinen wir doch, daß mitunter
eine Tracht Haue Nichts schaden könne. In
Brooklyn mißhandelte der Italiener Nicola
seine Gattin dermaßen, daß das arme Weib
in ihrer Angst zum Fenster des zweiten Stock
werks hinaussprang nnd sich lebensgefährlich
verletzte.
Ein bewegtes Leben hat der BaPtisten
pre dig erI.W.W a 112 h b urn aus Lowell,
Mass., geführt. Er wurde nach Waterville,
Me., geschickt, um dort zum Missionär aus
gebildet zu werden. Er raubte eine katholi
sche Kirche aus und brannte durch. In Maine
und Vermout verheirathete er sich, wurde we
gen Bigamie eingesteckt und erwirkte durch
seine Heuchelei eiue Begnadigung. Er ging
gen Westen, heirathete dritte Frau, ließ
sich deren Vermögen übertragen, brannte
durch und kam nach seiner Vaterstadt, um
eine Predigerstelle zu übernehmen. Seine
dritte Frau reiste ihm nach, worauf er nach
Canada entfloh.
Ter deutsche Uhrmacher A. Müller aus
LouiSville, Ky., hat eine Miniatur-
Dampfmaschine hergestellt, die in ierer
Art ein wirkliches Kunstwerk ist. Die ganze
Maschine ist aus eiuem Drittel des Metalles
eines Nickels, sswie einer englischen Nadel
Nr. 3 hergestellt, und ihr Gesammt-Gewicht
beträgt nur lj Pemiy-Weight ein Penny-
Weight Gold ist der zwanzigste Theil einer
Unze. Die Maße des Kessels sind 3j32 bei
IllK Zoll, nnd derselbe wird von 24 Tro
pfen Wasser gespeist; der Durchmesser des
Schwungrades beträgt j Zoll, und die Ma
schine kann mit der vorgenannten Wasserfül
lung vier Minuten laufen. Von den riesigen
Schwierigkeiten, welche Hr. Müller bei der
Constrnktion seines Kunstwerkes zu überwin
den gehabt, kann man sich einen Begriff ma
chen, wenn man erwägt, daß die ganze Ma
schine ans 135 Stücken besteht, worunter
nicht weniger, als 40 Schrauben sind. Ein
großer Theil der Letzteren, sowie die winzi
gen Zahnrädchen, welche zur Uebertragung
der Bewegung dienen, sind so klein, daß sie
mit der Haud angefertigt werden mußten,
weil keine Werkzeugmaschinen von solcher
Kleinheit existiren. Was die Liliput-Ma
schine des Hrn. Müller noch weiter im höch
sten Grade interessant macht, ist der Umstand,
daß ihre Bewegungen vor- nnd rückläufige
sind. Hr. Müller hat an dem kleinen Dinge
Jahre laug gearbeitet, d. h. nur in feinen
Mußestunden.
Gegen Blutkrankheiten,
Leber und Magenleiden.
KAlMstKoenig's
«czen alle ikraukhciten der
Brust. Lungen u. der Kehle.
Nur in Original-Packeien. «reis, 25 Cents. In
allen Apotdelen zu haben, oder wird nach Smpsang de»
HetrageS fr«» versandt. Man adresftre:
Lksrlss Voeslsi- Co..
Balttmne. Marsland.
In Fairsield-Beach, Eonn., verlor jüngst
eineDame im Sande ihren Trau
ring. Man stellte Nachforschungen an nnd
fand sechs Ringe, aber der gesuchte war nicht
darunter.
Der Farmerssohn Eugen Platt von
pauge, wurde am Sonntag Morgen
in der Nähe seines Wohnorts mit gebro
chenem Genick auf der Landstraße lie
gend gefunden, und das Fuhrwerk, mit wel
chem er von einer Kirchenfair nach Hanfe
fahren wollte, war nniMiuernacht, vonPlatt's
Pferden gezogen, daheim angekommen. Es
hat den Anschein, als ob der junge Mann
auf dem Wagei. eingeschlafen und dann her
abgefallen ist.
Das Commnnistenblall „Zukunft" iu
Philadelphia ist eingegangen. In sei
ner letzten Nummer machlc eS noch schwere
Angriffe auf den Genossen Johann Most in
New Sjork: er habe Gelder, die ihm für die
„gute Sache" anvertraut lvordeu, zu seinem
eigenen Stutzen verwendet nnd fei befonders
auch bestrebt gewesen, mit solchen Geldern
seiner „Freiheit" auf Kosten anderer gesin
uungstüchtiger Cominunistenblätler aufzu
helfen: an Wieske, dem Todter des Polizei-
Commissärs Rumpfs in Franlfnri am Main,
habe Most Berrath begangen; ebenso habe
er die ganze Anarchisten-Organisation ver
rathen, ja, er sei ein Spion im Solde der
dcul'chen Regierung.
In Ncw-L?rleanS rückte H. Wedemeher
eine Anzeige in die Zeitung, daß er eine
lebendige Ratte verlange. Den gan
zen Tag über wimmelte es vor Wedemeyer
von Jungen, welche mit einer, zwei, drei bis
zwölf lebenden Ratten erschienen und natür
licher Weiie wieder mit ihren Thieren abzie
hen lonnren, da der nöthige Bedarf schon zn
früher Stunde erlangt war. Es scheint, daß
Hr. Wedemeyer etwa ein Dützens Ratten
haben wollte, um eine lebende Klapperschlan
ge zu füttein, welche er besitzt. Eine folche
Rattenzusnhr, wie sie ihm zu' Theil wurde,
hatte er jedoch nicht erwartet, nnd „Wede
meher's lebende Ratte" bildet jetzt das Ta
gesgespräch der Nachbarschaft.
In New - LrleanS hat sich der jnnge
deutsche Kaufmann Ferd. Peter
sen ans Elmshorn bei Hamburg vergiftet.
Petersen war 3l Jahre alt, hatte im Dienste
der großen Rhederfirma Godeffroh K Sohn
gestanden und war vor sieben Wochen nach
ihm nicht, rine Stelle zu erhallen, weshalb
er sich vergiftete. Eine große Anzahl Briese
„Anna" unterzeichnet in denen eine
Locke und eiu Paar Vergißmeinnicht lagen,
wurde gleichfalls gefuudeu. Die «schreibe
rin, aus deren Zeilen die innigste Liebe für
den Todten spricht, drückt die Hoffnung ans,
daß eS seinen Talenten nnd feinem Fleiß
linken möge, sich ein Heim zu gründen, in
dem sie vereint glücklich werden können.
Verfehlte Hoffnungen in ferner Erde zu
Grabe getragen!
Eine Frau lackf 0 n von Passaic,
N.-J., verschwand vor etwa t I Tagen. Jetzt
ist sie wieder an den heimathlichen Herd zn
iüclgelehri, und zwar mit der Erklärung,daß
sie zn ihrer Erholung in Coney-Jsland gewe
sen sei und im „Oriemal Hotel" gewohnt ha
be. Nähere Nachforschungen ergaben jedoch,
datz die Frau eine Unwahrheit gesagt, da ihr
Name im Fremdenbuche des „Oriental-Ho
teld" nicht eingetragen ist. Dagegen wurde
ermittelt, daß sie in dem unter dem Namen
„Red Light" bekannten und durchaus nicht
im besten Rnfe stehenden Lokale geweilt hat.
Wie Hr. Smith, der Eigenthümer dieses Lo
kals, mittheilte, kam sie eines Tages mit ei
nem ihm unbekannten Manne in sein Hans
und ließ sich ein Zimmer anweisen. Zwei
Tage später kam sie allein nnd ersuchle ihn,
ihr zn gestalten,einige Tage in seinem Hause
zu bleiben, da sie krank sei. Nachdem sie
zwei Tage dort gewohnt, erfuchte sie Smilh,
ihr so viel Geld zu leiheu, daß sie nach Hanse
reisen könne, uud versprach, es sosort nach der
Aukunfl in ihrer Wohnung zurückzuerstatten.
Smith borgte ihr das Geld uud ließ sie an
den Bahnhof bringen, hat aber seitdem Nichts
mehr von ihr gchört. In solchen Knnstreisen
sind Amerikanerinnen groß.
Mit dem heutigen Tage trilt nach dem Be
schlusse der „Phil. Kohlen- und lsisen Gesell
schaft" eineErhöhnng der Kohlen
preise in Kraft. Die Compagnie wird
diesmal keine Eirk.ilare hernmfchicken, fon
deru hat sich mit der einfachen Bekanntma
chung der Presse begnügt, welche nuter allen
Umständen aufrecht erhalten werden follen,
nämlich: tz 2.50 für "krekeii," "eM" und
"c-lio>niM'' und H2.7S für ''-tov!" und
"smiill ?wve." CS ist Dies eine Erhöhung
von 10 Cents und ZV Cents ain
über die regulären Martlpreife
im August. Dennoch sind diese September
preise 10 Cents niedriger für "w'ykon" und
uud 2t, Cents niedriger für "clxZ't
rim," als am I.Juni, wo das letzte Cirkular
versandt ward. Es heißt, daß die Produzen
ten mit den August-Preifeu nach Deckung
aller Unkosten thatsächlich Verluste erlitten
habcn. Die „Pennsylvanier Kohlen-Comp."
und die „Delaware-Hndfon-Kanal-Comp."
habcn dagegen ihre Presse herabgesetzt, um,
Wie verlautet, den Präsidenten Sloan von
der „Telaware-Lackawanna-Western Etsen
bahn-GescUschaft" zn zwingen, einer zeitwei
ligen Einstellung der Produttion zuzustim
men. Die „Readinger Eisenbahn-Gesell
schaft" opponirt einer Einstellung der Pro
duktion in diesem Monat nnd wird alle An
strengungen machen, die Förderung bei voller
Arbeitszeit andauern zulassen. Deren Agen
ten werden die Seplember-Prei'e jedoch ihren
östlichen Kunden nicht eher ankündigen, als
bis diese Angelegenheit endgültig entschieden
ist.
In New-?)ork beginnt hente wieder die
Austern-Saison, während in einigen
Seebädern und im Westen Chicago, St.
Louis, Kansas-City n. f. w. jahraus,
jahrein bei 100 Grad im Schalten, wie bei
>0 Grad unter dem Gefrierpunkte Austern
fervirt werden. Wir in Maryland haben die
Auflernzeit durch unsere Staatsgesetzgebung
kürzlich noch um einen weileren Monat be
schränkt; weniger aus Gesundheitsrücksichten,
als nm die Austernbänke zu schonen. Ein
New-Uvrker Blatt bezeichnet es als einen
allen Aberglauben, daß die Auster in den
Monaten ohne „r" Nichts werlh sei: es sagt,
Ansternfischer, Evikurär nnd die Mehrheit
der ganz gewöhnlichen Menschenkinder seien
indessen schon längst zu der Ueberzeugung ge
kommen oder haben trotz des Gesetzes nie
eine andere gehabt, daß die Auster im gan
zen Jahr sich in keiner so guten, appetitlichen
Verfassung befinde, als im Monat Mai und
einemThetl des Juni. Zwei Sorten, die im
Handel unter den Namen „KeyportS" und
„Sounds" bekannt sind, eignen sich gerade
vorzugsweise für den Sommerbedarf und sind
zu keiner Jahreszeit besser, als in den ver
pönten Monaten ohne „r." Das in der Au
stern-Industrie der Stadt New-lork allein
angelegte Kapital beziffert sich aus 10 bis 12
Millionen Dollars. Nach einer ungefähren
Abschätzuug consnmirt die Stadt New-?)ork
in der Höhe der Saison täglich 4,000,000 Au
stern. Aus einem kürzlichen, übrigens nicht
ganz genauen Bericht ist ersichllich, daß die
Ver. Staaten jährlich 22,195,370 Büschel
Allstem zu einem Werthe von H 30,433,852
prodnziren, während die Austern-Industrie
Frankreich's einen Werth von §3,464,431
und die von England einen solchen von etwa
K4,000,0(10 pro Jahr repräsentirt.
Stadt Baltimore.
Todesfälle von Deutschen»
sieber. h i' >
Bettie Schlesinger, 8« Jahre, Geschwür.
Irene Blum, 1 Monal und 14 Tage, Emkräs»
tung.
Johann Strauch, 25 Jahre, Hjrnschaalen-
I 0 hann N. Pistel, Jahre. ivphöseS Suinps-
Johann Meufch, 49 Jahre, Auszehrung,
jtooS, Jahre un» S Monaie,
NenerSchulkurlu s.—ln der deutsch
euglischen Schule der 5. res. St. Paulusge
meinde an Canton - Avenue wurde gestern
Vormittag neun Uhr der Unterricht wieder
aufgenommen. Die Zöglinge kehrten nach
dem Genuß der mehrwöchigen Vommerfe
rien, an Geist uud Körper gestärkt, mit fri
scheu Kräften zu demselben zurück, und auch
mehrere neue Schüler wurden aufgenommen.
Die Gesammtzahl der Letzteren dürste sich erst
nach vollendeter Woche definitiv feststellen
lassen, da eS ja bei jeglicher Gelegenheit an
Nachzüglern nicht fehlt. Im Lehrerperfonal
sind Veränderungen nicht vorgefallen. Die
Schulzimmer haben durch einen neuen An
strich ein freundlicheres Aussehen erhalten.
Gestern Nachmittag fiel der Unierncht wegen
des in Hönervogt's Park zu Highlandwwu
stattfindenden Picuics der Gemeinde, zu dem
Alt und Jung zu gemeinsamer Freude hinaus
zogen, aus.
Zn der „MechanicS' Hall e" brachte
Hr. Geo. Liedlich gestern zum Erstenmale das
Bauernschmidl'sche „Union-Preis-Bier" zum
Ausschank. Iu biertrinkeudeu Kreisen wird
einem solchen Ereignisse stets eine nicht unbe
deutende Ausmerlsamkeit entgegengebracht,
und so war denn das freundliche Lokal mit
Gästen wohl gefüllt. Und die Verehrer der
edlen Gambrinusgabe wußten das neue Ge
bräu auch in rechter Weise zu würdigen: lieb
äugelnd drehten sie da« Glas mit dem blin
kenden goldenen Naß nach dem Lichte, bevor
sie die Kehle mit dem treulichen Stosse fench
teten. Wie ein ausgezeichnetes Bier, hält
Hr. Lieblich auch feine Weine und Liquors
aller Art, billige und gute Cigarren», gibt je
den Vormittag einen schmackhaften, warmen
Lunfch. Tas Lokal ist geräumig und luftig,
der Gast wird freundlich und aissmerksam be
dient, mit einem Worte, Hr. Liedlich lhut
alles in seiuen Kräften Stehende, um die
„MechanicS' Halle" zu einem gern besuchten
Etablissement zu gestaltn, wo man Erholung
und Unterhaltung zu finden vermag.
Dr. Heidemann's anatomisches
Museum, welches vor über zwei Monaten
an der Südwest-Ecke der Baltimore- und
Gaystraße eröffnet wurde nnd sich nicht nur
der verdienten AiismerksamiVil und Anerken
nung des Publikums un Allgemeinen, son
dern auch der von Fachleuten in hohem
Maße zn erfreuen hatte, verbleibt nur noch
dttse und die kommende Woche in hiesiger
Sladt. Um auch dem weniger Bemittelten
Gelegenheil zu geben, ans der Fülle der
wohlgelungencn anatomischen Präparate nud
Knriosiläten, sowie ol<. reichhaltigen AnSstcl-
Inng geologischer uud ethnologischer Gegen
stände Belehrung zu schöpfen, ist das Enlree
auf fümzehu CeulS ermäßigt worden. Wer
dem Museum deshalb bisher uoch keinen Be
such, ol'wohl ein solcher selbst bei einer Wie
derholung Nichts von seinem Interesse ein
büßt, abgestattet, sollie sich die knr;e Frist,
bevor Dr. Heidemann uuS verläßl, uoch
möglichst zu Nutzen machen und au der Haud
eines ausführlichen, nahezu laufend Num
meru umfassenden Katalogs die vorhandenen
Schätze in Augenschein nehmen. Verstei
nerte Thiere und Gewächse der Urwelt, in
Spiritus aufbewahrte seltene Geschövfe, aus
gestopfte Thiere, Skelette und Exemplare
von Menschenracen, deren Existenz dem Ve
filcher vielleicht nur aus Büchern und Reife
befchreibungen bekannt war, werden demfcl
ben dort in l'm-i»-, vorgeführt. Unter de»
Präparaten der anatomischen Abtheilung be
findet sich unter Anderem ein durchschnittenes
menschliches Haupt, eine Augen Operation,
ein menschliches Auge, Gehör Organ nnd
Herz, ja, in vergrößertem Maßstabe darge
stellt, Lungen iu gesundem und krankem Zu
ftlinde, ein prächtiges Priiparcil des Nerven-
Systems li. s. w. Außerdem umfaßt das
Museum Bildnisse in Wachs von hervorra
genden Peisönlichkeilen in der Weligeschichte,
mechanische und Wachsfiguren iu Lebens
größe, an welch' Levlcre» die Marler-In
strumente der spanischeu Jngnisilion zur An
wendung kommen. Ein Extra Kabinet ent
hält eine «ammlung sehcuSwerther Natur-
Phänomene.
Vergrößerung e i ner K irche.
Hinter der Prot, episkopalen Mt. Calvarien-
Kirche an der Madisou-Avcnne und Eiilaw
straße ist soeben ein vierstöckiges massives Ge
bäude feriig gestellt worden, welches iowohl
als eine Erweiterung der Kirche selbst, wie
als eine solche der Sakristei und Prediger-
Wohnung angesehen werden taun. Das
stattliche Gebäude befindet sich nunmehr un
ter Dach, allein die Arbeiten im.innern wer
den noch geraume Zeit in Anspruch nehmen.
SchisfSnachrtcknen
Gestern angekommen: Dampfer „Alba
no" von Swansea.
Vorgestern hat der Dampfer „Varrow
more," von hier nach Liverpool bestimmi,
Faflnet pafsiri.
Am 29. ds. fuhr der Dampfer „Menl
more" von Liverpool hierher ab.
«Bewegungen der czeandampfer.
Inland.
New-?)ork, 31. Aug.—Angekommen:
Dampser ,!Ga!ileo" von Hüll, „Polaria" von
Hamburg.
Gestern angekommen: Dampser „sencca"
von Newport - News, „City os Savannah"
von Savannah.
Gestern von hier abgefahren: Dampfer
„Auslralia" nach Hamburg, „Erin" nach Lon
don.
A uSlaud.
Bristol, Zl. August. Gestern ist der
Dampfer „Jrou Aclon" von Quebec hier
eingetroffen.
Dover, 30. Aug. Heute passirteu hier
die Dampser „Marlello" und „Schiedam,"
von New nach Hull, resp. Amsterdam
bestimmt.
Deal, :!l. Aug.—Gestern passinen hier
die Dampfer „Nestoriau," von Montreal
nach Liverpool. „Mercia," von Danen, und
„France," von New beide Letzlere
nach London besliuimr.
Fastuet, 31. Anglist. Der Dampfer
„Cily os Ehester," von New Jork nach Liver
pool unterwegs, passirte heute dahier.
Hull, 31. Aug.—Gestern fuhr der Dam
pfer „Chicago" nach New-Aorl ab.
Liverpool, 31. August.—Der Dampser
«Mozart" von New-Zork ist heute angekom
men.
Abgegangen: Dampser „Jnvcntor" nach
New Orleans, „Historian" nach Barbados,
l !,E'.'.Hantreß" nach Galveston.
London, 30. August. Angekommen:
Dampfer „Bellingchnm" von Pensacola,
„Tracona" nnd „Erl King" von Montreal,
„Greeiau Mouarch" von New Dork.
Lizard - Poilit, 31. August.—Passirt:
Dampser „Westernland" uud „Lepauio," vou
New-L)ork nach Antwerpen, resp. Newcastle
bestimmt.
OueenSlown. 31. Aug.—Der Dam
pser „Indiana," von Philadelphia nach Li
verpool bestimmt, ist gestern hier eingetroffen
und weiter gefahren.
Vorgestern um Mitternacht legte der von
New-?»ork nach Liverpool segelnde Dampfer
„Anrania" hier an.
Abgefahren: Dampser „Wisconsin" und
„Gallia," von Liverpool nach New Hork be
stimmt.
Rotterda m, 29. Aug. Der Dampfer
„W. A. Schollen" ist nach New-Hark abge
gangen.
» » » » Striktnr der Haenröhre, gleichviel,
Wie eingewurzelt oder von früherer falscher
Behandlung verwickelt, wird nach unserm
neuen nnd verbesserten Versahren schnell und
dauernd kurirl. Abhandlung, Referenzen
nnd Bedingungen für zwei:! Ceul Briefma:
keu versandt. „>Vs»'l'l'> >l,;.
ckical vir. 663,Maiu-Slraße,
Buffalo, N.-U. 1205, l 1,31Kw35)
Stbfahrtstage ver Ozean-Tampfer
von New-Aorl:
Tampscr,>Westphl!lia" nach Hamburg am 3.
Sil'lemdcr.
Dampser »Siatt of Pennsylvania" nach Glasgow
lation oder einer Störung der Leber und der
BerdauungS-Organe her. Wer an diesen leidet,
der wird Erleichterung finden durch
Ayer s Pillen,
Ayer s Pillcn.
Tr. I. C. Ayer «k Co.. Lowell, Mass.
Ayer s
Ague - Cure
1552 ermächtigt, das Held ziriiSzuziblen.
Dr. F. C. Axer tzTo.. l.owtll, Msk.
XII.
«nnoncir-Kniffeül
„Es ist fo alltäglich geworden, einen Arti
kel in elegantem, inlere„anlem Style zn be
ginnen.
Verleibe ihn daher in eine Anzeige ein. da
mit wir alles Derartige vermeiden^
lind mache einfach anf die Vorzüge von
H 0 pfenbilterem in möglichst einfachen
biederen Ausdrücken aufmerksam,
lim die Leute zu bewegen,
Denselben einwalzn versuchen,
welcher einmalige Versuch feinen Werlh so
nachweist, daß sie nie etwas Anderes anwen
den."
den: ig' ' g . ich e
„SS erfreu! sich großen Absatzes und ersetzt alle an
Starb sie?
„Nein!
Sie siechte dahin nnd litt lange Jahre
große Schmerzen.
Die Tolioren waren ihr nicht von Nutzen.
Zuletzt kurirte sie dieser Hopfenbittere, den
die Leitungen so lehr rühmen."
„Wahrhaftig! Wahrhaftig!"
„Wie dankbar sollren wir für diese Medi
zin sein."
?er Tochter Vlend.
„El> Jahre duldete unsere Tochier auf ei
nem Lager dcö Elends.
Sie litt an coinpli;irlen Leiden der Niere»
und Lcber, au Rheumatismus und Nerven
schwäche.
Die Pslege der besten Aerzte, die der Krank
heil verschiedene Namen beilegten, versä/asste
keine Linderung.
Jetzt ist sie uns durch da« einlache Mittel.
Hopienbittern, vor dein wir uns seit Jahren
gesträubt, in voller Gesundheit zurückgege
ben." Die Eltern.
Ein schöner klarer Teint
läßt sich durch Reinigung des Blutes mit
Hane e'S Sa 1 sap arilie li oder Blnt
Pillen erlangen. Sie kuriren auch Kops
weh, regeln deu Uulerleib, stärken den Ma
gen, regen die Leber an und verleihen dem
ganzen Systeme Gesundheit und Eneraic.
Preis 25 Cents die Schachlel. Zu haben
bei S e t h S. H a u e e, Nr. log, West Bal
timorestraße. (2Z3-)
Wcrtftvollc Aubknnft.
Wer an Dyspepsie und den Übeln Folgen
eines in Unordnung gerathenen Magens lei
det, wird durch den Gebranch von Dr. Ckal
merö' Heiltinktnr große Erleichterung erlan
gen. Sie stärkt die Nerven, richtet das Sy
stem wieder ans, ruft treffliche Eßlnst hervor
und sollte stets, wenn ein Tonikum nöthig
ist, angewendet werden. Preis Hl. Bei
Seth S. Hance, Nr. 10s, West-Baitl
morestraße, zu haben. (233-)
HiZ" Hance'ö Sassaparillen-
Extrakt reinigt das Blut und heilt Skro
pheln, fkrophulöfe Flüsse, krebsige Flüsse,
Magcnschwäche nud alle aus unreinem Blnle
entspringenden Leiden radikal. Hüftweh,
Rheumatismus, Neuralgie und Gicht lassen
sich nur durch das Blnt wirksam beseitigen,
und Hance's Sassaparillcn-Extrakt ist die
Arznei, welche Das vollbringt. Preis Hl,
die Fla'che. Bei Seth s. Hance, vir.
108, West Baliimorestr., zn haben. (235-)
IN' Jedermann, der Hance's chem i
s ch e S H a a r - W i e d c r h erst e l l n lt g S-
Mittel gebraucht, ist von der Thatsache
überzeugt,' daß eö dem Haare die natürliche
Farbe wieder giebt, wenn Alter oder Krank
heit es grau gemacht haben, und da es dem
felbeii Ä>.ichheii und Glanz verleiht, so wird
Jeder, der eS versucht, find-m, daß es die
Haut nicht färbt, sondern durch Anregung der
natürlichen Ausscheidungen an den Wur
zeln dem Haare neues Leben, neue Kraft
verleiht uud so seine Farbe uud Frische wie
derherstellt. Es kaun so oft, wie Wasser, auf
der Kopshaut und mit gleicher Sicherheit an
gewandt werden, da es aus Oel uud anre
genden Weingeist Extrakten besteht, uud als
Toileileu Anikel hat es seines Gleichen nicht.
Preis Hl die Flasche. Zu haben bei Seth
S. Hance, Nr. 103, West-Baltimore
straße. li. Man frage nach Hance's che
mischem Haar-.Wiederherstellungs - Mittel
uud nehme kein anderes! (233-)
Das «esnndNeits-Gekeimntß.
Das Geheimniß der Gesundheit besteht
darin, da« System kräftig und energisch zu
erhalten nnd Krankheiten ganz ans ihm
vertreiben. Durch deu Gebräu, von Dr'
ChalmerS'Hellliuktur sich das ganzeSy
stem sie befreit es vou allen Unrei
nigkeiten und machl es gesund und krank
hcllSsrei. Sie lst die beste Arznei gegen Dys
pepsie und alle Leiden eines in Unordnung
gerathenen Magens. Gegen Nervösität hat
sie nicht ihres Gleichen; sie heilt Nerven
schwäche, nervösen Kopfschmerz, Schwer
mulh, Neuralgie und alle anderen Nerven
leiden. schwache nnd durch irgend welche Ur
sache entkräftete Personell finden in iyr ein
Vorzügliches Tonikum. Man gehe sicher, dag
man dkesen Artikel bekommt, und nehme kei
nen anderen. Preis -?i die Flasche. Bei
Seth S. Hance, Nr. 108, West-Balti
morcfiraße, zu haben. (233-)
Wie genießt man daS Le
o e n?— Niemand kann ohne Gesundheit sich
des Lebens freuen. Halte Dich nm jeden
Preis gesund! Eiu iu großem Umfange
herrschendes Leiden sind Leberbeschwerden.
Wie elend sind ihre Opfer! Kopfweh, Ver
dauuugs Unordnungen, Galligkeit, Magen
saure, Verstopfung, Dyspepsie, Seileuschmer
zen, Herzklopicu und andere Peiu sind ihre
Begleiter. Halle Dich durch Anwendung
von Ha n ce'S Sassapa rill e n Pillen
von diesem Uebel frei! Diefe Pillcn hallen
Pom Systeme alle Krankheiten fern. Unrei
nes Blut läßt fIH '.?>niaen. Geschwüre,
wunde Stellen, Blüthen und andere Aüilt
ausfchläge laffen sich entfernen, der Haut
kann ein klares und gesundes Aussehen ver
liehen werden, wenn mau die Pillen iu Ge
brauch nimmt. Niemand mag mit seinen
Nicrcn Trnbcl bekommen. Man wende die
Pillen an. Sie wirken bei Frauenbeschwer
den wohlthätig; in der That giebt eS wenige
Leiden, welche diese Pillen nicht heilen oder
mindestens lindern. Somit sollten Alle,
welche sich Krankheit vom Leibe zu halten
wünschen, nie ohne eine Schachlel Hance'-
scher Sassaparillen Pillen sein. Preis 25
CcnlS. Zu haben bei Se lh S. Hau c e,
Nr. 103, West-Baltimorestraße. (233-)
KM E i üVM edizin, anf die mau
sich verlaifen kann, als Panacee ge
gen Dyspepsie, als Nervenslärkuug uud all
gemeines Tonikum, ist Dr. ChalmerS' Heil
tinktnr. Dyspepsie und alle anderen aus
Unordnungen im Magen einbringenden Lei
den werden durch ihren Gebrauch rasch ku
rirt. Bei Nerven Affeklioueu ist sie vorzüg
lich, indem sie alle schlimmen Folgen von Er
fchütteruiig des Nervensystems hebt. Sie
hat schlimme Fälle von Neuralgie geheilt,
und wenn ein allgemeines Tonikum nöthig
ist, so ist sie gerade der richtige Artikel. Sie
erzeugt einen excellenten Appelit nnd richtet
den Schwachen nnd Enlkräfteten wieder anf.
Man mache einen Versuch damit. Preis Hl
die Flasche. Bei Seih S. Hance, Nr.
IV3, West Baltimorestraße, zu haben. (233-)
Erkältung und an
dere Leiden des Hasses und der Lunge
werden von Hances Andoru -- Sy
rnp c<t llorelimirulj, dem besten,
vor s Publikum gebrachten Husten Ivrup,
geheilt. Preis 25 Cents. Bei Sety S.
Hauce, Nr. 103, West-Baltimorestraße,
zu haben. (253-)
Die bemcrkeuswerthen und wohlthätigen
Resultate, die der Gebrauch von .>lni>oll's
l'ootliinA OoicUal erzielt, haben zu seiner
allgemeinen Anwendung in fast allen Arlen
von Kranlheiten, denen Kinder unlerworsen
sind, geführt. Er heilt Blähung, Kolik, Ma
gensäure, Durchfall u. f. w. Keine Familie
sollte ohne ihn sein. Bei allen Apothekern
zuhaben. (3H")
Alltäglich sieht man viele
Personen mit hartem kurzen Huste» her
umgehen, der nach und nach ihre Lungenflü
gel verzehr! uud, wenn ihm nicht gesteuert
wird, in Schwindsucht übergeht. Das beste
Mittel zur Herstellung der Heilung ist der
Gebrauch vou Hauce'S zusammengesetzlen,
Andorn - Syrup (Lompaiiild B>ruz< vk
das alte, aber wohlbewährte
Heilmittel. Es beseitigt auch bölen Hals,
Heiserkeit, Luftröhrenast Entzündung, Keuch
husten und alle sonstigen HalS- und Lungen-
Asfektionen. Preis 25 uud 50 Cent« die
Flasche. Bei Seth S. Hance, Nr. 103,
West-Ballimorestraße, zu haben. (533-)
Versuche einmal Hance'S Haar-
Wieder Hersteller. Er verdick: dün>
lieS Haar, bringt die alte Farbe zurück, ist
ein elegantes Toiletten Mittel und heilt
Kopfgrind und Kopfhaut-Jucken. Preis Li.
Zu haben bei Set h S. Hance, Nr. 10S,
West-Baltimorestraße. (233-)
AM" Ein unaufhörliches Husten
vernimmt man überall im Lande, ein Be
weis, daß Viele an Erkältung leiden uud lei
den werden, wenn sie dagegen nicht Siwa»
thun. Das große Heilmittel Hance S zu
sammenaesetzler Andorn
B>-rui» c.s jik.i-c-li.>ul>ck) kurirl Husten und
alle sonstigen HalS und Lungenleiden. Fri
scke Erkältungen hebt er oft in emem Tage,
alle Fälle oft in wenigen Tagen. Bei chro
iilschen Affektionen und allen Leuten gievt e«
fast gar nichts Besseres. Er wirkt auch bei
Kindern ausgezeichnet. Versucht eine Fla
sche und nehmt nichl« Andere«. Preis 25
und 50 CentS. Bei Seth S. Haace,
Nr. 103, W. Baltimorestr., zu haben. (ZS3-j

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