OCR Interpretation


Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, September 17, 1885, Image 3

Image and text provided by University of Maryland, College Park, MD

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045081/1885-09-17/ed-1/seq-3/

What is OCR?


Thumbnail for

Lerla»gt-Fra»e» ««d Mädche».
tüchtige »üSin undei»
» chen für alllleincint Hausarbeit!
MaNen Englisch fprechen und Empfehlungcn haben.
Siachzufrazcn nach » Uhr vormittags in Nr.
R»r»-Vl,arle«straße. (22Z)
«Aerknnat ' zum »o,en. Wa-
"ib rc" IN Nr"" z»
deuischeZ Rädchen, um das
» Nochen und bie allgemeine HauZ
orbeii in einer kleinen Familie zu verrichten. Reseren
zen werden verlangt. Zu erfragen heute zwischen 3
und k Mzr .n Nr. «oundarq-Äve. (223>
» ein tüchtige» deutsche» Mädchen
, sgr allgemeine Hausarbeit in ei
ner kleinen Familie. Nachzufragen in Nr. S!», Mul
»«rrt,sir (223,
Waschen u. sür eine ki!ine
Nord^valverisiraftc.^'
2owntc»d-. l'.'kstttch' von '
muH ieicht^Ztl!
Aiombardsirafte. ' (22Z^t.<;)
- ein gut emosohlenes Mächcn zum
» qochcu, Waschen und Büqcln i bc»
fier Lohn wird bezahlt in Nr. KS, Lcringtonstr.
(222 »)
» rcn flir leichte Hausarbeit!
und gute Behandlung in Nr. 547, Mullier
»qsiraf!».
Kompagnie," Nr. t», Nord
t§ha»le«ftrasic. (222,8)
» Anglich sprichn
zen in Str. »», «Seft-Monument-, vierte Thür
von Howardstraße. (223)
» eln gutes deutsches Madchen, wei
» chcS Etwas vom Kochen versteht.
Guter Lohn wird bezahlt. Näheres bei G. W. sat:-
ter Nr. »S, Siid viiarlesstrasie. <22^-5!
~...4- . eme Frau mit guten Empsehlun-
Nr?SV», Oft-Valtimoreftrafte.
» ein Mädchen, nicht zu jung, in
, einer kleinen Familie ohne Kin
»nan-. nahe Calveristraße, oder in ?tr. Nord
«Siimor-, nahe Townfendstraße. (21^-)
Lerlaugt-Mäuuer uud Knaben.
» xj» starker Junge, der Nwa«vom
Geschäft versteht. Nachzufragen in Nr. lIS, Eliu
tonstrasz«, Canton. <223)
ein Zunge von 1« bis 18 Zähren,
um Austern zu öffnen. Nachzu
!ind Nicholsonstrahe, Locust-Point.
» tin guter iiläckei! lediger Mann
» wird vorgezogen, ütachzusragen
zwischen 12 und 3 Uhr in Nr. S4S, Zliv-Sroad
waq. (22Z)
f.»»»/,4 » ein lediger Schneider, um bei der
» Woche in einem Kunden-Geschäst
Zvst-vasersirasie. <222 3>
. werden zwei Jungen von lii bis
. 2g Jahren, die das iZakes-Äak
>en lernen wollen in Nr. »Z. «ioquithstrake.
(222 3)
Landarbeit zu verrichten, Ii) Mei
len von der Stadt. Nachzufragen in Nr. 27. vam-
<22Z >
wird ein junger Mann, um das
Polsterergeschäft zu lernen; einer,
um I.s>>ill?L-t'rÄiiiss Nachzu
fragen bei Louis E. Köhler. Nr. L-t4, Lsi-Vom
varvstrasze, nahe Broadway. (222-3)
. ein starker Zunge, um in. der
»Wirthschaft zu Helsen bei Karl
sogleich noch drei gute Tischler,
t » Nachzufragen in Nr. 4, lüv-
Viltawstrasie.bei der Richard Sauer >lauukaotu»
! isa»»o»istras>c, nahe dein Pat
terjon-Parl:. (221-3)
Merslln m,- M
Besten zahlendes Geschäft in der Stadt mehr auszu
breiten und zu fördern! hält eine gründliche Unter
suchung aus-, keine Schulden: groüe Profite: eine sel
tene Gelegenheit geböte». Man adr.: > Z 5. 'S.," Ex
xedition des „Corresvondenten." (22V-3)
ein zuverlässiger und gewandter
junger Mann.der die Hausarbeit,
sowie das Auswarten bet Tisch versteht. Nachzufra
gen in der Office Nr. SS, Äarrestrafte. (213-1
Verlangt im Allgemeinen.
«, Farmarbeiter. Milchleute (verhei
rathet und ledig), Köchinnen. K»i
dermSdchen, Mädchen stir Hausarbeit. Gute Löhne.
Nachzufragen in dein ArbeitS-NachweisungS-Btireau
Sir. «, NorS-ArcSeri-kstrasie. <223-5»
«HS äcker-Verberge.—«älker, die Arbeit haben woi-
K» len. sowie Farmer. Handarbeiter und Prosessto
»isten seder Art tonnen Arbeit bekommen bei Hein
rich Becker, Nr. S«v, Nor»-!vondstrahe.-Kost.
und LogirhauS. (Aug2B,l2Mte)
Deutsche« «rbeit« - ?iachwcisun«S - «ürcau.
Nr. 77, S«v-Ti,arpstrake, unter der Auf
flcht der., Deutschen Geselllchast.-—T>iejcnigen, welche
deutsche Handwerker, Arbeiter und Dienstboten zu be
schästigen wünschen,wollen sich persönlich oder in sran
kirten Briefen an den Agenten der Gesellschaft, Hrn.
Julius Conrad, Nr. 77, «üd.Sftarpstrafje, wen
den. welcher unentgeltlich AuSkurist ertheilen wird.
(Zan2«,lJ)
s»,be»t unentacltlich. Einwanderer aller «e
-<«j» rusSarten erhalten unentgeltlichen Nachweis von
Arbeit. Nähere Auskunst ertheilt in solchen Fällen
«uaust Walter. Nr. SS«, «Üd-Vroaswaa.
(ZuniM.lZ)
A»ztigen.-Itellc»gcsiichc.
S?ellunq. Näheres?» Nr. 1«! t, Züv-Wolsstrahe.
und Logis.
uns Vogio: zwei oder Hemn können
werden. Nachzufragen in Nr. »«. Nors-Higystr.
(223-s')
«Ä^sädftrasic. Ve" TchmcNer. TepuB.?Mlei
«Deutsche «oft uiiv «ogi» im Prisai-HauS Nr.
Frau Weisel.
Psaudleih,
«tldj Geld: Geld!
Lewyt Salabes,
Eouiolidirte Darlehen-Tompagnie,
Sir. K», W.-Baltimore-, nahe Gahstr.
machen auf u. Wcrthsache«
Art und liberale Borschüffe und halten.die-
Geld auszuleihen
- in -
beliebigen Beträgt»!
in
Benjamin S: Comp.'S
Darlehen- und Bank-Comptoir,
Benjamin'lcheS Gebäude (1830 etabliri).
wir geben noch immer aus Sicherheiten aller Sri
und Werthsachen überhaupt die größten
filberneTa'schenuhrcn, Diamanten, Schmucksachen und
Waaren jeder Art. Offen von früh 7 bi» Abend» S
»Ihr! Samstag bis 10 Uhr Abends.
? Prtvai.Ängang: Nr.»t, West-?a»«tt«ftrak».
D. Hölljes,
Stevedore.
Bureau:....Nr. Sl, Fellftrak«, Baltimore, Md.
Telephon
Medizinische Notizen.
Nervenschwäche.
MSnner. welche die volllomine»« «»snndh»«.
»»Uta» Vtann»«trast und geschlechtlich« «ner
»i« ohn« Z»c»i,i«trung »«» «agen« wiederzu
erlangen wünschen.sollten nach derAbhandlungüber
»en „Vlarston Boiu»" fenden. Jungen Män
nern und Anderen, welche an Rerven- und «ör»
»«ÄchwSch«, Lebenslrast-Erschöpsung. vor
»»ttigem Welten u. s. w. leiden, wird es besonders
nützen, diese Abhandlung zu Rathe ,u ziehen. Krank-
Helten der vorfteherbrus«. der Niere« und der
Z»las« wirksam geheilt ohne Anwendung von Jn-
Spi'-älerii und von Aerzten'in Eurova
und Amerika eingesühri. Hodenbrüche (V»ri
«xxzele) ohne chirurgische Behandlung acheilt. Berfie-
Melie Ibhandlung gratis. Man adresnre:
Dr, HanS TreSkow,
Sir. Weft t 4. Strahe, New-Uor»,
?»p^!l2Mt-"DDS.3?l>>tw" '
Aerztlicher Rath.
Husten, Erkältung, böfer Hals, Bronchitis
«nd andere Lnngengebreste follten nicht ver
nachlässigt, sondern rechtzeitig angemessen be
handelt werden; geschieht Dies, so werden
alle bedenklichen Resultate vermieden, und
das Beste, was sich da thun läßt, ist die An
wendung des wellberühmten Heilmittels, des
Hance'schen zusammengesetzten Andorn-Sy
rups tOompouod Lorellonnd).
Dieses Mittel gilt dei Denen, die es brau
chen. für den besten ,n habend°n Artikel,
«ersuche eine Flafche, und Du überzeugst
Dich davon. Preis 25 und 50 Ets. die Ma
sche. Von Seth S. Hance, Nr. 10S,
West-Baltimorestr., zu beziehen. (233-)
UV-Hnsten, Erkältung und an
dere Leiden des Halses und der Lunge
werden von HanceS Andorn-Sy
rnp (3;'rili, vk ttorekomul), dem besten,
vor'S Publikum gebrachten Husten-Svrup,
oeheilt. Preis 25 Cent«. Bei Sety S.
Hance, Nr. 103, West-Baltimorestraße,
qu haben. (2ZZ-)
A»zeige».-3» «erkaasl».
Zu verkaufe»:
»c« ~<sorrespondcntc«n" (223-S)
Zu verKausen: SiK-WAAK
Nr. «f., Süd-Wolsftratzc. (22j-S)
Au verkaufend
ein ausgezeichneter GefchäftSplatz in Mittle Kalls,
Valtimore-Eouniy, der jetzt als Liquor- und allge
meiner Landstore ein gutes Geschäft thut. DaS Haus
ist massiv gebaut und für das Geschäft gut geeignet.
Wegen des Näheren srage man an Ort und Stelle
na« oder bei L. «Kaken aus dem Beiair Markte oder
in Nr. 4« und 4», »iightstratze. Baltimore.
(222.4,«,8)
'S,» » der Groccric-Ttore, gute
LU VerNttNieN. Lage. Nr. 11». Nor».
Wolf-, zwischen Madison- und Shewst. (222-4)
Au verkaufen Z
Howarvstrake. ' l ' (222 7>
?!,» eingerichtete Gro-
AU VerkUllseN.ceric.schrpass-ndsür-inen
Liauor Store. Nähere Auskunst in Nr. SS, Är
gste (221-ü)
Au verKausen:
" yi i^der
'S» - billig «orrath und Ein-
l'rititiuie» »richtung eines Juwel-N
-sire?".D' (22V^S)
Au verKausen:
förmiges Piano in vorzüglichem Zu
stante. Zu erfragen in z»«anrens-U " « t«
Strafie, 2. Thüre von Park-Avenue. (21!>-2^)
Iu verkä«s-n: KML?.'K:N
ster Ordnung, Nr. 211. Nord-ixountstraße! alle Mo
sers Belieben. Nachzufragen^ E. Tinith.
Nr. >!, St. Paulstrajjc. (21g 2i)
Au verKausen:
Nvrd-Gaiistr. Nachznsragen bei Henry L. Bracr,
Ätr. 14, Süd-Gaystraße. (215-)
Alt verkaitw: LML«NM
»4, Nord-Bond-, nahe Favettestraße, 14 bei so !
°ein sehr hübsches Schaufenster, S Zimmer mit Grs
und Wasser. Grundzins kUi). Preis 514i>N. Baar
kSM). Ätähercs bei Thomas Bruscup. Nr. SL7.
Ost-Fahettesttraße. (213)
lastet. Nachzufragen bei Ehris». Horst, Ätr. 17Z,
Osi-Baltimorcslrasie. (IS9-)
ZU verkäufen««°.^^^
Meis sl2tZv! 8 Zimmer. Nachznsragen bei ThoS.
E. Masson, Nr. K», Stord-Broadwai,. (I«'>2->
Wagen!
schwerer zu
B.^Tliillmann,
(Jun>3v,lJ) Nr. 1»3. «si>cstnnt-Stra^e.
Anztigcn.-Zu iicrmictheri.
Au vcrmictScnMZ?^Ä:?S
tyftras!». ' "(223^4)^
Zu M
Chasestraße, Nr. 4!»6, Nord-Gaystraße, Nr. 4!iu.
Lst-Eagerftraße, Sir. 2!»7, Ost - Biddlestraße, S!r.
452. Nord-Wolfstraße. Nr. 412 und 41U. West-
Hoffmanstraße, Nr. 33V und 286, Annstraße, Nr.
Barnesstrasze. Nr. 23.?. Nord-Howardstraße,
Nr. 1 und 24, Hornstraße, Nr. 8 u.12, St. Jaines
straße, und Nr. 488, Washingtonstraße. Näheres bei
Hcnr« L. Brack, Nr. 14. Hüd-Gaystraße. (21S-)
Auktions-Auzeige».
BerwalterS-Verkauf
V gcsammien BorrSthe
V von
Parl-r-Siöveln. «anapes. Ottomanen.
Stühlen, .
Parlor-McublcmentS-Gesiellen, Tischen uns
Tisliiaesiellen, Hau»slnr-»lcidcrrecheii
mit Spiegeln,P.'ano-Scfscln, ivarvierftühlen.
Plüsch . Nepp- und
sünszig Ballen Werq—
das Lager eines der gröhten Möbelsabrikan-
McublementS mit seidenen Plüsch-,
Brotatelle-. VM (Zc>lil-, rohseidenen, Rcpp ,
anderen schön ge?
«anaveS mit N»kdaum - (»estellen
Zandpavier, u. s^f.! Nuß-
in gei.,i.^rtei.
lgro^ miiCom-
Anch Kohlen :e.
vertausSbedingnng: Vaargeld.
Ehartes <K. Wiieor, Verwalter,
Nr. Sl, Lexiiigtonstraße!
(223) Edward Toper, Auktionator.
Wcrthvolles grnndzinsfrcieSEigenihum:
alteiablirte Bäckerei Tüdosi Scke der
Jesserson- und Zpring-Strafic.
Fuß an Keffersonstraße und einer gleichmäßigen Tiefe
V°D?4 F b^eitc^AUey.
gen Zeit gemacht.
von Kloo durch den Käufer ist zur
Wm. Secm» ller ä- vomp.,
(223.5.7.8.5) Auktionatoren.
Zl-ävens und Wohnhauses Sir. 4S, iZeuirc-
Market-Space. nahe
2t. Eevt., um Uhr Moiezens.
Taylor Creamer,
(220,2,4,6,8-9) Aiittionatoren.
Verwalters-Verlaus
M des
Pacht - Eigenthums Nordwest-Ecke der ilnn
gelegen und, wie fo?gl,
verkaufen:
Beginnt an der Nordwest-Ecke der Ann, und Bank-
Straße und westlich, die
Stra^eMS»ur^Annstraßeund danii südlich, grenzend
an AnnstraKe, bis zum Anfangspunkte. Dasselbe ist
ein Theil des Grundstückes, das in einer llrkund? von
Therese Jacobs an Andrew Hoffman (vom 28. Ja
der Stadt Baltimore in Lider A. M. Nr. 323, Folio
348 :c. eintragen Grundstück ist cin^n
bestehen aus einem dreistöckigen
,t»gc>«et»er«en «evände nebst zweistöckigem
ziegelsieincrnen Hintergebäude! der untere!heil
in?/chS und zwö?j Monaten mit Zinsen oder AUeS
baar, je nach Belieben des Käufers. Die Creditzah
lungen zur Zufriedenheit des Verwalters gesichert.
EineSnzahluiigvon L2lX> durch den Käuserist zur Zeit
N. B. Da- Obengenannte wird aus Rechnung und
Risiko des levteii itäusers verkauft.
M. Star «eil. Berwalter;
Wm. Zeemüllcr Komp.,
(221,ki,37,41) Auktionatoren.
Z>«ch Joseph zsrledverger » «rüder,
Wahne - Pferde- und »utjchen-
Gcke de» Baltimore- und Paeastras,«.
»Uttio«»- Pferde, Maulthierc, «ultion»-
verldus« Wagen, «utfchen, Verlaus»
Dienstag, Dach, Geschirr >e. Dienstag,
Donnerstag, «. Die D^inerstag,
Joseph
Tnrch Thomas G. Partei«.
Pserde- u. «u»fmenda,ar
Nr. SZ. KS und K 7, Stord-Vaiveristrahe,
der Cith-Spring gegenüber.
Jeden «o«wg. «iNivoch und Samstag, Punkt
Wolldecken u. s. w.
<Sroße«n»ahl Pser»«. «utschen. «halse», «a.
ae« u. s. w. jeder Art nebst Se>ch>rren, «schooßdeckcn,
,c.. deständt, bereit und zu den niedrigsten Marktprei
sen privatim »u verlausen. ThoS ». »«rlett.
u. 2omm>lsionZ-«aulmalin.
aufder Wclt. Lindert «.heilt
Rheumatismus, Neuralgta,
Schwellungen, lahme«, steife
Glieder oder Mnökeln, Eicht,
Nucken- u. Eelenkschmerzen,
Kreuzweh, Vrand-, Schnitt
u. Brnhwunden, Frostbeulen,
Quetschungen, Kopf,-Ohren-
und Zahnweh, Geschwüre, ze.
In allen Apotheken zu haben.
Preis 25 Cents per Flasche»
Per Deutsche Korrespondent.
Donnerstag» 17. September ISUZ.
Baltimorcr Marktberichte.
der w vergleichender Uebersicht:
Waizen Heuiige Gestrige Dieselbe Zeit
roch'e?. -chlußrate. Schlußratc. letztes Jahr.
Spot... K 7 —BB SL 8!Z'l- 83^
Sept..j »7!i- «»X 83>„- 8356
0tt,,,! 88?.'- «!»','
!,2»2-« 8,i86-j
Dez.,.! SS 88 88>5
Nri »3 BB^'-""."
Fuly .j SU —S3 Sil —V3 83 —B6
«o»gb. jSS —«7 SS —»« 86 —SI
MaiSjl!suhr27,736, die Aussuhr 1078 Büschel:
Elevaloreninhall347,tWS ditto.: Äörjenoerlaufvon
von westlichem 86,«ZSS Büschel.Fol
den letztjahriaen Stand der
chender Uebersicht:
MaiS > Heutige ! Gestrige iDleselbeZelt
gemischter. Schlußrate. letztes Zahr,
Spot, neu !4S —4B!.'
September 48 —lB's> .
Oktober 47)6—48
Neveinbcr —
Tezember 44)5—4416
Wei'ßtt..s i i' S 4 70'.
Gelder S2>6-S3 53 —. ... 66
Walzen-, »tat»-un» otoggenmeyl. Wir no
vowardstr.-Extr" . . . . O
Howardstr.-Failiilq 4.25 lS S.i)i)
Western-Super Z.W <S 3.40
Western-Exira 3.SS M 4.10
Western-Family 4.2 S G S.SO
Wtiiter-Wbeat-Patent-Family ...... S.OO O 5.40
Spring-Wheat-Faim», 4.2 S O 4.7 S
O 3.2 S
Eity-MillS-ENra 3.50 O 3.7 S
Eitiz-MillS (Rio BmndS) Extra 4.50 Ä 0.00
Baltimore Winter Wheat Patent S.7S K> 0.00
Baltimore High Grao Family S.SO Ä> 0.00
Baltimore First Grade Extra S.2S <S 0.00
BaltmioreSecoild Grade Extra S.OO K 0.00
Myer 6, Brulle'S Germania Famiih.. S.7Z Ä> n.OU
Myer 6, Brulle'S White Plain S.SO 0.00
Fine 2.50G2.7S
Roggen-Mehl 3.50 K 4.00
R. 3.7S VO.OO
R. Marye 6 Co.'S GriiS 4.00 G 0.00
R. Marpe <k Co.'S Cbop I.IS Ä> 0.00
MaiS-Mehi pro 100 Psund 1.2 Z K 1.30
vioagen: gvod bis prune 60 OKI
Hafer: Western white 2S —32
Western mixed 27)5 28X
Pennsylvania 30 —3S
Maryland und Virginia 30 —3S
MM-Zsccd. pro' Tonne:
City MiUS Middlmg k16.00-vO.OO
Western Bran light 16.50—17.00
do. do. Medium 14.00—15.00
Middlinas 18.00—16.00
Sämereien, pro Psuud:
do. good to prime 00-00
Tlmothv (job lotS) pro Busche! k 1.50—1.60
Heu, pro Tonne:
>Lhoice Cecil-County Z 17.00—18.50
Maryland und Pennsylvania,., 18.00—15.00
Western New-Yor! IS.OO-17.50
Western Timothy ... IS.OO-16.00
Mixed.... 14.00—14.50
«lee 12.00-13.00
Stroh, pro Tonne:
Waizenstroh 7.00 8.00
Haserstroh 7.00 8.00
Roggenstroh in großen Ballen... IS.OO-IS.SO
do. InblockS 10.00-10.S0
Petroleum, pro Gallone 8;» B' 6
«Mdrc». pro Gallone Z1.17-I.IS
«äse, pro Psund:
Rew-Jorker, fancy S!s—oo
do. good to prime 00 —OO
ds. ' fair to good 7)4 8 '
Provisionen:
Bult ShoulrerS, packe« 00
Buik L. C. SideS, packed 6?-—OO
Bult C. T. SideS, 7 —OO
Bacon C. R. SideS packed 7)6-00
Baon Hams, sugar cured 12)6-00
Bacon BreastS 8)6-00
Lard, restned in iierceS 7)6—00
Port, meß 11.S0-11.7S
Geschlachtete Schweine, pro 100 Psund:
Good to prime 0.00-0.00
Butter, pro Psund:
Vtew-Hork State,
' good to prime^.'.!?. 12—13
Southern Ohio und W.-Va,, choiec 10—12
. „ sairto prime 10—11
Western roll, choiee
M " lZ.d' 00-00
'... g>6—oo
«ter, pro Dutzend, frische 18—20
«Sefiüael, pro Psni'.d:
EhilkenS .10 —l2
Turkevs 00 —OO
Effektenbörse.
Baltimore, den 16. Septbr. 188 S.
Alexander Brown 6 Sohne berechnen bei Sicht-
Wechseln aus 60 Tage t 4.83, aus 3 Tage Z4.BS,
sür kaufmännische Wechfel »4.81 bis L4.81>6, sür
Bankiers-Tratten aus Paris k5.21)6, für kaufmän
nische Z 5.24-». und für Gulden 39)6.
vrli'er «oard." '"
100 Baltimore: Lladt Ser, ISI6 126^
o Virginler Coniol-SouponS, neue,,,, 42^
24 Farmers' Planters' Bank 43
12 Bank of Baltimore 140
20 Char.-Eol.-Aug., Aktien 26
1,000 Baltimore-Ohio, 188 S 102^6
15,000 Cincinnati-Wash.-Balto., 1. Hyp. ,101-
Nach vem ersten Board.
4 Union-Bank 81>6
Zweiter Board.
s Nördliche Central, 60
1,000 Ohio-Mississippi, 1. Hyp 120
3,000 Cincinnati-Wash.-Balto., I.Jncome 20
1,000 Virginia-Midland, 1. Hyp 115
Stach dcm zweiten Board.
1,51 X) Virginia-Midland, 2. Hyp
30» Norlh-State 26
Skew-Borker »karr».
Ber. Staaten 1881, 3er 103
4)6-Proz 112)6
4proz 123 >6 123)6
Alton-H Terre-Haute, com 2S 2S >6
. . Pres
Eol., Ehie.» 6 Jndiana-Central....
Ehesapeake 6 Ohio 7 7)6
Chicago Northwestern S 7 S 7-«
Pres 126>6 127)5
Chicago-, Milwaukee 6 St, Paul.... 75.6 75)6
. » » pref, 111 U
Dclawara-.Lackawannaä Western,. S 3)» SBX
Delaware Hudson-Kanal 80 80^
Erie cR,-A,, LakeErie H Western).. 15)6 15X
> « . > Pres. 32 3S
Hannibal St. Joseph
Pres
Lake Shore 70 70)4
Michigan-Central 62 64
Missouri, Kansas 6, Texas 23 23)6
Morris äi Efsex 126
New-Jersev-Central 41>6 41)6
New-Zorl-Eentral 97)6 5754
Rorthern-Pacisic 20-6 20)6
. „ Pres 45?6 46
Ohio » Mississippi 21)! 21)6
Pres
Pacific-Mail 4S>6 456
Ouiikfilber 6 6
„ pres .. 23 30
Readingß.-R 17)5 18
Ei, Louis H San FranziSco 18)6 19)4
pref ... 32)6 34)6
Union-Pacisic 45?6 S 0
Wabash 4 Pacific 7 7)6
. pref 13)4 14)6
Western-Union-Telearaph-Comp6S)6 6S><
Outario 6 Western 12)6 13^
Philadelphier Markt.
Pennsylvania Si -R S 0 So'«
Reading R -R 856 S
Lehigb-Valley R-R kl 6 SS
«ehigh-Navization 41)5 41X
Nordliche Eentralbab» :
Das Gesuudyetts-Gehetmniß.
Das Geheimniß der Gesundheit besteht
darin, das System kräftig und energisch zu
erhalten und Krankheiten ganz aus ihm zu
vertreiben. Durch den Gebrauch von Dr.
ChalmerS'Heilrinltur läßt sich das ganzeSy
stcm reguliren; sie befreit es von allen Unrein
niakeiten und macht es gesund und krank
hettssrei. Sie rst die beste Arznei gegen Dys
pepsie und alle Leiden eines in Unordnung
gerathenen Magens. Gegen Nervosität hat
sie nicht ihres Gleichen; sie heilt Nerven
schwäche, nervösen Kopfschmerz, Schwer
muth, Neuralgie und alle auderen Nerven
leiden. Schwache und durch irgend welche Ur
sache entkräftete Personen finden in ihr ein
vorzügliches Tonikum. Man gehe sicher, dag
man diesen Artikel bekommt, und nehme kei
nen anderen. Preis Hl die Flasche. Bei
Seth S. Hance, Nr. 103, West-Balti
morestraße, (233-)
Monell's Lorüial. Ge
ivisie Symptome siud bei kleinen Kindern be
merkbar, z. B. Ruhelosigkeit, Grilligkeit nnd
Neigung zum Schlafe bei Rothe auf einer und
Blässe auf der anderen Wange, ferner Durch
fall, halbgeschlossene Augen, ra'cheS und hör.
bares Athmen, Aechzen, Zucken der Augen
lider und Gesichtsmuskeln und beständiges
Herumwerfen des Kopfes von der einen zur
anderen Seite. Das sind Mahnungen znm
sofortigen Gebrauche vonMonel l's
Lordüil. Preis 25 Cents. (Zog-)
Ziele des Levens.
Roman
Wilhelm Berger.
lllortievung.)
In diesem Ton fuhr Holder fort zu plau
dern. Vom Hundertsten in'S Tausendste ge
rieth er, niemals verlegen um einen drasti
schen Vergleich, um ein charakteristisches Bei
wort. Es ist wahr, sein Humor hatte etwas
Forcirtes. Es war nicht der Quell, der lu
stig sprudelnd zu Tage tritt und unerschöpflich
scheint; es war der Strahl aus einem Pump
werk, ruckweise fließend, bei dem man die
Empfindung hat, das Reservoir könne im
nächsten Augenblick leer sein oder die trei
bende Kraft versagen. Trotz der rosigen
Stimmnng» die in dem kleinen Kreise zn
herrschen schien—Paul war in der Sophaecke
eingeschlafen fah Arthur doch mit leichtem
Bangen in die Zukunft. Wenn sich nun her
ausstellte, daß Holder aus freien Stücken gar
Nichts zu leisten im Stande war? Wenn es
sich herausstellte, daß er der Drängerin, der
Noth, bedurfte, um irgend Etwas zu leisten?
Wie, wenn er schließlich selbst zu dieser Er
kenntniß kam, was nicht ausbleiben konnte?
Auch genoß der erregte Mann von dem
aufgefetzten Weine reichlicher, als ihm gut
sein konnte. Er war eben ein Kind des Au
genblicks und würde Dies vermuthlich blei
ben. Einmal über das andere versicherte er
mit strahlenden Zügen, Dies sei der glück
lichste Tag seines Lebens. In poetischen Bil
dern ließ er sich darüber aus. Seine Sonne
sei endlich, wenn auch erst im Niedergehen,
aus den Wolken hervorgetreten. Die Con
stellalion der Gestirne deute auf einen heite
ren Abend für ihn, auf eine späte Dämme
rung. Nun wolle er sich dieses unerwarte
ten Geschenkes der Vorsehung im Kreise der
Seinigen freuen. Dann schweifte er ab zu
dem Atelier, das ihm versprochen war. Im
Geiste dekorirte er es mit Draperie'n von
Plüsch, Sammet, Brokat nnd AtlaS; er
schmückte es mit alterthümlichen Waffen und
Gerüchen, mit Gypsabgüssen vou Büsten und
Statuen dann erzählte er eine Anekdote
von Makart, kritisirte ein Bild von Kanlbach
und schloß unvermittelt mit einer insdiskre
ten Reminiscenz aus seinem Leben mit Leon
tine.
Es war spät, als Arthur sich verabschiede
te. Morgen werde er sich zeitig wieder ein
stellen, versprach er, damit das Nöthige über
den Umzug verabredet werde.
Klara gab ihm das Geleit bis aus den Au
ßenflur der Etage. Als er ihr „Gute Nacht"
auf die Lippen küßte, schmiegte sie sich dicht an
ihn. „Recht thöricht bin ich," sagte sie leise,
„aber ich kann mir nicht Helsen: ein Gefühl
der Angst ist in mir, das ich nie gekannt ha
be. Jetzt, gerade jetzt, wo sich Alles zum
Guten wenden will! Worauf kann ich'S nur
deuten?"
„Bemühe Dich nicht um die Deutung,
Klara," erwiderte Arthur. „Manchmal,
wenn wir die Hoffnung auf den Lippen tra
gen, ist die Furcht im Herzen. Möge die
Zukunft erfüllen, was wir wünschen!"
Zwölftes Kapitel.
Noch nicht lange war Arthur am nächsten
Morgen aufgestanden, als eine Boün von
Klara bei ihm im Hotel erschien. Das Fräu
lein lasse ihn bitten, unverzüglich zu ihr zu
kommen, bestellte sie. Arthur verlangte zu
wissen, was geschehen sei. Es sei wegen des
Herrn, antwortete die Alte; weiter wisse sie
Nichts.
In Eile machte Arthur den Weg zu Hol
der'S nahe liegender Wohnung. „Vater und
ich saßen gestern Abend noch ein halbes
Stündchen zusammen," berichtete Klara. „Er
war weich nnd zärtlich. Mancherlei redete er
von vergangenen Zeiten, zusammenhängen
der, als Dies sonst seine Weise ist. Dann
schickteer mich zu Bett; er selbst verspüre noch
keine Müdigkeit; er wolle noch eine Weile
rauchend sitzen und sich mit seinen künftigen
Bildern beschäftigen. So verließ ich ihn,
allem Anscheine nach heiter und guter Ge
danken voll. Ich konnte nicht einschlafen; ich
hörte Vater hin und gehen, ohne Unterbre
chung, ich weiß nicht, wie lange. Endlich
ging die Thüre; aber anstatt sein Schlafzim
mer aufzufuchen, verließ er die Wohnung.
In der Stille der Nacht hörte ich das Ge
räusch seiner Tritte treppabwärts sich allmäh
lig verlieren. Nun sind freilich nächtliche
Spaziergänge nichts Ungewöhnliches bei ihm.
Er litt zuweilen Nachts an einer fieberhaften
Unruhe, die ihn aus dem Bett und stunden
lang auf den Straßen umhertrieb. Dann
aber kam er gegen Morgen erschöpft zurück,
warf sich nieder und holte den versäumten
Schlaf nach. Heute habe ich ihn vergebens
erwartet. ES ist ja möglich, daß meine Be
forgniß um ihn unbegründet ist. Die Aus
sicht in das neue Leben, das vor ihm liegt,
mag ihn zu Extravaganzen verleitet haben,
von denen er anderswo sich erholt. Doch ist
das bange Gefühl, das ich fchon gestern Abend
hatte, fortwährend gewachfen; augenblicklich
schnürt es mir fast die Brust zu. Ihn zu fin
den, wird schwer sein, ich weiß es; dennoch
wird es mich Etwas beruhigen. Willst Du's
unternehmen, Arthur, auf gut Glück?"
Arthur ließ sich die Adresse des Blattes ge
ben, für welches Holder arbeitete. Er fragte
Klara nach den öffentlichen Lokalen, in wel
chen ihr Vater zu Verkehren Pflege; aber dar
über konnte sie ihm keme Auskunft geben.
So begab er sich denn, ohne jede Hoffnung
aus Erfolg, in einer Droschke auf die Suche.
In der Redaktion des Blattes wußte man
Nichts von Holder; schon seit mehreren Ta
gen hatte er sich dort nicht blicken lassen, ob
gleich die Ablieferung einiger Zeichnungen
auf vorgestern fest von ihm versprochen wor
den war. Wohin nun? Kurz entschlossen,
ließ Arthur sich zum Polizeigebände fahren.
Es war doch möglich, daß eine jener Extra
vaganzen, von denen Klara gesprochen, den
Verschwundenen in die Hände der Nachtwäch
ter geliefert hatte und er nun hinter Schloß
und Riegel auf Aburtheilung wartete.
Man suchte indessen vergebens in den Rap
porten. Der Vermißte möge sich einen fal
schen Namen beigelegt haben, wurde infi
üuirt. Arthur gab die Personalbeschreibung
des von ihm Gesuchten; die eigenthümliche
Färbung des Haares lieferte ein befonderes
Kennzeichen, wie eS nicht besser zu wünschen
war.
Ein anwesender Schutzmann trat hinzu
und flüsterte mit den Beamten. Dann kam
die vorsichtige F'age an Arthur, ob er zu Gu
stav Holder in veruandtschaftlicher Beziehung
stehe?
„Allerdings," antwortete Arthur, „bin ich
ein entfernter Verwandter von ihm. „Es ist,"
sagte man, „in der letzten Nacht ein Mann in
der Spree verunglückt, auf welchen Ihre Be
schreibung zu passen scheint."
Betroffen, wiederholte Arthur, als Jener
schwieg: „Verunglückt? Doch gerettet,
nicht wahr?" setzte er rasch hinzu.
Der Schutzmann schüttelte den Kopf. „Wir
kamen zu spät," erklärte er. „Auch der Arzt
konnte nicht mehr helfen."
„ES ist noch immer ein Irrthum möglich,"
rief Arthur nach kurzem Besinnen. „Viel
leicht ist jener Ertrunkene gar nicht Derjeni
ge, den ich fuche-"
„Die Leiche liegt nicht weit von hier; es
würde ulls lieb fein, wenn Sie sich hinbemü
hen wollten."
Eine Stunde später traf Arthur wieder bej
Klara ein. „Ich vermuthe das Schlimmste!"
rief sie ihm entgegen. „Hier ist ein Brief,
ein schrecklicher Brief von ihm Du bringst
mehr, Du bringst Gewisses; ich feh' es Dir
au! Arthur, ich bin gefaßt, auf AlleS gefaßt.
Nur ein Wort! Ist er—"
„Tu hast nur noch für mich zu sorgen, und
wir Beide für das Kind."
ThränenloS stand Klarst. „Zum Unheil
ist ihm ausgeschlagen, was ihm Segen brin
gen follje," fagte sie endlich. „Diese seltsame
Epistel, die vor einer halben Stunde der
Briefträger gebracht hat, enthält die Erklä
rung. Lies sie mir noch einmal vor; in mei
ner Hast, zum Ende zu kommen, mag ich
über Manches hinweggelefen haben. Sieh'
den großen, groben Bogen —Papier aus ur
alten Zeiten —die blasse Tinte, die dicken
Schnftzüge, wie mit einer ausgeschriebenen
Stahlfeder gemalt! Unordentlich gefalzt, mit
einer verbogenen Stecknadel geschlossen—wo
mag dieser Brief nur geschrieben worden
sein?"
Arthur nahm das wenig saubere Schrift
stück. „Vermuthlich in einer jener Höhlen,"
antwortete er, „in denen während der Nacht
verdächtiges Gesindel verkehrt. Er wird kein
anderes Lokal offen gefunden haben, als er
das Bedürfniß fühlte, den beabsichtigten
Schritt zu erklären, zu rechtfertigen. Un
frankirt! In solchen Schenken führt man keine
Briefmarken."
(Schluß sotgi.)
Launen des Wirbelwinds.
Es kommen noch allerlei Berichte über die
Launen des Wirbelwinds in dem Ohioer
Städtchen Washington-Court-House, wo er
so große Verheerungen anrichtete.
Tie Wirthshäuser kamen verhältnißmäßig
nicht. Ein wurde durch ein
Fenster im zweiten Stockwerke auf die Straße
gefchleudert, entkam jedoch unverletzt; Dies
ging so schnell vor sich, daß er im Augenblick
nicht wußte, wie er zur Erde gekommenwar.
An einem Hause wurde das Dach abgeweht,
der Fußboden folgte durch die Oeffnung und
diesem ein Theil der Mauern, von unten an
fangend; das Innere des Hauies wurde buch
stäblich nach außen gekehrt. Die im Hause
wohnenden Familienglieder hielten sich um
schlngenu und wnrdeu einebedeulendeStrecke
weit getragen, aber nicht erheblich verletzt;
wo der Boden des Hauses hingerathen ist,
weiß man nicht. Am Courthause wurden die
vier glälernen Zifferblätter der großen Uhr
zertrümmert, die gußeisernen Verzierungen
wurden abgebrochen und die Waage den
Händen der Statue der Göttin der Gerech
tigkeit entrissen. Sager's Haus wurde dem
Erdboden fast gleich gemacht, doch wunderba
rer Weise darin Niemand verletzt. In die
Wände vieler Häuser waren viereckige oder
länglich runde Löcher geschlagen, doch sand
man nirgends Gegenstände, welche dnrch ein
Anprallen gegen die Häuser diese Löcher ver
ursacht haben könnten. Eine Fahnenstange
wurde von einem Gebäude herunter geweht;
sie sauste wie ein Speer durch die Luft und
drang fo fest und tief u: den Erdboden hinein,
daß mehrere Männer sie mit vereinten Kräf
ten nicht heraus zu ziehen vermochten. W.
Tharp's Haus wurde zerstört und die Bruch
stücke wurden durch die Luft davon getragen.
Eine Anzahl der im „Odd-Fellow-"Gebäude
Anwesenden stürzte mit den Trümmern zur
Erde, Andere klammerten sich an den Mau
ern der anstoßenden Gebäude fest und muß
ten später mit Leitern herab geholt werden.
Der Sturm war von so kurzer Dauer, daß
Niemand recht Zeit hatte, sich während des
leiben über die Furchtbarkeit des ganzen Er
eignisses klar zu werden. Die Wirkungen
des Schreckens und der Furcht traten erst
später ein. (Jll. Stsztg.)
Ter Biergelehrte über Brauer und
Bier.
Der Bericht des New-Zorker Chemikers
Dr. Banley an den Brooklyuer GesundheitS-
Commissär über Bier und dessen Verfäl
schung ist über das ganze Land verbreitet
worden. Nun hat Hr. A. Schwarz, der
Redakteur der „Amerikanischen Brauerzei
tung," in einer Unterredung mit der „N.-?j.
Stsztg." seine Ansicht über die von jenem
Chemiker beregten Punkte geäußert, und
diese weicht von der des Chemikers entschie
den ab. Ta wir die eine Seite hier sprechen
ließen, so ist es nicht mehr, als recht, auch den
Ansichten der anderen Raum zu geben.
Hr. Schwarz meinte im Beginne der Unter
redung, wenn Dr. Barkley zufällig von einem
Trödler einen gebrauchten Bierhahn gekauft
und durch die später vou ihm angestellte
Analyse ausgesunden habe, daß die Innen
seite desselben mit einer zwei Millimeter dik
ken Schicht Grünspan bedeckt gewesen, so sei
damit noch lange nicht erwiesen, daß alle im
Gebranch befindlichen Bierhähne Grünspan
enthielten. Die Sanitätsbehörde könne über
haupt die Brauer nicht sür reine Abfüllhähne
iu den Wirthschaften verantwortlich machen;
wenn sie es aber durch geeignete Verord
nungen erreichen follte, daß das Bier bei'm
Abfüllen durch sorgfältig gereinigte Hähne
und Pumpenröhren läust, so würde sie sich
die Brauer sehr verpflichten, da nur aus diese
Weise den Consnmenten das Produkt in ur
sprünglich guter Qualität verabreicht werden
könne- Was den Zusatz von doppeltkohlen
saurem Natron betrifft, so äußerte sich Hr.
Schwarz dahin, daß Wirthe und Publikum
denselben allein zu verantworten haben.
„„Sobald in den östlichen Staaten," so er
klärte der Fachgelehrte, „der Versuch gemacht
wurde, das Bier ohne diesen Zusatz zu ver
schenken, liefen Klagen ein, daß das Bier
„faner" wurde. Der Zusatz dient also wirk
lich, wie Dr. Bartleh theilwcife zugibt, zur
Neutralisirung der im Biere natürlich vor
kommenden Säure und keineswegs zur Er
zeugung von Kohlensäure. Die Letztere muß
im Biere durch kalte Gährführung nnd Lage
rnng gebunden fein, um einen schönen halt
baren Trieb bei m Ausschenken zn erzengen.
Dr. Bartley sollte auch," wie Hr. Schwarz
sagte, „wissen, daß mit dem Alter des Bieres
nnd der fortschreitenden Vergährnng auch dle
Säurezunahme eintritt, und daß junge Biere
weniger Säure, als die lang gelagerten ent
halten.""
Ter Berichterstatter lenkte dann das Ge
spräch aus die Lage deS Brauergeschäftes im
Allgemeinen, und Hr. Schwarz äußerte sich
in Bezug hierauf, daß wir einer Ueberpro
duktion zutrieben, welche neuerdings durch
die ungeheuere Leistungsfähigkeit der einzel
nen Brauereien hervorgerufen worden sei,
woraus dann wiederum die natürliche Folge
entspringe, daß die großen Brauer das Ge
schäft centralisiren und die kleinen gänzlich
aus dem Felde schlagen würden. „Für die
kommende Brausaison," so fuhr Hr. Schwarz
fort, „sind die Preise der sämmtlichen Roh
materialien zu Gunsten der Brauer. Das
Erträgniß der Hopfenerndte wird aus beiläu
fig 180,000 Ballen in den Ver. Staaten ge
schätzt, und zwar inclusive Californien nnd
Oregon, die allein 60,000 Ballen liesern.
Es macht DieS etwa M mehr aus, als im
letzten Jahre prodnzirt wurde, und da wir
ungesähr nur 140,000 Ballen consnmiren, so
verbleiben nns noch 40,000 Ueberschuß sür
den Export. Der Preis für beste Waare,
welcher im letzten Jahre bei'm Beginn der
Erndte zwischen 25 und 26 Cents pro Pfund
schwankte, steht gegenwärtig aus 11 bis 12
CeutS. Die Gersten - Erndte fiel im Allge
meinen ebenfalls günstig aus, nur litt sie in
vielen Theilen der Ber. Staaten, sowie in
Canada häufig durch Regen und hat daher
in der Farbe (gelb statt weiß) etwas nachge
lassen. Die Folge davon wird sein, daß schön
farbige Gerste einen höheren Preis erzielen
und das aus dieser fabrizirteMalz wahrschein
lich um einige Cents höher sein wird, aber es
ist reichlich gewachsen, um den steigenden
Consum zu decken. Die Preise für canadifches
Malz werden sich wahrscheinlich indenschran
ken von 95 Cents bis Gl. lo, für Malz aus
dem Staate New-lork von 80 bis V 0 Cents
und für Malz aus dem Westen von 75 bis
85 Cents pro Büschel bewegen. Im Allge
meinen läßt sich bemerken, daß der Bier-
Consum trotz aller Prohibitionsbestrebungen
gestiegen ist. Im letzten Fiskaljahr 11. Juni
1884 bis I. Juni 1885) sind ca. 18,000,000
Barrels versteuert worden, ein Quantum,
das voraussichtlich im laufenden Fiskaljahre
aus 21 Millionen steigen wird. Der Export
von amerikanischem Bier (hauptsächlich in
Flaschen) ist in raschem Zunehmen begriffen
und sür gewisse Brauer ein besonders profi
tables Geschäft, da die im Inland bestehende
Steuer von Hl pro Barrel im Falle des Ex
ports von der Regierung vergütet wird."
Auf die Frage des Reporters, was er von
der Behauptung Dr. Banley's denke, lant
welcher die meisten in Brooklyn gebrauten
Biere schon nach 14 Tagen in den Markt ge
langten, erwiderte Hr. Schwarz, daß es eine
technische Unmöglichkeit sei, das Bier in der
genannten Zeit zum Verkauf auSzubieteu.
Trotz aller Klärmittel köune der Brauer in
diesem kurzen Zeitraum kein Bier, selbst nur
halbvergohrenes, herstellen uud an seineKnn
den versenden. Auch die größte Conkurrenz
könne den Brauer nicht dahin bringen, durch
ein schlechtes Produkt einen rascheren Kapi
lalnmsatz zu bewerkstelligen, sondern zwinge
ihn im Gegentheil dazu, das beste Bier zu
liesern. „Wenn die Brooklyner Sanitäts-
Behörde," so schloß Hr. Schwarz dies Kähi
tel, „die Absicht hat, im Interesse der Bevöl
kerung Bieruntersuchungen vorzunehmen, so
soll sie das Bier direkt den Brauereien ent
nehmen nnd nicht erst durch einen mit Grün
span bedeckten Hahn laufen lassen. Jeder
Brauer ist gewiß gern bereit, dem unparteii
schen Chemiker einen Einbück m seinen Ge
schäftsgang zu gestatten und Bier aus irgend
einem Fasse seiner Keller zur Analyse zu
überlassen."
Taqesneuigkeiten.
Auch auf dem Gebiete der Uhren-
Industrie giebt eS wieder etwas Neues.
ES sind dies Taschenuhren ohne Zeiger. Die
Stunden- und MiMtten-Ziffern springen auf
kleinen Scheiben vor.
Ein „Erfinder" in Baker-City, Oregon,
theilt dcm Patentamte mit, er habe eine ei
nem Uhrwerk ähnliche Maschine erfun
den, durch welche Träume ver
zeichnet werden können, so daß
künftighin Jedermann, der die Maschine ge
braucht, am Morgen auf der an ihr ange
brachten Tafel alle feine Träume verzeichnet
finden könne. Das Modell der Erfindung
will er dem Patentamte aber erst durch den
Congreß-Telegaten John Hailey von Idaho
übersenden. Alle, welche an Träume glau
ben, dürfen auch an die Möglichkeit einer sol
che« Maschine glaubeu.
I,ooo'ooo D 0 klar-Bills (Green
backS) wiegen 2841 Pfund.
Tie allerdings wahre Behauptung, daß je
der SSV. Mensch in den Ber. Staa
len wahnfinnlg ist, muß, wie einer der
ersten Irrenärzte neulich bemerkte, mir der
Beschrankung ausgenommen werdeir, daß
man jetzt viele Krankheiten als Geistesstö
rung behandelt, die man noch vor 3t) Jahren
gar nicht Irrsinn genannt hätte.
Vierzig Weiber in Linwood, einem
Borort von L afa y e tte, Ind., stürm
ten vor einigen Abenden das einzige daselbst
befindliche Bordell, zerschlugen das Mobiliar
und legten dann Feuer an. Auf Widerstand
der Insassinnen stießen sie nicht, da diese in
der vorhergehenden Nacht von der Polizei
verhaftet worden waren. Ein Comite diefer
Frauen, die sich Vigilanzfrauen nennen, hat
Warnungen an ähnliche Institute geschickt.
Ter traurige Mißgriff des Hobo
kener Apothekers hat in Kanfas ein e son
derbare Folge zu Tage gefördert. Die
dortigen Apotheker erbieten sich nämlich, die
von ihnen bereiteten Medizinen, falls Mansie
dafür besonders bezahlt, erst selbst zu genie
ßen, ehe sie dieselben den Kranken übermit
teln. Tiefer Antrag meint ein Wechsel
blatt verliert jedoch sehr stark an Wunder,
barkeit, wenn man bedenk!, daß in Kansas,
in einem Prohibilioilisten-Staate, die Apo
theker meistens Whiskey verkaufen.
Wollenweber's Nachbar Meik, ein bekann
ter Charakter in Berls-Count», Penns., be
merkt über die letzte Ausstellung in
Readilig: „Alles, was ich do gesehne hab,
ist schön im gut, un arge Verbesserungen sind
gemacht an Maschinen und a am Vieh, amer
mit dem Lbst do gehts hjnner sich, Nochber.
Ebbes kann ich awer net meh das sin
die iräslige Busch Buwe nn die herzhafte
Busch Mad, do isch en große Verwandlung
vcrgegauge, sie sin nimmer wie vor lohre ze
nck,"a ihre Kleeder passe nimmer, partikular
bei de Welbslcut, un die inehnste vun de
WeibSleut sehne jetzt grad fo aus, wie die
hochmüthigc ausgeworrene Stadtmäd. Noch
ber fell gefallt mer net."
Tie erste Stadt, welche dem von einem
Tornado heimgesuchten Washington in
L'hio Unterstützung angeboten
hat, ist Charleston in Süd-Caro
lina. Was werdenlohn Shernianuud an
dere Schwinger des blutigen Hemdes da;n
sagen? Selbstverständlich werden sie darin
Hochverrat!, wittern. Charleston ist eine
Stadt, welche „auf die Flagge geschossen"
hat: Charleston war die Heimath der Skla
venbesitzer, Sezessionisten nnd anderer Sün
der. Wenn eine solche Stadt einer Mnkee-
Stadt Hülse anbietet, dann muß dadei na
tüilich irgend ein Hintergedanke sein. Wahr
scheinlich wird im Norden kaum ein halbes
Tutzend republikanischer Zeitungen ihren i!e
sern mittheilen, daß Charleston Washiugtcn
Hülfe angeboten habe, und die es thun wer
den, dürsten die Aufrichtigkeit Charleston'L in
Zweifel ziehen. (Chicago Times.)
Tie Gewohnheiten einigerZeitnngen, B i l
der von Leuten zu bringen, die auf
die eine oder andere Weise die Aufmerksamkeit
der Welt auf sich lenken, macht der „Philadel
phia Call" mit Recht und gutem Grunde,
wie folgt, lächerlich:
Faktor: „Wir haben ja dieses Bild gerade
gestern als das eines Mörders gebracht. Wie
können wir es heute schon als das des Fran
enprüglerS bringen?"
Redakteur: „Macht Nichts; sind Beide
schlechte Kerle!"
Faktor: ~Tas Bild ist aber das des be
kannten Politikers Chas. Maguire."
Redakteur: „Das Publikum kennt den Un
terschied nicht."
Faktor: „Aber ChaS. wird uns auf die
Bude rücken."
Redakteur: „Wenn er's thut, wollen wir
ihn dadurch besänftigen, daß wir nächste Wo
che das Bild als das eines Heroorragenden
Predigers bringen."
Auf die geschilderte Weise geht es in den
meisten Fällen mit der Veröffentlichung der
Bilder „Prominenter" Seitens gewisser Zei
tungen zu.
Ein toller Tem P erenz P faff, Na
mens Fernley in Philadelphia, tobte
kürzlich in einer dortigen
lung gegen die Deutschen fo: „„Ich
sage, die Deutschen sind nur Pöbel: sie
konnten nicht in ihrem Lande bleiben, sondern
kommen hierher als Verbrecher und
me auf Staatskosten, um unsere Gesetze zu
übertreten. Sie sind kein Segen für das
Land, sie hassen unser Land. Ihr großes Fest
sollte die „Canstatter Pest" anstatt „Canstat
ter Fest" heißen, denn unsere Gesetze werden
von ihnen mit Füßen getreten. Sie müssen
fort, und wenn sie nicht freiwillig gehen, wer
den wir sie zwingen, unser Land zu verlas
sen!"" In diesem Tone schimpfte der fromme
Redner noch eine geraume Weile. Er be
diente sich so grober, anzüglicher Redensar
ten, daß mehrere junge Mädchen die Kirche
verließen. Ihnen folgte ein biederer Deut
scher, nachdem er.freilichnichtzn laut, „8!l!i»w
km- von!" gerufen hatte.
In Monnt'Holly, N.-?)., tagte am 12.
September die Großlogedes „Ordens
Vcr guten Brüde r." Der Jahresbe
richt des Groß-SekretärS, welcher ein sehr
umsangreicher war, wurde verlesen nnd dem
betreffenden Comite zur Prüfung übergeben.
Nach der Prüfung wurde das folgende Resul
tat berichtet:
Kaptial baar an Hand S 1 »,3U?.7i;
Kapital ausgeliehen , > ° 12<>,4'!'!;.«»«>
Ausgaben während des letzten Jahres 3g,v5t.2t»
37-l kranke Brüder wurden unterstützt und
an dieselben K 14,714.50 ausbezahlt, 70 Brü
der und 36 Fraueu siud im letzten Jahr ge
storben, und 392 Brüder wurden aufgenom
men. Folgende Repräsentanten wurden als
Beamte für die nächsten zwei Jahre erwählt
nnd»on dem Ex-Großmeister Karl Heine von
New-Norl in ihre Beamtenstellen eingesetzt:
Groß-Meister Anton Grimm von Chicago,
IllS., srüher in Cincinnati; Bice-Groß-Mei
ster I. I. McMullen von Wilmington, Del.;
Groß-Kaplan Wilhelm FiSk und Groß-Sekre
tär John Wharton von Philadelphia; Groß-
Schatzmeister Wilhelm Gerstle von Cincin
nati, O.; Groß-Auffeher G. F. Gibbs von
Mount-Holly, N.-N.,uud Grog-Wache Wil
helm Meyer von New-Aork.
Bei Fort Lee, gegenüber von New Jork,
ist vorgestern ein unbekanntes Frau
enzimmer durch den Trunk zu
Tode gekommen. Die junge Frau kam in
angeheitertem Zustande in ein Hotel und
verlangte Nachtquartier. Das Haus war
besetzt,und man konnte ihr nicht dienen. Sie
nabm die Sache leicht, trank noch zwei bis
drei GlaS Bier und lud d""n drei junge
Leute, Namens John Schicks, jun., Gustav
Patzer und Albert Dahne, ein, mit ihr einige
Erfrischungen einzunehmen. Die Unbekannte
schloß schnell Freundschaft mit dcm Kleeblatt
und bat schließlich, ihr doch ein Fuhrwerk zu
besorgen, mit welchem sie einen Ort erreichen
könne, wo man sie über Nacht behalten wür
de. Dahne erbot sich, Tr. Latour's
ton zu holen, und binnen wenigen Minuten
befand sich die stark angeheiterte Gefellschaft
auf dem Wege nach Englewood. Bei Burns'
Hotel, ungefähr eine Meile nördlich von
Fort Lee, wurde Halt gemacht, man leerte
noch eine „Runde" und fuhr dann nach Ly
decker's Park zu, eine kurze Strecke südlich
von den Ruinen des „Palisade Mountain-
Honse," wo der Wagen mitten auf der Land
straße znm Stillstand kam. Die Männer
stiegen ans und veranlaßten auch die Frau,
welche sich in dem Glauben befinden mochte,
daß man sie in ein Hotel führen würde, das
Fuhrwerk zu verlassen. Jetzt aber traten die
unlauteren Absichten der Burschen zu Tage,
man warf die Aermste, die sich nach Kräften
wehrte, mit großer Gewalt zu Boden, zerriß
ihr die Kleider, mißbrauchte sie und ließ sie
dann bewußtlos und blutüberströmt am Bo
den liegen. Die Unglückliche hatte bei dem
Falle anf den fpitzen Steinen einen Schä
delbruch erlitten und starb in wenigen Minu
ten. Am folgenden Morgen um S Uhr ka
men zwei Kinder des Weges daher, sahen die
halbentblößte Leiche der Frau und eilten ent
setzt von bannen, nm ihre Entdeckung in
Fort Lee zu verkünden. Marschall Jameson
uud Coroner Schor von Leonia waren als
bald am Ort und fanden die Frau augen
scheinlich noch in derselben Lage, in welcher
die Männer sie verlassen hatten. Der Bo
den ringsum zeigte noch deutlich die Spuren
des stattgehabten Kampfes, das Blut, das
aus einer Wunde am Hinterkopfe geflossen,
hatte das Gras und die umherliegenden
Blätter gefärbt. Ein schwarzer Strohhut
mit dunklem Bande und goldner Borte, so
wie eine kleine, aus Alligatorhaut angefer
tigte Tasche, die ein mit „8. II." markirtes
Taschentuch, eine Serviette, zwei Schlüssel
und eine Karte mit dem Namen Charles M.
West, Fulton-Ave., Brooklyn, enthielt, fan
den sich in unmittelbarer Nähe der Todten.
Tie jungen Leute wurden verhaftet. Schicks
erzählte eiue ziemlich plausibel klingende Ge
schichte, beschrieb die Begegnung mit der
Frau und die folgenden Vorgänge in dersel
ben Weii'e, wie oben angegeben, und fügte
hinzu, daß er so betrunken gewesen, daß er
nicht gewußt habe, was er that. Dahne be
stätigte die Aussagen von Schicks, Patzer aber
behauptete, keinen aktiven Antheil an der Af
faire genommen zuhaben; er sei, nachdem
er seiue Schwester in Fort Lee besucht, auf
dem Wege zur Fähre gewesen, als Schicks
und Dahne ihn überredet hätten, mitzugehen
und den „Spaß" mit anzusehen. Die Jury
zog sich zur Berathung zurück und einigte sich
in Kurzem über das Verdikt, daß die Unbe
kannte durch Schicks, Patzer und Dahue zu
Tode gekommen sei, daß die Genannten ih
ren Tod aber „nicht hätten, ein
Wahrspruch, der allgemeines Erstaunen her
vorrief. Alle drei wurden dann bis zu ihrer
Ueberführung nack Hackensack in die Jail
von Englewood gebracht.
XII.
Attnoncir-Kniffeü!
„Es ist so alltäglich geworden, einen Arti
kel in elegantem, interessantem Style zu be
ginnen.
Verleibe ihn daher in eine Anzeige ein, da
mit wir alles Derartige vermeiden,
Und mache einfach auf die Vorzüge von
Hopfenbltterem in möglichst einfachen
biederen Ausdrücken aufmerksam,
Um die Leute zu bewegen,
Denselben einmal zu versuchen,
welcher einmalige Versuch feinen Werth so
nachweist, daß sie me etwas Anderes anwen
den."
TaS Mittel findet in allen Zeitungen, kirchlichen,
wie weltlichen, so günstige Erwähnung. Sie schrei
ben:
d großen Absatzes und ersetzt alle an-
eimr
Eigen ichasten Jedermann s o stark in die Augen sallen.»
Star sie?
«Nein! -
Sie siechte dahin und litt lange Jahre
große Schmerzen.
Die Doktoren waren ihr nicht von Nutzen.
Zuletzt kurirte sie dieser Hopsenbittere, den
die Zeitungen so sehr rühmen."
„Wahrhastig! Wahrhaftig!"
„Wie dankbar sollten wir für diese Medi
zin sein."
Ter Tochter «len».
„Elf Jahre duldete nnfere Tochter aus ei
nem Lager deS Elends.
Sie litt an complizirten Leiden der Nieren
und Leber, an Rheumatismus und Nerven
schwäche.
Tie Pflege der besten Aerzte, die der Krank
heit verschiedene Namen beilegten, verschaffte
keine Linderung.
Jetzt ist sie uns durch das einfache Mittel,
Hopkenbittern, vor dem wir uns seit Jahren
gesträubt, in voller Gesundheit zurückgege
ben." Die Eltern.
»S" Nur ächt, wenn aus der weißen Etiquette ein
grNNk- rsenbunde> sichtbar^i st. vermeide alles
Im Verlag von MorwitzkComp. in
Philadelphia ist jetzt bereits auch für'S
Jahr 1886 deren reichhaltiger und lustiger
Kalender, „DeS Lahrer Hinkenden Boten
Vetter in Amerika," erschienen.
Ter Posten des General-Konsuls
in der Stadt Mexiko ist bereits wieder
erledigt. Ein junger Herr von Missouri,
Ephraim B. Ewiiig, dem dieses General-
Konsulat vom Präsidenten Cleveland über
tragen worden war, hat es nämlich bereits
wieder niedergelegt, weil der Ausenthalt m
Mexiko seiner ohnehin angegriffenen Gesund
heit nicht zuträglich sei.
Kurz vor den Sommerfcrien nahm Gene
ral-AnwaltGarland eines Morgens
seinen Sohn mit nach dem „Weißen
Haufe," um ihn dem Präsidenten vorzustel
len. Der junge Garland ist ein ausgefpro
chener Beutepclitiker.und uach dem gebräuch
lichen Händeschütteln redete er den Präsiden
ten folgendermaßen an: „Ich freue mich sehr,
Ihnen vorgestellt zusein, Hr. Präsident, kann
Ihnen aber nicht verschweigen, daß Sie einen
anstößigen Parteimann vor sich haben, der
mit seinem geehrten Hrn. Vater in manchen
Punkten nicht übereinstimmt. Ich wünsche,
daß Ihre eine recht ersolg
reiche sei, aber geben Sie den Civildieust
Humbug auf!" Der Präsident nnd Garland,
sen., sahen sich zuerst ganz erstaunt au, dann
aber lachten sie laut auf, und Hr. Cleveland
entließ den jungen Feuerfresser mit der Ver
sichernug, er könne gewiß sein, daß ihm nie
mals Jemand nachsagen werde, er halte mit
seiner Meinung hinter dem Berge.
Folgendes Beispiel von Gerechtigkeit
im Prohibiti o n S st a a t e Kansas
berichtet der dortige „Staats - Anzeiger:"
„In Atchison ist letzt der berüchtigte Will
Baldwin, gegen den der begründete Verdacht
vorliegt, in der Nacht vom 7. Jnli seine ei
gene Schwester er-rordet zu haben, gegen
Bürgschaft auf f.eien Fuß gesetzt, wogegen
der arme Schlucker, der ehrlich genug war,
einzugestehen, daß er sieben Glas Bier ver
kauft habe, von der Welt abgeschlossen, im
dortigen County-Gesängniß schmachten muß.
TieseS ist genügend, um auch dem schamlo
sesten die «chamröthe ins Gesicht zutreiben;
eS ist ein Schandfleck auf «Ltadt, County und
Staat und eine Beleidigung gegen unsere
Civilisation. Wiewohl wir gesetzlich gebun
den sind, diese Schmach zu ertragen, wird
uus die Mannes-Ehre als freie amerikanische
Bürger bald gebieten, das Gesetz, wenn nö
thig, selbst in die Hände zu nehmen. Der
Krug geht eben so lange zum Brunnen, bis er
endlich bricht."
Aus dem September-Bericht des Ackerbau-
Departements geht hervor, daß der Ver
brauch (einschließlich des Exports) von
Waizen in den letztenacht Jah
ren sich im Durchschnitt auf 433,000,000
Bufchel pro Jahr belief, während die Pro
duktion sich anf durchschnittlich 145,000,000
Busche! pro Jahr bezifferte. Von den 80,-
000,000 Büscheln, die sich in den letzten acht
Jahren angehäuft, sind über 50,000,000 mehr
vorräthig, als am Beginn der genannten Pe
riode. Die übrigen 30 Millionen dürften
kaum ausreichen, nm die Verluste durch
Feuer, ans den Sce'u und bei der Umwand
lung in Mehl zu decken. Der Durchschnitts'
Consum betrug 243,000,000 Büschel, sür
Saalzwecke wurden 52,000,000 und sür den
Export 140,000 Büschel verbraucht. Der Ex
port der letzten acht Jahre ist um nur 17,-
000,000 Büschel geringer, als der Gesammt-
Export der voran gegangenen 51 Jahre.
Seil dem Jahre 1880 hat der durch'chniltliche
Jahres Export um 58,000,000 Busche! ab
genommen. Nach der Ansicht des Ackerbau-
Departements übersteigt die Warenproduk
tion in Californien den Consum einschließlich
für Exportzwecke um 4,000,000 Büschel,
während die calisoriilschen Berichte behaup
ten, daß dieser Ueber'chuß sich auf 100,000,-
000 Büschel in zehn Jahren belaufe. In Be
zng auf die westlichen Staaten sind die vor
liegenden Berichte ungenau.
In New-?)ork wurde dieser Tage eine
Hochzeit auf nnangenehmeWeife
unterbrochen. Als der Geistliche eben
im Begriffe stand, den Dietrich Castens mit
der Anna Meinen zu trauen, legte sich dem
Bräutigam die Hand eines Geheimpolizisten
auf die Schulter. Ter Bräutigam folgte dem
Geheimpolizisten, während die Braut ohn
mächtig in die Arme der Umstehenden sank.
CastenS, der ein professioneller Dieb sein und
schon in Deutschland mehrere Straftermine
abgesessen haben foll, war wegen Verübnng
mehrerer Kosthaus Diebstähle von der Polizei
gefucht worden, im Poluei-Hauptquartier
stellte sich aber heraus, daß er sich auch einen
Straßenraub hatte zu Schulden kommen las
sen. Sonntag Abend hatte die Polizei näm
lich E. K. Hall, einen in Nr. 21, Clmtonstr.,
West - Hoboken, wohnhaften Kaufmann, in
Dodge's Holzhof an Morganstraße gefunden.
Der Mann, welcher beranfcht und halb be
täubt war, hatte nur Unterhemd und Unter
hofen an, während seine übrigen Kleider,
einschließlich der Strümpfe und schuhe, ge
stohlen waren. Bei Visittrung von CastenS
fand man nun in seinen Taschen zwei Checks
für ?13, resp. Hl 4, welche au E. K. Hall
zahlbar waren, außerdem eine Diamant-
Buicnnadel und sieben Pfandscheine. Die
Checks und Busennadel, sowie die von Ca
stenS getragenen Kleider wurden als Eigen
thum Hall s erkannt, uud Castens infolge
Dessen auf die Beschuldigung des Straßen
raubs festgehalten.
Gegen Blutkrankheiten,
Leber- und Magenleiden.
Unstreitig dai beste Nittel. Preis, SO CentZ oder
sünf Flaschen iu.vin in allen Apotheken zu haben, -zür
Kö.oo uierven zwölf Flaschen kv stensrei versandt.
AAiMslGsemlz's
bkMs'r /rttLÜ
«egeit alle Krankheiten der
Brust, Lungen «. der Kehle.
Rur in Original-Packeten. Preis, S 5 CentZ. I«
allen Apotheken zu haben, «der wird nach Empsang bei
Betrage» frei versandt, iiian adressire:
Iks Lkariss Voeslsr
Lalttmrt. Marvland.
Das für Amerika stereotyp gewor
dene Bild der Columbia ist von dem
deutschen Zeichner Thomas Nast erfunden
uud stellt dessen Frau vor.
Der „luuge Männercho r." der her
vorragendste Gesangverein von Philadelphia,
hat ein Grundstück für ?25,000 gekauft und
?40,«x>0 für den Bau einer großen eleganten
Halle verwilligt.
In der Spinnerei zu Rockford,
IllS., arbeitet feit einigen Tagen die Toch
ter des Chicagoer Kapitalisten Dean als Fa
brikmädel. Sie erhält von dem Papa für
jeden Cent, den sie in der Fabrik verdient,
einen Dollar. Haißt mer ä Geschäft!
„Unser braver Nachtwächter," schreibt
ein in Milledgeville, Ga., erscheinendes
Blatt, „weiß scheinbar auch noch nicht mit ei
nem Revolver umzugehen. Neulich schoß er
nach einem Hunde und traf ein Oelsaß. Als
er das Gurgeln des heraus fließenden OelS
hörte, dachte er, eS sei der Köter, dessen Hun
deseele gen Himmel pfeife. Als am nächsten
Tage die Rechnung kam, wußte er. daß der
Hund noch lebte."
Von den 21 Präfldent en , welche
die Ver. S t a a ten bisher gehabt haben,
waren fünf (Jackfon, Polk, Buchanan, John
son uud Arthur) von schottisch-irifcher, zwei
(Grant und Hayes) von ichottischer, einer von
wallisischcr (Jefferson), einer (Van Buren)
vou holländischer, die übrigen zwöls von eng
lischer Abstammung. Der Präsident von
deutscher Abstammung ruht noch in der Zei
ten Schooße.
Wenn eine Frau auf Abwege ge
räth, dann geht es gewöhnlich rafch mit ihr.
Tie Gattin des Drogueuhäudlers Behrens
in New-?)ork, die vor einigen Monaten in
der Trunkenheit ihren Mann zum Fenster
hinaus warf/ wurde am Montag Abend ver
haftet, da sie sich in Weehawkcn, wo sie mit
ihren drei Kindern im „Standard-Hotel"
wohnt, betrunken aus der Straße herumge
trieben und sich in skandalöser Weise aufge
führt hatte. Sie knüpfte ein Verhältniß mit
einem jungen Spanier an, der im „Stevens
Jnstilut" studirte. Tie Eheleute trennten sich
daraus, uud Behrens leitete eine Scheidungs
klage ein.
Myer s
Stti'snPnrLUnc
JA ein sehr ronceniririer Ausjug der Tarsapanlla-
und anderer biuireinigender Wurzeln mit Kalium
mid Eisen-Zodid verbunden, und das unschädlichste,
alles Blutgisi aus dcm Körper, bereichert und er
neut das Blut, und stellt dessen belebende Krall her,
SS ist das beste bekannte Mittel gegen Strophein
und alle skrophulosen Uebel, gegen Rothlaus. Hih
dläschen, Zlechlen, Tchwären. yeichwüre. IZleisch
flkwäckse »nd Haillausich>>!ze! ebenso gegen alle
jlrophulojcr Katarrh.
Heilung von rntziindctcm Rheumatismus.
Jahre gelitten hatte. W. H. Moore."
Durhain, Ja., 2. März tZS2.
Lndcreitetvon
Tr. I. (5. Ayer ä: l?o., Lowrll, Mass.
Ayer's
Ague (Lure
Fälle von kaltem, reinittircndein, stillem, Wechsel-
und Eallcnsicber, so wie von Leberleiden, die
durch Sumpflust herbeigesührt sind, heilt. Zollte
sind die Händler durch unser Cirkular vom 1. Juli
IKS2 ermächtigt, das Geld zurückzuzahlen.
Dr. F. T. Axer Powell, Mall.
AM" Dr. ChalmerS' Heiltinktnr
kurirt Dyspepsie, Migräne, Blähsncht, Sod
brennen und alle Leiden, die Unordnungen
im Diagen entstammen. Bei Nervenkrank
heit ist sie eins der besten Mittel, da sie sosor
tige Linderung schafft und in kurzer Zeit Hei
lung bewirkt. Preis §1 die Flasche. Zu
haben bei Seth S. Hance, Nr. 103,
West-Baltimorestraße. (233-)
ZS?» Ein schöner klarer Teint
läßt sich durch Reinigung des Blutes mit
H anc e's Sa>sap a r i l l en- oder Blut-
Pillen erlangen. Sie knriren anch Kopf
weh, regeln den Unterleib, stärken den Ma
gen, regen die Leber an nnd verleihen dem
ganzen Systeme Gesundheit und Energie.
Preis 25 Cents die Schachtel. Zit haben
bei Set hS. Hance, Nr. 103, West-Bal
timorestraße. (233-)
HG"-Ha n ce's Sassaparilla, eine
medizinische Mischung von Honduraser sas
saparilla, Guajakdolz, jilettcnwurzel, Sassa
fras, Jod-Kali u. f. w. In diesem Präparate
wird man eine der besten Umstlmmmlgs. uud
Reinigungs-Mischungen, die dem Publikum
vorliegen, finden. Es ist in Quarlflaschen
gefüllt und eines der billigsten, wie der besten
Präparate mit Sassaparilla als Hanptgrund
lage, die je dem Publikum offerirt worden.
Wer je an Rheumatismus, Leberbefchwer
den, Rose, Hautkrankheiten des BlitteS n. f.
w. leidet, sollte dieses Mittel wenigstens pro
biren. Preis tzl die Flasche. Bei Seth
S. Hanee, Nr. 103, West-Baltimorestraße,
zu haben. (2Z3-)
Das Neueste.
Die letzten Berichte über Hance's zusam
mengesetzten Andorn - Syrup lOiiui'cmucl
B;'rup ok Ilorelitninik) geben ihm als einem
sicheren und wirksamen Mittel zur Heilung
aller Lungen - Affektionen, wie Hustens, Er
kältung, Luftröhrenast - Entzündung, bö'en
Halses n. s. w., das höchste Lob. Hol' Dir
eine Flasche für 25 CenlS, und Du wirst da
mit zufrieoeN sein. Große Flaiche 50 Cents.
Zn haben bei Seth S. Ha nee, Nr. 103,
West-Baltimorestraße. (533-)
Wird eS ftch zahlen? Ja
wohl bezahlt es sich, eine schachtet Hanee'-
fcher Sassaparillen- und Blutpillen stets im
Hause zu haben und die ganze Familie völ
lig gesund zu erhalten. Preis 25 Cents die
Schachtel. Zu haben bei Se th S.H an ee,
Nr. 108, West-Baltimorestraße. (233-)
Wiederhersteller der Lebenskräfte.
Dr. Rieord's berühmtes "Vidi! livstunr
tive," ein Spezifieum gegen Nerven- und
Äörperschwäche u. s. w., ist eine rein vegeta
bilische überzuckerte Pille. Zu haben bei
Seth S. Hance, Nr. 103, West-Balti-
<33-)
Zur Heilung von Leberle i
de n, galligen Anfällen, Kopfweh, Seiten
nnd Rückenschmerz, krankem Magen, schwin
de!, Schwäche der Sehkraft, Nervenschwäche,
Appetitlosigkeit, Verstopftheit, Dyspepsie,
Störung der Nierenthätigkeit, unreinem
Blnie uud Frauenkrankheiten gebrauche man
H an ce's Saff a p a rillen- und Blut
pillen. Preis 25 CtS. die Schachtel. Zu
haben bei Seth S. Hance, Nr. 103,
(233-)
Alltäglich sieht man viele
Personen mit hartem kurzen Husten her
umgehen, der nach und nach ihre Lungenflü
gel verzehrt und, wenn ihm nicht gesteuert
wird, iu Schwindsucht übergeht. Das beste
Mittel zur Herstellung der Heilung ist-der
Gebrauch von Hance's zusammengesetztem
Andorn-Syrup (Lompound vk
ttorekound), das alte, aber wohlbewährte
Heilmittel. Es beseitigt auch böleu Hals,
Heiserkeit, Luftröhrenast-Eutzündung, Keuch
husten und alle sonstigen Hals- und Lungen-
Assektionen. Preis 25 und 50 Cents die
Flasche. Bei Seth S. Hance, Nr. 103,
West-Baltimorestraße, zu haben. (233-)
Ein unaufhörliches Husten
vernimmt man überall im Lande, ein Be
weis, daß Viele an Erkältung leiden und lei
den werden, wenn sie dagegen mcht Etwas
thun. Das große Heilmittel Hance'S zu
sammengesetzter Andorn syrup (Oompuuii'l
Lvrup ok IkvreliOund) kurirt Husten und
alle sonstigen Hals- und Lungenletden. Fri
sche Erkältungen hebt er oft in einem Tage,
alte Fälle oft in wenigen Tagen. Bei chro
nifchen Affektionen uud alten Leuten giebt es
fast gar nichts Besseres. Er wirkt auch bei
Kindern ausgezeichnet. Versucht eine Fla
sche und nehmt nichts Anderes. Preis 25
und so Cents. Bei Seth s. Hance,
Nr. 103, W.-Baltimorestr., zu haben. (233-)
Werthvove Auskunft.
Wer an Dyspepsie und den Übeln Folgen
eines in Unordnung gerathenen Magens lei
det, wird durch deu Gebrauch von Dr. Chal
merS' Heiltinktur große Erleichterung erlan
gen. Sie stärkt die Nerven, richtet das Sy
stem wieder aus, ruft treffliche Eßlust hervor
und sollte stet«, wenn ein Tonikum nöthig
ist, angewendet werden. Preis tzl. Bei
Seth S. Hance, Nr. WS, West-Balti
morestraße, zu haben. (2Z3-)
Pros. Tarby's prophylak
tisches F^luidum
»>,«deckn»«, welch«
I j die «erzlc i» «ewunnderunq
> I . II"ic Wissenschaft in «r
liolera Dirs«»
Ii ')»"»»» Icigcntliüinii»-Präparat I,at
II man sür kci» acu>o!,»liche»
>' 11 Tcoinkürn,,,,-.! «rklSrt. da
»> - co se n Kranrhett»-
keim zerkort und alle »lalarisch »«
Stosse wirtsam vernichtet.
Diphtherttts.
I» habe Darbv'S prophvlaktiicheS Auidum in mei«
ner Pra,iS rou und
St. S. Babbitt, Uo«l. Dr.? Äiord Ädams! Mass.
Dr Aameö K« Äozeman von N »N
Rosc.^
n
Dc«>ittsizir-Mitttl.
chlorsaurer jtali Natron
Tr. I. SS. vooper, Fredonia, AI».
5 H. Zeilitt ?omp.,
Philadeiviiia, Pa.
s»tffsnachrt«»e«.
Gestern angekommen: Dampfer „Havan.
na" von West-Point, Va.
Ter Dampfer „Peruvian" ging gestern von
Liverpool hierher ab.
Bewcgunge» »er Q,eanda«pser.
Inland.
New - Dork, IL. Sept.—Angekommen:
Dampfer „Chicago" von HuU, „Wyoming"
von Liverpool.
Gesteni angekommen: Dampfer „Ver
tumnuö» von Montegoßay, „Hudfon" von
Ncw-^rleanS.
Gestern von hier abgefahren: Dampfer
„>Ziidia" nach Hamburg, „Benquella" nach
Lissabon, „Wisconsin" nach Liverpool, „Bret
walda" nach London, „Llandafs City" nach
Bristol.
A uSland.
Avonmouth, 15. Sept.—Der Dampfer
„Tyrian" von New - S)ork ist heule angekom
men.
Aberdeen, 13. September.—Heute lies
der Dampfer „Rydal Water" von Ncm Zork
hier ein.
Barrow, l!j. September. Angekom
men: Dampfer „Greystroke" von St. John,
N.-B.
Dublin, 12. September.—Heute laugte
der Dampfer „Thorn Holme" von New-Nork
hier an.
Dünne t-H e a d, 15. Seplember.-Hente
passirte hier der Dampfer „?)oxford," von
Coo'aw, S.-C., nach Neweasile bestimmt.
Dcnia, 11. September. Heute segelte
der Dampfer „Joseph FereuS" nach New-
Vork ab.
Ctba, 10. September. Abgegangen:
Dampfer „Salisbury" nach Philadelphia.
Fastn e t, 15. Septbr. Der Dampfer
„St. Bernhard," von New-?)ork nach Liver
pool unterwegs, passirte dahier.
Genua, 12. Scptember.-Gestern segel
ten die Tampfer „BoSphorns" nach Dela
ware Brealwaler und „Queen" nach Galve
sion ab.
Gibraltar, September. Pafsirt:
Dampser „Amaryllis," von Genua uach Ty
bec, „EypruS," von mittelländischen Häsen
nach den Ber. Staaten, „Eglantine," von
Neapel uach New - Acrk, „Coventry," von
Ztio Dl'arina nach Philadelphia, „Mount
Ü7livet," von New-Hork nach Genua nnd
Neapel bestimmt.
Hull, 15. September. Der Dampfer
„Rialto" von New.?)ork lief heule hier ein.
Holyhead, 15. September. Heute
passirte der von New-?)ork uach Liverpool
fahrende Dampfer „Cgiipt."
Hongkong, 12. Sept. Heute ist der
Dampfer „Essex" uach New-Aorl abgegan
gen.
Lewes, Tel., IL. Sept.—Heute passirte
hier der von Philadelphia nach Liverpool be
stimmte Dampser „Lord Clive."
Liverpool, 15. Sept. Angekommen:
Dampfer „Lake Huron," „Brooklyn" und
„Polynesian" von Montreal, „American"
von St. John, N.-B.
Heute ist dcrTampfer „Lake Snperior" nach
Montreal abgefahren.
London, 15. September. Der Dam
pfer „Couuly of Aork" fuhr heute uach Nor
folk ad.
Heule passine der nach New-?)ork abgefah
rene Dampfer „France" GravcSend.
Mi d d lesbor o n g h, 12. September.
—Abgefahren: Dampfer „Humöman" nach
! New
Malaga, 10. September. Die Dam
pfer „Pontiac" uud „Burguudia" sind nach
New '.'Mi abgegangen.
Malinhead, 15. Sept.—Heute pafsirte
hier der Dampfer „Grecian," von Montreal
nach Glasgow unterwegs.
Newcastle, E., 13. Sept.—Die Dam
pser „Dracona" und „Aionarch" sind nach
Montreal, relp. abgefahren.
Plymonih, 15. Sept.—Der Dampfer
„Port Darwin" segelte heute nach Sydney,
C. B.,ab.
Pr awle-P o in t, 15. Sept.—Pafsirt:
Dampfer „Rhyuland," von Neiö nach
Antwerpen bestimmt.
P ara, 14. Sept.-Heute segelte der Dam
pfer „Advance" nach Rio Janeiro ad.
Seil lh -I nfe ln, 15. Sept.-Heute pas
sirte hier der Kabel-Dampftr „Mackay-Bcn
nett."
Stettin, 12. Sept. Heute langte der
Dampftr „Annandale" von Coosaw, ts.-C.,
hier an.
Abfahrtstage ver vzean«Dampfee
von New-Nork:
ZV " EiueMedizin, auf die man
sich verladen kann, als Panacee ge
gen Dyspepsie, als Nervenstärkuiig und all
gemeines Tonikum, ist Dr. ChalmerS' Heil
tinktur. Dyspepsie und alle anderen aus
Unordnungen im Magen entspringenden Lei
den werden durch ihren Gebrauch rasch kit
rirt. Bei Nerven Affektionen ist sie vorzüg
lich, indem sie alle schlimmen Folgen von Er
schütterung des Nervensystems hebt. Sie
hat schlimme Fälle von Neuralgie geheilt,
und wenn ein allgemeine» Tonikum nöthig
ist, so ist sie gerade der richtige Artikel. Sie
erzeugt einen excellenten Appetit und richtet
den Schwachen und Entkräfteten wieder aus.
Man mache einen Verfnch damit. Preis tzl
die Flasche. Bei Seth S. Hance, Nr.
Ivö, West-Baltimorestraße, zu habe». (2Z3-)
ZS?" Jedermann, der Hance's chemi
sches Haar-Wiederherstellungs-
Mittel gebraucht, ist von der Thatsache
überzeugt, daß es dem Haare die natürliche
Farbe wieder giebt, wenn Alier oder Krank
heit es grau gemacht haben, und da es dem
selben Weichheit und Glanz verleiht, so wird
Jeder, der es versucht, finden, daß eS die
Haut nicht särbt, sondern durch Anregung der
natürlichen Ausscheidungen an den Wur
zeln dem Haare neues Leben, neue Kraft
verleiht und so seine Farbe und Frische wie
derherstellt. Es kann so oft, wie Wasser, auf
der Kopfhaut und mit gleicher Sicherheit an
gewandt werden, da es aus Oel und anre
genden Weingeist Extrakten besteht, und als
Toiletten Artikel hat eS feines Gleichen nicht.
Preis Gl die Flasche. Zu haben bei seth
S. Hance, Nr. 108, West-Baltimore»
straße. X. U. Man srage nach ?e
-mischem Haar - Wlederherstellungs --tittel
nnd nehme kein andere»!
Die bemerkenswerthen und wohlthätigen
Resultate, die der Gebrauch von 5lou«?ll'»
I'eet!.lnB Oor.li-U erzielt, haben zu semer
allaemeinen Anwendung in fast allen Arten
von Krankheiten, denen Kmder unterworsen
sind, geführt. Er heilt Blähung. Kolik, Ma
aenfäure, Durchfall u. s. w. Keine Familie
sollte ohne ihn sein. Be, allen Apotheker»
zu haben.

xml | txt