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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, September 18, 1885, Image 4

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Lerla«gt-Fra«en »ad Mädchen.
«Nsrf.lN.lt - -'nedeuische Frau zum Waschen
A?er»UU<i» » und Putzen in Nr. 17«. »j-r
-»«gto«-. nahe Eutawstraße. (221)"
See gekommenes
» Mädchen in einer kleinen ameri«
jun., in S!r. S«, Southftrafte. <224'!») '
» e>n Mldchkii jnr die allgemeine
» Hausarbeit: kein Waschen oder
BSgcln. Nachzufragen in Nr. »Z. Nord-»ro»t-
Strafte. (224-5)
halberwachsenes Mädchen
» zum Kinderwarten in einer klei
nen Familie. Nachzufragen in Nr. »7», West-
(224)
» cw Kindermädchen, etwa 16
' Zahre a»Un einer von
7« Nors-Pioiiuist?ak>c. (224)^
' Isfort ein Mädchen, das an sei
» nen Hosen zu nähen versteh!, in
Nr. L4S, Mantgomcr»istras,e. (221)
. >l>ch»ge Köchin uyd ein Mäs
<224)
° ein Mädchen zum Ko«en, Wa-
Bügeln für eine kleine
ffamilie. ZiäbereS in Nr. SSZ, Druid-Hiil-Ave.
(224)
deutsches Mädchen, um das
» » lochen und die allgemeine Haus
arbeit in einer kleinen Familie zu verrichten. Referen
zen werden verlangt. Zu ersragen heute zwischen 3
und 5 Uhr in Nr. IN, Boundarq-Ävc. (22 t>
» ein tüchtiges deutschsS Mädchen
» jür allgemeine Hausarbeit in ei
ner kleinen Familie. Nachzufragen in Nr. »i», Mnl
bt»»yftr. (224,
Waschen u. Mügeln für eine kleine
Familie; eine zufriedenstellende Person erhäl! guten
Lohn und permanente Heimath. Nachzusraaen Nr.
417, Nord-Valvertstratze. (223-5)
» ein Mädchen, um in einer kleinen
, Familie von drei Personen die
Arbeit zu verrichten. Nachzufragen in Nr. Sit»,
Townfend-, westlich von Fremoniftrafte. (223 4!
112 ~,ein gut empfohlenes Mädchen sür
gröftcre.<!indcr; muß leichte
benarbeit thun und im bewandert seiii> Bester
Lohn wird bezahl-. Nachzufragen in Nr. 17S. W>-
Vombardftrahe. (223-4,«;>
» ein gut cmvsohlencS Mächen sum
» Kochen, Waschen und Bügeln! be
ster Lohn wird bezahlt in Nr. «S, ziexingtonstr.
(222 Z)
» k>n Mädchen von 15 bis 16Jah-
» ren für leichte Hausarbeit! guter
Lohn und guie Behandlung in Nr. »47, Mulbcr
«qstrafi«. (222 4>
» jede deutsche Dame, damit sie in
»unserm Comioir vorspreche und
ein Exemplar einer schön illuftrirten deuischen Bro
schüre n'.il dem Titel: »Lohn des GenieS" (Vvnius
Lewarae>l) gratis zu empsangen. Tie ..Tiuqer'-
1»e chabrik-Eompagnie," Nr. 1», Nord
vharlesstrasie. (222,5^
» eln gutes deutsches Mädchen, wel-
. chcs Etwas vom Kochen versteht.
ter Nr)»», Tiid-Vharlessiras,«. (222 5>
« ein Mädchen, nicht »u jung, in
- einer kleinen Familie ohne Kin
der: muß Kocbenkönnen. Näheresin Nr. SS. Ger
man-, nahe Calvertsiraße, oder in Nr. LOS. Nord-
Verlangt Männer und Knaben,
Anlangt:
gen in Nr. 53. Arcderick-Ävcnue. (224)
. ein Bäcker als dritte Hand oder
» ein starker Junge, der Etwas vom
Geschäft versteht. Nachzufragen in Nr. 11S, Elin
tonftraf'.c. Canton. (22!)
um'Äußern zu öffnen. Nachzu
fragen in 'Union Boh»'» Restaurant, Ecke Cooksie-
und Nicholsonstrafte, Locust-Point. (223-t)
. ein guter Bäcker; lediger Mann
. wird vorgezogen. Nachzu,ragen
zwischen 12 und 3 Uhr in Nr. S4Z, Süd-«road
way. <22 l>
» ein lediger L-chncider. um bei der
» Woche in einem Kunden-Geschäft
«u arbeite»! Kaiholik wird vorgezogen in Nr. ZZ7,
Lst-Vagerstraf>c. <222 4)
! ?ic CakeS-Bak
ken lernen wollen in Nr. SS, «isquithftrasze.
(222-4)
.»4« ein lediger Mann, um gewöhnliche
AeritlUHl. Landarbeit zu verrichten, 10 Mei
len von der Siadi. Nachzufragen in Nr. 27, «am
vtnftratze. ('^24,
bar dsi r asic, nahe Lroaswar,, (222-4>
» c>» »"ier Bäcker in Nr. SS,
K'er»t!Uljl , <!anno»iftraszc, nahe dem Pai
terson-Parke. (221-4)
zuverlässiger und gewandter
A»erlauui« junger Mann.der die Hausarbeit,
sowie das Aujwarlen bei Tisch versteht. Nachzufra
gen in der Office Nr. Sk, Barrestrafte. (213 )
Verlangt im Allgemeinen.
Farmarbeiter, Milchleute (verhei-
VertllUN!» rathet und ledig), Köchinnen. Kin
dermädchen, Mädchen sür Hausarbeit. Gute Löhne.
Nachzusagen in dem Arbeiis-Nachweisungs-Büreau
Nr. », Nord-Frcderickstratzc. (223-5>
Becker, Arbeit Häven wol
rich Nord-Bon^'strah«.'-Koft-
und LogirhauS. (Aug2B,l2Mte)
Deutsche» «rbki»» - »ia-hwcisu„gs - Bureau,
Nr. 77. Süd-Sharpftrake. unter der Auf
ficht der »Deutschen Gesellschast.--— Diejenigen, welche
deutsche Handwerker, su^-
an d'enVgenten Hrn.
JukuS Conrad,Nr. 77, Tüd.Zharpstratze, wen
»en, welcher unentgeltlich Auskunft ertheilen wird.
,Jan26,lJ)
»rbett une«tg-Ulich. Einwanderer aller Be»
K» rufSarien erhalten unentgelilichen Nachweis von
Arbeit. Nähere Auskunft ertheilt in solchen Fällen
«lugust Walter, »tr. SS«, «üd-Broaswan.
(Zuni2l),lJ)
Anzeigen.-Stellengesuche.
zuverlässiger gewandter le-
AleUegesUly. diger Maschinist, in
m Nr.'^l»3,^2iiS-Wolsstrane.
(223-4)
Änzeigen.-Kost und Logis.
Zimmern mit oder ohne Kost vergehen
werden. Stachzufragen in Nr. SS, Nord-Highstr.
(223-5)
"«änftrafi'c, dei"A.' Zchmcyer. Zevt.BlMie)
«Deutsche »oft und VoaiS im Prioat-Haus Ar.
Frau Weisel.
Medizinische Notizen.
Nervenschwäche.
Männer, welche die vollkommen« «esundheit,
vSllig« Manneskraf» und geschlechtliche «ner-
des
senden. Jungen Män»
nein und Anderen, welche an Nerven- und Kör
verschwSche, L-benskrast-vrschöpsung. vor
»eitiaem Welken u. f. w. leiden, wird es besonders
nützen, diese Abhandlung zu Raihe zu ziehen. Krank
heilen der Borsteherdrufe, der Nieren und der
Älas« wirksam geheilt ohne Anwendung von In
strumenten. Smpsohlen von Tausenden, die kurirt
wurden. In Spitälern und von Aerzten in Eurova
und Amerika eingesührt. «z- Hodenbrnche (V»r>-
oooeto) ohne chirurgische Behandlung geheilt. Berfie
oelte Abhandlung gratis. Man adrcssire:
Dr. Hans Treskow,
Nk. 4«. West 14. Straße. New-'/)ork.
Consuliaiionen »er Post oder persönlich gratis.
(Al>rS,l2Mtc,DDS,3.vckw>
Äerztlicherßath.
Husten, Erkältung, liofer Hals, Bronchitis
und andere Lnngengebreste follten nicht ver
nachlässigt, fondern rechtzeitig angemessen be
handelt werden; geschieht Dies, so werden
alle bedenklichen Resultate vermieden, und
das Beste, was sich da thun läßt, ist die An
wendung des weltberühmten Heilmittels, des
Hance'schen zusammengesetzten Andorn-Sy
rups (Lompuuiul s?>'rup ok So>«lloitiiil).
Dieses Mittel gilt bet Denen, die es brau
chen, für den besten zu habenden Artikel.
Versuche eine Flaiche, und Du überzeugst
Dich davon. Preis 25 und 50 Cts. die Fla
sche. Von Seth S. Hance, Nr. 10S,
West-Baltimorestr., zu beziehen. (233-)
HM-Hnsten, Erkältung und an
dere Leiden des Halfes und der Lunge
Mrden von Hance's Andorn-Sy
r p (Szi'up vk Uoreliounil), denkest-.»,
vvr'S Publikum gebrachten Husten-Svrup,
geheilt. Preis 25 Cents. Bei Seth S.
Dance, Nr. 103, West-Baltimorestraße,
(2S3-)
DaS Gesunvyeits-iSeheiMttik.
Das Geheimniß der Gesundheit besteht
darin, das System kräftig und energisch zu
erhalten und Krankheiten ganz aus ihm zu
vertreiben. Durch den Gebrauch von Dr.
ChalmerS'Heiltinktnr läßt sich das ganzeSy
«em reguliren; sie befreit e» von allen Unrei
liiakeiten und macht es gesund und krank
beltSfrei. Sie ist die beste Arznei aegenDys
«evsie und alle Leiden eines in Unordnung
gerathenen Magens. Gegen N-rvösität hat
?le nicht ihre? Gleichen; sie heilt Nerven
schwäche, nervösen Kopfschmerz, Schwer
muth/Neuralgie und alle auderen Nerven
leiden. Schwache und durch irgend welche Ur
sache entkräftete Personen finden tn ihr ein
vonüglickeS Tonikum. Man gehe sicher, daß
man diesen Artikel bekommt, und nehme kei
nen anderen. Preis ,1 die Fläche- Be.
Seth S. Hance, Nr. 103, West-BalN
morestraße, zu haben. (235-)
Dr. EhalmerS' Heiltinkt nr
kurirt Dyspepsie, Diigräne, Blähsucht. Sod
brennen und alle Leiden, die Uuordnungen
im Maaen entstammen. Bei Nervenkrank
heit ist sie «ins der besten Mittel, da sie sofor
tige Linderung schafft und in kurzer Zeit Hei
lung bewirkt. Preis tzi die Flasche. Zu
baden bei Seth S. Hance, Nr. 108,
West Baltimorestraße. (233-)
Auzeigen.-Ztt verkaufen.
Zu verkaufen: NiUS°"d b"
Nardcnvillc mit füns Ackern t'and. geeignet
für Winhschast oder Gärtiierci. Rachzufra
gen Johann »»raus in GardenuiUe. Balli-
Zn verkaufe,!:
Nr. 4». Süd-Tuiicaii-A11.»,. (22t-9>
Zu »erkauft»:
dqftraf!«,>relcheSdtrversto,bcntPast?rÄaznus>tai
sir eignete u?td Der und breit
Zu
Nr. l>«. Zü»-Wolfstraf,e. (223-8)
A,» vorgerückten AI
xAU VtlliUUlt.!! » terS des Eigenthumeis
Gcsch^f tl
in Nr. 4« »nd 4L, Lightftratze, Baltimore.
(22?,4,0,3>
A« vcri!.iiifcn: UUNÄZÄ
Zu vcriiai,fe>i:!Z!!^°Z!N:;!!!!>
sire: >,T. Sü.." l?rpcd. ss. Blatte». (22",2,5)
Zu verkaufetnK^L^M^
H'Nry j..^«raa,
ZU verkaufen: 'hans'7nd^d^'°NrM
ein schr hübsches Schaufenster, 3 Limmer >ni! Grs
und Waf,er. Grundzins Z3O. Preis 51400. Saar
?SOO. NSHereS bei Thomas ivruscup, Nr. 2»?,
Ost-Fayettesttraße. (213-)
Au Vttru-ufcn:
lastet. Nachzufragen bei Ehrist. Horst, Vir. 17Z,
Lst-Baltimoreftrasi». il9o->
E. Maffoii, Rr. SS, Nord-Broadway. (102)
Wagen!
SMVi «lle Sorten leichter und
«»werer Wagen zu den
niedrigste,! gegen monatliche oder
wöchentliche Zahlungen an Hand und aus Bestellung,
verfertigt aus den besten Ma t e lic^>^solide
u.ie
(Zuni3o,lJ) Nr. ISZ. Vheftnut-Ztrafie.
Auzeigen.-Zu vermiethen.
Au vermietken^^^H^
l-1 > <223-41
Zuvermiettjen: Ä!stS».A
bta-Avenue. >
ZU vermiethen:k!»M4»B.OstM
Chascstraße, Nr. 490, iltord-Aaystraße. Nr.
Ost-Eagerstraße. Zir. 297, Ost - Biddlestraße, Nr.
452, Nord-Wolfstraße, Nr. 412 und tl<>. West»
Hoffmanstraße. Nr. 339 und 2SO, Annstraße,
68, Sarnesftraße, Nr. 235, Nord-Howardslralze,
Nr. 1 und 24, Horiistraße, Nr. Sit. 12, St. lames
ftraße, und Nr. 488, Washingtonstrafte. Näheres bei
Henrn L. Brack, Nr. 14, Süd-GaystraKe. t2IS-l
Äuktions-Anzeigen.
Seffentlicher Verkauf
wcrthvoUen Gcfchitfts-Sigentliums Zuvost-
»anovcr- und Sambiirg-Strafte
an Ort und Stelle Mittwoch, den 30, September
ISBü, Nachmittags S Uhr.
Bebaut mit einem dreistöckigen jiegelsteincr
steinernen Hintergebäude. Grundzins ZW.
BerkausSbedingung: Baarzahlung.
Zö. P. Sennigliausc«,
Anwalt des Eigenthümers!
<?i»U>arv Soper,
(224,5,7.31,3,4) Auktionator.
gr»iidzi»»sfreiest?ige»ti»um!
W t» Si 4' (5 t
Taylor Creamer,
(220,2,4.0.8-9) Auktionatoren.
Verwalters-Berkaus
M des
Pacht - <?jgc„tl>»ms Nordwest-Scke »er «nn
«nd Bank-Ztrasze.
Kraft eines BesehlS des Preisgerichts der Stadt
Baltimore wird der unierzeichnete Verwalter aus ös
sentlicher Auktion an Ort und Stelle Tonncrstag,
den 8. Oktober 188 S, Nachmittags 4 Uhr, das
ganz u u ><>
nuar 18L7 datirti liejchrieben u. indcnüans-Ärchioen
der Stadt Baltimore in Viber A. M. Nr. 328, Folio
348 :c. ist. Das Grundstück ist einem
Risiko des letzten KauscrS verkaust.
M. Star Weil, Verwalter;
Wm. SecmüUcr »- Coiiiv-,
(221,5,37,41) Auktionatoren. !
achlasi Verwalters-Verkauf
wcrtl>i>oUen Pacht««»igentyiims Nr. 4!» N,
Saratogastratzc, Nr. und <»!>, Sarai)
Uliiii-Strahe, und Nr. 7 nnd S, Moore
«Uey. . d ' ld-
s.clstcincriies Wol>»l>a»o/ ue unurz>en
Uhr das ganze Grui,y'stü>f in
der Stadt Baltimore mit einet?:?".!! von dreißig Fuß
u?d'e>ne?T?ese (mit gleichmäßiger Breite) von süns
«ig Fuß! sechSundsechSzig Fuß und sechs Zoll südwest
lich vo^M^rr y "^ei^"' e'^,i!
jährlichen Grundzinse von unterworsen.
BcrkausSbcdiuguugungen: Baarzahlung. Eine
Anzahlung von sünsundsiebzig auf jedcZ
Haus und Grundstück wird von den Käufern zur Zeit
des LerkausS verlangt.
Rebecka A. KreiS, )
Joseph W. Kreis, > Nachlaßverw.
«corg Gröningcr,
2B, St. Paul
strafte, oder Zs. ff. Benziuger, Rechtsanwalt, üir.
IU, I,av-oui> lii«. .. .
Matthews Kirklan».
(219,21,8,7,31,2) Auktionatoren.
Zmrch Z-sePH Fri«»derg»r » »ru»«r,
Wayne» Pferde» und
Bazar,-
der «alttmo^e-unsPacastra^«^^
verktuf« »utschen/ Berkäuft
Thailen mit und ohne
Dienstag, Dach, Geschirr -c. Dienstag,
Donnerstag. N. ».-Die größte Donnerstag,
Kreitag, in der Stadt zu findende Freitag,
Samstag, Zahl Pferde und Maul» Eamstag,
thierezumPrivatverkaus
10 Uhr. anHlind. 10 Uhr.
lFeb3.l2Mte) Joseph ?riedberge», «ukt.
?urch Thomas t». Parlet».
Pferde- u. Kutscheuda,„r
N-. «3, VS «nd «7. Nors-Valvert, trage.
der Cilv-Sxring gegentiber.
Jeden «koutag, Mittwoch und Samstag. Punkt
11 Uhr BormittagZ «uktionS-Verkäufe von
Pferden. Maullhieren, »ulslben, Wagen, Shaifen,
Geschirren, Halftern, Zäumen, Satteln,
Wolldecken u. s. w.
SroßeAnzahl Pferde, Kutschen, Shatse». «»-
gen u. s. w. jeder Art nebst Gesckiirren, Schooßdecken,
:c.. beständig bereit und zu den niedrigsten Marsivrei
>en verlausen. <». Partei»,
Paffe! Pässe! Pässe!
zur Reife in'» Ausland 24 Stunden
Ecke Batlimsrestraße und Poft-Office-Xveaue
Allktions'Akzeigsn.
Wer walt er» - Berkaus.
zNontaft. dcn 21. Sevtember 18SS, Nachmittags
>^UHr^w>r^
Uillst dann' südUch 12 b!s an ewe 10 Fuß
westlich bis zum Anfange? Emei» Cent
Grundzins unlerworfen. Bebaut mii einem Theile
«ine» zicgelslcincrnc» Ttalles, „>ZkU als
Hau?c§?n der östlich
Straße.
Matthews S- Kirklau»,
Auktionatoren.
varrington 6 TchmtN, AnwZlie, Nr. 23, Lex-
BerwalterS-Verkauf
der
zwei Pointier
zwei Melzgcr-ZtSndc Nr. 1 uud !Z im .Vcll's
P«i«»er
Durch Taylor vreamer.
Earrington öc Tchmitz, Anwälte, Nr. 2Z, Lex-
Verwalte r » - B erkauf
Verkaufs erjurderU».'
Heinrich Schmitz, Verwalter:
Za»lor ä- vreamer,
(217,9,21,5) Auktionatoren.
BerwalterS-Berka u 112
elnttndnnhalb Steile von ver ZtaStgrenzc
entfernt, gelegen, und von drei wert»vol-
Lrigiual- uns »»avlösvarcu GrunS
fer nc. i Brunne,, nul gl i..n „' >i. g Sz
jährliche Zins von fechsnnvfünfiig TollarS
und fünsundzwanziq tscuts, lastend aus dein
westlich angrenzenden zuletzt obengenannten Grnnd-
TlesetniilglcichuiSßiqerßreiteZvon eiiihundcrlundsie
(mitgleichmäßiger Breite) von cinhundertuudsiebcii
jig Fuß.
Äeilaiso liu..^l'er-
Wk! i Gröu^rg^
'l'» " M„«hewS 6 Kitklan»,
t219,21,5,7,!Z1,3,7,v,40) Auktionatoren.
Berwalterö-Verkauf
werthvoven tScfchasts-SigcnthumS Sir. IS7,
Nord <suta»vstraf>e,und des Wohnhau
ses Sir. SSV. Henriettastrafje.
öffentlicher Auktion an Or> u?id Stelle Dienstag,
den V. Oktober 1»8 S, das, wie folgt, beschriebene Ei-
nin von achtzehn Fuß
an der Lftseiie der Noro-Euiawsiraße, erstreckt sich
Hundert Dollars aus das Euiawftraßen-Ägcnihum
verlangt.' Zoseph W..«reis, lß„«>!,lter-
Georg Gronmger, /«"wmier.
St.^Pau
l-1.»,
(219,21,3,7,31,3,7,8,3) Auktionatoren.
Monell'S I'evtliiNK VorcUttl. Ge
wisie Symptome sind bei kleinen Kindern be
merkbar, z. B. Ruhelosigkeit, Grilligkeit nnd
Neigung zum Schlafe bei Rothe auf einer und
Blässe aus der anderen Wange, ferner Durch
fall, halbgefchloffene Augen, raiches und hör
bares Athmen, Aechzen, Zucken der Augen
lider und Gesichtsmuskeln und beständiges
Herumwerfen des Kopfes von der einen zu?
anderen Seite. DaS sind Mahnungen zum
sofortigen Gebrauche von M onel l's
inA Lorüml. Preis 25 Cents. (303^)
Ht-s-- Ein fchöner klarer Teint
läßt sich durch Reinigung des Blutes mit
Hanc e'S Sas fap arillen- oder Blut-
Pillen erlangen. Sie kuriren auch Kopf
weh, regeln den Unterleib, stärken den Ma
gen, regen die Leber an und verleihen dem
ganzen Systeme Gesundheit und Energie.
Preis 25 Cents die Schachtel. Zu haben
bei Set hS. Hance, Nr. 108, West-Bal
timorestraße. (23Z-)
HE°- Hance's Saffaparilla,
medninifche Mischung von Honduraser Sas
sapanlla, Gnajakholz, Klettenwurzel, Sassa
fras, Jod-Kali u. f. w. In diefem Präparate
wird man eine »er besten Umstimmnngs. und
Reinigungs-Mifchnngen, die dem Publikum
vorliegen, finden. Es ist in Quartflaschen
gefüllt und eines der billigsten, wie der besten
Präparate mit Saffaparilla als Hauptgrund
lage, die je dem Publikum offerirt worden.
Wer je an Rheumatismus, Leberbeschiver
den, Rose, Hautkrankheiten des Blutes u. s.
w. leidet, sollte diese« Mittel wenigstens Pro
kuren. Preis PI die Flasche. Bei Seth
S. Hance, Str. 103, West-Baltimorestraße,
zu haken. (233-)
Das Neueste.
Die letzten Berichte über Hance's zusam
mengesetzten Andorn-Syrup (vomponnä
Lürrip vk IlorLlinuiul) geben ihm als einem
sicheren und wirksamen Mittel zur Heilung
aller Lungen - Affektionen, wie Hustens, Er
kältung, Luftröhrenast - Entzünduug, bösen
Halses n. f. w., das höchste Lob. Hol' Dir
eine Flasche für 25 Cents, und Du wirst da
mit zufrieden sein. Große Flaiche 50 Cents.
Zu haben bei Set h S. Hanc e, Nr. 108,
West-Baltimorestraße. (Z 33-)
HM-Wird es flch bezahlen? Ja
wohl bezahlt eS sich, eine Schachtel Hance'-
fcher Sassaparillen- und Blntpillen stets im
Hause zn haben und die ganze Familie völ
lig gesund zu erhalten. Preis 25 CenlS die
Schachtel. Zu haben beiSeth S. Hance.
Nr. 103, West-Baltimorestraße. (2SZ-)
Per Deutsche Korrespondent.
Freitag, t». September t»»?.
Baltimorcr Marktberichte.
(Berichtet für den »Deutschen Correspondenten.»)
Baltimore, dcn 17. Sevtbr. 1833.
Der Waizeninehlmarkt war heute still und stetig!
die Nachfrage Seitens der OrishLndlcr reckn lebhaft
röche?. Schlußrate. Schlußrate, letztes Jahr^
Spot... B7tz 87 —BB 84 —B4
Sept., 87>»-
Ott... Li» L»>« Bs^-85^
N0v.,,! 82 !«t !>l-- 87-^—B7
Dez.,.! SS t>Bi> 8!»--
Jan...
Nrl M S 3 S3>z »2>,'- 8!»
Fultz..! S 0 —»8 iw M 84 —8»
Loiigb. U 5 —«« S 3 t»7 L 8 —9l
MaiSzufuhr 19.17«;, die Ausfuhr S2,sl9Buschel!
füdlitbnn, - von westlichem 181,100 Büschel.Kol-
Mais Heutige l Gestrige DieselbcZelt
gemischter. Schlußrate.l Schlußrate. letztes Jahr.
Spot, neu 48 -43.--48 —43-6
September .... 43 -
Oktober 48 -48>; -
Dezember'.'.'.'.' 44?i-45 ' 44ii-44'«
25 17.!! S > 70
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R. 3.75 6S 0.00
R. Marye 6 Co.'S Grits 4.00 A 0.00
R. Marye 6 Eo.'S Shop 1.15 iS 0.00
Mais-Mehl pro 100 Pfund 1.25 6ö 1.30
Roggen:goodbisplime «0 KOI
white 29
Slill-Accd. pro Tonne:
City Mills Middiing k 16.00—00.00
Western Bran lighi 10.50—17.00
do. do. Medium 14.00—15.00
MiddlinaS 15.00—16.00
Zämercten, pro Pfund:
Timothy (job 10t5).... pro Büschel 51.50—1.60
Heu, pro Tonne:
Ehoice Cecil-Counly Z 17.00—13.50
Maryland und Pennsylvania... 18.00—19.00
Western New-York 19.00—17.50
Western Timoihy 14.00—15.00
Mixed 12.00-13.00
Klee 12.00-13.00
Wa'izenstroh 7.00 8.00
Hsferstroh 7.00 8.00
Roggenstroh in großen Ballen... 15.00—15.50
do. in bloss 10.00—10.50
Petroleum, pro Gallone 8!»
WlliSke»,. pro Gallone !1.16-1.17
Ȋse, pro Pfund:
New-Uorker, choice to fancy S^—oo
do. , good to prime 9
Ohio'er, choice 00 —OO
Sreamery jkims, choice 3 3>Z
d§. fair to good 7>j— 8
Provision««:
Bulk V. E. OO OO
Bult C. T. SideS, „ 7 -00
Bacon C. R. SideS packed 7^-00
Baon cured 12)^-00
i!ard, refined in tierces 7»5—00
Pork, meß 11.50-11.7 S
Geschlachtete Schweine, pro 100 Psund:
Good to prime 0.00—0.00
New'-Hork State, choice 17—13
Ereamery fancy 22—23
to . 19—21
Maryllnder! ? Ü7'.700^00
Kaffee, pro Pfun«:
Rio ordinäre 7)6—00
Rio fair B.^—oo
Rio B^-00
Eier, pro Dutzend, frische 13^—19)6
lO —l2
TurkeYS 00 —OO
Effektenbörse.
Baltimore, den 17. Septbr. 1335.
wechseln aus VO Tage Z 4.83, aus 3 Tage L 4.85,
für ÄMeI für
Middendorf, Oliver Eomp.)
Erster »»oars.
2 Commercial Farmers' Bank 119
S Western-Bank 81
50 PeopleS Bank 20
2,000 BaMmore-Ohio, 1835 103^
5,000 Ohio-Misstssippi, S.-D 90!;
1,000 do. Do 96'6
10,000 Ohio-Mississippi, scr 75
0,000 do. 2. Hvp 112
1,000 Nördliche Central, 1904 120
1,000 Cincinnati-Wafh.-Balto.» 2. Hyp... S5>L
300 Harlem-Stage-Co. 87
25 Coniolidirte GaS-Aklieu 44^
Nach dem ersten Board.
2,000 Nördliche Central, 1904 120
1,000 West.-Nord-Carolina,6er 79
10,000 Cincinnati-Wash.-Balto., I.lncome 19z^
200 Consolidirte GaS-Aktien 44^
Zweiter Board.
500 Baltimorcr Stadt 6er, 1890 110
1,000 do. ser, 191« 126-6
30 Bi:gin>erConiol-CoupouS,J.'Bs 38-6
3.000 Maryland 1885 103-5
250 Consolidirte Gas-Aktien 45
275 do. Do 46
50 do. Do 46-6
15 do. Do 45)6
2,000 Weft-Nord-Carolina. Ker 79
2,000 Baltimore-Ohio, 1885 104
Nach dem zwcilcn Board.
3,000
10,000 00. 2. Hllp 113
4,000 Ohio-Mississippi, S.-D 97
New-B»r!«r Marti.
Bcr. Staaten 1881, 3er 103>6
» » 4>6-proz 112)6 112'6
4proz 123-,- 123 .->6
Pres ! '
Sol , Chic Jndiana-Central
Chesapeake ck Ohio 7 7)»
Chicago ck Northwestern 97 97 -»
Pres 127
Thicago-, Milwaukee ck St Paul.... 79-6 79>L
. . . Pres. 113>6 114-5
Delawara-.Lackawanna ck Western.. i>9?6 100
Delaware ck Hudson-Kanal 83-5 83)6
Erie(N.-N .rake Erie ck Western).. 15X 15)6
» > . « pref. 32 35
Hannibal ck St. Joseph
pref
LakeShore 70 70?6
Michigan-Central 62 04
Missouri, Kansas ck Texas 23)L
Morris ck Essex 126
New-Jersey-Central 41-5 41^
New-Hork-Central 97)6 97)5
Northern-Pacific 20)6 20)5
. Pres 45)5 40
Ohio ck Mississippi 21)6 21)5
Pres
Pacistc-Mail 49-5 49-5
Lluickfilber 6 6
pref 23 30
Readingß.-R 17)5 13
St. Louis ck San FranziSco 13>6 19>5
i ' innel Comp ' -- 54)5
Union-Pacifie 49)5 60
Wabash ck Pacific 7 7-5
pref 13)5 14 >5
Western-Union-Telegraph-Comp.. .> 69-6 69)5
Outario ck Western 12)6 16)5
Philadelphier Markt.
Pennfylvanta R -R SO S 0 5
Reading R.-R 3)5 9)5
Lehigh-Balley R -R..
A^-EineM ed izin, auf die mau
' sich verlass en kann, als Panacee ge
gen Dyspepsie, als Nervenstärkung und all
gemeines Tonikum, ist Dr. ChalmerS' Heil
tinktur. Dyspepsie und alle anderen ans
Unordnungen im Magen entspringenden Lei
den werden durch ihren Gebrauch rasch ku
rirt. Bei Nerven-Affektionen ist sie vorzüg
lich, indem sie alle schlimmen Folgen von Er
schütterung des Nervensystems hebt. Sie
hat schlimme Fälle von Neuralgie geheilt,
und wenn ein allgemeines Tonikum nöthig
ist, so ist sie gerade der richtige Artikel. Sie
erzeugt einen excellenten Appetit und richtet
den Schwachen und Entkräfteten wieder anf.
Man mache einen Berfuch damit. Preis Gl
die Flasche. Bei Seth S. Hauce, Nr.
108, West-Baltimorestraße, zu haben. (SZS-)
Diele des Levens.
Roman
Wilhelm Berger»
(Schluß.)
Arthur las: „„Ob es mir gelingen wird,
Euch deutlich zu machen, was ich zu sagen
habe, weiß ich nicht. Es wird mir schwer,
meine Gedanken zusammenzuhalten; ich bin
steh, daß ich s bald nicht mehr nöthig habe.
Selbsterkenntniß mag eine schöne Sache sein;
ich aber kann's nicht finden. Wohler war
mir, so lange ich glaubte, ich sei cin unter
drücktes Genie, fo lange ich auf die Verhält
nisse schimpfen durfte, die mir nicht erlaub
ten, etwas Erfreuliches zu leisten. Jetzt
weiß ich'S besser: ich würde niemals mehr
geworden sein, als cin erbärmlicher Pfuscher,
und wenn die Engel vom Himmel gekommen
wären und hätten mir die Farben gerieben.
Ein elender Prahler bin ich gewesen zeitle
bens, eitel genug, um mich felbst zu belügen,
thöricht genug, um mir selbst zu glauben.
Ein geheimer Trost, eine stille Stärkung in
meinem Wahn war mir's, daß Du, Klara,
den Glauben an meinen innern Beruf zum
Künstler zu theilen schienst. Jetzt weiß ich's
besser. Narr, der ich war! Du hast mich nicht
anders gesehen, als wie ich bin; Du hrst mich
geschont, mitleidig geschont, mich in meiner
fixen Idee belassen, damit ich nicht noch dcn
kleinen Rest von Selbstachtung verlöre, der
mir geblieben war. Ueberiveg'S Anerbieten
hat mir die Augen geöffnet. Nicht sogleich,
wie Ihr wißt. Zuerst dacht' ich, es könnte Al
leS so werden, wie er mir ausmalte, ich un
sterbliche Werke schaffend, irdischer Sorgen
enthoben; Ihr um mich, glücklich und teil
nehmend an meinen Erjolgen. Allmählig
aber, als ich allein war, kam'S über mich.
Höhnende mich an aus der
Tiefe meiner eigenen Seele: „Unsterbliche
Werke! Em Lump wie Du! Woher sollte aus
Dir Großes kommen? Zur Nachahmung
genügt Dein dilettantisches Talent; die selbst
thätige Ader des Schaffens aber fehlt Dir.
Du gehörst zu Denen, die ewig unfruchtbar
sind." Die Stimmen mehrten sich; von al
len Seiten keiften sie auf mich ein; in den
Ecken der Stube bildete sich vor meinen Au
gen grinsendes Gewürm—da rannte ich hin
aus in'S Freie. Ruhe aber hatt' ich auch
dort nicht. Nur die Erscheinungen veränder
ten sich. Wohin ich blickte, traten sie mir
entgegen, die Bilder der großen Meister. Die
Wände der Häuser waren damit überkleidet,
der Himmel war mit Fresken überspannt, vor
meinen Füßen deckten gigantische Gemälde
die Straße. „Tn Wnrm," donnerte es mir
aus den Lüften entgegen, „zu Denjenigen
willst Du Dich gesellen, die dies Alles ge
schaffen haben? Unauslöschliches Gelächter
wird Dich in den goldenen Hallen empfan
gen, Gelächter über die freche Anmaßung des
Bettlers. Hast Du je den Weg der Unsterb
lichkeit zu betretezi verfncht? Hast Dn gehun
gert und gedurstet um der Kunst willen?
Hast Du gerungen um Offenbarung ? Wo
sind Deine Werke?" Meine Werke! Ich
sah sie vor mir: ein paar stümperhafte Ju
gendarbeiten, Hunderte von bunten Schablo
nenmustern, eine Bienge von Zeichnungen,
an denen die Qual der Arbeit klebte. Da
erkannte ich mich selbst und verachtete mich
gründlich. Keine Illusion ist mir geblieben;
nackt und bloß, wie ich bin, ekle ich mich vor
mir selbst. Fiasko hab' ich gemacht mit Al
lem, was ich begann, in Kunst und Leben.
Ich höre das Publikum zischen und pfeifen.
Weiter treiben kann ich das Spiel nicht; die
Scham lähmt mir alle Glieder. Abtreten
muß ich von der Bühne. Begrabt mich in
der Stille, an einem Ort, wo Niemand mich
findet. Ich will vergessen fein, auch von
Euch. Paul braucht Nichts von seinem Va
ter zu erfahren. Ich bitt' Euch, versucht nicht
mehr aus ihm zu machen, als wirklich in ihm
ist. Sollte er irgend ein Talent zeigen, so
leitet ihn an zur unbarmherzigsten Selbstkri
tik. Vor allen Dingen aber stählt seinen
Charakter und bringt das Gesühl für Ehre
zur Herrschaft m ihm, damit er zeitlebens
aufrechten Hauptes einherwandeln kann un
ter den Menschen. Ich bin fertig; ich kann
nicht mehr; der Tag graut lebt wohl, lebt
glücklich!""
Arthur faltete nachdenklich das Blatt zu
sammen und barg es in seiner Tasche. „Ich
glaube, er hat Recht gehabt," sagte er. „Es
ist besser sür ihn, wie eS ist. Aber vergessen
wollen wir ihn nicht, wenn er auch nur ein
schwaches, irrendes Menschenkind war, das
seiner göttlichen Abkunft uneingedenk geblie
ben ist, so lange es anf Erden wandelte.
Was sind wir Anderen? Verborgene Kräfte
ziehen uns hinab, hinauf, ohne daß wir'S ge
wahr werden; erst, wenn wir steigen, bemer
ken wir, wie tief wir gefallen waren. Wir
wollen uns in der Höhe zu halten suchen,
Klara, gegenseitig, so lange wir miteinander
leben, uns bilden und auf Andere wirken
können; unten, in den Niederungen, ist das
Leben elend und wüst. Lcichler.mag's nns
werden, als vielen Anderen, da nns die
Sicherheit der Stellung, des Besitzes zn
Hülfe kommt; niemals aber hab' ich lebhafter
empfunden, als jetzt, daß der eigentliche Adel,
der über alles Kleinliche, Verworrene und
Gemeine emporhebt, nichts Aeußerliches,
von Gunst und Schicksal zu Erlangendes ist,
sondern mit heißer Mühe errungen, dnrch
unablässiges Streben festgehalten wird."
Klara sah ihn mit leuchtenden Augen an
und reichte ihm die Hand. Erzog die Ge
liebte an sein Herz.
„Nun erst die Meine," sagte er bewegt.
„Klara, bin ich Deiner werth geworden?
Kannst Tu mich jetzt wieder abweisen, wenn
ich Dich frage: willst Du mein Weib wer
den?"
„Ich verginge, Arthur, wenn ich s nicht
werden könnte," erwiderte Klara leise.
Er küßte ihr die Thränen der Glückselig
keit von den Augen und führte sie zu dem
Knaben, der in der Wiege schlummerte.
„Sieh'," wandte er sich lächelnd zu ihr,
„mit Pflichten beginnen wir unsern Haus
halt. Ich nehme den Kleinen von Dir als
Brautgeschenk. Und das wilde Pflänzchen
soll es gut haben bei uns; einen Stamm
wollen wir daraus ziehen, der den Gärtnern
Ehre macht."
Anch heule noch trägt das Ueberweg'fche
Haus an derAlexaiiderstraßediefelbeFrontzur
Schau, hinter welcher Constantin lebte, ar
beitete, litt und das Entsagen lernte. Innen
aber ist'S allmählig ein anderes geworden.
Die junge Hausfrau hat sich's nicht nehmen
lassen, unter dem Beirath ihres Gatten die
Wohnräume nach ihrem Geschmack auszustat
ten. Mit seinem mannigfaltigen Schmuck ist
es ein behagliches Heim. Wer darin eintritt,
merkt sofort, daß hier ein Geist waltet, der
sich dem Gewöhnlichen entfremdet Hai, ein
Geist, der nur an dem Besten Antheil nimmt,
was die steigende Kultur zu Tage fördert.
Und nicht Wenige sind es, denen diefeS Heim
sich gastlich öffnet. Freundlich willkommen
geheißen werden sie Alle, die Etwas zu ge
ben haben, die in irgend einem Fache Tüchti
ges leisten; aufmunternd gednldetwerden die
selbstlos Strebenden. Diejenigen, welche hun
gert und dürstet nach Licht, nach Erkenntniß,
nach Labung aus dem Quell des Schönen.
Ausgeschlossen bleiben die Einseitigen, die
Beschränkten, die Unduldsamen, die Eingebil
deten, die Herzlosen und Alle, die in unge
milderter Rohheit den Kultus deS Flüchtigen
und Nichtigen treiben.
DaS Comptoir ist aus dem Hause nach ei
nem andern Stadttheil verlegt worden. Herr
Hermann Klaus braucht nicht zu befürchten,
daß er seinem Prinzipal allzu oft begegne.
Freilich ist er jetzt verheirathet; aber man
sagt, daß Frau Klaus ihre Schwiegermutter
nur allzu gut zu nehmen weiß und der arme
Herwann den Frauen gegenüber niemals
Recht behält. Gewiß ist, daß er auf dem
Comptoir sich wohler fühlt, als- zu Haufe;
er kommt früher und geht fpäter hinweg, als
alle Uebrigen. Wenn er Mamsell Doris
einmal begegnet, plaudert er gern mit ihr
von alten Zeiten, und wie Alles doch so über,
rafchend und wunderbar gekommen fei, fo
ganz anders, wie sie Beide sich'S früher ge
dacht hätten. Mamsell Doris aber ist recht
wohl zufrieden mit der Gestaltung der Din
ge; sie darf sich in dem neuen Haushalt die
wohlverdiente Ruhe gönnen; Frau Klara
aber wird von ihr verehrt, wie ein höheres
Wesen.
Der „ZCesmoS" besteht noch und versammelt
sich nach wie vor an jedem Samstag Abend.
Doch nicht mehr in dem alten, dürftigen Lo
kale. Arthur hat der Gesellschaft ein Vereins
hanS bauen lassen, in dessen oberen Räumen
Sondermann wohnt nnd dort unverdrossen
feine Beobachtungen des Gestaltenwechfels
der niederen Thiere fortsetzt, obgleich seine
Augen schwach werden und das Gedächtniß
ihm zuweilen versagt.
ES war cin freudiger Tag für Arthur, der
Hauses die Schenkungsurkunde in die Hände
deö Präsidenten legte. Alle waren sie um
ihn versammelt, die Freunde, die er sich er
worben nnd die er sich zu erhalten hoffen
durfte, da er mit ihnen durch gleiches Stre
ben, gleiche Gesinnungen verbunden war.
„Ich habe einfehen gelernt," sagte er am
Schlüsse seiner Rede, „daß aller Fortschrit
von Denjenigen ausgeht, die Ideale haben,
Ideale sür sich, Ideale sür die Gestaltung des
Staates nnd der Gefellschaft. Die Wissen
schaft, insofern sie lediglich die Wahrheit fin
den will, die Kunst, insofern sie der Schön
heit dient, sind die Träger der Kultur. Ih
nen habe ich iu diefem Haufe ein Asyl berei
ten wollen.
Verschieden sind die Ziele des Lebens;
würdig, erstrebt zn werden, sind nur solche,
die jenseits des Grabes liegen. Und nur
Derjenige kann hoffen, sein kleines Dasein
ans der dnmpsen Enge feiner beschränkten
Persönlichkeit emporzuheben in die befreiende
Weite des Kosmos, des unbegrenzten Alls,
welcher mit gebändigtem Egoismus sein
Ziel an die Sterne rückt und sich Denen zu
gesellt, die in der Zeit keiner Zeit Sklaven
sind, die dcn kleinsten weiteren Schritt zur!
Lösung irgend eines der vielen Räthsel des
Lebens freudig begrüßen, an die Entwicke
lungSfähizkeit unseres Geschlechts zu einer
heute ncch ungeahnten Vollkommenheit fel
senfest glauben uud sür die Leiden und Freu
den des Erdenlebens ein fühlendes Herz,
einen empfänglichen Sinn unerschütterlich
bewahren."
Unser Vr Konsul in Chemnitz.
Im Mär; des Jahres 1883 wurde ein Hr.
Zohn L. Parijh zum amerikanischen xonsul
in Chemnitz, Sachsen, ernannt. Derselbe
war, wenn wir nicht sehr irren, Redakteur oder
Mitherausgeber einer Chieago'er Zeitung.
So wie ein Zeilungsmann ernannt wird, er
säbrt bekanntlich die Welt sosorl, welch' ein
schlechter Kerl er ist; dafür sorgen schon seine
Gegner, und so erfuhr man damals anch
gleich, daß Parish ein starker Schnappslrinker
sei. Das schadete ihm jedoch Nichts. Parish
trat sein Amt an. Bald aber liefen durch
die westliche Presse allerhand Berichte über
die Lebensweise und Lebensart dieses Ver
treters der Ver. Staaten. Aus diesen Be
richten ging hervor, daß der Hr. Konsul in
Deutschland in eine kolossale „Spree" gera
then war oder eine hier begonnene dort fort
setzte; aber nach einiger Zeit verstummten
auch diese Klagen, nnd Hr. Parish blieb un
gestört im Amte. Kurz nach der Inaugura
tion Cleveland's traf aber im Staats-De
partement ein Brief eines Deutsch-Amerika
ners ein, aus welchem hervorging, daß der
Herr feine „Spree" ununterbrochen
fetzt hatte, und in dem fehr „im Interesse der
Reform" die schleunige anderweitige Be
setzung des wichtigen Postens verlaugt wurde.
Man zögerte denn auch nicht lange mit die
sem Wechsel, und eine der ersten Ernennun
gen im Äonsulardienst war die des Hrn. Tan
ner zum Konsul in Chemnitz. Vor mehre
ren Wochen lief ein Gerücht durch die Presse,
daß ein amerikanischer Konsul in Deutsch
land mit einem großen Defizit verschwunden
sei; jetzt erfährt man, daß Parish dieser Ver
schwundene ist, nnd eS heißt, daß er vollstän
dig vergessen habe, einen kleinen Rest (bei
läufig H18,0V0) von ihm vereinnahmter Ge
bühren an die Bundesregierung abzufüh
ren. Bei dem Leben, welches der Hr. Kou
ful iu Chemnitz nach allen Berichten geführt
hat, konnte eS eigentlich nicht überraschen, daß
er zuletzt feine Börfe mit fremden Geldern
spicken mußte; wunderbar nnd überraschend
ist nur, daß über diese Unterschlagungen bis
letzt noch Nichts an die Oeffentlichkeit ge
drungen ist.
„Man erzählt sich in Washington," wie der
Correspondciu der „N. ?). Stsztg." berichtet,
„daß schon vorWochen offizielle Berichte über
die Unterfchlagnngen und das Verschwinden
des Parijh au das StaalS-Teparlement ge
langt seien, und daß weiterhin schon der
frühere fünfte Auditor, Alexander, vor Mo
naten das Staats - Departement wiederholt
und vcr der Ernennung des Nachfolgers
darauf aufmerksam gemacht habe, daß der
Konsul in Chemnitz mit seinen Abrechnungen
weit zurück sei und aus schleunige Berichter
stattung gedrungen werden müsse. ES heißt,
daß das' letzte Lebenszeichen des Hrn. Kon
suls eine Abrechnung sür das September-
Quartal des Jahres 1884 war, und diese lief
Anfangs Juni diefes Jahres hier ein.
Diesen Gerüchten wird von anderer Seile
theilweise widersprochen; da heißt es, daß eine
offizielle Benachrichtigung des Staats - De
partements noch nicht erfolgt, jedenfalls aber
der Betrag der Unterschlagungen noch nicht
gemeldet sei, man könne überhaupt den Be
trag nicht wissen, bis der geg nwärtige Kon
sul seine Untersuchungen abgeschlossen habe,
und es sei auch nicht anzunehmen, daß das
Defizit die Höye von H13,00v erreiche. Was
nun zunächst den letzteren Punkt betrifft, so
ist die Unwahrschemlichkeit nicht gar zu groß.
Die eingenommenen Gebühren betrugen
nach den offiziellen Ausweisen im Jahre
1883 etwa HlB,ooo und nach dem Ausweis
des Hrn. Parish für 1884 über HIZ,SOO.
Da wenn die Gerüchte verläßlich sind
für neun Monate keine Ausweise vorliegen
und der Abfall in den vorerwähnten Gebüh
ren zwischen 1883 und 1884 auffällig groß ist,
läßt sich recht gut ein so großes Defizit, wie
angegeben, erwarten. Die Stelle des Kon
suls in Chemnitz ist durchaus nicht eine
schlechte; neben HISOO festem Gehalt sind
H3SS sür Bürean - Ausgaben -c. und H?5O
für einen Schreiber erlaubt, und mit den
sonstigen Einnahmen konnte der Herr Konsul
wohl auch bei einer permanenten „Spree"
auskommen, so daß er sehr wahrscheinlich
noch einen Zehrpfennig «uf die Reife mitge
nommen hat. Der Bund ist außerdem durch
die Bürgen vor Verlust geschützt und eS ist
daher sehr sonderbar, daß man die Angele
genheit so geheim hält. Wenn Alles sich so
verhält, wie ich es hier dargestellt habe,
könnte man leicht aus den Gedanken kommen,
daß es dem Staats - Departement unange
nehm ist, zugestehen zu müssen, man habe
dcn Vogel, der so leicht zu sangen war, und
dessen verdächtiges Verhalten entschieden zur
Vorsicht mahnte, in allzngroßer Vertrauens
seligkeit entwischen lassen. Und da die Sache
nun einmal nicht mehr todt geschwiegen wer
den kann, wäre es wohl am Besten, wenn
man allen weiteren Gerüchten durch eine
offene offizielle Erklärung ein Ende machte."
Schauerliches «ynchgericht.
In Pike-Connty, Ark., wurden dieser Tage
zwei Raubmörder von einer Bande Lyncher
buchstäblich in ihren Zellen verbrannt. Es
waren dies die Brüder Sylvester und Henry
Poll, welche vor ungesähr einem Jahre zu
sammen mit einem gewissen Henry Kuyken
dall einen alten deutschen Hausirer in
Howard-Co., Ark-, ermordet und ausgeraubt
hatten.
Um die <Kpuren ihres Verbrechens mög
lichst zu verwischen, ballen die Drei aus den
Leichnam Holz geschichtet und dasselbe in
Brand gesteckt. Ten zahlreichen Freunden
des deutschen Hausirers gelang es aber den
noch, dessen Ueberreste aufzufinden und der
Geheimpolizei Anhaltspunkte in Bezug auf
die wahrscheinlichen Mörder zu liefern. Es
dauerte nicht lange, fo hatte Letztere die bei
den Polks dingsest gemacht; gleich darauf
ereilte auch Kuykeudall die Gerechtigkeit.
Henry Polk legte ein volles Geständniß ab,
auf Grund dessen Sylvester Pslk zum Gal
gen, Henry zu 21 Jahren Zuchthaus, und
jiuykendall zu lebenslänglichem Zuchthaus
verurtheilt wurden. Letzterer starb bald im
Zuchthause. Die Polks aber appellirten
gegen ihreUrtheile au daSObergericht, welches
dieselben in der That umstieß.
Cm neuer Prozeß war gerade in der
Schwebe; deS Volkes in der Umgegend aber
hatte sich mittlerweile eine Entrüstung gegen
die Raubmörder bemächtigt, welche das
Schlimmste befürchten ließ. In Pike-County,
in dessen Gefängniß sich die Strolche befan
den, und wo der ermordete Hausirer beson
ders viele Bekannte hatte, organisirte sich
eine große Lynchbande.
Eines Morgens um 1 Uhr erschienen in
Murfreesboro'.dem Sitze des Conmyzesäng
nisses» 4V— SV Mann und schickten ein Comite
zudem Gefängmßwärter Fagan, der neben
bei eine Schnappöknnpe hält. Fagan war
dessei/stellvert'reter Mauney und wollte von
ihm zunächst Whiskey haben. Manney aber
ahnte, worauf die Sache hinauslief, und
brachte die Gefängnißfchlüssel, sowie sich selbst
schleunigst in Sicherheit. DaS Comite be
richtete der Bande über die Erfolglosigkeit sei
ner Bemühungen.
Taraus wurde fogleich nach dem Gefäng
niß marfchirt, alle Scheiben zerschmettert, und
nach den Zellen mehrere Pistolenschüsse ge.
feuert, die jedoch meist an den «fernen Gil
terfiäben abprallten und sämmtlich die Ge<
favgenen nicht trafen. Die Lyncher erbra-
chen außerdem eine Schmiedewerkstatt, hol
ten einen großen Schmiedehammer heraus
uud suchten mit demselben die westliche
Mauer des Gefängnisses einzustoßen, so daß
sie die Zellen betreten könnten. Nachdem
sie Tics über eine Stunde lang ohne Erfolg
versucht hatten, beschlossen sie, das Gefäng
niß niederzubrennen. Zu diesem Zwecke
verschafften sie sich lange Spähne, zündeten
dieselben an und warfen sie in die Zellen aus
das Bettzeug, welches in Brand gerieth.
Henry erlitt einigeDutzend gcfährlichcrLrand
wunden, während fein Bruder nnd Kumpan
fast unverletzt davonkam. Die Lyncher zogen
nach zweistündigem „heißem" Bemühen ab.
Jedermann war gewiß, daß sie wiederkam
men würden. Der Scheriff suchte, eine be
waffnete Macht zusammenzubekommen,
doch umsonst. Tie Lyncher erschienen nach
14 Tagen wieder, schössen mehrere Löcher in
die Zeilen und brachen endlich aus der West-
und auf der Südseite zwei Löcher in die
Mauern Durch diese drang ein Halbdnt
zend Männer ein, goß von oben herab Petro
leum in die Zellen und steckte dasselbe in
Brand. Der Inhalt der Zellen brannte nie
der, die Gefangenen aber blieben am Leben.
Dann ließ man einige Dynamitbomben
explodiren, welche viel Verwüstung an
richteten, die Strolche aber verschonten. Die
Lyncher zogen endlich ermüdet av; nach eini
gen Tagen jedoch kamen sie wieder, schichte
ten vor den beiden Zellen große, mit Petro>
lernn getränkte Holzstöße auf, zündeten sie an
und rösteten die Gefangenen langsam zu To
de. Tas war wohl das entsetzlichste Gericht,
welches Richter Lynch jemals abgehalten hat.
Tie Lyncher sind sau alle der Bevölkerung
bekannt und machten keinen Versuch, verbor
gen zn bleiben; trotzdem wagt Niemand, sie
zu behelligen.
Tagröntnigkeiten.
In Cincinnati ist der deutsche Pr: e
ster Lorenz M. Klawitter gestorben;
derselbe war aus Truitz, Deutschland, gebür
tig nnd kam jung ln's Land.
In Cincinnati wurde dieser Tage ein
sinnlos betrunkener Landonkel
ans der Straße liegen gefunden, dem ein
Spaßvogel mit Kreide „Tr. Leonard" auf
den Rücken geschrieben hatte. So heißt
nämlich der Gouverueurs-Candidat der Tem
perenzler von Ohio.
Tie Steuer.Rate in Philadel
phia beträgt sür das nächste Jahr H 1.85.
Dieselbe ist aber nur deshalb unter §2, weil
man sich sürchtet, Anstoß zu erregen. Wenn
die nothwendigen Verbesserungen der Was
serwerke in Angriff genommen würden, dann
würden die Steuern viel höher sein.
In Cincinnati ist der bekannte Musik-Oberst
Georg Ward Nichols, Präsident des
dortigen Conservatoriums, der Schwindsucht
erlegen. Nichols war Adjutant des Gen.
Sherinan, heirathete eine angesehene Cin
cinnatierin und gab sich große Mühe in Cin
cinnau, den Geschmack für Musik zu ent
wickeln.
Der Chinese Ham Hon Wong in
S t. P au l, welcher vor Kurzem eine Deut
sche Marie Schröder, deren Vater in Lacrosse
wohnte, ehelichte und dem feine Neuver
mählte nach der Brautnacht davonging, hat
die Widerspenstige wieder eingefangen. Je
doch hat der Chinefe feine Nationaltracht
opfern und sich in civilisirte Kleidung stecken
müssen, nm feine Tuleinea wieder zu ge
winnen.
In Allen! own, Pennf., erregt ein
Mädchen, Namens Schiffe, viel
Aussehen, welches ein Seitenstück zu dem be
rühmten schlafenden Ulanen bildet. Das
Mädchen geht seit 18 Monaten allabendlich
um v Uhr zu Bett und schläft in einem Zuge
bis zum anderen Nachmittag um Uhr. Da
bei scheint sie gefund, hat guten Appetit uns
ist auch geistig fehr lebendig. Alle Versuche
aber, ihre Schlafwitth zu heilen, sind bis
letzt ge'cheitert.
In New?)ork macht sich der Mangel
an kleinem Papiergelde immer
peinlicher fühlbar. Vorgestern wurden von
13 Banken aus dem Uulerfchatzamte HlOO,-
000 in K 5 - Noten requirirt. Tiefes Geld
wurde von den Banken fofort nach dem Sü
den gefandt. Den Banken gehen jetzt auch
von den Fabrikdlstrikten der Neu England-
Staaten vielfach Gefnche um Beforgung von
§5- und Hio-Noten zu, jedoch ist es den Ban
ken nicht möglich, den Bedarf zu decken. Die
Ausgabe von Silber macht nur geringe Fort
schritte.
Eine Scheriff Bai>ey von Troy,
Kansas, gehörige Katze hielt neulich aus der
Veranda des Hanfes ihr Mittagsschläfchen,
als plötzlich ein Adler aus der Lust fchos; und
seine Krallen in ihren Rücken schlug. Bailey
hörte das klägliche Miauen deö armen Thie
res, ergriff einen Knüppel nnd jagte dem
Räuber seine Beute ab. Um die arme Mieze
aber war es geschehen, die scharfen Fänge
des Raubvogels hallen sie durchbohrt, und
nach wenigen Minuten war sie todt. Bailey
ging hinein, um einenspaten zu holen; als er
aber wieder kam, war die Katzenleiche ver
schwunden, und in weiter Ferne durchschnitt
der Adler mit seiner wiedereroberten Beut?
die Luft.
Die Verhältnisse jeder Art anf
dem Isthmus sind nahezu trostlos. Die
sozialen und sanitären Verhältnisse bleiben
andauernd beklageuSwerth, das rasche Able
ben des französifchen Konsuls Savelli und
anderer hervorragender Perjönlichleiten we
nige Tage nach ihrer Ankunft ist wohl be
kannt, und trotzdem, trotz Gefahren des Kli
mas, Mangel jeglichen Comforts und hor
renden Preisen der gewöhnlichen Lebensbe
dürfnisse, trotz Alledem stehen die Erwerbs
verhältuisse aus einer erbäsnlichen Stufe.
So erschoß sich erst jüngst der Bauunterneh
mer E. Stensbeck, ein Deutsch - Schweizer,
aus Nahrungsforgeii, uud hundert andere
Europäer siechen langfam dahin, weil ihr
Verdienst nicht hinreicht, sich einen anständi
gen Lebensunterhalt zu gönnen.
In New-Zork tras vorgestern der Schuh
macher Anton Stegmüller aus Eltmanu bei
Würzburg ein, um seine ihm durchge
brannte Frau Marie in Amerika zu
suchen. Wie Anton dem Rotunde-Clerk Ni
glutsch erzählte, hat seine Gattin ihn und ihre
zwei kleinen Kinder vor zwei Monaten im
Stich gelassen und ist mit feinem Gesellen
Heinrich Birnstiel nach Amerika dnrchge
brannl. Er verkaufte darauf sein Geschäft,
übergab die Kinder der Pflege von Verwand
ten uud reiste hierher, um die pflichtvergessene
Gattin anszufuchen und zur Rechenschaft zu
ziehen. Nachschlagungen in den Büchern
ergaben, daß Birnstiel und Marie Stegmül
ler, welch' Letztere sich für unverheiratet
ausgegeben, am 23. Juli hier landeten und
bei der Registrirnng West-Bay City, Mich.,
als ihren Bestimmungsort angaben.
Die nichtswürdige Schwiegermutter
hat wieder ans irgend einer Ecke des Landes
von sich hören lassen. Vor einigen Jahren
schloß sich ein junger Mann in Rock - Island
dem „Orden der Ver. Arbeiter" an, und da
er damals unverheirathet war, ließ er die
Versicherungspolice zu Gunsten seiner Mut
ter ausstellen. Darauf heirathete er und ver
jäumte es, die Police zu Gunsten feiner Frau,
die ihm auch ein Kind gebar, umschreiben zu
lassen. Am 20. Juni d. I. wurde er bei ei
nem Eisenbahnunfalle getödtet, und die biave
Mutier besteht jetzt gleich Shylock auf ihrem
Schein, sie will nämlich der Schwiegertochter
und dem Enkel NichlS von der Versicherungs
fumme abgeben. Dieselbe wird an sie aus
bezahlt werben müssen, und Weib und Kind
des Verstorbenen werden in diesem Falle leer
ausgehen. Die ganze Geschichte sollte aber
für Alle, die sich an LebensversicherungSge
sellfchaften oder Logen betheiligen, eine Lehre
bilden, damit sie ihre Policen richlig und
bündig ausstellen lassen uud sich nicht von
Tag zu Tag damit trösten, daß sie ja doch
nicht zwischen heute und morgen sterben wer
den. Manchmal sterben sie doch, und in sol
chem Falle ist es gut, wenn für ihre Hinter
bliebenen in der rechten Weise gesorgt ist.
ArS dem Justizministerium wird so lg en
der Neineßoman erzählt. In diesem
Departement arbeitet eine Dame, die nicht
abgesetzt wurde, und zwar auf besonderes
Ermchen Brewster's. Warum Brewster sich
die Gunst, daß die Dame, eine Frau in vor
gerückten Jahren, in ihrer Stelle belassen
werde, von Garland erbeten habe, darüber
erzählt man sich Folgende»: In seinen jungen
Jahren war Brewster in ein bildhübsches
Mädchen verliebt. Al« er ihr einen Hei
rathSantrag stellte, lehnte sie denselben ab.
Den Grund gab sie nicht an, aber Brewster,
der bei einem Feuer schreckliche Brandwun
den im Gesicht davon getragen hatte, bildete
sich ein, das Mädchen wolle ihn wegen seines
furchtbar entstellten Gesichtes nicht. Er hei
rathete eine Andere, sie einen Andern, und
Alles war vergessen. Als Brewster General
anwalt wurde, erhielt er von feiner gewese
nen Flamme einen brieflichen Glückwunsch zu
seiner Ernennung. Er erinnerte sich seiner
ersten Liebx, knüpfte mit der Frau einen
Briefwechsel an, aus dem er erfuhr, daß sie
Wittwe sei, zahlreiche Kinder habe und sich
in Noth befinde. Er bot ihr eine Stellung
im Justizministerium an, die sie auch an
nahm. Als er ging, beichtete er Garland,
warum er sich für die Frau interefsire, uud
Cleveland s Generalanwalt erklärie als ga
lanter Herr, daß die Dame in ihrer Stellung
belassen werden falle.
Werthvolle Auskunft.
Wer an Dyspepsie und den Übeln Folgen
eines in Unordnung gerathenen Magens lei
det, wird durch den Gebrauch von Dr. Chal
merS' Heillinktur große Erleichterung erlan
gen. Sie stärkt die Nerven, richtet das Sy
stem wieder auf, ruft treffliche Eßlust hervor
und sollte stets, wenn ein Tonikum nöihig
ist, angewendet werden. Preis ZI. Bei
Seth S. Hance, Nr. 103, West-Balti
morestraße, zu haben. (2ZZ-)
Eine abenteuerliche Laufbahn hat die
En gl än d e ri nSn 112 a n Bück hinter sich,
welche vor mehreren Wochen mit Zurücklaf
sniig ihrer Koffcr aus Busch'S Hotel in Ho
bokcn verschwand, aber später aufgespürt und
als Diebin in Anklage versetzt wurde. Die
Frau, welche eine Schwester des Ex-Lord-
Mayors Shaw von London uud des Sir
Wm. Shaw von England ist, soll an Klepto
manie leiden. Sie wurde in Delhi, Indien,
geboren und kam vor ca. fünf Jahren nach
Ncw>?)ork, wo sie eine Stellung als Gou
vernante bei dein Bankier John H. Davis
erhielt. Hier stahl sie Schmucksachen von be
deutendem Werthe, wiederholte daS Manö
ver in anderen Stellungen, wurde schließlich
verhafte: und als geisteskrank nach dem Ir
renhause in Utica gesandt. Ansangs dieses
JahreS wurde sie ans der Anstalt entlassen
und reiste nach Europa. Auf dem Schiffe
machte sie die Bekanulschaft einer Frau Van
dcrsten, stahl deren Koffer in Liverpool, reiste
dann nach der Schweiz und verüble dort
zahlreiche Diebstahle. Im Hotel „znm
Schwan" in Frankfurt a. Vi. befchwiudclte
sie den Oberkellner um 5500, darauf verichie
dene Personen mit gefälschten Wechseln aus
die „Union " und„Nassau-Banl" in London,
worauf sie wieder nach dcn Ver. Staaten zu
rückkehrte. Sie nahm bei dem Branerei
besitzer R. Stevenson einen Play als Gou
vernante an nnd stahl ebenfalls Schmuck
sachen zum Werihe von mir welchen sie
verduftete. Sie wohnte dann in Busch'S
Hoiel zu Hoboken und wurde später, wie oben
berichlel, verhaftet. Tr. Arthur Hill vom
Jefferfon - Markt - Gefängniß, welcher die
Frau drei Monate beobachtet hat, erklärte
vor Gericht, sie leide nnbedingl an Klepto
manie und sei geistesgestört. Tr. Alsred
Cahill bestätigte diese Augabeu. Die Jury
gab alsdann cm hierauf bezügliches Verdikt
ab und Richter Coming sandle die Gefangene
nach dem Jrrenasyt m Utica zurück.
Vermischtes aus der alte» Welt
Dke fächfischen Lande begingen
am 27. August cin 4 00-jährigeS Ju
biläum, welches allerdings nicht geeignet
ist, in den Herzen der sächsischen Patrioten
eine besonders freudige Stimmuug zn er
wecken. Am 26. August 1435 wurde zu Leip
zig zwischen dem Kurfürsten Ernst nud Her
zog Albrecht von Sachsen die Erbtheilung der
wettinischen Besitzungen abgeschlossen uud
hiermit die Ernestinische und Albertinische
Stammlinie gestiftet. ES war dies der erste
Schritt zu der sich vermindernden Macht Sach
fen'S, derselbe politische Fehler, den 80 Jahre
jpäter ein anderer hervorragender Fürst in
Deutschland, Philipp der Großmülhige von
Hessen, beging, indem er sein Land unler sei
ne vier Söhne theilte.
Die Spannung zwischen Berlin
und Hefsen-T a rm st a d t hat sich nach
Ansicht von Wiener Blättern dem von Ber
lin aus ergangenen Verbote des Tragens von
weißleinenen OffizierS-Röcken
gezeigt. Ties mußte deshalb besondere Sen
sation erregen, weil, wie die „Darmslädter
Z:>iung" leinerzeit meldete, die Verfügung,
wonach dcn Offizieren das Tragender wei
ßen Röcke gestattet wurde, direki vom Groß
Herzog ausgegangen war, uud sich derselbe
ebenso, wie 'ein Bruder, Prinz Heinrich,
welch' Letzterer Commandant der hessiichen
Division ist, öfters in dieser Uniform zeigte.
Aus diesem Grunde gilt das von Berlin
aus ergangene Verbot als cin nener Beleg
der zwischen beiden Höfen bestehenden Span
nung!
Das „Trautenauer Lokalt
blatt" bringt einen ausführlichen Berich
über einen am '.' I. August stattgehabten lle
berfall deutfcher Turner in Königinhof (Böh
men). Tas in dem letztgenannten Orte
stattfindende Turnfest wurde durch die An
sammlung einer tausendköpfigen, czechische
Lieder singenden Menge, ans deren Mitte
steine durch das Fenster des Festlokals flo
gen, gestörl und mußte auf Anordnung des
behördlichen Organs sistirt nnd die Lichter im
Saal verlöfcht werden. Bei der Rückfahrt
nach Trauteiiau harrten noch in Königinhof
selbst uud sodann auf der Landstraße Grup
pen, welche einen Steiuregen auf die Turner
eröffneten. Eilf Personen wurden verletzt,
darunter eine Tame. Die Wagen zeigtet',
starke Spuren der Steinwürse. Ter Gen
darmeriepostenführer llxa, der einen der Wa
gen der Turner begleitet hatte, deponirte
zwei Steine, von denen er getroffen worden
war; er hatte auch einen Hieb mit einem
Knüttel erhalten. Er war gezwungen gewe
sen, von seinem Gewehr Gebrauch zu ma
chen, der abgegebene Schuß lraf jedoch Nie
manden.— An der obligaten Untersuchung
wird eS natürlich nicht fehlen, aber es sollte
uns wundern, wenn dieselbe wirklich zur Be
strafung der Schuldigen führen würde. Un
ter dem heutigen Regime in Oestreich können
sich leider die Czecheil Alles erlauben.
Die gekabelte Meldung des
„Brl. Tgbl." über die Schwester deS
Sultans von Zanzibar lautete (am 31.
August) wörtlich: „ES wird uns von vertrau
enswürdiger Seite bestätigt, daß die deutsche
ReichSrcgicruug sich der Frau Ruete, der
verstoßenen Schwester des SultansSaidßar
gasch, angenommen hat. Frau Ruete findet
sich in der That ver, vielleicht in Zanzibar,
uud mit der nächsten oft afrikanischen Post
dürfte hier die Nachricht eintreffen, daß auch
in dieser Beziehung der Erfolg der deutschen
Flottendemonstration ein vollkommener war.
Es ist eigentlich zu verwundern, daß eS erst
deS kolomalpolitischen AnlansS der deutschen
Nation bedurste, um unsere Regierung für
Frau Ruete zu intereisireu, welche doch schon
seit dem Augenblicke, da sie Gattin eines deut
schen Mannes (des Hamburger KausmauuS
Ruete, den sie vor 21 Jahren gegen dcn Wil
len ihres Brnderö heirathete) wurde, auch
eine deutsche Staatsangehörige gewesen ist.
Selbst wenn im Mittelalter eine mohameda
nische Prinzessin sich in ein abendländisches
Reich geflüchtet hätte, würde sie freundlicher
aufgenommen worden fem, als Fran Ruete
es seit zwanzig Jahren in Teutschland gehabt
hat. Erst feil einem Jahre genießt die längst
zum Christenthume übergetretene Schwester
des Sultans von Zanzibar, die sich bis da
hin, seit dem Tode ihres ManneS, mühsam
und rechtschaffen durch Ertheilung von Pri
vatunterricht ihren und ihrer minder Unier
halt verschaffte, eine Subvention vom
deutschen Kaiser; denn erst vor Kur
zem ist man in Berlin ernsthast der Erwägung
nahe getreten, welche Rolle der Sohn der
Frau Ruete, der Neffe Said Bargasch's, in
den deutschen Schutzgebieten Ost Asrika's zu
spielen unter Umständen berufen fein könnte."
Tie Kolonialpolitik führt in der That zn recht
sonderbaren Conscquenzen.
Rheumatismus,
Selbe» im Gesicht. Gliederreißen.
Frostctulen. Nicht, Hexenschuß,
«reu,weh und Hustenleivea.
Rückenschmerzen,
Serßauchungen. Etelsen valS,
Quetschungen. Brühunge».
Irische Wuaven«. «chuittwutile!».
Zahnschmerzen.
Atschwollene Brüste. Kopsweh,
Brandwunden,
Farmer und Viehzüchter
sinken in dem St. I-tlobZ Oel ein unübertrefflich«?
Heilmittel gegen die Gebrechen des Biehstandes.
Eine Flasche St. S«k»d» vel kostet b 0 CentZ lftin
Flaschen für Z 2.«». Ist in jeder Apotheke »u haben,
Aür ZS.do werden »wvlsKlaschen fr ei nach allen Xheti
l«n der Aer. Staaten versandt. Man adressire:
'kks Lksrtss voLSisl» eo.,
«alttmere^Marvlank
iE" Jedermann, der Hance'S chemi
scheS Haar-Wiederherstellungs-
Mittel gebraucht, ist von der Thatsache
überzeugt, daß es dem Haare die natürliche
Farbe wieder giebt, wenn Alter oder Krank
heit es grau gemacht haben, und da eS dem
selben Weichheit und Glanz verleiht, so wird
Jeder, der eS verfncht, finden, daß eS die
Haut nicht färbt, fondern durch Anregung der
natürlichen Ausscheidungen an den Wur
zeln dem Haare neues Leben, neue Kraft
verleiht und so feine Farbe uud Frifche wie
derherstellt. Es kann so oft, wie Wasser, auf
der Kopfhaut und mit gleicher Sicherheit an
gewandt werden, da eS aus Oel und anre
genden Weingeist-Extrakren besteht, und al»
Toiletten Artikel hat eS feines Gleichen nicht.
Preis Gl die Flasche. Zu haben bei Seth
S. Hance. Nr. 103, West - Ballimore
straße. X. v. Man frage nach Hance's che
mischem Haar - Wiederherstellung? - Mittel
und nehme kein andere«! (2Z3-)
SStflKnachri»»,«.
Tie Barke „Aquidneif" kam am 26. Aug.
von hier in Periiambuco an.
Gestern traf der Schooner „Blanche Hop
kins" von hier in Portlaud, Me.. ein.
Gestern angekommen: Dampfer „Nürn
berg" von Bremen, „Frostburg" von New-
Vork, „Danville" von West-Point, Ba.
Gestern klarirten von hier die Dampfer
„Mozart" nach Rotterdam nnd „Berkfhire"
nach Boston.
»ewesunfte« »e» c»ean»<,«»,«r.
Inland.
New-Dork, 17. Sept.—Angekommen:
Dampfer „Trinidad" von ivestmd,scheu Ha
fen.
Gestern angekommen: Dampfer „Canada"
von Havre, «Kate Fawcclt" von Rio Janeiro,
„City of Alexandria" von Havanna, „Santo
Domingo" von Turk'S Island, „Naeoochee"
von Savannah nnd„Guyandotte" von New
port NewS.
Gestern von hier abgefahren: Dampfer
„EinS" nach Bremen, „Gottard" nach Paler
mo, „Noriiiaudie" nach Havre, „Korno" nach
London, „Finance" nach Rio Janeiro, „lero
me" nach Para, „Albans" nach itiiigston und
„Miranda" nach Halifax.
Ausland.
Antwerpen, 16. Sept.—Der Dampfer
„Jane Breydel" ging heule nach Boston uud
New ?>ork in see, und „NanieS" ist nach
Vceiv Orleans abgegangen.
Anckland, ls>. September. Heute ist
der Tan pscr „Australia" nach San FranziS
co abgefahren.
Cardiff, lk. September. Der Dam
pfer „Sir (Tarnet Wolfeley" ging heute nach
Glasgow, iL. September. Heute ist
der Tampfer „Greeian" von Montreal
kommen.
Gibraltar, 16. Sept. Der Dampfer
„Effektive" ist nach New-Aork abgefahren.
Genna, 17. Septbr/ Gestern kam der
Dampfer „Mount Olivet" von New-lork
hier an.
Hamburg, 16. Septbr.—Der Dampfer
„Wivravia" fuhr heute nach New Jork ab.
Hav re, 16. Sept. Heute ist der Dam
pfer„Frisia" (von Hamburg) nach
weitergefahren.
Hongkong, 16. Sept. Der Dampfer
„Citt, of Rio de Janeiro" ist heute vin Aolo
hama von San FranziSco angekommen.
Liverpool, 16. Sept. Angekommen:
Tampfer „St. Bernhard" von Neiv-Zork
und „Penetian" von Boston. Abgefahren:
die Tampfer „City of Chicago" nnd „Azalea"
nach New-Uork, „British Printe" nach Phi
ladelphia nnd „Jberian" nach Boston.
London, 16. September. Die Dam
pfer „Stoclholm City" und „Corean" sind
heute nach Boston, resp. Montreal abgegan
gen.
Prawle-Point, 16. Sept.—Pafsirt:
Tampfer „Turham City," von' Boston nach
London bestimmt.
Port Said, li. Sept.—Heute pafsirte
hier der von Japan uud China uach New
?)ork abgefahrene Dampfer „Zorlshire."
St. C a tharin e' SPoi n t, 16. Sept.'
Ter von Montreal nach London bestimmte
Tompfer „Carmona" pafsirte hier.
So nt ham p t on, 17. Sept.—Der von
New-?)ork nach Bremen bestiinmle Dampfer
„Elbe" legte heute hier au und fuhr weiter.
Teneriffa, 11. Septbr. —Gestern fuhr
der Tampfer „Wodan" nach Savannah ab.
ZlvfahrtStagk vcr Özean-Dampfe?
von New-Jork:
? ampser »Belgentand" nach Antwerpen am It>.
niipscr »W. A. Schölten» nach Roiierdain am
Dampier »Servia" nach^üiverpool— am Z. Okt.
Tampser »Cily of Chicago" »ach Liverpool-am !j.
° i» 3. Ott
Hr. Thos. F. Rogers, Nr. 116, Spring-
Straße, Jefierionville, Ind., konnte in Folge
rheumatischer Schmerzen fünf Monate seinen
Arm nicht gebrauchen. Die verschiedensten
Heilmittel wurden ohne Erfolg angewandt.
Schließlich gebrauchte er „St. Jakob'S Oel"
und war in Folge Testen in vierzehn Tagen
wieder vollständig hergestellt.
Tie bcmerkenLwcrthen und wohlthätigen
Refultate, die der Gebrauch von Almivll's
"i'et-tliiiik (.'m-iUul erzielt, haben zu feiner
allgemeinen Anwendung in fast allen Arlen
von Krankheiten, denen Kinder unterworfen
sind, geführt. Er heilt Blähung, Kolik, Ma
genfänre, Durchfall u. s. w. Keine Familie
sollte ohne ihn sein. Bei allen Apothekern
zuhaben. (211-)
Wiederhcrstcllcr der Lebenskräfte.
Dr. Rieord'S berühmtes "Virnl li>.'st»r:t
-tive," ein Spezistenin gegen Nerven- und
Korperschwäche u. s. w., ist eine rein vegeta
bilische überzuckerte Pille. Zn haben bei
Seth S. Hance, Nr. 103, West-Balti-
(S3-)
ZW" Zur Heilung von Leberle
id en, galligen Anfällen, Kopfweh, Seilen-
und Rückenschmerz, krankem Mageu, Schwin
del, Schwäche der Sehkraft, Nervenschwäche,
Appetillosigkeit, Verstopftheil, Dyspepsie,
Störung der Nierenthätigkeit, unreinem
Blute und Frauenlranlh.'iten gebrauche man
Han ee'S s afs ap a ril leu und Blut
pillen. Preis 25 Cts. die Schachtel. Zu
haben bei seth s. Hance, Nr. 103,
(233-)
Alltäglich sieht man viele
Personen mit hartem kurzen Husten her
umgehen, der nach und nach ihre Lungenflü
gel verzehrt und, wenn ihm nicht gesteuert
wird, in Schwindsucht übergeht. Das beste
Mittel zur Herstellung der' Heilung ist der
Gebrauch von Hance's zusammengesehtem
Andorn - Syrup (o<>iiiiw»ii>j K.vi-ui« <>k
Iloreliounil), da« alte, aber wohlbewährte
Heilmittel. Es beseitig! auch böleu Ha«,
Heiserkeit, Luftröhrenast Entzünduug, Keuch>
husten und alle sonstigen Hals und Lungen-
Asjeklionen. Preis 25 und 50 Cents die
Flasche. Bei Seth S. Hanee, Nr. 103,
zu haben. (253-)
Ztz? " Ein nnaus horlicheö Husten
venilmmt man überall im Lande, ein Be
weis, daß Viele an Erkältung leiden nnd lei'
den werden, wenn sie dagegen nicht Etwas
thun. Das große Heilmittel Hance's zu
sammengesetzter Andorn Syrup (Oc»iti>o>iii'l
L)'i-»ii> e>k llnreliound) kurir: Husten und
alle sonstigen Hals- und Lungenleiden. Fri
sche Erkältungen hebt er olt in einem Tage,
alte Fälle oft in wenigen Tagen. Bei chro
nischen Affektionen nuo alten Leuten giebt eS
fast gar nichts Bessere«. Er wirkt auch bei
Kindern ausgezeichnet. Versucht eine Fla
sche und nehmt nichlS Anderes. Preis 25
und 50 Cents. Bei Seth S. Hance,
Nr. 103, W.-Baltimorestr., zu haben. (233-)
WA- HAlice'S
Extra kt reinigt das Blut und heilt Ikro
pheln, skrophnlöse Flüsse, krebsiße Flüsse,
Magenschwöche und alle au» unreinem Blute
entspringenden Leiden radikal. Hüstweh,
Rheumatismus, Neuralgie und Gicht lassen
sich nur durch das Blut wirksam beseitige»,
und Hance's Sassaparillen Extrakt ist die
Arznei, welche Das vollbringt. Prei» tzi
die Flasche. Bei Seth S. Hance, Nr.
108, West Baltimorestr., zu haben. (235-)
Wie genießt man da« L e
v e n 7—Niemand kann ohne Gesundheit sich
des Lebens freuen. Halte Dich um jsden
Preis gefund! Ein in großem Umfänge
herrschendes Leiden sind Leberbeschwerden.
Wie elend sind ihre Kopfweh, Ver
tauunaS-Unordnungen, Galligkeit, Magen
fäure, Verstopfung, Dyspepsie, Seitenschmer
zen, Herzklopsen und andere Pein sind ihre
Begleiter. Halte Dich durch Anwendung
von Hau ce'S s as sap arille n Pi l l ei»
von diesem Uebel frei! Tiefe Pillen hallen
vom Systeme alle Krankheiten fern. Unrei
ne« Blut läßt sich reinigen, Geschwüre,
wunde Stellen, Blüthen und andere Haut
ausschläge lassen sich entfernen, der Haut
kann ein klares und gesundes Ausgehen ver
liehen werden, wenn man die Pillen in lSe
brauch nimmt. Niemand mag mit seine»
Niereu Trubel bekommen. Mau wende die
Pilleu au. Sie wirken bei Frauenbefchwer
den wohlthätig; m der That giebt eS wenige
Lnden° welche diese Pillen nicht heilen oder
mindestens lindern. Somit sollten Alle,
welche sich Krankheit vom Leibe zu halten
wünsche», uie ohne eine Schachtel Hance'.
scher Sassaparillen - Pillen sein. Prei» 25
CeulS. Zu haben bei Seth S. H ance,
Nr. 108, West-Baltimorestraßt. (2ZZ-)

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