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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, February 03, 1893, Image 1

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Der Deutsche ssorresvlilldcut,
Raine. uns Rcatteu,
Südwest Ecke B.iltlmorc-Ztraße und Posl-L'sicc-L,.
Auhrgan^.
gz2!7,
goldene in-d jWei m' Äinlen- nnki en,
Stansuliren, Schmucksachen. Sllbcrwaarcn,Vronzcsigrcn,?pkrng>äscr?e.
Nr. 17, Norv-i,taw-Strake. . .H (>).
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eahe >llr.eaAcnue.
Norfolk Ttadt Obligationen,
(Obligationen zninNen werthe von je
uns
Vom l. Lltober tii.! salirt.
Am I. Qkiober zalilbar.
Zinse im April nnd iLktober zahlbar.
<!.iv>!lil - Anlage sur ?>'erir>'liunc>S- und oe!i!l)tlichc
"b" . l
Tic ">lki:< XXI Ii i: irp^Lir
<
Mcrmants'
Tiaal Maryland uns dicTtaVt Baltimore.
Kapital 81
Ntberschnsz am ZS. Te;br. B<> iL,.
LSir offcrtrcil zn lttt nnd anfgelan
fcnen Minsen
erstlittvotliclarische, in 20 Jahren
sättige, < prozentige Tilgungs
fonds-lSold-Lvligationen.
der
~Riversivc Park Van- b'otnpagnic
Ar. Tür >salvcrt-Tlraj;e,
<18) Pciliiuivie, Aid
Middendorf, Oliver & Co.,
Bankiers nnd Makler,
tKeqser-ebäuoe).
Nr. SIS, O st-Germ an-Ttraße,
Baltimore, Md.
-Mttgli-der der .Bltimorer LffeNen-Birle."'
Händler mit unijival- und andere Mi
tal-Rle rfter IN. ste auldilch
Walw. (et.Sl)
T. D. Hooper k Co..
Bankiers, M akler
Comn'.islions tjändler,
N v. L!Z, Ost lScrman - Str.,
Baltimore. Md.
Kmnmer K Gecker,
deutsches Lank-u. Wechfrl-Gkschäft,
Nr. South-Ttrasze.
Wechsel- und Credit-Briefe ans alle Theile
Tcntichland, dcr Tchwciz, Frankreich. Italien
Agenten
<sin-nnd Verlaus srcmder tycldsorte, sowie
Zn verkaufen:
eine beschrankle An?atl
tniisprozentigcr Obligatiouc
Scr
„Marhländer Stahl - Eompagnie.
Kapital und Zinsen garantirt on der
„Pcunslvaicr z,ai)l - Compagnie.'
Tie rimml au, odiic
t 7 outtistrabe^
ZZI fsjin's
Bllluerci,
VeL'air-?!oad. - Baltimore.
haben bei urphq
Europäische Kabel-Berichte.
H ci in bu r g , Februar. Tie drei
Seeleute des iintergegaiigeneu ncrivegischeii
Nollichijsz „Thekla" ans Phjiavetphia,
welche von der bätiilcheii Barle ..Herinani'."
cier'.itet wurden, nachdein sie cniietzllche
auf dein sluleiiden Falirzeuge aus
gestanden, und wie sie selbst ciiusesiaiideu
einen der durch das
'v'os betroffen worden war, geiödtei uud ver
zehrt ballen, um sich von dem Hungertode
Hiiiigeriode ;u retten, sind jetzi in
nnier einer Mordaiitlaize verhasiet ivorteu.
Der vcripeisic Matroj: war ein Holländer,
wahrend die Äiigctla>,leu '.'iorwcger sind.
Sie heiß? Anderson, und
jeu. Aevnilche Prozesse habe 'chou früher
stattgefunden, jedoch erinnert man Nch teines
deiaitiizen Falles, in welchem die Augette.ci
ic zur gezogen da esch>a>
jedesmal herausiieUie, dajz die des ötani
valismus beschuldigieu ihre Thal
in der äußersten '.'ioth uud uuicr lliiljiandcii
beaiugen, in welchem sie laiiin noch zurech
nungssahig ivaren. Allgeiiieiiics Äiiileid
herrichi hi'er für die llngliiclticheii, welche
noch sehr ichwach und kaum im blande sind,
zu'amuiciihaiigend zu rdeu.
Tie Vcrhasiung erfolgte auf Leranlassuni
des jchwediich.norwcgiichcn
in Hamburg, da das Peigeheu >u ueuirateii
(xcwäiierii untel der norwegiichen Flagge
voifiel. Tie iZ'efangeeii iverden l ach .'!or
wegeii ausgeliefert und dort prozeisirt wer
den.
Berti li, 2. Februar. ii Folge des
Plötzlich eiiigetreiei'.cn Thauweliers sind der
Rheni und seine ?icbenstllsse, der Neckar,
der die Lcojel u. s. >v. hoch auge
'chivolleu und die stachen Ufergelände Vieler
Flnsie stehen theiliveiie schon unter basier,
iizeils sind sie von gewatiigen lteberschiveni
miiiigen bedroht. Unterhalb Mannheim, an
dem Qiiifllik des Neckar in den Rhein, ha
ben sich gewaluge t>ismassci! aiifgenaiu, und
das auf dem rechlen gelegene
T orf ist fasi ganz unter Nasser
gesetzt, so daß die Bewohner fluchten muß
leu. Iu Hcilbronn, das
ebenfalls am Neckar liegi, isi die un
tere Siadl überschwemmt. Weitere beun
ruhigende Nachrichten über drohende Hoch
wassergefahr liegen vou der oberen Moiel,
aus Trier und Umgegend, aus dem Saar-
und Nahethal, sowie aus dem Maingebiet
vor.
Bebel's Wolkerkksliciui.
Berlin, Februar. Reichstag
benutzte der Sozlulisicnslih.er Bebel die
Beraihung über den des Minisieriums
des Innern, nm wieder eine Nothsiandsbe
batte vom Zaune zn brechen, schilderle
natürlich den herrschenden Nothstand in den
greltsie Farben und dabei ciiischlnpfle ihm
die Aeufzerung im werde
Alles anders sein, da würden ujchr mehr die
M äffen des BolkeS darben müsseu, wäh
rend eine kleine Minderheit in allen mögli
cheu Genüssen schwelge. Tiefe Bemcrluiig
brachte den Tnsseldorser Rechisaiiwall, Tr.
Bamem, Biitgtied des auf die
Beine, weicher eiwas 'Näheres über dieieii
Zukilnstssiaat von Hrn. Bebel wissen wollte.
Aus Nedensarlen, liichiS als Nedensarien,
sei dieser S:aat aufgebaut, in der Wirllich
lcii könne ein solches
nicht exislircn. Er schloß mit den an Bebel
genaueren Worten: Wie tvnnen Sie es
wagen, von dem sozialdeniolraiiichen Zu
zu sprechen, wenn Sie noch ilichi einmal im
Stande sind, Ihre Autorität der Berliner
Bäckergenosfciischast gegenüber aufrecht zu
erhallen!"
Berlin,?. Februar. Im Irrenhause
in Nielleben haben sich gestern abermals etil
Erkraninngs und ein Todesfall an der Cho
lera ereigne!. In Troiha kam ein neuer
zur Anzeige. In Kröllwitz er
der Cholera. Wie aus Hamburg gemeldet
wird, ist in der Neustadt wieder eine Wersau
an der Cholera erkrank.
Ter Besuch der neuen Seutschcu Kardinäle
Berlin, 2. Februar. — Tas Kaiserliche
Qber HofmarschaUaml trifft schon wieder
Aoiberciliuigeu zu einem (Laladiner, wel
ches zu der demnächfi zur Borsielluug
bei Hofe hier eintreffenden neucreirlen deut
scheu Kardinäle Fuislbifchos Tr. Kopp von
Breslau und Crzbischoj Tr. Kremciitz von
Köln vecansialtel werden soll. Wie ver
lautet, werden zu öie'eiil Tiuer eine An
zahl Mitglieder des Siaatöraihes Einla
dungen erhalten.
Allerlei aus Teutschland.
Berlin, S. Februar. Erst jetzt wird
aus Friedrichsruh bekannt, daß Fürst Bis
marck dort am Geburtstage des Kaisers
Wilhelm am letzten Freitag ein großes Di
ner gegeben hak, bei welchem der Fürst selbst
den Toast auf den Kaifer an brachte.
Kaiser Wilhelm reiste Heine nach Schle
sieii ab, um der Beisetzung des verstorbenen
Herzogs Biltor von Nanbor im Schlöffe
Nauden persönlich beizuwohnen.
In Breslau veruriachlen beschäfti
gungslose Arbeiter unter dem Einfluß der
von sozialistischen Agitatoren an sie gehaue
nen Hetzreden vor dem Rathkause emen
Tumuil, dem jedoch die Schutzinaniischaft
ra'ch ein (snde machte, indem sie die tobende
Schaar nach allen Richtungen zersprengte,
wobei eö nicht ohne eine Anzahl Berhafluu
gen abging.
Tie „Tägliche Rundschau, Zeitung für
unparteiliche 'Holitik," will fortan dem in
ihrem Tiiel ausgestellten Programm unver
brüchlich ireu bleiben. Sie will sich je.dive
der einseitigen 'Harteipolnik vollständig ein
schlagen uno in Zuluufr rein und ausfchtieß
lich als uiiparleiiich: Zeitung vor ihren
Lesern erscheinen uud nur für nationale Po
litik eintreten.
Einige Blätter annonciren eine neue
welche dem Interesse
der des Handels und Industrie
dienen zu wollen vorgiebt. In poliiisaieu
Fragen wird sie allerdings auch wieder iu
einzelne Paneigruppen zerjaUen.
In Sluttgarl hat ein Beteran der
teutschen Journalistik, Tr. jui. Otto Elben,
Chefredakteur des „Schwäbischen Mer
!urS," seine 70. GeburtSiag geseiert, aus
welchem Älaß ihm vou Rah' und Fern die
herziichsteu Mückivüniche gewidmet worden
sind.
Cbenfalls die siebzigste Wiederkehr ih
ieS Wiegensesics beging die in Wiesbaden
lebende Schrislstellerin und bekannte richte
riu Elise 80110, Berfasserin der „musitali
scheu Märchen " der „Erinnerungen an Fe
lix Meiidelssohn-Bartholdh" und e ner gro
ßen Anzahl anderer vielgeiesener Werke.
Tas altdinorische Schloß des Herrn
von GilgenhelMb in ißegieiungs
bezirk Oppeln, Schlesien) ist durch Feuer
zerstört wurden. Das schloß enthielt eine
große Sammlung sehr werlhvollei Alterthü
mer u. moderner Kunstwerke, welche läinml
tich dura> die Flammen zerstöri wordüi stud.
Der in <s>reiz, Reuß, verstorbene be
kannte Fabrikant Arnuid hat der iu
sciiicm das reiche Bermachiniß
von 1 Million Mark zn wohlthäiigeu
ken auSgcsetzl.
Iu Bamberg ist der Historiker Audr.
Haiipi und iu Hannover der seit
qeinüihslrank e Hosichau piel'er Gru
i:crt aus dem geschieden.
Iu Thurnau bei Kulmbach in Bayern
ist durch eine heilige Feuersbrunst eine ganze
Reihe Wohnhauier und WirthjchasiSgebäude
in Asche gelegt worden.
iu Mecklenburg wird
der Tod eines lugendgesplelen von Fritz
Reu'cr gemeldet, nämlich des Glasers Risch.
Feiner in die iu Reiner's „Ui de
iiv" mehrfach erwähnte Gielower Mühle
niedergebrannt.
Der Hanpt - Eollektor der braunschwei
gischen Landes - Lotterie, K')hlstock, hat sich
uach Berübung großartiger Tefraudaiionen
unsichtbar gemacht.
eingeschneites Torf.
W i e n, 2. Februar. Ein sechs Tage
anhaltender heftiger Schneesturm hat das in
enger Thalschlucht gelegene Tors Prilozje
bei Möllling in Krain förmlich unier der
Schneedecke begraben, so daß es unmöglich
ericheint, den Bewohnern desselben von
außerhalb zu Hülse zu kommen.
Pari s. 2. Febr. Ter „EauloiS" will
wissen, daß der Ezare.vitsch ungefähr zu
Liiern nach Frankreich kommen werde. Er
sei nur deshalb jetzi in Berlin gewesen, da
mit man seiner Reise nach Frankreich in
Teutschland nicht zu große politische Bedeu
tung beilege. ie russische Regierung wird
im Frühjahr ein Geschwader nach Frankreich
senden, ais Gegenbesuch des sranzösischen
GeichwaderS unier Admiral Gervais in
Krcufladt.
Baltimore, Md., Areituli, den :>. Februnr 1893.
Ter italienische Bankstandal Gerichtliche
Rom, Februar. —Cine Flugschrift,
welche die geriaulich: Belangung des Abge
ordneten Zerbi fordert, cirtulirie gestern in
der Kammer. '.!)iehrere Abgeordnete! , heiszt
es in der beirefseiiden Flugschrisl, här:en im
Znni IBvl bedeutende Geldsuiiiinen erhal
ten, um sür die Erneuerungen der Privile
gien von Banken zur Rotenausgabe zu
sliminen. linier diese TcpN'.irlcu habe
bi die größien Geldsuinuieu erhallen. Zvi
scheu 1888 und IBlk feien ihm 4<.>t1,000
ausbezahlt worden. Ter Gouverneur der
„Bauca Romana," Signor Taulongo. habe
außerdem eingestanden, daß er sür Zerbi die
Konen einer Rundreise durch Ztalien beinu
ten habe, damil derselbe das Publikum zu
Gunsten der Borlage beeinstune. hall
allgeniciu sür schiitdig. Tieser jcdoü'
erklärt, daß er jede gegen ihn eingeleucie gc
richiliche llnterjuchulig lräsligst uulersliil>c
werde, da nnr dadurch am Besten seine Un
schuld bewiesen werseu könne.
Ter Präsident der T-Pntirt-nkammcr
Biaiicheri kniidigie an, daß cec Staaioan
wall Aurin schon gestcru um die Erlaubniß
der Kammer zur gerichitlcheu Beriolgung
Zerbi's liachgesuchl habe. Tie Aiilnudi.inug
wurde SeiieiiS der wenigen aiiweiendeu
Tevuiineu uuler tiesstem eut
gege genommen. Ter Piäsldenl sugte hin
zu, daß das Gesuch des Staatsanwalts heute
dem Kammer-Ausschuß unierbreiiet werden
würde. Ter Ausschuß hat das besuch be
reiis bewilligt.
Zerbi ist ein Mitglied der Rechten und iu
seinem Berus Journalist. Im Jahre IBl>l
war er Seticiär jenes Aussti usjeS, welcher
über die Vorlagen sur Eriicnc'.ung derßank-
Püvilegien zu berathen halte. Gerüchte,
daß der Minisier eeS Innern, Signor
vncotera, verhasie: iverden würde, sind zahl
reich im Umlauf. Man glaubl, daß der Ber
hajisbesehl gegeii ihn be:eits ellasjeu wor
den isi.
Eine Turiner Zeitung schreibt, es fei
Gruud vorhandeu zur Annahnie, daß König
Humvert 4 Millionen zur Eiulösuiig
der an die „Banca und die .><a
tional-Bauk von Politikern ausgestellten
Wechsel aus seinem Piivalvermögeu beige
steuert hat.
„Corriere die Napoli" behauptet, Beweise
dasür iu Häuden zu haben, daß der Pre
mierminister GiolitU, der Haiidetsminister
und der F naiizminisier Grimaldi
uach der Wahl noch Checks zn
gewählrer Senatorcu gezogen haben. Tiese
Checks seien von der „Banca Romana" aus
bezahlt worden, und zwar habe Giolilli'ö
Eheck auf llv.ov, der z'avaca s ans w,O(iU
und der Grimaldi's ans Is,ot)ti ge
lautet.
„Popolo Romano" schreibt, daß Signor
Tanlougo erst kürzlich eine londoner Firma
beauftragt habe, für W,OOU,UO<> Lire Bank
uoleu herzustellen, und daß er mit diesem
Gelde das Tesizii der „Banca Romana" zu
decke gedachie.
ehemalige Mininer der öfteii'.liche Werke,
der jetzt wegen Annahme vo Geldern der
„Panamakanal - Gesellschaft" seiner Abnr
theilung entgegen lieht, hat sich entschlossen,
dem Journalisten Marione den Beirag der
Geldstrase und der Kosten, d-e diesem im
Jahre 1888 gelegeuilich eiliesßerleuniduiigS-
Prozeffes auferlegt worden waren, zurück zu
crstaiicn. Marioite hatte Baihaut beschul
digt, von der' „Panamakanal-Gesellschast"
Gelder angenommen zu haben, und war
daraufhin vou letzte wegen Verleumdung
vertlagt worden.' Baibani Halle sia> gegen
diese Beschuldigung euirüst! verwahr! und
die Sache vor Gericht gebracht, damit, nie
er sich äußerte, die Unbescholienheit seines
Charakters erwiesen ivurde.
Marione war zu einer Geldstrafe und in
die Kosten des Bersahrens veruilheilt ivor
de und halte außerdem 2v Tage im Ge
fängniß zu sitzen. Zu jener Zeit hatte sich
Baihaut iu der Zeiiung über de Unheils
spruch ausgelassen und erklär!, daß er dieser
sür eine so gewissenlosen Lügner uud Ver
leumder, wie Marioitc, bei Wenem nicht
hart genug sei.
Hr. Baihaut hat übrigens jetzt das Ami
als Präsident öes „Vereins zur Förderung
der Sittlichkeit" nieoeigelegt.
Paris, 2. Februar. —I der parla
mentarischen Uiilersuchliiigs-Commissioil er
stattete der Tepulirle Guillcinaiil, Mitglied
des mit Prüliliig der von den verschiedenen
Conirakloreii gemachten Profite betrauten
Aus dcm'cibeil ergab sich iu eriier Lmie die
Noihweiidigkeit einer weiteren Untersuchung.
Wie Hr. Gillemaut erklärte, müsse der
Commlssion vor Allem daran liegen, festzu
stellen, auf weiche Weise die Eoiilrakioren
der Gesellschaft den Nachweis geliefert hät
te über die Erfüllung der contrakilichen
Berpslichtuiigeu und womit sie den ganz
fabelhafi hohen Betrag ihres „Verdienstes"
von zusammen siebenundsiebenzig Millionen
zu rechtfertigen vermöchten. Nach Enlgegeii
ahme des Berichtes ertheilte die Commis
sion dem Unteraussquß die Weisung, 1
ihrer Arbeil weiter vorzugehen, nnd vertagte
sich alsdann.
Hobson srcigesprocheu
Paris, 2. Februar. Der wegen Un
terschlagung in Untersuchungshaft befindlich
gewesene Geschaftsleiier der „Angto-Amen
can-Bank," James H. Hobson, ist vor de
Assise prozessul und sceigesprochen worden.
Wie verlauiet, beabsiauigt Hobson nun eine
EiitlchädiguugSklage anznstreiige, da er 6
:>.'ioltale im MazaS - Geiängnisse ohne Zu
lassung vou Bürgschaft gesange geHalle
und Hill besonderer Strenge behandelt wor
den fei.
Paris, 2. Februar.— Tie Scheidung,
welche gestern ddivaid Parker Teacon ge
währ! wurde, ist das Resultat einer Schei
duugStlage, iveiche Frau Deacon gegen ih
ren Gauen in Paris anstreugie. Hr. Tea
con wird iu Kurzem mit seiner Tochter Gla
dhs nach Ainerlta abreisen.
t? i russisches Tors einaeäschcrt.
Feuersbiuust hat iu >iostoiv, .'irelsiiadt im
russischen GouvcrncmeniTambow, gewüihei.
Üliehrere der ungtüctUcheu Bewohner, die
sich nicht mehr rcchizeiiig rciien konnren,
haben in den Fiailimen ihre Tod gesun
den.
<!ine schlechte Z/ieinnng vo Gladstone'S
Potmt.
Wien, 2. Februar. Tie „Neue Freie
Presse" bezeichnet Eladsioue's irische Home-
Rule - Politik als deu ersten Schritt zur
Amerikanijirung ber ganzen politischen Con
stitution des britischen Reiches und giebt
ihrer Ueberzeugung Ausdruck, daß eine
solche Polin! uoihlveiidigec Weise Fiasko
machen mnsje.
Vrrmischtcs vom britischen Znselreich.
Tampser „i.'ucauia," ein Schive
sierschisf ber wurde heute im
Failsielö'scheii Schiffsbauhose zu Govan,
nahe Glasgow, vom Stapel gelassen. Tie
„Vucaina" ist ein Schiff von 13,V0 Tonnen
und auf die Beförderung von 45t) Paffagie
ren iu der ersten, 250 in der zweiten Kajüte,
und von 600 im Zwischendeck eingerichiel.
Tie Rheder-Kaii'mer ist zu ihrer iL. jähr
lichen Beriammluna zusamineiigetreien. ds
wurden zwei Beschlusse im Bezug aus de
Handelsverkehr mii den Ber. Siaaien un
terbreitet. In dem ersten wird die Exeku
tive ersucht, im Frühjahr eine Conserenz
einzuberufen, um die in Kraft befindlichen
mit den Ber. Staaten
einer Revision zu umerziehen. Iu dem
zweiten wird das „Board os Trade" ersucht,
den Abschluß einer Couveuliol: zwischen den
Vcr. Siaalen und Großbritannien herbeizn
sühren, durch welche dem Turchbrennen bri
tischer Matrosen in Hasenplätzen ber Ber.
Staaten vorgebeugt werden soll.
Prozesse.
Paris, l. Februar. Im Prozesse
gegen de Lesseps. Foniane, Coiiu u. Eisfel
lriig Hr. heule Abend ein
Argument zur Bertheidigung Cisfel's vor.
Er bezeichnete die Angabe, daß seiu Klieui
eiueu Profil voll 33,000,000 Francs aus
seinem Eonirakte mit der „Panama Gesell
schafl" gemacht habe, als eine Keiinzelch
iiung der gegenwärtigen surchlbaren Periode
der Verltuwduug, 1 welcher der Tenun
ziaur die vierte Mach: im geworden
sei.
Eine Prüfung der Rechnungen des Hrn.
Eissel habe ergeben, daß kein Vertrauens
brnch vorliege. Eissel übernahm, wie der
Anwalt ferner darlegre den Eoutralt, wel
cher viele Schwierigkeiten und Risikos in
volvirle, begann seine Arbeit ohne Zögern
und setzie dieselbe ener üsch fort, bis ihn die
Eompaguie ersuchte, das Werk einzustellen.
D>e Profile, sagie Hr. Wa.deck Rousseau,
seieu sehr problematisch. Er wird morgen
das Argument fortsetzen.
izt
„Ter schrelklichste der Schrecken."
P a r i ?, Tex., l. Februar. Als die
Nachricht, daß Henry Smiih, der Neger,
ivelcher vor ungefähr einer Woche die kleine
Mi>ule Vance vergewaltig:? nnd lödtele,
gestern Nachmittag ui Hope, Art., gefangen
worden sei, wurde die gcnne so aufge
regt, daß fäinmlüche Geschäsie geschloffe
wulden und die Bevölkerung sks auf die
Straßen begab. Viele hiesige Bürger be
gaben sich schon gestern Abeuo nach Tcxar
kana, um die Ankunsl der Beaiuteu mit dem
Mörder dort abzuwarten und zn scheu, daß
derselbe uicht eulwische. Telegraphische Au
srageu aus Nachbarslädteil laiigien masseii
h.ist hier an, nnd '."llle eiit'lelieu blos die
eine Frage, ivenu der Zug uiil dein
ihäier hier erwarte! ivurde. Tas Schick ai
Smith's war gestern Abend schon so gul,
wie besiegst!.
Eine Massenversammlung beschloß, ihn
bei seiner Ankunft nach oeui Schauplätze der
That zu uehiueu u d dort aus einem Schei
terhaufen zu ve:brennen. Heule Morgen
laugie eine Nachricht von Hope, Ark., h er
an, nach welcher Smith die That eingestän
de hat und auf dem Wege nach Terarkana
ist. Auch dort hatte sich eine große Me
Icheilmeiige auf dem Bahnhofe angesammelt
und suchte den Verbrecher dem zu
einreißen, doch nach langem Zureden Sel
lens der Beamten zersircule >ia> die Menge,
und der Zug konnte gegen 9 Uhr seine Reue
uach Paris sortsetzeu: derselbe wird gegeu
Mittag hier eiuiiessen. Wachen sind
verdoppelt, um woiuögtich euleu
such zu verhindern.
Teil'arka u a, Ark., t. Februar. —Eine
soebeu eingetroffene Tepesche vou Pario,
Tex., meldet, daß der Neger Heinh Smilh
um 1 Uhr Nachmittags aus einem Holziloße
verbrannt worden sei.
P a r i S, Tex., I. Februar.—Tie ermor
dete Mhrile Bauce ivar die Tochler eine
Polizisten, uud mith hatte sie durch Caudh
uach einem abgelegene geloctt, Ivo er
das haarsträubende Verbreaien verübte,
tliachdem er seine viehischeuOelusle besrictigi,
saßie er das Kind au beide Fuße ua riß
es buchstäblich in zwei Stücke. Er verbarg
die zcrstüclclleu Ueberreste unter cinem Hau
se Reisig, wo sie späicr gesunde wurden.
Unter solchen Umständen ist es kein Wun
der, daß die Volksivuth auf's Höchiie gegen
ihn entflammt war. Er würde schon in
Texarkana, aus dem Weg hieher, gclhnchi
worden sein, wenn sich luctst di- ihm von hier
entgegen gereisten Bürger ui's Mittel gelegt
und die Bevölkerung bewogeu hatten, ihn
seine Ercuelihal aus dem Schauplätze der
selben sühnen zu lasse. Tas
dahier wurde aus ganz shstemalische und ge
schasksmäßige Weiie vollzogen. Ueber lv.Oti
Perioiieu ivareii am Bahuhose versammeli.
als der Zug mir dem Bervrecher aulangle.
Tie Mitglieder des
zöge zwar ihre Revolver, legte jedol,
keine fonderliche an den Tag, von den
Wasseii Gebrauch zn machen. Sie waren
im Nu zur Seile geschoben, der Mob riß
dann den Mörder an einem ihm um deu
HalS gelegten Strick aus dem Waggon nnd
lrng lhil auf einem Breilergeriin durch die
Siadt, um ihn den Bürgern zu zeigen.
Auf offener Prairie, 30>> r'lards vom Bahn
Hose der „Texas.Pae!ficßahn," war ein
W Fuß hoher/ sechs Fuß im e mes
sender Holzstoß aufgeschichtet, und der Ver
brecher ivurde iuuittteu desfetbeu au cinem
Pfahle angebunden.
Ter wüthende Mob marterte ihn hier .'<o
Minuten lang und fügte ihm dualen zn,
wie sie wilde nicht rasfinirler hat
ten erfinden können. Gtühende Eisen wur
den ihm zuerst vou allen Seilen her in deu
Körper gestoßen, und seine <Lchmerzens
schreie schienen die Wnth leiuer cninienjchlei!
Peiniger nur noch mehr zu entflammen. Zu>
erst wurden ihm die Fuße verbrannt, lind
dann reichle man mit den glühenden Eisen
höher hinaus, bis das Gesicht erreicht war.
Endlich, nachdem der Gciiiarierle bereits
das Bewußtsein verloren halte, wurde der
Holzstoß mii itcrosiu geträutl und Saauien
kapseln der Baumwolie um Sunth her auf
gehäuft. Nachdem eine Fakel au dem Holz
bäuseu gelegt ivordeu war, stand derselbe im
Nu iu lichien Flammen, und in wenigen
Minuten war er, nebst dem Neger, verzehrt.
Kurlosttälciijäger schleppten alle Ueberrcste
weg, sogar die Asche.
Elkiche Personen behaupten, Smith habe
das Verbrechen aus Rache verübt, weil ihn
Bance, als er (Sniithj sich eines Tages be
trank, verhastet und mit dem Knüppel ver
hauen hatte. Vance ist vor Kummer über
den schrecklichen Tod seines Kindes anßer
sich, und jeine Frau liegt schwer krauk dar
nieder.
R i ch m o n d, Va., I. Februar.—Eine
Spezialepesche aus
Va., melde, daß vier Neger iu der letzlen
Montagö-Nachr zu Nichlands zwei weiße
Männer, Namens RaicUffe und Shortridge,
beraubten uno ermordei?. Tie Qpser
wohuten iu Buchauau-Eouiitti und waren
mit ihren Fuhrwerke nach Richiauds ge
koinmen, um Waaren cinzukauscn.
vier Neger wurden eingefange, gestanden
ihre Schuld ein uuo wurden geliinchi. Ueber
kW Personen aus Buchanan Eounty nah
men Antheil an dem Njnäigerichi.
Schon seine srnlicrc tSclirvte und sich
selbst.
New ?) ort, I. Febr. Ter
rige Koch Anlon Kepler, i Nr.
(Lldridgestraße, wohnhafi, welcher schon
srüher einmal unter einer ver
haslel wurde, verwuudele heuie Nachmittag
Frau Kaie Jäger iu ihrer Wohnung, Nr.
üil), Ost- Straße, durch zivei Revolver
schüsje iu den Arm und die luite Seile, und
schoß sich dann selbst eine >iugel iu die linke
BiUsi. Er verließ hierauf das Haus und
Polizisten verhaftet.
wird wahrscheinlich tödtli
chen Berlaus uehmen, und auch der Zustand
der Frau ist kritisch. Frau Jäger ist 28
Jahre all und es verlauiet, daß sie vor
ihrer Heiralh em Berhaitniß mir Keßler
hatte, dasselbe jedoch abbrach, um ihreu ge
genwärtlgen Gatten, eineu i.'ebesverstche
rungs-Aaenlen. zu ehelichen, öießler soll
seiidem beständig nach ihr gesucht haben.
Derselbe wurde vor vier . ahreu in hiesiger
Sladt wegen Ermordung eines Maunes
festgenommen, jedoch von der Corouers-
freigesprochen. Späier Halle er gericht-
Uche Schivierlgkellen mii zwei Frauenzini
mern in ging jedoch auch bei
dieser Gelegenheit strassrei aus.
Vermischte tclegraplnsche Tepesche.
des im ersten Grade schuldig be
funden.
Ter republikani'che Caukns der Gesetz
gebung von Nebraska noniinirie gestern
Abend Hru. lohu M. Thurston zum Buu.
desfenator.
Mehrere weitere Personen, einschließ
lich des Polizisten Patrick Keiinellt,, erkraul
leu gestern in New-lork am Typhus.
ln New-Aork bekannie sich Frau Ber
lba Laws gesteru einer Fälschung schuldig u.
wurde zu "zwei Jahren Zuchthaus vciur
theilt.
Andrew Carnegie besuchte gestern die
Stahlwerke zu Homestead und äußerte sich
besreudigt über die dort verrichtele Arbeit,
Uebrigen erklärt: er dl-AuSstchten der
amerilaiiischeu Eisen- uud Stahtittdustrie für
sehr düster.
Achlb. Jas. W. Wyaü, welcher unter
dem Präsidenten Cleoeland Buildesschatz
meister war, liegt m. seiner Wohnung zu
Ncrwaik, Conn., schwerkrank darnider.
Gouverneur Altgeld vou Illinois, wel
cher sich aus Gesundhettsrückschien eine
rtr-oche lang in Afheville, aufgehal
ten hat, reisie heute von dort nach Atlanta,
Ga., ab.
Nachrichten von Marshsield, Wisc.,
berichten, daß der Countyraih dort nächste
Woche zusammen kommen wird, um die
Bücher des Schatzmeisters Bower und des
'.')oung zu untersuchen;
Elsterer soll §5OOO und letzterer „zu
kurz" sein.
Major's dement ist der stärkste
zum Ausbessern von Porzellan, Glaswaa
ren, Meerschaum, Vajeu u. s. f. zu 15 und
25 Cents die Flasche. Bei allen Apothekern
oder per Post. Tie „M ajor Cemeut-
Compagnie" Stadt New-Aorl.
lsr-Gouvernenr Vishop von syio
in Ttervcn.
I a cks olivi l l e, Fla., I. Februar.
Bisl>ov von liegt iu
der lnesige seines Lohnes ichwer
kraut darnieder. .Er ist ui eineni compii
Wirten , Blasen- niid Nierenleiden be
lzaslet und wird in Aiit'ctiacht jeiues hohen
Alters (80 iäziverllch geneiei:. Er
ivar vom Januar IL7B bIS 1880
Gouverneur von und iauze Zah:c l
Ciuciunail ainäistg.
Ter
Ti> r o e, Pa., l. Februar. —Eiu ver
uiuikllch vou an>ielegies Feuer
zerstör:? heute sruk d>e Giegerei und '.vinsän
neiiivelkstätte der Firma Gebriider Äusti
Porter- Tie Ardeiier des Etalillssemeuts
waren gestern auögestanven. Perlust
vi>, Persichernng
Ea uto u, l. Febr. —Die Gebäude
der „'.lialioiiat in oeiieu sich
auch die Piauolabril vou Musser Co. be
sau?, leiste Äacht voUnändig durch
Feuer zernört. Ter Perlust wird ans
iW geimäl.'! u. ist blos zum Theil versichert.
>e Enistehuugöur'ache des FeuerS ist uube
kannt.
Po der P?e>!liistc Norivegeii's kom
me:'. Berichte über schr.'ctliche Quirine.
sürchtet, zähl.eiche FijcherbSole mir et
wa >'>( Fischern an: Pord, unicrgegaugen
sind.
Ter am Ii). Januar vou
Ea., und am IN. Januar von '>'orsolt, Ba.,
uach Barcelona, Spanien, uvgcganaene bri
l 'che Tampser „Pulcaii" wurde üt) ÄeUeii
von Malaga mit zusammengebrochen-r Ma
säiine angeirossen, lehnie jeooch alle Hiilfs
osserten ab, t>a man die Maschine binnen
iieu's uo lln'garn'? in der Bildung begris
sen. Preis rassiuirien Petroleums ist
iiisolge dessen bereits etwas gestiegen.
Ter Perlusl des Mcuquis de Pamisse-
Passis, dessen P>ohnung in Paris am
stag von Tieben ausgeplündert wuide, die
sich sür Polizeibeainie ausgaben, beläusl sich
aus Francs.
mit GolS beladene Wagen
sind vou ach Petersburg unter
wegs. Eine starke Äililäreskorte begleitet
de. Goldtransvori.
Lchnittwaaren im „Löwen-Laven."
.'ir. 19,
sladl Baltimore.
H o ch z c i t S - F e -erl i a> kct t e
In der deutsche evangelischen St. Ä'aithcii-
Kirch: au der Fayetieiiraße, nahe Central
Avenue, schloß geilern Abend um 8 Uhr eiu
junges, glückliches Braurvaar den ehelichen
trauie Hru. Heriila den Hnlss-
Sikretär des !:>ir.
!," mit Frl. Elisabeth Rutsch, Tochter vou
Job. G. Rutsch vou Hr. TaUaS
strasze, wobei Hr. Zoti. Lorenz ud Frl.
Maggie Türk als Trauzeuge sungirleu.
Als „Ushers" dienten die HH. Friedrich
Zchaas, Heinrich G. Eruiiewalc>, Wilhelm
lKudeuins uno Friedrich I. Sirvhlein. Ta
das Brautpaar als aktive 'iitgtieder zum
der St. Matthäi Xirche gehört,
erachtete es der Chor als seine Pslicht, die
Trauungöseicr durch deu Bortrag der beiden
.'/err, >!i!i T exier <Snade' zu verherrliclie.
Hach der Trauung empstngen die Denver
mähl'eu tieiFluckivuiüchc zatitreicherFreuute
uns iiahmeu au eluem splendideu Festmatile
in Nr. Theil, bei
dem vou deu eingeladenen Hochze tsgästeu
manches Glas aus das (Mick und Wohler
gehen desselben geteeit wurde. Eine große
Riiza!il ltieils nützlicher, theils Luxusgeizeii
stüiide war vou den vielen Freunde und
Bekannten des jungen Ehepaars eiügelau
sen. Unter deu Anwejenden besandeii sich
außer de Elieru des Braiupaares Joseph
und Frau, loh G. Jülich und Frau,
sowie das Tiretivrium des Bau
Vereins Nr. i" uno Andere.
Eine Stunde vorher traute Pastor Ed.
Huber m seinem Ecke der Een
iral-Aveuue und Fapcuesiraize, eiu anderes
iniiges Brautpaar. Hr. latob Bitzihum,
Buchhalter bei der Firma Krast Wucox,
Ichloß uiil Frl. Anna E. Hocheder deu ehe
lichen Bund sür's wobei Frau Frie
dericke Pitzihuiii uud Frl. Marie Hocheder
als Trau,eugeu suiigirten. Ten Neuver
mählten wurden lii ihrem künsiigeu Heuu
'.> ir. It;.>S, von ihren zahlrei
che Freunden und Bekannien nicht allein
die herzlichsten Glückwüinche, sondtrn auch
sinuige und zum Theil rechi wenhvolle Ge
'chenie dargebracht. au'gehobener
Tasel sand ein höchst gemüthliches Tanz
lräuzcheu stau, das erst am sruheu 'vicrgeu
sein Ende erreichie.
lii der kaiholischeu St. MichaelS-
Äirche, der B.'ots uud
lichen Bund su 's Nach der Traunng
sand in Nr. Fairmouut Avenue, eine
sröhliche Hochzeilsseier stall, bei welcher es
außer eiuem belitaien Souper auch eiu ge
müthliches Tanzkranzchen gab. Tem lun
gen Paare ivurde rou seinen zahlreichen
Freuude und Bekannien außer den herz
lichsten Glückwünschen eine Menge kostbarer
Geheule dargebracht.
Eine doppelte Geburtstags
feier. — Tie HH. Philipp uud Lorenz
Noseiidale, die jnngsten Sohne des wohl
bekannten uud allgemein geachteten Mobel
iabrilauteii Hy. Roienoale, sen., feierten
gestern in der elterlichen Woknnng, Nr.-l,
Nord Front'straße. ih: resp. Wiegen
sest, aus welcheni Anlaß den beiden Ge
burtstagskindern von Nah' uud Fern die
herzlichi-en Gratulationen nebst einer Fülle
prächtiger Geschenke dargebracht winden.
Bei liistrumeinal- und Pokalvorirägeii und
munteren scherzen, ivie einem stolien Tauz
lränzcheii unierhielten sich die 'elir zahlreich
erschieueiien Gäiie, denen ein seiner Imbiß
kredenzt wurde, einige Stunden in der sröh
l'.aisteil Wenc.
Tie Küche stand unter Aussicht der Frau
Susanne Noseudale uno ihrer Nichie
gie Bibelhauier und Frau Franziska Bach.
Unter den Anwesenden besandeii sich die El
lern und Geschiviüer der Geburtstagskinder.
Georg Noiendate, Frau Katie Balenim,
Georg Turbeck und Hrn. nnd
Gatt!, Frank Bibelhauier nebst Gat
tin nnd Kindern, Eonrad Wege und Frau,
tiarl Uiid Gattin, Eonrao Kechler, Ed.
Eaihniiier, Thos. Lorz, die Fris.
und Lizzie Teubert, Frl. Emilie Green,
Frau 'viioebrand, Jakob Ott, die Geschwi
ster Schrön. Alois Nosendale, Georg Aoien
dale, lun., Zoiepb Rnell u. A. Tie Tanz
!>'Nk lieferte das Ii est er der HH. Arthur
Hervel und W. Schilling.
Dy'MjM
ist jene? Elend, das man erfährr, wenn
man plötzlich gewahr wird, daß man ein
diabolisches Arrangement genannt
B^agen—besitzt. Nicht zwei Dyspepsien
haben dieselben verlalifenden Symptome,
aber wo auch immer Dyspepsie eintritt,
die zu Grunde liegende Ursache
ist die Leber,
nnd ein Ding ist gewiß, nicht einer wird
ein Dyspepliker bleiben, wer
verbessert die
VI/.H sMagen - Säure,
treibt schlechte
hilft er der Leber sunktio
nireu, und alle körperli
chen Leiden werden
verschwinden.
Maskenball ves „Frohsinns.^
Prin; Varnevat bei dem „Froftsinn. —^in
hübsches Mastenscst. Zahlreicher Be
such. Prrisverlhcilnng.
Ter lunige Prinz Karneval, der mit sröh
lichcm Scl>elteugekiingel iu Baltimore er
schienen nnd hier lein Hauptquartier au'ge
schlagen, kann sich nicht darüber beklagen,
daß ihm niml von allen seilen die
gnngeu, die seiner guten !l!aune nur zuträg
lich sind, reichlich und willig dargebracht
werden.
Gestern hatte der Prinz wieder ein statt
liches, närrisches Heergefolge um sich ver
jammeli. Es waren die lebenslustigen
Marren nnd Rärrinnc des „FrohnniiS."
dessen Rainen ja eigenilich ichon andeuiet,
daß sich ieuie stelS m rosigsiei
befiilden und es um w mehr lein
müssen, wenn sie sich, wie gestern, zum sroh
licheii Äiaskcnseste in der „tKermaiüa-
Halle" zusammenfinden.
Schon kurz nach 8 Uhr begannen sich
die Maeken einzustellen und wurden vou
dem als ipaiiische Muskeuere gekleidele
Cmpsaiigs-Coinite, bestehend ans den HV-
C. .'iiiton Bosse!! nnd F. May, in
den Saal geleiiet, der kaum Platz genug
bot für die große sich drängende und auf
unb abwägende Menge von Ma?ten.
Gegen t Uhr haue der seineu Anfang
genoinincn und zwar mit einem das Eriche:
nen des Prinzen Carneval tarstelleuden
T iblean. Tas Bild zeig'.e das Wappen der
Ber. Staaten, weläles plötzlich veijchwanS,
und ein Ricseli di elicnnen ließ, ans wel
chem Prinz Earneval. Hr. Panl Herblt, ent-
Ilieg, der sodann mii der van der her
sich nahenden Prinzessin Eavneval, Äia.iha
einen Umzng ourch deu Saal hicli,
gefolgt von den HH. >'oh. Hartinann, Gnu.
Kloii, Fritz Gesteivitz Uild ivelche
bei dem Tabteau die Länder Tcnischland,
Frankreich, England uud darge
siellt halteii.
Hr. Georg Heiivitz hatte dieses Tableau
geleitet, ebenso wie ein anderes, den „Froh
sinn" darstellendes, das im des
Abends vorgesnhü wurde. Tieses BUd
bot, als der Borhang sich hob, einen
aus eine geivatiige Eidlnget, über welcher
sich das Wappen zeigle, zu
dessen beiden leiten, als alte Frauen ge
kleidet, dle Fils. Carrie Albrechi un? Aniiie
Borchers siandeu. Wie aus ein Zanberworl
Verschivand die Erdkugel, das kappen
verwandelte sich n ein'.'iarreii
wappeu, dort Ivo die E'.dlugel geweieu, be
ineltic man eine hübsche Gruppe, deu
„Frohnnu" als Fee uiil der -niarie
Thomas, und dieser zu Füßeu zivei andere
Fee'u, Emilie >?.criba no Anna Psiiier,
während gleichzeilig von verteile her .als
alle Weiber geticideie Tänzerinnen, Beriha
Kaue Borchero, Bertha Borchels,
Heiltet uuo
d>c sich nährend des Tanzes in Harletinei
leu venvaildeUeu. Tieies, wie auch das
erste Tableau sandeu reichen Benall.
Tie unter denen nameuitich das
schönere Gesmlecht höchst zahlreich verireteu
war. vergiiligteu sich uliierdesseu im <5 aale.
Ta sah man u. A. vier reizende „Bausiich
chen." Katie Tenveri, jtaile Trögler,
Tenbert uno Strehleni, „Fliihtings
botichast' Frau Krauß, emen „verUeble,!
loh. Melzer, eine emsig arbeitende
„Flachshechlerin" Kodner, einen ,<Hüh
nerhändler" Frldoilii >iaiier, eine „iiöiiigiu
der Atverde Phillip-?, einen „.Uidi
aner" Ernst Schlutter, eiu hübsches „Wald
mädcheu" :N>ari) Weber, eiiie reizeilde „'pa
nische Tamvouriulänzerin" Therese ui
mer, eine sür Ordnung (?) sorge, de Abihei
lung „Polizei" H. I. Rau, C". Wie
dciiiauu, M. Beck uiio R. Spanier, ein
„Wickeltind" Aniiie <-achö, eine ..Geslngel
händleiin" Kate Tlddentopp u. A.
Biel Autseheu erregte eine Gruppe Reger
und Regcrluueu au? eiuer Bauiiilvotien-
Ptanlage, welche bei ihrer Arbeü auch jao
iiche Weisen sangen. Tie Gruppe ivurde
dargestelli von Klara L. >-:chätei, i>ari>e
Weaver, Mallie Schaler, !r'izzie :uiiih.
Man Ailiilson. Ka:l Weaver und I.
Bier „Roriidrcicherliiiien," Schapei,
Schaper, ü.'ia Schaper nuo I>.>lig.
iiappaus, waren ebenfalls emsig bei der A'.
beii, gerade so wie em .jüdisches Schueider-
Trio," F. Kantner, <). Wagner und loh.
Tiltmann.
Als Preisrichter fuiigirten die HH.
Schneider, R. Wallenicheid:. H. Rippel,
W. F. Affan. R. T. 80ß inid L. r'. Schil
ling, uno erkaunien die folgendeii Preiie zu:
1. Preis für die schönste Tamc Mäste,
Schmuckkusicu, „Prinzeß Ärghle,' Frau A.
Bessert.
2. Preis sür die schönste Tamen - NiaSke,
goldener Ring, „Frühlingsboiichafi," <)rau
olisabeih Krauß,
Pleis sür beiie Tamen Charaiier Biaske,
Alvum, „iiöuigiu der Musik," Alveroe Phi
lipps.
Preis für beste Herren-dharakler-Masle,
Standuhr, „Hühuer-Händler," F Kaiser.
Preis ?ür beste komilche Tauien-:'Raskc,
Opernglas, „Wickelkind," Annie Sachs.
Preis für beste komische Herreu-Maoke,
Rauchservice, „verliebter Rotar," Wilhelm
Melzer.
1. Grupven-Preis, Kiste Wein, „Banm
wollen Plaulage."
2. Gruppen-Preis. Kiste Wein, „Königin
Bertha uud vier Fee'u," Villie Stoll, >ilara
Stoll, Julie Veiringer, Minnie Healh und
2)iaggie Arndt.
Z. (sruppcii'Preiö, Kiste Wein, „Schnei
derei."
Bon befreundeten Vereinen waren erschie
nen zahlreiche Beilreier der „Harmonie,"
des „Arbeiter MäüuerchorS," des „Germa
uia Männeraio'.s," des Pu>
u. a. Ter „Arion" kam
i jedes m>! eine'- närri
scheii geichniuckl. Wahrend des der
Temasl iuug solgeudeu Balles sorgle das
als ipaiiische Pniizeu erschienene, aus den
HH. I. Silber, H. Mergehenn, F. Gump
maiin und S. .'lsseiibriiniier bestehende Co
mite für Ordnung.
Tas Äriaugeincnis-domite, dem der lür
folg des Festes zumeist zu verdauten, bilde
ien die a>s arabuche Drinzeii erichienenen
HH. Eniil Maliheis, W. Klapproih und Ä.
lehnen. Hr. E. Re-dhardt servirte nin
Milieiiiacht ein schmackhasles Sonper und
kredenzte sür die Tnrstigen auch schäumen
des Raß aus Sonimcifeld's Brauerei.
Ter „i! ocu st-P 0i n t-Äi änne rcho r"
zollle gestern Abend dem Prinzeii Carneval
seinen Tribu! uiid machie ihm, was Witz
und Humor anbeiai'gi, alle Chre. der
festlich geschinüctleii „Eiiilracht-HaUe" hallen
sich die MilgUeder zuiamiueu gefuiiden, NiN
ihren diesjährige Mastenball in gebühren
der Weife zu fe-erii. Ein Blick in den aal
genügte, um zu fehen, daß ihnen Tas im
lvahrueu Liune des Wortes gelungen war.
Tas Empfangs - Comiie bestand ans reu
HH. Bär, Hans Tietnch u. Fritz Fre
ier; das Tauz-Cllinile aus deu HH. H. Rie
maun, Karl Schilter und loh. Bär.
Um I l Uhr war die Temastirung, und die
HH. Auloii Bohu, Georg Reumaii nnd I.
Ellerbrock, welche als Schiedsrichier fung:r
ien, vertheilten die zwölf Piene folgender
maßeu: — l. „Fisa erin,"
Frl. Gertrud Fiirchlenichl; 2. „Königin der
Nacht," Frl. Kaue FriNchel; 3. „Rieder
läno-riii," Frl. Maggie Teuninger; t.
„Kinderwärierlli," Hans Tieirich: 5.
„Harzer Bäuerin," Frl. i.'i:zie
.yerreiimasken: I. „spanischer Ritter," F.
Fürchieniau; 2. „deuücher Bauer," R.
felhoiz; 3. „deutscher Michel," I. Schaum;
-l. „Bowerh ' Bum," Ehas. Johnson; 5.
„deutsche Einwanderer," Ewin Gerwitz und
Frau Schmincke; l. GruppeiipreiS. „India
ner" loh. Tiisold nebsi Fran und Kind:
2. „schwäbiiche Bäuermneu" Elisabeth
Schmidt und Marie Bremer. Zugegen wa
ren ber „FaiNj-QuecuS-Pleauire-Club" und
der „Bright-Slar Pleamre Club." An der
Bar waren Eeorg Hercht und Fr. Klnnck
lhäiig. Tie verschiedenen ii irugen
sranzösische Kürassier - Uniformen. Prof.
Mühlyailseil's Kapelle conzeriirle. Tas
Arrangeinents-Coinite bestand aus deu Hv.
H. Riemanli, Karl Rusch, Karl Schiller und
Johann Meier.
Der „T h a lia - M äliner ch 0 r"
überreichle vorgestern seinem beliebien akii
ven MitgliedeHeinrich Schiriner ans Anlaß
seiner kürzlich gefeierten silberne.i Hochzeil
ein werihvolles Thee-Service.
Ter „A rbe i! e r-M ännerch 0r" hat
gestern Abend in der der Gesangsprobe fol
genden Gejchäflssttzuiig, in welcher Präsi
dent F. Scheidt deu Borsitz fübrie, eiu aitl
ves uud eiu passives Ainglied aufaeuom
meu. Einiadungeu waren eingegangen zu
den von dem „Thalia - Männeiaior" und
„Unkel Bräsig - Be:een" zu veianstaliendeu
Festlichkeiten. Mit Bedauern vernahmen
die Mitglieder die Kunde vou dem Ableben
ihrer passiven Mitglieder, der HH. Gottfried
Carle uud Sebastian Helldörse^
G e Ii e r a l-V e r s a lii mlling des
„G e r m a n i a - M ä n n e r ch o r s."
In der unter Vorsitz des Präsidenten R.
Wattenscbeidl gestern Abend abgehaltenen
General Versammlung des ..Germania
iNiännerchors" erstatte!? der ster
A. Schilling Bericht über das verflossene
halbe
Tie E iinahinen betrugen während des
selben bis zum 3l.Tez. 189-" die
'Ausgaben stellten sich aus 5t>700.2-l, sodaß
eiiischlieizlich des am l. !k5>1.6.', betra
genden KasscilbestandeS i Kasse
verbleiben. Der Netto - Gewinn beträgt
Die Zahl der Mitglieder ist 480.
Tie HH. R. M. Roiher, Karl Struth und
H. Wiemann wurden aiS RevisionS
c>oiite erwähl!. Für den Maskenball wur
de weitere §lOO verwilligl, sodaß dem Eo
mi:c jetzt zur Bersügung stehen.
Der „A r i o n" hat in seine: gestern
abgehaltenen Geschäftssitzung unter Borny
des Präsidenten Adam Dietrich zwei passive
Mitglieder aufgenommen. Ein Einla
dungsschreiben des „Aurora Mäuner-Ge
sangvercliiö" aus Ncwark, N.-1., zu dem
hemc stattfiiidenden Maskenballe wuide mit
Tank entgegen genommen und beschlossen,
den Verein, sowie de ..Ternsche
kranz von Broottiiii" z dem am !>. Februar
sta.lsindendeii Maskenseste des „Arion" ein
zuladen.
Tie erst eGesa in m tp robe für die
„E oluin b n s - ant a i e," welche bei
Gelegenheit des In'ilänms des „Peabodi,-
Conservaiorinins" nochmals ausgesnhrt we.
den soll, findet am 10, Februar palt, und
Hai das Tirckio.ium des „Geruiania-Män
uerchorS" fnr die Probe desseuHalle zur Ber
siiguiig gestellt.
Die erste humoristische A beud
Unter h a 11 uli g der „S ch t araffi a"
fand gestern Abend in der „Earroll-Halle"
statt uiid boi deu zahlreich anweieiiden
o'ästeii eincu höchst geiiiißreiche Abend.
Ter och junge Berein erzielte durch
die eralle und auch äußerst knmive'.-
stäiidige .lussiihrniig des mit gutem Ge
jchmack zusammengestellten Programines
einen Erfolg in jedweder Richtung. ie
Mitglieder und Gäste wurden vom Prän
deinen in einer von Witz nd Humor spru
delnden Ansprache willkommen geheißen.
Hieraus Pros. Feldmanii's
ster eine au weiche sich eiu Pro
log, vorgettageu von Hru. S. Rosenberg,
anschloß.
Mii der drillen Nummer des Programms
iral der Humor in seine Nechte ein; Hr.
Bohn erndieie sür die Ptrionifizirung des
„Salon-Einils," sowie die recht launige
Couplets „es war zum Schreien" nnd „wenn
die Schwalbe wieder kommen" reiben Bei
satt. Nichi minder gnt war „<c!i icr vo
unsere und kommt." gesun
geu von Hru. Emil Abraham, lieber alles
Erwarlcn gnt fielen aber die .Bicriludieil"
des Hrn. Specht ans, der auch mit iciiiem
und Ehe" und „langsam wline und
lactieu" die LachinuSlelu sortivahrend iu Be
wegung hiell.
Nach Riiigleben's „Eiselwalzer" des Pro?.
Feldmann'iaseii Orchesters kam eine einak
tige Posse „nette Mieiher" zur Aii'sührung.
Zum Vicewirlh und Schuhniacher „Vainp
recht" Hr. C. porn) tomnii der Schauspie
ler „Schnabel" (Hr. E. Abraham), um zur
Zeit der WohuuiigSuoih ein s'og>s zu m>c
iheu. Ter Wirih ivill alürllch mit sem
Kuüstjüuger, der ja doch nicht bezahlt,
Nichts zu thun haben, uud Scisnabet vcr
sällt aus die Idee, sich zu rächen: er tarilirt
zuerst als eiu Tlustuiäochcn, dann als ei
Hanoelsjude, schließlich als ein
Major die tasten, ivelclie delii Biccwirlh er
wacuien, und erlebt zum Schluß die o>eug
ihnuiig, daß er als Schauspieler mit Hano
liiiieu die Wohnung erhall. An diese Posse
schloß sich ein Tanzlränzchcn.
seiner gestrigen .'lbendunterhaltuiig,
bei ivelcher die Auivesendeii die Alltags-
Sorgen zu Hause ließen und sich durch ein
hcrzhasles Stückchen Humor iu eine gc
iiiülhliche Sliiumuug uersetzten, hat der
Berein eine guieu Anfang gemachl, und
dem aus deu HH. E. Horn, ilskar Brau
müUer und S. Roieuberg besicheuden Ai
raiigcmeulS - Comite, sowie allen Mitwir
lendeii Hl die gebührende Aiieilennllng
nicht zil versagen.
Tas beste Mittel
fnr
Husten,
ErkältuM,
Heiserkeit,
Influenza.
Halsschmerzen.
TieseS ! New-.>)otk, li. April'9^.
Hr. E. N. Crittcnton:
wunderbare Geehrter Herr! Ein
Glied meiner Familie hat
y.. . , seil den letzten i'icr Wochen
cinem heftigen und un
angenehme Husten gelit
ten, welcher in der Gegend
der Brust und am Rücken
große S ch merzen nebst
F-iuNrn Schlaflosigkeit verntsachle.
lch habe viele gnt einpsoh
kcnc Mi.tel gebraucht, so
unv wohl innerlich, wie är'ßer-
lich. Schließlich ließ ich
eine Flasche IhresHeilmit-
Erkältun- tels, Halc'S Hanrq, koiil-
inen uud nachdem ich eine
Flasche gebraucht hatte,
gen, hörte der Husten zu meiner
Freude und Erstaunen aus.
Ls hatte eine magische
wenn Wirkung.
— Schicken Sie mir gefäl
ligst noch :! Flaschen nebst
einmal Rechnung, da ich denke, es
' sollte in jeder Familie vor
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lhr ergebenster
wird Josepl Ckristadora,
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—' hound and Tar wird von
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ßen Fla s ch e n sind ver
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und N achahmu llgen.
Fragt nach Hale's
Honey osöorchound and
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deres.
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Haushalt
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werden. N U.
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