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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, March 22, 1893, Image 3

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Ncrlengt-Anzeigen
nnd Mädchen.
eine Köchin in einer kleinen .^a
i
' ein )iwerlässiqes M'idchen sür a?-
xcn ! A. (Z. Smith, Nr. 4:t, Norv-Wolssras,c
<.o>
-
sür HauSarl'eil, Nachzusrazen in Sir- >"7.
Viord-Vftarlcsstrane. >K3 7<l>
lein Waschen: guter Lohn. in !>!r,
Ü2LN. Utam-Placc, >!!! 7D>
Sir, c> ivattimolkstradk
< 7)
um ein Kindel
''"" L ..
' Machen süir die^all-
Ä?trktlNAi ! NachÄr^q^N^
! klcine i>amüie /kein Waschen,
eisr -cn in l! ?'.> <><!>
' ' .>'! :den! da eine sür die
kleine Familie i i,utcr Lohn Ziachjujragcn in Sir.
?23. ZSest-Aavetteslratzc. >6!>>
. "deutsches Mädchen sür e-
>i,ähnliche Hausarbeit! guter
Lohn und sine Behandlung. Siachzusragen in Sir.
107,
gcin. Siochjuiragcn in Sir. I?.
niilie. Guter i,'°hn. Siachzusragen in Sir. 14 t, Siors
viayftrak
gerin, die Willens ist. mit nach
i>>"s>r, Il t'.LScsl-?i?an>,lcilrai'.c. Ädcnd?^wi
schen ti und t> Mjr.
eine perselte deuljche Kock u-,
V""
viorilr. ' (litj VI
'e n diu s SrmitNjiinmtr^alS
S!orv-vi.w
„raftc. !'.d!>i
w einer kleine ftaiuUie. von
welcher guler Lohn und anstän
dige Behandlung zugesichert wird, zwei Sliudchcn, ei
ne<' alö vn? andere als Kindermädchen
dauernde bleuen sur gute Mädchen, siachzusragen ln
lir- 21 Wesl-2U lratzc, nahe Cyarlcsstraize.
(!6 7<! .
- ein ordentliches Mädchen s>>r die
HauSarocil. Siachzusraqen tti Sir.
2 <27,, Qii-Valtlmortilrave. (;!?>-.<))
,„>4-. eine Äöchln in einer Nklnen a
mitten ro-, .^iu-r^d
lt cn, Auswärlcrin, Kindermädchen. HauSlwilerin, so
wie Mann und >srau auj'S Land. Stahercs rri Sir.
44. Zaraloaa, obervalb Euiawsiraüe
Männer nna Knavcn.
,..<> ~, , kin dciitschcr Jiinq?, der Liw hat,
die Bäclcrei zu erlernen. Siach
ziisrageii in Sir. Zs cacst.rsirasic.
. ein lediger Lchneidergehiilse. Zu
burg-, nahe (ZharleSstroßc.
ein junger Mann, um in einem
. -alon zu arbeiten. Siachjimagen
in Sir. 42. !wtst-valvcstraslc. <>
cin AuswäNer. S.'achzusiagen l>ei
A<?rllrNHr Karl Schneider. Nr. tl, Norv-
Gutastrak>c.
i ~ ein guter Bäcker als zweite,?and,
. nach Uhr Morgens
- cm Bäcker als zweite oder dritte
Norv-Arttngton-Ävciiuc.
... , ein Buschelmann bei Wui. Holl.
Valtiiiiorcsirnfi--
drei erster Masse sür
seine und vier Ba
slerS." Siachzusrazcn in Sir. tU4O, Stord-Wols
— "n Brod- und lZakes-Bäcker als
. erste Hand, sowie ein Bäcker als
dritte Hand. Siachzusragen dei Johann Schramm,
vurtis' a>>. 20,H-!vatiiorc.
~ t . ein >zunge. um die Bäckerei zu er
Nachzufragen in Vir. 4". Nlaki,tras,e (vi,-!
. ein thätiger Lunge, um in einem
. Salon zu Helsen. Nachzutragen
?Zchwln'- Halle, Nr. 7U7 und 7VS. Lsl Pr-,
s-raj.c.
ein <Ärobschmied. Siachzusragen
.,n Nr. 21. Wal-r-^lrak,.
Südwest-Ecke vom -Viarsh-Market-Svace. (-)
ein junger Wiann sür .vauSaibeit. Zu
melden vci H. HorlamuS. 5ir.1.1.,.
Garrison,rasic.
l ein Junge, der gut Teutscv und
Äerrannl . Englisch spricht, icien und Ichrei
d?n kann, sür Siachzusragen in der x-
Vicsc tvlattc. >
Verlangt im Allgemeinen.
. ein Mann und Frau, um aus^S
Nr.Tud tavstrl>kc-
?lrvcis - S!a<t,we>s<,e - Nnr-a.
..Te'utscven welche deutsche
Handiverker, ArdeNer und Denjldoten zu veschaiNqen
wünschen, wollen sich V"sönlich oder >" Irankirlcu
ricscn an den Aqenten der Ge,ellschast, )otan T.
Mcncr. i'cr. .ZI!,
LtellensGesttche.
>. . Ein deutscher Mann mit guter
welcher eine gut
vand schreibt und Englisch versteht, sucht irgend
welche Beschastiguiig; auch ttra>!kn-Sposttn^od a^-Z
An;eiqen.-Zu vermiethen.
Zu vcrmietuen.
?,, Ta scr „SckiiiNenparr" a der Belair-
ebst tcvällckitttcn erheblich sür
sur l>cslii>t- Taac bc
lca werden. Wegen Näherem wende man sich an
t?-. llingcr - Bruder, Lchüyenpark," Belalr-
Road. (Fcbr,l-t Arr.ls,Di,To,Sa>
An;eiflen.
Zu vcrkaufen Z^Wlio^
Brozent'ei sür irgend ein Geschäft geeignet. Man
adremre: W. !v ." Exvedition diese Blatte.
ti 7U,
?!r. >l<2>. Büreaustunden: II
viS Illir- Bitte, spicken Sie Zhre Adresse. (UU-72)
lü^kaufen
S lausen ein neues s-chS Zimmer cnlhal
lcndcS HauS unt am
Zu verkaufen
Ulorc-<ko. ' <7-72)
Pianino,
Y VV7? ritt Vargain.
'
(t>7 ) Nr.!. Siord-EharleüstraKe.
rinc Mson - z)amlin'schc
rg e t
>, Eine excellente große Mason-Ham
? ? U ? rtlel mit iechs Registern, mas-
R. .'ery .i! Tob,
1 Nr.Nord-Charlcsstrröe.
-iZ inonatlich,
s<hilkcrinA'sches Piano.
'
Au verkäs
IlN'erkauscn:^^^^^
li."'.' "tÄ-)"'
Have Tic ci .Oaus zu Vermietyen
oder n verkaufen k
" Man wende'sicki wegen Bedinüungeii u. s. w. müad-
.P. !?l ?onip.,
Ecke JaltunorcmaLc ua PoL-Oiflct-Aocaue.
t
ycqen die ver- U
schieoenen Leiden der Lunge und Kehl, L
wie Husten, Heiserkeit, Bräune, Erkält K
ung, Engbrüstigkeit, Influenza, Luft- W
röhren - Entzündung, sowie gegen di >
ersten Grade der Schwindsuckit und zur
Erleichterung schwindsüchtiger Kranken. >
wenn die Krankheit schon tiefe Ein-
schritte gemacht 25 Cents. M
Auktions Älnzetgcn.
Zoll I. ?>elloll, Twso„t>w,
v. Äi,uNu . 215. Mi.
eines TelrcieS Baiii
!UiiUwo<l>. Ve S Miirj 18S3,
12 Uiir MiilagS,
a der Tftiire ve , Towsl,-
~r, u' > Truste-,!
Nr. 305, Süd-Ecnlral-Avc., Balluiiore. i
Thomas v. Biddison, Aultionctor.
(6K.8,72.4>
Nn daS Pttbliknu:
tNov2l,l2M>e>
A. rautz, Pulasti- >d Äarn
Trünke u h e i t
oder civölinuiili an Zpiriluoic positiv
ou Tr. <>aies'
d^
lQ' t.<>ll',," Eiqcnl^umciin,
Der Deutsche Borrespondent.
Mittwom, den LS. März t!
Zwilchen
Lipp' und Bcchcrsrand.
titorliclzuni.)
Damit schlössen die Aufzeichnnngen.
Barnstedt aber erhob sich ächzend von
seinem Stuhl, seine Mienen waren
tiefernst geworden. Elsa hatte die drei
Blätter nicht von dem Erpresser käuflich
erwerben können, sondern hatte noch vor
zwei Tagen klipp und klar das Einge
släuduiß lhreö Unvermögens den Blät
tern ihres Tagebuchs anvertraut. Äei
nensalls aber war anzuuchmeu. daß
Schneidewin-Potulosf nun mit cincm
male den Edelmüthigen gespielt und ge
gen eine gcriligsiigigc Entlohnung oder
gar als Geschenk dem Schwc>ierpaar die
sur dessen Geschick so werlhvoltenSchrift
belege ausgehändigt hatte. Im Ge
wahrsam Hedwig 'aber hatte
dcr Rath die nur um den Preis der
Aufopferung eines namhaften Vermö
gens zu erwerbenden, kostbaren Papiere
aufgefunden. Unzweifelhaft hatten sich
dieselben in dcr vorhergehenden Nacht
noch im Besitz dcr Baronin von Zlia
schewilsch, der lange Zeit uichl genann
ten Mittelsperson, welcher sich Potnloss
zu bedienen vorgab, die aber in Wahr
heit dessen Mitschuldige gewesen, besun
den.
Ebenso unzweifelhaft hatte sich aber
Elsa in eben dieser kritischen Rächt zu
dcr Abendleuerin begeben ... Halle sie
dieser die Papiere abzukaufen vermochl?
Waren sie in Frieden von einander ge
schieden oder —?
Das waren Alles gar schwerwiegende
Fragen, welche durch die ihren unent
wegten Fortgang nehmende Unter
suchung ihie Aufklärung finden mußten
. . . Schon heute aber legte eS sich be
ängstigend auf das Herz des ehrlich um
das it'cbensgliick feinec- jüngeren Eollegen
besorgten Raths.
Je länger cr nachdachte, desto klarer
wollte ihm dcr ganze Sachverhalt wer
den, und er hielt es, je deutlicher er sich
den groß angelegten Charakter Elsa's
vergegenwärtigte, sür immer wahrschein
licher, daß diese, nachdem sie sich vergeb
lich bittend vor dcr Abenteuerin gede
mnthigt und diese aus Zahlung der un
möglich zu beschaffenden Summe bestan
den, in ihrer aufflammenden Empörung
zum Mordstahl gegriffen hatte . .
Schon der ihrer in
das Moabiter Untersuchuiigsgesäuguiß
nächstsolgende Tag brachte Elsa ein Ver
hör vor dem richterlichen Beamten, wel
cher mit der Führung der Untersuchung
wider sie beaustragt worden war.
Es verursachte dem jungen Mädchen
cin unsäglich bitteres Gesühl, als es,
geleitet von einem Beamten, den mcn
schcngcsülllcn Korridor betrat, in wel
chen die Thür dcr Amtsstube des Rich
ters ausmündete, vor dem es binnen
Kurzem erscheinen sollte. Neugierige
Blicke streiften die schon an dem blas
nnd weiß gewürfelten Halstuch, welchen
im Berliner Untcrsnchungsgefänguiiz
ausnahmslos alle Inhastlite tragen
müssen, als Gcsangeiie Kenntliche. Pur
purroth, den Blick zu Boden geheftet,
während dießrnsl sich erregt hob n.senkte,
schrittElsa an derSeilc des sie geleitenden
Beamten dahin, vorüber an den in buu
tem Durcheinander sitzenden, stehenden
oder an den Wänden in nachlässiger
Haltung lehnenden, ausnahmslos aber
ungescheul gaffenden Menschen. Ein
Zusall wollte es, daß ihre
nicht noch durch nöthiges War
ten vor dcr Thür des richterlichen Be
amten verlängert wurde; dieser, soeben
mit einem langwierigen Verhör zu Ende
gekommen, ließ das junge Mädchen viel
mehr sosort in's Zimmer treten.
Elsa sah noch eben in die gemeine,
abgestumpfte Vcrbrccherphysiognomie ei
nes in trübselige Slräflingsgewandung
gehüllten, schon ältlichen Mannes; cin
boshaftes, verstecktes lächeln, das um
die wulstigen Kippen des eben seinem
TrauSporleur voran aus der Thür
Schreitenden spielte und wohl das Tri
umpsgesühl über eine dein vernehmen
den Beamten geschickt glaubhaft gemach
te lügenhafte Ausflucht widerspiegelte,
berührte sie widerwärtig abstoßend.
Dadurch noch befangener als schon vor
her, heftete sie mit zagendem Ausdruck
den Blick aus den Richter, von dem nun
ihr Wohl und Wehe abhing.
Es war dies cin schon im letzten Ab
schnitt menschlichen Gebens stehender,
überaus hagerer Herr mit stark gelichte
tem. ergrautem Haupthaar, der hinter
einem einfachen Schreibtisch saß und bei
Elsa'S Eintreten kaum deren schüchter
nen Gruß erwiderte, sondern das junge
Mädchen mit einem forschenden, erkäl
tenden Blick ans den klugen grauen Au
gen etwa durch eine Minute prüseud be
trachtete.
Eine Unmenge von Papieren, Akten
büudeln und dergleichen lagen auf dem
Schreibtisch des Beamten zerstreut, dcr
bis zum Eintritt Elsa's fcincm an ci
ncm Rebentifch sitzenden Protokollanten
dlktirt zu habcn schien. Die unsäglich
nüchterne Einrichtung des nur euisen
sterigen Gemaches, in welches, durch kei
nerlei Gardinen beengt, das kalte Licht
eines wolkcnvcrhangcnen Mittags un
freundlich hereinsluthete, muthete Elsa
beängstigend an und ihre Verwirrung
nahm zu, als der Untersuchungsrichter
sie kurz und unfreundlich zum Rieder
sitzen aufforderte.
„Kennen Sie dieses Buch?" fragte
cr dann plötzlich über den Schreibtisch,
dem jnngcn Mädchen einen Gegenstand
zuschiebend. „Sehen Sie es sich genau
an."
Verletzt durch die wenig freundliche
Behandlung, die grell genug von der
rücksichtsvollen Theilnahme abstach, die
Polizeirath Barnstedt noch bis zum letz
ten Augenblick Elsa gegenüber bewahrt
hatte, vermochte diefe nur einen ver
schleierten Blick auf das ihr Entgegen
gehaltene zu werfen, aber dieser genügte
auch schon, um sie erschreckt und entsetzt
znrücksahren zu lassen.
„Grotzer Gott," kam es in bebenden
Lauten von ihren Lippen, „das ist mein
Tagebuch! Unerhört! Wie kommt die
ses Buch in Ihre Häude?"
Um die dünnen, blutleeren Lippen des
Beamten spielte ein leichtes Lächeln, das
indessen nach kurzen Sekunden wieder
verschwand und dem vorigen undurch
dringlichen Ernst Raum gab.
„Auf die einfachste Art und Weise dcr
Welt," gab er zurück. „Gelegentlich
der in Zlirer Behausung vorgenomme
nen Haussuchung fiel auch dieses Buch
in die Hände dcr Behörde!"
Elsa vermochte keine Entgegnung zn
geben. Der Gedauke, daß dieses Buch
mit all' seinem intimen, sür kein frem
des Auge berechneten -Inhalt dem ihr
gegenübersitzenden nnd durch sein gan
zes schroffes Gebahren sie von vornher
ein wenig sliiupatbisch aumuthendcn
Beamten nnd Galt weiß wem sonst noch,
preisgegeben, daß alle die geheimen Ge
ständnisse und Ossenbaiullgen, die sich
halb widerstrebend und nur in stillvcr
schwicgcnen Sluudcu dcr Selbsteinkehr
ihrer Mädchcnseele abgerungen hatten,
dem Lichte brutaler s)esscnllichkcit und
einer vielleicht höhnischen, oder doch we
nigstens lieblos sondernden Beurthei
lung ausgesetzt waren, entsetzte sie nicht
nur, sondern machte sie aus Sckuuden
sassungölos bestürzt.
Aber dcr Untersuchungsrichter ließ
ihr nicht lange Zeit zum Ucbcrlcgcn.
„Bekennen Sie Ihre Autorschaft an
diesem Tagebuch?" begann cr, zugleich
mit dcr Hand aus das wieder vor ihm
liegende Buch weifend und, ohne Elsa
auch nur zu einer Antwort Zeit zu las-
e'u alter Soldat^ ein wohlbekannter und d'.lranZ
Typhus, die Grippe,
„Ich Inn ein Ve era aus dem letzten Kriege. IH
schlotz mich am 20. Juni 18kl im Alter von IS lah.
Ren der K 2. New Äork Jnfantry in der Etadi New
Bork an. In IBK2 in der Schlacht von Fair
QnkS. Va, wurde ich vom Typhus befallen
Wa,, geschafft, nm dort zu sterben. Toch ich iider-
Hcspital, West Philadelphia, Pa., geschickt.
Als unheilbar entlassen.
Aerzte nannten ineine Krankheit ?litdlsi vulmo
griffen, dag ich Auszehrung in böser Form hätte
und nichtlange leben könnte. Ich konsuliirie Aerzte
in New?>ork und diese theilten mir mit, daß sie mich
nicht heilen könnten. Tarauf traf ich einen Käme.
parilla zu versuchen, Ich that sc . eh- ich noch mit
der Hälfte der Flasche fertig war. begann Mein
Hüften lofe zu werden und mich nicht zu er-
Hood's Sarsaparille
meinen Kameraden in der G. 2l- R-, deren Mit.
güed ich fei, 2il Jahren bin," I. Heminerich,
62S Easi ItL. Sir,, Neu) 'Lrk City.
Hood'S Pillen sind rein vegetabilisch und sind
sen, hinzufügend: „Es ist dies über
haupt nur eine Formsrage, denn die be
reits stattgesuudeneu Handschristsver
gleichungen schließen einen jeden Zwei
fel, aus."
Tägliche Nnndschau.
Das Dcutschthnnl scheint
in den Neu - England - Staaten Fort
schritte zu machen. Seit nahezu
Jahren erscheint in Manchester, N.-H.,
die „New-Hanipshire-Post" von A. W.
und E. Spaunhorst. Taö Blatt ist gut
redigirt und bekundet
Für di e D e u tsc h en verwelkt
eine Hossnnng nach der andern. Drei
Mal ist das Änit des 5. Schatzamts-
Auditvrs mit einem Tculfch-Amelikaner
besetzt gewesen, aber plötzlich Hai eS Hol
eomb von Delaware erhalten. Nuu,
vielleicht giebt es noch (Hcfaudtschasten
und Konsulate.
Der Berwaltung sr at h der
Jndiana'cr-Staats-Universität in Bloo
mington beabsichtigt, Hrn. B. Harrison
die nominelle Präsidentschaft dieser Hoch
schule anzutragen, in der Weife, daß
einer der anderen Professoren die un
mittelbare Leitung des Instituts in den
Händen haben und Hr. Harrison, falls
er das Amt annimmt, der Universität
nur einen beschränkten Theil feiner Thä
tigkeit zu widmen haben würde.
Eine große Ueberraschung
sür Biele war die Ernennung des Er-
Senators Euslis von Louisiana zum
Gesandten in Paris. Euslis war vor
acht Jahren ein grimmiger Gegner Ele
veland's, der feine Worte niemals auf
die Waagfchaale legte.
Der Washingtoner Corre
fpondent der Stsztg." mißbil
ligt die unanständige Hast, mit der ei
nige Senatoren von ihren Eomilezim
mern Besitz ergriffen. Senator Wallhall
von Mississippi nahm im
von dem Mllitär-Eomite Besitz und er
klärte, daß sein neuer Elerk „keinen Tag
verlieren, fondern gleich an die Arbeit
gehen folle." Der ehemalige republika
nische Elerk, Major Hussord, stand so
gleich aus, räumte feine Papiere zusam
men und ging. Der neue Elerk sand sehr
bald, daß er mit den complizirten Ar
chiven nicht zurecht kommen konnte, lief
feinem Vorgänger nach und ersuchteihn,
doch noch einige Tage zu bleiben, um
ihm zu Helsen, daß er" sich einigermaßen
orientire; unter den Umständen lehnte
Major Hussord Dies natürlich ab. Se
nator Eoke kam mit seinem Clerk in das
srüher von SenatorSlockbridge benutzte
Eomitczimmer. „Was sindDas für Pa
piere ?" fragte er barfch. „Sie gehören
dem ehemaligen-Eomitc - Vorsitzenden,"
war die Antwort. „Bringen Sie sie hin
aus auf den Korridor." In wenig zu
vorkommender Weife wurde auch Sena
tor Teller, der zufällig fich dort befand,
vom Senator Vance auS feinemEomite
zimmcr hinaus complimenlirt, und Se
nator Eulloitt fand sein Eomiteziinmer
verschlossen, als er hinkam, um seine
Papiere fortbringen zu lassen. Wie
fchließlich ein Schlüssel gefunden wurde,
ergab sich, daß alle Papiere und sonsti
gen dem Senator gchörigenGegenstäude
fortgeschafft waren, und nach längerem
Hin-und Herfragen ergab es sich, daß
man die Sachen in das Zimmer des
Sergeant-at-Arnis gethan batte. Einen
Einige Rathschläge
für das
Früt^jatlr.
Alle Menschen baben zur FrühjahrSzeit
eine Medizin nöthig, welche das Blut
verändert. Ter erste warme Frühlings
tag zeigt uns, daß das Akut dick ist
und die Leber nicht richtig arbeitet.
Wir leiden an Verstopfung und die
rerschiedensten Krankheitserscheinungen
folgen, wie Kopfschmerzen, schlechter
cheruch aus dem Munde, fettige
Kaut, Änsschkäge, Schwindet,
petittokgkeit. Wattigkeit. Alle
diese Krankheitserscheinungen find be
kannt unter dem Namen
Frühjahrs-Fieber.
Wenn hiergegen nicht gethan wird,
kennen leicht schwere Krankheiten ent
sieben. Tas beste Mittel dagegen ist un
bedingt das
große deutsche Bellltlel,
Atl.AugusdKittMK'
Hambnrger Tropfe.
wohlthuenden Gegensatz dazu bot Se
nator Gray, der in höflicher Weise zu
seinem College Tixon ging und ihm
sagte, er möge sich Zeit relimen, um
seine Papiere zu ordnen; es habe keine
Eile damit. Äuch Senator Gorman,
der neue Vorsitzende des Comite's sür
Drucksachen, kam in sein Hauptquartier,
welches Senator Manderson bislang
innc hatte, und meinte in der freund
schaftlichsten Weise: „Manderson, wir
müssen diese Sachen hier erst aufarbei
ten, ich werde meinen Clerk nicht vor
April ernennen, so ist also Zeit genug,
daß Zhr Clerk die Papiere ordn-t." Zn
ähnlicher Weise arrangirte sich Senator
Pasco mit seinem College Mitchell
vom Ausschuß sür Ansprüche. Man
sieht, eö gibl Unterschiede.
Bisher hat der Eintritts
preis zu der noch unvollendeten Welt
ausstellung nur 2ö Cents betragen,
fortan beträgt er aber si) Cents, gerade
so viel, wie nach der Cröffnung. Man
berechnet übrigens, daß, um Alles zu se
hen, es täglich Z12.5ll —Hls Eintritts
gelder kosten werde. Die Zahl der täg
lichen freien Besucher wird i:Zt),000
bis 150,000 betragen.
Dem Kaiser Wilhelm läßt
sich eine großeßielscitigicit nicht abspre
chen. Er regiert ein Vand, macht in
Pädagogik und Sozialismus, hält bei
den A'ordlaudsrcisen samstags die Pre
digt, bereichert die Well mit „geflügelten
Worten" und hat dabei noch Zeit sür
die Künste. DcmnäÄsi wird ein
slück, „Panzerschiffe im stürm" darstel
lend, daS der Kaiser kürzlich gezeichnet
hat, zur Herloosung kommen und zwar
zum Besten der jiindcrgärten auf Helgo
land.
Der deutsche Reichs tagS-
Abgeordi'.ete Barth hat solgenden Trost
sür die Agrarier wegen dcr Eonkurreuz
sähigkeil dcr Ber. Slaalen: „Wenn
man die Ber. Staaten in's Auge faßt,
so ist alles für den Export landwirth
fchafllicher Produkte verfügbare !i?and
bereits in Verwendung genommen wor
den. Die zuletzt in Angriff genomme
nen Distrikte konnten schon gar nicht
mehr unter so günsligen Bedingungen
in Kultur genommen werden, um noch
lohnenden Export nach Europa zu er
möglichen. Dabei steigt die Einwohner
zahl. Die Ber. Staaten dürften alfo
den Höhepunkt ihrer
für den Export nach Europa schon über
schritten haben." —Die werden sich wun
dern.
Präsident C leve l a n d's
Grundzug ist Gutniuthigkeit; er kann
aber mitunter scharf uud ätzend fein, wie
Bitriol. Ein Senator, welcher feinen
Sohn als Comite-Elerk angestellt hat,
kam zum Präsidenten und befürwortete
in sehr dringlicher Weife die Bewerbung
eines TchützlingS um ein Amt. „Hm,"
meinte dcr Präsident, „wenn Sie so viel
Gewicht darauf legen, daß dcr Mann
cin Amt bekommt, warum haben Sie ihn
nicht anstatt ihres Sohnes zu ihrem Co
mite-Clerk ernannt?" Dcr betreffende
Senator soll wenig Aussicht haben, das
Amt für feinen Schützling zu ergattern.
Wir erinnern uns noch,
daß vor vier Zahren cin demokratischer
Konsul in Oestreich Alles ausbol, um
seinen Platz zu behalten; er schwor sogar
seinen demokratischen Glanven ab, eS
half ihm aber Nichts, er mußte fpriu
gen. Jetzt handelt der republikanische
Berlretcr in Wien ähnlich; er fucht den
Amerikanern durch Wicucr Prcßstiinmen
zu beweisen, daß er eigentlich nicht abge
setzt werden sollte. Wird leider Nichts
Helsen.
vermilchlts ilis Sr s>tr. Staaten.
Auch in Indiana ist cin Redakteur
z u in P o st m eister ernannt worden.
Hr. Crittenberger vom „Demoerat" in
Anderson , Znd., wurde Postmeister;
wie man aber hört, hatte er vorher Hrn.
Cleveland das Versprechen abzulegen,
daß er sich von dcr Leitung des genann
ten Blattes zurückziehen werde. Hr.
Crittenberger solgt als Postmeister sei
nem republikanischen Schwiegervater,
welcher von Harrisou ernannt wurde,
uud das Amt bleibt folglich in dcr <va
milic. Wir sind nun etwas neugierig
darauf, ob dcr zurückgetretene republi
kanische Schwiegervater, um den Wech
sel all lU'ouiui. vollständig zu machen,
die Redaktion des demokratischen Blat
tes seines dito Schwiegersohnes über
nehmen wird.
Dcr Siebes träum des nichts
nutzigen Braucrpriiizen Jüngling und
der adligen Komödiantin Blanc ist vor
bei. Nach ihrem Eheskandal mit seinen
pikanten Enthüllungen glaubte die „Ba
ronin" alle Vorbedingungen sür cin er
folgreiches Debüt auf der amerikani
schen Bühne erfüllt, cifnhr aber einen
solchen Mißerfolg und war Angriffen
von so beißender Schärfe von Seiten
der Kritik ausgesetzt, wie sie nur selten
einer Schauspielerin, auch wenn sie nur
wenig Talent hat, zn Theil geworden
sind. Die etwas zu stark duftende
Wildente ist nach Europa abgereist,
„Fred." Jüngling dagegen ist wieder
nach New - Pork gekommen, ohne daß
aber diesem „verlorenen Sohn" cin set
tes Kalb geschlachtet worden wäre; im
Gegentheil, dcr Vater soll gedroht ha
ben, „Fred." aus seinen Geisteszustand
hin untersuchen zu lassen. Einstweilen
hält er sich sehr zurückgezogen und ver
meidet es, mit seinen alten Bekannten
zusammen zu tressen und die lokale zu
betreten, iu welchen er srüher so oft
feine Rollen gespielt hat. Es ändert
sich eben Alles mit dcr Zeit!
In Niagara-Falls wurde ein t e n f
lifches Couiplot, den Dr. I.
W. Hodge und fein HanS durch Dyna
mit zn verderben, entdeckt, und dasselbe
ist nur durch zufällige Umstände mißlun
gen. Der Genannte, welcher in dem
yause gemeinsam mit seinem Bruder
seine ärztliche Osfice hat, sand unter der
eine drei Zolt lange, patronen
sörniiqcNitro-Glyccrlii-Vombe mit bren
nendem Zündsadcir und wcudcte das
Verderben nur durch seine große Geistes
gegenwart ab, indem er aus den glim
menden Zunder trat, das Feuer erstickte
und die Explosion verhinderte. Eine an
gestellie Untersuchung ergab, daß die
Bombe eine von derselben Sorte wcn,
wie die von den Chicago'er Anarchisten
angewendeten. Wer die Bombe gelegt
bat, ist unbekannt. Es sind in dcr letzten
Zeit schon zwei Versuche, dasHodge'sche
Haus in Brand zu stecken, von unbe
kannten Ucdelthätern gemacht worden.
Zn Eleveland, 0., hat sich der 32-
jührige Karl Winchel, nachdem er sein
als ein verfehltes er
kannt, erschossen. Winchel wurde wie
derholt von seinem Vater auf die Füße
gestellt, verlumpte aber Alles. Dieser
Tage erhielt Winchel eme Depesche, daß
der alte Mann vom Schlage gerührt
worden sei und die Nacht nicht über
leben werde. Diese Nachricht trieb den
leichtsinnigen Sohn auf eine „Spree,"
er zechte mit feinen Kumpanen in ver
fchiedenen Lokalen der unteren Stadt
und machte wiederholt die Bemerkung:
„Ich bin ja doch oas schwarze Schaaf
in der Familie! Die Kugel vor den
Kopf wird sür mich das Beste sein!"
Er begab sich nach durchwachter Nacht
früh um 5 Uhr nach dem „Empire-
Houfe," ließ sich ein Zimmer anweisen
und jagte sich in diesem eine Kugel in
den Kopf. Winchel's Frau ist auf den
Tod krank.
XU 6
Ztutsche AloqstN urd?krti,ns eiH,e
L(--/ Sic. !W2, Wcit-tlelingtvoj.
Titn? schreibt Rom's Geschichte.
Als Titus die (beschickte Rom? schrieb,
da'dächte er niäit, das? dereinst Carlsdad
nach Amerika kommen würde, denn Ame
rika war damals noch nicht bekannt,
.eute ist Titus vergessen und Carlebad iu
allen WelttheUen bekannt wegen seiner
vorzüglichen Heilwirkungen iu allen Ma
genleiden, Caiarrh, Darmci'.l',ünduugcn,
Hartlndigkeit. leberkrank!,enen. zc.
Schreibt sür Carisdad Geschichte und
Pampblkl. welcke srci zugesandt werden
von „Eiener ck Mendelson Co.", Agenlen
und luiportäre aller Mineral Wässer,
Barcicm St., View ?)ork.
Nr. 152 und IS4, Franklin Str.,
?)ork.
D l e
Agenten sür Dr. iZHinSlcr-Varnn,
Nr. 152 und ISI, FratNlin-Slr., New-York.
(siu merikanischcr Roman.
Stadt Meriko , 21. März. In dcr
Wohnung des reichen Refagio Mariinez in
der Nähe des Schlosses Chapiiltpec drangen
Nachis sieben vermummte Männer ein. Sie
prügelten erst Martine; und seine Frau ge
yiwg durch. Alsdann rauliien sie die schöne
jiinge Tochler, die sich den Schein gab, als
ob sie sich gewallig wehrte, und außerdem
elwas t?eld und Werlhsachen. Polizei wurde
ihnen aus die Fersen gesetzt, die sie auch in
einem seinen Hotel entoeclle. lss ergab sich
nun, daß dcr Führer der Sande ein gewisser
lueiiiö Salazar. ein reicher junger Mann,
war, und daß er um dem eiiiiührteu Mäd
chen lebte. >r wurde verhaslet und legte
ein Geslanduiß ab. Darnach liebte er Frl.
Maritiiez, wurde aber vou den Ollern barsch
abgewiesen, und es wurde ihm jede Zusaiu
uieukuiisl mit seiner Liebsten unmöglich ge
macht. In dieser Noth verfiel cr aus den
Geeankeu, mil einer Anzahl seiner Freunde
einen Raubansall zu simulireii. Frl. Mar
linez erlläile, sie habe sich nur scheinbar ge
wehn, sei aber vergnügt umgegangen. Am
anderen Tage wurde das Paar getrau!.
Einstweilen sitzen iinn der Liebhaber und
seine Freunde im düster Verließ und haben
Sirasen wegen Einbruchs und Mißhand
lung des schiviegcrellcrlicheu Paares zu ge
waltige, weiln vieles uichl Gnade sür Recht
ergehen läßt.
Verlorene Wert, Papiere anfge
fundcn.
Holuoke, Mass.. 21. März. Ter
Sladtjchaynieister sand gestern die der Stadt
gehörigen Aktien-Cerufikaie der „Holljotc-
Äesisield-Bahn," welche nahezu 20 Jahre
laug verloren waren. Dieselben reprasen-.
Liren einen Werih vou H22K,011v. wur
den in einem Gewölbe im Mayorsbüreau
gesunden, welches sonst nur zum Ausbewah
reu alter Papiere dieut. Tas Finanz Mo
linie des Sladiralhs sollte beule gesetzliche
Schritte ergreifen, um die früheren
bcanileu zu zwingen, die Wertpapiere aus
zufiiideit oder Eriatz dasür zu leiiien.
t?in fnnf;clijalriger Walgen-Can
Vidat.
T r e u t o u, N. J., 21. März. —lohu
Hill, ein nur 15 Jahre alter Neger, 101 l am
14. Avril in Eainden wegen Mordes ge
hängt werden. Ein Gesuch um Umwand
lung des TodeSurtheils in lebenslängliche
ZuchihauShasi. gestützt auf d-e Jugend des
Äerurlheillcu unv die Thaisache, daß er eine
Waiie ist, wurde heule vom Begnadigung-
Gerichtshof nach laiigerer Erwägung abge
wiesen, und wenn sich der Gouverneur uichl
eiiimiicht. so wird Hill au dem erwähnten
Dalum am Galgen enden.
<?tn Religionskrieg.
N e W-?) or k, 2t. März.—ln Dunellen,
N. 1., herrscht ein Religionskrieg zivilchen
Katholiken und Protestauien über die Con
irole der Nolksjchulen. Dieser Sireit wird
bei der Erwählung vou Schuldirektoren
heute Abend zum AuSlrag gebracht werden.
Die Eandidaien auf dem einen Ticket sind
auSjchlicßllch Katholiken, auf dem anderen
ausschließlich prolestauliiche Frauen. Das
letztere Ticket wird vou der „Junior Lrder
of United American MechanicS" unierstützt.
Tie Frauen haben bei der Schulfrage das
Sliminrechl u. interessante Vorgänge stehen
Doppclmord in Folge eines Karten
spiels.
St. Loui s, Mo., 2t. März.—Gestern
Abend wurden iu der Allel), die als„Eagle-
Ncst" bekannt ist und zwischen der 7. und 8.
Straße nnd Spruce- und Elark - Avenue
liegt, Scott Jones, Deckarbener aus einem
Schüsse, welche LoniS tiemnaoe, cin Schank
wärler, abseuerte, sofort gelobtet. Die Leute
hallcii bei'm Karlenlpiel Slreil bekommen.
Freunde der Gelövtcten veriainmelien sich
lofort hauienweise und versuchten den Mör
der zu ergreisen und zu lynchen, allein Poli
zist Rice zog seinen Revolver und drohte,
Jeden, der versuchen sollte, ihm den Gefan
genen zn entreißen, niederzuschießen. Er
vcrlheidigle Kemnade so lange, bis ihm meh
rere zu Hülse kamen und deu Ver
halteieu nach dem Gesänaniß brachien.
Stvtffsnaarilvten.
Inland.
N e w - ?) o r k, 21. März. Folgende
Dampfer sind heule hier angekommen:
„Alesia" und „Ems" von Gibraltar :e., und
die Dampfer „Amerika" von Bremen und
„Chicago" von Antwerpen trafen gestern ein.
Abgefahren von hier ist der Dpfr. „Lahn"
nach Bremen.
Folgende Dampfer sind hier fällig —2l.
Marz: „Golhia" von Chrifiiansand; 22.
März: „Belgenland" vou Antwerpen; 23.
März: „Trave" von Bremen und „Essen"
von Hamburg; 21. Mär;: „Normannia"
von Hamburg und „Rotterdam" von Rotter
dam.
Ausland.
Antwerpen, 20. März. —Der Dampfer
„Lepanlo" lst heute von New-?jork hier eiu
aetrosjen.
Lizard, 21. März.— Paisirt: Damp'er
„Tuevia" auf der Fahrt von New-Dork nach
Hamburg.
Scilly. 2t. Man. Auf der Fahrt
von New-Zork nach Bremen passtrte der
Dampfer „Havel" hier.
Nr. 1, Nor - Ostarles - Straße,
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oi'ssullung je nach Umfang.
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BiebmSrkte.
S t. L o u i s, St. Mär;. Rindvieh:
Zufuhr sy, Versendung 700:
vanirlen zwischen und ?5.50.
Schweine: Zufuhrsooo, Verienduiig l0v0;
Preise vaninen zwischen ?7.10 und
-?chaaie: ZufuhrSVo, Versendung —;
Preise variinen zwischen ?4.50 und .
Chicago, 21. März. Rindvied:
Zuslidr 35Uli, 1500; die Pre-i
-variirten zwischen ?2.50 und tzs.'>o.
Schweine: Zufuhr 15,000, Versendung
7000; Preise variirlen zwischen !kö.7S und
57.5 S Schaaie: Zufuhr 8000, Versen
dung 1000; Preise vanirtcn zwischen
und
East- L ib erty , Pa., ?t. März.
Rindvieh: Zujuhr 57. Venendnng 57;
Preise variirien zwiichen und .
Schweine: Zufuti: 00, Veriendung 500;
Preiie iiarürien zwischen ?7.00 und !k3.>o.
Schaase: Zufuhr 1000, Verjeudung 400;
Preise variirieu zwischen und .
Ter Geldmarkt.
New- ?) ork. 2!. März. Folgen
des sind die Schlußiioliruugen: Geld eröff
nete zu 6 bis 7 und schloß zu li Prezeni.
Slerling-Wechsel H i.Bsj bis ik-t.BSZ aus 60
Tage und 5-t.875 bis ?'t.B7i auf Sicht.
Vui!deS-!Dbligal!oncn: 4 - prozentige 112,
2-prozeiilige 9!5. Altien: AdaniS' Exv'.eß
155. 2j,
23, Erie l!?Z, dttio Prior. lllinoi
siLentrai Lake-Shore I2i. New
Zeriey ll6, Norih - Weiiern
dillo Prior. 140, Rew-lork-Central
Od:o-Miisiislpp, 2tj, Pntsburg 15K, Rea
diiig Sr. Paul 7Kj, dittn Prior. 122j,
Gestern llnion
Baltimorer Viehmärkte.
2l, jv'i.lr?. i'
der !V>arli war jehr schwacki.
llcksc zu <! 2"> i>is Pind
Britllogewichi. Tie bcirujz dtcje Wvche UISI
?a!tiillorrr Markldrrichtr.
Svot, 72 7!i —73 U7,>!!- i 7)
.!> - U 3
nih.,> 7>> 74 7>> —74 !>4 -"
ona ! 72 7? 72 75 U>°> !!
Ä/.irz, 72','- 72-, 73 U7>j- !'7?j
Api,. - - i'7,^
Mai.,! 74 74-' 74-. 74-. "4 „ - 7.-.
> 74-. 75 . . -, V 4
, j 74jd— 7S-,
Lpoi gellli'chlc: 47/.—4L 4 45-^-45,-
Ludiichcrjlildci ldi!. 4! ii —l7
Mar, >7--4L —>-, IS —lb
Aplii 4,-,-.-4L-.^is-^— lS?j
Mar lk<'j - 4-,
Zuii li'<-4t-, Ii . ...>
v a i c r. '.'cuilie ! 4771
Effekte - Börse.
Naillmorc. ocn 21, März IL!^3
tllii-i' i.^1.1.
15 Nördi. Zentral
Scr, lZcrieS ?I lIIj.
I.UOil Aiiania 6 iztiari.. Irr 115
I.um iäenlrat-Paiiagier, R. A>.Scr I>> i
I.'lUUUnjoll !. R cnd. Eanlvn
c-äi.l..
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Wr S 5 bis KlO
monatlich
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vavnen; gesunde Lage, Bode
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dung unüvertroffe.
HUSrnvriN tret.
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(226-) Anuapott,
Ein berühmter
französischer
schrieb einst: „Die Seele des Kochens
ist der und der feinste Lwok
ist
Liebig (<ompagnie's
Rindfleisch-Extrakt."
M,I, soan., Ballim-re, M.
(Dejl7'Äs:ll,SaMlV)
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b?> Männern. Geschlossen und xortofrci
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ftrancis T. öiina, G. Wilson,
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(JunilS.lÄl !Vi. K ur<l,. ekrelör.
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Ässociirte Fircmkn's verlkcherungs
Eompagnie von Baltiinore,
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Wm. >;. VurnS, Wm. iun..
Alon'-ViN. Shaiie^ii^enderg.
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Die Ve-li'ody - /eo.?r-
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Apply at No. 309 X. ARLINGTON AVENUE.
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the Bakery - Business. Apply at, No. 234 S.
REGKSTEK ST. (09)
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11* ANTED — a Baker as good secondhand. Ap
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O'CIOCK A. M. ((39)
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TT Apply at No. 426 W.CAMDEN ST, (69)
11' ANTE D— a Blacksmith. Apply at No. 621
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Space. (68-9)
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V? Apply at Schwinn's llall, Nos. 707 and 709
E. PRATT ST. (68-9)
11' ANTED— a Bread- and Cakes-Baker as first
W hand; also a Baker as third hand. Apply to
John Schramm, CURTIS* BAY, South Baltimore.
v 6B-9)
U' A NTED a Boy to learn the Bakery-Business
or a third Hand. Apply at No, 400 PULASKI
STREET. (68-9)
U'ANTED - a Boy, who understands German
\l and English and can read and write, for ollice
work. Apply at the office of the "CORRESPON
DENT." (66)
IV ANTED—Man and Wife to go to the country.
I? Apply at No. 5 S. GAY ST. 65-)
Situations Wanted-
YV ANTED SITUATION. A young Man wishes
TT to learn the Cakes-Bakery. Apply at Nc. 22
E.RANDALL ST. (68)

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