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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, May 13, 1893, Image 4

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Aer Deutsche Korrespondent.
Samstag, de tZ Mai Iv?
bleuste europäische Aost.
Wenn man das Verhält
niß der Adligen und Bürgerlichen in
Ansatz bringt, dann hat man fast zwei
verschiedene Armen, eine der Garde und
eine der Linie. Nach und nach sind
nämlich die bürgerlichen Elemente aus
der Garde fast ganz verschwunden. Es
haben noch: das Alexander-Regiment 1
Bürgerlichen, das Garde-Füsilier-Regi
uliuit 2, das 3. Garde-Regiment 1, das
4. Garde-Regiment 5. Bei'm Garde-
Husaren-Regiment ist 1, bei'm 1. und
2. Garde-Feldartillerie-Regiment 1, be
züglich 3. Bei der Linie hat die Zahl
der Regimenter ohne bürgerliche Offi
ziere abgenommen. Ganz adelig sind
die 1., 2., 6. Kürassiere, die 2., 3., 4.,
17. 18. und 19. Dragoner, die 4. und
7. Husaren, die 3., 5. und 13. Ulanen.
Aber auch in der Linie aller Massen ver
schwindet das bürgerliche Element in
allen Garnisonen, welche zugleich in
einer Residenz liegen. Das sällt beson
ders auf bei den Regimentern Nr. 55,
73, 90, 91, 92, 93, 94, 109 und 115.
An Reserve-Offizieren sind die Regi
menter in Elsaß und Lothringen außer
ordentlich schwach, übrigens begegnet
man hier einzelnen Namen, welche auf
eine elsässische Abstammung schließen
lassen. Aufsallend ungünstig ist daS
bürgerliche Element im Generalstabe
vertreten. Das Verhältniß der bürger
lichen zu den adeligen Offizieren in der
Armee ist etwa wie 2: 1. Dagegen
zählt der Generalstab unter 146 adeli
gen nur 49 bürgerliche Offiziere. Unter
den zum Generalstabe commandirten
finden sich unter 84 Offizieren nur 32
bürgerliche, und im Nebenetat unter 57
nur 27 bürgerliche.
Die Feuersbr un st im Bre
mer Fr ei ha fe nge b ie te hat für 2i
Millionen Mark Schaden angerichtet.
Gegen 1 Uhr Morgens entdeckte die
Sicherheitswache im Schuppen Nr. 5
Feuer. Als die Feuerwehr iu ihrer gan
zen Stärke kurze Zeit später im Freiha
fen anlanbie, hatten sich die Flammen,
welche in der im Schuppen lagernden
Ladung reiche Nahrung sanden, bereits
fowelt ausgedehnt, daß fast der ganze
Schuppen ein Flammenmeer bildete.
An eine Rettung des Waarenlagers war
nicht mehr zu denken vielmehr mußte
die Feuerwehr darauf bedacht fein, die
angrenzenden Speicher und Schuppen,
fowie die zuliächst liegenden Schiffe zu
fchützen was von gutem Erfolge beglei
tet war. Um Uhr brach mit gewal
tigem Krach das Dach des Schuppens
zusammen, die sehr werlhvolle Ladung
unter sich bergend. Die letztere bestand
in der Hauptsache aus etwa 4000 Packen
Brasiltabak, 2400 Ballen Baumwolle,
3000 Sack Getraide, 300 Ballen Kork
holz, 100 Sack Kassee u. s. w. Schup
pen und Ladung werden als total verlo
ren betrachtet; der Erstere, welcher mit
233,000 Mark bei der „Thuringia"
versichert war, muß von Gründ aus neu
aufgebaut werden. Auch von den mäch
tiöen hydraulischen Ladekrähnen am Kai
find zwei zusammen gebrochen während
drei andere ziemlich erheblich beschädigt
winden. Die Feuerwehr, welche mit
der größten Aufopferung arbeitete, hatte
unter dem dicken Onalm sehr zu leiden;
sechs Mann hatten verschwollene Augen
und mußten nach Hause geschickt werden.
Auch eine Compagnie Soldaten war
ansgeboten worden, sie brauchte aber
nicht in Thätigkeit zu treten.
Der Kutscher Florian
i n M etz beförderte neulich vier Rei
sende, die das Schlachtfeld von Mars
la-Tour besichtigten wollten, nach dem
berühmten französischen KantonSort.
Ein sranzösischcr Soldat vom 26. In
fanterie-Regiment der zufällig in der
Wirthschaft, welche die Fremden als
Absteigequartier beuntzten. anwesend
war, glaubte nach der „Straßb. P."
preußische Ossiz:ere in Civil vor sich zu
haben und maßte sich an, dem Kutscher
Vorwürfe zu machen, daß er fahre.
Nichts Schlimmes ahnend, fnhr der
Kutscher bald nachher mit seinen (kästen
ab. als der Franzose, dem nch uoch drei
Soldaten vom 162. Regiment zugesellt
hatten, anf das Fuhrwerk eindrang, in
der Absicht dessen In'assen mit dem Sä
bel den Garans zu machen. Nur die
Schnelligkeit der Rosse rettete die Touri
sten vor Verwundung. Die Helden ver
folgten die Kutsche noch über die Grenze
und saudten dem Rosselenker etliche
Stcinwürfe nach, die ihn glücklicherweise
verfehlten. Der GenSdarm von Gorze
trat den Franzosen hier mit dem Revol
ver entgegen, worauf sie sich unter Ver
wünschungen auf französisches Gebiet
zurückzogen.
—ln tieseßelü in:>: ern i ß ist
in Berlin ein geachtetes Beamten-Ehe
paar durch den gcmcinschasliichenSclbst
mord seiner beiden vers'tzt wor
den. Der ältere, zweiundzwauzigjäh
rige Sohn sollte Militär-Thierarzl wer
den, während der um zwei jün
gere Sohn sich dein Stndiuin cer Zahn
heilkuude widmete. Der Aeltere be
suchte seit dem 1. Oktober 1891 die Mi
litär-Thierarztncischiile und wohnte auch
dort, während der Jüngere bei den El
tern geblieben war. Beide sollten in
der nächsten Zeit ihre Prüsungeu able
gen. Der ältere Sohn hielt sich wäh
rend der Osterscrien gleichfalls bei den
Eltern anf. Als der Vater jüngst ihr
gcmcinschastliches Schlafzimmer betrat,
fand er zu feiuem Entsetzen Beide todt
im im Bette. Wie sich crgab, hatten
sich Beide gemeinsam vergistet, wahr
scheinlich mittelst Ehankalis. Ueber die
Beweggründe zur That verlautet, daß
Beide sehr flotte junge Leute waren, und
daß namentlich der Aeltere mit den für
ihn als Soldaten maßgebenden militä
rischen Vorschriften über das außer
dienstliche Verhalten oft in Zwiespalt
gerathen ist. Er überschritt auch häufig
die Urlaubszeit uud zog sich dadurch
wiederholt Arrcslstrascn zu; man nimmt
daher an, daß die beiden jungen Leute
aus Scheu vor den abzulegenden Prü
fungen sich das Leben genommen ha
ben.
Aus Wien meldet man : Der
ehemalige auch in Berlin bekannte Ope
rettcnsängcr Fran; Eppich, der seiner
Zeit mit der G-'istinger und der Gall
meyer an Wiener Bühnen erfolgreich
gewirkt hat, ist tobsüchtig geworden und
nach einer Zrrenanstai: gebracht wor
den.
Die Einwohnerzahl des
Kölner Stadtgebietes hat
300,000 erreicht. Dieselbe betrug Ende
März d. I. 299,611. Hiervon entfal
len auf Alt-Köln 162,605, aus die Neu
stadt 40,060 aus Deutz 21,706 auf
Nippes 26,224, Clrenfcld 30,671, Lin
denthal 12,491 und Bayenthal 5861.
Große Heuschrecken
f cki wär m e haben sich in der Gegend
von Camargue (Frankreich) niederge
lassen und richten derartige Verwüstun
gen an, daß mehrere Regimenter Sol
daten zur Vernichtung des Ungeziesers
aufgeboten werden mußten.
Der Handel Japan's wäh
rend des letzten Jahres übertras den des
BorjahreS um 20,000,000 Dollars.
Hauptsächlich erhöht haben sich die Po
sten : Seide und Thee. In den letz
ten 10 Jahren hat sich der Handel des
Landes um 15 Prozent vermehrt. Die
Seidcnpreise in Japan haben eine frü
here noch nicht erlangte Höhe erreicht.
Die achtzehnjährige
Fanny Franke, die einzige Tochter
eineS in Berlin wohnenden Tischler
meisters, hatte im Sommer vorigen
Jahres einen Techniker NameuS Knanel
kennen gelernt und sich trotz deS Abra-
tlnt iiliSiien M?roen ick mid
mel^>> esichtsiarbe^i st besser.
ledcr poibeker erkan'l e ,u und I vo p-r
--et, ?-ne ksittea.Nediii sr„ fSr tä,li>en
Ztiiln,. Umslchsctue S-lundheitju erh-U:n, ist
iesis nöthig.
thens ihrer Angehörigen mit ihm ver
lobt. Knauel verstand es, seine auffal
lend schöne Braut derart an sich zu fes
seln nnd zu beherrschen, daß sie Ende
Dezember 1892 nicht nur ihre Stelle als
Verkäuferin einem großen Damenmän
tel-Confektionsgeschäft aufgab, sondern
auch heimlich das elterliche Hans verließ
und ihrem Verlobten folgte. Seitdem
war das Mädchen für die Seinigen ver
schollen und auch die angestrengtesten
Bemühungen, eine Spur der Bethörten
zu entdecken, bleiben ersolgloS. Da
tras neulich bei'm ehemaligen (shes der
Verschwundenen ein Brief aus New
?)ork ein, der traurige Aufschlüsse über
die Schicksale der Unbesonnen gab.
Das Schreiben lautete: „Hochgeehrter
Herr H. ! Theilen Sie doch, bitte, den
Meinigen mit, daß ich mir, wenn Sie
diesen Brief erhalten, das Leben genom
men habe. Mein Bräutigam, der mich
veranlaßt hat, ihm nach Amerika zu fol
gen behandelt mich nicht nur schlecht,
sondern cr hat mich auch zu einem
schrecklichen Lebenswandel veranlaßt,
der uns Beide ernähren soll. So kann
ich nicht weiter leben und deshalb gehe
ich in den Tod. Ihre dankbare Fanny
Franke." Der frühere Prinzipal der
Bedauernswerthen schrieb unverzüglich
an einen in wohnenden Ge
schäftsfreund und bat diesen, sich nach
dem Schicksal der Aermsten zu erkundi
gen und sie salls sie noch am Leben,
aus den Klauen des Unholdes zu be
freien. Es traf auch eine Antwort aus
New-Hork ein die aber die traurige
Mittheizung enthielt, daß am 28. März
die Leiche eines jungen Weibes, auf
melches die Personalbeschreibung der
Fanny Franke paßt, im Hasen von New-
Hork gesunden worden sei. Tie Be
trogene hatte ihrem versehlten Leben
durch Ertränken ein Ende gemacht.
Von einer schrecklichen
Fenersbrnnst wurde am 26. April
der Ort Klengen im badischen Schwarz
wald heimgesucht. Das Fcucr wurde
von zwei vierjährigen Kindern verur
sacht, welche einen hinter dem Hause des
Altbürgermeisters Käfer liegenden
Strenhausen angezündet hatten. Im
Augenblick hatten die Flammen das mii
Schindeln gedeckte Oekonomiegebäude
ergriffen. In Folge der seit Wochen
herrschenden großen Trockenheit befan
den sich die Schindeln in einem Zustan
de, daß es leicht war, dieselben in Brand
zu setzen. Mit Blitzesschnelle wurde
ein Giebel nach dem anderen ergrissen,
so daß in kurzer Zeit der ganze Ort
einem Flammenmecre glich, und die
Bewohner desselben nur noch an die
Rettung ihres Lebens denken tonnten.
In Zeit von zwei Stunden war der in
nere Ort ein Schutthaufen. Im Gan
zen sind 61 Gebäude abgebrannt; über
all liegen eine Menge verbrannter
Thierkadaver. Man glaubt daß das
Feuer auch durch brennende Katzen wei
ter verbreitet wnrde; denn diese spran
gen überall aus den brennenden Gebäu
den in solche, die noch von dem Feuer
verschont waren. Die Hauptursache
des schnellen llinsichgreisens deS Feuers
im ganzen Ort ist jedoch hauptsächlich
den herumfliegenden brennenden Schin
deln zuzuschreiben. Hülfe kam sehr
bald von allen Orten der Umgegend,
doch konnte sich dieselbe nur aus die
Rettung der noch stehenden Gebäude
sowie des Viehs erstrecken. Die Feuer
wchrzcute mußten verschiedene Male
Requisiten zurücklassen nnd sich so schnell
wie möglich slüchten. Vieh, das aus
den Ställen herausgetrieben worden
war, fiel uoch auf der Straße dem Rauch
und den Flammen zum Opfer. Bei'm
Ausbruch des Brandes fpraug eiue
Frau in die Kirche und lautete Sturm;
während sie dies that, ging die Kirche
in Flammen auf, und die Fran konnte
sich nur mit schweren Brandwunden be
deckt retten. Die Meisten der Abge
brannten besitzen nnr das, was sie aus
dem Leibe tragen. Biete Bewohner be
fanden sich bei'm Ausbruch des Bran
des auf dcili Felde. Bis sie den Ort
erreichten, war ihr Besitzthnm bereits
ein Ri.nb der Flammen. Das Rath
haus Sckiulhaus und die Kirche sind
ebenfalls abgebrannt. Von den im
Rathhaus ouebewahrtcn Büchern konn
te nichts gerettet werden. Alles ging zu
Grunde, felbst die Grund- und Psand
bücher. Die ganze Gemeinde zähl 109
Gebäude; hiervon sind 61 Wohn- und
Oekonomiegebäude abgebrannt. Men
schenleben sind zum Glück keine zu be
klagen; jedoch haben viele Einwohner
zum Theil schwere Brandwunden erlit
ten. Der Schaden wird aus 1). Mil
lionen geschätzt. 440 Personen sind
obdachlos. Der Jammer ist ein unbe
schreiblicher. Es hat sich sofort ein
Aülfscomnlitec welches um
milde Gaben an Geld, Nahrungsmit
teln, Kleidern und ganz besonders auch
um Futter sür den Bichstand bittet.
Ewige Rathschläge
für das
ü ü !i r.
Alle Menschen haben zur Frühjahrtzeit
eine Medizin nöthig, welche da Vlut
verändert. Der erste warme Frübllng
tag zeigt uns, daß das Zitnt zu dick ist
und die Aeber nicht richtig arbeitet.
Wir leiden an Verstopfung und die
verschiedensten Krankheitserscheinungen
folgen, wie Kopfschmerzen, schlechter
Heruch aus dem HSnnde, fettige
Kaut, Ausschläge, Schwindel, A?-
Petitlsftgkeit u. Mattigkeit. Alle
diese Krankhettterscheinungcn sind be
kannt unter dem Namen
FrühjahrS-Fieber.
Wenn hiergegen nicht gethan wird,
kinnen leiwt schwere Krankheiten ent
stehen. Da beste Mittel dagegen ist un
bedingt da
,rßt ei!llt Heilmittel
Ay.AugusbKa<MK's
Hamburaer Tropfe.
Das leidige?! ecken eines
Hundes hat in Berlin dem 24 Jahre
alten Maurer Kundt, der erst seit sechs
Wochen vcrhcirathct war, daS Leben ge
kostet. Kundt kam am Freitag Abend
zwischen 9 und 10 Uhr in animirter
Stimmung von Rummelsburg die
Bahnstraße entlang und horte daselbst
hinter dem Zaun eines dort belegenen
Stätteplatzes einen großen Hoshund an
schlagen. Anstatt nuu seines Wege
zu gehen, schlug er zuuächst mit seinem
Knüttel gegen den Zaun, wodurch der
Hund in Wuth gerieth und sortwährend
an dem Zaun hochsprang. Nun klet
terte K. ans den Zaun und schlug von
seinem erhöhten Standpunkt so lange
aus den wüthenden Hund ein, bis cr
endlich das Gleichgewicht verlor und
kopfüber in den Hof hinabstürzte, wo
fclbst der Hund sofort über ihn herfiel
und ihn in der gräßlichsten Art und
Weise zerfleischte. Als nun der durch
den Lärm aufmerksam gewordene Platz
ausseher herbeikam und den Hund von
seinem Opfer verscheuchte, fand er, wie
ein hiesiges Blatt mittheilt, den bedan
ernswertheu Mann in entsetzlicher Ver
fassung vor. Die Kleider waren ihm
buchstäblich vom Leibe gerissen und im
Gesicht und an den Armen hing das
Fleisch in Fetzen herunter, während der
rechte Oberschenkel bis aus den Knochen
durchbissen war. Der Ausseher schasste
nun den Unglücklichen zunächst in seine
Wohnung, woselbst ihm durch einen
herbeigeholten Heilgehülsen Notver
bände angelegt wurden; noch ehe aber
der Weitertransport erfolgte, war K.
feinen schrecklichen Wunden erlegen.
Einen interessanten
Fand machte jüngst die Polizei in
Itzehoe. Dort wurde ein Vortrag über
„eigene Erlebnisse in den Donansürsten
thümern, eine Hochzeit auf Maibu in
Indien, brasilianische Zustände, eigene
Erlebnisse während der Revolution" an
gekündigt. Am 24. v. M. erschien ein
scingekleideter Herr, erhob die Eintritts
preise und hielt auch den angekündigten
Vortrag. Der Mann nannte sich Dr.
Kordesch, erzählte bei jeder Gelegenheit
von seinen Plantagen und einer großen
Buchdruckerci, die cr in Amerika besessen
und nebst vielem Gelde verloren.
Cylinder und schwarzer Rock stammten
noch auS jener besseren Zeit. Der sonst
gewandt vorgebrachte Vortrag bot
manche Uebcrschwänglichkeiten, man
zweifelte, daß es sich um eigene Erleb
nisse handelte, und schließlich wurde die
Polizei aufmerksam. Inzwischen von
auswärts eingegangene Nachrichten über
den Herrn „Doktor" fielen zu Ungunsten
desselben aus und führten zur Verhaf
tung desselben. Der Herr fühlte sich
hierdurch sehr beleidigt, berief sich auf
das östreichisch-ungarische Consultat in
Hamburg und verlangte Schadenersatz.
Als cr ersuhr, daß die Polizei sehr un
terrichtet war, ließ cr den Doktor im
Stich uuo erklärte sich sür cincn Dok
loranduS (einer der gern Doktor wäre),
gab auch zu, Plantagen und Buch
druckerci nie besessen zu haben, nicht
sieben, sondern vier Kinder zu besitzen
uud iu Lübeck zu wohnen. Da der
Mann bereits an anderen Orten der
Provinz als Schwindler erkannt worden
ist, wurde er in Hast behalten.
Bettler, der in einer
Droschke vorsährt, dürste trotz
der mancherlei Ueberraschungen, die nns
schon vou dieser Seite dargeboten wor,
den sind, wohl in Berlin noch nicht da
gewesen sein. Bei einem Schöneberger
Hatlsbesitzer erschien dieser Tage ein
Mann, der unter der Angabe, daß er
früher selbst Besitzer eines Hau'es gewe
sen uud durch Uuglücksfälle in Noth ge
rath sei, den „Kollegen" um eine Unter
stützung bat. Als er abgcwicscn wurde,
slchte cr, ihm wenigstens seine „Unko
sten" zu ersetzeu. Da er an der Gicht
leide, habe er sich eine Droschke nehmen
müssen, um seine „geschäftlichen Be
suchc"zzu machen. Aber auch dieses An
liegen sand keine Erhörnng, und betrübt
suhr der Fechter von dannen, um ver
muthlich bei einem andern ehemaligen
College „anzuhalten."
Das Eiserne Kreuz ver
schwundet mehr und mehr auS der
deutschen Armee; bei der Linie findet
man es noch bei den drei ältesten Haupt
leuten uud Rittmeistern, bei'm ersten,
zweiten Garde-Regiment zu Fuß bei'm
Alexander-Regiment und den Garde
Jägern kommt das Eiserne Kreuz unter
den Hauptleuten überhaupt nicht mehr
vor, ebensowenig bei der gesammten
Gardekavallerie. DaS ist ein guter
Maßstab zur Beurtheilung der An
ciennetätSverhältnisse, welche bei der
Garde durchweg nicht unerheblich günsti
ger liegen, als bei den übrigen Armee
korps. Aufsallend beinahe möchte
man sagen erschreckend ist das Ueber
handnehmen fremdländischer Orden, be
sonders bei der Garde.
Der Prinz von Walesbe
sitzt cincn in seiner Art einzigen Schatz,
um den ihn die Damen nicht blos Eng
land's sondern der ganzen Welt mög
licherweise beneiden dürsten. Dieser
Schatz besteht aus einem Federbusche,
welcher seine Kronc schmückt. Derselbe
ist der einzige seiner Art. Er soll über
10,000 Lstrl. werth sein. Die Selten
heit und der hohe Werth desselben ist
aus die Thatsache zurückzuführen daß
er aus den Schwanzfedern eines unter
dem Namen „Feriwah" bekannten, sehr
seltenen Paradiesvogels hergestellt wor
den ist. Der Vogel muß lebendig ge
fangen und die Feder gernpst werden,
während er lebt. Denn die Federn
verlieren ihren Glanz, sobald der Vogel
todt ist. Die Feriwahjagd ist eine sehr
gesährliche. Denn der Vogel wird nur
in den abgelegensten Theilen des
Dschungels gesunden, wo die Tiger uud
andere wilde Thiere Hausen. ES ist
daher nicht überraschend, zu erfahren,
daß es 20 Jahre Zeit in Anspruch
nahm um die Fedcrn des Büschels zu
sammeln, und daß jede Fcdcr wenig
stens ein verlorenes Menschenleben re
präsentirt.
StvtffSnalvrianen.
eanuacn von Veaamvstr.
Inland.
New-Nork, lt. Mai.—Angekommen
sind heute sie folgenden Dampfer: „Essen"
von Hamburg, !,Lahn" von Bremen, „H.
H. Meier" von Bremen, „Dania" von
Hamburg und „Wertendam" von Rotter
dam.
Abgefahren von hier sind hente die Dam
pfer „Amsterdam" nach Rotterdam, „Gre
ciali" nch Glasgow, „Columbia" nach
Hamburg.
Holgeilde Dampfer sind hier fällig: 12.
Mai: „Britannia" von Gibraliar, „Wejer"
von Gibraltar und „Augusta Nikloria"
von Hamburg ; 13. Mai: „Europe" von
London und „New - Dor!" von Sout
hampion. 14. Mai: „Aurania" von Liver
pool, „Didam" von Amsterdam und La
Champagne" von Havre. 15. Mai: „Darm
stadl" und „Saale" von Bremen uud „Fries
land" von Antwerpen.
Southa m p t o n, 11. Mai. — Abge.
fahren: der Dampfer „Svree," von Bre
men nach New-Vork unterwegs.
Der Dampfer „Fürst Bismarck," von
New-Zork nach Hamburg unterwegs, pas
sirte Hurst-Castie.
Antwerpen, l 1. Mai.—Der Dampfer
„Penniand," von hier nach New-Zork un
lerwegS, passirle Bliisingen.
QueenStow n, 11. Mai. Abge
fahren ist der Dampfer „Britannic" nach
Riw-Aork.
Bremerhaven, IZ. Mai. —Der Dam
pfer „Aller" ist von New-Aork hier ange
kommen.
Hamburg, 10. Mai.—Der Dampfer
..Drijfield" ist von BiUnSwtck hier angelom-
MtN.
Liverpool, 10. Mai. Der Dampfer
„Moore" ist von hier nach Baltimore abge
fahren.
London, li. Mai. Abgefahren ist
ist heute der Dampfer „Mexico" nach Balti
t'Or- kls.ls.r-is., lii vsZ7 Lrori
dls,orln<liASst.ic>n,uss
LROVN'L IRON LIIILRL
eiu alter Soldat, ein wohlbelanMer und durauS
glaubwürdiger Mann, schreib! un unaufgefordert
„Nach allen derartig aufreibenden Krankheiten,
ie
Typhus, die Grippe,
Lungeneiüzundung, Dyphiheria c., ist Hood'i
karsaparilla von großem Werth, da Blut tu rei
nigen und die Kräfte wieder aufzubauen.
„Ich bin ein Veteran au- dem letzten Kriege. Ich
schloß mich am 20. Juni IMI im Alter von lg lah.
Ren der L 2. New York Jnfantr, in der Stadl New
York an. In IBS2 in der elat von Fair
OakS. Va., wurde ich vom Thphu befallen
und ward in'? Srital in White House Landing
va . geschafft. UIN dort zu sterben. To ich Uder,
stand daZ Fieber und wurde in'S General Satterlee
Hospital, in West Philadelphia. Pa.. geschickt.
Als unheilbar entlassen.
Aerzte nankten meine Krankheit ?dttili vulma
valis, sagten, meine beiden Lungen wären ange.
griffen, daß ich Auszehrung in döser Form hätte
und nichtlange leben könnte. Ich konsultirte Aerzte
in New Tlork und diese theilten mir mit, daß sie mich
nicht heilen könnten. Darauf traf ich einen Kame
raden, der mir rieih, eine Flasche Hood'Z Sarsa
parilla zu Versuchen. Ich that so! ehe ich noch mit
der Hälfte der Flasche fertig war, begann ein
Husten lose zu werden und mich nicht zu er.
sticken, und nachdem ich drei Flaschen eingenommen
hatte, verminderten sich meine Nachtschweitze
zusehend? Seitdem ich die fünfte Flasche nahm,
i,. mein Befinden ein durchweg befriedigendes.
Hood s Sarsaparille
meinen Kameraden in der G. N R-. deren Mit
glied ich sei 20 Jahren bin." I- Heminerich,
S2Z East ItL. S-r., New York City.
Hood'ö Villen find rein vegetabilisch und sind
die bcsten Leberfiärler und Abführmittel.
Vievmärkte.
Chicago, 12. Mai.—Rindvieh: Zu
fuhr 5000, Nersendung 2000; die Preife
variirten zwischen H3.2S und ß6.0v.
Schweine: Zufuhr 21,000, Versendung
6500; Preise variirten zwischen H7.5V und
G7.3o.—Schaafe: Zufuhr 4000, Verien
dung2soo; Preise variirten zwischen tzZ.5O
und?s.6o.
East-Liberty, Pa., 12. Mai.—
Rindvieh: Zufuhr 1140, Beriendnng 880;
Preise variirten Zwilchen 53.25 und ?.'>.Bo.
Schweine: Zufuhr 2100, Beriendnng 1900;
Preise variirlen zwischen und ?7.90.
Schaafe: Zufuhr 1200, Persendung 1000;
Preise varunen zwischen HJ.75 und H 5.50.
St. Louis, 12. Mai. Rindvieh:
Zufuhr: 1000, Versendung 2000; Preise
variirten zwischen H 3.10 und Z 4.25.
Schweine: Zufuhr 5000, Lersendung 4000;
Preise varünen zwischen?7.3o und?7.6o.
Schaaie: Zufuhr 4000. Versendung
200(1 ; Preise variirlen zwischen tz 4.00 und
H 4.50.
Der Geldmarkt.
New- ?) o r k, 12. Mai. Folgende?
sind die SÄlugnoiirungcn: Geld eröffnete
zu 3 lin schloß zu 2 Prozent. Srer
liiig - Wechsel H 4.85 bis 14.85j auf 60
Tage und G4.88i bis 54.89 auf Sicht.
Bundes - Obligationen: 4 prozentige 112j,
2-prozentige S 9. Atlien: Adams' Expreg
150, Central-Pacific 25j, Cbeiapeake-Ohio
19j, Erie 194, ditio Prior. 38j, Illinois-
Central 97j, Lake - Shore 123, New.
Jersey-Ceulral IoBj, Norlh-Weslern IOKZ,
ditio Prior. 136, New-Tjort-Central 103j,
Oh'.o-Vnsstisippl PillSburg 150, Rea
ding23z. St. Paui 71, ditio Prior. Il6j,
2Leflecn-Union 83.
kaltimorrr Markidcrichte.
(Berichiel für den „Teutschen Correspondenien.")
Baltimore, den I'^
Tie heutige Waizenjnsubr betrug !j!>.(l4tj Büschel,
der Lcrsandl
Folqend'l 'ladeUc zeiqt den iiculiqcn, den qcflrlqen
und dcn letzti-ihrigen Eiand der Äaijenprcije in ver
gleichender Ueversicht:
rother ! Schluxratc. Echluxrate. letzleS Z-Hr.
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.tSti 7S'— 72'— 72)-! SV.-
Spot!j 7-i?— 7!j'— ?!!'-
s'iiltz. 74 —7B 74 -78 0 - 6
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Liai..! 77'- 7tj?,— 77
Suni. ! 78 - 78'. 77 - 77' 1 - !>1 >
Suii 78'- 7 78 .- 78'. U
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350 Balto.-Odio, E -W , 2. Inc., Scr... 23
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125 Eons. GaS-Ttock K2>s
LLlXllill
400 Stadt Baltimore, ser, 1834
VOO Stadt. ser. Ivo 105 >,
3,00 L. F. Äad. Bai., cr, Ser. A V 2
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10.15, 11.10 Vormittags, 4.30, 6.45 und 11.10
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2.01, 2 30, 3 15,3 45.4.00, 4 20, 4 3 u 5 40
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Dautdureau ik u Ztr. !!> t>tlftr., ?tci.Arl.
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Nr. 302, <3ui>l2-1

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