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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, July 24, 1893, Image 3

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Vcrlanflt-Anzelgen
!> krs>Shuna der irs,cki^u a?bliftr in
Nerlanflt. Kranen unv Mädchen.
. ungeNhr 1 oder 17 Jahre alt,
S-ormrtt-gS.
kin Mädchen für gewöhnliche
vai, i 1: i> ' : keine Wiche,^lnne
. ein Mädchen für gewöhnliche
, HauSardeit in einer kleinen sta
m>lke ohne Kinder. Nachzutragen L!r. LO4, Weft-
Aancttcitratzc. (175)
. eingiitcS NlSdchcn für allgemeine
. Hmisardeit: Personen in der
Lanillie. Nachzufragen Nr. IOSO, !vci!il>>>ia
ein Mädchen für leichte HauSar
. i,kil in einer Familie von drei
Personen 1 kein Waschen. Nachzufragen in Nr. k > 9.
Wcst-VcriiiglonNraft. (175)
: "e" m mit
zuliclfcn! Lohn 512. Nachzufragen in Sir. 7,
Viadiio iivciiue.
ein Mädlven für gcwöiinliche
in Nr
Sloro-(sarolinestrasze. (174 6)
4 . cln Mädchen für gewöhnliche HauS
arbeit: glllcr und gute Be
handlung. Nachzufragen in Nr.
Strasze. )
L>erlanftt. Ätanner und .Uuaven.
ein Nachzu-
. fragen Nr. UO6. O-Kan<c
strus.c.
...I' . "u Bcler als zweite oder drille
,,>anv. viachzusragen in
Ared-rick-Roa. nahe .vadrik. (175!
slarker Junge, um das
zu erlernen.
Nachzufragen in Nr. .'l4, Wcn^vratiftrau.
(1.5)
Ä?- ein ftinker Drechsler und ein gu
. ter Zunge, um das Geschäft zu er
lernen. Nachzufragen >n Nr. ü9, <§alvinftraf>c.
(175 >
I' . Kohlenarheiter für mittlere Preis
. Ärdeit. v>achzufragen bei der
Mcvcr Reinhardt - t!oiv-. Vcke vaca tri
p . ein Bäcker als erste Hand. Nach
ftraftc. tl^>
,,> ein junger Bäcker als zweite
. Hand. Nachzufragen Nr. >304.
. ein Bäcker als dritte Hand, oder
der Erfahrung im i^eichait
hat- Nachzufragen in Nr. 2103, Arcocrick-ütve.
(175 )
ein Nacht - Schankwärter! muß
AjeNlMgr deutsch und engiiich ,prechen.
j/iachzufragen tu Nr. 7 13, Ln-Prul>r>>iic.
<175)
. ein guter.'lcUncr- Nachzusragen
im„ticrial>la-!Nacrchor.'
.170 >
verlangt im AUgemclneu.
Zu Kaulen
?oer Lüdwcilen loo(,.^<>rpco.
.Tci'tiü'cn o'7lc!lj-t!ail."-I>->cnigcn. weld'c deurjl'e
Arheiler und Tiinftbvßn zu beichailigen
wünschen, wollen sich persönlich oder in iranluicu
Briefen an den Ägenten der D.
Uicqcr, Vir. 219, Lüv-Lharpftrae, wenden, welcher
üncnigellliw AuSlunit ertkeilcn wir-. <lan2,l,!<
An;eiflcn.-Zn ver:ietl,cn.
lil utrllllej!)en
Zu vermietyeu
und Bad, IN der Nachbarschaft von Bond- und Balti
moreftraHe! ein Ehepaar ohne Kinder wiri' vorgezogen.
Nachzuiragcn tri I. G. Maier'S Söhnen, tsckc<Ka st-
und Srederickiirasze. <1 <4 ">
vermietyc:
Mottttt Washinqton.-^^M.
Limmer und Bad, Lesen und Rangel Wasser aus
ÄiähereS bei Eraliaiii voip.. Nr. 223, St.
Paulstraße. <Lkt.ls,l2!vitk>
Au;ell,cn.-Zn verkanjen.^
Zu verkaufen Kl
Sharpfiraüe! lcickitc Bedingungen. Anzufragen in
Nr ?aot>erfrakc. (174-)
Au verkaufen: Z^rdÄadwdstr^'KlZ.
5 Zimmer; Grundzins kl pro Kuß. Nachzufragen in
Nr. lt>2, Lrleansftrafte. (173-8)
Mverkausen:
;15? Grundfuick 15 bei BV. Näheres bei
virifftino, Nr. 1704, kastern-Al-euu.
(173 8)
Nacvzufragcn bei !ttcrl>ard Vir. 104,
Lst-zzcrtogtoiistr. <lulilU,Mo,Mi,Sam->
ZUverKausen: morste.
ins nur Z 33. Preis ; !50 daar, dcr Rest in
AvzahlungenvvnLl.s'.'! breite Straße:
jicgclsleinernes Haus. Zu eriragen in Nr. 3 7. !v->r
itiiiirake; Schlüssel in Nr. 441, Süd-GUmorstraße
<l7)
verkaufen:^^^^^
d"igcr (SrunozinS! leichte Bedingungen! Vä-
Playe, W>lke>is-tvcuc US iiiaUivoosstrafic.
(Apl2B,4P!te)
Luszuleihen.
Einige gut gesicherte Land-Hhp-thcicn zu Prozent.
(81)
~.l. 1.c..
(IKI- > St -Paulstinxe-
Zu verkaufen oder;u vcrmiethen:
2-und 3-stöckige Häuser! §7 bis! pro Monats
kaufen dieselben für Zu erfra-^-^-
1
ZU verkaufenH
lind °v"o'rf!üdilU /rcimslätlcn und Grocerie-i!ädcn in
dcr Stadt. Näheres der !vanno, Nr. 11. Tl.
Paulltratzc. (Qkt2o )
"Architekt."
W. De Muth,
rckiitc,
Nr. 5111, iivii oixo.
D-rans!jhläq- auf Bauten aNer Ar werden geliefert,
t-ndh-imitätt-n eine Sp.^al.^^
Zluioer I!r. 510.1.av-Buildii>x,
(Mais.lZ) Baltimore. M.
viUlge
>!L>tlt,änse?.
Landsitze,
<Sruiinken unv Zsarme
vm. Merrike
vir. tO, Oft-Lcriiigtfratze.
eld in belicNges asZiiiletim.
(täiS.l3.)
Orangcville.
die antievcndkte Lage in öltiiivcr vorltiidtisikier
Bauplätze. lOO. von i2OO bi?t3oo! kio
daar und !10 monatlich. S Prozent Dicn!o bei
" Wir'ccrrachten den zu 48 bis 72 Cents,
,u jeder mit Prozent aolösvar.
Äir eiri-blen Ihnen eine Hottage für eine geringe
Baarzablung. der Rest kann wie abgetragen
werd'n Alle Straßen find breit, gut Nlveuirt und
mii usirrnsibaalcn belegt- Schatten und vorzügliches
Wasser sind reichlich vorhanden- . „ .
Wir haben elektrische Beleuchtung
Slruern. Wir liegen innerhalb 4 Mtnulen xahrt von
er !!isdle-Straßen-, 7 Minuten von der Union- und
12 Minuten'von der Saldert-Station. Täglich fah
ren 12 >jügc in icder Richtung. 'lliebrerc (!ot!°zcS
uns ein schöne tiegeistcioeroes ScbulhauS und i?vt
im Bau tegriffen. uns ein Vergleich dcr Zahl uno
Klasse bercitS errichteter Häuser Mit denen IN trgcnd
einer Vorstadt Lallimore'S wird zu Gunsten jener
au-,allen. Man wende sich persönlich oder Ichriitlich
an v arl. I. Äes-t-aslSsührer. Nr.
8 und 10. vansant - vebäude. !>r. s v. Llt-Ver
tnqlon-Strafe, zwischen früh 9 und Nachmittags 2
Kt?:, oder ,n selber L'rangeotue, Uhr.
Trunkenheit
c/<>>lk>
Ein Stetten starke Buch mit allen Eln,elnhet
13) altim-^LÄ*'
Anzciflen.-Zn verkaufen.
Folgende Nähmaschinen
find im Tau!c grge dir cur ras, ack-ndc
ihnen auszuräumen, werden wir sie fast wegschenken.
Man sitiaue auf die Preise!
3 Str. 8 je 55°,
1 TaviS'sche - 510,
2 „Household" sc ?10.
3 Nr. 7„American" >e kl,
1 „Queen" kl.
2 „Ziandard" je kl.
2 „New Home" >e kl.
1 „Standard," nahezu neu k 2,
~?omcstic Masttnnctt-tsompagnic,"
llB,jL> Nr. K 7. Wc„-!val,imore„r.
. Um einen Nachlas! adzu
ß Wickeln, das,we folgt, ve
rriebene Eigenthum: an
ftraße, sowie da? nedenanlieqende Eigenthum Vir.
ÄituUikinstraße. del
-LS,eiescld. Nr. Oil-L-xlNgtoustrake.
Ilios. Dett Lomp.,
~vcnral-2parl>ank-"<rbäi,ve,
<scke !>,r und - -tra^c,
AuktionS?lnzelften.
s. A. uschman, ülnwat.
<?> BerwaltcrS-Lerkauf
des
wcrtlivoll grndjtsreicn Eigenthums
Nr. 714, Peirccstraftt.
rast eines Dekrets de? KreiSgeiichtZ dcr Ztadt
Baltimore wird der unlerzeickmelc Verwatter Moii
öffentlicher Auktion an 7rt und Stelle das aanze
virniidftnck in der Stadl Ballimore, gelegen an der
Nordsette der Picrccslraße. 108 westlich von der
lZbat-zworthstraxe cjeyr !l>tyrle-Ävcnue). mit ciner
von suni^ k> I,^vu n und vier
Ganze in Baar, wenn e- dem Käufer beliebt-
Hinterlegung von k5O auf das Arundstütt ist am
jZerlaufStage erforderlich.
Krancis , Verwalter!
Nr. 14, Ost-i-'exinglonslraxe.
Matthew tirkland,
(16,74,8.-7> Auktionatoren-
Pe m t er Bertauf
werthvolle >va>t,-Eia>"thumS
Nr. 160, Lst altiworestrahe.
Wir werden am !Vintag, den 31. ;)>>ll 1893, 5
sonne da olrnds>uck. auf
welchem xevtcres steht 20 Fuß Front bei einer Tiefe
von 110 Fuß dis zu einer breiten SUlev und einem
'ährlichen Grundzins von 570 unterworfen ver-
asfelbe befindet sich in seinem Zustande mit moder
nen Verbcfscruiigcn und schöne
! bcqehrrnwcrlhes Eigenthum!
kann jeder Zeit de,ichtigl werden. . . ..
Bedingungen - ein Drittel vaar. dcr Nest in 6 und
> 12 Monalen oder alle- daar. Eine Anzahlung von
<lOO wird vom Käufer verlangt. amer
<174,6.9,80 1> Auktionatoren.
Taiuuet Ntflesier. Anwalt.
Str. 301, St. Paulstraß-.
VerwalterS-Verlaus
Dferde, Karre. Pservegesckiirr, Wag,
Kohlcn ud Büreau-Möbeln.
Kraft der durch eine Verwattung-Urkunde zu Gunsten
auf offcnlla>er Aullion eniiag,
den l August, Vormiltag 10 Uhr. t dem I>ih>e
von Peter N. McvuUongh vcn,cn Hose an
der Nord-<ai,strahe und vcr ~Uio-(?ifend
ah, da nachstehende Perio„al-sigeii,huin.
L Vatent-Shute-Wage. Tonne:
2 Vatcnt-Shutc-Wage, 1 Tonne, mit Stange
' mit Standards und Holz - CribS.
2 Kiov-Karren. 4 Aohlenslebe. 5 schaufeln, 2 Piken,
3 Doppel-Geschirr-, 5 itarren-Gcsltiirrc, 4 Karren-
Deichselriemen. 9 Negenbeckcn, 9 Halstcr, 4 lederne
Fliegennetze und 1 Blankct: „
serner ungefähr 7S loniie hare Kohlen
die Büreau-Vinrituna. wie solgt: eine
Miller'sche Geldspinde. Copir-Presie, W.'nduhr, Lsen.
3 Pulte. 3 Stühle. 1 Pultstuhl. 2 K!cld.r,ränke, 2
2 BiUetbrettcr. 2 Proben - Kästen sur
Kohlen u. j-w.
l Alle obengenannte Eigenthum kann bis um
de? Verkaufs am obigen Platze besichtigt und lnspizirt
Sosort nach dem Berkausc dcS Lbigen verkauft der
Verwalter in dem bisher von Sem deiag! Pcter
vt McVnUonah bknuNten visenvahi, - Hose,
Nord-Ehesterstraße und „Union-Bahn." ilgesähr
260 Tonne ohte. nämlich:
,i,,cfal,r 17>. Tviii'tN Pea-Kohle.
ungesahr K 7 Tonne harte ohlc Nr.
unaefähr 70 Tonnen liarte Kohlen Nr. I,
ligesahr >s'. Tonne Nuk-Kohle.
Tie Kohlen müssen vom Käuier innerhalb 10
nach dem Tage dcS Verkaufs entfernt werden. Alles
andere Eigenthum muß dcr Käufer sogleich lortlchancn.
Wkstlickit Maryländtr Eisenbahn.
Bu>e HaacrSlown und
(ausgenommen SonntagS) WilliamSport, Äear-
Svring und iidcrrv-Nun, Wes!Bn., ChamberSwirg,
WadneSboro'und Punkten an der„B. <k C. V -Eisea
dahn,^ MarlinSdurg, und va.^
soil'ie drr „lZarlitle->Ve ti!!duri>-rarrlSbulg->t'abn-"
B.ooMorgenS-Postzug na lZberrv-Run. W--Va,.
! e -> r - 6 pi >n , W i ll > m? p:> r t, H c r '
! Bnd le, GeitvSdurg und allen Punkten an der „8.-H -
Barn. foivic Mt. ?ollv-Ssr,nzS. EarltSle und Punk
ten an der SjuznachEmo-
Un?burg und Winldester. sowie L?illlamS:oit, Ciear
' St'achiiiUtaaS Erpreßzug nach Ärlington.
Howardville. MI. Wilson. MillS. Glhndo
; und allen Punkten -n der .8.-H.-Dlviiion.
? 4-00 StachmillaqS- Ervrexzuq na-li Ärlington. Mt.
! Hope. Sudbr°°l-Par.Plk--.v>llc,Greell.Sprig-luni.
, tion, Swings' MillS. lvndon. Kien-Falls, .vinks
. dura. PatavSco. >sarrolllon. -.annery, Westminner
! vond-le. Medford. New-Windsor und Hauptbahn
' Stationen westlich, sowie Emmi,-bürg, A -
' Bahn.' „Norfolk-Western-Bahn" und Punkten s-idlich.
j 5-15 Nachmittags - nach
Union-Bridge. nach Union
l AbendZ ZlcccmmodctionSzug nach Emcriz -
Grocc-
?uae treffen inder Hillen-Station ein
- läültch um 7.18 Abends- Täglich, ausgenommen
e Sonntag?, 6-50,7 40, 8 37. 9 31, 10 40, 11-47
n or-, 2 40 und 5-10 Nachmittags und 6-10, SS
" b-tten an der Union-, Pcnnshlvanio-Aoe.
, °uc- und Führer
t 149 )Ä. H. Griswol. Gui.Paiiazler-!iet.
Eisenbahn-Anzeigen.
PeimMvania - Eisenbasin.
Vhiladelpvia-WilMtnftton-Baltimorerßal,.
Baltimore-Potomac-<^k>idal>>.
*ll.lo Mörsens.
SchneU-Linie * 11.10 Morgens.
Pennfhlvania (limitirt) von dcr
. - * 2.15 Nachm.
Wciilickcr Erpreß- * 8-45 SloendZ.
Südwestlicher Efpreß * 8.45 ?lbcn'S.
Pacific-Er?rck " 11,40 Abend?.
Naai Williamsport uns Sem Norde
ZeitungS-Erpreß * 4-40 Morgen?.
Niagara-Ervreß 11 i^
Buffalö-un!r Rocbester-Expreß s 8-45 Abends.
NörvlicherExpreß *11.40 Abends.
Hork-Accviumda!ion S-30 Abends ariWochentageit
Nach Parkron an Wochentagen 4.40, 7.30, 8.45.
11.10 Z-ormittagS, 12,10 Mittags, 3.30, 4.20.
.30, 8,45,11,40 AbendS; Sonntag? 4.40,7-30.
10.15, 11.10 Vormittags, 4.30, 8.45 und 11.40
AbendS. 4N LOO
7.3, S.oÖ. 10 15 BormitlaqS. I2<)>) Mittags.
1,30, 2,30, 3,30, 4.30, 5.30, 30. 7 30, 3O,
10.30 und 11.30 AvcndZ: Sonntags 4.40, 7.30.
10.15 Vormittags. 12.00 Mittags, 1.30, 4.30.
7.30 und 10.W Abends.
-15. ll")0 4 30, 5,30
Abends! Sonntag? 8.30 Vormittags, 4.45 AbendS.
Von Calrcrt-Station um 0.05, 8.10 10.4 Mor
gen?. 2. 3, 4. 5.15 Nachmittags und ,20, 0.25 und
11,1 Sonntags um 8.45
S 8 P ill A dation
5.25 Abends—Erpreß nach Philadelphia.
Na Sl,ilaclpl,a nd Nw-?1or?.
- und Speisc-WaggonS.
keine tsoachcs), 8.23. 10.08 Morgens, 12.05.1.20,
3.35, 4.20, 5.27 Nachmittags. 11,35 Abends und
12,53 NachtS. ~
Sonaretti-'nal Limite, aus Parlor- u. Speise-
bestehend, nach ->!!w! rk 4. s7^nil ll^agS
4,42 und 045 ÄbeudS. ' .
Saratoga-Expreß iParlor-Waggonl 10.08 Vor
Nach Atlantic-lZitv 10,45 Morgens und 12.05
Nachmittags an Wochentagen und 1.20 Nachmittags
und 12 53 Nachts täglich. Samstags nur 10.08
modalion SS.U3 Stachmittags, ZoalltagS—Perriöuie-
Nach Washington, Erpresjzug um 2.40, .1, B.SO
Morgens, 1,55. 4,40 Nachmittags und 9.24 Abend
täglich, und 7.31 Morgens an Wochentagen. Akkom
modationSzug um 5,05, .45 früh, 12 25 und^s.o2
54.58 Nachmittags Lxiord-AtkommodationSzug.
Nach um 7.31, 8/>0 früh und 4,15
früh und 5,02 liachmittagZ.
Stach der Pope'S Creek-rinie um .45 Morgen und
4.15 Nachmittags an Wochentagen.
Nach Washington, 25, 0.^21.
1^40,^2^24^2/43"3.33, 4.50,
millazS und 7-10. (7-31 limitirt). 8-43, 9.35.
0.55 Abends an Wochentagen. Sonntags um 2 50,
25, .31. 0 Übr früh, i-.42, 11-20 BormtltagS,
2-05, 2.24, 4.50 Äiaäim ,7-10^7.31 9 35
tags Abends- ....
vtach AnnapoliS um 9 Uhr >rub, 12-40 and
0 Uhr früh und .5.07 NachmuiagS.
5.42 Morgens und Nachmittags täglich unds.sl
für Florida und de
Süden 2-50 früh und 2-24 nachmittags täglich.
Stach der Picdmont-Äir-Linie" um und 9 42
AbVndS glich und 5.51 an Wochenla-
Nach Punkten ander,.CHesapeake-Ohio-Z?ahN'' über
um all Wochen-
Bon Pcniisnlvania-Autnut-Statil,
Nack Washington: Erpreßzug 6 29, 6-36, 9.05.
Vormittags um 2.10, 4.55 Nachm. täglick?, iun , .41
und 7,40 Nachm. täglich-
Stach AnnapoliS: UI 7.41. 9.05 Vorm., 425
Nachm. täslich Sonntag
7'.Ü5? ?","o, 7,50,8,20,9,00.
9.40,10.15,11 00. 11.50 Vorm.: 12,15, 1,10,
2 01. 2.30, 3.15, 3.45, 4,00, 4 20. 4.36 u. 5.40
Nachm.. 6.14. 7.40, 10.00, 10.40. 11.15 u. 11.35
Abends. Sonntags um 5.00 früh, 7.05, 7.20, 9.00.
9 05, 10.15 und 11.00 Vorm., 12.15, 1-10,1.15.
2.01, 2.30, 3.15.3.45.4.00. 4 20 . 5.40 Nachm.
6.14, 7.40,10.00,10.40 und 11.35 Abends.
Eatonsvtllcr Zweig.
9.02 Morgen S.'l 15, 3.13 Nachmittag-, 6.27 und
9,23 Abends.
Absabrl von SatonSvlUe nach Baltimore um .!>->>
7.48, 8 29, 9,46, 10,30 Morgens, 1,23, 2.50.
4.08, 5.04 NaitzmittagS. 60,, 7.10 nd 10-10
Abend?- SonnlagS 10 12 Morgens, 2.00, 5.3ij
7.10 und "jlich^
wird Hotels und Wohnungen abgeholt
und marklrl. wenn dadingehendc ilufträge im Siireau
Nrdoii-E?e dcr Valttiuorc- und >lal!>kr>itraie abge
<27N Len.-P-ss-Azent.
Aattimore-Hhio-Bahn.
Kahrvlan rat am K. Zuli in Kraft.
Nach Chicago und dem Nordwesten, limilirter Befli
bül-Skvrexzug um 10.20 früh täglich, Ekprevjug 5.
S-?ouis und Indianapolis, limi
lirter Velttbül-ölvremug um 2-30 Nachmittags täz
ick, Expreß 11ÄvcnvS.
, " s)s) 620
> x!a.2o!
lO 07, 11,25 und 11-30 Abend.
Sonntags Ulli 6.25, x 7 10, 8.35, x 9.30, x 10.20,
<10.35 Morgen, 12.00 S!a<t,lS,
Morgens. 1.05, x 2.10. ,2.30, < L 45, 45-Minulen-
5-00. 5-05 Nalmi-, 6-18. ,6-51. i7-3<,
>lo-OV. x 11.25 un 11.30 Abends.
Nach Anriavoli-Z um 7-20 und 9.30 Morgens und
S-25 Abends-^
den
lich- na!> Memphis und S.as.wiu,
von Wasyinglon. Stach Vuiay um 2.30 Nachmittag?
Stach Lexington und Punkten im Virginier Thal um
54,00 uns t9.3oMoraenS- Lta-d in-ti-ster um 4-20
Nachmittags- Geiulschler nach varrisonburg um
S 4-00 Morgens.
Nach um 54.00 und 59.30 Bor- und
und M°rg:ns/N > 4-20-.-W hält'nur bei
Hauptstalionen an), *5-30 Nachmittags, *6.30 und
11.10 Abend?.
Nach Ellicoll->Zlty 4 00, 70-32, 58-10, §9.3>>,
511.00 Morgens. 51.15.53.30. 54 20, 5.30 Stach-
Mittags und *.3 u, 8.35 und 11 10 Abends
d"u> Westes um 6-40 srülj und 3.1 S Nachmittaz
Ut^
in Vor- und 5,15
5 n
ra Be, Nr. 230, Süd-Broadway.
kScr xz. Scull.
Gen?-GelchäjlSiül,rer. t 273 ) Gcn-Pasf.-Agcnt'
Die „Baltimore-Sehiall Bahn"
s k. . cc> "
7.30 DtorzcnS nach Volk- 8.00 Mörz, von Selai!.
v von^T^tt.
v 30 tciiS nach Be.air. 10.00 Abend- von Belair.
l tÄl<>L27 . Bull. A.-Ä.-P.-Ag-Nt.
Pässe? Passt-
Vduar i^aine,
> Ecke Balttmorlilraxe und Poit-OMi-Acenue.
Aer Deutsche Korrespondent.
Montag, den S 4. Jnli IN.
Ans Marlchtand und Meer.
„Während Sie sich dort aufhielten,
traf anch dcr Großbaucr dasclbst ein,
und nun entspann sich cin Wortwechsel
zwischen ihm und Ihnen und Nadbod
Falk ist DaS so ?"
„Ja," antwortete sie leise.
„Ihr Mann ging wieder fort, bald
darauf ging auch Was veran
laßte Sie nun, bei dem herrschenden
schweren Unwetter ebenfalls aus de:n
Hause zu laufen?"
„Ich wollte heim."
„Besinnen Sie sich einmal. Gin
gen Sie nicht vielleicht hinaus, weil
Sie d'raußen Etwas zu'hören geglaubt
hatten?"
„Nein."
„Gut. Was führte Sie, als Sie
d'raußeu waren, so dicht an den Ab
hang, den die Lcute hier herum die
Kante nennen
„Ich verfehlte in der Finsterniß den
Weg."
Sie dort Etwas?"
„Es war sehr dunkel."
„Ganz recht. Aber eS blitzte stark,
und bei'm Schein eines Blitzes läßt sich
Manches erkennen."
Jetzt wußte sie, daß Robert Span
hakc AlleS erzählt hatte. Sollte sie des
sen Aussagen nun bestätigen und auf
diese Weise ihren Maun auf das
Schafott bringen? Das war eine
furchtbare Prüfung für sie. Ihr war,
als müsse sie für Nadbod's Tod und
Eornelius' Geschick verantwortlich
machen.
„Es war sehr dunkel," wiederholte
sie tonloS, „und die Blitze blendeten
mich so sehr."
Dcr Untersuchungsrichter kniff die
Lippen ein und strich mit dcr Hand über
das bärtige Kinn.
„Aber Sie hörtcn doch jedenfalls Et
was."
„Dcr Sturm heulte fchr, und das
Wasser brauste so laur."
„Sie behaupten also, außer dem
Wasser nichts, absolut nichts gehört zu
haben?"
„Ich war in so großer Verzweiflung
und die Nacht war fo wild und stür
misch."
„Sie hörtcn doch aber cincn Schrei,
wie ihn cin Mann ausstößt, dcr in Ge
fahr ist. Den Schrei müssen Sie ge
hört haben."
Bertha schwieg.
„Ich glaubte, Sie würden meine
Fragen offen und ohne Rückhalt bcant
Worten," bemerkte der Amtsrichter
ruhig. „Ich mache Sic daranf auf
merksam, daß Sie die Sache für Ihren
Mann nur verschlimmern, wenn Sie
von dcr Wahrheit abweichen."
„Mein Gott, soll ich denn eine Ant
wort, geben, die meinem Mann das Le
ben kosten kann?"
„Sie haben also jenen Schrei ge
hört ?"
„Gott wollemir beistehen ja doch,
ich habe den Schrei gehört."
„Und daun, gleich darauf, jedenfalls
aber noch ehe Sie in Ohnmacht fielen,
sahen oder hörten Sie auch Ihren
Mann, nicht wahr?"
Krampfhaft, als ob sie sich an Etwas
festhalten müsse griff sie in ihren Man
tel.
„Frau Brumund," sagte dcr Amts
richter mild uud herzlich, „glauben Sie
mir, es thut mir in dcr Seele weh, Sie
so quälen zu müssen, aber ich kann Ih
nen diese Fragen leider nicht erlassen.
Was war's, das Sie so erschreckte, daß
Sie davon ohnmächtig wurden?"
„Das kaun ich nicht mit Bestimmt
heit sagen."
„War's Ihres Manncs Stimme?"
„Ich weiß es nicht —ich habe ihn nicht
gesehen."
„Aber Sie hörtcn ihn doch, er sprach
doch zu Ihnen. Hat er Sie vielleicht
geschlagen?"
„Nein, nein! Das hat er nie gethan
das nicht das war'S nicht —"
Sie unterbrach sich ; sie war zu weit
gcgaugen nun konnte sie nicht mehr
zurück. Der Amtsrichter beugte sich
über das Papier, das er in der Haud
hielt, um den leisen Triumph zn ver
bergen, mil dem ihn das Gelingen sei
nes schlauen Manövers erfüllte.
„Nein, geschlagen hat er Sie nicht,
aber cr hat zu Ihnen gesprochen, und
daS erschreckte Sie so sehr. Nach dem,
was geschehen war, nach jenem schreck
lichen Schrei, war das auch kein Wun
der. Was hat cr zu Ihnen ge
sagt?"
„Nichts."
Sie preßte die Lippen auf einander,
und es war ihr anzusehen, daß man
nicht mehr viel auö ihr herausbe
kommen würde.
„Nuu, Das ist nicht hin und nicht
her," sagte der Amtsrichter, „aber las
sen wir's. Sie haben ihn aber doch
Mtdem wiedergesehen, ich meine, seit
DMe vom Huderhof heimkamen."
„Ja, am Mittwoch."
„Wußleu Sie, daß cr diese Gegend
verlassen wollte?"
„Er sagte es mir."
„Was mochte ihn wohl zu diesem
Entschluß bewogen haben?"
„Weiter nichts, als der Streit zwi
schen uuS Beiden das allein ist dcr
Gruud seines und meines Elends. ...
Herr Amtsrichter, ich bitte Sie herzlich,
sragen Sie mich nun Nichts mehr; ich
habe weiter Nichts auszusagen, und je
des Ihrer Worte zerreißt mir daS
Herz."
Sie verbarg ihr Gesicht im Taschen
tuch, aber über ihre Lippen kam kein
Laut; die Erschütterungen ihreS Kör
pers verriethen jedoch die furchtbare
Aufregung, die sie zu unterdrücken ver
suchte.
Trotz seines Berufes und feiner Er
fahrungen war Doktor Schnell kein har
ter Mann. Dcr Schmcrz der armen
Fran rührte ihn, und er refpektirte den
selben. Er wendete sich zu dem Gc
richtsfchrciber und begann lcifc und an
gelegenllich mit ihm zu reden.
Nach einigen Minuten war das Pro
tokoll vollendet. Dcr Amtsrichter nahm
wieder das Wort.
„Ihre Bernchmung ist zu Ende, Frau
Brumund," sagte er. „Ich bitte Sie
noch, dies Schrislstiick zu unterschreiben,
nachdem Ihnen der Inhalt vorgelesen
worden ist uud Sir an demselben Nichts
auszusetzen haben."
Dcr Schrcibcr las. Icdes Wort
traf ihr Herz wie ein Hammerfchlag.
Was sie hörte, war nur die Wieder
holung ihrer eigenen Aussagen, dennoch
erschien das Ganze ihr so schwarz, so
belastend für EoruelinS, daß ihr die
Haut erschauerte: ihr war's, als habe
sie selber seine Verurtheilung ausge
sprochen.
„Wollen Sie nnn gefälligst Ihren
Namen hierher setzen?" sagte der Un
tersuchungsrichter.
„Muß ich DaS?"
„Ja, es sei denn, daß Sie noch Ein
wendungen zu machen haben."
„Das nicht, aber —"
„Sic fürchten, ihm dadurch zu scha
den ; sie dürfen aber den Muth nicht
verlieren. Ich hoffe, es wird noch Al
les gut werden."
„Glauben Sie Das? O, glauben
Sie Das wirklich?" rief sie, ihm angst
voll in's Ange sehend.
Er glaubte es nicht; aber er fühlte
sich veipflichtet, ihr ein tröstendes Wort
zu sagen.
„Ich hoffe es, Frau Brumund. Wir
werden Alles daran setzen, den Men-
so d.iü lis
kratzte, bis sie blutete.
s'auch von Besserung. Nlz 'illq ein
Halde Flasche
Hood's Sarsaparille
keine Spur von Calzfluh
seil beinahe vier laki-en.
Hood'S PiNeN sind die besten Na-btisck.Pillen,
befördern die Verdauung, heilen Kopfweh nnd
Sallsucht.
scheu zu finden, dcr Sie mil dcm Fuhr
werk abgeholt hat; ich bin überzeugt,
daß feine Entdeckung cine ganz neue
Weudung in die Sache bringen wird."
„Ist das Ihre aufrichtige Ueber
zeugung ?"
„Ich halte eS für sehr möglich,"
„Daun werde ich ihn suchen," ver
setzte sie fest und cutschlosscn; darauf
crgriff sie die Fedcr uud schricb ihrcn
Namcu mit dcr sorgfältigen !l!ailgsam
kcit cincr dcs Schreibens ungewohnten
Hand.
Lokalberichte aus Washington.
E l n e neue B e st i m m u n g B e
trefss der Entfernung der
Markt-Abfälle ist am Samstag
von deu Distrikts - Comiinsjäreii bekannt ge
macht worden. Derselben zufolge haben die
Händler die als verdorben oder ungenießbar
von den Nahrungsmittel - Inspektoren be
zeiclineten Waaren, Gemüse, Fische, Fleisch
n. s. w. sofort selbst fortschaffen zu lassen.
Die Maßnahme wurde gelrosfen, weil die
Zahl der Klagen darüber, daß die Abfälle
nicht in gehöriger Weise ans den Häusern in
der Stadl abgeholt werden, sich von Tag zu
Tag mehren. Tie Markthändler sind über
die neue Anordnung wenig erbaut, zudem
sagen sie, daß das Gesetz bestimmt, daß es
die Pflicht der Contraktoren zur Forlscyaf
fiing der Abfälle sei, auch die condemnirlen
Anilcl von den Märkten fortzunehmen.
Einige Händler beabsichtigen sogar, die Ge
richte znr Entscheidung anzurufen, während
die Distrikts - Commifsäre ihrerseits die Po
lizei um strenge Ausjuhrung dcr Vorschrift
ersucht haben.
Zum Besten des deutschen
Waiseii h a u s e s veranstaltet der
deutsche WaisendauS-Verein am Mittwoch
eine SommerauSflug nach Buena Bisla.
ES ist zu diesem Zwecke ein Comiie ernannt,
das die Vorbereitungen zu lciien hat. Es
besteht ans den HH.: I. I. Appich, Wm.
Kettler, L. Kettlcr, ChaS. G. Rogier, I. L.
Vogt, G. I. Beßler und E. F. Treiber.
Da Alles, was zum Besten des deutschen
Waisenhauses uttteriiommen wird, einer
vielseitigen und kräftigen Unterstützung Lei
tens der Washingtoner Deutschen sicher ist,
so wird auch die große Exkursion am Mitt
woch sich als eiu vollständiger Erfolg erwei-
Die Concordia-Divisiou der
Pl>lhias - R i t t er wird heule ihren er
sten Ausflug noch „Bap-Ridge" machen.
Die Licenz entzogen wurde auf
zehn Tage den beiden Eapilänen der Dam
pfer „Harry Raudall" und „Wakefield," die
sich, wie berichtet, am 24. Jnni das zweifel
hafle Vergnügen einer Wettfahrt machten,
und dadurch einen znin Glück noch gni abge
laufeucn Zusammenstoß der beiden Fahr
zeuge verursachten.
9ür die Capitol - C e u t e ti
li a r s e i e r beabsichtigt das Finanz-Co
mite, wie dasselbe in einer am Samstag ab
gehaltenen Styling beschlossen hal, Hic>,ooo
aufzubringen.
Eine Anerkennung ist Frau
Sophie Kosack zu Theil geworden, indem
ihr als Erinnerung an das Unglück im
„Ford'lchen Theater" eine goldene Uhr mit
der gravirten Inschrift: „lleberreichl der
Frau Sophie Kosack von den Ueberlebendeu
des alten Ford's Theater-Unglück, 9. Juni
1893," Sellens einer Abordnung der Clerks
der Record- und Acnsious-Ablheilung über
reicht wurde, welche dabei dem Dante Aus
druck verliehen für die Hülse, welche die
Dame den Verunglücklen dargebracht.
D i e M i l g l i e d e r der ~E lk s"
und der ~Johu A. RawlmS-Posten der Gro
ßen Armee der Republik" haben beschlossen,
zum Besten des Hru. W. D. Mack, welcher
in Geltysburg bei einem Eisenbahnunfall!:
am 4. Juli beide Beine verloren hat, eine
Exkursion nach River-View am 2. August
zu unternehmen.
Aus seinem Wagen geschlen
dert wurde am Samstag David NicholS,
dcr Eigenthümer des „Ml. Veriion-HotelS,"
als er die Pennjhlvania-Avenue einlang
suhr und sein Psero plötzlich scheute. Hr.
NicholS erlitt einen Bruch des linken Fußes
uns verletzle sich eveusalls am Kopf.
Eine Razzia wurde gestern früh
von der Polizei auf das Haus von Laura B.
Ford, Nr. 43. C-Straße, Nordwest, ge
macht und diese aus die Beschuldigung ein
unordentliches HauS zu hallen, verhaftet,
sowie sieben Männer uud vier Frauenzim
mer als Zeugen festgehalten.
Die Anklagen Betreffs der
Fords-Theater- Katastrophe
werden, wie verlautet, beute, Vormittags II
Udr, dem Gerichte übergeben werden. Die
Großgejchworeneii haben, jo heißt eS, An
klagen gegen Oberst AinSwonh, Bauunter
nehmer Dant und die HH. Covert und Sasse
erhoben und dieselbe zur Einsichtnahme den
DistrillSanwalt Birney nach Cdieago ge
laust, welcher sie mit seiner Unterschrift und
einige Amendements versahen, am Vamstag
zurücksandte.
Schwer verletzt wurde ain Sam
stag der Kutscher A. C. Wolf, als er mit
einem der Lang'schen Bierwagen die dritte
Straße, nahe N-Straße, hinunter fuhr.
Tie Pjerde scheuieu plötzlich und rannlen
davon, und Wol? wurde bei dem Bestreben,
die Thiere festzuhalten, vor dem mil Bier
schwer beladenen Wagen geworfen, sodaß
die Räder desselben ihm über den Unterleib
fuhren. Man brachte Wolf nach seiner
Wohnung, Nordost, Ecke von 8, und L-
Slraße, und sind die Aerzte der Ansicht, daß
derselbe schwere innere Verletzungen davon
getragen hat.
DhAMüßMosms's
Hamburger Tropfen
gegen
Blutkrankheiten,
Unverdaulöehkeit,
Magenleiden,
Zeberleöden,
Kopfweh, Nebelkeit,
Dyspepsie, Schwindel,
VerdauungSbeschserden,
Magea- und Nicrcnbcfchwerde,
Biliöse Anfälle.
Ebenso gegen di:
Leiden ocs weiblichen Geschlecht?.
Unstreitig das beste Mittel. Preis, K 0
Cent oder fünf Flaschen Z 2.00; in alle?
Avothekcn zu haben. Für tzS.VV werden
zwölf Flaschen kostenfrei versandt.
?iiL voscuL co.. Mm, na.
llu 8 Deutschland.
Momentane Windstille in der Politik
Kaiser Wilhelm's NordlandSfahrt.
Kriegsminister v. alieuborn-Siackiau.
Eine Revc Bismarck s a die Braun
schweige. Neues Strafverfahren gegen
SlhUvarvt. >iillerli.
Berlin, 22. Juli. Tie Abreise des
Kaisers zu seiner diesjährigen Nordlands
fahrt und die Vertagung des Reichstags be
zeichneil den Begilin der todten Saison,
welche zu der eben erst vergangenen Periode,
die sich durch die Milttärvorlage zu einer
außerordentlich lebhasten gestattet hatte, in
scharfem Kontrast slehl. Tie wirkliche Ruhe
vause wird luderen nur von kurzer Dauer
sein, da die Regierung sich schon sehr bald
mit dem durch die Annahme der Militär
vorlaae beduigien Budget zu beschäftigen
nanzfragen, welche der Borlage auf dem
Fuße folgen, war der vor einigen Tagen
erfolgte Rücktritt des Slaatsselrelär im
Rcichsschatzamt, Frhr. vonMaltzahn. Tie
fer Rücktritt wird i erster Linie darauf zu
rückgeführt. daß Hr. von Maitzahn sich nicht
da die Regierung von der ursprünglich be
absichtigten Erbebung ein., höheren Bier-
und SvintuosensteuerAbstand nahm. Wahr
scheinlich ist es jedoch, daß die wirkliche Ver
anlasfuiig darin zu suchen ist, daß er sich be
wußt war, nicht die nöthige Machtbefugnis
oder Autorität zu besitzen, um den von ihm
selbst entwolsencii Fiuanzplan durchzufüh
ren. Falls Tr. Miquel, der jetzige preußi
sche Finanzminister, Reichs-Finaiu-Minister
werden sollte, so würde auch Frhr. von
Maitzahn ?n seiner Stellung als Staatsse
kretär des ReichSschatzamls nichts weiter,
als ein Werkzeug in der Haiw Tr. Miguel's
gewesen sein, Cin gewisser i-Ltolz ivar also
mit ein weiterer Grund für den Rücktritt des
Frhr-i. von Maltzahn.
Als ganz besilinmt verlautet jetzt, daß
auch der preußische Kriegsminister, General
von Kaltenborii-Ltachau, von feinem Posten
zurückzutreten beabsichtig!. Vielfach hat
man sich über sein beharrliches Schweigen
während der oft recht lebhaften Tebalten
über die Milttärvorlage im Reichstage auf
gehalten. Eeneral von Kaltenborn ist ein
ebenso tüchtiger General wie gewandter
Parlamentarier, steht aber doch hinter seinen
AnttSvorgängern, den Generalen von Vcrdy
du VcrnoiS und Bronsart von Schellcndorf,
in dieser Beziehung weil zurück. Zu seiner
Opposition gegen seinen bayerischen Kolle
gen, den General von Safserling, in der
letzten Tebaite im Reichstage über die aus
Süddeutschlaiid eingegangeueu Petitionen,
welche den Wunfch ausMachen, daß mit
Rücksicht auf die herrschende Futlernolh die
angeordlieien großen Herbsimanöver für
dieses Jahr ausgesetzt werden möchten, war
er sehr unglücklich. Er erklärte u. a., er
sehe keinen Grund, weshalb des Futter
mangels wegen die Manöver nicht abgehal
ten werden sollten. General von Saffer
lina konnle dieser Ansicht nicht beitreten: er
erklärte vielmehr, nachdem der preußische
Kriegsminister seine Ausführungen beendet,
baß in Bayern bereits in allen jenen Ge
genden, die unter der Futlernolh zu leiden
hätten, die Manöver abgesagt wären, eine
Mittheilung, die von: Hau,e mir lautem
B-isall aufgenommen wurde. Der Kaiser
schien sehr unangenehm davon berührt zu
sein, daß Bayern in diesem Falle Preußen
den Rang abgelausen habe, und ließ Be
nicrkuiigeii fallen, die dann später auch dem
Kriegsminister zu Ohren kamen. Unter sol
chen Umständen blieb dem General keine
andere Wahl, als zu restguiren, und zwar
wird er dies, wie mau hört, bereits in den
nächsten Tagen thun. Uebrigens hat auch
neuerdings noch der Kaiser selbst seinen
Kriegsminister desavonirt. Er hat nämlich
besohlen, daß in Teutschland die diesiähri
gen Herbsimanöver nur dann staminden
lollen, wenn über allem
daß die betr. Bezirke, in weichen sie statt
finden sollen, darunter nicht zu leiden haben
werden. Um dies festzustellen, wurde de
sondere Untersuchung vorgenommen, über
deren Resultat direkt an den Kaiser berichtet
wurde.
Tie gestern Nachmittag in Friedrichsruh
eingetroffenen Braunschweiger, deren Zahl
sich aus mehr, als 1100 belief, brachten dem
Altreichskanzler eine begeisterte Huldigung
dar. In einer Erwiederung aus die an ihn
gehaltene Ansprache hielt der greise Fürst
eine längere Rede, in welcher er u. A. Fol
gendes sagte: „Eine derartige Opposition,
wie ich sie erfahren mußte, als ich prenßi
scher Ministerpräsident war, ist neuerdings
nicht wieder versucht worden. Unter dem al
ten Regime lag allerdings in der Opposition
auch keine ernste Gefahr, da Jedermann das
festeste Bertranen hatte, daß weder das Reich,
noch auch Preußen gefährdet werden könnte,
so lauge das StaatSruder in den festen Hän
den des alten Kaisers und seiner Minister
wäre. (Brausenderßcifall.) Daß dieser selbe
Glaube an die Solidität und Dauerhaftig
keit der noch besteht, kann
man kaum sagen. Obschon die Milttärvor
lage zuerst von allen weiten heftig bekämpft
wurde, stimmten schließlich doch viele Abge
ordnete lieber für dieselbe, als daß sie die
Beraiitwortung für eine nochmalige Ableh
nung und eine nochmalige Auflösung hätten
auf sich nehmen mögen. Mein theilt
mir mit, es sei allgemein bekannt gewesen,
daß die Regierung für den Fall einer aber
maligen Berwersung der Borlage aus die
ernstesten Berwickelungen gefaßt gewesen
sei. Was nun die Handelsverträge betrifft,
so gab das Ministerium seinen Einfluß im
Parlament dadurch vollständig auf, daß es
nach dem Grundsatz iiividv wiiier-i han
delte. Jede Partei stimmte, aus Furcht,
von irgend einer anderen Parte, ausgesto
chen zu werden, mit „Ja." Die Bedeutung
des Parlaments halte damit aufgehört, die
Folge davon war die Schaffung eines Ba
cuum, welches nuu wieder ausgefüllt wur
de, nicht durch Monarchismus, sondern durch
eiueHierarchie, durch Bureaukratie-dieselbe
Büreankratie, welche den Weg für den fran
zösischen Trinmphator im Jahre 1806 ebnete
und welche dann im Jahre 1848 vor den
Berliner Barrikaden zusammenbrach.
Ich habe niemals dem Partikularismus
unter den deuiichen Staaten das Wort ge
redet. Ich bin stets dafür eingetreten, daß
auch in den kleinsten Landtagen im Reiche
der Patriotismus gepflegt werde. Sie müs
sen sich nicht darum kümmern, was auslän
dische Zeitungen über deutsche Angelegen
heuen lagen, obgleich man die Achtung, wel
cher sich das Reich im Auslande erfreut,
nicht unterschätzen darf. Soweit ich verste
hen kann, haben die deutsche Interessen
neuerdings nur in einer Richtung Forlschrille
gemacht, nämlich in Hinsicht aus unsere pol
nischen Landsleuie. Was in den alten Ta
gen nicht in hundert Jahren hätte geschehen
rönnen, ist jetzt ciiigelreten. Die Polen ha
ben ihre Stimmen in das RegierungSlager
gebracht. Was sie damit zu erreichen wüu.
scheu, weiß ich nicht, aber sie erinnern mich
an die Geschenke bringenden Tanaer. Ich
kann mich selbst nicht zu dem Glauben brin
qen, daß der polnische Adel und Klerus mir
dem Ministerium lange harmonireu wird."
Am Schluß seiner Rede forderte Fürst
Bismarck seine Gäste auf, mit ihm den Prin
zen Albrechr von Preußen, Regent von
Braunschweig leben zu lassen. Er ist mir
siclS gnädig gewesen," jagte Bismarck, „auch
nach meinem Rücktritt vom Ami."
Geaen Rektor A. D. Ahlwardt, ist schon
wieder ein Strafversahren eingeleitet wor
den, und zwar wegen Beleidigung des Fi?
nanzminlsters Tr. Miquel. Der Aiitiiemi
teuhäuptling hatte am 24. April in einer öf
fentlichen Bersammlung eine Rede ghalten,
in welcher er nochmals auf die sogen. Doku
mente zurückkam, aus denen seiner Behanp
lung nach klar nnd deutlich hervorgehen soll,
daß die Firma Ludwig Löwe, Gewehrfabri
kanten, bei allerlei Betrügereien gegen die
Regierung beiheiligt gewesen sei.
Tie preußische Regierung hat eine Per
fügung erlassen, welche die Beranstaliung
von Untersuchungen darüber anordnet, wie
in den in rein polnischen Bezirken gelegenen
Schulen der polnische Unterricht am besten
eingeführt werden kann. Wie ganz offen
ausgesprochen wird, soll Dies des Kaisers
Gegengeschenk für die Unterstützung der Mi
lttärvorlage im Reichstage seitens der pol
nischen RelchStagS-Abgeordneten sein.
Der Umstand, daß der ultramontane
Amtsgerichtsratd Letacha, welcher für den
Wahlkreis Opveln 6 in den Reichstag ge
wählt worden war, bald nach der Wahl iein
Mandat niederlegte, hat in interessirieii
Kreisen großes Aussehen gemacht. Als
Grund wird jetzt angesührt, daß die tief
gehenden Meinungs-Berschiedenheiien in
nerhalb der Partei Hrn. Leiocha so unan
genehm gewesen sind, daß er es vorzog, sein
Mandat abzugeben. An der Abstimmuug
üoer die Milttärvorlage beiheiligte er sich
aus demielben Grunde nicht.
Im Grunewald fand heute ein Pistolen
duell zwischen dem Privaidoceuten G.
Frommhold von der Bresiauer Universität,
einem Neffen des in Ruhestand lebenden
Admirals von LivoniuS, und einem Reserve
lieutenanr Klein stall. Tie Tisianze betrug
5 Schritt. Lieutenant Klein wurde an der
Hand verwundet. Leide Duellanten wur
de verhaftet, werde aber wahrscheinlich
Beide mit dem niedrigsten Strafmaß zwei
Tage Festungshaft— davonkommen. Ein
iiiiedliajes Maoel, ei junges Blut," soll
die Veraniaüuug zu dem Zweikampf ge
wesen sein.
Einhundert ausgewählte Mann chaflen
und zwei Offiziere, sämmtlich Freiwillige,
sind heute nach Deutsch-Südwestafrika ab
gegangen. wo sie sich der Truppe de Majors
vou LransoiS aiifchließeu werden, dec als-
dann im Stande sein wird, den Eingebore
neu, welche ihn in der letzten Zcit hart de
drängt haben, die Spitze vielen zn können.
DaS ReichSbudger. bei welchem ein großes
Defizit erwartet wurde, weist eine Differenz
von 1,114,(>00 Mark Zwilchen Einnahmen
und Ausgabe auf.
In Lodz (Polen) ist die Baumwollspinne
rei von Roienblalt durch eine Feuersbrunst
eiiigeäscherl worden. angerichtete
Schaden wird ans 500,000 Rubel geschätzt.
Kaller und Kaiserin sollen sich bis jetzt ant
ikrer Nordlandtfahri ganz vortrefflich wohl
befinden. Zwei schwedische Geschwader un
ter dem Befehle des Admirals Prinz Ber
nadoue werden die Kaiferjacht „Hohenzol
lern" auf hoher See empfangen und nach
Bei der durch Ahlwardt's Verzicht ans das
ReichSiagsmandat für Neustem in diesem
Wahlkreise nothwendig gewordenen Nach
wahl hat, soweii bis letzt ermittelt, der An
tyemit Pros. Panl Förster 6518, der Hof
prediger a. D. Stöcker 1906 Stimmen er
halten.
In feiner Sommervillegitnr am grünen
Rheinstrom feiert heute der frühere
tagSabgeordnete für Alzeii-Bingen, Dr. im.
Ludwig Bamberger, der nach Auflösung des
letzten Reichstages aus Gesundheitsrücksich
ten die ihm sonst sichere Wiederwahl abge
lehnt hat, feinen 70. Geburtstag.
Ter geniale Architekt Paul Wallot, Schö
pfer des preisgekrönten Bauplanes zum
neuen ReichsiagSgebällde, dessen Ausfüh
rung ihm dann, auch übertragen wurde,
sei.rle heute da Fest der silbernen Hochzeit.
Paul Wallot ist 184 Z in Oppenheim a. Rh.
steht also in seinem Sl. Lebens
jahre.
Ein vertrauliches Schreiben, welches der
zweile Bürgermeister von Erfurt, Lange, an
den RegierungSrath Tzschoppe richtete, er
blickte in der dortigen „Tribüne" das Licht
der Druckerschwärze. Ans dem Schreiben
geht hervor, daß der Hund des Regierungs
rathes ohne den vorgeschriebenen Maulkorb
umherlief, daß deshalb Anzeige erstattet,
dem Regierungsrath jedoch die festgesetzte
Strafe erlassen wurde. Unler der Bevölke
rung rief die Nichtausführung derSlrafvor-
Mitten dem RegierungSrath gegenüber
Entrüstung hervor.
,Auo unscrcramstas-z Moracn-ugal>t.)
Ter östreichische Kriegsminister i kritischem
Zuslanve.
Wien, 21. Juli.—Fcldmarschall Baron
Ferdinand von Bauer, der östreichisch-un
garilche KriegSmiiilster, wurde heule vom
Schlage gerührt. Sein Zustand wird von
den Aerzten für sehr bedenklich erklärt.
Als Falscher vor ericht.
Paris, 21. Juli. Hr. Ducret, Re
dakteur der welcher der Betheili
gung an der Fälschung gewiffer Dokumente
beschuldigt ist, welche, wie die „Eocarde"
beyaupteie, aus der hiesigen britischen Ge
sandnchaft gestohlen worden sein solllen,
wurde heute dem Gerichtsverfahren über
wiesen. Auch der Mulatte Norion, welcher
die Dokumente lhatfächlich fälschte, ist dem
Gerichtsverfahren überwiesen worden.
Wird wo,t ein Irrthum sein.
Detroit, Mich.. 21. Juli. Unter
den Pensionären, welche unlängst von
Washington ans benachrichtigt wurden, daß
ihre Pension suspendirt sei, befindet sich
Richter EhaS. Dean Long, vom Overgerichle
des Staates Michigan.
Derfelbe verlor ui der Schlacht von Wik
miligion - Island, Ga., einen Arm und
wurde außerdem durch die Hüfte und in den
Magen geschossen. Obgleich der suspen
sionSdesehl vom 27. Juni datirt ist, so bat
Richter Long dennoch leine offizielle Nach
richt über die Gründe aus welchen seine
Pension eingestellt ist. Eine der Wunden
des Richters ist noch immer offen und muß
zweimal täglich verbunden werden.
Mit einem Beamte ves Repräsen
tantenhauses durckigebrauut.
Graiio- Rapids. Mich.. 21. Juli.
Fernando Page. Gustos des Garderobezim
mers des Repräsentantenhauses in Wash
ington, welcher hier wohin, ist vor Kurzem
nach Washington abgereist, und Fred. I.
ProviuS von hier glaubt, daß seine (Pro
mos') Gattin mitgereist ist. Die Frau balle
die meisten Möbel und andere Geräthschaf
ten aus dem ProvinS'jchen Hause entfernt,
und der Mann fand sie im Page'schen Hause
mir dem Gepäck Page'S, welches nach Wash
ington geschickt werden follle. Er erlangte
sein Eigenthum durch einen Beschlagnahme
besehl zurück. Frau ProvinS ist eine Tochter
Hermann Blodgeil's, welcher unlängst als
Milangeklagter in einem sensalionellen
Scheidungsprozesse figurirle.
Grauenhafter unv
Setbstmorv.
Metropolis, Ills., 21. Juli.
Richard Shoemaker rödrete heule Abend in
hiesiger Sladt Richard und George Luken,
verwundete deren Barer Richard Lukens,
seil., und beging dann Selbstmord durch
Erschießen. Alle Betheiligte waren ange
sehene Bewohner hiesiger Stadt und m
ganzen südlichen Illinois, sowie in Kentucky
wohlbekannt. Ter junge Richard Lukens
Halle vor drei Jahren eine Stieftochter
Shoemaler's geheiraihet, und Letzterer war
beschuldigt, einen großen Theil des Eigen
lhuniS, welches dem Mädchen von seinem
Barer hinlerlafseu worden war, durchge
brachl zu haben.
Ein Prozeß wurde deshalb gegen ihn ein
gelettel, und grimmige Feindichaft enlsland
darauf. Heuie Abend erschien Shoemaker
mit zwei Revolvern bewaffnet vor der Woh
nung des jnngen Richard LukenS und fchoß
diesen, welcher zur Zeit sein kleines Kind
auf dem Arme hatte, auf der Stelle todt.
Nachdem Beide bereits auf dem Boden im
Sterben lagen, seuerte er noch mehrere Kü
geln in die zuckenden Körper. 5
Als der Bater der ermordeten jungen
Männer herbeieilte, schoß er demselben eine
Kugel in den Schenkel. Eine Menschen
menge hatte sich inzwischen zufammengerot
lel und Shoemaker ergriff sie Flnchr, allein
nachdem er zwei Gevierte weit gelaufen
war, richtete er die Waffe gegen sich felbst u.
war binnen wenigen Augenblicken eine Lei
che. Er war 40 Jahre alt und hinterläßt
eine Wittwe mil zwei Kindern.
Grubenkatastroptie.
Wilkesbarre, Pa., 21. Juli.—ln
einer der „Kingstoii-Eoal-Coinp." gehörigen
Zeche zu Edwardsville lral heule Nachmit
lag ein schlagende Wetter ei, durch wel
ches drei Männer und ein junger Bursche
fchwer, wahrscheinlich ködklich verletzt wur
den. Die Opfer sind: Wm. Jones, 43
Zahre alt; Ben,. Wilson. 40 Jahre; Patrick
Malia, 46 Jadre; Marlin Breunan, 16
Jahre. Die drei Ersterwähnten sind Fami
lienväler. Erst vor drei Wochen ereignete
sich ein ähnliches Unglück in der nämlichen
Grube. .
Von der Weltausstellung.
Ehicago. 21. Juli.—Die russische Ab
theilung ist geichlosseu worden, weil der
Aussteller P. Lubulin von Petersburg ge
stern wegen angeblichen Berkaufs von AuS
stellungsivaaren mit Berhastung bedroht
und weil feine Waaren temporär mit Be
schlag belegt wurden. Die russischen Aus
steller wollen sich an ihre Gesandtschaft in
Washington wenden und Genugihuung for
dern.
Billiges Silber.
Washington, D. C., 21. Juli.—
Das Schatzamt kaufte heule Silber zu 70
EenlS pro Unze, den billigsten jemals dafür
bezahlten Preis. Der höchste, jemals unter
dem Sherman-Gesetze für Silberbullion be
zahlte Preis betrug t>.2o pro Uuze.
Wir osseriren uusereu Baltimore Gönner
am 28. August
eine grotze Freitour zur
Weltausstellung,
einschließlich eines Billets nach Ehicago
uno zurück mittelst limitirten Bestibül-
IrsreßzugeS! unterer Toppel-Schlasstelle
im Pullman'schen Palast-Waggon: eine
iur wer wischen dem 22. Juni und
SS. Ruzust von uns zahnZrjtliche Arbeit
eilangl.kann an dieser groSarilgen Lsserte
Theil nehmen. Welzen näherer Einzeln
heilen wende man sich persönlich an die ui
viljercm Bureau angestellte Damen.
U. S. Dtntal-AN-eiatio.
Wissenschaftliche Zahnheilpraxt
Zahnziehen 2? St-., mit
7S°ets""Pl°tinasullu-g tl!
Gsldfülluaz im Verhältnis! Gldkr°-
cn
l 8 Allerbestes Gebiß kS.
Washingtoner Bürcai: Nr. 401. 7.
kaße. Sioidweft. tISO-p3>
Ncver Sauser ,u verkaufe^:
und Pieije. Einige bei sehr leichten Bedingungen.
H.an eilundige sich de Viaheren bei v. Keosi
e!>. l2. -t-Haui-Str l.r. 12 u. 13
<!"-)
Paffe! P-ffe!
MKeile im Auslande besorgt 24 ZtuadU
Eile Baltwioreirraje und Kost-Likice-Aoeau
Scene auf der Rew orrer Börse.
Makler Weil macht einen AngriN ans „
Sredit er New - Yorker anken in
enigeh nur mt knapper Rotd einer Tracht
Brügel.
New-York, 21. Juli. Harry G.
Weil, der Makler, welcher kürzlich das ihm
von Harvey Fisk 6- Söhnen sür Bundes.
Lbligauonen bezahlte Gold nicht ais Cou
ranl acceptiren wollte, verursachte Heine aus
der „Ällleubörit" eine Lcene durch schim
pfen auf die New-?)vrker Banken. Es ver
lautet, daß ihn die Direktoren der „Man-
Hauan-Bauk." welche ,n Folge seiner Trans
aklion mit Fisk Lc Söhnen Nicht? mehr mit
ihm zu thun haben wollten, aufgefordert
hatten, feine Depositen ans ihrer Anstalt zu
ziehen.
Er selbst erzählte indessen, er habe 5Xi,-
000 in jener Bank gehabt und habe heute
Vormittag einen Coeck sür G 50.000 präsen
tirt. Er verlangte Courant, allem die Bank
konnte ihm nur die Hälfte des Betrages
zahlen und gab ihm sür die andere Halste
einen beglaubigten Check aus eine aiidere
Bank. Hierüber ausgebracht, habe er sein
ganzes deponirteS Geld aus der Bank ge
nommen.
Welche von beiden Versionen die richtige
ist, kann vorläufig nicht festgestellt werden.
Kurz vor 3 Uhr ,agte Weil, welcher m der
Mine einer Gruppe Maller stand: ,„,Ihc
braucht nicht über Eure New-Horker Ban
len und den gesunden Zustand derselben zu
prahlen. Ich halte?!>3,ooo in der „Man-
Hattan-Bank," und als ich heute früh
000 in Courant verlangte, wollten sie mir
da Geld nicht geben. Dies zeigt, wie ge
sund die Bauk ist. Ich wollte mein Geid
nicht in einer solchen Anstalt lassen und zog
Alles heraus. Die New - Baukeu
sind Nichts werth."
Rudolph Keppler von der Firma Keppler
K ergriff noch dieser Aeußerung Weil
am Kragen und versuchte, ihu durchzuprü
geln. Die größte Aufregung entstand, und
Keppler schrie voll Wuth, Niemand dürfe in
feiner Gegenwart derartige Lügen verbrei
len, namentlich zu emer so kritischen Zeit.
ES gelang Weil, sich von dem Grifte seines
Gegners zu befreien, und er entfloh aus der
Börse.
Die Beamten de: „Manhattan - Bank"
weigern sich, über die Angelegenheit zn wi
chen, und erklären nur, das Geschwätz
Weil'ö sei vou keiner Bedeutung. Weil
wird morgen aus Beschluß des Direkto
riums in offener Börse einen Verweis vom
Präsidenten Frank K. Sturmis wegen seines
unverautworlltchen AngrissS aus den Credit
der New-Vorker Banken erhalten.
Stadt Baltimore.
Zur letzten Ruhe bestatte t.—
Vom Sterbehause, Nr. 22, verlängerte
Frederick-Avenue, aus wurde gestern, Nach
mittags 2 Uhr, tie entseelte Hülle der lan
gen Frau Amalie Wolss, geb. ikoppe. welche
am Lienstag, den 13. Juli, plötzlich und
unerwartet im Aller von 22 Jahren verschie
den ist, nach der „Loudon-Park-Leinelery"
übergeführt und in den i-schoost dcr Erde
gesenkt. Während sich der große Leichenzug
nach dem Friedhofe bewegte, ertönte auf
dein Thurme der nahe gelegenen St. Jo-
Hannes-Kirche Glockengeläute. Pastor Chr.
Kirschmanii, sen., hielt sowohl im Slerbe
hause, wie am Hrabe tiefempfundene Ee
dächlnißr-den. Als Bahrluchiräger sungir
ten die HH. Kestner, Äarcher, Kianß, Eich
ner, Bopp unv Mier. Unter dcr reichen
Fülle von Blumenspeiiden, welche den Sarg
umgaben, waren: eine Himnielspsorle vom
Gallen Friedrich C. Wolff, cin Kissen von
den Eltern, ein Kranz von Hrn. und Frau
Schildivacht, ein Anker von Hrn. und Frau
Härtung, ein Kranz von Fran Jeipel, ein
Kranz von Frau Herbst, ein Halbmond vom
„Jugeliv-Lerein der St. Johannes
tagsschule," ein Anker von Eduard Eichner,
ein Stern von Hrn. und Frau Grumbreäu,
ein Halbmond von Frau Clever, ein Kissen
vou Hrn. und Frau 80ß, ein Krauz von
Frau JömuS, ein Kreuz vou August Woi
kert, cin Krenz von Karl Fritz, ein Kranz
von Frau Köhler, ein Anker von Frau
Seriba, ein Bouquctt vou Frau Marie We
ver. ein Kreuz von Frau Kistner, ein Bon-,
quett von Mollie und Nellie Schäfer, ein
Kranz von Frau Basiert, ein Bouauett von
Frau Mattheis, ein Stuhl von Helen, Ella
und Annie und eine Harfe von Frau Haule
maiin. Fran Amalie Wolfs erblickte am
20. Juli IB7t zu Baltimore das Licht der
Well und verehelichte sich am 25. Mai 1893
mit dem wodlbekannlen Bäckermeister F. E.
Wolff, welchen sie nebst vier Stiefkindern,
den Altern, einer Schwester und einem Bru
der in tiefster Trauer zurückläßt.
SaiMSnaara,lcn. ?
twcgaen Oteanailer>.
Inland.
New-Aor!, 2t. Juli.—Eingetroffen:
dir Dampfer „Suevia" von Hamburg,
„PariS" vou Soulhamplan, „Brilannic"
von Liverpool, „Inflexible" uud „Etruria"
von Liverpool, „Lepanio" von Aiitwerpeii.
Abgefahren: die Dampfer „Kaiser Wil
helm n." nach Bremen, „Wieland" und
„Amalfi" nach Hamburg, „Beneua" nach
Stettin, „Amsterdam" nach Rotterdam,
„Mohawl" nach London, „La Tonraine"
nach Havre, „Explorer und „iservla" nach
Liverpool.
folgenden Dampfer sind hier fällig:
„Slullgarl" von Bremen, „Alaska" von
Liverpool, „Anchoria" von Glasgow, „La
Brelagne" von Havre, „EmS" von Bremen,
„Tldam" von Amsterdam, „Friesland" von
Antwerpen, „Spaarndam" von Rotterdam,
„Havel von Bremen, „Boheuna" von Slel
tin," „Teutonic" von Liverpool.
A u s l a n v.
A msterdain , 22. Juli. Ter Dam
pfer „Schiedam" ist hier heule nach New'
Zorl!U See gestochen.
B r o w-H e a d, 22. Juli.- Ter Dampfer
„Aurama," von New-Hork nach Liverpool
unterwegs, ist hier pasfirt.
Dublin, 19. Juli.—Angekommen ist
hier der Dampfer Lord O'Neill" von Bal
timore.
öhrisiianf and, 21. Juli.—Der Dam
pfer „Thingvalla" ist heule vou hier uach
New-Zjork abgesegelt.
Gibraltar, 21. Juli.—Der Dampfer
„Werra," vou Genua nach New-Uork be
stimmt, ist von hier abgegangen.
G o t h e n b u r g, 21. Juli.—Angekom
men ist hier der Dampfer „Virginia" von
Ne>-?)ork.
Ham bürg, 22. Juli. Heule lief
hier der Dampfer „Rhälia" von New-York
ein.
Der Dampfer „Augusta Viktoria" vou
New-?)ork ging hier heule vor Anker.
I n"s e l Wigh t, 22. Juli. Passirl:
die Dampser „Diamant," vou Bremen nach
New-lork, und „Hermann," von Antwer
pen nach Boston unterwegs.
Lo Ii do n, 21. suli. Der Tampfer
„Main" ist heule von hier uach Baltimore
abgesegelt.
Li , ari., 22. Juli. Pasfirt: Dampfer
„Champagne" auf seiner Fahrt von New-
Nork nach Havre.
Prawte-P o i n t, 22. Juli.-Heule
passinen hier die Tampfer „Delano," von
Baltimore nach Rotterdam, und „Stubben
bnk," von Montreal nach Hamburg unter
wegs.
Rotterdam, 22. Juli. Abgefah
ren dcr Dampser „Werlendam" nach New-
Vork.
Ter Tampfer „Lbdam" von Nelv-Zork
ist hier eingetroffen.
S c i l l h - I n s e l n, 21. Juli.—Ter
Tampser „Essen," von Baltimore nach
Hamburg unterwegs, ist hier passirt.
Der Dampfer „Abendena" ist hier heute
nach Baltimore in See gegangen.
So nt ham p t on, 22. Juli. —Der Dam
pfer „Columbia" von Hamburg fuhr heute
von hier nach New-Aork ab.
Heute kam hier der Tampfer „New-York"
von New-Vork an.
Abgesegelt von hier ist heute der Dampfer
„Berlin" nach Ntw.Z)ork.
Swanfea, 2l). Juli. Abgefahren
von hier ist heule der Dampfer „Missimvvl"
nach Philadelphia.
ooe !
Vottie ot
KW Lecitorci
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Hliveral LpeciLc,
5 vill üo you wore xooä, i 5 ?ou !
! are saLerinA vitk Ltomack, !
5 I,iver, or Ticlne? Lomplsints, >
' Uian tkree doNles o 5 an? otlier
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' reasoll lor tlris. .
' knov it? 15 ?c>n viU senä u? >
! address, viU sencl ;
' an eIsAL-nt, lzovlc teUiriZ tlie i
stor? ia detail.
rvkOkv M.iKrkä!. B?KMLB co., >
d? 11. X. ?iiMiltoll
z .
Naltimorer Marktberichte.
(Berichtet sür den „Teutschen aorrespondenten.)
Baltimore, den 22. .
Buiäiel, versandt
von "en lev-t-ren 152."3 Büschel. Veraujt wur
Laizen Gestrige 1 Tlleselde '
EÄiuiraic. Schluzrate. ! letzte?
Ldot, 7' 8 7'i 7'. —
SIr2Sl ti-t KS > 645--
Spot!! Ii -.---! 5 -- ...
I'UIV. ! 5? >'- z > '<-> > <3 . A
s>- 8 >,! 5 B>. 81>^-
Sult . > -68 .'.-- .
Aug I 8 - 8 B3
Sept.. o'j 76 j v!7i— 7 > -t— 83 ,
Qkt , ~! - l - -
roll! 1 .'2^.l u.' Versandt au? Elevatoren
3V.43S Bmchel. Vcrlaujt wurden 10,666 Buichel
"°Fo?gende' Tabelle zeigt den heutigen. den gestrigen
und den leettährigen Stand ?rr Marktprcile in ver
' Malis Gestrige Äleiche
genulchter. sailuzraie 3azi.
Spot-gemischte: 45 .-45 V—.-46 54)
Spot-Nr. 2 j !
-' 5, 54 —
4SZ. .-4K 54 *-....
August 4 46
September —4 —i4 ,
Lkloder j -. -- ' '
Haler. Heutige Zusudl 8126 Bulchel: IB,i>l
Bussel j>urü^gcogrn: itlevatolen-Vorrälde 23 > I
do. westlicher ,cu>chier 35 b>? 37 enlS! wel
ker Nr. 2 38 , bis 3S. do. Nr. 3 37 bis 3<>j,
gemischler Nr. 3 pro Buj>d-t.
Eisettcn BSrse
5 23 , , aus 66 Tage.s.2l
au, 66 Tage! Wr Nlicvsuiar: 3? und lue
Luiden 3>j bis u
Bankier? - Sterling ans 6 -age ..
<ii Sicht 4,81N-4.8 t. kausmänniiche 4.86-- bt
Miners'
'liimspoi rauou <.' o.
NacU Vrovidenee, N, Z.,
Dampfer ..Ueglianq," iiapt, D. P. W. Packer,
Ticustag, den
R?ium> NN
Zweite.lasse
I. v. Siil>ncq^
A. L. Hugg'us, Gen. Agenten,
ZaS. B. Andrew, Agenten .< R. !>t.,
!iir. 26?>, L'st-Geriiianstraße v
T. A. Hoover. Agenten >?. N. N,,
Nr. 2Z ö, Lst-Gcrulanitlake-
Bai-Linicn-Tampfcr
Old Point undNorsolt
und allen Punkten südlich.
und die ~/torsoli'Süd Bahn" nach allen Piinl
ten vei Lüden
Blllctur Nr. Ost-Baltimorestraße.
Nrown, Gen. Billet Agent:
fNrl2-) cnnon Zon. Agent
Ozean-Dampfer-Anzeilien.
Hlorddeutscher
Regelmäßige
- Schifffalzrt
Baltimore und Bremen.
?urch die eigen? sür .lweck an der zedau
neu> ?es!ler.
Münch''.. <ntu) Eapl tecn^-t.
Die sind, wie folgt:
A. Schumacher Comp.,
s Hamburg-
Amerikanische
Packetfaftrt-?lktie,-Gesellschaft.
Baltimore —Hamburi;.
Die ..Hamburg-Amerikanische Packetsabrt-'llklieit
.Sambm'g-Ltmerikauische
Packelfatirt - Lltt-c - Seseltfchast
Güieral-Pzssage-Büreaux:
Nr. !t7. Broadwan. Ncw-Psrk.
Arthur Bt Rsbsu, Nr. 133. Ost-BalOmurestr.
is. Äaiiic, Baül-
S^wacheMänner
erussftvrung von Beschlea>tkra>>rilt nun
?oign der Jugenvlünv vvlljtkit!
wiettryelgeslellt wurden.
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