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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, November 02, 1893, Image 3

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verlangt-Anzeige
Verlanqt.-Zvraiten nnd Mädchen.
. ein rcinlichcs deutsch--? Mäd-iien
. vjx allgemeine HauSarbeil in
richten. Nachjusraacn in Zir. IUI I!, Norö Vinns
wa>
ein Mädchen siir die allgemcin
. HauZarbeit! kein Waschen. Nac!>-
jusrastkn in Nr. tZuu, xst-Balnmorc-Ziralzc.
t ein MSdchen, da- Kochen, Wa-
fiten uni> Mügeln versieht! kleine
svainilie. Nachzufragen in Nr. 1-tS,
valtstraf;.
. eine Köchin in einer Familie von
Bügeln. Nachzufragen in Nr. IVIS, !oi-,iso-
Avcnu.
.4 . ein MSdten zum Kochen! Em-
AerMNHI . psehlunq verlangt. Nach'usragcn
W Nr. S l. oliis,irskc. (2UI
! !rteil in einer Familie von
drei Personen. Nachzi-fragcn n 22 t.
Strafe. "
Ucrl'anqt: LWVSS.S??
Z!K?MzLWNSLd
2V2 2) ns ein Dicnsl
v:iS, Wcft-.sanctic-, nahe Krcmonl---iraije.
uns .>iunvcn.
- , ein Junge mit Referenden, um
. da? Fancq - zu
erlernen. Nachzufragen in Nr- iS,
, ein Tchuhmacher für Zreparatur
: Arbeit.
- . ein teutscher Zuns,e, welcher Lust
Krrlangt : das
c,fragen in Nr. o!.eg.>,.r.r.
(2i2 —^naxp
: K>i^?."^"chjuirazcn
Sohne, Nr. SSS. Wcst-^cc„ias!.
-V-11.,' . fechs gute Noikschncidcr! höchster
ivtl. dczal,lt. Nach).., ragen
bei Darton. Str. 2ij, Siorü-V>v.,rv

. em lediaer deutjcl'er um
den zu
Kerlangt iiü
H / w'i Serien öioit und
Mar: adicijuc unter ->. °
<, xptvitlon sic>cr .:c.1..i1a.
M,cropottia?S icUcuucrui. ttc tu g -
nix. Weil Mulvcrrqitran-.
Gehülscn weiden durch uns ""schont.
T N Sud-"dawft" b-7u'V"'e-r
ni niit.cn nollen s.ch persönlia! oder in irant.rrc.i
iicicn an d'N Agenien ier Aejellscliait, Lo
v'cn.°"r 22!'° Sud--°arpm°v°. >"n°en. welcher
l.nenlgcU!>iti AiiStun.l eria-i.cn wiio. ,^,an^>.l.
Sic Ziuiuicr z vcrmicNie? Wünschen
Ä ?>e Kosigängcr? Wünschen Sie Limmer zu unc
>iost anv Logis zu haden? Ä>.r können die
seilen sür Sie defchanen. Sie ,ich
lön.ich oder fchrift.ich an daS aNimore Room ä-
Limmer l-., Etage,
, Elte der St. Paul- und
—^
EteUen-Gcjnche.
. . k?. , . Ein junger B!-iNN wünscht
erlernen. Nachzufragen in Nr. 5, Nord-Pa>tcr
fsn-ivarl-Äveiiiic.
, - . Eine deutsche Frau mit cincm
Ulli.-zweijährigen Kinde wünsch,
Stellung sür Hausarbeit uns Kochen. Nähere? in Nr.
US2. Stord-Tallastrakie.
.. . f,-. . E.ne Frau sucht einen ftän-
-i-lav zum Wa,chcn und
Bügeln. Näheres in Nr. ivLt. knto-v-.
< 2l>t) 2)
uerullethen.
Zu vermiettien:
Qlv und
MschU benutzt. EiN begehrenSw-rtlier Piav uns .n
sehr geschästlichcr Äegens gelegen. Beich wird am
1. Tezembcr Näheres de I.
gl,cr. vir. Paulltraxe. (2KI-4)
'? o" n^iir
tv'SLane bis Monroe-, just südlich von Vanoalcnraxc.
Limmer, Halle und tm. St. !^c>">e^'.
'>!!c>l!cu.^uv!iiuic.
Auvcrkaufe-SSß'°H°L.
AiSquith- nd ('2V2 3>
SÜi^ctvanleger I
14 Grundzinsen an der Nordseite der Preston-, öst
lich von Nottb-Strafte. x>ejc
Nr. litt, Hanover---trae.
Ä.. , um einen Nachlaß abzu
veruL!Ufen. wickeln. .."I^-
bekannt als „Bakerstraften-Tabernakel." Ecke
Baker- u. ! Grundstüik? bei U>. gruud
zinSirci. I.iachzusragen bei A.!. SpccS. Nr. 4
xaw-Building. >Z)
Am vertmusen: eines Tabak-Z-, Sigairen-
und EonditorladenS. Guter Pelkaussgiund. Ztähe.eS
in Str. .!), 2uv-Pa>,,osrake. Eckc jzcrFrcderilk-
Svenue. (2U2 4)
Bargainö in kleinen Zkarmen.
Co.. gute an de.
.th'^
Au verkaufen: M
der etatlirte WirthschastSplay Nr. 524, Nord-Brad-
Wm. Mcrriken,
(WaiS.IJ) Nr. LstLkingo„ftrave.
Zn verkaufen nZer;u vermietheiu
käi-ien d.ei'elben snr 52Üi> vis l4Uc>.
gen in t 42 oder 14LS. Uiivr - Strajze.
tlSi'-)
Linien gelegen! i'loS Nest
Str. Pantstlafte. Limmer Nr. 12
VNd IL. (IVV-1
An die Deutlchrn Aüd-Baltimore's.
Man zahle'keine Miethe inekr! wttin ncvme Gels
Limmer">iunje->/Qjen! dl: u. s. s. sin
nett t7.xe
S. H. Vwing.
S?r. SI4Z, SndllhariL-Sira^t.
ES wird Deutsch eivrochea.
Müssen unbedingt verkauft Wersen.
>n ILL t/Äslilanv vcnue.
Tie rönnen ein schönes Hans kaufen
Barga i n ö.
N-c uvetftöSia- Wol,nl,ä,iscr.
im Vtiticlpunktc, Prcfto-, oftlick, ue,
tSnilsocv-ilvcnuc. nclcgc.
1Lcxt.12,122/illl Z!r. ?12, SU P^ulstraßc.
Hnveu Ti: je nachgedacht, M.
wie vtcl iScld Tic für Miethe vc
zaliit Häven?
Ll. K. Wood.
Eigenthümer.
?li;eigcil.-Z:l verlausen.
Au verkaufen:
fori l>ei Bnuuo, Vir. 11U, St. Pauiicve.
I Lesen Sie vlese Vuke>
'lieute Di- zn-eiundjwanziz ,
!ncn-n HSiiser an der Ä-ruid
HiU-Avcnue, jwüchen Gold
>>nd Bnkerstraße. 10
-nlhallknd. wurden unter der! Z.>c
jncuen Bau-Verordnung errich- '
!>"- Dicselden ,'inv zu verkan-
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>,„,, >reZ Gleichen. Man dreck? .
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westlichen Grundzins nur L 36 da Zahl!
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tvümer verlät'die tadi. diese ÄSoche verkauil
werben. Luch Häuser dl? i L3OO herab. Nacku-
TNoma Z. Pri-I>. Nr. 407,
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ausprei- 12500. Näheres bei W. R. Mc Sherry,
Sir. Qft'eri,lnftrale. (LttlS.lMl)
Bauplätze! Bauplätze!
Garrison - Heights
(Nrltngtn).
guten noch zu haben sind und wälirend die
Nachbarsch.ift bebaut wird. GratiS-Ausflug täglich
zur Besichtigung der Lokalität. Holen Sie sich Frei
billclc im Bureau von
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Nr. 110, Ost - tierina,,-Strafe
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a l t i 111 o r e, den 30. Lkloder IL!).?.
M.Danton gehörig, oann westlich
grenzend an besagte i!ot siebemindsünüig Fuß bis zur
und dann grenzend an b^eiagte
L'.ionukciuo und einstüllizer
KüMe. bekannt als Nr. 12.
1?or Nr. . Beginnt an der Noidscile der Hillstr.
läuft 'dann "nördlich grenzend an,besaatc ot fünfzig
dann westlich sünsundzwanzig Fuß zur Lstlinie
einer rot, vcrmulhlib üli. McMahan gehörig, dann
grenzcnd an besagte Straße sünsund
nanziz Fuß zum Ansang. Bebaut mit cineni drei-
z>cgcUii!icrc und zwel-
an besagt-Straße jechSzchn Fuß zum An
'°BcrkausSbedinzilng:
U/iat!>cwS >!c Kirliaiid.
Fray Beutos
ist eine Stadl in Uruguay, Süd Amerika,
am Flusse Plane. Es wäre nicht be
rühmt, iveiiii niäil der berühmte
Licbig Compaffnic's
Rindstcisch-Extrakt
daher käme; in den fruchtbaren Weidc'
gegendeu daitlbft wird das Rindvieh ge'
züchtet, wovon täglich 1000 bis SOOV ge'
schlachtet werden, um dieses berühmte
Produkt zu liefern, das in der ganzenWelt
bekannt ist als Muster wegen
Dualität, Aroma und Reinheit.
v>cbriivrr Mid <io.< Balilmore, Md.tS -
Ein dankbarcrzialicilt.
Ei reicher Kaufmann in New ?)rk, der
seinen Namen nicht gtnannt haben
iU, entpuppt sich al 2L-I,ltl,ätrr
der leidenvcn Menschheit.
Ihr dankbarer N. N.
z. L. TaS Buch enthält Nezepie, die in jeder
Empfang von zwei Briefmarke für LZcrpackunz
Sl 2Z West 11. Str., New Sork, N. V.
Aer Deutsche Korrespondent.
Tonncrstag, 2. November 18^3.
Htm der Lieöe Wissen.
Rvman vll Reinliotv Lrlmann.
Er hatte cs mit lachendem Munde ge
sprochen; aber sein dachen war nicht frei
von einer Befangenheit, die einzig
Edith'S ernster, forschender Blick hervor
gerufen hatte.
„Tu weißt, daß ich das kleine Kapital
nichl brauche," erklärte sie, „und eS
wäre mir lieb, wenn Du das Geld be
hieltest, bis ich es von Dir verlangen
werde."
„UndDas würde natürlich niemals ge
schehen—nicht wahr?"
„Doch! Es würde geschehen, sobald
ich die Gewißheit hätte, daß Du cS
wirklich zurückzahlen kannst."
Ter Assessor zog die Brauen zusam
men.
„Ich verstehe Dich nicht, liebe Edith!
Du siehst doch, daß dieser Tag bereits
gekommen ist."
„Nein!" erwiderte sie ruhig. „Sei
mir nicht böse,. Blktor! Aber ich bin
der Meinung, daß Du irgend eine neue
Thorheit begehen willst, nur um der
Verpflichtung gegen mich ledig zu wer
den, die Dich bedrückt. Du hast das
Geld ja ohne Zweifel anderswo entlei
hen müssen."
„Wie scharfsichtig Du bist, und wie
mißtranlsch! Könnte ich denn nicht auch
einmal in der Lotterie gewonnen haben
wie so viele andere glückliche Leute?"
„Willst Du, daß ich an das Märchen
glaube, Äktor?"
„Nein, es ist natürlich nur ein Scherz.
Denn in der Lotterie gewinnen ja nur
solche, die es nicht nölhig haben. Aber
es war da ein vergessener Schuldner
meines Baters, ein ehrlicher Mann,
der sich gerade noch zur rechten Zeit sci
'ner alten Verpflichtung erinnerte. Es
gibt eben noch ehrliche Leute, liebe
Edith?"
„Du aber gehörst in diesem Augenblick
nichl zu ihnen. -Ich wiederhole, daß ich
das Geld gewiß nicht nehmen werde, so
lange Du genöthigt bist, mir seine Her
kunst zu verheimlichen."
„Aber begrifft Du denn nicht, Mäd
chen, daß Du cs nehmen mußt —daß ich
Dir nicht länger in der kläglichen Rolle
eines Schuldners gegenüberstehen will,
weil nun, weil ich Verlangen darnach
trage, endlich eine andere zu überneh
men."
„Viktor!" mahnte sie aber er
war ossenbar fest entschlossen, sich dies
mal in der Ausführung seiner Absicht
nicht beirren zu lassen.
„Nein," fuhr er in leidenschaftlicher
Bewegtheit fort. „Tu hast mich schon
einmal zum Schweigen vernrtheilt, als
mir das Herz auf die Zunge treten
wollte, und damals mochtest Du ein
Recht dazu haben, denn ich gebe zu, daß
Das nicht der rechte Augenblick war, um
Deine Liebe zu werben. Heule aber
stehe ich nicht mehr in der jämmerlichen
Verfassung eiues Hülsloseu und Ver
zweiselten vor Dir heute habe ich ein
Recht darauf, daß Du mich hörst."
„Viktor, ich bitte Dich—" flehte sie in
höchster Verwirrung. „Deine Angehö
rigen können zurückkehren —was sollen sie
von mir denken?"
„Mögen sie doch kommen!" rief er
ungeduldig. „Glaubst Du, daß ich ih
nen ein Geheimniß daraus machen
werde? Ich habe heute die vertrauliche
Mittheilung erhalten, daß meine Ernen
nung zum Landrath unmittelbar bevor
stehe und daß man mir einen Posten zu
gedacht hat, der noch immer als der
Ausgangspunkt einer raschen und glän
zenden Earriere gegolten hat. Es ist
also kein Bettler mehr, der sich um
Deine Hand bewirbt ich werde Dir
eine Stellung in der Gesellschaft ver
schaffen, wie Dil sie beanspruchen darfst."
Edith hatte sich vergebens bemüht, ihn
an der Beendigung seiner Rede zu hin
dern. Nun hatte ihr zartes Gesichtchen
einen sehr traurigen Ausdruck angenom
men, und sie erwiderte leise:
„Ich danke Dir, Viktor aber ich
kann Dir nicht angehören. Es wird
mir schwer, Dir eine solche Antwort zu
geben; doch eS kann nicht sein."
Die Miene des Assessors verfinsterte
sich. Er mußte die Möglichkeit einer
Ablehnung für ganz ausgeschlossen ge
halten haben, da sie ihn jetzt so empfind
lich traf.
„Uud womit habe ich Das verdient?"
fragte er. „Sind es meine leichtfertigen
Streiche von ehedem, die Du mir noch
immer nicht verzeihen kannst?"
„Nein! Zch glaube fest an Deine
Ehrenhaftigkeit, und lch würde mich nicht
bedenken, Dir meine Zukunft anzuver
trauen, wenn ich die Gewißheit hätte,
daß eS mehr als schwesterliche Freund
schaft ist, was ich für Dich empfinde."
„Du liebst mich nicht, Edilh? Und Du
hältst cs auch sür unmöglich, daß Du
mich jemals lieben könntest?"
„Ich habe die Pflicht, offen gegen
Dich zu sein, Viktor! Ja, ich Halle es
für unmöglich."
Er grub die Zähne in die Unterlippe.
Eine jo rückhaltlose Erklärung mußte
seine Eitelkeit aus das Tiesste verletzen.
„Dann muß ich allerdings wohl jede
Hoffnung begraben," sagte er nach einer
Weile. „Es thut mir sehr weh, Edith,
denn ich habe Dich aufrichtig lieb. Du
solltest der gute Geist meines Gebens wer
den, uud lch hatte mir die Zukunft an
Deiner Seile mit so rosigen Farben
ausgemalt. Es ist wahrhastig nicht
leicht, das Alles nun mit einemmal wie
einen thörichten Traum in Nichts zerstie
ßen zu sehen."
„Zürne mir darum nicht," bat sie,
„aber ich beginge doch wohl ein größeres
Unrecht, wenn ich Dir jetzt die Unwahr
heit sagte."
„Und woher nimmst Du die felfen
seste Gewißheit, daß es wirklich die Un
wahrheit wäre? Könntest Du nicht in
einem Irrthum über Dein eigenes Emp
finden befangen sein? Willst Du Dir
nicht wenigstens eine Bedenkzeit ausbe
dingcn und mir gestatten, daß ich meine
Ansrage später noch einmal wiederhole?"
Wehmüthig, doch mit Entschiedenheit
schüttelte sie den Kopf.
„Es wäre vergeblich, Viktor, denn ich
würde Dir dock niemals eine andere
Antwort geben können."
„So ist Dein Herz nicht mehr frei?"
fragte er gerade heraus und in brüskem
Ton. „Du liebst einen Andern?"
Er sah, wie sie zusammenfuhr und
wie sich in hoher Glut ihre Wangen
färbten. Nasch kehrte sie ihr Gesicht
von ihm ab; daS Nein aber, auf daS er
doch wohl noch immer gehofft hatte, kam
nicht über ihre Lippen.
„Nun glaube ich allerdings auch
Deine sonderbare Theilnahme für Wolf
gang Normann zu verstehen," fuhr der
Assessor fort, ohne seine Gcreizheit zu
verbergen. „Und der Glückliche ahnt
vielleicht nicht einmal, welche besondere
Gunst ihm daS Schicksal vorbehalten
hat."
Hatte seine Frage sie in Verlegenheit
gesetzt, so gab ihr dies brutale Hinein
greifen in die geheimsten und heiligsten
Regungen ihres Herzens sogleich ihre
Fassung und ihren ganzen Stolz zu
rück.
„Du mußt entschuldigen, wenn ich
Dich jetzt allein lasse," sagte sie, indem
sie sich schon zum Gehen wandte. „Wir
werden uns wiedersehen, wenn Du Dich
darauf besonnen hast, daß man den Na
men eineS Edelmannes nichl führen soll,
ohne sich seiner würdig zu zeigen."
Viktor wollte sie zurückhalten; aber er
sah sich bereits allein. Wüthend knit
terte er das Eonvolnt von Kassenschei
nen zusammen, daS sich noch immer au
Gebrauchen Sie Mellin'S Food ?
? sein. ?
? TaS beste Nahrungsmittel ?
O Doliber-Goodale ?
L S wird in der H
derselben Stelle besand, wohin er cs ge
legt hatte. Nie zuvor hatte sein Selbst
gefühl eine so schmähliche Niederlage er
litten als in dieser Stunde, und kaum
jemals war er zugleich so bitter unzu
frieden gewesen mit seinem eigenen
Verhalten.
„Das wäre also vorbei!" sagte er vor
sich hin, indem er sich selbst durch eine
spöttische Grimasse zu betrügen snchle.
„Nun. man wird jo hoffentlich nicht
gleich au gebrochenem Herzen sterben."
Vor Thorschluß in CDieago.
111.
Diesmal in den Tempel der Kunst!
Man hat die „(.!-i.ilk kiiuz urts,"
wie die ossizielle Bezeichnung lautet,
etwas abseits von den übrigen Aus
stclliingsgcbäudeil nach Norden gerückt.
Ein schöner Bau in jonischem Styl ge
halten und welch' reiche Kunstentsaltung
bietet s-in Inhalt dem Auge! Nach
cincm orientirend<sn Rundgange durch
die Räume sagt man sich mit Göthe:
„Tocti nur vor Einem ist mir bang:
Die Zeit ist kurz, die Kunst ist lang!"
Nie vorher hat Amerika einen solchen
Reichthum an Kunftschöpfungen muer
einem Dache vereinigt gesehen; ist er,
wie Ben Akiba behauptet, überhaupt
schon dagewesen ? Man möchte eS stark
bezweiseln. Nahezu 10,000 Nummern
verzeichnet der Katalog. Chicago lud
ein. und sie kamen, „die Prinzen aus
Genieland" von Norwegen'S Küsten bis
hinunter nach Brasilien, Japan und
Australien, zu zeigen, daß die Kunst
ihren Rundgang um die Erde vollendet
hat. Der bildende und kunstsördernde
Werth dieser Ausstellung ist hoch anzu
schlagen, zumal wir nur wenige und
theilweife noch durstig ausgestattete
Kllnstgallerien haben. Wer Lust am
Schauen, etwas Verständniß für For
men und farbiges Leben mitbringt. Der
findet hier reiche und seltene Genüsse.
AlleS zu sehen, ist nicht möglich. Eine
vieltausendköpfige Menge drängt durch
die Räume, betrachtend, plaudernd, be
wundernd, kritisirend; sie versperrt die
Aussicht, sie reißt mit fort: man denkt
und die Menge lenkt; aber wer auch nur
einen Theil dieser Bilder, ihr herrliches
Farbeukolorit in sich ausnimmt, Der
wird reich beschenkt heimkehren.
Jn's Einzelne zu gehen, die ansge
stellten Kunstwerke der einzelnen Natio
nen zu besprechen, wäre ein mühseliges
uud undankbares Unterfangen, das den
Ranm weit überschreiten würde, welcher
mir zu Gebote steht. Ich würde mich
zugleich auf ein gefährliches Terrain be
geben. Bilder beschr.iben, schildern?
Ja, wenn Worte Das könnten! Die
wollen gcschant, nicht beschrieben sein;
da müssen Gegenstand. Form und Far
benzier auf uns wirken, nicht Worte.
'Was mir bei'm ersten Rundgang be
sonders anssällt, ist dieThatsache, datz sich
ans dem Gebiete der modernen Kunst
der Kunst, in welcher sich die Maler der
Jetztzeit ausdrücken eine Wandlung
vollzogen hat, die in fast allen Nationen
zahlreiche Vertreter qufweist. Der Natu
ralismus, welcher die Literatur der Neu
zeit durchsetzt, macht sich auch auf dem
Gebiete der Malerei geltend. Sowohl
die Wahl, wie die Behandlung des Sn
jetS lassen Das sehen. Eine ganze Reihe
„pathologischer Bilder" hängt da, Scha
ttenseiten des Daseins darstellend, nach
dem Grundsatze: alles Wirkliche ist künst
lerischer Dars/.'llulig sähig; aber cs sehlt
einer Anzahl der realistischen Bilder das
künstlerische Moment, ein Etwas, das
dem vom Häßlichen und Peinlichen er
müdeten Auge einen versöhnenden Ruhe
Punkt gewährt. Da hängt z. B. in der
spanischen Abtheilung eine Hospitalszene
von Aranda Jimeuez. Ein langer Hel
ler Saal, in dem zwei Reihen Betten
an weißen Wänden stehen. In cincm
dieser Betten sitzt ein schwindsüchtiges
Mädchen in weißer Jacke, weißer Haube.
Der Hospitalarzt hat sein Ohr der Kran
ken auf den Rücken gelegt und behorcht
die zerstörte Lunge. Um das Bett eine
Anzahl Studenten, gleichgültig, ohne
Spur von Theilnahme, denn Das ist ja
nicht einmal ein „interessanter Fall."
Unter Oestreich'S Bildern greise ich
„Prof. BiUroth's Klinik" von Selig
mann heraus. Hier ist's ein „interes
santer Fall." Da liegt ein Kranker
mit einer Chlorofarmmaskc über Nase
nnd Mund. Am Boden steht die DeS
insektions - Schüssel, in welcher die chi
rurgischen Instrumente liegen. Billroth
und seine Assistenten in weißlichen Kit
teln, Messer und Zange in den Händen.
Im Hintergrnnde Studenten in
tung der Dliige, die da kommen werden.
Jetzt kann'S losgehen; ich gehe auch, um
den Eindruck durch sreundlichere Bilder
wieder zu verwischen.
Der Engländer H. Schmalz hat
„Christinnen in der römischen Arena"
gemalt; sieben nackle Mädchen, die an
Pfosten angebunden sind. Eines dieser
armen Geschöpfe ist zu Boden geglitten;
ist cs schon aus Angst gestorben oder nur
ohnmächtig geworden? Hinter einem
Thorgilter hungrige Löwen, oben in der
Runde schaulustiges Publikum! Da
Ny.AuausbKssmS's
Gegen Dyspepsie. Uebelkeit,
Saueres Aufstoßen u. s. w.
Diese so gewöhnlichen Krankheiten ha
ben ihren Ursprung im Magen. Ter
Magensaft hat nicht die zur gesunden
Verdauung der Speisen nothwendigen Ei
genschaften und eine allgemeine Schwäche
des Magens tritt ein. Dr. August Kö
nig's Hamburger Tropfen reinigen die
Safte und steilen die erschlaffte Lebens
kraft wieder her.
Gegen Leberleiden.
Biliöse Beschwerden bekunden ein
Trägheit des Ausscheidnngs-OrganS der
Leder und Unregelmäßigkeit in den Funk
tionen der verschiedenen zur Bearbeitung
der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten
Organe. Wenn ein Ueberfluß von Galle
im Blute zurückbleibt, treten biliöse Be
schwerden auf, welche sich durch gelbliches
Ausseden der Hau:, u. s. w.. anzeigen.
Als ein Mittel gegen diese Leiden sind
Dr. August König's Hamburger Tropfen
auf's Wärmste zu empfehlen.
gegen v
Verrenkungen,
Quetschungen,
Verletzungen,
Kücken^meezen.
sind „die Hungernden" von Molin aus
dcr italienischen Ausstellung, ein Bild,
das ja wahr sein maa, das aber in sei
nem krassen NaluraliSmus abstößt. Da
hängt „das Heudalrecht" des Polen
Zlilnrko; virtuos gcinalt, beinahe ge
malter Zola. Weiterhin salleu mir bei
meinem oncntireiiden Nundgange Bil
der auf, die sich durch ein geradezu ge
niales cs scheint absichtliches —Ver
leugnen von ordentlicher Zeichnung nnd
durch eine verblüffende Farben- oder ge
nauer Fleckenivirkung hervorthun; so
z. B. Pictschmann'v „fischender Poly
phän." Der ungeschlachte Fischer, seine
verzeichnete Mccru>)mpbeii - Beule, das
Kolorit, erzeugen Mißbehagen, auch
wenn das Bild prämiirt ist. Diese
Apostel der neuesten Kunst, welche daS
Evangelium des Naturallsmus, des Ve
rismus, deS Impressionismus verkün
den, werden sie sich halten oder bald ei
iur überwundenen Periode anzchören?
Zahlreich vertreten sind die „Plai
nairisten," in deren Bildern Licht und
Luft eine Hauptrolle spielen. Es wird
dadurch eine eigene Wirkung erzielt, be
sonders im Landschaftlichen; in anderen
Bildern sind die Licht- und Lust-Effekte
befremdlich. Schemenhaftes, blauvio
lettes Mädchcnsleisch? Nasen trinkba
rer Männer tragen die Eonleur zuwei
len; für solche Farbengebung, wie sie
Fourie in seinem „Frühling," Eollins
in „an dcr Küste" einer Badescene
geben, fehlt meinem Auge die Uebung.
Abgesehen von den genannten, mir
persönlich wenig zusagenden Geures,
abgesehen von einer Anzahl Bilder, die
nur geringes Interesse wach ruseu — ich
rechiie dazn auch die in großem Format
ausgestellte „Apotheose" des Kaisers
Wilhelm I. von Prof. Keller, fo blei
ben bei dcr künstlerischen Masscnznsnhr
doch noch unendlich viele echte, wahre
Kunstwerke zu betrachten: Meisterwerke,
zu denen man mit Ehrfurcht aufblickt;
Großes iu Niesen- und Miniatursor
mat in der Historie, im Genre, im Por
trait und in dcr Landschaft. Knegs-
und Schlachtenbilder sind selten; auch
die religiösen Gemälde finden sich nicht
allzu häufig. Zahlreich ist aber die
Ausstellung beschickt von malenden
Frauenlobs, die so entzückend zu beklei
den, oft noch entzückender zu entkleiden
verstehen. Weiler, als eS eine ganze
Reihe' Maler gethan, läßt sich die Dar
stellung des Nacklen nicht gut treiben;
man hätte denn wie eS dem hl. Bar
tholomäus geschehen auch noch die
Haut abziehen müssen. Makarl's „süns
Sinne," die aus dem goldigen Grund
ton mit keiner anderen Hülle, als ihrer
natürlichen Schönheit bekleidet sind,
Bourgonnier'S „Versuchung." Deully's
„VenuS," die sich einen Dorn in den
Fuß getreten, den ihr Amor herauszieht,
Peel'S „venetianische Badende," die seit
lich vor cincm hohen Spiegel steht, und
Hunderte mythologischer und sabuliren
der dcr Phantasie entsprungener Ge
stalten legen beredtes Zeugniß ab von
dcr eminenten Gestaltungssähigkeit und
Technik ihrer Schöpfer. Ich werde
mich aber wohl hüten, etwas Weiteres
darüber zu sagen.
Im Portrait findet man einen glän
zenden Eongreß von den besten Por
trailisten eingesandt: gekrönte Häupter,
Staatsmänner, Künstler, Gelehrte,
Dichter, Frauenportraits in wnndersa
men Noben, Kinderbildchen zum Küssen
schön!
Da haben Pros. Schuch, N. Wimnier
uud Max Koner Bilder Kaiser Wil
helm's 11. eingesandt, von denen be
sonders daS Kvner'sche bewundert wird;
auch Papst Leo XIII. ist in drei Sälen
zu finden. Lcnbach, Guardabassi und
Ehartrau haben ihn gemall; wer am
Besten? vielleicht Chartran. Wie im
ponirt dcr Lenbach'sche „Bismarck!"
Vortressliches hat Angcli in den Bildern
Stanley's und des verstorbenen Archi
tekten Schmidt gesandt. Knauer,
Dentschland'S erster Gcnremeister. ist
auch durch die Portraits von Mommscn
und Hclmholtz vertreten; da blicken mich
die bekannten Augen Joachim'S uud
Sarasate's an; Llszt. Zellcr, Ibsen,
Browning. Ungcr, Nochesort, Earnot,
Kardinal Lavigeric die letzten zwei
hochbedeutende Arbeiten von Ivot uud
Bonnat Kossuth und I. Gordon
Bennett: eine ganze „Walhalla" in
Oel.
Den weitaus größten Raum nehmen
Genre und Landschaft ein. Wie viel
Schönes! Da sind Bilder, die uns in'S
tiesste Herz hinein ergreifen und erschüt
tern. von denen man den Blick schwer
wegbekommt, andere, deren freundlicher
Charakter den Beschauer erfreut; herz
erquickende Idyllen und Familiensceneii,
Bilder, die keines Commentars bedür
fen, sondern sich sosort erschließen, in
großem Style ansgesührt oder als un
vergleichliche Miniatürkabinetstückchcn.
Namen ncnncn? Der Leser hätte Nichts
davon. Wer Freude an dcr Natur hat,
der findet die reichst: Augenweide. Tie
landschastlichen Schönheiten Mer Welt
theile scheinen sich hier ein Stelldichein
gegeben zu habeu, sonnendurchglühte
und gletscherkalte.
Die meiste Aufmerksamkeit in dieser
Welt der Farben wird vmn Durch
schnittsbesucher den in großem
aus die Leinwand gezanberlen Geschichls
momenlen geschenkt, und hier ist cine
glänzende Vertretung. Da stehen wir
vor Karl Marr's „Flagellanten," die
sen sanatischen Geiselbrüdern des 11.
Jahrhunderts. Großartig in Concep
tion, wie in der Ausführung, macht das
Kotossal-Gemälde einen erschütternden
Eindruck, der durch die liebliche Mäd
chengcftalt cs soll die Tochter unseres
Milwaukee'r Künstlers sein— gemildert
wird. Auf diesem Gebiete hat auch
Rußland Großes hergeschickt. Ich meine
nur „die Antwort der Kosacken" von
Repine. Diese
dem Sultan die Antwort auf eine Tri
butforderung zuschicken will, hat Nasse
und Charakter; ein imponirendes Bild.
Dcr mir zur Verfügung stehende
Raum ist bereits überschritten. Von den
architektonischen, den Plastischen, den
vielen übrigen Gebilden dcr Kunst zu
sprechen, muß ich mir versagen; doch
wollen wir nicht scheiden, ohne einen
Blick auf Allcgretti's „Eva nach dem
Sündenfall" geworfen zu haben: eine
paradiesisch schöne Eva in Marmor, aber
sie hat von, Baume dcr Erkenntniß ge
gessen, weiß was gut und böse ist; sie
sinnt nach! Nun Hantiren Hunderte
mit Hämmern uud Zangen in dcn Räu
men, die ein halbes Jahr das Entzücken
von Millionen gewesen. Die Wände
leeren sich, der Vorhang sällt: Schade!
!. L.
Notizen.
Die beliebten importirten
Biere, wie Spatenbräu, Thüringer,
Ptlsencr, Würzburger, werden wahr
scheinlich demnächst um zwei neue Sor
ten in dcn sashionabeln Bierlokalen ver
mehrt werden. Iu Chicago wurden
nämlich preisgekrönt das Bier der Frei
herrlich Tucher'schen Export - Brauerei
in Nürnberg und jenes der Aktien-
Brauerei zum „Löivenvräu" inMünchen.
„Es giebt ungeschriebene
Gedichte uud ungesungcne Lieder," sagt
ein enolisch - amerikanischcs Blatt; und
ein anderes bemerkt dazu: „Das ist es
eben, was uns mit dem Leben aus
söhnt."
Man achte auf den neuen
Congreß-Abgeordneten Julius Goldzier
aus Chicago; feine Jungfernrede gegen
den Bourbonen Lates in Vertheidigung
der Eingewanderten war vortrefflich.
Ein braver St. Louis er
hatte cine Doktor - Reklame aus dem
Englischen in's Deutsche zu übersetzen.
Das englische Citat: /liiere is a silver
liuluA to ever)' clouä" verdeutschte er,
Nirl.ma. B.'is>a!itlern übcraU zu r-use.' Wr°!it
t-j-u, soLcutsund!l.oo
wie solgl: „Jede Wolke hat ein silbernes
Unterflltter!"
Fünf Milli o n e n N als au e r
sti.-ita-iil'rlci-.) haben Zutritt zu deu Weltauö
steüuilgsgriindeu erlaugl! DaS ist ivahr
hasiig das Land der Freien!" (Wbltt.)
iis ist ein großes Wort gelassen aus
gesprochen ; wir glauben aber nicht, daß
eö wahr ist. Es ist möglich, daß 5,000,-
000 Menschen srei eingelassen wurden,
aber man bedenke doch die Armee von
Angeslcllien, die ihre Pflicht täglich dort
hin sührtc. Auch die Mitglicder der
Presse waren durchaus keine „Nassauer,"
sie haben der Ausstellung reichlich ge
nützt. Wenn die Zahl Derer, welche
die Ausstellung uueutgeltlich saheu,
500,000 übersteigt, dann werden es
ihrer Viele gewesen sein.
llmmschlcs Nllö drn Vcr. Ataatkn
Ein Geolog sagt, daß in den virgi
nischen CountieS Charlotte, Bucking
ham, Goochlaud, Flnvanna, L.'ouisa,
Spottsylvauia, Orang?, Cul
peper, Fauquler und m c h r
Gold zu siudcn sei, als in Calisor
nien.
Die Wittwe Thalmann, welch: bei
Nevada, Mo., eine Farm besitzt, hatte
H4OO in einem alten Kassee
tops versteckt. Als sie dieser Tage
nach dem Gelde sah, war cs bis aus den
letzten Dollar verschwunden.
F. W. Smith, der neulich gestorbene
Präsident des P h i l a d e l p h i e r
StadtrathS, hat sehr wenig Ver
mögen, aber desto mehr Schulden hin
terlassen. Bei einer im Hinterlassen
schaslö-Gerichte abgehaltenen Verhand
lung stellte cs sich heraus, daß er in
Missourier, Pacific-, Readinger, Cot
tou-Oil-, Metropolitan- und anderen
Papieren so halte,
daß er zur Zeit seines Todes den Ban
kiers Arnold Comp, sür 5135,000
Zinsen und Gebühren schuldete. Der
Nachlaßverwalter hatte nach und nach
alle die „MarginS" verkaust, und die
Gläubiger behaupteten, daß ihnen da
durch großer Schaden verursacht wor
den ist.
In Ncw-Britain, Conn., hat eine
Tugendauswallung der Bevölkerung die
Stadt sür das nächste Jahr
trocken gelegt. Das sür die
Freunde der persönlichen Freiheit so un
bequeme Abslimmungsresullal hatte sei
nen Ursprung hauptsächlich in der Art
und Weise, wie manche Wirthe Geschäfte
machten, und in der Crtheilung von
Wirthschaft? - Licenzen seitens der
County - Commissäre an Leute von
schlechtem Rus. Um dieses Nowoythum
auszurotten, muß eben jetzt der Unschul
dige mit den Schuldigen leiden. Ferncr
wurde das Resultat stark beeinflußt
durch die Theilnahme der katholischen
Geistlichkeit an dem Kreuzzug. In Ge
schäftskreisen, namentlich unter den La
dcnbesitzern, macht sich aber schou ein
gewisses Unbehagen bemerkbar. Dies
ist sehr erklärlich, da der Haupltheil des
GejchäslsumsatzeS nunmehr nach Hart
sord geleitet wird. Die Eljenbahn-
Gcsellschast stellt halbe Fahrpreise in
Aussicht, während die Kaufleute einen
Rabatt werden. Fürwahr
keine rosigen Aussichten für die Ge
fchäftswelt New-Brltaln's. Für den
Ausfall der Licenz-Gebühren von K."2,-
000 wird eine Cxtra-Umlage im kom
menden Jahre ausgeschrieben werden,
was für manchen Steuerzahler sauer
werden wird.
In New-?jork ist vorgestern Frau
Katharinc Malloy in einerKutsche
gestorben, in welcher sie von einer
Beerdigung zurückkehrte.
GcrtÄt4vcrvaVttnge.
Waisen-Gericht. (Nor den
Richtern Lindsay, Gans und Edwards.)
Zu Tcstaments-Vollstreckern ernannt
Frederick Fladung im Fall von Barbara
Fladung, Elizabeth Frank im Fall von
Lacera Frank. Als Nachlaßverwalter
eingesetzt—JaS. A. Jacob im Fall von
Michael Burns, Barbara P. Lamann
im Fall von Joh. G. Schuh. Nach
laßverzeichnisse eingereicht in den Fällen
von Geo. W. Jrvln, Nahel Wilkinson,
Edward W. Robinson. Verkauf rati
sizirt in dem Fall von Bridget Cloke.
Verwaltungsberichte genehmigt in den
Fällen von Rahel Wilkinson und Brid
get Cloke.
Common Pleas-Gericht.
(Vor Richter Phclps.) „Variety Jron
Works" wider die „Lake Rolaud-Hoch
bahn," srüher berichtet, nicht beendet.
Für heute - der schwebende Fall und die
Nummern 4701, 68, 75, -1771, Stack
H Michael, Jusolvenzsall, 58, 4719,
Perry 6 Apple, Jusolvenzsall, 24,
45W, 4787, 76. 82, 83, 85, 9l)1, VI
bis 94.
C r i m i n a l g e r i ch t.—(Vor Rich
ter Harlan.) Wegen Uebertretung einer
städtischen Verordnung—Moses Bren
ner, sislirt gegen Zahlung der Kosten.
WcgenMordangrissS —Daniel Thomas,
nicht schuldig. Wegen Uebertretung der
Schaiikgcsctze—Thomas Brady, Kl5O
Geldstrafe. Wegen Diebstahls Ed
ward Caveruy, sislirt.
S u p e r i o r - G e r i ch t.—(Vor
Richter Dennis.) Chas. C. Whitmer
wider Edward C. Wilson und Andere,
zwei Klagen unter dem Gesetz sür Hand
werker - Pfandansprüche, Zahlungsur
theile auf 514.70 uud K 44.79 ; John
Crokland Comp, wider dieselben,
Verdikt u. Zahlungsurtheil auf 5114.-
53 ; Wm. Royer wider dieselben, Ver
dit auf 544.79. Clark?). Davidson
Sine Sorte von Materialien—da beste.
Platinafiillnnq jt.oo.
Allerbestes Gebitz Hö.
DA Dettint
<B- älssii.
?Ir. l, Ngld-'sharlts-?ttaßt.
Wa,l,ing,or
) Ecke ?. un T-Slr./ N -
wider Moses Fox d Sohn, Schaden
ersatzklage, an das CoitimonjPleas-Ge
richt verlegt; Theodor H. wi
der Eeor.q Vunnecke Sohn, an das
Common Pleas-Gericht verlegt; „Rich
mond Cedar-WorkS" wider C. W. Lord
k Comp., Wechselklag: und Beschlag
nahme, abgewiesen; „Goodman Manu
sacturing-Comp." wider C. W. Lord ck
Comp., dieselbe Klage, das gleiche Er
kenntniß ; Ignazio Carusou wider I.
H. Äonderhorsl 6 Sohn, Schadener.
satzklage für den Tod des Sohnes des
Klägers, nicht beendet. Für heute
der schwebende Fall und die Nummern
487 und 501 bis 552.
Stadtgericht. (Vor Richter
Wright.) Francis SchleuneS Comp,
wider Patrick I. McEvoy, Claimant
von Zohn A. Gerritts, Beschlagnahme
klage, Erkenntniß zu Gunsten des Clai
mant sür die Ablieserung gewisser, von
ihm beschlagnahmter Waaren gegenZah
lung der Kosten. Christian A. B. Äcker
mailn durch seinen Balec Conrad Acker
mann wider Cdward H. Wije und Leo
H. Wise, in Firma Gebrüder Wise,
Klage wegen persönlicher Verletzungen,
Verdikt sür Kläger aus 53V00. Für
heute die Nummern 285, 341 342,
345, 349, 350, 353, 354, 355 bis 358,
3K5, 308, 309, 305, 1337 und 1339.
lvtffonamrlcvlen.
N e ni-?) o rk, 31.
sind hier die Dainpser „Noordland" von Ant
werpen, „Tcvonia" von Glasgow u. „Chi
cago" voll Antwerpen.
Ain l. November iras der Dampfer,,Ma
jeslic" von Liverpool hier ein.
Abgesahren sind die folgenden Tamvser:
„Aller" nach Bremen und „Mobile" nach
London.
Die folgenden Dampfer sind hier fällig: 1.
November—„California" und „Alesia" von
Gibraltar; 2. Nov. „Spree" von Bremen
u. „Hnugaria" von Hamburg; 3. Nov.
„Nhätia" von Hamburg und „Lucama" von
Liverpool; 4. Nov. „Paris" von Soulh
ampion und „Scotia" von Gibraltar; S.
Nov. „Spaarudam" von Rotterdam.
A n s l a n c.
Bremen, 31. Lktbr. Ter Dampfer
„Ems" ist gestern von New-S)ork hier ange
kommen.
Sonrhampton, 31. Oktober. Der
Dampser „Havel," von Ne>v-Z>ork nach Bre
men unterwegs, ist hier angekommen uud
weitergefahreü.
1. November. Bon New-?)ork hier an
gekommen und ach Bremen weitergefahren
ist der Dampfer „Havel."
Rotterda m, 31. Llt. Der Dam
pfer „Dubbledani" ist von New-?)ork hier
eiilgelrosjen.
G e n u a, 1. November.—Der Dampser
„Werra" ist beule vou hier nach Ncn>-?)orl
abgefahren.
Lizzart>. 31. Okt.—Pafsirt: Dampser
„Zaandam," von nach Amjier-
Dover, 31. Oktober. Der Dampfer
„Benango," von Balliinore nach Rotterdam
fahrend, passirte heule.
Liver p o o I, 31. Oliober.—Der Dam
pser „Britannia" ist heute von hier nach
New-lork abgefahren.
Gi"brallar, 1. Novbr.—Der Dampfer
„Weier," von New-Aork nach Zteupel un
terwegs, traf heule hier ein uud fuhr dann
nach innen, Bestimmungsort weiter.
Glasgow, 31. Oklbr. Der Dampfer
„Nerito" ist gestern von hier nach Baltimore
abgesahren.
Bricfbcförvcrung nach vem Aus
lande.
Für die mit dem 4. November endende
Woche schließt die Annahme von Bnesen sür
sremde Länder im hiesigen Postamtc pünkt
lich, wie folgt:
Freitag-4 Uhr Nachmittags: für ? eutich
land per Dampser „Saale" via Bremen
(Bricfe für andere Theile Europa's via
Souihamplon uns Bremen müssen per
„Saale" bezeichnet sein). 8 Uhr Abends:
sür China und Japan per Tampser vou
San Franzisco. ö Uhr AbendS: für Frank
reich, die Schweiz, Italien, Spanien, Por
tugal uud die Türkei per Dampfer „La Bre
tagne" via Havre; für Europa per Dampser
„Umbria" via Queenstowu ißriese für
Frankreich, die Schweiz, Italien, Spanien,
Portugal und die Türkei müssen per „Um
bna" bezeichnn sei); für Jamaika und
Hayti per Dampser ~.>ulsa;" sür Benezuela
und Curagao per Dampser „Caracas;" sür
Genua per Tampser „Fulda" (Briefe müssen
per „Fulda" bezeichnet ieiu).
Die Post sür Neusuudlaud schließt täglich
um 4 Uhr Nachmittags. Jeden Sonntag
und Mittwoch, il Uhr Nachmittags, für
Euba per Dampser von Tampa, Fla.
Ter Geldmarkt.
New-Jork, 1. Novbr. Folgendes
sind die Schluß - Notirungeu: Geld varnrie
von lj bis 2 uud schloß zu 2 Prozent.
Sierling-Wechsel bis H aut Ll)
Tage uud H4.63j bis P4.83T aus Sicht.—
Bundes - Obligationen: 4-prozentige 111,
2-prozentige !>ll. Aktien: Ädams' Expreß
143, 20. Chejapeake-Lhio
20H. E'ie 14j, ditto Prior. 28, Illinois-
Central Lale - Shore 127j, New
lerjey-Central 119, North-Western 10öj,
dltto Prior. 138, Neiv-S)orl.6ettlral I3t,
Ohio-Mississippi lSj, DiltSburg 147, Rea>
ding 2IZ, St. Paul 6öz, dilto Prior. 11SZ,
Weitern-Uuioii BSZ.
Vievtnärltc.
St. Louis, l. November. Rindvieh:
Zutuhr 5000; Markt gut.— Schweine: Zu
fuhr 3200; Preise variinen zwischen 55.80
und?L.3o. Schaase: Zufuhr llvv; Markt
stetlg.
Chicago, Jlls., 1. Novemder.—Rind
vieh: Zufuhr 17,000; greife variirteu zwi
schen bl.oo und 55.80. Schivelne: Zu
suhr 21,00; Preise variirtei: zwiiche 55.00
und tzö.Bs. Schaase: Zusuhr 12,000;
Preise variirteu zwlfcheu 51-00 unv 5-1.85.
Baltimvrcr Marktberichte.
ireilchtet sür den „Deulscd-n Corresv->ndenten.">
Baltimore, den 1.
ai.^e inudr
Stviuürale. lahc.
- e 'z
?"i . j 74 :! 74-'.- 7S- du KU>!
unsWag-ions.
gvlzcnde Tabelle zeiat den heutigen, den gestrigen
und den >el.Nluynzen Stand der 2ltarllvliiic m vci
gleiiiiender Uebersicht:
S pot-!t. —! —....
Lüdiilyer weiß. -4ti. ! —4B 4U —4
46 —4B 4t5 —4B —4B
Oktober 45,-i-4S.''<S— s?j 48
November 44>j-44),i —455^47)6—47>i
Lahr -45 -
k>ulckiel/mrürtqezoqcn: >tleoarren-!rrätdk 5V4
Z:liiel. Heutige Äartt war still. Vreise stetig.
ÜUlbt laiiin.tirler sudliaier und Pennsvloanier Pasel
do. qemillvtcr diS ÄentS! wei
ser !:. L ijS-SS)i <ZtS.. t>o. Nr. 3 lj4>j—3s
Cents, geiiilscvter Nr. 33)-34 >-enl uro Sujcdci.
Effekten Börse.
ilecrittetsür den Deutl-den Sorrelponoenten durh
? alti m o r e. oei> 1. Nov. 18!
i°anticrlratlen aus VUTuge, ä-^l^
(Siildcn 3V),. NT
4.8 V). rciitcre aui Konten. Mar schwach,
kllisr
S.OON Stadt Baltimore. 3.6Ser, IVOO 10l
1V Peovle'S Bank 18
!,<XK stadt Laltmiore. S)ter. IVSV
I> Balto.-Qlno, 3. Inc., CtsS . 8
b,OU V. O-. S.-W., 3. Znc. Eis'S 8
I.vciü Belt-Linie, ser t'k^
S,<XV Georgia-Pacific, it.,
2.VVV Süd-i!aro!ina 4>,er
...
1 tioll!. GaZ KU
25 Eons. GaS t-V.^
25 Colli. Gas
lUI Tiadt Baltimore. 3>jer. IV3O 8
Baltimore! Äact!on-Lo. ver 17.^
4.VOU Balto.-Ovio S. W.. 3. Inc 8)^
ZV ithfuttcr nnv 2tr^vp^e ise.
Heu klB, neues Heu tts, Zleeheu
kl 2 dis Zl4 pro Tonne.
Srrob tB. Roggen!i ZlO, Hajer 58
ÄcizieaMai jS.4O- Z3.SV prs iZaz.
Hol; nd Kohlen.
H. Lange Söhne
einplanet tZgtich Verhältnis
iroze i-endungea 'nüftig Ni-oii
-u-erl-ien-r Pr„sea.
isendahn-Kohlenh-f: er eN-V liaicsira,
lind.Utoitiscnbl>n:- Sentra.-Süicau: <>t
Msnitmcnt itquitliftratz; Hivcig-Sürc:
Str. !. ?il>r-H>>Nianlras,e.
Mc Kohlen irr?ca n P-ruukarren abgeliefert,
relesd-n Ztr. 141?. (D-t.1.1J.)
Wir erkalten eine Sxtra-Oualitlt leicht brennender
nd ehigb kleiner, größerer, die
ten jrhr duu-, Nrow.
Nr. 12. Nord-HolZit°v-iraKe.
lendadn-Sohlendos: Nr. S2U, Qst-Monumcutftr-Se.
(Za.So.l2^tte)
I. Berry Turner,
Kohlen und Hol;.
Hauvibüreau: Str. lüZ. Nqit>,ble-i^cbäude.
Derail-Soblenhof: Nr. I<!tX. Wcst-Fränklinstr.
ai2lj,lZ>'"
Reine sanbere Kohlen
Hart, mittlere ins weiche Kohlen
Wurrougk <k Komp.,
Rr. 4t. ."srtti - s?ah.
relcnd-: IVS. (ZU,rU7.ISZ
Bank-Anzeigen
Deutscht Sparbank vsn Daltinme,
Südwest Sck Battimorc- unv Sutaw-Strak-.
Offen täglich von bis 2 Uhr.
Donnerstag Abend von bis Ubr.
Aus Tevofiten werden Prozent Minsen bezahlt.
Die Gelder werden nur in soliden SloLk-i und Lout
und uszesuchtcn Hypotheken angelegt.
Sviima. BrSsidenl:
rnst Studolpl,. Bice-Präs:dent.
Direktoren:
John Sriei, John Atbaugh,
John F. Lelmate. Rovcrt LanAe,
Ernst iudolph, H. Leutner.
ShaS. Spilman, Ernst, -xemm-ter.
John Mehrlnz. Karl Llcderknccht.
(Jan4.lJ) Karl Liebrknc-lil. Schatzmeister.
Kopsnns Atah Sparöank.
Ecke Sharp, unv Lombard Straße.
B. S. Mi,. Hciir Kia.
Piäfidcnt! Vicc-Pristdent.
Direktoren:
Dens fl Eulith. Herman S Platt
Heniv King. Ernst Ochmeifter
A. 6. Mcver, Jeslc L. Cassard,
D. D. Malloril, E Stanlca Gary.
Ja. E. Luzralli. Ptiil' Dardy.
R. M Rother, Kafflrer.
Barstdc: '
TSgii. . r.n 10 Uhr Mrgens bi- z Übr Nachm.
Samti von 10 Uhr Morgens biZ7 Udr Adcn
tl7-t
Bruchbänder n. j. w.
Baltiin orer Hernie I n ftitu t
Srückie iiMiies) ohne Operation
oder Avhaltnug vo Gc
schüft geheilt
-in—
Nr. 20 l. Norv-l,arlessrastt.
...Baltimore, den '25. Sept. ISSJ.
Im letzteren Ttieile des Mai 182 begann ich miA
der vom „Ballimorer
wlcdcr angelegt l-abe, noch ach irgend eine andere
Stütze, bzleich ich in der WilkenS'jcheil Haarjadtik.
wo ich täglich 2vl) dis 2SN Psund schwere Lachen zu
lieben habe, eine TageSard-lt^vcrnch^c.
für die ictzige ülienschheit der rößle Segen.
Siegel ! Sl,a,, rtz.—
. Neitthardt
G laskisiel Vrllchbnilder.
Vrüche Hernien.
d^i^ Wärmeleiter
Saiulterdänder. UiiterleibSbinden,
lveiilic ud Hoittisseii-Bruchbändcr,
so arrangirt, daß seine geehrten Kunden bestens zusne
den gestellt b ! >
(Seorg <5. Zucro,
Nr. 227 vis 2UV, Suv-<sctral-Ave.
Te.evhi-iiNrlUtli.. tMärz^S,l>Zj
Kerlornie Mallneskrllft!
Nolqe ter Au-ilnssiiiiden!
tuiigü-'iliikcr^"^^ 5t > sctbft dir-
Bv scnkse Quacksalber o>e:änlckt, feilte
A Büch z lesen, durch vcks.'-r !ai-,s>>üge
Leidende in lurier -
erlangten. DaS PS>. 25. AuN. SA Seile
Dk sencung von 25. LiZ. wokiMl!
?? versiegelt, frei versantt. Zld:circ: '
M
Der „RettungS-Ank-r- ist auch zu haben in Balt
nor-, Mo. bei >. F. Sie "icrs. .>lr. dl 4. Oft
Balllmrestraße. tJnn2!>.Mi-a.t^w,l^)
WaS ist Dyspepsie?
ende, die dadurch geheilt wurden, eu'.psehlcn
das beste DliSpcpsle-Hcllmittcl. Bei allen Avotbekeru
KU SentS.
W Empfohlen von T?.PoSrr in Vkrlia.
M Clopft Ausleerungen auS den Urin Orgaitill
Nbn beiden Geschlechtern in 43 Stunden.
Et ist besser Cubeben oder l^n
ent.
Whattin, aus welchen der Name xeschru.
Wben lft. ohne di-S sind leine echt. li>UU ? t
W Verkauft in allen Slvotheken.',
N
Gesellschaften, Logen x.
Name's Halle
liegt im Herzer der Studt und ist wegen
ihrer centralen Lage zu größ-ren und
einen Versammlungen ganz
besonder geeignet.
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tNr, e .Grlente' erdet.
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Lendeniveki, McrvenfchwSche,:c.
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R. .1.. >7. S.r!.-"!dtr
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Lharlcston. S.-T.,
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Ttnn.,
Xtew-iDrleanS. ?a.,
Mobile, ÄUa^
LouiSville, Ky..
WlUiäniSvol't, Md.,
Zlnncivoli, Md.,
HagcrStowli, Md.,
'HarlkrSburg, W.-Va..
!l^anilibllril,
'belcisding, Pa.,
RichnionL, La..
Stauillsn,
Zllexandria, Va..
k-ilmington. S.-C.,
Liorsotk, Na.,
Havre de Grace, Md.,
Hauover, Pa.,
Shiewvdury. Pz.,
Hol, Ha.,
sosie ach allen
Thtikll der Vtl. Ftaatra u. (Lurotig'.
Raten und Prämien
Clubs und Hesellschaste n,
5 Exemplare auf 12 Monate
und
10 Exemplare auf 12 Monate... 52<1
mit cinem Exirn-Exemplar de WochenballicS
ftci aus Monate.
25 Exemplare auf 12 Monaie... .ZiJg
20 Exemplare anf 12 Monate...
30 Exemplare auf 12 Monate... .^L(j
40 l2 Monate ZB(t
AK-Man avressirex
Lssice des
"Deutschen Korrespondenten,"
2üdwest-6cke der
, Zaltiorc-Stt. und Poj!-<Wtt-Ae.

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11 ANTED a Girl for general house-work in a
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IIANOVEUSTK. i261-3>
Vv ANTED a Girl to do general
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- l 2U1 " 2)
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