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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, May 22, 1911, Image 4

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4
per Deutsche gorrespoudent
erscheint jeden Tag im Z>chre.
S. S!a>r> Siventbilmcr und Icdalieur.^
<k. A. Hcinz, Pclrlrbslritcr.
Nr. 413, Lst-Baltiniore-Strasje.
C. 6 P. 3173 St. Paul.
5SaNc uSgalic (dürch Triiger clorgN I2str.
Wasliingtvn-Agentur
ie.ls, Mariim-Slrafts, N...
Moiitag, dcii IBA Mai 1!>!l.
Acht Seite.
Teutsch und .U'isch Amerikaner und
die Schiedsgericht? Vertrage.
Schon im scebrnar diese? ,ä>al!re?
haben die Bereinigten Teutschen Ge
sellschaften von Neiv-Aork und die
Bereinigle a.risck> - Amerikanischen
Gesellschaften j einer Biasien Ber
sanunlnnz in Neiv Nork Protest ge
gen den geplanten Schiedsgericht?
Beitrag zwischen den Bereinigten
Staaten und England eingelegt. Ter
Protest bat den Gang der Unterhand
lnngen zwischen den beiden Pfändern
nicht ausgehalten. Tie deutschen und
irischen Amerikaner, die zusammen
eine der stärksten erganisirten ciörper
jcbaste im Ca de repräsentiren, las
ten e? aber bei ibrein Protest vom j>e
k'rnar niclit bewenden. Ein Eoinite
lial die gesassleu Beschlüsse ausgear
leitet und al? Petition an den Buir
oe? Senat gesandt, dem die Nalinta
tion de? Schied?gerichl?-Berlrage?
obliegt. E? ivird in der Petition bös
lich. aber dringend um .',nrückweisung
de? Schied?ge> ichl?-Ber>rage? ersucht.
E? liege für de Abschluss eine? sol
che Berlrage? absalnl kein Bedürf
nis; vor. Tisserenzen geivöbnlicher
Art würden ja sowieso schon friedlich
beigelegt, nationale Ceben?sragen
sollten aber nicht zum Gegenstand
schiedsrichterlicher Entscheidung ge
'macht kvebdön.' sviir 'die friedliche Bei
legnng aller Tüferenze. die keine vi
lalen T'Uleressen einschliessen, beslebe
at'er bereit? ei Schied?gericht?-Ber>
trag mit England. England würde
niemals zugestehen, den Besch Eghp
le'?, Indien'?. Südafrika'? oder
n ichliger strategischer Pnntte im BUI
telmeer oder sonsuvo auf der Erde
einem Schiedsspruch zu nuleriverien.
Ebensowenig würden die Bereinigten
Staaten ibre Nechte über den Pana
ma lckanal oder fcragen über die Man
lee Toklrin einem Schiedsgericht nn
tcrbreilen. Ter friede zwischen Eng
land und den Bereinigten Staate ist
nach menschlichem Ermesie ans lange
:leiten gesichert. Ein euer Schied?
gericblsvertrag ist also überflüssig.
Wozu also eine grosse internalionale
Agitation, um etwa? zu erreichen.
Viva? man bereit? besitzt? Ueberdie?
giebt da? Hereinziehen j>rantreich'?,
eine? Verbündeten England'?, in die
Schiedsgericht? - Politik zu denken,
scrankreich bat seine Nevanche Gedan
ken noch nicht aufgegeben. Soll ilnn
der Schiedsvertrag einer Tripel Al
lianz Amerika. England. Frankreich
nelien. die Nevancbe Gelüste zu beirie
digen? E? ist freilich nicht notbwen
cig. diese Schluss z zic'ben: allein
er liegt anch nicht ausser dem Bereiche
der Möglichkeit. Tie Petition weist
i eiler ant eine Aeusserung de? brili
jcben Ministerv de? Aenssern. Sir Ed
tvard Gren'?. bi. in ivelcker der
Schiedsvertrag al? Vorläufer eine?
Bündnive? zwischen den Ber. Staa
len nd England hingestellt wird.
Ta? wäre eine Abirrung von der tra
ditionellen amerikanischen Politik
von Washington'? seilen an. Teut
scbe und Hrländer haben seit den Ta
gen de? tlnabbängigkeitskriege? Iren
zur Union gestanden. Sie glauben
auch seht dem Cande einen Tienst zu
erweise, wenn sie da? amerikanische
801 l vor de im Schiedsgericht? Ber
nage lauernden Gefahre warnen.
Wie sich der Bunde? Senat zn den
Wüschen . Warnnngen der deutsch
iiisckien Amerikaner stellen wird, lässt
sich natürlich noch nicht sagen. Sie
sollte wohl erwogen iverden.
Ar in e r au ? de m Wen e n
haben im Eongres; cklage geführt,
das; die Wetter-Prognosen de? Bun
de? Wellerbnreau? so unzuverlässig
seien, das; ihnen durch die falschen
Prophezeiungen grosser Schaden er
wachsen sei. Mit dem Prophezeien
ist'? eine eigene Sache. Manchmal
klappt'?, manchmal nicht. iTer Eon
gress bat mm eine Untersuchung de?
Wetterdienste? angeordnet, damit die
Propliete ihre Amtspflichten besser
erfülle.
Tnr Eicschiistsliigc.
Tie lange erwartete Entscheidung
in dem Prozess der Negierung gegen
die „Standard TilEompami" ist vom
Tberbimdesgerichl endlich gefällt
worden. Tie Entscheidung hat ver
schiedene Benrlbeilnng gefunden. Sie
verfügt zwar die Auflösung de?
Trusts, ist aber sonst so breit gehal
len. das; dem Antitrust Gesetz die
rollen beschnitten werden und dem
Trnslwesen kein Schaden erwächst.
Ans die Börse bat die Entscheidung
de? Tberbundesgericht? sehr günstig
gewirkt. Tie Aktien stiegen: anch die
de? Teltrusts. Ta? Börsengeschäft,
da? so lange flau gewesen war, wni
de. nachdem e? von dem Trnck. der
ani ilnn gelastet, frei war. wieder
lebhaft. Ta? hat da? Einstigen de?
steinen Wörtchen? „ungebührlich" in
die Entscheidung de? höchsten Ge
richtslioie gethan. „Ungebührlich"
müssen die Einschränkungen de? Ber
lehr? und de? Handel? seitens der
Trust? sein, inn strafbar zn werden.
Wie die Entscheidung da? Geschält?
leben beeinflnsseti wild, muss sich
bald zeigen. Tie Stahl Tudustrie.
welche in letzter Teit iinNüclgange be
griffen war. hat bereit? mehr und
grössere Aufträge erhalten und es
wird bereit? für die nächste Teil ein
Grosser Aufschwung erwartet. Tür
da? allgemeine Waarengeschäft treten
die Talgen der oberbnndesgericht
lickien Entscheidung noch nicht zu
Tage. Ein günstige? Teichen in der
Erscheinungen Tluckck ist.das; die
Ernte Aussichten günstig find: beson
der: günstig für Winterweizen., der
bereit? der Neste entgegen geht und
dessen Ertrag ans etwa Aitit Millio
neu Büschel geschätzt ivird. Anch der
Stand der übrigen Teldfrnchte und
de? Tbsie? ist gut, mit Ausnahme von
Strecke im Tsien de? Candes. wo
Trockenheit und Türre da-? Wach?
tlmni aufhalten. Tie Noll Einnah
inen der Eisenbahnen sind etwa? ge
fliegen: ickck viel, aber sie sind doch
nicht Niel' zurück gegangen oder sta
ist! geblieben, wie in den letzten Wo
che. Tie Talil der unbenutzten
Bahnwaggon? hat abgenommen.
Ter Check Verkehr hat für da?
New Aorter Clearinghaus gegen die
vorhergehende Woche um etwa? mehr
al? nenn Prozent zugenommen. Ter
Anslandhandel weist günstige Table
auf. Tie Ausfuhr steigert sich, wälz
rend die Einfuhr zurückgeht. Tie
Handel? Bilanz stellt sich also zu nn
seien Gunsten. Sie ergab für den
Monat April einen Ausfuhr Ueber
schns; von Millionen Tollar? über
die Einfuhr. Ter de?
Cande? ist in sehr guter Bersassung
und die Geldrate find noch immer
niedrig. Tie Bankerott Statistik der
verflossenen Woche lässt von einer
Besserung der allgemeinen Geschäft?
läge noch nicht viel ersehen. E? wur
den nch „Bradstieek?" N!.'> Baue
rotte angemeldet gegen 'cklst in der
Borwoche und Mst in der gleichen
Woche Il'ltt. Besonder? zahlreich
sind die kleineren Geschäfte, welche
dem Bankerott versallen.
Ter sv'ill Town?
William Towns, der frühere
Elerl im Tevartement de? Ttadt Ne
gisirator?. ist wegen Unterschlagung
städtischer Gelder i der Höhe von
V.IGI Tollar? sünf Mal vrozesiirl
worden. H den vier ersten Prozes
sen tonnten sich die Geschworenen
nicht einigen, im fünfte Prozen
wurde der Angeklagte freigesprochen.
Uivölf ebreinvertlie '.'A'änner sprachen
ihr „Nicht schuldig!" au?. Ein uiiarlo
für unsere Necht?pslege: ei grös-.ere '
,Tia?to sür die Anklagebehörden, die
in demselben swll siius Prozesse sge
jülirt und in dem lebten schlechter ab
geschnitten hat. al? in de vier ersten.
Tas; die städtische Gelder uterschla
gen worden sind, unterliegt nicht dem
geringsten Uweisel. Tie Anklage
Behörde hat aber die Geschworene
in keinem Prozess alle überzeuge
lönne. das; Tow? die Uiterschla
guuge verübt habe: im lebte Pro
zes; sogar keinen einzigen der zwölf
vereidigten elneniverthen Männer.
War da? Belastng?materiial von
Ansang a so wenig bewei?!rüstig
und so lückenhaft, das; e? nicht zur
Uebersührnng de? Angeklagten an?
reichte, so hätte e?. wen möglich ver
voUsländigt werden müssen, und
wenn da? nicht möglich war. hätten
:',eit und.gasten für die vier weiteren
Prozesse gespart werden könne. E?
liegen noch weitere Anklagen ge
gen Town? vor: allein oa mau an
nehmen darf, das; der öffentliche An
klüger den sc all zuerst vorgenommen,
von dem er sich den meinen Erwlg
versprach, so wird bei dem Natten
tönig der anderen Anklagen auch kein
Erfolg zu erwarten sein. E? ist deS
halb die Nede davon, die :>ä übrigen
Anklagen niederzuschlagen. Ta? wäre
ober eine Bankerott Erklärung nnse
rer Necht?pslege. Tie Stadt ist um
!7,>>> Tollnr? benohlen worden.
Tie .gasten der sä? Tow? Prozesse
snmmiren sich iür Ttadt und Staat
ant etwa Tollar?. Und wie
bei'in Polifheu Homer'?! „Niemand"
hat'? gethan.
Ter Teutsche Eorrcspondent, Baltimore, Md., Montag, den ?2. Mai 10!!
. E n M e r ilo l? e r r s ck, t W a >
! senrnhe, aber die clämpie daner
! fort. So lauten verschiedene Nach
richten an? dein Nachbarnaate. Wel
che soll man glauben k
Tie en e r Be n alt ng ?
Borlage isi im preussischen Candtage
angenonimen worden nick einer Ma
lorität von zwei Stimmen: aber
die Borlage ist wenigsten? angenom
l inen. Ter schwarzblane Block üi über
! flinnnl worden,
ran eit> e o Nk ade r o, de r
werckanische Nebetleniüln-er. ' liaue
veribrochen. Nach der Stadt Merico
zn kommen, irm die Sache de? ,Trie
den? zu ködern. Er hat sich die Sache
aber Wieder überlegt und dentt:
„Weit davon ist gut nir'n Schnss!"
Ti e Bnn d e? Negie r n n g
bat dem Holz Trust wegen „unge
biihrlicher" Beichränknng de? Hau
del? den Hrieg erklärt. Ter soge
nannte „Cnmber Tins:" hat's aller
ding? auch toll getrieben. Aber sind
die meiste anderen Trnn? etwa bes
ser'k
Tie Gebn r t ? N ate i n
,Frankreich in ach den statistischen
Erhebungen in lltltt die niedrigste in
hundert gewesen. n ldA!>
wurden l.llldl.tlttit Geburten in
.Frankreich regislrirt. in >!>>>> nur
nocki 771..'!AE gegen 7G!,777 Tode?
sälle. ein Ueberschns; von 7>>,Adl
T e r T a m in. d u r ch w e I ch e n
die Eiewässer de? Colorado,Tinste?
in Arizona sür Berieselungszwecke
dienstbar gemacht werden sollten, ist
durch starke Tlullie lheitweise zer
stört und praktisch werthlo? gemacht
worden. Tie Anlage bat etwa eine
Million Tollar? gekostet. Wen trifft
die Schuld?
Mn ss a ber der Salt a n
der Türkei. Mohammed der ,Tnn>te
liochgradig nervös sein, wen er
schon ohnmächtig in seinem Wagen
zusammen sinkt, al? ilnn eine Anzahl
.cinrden eine Bittschrift überreichen
wollen.. Tiese Schreckhaftigkeit ist
cine schlimme Herrschertngend. be
sonder? in der Türlei.
Geg e n all e ? Erwa r t e n
ist die eljas; lothringischeßeriassnng?
'Borlage von der znsiändigen Neich?
tag? Eommission angenommen wor
de. E? sind allerding? i>< der Eom
Mission mancherlei Eompromisse ge
fordert und durchgesetzt worden, aber
Bnnde?rath und Negiernng erklären
anch zu der jetzigen svassickig der Bor
läge ihre .suitimmnng. Nacki vier
,ig fahren erlialte die Neicki?lande
ihre eigene Bersassung. E? hat im
Neich?tage .ciämpse genug gekoster.
?i e eseh geb n n g de ?
Staate? .>>linoi? hat dn au?'ührliche
Schilderung von Morden. Hinrich
tungen n. dgl. in den Ueitungen ver
boten, weil diese au?geschmückten Be
richte dazu dienen, die fugend zu
verderben. Ganz recht, aber nicht
l lo? die stugeiid. sondern auch ältere
Cente. die keine Eharaitersesligkeil
besitzen. Wie soll e? mm mit den
Eheskandalen und Verwandtem ge
halte werde, welche die Presse mit
besonderer Borliebe und grossen! Be
Hagen breit tickt? Auch die richten
Unheil a.
? i e B ü rger i e i sl e r i ' d e ?
Städtchen? nnnewell in >tansa:>.
ssra ?lnna ÄUlson, erlebt in ilirem
neuen '?lmte wenig Freude. Tie
Stadträlbe wollen nicht variren. man
nimmt sie überhaiwt nicht ernst und
verssmUet sie in >!arrikatnren. Ta?
verdriesg da? Stadtoberlianht von
Hnnnewell so, dag sie sich an den
Gouverneur gewandt und dein ihr
I.'eid geklagt hat. Ter hat geantwor
tet. dag die Bürgermeisterin in ihren
Nechten geschützt iverden soll. Bielir
lau er nicht thun. Warum dantt
svran Wilson nicht ab, wenn sie sieht,
das; sie die Zielscheibe de? Tvolle?
ist? Ta? ist doch die einiachste ö
sniig der Angelegenheit: sie hat ia
nicht nothivendig, sich da? sauer
machen ',u lassen.
Ti e eislli ch e II der r' re ?-
huterianischen uirche liaden uuf ilirer
chsoilsere', sesigestellt. ii'ie
der amerikanische Taddatli begangen
iverden fall. Tie Beschlüsse fordern
den altvuritanischen Tabbatb in
slrengsier ,vorin. '.'lni Tabbatb soll
nicht gereisü ivdrden. keine marine
Tneise genasse merden. damit
sranen und lskachinuen ibre sonn
tagornlie baben iännen. nd die
Schüler .sollen sür Montage' leine
erbalten. damit sie
denTabbatli nicht durch kernen schiiii
den. .lgs'ine Leitungen am Sonntag,
keine Unterhaltungen und Bergnü
gnngen irgend welcher ?irt. Selbst
die riegcschiiie sollen am Sabbath
slill liegen. und Stille
überall, nur in den Kirchen dnrie
diese Tabbaths-s>aatiker ihre Sal
badereien an den Man bringen.
Und da? in einem tkande. dessen Ber
lassnng in religiösen Tinge absolute
Freiheit gewährt. Tie pre?bnlcria
iiische hieisiliche werden die Böel
tennlir nicht nm einige Talnhnnderle
znrücksrelleil können: einerlei, mie
eifrig sie da? versuche.
B e r s chie d e Ii e d e II t lch e
Teilungen sehe in dem ameritanisch
englstchen Schiedsgericht? Abkom
men. da? anch noch Trank reich her
eingezogen werden iotl. eine gegen
Tenlschlaiid gerichisie Spitze. Ter
Berlrgg laiste schliesslich ans ein
Bündniss hiilgns. Ta? mag ja der
Tall sein, gder e? könnte doch ach
den Berestibarimgen nur ein Trio
cc'nshündius; sein lii Wahrung de?
Weltfriedens. Sber hält man am
Ende solche Trst'dm Verträge für
Wischiwaschi, da? d:? Papier nicht
werlh ist, ans dem > geschriehen ist?
Ta ? preu s; i' l e Abge o r d
elenhau? hat nun doch die viel und
bcis; umstrittene Tenerbestattnng?-
Borlage angenommen. Allerdings
mit der knappen M> iorckät von 18
Stimmen. Ta? Eämirnm. die Polen
und der grösste Tbcck der Eonserva
tiven stimmten gegen die Borlage.
Tie evangelische niichenbehörden
hatten gegen die Tenerhesiallnng
l icht? einzuwenden aber da? Cen
trum hält die Boil.-.ge iür nnchrisi
licli nd freiinaurri nb. Nun bat da?
Preussische Herrenban der Borlage
noch zuzustimmen Auch da wird
die Borlage lieis; innfirilien werden,
da nnler den Mitgliedern de? Tber
Hanse? viele katholische Würdenträ
ger und viele hoch,anseivative Man
ner sind, aber auch viele Treisinnige.
:'n den heftigsten Geg
nern de? Berkrage mit Eanada ge
boren die niabritanlen von Heilung?
kapier. Tiese behonvten. das; sie zu
Grunde gehen wc öen. wenn diese
Waare zollfrei au Eanada herein
kommt. Ter Präsident bat nun dem
Eongres; einen Bernbl der Erperten-
Eänmnifsion zngesckicki an? welchem
hervorgeht, das; deren lzbrei. an? Ivel
che! da? Papier liergestetli wird, in
den Ber. Staaten nch theurer stellt,
al? in Eanada. das; aber der Nach
kbeil durch den Beitrag aufgehoben
ivird, der Holzbrei an? Eanada frei
bereinlässt. Was die Cöbne betrifft,
so bestehe zwischen Eanada und den
Ber. Staaten fgst gar kein Unter
schied. Tie Cölnie 'ist- nngualifizirte
Arbeiter seien wohl in Eanada billi
ger. al? ,!n den Ber. Staaten, aber
dafür dir Cöhne in! gnalisizirte Ar
beiter inn so höher. An? begreiili
wen Gründen sag: der Erperten Be
richt iiickit? über die Eick, deren sich
unsere Papierfabrik' bedienen,
um ihre Prodicklion?kosien bedeutend
höber erscheinen zu lassen, al? in Ea
nada. Tie Eist besteht darin, das; die
amerikanischen jcabrikanlen eine nn
gebührlich hohen Preis für an? Ea
nada bezogene Holzbrei zahlen, aber
in Wirklichkeit bezahlen sie diesen
Preis nicht, denn die Sägemühlen in
Eanada. welche de Holzbrei liesern,
gehören ihnen Thatsächlich also kv
stet den amerikanischen ,Fabrikanten
der Brej, wenn der :!01l ausgehoben
Ivird. wie da? durch den Vertrag ge
schiebt, nicht n>. einen Eent mebr al?
den canadifcben Fabrikanten, und da
die Cöbne nicbl höher sind, als in Ea
nada. so find auch die Produktion?
kosten nicht grösser.
Ain l. n n i tritt ein G e
leb in Ura>t. denen verspäteter Crlas',
da? i nnieienl Bnde?hau?halt
heute noch näwige :sopsthnm in ein
helle? leicht neNt Bekanntlich mns',°
ton :sölle und Tleuern bi?her in Bar
erlegt iverden: die ersteren bi? vor
wenigen Labien sogar noch in Gold,
eine Borschriii. die seiner :!eit in der
erzwungenen .tmiihr von Gold an
die Bnnde?tai en ihre Berechtigung,
bei der wäleivu Anhäufung von Gold
in den Gewölben de? Schabamte? sich
aber überlebt hatte. Tie uinständ
licho Begleichung der :sotl- und
Slenersordernngen der Bunde?regie'
rung durch Baar halte ',> G svolge.
das; die liieuge zwei
An?wege iaud deren einer nahe an
einen Beriw>! gegen da? Gesetz heran
law. h? wurden nämlich jene svor
derungen bei dem resp, dem
Stenereinnebmer mit einem Clierk be
zahlt. der an da?. Unterschatzamt
ging, welche, den Cliecl im Clearing
Honse am nachsien Tage umtauschte
resp, eiulöue und sodann erst die
T.niltnng iür die dem :ioll oder
Stenerbeamlen geleistete Zahlung
o?slellte. Ter andere Modu? be
stand darin, das; eine Bank tagtäglich
bei dem biesigeu Unterschabaml eine
gewisse Smume deponirte, gegen Ivel
che sie sür die Zahlung von Döllen
oder Stenern eertiiizirtc Check? a?
stellte. Ten, veralteten Gebrauch,
gegen den lange im Congres;
vergeblich augetämpst wurde, macht
nun endlich da? Cingong? erwäbnle
(B'seb ein Hude. Vom >. s>mi an
tonnen :sötle und Steuer mittel?
eertiii-irler Clu-ck? ohne Weitere? und
gegen sofortigen Erhalt einer Taut
lung bezabli werden.
Tie 7i.1 in a ttna "5 h e t e
i Südivestasiita. Nechiniin.iv
jabre sink, inich amtlicher Mit
lheilnng in Teutsch -
Blli.:',N! starai Tiainanien gefördert
worden, davon ll!i,Bt>'ck ans den ststa
lischen Toldern.
Bi e n sch e ntre s ser i n S ü d -
taineriin. Tie Stras-Erpedilion. die
vor einiger Teit gego-n de Slannn
der Südniata ansgeichickt ivorden stl.
bat sebr interestanle Beabachtnngen
gc/iicichl. Bei den Mata? ist, so lesen
wir ini „Südiveslboten". heute die
Menschenfresserei noch vollständig im
Schwünge. Ta? MeUschensteisch bil
del sogar ilstö' -Haiipstiöhrnng. und
zum lliitetschied vcni astcieiPn Släni
uien verschonest sie ällch ihre eigenen
Todten nickn, sondern verzehren sie
c'hne Sälen. Bon anderen Sstiin
n-en werden Personen eckigetanfl, in
Sklaverei gehalten. >se mästet und
hioi'alis nicht etwa iinter'beionde
ren Eeremonien geschlachtet nnd
versveisi. Nur den ivahlbabenderen
Mitgliedern bietet sich immer die
Möglichteck. über frische? Menschen
steisth zu verfügen, die ärmeren müs
stm sich damit begnüge, da? Tlc'iich
erichtagener Teiude zn veruAniden.
Tie Slraierpedition. die gegen den
Stamm in'? Werk gesetzt wurde, bat
ihre Wirkung nicbl verfehlt. Ti'dor
Tall vvn bNensckzensresferei. der zur
Uennstiisz der >ic'lcniialhe!iörde!i ge
langl. ivird mit dem Tode bestraft.
3,'nlvliinds tiirkischr Bader.
kauNal'lc larbiiadk, Postami nk-ica. Tiri ogc.
~'lvrii2.2A!lo>
Helen Mrner.
''
iuiiiwic,! >2'?!'.'! .'2>
Albert Terdinniid .stnups.
Triedhvse.
Lvrraine.
,
Snasic. ' ''"'ooä.
Baltimore Eeinerery.
Beicheiibestnlter.
Litty 4V' sZeilcr,
Alvevt G. Fnltev,
Lcichcudtslattcr und IKitibaljumilcr.
'ST! Nvrd-Brvudway.
iiiniisgrn Preise.
H. Sander ch Söhne.
John Herwig ch- Sohn.
?!r. Balilmarr.^Md.
irNlktt Mr atlr irlcaruliciicn.
Veriiiischtr Anzeigen.
„Tvic werde ich Bürger
der Per. Ttaaton
<.>Z!,ir(2.?->
L. Kikgartner Söyne.
Marmor- nud Grnilit Mviinmentc,
Nr. L 23, Nvrd'Eharlcs-Ttr.
Wrrtsiülie:
(? S- ü c!end.tte.
(Vü ->
The Enrpet^^
"'Änriill.:>Mlc>
An die Tomen.
ciiinae mv!>>'?nr^SnriderllmN
!>ur'
to^ai ra > p "n
(SrilU—>
A. Oanitsch.
IN
Teutsche Bücher und Zeitschriften.
Momane elc! (Sepw.lJ)
Brkiiulllmnchungc.
" !'cii>iiln>. -zainro H Prkiiin
(aili- IM-'?"'-?: " '
lnciit sür die I'aiier eine.' doin l. 7>u>.i
i'"' u-'. ..
num'eii in eiueui Cet.^
l.zUUc cc, .
BcsiSli,,!:
g Barrl! Maliooi.
.eivlilc und Holz.
Lois I. TVillinffer,
Kos;len. Kol,len.
'.fili'M .!Z!.IV Vir. 2 Llitciis Bai .--li.!.',
?>.- t!. N'"?v!!ri>. 2.170
M. Lee Jenes.
.Kohlen.
Prntt- nd Grcriie-Strlisie.
i>. .c IZ. Phc'iic Sl. Paul L2!Z.
<?wri.lo)
l 83 ''i^
.eicililcii zn niedrigsten Prstsx,,.
5.
lei'.io.lg) clcrücuc.
W. I.
O'o.
ohlc und Evke zum „Brennen."
Sharp- >.d Ciimbnrd Strasse.
Nrckzlsnnivülte.
Panl Johann sen
Teiltschrr Ncchtcaiuualt,
i?a> i
e. P. St.
Karl A. M. Tcholtz,
T leitirn auf
Etwas Neues.
Zahne ohne Platten.
g. dtuiicher^äiibnarzl.
riadliri IN.',.
~Mother'S Jon" Mehl
befriedigt stets.
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511 Lst-Baltimore Strasse.
gemicrv" wcrdci, src>
Jakob Schild Co.
Ulirlö. Ml,l<>rmull, Z!„chs„,„rr.
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Ealifornicr und iinpvrtirten Weinen,
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Knie dllksrruni,.
4tN—loB Lst-Fayette-Strasse.
(AprlN.tZ)
mru" sind'qrbr!r'n. OsNcr da, ,' <r ?c
-1,-u orr schriftUch Ntthrtlun 4 machru.
X
Thcatcr-Anzcigcn.
„Abvrn English Grand Spcra Eo."
's
„hohengritt."
X Prcll. ?lc>en?s 2?c. lii? 51.
CumKug .' .'.itiiie.' -'t
Ti.'iisl.,., u -"i.UiUt's ?.(' und 5.0c-.
'.>ü6>Uc ..Tl'e es und
Wsrylsud.
t,tcith's „All Star" Attrnitionrii.
Mmc. Hessen.
'""
Bergiiiigiiiigspstihe.
?Seli-^nd-?llv!i.
Exkursionen per Tnmpser.
Tolchrsier - Exkursionen
Beginne Tamsuig, 27. Mai.
o'nohcr PtUttpftr
Elektrische Waggon? direkt zum Boot.
Tolchcslcr - Brach,
Ter grosse Ta>>licii Nesvrt.
(shesapenkc-Bra,h.
Palnstdampsrr „Trcamlnnd."
Sprzial Tisconto für
Gcsrllschastcii i:d Srgauisatipiieii.
Belegt Taten seht.
Nack Ercek Tampfcr Eo.
Hotel iid fh'cslni'.rativiicn.
Nüruberiirr Bratwnrst-httölNein
<?i!.7,Z:ZtTU g) " retvold, (.igentli mer.
S. Pt„nc, Tl. Pmil 4,! Il.
Hählev-Oeinrntl?
Johil Buhcr.
Restnnrinit,
12-1- —-Wesr Pratt Strasse —1 21
Uew Zttedrrköfer.
Restaurant,
Nr. 22, Süd-Gay Strasse.
(AttNlN.l?"'
Behalten S Cate.
?.'r. 7. V 1,,!., iiniic
Mickev-Nev^evge.
EorncliuS Ncbclncker.
Trine Weine, Ligiiiire und Eigneren.
! ck.'>--.HaristsonStras;e — l
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