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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, August 08, 1911, Image 4

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4
Ker Z>cutsche Korrespondent
erscheint jcdca Tag im Jahre.
E. Raine, Eigenthümer u. Redakteur.
E. N. Heinz, Betriebsleiter.
Nr. 4tA, Lst-Baltimore-Straße.
rrlrh>>:
C. 6 P. 8173 St. Panl.
vschtntl lli, Aiiadc
(Porlvfrei mN ?lbzg sllr lilu>>.)
Washington-Agrntnr
ISIS R
Tirnstag, den di. August I'AII.
Acht Seite.
- Rns'lniid und Persien.
Es besteht seht kaum noch ein
Zweifel, das; der Er Schal, von Per
sien mit Borwissen und Hülle der Re
gierung Rnhland's nach seinem
Heimatblande znrüctgekehrl ist. da
diese ihn jetzt auch in dem Marsche
ach der Eandeshauplstadt unter
stützt. Tie Absicht, dem Schal, wieder
zur Herrschaft zu verhelfen, bat von
vorherein bestanden. Ter Schritt
wurde beschleunigt, als die persische
Regierung Anstalten traf, sich finan
ziell unabhängig vom Auslande zu
machen. Damit wurde der Regierung
in Petersburg der Plan durch
kreuzt, welcher dahin ging, durch be
ständige Borschüsse eine Eonzession
nach der anderen zu erlangen und
damit die ..friedliche" Durchdringung
zu vollziehen, wie es die Jranzosen
nennen. Ter fortgejagte Schal, wird
mit Hülse rusnscker Waisen wieder
„den Thron seiner Bäter" besteigen
und die Herrschast als Ruhland'-..
Basal! führen. D England ist man
über das Berhallen des russischen
Bundesgenossen sehr ausgebracht,
da man seine Absichte durchschaut.
Tie guten freunde von Ecmdon und
Petersburg hatten vereinbart, das;
Ersterer das südliche und Eehlerer
dts nördliche Persien controliren
solle. D-cht aber geht der stNostowiter
daraus aus, ganz Persien an sich zu
reihen. Es ist unverständlich, wie
man in Eondon davon überrascht
sein kann. Nuhland hat noch niemals
Verträge respeklirt und war stets
seinen freunden gefährlicher, als sei
nen feinden. Nur der Hast gegen
Teutschland konnte diese altbekannte
Tlialikiche in Bergessenlieil bringen.
Es ist aber ;jeit. das; England zw'
Brsiniumg kommt und eine Annä
herung an Deutschland sucht, denn
die mit dem Väterchen
an der Newa wird nächstens einen
starken stiih bekommen. Das zlusain
nienspiel mit dem Er Schah ist nickt
der erste Streich, den Nuhland sei
nein freunde spielte. Schon vor ein;
gen Monaten war man in Eondon
sehr entrüstet, das; der Ezar der deut
scheu Regierung weitgehende .hige
ständuisse in Bezug ans Handels
rechte in Persien gemacht und sogar
den Bagdadbahn Anschlus; an das
russische Bahnueh in Persien ge
währt hat. Bon deutscher Seite hä!
te England eine andere Behandlung
erfahren. An Oestreich hat es sich
erwiesen, wie Teutschland freund
schastliche Treue belohnt. Wenn mau
daher noch einen Zimten Bersländ
nis; in Eondon für seine eigene D>'
teressen bat. wird man sich bemühe,
zu einem besseren Verständnis; mit
Berlin zu gelangen.
Äue das Publikiit geschunden wird.
Es sind Bibliotheken geschrieben
worden über Diejenigen, welche Waa
ren produ;ire. aber kaum eine
über Diejenigen, welche sie verbräm
che. Nur Einer, wenn wir nicht ir
ren war es Bobin Baweck. bat von
der Einwirkung des Eonmmenten auf
den Preis der Waaren gesprochen.
ckltnV 'doch den bedanken weiter ;u
versolgchi. Wir glauben aber, das; die
.seit nahe ist, wann dir ökonomische
Wissenschaft mnkehren und statt mit
dem'Brod;enten sich mit deinEonsu
lnenten beschäftigen wird. ,imn Min
desten,liegl- dip Pchlnne.udigkvit lehr
nahe, das; es gejchel>e. ivenn die Na
iiviial Lekonouiie ihren ,'chveck ersül
len will, das mateilekle Wobl der
Bölker ;ii fördern und wenn die so
;iale Unruhe enden soll, welche das
chäilMerislüche Merkmal unserer
bildet.
Tie allgemeine (klage geht dahin,
das; der (iultursortschritt sich lianp!
sächlich durch Erhöhung der Preise
äuhert und dadurch die Möglichkeit,
ein iiieiifchenwürdiges- Dasei zu üib
rc, von Tag ', Tag mehr erschivert
wirk. Tiefe beständige Bcrtheuermig
der Bedürfnisse des Taieins ist
selbstverständlich denOetonoinen nicht
entgangen, und in Ermangelung ei s
es besseren Grundes- haben sie die
Erscheinmig mil der beständig wach-!
senden Goldausbeute erklärt. Da das
Mittel, heiht es. mit welchem die
Waaren gepulst werden, beständig
zniiiinml. respeltive (stold billigee!
ivird, so sei es selbstverständlich, das;
man für die Waaren melir Gold, re
svellive (steld zoblen iniisse. Wenn
das der Wabrlieil entspräche, so iviir
de es das ein sächsle Verfahren der
Well sei, die Goldgrube ;n schlie
hen oder (stold zn entmüizen n. das
Ideal der Welt, das in niedrigen
Preisen besieht, würde in Erfüllung
gehen. Aber Niemand glaubt, das;
daraus- dieie Wirkung sich ergeben
würde. IleberdieS liegt ein direkter
Beweis- für die Unrichtigkeit dieser
Theorie vor. Ter Wertliiiiesser des
Goldes ist der .iinssiih. und dieser
ist sicherlich nicht herobgegangen.
Plan wird demnach andere und über
zeiigenderc Gründe inr die Theue
rung finden müssen, und wir glan
ben, das; sie klar genug zu Tage lie
ge.
Wir wollen mit einem Beispiel an
sangen, worüber die Depeschen berich
ten. Dm der Stadt Tesmoines. Dvwa.
muhten die Bürger Uartosfeln mit
einem Preise bezahlen, der vier To!
larS dem Büschel gleichkam. Andere
s>eld und bartenirüchte standen ant
entsprechend gleicher Höhe. Tie Be
wolnier der Stadt waren in Per
zweislung. da sie da§ nicht aus
bringen konnten, um sich satt zu es
sen. Da kam der Bürgermeister auf
den bedanken, den Platz vor der
Stadthalle den Farmern aus derllm
gegend als Bertaussstand einzuräu
inen, und schon am erste Tage siel
der Preis für .Eartosseln von PI aui
pro Bliichel. Ter brocer Trust,
der die Preise in die Höbe geschraubt
Halle, war gesprengt. Diese Metho
de der tünstlichen Pertheuerung wal
let überäll vor. Ehe eine Waare in
die Hände des Berbrauchers gelangt,
hat sie nicht weniger, als drei Ber
theueruugs Stadien durchzumachen,
bei', Produzenten, bei'm <>lrohhänd
ler und ichliehlich bei'm .uleinhänd
ler.
! Ein anderes Beispiel lieserli die
s Ilntersuchilllgeli. welche die demolra
ltiichen Ausschüsse in Washington be
treiben. Alls diesen geht hervor,
das; dem amerikanischen Publikum
scholl von den Produzenien allein
Summe, die in die Milliarden ge
he, über den reelle Preis abgenonl
ine werden. Eine der eueren Er
miltielnngen ist.das; der Stabllrust
dein Ackerbangerätheil Trust einen
Nabatt von P! die Tvnne für Stahl
bewilligt und das; Stahl im Auslan
de um PA pro Tonne billiger ver
kaust lvird, als im Unlande, ivoraus
doch zur benüge hervorgeht, das; das
Polk voiil Stahltiilst jährlich um vie
le Millionon geprellt wird.
Wenn man daher fragt, warum
das Polk umfrieden ist. so brauch!
man nach den angeführten bründen
den Ursachen nicht mehr lange nach
zuspüren. Tie Eoiisnnicnte werde
bis auf's Weihe geschröpft. Tie be
sitzlosen tcklassrn wissen nicht mehr,
wie sie ihr Tasen fristen sollen, und
ihr lliumith ist um so grvher, als sie
dieser Erpressung rathlos gegenüber
stehen. Tie belehrten, a welche
man sich um .sülfe wendet, sind eben
so rathlos, weil eben die National-
Delonoinie ans dem bejichtswinlel
des Eonsuinenten noch nicht slndirt
worden ist. Doch scheint eine Theo
rie sich vorzubereiten, welche mit dem
alten Standpunkt aufräumt, das; die
,->estsiellung des Waarenpreises eine
.zwischen Produzenten und Eonsuinev
ten zu regelnde Angelegenheit ist
und slaatlicheEinwirknng rechtfertigt.
Wo es sich mn ösientliche Monopole
handelt, geschieht das ja seht schon.
Der Staat ichreibt vor. das Eisen
bahnen für den Frachttransport, die
Speicherbesiher für die Aufbewah
rung von betreide u. s. w. berechiieu
dürfen, will man einen Schritt
weiter gehe und die Mono
pole in Bezug aus die Waarenpreise
rontraltlich routroliren. Das wird
unseres Ermessens sehr bald gescke
ben niüsfen. damit die Polksinassen
nicht gänzlich aufgerieben werden.
Das Bier i der beschichte
Tie Thätigkeit der Washiiigto
ner Beliörde. deren Aufgabe es ist.
seilzusielle. was echtes und unechtes
Bier ist. dürste das Interesse aller
Bienriker und (teiiner erregen. Tie
vorgeladenen Sachverständigen shol
ten reichlich weit ans. in den Be
weis zu erbringen, das; das Bier seit
Fabrlouseiiden die durstenden und
ermatteten Kulturvölker belobt habe.
Ein .Herr Fol, N. Maufs behaupte
te. die Egnpter hätten sich während
eines Zeitraums von mindestens süiit
Jahrtausenden nnunlerbrochen dem
Biergennsse hingegeben. Sämmtliche
Pliaraonen. deren Mumien der pie
tätlose Sainnielwütherich der Ge
geinvart aus de Pnramiden hervo
hole, seien Biertrinker geivejen. lind
Tee Deutsche Ei'rreshonlikllt. Bnstimc're. Md., Tirnstag, den August 1111 l
es wäre ihnen jedenjolls gut hetoni
inen.denn sonst würden sie nicht jene
j Energie Heiessen Hobe, welche ibr
Pollbringmigsverinögen mizweisel
! baslerkennen lieh. Aber nicht nnrdio
alten Eghpter zechten Bier, auch die
allen Griechen und Römer verlstgien
ihr Quantum. Bei den letzteren lici
' den heschrankte üch der Biergennh
nicht ans den Uleinhürger. Herr
Manff theilt uns mit. Eentc wie
Ploto, Herodot und Jiilins Eäsar,
die sich iinsraglich die heslen Weine
leinen konnten, seien mit Vorliebe in
die ckannr gestiegen. Sie seien Bier
lrniter gewesen. Ter dentiche Bier
lriister wird diese Herren mit berech
iigteni Stolze in dos Verzeichnis; >ei
er .'lechkanieraden einlragen, wenn
er ihre Mittheilungen auch gerode
nichl mihedingt als Biirgichast der
laisteren Wahrheit hinnimmt. Demi
unser alter Freund Herodot liat im
Münchliaiiiiren immerhin recht Mos
sives geleistet. Es wäre im Interesse
der Sache am Ende empfelilenswer
tlier gewesen, der Sachverständige
hätte unsere aitgernianischen Bor
fahren zu Worte kommen lassen, die
auch nach dem römische Geschichts
schreiber Tacitils- nd dem senchr
lröhücheii Gadeanius Sänger Schei
sei die ursprünglichen und Aller
welts Biertriken gewe'en sein sollen,
ahgesehen von den Egnptern der vor
germaiiische Periode, die nnser <ste
schicktskeiilier hesonders a>nmar-cl>>
ren läht. Tast zahlreiche Päii'erichai
len des Alterthums ans der Gerste
und anderen Gelreidearle vermöge
des Gährinigs > Prozesses lstetränt'e
erzenget, weiche viele Eigenichailen
des heutigen Bieres besahen, ist lii
sloriich ziemlich sicher festgestellt e-5
werden dazu auch weist die Egnpter
der biblische Pharaonenzeil gebort
haben. Wie dein indessen auch sein
möge, die Germanen dürfen mit
Recht den Rubin heanjprnclien. das
erste eigentliche Bier gewonnen und
während der oft hestmgenr langen
Sitzungen an, Ilwr des Rheins bör
nerweise gezecht zu haben. Es- inüst'en
wackere ;jechbr>"ider gewesen sein, nn
sere Barsabren laltgerlnanischen
Stammes und ialls einer unserer
beiitigen Mucker die Richtigkeil der
Behauptung, das; dieie heftige Sinei
perei ihnen nichts- geschadet habe, be
'.Wesseln sollte, sg broncht er mir die
Geschichte ;>- Hond ;n nehmen und
die (strohthaten der germanischen
Stämme zur ;seil des römischen
(tai'ers- Allgnstiis. sowie diesenigen
des deutschen Volles- ons sich einwir
ken zu lassen. Vielleicht wird er dann
zn der llelierzengmig konimen. das;
der Biergennh. dem die All nd
Neu Germanen gleich lebhaft iröstw
ten und iröhnen. die Energie und
Wehrt'rait eines Volkes nickt nur
nicht scbwöckt. sondern sie im Gegen
theil sördcrl. Ein Heer 'ckmocktlap
higer Wasserbrüder würde weder die
Eegionen des Barns zum Eandet
tliiiaiisgejagt nock das moderne t
Reich begründet haben.
Tie ene n B u gh „ i' au f
Hanti drule>! an, das; benrral Ein
einnalns Eeeonlr der nächste Präsi
deut der N'egerrepublit sein wird.
Derselbe ha! ;um ersten Male inter
nationale Ausiuertsamteil im Dmlu '
I!XB. als Minister im Eabinet des
Präsidenten Nord Niens erregt. Er
soll es gewesen sei, der damals 10
hervorragende Nevolntiouiste in
Port an Prince erschiene lies;. Tie
Eeute wurden bei Tagesanbruch ans
Ihren Bette geholt, aus einen siried
hos geführt und füsitirt. .(i>v,e .seit
nach NV'rd Aleris' Stur; war Ge
rollte durch den nruen Präsidenten
Simon ill's Eril geschickt worden.
Po e-wnaira Hagau E'eroute
dann bald ;>un Sturze Simon's ;n
intriguiren. und im Januar d.
Zettelle er gegen Simon eine Ne
Volte in an. die jedoch
von lur;er Daner war. Tie
gellten ll'urden von Siinou's Trnp
Pen geschlagen und Eeronte flüchtete
i das deiltiche onsulat ill Eape
nachher wurde er unter
dein Schuhe des deutschen Konsuls
von der fEuel fortgebracht, llnver
zagt leinte er im Mai zurück, um
von Neuem zu känipsen und ahm
gl, der Leitung der Nevolte Theil,
die ziiln Stnr;e Siuion's führte.
Gerollte ist eili Mulatte, von Berus
Anwalt lllid sieht im Alter von etwa
11 fuhren.
Tie >v irthscha f I l i ch e Ea
ge der dentschen (tol'onien i Airika
bessert sich fortgesetzt. iid von Falir
zn Falir ivird dieser überseeische Be
sitz des- Reickis- iveylivc'ller. Schon
sind 20.0<K> Weihe i de asrilani
sche (toloiiien ansässig. daa l.'i,<X>o
in Siidivest Afrika und 1000 i Ost
Afrika. Fm südlichste Theile der o
laiiieii giel't es- iingeiädr tausend Far
'er. die zusammen ein Gebiet
Niel als ziveind;>vaiizig Millionen
dicker ihr Eigentluini nennen. Ans
dieseinßesiv iveideu iingesäbr Il!0.tX>0
Stück Rindvieli nd uabczii >X,IX>O
Schafe. Ter Handels-verkebr mit den
Kolonien ist von -Vst Millioneii Mark
!in Jabre lü(X> auf 177 Millionen im
I lebten Fvkni geiliegen. Von der Mi
iieralsörderiin,; st, nainenllich die (til
pst-r Produktion beinerlenswerlli, die
sich im letzten Jobre ant rund stO.'XXt
Meterlonnen belanten hat.
Ta s e ngli sch e He e r sa I -
melt sich an der Ostl sie des Eandes.
Es wird doch leinen Einfall in
Eenlschland wagen wollen, denn
sonst mühte um es ja. ibie schon
Bismarck gedroht bat. arretiren!
Tie Eoiid o n e r „T iine s"
rempelt Tentschlond a mit der Fo>
dermig einer bündigen Erllärnng
über seine Absichten in Agadir. Was
tüniinert es den Mond, wenn ihn ei
.(töter onhetlt. und dazu noch ein a>
ter. zahnloser':'
Eond o n e r Bi! de r n z usol
ge nahm der bistische nieldinarschalt
Roberts die jüngste Truppenparade
ab mit dem Enlinder aus dem Eopse
und dem Regensckirm in der Hand.
So gekleidet erscheinen sonst bei Pa
laden nur solche Generäle, die nichts
mehr zu sagen hoben.
lii Wa s hinglo I, wild di e
türzliche Umfrage bei den westlichen
W'itnugen über ibre Stellung zum
Tarif viel besprochen. Sie hat erge
ben. das; K 0 Prozent der Ueituiigen
eine sofortige Reoiüon des Tarifs be
fiirworten. Tie Demotralen werde
hierdurch in der Ausführung ihres
Programmes ermnlliigt. während die
Revliblikauer anmngen. nachdenklich
zu werden. Weitere Ueberlegung
ivird >ie hoffentlich zu der Einsicht
bringen, das; das 801 l eine dnrchge
,'ührte Tarif Revision bedeutend hö
her einschätzt, als blohe Versprechun
gen. Taf; die Siandpatler. welche
die Taris-Eomiiiiision so hartnäckig
bekämpft haben,ä seht dafür eintre
ten. deren Bericht abziiwckneii, ehe
man die Revision in die Hpnd nimmt,
ist nicht geeignet, das Volk ür einen
weitere Aufschub zu gewinnen.
E r P r s.s idcnt st! oo s e velt
spricht sich sehr biAei über das Neiv
Z'lorler Obergerichl aus. lveil es durch
seine Entscheidung besehe zur stieg
liruug der Arbeu eit für grauen
auher mra't gesetl bat. blicht mit
Unrecht sagt er. dm; die berichte den
sozialen i>orlschri!l aushallen und die
Pollsniasie -ücti ichliehlich gegen
dieie auflehnen neiden, bewaltlhä
tige Mittel lverden ivohl nicht beab
sichtigt. Tie Unzufriedenheit dürfte
zu dem Berlangen führen, das; den
Staatsgerichlen die Befugnis; entzo
gen wird, besehe nir nnconslilutio
neil zu erklären. Wie Bruce in sei
nem grohen Werte über die Bereinig
ten Staaten richtn; darlegt, läht sich
lein triftiger briuid anführen, wd
nun Staatsgenchle sich zu Borniün
der der (Gesetzgeber ausiverfen soll
ten. Die Penasiung selbst gesteht
ihnen ei solche; stiecht nickt zu; es ist
in die Bersasstmg hinein interpretirt.
oder,in der Dprache des stiichters
White „beim Eichte der Bernnnsl"
liineingelesen worden. Die berufenen
Hüter der Eonslitutiou sind die be
sehgeber und in der letzten Düanz
das 8011. So lauge die (berichte mit
dem Rechte, das sie sich aninahten.
keine M'ihbiauch trieben, konnte
man die Uuupation sich gesatten las
sen. Nun sie aber die angeniahle
Macht dazu benuhen. um den inul
schritt aufzuhallen, der Menschlichkeit
Hohn zu bieten und damit die Eri
sieuz des Staates zu gefährden, sollte
ihnen dies stiecht durch ein Bertas
suiigs Amendement entzogen werden.
Rowlands türkische Bäder.
Brrgiuignngsplätzc.
WeN-^nd-^ark.
-Bahn."
UMte) '
—Notiz—
<?lprN22-'2liigl T^S>
Etwas Neues.
FliUunqen lis lwc.
F. Teeli. „ei Zahnarzt.
2!r. ai'. rd-vr.Strahe.
Sprechflnnde- van S Uhr Morgens bt S Uhr
!>enl>?. Sanruag von v bl! l.zo Uhr.
'vi, >, ~
Eeichcnbestattcr.
Äciler,
Nr Ivo, Siid Walst -iiapr
Tadcllme Prdiriiuiix. Maggae Prelle.
iiwei„l>iireaii! N> 7v. ä Llcalie. Hiapland
lau-,i 0 .e P. Phaiie. 2Soe 1222.
cMärzl2,7Mlc)
John Herwig K Sohn.
Nr. Md.
Nr. 07k>. Easieiii Ni-enue,
H. Sander Söhne.
Albert G. FuUer,
Lcichciibcstatter und Einbalsamrrr,
22l Nord Broadway.
liiäsiigrn Preisen.
Friedhöfe.
Baltimore Eemrtcry.
Eundvli-Park Ecinrtrry.
Lvrrainc.
Mairilsch —
sirabr Lttimudei.
Schul Anzeigen.
Aattimore Schoot
Vill, le.nd Da l> si ien Schnlc.
Vermischte Auzeigrn.
Sluats „Vrgctalche Zitters" ist das
An dir Tnmen.
L. Kitgartncr H Söyne.
Mnemor und Granit Monumente,
Nr. 22.1, Nord-Eharleo-Str.
<n ciiend-Sir.
A. Hanitsch,
Tkntsche .^eitschristcn.^
tkiavnn
„Mother's Jon" Myhl
befriedigt stets.
erlauft tn den
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Nnabhöiigige Brauerei.
Bureau: Nr 1702, Nord-Gay-Str
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Maryland Ehattcl Eoan Associativn.
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„Big Bcnnth Show."
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„Tbc Jnshioii Plates."
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River -Biclv-Park.
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Bnuern-Enstmblc
Baltimore gegen Montreal.
Exkursionen per Tanipfrr.
Rchuboth Brach Tel.
Ein ldcalcr Tee-Mefarl.
The „Elaibvrnc Trip."
Eovc Point.
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'iv ' m'iial'i"!
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