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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, October 16, 1916, Image 4

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4
Dl'f Lurn'liitnMt'kll.
rrschfint jfdfn Tng im lahrr.
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K. Raint E'gcntl.ümer.
C A- Hcius Bi'triebSlcittr.
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stlelchästtzdürea and Nedakfton:
Nr. 41'3, Lst-Bnltimorc-Ttrastc.
Tclevhon: C. P. 11l ill St. Paul.
o
ägltch, Ansgade (durch Tröget bcsorgl) Istschc.
Tdgltcke nnd Sonuiago-Ansgade (zahlbar an die dos Platt be
sorgenden Tröger) 1.3e.
Mögliche nd Soniuags-Ausaadr (unter Pollo-Borausderahlungl
pro ftahr 7JW
Lsöchcoftla-e Ausgab
Auch dem ftniand. pro ftahr $1.3
Noch dem Ausiond. pro ftahr >.oo
EonniagS Ausgabe, pro ftahr iN.LO
Da brstr ub doilgste denochr Blatt tn den Mittet- nnd Südiiaateu.
Washington Agrntnr drs „Drntschrn Correspondentru"
L'm. Hauueman. r. 234, Mapte-Adenne, Taloma Part, Md..
Ivo Ann'lgen und Beltellungeii entgegen genommen werden.
Montng, dcn 16. Lktvbcr l!>16.
Acht Scitcn.
Dic „Cizirhuns," der TrntsckhAmeritnncr.
Scnt'i'.w Ltvne'S Versuch, ons geheimem Wege die
Stimmen d e Aineriknuer deutscher Hertunst sür Wil
son zl> gewinnen, der sie untoycil nnd Lmidesvcrrüther
geiwnnt nd der gefugt hat. er würde sich gedemüthigi
fühlen, wenn solche Kreaturen für ihn stimmen wür
den. entschuldigt nnd vertheidigt die „New ?)ark World",
welche die Teutsch Anierikaner als den „.Kaiserbund"
bezeichnet bat, in ihrer charakteristischen Weise. Tie
„World" sagt: „Cs ist kein Verbrechen, Wähler zu er
mahne, bessere Amerikaner zu werden; sie auszufar
der, ibre Bürgerpstichten zu respektireu; ihnen zn er
klären, was unsere Unabhängigkeit nnd unsere Flagge
meint."
Man must cs der „World" lassen: sie versteht es,
Beleidigungen ans Beleidigungen zu Hänsen, die
Teutsch Amerikaner als ..erziehungsbedürftig" hinzu
sielten. Bessere Amerikaner satte die Amerikaner deut
scher Herkunft werden, wenn sie sür den Candidaten
der „World" stimmen. Dadurch, das; sie sür den Ca
didaten der „World" stimmen, sollen sie zeigen, das;
sie ihre Bürgerpflichten richtig auffassen. Den Beweis
dafür, das; sie wissen, was unsere Unabhängigkeit und
unsere Flagge weinen, können sie nur bringen, indem
sie sür den Candidaten der „Wolrd" stimmen.
Tic „besseren Amerikaner", welche die „World" ans
dem Deutsch Amerikaner machen mächte, sind Amerika
ner. welche den Einfluss, den das „Mutterland" über
die Ver. Staaten und deren Regierung ausübt, als
einen berechtigten anerkennen. Die „Bürgerpflichten",
welche die „Warld" den Deutsch Amerikanern z lehren
wünscht, sind Anerkennung der britischen Herrschaft
über uns und der Pflicht, Gras; Britannien in diesem
Kriege zu helfen. Die Auffassung, welche die „World"
den Deutsch Amerikanern von unserer „Unabhängigkeit
und unserer Flagge" beibringen mächte, ist. die
Ver. Staaten nd England Eins sind und das Ster
nenbanner nnd der Union Jack zusammengehören.
Die Amerikaner deutscher Herkunft erlauben sich
aber, eine andere Auffassung van Amerikanismus,
Bürgerpstichten, Unabhängigkeit und Bedeutung des
Sternenbanners zn haben und die „World" nnd An
dere, die im Dienste des ..Mutterlandes" stehen, für
nicht kompetente Lehrer z halten. Die Deutsch Ame
rikaner halten den Geist, der vor hundert Jahren daö
Bott der Ber. Staaten beseelte, sür den richtigen, nnd
den Geist, der heute von der „World" nnd den übrigen
zahlreichen britisch amerikanischen Zeitungen ausgeht,
sür den falschen.
0
Nnd cs bleibt bei'm Attcu!
Tie nach Monate langem Warten angelangte Ant
wort England's und Frankreichs auf de Protest un
seres Staats Departements gegen die Beraubung un
serer Anslandpost giebt Nichts zu und verspricht Nichts.
England nd Frankreich bestehen darauf, das; sie daö
Recht haben, alle Postsendungen aus Amerika nach
Europa nnd ans Europa ach Amerika „nach Bann
gut und militärischen Geheimnissen" zn durchsuchen.
Sie bestehen daraus, das; sie das Recht haben, Postsachen
befördernde neutrale Danipser zu zwingen, britische
oder französische Häsen anzulaufen und dort die Post
zwecks Durchsicht wegzunehmen. Sie versprechen, die
Censur der Post so viel wie möglich zu beschleunigen.
Cs bleibt nun abzuwarten, was unsere Negierung
in der Sache thun wird. Aber dost sie etwas wirklich
Ernstes, Drastisches unternehmen wird, ist. im Lichte
ihrer bisherigen Haltung den Allürten gegenüber, wohl
ausgeschlossen. Sie wird bestenfalls eine neue Note
mit weiteren völkerrechtlichen Argumenten nach Lau
don nd Paris senden, begleitet von einigen für den
„Inland Eons," bestimmten, recht wüthig und ener
gisch Dingenden Phrasen über „Unhaltbarkeit" des
StandPunlteS, ans de England nnd Frankreich sich
gestellt babe. Aber was z. B. England in einem sol
chcn Falle thun würde: die Beförderung der Post durch
.Kriegsschisse zu eine, solchen heroischen Entschluss
wird man sich in Washington nicht aufraffen.
Die Prosperität der Mnnitions-Fabrikantc nd
der Goldverleiher in Wall Street darf durch Nichts
gefährdet werden; dieser Prosperität müssen Ehre und
Ansehen der Ver. Staaten geopfert werden.
Dir riacnsinninstrn Prinziviriircitkr.
Dir' Chiccisiu „Tribune", ein republilanijchcs Or
ssuu yd eine der verbreitetsten Zeitungen in Chicago,
die in Ctesellschast von anderen einflussreichen Zeitiin
geil des Landes Stellung geiwnime hat gegen den
Versuch solcher Zeitnngen wie die „New ?jork World",
de Nassen!,asz nnd das Nichtwisserthmn in diesem
Lande eli -11 beleben, wie es in den 50cr Jahren des
oarigen .Jahrhunderts florirte, sagt: „Wir Republika
ner liier draussen sehen den iinsreundlichen Beweis da
für, das; sogar die wiederholten Beleidigungen der
Deutsch Amerikaner durch einen Theil der Pro-Wilson
Presse, indem diese deren Loyalität in Zweifel zieht.
Herrn Wilson oerhältnissmässig wenige Stimmen
deutsch amerikanischer Demokraten entziehen wird.
Wir wünschen. eS wäre anders. Aber es steht fest,
dass der deutsch amerikanische Demokrat ungefähr der
unverbesserlichste demokratische Demokrat ist. den es
giebt," anderen Worten: „Der Deutsch Aiiwriko
ner, der sich zur demokratischen Partei bekennt, bleibt
Prinzipien unter allen Umständen treu: Nichts
Mkann ihn wetterwendisch machen, nicht einmal Beleidi
seU'uS der eigenen Parteipresse nd des Prä
Widentschosts Candidaten der eigenen Partei," Man
Minus', der „Tribune" Wahl Recht gehe, die Deutschen
R sind die eigensinnigsten Prinzipienreiter, die es ans Cr-
giebt.
Mniiiihnstr Wortr jüdischrr Wähler.
Wir hoben in dieser Wohl Compogne viel Wider
sprechendes gesehen. Tie Stimmen der Millionen
Bürger deutscher Herkunft sind von Porteiblättern als
„unerwünschte" hingestellt worden, die Compogneleitel
iiioche ober grosse Anstrengungen, sie sür ihre respel
tiven Coudidoten zn gewinnen. Einer der Präsident
schasts Coiididoten Hot diese Klasse Bürger nnlovole
Kreaturen genannt und gesagt, es würde ihn tief de
wüthigen, wenn sie ihre Stimmen für ihn abgeben
sollten: seine intiemste Freunde nnd Rathgeber aber
haben die Führer unter den Bürgern deutscher Her
timst im Geheimen beschworen, doch zn sagen, was ihr
Candidat thun müsse, m ihr Wohlwollen zurück z"
erlangen. Derselbe Prässdentschafts Candidat sagte in
einer Rede: „Frgend ein Mann, der den Partitularis
mnS in diesem Lande erregt, ist des Vertrauens der
Nation unwürdig." Er hat aber den Rassenhass gesäet,
und diejenigen, welche sür seine Erwählung wirken,
versuchen, in seinem Interesse einen besonderen Bund
der Inden in Amerika zu gründen. Ein von sechs
und zwanzig Prominenten Juden New Aorl's unter
zeichneter ofsener Brief protestirt dagegen. In dem
Briese heisst es:
„Grosse Verbreitung ist eine, direkten Ausruf an
die „Juden von Amerika", einen „Zehnkausender Club"
zu gründen und jeder einen Dollar zu einem Fond zur
Verwendung für die Wiederwahl Woodrow Wilson'L
beizusteuern, in jüngster Zeit gegeben worden. Der
Aufruf zählt verschiedene offizielle Handlungen ans,
die als die Inden begünstigend hingestellt werden.
Ten Urhebern dieses Ausrufs scheint das Ungebührliche
ihrer Handlungsweise bewusst gewesen zu sein, denn
später gaben sie die Erklärung ab, der Aufruf sei ge
schrieben worden sür die „Veröffentlichung j den id
dischen Zeitungen, um deren Lesern die Richtung an
zn deuten." In den lebten Tage ist ein Cirkular
bries verbreitet worden, der andeutet, dost mit gleichen
Ausrufen an die jüdischen Wähler fortgefahren wird.
Es ist nicht unsere Absicht, die Candidaten oder die
Prinzipien und Erfolge irgend einer Politischen Parte',
zu besprechen. Wir difseriren politisch, aber wir sind
einig in der Verwerfung von Aufrufen, die den Zweck
haben, Stimmen der Juden oder irgend einer anderen
Rasse oder ReligionS Angehörigkeit als solche zu erlon
gen. Wir halten solche Methode sür eine Beleidigung
der Intelligenz der Wähler, die damit zn beemflnssen
der Versuch gewacht wird, nnd glauben, das; sie damit
Politisch entwürdigt werden. Wir Wünschen, die That
sache hervorzuheben, das; die amerikanischen Juden ihre
Bürgerrechte als heiligen Besitz betrachten, und weisen
die Andeutung, das; sie sich in der Ausübung ihres
Wahlrechts durch Rücksichten leiten lassen könnten, die
nicht in gleichem Maste auf alle ihre Mitbürger Anwen
düng finden, als ehrenrührig zurück.""
Das sind mannhafte Worte; sie zeugen von echtein
Amerikanismus. Wenn cs einmal so weit kommen
sollte, das; die zwanzig Millionen Wähler der Ver.
Staaten sich nach Rassen nnd religiösen Glaubensbe
kenntnissen scheiden, dann ist es baid um den grossen
Staatenbnnd geschehen.
0
Das neue Testament nd die Alkvholfrage.
Wenn ein Buch massgebend sein soll, m eine für
den Christen entscheidende Stellung der Alkoholsrage
gegenüber einzunehinen, so sollte es das Buch sein, das
die christliche Lehre in ihrer reinsten Form enthält.
Für das Urchristcnthiim war es von Wichtigkeit, welche
Stellung es zu dieser Frage einnimmt, da die schäd
liche Wirkungen des Alkoholmissbrauchs damals eben
so bekauut waren wie heute. Das neue Testament
warnt wiederholt vor dem Laster der Trunksucht, die
weil es unfähig macht, wahren Gottesdienst zn üben.
Vielen, die den Christcnnamen tragen, gilt auch heute:
Irret euch nicht, die Trunkenbolde werden das Reich
Gottes nicht ererben. Das Sauslaster hat viele Skla
ven, die gebunden sind, geschaffen. Es ist Christen
pflicht, diesem Laste in der rechten Weise entgegen zn
arbeiten. Was an freiwilliger Arbeit in dieser Weise
geschieht, sollte stets anerkannt werden. Je ehrlicher
wir Deutsche den Kampf gegen dieses Laster aiisneh
men, je weniger unsere viel gerühmte persönliche Frei
heit selbst nnr ein Deckmantel ist, um dem Snustenfel
zu fröhnen. desto mehr können wir den Kampf auf
nehmen gegen jenen Fanatismus, der den erlaubten
Genus; verbietet und durch Zwangsgesetzc aller Art ein
oberflächliches, seelenloses Patent Christenthum ciusüh
reu will.
Im neuen Testament findet sich der griechische Aus
druck „Glentos", lateinisch „Mnstuni", von dem auch
unser deutsches Wort Most herkommt. In dem grie
chischeu Wort sind vom ausgepreisten Rebensaft an alle
Stadien des Gährungsprozcsses eingeschlossen. Der
spezielle Ausdruck Wein, griechisch Oinos, ist alkoholi
sirter Wein, lind Jesus musste es sich von der heuchle
rischen Sippe seiner Zeit gefallen lassen, das; sie ihn
als Fresser und Weinsänfer anklagten, wie die schein
heilige Gesellschaft das heute mit jedem noch so treuen
Christenmcnschen, der ein Glas Wein trintt, thut und
ihn als einen „strong drinker" verleumdet. Wen
Jesus nur „Grape Juice" getrunken hätte, so wäre
die Anklage ganz sinnlos, aber da er in Speise und
Trant die Gaben seines himmlischen Vaters sah nnd
dieselben in einer Weise gebrauchte, wie es nnr einer
thun kann, „der die Ruhe und Heiterkeit, die llmuittel
härtest und Demuth des Kindes, die Festigkeit und
Thatkraft eines Mannes und die Besonnenheit des Al
ters in sich vereinigt", sa sind die Vorwürfe der Ge
fräßigkeit nd Trinklust nnr der Ausfluss ihrer ver
kehrten Gesinnung und ihrer Heuchelei. Wenn der
fromme Fanatismus von heutzutage sür de Gebrauch
des Abendmahls den ferinentirten Wein verbietet und
ihn durch alle möglichen Kunstprodukte vom „Grape
Juice" au bis zum Rosiiienwasser ersetzen will, so han
delt er der eigentliche Handlung Jesu schnurstracks
entgegen, da der Wein des Passah „die Frucht des
Weinstocks" war. Mit diesem Ansdruck aber verband
sich seit Jahrhunderten hindurch der Gebrauch des für
religiöse Zwecke geweihten sermentirten Weines. (Wbl.)
"
Prciisiischcr MilitnriöiiinS.
(N. ?). „Evening Mqil".)
Lloyd George wünscht de Preussischen Militaris
mus mit Stumpf und Stiel auszurotten. Die herr
schende Kaste in Preussen ums; überrannt werden. Di
Bevölkerung Dentschland's ist gut und artig, aber sie
muss von ihren raubgierigen und herzlosen Frohnvög.
ten befreit werden. Die Deutschen bestehen darauf,
daraus, dass das Wesen ihres Militarismus nichts An
deres ist als eine Nation iti Waffen und das; ihre Füh
rerschaft ganz ihrem Wunsche entspricht. Der Haupt
, Bureaukrat in Deutschland, der Leitstern des Prellst'
I scheu „Kaste Systems", ist der Reichskanzler. Cr ist
Dftt"- lT.,i-re,„ntch„,, Bott-morr. Mb., Moittng, de 16. Oktober 1916.
ebenfalls, nächst dem Kaiser, der ein
stiistreichsif Mann st, Preußen. Ci
und seine Umgebung versuchen gegen
wärtig. ei ganzes Volk von einer
Politik fern zu Hatten, die auf einen
i'ücksichsitslosen Istiterjeebaattricg ge
gen alle an England Lebensmittel
liefernde Dampfer abzielt. Lübecker
Kaufleute dringen darauf, daß der
Unterseebootkrieg eingeführt werde
als Vergeltnngsmaßregel gegen den
AiisHiiiigerniigskrieg, den Englano
ungeachtet der Völkerrechts - Bestim
mniigen gegen die Civilbevötterniing
Deutsch!and's führt. Tie preußische
Militaristen und Führer der estizel
en .Kasten scheinen weniger Dranf
gäiigerthiim zu zeigen als daS sanfte
Volk, das sie beeinflussen sollen.
Wenn der Wunsch Lloyd George's
lind Anderer in Erfüllung gehen
und die gegenwärtige Regierung ei
ner solche Platz mache sollte, die in
Allem de Wünschen der Bevölkerung
nachgiebt, dann würde man keine
Milderung, sondern eine Verschär
finig der deutschen Seekriegsmetho
den erleben.
Der offizielle Bericht über dns
Ergebnis; der diesjährigen Regislra
tion giebt die Zahl der rcgistrirten
Wähler ans ! 22,1 tu an. Das zeigt,
das; ein großes Interesse an der dies
jährigen Wahl herrscht, denn nie zu
vor habe sich bei der Haupt Regi
slration so viele Wähler registriren
lassen. In der Reget überschritt das
der Hanpt-Registration die
Zahl IW,WO nicht; die im nächsten
Jahre erfolgende Nachregislration erst
brachte die Zahl nicht einmal ganz
ans die Habe, die sie beute erreicht
hat. Meistens wurde eine Registrn
tion van ungefähr t 10,000 erreicht,
in der Nachregistratian vom Jahre
1015 soeg die Zahl zum ersten Male
ans über 120,000; die genaue offi
zielle Zahl war 12t,800.
Hrriim C. A. Brnckncr.
v" sliieli nni 14. Oftolnr UUli. Hermnn C.
N. Bruftner. ftn Allee Non 5,1 ftnliren, ge
llclfter Gntlc von Annii B. Brnönee. ge.
B>nst. Dle Beeilftgnng slnbel slnll on ee
Wolninng seiner Silnolcgerninftcr. ftrnu Anno
M. B'nst. Nr. löll Osl-Cl>ask-Strnste. mn
Montag. 3 Mir Nochinlllttoö. Beewontfte nn
ftrennöe er 'ftnmftie sin ochlnngsvoU ersucht,
er Beerdigung lieUnwolmen. Bclsetnma ons
der „Western Ce,neterd." OMö.ltt-
Annn Martha Kampes.
Cs slord vlölftjch onl l >. Oftoder nun, nnl
27 Mir '.'ldrnds. Annn Marta ftamvco, ge
llelfte Gntt! Non George Koindes. Die Beer
digung sindel Dienstag, den 17. Oktober, um
v,n Mir Nnchiniftogs von ihrer Wohnung.
'Nr. l. Polk-Slrasie. Homrsiend. ans ons der
..Bnftltnorc Cemeierh" slntt.
ftesns. meine >!dersicht
Und nilin Heftoild, ftl im L-Hen!
Dieses loejsi ich, sollt' sch löft
Dorum mich insrscden grden,
Wns die sniige lodesnnchs
Mir linch slir Gcdonkeu innchi?
Seid grtrost nnd hoch erfreut,
ftesns Irölft Euch, meftic Glieder!
Gebt nicht Nlillm der Tronrioleil:
Slerlft fthr. Christus ruft Euch wledex,
Wnnn einst die Bolnnn' erklingt.
Die durch litte Gröber dringt.
OlllN 171
Ivhnnna Hnth.
ES stgrb mn Sonntag, den lö. Oktober
llllN, ftohnnnn .Hilft!, geliebte Göttin des der
ftordrnen ftohn Huld, in, Alter von 7N ftnhren.
Verwnndte und ftrennde sind eingelodcn. der
Beerdigung nm 'Mittwoch, den >B. Oktober.
Nnchmlltnos um 2 Mir. von der Wohnung ihrer
Tochter, ftrnn Willign, A. Klein. Nr. 817,
'Nord-Bnlterson-Purk-Bveniic. ans bei,inwohnen.
Beisl'bnng uns der „Bnftimore Courier".
iOkllN lB>
Lcichknbcstntter.
Daniel Lailon.
Leichenbostatter und Estibalsanstrer.
ill 6 Prunsylvania-Aveiiue.
Drleblion: Mt. Beengn !>4!M.
(Nov2,'ft)
L Peilers
'Nachfolger von G. ftrance)
Lkichknbaslller n,,0 Elnbollaiolrrr,
Nr. WC, SUd-Wolse Slrahc.
C. L B. Pbone- Wulsc 1433. NochtS ossen.
DndeUosc Bedicnnnq. MöKige 'Presse.
Zweiadurenu: Nr. 7G>. 3. Str., .Highlanlftow
. Id P Phonc: Wolsc 1222.
'Möril2.7Me,
H. Sander Söhne,
Leiche,ibesllftler und Eliiblftkainlrer.
Baltlmore-Slraüe „nd Broadioah.
Nr. 708—l7>>. ftleel Straflc.
C. L P. Pbone: Wolse 12üv.
Trlevhon im Biircau: Weise 22!><.
ft d> . B'ohnnttg: wolle 4ML.
Christinn Miller,
Leiche,ibesluller nd Einbaliomirer.
Nordwrsl-tkne fteskerson-Sir. und Montsord-Nve.
80l imorc, Md.
, Liios>nr-Beerds,,:>nen. Dnn nnd Noch o'ken.
C.ekirisch ei'leuchi>:e Llmonsine iiir Hochzeilen
und nlle Gelegenheiten.
'ftuni2.r, Ift.TLS'
John Hcrwig,
V eichenbestalter.
Nr. '.'tiO. Orleans strafte, Baltimore, Vid.
l §.'r. N'i'O'',. v, rl. Ksnentte,
Hinbinndit'wtt.
Kutschen m nermietbeu sUr alle lyileaenbelteu.
tMai2o.ll)
Alben E. Ful!er,
I Lkichcnbkstntter und
" Ciiibalsoinirer,
221 Nord-Broadway. "
l" I
arstklnssige Limonllne- und Rnssche- --
Liegeüdnlss, z möhigr Preise.
Nie geschlossen.
§ 'r relel'ho! woll 2203. I
Fricoyvfe.
Baltimore Ccmctcry.
! Blirean: Hanvt Eingang Norift-Avenue, östlich
von der Gah Strafte.
Begrövnihpsötzc zn verkanten von tz4L an.
S:klin „r". nnier imnierwöbrender Anftichl.
873. Nnnm siir 3 einsuche Gröber. Clcgunle
nene Kuvelle.
Lniirnessrnsien Eingang setz! ossen.
(ftnniUl.lJ)
Bkknnutninchnngcn.
Billenn des Geoölibe-ftllspeklors.
>2. Luodcr Nfttt.
vlngebole werde von der Conlrnft Beiioide
der Sindl Biilftinoce migenvininen slie Melail
2'>ich.:jicgglc. 'Boireon-Bilnioldel. Liminer Nr.
32 l G,rlchisgeööndi' siir den Biovor und
Slndlroll) von Bollftnore.
Nngevole lnstilen, l Dllplilöt nnSgeserllgl,
nnd in vrrsiegclten Converlen n den ..Bonrd
os '.'lworis ol 'Bollimore Cftn" odreftlrl sein,
du '.'lnftwrist „Provoinl sor Meinl Boot Stn.l,
Bor Libroili. Nm -in. 321. Couri Honsr"
liggrn und et dem . Lind! llcgtslrnlor. Hl.
Nlöinrd Gioinn. in seinein Blircon IN! Noll)
dnnle vor oder nn> Mir 'Borinillogs mn
'MttlwoNl. de 25,. Lttover Nil, cingerclchl
werden.
Die '.'lngedole Nlöiicn deglcilct fein von etlieni
deglandtglen Cl>ec! des 'BieierS ans eine „Clenr
in Home 'Bnnt" in, Beilage von Me,und,-
ndsiinjüi txiiLO.O) Dollars nni die Order i
des Mnhors nnd Tladtrnths von Baltiinore i
ögtzldnr.
Der ersolgrclchc Vieler innst eiilc Bllrgschalt
slelle nnd die Vorschriften des lad! Clusters
in Bern ns Controlle crsillien.
Plöne nnd vepsftalioneu kölnie lin Bliren
der Clevönde ftnspellors nnl illid inich dein I l. :
Ollover lillN vesichUgl toerden.
Die Contral! 'Bestördc vcliölt sich das Neöit
vor, irelld ein oder llc Bngevale nriichzn
ivelsen.
ft. Bi,nie,
Geböndc-ftnspeftor.
Beslötlgl:
ftolfti Hiibrrt.
siln, Prösident der Conlrnft Behörde.
(OlllN 17,
Pflaftcrungs-Eommissio der Stadt Baliimorc,
Rall,i>ad. >
BglllNi v r e. 3. Ollover lnln,
An 'Alle. die cd angelst!
Cs wird hiermit geniösl von rlvschnitl'n 86 B l
nnd Bli C des 'Bnlliinore Stadt-Charlers de
lnnnl gemacht. dns, die Pslasternngs Commftslon i
der Cindi Baltimore noch deni 2l>. Noocmver i
Ililt, veninnen wird, die nnchiienonntc Llrnsie '
n,il inodcrnem Mnieriol in vsluslern, ncn ,in
Pllnslern nnd nen ö veleen, '.'Nie Persvilell
und Corvurnlionen werden deslnftv ausgesor
dert, Crlonvnikscheine siir olle vlrveilen ,n> lö
sen und diese vor dem 2N. Roveinver lillN zu
beenden, die in irgend einer Weise die '.'ins' l
rnbnn oder '.'lnsreisning ennnnier Clrnbe,
nöthig „lochen möchten, nochdeni sie ons solche
Weise evslnslerl oder en gepslastcrl oder neu
velegt ist.
Die obenerwolinle Strafte ist,
Eentre-Str.. von Sl. Pani lr. bis ftnllslvoli,
ftm 'Auftrage der PslaslernngS-Commilston
der Sind! Bnlliinore,
,'l, Neil!, Eompto.
Vorsts,er und consnltirender ftnenienr.
„I, 81. Eoolseh.
(0N7.9 >6.23) Straften-ftngenlenr.
Vermischte Anzeigen.
An die Damen.
Die eln.ftge Schule i der Stadl,
unsere ilHib ,liessen iesil Visen, ftnnge Do
men, welche die Ileidecniocheilnnsl noch den
nenesten Methoden erlernen ,vollen, können dies
in (Niger Zelt durch den '.'lnlchluft „n diese
Klossen erreichen, -intereichl Morgens. Roch
ultos und iiiiends, Beonenle Linusen, ftm
Hanse beqonne vlrbeiten können wnbrend des
lln>"irichls lurlnelevt werden. Gr,löblicher
ilnleirlchl in> Cillwurs von Müllern erlbeill,
Nöhere vlnslnnll schriftlich oder mündlich bei
ftrl Hubers, Ir, !Il>2, Welt-Saratooa.Stiafte,
Ol,ne Lclirer Cnnlllch sprechen und schreiben
l lerne, ftnr Neu Ci'ineionnderte, sowie slir
olle Diej.ninen, die sich in der ennlischen
Sir,>che live,, nnd vervollkommnen wollen:
„lmerllanischer Toimkischer". I!NS Seiten,
Grnnimolil nnd rlnleilnn, in knmer ftcil ohne
ilebrer Cnmftch lvrechen nnd schreilien rn ler
ne, Gibt die Vlnssvrnche der Wörter, die lII,IN
im l,illchen Leben brunchl, > Cin wcrlbvolles, ,
lnrj esosiles liöörlerbnch, Cine doilsilioline :
Mnstcrsomnllnii von Briesen, !>!ech„nnen,
Onillnnnen, Contr,lllen, Wechseln, vlnweisnn- !
en. Ge,chöslslnrlen etc, lur l,l>„, Bestei- ,
Innoen „ul dem Belroe nn CbarlcS Ballmrver ,
Pnblisbin Coinvan, l!!l> Tlftrd Ave,, lew
Bork, I. , lMnili.lft,
Lrsntjruno
im Zuschneiden vnd fertigen
Männer - Kleidern
-lualtsizirl uns -ur Brodukiion der absolut
besien Resullole,
Rnzliae von lssü, an,
valtimorcis einziner Schneider,
I. H. Rkltzc eie Sohn
613 West-Baltiinure-Straße,
nnye ArN>-Lira-e.
Geld auszulcihcil
n bclleviqr Beträaen in
Benjamin L Camp.'s
Tarlehe. und Bnnk-Comtoir.
Bcnioiniu'S lNebiliide leladlir >nBl.
Wir eben noch immer au, Sicherheit alle
Art von Waaren nnd Werlhsachen llberhnuvi
die rösjien Borschliile, Wir lausen nd ver
knusen goldene und silberne raschcnubren, Dia
maulen, Schinncksucheii und Waaren seoer Art.
Ossen von 7 Uhr Morncus bis NI,r Abend,
Privat-Lingan: tLV—42 Ost-ftavelte-Str.
"üsniiil'ld ftm,' .Illl'iji
k'H—, ''
? Vertansl von bd
Lauen van
ft.M Lrm'k
Maryland Luan Associativ.
Albrrl Blume, Geschiislosilbrer.
22i>—2itl Calvert Buildiua,
Bahelle- und St, Paul-Strasse.
Darlchc vn PlO dis PINX).
ans Möbel, Piano etc, ohne lkntsernnn,, er
selbe, Mesrbllche ssinle berechnet, tkrtnr
rMMMvL ohne Platte.
Etwas Nriirs.
Dieses Syslem ersorbert kein Auszieben, ver
nrsocht daher „NN, keine Schmer,', Huben
dasselbe Aussehe, dieselbe Wirlsooikci, und
sichten sich nn wie natürliche ftöbne, lLinge
sallene Gesichter werden normal gemocht. Ner
vöse Leute brauche,, slch nicht n ftirchlen, ihre
Löhne behandeln zu lassen. Wir krönen alle
Wurzeln und Slitmt>se ohne Ausziehen,
Neueste Ersindnn: Alumiiiinm-Blatlen an
Stelle an Horlgnnim,. Sehr leicht und so
brauen,, ww „otnrllche
anze ftanuaeblsse r >,W und 85 >, aNe
qarantirt. Moldlronen 5,,1>t „nd 85>.,u,: alle
oraiitirt, Brivren-Ardeit Pll.tttt dl W.IN,,
Gold-ftlillnngr von til an Sllder ftlilluunr
übe,
Dr. ft, W, Der, deutsch,r Zahnarzt.
Nr, 8l t, tord Howard Sirasi.
Evrechstnnden von 8 Morgen ,'S e 'deiid.
" -nlaos Vv„ i dis 2 l
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„zur Srr"
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Ui.. .

OJOIIMAN WAIt riNANCH.
liy I’l'olessor Mori!/, Julius Uonn<
President of the Commercial
University of the City
of Munich.
(Continuation.)
1 O
BANKRUPTCY?
If the war came to an end today
Germany would have contracted a
permanent debt of over $8,000,000,-
000 and a floating: debt of perhaps
$2,000,000,000 more. Her total debt
would be $10,000,000,000 to $ll,-
000,000,000. As to England, she
has borrowed so far:
£987,000,000 permanent loans at
home.
£295,000,000 exchequer bonds.
£26,000,000 different small ex
pedients.
£812,000,000 treasury bills.
$250,000,000 in the United States
without collateral.
She has just issued $250,000,000
| more in the United States on collater
j al, repayable after two years.
I Of this total $500.000,000, or 5
| per cent., have been borrowed ab
road; 39 per cent, are floating debts;
44 per cent, only have been raised
by permanent loans. England has
parted with a large part of her In
ternational investments. She has no
doubt merely “swapped” them, for
she has largely invested in the bust*
j ness of her Allies. Up to August 1,
1916, she has lent them over $3,000.-
000,000. She Is making advances to
them at the rate of $7,000,000 a day.
In other words, she has got rid of her
first-class foreign Investments In ex
change for $3,000,000,000 Allied
| bonds. By January 1, 1917, another
$1,000,000,000 will have been added.
Germany, too, had to part with a
large part of her foreign securities,
but thanks to England’s interference
a goodly share of them has been con
served. The amount of German
property withheld by the Allies from
Its rightful owners has been estimat
.ed at $500.000,000. They will have
i to give back these spoils with com
i pound interest when peace Is made,
i and make good the wanton damage
done. The discussion of the re
establishment of Belgium will give
the proper atmosphere in which these
questions can be discussed from the
highest point of view, for the occupa
tion of Belgium will provide Ger
many with the necessary leverage to
exact compensation. The result will
ibe that Germany’s large foreign
i assets will be released at the con
| elusion of peace.
At that time England will have to
fund her large floating debt befqre
; sbe cun think of contracting new
j loans. Germany has done that fund
, ing during the war. If she wants to
borrow money she will have ample
foreign securities to be used as col
lutGl'3,l
WAR'S FINANCIAL BURDENS,
No doubt the burdens of the war
will be awfully heavy. If peace were
made today the annuities for paying
' Interest on the debt would be over
: $500,000,000 a year in each country.
I As the regular expenditure of Ger
' many in 1913 was 3.5 billion marks,
or $857,000,000, her expenditure
would be increased by 59 per cent.
As England’s regular expenditure
I was much higher—s9l6,ooo,ooo—
though her population is much
j smaller, the percentage of the in
j crease would be smaller, but the bur
i den would be heavier. The cost of
the war to her is getting more ex
i pensive every month. It has risen
lately from $24,000,000 a day to
$29,000,000, or from $725,000.000 a
month to $870.000,000. As far as
j the piling up of expenditure Is con
cerned. time undoubtedly is In' favor
| of the Allies.
1 Neither Germany nor England will
be broken by the war. At the close
of the Nanoleonfc wars the annual
debt of England was £32,500,000
($150,000,000). She was then a
small and a poor country in compar
ison to what she is today. The war
hag not destroyed the national re
sources of either country. Russia
has dev's'ated E"st. Prussia. A good
deal of devastation has taken place
In the German colonies, most of
which are lost temporarily. Even If
(hey were never returned which Is
not likely- it would not affect Ger
many's financial position very ser
iously today. The ctfionles wore not
yet self-supporting financially; the
colonial trade was but 1 to 2 per cent,
of Germany’s total trade. Germany’s
commerce with tne neutrals and with
the enemy has been interrupted for
the present; it will no doubt suffer
in future. But the mainsprings of
her economic syslbm have not been
touched. Her merchant marine has
been rejuvenated and is waiting for
an opportunity to serve the world’s
trade once more. Her, prestige for
efficiency has been raised all over tne
/oiiU. Even if she could be beaten
a few years hence from today, the
tale will be told as long as the world
stands, how she and her Allies faced
the greatest odds the world has ever
seen. The enormous stress which
has been put on her has not been
wasted as far as her future develop
ment is concerned. Her organization
has been perfected to an unexpected
degree, and the stress of the block
ade has taught her people lessons in
economy such as no other nation has
ever been taught. When peace
conies her people will be as hard
working and as Inventive as they
have been before. They will have
learned to spend a comparatively
smaller amount of their income on
clothing and feeding. When prices
reach the normal level once more a
large part of their income will be
free for capitalization or for taxation.
Though her material wealth is about
equal to that of England, taxation be
fore the war was much lighter. In
direct taxation in Germany raised
about $400,000,000, against $365,-
000,000 in England. The German
people paid $6 per head of the popu
lation; the English almost $B. Di
rect taxation (Income tax, inherit
ance tax, property tax) in the Em
pire and in the single States brought
about $325.000.000 in Germany and
$373,000,009 in England. Germany
paid $4.80 per head. England about
$8 per head. If German taxation
was merely raised to the level of
English taxation, direct taxes would
bring $536,000,000 instead of $400,-
000,000, ami Indirect taxes about
$536,000,000 Instead of $325,000,-
000. If English rates of taxation
were applied to Germany they would
thus bring an additional $34 5,000,-
000. This equals the interest on
$7.000,000.000, or seven-eighths of
the permanent war debt so far con
tracted by Germany. In other words,
the taxable reserves of Germany are
far greater than those of Great
Britain.
(To be continued.)

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