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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, March 11, 1917, Image 14

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6
Ein freies Wort im freien Lande.
Sonst war's für ns ein Freudentag
Und sröblich zogen wir hinüber;
Zürnt mir nur nicht, wenn ich'S eilch
Tie (Halle läuft mir beinah über,
un halt „Er" erst recht die Zügel
straff.
Patzt auf; seid ihr nicht jetzt schau
, baff?
LeiblebenS fallt ihr's nicht vergessen:
„Nun ivird die Rache kalt gefressen!"
Nie war er dentschen Wesens freund.
Ob viele Schiväriner sich anch bück'
ten;
Nie hat er's gut mit uns genieint.
Als ivir ihn mit der Wahl beglückte.
Man dachte halt: crwird nach recht.
Sein guter Wille schien gang echt;
Regiuben hat er beinah' sieden
Durch seine „hochgelehrte" Reden.
Nie habt ihr Hhm in'L Rüg geschan't
lind sahst den Blick, den grauen,
kühle;
Als ab ein düst'rcr Herbsttag grau't,
(Hang ahne Mitleid, ahne fühlen!
Hbr habt euch einen Mensch gedacht
Hn seiner Herzensgüte Pracht;
Teni deutsches Wesen nicht vcrbar
ge,
Weil er viel Wisse selbst erworben.
Hbr wolltet ivede Gnad' nach Gunst,
R'ur gleiche Rechte, gleiche Liebe!
Und schlietzlich ivar es leerer Tunst,
Teutsch - feindlich ivaren seine
Triebe.
Ta brach das Wcltensener aus.
Schnell hing der Teutschen Hatz her
aliS;
Ein Blinder konnte es leicht schaue,
„Sem guten freund ist schlecht gn
trauen"
Herglas hat er die Saat gesci't—
Wer fürchtet sich, es gn betemien? -
Und dennoch ist's noch nicht gn spät.
Tb auch die Heuer jetzt schau bren
nen !
Hn seiner Hand liegt das (beschick —
(-übt es gar keinen Wn'äiieiibljck?
sin dieser feierlichen Stunde,
Ta ging sein Wart van Mund g
Munde!
Hnei sag' ich dieses Wart heraus,
Ter Bürger hat ein Recht zn spre
chen i
Ein Heder liebt sein Elternhaus,
Sonst sollt' man ihm den Hals zer
brechen.
Sa liebe ich mein Heimatbland
Und bebe frei und slolg die Hand;
auch deS Hasses Blitze flammen.
Wer will mein Vaterland verdam
men?
Nur Widersacher hier und da—
Wir mutzten wie die Hunde schwei
fen ;
Ten Hemden gab man gern das
Wort.
Sie durften nach Belieben geigen,
Wir wallen nur (Gerechtigkeit.
Trum kommen ivir im Bürgerkleid,
Mit freiem Blick, ahn' jedes Beben
Uns einmal nur Gehör ;u geben!
(A. F. S.)
Auf dein Piiltirrfasi.
Uebpr Russland schreibt inan:, Hast
unübersehbar ist die bunte Reihe va
Gestalten, die sich seit Kriegsbeginn
für kur',e Zeit ans de Minister-Ser.
sein des Egarenreiches breit machten,
sruher jalirelang Ruhe herrschte,
wo eine Ergelleiig nur „aus Gesund
heilsrückgchten" aus dem Sessel ei
net Ministeriums abberufen und im
Reichsrathe zur Ruhe versetzt wurde,
„wechselt jetzt tagtägstich Rußland sei
ne Amme," wie der Erzreaktionär
Purischkeivitsch in der TnmaSitzung
vom 2. Dezember hg; Gang. derTli:-
ge charakterisirtc, indeni er einen in
Petersburg jetzt weit bekannten Vers
ritirlc. Man iniitz gestehen, cs ist
schwer, einen gen.a Mir Ueberhlick.
über des, Gang der Tinge in Ruß
land"; gewinnen, iveiiu man nur
die spärliche 'Nachrichten, die die
russische Presse iibecniitteit, in der
Hand hat. Aber uns scheint das eine
sei dach mit großer Sicherheit gn sa
gen: datz keines der kriegführenden
Länder sich in einem solchen Zerse
tzniigs. und Rniläsniigsgnstand be
üiidet. >uie das Egarenreich. Es tanzt
särmlich ans einen, Pulverfaß, Ter
Tiinia - Abgeordnete Schingareiv,
ein diirck! nn'd durch ruhiger Ma>>,
der keinp ilebertreibung liebt, hat iii
seiner Rede ! der Tnnia - Sstztzng
vom 7. Ti',en'her die Lage Rußlands
mit dir van Frankreich vor der gro
sgen Rcvoluiim! verglichen, indem er
sagte: „Ha, das sind'nsere Zustän
de. das ist nliserc Anarchie, daS ist
niiscre Rinde Staatsgewalt, nser
eigenes Bild. unsere Misserfolge ge
genüber dem äußeren Heinde, unsere
(Gerüchte über Berratli Und es
gibt keinen anderen Ausweg, als.die
Vernichtung dieses Reginies, die'Rns
cinändertreihiliig dieser Bande, die
Entsetzung dieser nichtsnutzigen Re
gierung!" Und dgS Stenogramm
verzeichnet bei dieser furchtbaren An
klage „stürmischen Beifall i der Mi
tte und im Centrum."
Vtelteickt könnte man das Verbal
ten eines Schingareiv noch dadurch
erklären, datz er als ein tavseiH)
Durchhalts Politiker vom bürger
lichen Kriegsblock durch den Verrath,
den die Stürmer - Protepow'schcn
Verhandlungen mit dem „Erbfeind
des Landes," mit Deutschland, anzct
leiten, empört war. Aber womit soll
man die beißende Kritik eines Pn
rischkcwjtsch erklären? Die äußerste
Rechte mit eben diesem Purischke
witsch cur der Spitze war von Anfang
an gegen England und für Deutsch
land gestimmt und machte kein Hehl
aus dieser seiner Ueberzeugung. Die
ser Mann sagte am 1. Dezember un
ter Anderem Folgendes: „Wir haben
eine starke Macht am Ruder, aber nur
um das System der conseguenteu
Anarchie im Innern des Landes
durchzuführen." Mit beißender Iro
nie läßt er die Eensur Spießrutheil
lausen und kommt zum Schluß, daß
nicht einzelne Minister dasür verant
wortlich zu machen seien, sonder daß
man eS mit einer dunklen Macht zu
thu habe, die gerade die unfähigsten
Leute au verantwortliche Posten setze.
Aber ein besonders aufsehenerre
genoes Moment bildet der ReichS
rath, jene Versammlung der nichts
nutzigen, ausgediente Ercellenzeu,
die dort ihr Versorguugshcim gefun
den haben. Tie Trepow'sch-.- Erklä
rillig, wegen der alle linksstehendeil
Abgeordnete, für ID Sitzungen aus
der Tuma entfernt wurde, wurde
in dieser Versorgungsanslalt der Ex-i
ccllenzen nicht nur kühl bis in's Herz
hinein aufgenommen, sondern zer
zaust wie schon lauge kein RegierungS-
Akt mehr. Wir wollen hier nur Ei
niges aus dem Munde des Fürsten
Gohtzin, des Sprechers des Centrums
dieser Versammlung, anführen, um
zu zeigen, wie man jetzt auch dort
oben denkt: „Mau muß sich über die
große Geduld und Genügsamkeit des
russischen Volkes nur wundern. Tenn
es fühlt am eigeneil Leibe die ganze
Schwere der ewig wechselnden Regie
rungSgewalt. Allein jede Geduld hat
ihren Greifen, Aber werden wir es
dazu kommen lassen? Ist es nicht
unsere Pflicht, sich zusainmeiizuschlie.
Ben, um Teilen einen Wink zu gebe,
von denen die Verhütung der .Kata
strophe abhängt?" Und der Fürst!
E. R. Trubetzkoi jagte, „daß von
allen Ecken und Enden des russischen
Landes Schinerzcns. und .Klagerufe
zu uns hinauf ertönen".
Nicht weniger wichtig sind auch die
Beschlüsse des Eongrcsses der russi
schen Junker, der vom 11. bis .18.
Dezember stattfand, und der mit den
Stimmen der Vertreter von 21 gegen
1 l Gouvernements dem Vorsitzer des
vereinigte lunkerthumü, Hrn.Stru
kow, eine strenge Rüge ertheilte, weil
dieser im Namen der Junker einen
Brief a den einstigen Premier Go
remyki gerichtet hatte, in dem er sich
gegen die Einberufung der Duma
lind ein der Duma verantwortliches
Ministerium geäußert hatte. Der Be
gründer des Antrages, Graf Oll!
jcw, coiiftatirte kurz, daß „jetzt Alle
gegen die Regierung gesinnt sind."
Diese Stimmung des geseimmtcn
Rußland's gegen die Leiter seiner Ge
schicke ist kein Zufall, > sondern die
Folge einer tiefen inneren Zcrrüt
tuiig, einer gesunden Ausbäuniung
gegen die totale Anarchie, die die
ganze Unfähigkeit der „von Gott em
gejetztesi". Obrigkeit bloßgestellt hat.
Es herrscht eine Theuerung, nein ein
direkter Nahrnngsmiltelinangel. Die
! Großbourgeoisie dagegen heimst Rie-
sei'.gewinne ein, und die Bureaukra
l:e geht mit diesen Banditen Hand in
i Hand. Welch' tiefe Wurzeln diese
Gähi-ung schon gefaßt hat, geht aus
dein bereits hier früher angeführten
über, die Ausschließung der linken
Duma-Abgeordneten, sowie aus den
Gerüchteil über den Pivskauer Auf
stand hervor; Thatsache bleibt, daß
nicht nur eine Delegation von den
l 0,000 Arbeitern der Putilow-Werke
bei'in Duma Präsidenten am 7. De
zeniper wegen der Ausschließung vor
stellig wurde, sondern daß am 12.
Dezember abermals eine Delegation j
der Arbeiter von zwei anderen Rie- !
senmunitionswerien (Erikson und >
Metallurgische Werke) dasselbe.that,
und daß zum Beispiel eine bürger- !
liche Gruppe von- Literaten und an-
deren der Orfsentlichkeit bekannten
Persönlichkeiten am !). Dezember in
j der Zeitung „Den" einen geharnisch
ten Protest gegen diese Ausschließung
veröffentlichte. Außerdem werde die
Reden der äußersten Linke in beson
dere ,s!lbzügey im Volke, verbreitet
. und finden dark ein geneigtes Ohr,
! so daß selbst Gouverneure <zum Bei
j spiel in Saratow) gezwungen sind,
> das Volk vor diesen Schritten zu
j warnen.
! Auch von anderer Seite wird daLl
r-vülutioimre Erwache der breiten
Volksschichten, in erster Linie der Ar
beiterschaft, constatirt. So hat der
gewesene Minister des Aeußern, N.
A. Maklakow, in der Reichsraths-
Sitznug vom 0. Dezember de schar
fe Augrifsey Wassilsew's ans die.
Rrgiernng Folgendes entgegen ge
, halten: „Die Arheiüw der Stadt Za
; mara hoben einfach verlanat, eS solle
, die demokratische Republik orgcmi
werden." Selbst der bekannte
Der Teutsche Forrespindenl, Valtlmore, Md.. Sonntag, den 11. März 1917.
Blutmensch, der gewesene General-
Goubernknr der Ostsee-Provinzen in
den dunkeln roiitrerevolntionärcn
Hahre, Möller-Sakomolskh, mutzte
das Wiedcrerwachei, der revolutionä
ren Kräfte in derselben Sitzung deS
Neichsraths zugeben.
AnS alledem ergiebt sich klar, datz
der ständige Ministerwechsel eigent
lich ein Suchen nach einen, Ausgang
anS der iincrgiiicklicheii Lage ist, in
die die Kriegsgurgeln im heiligen
Rußland gerathen sind. Anch das
Eingehen ans das Angebot Tentsch
laud's, der Verrath der „Kampfge
nosse", ist dadurch zn erklären. Ten
Herren, die bis jetzt so eigenmächtig
das Land in den Abgrund gestoßen
haben, dämmert es ans, und cs
graut ihnen vor de Holgen, die ihre
Thaten haben könnten und habe
Nissen.
Hrniizösische Ehrung der schwrizrri
schcn Hälfst!,ätigkcit.
Vor anderthalb Hahre wurde i
Paris ein Eomite unter dem Namen
„L'efsort de la Hrance et de ses Al
lies" gegründet, das sich zur Aufgabe
machte, durch Vorträge und Brvschü
reu die Leistungen der einzelnen Glie
der der Entente und der ihr wohlge
sinnten Neutralen in's Licht zn rü
cken; bestanden doch im französischen
Publikum zahlreiche Vornrtheile den
befreundeten Staaten gegenüber. Das
Eomite hat dann seinen Attionskrcis
ausgedehnt und im Ausland Prapa
gandavorträgc für die Sache der En
teilte veranstaltet, die nicht überall
gern gesehen wurde.
Tic an eine Reihe schweizerischer
Persönlichkeiten ergangene Einla
dung sollte in erster Linie eine Kund
gebung der Taiitbarleit Hrantreichs
für das von der Schweiz geleistete
Liebeswerk für seine Venvinideten,
Evakilirten, Kriegsgefaiigenen sein;
dann aber anch eine Aufmerksamkeit
an die Adresse derjenigen, die sich
persönlich für die nach der Schweiz
geionimencii Hranzosen interessirt
batten. Nichts ist natürlicher als der
Wunsch, sich für genosseneGastfrennd
schast erkenntlich zeigen z wollen,
! und jene Pretzstimmeii in der Schweiz,
! die eine Gestchrdmig unserer Neutra
lilät befürchteten, haben sich unnütze
Sorge gemacht. Ter ganze Verlauf
des HcsteS erbrachte den Beweis, datz
man sehr wohl de Gefühlen nachbar
licher Hochachtung und Freundschaft
Ausdruck verleihen kann, ohne sich als
Neutealer etwas zu vergeben. „Wa
rum soll ich Mir nicht Frankreich an
sähen dürfen, unbeschadet meiner in
neren, Ueberzeugung?", meinte z
uns ein deistsch-schweizerischer Natio
nalrath mit Humor: „Wem, uns
morgen ein anderer Kriegführender
in seine Mitte einladet, scheue ich mich
ehensowciiig, meinen Plann zu stel
len!"
Am ersten Tage fand ein Bankett
im „Hotel Lutetia" statt. An der
Ehrentafel halte der frühere Mini
ster Stephan Pichon, neben ihm Na
tionalrath Ador, der Präsident des
internationalen Rothen Kreuzes,
Maurice BarreS, als Vertreter der
„Academie Hrancaise", und viele An
dere Platz genommen. Die schweize
rischen Gäste waren -10 an der Zahl,
unter ilftzen einige Nationalräthe.
Am nächsten Tage fand ait der
Snrboiiue ein Festakt stall. Die Saal
lhüren mutzten lange vor Beginn ge
schlvssen werden, sv groß ivar der An
drang vvn Seiten des geladenen Pu
blikums. Tie Militärkapelle des 2:!7.
Hiifcmterie Regiments spielte den
Schweizer Psalm und dieMarseiUnise
zur Eröffnung. Senator Picho, v?r
wiederum trcsftiche Worte über den
Geist der Schweiz faüd, begrüßte
ihren offiziellen Vertreter, Minister
Lardh, an das gemeinsame -Zusam
menar,beiten erinnernd, m. dann
dpm Eoiiserencicr, Senator Steeg,
die ausführliche Schilderung der
schweizerischen HnlfSthätigkeit mäh
'.ixh Hx?/<K
- Z! Aops durch Latcurch oder
Erkältung verstopft.
l <*-
j Sngt, krenm in Nnsc einqc- ch'
j T fährt, öffnet Lustgänge sofort. H
<i>-K r--'; r-- ,
Sofortige Lindcwmig -tein War
ten. Hhre perstopsten Nasenlöcher
werden sofort offen: die Lnstgänge
Ihres Kopfes werden srei, lind Sie
können unbehindert athmen. Kein
Rülpsen, Näseln, Schnäuzen, Kops
schmerzen. Trockenheit mehr. Kein
Ringen nach Athem während der
Nacht: Erkältung oder Cataprh ver
schwindet.
.Kaufen Sie eine kleine Flasche
ElN's Cream Balm von Hhrem Apo
theker jetzt. Führen Sie ei wenig
von dieser wohlriechenden, anläseptv
scheii, Heilanden Salbe in die Nase
-ein. Sie dringt in jeden Lnstgang
des Kopfes ein, besänftigt die ent
zündeten oder geschwollenen Schleim
bäute und sofortige Linderung tritt
ä'in.
ES ist geradezu fein. Bleibe Sie
nicht länger durch Erkältung oder
Katarrh verstopft. (Ariz.)
rend der beiden verflossenen Kricgs
jahre zu überlassen.
Hr. Steeg sprach mehr als andert
halb Stunden über die „Mobilisa
tion der Charitas," wie er es nann
te; er entledigte sich seiner Ausgabe
mit wirklicher Liebe, und seine (Ge
wissenhaftigkeit wollte auch nicht die
unscheinbarste Bethätigung des gu
ten Willens unerwähnt lassen. „Tie
Schweiz ragt mit ihrer weihen
Schönheit als Insel inmitten einer
entfesselten Welt auf; sie null den
Haß ignorircn, aber nicht das Mit
gefühl! Wenn die vaterländische
Disziplin ihr verbietet, über Recht
und Unrecht in diesem Kriege abzn
urtheilen, ihren Shinpahtie'ii allzu
lauten Ausdruck zu verleiben, so har
sie doch durch Thaten kundgegeben,
wie hoch sie das Ideal der Humani
tät, der Achtung vor der Persönlich
keit einschätzt, Tie Schweizer Frie
denstanbe fliegt von Grenze znGren
ze, um ein wenig Trost, ein wenig
Frieden Denjenigen zu bringen, wel
che der Krieg mit Mauern des Hasses
nmgeben hat." Ter Redner eri,wei
te, öfters von dein Beifall der Zuhö
rer unterbrochen, an die Pha
sen der Entwickelung; von der Ueber
nahme des Briefanstansches im An
glist l!U l, der Uebermittelnng der
Postpackcte nd Mandate, der Agen
tnr für Kriegsgefangene, der Auf
nahme der Evatnirten aus Nord-
Frankreich, der Hospitalisirnng Er
holungsbedürftiger, der ehrenvollen
Bestattung Gestorbener bis zur
„geistigen Verpflegung" durch das
„ouvre uiüversitaire" und den, Ver
ein, der sich ruhebeüürstiger Kranken
schwestern annimmt.
Tie Milliouenziffern redeten eine
um so eindringlichere Sprache, als
der Vortragende die mühevolle Ar
beit des Genfer Eouüte's an einzel
nen Beispielen zu veranschaulichen
j verstand. 180 Millinen Briefe, 07
Millionen Postpakete und äs/., Mil
lionen Mandate im Werthe von 70
Millionen Franken sind im Laufe
von zwei Jahren durch die Gcnfer
Eentrale gagangen! Eine spontane
Ovation wurde dem Präsidenten des
Rothen Kreuzes gespendet, als der
Redner davon erzählte, wie Gustav
Ador der Vertraute der hoffenden
und harrenden Mütter geworden ist,
die ihn mit allen erdenklichen Namen
' beüteln: „Monsieur Gustave!", „Ma
dame la Superieurc!", „Monsienr
Rath," sogar „Gustav Adolf!"
Senator Steeg schloß mit einem
schönen Wort Victor Hugo's: Tank
der Schweiz verzweifeln wir nicht an
der Zukunft; „la Suisse a dit au
mondc especc!"
Minister Lardy benützte den An
las;, feierlich alle Befürchtungen zu
entkräften, die hinsichtlich des llnab
l'ängigkeitswillens und der Wehr
tüchtigkeit des Schweizervolkes in letz
ter Zeit laut wurden. Tie Rede des
schweizerischen Gesandten war ein
oratorijches und diplomatisches Mei
sterstück. Sehr zutreffend meinte
Herr Lardy: „Tie Kundgebung, die
Sie veranstaltet haben, und der inan
! voreilig vorwarf, sic sei ein Akt Po
! litischer Pression, hat im Gegentheil
für die Schweiz Propaganda ge
macht!" Der Minister zeichnete ein
Bild von der inneren Lage der
Schweiz, die den Beweis erbringt,
das; sie nichts weniger als Profitma
cher des Krieges ist.
Zum Schlns; sagte er wörtlich:
„Was unsere Anstrengungen für die
Linderung des Kriegsdienstes anbe
trifft, so dürfen wir nicht rückwärts
blicken, sondern einzig nach dem, was
noch zu thun übrig bleibt nd das
ist unendlich vsi'l!"
Iliunenschlichlcit gegen Gefangene.
französische Offiziere betheiligen sich
dabei, statt den Apachen zu weh-
Aus Berlin, Isi. Januar, wird ge
- meldet: I letzter Zeit hänfen sich
die Nachrichte über die unmenschli
j che, jedem Völkerrecht hohnfprechende
! Behandlung, Be den deutschen
f Kriegsgefangenen in französischer
Gesangenschast zu Theil wird. Nicht
l genug damit, das; die Gefangenen
im Wirkungsbereich des deutschen
Feuers zu schwersten Arbeiten, da
runter Ausgeben von Schützengräben
lind Transport von Mmütion ge
i zwuugen werden, wird in unmensch
licher Weife Alles gethan, um ihnen
ihr bitteres Loos zu verschärfen und
ihnen das Leben zur Hölle zu ma
cheii. Schon unmittelbar nach steh
Gefangennahme werden die Getan
gcnen ihrer Werthgegenstäude plan
mässig beraubt; auf dem Transport
,-iir SamiUlctstelk' werden sie hon
Wachmannschaften und Bevölkerung
augespie'n. in g-enieinsler Weife be
schimpft und durch Schläge, Kolben
i flöße-nd Zuschritte roh mischandelt.
! Wiederholt sind Hunde auf die Ge
! fangenen gehetzt werden, Französi
j fche Offiziere habe derartigen Bru
Galitäteii nicht nur nicht gewebrl.
f sondern sich selbst daran betheiligt.
Tie ersle Untersuchung findet in of
i jenen, mit Stacheldraht umsäumten
Pferchen statt, wo der bloße Erdbo
den ohne Rücksicht auf Wind und
Wetter als Lagerstätte dient. Das
Essen ist unzureichend nd oft nngc
nietzbar, Krankheits Epidemie'
sind die Folge. Tisziplinarstrafeii/
pon beispielloser Härte werden ver
hängt. So hat man wieder ergrif
fene Flüchtlinge in einen Trahttäsig
gesperrt, der zum Niederlege zn
kurz und zum Stehe zn niedrig
war.
Tie Verhältnisse in den Sammel
lagerii, wohin die Gefangenen nach
wocheiilcmgem Aiifeiitbalt in de
Trahtpferche übergeführt werde,
sind unwürdig und trostlos. Tic
Mannschaften liegen in Zelten, die
regendmchlässig sind und der Winter
kälte freien Zutritt lasse. Nur sel
ten Werden Decken. geliefert, und
Stroh und Hlcchtwerk dienen als
iwthdürstigcs Lager. Aerztliche Für
sorge fehlt fast gänzlich: Kranke wer
den ohne Rücksicht ans ihren Zustand
zur Arbeit angetrieben. Postsache
der Gesangeiidn werden - nicht oder
mir ach langer Liegefrist befördert;
ihnen ans der deutschen Heimath ge
schickte Pactete imd (Held werden nur
in Einzel fällen ausgehändigt; die
Pactete sind fast durchweg beraubt.
Selbstverständlich hat die deutsche
Reichsregiernng sofort Matznabmen
ergriffen, um in diesen empörenden
Zuständen Wandel zu schaffen. Ten
unglücklichen triegsgesaiigenen Deut
sche, die i der französischen Armee
zone im deutschen Feuer unter so
elenden Bedingungen ihr Leben fri
sie, mutz und wird, und zwar schnell
stens, geholfen werden, dessen kann
das deutsche Volk versichert sein.
Ein bäuerischer Unteroffizier vom
Reserve-Regiment 20, der am 12.
Anglist 1010 bei Maiirepas gefangen
genommen ivnrde und dem mit ande
reu .Kameraden die Flucht ans fran
zösischer Gesaiigciischast gelang, bat
seine Erlebnis!,' niiter Eid zn Proto
koll gegeben. Er sagte n. A. Folgen
des ans: >
„Die Deutschen wurden geschlagen
und gestoßen, sowohl mit den Jäu
sten, als anch mit den Gewehrkolben.
Den Gefangenen wurden Uhren,
Messer, Geld mit Gewalt abgenom
men: mit den Offizieren wurde keine
Ausnahme gemacht. Wer seine Sa
chen nicht sofort gutwillig hergab,
wurde mit dem Revolver bedroht.
Einem Eiistährig Gefreiten meiner
Kompagnie wurde der Revolver aus
die Brust gesetzt, da er seine Uhr nicht
gutwillig hergeben wollte. Da er sich
hierdurch nicht einschüchtern ließ,
schoß ihn der französische'Feldwebel
todt.
Diesem ganzen Treiben sahen die
französischen Offiziere gleichgültig zn,
ohne sich ni die Beschwerden der
deutschen Offiziere im Geringsten zu
kümmern. Die Behandlung in der
Gefangen - Sainmelstelle war über
aus roh, naineiitlich von Seiten der
Offiziere, Diese liefe mit Stöcken
und Reitpeitschen umher und sch!
gen oft auf die Gefangene ohne
Nehmt Salze, um
Nieren zu reinigen.
Esst weniger Fleisch, >uc„ Sic
Räctcnschnicrzcn oder Blasen
leiden haben,
Fleisch bildct Urinsänrc, welche die
Niere i Bemühungen, dieselbe vom
Blick zu siliriren, reizt und üverar
beitet. Reguläre Fleischesscr müssen
die Nieren ab nd zu reinwasche.
T-ste müssen sie erleichtern, chic Sie
Ihre Gedärme erleichtern, indem
Sie alle Säure, Abfall und Gift aus
scheiden, chidrigenfallS Sie dumpfe
Schmerze in der Niereiigegend,
scharfes Nückeiiweh, krankhaftes Kopf
l weh, Schwindel-Anfälle bekommen.
! Hhr Magen ivird sauer, Hhre Zunge
ist belegt, und. ivenn das Wetter
schlecht ist, haben Sic rheumatische
Schmerzen. Ter Urin ist trübe, voll
Niederschlag, die Kanäle werden vft
gereizt nd Sie müssen zwei oder drei
Mal während der Nacht Erleichte
rnng suchen.
Um diese beißenden Säuren zu
eutralisircn und die Urin Rückstände
aus dem Körper zu beseitigen, hvlcn
> Sie vv Hhrem ApotlMer etwa vier
l Unzen „Had Salts", nehmen Sie ei
> nige Tage lang vor dem Frühstück
; einen Eßlöffel voll und Hhre Nieren
j werden dann fein funttioiiiren und
j Blasen - Beschwerde verschwinden.
' Diese berühmten Salze werden ans
! Traubeiijsüure und Eitronensast ge
j macht, mit Lithia verbunden und sind
seit Meiischenalter benutzt werden,
lim trüge Nieren zn reinigen nd zu
stärken und Blasenleiden zn beendi
i gen. „Had Salts" sind billig, mi
, schädlich und bilden ein angenehmes
Brause Lilhiawasser - Getränk, das
; von Millionen von Männern und
Frauen ab und zn getrunken wird,
welche dadurch ernstlichen Nieren
jund Blasenleiden vorbeugen. (Anz)
Zerium jttilj mir nelir u!
zwei Aul,re iirztli
cliee.^elttmllluiuz.
imLtan
hülslos.
Fin O. D. Rolünso. Nr. 3 St. Frltr-
S>.. Prrollvn, N. N.. schrcwl: httt'r Pr-,
rim aruoiiimr ut> cs vnt mir mrhr gc>>o>-
Veraiilassniig ein. Der Protest eines
HanptmaniiS der l. .Compagnie deS
l. bäuerischen Reserve Regiments
hatte üble Helgen für denselben: Ein
Offizier befahl einem französischen
Soldaten, dem deutschen Hanptmcmn
die Kleider vom Leibe zn reißen, was
auch geschah, so datz dieser zuletzt nur !
noch im Hemde dastand. Dies Alles
ging unter dem Gejohle der umher
stehenden Soldaten und Eivilistcn
vor sich."
Von Missionär E. Bachmann, der
von der Missionsslation Rnngwe in
Njastaland lAsrila) mit anderen
Teutsche ans Teutsch Tslasrita in
das englische Gefcmgenelager Blan
lnre ans dem Schirebvchland gebracht
worden war, ist bei seinen Angehörst
ge in Niest ein vom 21. Oktober
1010 datirter Brief ans Ehinde an
der Mündnng des Sambesi eingetrof
len, in dem es n. A. heißt: „Es ist
schon lange her, datz ich an Euch
schrieb. Von Btgntnre waren die letz
ten Nachrichten. Nnn sind wir seit
dem 10. Oktober von unseren Hami
lie getrennt und sollen nach Hndien
gebracht werden. Unsere Haniilien
sollen wahrscheinlich nach Tentsch
land geben. Es thut ns so leid, datz
alle Schwierigkeiten der Reise ans n
lsercn Hraneii ruhen. Wir haben da
gegen Protestirt, es bat nichts
genutzt. Tie Reise von Sambesi her
unter war nicht leicht und angenehm."
Die in die Gefangenschaft in Blau
tyre gebrachten Teutschen ans
Teutsch Ostafrita werden oder sind
also nach Hndien verschleppt, während
die Hranen und Kinder nach Deutsch
land gebracht erden sollen.
Ein Wahrsngrr.
„Noch kein Kriegsproblem gelöst."
„Das Hahr Nit? wird das Ent
scheidiingsjahr des Krieges werden,"
sagt der britische General Haig
und ivir sind ganz seiner Ansicht, nur
über die Entscheidung selbst sind ivir
mit dem Herrn General nicht einig.
Tie Alliirtcn haben eine Heiden
angst vor de,ii nächste großen Schla
ge Hindeiiburg's, z dein ihrer An
ficht nach der Tauchboottrieg nur die
Einleitn;; ist und diese Eiiilei
inng ist ihnen schon höllisch in die
Glieder gefahren.
Sie versuchen nnn sich gegenseitig
Muth eiiiznslötzen der Hge,
der auf dein Gang durch den finsteren
Wald pfeift um seine Angst zn ver
bergen. Tie Altürten lassen einen
! Wortführer nach dem anderen von
den gewaltigen Vorbereitungen nd
dem niicmsbleiblichen Siege reden.
Ta ist cs wohl erlaubt, auch einem
Altürten da - Wort zn ertheile, der
! seit drei Hahre, also schon vor dem
> Kriege, seinen französischen Laiidslcii-
len rncksicht.'los und furchtlos die
Wahrheit tzesagt hat: Senator Hnm
bert.
Der Mann übt strenge Kritik als
ehrlicher Patriot am eigenen Lande,
als rechtlicher Mensch an des Gegners
Thaten. Er wird darob heftig aiigc
seindot, aber er hat noch jedesmal die
! für sein patriotisches Herz schmerzliche
! Hreiidc erlebt, datz die st,i>kust und
die Ereignisse seine Worte belräftig
> ten.
Senator Hmubert erklär! im Pa
riser „Hcmrnal" Müle Haimar, er
! müsse leider feststellen, das; cs, den
s Allürteii noch nicht gelungen sei, eine
j wirksame Einheitlichkeit ihrer llnter
> nchmnngcn zn erzielen. Tie Hosf
! innige, die man seit Monaten an
! die Eonserenz in Paris getnüpft bät
! te. auf der die Einheitlicht'cit der ?lk
! tion auf e'ncr Einheitsfront alü
! grotze That verkündet wurde, seien
verfrüht gewesen. Man habe sich mit
halbe Maßnahmen begnügt, da es
a Energie und Methode fehle.
Wenn die Entente Woche brauche,
um ans die deutsche Hricdensnote und
Wilsons Note zn antworte!!, wie kön
ne man da auf eine wirklich enge nii
lftärische hoffen, -die
schnelle Entschlüsse und rasche Aus
führungen erfordere. Hmubert bc
' fürchtete auch, daß die Eonferenz in
! Rom keine vollständige Lösung brin
gen werde. Hm Feiiideslager herr-
sc. IS nllc incinc zwei Abrc lanc
Imadlauk, von Svczinliii-Uc. Ich lmm W
Tlit saac, Säst ich mich >ic sin m-ucS --
g-u chic. .M-nic ai-schwoMm-ii iUNic >
eMI-diimkcu mc-i. nciitt- MiNmiiami txs M
,ch,lS nmi', Ur-iiii- oul-Mihmin>cN
Sci slc-isc ad Ivi-lic G<-I<-ch im-iir. 7,,
ab,ii k,li>, Jd„, was Mir, BNchichiun"
mich aclichii. Sic bat sichcrlich mcin H"',.
vcilnichcrt ich ciii, iicu, Krau ans >
macht. O, wcichc viicichicriiiia Ichv, ich
Ihr, MNlc. V,II ToNar. Ich bl
wicbizi. di, Li, mir so srciiiidlich „sch
b„i. ,isnlir,!i. T,i> ich eu>r, B,lchNdilii>S ' ,
ami. kau ich nib,il,n. b,r orbcr uirH
mir liiiinöalich. mir scldsl ,li„i. aclwi.r
a, dcii. Ardrit siir t'id,r, z d,rri>bl,>!
r,m §,d,iri,m,t Ich iZlircr
hnichiiiiiN ist nil,S vob sbllia '
Solch,, dciic sliNiia, .ruwtdcr
. lbmicii j,bt Pcriiiia Tnblrlt, rrhnltrn.
(ÄHirzlO
sche Einheit, ManneSgncht und TG'
iiniig, alle Pläne ivürden josart an
geführt. Bei den Allurten gehe sede>'
trvh des heslen Willens Aller tz'""'
eigenen Wege. Man versuche
die Uiiieriielmimige in Einklang
hringe, ader es seien nur AnsäN-
ManiicSgiicht sei nothwendig. Ta,;"
genügen jedoch Eonfereiizen mäN -
sonder eine ständige Orgaiiisatio"
sei nothwendig, die ein schnelles Z"' '
saiiiiiienarheiten der Verbandsregic"
rungcii verbürge. Nvch kein großes -
Kriegsprobleni sei für die Entente iE -
löst, weder das Problem der E nett iw
bestände, och das Prohlcm des M" i
terialS, der Verpflegung oder öc>'
Finaiize. Tas betrübende rnmä"'
sche Schauspiel dürfe sich nicht erc""
er. Tie Entente müsse bereit sei"-
nm den furchtbaren neuen Schlag, Z"
dem der Heind zivcifellos anSholeil
werde, aufzufangen.
Ter grotze Schlag, der mit denk
schcd Gründlichkeit vorbereitete snrchE
bare enc Schlag wird kommen H'
die Work' dieses Franzosen, bie
schlecht bemäntelte Angst der Allürtr"
sind schon ein starker Grund zu bN
Hoffnung, datz der
Schlag gelingen wird.
UnterstnndkSgkiiiäsi.
Hn nnierem llntersland in WB'
htznien liege wir zii zwanzig Man"
wie die gepökelte Häringe. Sei bi'
dem Herrn 'BataillcmS-Kommandeick
ist das zuviel, und er fragte eine'"
Kameraden, der i Eivil Rechtsa'
walt i Berlin ist, wie eS ihm hü"'
gefiele. Tarnuf erfolgt die Antwort:
„Durchaus unterstandeSgeiiiäs!- !
Haiiptmaiin!"
Der Nimrod.
„Nnn, Herr Emil, war Ihnen das j
Jagdglück heute hold?"
„Ach, Hränlein Hertha, spotte Sie
nicht! Seit ich in Sie verschösse"
bin, treffe ich keinen einzigen Hase"
mehr!"
Probat. Hremder:
tnecht, Sie haben mir, scheint'S, bei"'
Wichsen ein Steinche in meinen rech'
te Stiefel gesteckt?!" - „Hreili', da'
mit der Herr et auf's Trinkgeld vcc- s
gitzt." -
Ein altes Rezept um
Haar zn dunkeln.
Salbei - Thee d Schwefel möcht
fahles, graues Haar dnnlcl
und glänzend.
Beinahe jedermann weis;, daß
Salbei - Tbcc nd Schivcscl, richtig
gemischt, die natürliche Harbe uns
den l"laiiz des Haares zurückbringen,
falls dasselbe fahl, streifig oder gra"
geivorden ist. Vor Habren tonnte
die Mischung mir zn Hanse sabrizitt
werden, was mit vielen Mühe vcw
Hunden war.
Heutzutage fordern wir nr i st''
gend einer Apotheke „Wyeth's Sage
and Snlpbnr Hair Hsomponnd",
Man erhält eine grotze Hlasche dieses
altmodischen Rezepts, durch Beim"
schling anderer Bestandtheile vcw
bessert, für etwa 50 Ecnts. Heden
mann bciuitzt heute dieses Präparat,
weil Niemand möglicher Weise erken
nen taun. datz Sie Hhr Haar diiickel'
ten, da es so naturgetreu und gleich'
mätzig geschieht. Man feuchte einfach
einen Schwamm oder eine weiche
Bürste damit an und zieht diese
Strahn nach Strahn durch das Haar- .
-Bis znm Morgen verschwindet das
grai-e Haar. Nach einer oder zwei
weiteren Applizirungeii ivird das
Haar schön dunkel, dicht und glän I
zenitz und Sie sehen in Hahre jüw
ger aus. „Wtzeth's Lage and S!'!
phnr" Evinpoiind" ist ein angeneh
mer Toiletten - Artikel. Es ist nicht
für die.stur, Linderung oder Vordem
gnng vonKraiitthoit bcstimint.(?lnz.t"
Aboiinciilk, die de „Dcntschen Ooire
splnidenic" nicht ptinlilich oder nrentl
inasiin crlinltcii. sind nedete, der Lkkiee
dnoon per Teleplio oder schriftlich Mit
theilung zu machen. ,
t

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