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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, February 09, 1918, Image 4

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4
Ter Deutsche Bonespondent.
Täglich, Sonntags, wöchentlich.
. Raine Eigenthümer.
E. A. Heinz Betriebsleiter.
ticktreo d kd-Mou:
Nr. 413, Lst-Baltimore-Straße.
Telephon: 3173 St. Paul,
vashiogton Agentur des „Deutschen Corrrspondenl".
ILin. Haun,mau. 234 Maik.'Bk. Inkoma Park.
wo lnzkiatti istid PcileUanara ,-„lak,„n l-aommcn werden
,licke „snadc itarch Irüaer desorgi' pro vcke... ....... 12Z4.
lunlickk und Soniiiaaö-'.'luonodc zadidar an die da Blatt li.
soiaeiiden Träger! pro Wache -z. - - -.2 --.
ä,licht und Sonniagöaiiuögadk iunier Porto-Porauöbezoblun,)
pro 7ä><l
öckentlicke Raögade
Rach dem pro Aabr I.S
Rack dem ?li,land. pro .ladr 3.00
üud Uiiligiir de,icke Blatt ide Mittel, und Elld-Sioaien.
Nibuiridit riL äBB<xzi^rkl)
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uns loi ililiciitioo ot II NI-4VB >liB,,i< I,<>>, d>3->lic<-,I ,a
t vr not otli-r>,iBS c,,,>> io Uli l'Pr 01l 010
Samstag, vcn !>. Februar l!U8.
Die Minderheit regiert.
Tic Marnländer Legislatur wird das Prohibitions-
Ainendemenk zur Bundes Eonslitulion ratisizire. Das
sieht jetzt fest nach der Verwertung des Antrages im
Unterhaus, die Wähler des Staates über das Amen
dement abstimmen zu lassen. Die Legislatur entschci
det über den Prohibition:- ftusatz. ohne zu wissen, was
die Mehrheit der Wähler darüber denkt. Denn Pro
hibition war in der letzten Llaatswahl kein vAsim-
Prolsibilion wurde thatsächlich als für geraume :)o>t
abgethan betrachtet, da der Antrag, das N'tränkever
bot in der Stadt Baltimore nd in Allegnnh und Bal
tünore Eountn einznsnbren. im vorhergehende Fahre
von den Wühlern jener, politischen Einheiten mit ülior
wältigender Mehrheit abgewiesen worden war. Hier
habe wir wieder einen Fall, in welchem die Minder
heit die Mehrheit regiert. Fn der Stadt Baltimore
und in Allegan nd Baltimore Eonnti) wohnt weit
mcbr als die Hälfte der Wähler des Staates, man taun
sie ans Dreisümtel veranschlaae. Die anderen Zwei
fünftel wobnen in den 2l EonntieS. in welchen Local
-Option besteht. Durch die m,gerechte politische Ein
jheilnng sind diese ftweinüiftel der Wühler im Unter
Haus durch ick nnd im Sena! durch 21 Repräsentanten
vertreten, während die Dreckünftel der Wähler nur
!!i Vertreter im Unterbau:- und i Vertreter im Senat
haben. Wenn die Stadt Baltimore und das volkreiche
Baltimore Eountn die Vertretung in der Legislatur
Hütten, die ihnen ai Bnind ihrer Bevölkerungszahl
von rechlsivegen zukommt, dann hätte das Amendement
von dieser Legislatur nicht angenommen werden kön
nen. Demokratie meint Poltsregierung. und Volks
regiernng meint Negierung durch die Mehrheit; was
die Mehrheit beschließt, ist Nütz. F Mansiand aber
wacht die Minderheit die Nsetze. Aehnlich liegt die
Sache auch in vielen anderen Staaten. Ein schwacher
Punkt unserer Deuwkratie ist, das; wichtige Fragen wie
die der Prohibition nicbt durch allgemeine Polksabstim
inung. sondern durch die Legislaturen entschieden wer
den. in welchen in säst allen Fällen die Minderheit
der Bevölkerung die größte Vertretung hat.
ci—
Haßgrsängr.
Zeitgemäß ist die von unserer Rcaiening ansgege
bene Warnung vor ..Haßaesängen", schreibt die „West
liche Post". Haß soll überhaupt nicht gepredigt werden,
am wenigsten durch die Dichtung. Fn den ersten Zei
ten des Krieges haben sich einige Dichter duz hinrei
Ben lassen, mit der wiederkehrenden Besonnenheit haben
sie aber selbst einen würdigere Ton angeschlagen und
auch die Stinunnng unter den Völkern bat sich bald
von solch. Dichtungen abgewandt. Sie sind bereits
ziemlich vergessen nnd werden auch wohl in der Lite
ratur ein verdientes Ett'ab in der Sünderecke finden,
denn dichterischen Werth haben sie sämnickich ich!.
den gebildeteren kreisen schämt man sich solcher Haß
ergüsse, als eines menschlich deutenden Volkes nnwür
dig. Das sollten auch die Dichter in den Ver. Staaten
festhalten nd sich vor derartigen Verirrungen hüten.
Der Dichter soll die Verwirklichung des Neinmensch
lichen anstreben, und mit dem NeinnienschlictM ha
doch der Haß nichts zu thun. Noch weniger aber die
Nhässigkeit. nnd bei Lickte betrachtet sind diese söge
nannten Haßgesänge wehr oder weniger gehässig, also
geistig iingesund. Sie sind nicht rein empinnden, son
dern künstlich gewacht. Deshalb sind sie vom knnsi
torischen, wie sittlichen Standpnnlte ans verwerflich.
Tas Ni,nichte. Unnatürliche solcher Dichtungen-wen
man sic überhaupt so nennen dars zeigt sich im Wort
schwulst, die sich ja überhaupt innner da einstellt, wo
die Ehrlichkeit anilwrt. Nhäisigkeil und Unehrlichfeit
geben ja gewöhnlich Hand in Hand. Gehässigkeit sucht
den tzegnee herabzusetzen und die öffentliche Meinung
gegen itm aufzuhetzen und greift iw Ntüble ihrer
Ohnmacht zur hohlen Redensart. Denn der Haß ist
geistig iisrnchtbar nnd deshalb verlogen, ganz ini Ge
gensatz znw Zorn, der mit ehrlicher Kraft den Elegne''
angreift. Der Zorn ist vornehm, der Haß gemein.
Das sollten wir bei der Ansnab,ne van Haßgesängen
ini Auge behalten. Tenn daraus loinnit es zunächst
n. wie wir salchcs ;feng ausnehinen: sein dichterischer
Werth adcr Unwerth kann ruhig ans dem Spiele lckei
be. Wenn wir so 'was srendig ansnebme nd nach
boten, so mache wir uns der ck>eic'inheit mitschnldig
und scheiden somit als anständige Menschen einfach cm?.
Außerdem widerspricht der Haß gegen ein im Kriege
uns gegenüber stehendes Volk ganz nnd gar dem N'
danken, unter de, dieses Land in den kreig eingetre
te ist. Also ist auch vom palrioliichen Standpnnlte
aus der Haßgesang verwerflich. Ein Dichter, der von
der Würde seines Tichterliernjs erfüllt ist und sein
Vaterland liebt, wird sich nie dazu versteigen: ein
Volk, das ans seine Ehre hält, wird ihn entrüstet ab
lehnen. Unter einen, Volke Haß gegen ein anderes
Volk zu erregen, ist deshalb patriotisch und über
Haupt ninviirdig. Das Volk der Ver. Staaten stein
dazu zu hoch.
Tlievdvre Rousrvrlt lridrt n rinci geführtichr
-Ohrenübel einer Entzündung, die sich in den mitt
leren N'hörgang hineingeschlagen haben soll. Freund
und Feind kan nur wünschen, das; der Er Präsident
das Leiden überstehen wird, denn Herr Noosevelt >N
einer unserer ganz Großen. Er besitzt viele hervor
ragende Eigenschaften. Sein Hauptsehlerist zu große
Finpnlsivilät.
-Heute ist der letzte Dag der Registration für die
Reichsdeutschen. Wer sich bis beute Abend 8 Uhr nicht
regislrirt hat, dem winkt das Nsapgenenlager.
„Wrnn wir nicht das drtsklc Vvlk brknmpsrn,"
sagte Vater W. Eantivelt im „Newart Monitar", „tv
belämpfen >vir geivis; seine Sprache nicht. Wir baven
seine Fehde mit den herrlichen Werken der Kritik und
beschichte, welche die deutsche Sprache umschließt. Wir
sind noch nickt dazu angeschickt, allen Möglichkeiten den
Abschied zu gehen, die deutsche Wissenschaft ns eröss
net hat. Wir sehen ei, das; wir, wenn wir das Deut
sche ans unseren Schulen treiben, logisch dazu bereit
sein müsse, die Wurzeln ans dem Boden unserer eige
nen Sprache zu reißen und die spräche Shakespeare s
und der englischen Bibel von unseren Lippen zu per
bannen. Wir müssen die ganze englische Literatur revi
diren nnd in vielen Wissenschaften einen neuen Kurs
einschlagen. Wir vermuthen auch, daß diese der deut
scheu Sprache so widersprechenden Schulen nicht länger
deutsche O'riindln'ileit nnd deutsche Ausdauer dulde
iverden. Wenn wir die Sprache des Teutschen nicht
wolle, dann gewiß nict't seine Eigenschaften, vielleicht
nicht einmal seine Tugenden. Es braucht nicht sehr
tiefe Philosophie, ns anzuspornen, das Einte auch von
unseren Feinden zu nehmen. Nur das schlechte wird
der Weise verwerfen. Es ist weder Patriotismus, noch
Einsicht darin, die deutsche Sprache ans unseren Schn
len zu treiben. Es ist mir schwankende kleinigkeits
krämerei, die. wirtliche Fragen übersehend, in Ueber
Ireihnngen sich verliert. Wenn alle Nationen, die im
Lause der Fahrlmnderte Krieg geführt haben, es sich
zur Nege! gemacht Hütten, auch immer die Sprache ihrer
Feinde auszuschließen, so würde sic die Welt schon
längst in eine Taubstummen Anstalt verwandelt bn
Tjeß- Sprache der Verminst, die inan mb
l-iid nach immer hünsiger vernimmt, wird das be
schrei der Unvernunft, das in den ersten Monaten des
.Krieges überall gebori wurde, mit der übertönen.
,l
F einer intncssnten Corrcspondrnz von Mnlinoc
in Schweden an die New B"rf „Tribüne" sagt der be
kannte Fonrnalisi Fames D'Tonnell Bennc'.l. der bi-.-
znm Eintritt der Per. Llaate in den Krieg in Berlin
blieb: „Tas Land Deutschland) riecht von beld und
Viele halten die Blockade für dcm größten Segen. Wäh
rend der ersten Tage des verflossenen Monals war der
Ansinrni ans die Berliner Sparbanken ein so großer,
daß der Vorrath ,in Dcpositcnt'ücher aufgebraucht mr
de: lli.ooo Tepsftoren mußten an einem Tage abge
fertigt werden. Fii eis Monaten des Fahre-:- ll>>7 stie
gen die Depositen von- Pä77>,000,000 aus P 8.27,0.000.-
000, was zlini großen Theil durch die Erhöhung der
Löhne verursacht worden ist, d,e jetzt viermal großer
sind, als sie in Friedenszeiten waren." Wenn -Herr
Bennclt bezüglich der Funahine der Sparbnnk Depo
siten ni 7-s4 Billionen Dollars nur nicht falsch insvr
inirt ist: denn das würde ans den Kops dee VevoUe
Nina Pl2O oder >BO Mark bedeute. Sollte ein sol
ches Spare angesichts der hohen kosten des Lebens
unterhaltes möglich sein? -Herr Bennett berichtet näm
lich auch, das; die Theater und Eonzerthallen jeden
Abend überfüllt seien.
0
Dir „Nrw Ark World" nrniit dr Nrvrgnnisntions
plan des Präsidenten eine ..enorme mid beispiellose
Eonzentriruna der Negierungsgewalt". giebt aber zu.
daß diese Macht Eoiizeiitratioii „nicht enormer nnd bet
jpielloser sei als die. welche die Kriegs Eabinets Bill
in die Hände von drei hervorragende Bürgern von
erwiescnrr Fähigkeit zu legen beabsichtigt." und erlläet
dann weiter, „wenn eine solche Eenlralisirung der Möcht
nothwendig sei. mn den Anforderungen des Krieges zu
begegnen, dann sollte diese Macht natürlich in die
Hände des vom Volke erwählten Präsidenten gelegt
werden ansiatt in dw Hände eines Kriegs Eabinets.
über dessen Entscheidungen d e Peändent nur eine
Uebersicht haben würde."
0
„Tnß Hlliid durch Hunger grtrirbcn wrrdrn wird,
sich den Mitlrlinächlc anzmchließen. wenn die Vor.
Staaten nicht dafür sorgen, das; das Land bis zm
1. April mit genügend Lebensmitteln versehe werde."
ist die Ansicht des Dr. Hendrick Willem van Loon.
Autor nd Lehrer an der Eornell Universität, der die
ser Tage mit dem Tainpicr „Neu An>erdam" von
einer Besiichsreise ach Holland zurückgekehrt ist.
Aber wo sollen die Mittelmächte die Lehenswittel Her
nehmen. mn noch sechs Millionen mehr Menschen zu
sättigen.
t >
Von Nrnrni tanchrn Grriichtr ans, dnß in Trntsch
land große Tauchboote gebaut werden, die im Stande
sein sollen, es mit Zerstörern ausznnehmen. und die
im Stillen Dzean operiren sollen!! Die beschichte
von Uebertanchhooten vom krevzertnv ist alt, schon vor
zwei Fahren wurde sie erzählt. Ein anderen amü
santes berücht ist. daß die kruppschen Werte unter
irdisch gebaut werden, mn vor den amerikanischen FUe
gern gesichert zu sein. Als ob ein solches gigantisches
Wert im Handmndrehen gethan werden tonnte.
Wrnn es wahr ist, daß dir Volshrviki-Nrgirrung allr
Botschafter der Attiirten Länder ans Petersburg ver
trieben bat. dann bedeutet das, falls die Bolsheviki
an, Nndcr bleibt, den völligen Bruch Nnßland's mit
seinen früheren Perbündeten. Nnßland kann ihnen >
militärischer Hinsicht freilich keinen -schaden zufügen,
aber ebne Nnßland ist der geplante Handelskrieg gegen
die Mittelänichte nach dem Kriege nicht so leicht aus
führbar.
—-z ~
Für drn Schiffsbau sind 2.',. Üb grschnltr Arbei
ter erforderlich, die zu erlangen der Schiftsbehörde
Sorge macht. Könnte man nicht ganz einfach un
geschulte Arbeiter schnell ausbilden? Es werden sich
nntcz,' dem Heer von ungeschickten Arbeitern jedenfalls
viele Tausende befinden, die in ein paar Monaten die
Dchiftsbau Arlwiten erlernen tonnen, wenn ihnen die
passenden Lehrmeister gegeben werden. Uiiionismuv
. sollte nicht im Wege stehen.
I " .
l Die New-Borkrr Staats-Lcbrnsiittrl-CoiN>v
! mpsieblt. das; ein Feder sich ans die Schweinezucht
! verlege. Das meint daun also für die „Flat" Be
ivobner Schweinezucht im Parlor. und das alte Lied
, kommt wieder zu Ehren, in welchem der irische Funge
von seinen Eltern singt: „Thon kept the Pig in the
parlor."
Lriline verlangt nicht weniger als 28 Billionen Nn>
bei. m die russische Regierung in diesem Fahre zu un
terlialten eine Regierung, die znm größten Theil in
-hm selbst conzentrirt ist.
Nachdem der Eisenbahnbetrieb jetzt aiät oiehr durch
I sibirische kälte gestört wird, hat er es mit Fluthen zu
j thun. Ein Uebel folgt dem andern.
Del tculich, Vorn ipoi'
Das 'Bodencredit-Svstrm der Verei
nigte Staate.
Frigc: Wie groß in d.i KN' tol
der Bundee-Landbrinken
Aiitivort: /cde Bau! 'äugt mit
P7stO.Ol!o kapital all. erdiilt aber
melir (ileld iiir Darl'eaen durch ata
inalischc Vermehrung de kapital
mid de Pertaus ihrer Baude-, siir
welche HlipotheHn alS>cherheit hin
terlegt iverden.
Frage: Wer kau .'lklieii euier
BundeL-Laiidbanf erwerben?
Antivart: Cv liegt für ,',eiciw>wge
oiseii. Die Aktien werde nir die
Dauer von !'<o Tage ',> Verkans
all-ögeboten. und wen dae- Piiblikw
sie nicht kaust, so überiuwwt die Ae
gierimg dieselben nach Al'laui die'er
lilut.
Frage: Wie sieht e-r- nt dem
Ltimirecht?
Antwort: Nur jene Aktie sind
stiwwherechtigt, die sich im Besitz der
Negierung und der aolionaleu Farm
leih Associations tzesindeii.
Frage: Werden Divideiidl-n aus die
Allien hezahlt-s
7'ltivart: Wenn die Banken einen
Praiit wachten, so w-irden iiir alle
Altien Dividenden hezahlt, ane-ge
nawinen siir jene, die 'ich iw Besitze
der Negierung tzesinden.
Frage: 'Wie isl e- zn erklären, das;
die Bank, nachdem sie ibr ursprüng
liche-:- Kapital vertzoral hat. weitere
Summen erhält, nin da Üield an die
Farmer ;n verborgen?
Antwort: Wenn eine Bank PäO,-
Olii oder mehr ans erüe Hl, pothelen
verhorgt hat, io kann iie iür nicht ive
nigrr rl-:- iliäO.OllO Band-, die durch
dirse .Hhpollietr verbürgt sind, ans-
stellen nnd so (Held borgen, um ec-
wieder an Farmer ;n verbargen. Die
i ser Prozeß wiederholt sich immer wie
der bic- die Bank ihr kapital >20,al
verhorgt hat. Wenn da kapital der
Bank ans Pl'll.llOO beichräntt wäre,
sa tönrite sie nur .l-lst.l>oo.ooo per
horgen. aber da-:- Bleietz sorgt iür eine
antoinatische Vermehrung de:- Kapi
tat- der Bank, den jede nationale
Farinleih-Associatlon iü verpflichtet.
'Aktien im Betrage von Pro;et der
'von den Mitgliedern gemachten An
leihen zu erwerben. Da nun sedc Bant
in der l.'age ist, 20nial so virl Oleld
an die Mitglieder der Asioeiatianst ;n
verborgen, so geht daran hervor, daß
jedesmal, wenn lj-1000 dem Kapital
zngeiügt werden, weitere PBHOOO
verhorgt iverden tonnen: das Ver
liältniß zwischen dem kapital lind dem
ttzeilweeniägen bleibt stets dasselbe.
So lange eine Bank in> Stande ist,
Bands, die durch erste Hnpotheken
! verbürgt sind, ;n vi'rkanien. gibt es
für das Leihvermöge einer Bank
im Dienste der Farmer keine Olren
zen.
! Frage: Wa? '.wrd ans den Land
bank Akten, die sich ini Besitz d"r Ne
giernng nd von Privatpersonen be
finden?
Antwort: Die Aktien oder Anthrile
der Negierung, und solcher, die r-
svrüngl'ch er'ianden ivnrden von Lru
s tui, ivelche kein Oleld borgten, werden
! allmählich, wie die Unterschriften der
, Farinleih-Asioeiations ivachsen. abbe
zahlt und gestrichen. Es isl dies, iw
O'-rnnde genommen, ein Banksnüem
der Farnv-r, und das besetz iil da; !
besliinnit, daß die Farmer es einmal
in ihren ausschließliche Besitz n.:d
ganz unter ihre Conrtole erlangen
werden.
Frage: können diese Bnndes-
Landhanten Depositen entglgenneh
inen nd ein allgemeines 'Bankgeschäft
Mi?
Atnivort: S' können nur Devo
! siien von Farmleih Asioeiations ent
gegennelinien. Die Association-:- kön
nen Depositen von irgend Femandem
entgegennlimcn, aber nur iür den
Ankauf von Bnndes-Farmleibc-
Bonds. Dieses muß sofort an
die Bunde-:-Landbank geschickt iver
den, nnd ach sechs Tagen Iverden für
solche Depositen Ceitiiikate ausge
stellt, die jährlich nicht mehr als I
Prozent Füisen tragen. Wenn die
Certitikate znsaminen einen 'Werth
von ts!2.->. oder eine Summe haben,
die mit 2ä dividirbar ist. erreicht ha
be. !o können sie gegen Bundes
s Farmleih-Boiids inngetanaickit iver
den. ivelche den gleichen Werth haben.
Außer diesem kann kein Bankgcschäit
gethan werden.
Frage: Was will man mit dieser
Bestimmung des ttzeietzes bezwecken?
Antwort: Man hüll die Sparsam
keit unter dem Volke fördern nnd das
Sparen erleichtern für Farmer und
deren Familien-Angehörige: ferner
will man es möglich machen, daß
Farmleih-Bonds ans Abzahlung ge
kauft werden können.
j Schumacher L-
Foremau. n,Pl°k-Lll>len
sillb, bie vstöllst. dle Sie zum An ,mb ,>k>n
lebe lallltx-11. obno bäsiNche Lime. Mil beni
- „So leillstea AnlenNeinulei Aeaulalor tilib
sie in iebe> Beziebnilll ein Convoiß
Schnmachrr Forman, Optiker.
> 3 Well Lrriuäl, Slrafte. I
Mrtall'Garagra.
i ! r.er,rr *' "
, ! W.
, x,..L-'Br"S''"st^l
tiiiii. 8i11,,,,,. Mk> pavftßg, du- ft ,-> briar
Todesfälle. !
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7. .zcinilar Lull M. Slrm, LimlU'
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"lin 7 ZcdlilNl Rcllik Wlrl, golms '--ov
Illls stosvstni 2l .Andre nll '
AM st 3edllllir Anaie L. Woilbum, A>
Marie C. König.
bst ltlstv m 7. Februar ,>>- Marie ,8 st°'
ni,i,'aeilele lstnlliii de verslorbeiiei, >'oi>
Ulm Äeril'nndle ad ?Uen>ide Mid emgeigdei,
e, 7lge,leier am Sniilsiag, ll ln lAolgea-..
in der Wob,, lbrer stochler. .erau C'colg
still, Ar. 2324, itlciNcrolown Road, b'l>vo
lien. 'Beisebuiig aal dem „Weilern.Zriedboie .
isZebB 0
Anna Kuoclse.
starb am l>. .kebraar 1018 An stnoche,
I geboreae Willi, im Aller bo 4 oabren. g>
lieble istalli o ,Zriv noche 3>e,ll>de lstid '
see Hliiilie !"ld neunslirllU '
lade, der Beerdign, welche an, --n'?"
Agchmillaa !" 2 Ui .
gut' dem -ölstigw,.
. .
Zohn Gruß.
5 slard na, 7. ?-ebr>,gr >OlB. >l, karzein
lgakleill Ttobll .
"-Beeid,am,g siudel am Monlag, !
ll eielstunr. 8 tll Aorgrii. von temer,.vob, >
lilllln Ar 71, Sild Bierlc-straslc, aii- st r
e-e-z .lest, gillde llail. >eo 0 Übr G ' ,
lal'.e lteaaiell, Hochaielle '„r. >est> 's'/
reieviilst wird. 'Bcisehattg > den, L>lo
l'stadcli'bia c!e>lg'.'U
Leichenbkstattrr.
e. .7. B. Bvollm Wolle
Daniel Eaüo,
welchenbeswtter >md Ciubalsmiiircr.
i)l<> Prnnivlvania-Avcnur.
Tllrvbon: Mt. Bern 743. (.1 >
H. Tauder Lshne.
Leicheiidcstanrr nnd
7lcc, Sllgslk .
LP. -Pboi" ABi'e I2.<i>. ist
IclkVbo Wolic 41!>7,.
Christinn Miller,
Leichendl-stni'er d kln'ilstchmirer.
Aordwes: 'st, si-lirr,e S'raste w Moulso.d-
Limollstne 81-erdig" Tn, Ö'l' ''inchl oilkil.
Lleklrilcb e,stell diele Lliiioilstlie sr .vochzeiteu
und alle Geiegeiilieilen. I.V 1
A!VN!
-!- Leichenbesrntter nd D
Cinbalsnmirrr, T
, 22l Nord BrvadiUlih.
Aohn Herwig,
3,' r 2>B, cruilll LiiNl-e. Baltlmorc. Mb
cstorigblirealn Ast 37.'. e,l mmr Abeillic,
utien zu ermi.lbe
Friedhöfe.
London Park Ccinrirri,.
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, Vermischte Anzeigen.
An die Damen.
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j Nr. 7,32, !,r.Bn,.r'r. ,
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Bekanntmachungen.
lstld .iwllchlst ,227 lochst Wllst'Slr. Alle
Alle biillor E',2l.e ,233 PnllN'co-Str. Alle
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-llr .iv'lschrst ,22 >2, >7 lestienl -. 'Alle
Ar. 7.!,. volltra Ar 22. , . !
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seile. Alle 'Ar. 7,8, Lonlratl Nr. 22.
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Alle estlialig ,23 ! .
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Alle batnstl crülnleii Perloiiest loib bcrcch
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tarier Aoliz >' i,a BaMmorer -ladtgcnchl
eulch ich'.liNlstl eivgcreichlc gelllion dagegen .
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kirchliche Anzeigen.
Dreieinigkeits-Kirche,
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I Brgilk A. >'oen. Aobi. D " eist in.,
! Waldo Aemcollier, Artlisti (8. Wellington.
801, B. Aamtli. liest C. Monier,
anest A 'lgelst'. 'Brill,am 'B Lliver,
! stcar B. 'Blocke. ereil lAcst.
W. Stelllied Clommelk
Willialll "st. o^'
-Ive, de' Bj,s,e,ln,lle erwollili bbartec- l.
1n,,., alst Prötideni: S. Stcrrrtl Me-
Nim ,-Ost
i Vrrmischtr Anzeigen.
Packard.
Departement gebrauchter Antomobile.
st—37, Bastard Tst Sir ronrlnq Bar.
>—27, Bastard rwin Str 'A>mUer.^^^
!—37, Bastard Inst Slr Bbacion.
1—27, Bastard In>l Slr lonring Sar.
3—38 Bastard Sir lonring Car.
3—3 Bastard Sir Roadster.
l>7 Balblindcr Lilnoustne < 'Baaaglere.
i!>l7 Baibllnder t Baliagicre kloverle.i.
1317 Slndebaler 7 Ballaniere lourilia Bar.
Lbige bars mgebaul and zur Adlieserung
i *"Ä'eso ein Borralb von gebrauchten Laft-
Packard Motor Car Co. Os Baltimore.
> SbnrlrS-Sir. und Mt. Robot Aloe.
> (7a28 ,
Jadrelangc (rfahruna
im Zuschneide und fertigen
Männer-Kleidern
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<i l 3 West Baltimore-Straße,
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