OCR Interpretation


Der Deutsche correspondent. (Baltimore, Md.) 1841-1918, February 17, 1918, Image 5

Image and text provided by University of Maryland, College Park, MD

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045081/1918-02-17/ed-1/seq-5/

What is OCR?


Thumbnail for 5

Baltimore Shmphonje-Orchester.
Erfolgreiches Conzert in der Lyric-
Halle. Hübsche? Programm.—
Orchester zeichnet sich vortheilhait
aus. Arthur Shattuck der So
list des Abends. Guter Besuch.
Fhrer Majestät halber hat man sie
„Fupiter" betitelt. Wie anders wür
de ei heutiger Componist eine „Fu
piter"-Lymphonie schreibe. Anders,
aber ickzl besser. Auch nicht schnel
ler, denn Mozart hat seine C-Tr-
Syiuphonie und noch zwei andere in
der kurzen Zeit von sechs Wochen
componirt. Tie C Dur Symphonie
bildete die Erössnungsnumnier des
gestrigen Conzertes unseres hiesige
Orchesters und erfuhr unter Leitung
Gustav Stubc'S eine sehr zufrieden
stellende Darlegung, die sich durch
stilvolle Schattirung auszeichnete.
Stilvoll, denn bei aller Schattirung
darf nicht gegen den Geist des Ton
werkes gesündigt werden. So war
es echt Mozart'scher Geiß, welcher ge
stern aus diesen Tönen sprach, sei cs
in der hübsch zusammenhängenden
Gliederung des ersten Themas, leS
wird infolge 'einer Ausdehnung ot
zerstückelt), sei es in der Gemüthlich
keit des Neben oder der Volksthüm
lichkeit des zweiten Themas, dem
friedvollen Gesang des Andante,
mit der so genial coiubinirtenSchluß
gruppe. oder dem reizenden Miuuett.
Tas berühmte polvphone Stimm
gewebe des Schlußsatzes wurde, wie
sich's in diesem Satze gewissermaßen
gehört, nicht allzudeutlich hervorge
hoben. sondern eher der gesummten
musikalische Struktur de-S Satzes
untergeordnet. lim mit den
Programuijägern zu sprechen, ver
mählen sich Faust und Helena in die
sein Satz. Es ist nämlich leicht, zu
viele der klassischen Fnstrumental
iverke Programme z schreiben, —
auch ebenso überflüssig. Tie „FnPi
ter" Symphonie fand eine sehr
freundliche Ausnahme bei', gestrigen
Publikum. Hie und da gab eS klei
ne Schwankungen, die jedoch nicht
störten.
Auch für die amnutliige Klarheit
der seinen, geistreichen MendelSsohn'-
schen Musik, wie sie unS aus der Ou
vertüre zum „Soniniernachtstrauin"
so schön entgegen leuchtet, hatte das
Orchester, wen nicht für jede Stelle,
so doch größtentheilS, die rechten
Töne gesunden und brachte das hoch
interessante Wert wirksam zu Gehör.
Ter Fnstrmnental - Solist des
Abends war Arthur Schattuck, ein
talentvoller ainerikanischer Pianist.
Er debutirte, gestern war sein erstes
hiesiges Auftreten, mit dem B-Moll-
Conzert von Tschaikowsky und erwies
sich mit der Ausführung dieses groß
angelegten, schwierigen Stückes als
ein begabter Klavierspieler, welcher
solide, kräftige Technik besitzt und in
den Gesangstelle mit schönem To
spielt. Seiner Auffassung, die sich zu
weilen intöressant und musikalisch ge
staltet. fehlen in Stelle die größeren
. Contouren, welche das Detail der
Satzstruktur unterordnen. Tie ge
strige Auffassung war eine sympa
thisch durchdachte und wirksame und
brachte dem jungen Künstler reichen
wohlverdienten Beifall ein. Wer
die Conzcrte unseres Orchesters regel
mäßig besucht, dein sind die guten Be
gleitimgen der Solo-Nummer je
denfalls ausgefallen. So wurde auch
die gestrige Begleitung plastisch und
musikalisch ausgeführt.
Tie Schlußnummer des- ConzerteS
bildeten zwei Stücke aus dem be
rühmtesten Ballet von Telibes, ein
Walzer und Czardas aus „Coppe
lia", leichte, graziöse und effektvolle
Musik. O. R. O.
Acht Nrbrrziehkr verschwinden.
Recht fröhlich ging's bei dem lah
resball des „Bartlett Hayward Fuse
Club" in der Hazazcr Halle her.
Bei', Nachhausegel,e fehlten dann
auch acht lleberzieher: gestern stellte
sich in der mittleren Polizeistation
aber heraus, daß anscheinend ein
lleberzieher cntirieder gestohlen oder
verwechselt worden war, denn die
Mehrzahl derjenigen Männer, welche
ihre lleberzieher vermißten, nahinen
einsach einen anderen lleberzieher
mit.
Zwri Schankwärter verlostet.
Roy Smith von Nr. 2>2, Nord
/ Freniont - Avenue, und Benjamin
Myers von Nr. 10. Nord-Fredsrick-
Straße. wurden gestern von Polizist
Graß verhaftet, da sie einem Solda
ten alkoholhaltige Getränke gegeben
haben sollen. Beide wurden Mar
schall Stockham ausgeliefert, der eine
Untersuchung anstellt.
Angeblickscr Cigarcttrndicb.
Ter l l jährige Neger George
Brown wurde gestern auf die Beschul
digung hin, in den Laden von Abra
ham Hoffman, Nr. 1220, Nord Cal
horn, Straße, eingebrochen zu sein
und daraus eine Nickel Uhr und B)
Pallete Piedmont Cigaretten gestoh
len zu haben, verhaftet und in die
nordwestliche Polizeistatipp eingelie
fert.
Mrinorinl Frier.
Veranstaltete gestern der „Winfield
Scott Schic Posten Nr. GZ" au
läßlich der Versenkung der
„Maine". Tie eindrucksvolle
Feier wurde mit einer Parade be
gonnen und fand in der Rotunde
des Rathhauscs slatt>
Nach einer imposanten Parade
durch die Stadt hielt gestern Abend
der „Winfield Scott Schlen-Posien
Nr. 07", Veteranen ausländischer
Kriege, seine jährliche Memorialseier
anläßlich der Versenkung der „Maine"
im Hasen von Havana in der Ro
tunde des Rathhailses ab, wo vor ei
lügen Fahren eine Memorialtafel an
gebracht worden war. Tie Feier war
eine sehr eindrucksvolle, da nicht nur
die Mitglieder des Postens, sondern
auch Veteranen des Bürgerkrieges,
Mitglieder der regulären Armee und
der Marine, sowie viele Eadetten von
verschiedenen Organisationen daran
i theilgenommeu hatten.
Tie Parade setzte sich gegen 8 Uhr
vor der Beethoven-Halle an der
Nord Howard Straße in Bewegung.
An der Spitze befand sich die Senio
ren Kapelle der St. Marien Fndu
slrieschule. Fm Rathhaus angekom
men. ergriff zuerst Lieut. F. H. Mit
tendorff das Wort, worauf der Ea
plan des Postens, Pastor Henry F.
Freeman, ein Gebet sprach. Tann
hielt Ouartiermeisier Henry F. Har
d eine Ansprache, ebenso Rechtsan
walt Allen B. Elcveland. Beide er
klärten in ausführlicher Weise, daß
um 0 Übr 10 Abends am IZ. Februar
1808 die „Maine" zerstört win
de, wodurch der spanisch amerikanische
Krieg entstand. „Remember the
Maine" ist heute och nicht vergeh
sen," sagte Hr. Elevelaud, „aber
„Reuiember the Tuscania" ist ganz
frisch in unserem Gehirn und macht
unser Herz pochen."
Um !< Uhr 10 nahmen da alle
Anwesende den Hut für eine Minute
ab, während die Kapelle einen
Trauermarsch spielte. Später win
den noch verschiedene andere patrioti
jche Ansprachen gehalten.
Tie Feier wurde von folgenden
Herren vorbereitet: Lieut. F. H. Mit
tendors. William Knabe. H. F. Har
d, E. Fönes. Wm. M. Miller, Mar
tiu Beere, George Worley. Thomas
F. Napsel, Henry F. Freeman und
Fos. Moore.
Nahezu durch Leuchtgas erstickt.
Worth Smith, ein 70 Fahre alter
Mann, wurde von seiner Wirthin.
Frau Aunie Heerdy, in seinem Zim
mer im Hause Nr. 21, Nord Schrö
der Straße, von Gas überwältigt, in
besinnungslosem Zustande aufgefun
den. Der Polizist Wilson ließ den
Mann nach dem „Mercy Hospital"
bringen, wo er durch den Pullniotor
wieder hergestellt wurde.
Autv-Cvllision.
Während er sein Auto au der
Eastern Avenue entlang fuhr, colli
dirte gestern Nachmittag Föhn Mc
Gram von Nr. 202. Nord-Highland-
Avenue, mit dem Lastauto des Fotzn
Simon, ju.. von Nr. IlZ2!>, Eastern-
Avcnue. Beide Männer entkamen
ohne Verletzungen, aber die beiden
Maschinen wurden erheblich beschä
digt.
Ableben.
Fn seiner Wohnung, Nr. <>22. Co
lumbia Avenue, schied gestern Abend
Herr Albert Eblaudt, Gatte der ver
storbenen Mary Ehlandt, im hohen
Alter von 78 Fahren aus dem Lebe.
Tie Beerdigung findet am Moutag
Nachmittag nach einer Trauerseier
in genannter Wohnung auf dem
„Loüdon Park-Friedhofe" statt.
Murschull Stockham erkrankt.
Bundes - Marschall William W.
Stockham liegt, an einer schweren
Erkältung leidend, in seiner Woh
ming, Nr. IZ2I, Nord Broadway,
darnieder. Man glaubt nicht, daß
seine Krankheit gefährlicher Natur
sei, ausgenommen den es treten
Complikatioiien ein.
Charter-Behörde.
F ihrer gestrigen Sitzung disku
tirte die Charter Behörde über die
eventuelle Aufnahme des Perdienst-
Snstenrs in deu neuen Charter. Es
wurde aber och nicht definitiv ent
schieden, ob eine solche Klausel auf
genommen werden wird oder nicht.
Pastor als patriotischrr Missionär.
Chicago. FllS., IZ. Febr.
Durch die Berichte über anti-ameri
kanische Gesinnungen in gewissen
Connties von FllinoiS hat sich der
Staats-Vertheidigungs Rath veran
laßt gesehen, den deutschen Pastor,G.
A. Kanzer von Pana. Ftts.. zu cn
gagiren, damit derselbe in jenen Lo
kalitäten „MissionS-Arbeit" verricki
ten kan. Er soll durch Reden in
deutscher Sprache das patriotische
Gefühl unter den angeblichen Anti-
Amerikanern wecken.
!-uÄ. A
t,, er schritt itttzril t
Bostimnrk, Md., Sonntag, dcn 17. Frbrnor 1918
Deutsches Theater besteht fort.
Ter Bestand des "Frving Place-
Tbeaters" gesichert. Seine
Saison wird im Herbst im neuen
Heim eröffnet. Tie „Christians
Producing Corporation" hat die
Mehrzahl der Schauspieler-Eon
tratte ernenert.
Aus New Zhorl wird gemeldet, daß
der Fortbestand des deutschen Thea
ters, das nahezu Ml Fahre am Fr
ving Place lind der 1.7. Straße sei
nen Lih hatte, gesichert ist, und so ist
zu erwarten, daß womöglich nächsten
Herbst die Truppe nach Baltimore
kommen wird, um Gastspiele zu ge
ben.
Ties ist die Antwort aus viele
ängstliche Fragen, die gestellt wur
den. nachdem es bekannt geworden
war, daß da:- „Frving Place Thea
ter" von einer jüdüche Gesellschaft
auf l> Fahre, beginnend mit dein
kommenden Herbüe. gepachtet wor
den ist.
Tie Leiter des denlsche Musen
tempels wußten schon wochenlang
von dem Vorhaben, das „Frving
Place Theater" zu verpachten, und
sie waren seit langer Zeit aus der
Suche nach einer neuen, passenden
Stätte, und diese haben sie inzwischen
auch gesundeil. Aus rein geschästs
politijche Gründen haben sie diese
Thatsache bislang verschwiegen. Und
aus den gleichen Gründen halten sie
augenblicklich auch och den Raine
des Theaters geheim, daS von der
nächsten Saison ab der deutsche
Kunst eine Heimstätte bieten soll.
TaS Einzige, wozu sie sich bereit
finden wollten, war die Angabe, daß
daS neue Hans weiter nach der obere
Stadt gelegeil und daß es ein moder
nes Theater ist.das dem alten „Fr
viug Place Theater" den Rang zwei
fellos streitig machen kann, soweit
Einrichtung. Größe, Ausstattung und
dergleichen in Frage kommt.
Tie Vorarbeiten sind in aller Stille
geführt worden und sind nunmehr
zum Alüchliisse gelangt, wiewohl sie
och nicht druckreif sind. Thatsache
ist jedenfalls, daß die Aenderung
dem deutschen Theater nur zum Vor
theile gedeihe wird und daß sich
nicht allein die Leitung des Theaters,
sondern lebten Endes auch daS Pu
blikum zu dem Wechsel Glück wün
schen kann.
Was die Gründe anlangt,
weswegen der Eontrakt mit der Cor
poration, die das Theater selbst be
sitzt, nicht verlängert wurde, so sind
dies zweierlei. Einmal die Erwä
gung, daß das HaS, das schon viele
Fahre steht, den modernsten Anforde
rungen nicht mehr ganz entspricht,
und auf der anderen Seite die That
fache, daß das jüdische Theater bereit
war. einen 10-jährigen Mieths-Eon
trikt abzuschließen, während die bis
herigen Leiter des „Frving Place-
Theaters" sich nur von Fahr zu Fahr
binde wollten, wohl im Bewußtsein
der Thatsache, daß über kurz oder
lang ein Tomicil-Wechsel doch rath
sam sein würde.
Es ist also lediglich eine Sache der
Pietät einzig und allein, wenn man
die Thatsache, daß das „Frving Place
Theater", das so lange die Hochburg
deuticher Kunst und des Teutsch-
Amerikanerthlinis war, als deutsches
Theater bald ein Ting der Vergan
genheit sei wird, beklagt. Hier ha
ben durch Fahrzehnte die Teutschspre
chenden des Landes, ob es min
Teutsch - Amerikaner waren oder
Teutsche, die in den Ver. Staaten zu
Gaste waren, ihren geistigen Mittel
Punkt gehabt. Hier sind die Werke
der großen deutschen Tictiter, von deu
Klassikern angefangen bis heraus zu
den jünsien unter den Dramatiker
Teutschland'S, glanzvolle Aufführn,,-
gen erlebt. Hier smd in deutscher
Sprache die Werke fast aller anders
sprachige,' Tichter zu Worte gekom
men, die durch irgendwelche Luali
täten über den Durchschnitt empor
ragten. lind von hier aus haben
viele Werke deutscher Zunge deu Weg
gesunden aui die englische Bühne.
Tas deuliche „Frving Place Thea
ter" ist auch ungezählten darstellen
den Künstlern zmi, Sprungbrett ge
worden für die englische Bühne. So
viele Feste sind hier geleiert worden
und so viele unvergeßliche Slmmen
sind hier dem Publikum bereitet wor
den, daß es verständlich ist, wen den
alten deutschen Theaterbesuchern ein
wehmüthiges Gefühl beschleichen will,
wen sie hören, daß die schönen Tage
von Aranjuez seht vorüber sind.
Allein die Versicherung, daß das,
deutsche Theater weiterbestehen wird,
daß es zum Beginne des Herbstes in
neuer und verjüngter Form erstehen
wird, wenn auch an anderer, an ge
eigneterer. an vornehmerer Stelle,
ist doch schließlich das Maßgebende.
Thatsache ist, daß die „Christians
Producing Corporation", die auch in
diesem Fahre schon die Contrakte mit
den Schauspielern abgeschlossen bat.
lind die sowohl die künstlerische Lei
tung des deutschen Theaters, als auch
dessen geschäftliche in Händen hat,
weiter besteht, daß die Contrakte zunt
großen Theil bereits erneuert worden
sind, und daß die Corporation, die
j recht eigentlich das deutsclze Theater
. bedeutet, unter Leitung ihrer bishe
rigen Führer, des Präsidenten Di
rektor Rudolf Christians und des
Schatzmeisters Tr. Mar Winter wei
terbesteht.
Driitschr Trelrutc noch Hot Springs
gebracht.
G l o u c e st e r. R. F., UZ. Febr.—
Tie 102 stündlichen Ausländer, wel
che seit dem Ausbruche des Krieges
liier in der Einwanderer-Station in
ternirt waren, sind heute von Bun
des-Marschällen nach Hot Springs.
R. C., gebracht worden. Tie Wegge
brachten umfaßten meistens Offiziere
und Mannschaften der früher inter
irteu deutschen Schisse in Balti
more, Norfolk und Philadelphia.
Sechszehn Gefangene, die als feind
liche Ausländer verhaftet wurden,
verweilen och hier.
< Unter den Weggebrachten besiu
deu sich auch die Eapiläne. Ossiziere
und Mannschasten der Tampfer
„Rhein". „Neckar" und „Bulgaria",
die in Baltimore gulbetannt waren.)
Ainerikanischer Tampscr gerammt.
Ein atlantisch e r Hase n.
I.Z. Februar. Ein amerikanischer
Tampser. der gestern hier anSlies.
kehrte hellte, mit einen, große Loch.
das er bei einer Eollision mit einem
unbekannten Tampser erhielt, hier
her zurück. Tas Loch beüiidet sich
au der Stcuerbordseite. MitschissS
über der Wasserlinie. Ter Dampfer
war auf der Fahrt ach Euba. Tie
Eollision ereignete sich in, dichten Ne
bel. Ter Tampser wurde vom Bug
des anderen getrofsen. dessen Anker
losgerissn, wurde, als sie auseinan
der ginge, und er wurde im Loch zu
rückgelassen.
Torpedoboot-Zerstörer beschädigt.
Ein atlantis ch er Hase n.
UZ. Februar, — Ei Bundes Torpe
doboot Zerstörer traf heute hier im
Schlepptau von zwei Flottenschlep
per ei. Sein Bug war beschädigt
lind man glaubt an die Möglichkeit,
daß er ut einem ebenfalls beschädig
teu Dampfer, der etwas eher am
Tage in den Hasen geschleppt wurde,
in Eollision gewesen ist.
Mehrere Personen bei Hnnsrinstnrz
grtödtet.
L ouisvill e. K., I -Z. Febr. —
Getödtet wurden heute eine Fra und
ein Kind und verlebt sieben Personen
bei dem Einsturz von zwei Mieths
Häusern an der 2. Straße, dicht am
User des Ohio. Das Haus brach un
ter schweren Winden zusammen.
Knssirer beronbk.
Clevel a n d, 0., 15. Februa.
Zwei Banditen überfielen heute
Nachmittag Leslie F. Sadler. den
Kassirer der „Cottage Molkerei",
und beraubten ihn um P 2200 in
Geld und P2BOO j Checks. Sadler
war auf dem Wege nach der Bank,
um das Geld zu hinterlegen. Die
Straßenräuber entkamen.
Zwei Mördrr grhängt.
Chicago, UZ. Februar.
Edward Wbeed .der im lebten Soni
wer bei dem lleberiall auf einen Zahl
meister zwei Männer tödtete, und
Harrn Lindruni, des an einem Poli
zisten begangenen Mordes überführt,
wurden heute Morgen an einem Gal
gen gesetzlich gehängt. Wheed las
vor seiner Hinrichtung in der Bibel
und schlug sein Frühstück aus, nach
schlaflos zugebrachter Nacht.
Lindruni schnarchte tüchtig sechs
Stunden lang und spielte mit seinen
Wächtern Karten. Er sagte, sein
letztes Frühstück müsse ein gutes sein,
und somit bestellte er sich Steak.
.Kuchen, Frucht. Bratkartoffeln und
Kaffee.
Nunrnslistc uv „Tscnnia"-Lpfrrn.
Washingt o n. UZ. Februar.
Tas Krieg-Departement empfing
heute Abend per Kabel die Namen
von 82 amerikanischen Soldaten, die,
wie inan weiß, bei der Versenkung
des Traiisportdaiupsers „Tuscania"
um's Leben kamen.
Eine „Associirle Presse"-Tepesche
von, letzte Dienstag kündigte an.
daß lik Soldaten Opfer an der
schottischen Küste beigesetzt worden
seien, und gab die Rainen von 121
ideutiiizi>-teii Todten: aber die Heu
tige Botscyast war dir erste offizielle
partielle Liste, welche das Staats De
parteuicnt erreichte.
Fii New short ließe sich in der
21. Polizeiitation an der Ost kt:.
Straße 2271 Reichsdeutsche regislri
reu. Es war die größte Zahl in ir
gcnd einer der Polizcislativnen der
Stadt New s'-ork. Tie ächstgrüßte
Registrirung mit I!>G Namen wur
den in der Bushwick-Station zu
Brooklyn verzeichnet.
Bei dem Brande des „grauen
Klosters" in Montreal kamen Z 2
Kinder um'S Leben. Ein Funken
von einer .T Strahlenmaschine soll
die Ursache des Brandes gewesen
sein. Die Maschine wurde in dem
Militär-Hospital des, Klosters be
nutzt.
Erkältungen.
Ter böse Winter bringt allerlei
Uebel in (bestall von leichten und
schwere Ertältungeu. iür deren Be
jeitigung es zm Glück eine Reibe
erprobter Hausmittel giebt. Sie mö-
gen nach so alt sein: zur rechten Zeit
richtig angewandt, versagen sie selten
! oder nie.
Bei Katarrh ii Halse trinke jeden
Morgen vor dem Aussieben nd des
Abends bei zu Bette geben ei Mas
heiße Mich mit Selters. <t Theil
Selterswasser und 2 Theile heiße
Milch.) Des Nachts umwickle deu
Hals mit einem nassen, gut ausge
rungenen Tuch, bedecke e-:- vollständig
mit einem wollene Tuch nud lasse
den Umschlag die ganze Nacht darum.
Bei Mandel Entzündungen ist recht
vieles Gurgeln mit Kamillenthee
ein sehr gutes Mittel. Am besten
warm und so ost wie möglich. Auch
langsames Trinken des Thees ist
wirksam.
Brnsttatarrh. Einfaches. billiges
Mittel gegen Brnsttatarrh ist anisir
ter Ammoniak, 20 Tropsen in einem
guten Schluck warmen Wassers, alle
2 oder!! Stunden zu neluue.
Nnsenkatarrh. Heiße Dämpfe von
Heublumen, je Abend-:- oor
gehen Stunde lang nd so beiß
wie möglich, sind säst immer mit Er
folg gekrönt. Man rechnet eine Hand
voll Heublnmen aus eirta 2 Quarts
kocaendes Wasser.
Zwiebel n gegen Schnu
psen n d Kata r r b. Es
scheint wenig bekannt m lein. daß die
gewöhnliche .Kochzwiebel sich als eines
der besten Mittel gegen den so hänsig
herrschenden Schnupfen nd Husten
bewährt hat. Tie Zwiebeln werden
geviertheilt, mit Kandiszucker ge
däuihst und von deni Safte alle zwei
Stunden ein kleiner Theelöffel voll
genommen. Tiesen eingekochten Säst
sollte man in gut verkorkten Gläsern
im Hause vorrätlüg ballen.
Gegen Heiserkeit Um
katarrhalische Heiserkeit z beseitigen,
nehme man ein bis zweistündlich
einen Theelöffel Honig ein Sollte
dieses einfache Mittel innerhalb eines
Tages keine Besserung bringen, jo
füge man dem Honig noch Eigelb
und süßes Mandelöl hinzu. Ans ei
nen Eßlöffel voll Honig rechnet man
ein Eigelb und für 2 Cents Mandel
öl.
H eise r keit ode r Huste n
reiz. Eines der besten Mittel
gegen Hustenreiz für Kinder und
Große sind nasse bezw. seuchte Hals-
Umwickelungen. Abends bei', zu
Bette geben umgelegt und Morgens
abgenommen, fleißiges Gurgel
mit lauwarmem Salzwasser.
Trockenheit de r Hal s -
o r g an e. - Leidet man durch vie
les Spreche an Trockenheit der
Halsorgane, so gieße man, nachdem
man die Zähne gebürstet, einen hal
ben Eßlöffel reinen guten Branut
wein in ein halbes Glas voll Wasser
und gurgle hiermit mehrere Minu
ten. Ties wiederhole man etwa alle
2 bis l Tage. Tiefes Mittel hat Te
uen. die nach sechs- bis siebenstündi
gem lauten Sprechen eine große Ab
spannung und Trockenheit in der
Keble spürten, ausgezeichnete Tiensie
geleistet.
Gegen Heiserkeit Hilst
warmes, leichtesLalzivasser. in reich
lichem Maße getrunken. Häufig ver
schwindet das Uebel danach schon nach
einem Tage. Bei chronischer Heiser
keit empfiehlt es sich, jeden Morgen
nüchtern ein Glas davon zu trinken.
Bereits nach kurzer Zeit wird sich der
Erfolg bemerkbar machen.
Mittel gegen den Hu
sten i i;. Man kocht eine große
Zwiebel mit einem doppelt so großen
Stück Kandiszucker unk ganz wenig
Wasser, bis es surupähnlich geworden
ist. und nimmt davon in kurzen Zwi
jchenrämnen einen Theelöffel voll.
Statt der Zwiebel ist auch der Satt
einer gelben Rübe verwendbar. Ein
bekanntes Hausmittel, besonders für
Kinder, besteht darin, daß man in ei
nein Blechlössel Svrup kocht und die
sen. nachdem er sich etwas abgekühlt
hat, trinken läßt.
Zur Herstellung dieser --harmlosen
und wirtlich wohlthuenden Mittel
sollte man immer die Unthaten im
Hause haben: bseibt man aber von
all den beiden des Winters verschont,
umso besser!
Ter drnkrndr Wurm.
Tie Entdeckung eines Professor -, der
viel freie Zeit hat.
Ter Wurm denkt.
Tas heißt: ganz gewiß weiß man
das och nicht, aber ein Professor in
Harvard, der sonst mit seiner freien
Zeit nicht? besseres anzufangen weiß,
hat diesbezügliche Forschungen ange
stellt und ist zu dem Schlüsse gekom
men, daß der Wurm denkt.
Tie Welt besteht nun schon a die
Tausende oder Millionen Fahre, ohne
daß bisher diese hochwichtige Frage
der Tenlsälugkeit der Würmer beant
wertet wurde, und sie hat sich darum
um nichts iveniger glücklich gesuhlt,
sogar die Würmer haben sich darüber
noch keine grauen Haare wachsen las
sen, wenigstens leine sichtbaren.
I Man wußte allerdings, daß ein
! Wurm sich krümmt, wenn er getreten
I wird, woraus man allerdings auch
I schließen tonnte, daß er denkt - vor
! ausgesetzt, daß er's nicht rein imtink
tiv, oder aus ererbter Gewohnheit
that. Aber dem Herrn Professor ge
nügte das och nicht, er hat versucht,
festzustellen, daß ein Wurm denkt,
und aus Grund seiner Erperüuente ist
er zu den, Schlüsse gekommen, daß
ein Wurm thatsächlich denkt. Er hat
einen Wurm zwischen zwei Erdlöcher
gelegt, wovon eines einen elektrischen
Tralit enthielt, bei dessen Berührung
der Wurm einen elektrischen Schlag
erhielt und der Wurm ging da
raushüi regelmäßig in das andere
Eoch. Ergo: Ter Wurm denkt. WaS
der Wurm sich bei diesen Erperimen
ten des Herrn Professors gedacht bat,
tonnte der gelehrte Herr nicht festste!-
len. Tckt vielleicht auch besser so, da
sich diese Wurnigedauken am Ende
gar nur mit Gedankenstrichen aus
drücken lasse.
Kaum hatte der Herr Professor
seine Entdeckung der erstaunten Mit
welt verkündet, als die „Philomathi
sche Gesellschaft" mit der Erklärung
hervortrat, daß es Barbarismus sei.
Blumen zu pflücken und Bäume zu
fällen, denn auch die Blumen und
Bäume besäßen eine Seele, auch sie
denke.
Gut, sie denken. Solange sie mir
nicht reden, wenigstens keine den
Mensche verständliche Sprache spre
chen: denn es wäre mitunter recht ja
tal. wenn die Bäume eines verschwie
genen Wäldchens oder die holden
'Blumen eines idullischen Wiesengrun
des rede tonnten ....
Tie Würmer denken, die Blumen
denken, die Bäume denken
als ob das Teilten wirklich so leicht
wäre:'!
Womit die Philomathisien bewei
se wollen, daß die Blumen denken,
ist freilich noch einigermaßen schleier
haft. Ter Tichter sagt zwar: „Tie
Blume selbst kehrt freudig sich zum
(licht" aber ist das ein Beweis
ihrer Teilt kraft? Tie Motte fliegt
auch in's Eicht, und wen sie dächte,
würde sie's gewiß nicht thun. thut's
auch meistens nur einmal.
Wie die Menschen nur auf solche
unnütze Gedanken kommen? Mag
sein, daß der Herr Professor auf jene
Stelle im „Faust" stieß, wo es heißt:
„Tein Wurme gleich ich. der den
Staub zerwühlt." und daß er daraus
feststellen wollte, ob er sich seiner
Wurmähnlichkeit uicyt schämen müsse,
falls solch' ein Wurm gedankenlos in
de Tag hineüttvühlt. Aber dem
Himmel sei Lank, der Wurm denkt,
mithin darf man ihm auch als Pro
fessor gleichen und der Ausdruck
„Bücherwurm" ist keine Beleidigung.
Ter Wurm denkt. Liese Thatsache
genügt dem Herrn Professor noch
nicht, er wird nun auch Mäuse, Meer
schweinchen nd Kaninchen auf ihre
Denkfähigkeit prüfe und im Ver
laufe seiner Untersuchungen wird er
gar bis zum Asse und Menschen
kommen. Es darf ns nicht über
raschen, wenn wir eines Tages er
wachen und in den Zeitungen in fet
ter siebenspaltiger Ueberschrist die
Mittheilung finden: „Ter Mensch
denkt Professor ?1. hat es ent
deckt." ES wär' ein Ziel auf's In
nigste zu wünschen und bei den fabel
haften Fortschritten der Menschheit
erscheint es nicht ausgeschlossen, daß
wir's erreichen. Vorerst haben wir
allerdings die Gewißheit, daß der
Wurm denkt und die unverbürgte
Behauptung, daß Blume und Bäu
me denken. Hofsen wir. lieber Leser,
hoffen wir das Befiel
Ei Kapitel ans dem Kamps um'
Dasein.
Von H einz W elte n.
Richt nur der Theologe vertündet
die Lehre vom Leben nach dem Tode:
auch der Naturforscher vertritt den
i Uusterblichkeitsgedanken. Ter Unter
schied ist nur der. daß der Naturwis
senschast nicht die unsterbliche Seele,
sondern der unsterbliche Leib das Be
weisthenia giebt: Ewig bleibt die Ma
terie, die den Leib bildet.
So sind auch Thiere und Pflanzen
Iheillm'tig eines einigen Lebens, und
das in eine frohe Botschaft für die.
welche Thiere und Pflanze lieben.
Was wird ans den Blumen, wenn sie
sterben?
! Tas Leben ün Reiche der Natur
gleicht dem Mosaikspiele des Kindes.
Aus bunten Stcinche baut sich der
Knabe einen Stern zusammen, müh
sam Stuck für Stück, bis das ganze
Bild fertig ist und der' Vorlage ähn
lich sieht. Auch die Körper der
Pflanzen und Thiere setzen sich aus
einzelnen Thcilchen zusammen. Ele
mente nennen die Menschen diese
Bausteine, mit denen die Ratur ihre
Wunderwerke aufführt.
Erst wenn die Pflanze gestorben
ist und mit den Tlücren ist es
nicht anders —. dann fallen die ein
' zelncn Bausteine wieder auseinan
der, und die Hand der Mutter Natur
j gruppiert sie z neuen Gebilden.
, Freilich geht cs nicht so schnell mit
, dem Zerfall der Körper. Die Bau
' werke der Natur sind festerer Art als
die der Menschen, die schon ein Orkan
auseinander wirft. Ein todter Pflan
zenkörper könnte jahrelang liegen,
ehe er vollständig zerfallen ist, che er
sich wieder in seine Elemente ausge
löst hat. Meist wird das überhaupt
nicht glücken. Denn die einfachsten
Verbindungen haften so fest anein
ander, daß es ganz besonderer Appa
rate und großer Anstrengungen be
darf, um sie auseinander zu bekam
men, und einige von ihnen, wie z. B.
das Wasser, das sich aus Wasserstoff
und Sanerstoss zusammensetzt, wur
den deshalb lauge Zeit selbst sür Ele
mente gehalten. Doch die Natur ist
schon zufrieden, wenn es ihr gelingt,
die komplizirten Pflanzenverbindun
gen wieder in einfache Verbindungen
zu zerlege. Doch auch das kann
lange, sehr lange dauern, und die
Natur mag nicht warte. Denn sie
benöthigt die todten Stoffe sür neue
Lebewesen. Sie braucht die Bauslei
ne, um neue Körper aus ihnen zu
bilden. Darum ruft sie die Spalt
pilze zu Hilfe, die Bakterien. Die'
müssen ihr Helsen, den todten Körper
zu zerstören. Und sie thun cs gern.
Tenn solche todte Pflanze birgt eine
Menge Nahrungsstofse für die alle
zeit hungrigen Bakterien. Und wenn
sie auch nur wenig davon verzehren
können denn sie sind ja so klein,
daß ihrer mehrere Millionen in ei
nein Wassertropsen Platz haben —, so
vermögen sie doch die Gewebe der
Pflanze, i deren kleinste Theilchcn
sie hiueindringen, zu lockern, so daß
die Lust ün Stande ist, das Zerstö
rungswerf zu vollenden und die be
reits gelockerten Verbindungen gänz
lich auseinander zu bringen.
So zerfällt der stolze Bau des
PslanzeiikörperS nach und nach i
seine einfachsten Verbindungen da.k
de Spaltpilzen: die Thiere und
Pflanzen werden von den fleißigen
Gesellen zerlegt, m die Bausteine
bereit zu halten sür das neue, wer
dende Leben. Es ist eine Riesenar
beit, welche die kleinen Pilze zu be
wältigen haben. Tenn der todten
Thiere und Pflanzen sind viele, sehr
viele, und es ist sonderbar, daß die
' Natur just ihnen, den kleinen von
alle Lebewesen, die größte Ausgabe
übertrug. Blau vergegenwärtige sich
nur die unendliche Menge von Thie
ren und Pflanzen, die ein einziger
l Tag dahinrafft. Fn einer Stunde
bringt cs der furchtbarste aller Krie
gs, der Kampf um's Dasein, auf ei
ne größere Anzahl von Todte als
alle Kriege der Menschen zusammen,
lind alle diese Leichen werden, so
weit sie nicht im Magen eines Thie
res ihr Grab finden, von Todtcn
gräbern bestattet, die so klein sind,
daß wir im Millionen von ihnen >n
der Hand halten können, ohne ihr
Gewicht ;n verspüre.
Tie kanadische Regierung hat
verkündet, daß die Verleihung des
Stimmrechts an Frauen in ihre eta
blirte Politik ausgenommen wurde.
Diese Angabe wird dahin gedeutet,
daß das Parlament, das in kurzer
Zeit in Sitzung tritt, sich mit dieser
Frage beschäftigen wird.
WissknswrrthkS für Besucher
Baltimore'!.
Sehenswerthe Punkte der Stadt und
wie dieselben zu erreichen sind.
„Truid Hill Park," 780 Acker
groß: mit der Maüison Avenue-Li
nie zu erreichen.
Monument zu Fort Babcock au
General Babcock, Capt. Föhn AdamS
Webster.
„Fort McHenrn Park." am Ost
ende der Care Str. Linie.
„Carroll Park." mit der Calum
bia-Ave. Linie zu erreichen.
„Flaggen Haus." wo das Sternen
banner gemacht wurde, an der Nord
westecke von Pratt- und Albemarle-
Straße.
„Wells und McEomaS - Monu
ment" an Gay nd Monument-
Straße.
„Confederale Monument" an
Mt. Royal Avenue, nahe Lanvalc-
Straße.
„Memorial to Patriot of tlie Re
volution"—vor der Mt. Royal-Sta
tion.
„Fünfte Regimentshalle." in wel
cher Woodrow Wilson zuinPräsident
schaftS-Candidaten nominirt wurde.
„Lee-Haus," an der Madison-Ave.,
nabe Biddle Straße.
„Cathedrale." an der Cathedral-
und Mulberrn Straße.
„Francis Scott Key Monument"
Eutaiv Place und Lanvalc-Str.
„Enoch Pratt Frcibibliothet"
lCentralstelle), an der Mulbcrry-
Straße. nahe der Eathedral Straße.
„Thomas Wilden Monument"—
am Broadway, nahe der Fayette Str.
Lerington Markt, an der Ecke von
Lerington und Eutaw Straße.
Walters Kunslgalleric. an der Ecke
von Charles- und Centre-Straße.
„Bromo Seltzer Thurm." an der
Ecke von Lombard- und Eutcuv-Str.
5

xml | txt