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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, February 23, 1918, Image 3

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altniig-?-V egwriser. '
Svniirnauf- und Untergang.
Sanneiiansgang 9 U. 17 M. ,
Sannennntergang 7> U. 5>2 M'^
Margen:-. -. l U. 7>tt M. >
Nachmittags . . -'> U- 99 N>.
Vettcranasichten.
Tzür Maryland und den Tistrikt >
Ealnmvia heute klar nnd ivärmer. :
nordwestliche Vinde.
Pulidco-Trparteincnt für Landwirth
schnst — n rra .
Normale Temperatur 99 Mrad l
Mittlere Temperatur 29 Mrad
Höchste Temperatur 29 Mrad l
Niedrigste Temperatur .... 17 Mrad :
Bericht des Baltimore Vetterbüreau:-. l
Ter <Techligkeit:-gehalt der Lust.
inar 90 Prozent in d Uvr Morgen: s
nnd 71 Prozent um d Uhr Nvend-:-. .
'eini? s
>i !!>-!- iIN !
liin- r >"- 'T!
lln> e:o>!icn>?.. .lo M'r- -.'Nun! 's j
n> Mn- r-crm 20 " ln- o
n Mir -iionn 2" 7 Mn vun-iid: 2> >
>2 Mn- MillE .21 Mir 2N>cn!>: 2S
Nus den üvrigen Bundes Vetter
Beovachtungs-Statianen wurden die
folgenden niedrigsten Temperaturen,
ene -um d Mir gesler Nvend herrsch s
ten. verichtet:
! ir-linira. N>n ... . I -nnnilrrne 7-
7-iainln. ätnr. Ti 2 st.w erlkiiis. >
Bor den Pulizririchtern.
Bl ntte r geg e n T acht e r.
Poll Nngsi und Schrecken und mit
Thränen im Nuge erschien gestern
Morgen chrau .ttatie Elart von 2U.
>t>2, Siid Paeastraße, in der wen
lichen Palizeistatian, um gegen ilire
Tachter vor dem Palizeirichter cha i
hannsen auszusagen. Ter Sohn der i
7>-rau Elarte hatte am Nvend vorher
seine Sckwester. Fra Eeeilie Lanr.
wegen törherüchen Nngrffs-t verdai
te lassen. Er sagte aus, seine
Schwester sei vctrnnten nach Hanse >
gekommen und have im Finnner der j
NUitter -einen Petroleum Ssen uni. !
geworsen, und sie habe, als er sie von s
den Flammen wegziehen wollte, eine '
Lampeuglacke nach ihm geworfen. Er
have sich mit vlutendem Handgelent
nach dem Universität: Hospital hege
vrn und unterwegs dem Polizisten!
Hovvs vom westlichen Distrikt Mn
theilung gemacht. Ter Bruder wei
gerte sich, seine Schwester gerichtlich
zu uersolgen, ersucete aver de Pali
zeirichter. seine Mutter snr die F
tunst in Schuh zu nehmen, da er
seihst in ttnrze cingezogen werden
würde. Ter Palizeirichter ertheilte!
der Frau Laura eine Rüge und ent
lies; sie.
Stahl aii g ev li ch lei '
d n n g s st ü ck e.
Unter der Nnsclnildignng, dem Än !
d: .iv Fräs; van HU: d>o9, Süd Easi
'.'li'enne. am -N Frvrnar .ttleidnngs
f.licke im Verlhe von PLI gestohlen
zu Häven, wurde gestern der ! > Favre :
alte Valter Vliiletord von Nr, 927.
Sud Earalineslraspe, in der Eanton ,
Polizeistation für ein weiteres Per
hör vom Palizeirichter Villiams i'eii
gehalten. Vhitefard ivnrde gestern
'Morgen in seiner Vahunng verliai '
tet.
V ider ieh te sich de r
P alizei.
Ter 2>! Favre alte Neger Föhn V.
Scott schlaf; sich gestern in eine Ea
M——E—
Xinclef betteln um Netcke^'B
lar SSusNnso un 6 Xinüer.
Vastori ist eia liarinloser kirsatr titr lotauavl, rrrvrio, Lroptoa
LsenttittU: neöer aoek lorpdla nixil.
Der Liniier t'aa:e. ter LlUttvr t'reaoü.
Lräxt äis l7ntsr^r!N:vna
ln Qsbl'Lueii Leit lVlek' 30
Ter 29. Schnerfall.
i-ieilerii fit! ',uui 29. Male in diesem
§ Vinter Schnee. (bedanken an
! den nabende F-rübling ver
, scheucht. Toch ausgeschobeu isl
s nicht aufgebobeu. Schiiecfall
j härte am Nachmittage ouf.
! Vetter snr deute.
! Klar und wärmer proplie;c'ibte ani
! Toiineniag der 'Vetlermauu nir den
! gestrige Tag und die Pewolnier
! Paltimorrs hallen ivieder ein Mal
i den Beweis, das; der osüzielle Laub
irasch Onkel Samo nicht unseblbar
; ii'l. Tenn es war iveder klar, nach
l war es wärmer. Ta:- einige ivas
> zutrat waren die frischen nardivesl
! lichen Vinde und auch diele drehten
; sich ipäter nach dem Nordosten in
! nnd hliesen Teujeingeu. die ini
! Schneegestöber ant die Snaße muß
! !en. in hächsi nnbarinberziger Veüe
> mn die Nase.
! Auch sansl innren die Vetter Zn
l stände durchau-:- nicht angenehm.
; Llraßenbabn Vaggons wurden
! durch das Schneegestöber ansgehal
j len. Eisenbabn-Züge lamen mit
geringen Peripälnngen an und im
! l'tanzen genoninu-n. war der Tag ein
! höchst iingeniülblicher für alle die
sich ich; in ihren vier Pfählen ant
> Hallen nnd den liehen Gott einen
! guten Mann sein lassen leimten.
.- Ter Schneetall Hegau gegen 9. >9
! Morgen-:- nnd zwar war die-:- der 29.
Schneesall seit dem 90. Oktober.
Tamal: ivar der Schneeiall leicht.
aäer seitdem lialte Pattinmre aller-
Hand Ersalirnnge init Ptiz-.ard:.
Ter vedenteiidsle Schneetall ereignete
ücb ain 27. November. al-:- lum Zoll
! Schnee fielen und im Pergleiche zu
diesem wa>' der gestrige Schnee nur
ein „Vabn". Allen Perechnnngen
- van Astronomen nnd anderen vtsiziel
len iind nnassi'äellen Laiib'röschen
! -ntalge. seil ehe der Frühling ein
tritt, naeli ein gras-, er Schneetall statt
! 'indem. Vann dieser tainiiit ivird
i wahrscheinlich vani Velteriiianii
richtig vorausgesagt inerden.
Tie stündlichen Tenipcratnren wa
re gestern >vie folgt:
1 Uhr Margen-:-. ll> Grad.
2 Mir Margen:- 18 <4rad.
2, llvr 'Morgens >7 Grad.
I Uvr Margen:- >8 Grad.
j ."> Uhr Morgens 2>> Grad.
9 Ulir Morgen:- 2l> U>>ad.
7 Uhr Margen:- >9 Grad.
8 Mir Margen:- M t'trad.
!> Ulir Margen: 19 Gead.
M Ulir Porniittags . 2! Mrad.
! l l Ulir Parinillag:-.. .2i> Mrad.
12 Ul>r Mittag:- 2l Mrad.
I Mir Nachmittag:-.. 29 Mrad.
' 2 Ulir Nacknnittags.. 29 Mrad.
9 Mir Nachmittags.. 29 (grad.
l Übr Nachmittags.. 27 Mrad,
ä Uhr Nachmittags . 28 t'trad
, l lllir i'll'ei'dc- 29 Mrad.
!. 7 Mir Almuds 2di Mrad.
t' Uhr i'lhendo 2hl Mrad.
Tür heute vraphe-.eiht der Vetter
iiiaini ivieder tlare:- Vetter und für
i Sonntag wärmere-:-. Tie Vinde
werde wahrscheinlich nordwestlich
' >ein.
i vine de-- Tamvser:- „Patamac" am
: Pier Nr. 2. am <Ts;e der 2ighl Str..
' ein nnd ividersehlc sich seiner vom
..ttapilän Archihald angeardne
Perhastnng wegen nnardentlicheii
i Petragens. Schließlich lieferte er sich
l aver darli dem Polizisten Vade an:-.
Palizeirichter Nantt im südlichen Pa
lizeigerachl üverivie:- den Neger,
" nachdem er eine Meschwarenen Pro
zes; verlang! halte, dem Pertavren
de:- Criminalgerichl:-.
'?l v in e ch seln n g. Sie „Val
. len wir vei unserer goldenen -Hochzeit
' iaieder Rehschlägel mit Preisielveeren
! gehend" Er: „Vird nicht gehen.
' .ttarlinchen - dao have wir erst vei
nnserer silvernen Hochzeit gehavt! ...
Man ms; dach den stente eine l'lv
Wechselung Hirten!"
Der Teutsche Eorrrspondcnt, Baltimore, Md, Samstag, den 29. Februar 1918
DK Wallfahrt.
Novelle von Bertha Teich.
Dort, wo die Oder ihren jugendli
chen Uebermut noch kaum zu zügeln
vermag, liegt ein großes Dorf. Din
ge, die draußen in der Welt des All
tags im tollsten Wirbel u n den Men
schen reißen, daß er sie nicht beachten
kann, werden da zu Ereignissen, die
ihre Kreise drohend oder lachend um
die Dörfer ziehen.
Da ist einem Bauern eine Kuh er
krankt; sie muß geschlachtet werden.
Und die helle Trommel des Dorfbo
ten trägt die Kunde durch den drei
stundenlangen Ort, und es treten
Leute aus den Häuschen und Gehöf
ten und besprechen die traurige Tat
sache. Dann schickt jeder Bauer und
Häusler um das Fleischquantum, zu
dessen Bezug ihn das Uebereinkommen
verpflichtet. Für die Mädchen und
Frauen eine willkommene Gelegenheit,
einander auch einmal außerhalb des
Kirchganges oder der .Musst" zu
treffen.
Eine solche Botschaft war es, wel
che die Sinke (Rosina) und die Wicke
(Ludovika) des Mütterbauern in Auf
regung versetzte. Beide wollten gehen.
Die Wicke, über die ewige Bevor
zugung der Sinke gekränkt, machte
sich brummig wieder an ihre Arbeit.
Währenddessen zog sich die Sinke
um. Sie ging, mit den Holzpantof
feln lebhaft klappernd, über den Hos
zur Pumpe, ruppelte Hände und Ge- !
sicht unter hörbarer Anstrengung ab
und schweifte den Seifenschaum mit
dem von der Metallpumve nicht ge- z
rade wohlriechenden Nutzwasser ab.
Prustend trocknete sie sich mit der
blauen Schürze. Dann ließ sie den
Schwall noch über Beine und Füße :
laufen und sprang, ohne sich abzu
trocknen, frostschauernd über den Hos
in ihre Kammer. Rasch nestelte sie
ihre glatten, blonden Haare auf und
striegelte sic mit einem engzahnigen
Kamm vor dem handtellergroßen
Spiegel, dessen welliges Glas sich in
den ulkigsten Verzerrungen erging,
glatt an den Kopf. Hierauf nestelte
sie den Zopf eng an den Hinterkops,
spuckte in die Hände und preßte die
Haare nochmals glatt. Trotzixm froh
lockte ihre Hübschheit. Ihre jungen,
strengen Züge, die gerade Nase, der
feine, herbe Mund, die kornblumen
blauen Augen, sie brauchten keinen
Rahmen. Hastig zog sie die Kattun
jacke, die darunter gebundene Schürze,
den weiten Kattunrock und den roten
Barchcntunterrock ab. Und dann kam
wieder das Anziehen mit gleichen
primitiven Gewändern, nur daß diese
rein und neuer waren. Es schickt sich
an Werktagen nicht, ein Sonntags
gcwand anzulegen. Schwarzgelb quer
gestreifte, selbstgestrickte Strümpfe
wurden angezogen und die Füße mit
großer Anstrengung in die für die
Gewohnheit des Barfußgehens doch
immer zu engen Schuhe gezwängt.
Uno nun stand das junge Ding vor
der schweren Wahl des Kopftuches.
Sie zog eine Lade der buntbemalten
Kommode auf und wählte lange in
ihrem Kopftücherrcichtum. An dem
Kopftuch erkennt man die Bauern
tochter. Sie nahm eines aus hellblau
er Seide mit gelben 81-mien gestickt.
Sorgfältig wurde cs unter dem Kinn
geknüpft. Noch ein weißes Taschentuch
mit rotgesticktem Namenzug in di?
Hand genommen, am Arm ren brei
ten Henkelkorb baumeln und die
Bauerntochter schritt aus dem Hause.
„E! Goots Nom!" - „Ei
Goots Nom!"
Befriedigt sah ihr der Vater nach.
Die Wicke hatte auch der Suite
nachgesehen. Aber ihre Gefühle waren
nicht freundlich.
„Wort ocker, ich ser'sch (sag's) no
dam Vatter. Har wird dr scho eihei;e
mit LoiSn. Jndenei (fortwährend)
ocker die Sinke, ocker die Sinke. Wos
die sich scho ctnbildt! Wie sie sich ocker
nfpärscht (auswirft)! Un dar Lois
üerf sie decher (doch) ni hcijern, dos
stolze Luder!"
So grimmig und häßlich waren die
Gedanken der Wicke. Sie war auch
ihre Schwester. Aber sie war schon
ältlich, und sie hatte einen Hintesuß.
Und außerdem knallrote Haare. Tie
nordinährischen Bauern sagen, rote
Haare sind Hexcngut. Dazu die obli
gaten Sommersprossen und eine merk
würdig gestutzte Nase wie ein
Kiicps. Und ein unfreundliches We
sen.
In der Wicke kochte und gärte es.
Sollte sie dem Vater wirklich verra
ten, daß der Lois zur Sinke fensterln
kam? Sie erwog das ernstlich. Ver
warf ven Gedanken aber wieder. Ter
Later konnte ja gegen den Lots. einen
so schönen, gesetzten Mann, der ün
Dorfe von dem in der Wett erarbei
teten Gelde die schönsten Bauplätze
ankaufte, nichts einzuwenden haben.
Und die Bauern moralisieren so:
„Dnrch'S Fenster geht's ei di- Eh. Ta
derf mr nischt dawider fern."
Sie mußte also etwas anderes aus
hecken. Ihre jahrelang aufgespeicherte
Vesbiiterung flammte ir Haß aus.
Cie mußte der stolzen Schwester einen
Denkzettel geben.
Die hübsche, blonde Sinke ging in
dessen mit den ihr eigenen wicgenoen
Schritten die Dorfstraße entlang.
H ii ni o r i st ischr s.
Aii :- der Schu l e. 'Bei der
Besprechung der „Ahiurau" in eine:
Eine Bauerntochlcr, die Winkler- ;
Anne, gesellte sic>; z ihr. Die Anne :
wollte so gern heiraten, aber der Va- -
ter gab cs nicht zu. Kein Bewerber ,
schien ihm reich genug. Ach war er
zu geizig, eine Magd aufzunehmen.
So war die Anne schon verblüht und
abgearbeitet. Die Anne sagte der
Sinke im Vertrauen, sie möchte gern >
wallfahren gehen zur heilige Jung
frau nach Friedeck. Das gefiel der
Sinke. Sie hatte auch eine schwere
Litte am Herzen. Ihren Loisl.
Jeden Samstag abends erwartete
sie ihn an ihrem Kammerfenster. Er
kam geradewegs von der Bahn, die
eine Stunde weit vom Orte vorbeilief -
in die Welt. Loisl ivar draußen
in O-strau Baupolier und hatte mit
seinem Unternehmer schon in Ruß
land und in Preußen gearbeitet. Er
wußte viel zu erzählen. Meistens
Weibergeschichten, um die Sinke zu
ärg?rn. „Ei, die Liew gehert das
Eiwern (Eifersucht) wie eis Feier das
Scbeit," pflegte er zu sagen, wenn er
sich im Gemeindcgastymise über die
Behandlung der Weiber verbreitete.
Nur ihn durfte man nicht ärgern, den
Herrn Polier Alois Peter.
Nun sollte die Sinke von dem
Loisl Abschied nehmen. Er war ein
berufen. Sie wollte gern zuerst wall
fahren gehen. Aber nicht etwa aus
Angst, dem Loisl könnte etwas ge
schehen. An den breiten, starken Loisl
traute sich keiner heran auch die
Kugeln nicht, so meinte sie. Um seine
Treue ging es ihr. Da draußen die
Weiber! Er hatte ihr so viel von den
russischen Weibern erzählt.
! „Heilige Maria, Mutter Gottes,
schitz mir ocker man Loisl vor die
Weiwer!"
§ So beschlossen die beiden Mädchen,
am Freitag früh nach Friedeck zu fah
ren. Das wollten sie bei den Vätern
für einander durchsetzen.
! Das war ein Gezwitschernd Ge
tue beim Köllnerbauern! Die Sinke
wurde besonders beguckt und be
tratscht. Das ganze Dorf wußte, daß
der Lois zu ihr fensterln ging, und
alle beneideten sie. Da ließen sie es
denn auch an spitzen Reden gar nicht
fehlen. Besonders seine Einrückung
war für sie ein unerschöpfliches Ge
fäß der Bosheit. „Dös wird owcr a
Abschiedsfansterln wern!" neckten die
einen. Sinke wurde rot und wandte
sich ab. Die Mädchen lachten, und eine s
kicherte:
„Dar wird mit die russische Wei-
wer schon dischturiere!" Da drehte !
sich die Sinke stolz zu ihr herum:
„Dofir loos ocker mir die Sorcki!
Beistände?" und sie dachie befriedigt
des Geheimnisses der Wallfahr! nach
Friedeck.
Am abend war ein großes Hin-
und Hergehen zwischen den beiden
Höfen. Und ein großes Heimlichtun. ,
Die Sinke hatte nicht nur den cige- ;
neu, sondern auch der Anne Vater :
herumgekriegt; letzteren allerdings erst ;
durch ihre Bemerkung, daß sie für j
beide zahlen werde.
Wicke war in hellster Wut. Eine !
solche Wallfahrt wollte sie schon lan- !
ge machen. Immer war sie nab- j
kömmlich gewesen. Ihr hätte man das >
nie erlaubt, was ihrer jüngeren §
Schwester im Handumdrehen gelang.
In der Herzensnot der Verbitterung '
und des Hasses lies sie noch am Abend
den weiten Weg in die Kirche, warf
sich vor dem Muttergottesbilde aus
die Knie und betete inbrünstig zur
um Rache für ihre Hintan- §
setzung. Mir von Wuttränen verdun- j
letten Augen sah sie zur Jungfrau
aui. Da war es ihr, als hätte die
Jungfrau leicht genickt. Beruhigt be
tete sie noch achtmal das Vaterunser
mit dem englischen Gruß. Dann lies
sie heim, scheu nnv heimlich aus dem
Feldwege hinter den Gehöften, dabei
die Hand mit dem Rosenkränze auf
das pochende Herz pressend. Schlug
irgendwo ein Hund an, humpelte sie
noch eiliger.
Wickes Kammer lag der Sinkes ge
genüber im Ausgeding, das seit
Großvaters Tod leer gestanden hatte.
AS Sinkes Kammer drang noch
Licht durch die Türritzen. Wicke
schlich an die Tür und guckte durchs
Schlüsselloch. Sinke kniete vor der
Marienstatue, die unter einem Glas
sturz auf der Kommode stand, und
betete. Auf ihrem reinen, scharfen
Profil und über die nackten, weiße
Schultern züngelte das Kerzenlicht.
Die Hände, deren Rot sich grell von
dem Blütenweiß ver vollen Arme ab
hob. waren flehend erhoben, lieber
das schöne Bilv glitten Wickes haß
schwere Blicke.
„Wort ockcr, ou Los! Uf dich Herl
sie ni! Ich wor ehnder bei ihr!" Mil
diesem Triumph troch sie unter das
schwellende, buntgewürfelte Ueberbett.
Vor den, Einschlafen erinnerte sie die
heilige Jungfrau noch einmal an ihr
Versprechen.
* * *
Zeitlich morgens machten sich Vie
bciven Freundinnen, die Sinke und
die Anne, auf. Das Wägelchen des
Mütterbauern trug sie im Morgen
grauen über vie Feldwege zur Bahn
station. Sie saßen ganz verkrochen in
ihre breiten braunen Wolltücher. Als
sie bei der Furl durch die Oder soll- !
len. scheute das Pferv vor der Flut.
ES hatte ini Gebirge start geregnet.
Das Wasser ging höher als sonst
Vielleicht tani Hochwasser. Sinke äng
stigte sich, ob das nicht ein Zeichen
! liöherc-n Klaiw anic.- Vieuc-r Giiniiia
sinn:: bc-i.iül't neb dar Prasi-ssor da:-
Pcrsmas; ;n er!lärm, und dc-llaiiri
wäre, daß sie umkehren sollten. Aber
nein! Der Loisl kam doch erst Sams
tag abends da war sie ja längst
zurück.
Und Sinke flehte zur heiligen
Jungfrau in Friedeck um ihres Lieb
sten Treue die Anne betete um
einen Mann, um „an gutte, an prave.
an scheene".
Die Lder stieg und stieg. Man
mußte überall Dammarbeiten machen.
Die Wicke freute sich, daß das Was
ser stieg. „Die Brick soll's ockcr fort
reiße, dost, dos Oos ni beim koon."
Nicht, daß sie ihrer Schwester ein Un
glück wünschte, aber eine kleine Schick
salsbosheit, die hätte sie gefreut.
Sinke und Anne hatten schon in
Friedeck gehört, daß die Flüsse stie
gen. Man riet ihnen, den Umweg
über die andere Strecke zu mache.
Doch Sinke bedachte, daß sie dann
anstatt Samstag nachmittags erst am
Sonntag früh heimkäme. Wenn sie
Glück hatten, dann kamen sie noch
hinüber. Sinke vertraute mit der
Sorglosigkeit schöner, fröhlicher Men
schen immer dem Glück.
Auf der Station fanden sie ihren
Wagen nicht. Auch die Post war nicht
da. Sie erfuhren, daß man nicht mehr
hinüber könne.
Die Boote konnte man nicht ab-
lassen, weil die Strömung noch zu
stark wäre. Man müßte warten, bis
sich das Wasser ein wenig verlaufen
hätte. Sinke dachte, das sei ganz fein,
da werde sie doch am Abend auf der
Station den Loisl treffen. Freilich
mußte sie ihm dann allerlei vortäu- :
scheu und so gemütlich wie in ihrer
Kammer hatte sie es da vor aller
Leute Augen nicht. Aber sie war doch
frohen Mutes, ging mit ihrer Freun
din in die Restauration und verlangte
Kaffee. Sie tat ganz ungeniert, denn
sie wußte ganz gut, vaß sic eine hüb
sche wie reiche Baucrntochter war. :
Endlich kam der Zug. Aufgeregt !
spähte die Sinke, neugierig die Anne.
Biele käme, nur der Loisl nicht. Als
die Männer die bekannten Mädchen
sahen, kamen sie sogleich auf sie zu. >
Da erfuhr die Sinke, daß der Loisl !
schon mit dem Frühzuge heimgefah- !
rcn war.
„Har is a Gescheiter! Har Hot
Rächt gehest," sagten anerkennend die
Männer. Die Sinke schluckte und
! schluckte. Anne war glückselig, weil die j
Männer mit ihr schäterlen. Sinke j
ivar verzweifelt. Nicht einmal mehr :
verabschieden konnte sie sich vom
LoiSl. Die anderen streckten sich auf
die Bänke. Sinke starrte durch die an
gelaufenen Scheiben in die dunkle
Nacht.
Loisl ging den weiten Weg vor
einem Dorfende zum anderen zu Sin-
kes Heimwesen, sprang über die Gar
tenmauer, schlich an das Ausgeding,
klopfte ans Fenster. Wie gewöhnlich
l ward ihm im Dunkel aufgeteilt. Zwei
! weiche Arme umfaßten ihn, und seine
1 Lippen versanken in heißen, Küsse
> auf einen feuchten Mund.
j „Sinterte mein, du Sackerlotter!
A su Host du jo noch ni kiffe kenne!"
Loisl war ganz heiß geworden. Was
> hatte sein Mädl heute nur? War es
; der bevorstehende Abschied, der sie so
hingebend machte?
! Der Morgen war noch ferne, da
drängte das Mädel den Loisl schon
hinaus. Loisl'S vorsichtiges Tappen
versank in die Geheimnisse ver ster
benden Nacht.
Als das Wasser nickst fallen woll
te, entschlossen sich die Leute voch,
Boote zu nehmen. Erst Sonntags
mittag kam es dazu. Und Sonntags j
mittag fuhr auf der anderen Orts- i
seit? der Loisl gegen die andere I
Strecke, um den Anschluß an den!
Krakauer Zug nicht zu versäumen. !
Sinke weinte im geheimen. Ohne
ei Wort war er gegangen! Da ta- !
men lurze Feldpostnachrichteii. Und;
sie antwortete in dem ungelenken;
Ausdrucke, unter dem sich oft ein zu!- >
kendeS Herz verbirgt.
Sinke weinte Wicke lachte. Wicke
lachte immer fröhlicher. Sie hatte jetzt
die Gewißheit, ihre Rache war gelun-
gen.
Die Wicke hatte der heiligm Jung- j
frau zwei große Kerze in die Kirche !
gebracht. Schöne Kerzen, gelb mit ro- !
te Wachsblumen.
Auch die Sinke ging oft zur Kirche.
Sie betete jetzt nicht mehr um sein'.
Treue, sondern um sei Leben. Nur
heimlommeu sollte er ihr! Jetzt wollte
sie sich nicht mehr vor ihm schämen. ,
Ihre Liebe sollte ihm ungehemmt ent- !
gegenglühen.
'Nach sechs Wochen blieben Loisl
Karlen aus. Und dann schlichen lan
ge. bange Wochen durchs Haus.
Loisl war gefallen. Jetzt wußten
sie es.
Sinke saß stumpf. Die Sehnsucht
nach ihm und seiner Liebe scheute ihr
endlich die erlösenden Tränen.
Drüben über die einsamen Oder
wiesen hinkte ein We>b. Und begrub
sich uni ihre Rache in der Oder.
Ach so! Fremder (;i>m
! Wirt): „Mau ist ja im ganzen
Torso järinlick, entrüstet, das; es ge
siern beim Oberbauern gebrann:
bat?!"
Virt: „Kein Wunder ,der Kerl
liat'S wirtlich nicht nötig!"
den ersten Vers, laut mit dem Fuße
de Rliutbuiu- da;>> slaninieud:
! „Nim. wcstiia! Vas Mus;, geselle
Tie Geschichte des Niniik?.
Fiitcrciiiuitc liisiiuisitic Tiniimlmig ciucZ
Pnriscr Fumc-liers.
Ein Pariser Jmve.icr hat in ei
nigen hundert Exemplaren die histo
rische Entwicklung des Rings darzu
tun versucht. Den Anfang ver
Sammlung bilden die etrusüschcn
Ringe, schmale Goldreifen mit gra
viern Feldern, ähnlich unseren Sie
gelringen. Dann folgen die Werke
ägyptischer Goldschmiede, gravierte
Steine oder Goldplättchen, Prieste
rinnen darstellend; die römischen
Ringe dienten meist als Siegel. Im
posant sind die altdeutschen Ringe
ans Eisen mit hasclnustgroßen, vier
eckigen, ziselierten Schilder. Die jü
dischen Berlovmigsringe mit ihren
ringsum angebrachte spitzigen hat
ten. die den Bräuten ins zarte
Fleisch schnitten, erfreuten sich trotz
dem der Beliebtheit ihrer Trägerin
nen. Durch mächtige Edelsteine im
ponieren weit später die Papstringe,
während die Renaisance eigenartige
Ringw-sen schuf, denn nur an der
inneren Seite zeigten sie die Ring
form, außen bildeten sie ein mit
Steinen besetztes Dreieck, eine Mode,
die sich übrigens schüchtern wieder
! hervorwagt.
Das 18. Jahrhundert überlieferte
- vns zierliche Exemplare mit gemal
! ten Miniaturen in Diamanträhin
chen. das 19. Jahrhundert brachte
Edelsteine in Herzforin geschliffen
mit, Ringe, auf denen bunte Edel
steine ein Sträußchen bildeten. Da
l ach lamen die MarquiSringe zu An
sehen, die sich bis ,etzt in womöglich
noch größeren, runden, spitzen oder
eckigen Exemplaren erhalten haben.
Biele moderne Ringe Üiiioen leise an
ihre Verfahren in der Renaissance
epoche a. Auch Ringe mit Geheim
fächern gibt es wieder. Der Ber
tauf voii Schmucksachen, in erster
j Linie von Ringen, wächst von Jahr
zu Jahr. Es gibt Bühnenknnstle
ttnnen und Geldprinzessinnen, die an
il-ren Händen 30 Ringe tragen. Der
Prophet sagt ahnungsvoll: Alle? ist
eitel!
Der Spnh.
Gewöhnlich spricht man vom Sper
ling schlanthin als Gattung,
sind bei ihm mindestens HauL-, Feld
! und Steiiisperling als Arten zu nn
l terscheiden. Als Dorfbewohner ist d.-r
! Spatz ein noch ziemlich sauberes Ker!-
! eben, als Großstädter dagegen ein
schmutziger Aschenpuddel, ja sogar r
Biger Schornsteinfeger, der als Sän
ger über das monotone „Schilpsctsilp"
nicht hinauskommt, also
„ganz ungenügend" verdient. So be
deutungslos wie sein Gesang ist. so
leichtfertig erfolgt sein Nestbau. Ver
fasser war Zeuge, wie ein Paar für
einen liederlich ausgeführten Nestbau
von den Spatzen der Umgebung mit
dem Tode bestraft wurde. Er stand
als freier Ungelbau aus einem alten
Fliederbannie und enthielt fünf noch
nackte Junge. Von einem Gewitter
winde wurde das Nest herabgeworfe.
wobei die Jungen herausfielen. Ans
das Angstgeschrei der Alten eilten so
gleich alle Spatzen aus der Umgebung
herbei und lamentierten wie jene ver
zweifelnd über das Unglück, wobei sie
ängstlich die am Boden umherliegen
den Spatzenkinder umlreisten und mu
sterten. Schließlich stürmte sie wie
auf .Uvmmando wütend auf das Paar
ein und töteten es unter entsetzlichem
Zetern durch Schnabelhiebe, wie eS
unter anderen Umständen auch bei den
Störchen vorkommt. Bon, Menschen
noch mehr gehaßt als der Hans- ist
: der Feldsperling, ei kleiner, schmucker
' Bursche, dessen Weibchen ihn-, in der
! Größe und Färbung des Gefieders
! täuschend ähnlich sieht, und der ein io
> großer Blumenfreund ist, daß er sei
i neu Nesteingang zuweilen mit Blüte
j schmückt.
Mittclnlirrlichc- Mrtrorvlvgie.
! In dem „Buch der Natur" von
' Uvnrad v. Mcgenberg, das in die
! Mitte des 14. Jahrhunderts cnt-
stand, finden sich einige sehr inleres
j sänke Angabe über das Wissen der
j damaligen Zeit in wctteckundlichen
! Dingen. Ueber den Regen heißt es
da: „Der regen lömpt von wäzzrigem
! dunst, den der sunnen hitz auf hat
gezogen i das mittelreich des luftcS,
? wann von der leiten die da ist, ent
sleuzt sich der dunst wieder in Wal
zer, als wir sehen an dem dunst, der
von dem wallenden Hafen get ob dem
l fener; wenn der dunst die lallen ha
! Lendecken rüert, so eiitsleuzt er sich in
! wazzers tropfen." Interessant ist
j es, daß wir auch hier schon den Hin
i weis auf das Bilden der Wassertrop
: sen aus dem Wasserdampf am Deckel
des Kochtopfes („hasenvecten") finden,
> den fast jedes Physikbuch heule noch
enthält. Ueber die Entstehung der
Wirbelwinde und Stürme sagt Kon
rad: „Geschiht cs, daz die widerwär
tigen wind begegnet ainander, als der
sudncr dem nordner, oder der ostner
> dem westner, welher denne sterker ist,
I der wirst den andern zuo der erden,
j oder in ain wazze:; ist aber das sie
j gleich starrt sink, so ringent sie mit
! ainander so fast, daz sie paid zuo
der erden vallent, und oarnt in ainer
! ,'nellen werkeln weise, und zuckent oft
! mit ainen grozen stain oder ainen
menschen und füerent daz mit nuf
in die löst".
i h:'" Tarant ivondet c'- sich ;>> den
- Tchülm'ii mit dc-n Vvrti'n: „Harrn
Tir den Pirriüsiler:"
3
Persichrrnugö-Nnzrigen.
Deuts che
Felicr-Persichrrungs-si'ksrllschnft
von Baltimore.
Nordwest-Ecke
Hvllidi:- und Baltimure-Strasse.
Germania
FriicrPcrsichcrungs-lüesell schuft
von New-Pork.
r. Äiachoo: -w
tlliuil.l g ir> oUlchavi-itihrcr.
Deutsch-Amerikanische
Frnrr-Bcrsicherilngs-Hlksrl! schuft.
Tc.U "iSiiwiniiui Tarniid'.
golm 0. ruilcr. jr., eV'UI-ci-l.
dii-ur,, Sir, -Uicc Vroot-l-nl.
R. 1. Mac,, L>-kreli>-.
c!l>j S-kl>tr, >r., HiIIU- -ckreiür.
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chcichilsis-Wcüwcucr.
Mcrcantilc Ngenci,.
R. G. xun L
National-Banken.
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liiciib -LI. Hook. Prusidrnt;
Hl-nNi O. ttisstrer. ,
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StaatS-Banken.
„Tk -.>>nicriln Lina", ,',24— c,20 LiIL-vroa
will,, -WUlinwi-l- td. L>m. Lchwur.i, Präs
dr„u a. I. EvunS. iassirer.
> „TkuUUir P-nI >uiu Puilimorr". Lnllimure- un
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ch'iiu P. Uuudcr, Picr-Prthibe: iitrurge g.
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! VarilNt vom Sparen sprechen,
! WI-IM eil- icyl so w'l d<-,wvii-li nis gl
i Pl-Ncr v, -I'ri-dUim, 2), iuc dir Prrfichr
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Trinl-Eompagnit'n,
Ban-Materialien. Thüren. Fenster,
s rahmen, Mden etc.
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Tenticlia Bücher und Zeitschriften-
Friedhöfe.

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