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Der Deutsche correspondent. (Baltimore, Md.) 1841-1918, March 13, 1918, Image 8

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8
Mitiiizipal-Nnchrickstc
Tic Budget Behörde verweigerte ge
sler das Gesuch der städtischen
Taglöhner Union für höhere Löh
ne. Hr. W. L. Lardella wur
de als Filkrir Fiigcnieur ange
stellt. rantenpflcgerinnen
erhalten Gehaltserhöhung.
Wie erwartet worden war, wnrde
gc'stern die Budget Behörde von der
städtischen Arbeiter Union ersucht, den
Lohn der städtischen Taglöhner von
22.10 ans P 3 Per Tag zn erhöhen,
was von dev Behörde glatt abgewie
ten ivurde. Tie Repräsentanten der
Union Ware deren Präsident, Tho
mas F. Hunt, vom Straßenbau De
partement, und Präsident Föhn H.
Ferguson von der Federation of La
bor, Hr. Ferguson unterbreitete den
Wunsch der Taglöhner, der jedoch zu
seiner Cnlläuschung kein Gehör fand
Hr. Fobn Hubert. Präsident der Bud
get Behörde, sagte, daß die Verwilli
gnngen sür das- Fahr 1918 gemacht
worden seien, und daß kein Departe
ments Vorsteher das Recht habe, mehr
Geld auszugeben, als ihm sür gewis
se Fweckc- bewilligt worden sei. Hr.
Hubert selbst denkt, daß die Taglöh
ncr etwas mehr bekommen sollten,
daß dies aber gegenwärtig nicht ge
than werden könne. Hunt machte
die Behörde darauf aufmerksam, daß
die Täglöhncr morgen eine Versamm
lung haben werden, in welcher Plä
ne für die Fukunft geschmiedet werden
sollen. Präsident Hubert bemerkte
dazu. daß die Taglöhner. wenn sie
mit dem städtische Lohn nicht znfrie
den seien, sich einfach eine besser zah
lende Beschäftigung suchen sollten.
Mayor Preston ahm an der S
tzung der Behörde nicht theil. Er
war gestern Morgen nach AnnapoliS
gefahren um die dortigen Entwick
lungen wegen der- Annezions Bill zn
bewachen.
Straßen Reinigungs Conunissär
LarkinS hatte der Budget Behörde ei
e Brief gesandt, in welchem er dar
legte, daß er Arbeiter sehr nöthig
gebrauche. Ter Brief wurde nicht
weiter erörtert. Er wird jedoch in
der nächsten Sitzung in Anwesenbest
von Mayor Presto erledigt werde.
Hr. Lariins hatte am Montag Abend
eine Unterredung mit Mayor Pre
ston wegen der eventuellen Anstel
lung von Negern. Sollten die Tag
löhner sinken, dann wird die Stadt
Verwaltung Neger beschäftigen und
solche vom Süden importiren. wenn
hier nicht eine genügende Fahl gefun
den werden kann. Sollte dieser Plan
sich nicht als Vortheilhaft erweisen,
dann werden Contrakte snr die Ein
jammlnng von ehrricht nnd die Rei
nigung von Straßen vergeben wer !
den.
E i n n c- u e r P o st e n.
Bei der Aufmachung des Budgets
für das Fahr l!U8 schuf die Budget
Behörde den Posten eines „Filtrii-
Fngenieurs" für das Wasser Depar
tenient. Tie Stelle ivurde nun ge
stern von Wasser Filgenieur Walter
E. Lee an Hrn. W. L. Lardella von
Nr. 1302, Ost Lafayette Avenue, ver
gelwii. Ter -Posten bezahlt PIBOO
pro Fahr. Hr. Lardella gradnirte
vor einigen Fahren von der Lcliigh
Universität.
Verschönerung der St.
P a u lstra ß e.
Hr. A. F. Shreve. Mitglied der
Firma Carrere öS Hastings von New >
Bork, tam gestern ach Baltimore.
um mit Sekretär elly von der Part ,
Behörde und Straßenbau Fngenienr
Cooksen über die St. Paulstraßen
und Mt. Veriwri-Placc-Pläncn zu!
spreche. Er konnte sich überzeuge. >
daß fast alle Häuser in der St. Paul
Slraste bereits niedergerissen worden!
sind, und er wird nun heute der Eon !
krall Behörde Spczzisilationen be ,
tresfs der Ausführung der Pläne s
vorlegen.
rank e n P fleg erin n e n er- s
halten Aufbessern g.
Auf Wunsch von Dr. F. Hall Plea j
sants, Präsident der städtischen Ar s
inen VerivaltungS - Behörde, erhöhte j
gestern die Budget Behörde die Gc- '
bälter von 21 .rankenpslegerinnen s
im Bay View-Hospital. Sechs wer '
den mm anstatt P2O pro Monat P2I
und achtzehn P 22 -anstatt PlB pro
Monat erhalten.
Darf Aut o m obil ka use n. !
Gc-simdheitS-Cominiliär Dr. Folin
D. Blake c-rinchte die Budget Beliörde
uni die Erlaubnis;, seinem Milchkur
anstatt und Farm Fnspektor ein Au
toinobil taufen zu dürfen, da dessen
Pferd so alt und schwächlich geworden
sei, daß er nicht schnell genug seine
Runden machen tonne. Tie Behörde
gewänne den Wunsch,
Garrctt ha Nrrvrnsirbrr.
Robert Garrett, von der Banksii
ma Robert Garrelt H Sons, der in
der Finanzwelt der Stadt obenan
steht, liegt in seiner Wohnung an d:r
Eharles-Str. Ave., ani Nc-rvc-niieve.
darnieder. Er erkrankte vor einigen
Tagen, doch wurde seine raukbest
erst gestern als Neruensieber diagnc
sirt. Sein Befinden ist gefährlich.
Wnnt will ziirilckkchrcii
Erklärt sich in einem Schreiben be
reit, allen Anschuldigungen gegen
ihn die Stirn zn bieten. Giebt
eine längere Geschichte seiner
Thätigkeit in Baltimore und be
hauptet. schuldig zn sein.
Benachrichtigte Evinmissär Downs
F einem Schreiben, das Samuel
Want, der Advokat und Präsident
der „Citizens State Bant", der kürz
lich verschwand, nachdem er die Bant'
in verworrenen Fuständen zurückge
lassen batte, an den Staalsbank
Eommissär F. Dukes Downs gerich
tet hat, giel't er sein Versprechen, daß
er nach Baltimore zurückkehren und
die Affären der Bant wieder in Drä
nung bringen werde, auch daß er be
reit ist, jeder Anschuldigung, die ge
gen ibn erhoben sei, die Stirne zu
bieten.
Das Schreiben laugte gestern Mor
gen hier an und tam ans Washing
ton, wo Want trank darnicderliegen
soll. Louis S. Ashmau. der Anwalt
von Want, war am Sonntag in New
Port und bat mit Want über dessen
Rückkehr nach Baltimore die nöthigen
Arrangements getroffen, außerdem
sagte Ajlunan. daß er für die Bürg
schäften in den zwei Anklagefätlen,
die gegen Want eingereicht worden
sind, sorgen werde.
Fn deut Schreiben sagt Want:
„Verschiedene Gründe haben mich be
einslußt. nach Baltimore znrüctzu
lehren, einer der wichtigsten ist die
Thatsache, daß die Personen, die sich
wie ich schon in meinen frühere
Briefen ermähnt habe, gegen mich
verschworen haben, einen erfolgrei
chen Raubzng ans die Hülfsmittel der
Bant unternommen haben und wel
che die Bank so vollständig ansplün
der wollten, mn de Anschein zn ge
be, daß die Bant unmöglich von
mir in ehrlicher Wense geführt wei
den ist. Fn dieser Verbindung bezie
he ich mich ans den Erfolg von
hier nennt er d>e Namen von zwei
Personen, die mit der Bant zn thun
hatte 83.ü(0 werth von dem Gut
haben der Bank zn erlangen. Daß
schwere Vergehen i Verbindung mit
dem Guiliaben der 'Bant verübt wur
den. wird die Untersuchung sicherlich j
an's Tageslicht bringen, und dies
Verbrecher befinden sich unzweifelhaft s
in einem engen reis. der durch die!
Fengenan:jagen nnd durch gewine!
Angaben, die in dem Falle och nicht:
erbracht wurden, noch enger znsam s
mengezogen werden kann, nnd die j
ohne Frage zeigen werden, wer der
wirtliche Schuldige isl. Fch wieder .
hole, daß meinen Transaktione in I
Verbindung mit de>' Bank lein tri s
mineller Beweggrund meinerseits z
Grunde liegt. Wenn dies bedeutet, s
daß die genannten Personen oder ir !
gend eine andere Person sich Mein- !
eid. Urkundenfälschung und andere
Vergebe haben zu schulden kommen l
lassen in ihren Bemühungen, ihr j
verbrecherisches Fiel, wie ich bereits >
verschiedene Riale hervorgehoben ba
be. zn erreichen, so isl dies eine Fol
ge. die nicht von mir berrülirt. son
dern isl nur eine Thatsache, ans wel
che ich mich beziehe.
Fn Verbindung mit meiner Rück
kehr, möchte ich Sie mit der Atmo
sphere bekannt machen, die zn der!
Drganisatjon der Bant führte, nnd
mit der Weise, in welcher hie Ge i
schästc. unter meiner Leilmig zu!
Dtande tameii. Sie mögen vielleicht !
wißen, daß dies meine erste Verbin-
düng nist dem Bantwesen ist. trotz- !
dem icb beträchtliche Vorlenntnisse im !
Finanzwesen gesammelt batte. Mei- ,
ne Handels arriere begann in Süd- l
Earel'iia in einem Geschäft, in dem §
ich als Schreiber beschmtigl war. Fm
Aller von >7 Fahre gab ich meine!
Stellung ans nnd kam nach Balti-j
more. wo ich Rechtswissenschaft stu
dirte und im Fahre 1!B gradnirte. j
Daraufhin widmete ich mich der
Schrütsiellerei und schrieb für einige
Feilschristen. hauptsächlich über
Rechtswesc.
Nach meiner Rückkehr nach Balti
more ini Fahre l!)I2 nahm ich eine!
Stelle als Lehrer in !wr östlichen liö
Here Töchterschule nnd in derßechts
schule der Universität von Man,land
au mid bald machte ich mir einen Na
men als. Advokat. Von Bedeutung
war es, daß meine Vraris sich znm
größten Theste mit Finanz Angele
genbeiten befaßte, ich wurde mit den
Handels-Problemen, des Groß und
lei Handels vertrant nnd meine
Erfahrungen in dieser Linie brachten
mir d>e Ueberzeugung, daß den klei
ne Handelsmann nicht die genügen
de Beirachtnng geschenkt wird, dein
Geschäftsmann, der nicht über die >
Vortheile des größeren Handels
maimt's verfügt, das seine gesell
nhastliche und professionelle Stellung
in dem Gemeinweieii betrifft, ver
fügt. Es ivurde mir klar, daß ein
Bedürfniß für eine finanzielle Fnsli
tution besteht, die sich niii den finan
ziellen Anären dieser lleinen Leute
beschäftigt, gerade wie es ein Mann
empfindet, wenn er Beamte für ver
antwortliche Stellungen auswählt. '
Der Dcutschk korrcspondknt, Baltimore, Md, Mittwoch, dcn 13. März 191 V
I Fn andere Worten, es war ein Fall
, von Fnjanimenarbeiten mit dem klei
neu Geschäftsmann, um sein Geschäft
zn einem größeren z gestalten. Dies
war mein Fdeal und ich wartete aus
eine Gelegenheit, dasselbe zur Wirk
lichte zn machen. Wenn das Resul
j tat siir die Bant unglücklich ausfiel,
jso sind die Maßregeln, die befolgt
l wurden, schuld daran.
I Fch erkenne cs an, daß mein Plötz
! liches Verlassen von Baltimore für
! die unglücklichen Verhältnisse vereint
wörtlich sind, die seitdem eingetreten
' sind, auch haben dadurch eine große
Anzabl von Personen ernsie Verluste
> erlitten, mit welchen ich als Bantlei
ler in Berührung stand. Da ich je
doch gewähr ivurde, daß ich bei der
Auswahl meiner Beamten nicht die
> richtige Menschen enntniß gezeigt
! habe, und da ich selbst überarbeitet
wurde, glaubte ich bis vor kurzer
Feit. daß cs das Beste sei, von neuem
anzufangen, um die Verluste wieder
gut zn machen. Diesen Entschluß
habe ich bis zu der Feit befolgt, da
sich Mitglieder meiner Familie mit
mir in Berührung setzten und mich
mit den Versuchen bekannt machten,
mich wegen schwerer Verbrechen zu
überführen und während meiner Ab
Wesenheit die Bant auszuplündern
und Anforderungen an mein Vermö
gen ; stelle.
Durch einen meiner Anverwandten
setzte ich mich i Verbindung mit
Louis S. Ashnian und durch ibn vor
suchte ich. gewisse Thatsachen vor;
bringen, welche sosort die Betrüge
rcien und die dahinterstehenden Be
weggründe enthüllen würden. Da
sch jedoch fortdauernd abwesend war,
tonnte nicht viel aus diesem Wege ge
tlian werden, und Herr Asliman be
stand daraus, sich persönlich mit mir
in Verbindung zu setzen, ">n mit mir
die ganze Ca ge zu besprechen. Cr
kam auch am Sonntag und machte
mich mit Fhrer Erklärung bekannt,
! nämlich, daß meine Anwesenheit sür
s eine rechtmäßige Cignidirnng der
s Bant unbedingt van nöthen sei. Fch
! sali diese Nothwendigkeit sofort ein
i und hebe hervor, daß ich Alles in
! meiner Macht thun werde die Vor
Inste der Leute so gut wie möglich
> gut zn machen.
Fm Schluß wiederhole ich die Cr
tlärungeii. die ich in meinen früheren
Schreiben gemacht habe, nämlich: l.
Daß in allen Transaktionen, von de
neu so viel gesprochen wurde, ich und
meine Familie die größten Verlierer
sind, und daß lei Dollar ans den
Trümmern gerettet wurde.
2. Daß ich in der Leitung der Ge
schälte den größten Fehler dadurch
begangen habe, daß ich andere Leute
mit meinen intimsten und wichtigste
Affären betraute, ja sogar denselben
die Vollmacht gab. an meiner statt
die Checks zn unterzeichnen.
3. Bin ich absolut nicht ii Stau- ,
de. über das Verschwinde;, von Bü
chern und Urkunde Anischlnß zu ge
ben. Wime über das Verschwinden
von beträchtlichen Geldsummen. Er
tlärungen. welche seil meiner Abwc
senheil verlantbar wurden, zeigen
daraus hin, wo dieselben eventuell zu
finden sind nnd wo die Verantwor
tung für ibr Verschwinden z suchen
ist."
Ber e i! Bürgs ch a i t z n st e l
l e n.
Facob.ornbtatl und Anna orn
blatt stellten gestern Nachmiltag
vier Liegenschaften als Bürgschaft
für Samuel Want, den Präsidenten
der „Citizens State Bant" von Go
vans. der seit einiger Feil aus Bai
timore verschwunden ist und in einem !
Schreiben an den Staatbanl Eon: t
mifsär Downes gesagt bat, daß er
von New-Porl aus nach Baltimore!
zurück!euren wird. Die Bürgichaflen
ivurde in dem einen Falle aus
Pläoo und in deut anderen Falle
ans Päoo festgesetzt. Die für die
Bürgschasten gestellten Liegenschas
ten befinden sich Nr. Al und GW.
George Straße, sowie Nr. 223 und
213, Nord Scliroeder Straße.
olilciilniiidler freue sich.
Wie verlautet, hat Heizmaterial
Aüniinistralor Dr. Garfield sich be >
reit erklärt, de Ansuchen der oh s
lenhändler nachzugeben, daß sie ih s
reu Profit von l.ä Cents per Tonne,
olilen erhalten und sich nicht ans die :
jenigen verlassen brauchen, welche die i
Bergwerke betreiben. Ein Lieensi
rungs Svstem wird eingeführt wer
den, durch welches die Administration
genaue Eontrole iilwr die ohlen ,
Händler haben wird.
Acrztc-Bchördc versammelt sich
besuche nin Wiederc-nvügung ge
wissc-r Entsckieldnngen werden deute
neu der Aerzte Rathgehnngs Behor
de für niedrere Conntic-S in Snö Mn
nstand in idreni letale. Nr. 00(> 2>.
Charles Straße anfgenoninien wer
den. Die Be borde besledt ans wedr
nie- cinc-ln Dntz.-nd Aerzte. vp denen
ein jeder ein Spezialist in seinem Fa
che ist. Die werde Ansgebobcne
nochmals inspizrren. die aus Physi
scheu (e,ru„den Einwand gegen idre
Aushebung erhöhen.
Vor dc Schnmtcil der Fustiz
Die erste Anklage gegen Hülfsattnar
Howard T. O'Neill ivurde ge
stern Morgen überraschender
Weise van dem Staats Anwall
zurückgezogen. Handschriften
Sachverständige in dem Schloß
Preßler Prozeß als Fengen.
Einen unerwarteten Ansang nahm
gestern Morgen der zweite Tag des
Prozesses gegen Howard D. O'Neill,
de früheren ersten Hülfs Aktuar des
> reisgerichts Nr. 2. Für Neber
raschung der vielen Personen, welche
den Saal des Criminal Gerichts, Ab
theilung 2, füllten, stellte Hülfs-
Staatsaiiwalt Roland R. Marchant
den Antrag, daß die Anklage zurück
gezogen werde, da der Staat nicht im
Stande sei, die Unterschlagung von
P 111.2-0 zn prüfen, weil die zur
Ueberführung nöthigen Bant-Depo
irnngszettel nicht erlangt werden
könnten. Der Vertheidiger des An
geklagten, Rechtsanwalt Albert S. F.
Owens, protestirte dagegen und ver
langte, daß den Geschworene Gele
genheit gegeben werden sollte, ein
Verdikt von „Nicht schuldig" abzuge
ben. Richter Dobler hielt das aber
nicht für zweckmäßig, da O'Neill un
ter sechs anderen Anklagen derselben
Natur steht. Cr soll, wie der Staats-
Auditeur berichtet hatte, in den letz
ten Fahren PI >."> unterschlagen
haben.
Der Staatsanwalt nnd Herr
OweuS waren damit einverstanden,
daß die Geschworenen beibehalten
werde, und der Prozeß ivurde dann
unter einer der anderen Anklagen
fortgesetzt. Die zweite Anklage lau
tet, daß O'Neill am 18. Febrnar
ll'lö P 8 l.öO unterschlagen hat. Der
Angeklagte plaidirte wieder, wie am
ersten Tage, nicht schuldig. Er soll
die P81.7>1) in Form eines Checks er
halten haben. Dieser Betrag wurde
als Gerichtskoslen für die Verthei
lung des Nachlasses von F. Ä.
Trimble durch die Testamentsvvll
strecket- Roh H. Schneider und Chas.
G. Trimble dem Altuar des reis-
Gerichts, Föhn Pleasants, zugesandt.
Der Angeklagte soll diesen Cbeck kas
sirt und den Betrag in seine eigene
Tasche gesteckt haben.
Tie Herren Schneider nnd Trimble
wurden auf den Feiigensland gerufen
und sie idcntifizirten denselben. Ver
theidiger Owczys beantragte, daß der
Cliecl nicht als Beweismaterial zuge
lassen werde, Richter Tobler wies
aber die.sen Antrag ab. Herr Fobn
Pleasants, Aktuar des reisgerichts.
betrat dann den Feiigensland. Er
sagtc-, daß O'Neill die aste geführt
habe, und daß er auch das Recht ge
habt habe. Checks zu indossiren. Der
Attnar gab dann auch eine eingehen
de Crtlärnng, in welcher Weise die
Arbeiten in seinem Bureau erledigt
werde.
Hülfs Staats Auditeur George H..
Dawson bezeugte, daß er. als er im!
Herbst lstl mit der Prüsting
Bücher des reisgerichts begann, von j
O'Neill erfuhr, daß dir Bücher von
llilli. i:l l nd l! 12 vernichtet wm.-
den und daß ihm O'Neill die Bücher s
von 1!>l:>, Istl l nnd lülä vorgelegt
habe.
Am Nachmittag brachte der Staats
anwalt mehrere andere Checks znm
Vorschein, welche nicht deponirt, so
gern kassir! worden waren, Bankbe
ninle wurden als Frugen aufgerufen.
Staat.anmalt Marchant batte die Te
vonirnng:- zettet sür jeden Check, jiir
diesenige aber, die nicht dem Conto!
des Gerichtsattuars gutgeschrieben,
sondern diretl kasfirt worden waren,
konnten natürlich keine solche Fettel
gefunden werden. Wer das Geld er
hielt, tonnten die Bankbeamten nickst
sagen, ihre Angabe wurden von dem
Staatsanwalt nur dazu benutzt, um
den Geschworenen zu zeigen, wie die
angeblichen Unterschlagungen iai
pulirt wurden. Die Checks, welche,
wie die Banlbeamten sagten, in Paar
ausbezabl! worden waren, wurden
als -Beweismaterial zugelassen, trotz
dem Vertheidiger Owens dagegen
protestirte.
Um 3 Udr wurde die Verde,ndlung
abgebrochen, mn heute Morgen fort
gesetzt zn werden.
Der Schl a ß Pr e ß ler Pr o
Pcominente Finanzlenle und -Ban
kiers und eiii Handschriften Sachver
siändiger von New Port waren ge
stern im Common Pleas Gericht aiis
dem Fengenstand, um zu beweisen,
das; ein Wechsel im Betrage von
PAOUi mit der Unterschrift des reichen
.leider Fabrikanten Micdael Schloß,
gefälscht worden war. Der staust
taiiips Ariangeiir „Bennv" Preßte
sagt, das; er den Wechsel von Schloß
erdieli. mn einen Prozeß wegen an
gedlickier Ciitfreindmig der Funci
oiiiiz der Frau Preßler zu idrem
Gallen niederzuschlagen. Fn der ge
sirigen Perdandlnng ivurde nur die
odenerwädnte Fciige vernommen.
D-e Bantiers und Finanzlente sag
ten. daß sie die Unterschrift auf dem
We.dsel nicht als die des stadritanlen
Selbstmord d Mvrdycrfnck,
Frau Maria Sladkp wird durch
Leuchtgas vergiftet in ihrer Woh
nung in Highlandtonm aufgefun
den. Fhr Mann erst nach ein
slündigor Arbeit vom gleichen
Schicksal gerettet, Andere Fra
soll die Schntd tragen.
Gestern am zeitigen Morgen wur
den Frau Maria Sladky und ihr
(batte. Rudolph Sladkp. von Gas
überwältigt in stirer Wohnung Nr.
212. Süd ,">. Straße, Higlilandtow,
aufgefunden. Die Frau war todt
und der Mann besinnungslos. Ans
dvm iichentiich lag ein in böhmisch
geschriebener Brief. Frau Sladth lag
in der üchr auf einem Sopha. ibr
Mann in der Neoenslnbe ant dem
Boden. Fob Dölimtc, ein 17 Fahre
alter Angestellter in Sladkn's Ma
'cl'inenwerkstatt. kam um 7 Uhr zur
Arbeit und land den Platz verschlos
sen. Fn der Annahme, daß nici-t alle-S
in Ordnung seß wandte er sich an
Thomas MrAl-ec in einer nahegele
genen Waschanstalt. Fnsammen er
brachen sie die Thüre zur Werstatl.
Die Noppingcr und Mebring von
der Polizei in Canton riesen, nach
dem sie telephonisch verständigt wor
den waren, Dr. C. M. Athen berbz.
Der Arzt bemertte sofort, daß Frau
Sladkp todt war. Ter Mann wurde
mit Hülse eine? Wiederbelebung:
Apparats nach einer Stunde wieder
zum Bewußt sein gebracht. Coroner
F. G. France ivurde benachrichtigt.
Die Note wurde später entziffern
Sie war an den (batten gerichtet und
lautete: „Wenn Du erwachen wirst,
werde ich todt sein. Die Frau in
Canton ist die Ursache. Maria."
bezeichnen können, trotzdem dieselbe
eine große Aelmlichteit mit Schlosses
Unterschrift habe. Albert Osborne.
der Handschriften Sachverständige
von Nerv Port, eine im ganzen Lan
de angesehene Person ans diesem Ge
biete. erklärte Richter (borter und den
Geschworenen in ausführlicher Weise
die Unterschrift ans dein Wechsel.
Seiner Ueberzeugung nach hat
Schloß de in Frage kommenden
-Wechsel nicht unterschrieben. Dcr
Prozeß wurde heule fortgesetzt.
W erde n Past o r i > Han s e
verne h m e n.
Die Großgeschworenen von Balti
more County, die zur Feit die angeb
lich unmoralischen Fusiände in High
landtown und Canton iintersuchen,
bat ein Comite mit dem Auftrage er
nannt. sich nach der Wohnung des
Pastors Dr. F. Wynne Fönes von
der Abbott Memorial.irche. High
land Avenue und -Bankstraße, zu be
geben und von ihm Aussagen über
diese angeblichen Fuslände entgegen
zn nehmen. Pastor Fönes war vor
die Geschworenen geladen worden,
doch erkrankte er und muß sich noch
immer, angeblich an Bronchitis lei
dend. i seinem Pfarrhause aufhal
ten.
„S tiefelsch ä f t l e r" ver
d o n n e r t.
Um der Gewohnheit des Verlaufes
geistiger Getränke an Soldaten ein
Ende zu bereiten, diltirte gestern
Richter Rose im Bundes Distrikts Ge
richte verschiedenen „Stiefeljchaft"
Verläufern ziemlich schwere Strafen
zn. Edwin P. Waljh und Robert
Wenns. Neger, wurden ans je sechs
Monate in's Gefängniß gesandt.
George C. Reed, ein Barbier von Nr.
liou, Ost Fayetteslraße, erhielt drei
Monate und vier andere wurden mit
folgenden Geldstrafe belegt: Eosen
Wilson, Neger, !f!27,; Wilson Walker,
ij>l,'>: Edward Pauljon, Pl>>, und Fof.
B. Adams, !jm. Alle Schuldigbefun
denen hielten, wie aus de Aussagen
hervorging. Soldaten ans der Straße
an und fragte sie, ob sie durstig
seien. Erfolgte eine bejahende Ant
wort, so holten sie den Soldaten für
(R-ld Whiskey. Fm Falle des Reed
ergab es sich, daß dieser bei jedem
Rcisiren oder Haarschneiden einen
Schnapps lieferte nnd in einem Falle
einem Soldaten eine Handtasche ver
lauste, die Schnapps enthielt.
O ris i Aiillagez u st a n d.
Die Bundes Großgeschworenen setz
ten gestern den Edward Otis, der vor
einigen Tage in Ermangelung von
PS">,(> Bürgschaft festgehalten Mul
de, in Anklagczujtand. Fn der An
llage wird er beschuldigt, sich an de
Fnstrumenten aui einem Bundes
Transportscknffe vergriffen zu habe.
Sein Prozeß soll beute Morgen vor
Richter Rose beginne.
Soldat in's Gefängniß
gesandt.
Harry Stinger, ein Soldat der
INI. Depot Brigade in Camp Meade,
ivurde gestern aus dem Armeedieiiste
gestoßen und auf >3 Monate nach
dem BimdeSgefängniß gesandt, weil
er Waaren stallt, die sich auf dem
Wege nach dem Feldlager befanden.
Abonurutcn, dir drn „Trutfchrn
Corrcspvudenten" nicht pünktlich oder
unregelmäßig erhalten, sind gebeten,
der Liner davon per Telephon oder
schriftlich Mittheilung zn mache.
Trri Fnhrc drs ricges.
Rev. insolving ertlärt, der Welt
krieg werde noch diese volle
Tpaime Feit wälnen.—War vier
Monate an der Front— Behanp
let, er habe in dieser Feit keine
betrunkenen aweritanischen Sol
daten gesehen.
Daß Amerika mindestens vier Mil
lionen Soldaten nach Europa senden
müsse nnd daß der rieg dort noch
drei Fahre währen werde, ist die An
sicht des Pastors W. L. insolving,
der sich auf Besuch bei seinem Bruder
Rev. Dr. Arthur B. .insolving, Ret
tor der bisch, prot. Dld St. Paul'-:-
irche. aufhält, nachdem er vier Mo
nate an der Front zugebracht hatte.
..Der .rieg in Europa wird min
destens noch drei Fahre währen nach
Ansicht der Führer in Frankreich und
England." sagte er. Außerdem wei
den wir I.OOO.GX) Soldaten inFrank
reich brauchen um de rieg z been
den. Deutschland wird die Weizen
erndte der Ukraine erlangen. Fch
hoffe, daß cs nicht auch den Weizen
zn Vladivostock erhält. Es ist mög
lich. daß Fapan der Besitzergreifung
von den vielen Lebensmitteln dort
vorbeugen kann. Präsident Wilson
liat Reck, wenn er zu Rußland hält,
aber Fapan würde auch Recht haben,
wenn es die Ver. Staaten ignorirte."
Meine Ansicht über Frankreich ist
die, daß es. selbst wenn es sich ver
blutete, seine Seele unberührt behal
ten wird. Der Geist Franlreich's
kann nie erlöschen." Bezüglich der
amerikanischen Soldaten in Frant
reich sagte er: „Die amerikanische
Armee bat nur drei Mann ans tau
send. d'e von gefährlichen rankt,ei
ten heimgesucht wurden. Nach vier
monatlicher Anwesenheit in Frank
reich und nachdem ich lmnderttanse
de unserer Soldaten gesehen habe,
kann ich eonslatiren. daß ich nie einen
amerikanischen Soldaten i Frank
reich betrunken sali. Die Angaben,
daß unsere Soldaten betrunken seien,
sind die wilden Hirngespinste einer
unverantwortlichen Periölichkc>!t.
Manche unserer Soldaten trinken die
leichteren Weine, aber ich glaube
Pershing und W'tson mache keinen
Frrthum wenn sie zwischen leichten
Weinen und Bieren und starten Ge
tränken eine Linie ziehen."
Mitglied alter historischer Familie
todt.
Ein Mitglied der alten historischen
Familie der Gordons, aus Marplaud
nnd Virginia, ivurde gestern in der
Person der Frau Agnes Arnüstead
(ordnn, Gattin des Herrn Aleran
der Gordon, aus dem Leben abberu
fen. Fra Gordon's Tod erlöste sie
von langem Leide. Die Verstorbene
war die Tochter des verschiedenen
Chrislopher Hughes Armistead von
Baltimore, der zu der älteste Fami
lien Virginiens einer gehörte. Fhr
Großvater, Oberst George Armistead
vertheidigte Fort McHenr während
einer Beschießung durch die britische
Flotte, bei einem Angriff auf Balti
more im Fahre 1811; er war von
deutscher Herkunft. Außer ihrem
(batten hinterläßt Frau Gordon eine
Tock'ter. Frl. Margaret Mri> (bor
don. eine Sohn, Alerander Gor
Von, jr., nd einen Enkclsoh.
Folgt seiner Frau im Tode
Seiner am 21. Februar in den Tod
gegangenen Frau folgte gestern Föhn
Deisler, eiii "2 Fahre alter Mann in
seiner Wobmmg, Nr. 130 Nord Eba
pel Str. Ob Deisler eines natürli
chen Todes starb, wird Coroner Fus
ion vom nordöstlichen Dislrilt unter
suchen. Dreister war .ebner in einer
Speisewirtbschait in der unteren
Stadt. Nach Aussagen von Frau
ate .asper, einer Cousine des Tod
ten, tränt Deisler seit dem Tode sei
ner Frau schwer und hatte er verschie
dene Male gedroht, sicb das Leben zu
nehmen. Der Polizeiwagen brachte
den Mann nach dem Föhns Hoptin -
Hospital, wo festgestellt wurde, das;
er todt war. Mehrere Nachbarn be
banptete, sie hätten Hülferuie. aus
Teisler's F,immer kommend, gehört.
'Beschimpfte sein Adovtivlmid
So ivütdend war Stephen Frede
rick, von Nr. 120! Plinn Allen, ein
nakurnlifirlcr Oesterreicher, darüber,
daß er von der Aushebung-:- Behörde
für militärtanglich befunden wurde,
daß er sich mit Flüchen auf die Ar
mee, die Flotte, das Marine Corps,
auf die Vereinigten Staaten, den Prä
sidenten. den rieg. seine Gattin, sei
ne Nachbarn, sein Haus und alles
andere, was ihm gerade in den Sinn
tam, Luft machte. Seine Fra hielt
seine Schimpfereien eine Feit lang
aus, als es idr jedoch zu bunt wurde,
ließ sie ihren Gatten verduften. Vor
Richter Ranft erklärte sie, daß ihr
Gatte beißn Erwähnen der Vereinig
ten Staaten und der Armee verichie
deutlich ln'sckinipfende Ausdrücke ge
braucht habe. Cr wurde zur Fühlung
von P 51.43 bestraft, die er in Cr
inaiigelung des nöthigen leingelds
dinier schwedischen Gardinen absitzen
muß.
Mutz Böckcrci schlirsicn
A. Bernstein, an der Nord Cntaiv-
Straße, übertrat Lebensmittel
Gesetz. Muß seinen Platz 2l
Stunden lang schließen.—enim
Compagnie verspricht im Verkau
fe von Fucker vorsichtiger zn sein.
Andere Fälle erledigt.
Daß die Lebensmittel Adminislra
tion für Baltimore in Fnknnft ener
gisch gegen Diejenigen vorgehen,
wird, welche sich der Uebertretnng
der Regeln bezüglich des Vertanfe,-
von Nahrungsmitteln schuldig ma
chen, bewies das- gestrige Vorgehen
der Behörde. Sie ordnete an, daß
A. Bernstein, Nr. 2ll>, Nord Entaw
Straße, seine Bäckerei ans 21 Stnn
den schließen und ii Schaufenster ein
Plakat anbringen müsse, welche den
Grund für die Schließung angäbt.
Fwei andere Fälle kamen zur Ver
handlung. Einer derselben war eine
Beschwerde gegen die E. D. ennn
Co. wegen der Art nd Weise in wel
cher dieselbe Fucker verkaufte. Falob
Goldberg, der in Nr. I I I. Aisgnith
Straße, einen Laden betreibt, trat
als Feuge gegen die Compagnie auf.
Dieser behauptete, daß die Compag
nie ihm seit mehreren Fahren große
Dnantitäten Fucker verkaufte, etwa
Ü2OO Pfund jährlich, .ürzlich habe
sie sich geweigert, ihm irgend welchen
Fucker zu verkaufen. Hülfs Admini
skrator Maltbie erkläte. die Conipag
nie habe im Februar ein lieberein
kommen mit der Administration ge
macht, habe dasselbe aber nicht be
folgt.
(tzeorge Helmer, der als Vertreter
der Compagnie zugegen war. erklärte
sich bereit nur I7V- Prozent ihres
Vorrat!--:- im .leinen zn vertaiiseii
nnd den Rest Cngros. Auch erklärte
sich die Compagnie bereit. Goldberg
in Fntnnft Flicker zu verkaufen. Fm
Falle des Bäckers wurde die Be
schwcrüc von einem der Lebensmittel
Fnfpettoren erdobcn, der solid, daß
Bernstein am 0. März 7>o Laib Brod
herstellte, ohne die Substitut Cerca
licn zu benutzen. Bernstein gestand
dirs ein nnd gab auch zn. daß er ge
ivußt dabe, daß eine Regel bezüglich
der Verbacken-:- anderer Cerealien be
stehe.
Der dritte Fall war derjenige des
F. A. Smith von St. Dennis. Md.,
der
hab
zso
Si
und
Adininistration mißverstanden batte.
Linitb kam mit einer Warnung da
von.
Sic wvlltc nicht.
Cm Versuch des Capr. TbomaS
Mnrraii, äl) Fahre alt und Wiltwer.
voll Nr. !>22 Nord Stricker Straße,
in den Chehafen einzulaufen, erlitt
gestern Schiffbruch, als die von ihm
genannte Fuküiiftige im Bureau des
Clerks des Common Pleas Gerichtes
erschien und eine von dem Capitän
erlangte Heirathslicenz wieder zurück
gab mit der einzigen Beinertnng:
„Na, so was!" Fhr Name war ans
der Licenz als Annie F. Burns, 38
Fahre alt und Wittwe, genannt. Wa
rnm der Seemann die Lieenz erlang
te, ob nach der Crlangmig vielleich
ein Streit zwischen beiden ausbrach,
oder welchetippe sich dem Eheschiste
in den Weg stellte, wollte leine der
beiden Parteien erzählen.
Frauen sollen helfen.
Ter Staat sieht sich einem Mangel
an Farinarbeitern gegenüber, der die
Höhe von 0000 Man beträgt. Um
diesem Mangel an Arbeitskräften ab
zuhelfen, hat das Staats Arbeit-:-
Bureau beschlossen. Männer und
Frauen anzuwerben. Ter Mangel
muß bis zum Sommer behoben sein,
wenn die Farmen bearbeitet werden
sollen, um eine Ernte zn machen, die
ein so großes Bedürfnis; ist. Das
Hauptziel ist. Männer nnd Frauen zu
veranlassen, ihre Ferien mit Arbeit
aui den Farmen auszunützen und da
mit den! doppelten Fweckc zu dienen,
die Gesundheit zu fördern, und ihren
Theil dazu bcizntrageii, den rieg
für die Menschlichkeit, für Demokra
tie und Gerechtigkeit den schwachen
Völkern gegenüber zu gewinnen.
Indesleiche gefunden
Mit eingedrückter rechter Schädel
seile, in ein Stück Fcng eingewickelt,
scind gestern der Polizist Porter von
der Polizei in Clinton. ein kleines
ind ini Straßongraben der nach
Sparrows Point fiidrenden Straße.
Dasind >var anscheinend schon einen
Tag todt nnd lag in einem yaben Fuß
tiefen Wasser. Coroner France vom
12. Distrikt, untersucht den Fall.
„Metzger Gesang-Verein,"
„Mctzgcr-Pcrcin Nr. 1,"
Grosser Maskenball,
Mittivoch, drn 13. März.
Barrh's Halle.
(März 0.10.12.131
tinNlich'
,', ,,! litttiriicm^t

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