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Der Deutsche correspondent. [volume] (Baltimore, Md.) 1841-1918, April 09, 1918, Image 3

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Arbeitrr-Irayci.
Tie Bcsll>iisiiag inisliiudnchcr Rtlin
lcr ii. Tn'lt'chlinid.
Man wird gern zugeben, schreibt
die „Bossische Zeitung", daß cs nicht
besondere Eile hat, vie Frage der
ausländischen Arbeiter in Dcnstch
tand zu lösen. Gleichwohl gebührt
ihr jedoch auch jetzt eine gewisse Auf
merksamkeit und insbesondere ist cs
nützlich, einige Gesichtspunkte, die bei
dcr späteren Lösung beachtet werden
sollten, schon heute klarzustellen. Ties
scheint auch von der Fachpresse der
Arbeiter und Unt-rnehiner empfun
den zu werden, die sich schon seit
Monaten mit diesem Thema beschäf
tigt.
Es ist noch nicht sehr lange her,
daß Deutschland größere Masten
ausländischer Arbeiter heranzog. Bor
dcr Reichsgründung bestand eine
merkbare Einwanderung fremder Ar
beitskräfte nicht. Es wandten da
mals im Gegenteil Jahr sür Jahr
große Scharen von Teutschen ihrer
Heimat den Rucke, um im Aus
lande. und zun, allergrößten Teil in
Amerika, ein besseres Brot zu suchen.
Erst in den siebziger Jahren entstand
eine besondere Art der Einwande
rung, die sogenannte Sachjengänge
rei osteuropäischer Arbeiter, die aber
z einem nicht geringen Teil Binnen
wanderung ostdeutscher Arbeiter nach
jenen Gebieten war, in denen damals
ver schnell an Unisang gewinnende
Zuckerrübenbau ein zeitweilig größe
res Bedürfnis nach Arbeitskräften
entwickelte, als diese Gebiete selber
decken konnten. Es war also zuerst
die Landwirtschaft, die ausländischer
Arbeiter bedurfte. Um die gleiche
Zest, wo jährlich Zehntausenve polni
scher Fcldarbester nach Deutschland
tarnen, gingen andere Zehnlansende
deutscher Jndnstriearbeiler außer
Landes, weil sie hier den lohnenden
Erwerb nicht finden konnlen, nach
dem sie verlangten.
Diese Auswanlerung deutscher Ar
beiter hielt noch lange an, sie betrug
un Ansang der achtziger Jahre noch
mehr als 200,000 unv laut sann
zwar ziemlich stetig, aber zunächst doch
sehr langsam; un Jahre 1892 betrug
die Auswanderung aus Deutschland
noch 116,000 Perionen, wovon selbst
verständlich der weitaus größere Seil
aus Arbeitern bestand. Erst der bald
darauf beginnende gewerbliche Auf
schwung ließ die Auswanderung Kei
ner zusammenschrumpfen. Um die
selbe Zeit wuroe Deutschland auch
für gewerbliche Arbeiter ein Einwan
derungsland.
Diese Entwicklung läßt sich im ein
zelnen nicht verfolgen. Es ist be
kannt, daß unsere Sozialstatistil frü
her ungemein dürftig war. In,
Jahre 1907 stellte inan bei der am
12. Juni vorgenommenen Zählung
unler 19,5 Millionen Erwerbstäti
gen rund 800,000 (genauer 799,869)
AuSlänoer fest. Ter größte Seil da
von entfiel nun aber schon auf In
dustrie und Gewerbe, nämlich 440,-
000, 280,000 aitciletkn in dcr Laub
wirischafl, 4500 un Handel und Per
lehr. der Rest fand seinen Erwerb bei
Lohnarbeiten wechselnder Art und in
häuslichen Diensten. Kennzeichnend
sür dio Estnvandorniig ist vor allen,
der Umstand, Laß der bei weitem
größere Teil der Einwandernden ans
ungelernten Arbeitern besteht, Für
die in dcr Landwirtschaft erwerbstä
tigen Ausländer g'lt dies nahezu all
gemein. Das gleiche dürfte für die
in häuslichen Diensten und bei wech
selnder Lohnarbeit listigen Ausländer
zutreffen. Bon den 440,000 atislän
dischcn Jnoustriearbeitern und Ge
werbegehilfen rcchnele die SNstistil
rund 251,000 zu den ungelernten
Arbeitern, so daß diese also reichlich
drei Viertel aller Ausländer dieser
Gruppe zuzuzählen find.
Diese Feststestmig beleuchtet schon
die Art des wulschastlichen Bedürf
nisses, das durch die Heranziehung
ausländischer Arbeitskräfte gedecll
werden sollte: eS war weniger ein
Bedürfnis nach Arbestslräjten über
Haupt, als vielmehr nach Kräften Nie
körperlich schwere und schlechter be
zahllc Arbeiten. Zwei Umstände wirk
ten hier zusammen: einmal die ge
werlschaskliche Bewegung, die zuerst
vornehmlich Bic gelernlen Albester
erfaßte und deren Arbeilsoerhastnis
bessernd beeiisth-sstc, lo daß sich wach
sende Massen den gelernten Berufe
zuwandlen, fedc.nii aber auch die inst
dcr Ausbildung keS ganzen modernen
Lebens steichnce Jistelligcnz dcr
deutschen Arlciierschasi, die ncstnrge
i iäß eine Abt-br von der groben und
einen Znvrang zur Qualitälsarbeil
zur Folge hatte. Ter intelligente
Arbeiter hat das ganz natürliche
streben, seine vermehrten Kenntnisse
und verfeinerten Fähigteilen im
Kampfe ums Dasein zur Geltung zu
bringen, und da die deutsche Jndu
sirie einen steigenden Bedarf an hoch
wertigen Arbeitskräften entwietelie, sc
konnten viele Himderttansende von
Arbeitern die schlechter bezahlte uns
körperlich schwere Tätigtest des >in
gclerntcn Arbeiters aufgeben und z
leichterer und besser lohnender Arbeit
übergehen. - Die Lücken, die dadurch
entstanden, füllte man mit ausländi
schen Arbeitskräften aus, deren ge
ringe Lohnansprüche di? Unternehmer
der Notwendigkeit enthoben, durch
E. shruna höherer Löhne die alten
Wichtig e' >! e nt n :,jz.y Bast- >
gißb toie in.iiznge'zcgene Fremidni
dnrch die Stadt führciidt: „Jetzt
Arbeiter festzuhalten oder zurückzu
ziehen. Dieser Vorgang nahm an
Gewerbe, wo die Grenzen zwischen
gelernter und ungelernter Arbeit nicht
in starrer Festigkeit bestehen, wie z.
B. im Baugewerbe, oft den Charak
ter erbitterter Kämpfe an, und hier
war es denn auch, wo sich die deut
schen Gewerkschaften von dcr Ein
wanderung ausländischer Arbeiter
nnmillelbar berührt fanden.
Dcr starte sozialistische Einfluß im
deutschen Gewerkschaftsleben verhin
derte jedoch das Auskommen einer
Ausländerfeindlichkeit, wie sie bei
spielsweise den Gewerkschaften der
Bereinigten Staaten eigen ist. 'Man
sah im Ausländer nicht den Kon
tnrrentcn um den Arbeitsplatz, son
dern in erster Linie den tiefer stehen
den Klasscngenefsen und bemühte sich
nicht darum, ihn fernzuhalten, son
dern ihn der Berufsorganisation zu
zuführen. Dies Streben hatte frei
lich nur sehr geringen Erfolg. Die
Masse der Einwanderer kam aus drei
Ländern, nämlich aus Rußland
,200,000), Oesterreich-Ungarn (940,-
cOO) und Jta.ien (125,000). Tie
russischen Arbeiter gingen größten
teils in die Landwirtschaft unv zu
den großen Erdarbeiten, wo sie der
gewerlschaftlichcn Bewegung schon
aas dem Grunde nicht lästig werden
konnten, weil diese Gebiete ihr in
der Hauptsache noch verschlossen wa
ren. Anders war es mit den öster
reichischen, ungarischen und italieni
Eben Arbeitern, die grotenteilS, die
italienischen fast völlig, zur Industrie
gingen. Bei jenen unterstützte die
Sprachgemeinschaft, dort, wo sie vor
handen war, die Werbearbeit; die
italienischen Arbeiter verhielten sich
in ihrer Masse den deutschen Gewerk
schaften gegenüber ablehnend, sie blie
den darum immer eine schmerzlich
empfundene Erschwerung der Arbei
'.erbestrebungen. Daran hatte freilich
nicht nur die romanische Abneigung
gegen die Einordnung in eine Orga
nisation schuld, sonvecn nicht weniger
die polizeiliche Praxis, die jeden Aus
länder. der sich gewertschasllich be
mertbar machte, mit der Ausweisung
bedrohte, was erklärlicherweise die
Ausländer vom Anschluß an die deut
scheu Arbeiter zurückschreckte.
Kinder iliilerrrnährt.
Den kürzlich veröffentlichten Mit
teilungen .toer die Folgen der Milch
leuernng für die Gesundheit der Kin
der läßt die „Woman's Municipal
Leagne' von New '.stört jctzi folgende
Zusammenstellung von Zahlen über
vie Ernährung der Kinder im all
gemeinen folgen:
„Als im Jahre 1905 ein Negie
rungsbeamler feststellte, daß in New
Port täglich 70,000 Zöglinge der öf
senllichen Schulen ohne Frist,stück zur
Schule gehen, erregte das im ganzen
Lande Sensalivn.
„Was solle lvir aber sagen, wenn
offizielle Wahlen, die dos Gefunvheits
änil zusammengesle'lt Hut, zeigen, dos;
im Jahre 1917 mindestens 120.000
Kinder im schulpflichtigen Aller sofor
tiger Fürsorge infolge mangelhafter
Ernährung bedürfen?"
Untersuchungen haben ergeben, wird
weiter mitgeteilt, das; 240Z00 Kin
der, wenn auch nicht gerade unterer
nährt, so doch dicht an der Grenze der
Unterernährung sind, und daß der
Prozentsatz der unterernährten Kinder
von 5 un Jahre 1905 auf 12 Prozen:
im Jahre 1916—1917 gestiegen ist.
Als Ursache der Unterernährung
wird die Erhöhung der Lebensmittel-
Preise angegeben, und als Gegenmaß
nahme die Ernährung der Schulkin
der durch die Stadt empfohlen.
Es wird verlangt daß den Kindern
in den Schulen nicht nur leichtes
Frühstück, sondern substantielles Mit
tagessen gegeben werde. Wer immer
sich für vie Angelegenheit iiilercüierl
wird ersucht, an den Schulrat zu
schreiben und ihn zu ersuchen, den
„Surplus FonoL"znr Pekämpfung der
Unterernährung der Kinder zu ver
wende.:. ferner toll das „General
Welfare Committee" de- Stadtrats
aufgefordcr! werden, die ihm vorlie
genden einschlägigen Bills günstig eni
zuberichscii.
Schädliche Hunde.
Hunde richteten wülirend der sechc-
Mouate von, l. Juli bis 91. Tezem
der lOl? für 877.762 Schaden in
der animalischen Industrie des
Staates Nein Port an. wie ans der
staatliche Statistik über die Klage
ainnrncbe hervorgeht, die bei dein
Ackerbau - 7epartenient eingereicht
wurden.
Hunde haben, in dieser steil 205!
Schafe getötet und >2,602 verletzt.
Sie töteten ferner l 126 Hühner und
anderes- Oieflügel und 500 andere
Tiere verschiedener Gattungen.
Ter staatliche Hunde-stenstis un
ter dein Wicks-Gesetz stellte die An
zahl der Hunde innerhalb des Staa
tes- ans 282.219 fest. Das W,a':-
Hiindegeseh wird von vielen Legis
latoren augegrifseu. und ein Dut
zend Amendements sind bereits vor
geschlagen worden. Einige Gesetzge
ber verlangen seinc 'Widern, wah
rend andere, besonders ans den Di
strikten, >vo die Schafznchk größeren
Stils betrieben wird, ans de,
Standpunkt st-.heii, daß es noch
mehr ver'chsirsk -erden sollte.
weicht' jch Hit- iioel, ptnset' Schtllet-
Denkntal zeigen. liebe Alice! Es ist
zwar nicht besonders künsilerifch, aber
Ter Dcutschc kskorrespundent, Baltjniitrr, Md., Dienstag, iw 9. April I9>B
Ans sso!k.
glridrrstoslc cuerdnistS aS Holzfädcn
gcwclil.
EL ist sehr bemerkenswert, in wie
: iclcii Beziehungen heutzutage da-,
Holz von anderen Stoffen verdräng:
wird und gleichzeitig wiederum fon
siige Stoffe verdrängt beides im
Interesse größerer Wohlfeilheit.
Man könnte eine lange Lifte dieser
beiden Klasfen-Artitel vorführen;
inid iiaincnllich fchenn gnlec Grund
zu der Annahme vörhande zu fein,
daß die Bemitzmig von Holz als
Erjatzflosf tanm erfi hegonneii hat.
Ja, es dürste schon bald dahin kom
men, daß nur noch wissemchaflli
che Fachleute die Herkunft vieler ge
wöhnlicher Artikel zu erkennen ver
möge, welche einfach ans Holz her
gestellt sind.
Neuerdings hat man auch einen
Prozeß erfunden, denselben Holz
brei, aus welchem Papier fabriziert
wird, in starte glänzende Fäden zn
verwandeln, die sich zn irgend einen,
gewniijchle Gewebe vereinigen las
sc'n. Tie Verwendung solcher Ge
webe zu Kleidungsstücken vollziel
sich rascher, als das Publikum
ahnt. Ganz unbewußt gewöhnen
sich die Meißen an hölzerne Bellei
dmigs-Ailikel
So fein läßt sich Holz spinnen,
daß sogar Halsbinden von vorzüg
licher Dualität sich ans dem Hölzer
„en Faden machen lassen. Auch die
Gewebe für irgend welche Volksllei
der brauchen durchaus nicht derb zn
fein, lind der gewöhnliche .Kunde
lat solche .Kleidet- nicht von denen
e.S den bisher vorhemcheiioen
Stoffen unterscheiden. Niehls sollte
verhindern, daß derartige Kleidung-:-
stücke unter ihrer eigenen Flagge
gehen; und die steil mag nicht mehr
fern sein, da der dnrchfchnittliche
Ameritaner sich statt eines „auflra
lischt' Ebeviot" oder eines „Englijh
Serge Tust" direlt einen Anzug
von kanadischer blauer Pechtamw
und noch eine Ileberzieher ans
Wt'ißbirte bestell!, lind liölzerne
Schube und Lol,len sind m nichts
neues, obwohl sie noch mehr vertust!
lotnmnet worden sind.
Der Labotalorniins - Dienst des
amerikanischen F-orslamtes demnbt
~ch auch, eine genügend starke und
verhältnismäßig billige Schmir
melche an die Stelle der heim Ein
heimsen der Getreide-Ernlen so de
liebte Bindeschnnr ans Lifalhans
treten konnte, ans Holzbrei zu ge
winneii.
Importierte Inte, ans weichet
man die amerikanischen Getreide-
Säcke z machen pflegte, ist febr tat
geworden; aber auch dafür sowie zn
Tamverk wird jetzt schon znni guten
Teil Faden beim.tzt. welcher an-.-
Holzbrei gesponnen worden m. m
man glaubt, daß die Ver. Slaale,
nötigenfalls ihren ganzen diesbeziig
lichen Bedarf ans 'olche Weife deck.
tömiten.
Statt des m.'rilaniichen Sisal
Hauses hat man lchon vor einigen
Monaten einen Erfatzstost an:- den
mi Lüden der Ver. Slaale wach
'enden Palmello - Baum emptoh
len; doch scheint man zu glauben,
daß der Papierbrei ans Pechlamie.
in der modernsten Verarbeitung, dev
dankbarsten Stoff hierfür abgeben
taun. Man könnte vielleicht noch
andere Materialien verwenden, de
ren Ausbeutung aber zw kostspielig
lein würde.
Jedeii'alls ist jede Möglichkeit, di.
Ver. Staaten unabhängig vom me
titanischen Sisal „Trust" zn machen,
der im Ruf steht, zn den erbar
nmiigslvft'sieii Lhndikmen feiner Art
zn gehöten, mit Freude z begrn
>d'U-
Man könnte i:st., viele Bei'viele
der vbigen Art aufzählen. Es lebe
das bölzerne Zeitalter und seine ,'cr
zauberte Produkte! Freilich mir.'
es daseiferne steilaller in industriel
ler Hinsicht wobt doch nicht verdrän
gen können; aber es isl inmierbin
als Mehrer des wiNschaftlichen N
lional-Reichtnms von grvßer Be
deutung.
Unser Viehbrnniid lunchst.
Ter Viehbestand der Ver. Slam
len Staaten isl während des abge
laufenen Jalne.- um ein bedeutende.-
vermehr! worden und repräsentierl
beule einen Werl von 1jG,269,52 1,-
000, wie das Ackerbau-Departement
in seinem lnrzlich veröffentlichten
Jabrespericht nachweist.
Dcr Rindviehbesiand, mit Aus
nahme von Milchkühen, hat um 4 2
Prozent zugenommen. Ter Schivei
nebestmid ist n, gewachsen
der größte einzelne Znwachs. Zun,
ersten Male stellt sich der Wert des
gefamle Schweinebeslt-n'des auf über
eine 'Milliarde.
Der 60jährige Philip
Zauber von 624 Süd 11. Straße,
Rewart, N. 1., eclag im City Hospi
tal einem Schädelbrnch, den er er
litten hatte, als er an der 17. und
Lille Straße von einem Schlitten
überfahren wurde. Ter Unfall er
eignete sich mit solcher Schm'ligleit.
daß die Insassen des Schlittens nicht
in Erfahrung gebracht werden tonn
ten.
man muß den Standort wißen
hier trifft man sich nämlich gewöhn
lieh, wenn man ein Rendezvous hat."
Napoleon'-:- Pinne.
In der „Renne dDüsloire" lnnrde
eine Reibe inlereifanNr Briete Napa
leon's des Ersten veröffentlicht, die
ini Archiv de-.- Kriegsnünisteriiims
iviedcr anigeinnden lnorde sind. Ein
Tbeil der :Br>efe stammt aus der Zeit,
da Nabolroii's GEn imt dein gewal
ligen Plan einer Laiidmig in Eng
land b'ichöstigt ivar. und sie zeigen
den Schlack : alenle- von den Barbe
leilniigen fiir den Seekrieg in An
suiicki genoininen. Am 11. Angnst
l>:l>s schreil'l er an den i'ienernl
Marinont:
„a>cb einpiing Jl>:en Eonrier vom
20. Thermidor. Ti-' englischen Z.ei
tiuigen. die Sic mi,' geschickl haben.
Nabe ich nnl Jnteieüe gelesen. Es
in mir Feil Bmr >v chtig, sie im
mer so schnell wie möglich zu liabe.
Den '.irnneebetcbl n"-.r dcni Kamp:
d.-r l-zesck'ivade>' iverdc Sie erhalte
. aben. Ein Ec nrie:, der >un 11. von
El F.'i'l'cü cuiibrach. c-rnigt mir die
'Nachricht von dein Einlaufen der
eambinii'ten Flotten i >ecii Hafen.
Sie still", in der Tb-al >' > den Adiiii
ral Ealde:' geswven, dcr vor ihnen
d:e FOick.'t . egeiit: de,'- ;sgl, das; der
A: sgang des Kaine: jur sie ein
vmlt'oinme! g:in'sg>r : e. Die Eng
lcnider 1- nnen mm! dm 'Pesorgui'!
- >- den- A: Namen de - ißctchwaders
.El Feeeol Vorschüße, denn es
m.ble ein- slcite Westbrise, bei der
cs teiner S.lalnppe möglich gewesen
wäre, an znlaiiteii; c.- inar tiir nn
s.re Fi-air-.'!- also mög'ich. ans den
tnmphn im Hat.,, in - den Sclüt
tcii Hii'.te zn zieaen.. Tönn Sie Al
icm. n> die Engländer am sich z
i.i.ten. Lauten Sie ans. trotten Die
letzte AbtaM-tsvorbcreumigen, beben.
Sie die Anker, una schließlich ver
tnchen Sie. wenigstens zn'öü englische
Scliitte zn cbmen. Ich schicke Jbnel'
die Liste der Todten und Benvunde
ten non der Schlacht am Dritten.
Lanristm: in tut. daß man stch aa
sehr ineile Entfernungen gefchlagen
Init: inan balle -eine Aliming von
der Wegna me zm'eiei- 'vaiiitcln"'
Schitte: crtl am nächsten Norgen be
ü.ci-lte man, daß sie fehlten. Sie hat
lcii in der Takelage ielir gelitleii. ver-
: lore die Slenergewall. wnrdeii vom s
j Winde iortgelriebeii liiid geriethe:- !
> 'Nacht: i die c,igliicl>e Linie.
Al.- der Kriegsnliniiier Oc'apoleo i
einen Berici-! des t'ieneral-.- Dnlanlon
, ül-eriiiiiiell. in dein der <--eeral. der
! die Jniel vor der iNiindnng de-'
l El-areiile beobachteii soll, iliii- n--t s
i-aeill. daß er fiea ziiü'.eiil in La Ar !
jcl eile anfballe, 'eil bei dein iiüi'
j inißiw'i! 'A'etlei- de:- üerlel-r zn-sicheii i
! dcai c'inn'lneii Insel,! schwier,", feist
der Kauer ren Bericl l ,ni>-
> der l nrg-) en > d -a-iagenden Rand !
! benierlnng: Alle:- das in ,n-r ein >
-n ieün >'-e'e!lici'a'ie nie'.k " j
Den i-rn Keilincr eingesandlen Elalst
de,' itasteniicln'n Avniee giebt er nai t
seiner delaillirlen .Kril:i znrna, aie:
j zeigt, eie genau der Kaüer niil allen
f Ein',--!ln--len r T rnia-cn'N'iide. -
! und Trnbeenneilln'iliing n-erlraick !
i "iiißerordei'tlitl' inlereüanl in der j
e . . -. -.--Na
lde - Feldzüge gegen Oeßerrenl er- .
.r . s
l b-riinnaire de ?.>!ire-: l' ,25 Na
! venitzer I'-!'s> lriigt: „Der Kainr e" l
! inerlt T'edennera die Srd,-''iia >
s nüidri ikcilen, die iin Nücke ! Ar !
f i::ee beganaen inerden: sie sind der I
an. da - ü: i.-ine .lirnie: iiang-nl !
' >r!ir j>, ,cii'!'nci: nehin-eii. Seele bt.' s
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! el'ren, und ai'in-.U bei den Fakiien!
! und vor drin Feinde n r-erbarre::. >
! bleiben 'ie urnck und- keaelien alle !
i Arten :w steberarine inid selliii !
j Bererea ein Seine Majestät be'iebll !
: das; in, Felde stiist inobüe .->tol-,nnen !
iannirl nn'rden, die iicl 'gisainiiien-
ließen sollen: je an - einen, AdjntciliA
j > ii. Eoniinandanlen oder Dberß. ei '
- ne: Estadronachet, eine! Jn'ante !
ine Hanntniani: euieni ie ,
; T iiizier nn-d einen, Einilbea nte des >
Lande., der ol - Derieblernalteee l
' dfeni. Di ie Ot'ü.iere bilden so nieste !
i Miliiar Eoininiisioiien. als mobile
s golonnen lnhielieii. J -der Nacl-Bigler >
! der nnier dein 'Porivande der Erniii j
lning üch >0 ieinri' rrnbve trennt.
! uni z züiinder. nürd feilgenenniien. !
Banken und Bankiers.
Kummer H Krckrr,
P a ti k i e r §,
> Nr. 26 Svuth-Strnsse,
An- und Berk,ins vu
Aktien und Obligationen.
Eitizeno' Spaibiii't von Bultunorr,
e,idw,a.ikak
t BaUimore- und Eutaw-Llraße.
I > o-i ein.' Piefee Mint .r - >'N>miHi:'
f ncai vernrllieü. ni-d an bor Llello
f l>!naoriclil.l. rer nnlwcr iod-.i- mDü
! !vn Kalo,ine gic > dein Major, '-'.'ein -
l : -gli.!- 2i ,-i>. ce ö.n .Inrenc
I r>-n - -9 9, - 1. . , -
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i daain. >vo ja- ie-e Ilinvesenl : 1 si.r
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e. l: Mo: ich.-I! M-rlliier."
D' Erunistigiina.
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f eiilei' inar d>'e Jagt d ea
I Z,uni Heieatlie. a' e/setzleu Mann.
i Dem vierinui d' Iran schon g iiorben
l!:H der jetzt ö' inim' tüliet ,:n Al
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, Nach ilun -s danii Lee Sei?) l teiiniicii
. D >- a . : . 9 ne.::.'.
! D' tsebälire :>. der Sakristei,
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5 the fascinating fragrance; the pear- Ile noticed the youthful,,ess that comes K
l y dearness of the skin which was still fresh looking one s best. But he did not know that
and ottractiv* when he said “Good-night”. Pompeian was the secret of it all. MARY PICKFORD
Wllllim' honor* Pompeian vJith per- '((///j///
‘lllllllllUSy n, _ mission to offer beautiful
I I 111 1 \ Pompeian J u Pompeian full length picture, many V l '///
|W \ BEAUTY BLUUM DAYCredm color*, with powder sample.
WIH Powder A rouge that soft, Vanishing p omp , iln O |||
•// Imparts a pearly | (now a touc h of color in Use as a foun
‘Hl clearness to lha t |, e c heeks heaulilies the dnlion before ap- jf
Hit kn. Stays onun- eyes ? Comes in three plying Pompeian T*
\ if///, ><s' usuallyl<m; Ha shades - tight. Medium. Beauty Powder. fcw . 5/
‘ lUn lf>eSt<>re, ‘ j,^ om P*j

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