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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, April 02, 1880, Image 1

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Sägliche Freie Presse
erscheine
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Monat-.
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LJahkgangIF Sau Antonio, Freitag den 2. April 1d80. . f « Wt3137
»-A...-.— i-- .-—«.2 -
D c V
Zielet von Gttnternlilttni.
Erzählung von August Veckee
(i’foetsct-nna).
Ein Blnistrabl spindeit hervor — Katb
iinchen schreit auf, blaß wie der Tod.
Daraus fühle ich einen fürchterlichen Faust
schlag, daß ich den Nachtwächter für Ma· .
thäi am Letztere taten höre, und breche zu- s
samtnen. Weiber keeischen und weichen »
zurück; nochmals fährt mir eine grobe
Faust über Angen, Nase nnd Lippen, nnd
zum dritten Male —- da deckt mich Jemand
mit seinen Armen — Ainychen.
Der Schmerz treibt mich auf; rasend
suche ich an den Jäger zu gerathen.
Aber jetzt legten sich ledige nnd verbei
eathete Männer ins Mittel ; Amycheno
Schwager hielt mich mit starkem Arme zu
rück.
Wie magst du dich mit dein großen stat
keii Esel einlassen! mahnte er ärgerlich,
indem er mich hinwegzerete. Der ver
krümmeli ja io Zwei wie du bist· Bist
tu denn ganz ausgewechselh Andrea !
Gib Acht, wenn er nochmals hinter dich
kommt!
Jch sah nicht mehr, hörte kaum mehr.
Die Augen waren vciquollen, Nase und
Lippen geschwollen nnd das Blut floß eoib
und heiß herunterz Sie rissen mich fort
an den Brunnen, wo Amyehen site still
weinend das Blut abwnsch nnd na e Anf
ichläge auf das verfchnndene Gefi tlegte,
während Andere mit Kathrinchen sich be
mühten, die blutende Kopftvnnde des Jä
gers zu stillen. .
· Feldiiiebel Itiei hatte unteideh seine
Bachjuniern am Arm genommen, am heim
zu lehret-, und meinte im Vorübeeiommeng
Mit euch erlebt man seine Ehre nnd Freu.
te ! Schlagen sieh jetzt die EfeJL selber die
Schafeiiipse entzwei !
Ia, man mochte die Kraut kriegen !
ließ fich eine tichernde Stimme höre-,
während die Wiridin entgege"nhielt: Ach
daa bischen Geiupfe hat nichts zu bedeu
ten. Morgen sind fie wieder die besten
Freunde! —
Das war nun allerdings ein JrethumL
Denn die Nacht hindurch und den anderen
Tag lag ichxstöhnend unter den Händen des
Bade-Ere, der mich übrigen-· einmal ums
andere versicherte, daß ich ganz recht gethan
habe, mich mit dem Grünen zu prügelnzi
man wisse nun d«och," daß Kirchweih gewe
sen sei.
Jni Veriaufe jener Schmerzenswoche
erfuhr ich fkrner, daß nicht nur shouchard
und Nenwieger aus Worin-, sondern d r
Obergeneeal Cnftine felbft aus Spryer niit
feiner-nannte Arme-entstrickt( fei, um un
ter den Kanonen Von Landau Schutz zu
fuchen dort den »anrüchenden;:Acenßen.
Vorher aber habe er noch die speyeter Ma
gazine verbrannt, die Waligräben verfchütsz
iet, die Thore zeihauen nnd ase Rhein
schiffe zertrümmert. «’Jetzt stehe kein Fran
iofe mehr im Lande, aber wunderbarer
Weise sei außer ten beiden Quartierma
chern Riel nnd Franz auch kein -Preuße zu
leben, keine Spur von deutfcheu Truppen
zu enitecken Von den Quartiermachern
liege Einer noch unter Jederröschene Pfle
ge, der Andere sei abgereist, man wiffe
nicht wohin, während die Bachjunlern im
Begriffe flehe, Hof und Gut gegen Bat an
einen wormfer Handelsmann zu verkaufen,
um fich nach Frankfurt oder Wieebaden
zurückzuziehen und dort fich wieder zu ver
heirathen.
Alimählich ftellie fich dann, als die
Preußen ausbliebeey klar genug beraus,
daß deren Anmurfch eine gut ersonnene
Fabel war, so wie daß die Schlacht von
Guntereblunr siegreich von den drei Quar
tiermachern gegen die Avantgaede Custi
ne’s geschlagen worden war. Unser Sieg
inne ein vollständiger, für den Augenblick
entfcheidender, mit einem Erfolge, wie er
fonit lauen durch Tausende von Menschen
opseen erzielt wird. Die den Nheinlan«
dern und dem ganzen Reiche drohende Ge
fabr eines feindlichen Eindruchs war für
ietzt befeiii die fraszöfifche Arme ans
dem Lan-IF »Hu-h -: "
TM Ostbtisexksuieh ein unsers-Redli
chts Gkis tek ist«-s den Rhein entlang
aus, weit über Mainz nnd Frankfurt bin
aus. Man sprach wochenlang von nichts
als von den drei Quartier-nachern, den
Siegern von Gunterobiuns, welche dkm
deutschen Namen diesen Triumph übkk
welsche Kerldeit bereitet hatt-n. Selbst
die Krieg-seitdng, bat Platz sür unsere
Unternebnmnjr gesunder-, auch Gouvipn»
St. Cyr erwähnt derselben in seinen Mk
mviren — . -
JLäbrend ais-rf Jedermann die drei Hei
denvon Guntermnr seben und feiern
wollte, lag ich, d so bedeutenden Antdril
andern Sieae ba » als ein nngiückitcheo,
betrübtei-Menschentind, ais ein Schiner
zenasohn ern Leid nnd Seele im Hause
meines Borsnnrrdeo, verrathen, geböbnt
von ibr, der zu Liebe ich, Kampf und Tod
nicht schruendzjfixuszgrzogen war. Diese
Enttäuscbung tut bitterer als der Tod.
Mit iindlichrr«G-larsbe. rnrin rückhaltloer
Vertrauen war wsrawobn nnd Haß ver
wandelt. Jch Miit sie ermorden können.
Und dennoch, disk-Sch, wenn sie gekommen
wäre —- ein reuigei Wort, nnd Alles träte
verstehen georssoh Ja, noch in ibrer
Falschheiterschien sie mir so anziehend,
versübrerisrb, so berückend !
Und Kathrinchen lam.
Die Worte-see besonders dattten den
heldrn von Gnntersblnrn seben wollen,
während mich nicht seben lassen konnte
-- « . I- Nckt m nie-sen ves
Ame - ErschekepGeNt noch
lange grün und blau·. Aber Kathrinchen
kam zufällig ins Haus ihres Oheims, des
Krämerez und stand mir plötzlich gegen
über. Sie sah mich an und kehrte sich um,
nicht vor Schmerz und Leid. Während
in mir die ganze Qual meines Herzens sich
rührte, konnte sie sich nicht halten, ja, sie
bog sich, im wörtlichen Sinne genommen,
vor Lachen.
Jch meinte in die Hölle zu versteckend
So! fing ich an nnd die Stimme ver
sagte mir fast. Mein Anblick er:egt dein
Gelächter Kathrinchen?
Wie kann es denn anders sein ! versetzte
sie, nochmals heranepiatzend. Siehst dn
doch aus wie eine Landtartel Gelt, er hat
dich gezeichnet, der Jäger !
Jch war naher erstarrt. Kaum vers
mochte ich die Worte hervorzubringen : O
du Falte-by Herzlosel
Hör, sagte sie jetzt, indem sie ihre Arme
unterm Busen verschränkte und sich mir
gerade gegenüber stellte, du hast mir das
schon einmal vorgeschmisfen. Jcb lasse mir
von dir keine Vorwürfe machen i Damit
du’s nnr ein« für allemal weißt: ich will
nichts von dir wissen und habe mein Leb
tag nichts von dir wissen wollen-! Und da
mit holla ! ’
Aber von dem Jäger willst du wissen!
brachte ich mühevoll, mit blassen Lippen
heraus- · .
Nun ja l versetzte sie, den schönen Kopf
zurückweisend und mit dem Fuße stamp
fend. Da du mich doch einmal darauf
bringst — ja! Gerade von ibm will ich
wissen nnd sonst von Keinem in der Weit lf
Gerade von ihm ; So, jetzt kannst da hin-if
geben und es meinem Onkel und Vater sa
gen, wenn du willst —n-as liegt mir daran !
iFortfesnnz folau
———-.0.0.»
Zur deutschen Rechtschreibung.
Jm Folgenden heben wir die Haupt
regeln der neuen deutschen Rechtschreibung
hervor-, wie sie das im Anftrage des Un
terrichtsministeriums zum Gebrauch für
die preußischen Schulen herausgegebene
Buch enchält Der Consonanth fällt weg
bei Silben, welche sonst als lang kenntlich
sind, man schreibe Tier, Teil, Teer, teuer,
Tau. Tau (Feuchtigkeit) und Tau (starter
Strick) unterscheiden sich demnach nur
durch den Artikel. Auch die Endsilben
tuin und tüm schreibe man ohne h, Eigen-J
tune,Ungetilm, Wittum. Ferner ist ein
einlautendes und aublgutendes thauf ei-«
nige Eigennamen und Fremdwbrter, wie
Bei-tha, Giinther, Martha zu beschr änten,
man schreibt demnach Glut-; Flut, Mut,
Not, Wut, Wert. Mit einem einfachen;
Vocal sind zu schreiben Herd, Herde, Los, i
Maß, Schale, Schar, Schoß, Star, Ware, i
bar. Der Buchstabe pb ist in allen deut-W
schen Wörtern unberechtigt. Man schreibe
Adolf, Elefant, Rudolf, Sofa, Wesifalen.
Das-kreist an Stelle des c und qu in
vielen ursprünglich fremden Wörtern,
welche sich bei uns eingebürgert haben:
Akademie, Butike, Dialekt, Kalfattor,
Kurs, Martise, Punkt, Schokolade, Se
kretär, mokieren, sowie in den Bot-selben
Ko- Kon- Kom- Kot-. Der s Laut be
hält vier Zeichen. Erstlich s am Anfang,
s am Schluß der Silben. Nach Vocalen
mit kurzem Und geschärftem Ton schreibt
man bei geschlossenen Silben ß, bei
offenen Silbeu ss, also muß, müssen.
Nach langen Vocaien schreibt mam ßam
Schluß wie in der Mitte, wenn die
Stammstlbe dieses Lautzeichen bat, wozu
man die betreffenden Stämme im Gedächt
niß haben muß. Also Gruß, Grüße.
Besertigt wird aber das ßin allen Endsils
ben, welche bloße Bildungeelemente, nicht
Stammsilben sind. Also schreibt matt
Walnuß, aber Bedürfnis. Natürlich wird
der Charakter der Endsilbe nicht ausgebu
benin«zusammengesiel1tm Wörtern, wie
bedürsnisio6. Die zahlreichen aus dem
Französischen entnommen Verben aus ieren
sind mit ie zu schreiben, also acceptieeen,
insizieren, qnittieren, genieren, etrenlteren,
kontrolieren. Das lange augdebnende e
wird verdoppelt bei betonter Endsilbe, also
schreibe man Allee, Entree, Idee, Geler,
Livreez bei einzelnen Wörteen wie Erpose,
Neglige, Case, Charite wird das e beibe
halten. Der Consonant wird bei vielen
jFremdwörtern in der betonten Endsiibe
verdoppelt Ballett, Bank-roth eoinpiett,
reellz Bei Bequet und Billet unterbleibt
die Verdopplung. Schließlich sei ange
sübrt, Brot, tol, (Adj.) töten, Taten—
gröber-.
—- Friedrich Bodenstedt und die un
barmherzige Kritik über ihn. Bodenstedt’s
poelische Nachbildnng der Trink-, Liebes
lieder und Weisheitssprüche des ein-ersi
schen Dichters Mirza - Schassy ist ebenso
über-schätzt als der Dichter Bodenstedt
selbst, welcher in Amerika von den Deut
schen eine solche Huldignng erhielt, wie sie
nur der größte Dichter verdient. Ueber
dte Persönlichkeit Bodetistedt’ö ergießt die
--Jllmvi6 Staatszeitung« eine scharfe
Lange der Firilikz nur einzelne Punkte
wollen wir herausgreisenz die »Jllinois
Staatszeitnng« sagt nämlich: »Bodenstedt
ist in der That dahin gelangt, daß er es
als eine Beleidigung betrachtet nnd in
würdelesester Weise darüber-·schimpst,
wenn sich in sei-er Gegenwart Jemand
erlaubt, der Abwechselung wegen auch;
einmal über etwas Anderes als über
Bodenstedt zu sprechen. Eis soll und darf
keine andere Götter neben ihm geben. ———
Seine Vorträge waren im Allgemeinen
schlecht besucht, gleichwohl erhielt er die
vorher stipulirten 8100 für jeden Vortrag;
er hat mit merkwürdiger Ossenhcrzigleit
einem größeren Kreise von Deutschen ge
standen,daß er seine Reise nach Amerika
« mir zu des Zwecke gemacht habe, hier
z» sehn- QITMO In machen. Mein ist in
« Amerika an gute Vorträge gewöhnt; aber
Bodenstedt’s Vorlesungen waren lang
weilig und wurden jämmerlich vorgetra
gen; Form und Jnhalt waren wenig
geordnet und nicht gut bearbeitet, dem
Vortrag selbst fehlte die Anregung nnd die
vollendete Form. — Einen Deutschen be
schimpfte er, weil er sich unterstanden
hatte, einen Mann wie mich (Bodenstedt)
mit Kerlen wie Büchner, Robert Jngersoll
aus gleiche Stufe zu stellen; eine Zusam
menstellung mit Jngersoll, dem gewaltig
steu aller jetzt lebenden Redner, der trotz
seines in Amerika verhaßten Atheismus
durch die Kraft und Fülle seiner Gedanken
Bewunderung und Liebe allgemein erregt,
eine Zusammenstellung mit diesem reinen
Charakter Jugersolls betrachtet der Nach
ahmer persischer Trink- nnd Liebeslieder -
als eine Beleidigung!«
————4-0·k———
— Gefährlich. —- Es ist ein gewisser
» Zug mancher Geschäftsleute, Kunden solche
s Artikel anfzuschwatzen an denen sie den
größten Profit haben, ganz abgesehen da
von, ob diese Artikelvon wirklichekn Werth
sind oder nicht. Als Beweis führen wir
Dr. August König7s Hambur
g er B r u sttheeam Wie wir«in Er
fahrung brachten versuchten Apotheker
geringere Mischuug, die oft mehr Schaden
als Nutzen bringt,-einem letchtgläubigen
Publikum auszuschwatzenx indem sie be
merken, diiß dieser nnd jener Thee eben so
gut sei wie Dr. August KönigW
HamburgerBrusttbee. Dem
ist jedoch nicht so; sie thun es»nur, weil
diese Artikel aus billigen manchmal alten
schlechten Sachen zusemmenzesetzh mit
größerem Nutzen verkauft werden können
atediehambnrger Familien
M e d i z i n e n. Wir mischen darauf
aufmerksam und rathen fest-zu chalten an
dem alten bewährten Mittel, ·D r. A n
sgåistskönigwHamburgerBrustk
e e.
.. —. Fürst Paul Deutldofs tst der Name
des ereeutrischen Mannes, dessen Gemälde
und Kunst-Saurntlungen jetzt zu Florenz
zu so euormen Preisen verkauft werden.
Die seltensten Meisterwerle sind darunter
und der GesammtErtrag wird wohl aus
eine Million kommen. Diese Sammlun
gen wurden seit 1828 vorn Großvater und
Onkel des FürstenPaul angelegt, von Ni
kolaus und fAnalol Desidoss. Manche
Genähr- die Mk vor sehn Jahren
lauste, kosteten 820,000, 830,000 und
840,000. Bald daraus starb er und
Paul wurde sein Erbe. Dieser ist eben
falls ein Sonderling, der schöne Palast
Sau Donat-zu Jsorenz rnit diesen herr
lichen Kunstschäsrn laugwetlt ihn. Er
löst Alles-vertausen, weil er sich selbst ei
nen neuen Palast aus einem hügel bei
Florenz bauen und denselben mit neuen
Kunstschätzen ausstatten will, der alles
Dagewesene in den Schatten stellen soll.
Fürst Paul ist durch den Tod seiner jun
gen Frau schwer betroffen worden ; Jahre
lang zog er sich in die Einsamkeit zurück,
dann war er 5 Jahre lang Gouverneur
von Kiewtn Rußland um sich zu zerstreuen·
Jetzt will er bauen aus Langeweile. Das
ungeheure Vermögen der Denrldosss stammt
aus den reichen Bergwerken am Ural in
Sibirien, wozu Peter der Große, dem
Gründer der Familie, einem armen
Mechaniker, das Land schenkte, weil dieser
ihm seine Pistole returirt hatte. Dort
Hsanden sich reiche Silber- und Eisen Adern,
.Malachit und Mariae-, durch deren Ge
! winnung die Demidosss zu einer der reich
sten Familien Nußlands und Europas
’wurden. Der Gründrr hieß Nikita und
war Hammer-schied in Tala, den Peter der
HGroße adelte. Anatol, der Onkel Pauls,
.tvar der Gatte der Prinzesstn Mathilde
Jsonaparty der Schwester Plan-Pions,
von der er 1845 geschieden wurde.
.
—- Mitnchen wird Großstadt. Wer stch
davon überzeugen will, braucht nat das
neue Local zu betreten, welches unter dem
NamerHCentralsäM vor einigen Wochen
in unmittelbarer Nähe des Hosbräuhauses
eröffnet worden ist. Es besteht aus 4.
übereinander ausgeführten Stock-verleu,
aus großen Sälen, in welchen, getrennt
von einander, 3 Mtlitärmustteapellen mit
zusammen etwa 100 Mann concertleen.
Welch’etn Leben, Wogen und Drangen
m diesen Maumen verricht, mag aus der
Thatfache zu schließen sein, daß an der
Casse an einem Abend 20,000 Billeii G
40 Pf. abgegeben wurden. Der Ver
brauch von Hosdräuhaushier, welches dort
oerzapst wird, von Kalddbraiety Wärst
chen nnd Kraut war ein entsprechender,
« ungeheures —- eine ganze Stadt hätte sich
davon satt essen, ein ziemlich großes Land
sich daran satt trinien können.
.
—- Jn letzer Wache hatten wir das Ver
gnügen, Herrn H. Wollitz aus BrieriPitt
in unserem Sanktunr zu begrüßen. Der
ielve theilte und mit, daß er fast jedes
Jahr im Frühjahr nahezu 2 Monate an
Nhenmaiisntus gelitten und schwere
Schmerzen ausgestanden habe. Als sich
i.n diesem Frühjahr das nämliche Leiden
bei ihm eingestellte, gebrauchte er sofort das
St Jaio bs »O el, weiches ihm nach
mehrmaliger Anwendung alsbald Linderi
ung feiner Schmerzen verschasste und ihn
nach einer dreiwöcheniiichen Kur wieder
gänzlich«herstellte. Jedermann isi das S t.
J alo b s O el zu empfehlen. Editor
rielles der ,,Rnndschau.«-Ypungstown, O.
O
— »Begegnnngen« zwischen Minnen und
Journalisien scheinen epidemiseh zu werden.
’ Kanns haite Batkinh dee gegenwärtige
Oatte der OperetienSängerin Alice Oa
ies, vom Luni-Redakteur des »Einem-san
Enquirer«, welchen er mit einein Stocke
til-ersieh Prügel bekommen, to machte in
Cincinnati der deutsche Schauspieier Va
rena einen bedrohiichen Besuch tm Sanc
tutn des dortigen «Volkefreund«. Jn
sehr brüskem Tone erklärte Herr Varena
dem Herausgeber des Biattes, Herrn
Haacke, er habe gehört, daß dieser sich in
sehr nngehörigen Auedrücken über seine
(Varena’s) Fran, die Schanspieierin Bern
hardine v. Hosstettrr, geäußert habe. Herr
Haacke stellte dies in Abrede, was Herrn
Varena noch mehr in Wuth versetzte. Er
zog seinen Rock aus und packte Deren
Haacke. Aber im nächsten Augenblicke
flog der ergrimmte Mikne die Treppe hin
unter und sein Rock flog ihm nach.
Eis giebt vielleicht hundert und mehr
Personen in dieser Stadt und Umgegend,
welche mit Niercnleiden behaftet sind und
nicht wissen, daß Johnsons Ano
dyne Linim cnt eine sichere Kur be
wirkt. Jn schweren Fällen sogar wird
Lindernng durch dieses Mittel verschafft
wenn nicht eine vollständige Heilung.
——-·-.-——
—- E. H e rtz b e r g, der bekannte Ju
weiier, verlangt, daß man seine Waaren
infpizitt und nach seinen Preisen fragt, ehe z
man anderswo kauft. »
————-.-.——————
Neue Waaren bei Schram n. Co.
15 Stück Saiin gestreifte nnd gros
schwarze Seide.
200 Dutzend D·antenfchleifen neuester
Mode.
1000 Stücke Band, Faney n. einfaches.«
100 Stücke Kieiderstofse, schönste Aus
wahl je von einem Geschäfte ausgestellt.
800 Stück gedruckte Lawns, werden
»biiliger verkauft als die billigsten.
! 50 Rollen Seafide Bunting, etwas
ganz Neuen
-20,000 Paar Schuhe nnd Stippers
für Damen, Herren nnd Kinder-.
Wir vervollständigen unser Lager täg
lich nnd verkaufen in allen Departements
so billig, daß wir enorme setkäufe
erzielen. Schraru u."Co.
—- Tuche ic. für Anzüge bei P a u c o ast
Br- S o n e in keichster Auswahl.
19,3,t,3M.
————.—.———
Und dies fei«foktau sein Beruf,
Wozu der Meister es erschuf
»Det Zäbuea Perlenglaaz zu aeben
Und süßen wisqu dass Im Mand,
Sei ewig SOZODONT bestrebt-.
So lange währt biet Etheussud.«
Graefenberg
Ast-user
PILLEZI
Drciß Jahrcbekanntund
vonA en, welche dieselben
gebraucht haben, als sichere
Kur für Kopfschmerzem
Les-erleiden, Verdauungsvcschwerden,Gal- T
len- nnd jede andere Art Fieber, anerkannt.
Dieselben wirken mit größter Milde nnd
stellen die Gesundheit De1«er.:vclche an all
gemeiner und nervöser Schwäche leiden,
wieder her. Zu verkaufen bei allen
Apothekcm Preis 25 Ceuti per Box.
Mavericks Grave.
Jeden Sonntag Nachmittag
Unterhaltungs- u. Tanzmustk
Eislaltks Bier und alle anderen Geteäien "
- 5 Cmts ver Glas.
Dem Publikum itn Allgemeinen Iste t der Dieb
sm- Beeaniialcnng von Mondsoeiw mieo nny
Pienico znk Beifügung nnd kann man dao Nähere
bei dein Unterzeichteten erschien und Nenn-alte
süe Liesmnq von Musik mit ihm abschließen.
Robert Storbeck, Geschäftsfiihrer.
18,8 ZM w3m
D i e
einzige u. beste Gelegenheit
sein Glückzu machen
Jiii in einer reellen Lottekie zu sqielen,deobalb
sollte man vie Gelegenheit in der
97. Königlich - Sächsischen
so wie d e e
33. Herzeglich-Braunschweigischen
Landes — Lotterie,
nnd der
277. Hamburger
staelt - Lotto-sie
nicht versäumen sich zu detbeiligen. Diese Lotteisen
slnd non der deutschen Regierung sqeantikt nnd Jn
hadet von Oewisnloose können daher auf jedet
Bank den Gewinn erheben
Dle qünstige Einrichtung des Planes verbun
den mit dem Untstande, tnß durchschnittlich auf
soei Nummern us ceessee fällt, hat dieses Lotterien
einen allgemeinen Ruf ers-neben nnd fle ecfkenen
sich eiteo wohlverdienten nnd festhegrtindeten Zu
» unnenn- panptewinne sind 500,000, 450,000
l nnd 400«000 Reichen-ach
Preis det- Loose für Könlqllch - Sächslschk ln
Zornnsbesabltmq stte etlle 5 Glossen: Ganze soo,
halbe Zo, Viertel 15,Achtel·7.50.
Oeqoglichshreunschtveigtsche: Ganze Loose bei i
Born-Odenwa- fnr alle s Klassen fes, bells
24, Uiectkl ts, chtel sk· l»
Hamburger Stadt-Lotter« sitt alle 7 Klassen del «
Boraadbetnblnnit thze Loose Jes, halbe U,
Viertel 12 und. ch’tl 6· » ·
U- noch Loote stirdle sehtan sädelichen Zie
lntnsen tu erhalten tsk es notdtg, seine Besiellnngen
sofort zu mache-. Gewinnltsten werden sofort
jedent Loooindader nach deren Ein-reisen ways-IN
skkcht zahlreichen Infteäqen sieht entgegen
E. F. Falkensteity
307 Süd Respekt-Stettin
New-Otleans La.
Zwoecltisflge Aqenten werden verlangt.
Einemij
Elmendorf u. Co»
Dem Publikum hiermtt zur Kenntniß
nahme, daß wir neben unserem alten Ge
schäft an dem Malnplaza
ein Zweiggeschäft
aus dem Alamoplazcy gegenüber dem Men
gerhotel etablirt haben, in welchem wir
bensalls eine große Auswahl von
Eisenwaaren aller Fert,
Ackerbaugeräthschastenir. zu den billtgste
Preisen stets an Hand haben. 5,14.t7
Rhodins 82 Tempsty
haben jetzt ihr
WHAT-Geschäft
Commercnsfraßh
gegenüber Zorkö Gebäude, eröffnet.
Jbre Klavier-e sind ans den drei berühmte
Fabriken von
Alvert Weber-. Haines Bros.
Mozart Pia-ro Fabrik.
-Die Orgeln werden von der weltberühmten
Uka
Geo. Woods F- Co. in Boston
gemacht. »
Neue Klaviere zum Verrenten zu billi
gen Preisen. - .
« u,z,t-—
F. Grimm-,
Zchlo Iser und Maschinist
und Schleifer,
Commercestrsfe, neben Nic. Tengkh "
Alle New-muten werden pro-nol· und Illig
besorgt und Schlüssel allee In anzefektigi.
Spezialität: Reparatur von Nähmafchine
Czer .
L. P. Göttin-,
Schreiner nnd
Bau-Unternehmer«
Alameda-Straße,
einen Block von der deutsch-katholischen Kirche,
empsießlt sich dein publilum und verspricht slle
ibmriheetngeaen in sein Fach schlagenden Ie
beiteu o e o In vt auszuführen. « te,ll,ss,uj
J.A Beim-m « J.S.L·ckwood
l Bennett Thornton Je Lockwoodj
IS a n le i s r s
nnd bindlee is
Wechseln und Metallbarretu
Ielegkaphische Anweisungen werden ausgestellt
Wechsel auf alle Länder Europas-. Tollektiosen
erwünscht in allen Theilen von Sen-.
Is- Lasd-Wakkanto gelaufen-nd Neigko
John Tit-obig
Tom-semstkaie,
Bankier
—und—
Händler
in ausländischen n. einbeienifchen
: Wechselt-, Gold, Basis-I ec.
stolleinouen werden in alles emichbeeen Iläses
gemacht; Wechsel auf Reue coel. sie- Oeleanh
Galoeston. St. Lonio nnd califoknien ausgestellt
und Wechselgeschäsie mit den panvtlsächllchsten
Städten Eulen-V Seland0, seauikeiche nnd Me
tikos besorgt. s,10,111’
Ast-arg IFme
Bartoom, Bier- u. Wein
S a l o n
San Anlonio, ........... . .... Texas
hat stets An band alle gan baten B·eee, inzwiser
and einbelhische. stanzö sch- und Rhein-seine
Ehamvagnek, Whiely nnd seando der feinsten
stände nnd alle anderen los-unten Liqueum sowie
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P
Zi. D. Bonuct I
ers-im sich hiermit, seinen Freunden nnd des»
Wut-Mut im Allgemeinen unsrige-, das et den ;
Salo- ded Der-a I. Laus-I !
im alten Benannt-Haufe · !
übernommen hat. Rat die besten Liquente, Wei
ne un gute Tisams werden gebot-eh ehean
eisåaktu Esset frisch vom Jak.
2s,ll,4sp
Dosch s Nisch-,
Bier- und Wein-Satan,
Umonst-Strafe,
san Intenih Texas
Ciskalm St. Laufs FaibIet.dte feinsten Liqssu
stets as hand. Morgens famosek Laus-. (t,7
Y« Sehnt-,
staune-Plau, ...... Sau Insekt-,
Wein- und Bier - Salou.
Lemvs St. Loui; Mithin, eiskalt mu saß In
5 Ci. das Glas.
We besten Weis-, Uhu-um Essai-räc
n. w. :«
1880» Complettes Lager von I8I0,
Jrühlings Esoinmekwaaren
-- bei —
HERR-n G Go.
Schöneee Auswahl und billigere Preise als jemals -znvot.
Unser Lager von , .«.
Kleiderstoffen, Seidenzeugen und Satins
bestehtans den wol-ernsten Novitäten. - "
Gewehr-» II01IIITJSIICS ungkbteichte
verkaufen wir unter New Yotler Preisen, da dieselben vor der Preiosteigerusg
eingekauft wurden. .
Unser Schuh-Departement
dem wir jederzeit spezielle Anfnieitsamt it "wibmeten, enthält« das Neueste nnd
Beste, und da wir in großen Quantitäte n für Cash einkanfen,» so können wir-zu
billigeren Preisen vertausen, wie irgend Jemand ander-;
Wir machen besonders auf unser " Assortiment von Stippees für
Damen nnd Kinder aufmerksam, so wie auf unsere mitsder Hand
verfertigten Unter-kleidet für« Herren. » « n unserm Putz-paaren
Departement erhalten wir täglich das Neue te per Expreß.
«
H eh ann. THE-. o.
Ei xziezäzz Hä- des-s
, , s . · ! TI. Nester.
E. Zinsmeykrsnx Chy,
Ecke von Essen-h m Oxestbip - SFM Msksissxjs IF
Dry Goods und Groccries aIker Art,
Zspwieiståkkss « - '
E. Zinsmeyer.
W a are n i m Al EØFMZFY gez.
Beste Qualität uns ·»«"IIÆ Preise.
Eine Auswahl der feinsten-«Liqyöre.
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Baar für Landes - Predukte gezahlt.
Die Eigentum-labe- alle Vieietiseth Ield Ue stet sili es Iris-u Dünste-,
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Falk’s berühmtes Milwaukee Flaschenbier.
· Edivard Nile-,
Oeffentlicher Notar,
I Berar Co» Sau Antonio, Ter»
Dmee iu SoledadsStreje, der Postossiee Iesenüier.
Besondere Aufmerksamkeirwird allen Pensionen
nnd Forderungen von Bekennen des Stiean obs»
der Bereinigteu xschestt Ibschristet von Pan-·
ten besorgt und teuer- suf Land in allen Theilen
des Staates Mach Wohnort in der use-es
Gerte-strafe· sszcglj
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Nechtsssuwålt e,
Ro. 9. commeteestraßr.
Sau Unions-h Texas.
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Nechtsamvålye
Ostsee : Vesian Oel-ände,L Zins-er V I. u.
J Sau Autvtiw Texas
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Martin I. Münch,
Dem-m m Mieter-OW» "
Commissions- u. Speditions
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häute, Wolle« Baumwolle und andere Iro
Iukte werden kennst-as gegen geringe Unkosten
auf Lager generis-et
Paul Maureaux,
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Windeln aller Im
49 Commerce · Strafe-.
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Stute heute-lassen werden« Indes pünktlich suc
gefübtt. 13.1,so.nmli
Cement.
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Marmor-Staub, paart st- psufkh
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siegst-Saum n. f. I. I. s. I.
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Baumaterial aller Art.
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