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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, August 15, 1881, Image 2

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itfähkigek Rbeuntatlsmus- Wut- Hinrlckel,
Omngevllle, N. Y.
-"t. Jakobs Oel
heilt
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Verwandte Leiden
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Neutalgia, Gliedetreißen,
· Sciaxica,«hexcnschuß,
vafichmetz. Aal-moch
Ftvstbrulem Chilblain0,
Brandwunden,
Omtschungem
Former und
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Haben in dem St. Jakobsöl
ein unübertrefsiiches Heilmit
tel gegen die Gebkechen des
Biedstande6. S t. J a ! v b s
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Bei Pferden,
angcschwulsh Epizootic,
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qallem Fistelm Co!ic. Bein
spaib, Schrauben, «schwere0
Utiniken u-. chgengcschwükr.
Bei Kuh-n,
Angeschwclleae Taten
Bei Schweines-,
Riekemvükmrr.
Eine Flasche St. Ja
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5 Fleisch-n 82, ist in jeder
vatbeke s- baben oder wird
sei Bestellung von nicht weni
ger als 85 ftci nach allen
Theilen der Bei-. Staaten
versank-h Man avrefsire
A. Vogel-r 85 Co.
Bauimoktzzm.
Freie Yes Ie für MTUI
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H Sehn-z n. Co» Herausgehen

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VIII s, as second- dass mutter
W ontag den 15. August 1881.
Uq· . . . .
Bradlaughs Fall.
Das Verfahren, welches das englische
Parlament gegen Bradlangh, das Mit
glied fiir Northhampton, eingeschlagen
hat, ist ein schmachvolles und wird
wahrscheinlich zu einer vollständigen
Umwälzung der noch aus religiös fin
stereu Jahrhunderten stammenden Ge
schäftsordnung führen, wenn nicht noch
weiter. Bradlaugh ist ein Atheist und
weigerte sich, den von den Gesetzen vor
geschriebenen Parlament-seid zu nehmen.
Darauf verweigerte ihm das Parlament
den Zutritt. Nun giebt-J eine Menge
Parlamentsmitglieder, die eben so we-«
nig glauben, wie Bradlaugh, die aber
» nicht den Muth gehabi—habe11, sich gegen
iden altmodigen Eid aufzulehnen und
idie ihu als eine unschuldige Formel be
trachtet haben, mit deren Befolgung
man dem Volke einen Gefallen thue.
Es ist das dieselbe Anschauung, welche
überall in der Welt herrscht: man fröhnt
dem Vorurtheil, so lange eine solche
Taktik Gewinn bringt. Nur wenige
Menschen haben den Muth, für ihre
Ansichten auch Persönlich aufzukommen
Bradlaugh machte verschiedene ver
gebliche Versuche, in das Parlament
einzudringen und entschloß sich zuletzt,
auf den Rath seiner Freunde, den vor
geschriebenen Eid zu leisten. Das ge
schah, nachdem das Unterhaus den Sitz
für Northhampton vaeant erklärt hatte
und Bradlaugh mit ungeheuerer Ma
jorität wieder erwählt worden war.
Als nun Bradlaugh abermals Ein
tritt ins Parlamentsgebäude verlangte,
wurde er von Polizisten und Anderen
zurückgehalten und auf eine so brutale
Weise behandelt, daß er jetzt schwer
krank darniederliegt und wahrscheinlich
sterben wird. Die Jndiguation über
das schandbare Verfahren gegen ein
rechtmäßig erwähltes Mitglied des Par-»
laments hat eine furchtbare Aufregung
in ganz England verursacht und es ist
ganz sicher, daß im nächsten Parlament
statt des einen Bradlaugh ihrer fünfzig
anklopfen werden. Gladftone hat sich
denn auch beeilt, zu erklären,«daß er
eine Bill einbringen werde, die an
Stelle des Eides eine einfache Ehrena
klärung setzt. Jn England gährt es
schon lange und die Tage der dortigen
Aristokratie sind augenscheinlich gezählt.
———«-O-—s——s
Paß Cavallo.
Der alte Handels-weg fiir Westtexas
ging über Judianola. Mehr als ein
Vierteljahrhundert lang waren·Jndia
nola und Powderhorn die Häfen des
fWestens und alle in Westtexas impor
tirte Waaren kamen durch den Paß
Cavallo nnd auf der Landstraße über
Viktoria nach San Antonio· Schon
die Einwanderung von 1845 hatte Jn
dianola als den besten Hafenplatz des
Westens auserkoren und alle alten
Einwanderer sind dort gelandet. Der
Weg von San Antonio nach Jndianola
ist um 150 Meilen kürzer als der von
San Antonio nach Galveston.
Wäre die Eisenbahn von Jndianola
nach Cuero in Zeiten bis San Antonio
ausgedehnt worden, so· würde die Han
delsstraße des Westens noch heute durch
Paß Cavallo gehen.· Die Vollendung
der Galveston, Harrisburg und San
Antonio Bahn veränderte indeß die La
ge der Dinge: der schnellere Transport
war für die Handelsinteressen von
Westtexas zirwightig und so verließ
man die alte Straße Und» wandte sich
der neuen zu.
Dazu kam noch, daß Paß Caoallo
tiesgehenden Schiffen den Eingang nicht
gestattete-. Das Wasser über den soge
nannten »Wars«v stand nur 6 Fuß hoch
und so mußten alle Waaren mittels
Leichterschisfen in die Matagorda Bay
hineintransportirt werden, was eine
zeitraubende und zum Theil auch kost
spielige Arbeit war. Wenn es gelän
ge, das Wasser über den Var zu vertie
fen, so gäbe es an der ganzen Küste
kanm einen besseren Hasen, als die Bay
von Matagorda und Salnria, India
nola und Powderhorn würden bedeu
tende Hafenpläxze werden.
Und warum soll sich Paß lsavallo
nicht vertiefen lassen, wenn die Vertie
fung doch an der Mündung des Missis
sippi gelungen ist ? Natürlich gehört
Geld dazu und dies Geld muß Onkel
Sain schaffen. So viel wir wissen, ge
lang es unserem Repräsentanten Ed.
Degener die ersten 820,00() für die Ver
besserung des Hafens von Jndianola
zu sichern. Was dafür gethan worden,
ist bis jetzt ein Geheimniß geblieben.
Seitdem sind 855,00() für die Vertie
fung des Paß Cavallo verausgabt wor
den und da noch immer kein sichtbares
Resultat der veransgabten Gelder be
merkbar war, veranstalteten die Bürger
von andianola eine Excnrsion nach
Paß Cavallo, um selbst zu sehen und
luden die Presse und eine Anzahl pro
minenter Bürger von Westtexas dazu
em.
Die Excursion fand am 8. August auf
dem Ver. Staaten Revenue Dampfer
»Louis McLane«, Capiiän L. T.
Shephard, statt. Eine große Anzahl
Gäste hatte sich eingefunden. Jn Sa
luria wurde gelandet und von da ging
der Marsch nach dem Platz, wo der
Contraktor, ein Herr Kanters aus Mi
chigan mit 15 Mann, von denen erst
»t; zwei Tage vorher engagirt morden
waren, arbeitete. Dort fand man, daß
die Hauptarbeit vorläufig auf trockenein
Lande in einer Ausdehnung von 1000
bi51200 Fuß gethan war und daß sie
gerade das Wasser erreicht hatte. Nur
eine Mairatze war bis jetzt ins Wasser
gelegt worden« Die Arbeit an und siir
sich wurde für gut erklärt, nur hielt
man das Einsacken von Backsteinen in
die Matratzen nicht sür praktisch- da die
l— —l
Backsteine im Laufe der Zeit in Folge
der durch die Wellen veranlaßten Bewe
gung zerfallen müssen.
Wie aber die ganze bis jetzt vollendete
Arbeit 855,000 kosten kann, das ist das
grosze Räthseh vor dem wir stehen. Es
läßt sich dadurch lösen, daß man an
nimmt, der Contraktor, IHerr Kanters,
habe eben nur darum gearbeitet, um
sich die Taschen zn füllen. Col. Maus
field, der Ver. Staaten Jngenienr,
stellte beim Beginn der Arbeiten eine
Wassertiefe von 15 Fuß in Paß Caval
lo in Aussicht. Statt der 15 sind jetzt
8 Fuß vorhanden und diese Tiefe ist
obenein durch einen Sturm veranlaßt
morden nnd man darf annehmen, daß
sie im Laufe der Zeit wieder auf tanß
znriickfallen wird. Also ZZIYOOO aus
gegeben ohne alles und jedes Resultat.
Der letzte Congreß hat weitere MO
000 für die Vertiefung des Paß Ca
vallo bewilligt und nun protestiren die
Bürger gegen Ueberlassung der Arbeit
an einen Contraktor und verlangen
daß die Hafeuverbesserung unter Con
trole eines Beamten der Ver. Staaten
vor sich gehe.
Und darin haben sie recht. Für den
Haer von Galveston ist schon über eine !
Million verausgabt worden und doch ist i
von einer Vertiefung desselben noch;
nichts zu merken. Die Verbesserungens
scheinen nicht mit dem gehörigen Ernste
betrieben zu werden. Paß Cavallo
braucht mindestens eine Million, um in
eine gnte Einfahrt verwandelt zu wer
den. Die Bürger des Westens im All
gemeinen und hauptsächlich die von
San Antonio sollten sich für den Hafen
von Jndianola interessiren nnd ihren
Einfluß beim nächsten Congreß geltend
machen. Wir glauben, die Zeit ist ge
kommen, wo man dem Süden gerecht
werden wird; es bedarf nur eines An
stoßes, um diejenige Bewilligung für
den Paß Cavollo zu sichern, die uns
einen guten Hafen schaffen kann.
—- Es ist meine Hanemedizim schreibt
Here Richard Hertheky Wellervtlle, Einw
sord Co:, O» denn D r. A n g u stK ö
nig’a Hamburger Te opsen
haben una mehr gut gethan als irgend
eine andere Medizin. Jch habe sie selbst ein
genommen nnd haben mir dieselben auch
geholfen
soc-—
Tages - Neuigkeiten.
Jnland.
— Auf der Grand Trunk Eisenbahn
in Canada hat sich am 13. ein schreckli
’chcr Unglücksfall ereignet. Der von
Montreal nach Toronto fahrende Ex
preßzug hatte die Station Prescott
Junction passirt; die Bahnstrecke ist
dort etwas abschiissig und der Zug lief
mit erhöhter Schnelligkeit. Die Loko
motive stieß gegen eine auf dem Geleise
liegende Kuh, entgleiste uud mit ihr die
:Expres;-, Post- und 3 Passagiercars;
« die sieben Schlafwagen blieben auf dem
Geleise stehen. Der Jngenieur wurde
sofort getödtet nnd zwei Expreßbeamte,
der Gepäckmeister, ein Heizer, sowie
mehrere Passagiere wurden mehr oder
minder schwer verletzt. Es ist ein Räch
«’sel, wie die Expreßbeamten entkommen
konnten, da die Cas total zersplittert
wurde.
— Jn St. Louis schlug der Blitz in
die Gebäude EHer Atlantic Mahlmühle
an Mainstra ein und setzte dieselben in
Brand. Die ganze Mühle wurde ein
geäschert. Verlust st40,000. Men
schenleben gingen nicht verloren.
— Von Neumexico treffen Berichte
itberJndianer Unthaten ein. Jn El
Rita wurden 7 Personen von ihnen er
mordet; in Albuquerque meldete ein
Pueblo-Jndianer, daß seine Frau und
zwei Kinder, sowie ein Mann, der sich
bei ihnen befand, ermordet wurde; bei
Ojo de Catuma fand man zwei ermor
dete Hirten und auf Garehs Rauch die
Leichen von 5 Männern und zwei Kna
ben. Die Jndianer befanden sich auf
der Flucht nach Mexiko und sollen 1 0
gestohlene Pferde mit sich führen. ie
Ver. St. Truppen folgen ihnen und ha
ben bis jetzt 11 der Pferde erlangt.
Ausland.
— Jn der Transvaal Republik ist die
holländische Sprache als Gerichtssprache
angenommen worden.
" — Der Kaiser von Rußland hat nach
der verungliickten Kröniings-Ceremonie
in Moskau aufs Neue Schuh gesucht
hinter den festen Mauern und Wällen
von Peterhof. Während seiner Reise
überall aufgeschreckt durch Verschwö
rungs-Geriichte, hat er sich wieder als
Gefangener in dem befestigten Peters
burger Schlosse begraben, bis ihn die
Entdeckung eines neuen Mordplanes
wieder in seinem Schlupfwinkel auf
scheucht und in die Welt hinaustreibt.
Ein solcher Thron und eine solche
Krone, die dem jeweiligen Jnhaber die
Annehmlichkeiten eines vom wilden Jä
ger verfolgten Wildes zu kosten geben,
könnte uns gestohlen werden.
—- Berlin. Kaiser Wilhelm ist in
Potsdam angekommen. Eine wichtige
Kabinets-Sitzung steht unmittelbar be
vor, um ein Compromiß zwischen dein
Vatikan und der Regierung zu raschem
Abschluß zu bringen.—Eine Berliner
Depesche sagt, Herr Delbriick der Füh
rer der Freihändler lehne seine VII-der
erwähluug in den Reichstag ab.
— Wiesbaden. Die jährliche Sitzung
des Vereins der amerikanischen Zahn
ärzte Europa’s fand heute hier statt.
— London. Der Kölner Correspou
dent des »Standard« sagt: aus der
Mehrzahl der deutschen Staaten und
der preußischen Provinzen lauten dies
Ernteberichte günstig. Nur die Herzog
thiimer Mecklenburg-Strelitz und Mec
lenburg-Schwerin und die Provinz
Schleswig-Holstein, wo die Dürre gro
ßen Schaden gethan hat, machen davon
eine Ausnahme.
— London. Grevh (?), ein großes
Dorf im Canton Graubiinden ist durch
Feuer zerstört worden.
—Rom. Aus verläßliche Mitthei
lungen wird erklärt, daß die Nachricht,
der Papst beabsichtige, Rom zu verlas
sen vollständig unbegriindet ist. Nach
der Versammlung, welche die Aufhe
bung der päpstlichen Garantie-Gesetze
befürroortete, erklärte der Papst seiner
Umgebung, er sei sest entschlossen, Rom
E »I
nienials zu verlassen, wenn er «" It mit
Gewalt dazu gezwungen nie-. Der
»Osserdator Notturno-« ruft Eu:» Ja auf,
Schritte zur Sicherung der Freiheit und
Sicherheit des Papste-T zu thun.——Die
ministerielle Zeitung »Reform« veröf
fentlicht den Brief eines deutschen con
servativen Politikers, welcher erklärt,
Deutschland wünsche ein Biindnisz mit
Italien, werde aber nicht die nothwen
digen Eröffnnngen machen. Der Ver
fasser des Briess dringt daraus, daß
Italien sich bewaffne, um das Bündnis-,
niit Deutschland wirksam zu machen,
nnd er zeigt, daß der Anschluß Italiens
an das Bündnjß zwischen Oesterreich
und Deutschland bessere Garantieen siir
den Frieden geben würde, als ein Of
fensib-Biindnis; zwischen Jtalien nnd
England.
— New York, 10. August. (Special
Depesche aus Paris.) Die internatio
nale elektrische Ausstellung ist heute er
öffnet worden. Alle Cultur-Nationen
sind auf derselben vertreten. Präsident
Grevy besuchte die Abtheilungen der
verschiedenen Nationen. Jn der ameri- ;
kanischen Abtheilung bekam er einenj
durch das Telephon vermittelten Gesang
ans der großen Ort-:- ;u hören.
— Ein Unglüclsfall in Orange, N. J.
—Herr W. Lan welcher in der Bowery in
New York sein Geschäft hat, fiel die
Treppe hinab nnd mußte eine ganze
Woche das Bett hüten. Alle Einreibungsg
!mittcl,die angewandt wurden, schienen
erfolglos. Nach Hause zurückgebracht
machte seine Frau einen Versuch mit dem
St. Jakobs Oel, die Schmerzen gaben
nach und in wenigen Tagen war er wie
der soweit herge stellt, daß er seinen Ge
schäften nachgehen konnte; so lesen wir
in der »New York Staatszeitnng. «
———4—.-————
Erastas Need.
Das größte Möbeiiager der
Stadt ist dasjenige des Herrn E. Need.
Möbel aller Art sind daselbst in größter
Auswahl zu den niedrigsten Preisen zu
baden und in der That kann jeder Ge
schmack befriedigt werden. Pariors nnd
Schlaszimmer-Sets kanst man bei Herrn
E. Reed zu Fabriipreisen, da er seine Mö
bel direkt aus den größten Fabrilen des
Landes bezieht. Herr Reed hat außer
dem einen großen Vorrath von Teppichen
und Matten und allen in dieses Fach ein
schlagenden Waaren. Wer Möbel irgend
welcher Art getraucht, thut wohl, sich an
Herrn Rred zu wenden. Vom Gewöhn
lichsten bie zum Allerselnsten nnd Themi
sten ist Alles in seinem Store zu sinken.
— Ein dentsch-amerikanischer Staats
mann schreibt :
Geehrte Herrn !
»Ja den .i)1llen der Gesetzgeber
würde ich einen Antrag stellen und den
selben niit der senetgen Bercdsamkeit eines
Cicero oder Demosthcnes direct-zubringen
suchen, den »Rettungeanker«auf Kosten
der Regierung unter das Voll vertheilen
zu lassen, nkn dasselbe anssnklären und zu
belehren. Da als-er leider eine derartige
Bewilligung nicht constitntioneli ist, so
werde ich feine Gelegenheit unbenutzt vor
über geben lassen, Jhr überaus niitzliches
Buch persönlich allen meinen Freunden
und Beaknnten ausdas Wärmste zu em
pfehlen. «
Der ,,Nettnngsankcr« wird von dem
Deutschen Heil-Institut, Jl Clinton Place
New York, N Y» für 25 Cis. . portosrei
versandt.
Anzcigcm
Ho IDEALIST
W
E tunc-n R S
Malo-ja ist ein unsichtbares
dunstaniges Gift. das in vielenGegenden Krank
heit und Tod ver-dreien Dae Chinin ist kein äch
tcø Gegengift wider die-ell-» wohl aber ist Ho
stestekg Magenbinet nicht nur eia gründliches
Heilmittel. sindern auch ein zuverlässigeo Schus
unttel gegen diesen unsichtbaren Feind. Diese
Lbatsache wird durch unzählige Zeugnissi beträf
tigt, die sich übereine Periode vsn Ho Jahren er
strecken, Alle Krankheiten des Magens. der Leder
und des llnteileiiseø werden durch das Bitt-s
übekwnnden. ·
Zum Verkauf bec allen Apothekern und
Händlern.
Bist du
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nacht nrch arbeitY
enber gelehrte-um chi»
Gehirn-J Kraft unt
Verliistc wieder-zu er
halten gebrauche Hur
Bitt-ts. !
Folge von Judifctk
ung leiden, oder Bet
hetrathete, Alte« und
er. Solche die ans
schmachten, in ö g e n
n zn hop Bitters.
« Tanjende sterben
jährlich durch verschie
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Riereaktanthel t ea,
die verhindert werden
können durch den Ge
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Jünglinge-, die in
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Jeder,welchcrfuhlt,
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Verluste durch das Feuer in Thieago
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Verluste durch das Jener in Boston
in 1872 81,429,729

FeneriRiflkoo aller Art werden etgebenii erbe
ten.» Der Bearb der Direktoren ist vollständig
ermachtiszyaUr Verluste von dieser Stadt zu ord
nen und zu bezahlen, fo daf- cie Kompagnie ans
gleichen Fuß mit der örtlichen Compngnie gestellt
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Iauf von Echo-w Cbill Toni- und habe inc- jctst
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zen Gegend trifft man das Cvill Tonic an und es
bat hiersellsst noch immer dse schlimmsten Fälle von
Ekkältung nnd Fieber beseitigt
Heme vermag ich n(cht’"so»ne dasselbe tu fem.
Senden Sie mir deshalb mit rast-sicut Steamek
ein Gros. Ich könnte Ihnen an hundert Zeugnissc
von glaubwükdigen und vekcstjvoktlichen Yekfeksm
schicken, wenn sie solche wünschen
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Zwischen dem Golf tmd den Sein.
« Direite Linie von
Galveston, Houfiou, San Antonlo,
Ansiin und hearue
nach allen Punkten im Nord.n, Norrioe
sten, Nororsien Und Stivosten.
Durch die Vollendung der
Missouri specific Eif- nbath
von Denison nach Mineola
ist dem reisenden Publikum eine neue vor-teilhaft
Direkte Durch-Linie
nach Sebalia, Kansas City. Leavenworeh, Han
nibal, Omaba und allen Punkten in Kansie, Ne
braska und dm Tesritorien eröffnet worden Rei
sende haben die Wahl zwischin dieser neuen Li
nie. weiche dmch das
tomantifchc Indiana-r - Tetritaritsm
thrt oder der
Si. Louis, Jron Mountoin u. South-ern
Eisenbahn
noch St. Lucia, CiicagiY Cincinnat, Wittabarg,
Phil;delpbia, New York, Boston, Bann-nur« Wa
shinktvn Richmond und din
Sommer Erholungsplätzen
im Norden, Nordosten und Seil-often
Stets Verbindung zu Little Rock, sci» und
Commqu Ky» via Paplak Olitif, mit allen
Hauptpläeen im Südosten, und irn Unions-Dem
zu St. Louis mit allen :
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Richtung und verlassen
Galvestcn s«40 Var nnd 4,«.’0 N-.
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um Ihrs Vorm., in St Loaia um6,55 Vorm. u.
Mo Nachin
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Galseston Was Nachm. und 9 55 Vorm.
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San Antonio ti),00 . 2,20 Nechnk
Arstin li:,55 . 9,25 Bonn-»
hear-ne 12,55 - 4,30 -
Sie verlassen Kansas City 4 Uhr Nach» St.
Louis 9.00 Nachm. und 9,00 an.
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