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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, March 27, 1882, Image 4

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LoknleG
»Si
S an Antonio, 27. März; .
Sonntagsbetrachtnngem
Man gewöhnt sich an Alles, auch ais
verregnete Sonntage, wenn sie uns a n
noch so sehr in Mißstimmung versey .en.
Man wendet schließlich seine Gedan ken
von dem ab, was inan sich zu thun v- kr
genoinmen hatte, inan gibt das Spazi Tes
rengehen, das Athtnen des frischen Wa l- »
desdnstes, das Blumenpflücken ansd enl
Prairien nnd das Biertrinlen unter dean
blauen Himmel der Natur ganz selbstver
ständlich aus, macht es sich tm Hause so
behaglich als möglich nnd richtet seine
Gedanken auf Dinge. die zn dem Grau
da draußen passen. Man hat dabei auch
manchmal seine innere Freude. Da geht
er«vorbei, der Mann, der die Menschen
. nach seinem öden Plas hinauslockt nnd
ihnen zumntbet, sich ans ungebobelten
Bänken niederzulassen, in sein ungeho
beltes Gesicht zu schauen und sein schlech
tes Bier zu trinken. Wenn dies Gesicht
Nicht den ganzen Kummer der durch das
Regenwetter verlorenen zehn Dollars
ausprägt, dann ist es von der Natur
schrecklich vernachlässigt. Aber da geht
auch ein anderes Wesen vorüber, dessen
Anblick uns trüber stimmt, als das Grau
des Himmels es·zn thun vermocht hat«
.denn es gehört zn Ienen Stieskindetu des
Glück-, denen der Himmel nichts als
graue Tage nnd öde Nächte bescheert hat.
Wir wollen hier nicht etwa von den Ar
men reden, denn was ist arm und reich ?
Wir sind nie so reich, um den hohen
Flug unserer Wünsche zu erreichen, und
selten so arm, daß wir nicht taguch einen
Sonnenstrahl derFrende einsaugen könn
ten. Wir wollen von wahrhaft armen
Wesen sprechen, die, so ost die Menschen
steh freuen, traurig beiseite stehen, tvurig
und unbeachtet, wenn nicht gar verachtet.
Diese Aschenbriidel der bürgerlichen Ge
sellschaft sind-die alten Mädchen. Mäd
chen und alt ! Es besteht ein solcher Wi
derspruch zwischen diesen beiden Worten,
daß sie selbst erstaunt sind, nebeneinder
zu stehen. Mädchen-ein Geschöpf voll z
Verheißung, eine blühende Anweisung T
auf Leben, Genuß und Glück ! Und alt-—
der Abgrund alles Unerwünschensrver- l
then ! So grausam diese Bezeichnung
aber auch sein mag, sie ist nicht grausa
mer, als das Geschick der damit Bezeich- ;
neten. Ein altes Mädchen sein, heißt
ein Schicksal tragen, an welchem eigene
Verschuldng nur in den seltensten Fällen
einen bedeutenden Anthetl hat. Man
ist meistens ein altes Mädchen, wie man
ein Talent ist,—ohne Verdienst oder
Schuld, nur mit dem schneidenden Un-?
terschied, daß dem Talent, weil es das
Göttliche im Menschen ist, Alles ais Ver
dienst, dem Mädchen aber, weil es ein
schicksalsdolles Unglück trägt, Alles als
Schuld angerechnet wird. Alte Mid
chen sind nnn einmal da« wie Kinder nnd»
Junggesellen da sind ; Natur und gesell-’
sellschastliche Verhältnisse wollen es so.
Was aber nothwendig ist« verspottet und
verlacht zu sehen, ist das Unbarmherzigste i
und Unerträglichste. Ein altes Mädchens
fordert, wenn nicht Mitleid, so doch Mit- »
gesllhl her « ’
Schon Mhen Zeiten hat die Frage
der alten» Mädchen die Geister beschäf
tigt. Mit seiner heiterm Anschaulichkeit
schildert Herodot, der Vater der Geschich
te, einen babylonischen Vorgang, der es
mit unsere-n Gegenstande zu thun hat.
»Ja einem Dorfe«, erzählt er, »geschieht
alle Jahre einmal Folgendes : Wenn
die Mädchen mannbar werden, so werden
sie alle zusammengebracht nnd aus einen
Hausen geführt. Rings umher steht die
Schaar der Männer. Sodann läßt der
Ausruser eine nach der anderen ausstehen
nnd versteigerti sie, zuerst die Aller
schönste, dann, sobald diese um Vieles
Geld erstanden ist, tust er eine.andere,
welche nächst dieser die Schönste ist, aber
alle mit dem Beding, daß sie geehelicht
werden. Was nun die Reichen unter den
Babyloneru sind, die da heirathen wollen,
die überbieten einander-, nm die Schön
heit zu bekommen ; was aber die armen
Leute anbetrifst, denen es nicht um
Schönheit zu thun ist, so bekommen diese
die häßlichen Mädchen nnd noch Geld da
zu. Das Geld aber kam durch den Ber
kans der schönen Mädchen ein, und aus
diese Weise kommen die Häßlichen durch
die Schönen an den Mann·«
Soweit Herodoh Dieser hadhloni
- schen Methode, eine sociale Frage zu lö
sen, hängt doch ein großer Fehler an ;—-—
sie legt einen schwankenden Maßstab zu
Grunde. Denn was ist häßlich ? Es
gibt iuuner noch eine Häßli ch er e, also
keine unbedingt Qäßlichh Häßlich sein, ist
noch kein Hindernis, reizend zu sein, nnd
wie oft-es gehört zn den Geheimnissen
der Liebe-werden die schönsten Männer
von häßlichen Frauen beseligt. Häßliche
Mädchen, die ihre schöne Seele nicht an
den Mann gebracht haben, sind die Min
derzahl unter den alten Mädchen.
Man wird aus allen möglichen Grün
den ein altei Mädchen ; zunächst aber,
weil die Natnt die Geschlechter nngleich
vertheilt hat nnd weil die Verhältnisse
der bürgerlichen Gesellschaft nicht dazu
angethan sind,das gesanUnte Liebesfun
tal der Mädchen zinsentragend anzulegen.
So sind die meisten alten Mädchen ein
Opfer. Die verschiedensten menschlichen
Motive spielen zwischen durch. Das alte
Mädchen ist ost voller Romantib Sie
hat einen Roman gehabt, einen erlebten
oder mein-ten Er ist ihr gestorben,
Er hat sie sjr eine andere derlaisen’oder
Er hat ihr stillei Weichen nicht bemerkt·
Sie hat ihr Glück vielleicht versäumt, es
nubedacht ausgeschlagen oder es ist nie so
nahe an ihr herangetreten, daß sie es niit
der Hand erreichen konnte. Sie sieht sich
von der höchsten Aufgabe der Frauen
ausgelebt-sey nnd der Minister darüber
gebt ihr zeitlebens nach, wenn sie nicht
zufällig eine Inmzone over eine Heilige
ist. Manche nennen sich glücklich, denn
Denn sie die Freude nicht habet-, so fehlt
ihnen dafür auch das Leid. Daß sie aber
such die Funke des Leids nicht haben,
das vers-In die meisten. Glück in höch
sten Sitte U Mkkem ist ihnen genom
men. Its-en können io beslickem daß
in ihnen selbst sogar unter Kummer and
Sorge-, eine Fülle des Glücks sehnen
muß. Oder ist nur diese überschwängli
Ce Fäh leit, be lösen z- könne-, ihr
Iehre- lstckJ « unbetähriee Ist-s
wnLieie Weit in Ie- case-ein
Mädchen und geht ungeniitzt mit ihnen
zu Grabe. Selbst die Nonne spielt noch
mit der Liebe, mit der Ehe. Da ihr das
Nächste nicht erreichbar gewesen, streckt sie
die Arme nachdem Fernsten aus ; aber
nur, um es ihren Bräutigam zu nennen.
chöner und wohlthuender ist ed, alte
Mädchen in irdischer Thäiigreit warten
zu sehen, indem sie, wenn auch innerlich
verblutend und ihre Thränen per-schlu
ckend, zu Schutzgenieen ihrer jüngeren
Geschwister-, ihrer Familie oder gar frem
der Kinder werden. Würden sie hassen,
so hätten sie ihr Loos Verdient.
Gute alte Mädchen tragen etwas Hei
liges an sich, grade wie das Unglück, wo
über der eigenen Verfchuldigung, falls sie
vorhanden, eine höhere Macht entscheiJ
dend gewaltet hat. Diese höhere Oiacht
ist das unerforschte und stets unerforscht
bleibende Etwas, das wir Schicksal nen
nen. Vernunft ist in diesem Schicksal
nicht. Es wirft der gemeinen Seele
Reichthümer in den Schooß, erhebt den
Dummkopf zu ehrenden Würden, hängt
dem Manne von Geist eine einfältige
Gans um den Hals, läßt den edlen Men
schen in Armuth verkümmern, bereitet
dem Weisen ein klägliches Dasein und
verdammt das verständige und oft lie
genswittdige Mädchen zu ewiger Einsam
eit.
Vielleicht verlacht man uns als den
Schutzpatron der alten Jungfer! Sei
es drum! Tausende mögen spotten,
wenn wir nur einem jener Wesen, die zu
» den Opfern der Gesellschaft gehören, mit
; einem einzigen Worte wohlgethan haben.
Extrasitznng der Legtslatur.
Der auf den S. April einberufenen
Legislatur werden vom Gouverneur
nachfolgende Gegenstände zur Regelung
vorgelegt werden:
Eintheilung des Staates in neue
Congreßdistrikte.
Beschaffung von Räumlichkeiten für
Amtslokale der Staatsbeamten,
Bewilligung der nöthigen Mittel zum
Bau des Capitols.
Desgleichen zur Anlegung von Was
serwerken und für Reparaturen an der
Jrrenanstalt und andern Staats
gebunden.
Schaffung von Fonds fiir den Bau
und Unterhalt der Staatsuniversität
und deren Zweiganstaltem sowie zur
Fortführung der Normalschule in Prai
rie View.
Erlaß non Bestimmungen über den
Vertan und die Verpachtung von
Schul- und Staatsländereiem und uber
die Verwendung der dafür eingekom
menen Gelder.
Annahme eines Gesetzes, welches die
Eisenbahngesellschaften zur Jnstand
haltung ihrer Bahnen und zur Ermä
szigung der Passages und Frachtpreise
zwingt. «
Crmiißigung von Steuern.
Die Dauer der Extrasi ung dürfte
sich wahrs einlich auf die eiden näch
sten Mann erstrecken.
Ae As Wom
Dieser Name sagt unseren Leierinnen «
schon, daß wir uns spe iell an sie wen
den wollen, daß wir iznen etwas Be
sonderes und Jnieressantes mitzutheilen H
haben. Wir wollen mit unseren Neuig
keiten nicht zurückhalten, sondern gleich
verrathen, daß das Eleganteste, Mo
dernste und Ge chmackvollste in Früh
jahrswaaren a er Art bei A. A. Wolff
u finden ist. Seine langjä« rige Er
ahrun zu Rathe ziehend, at«he»rr
Wolsf rhdiesmal in seinen Einkauer
selbst iihertrosfenz sein Waarenlager ist
grstreitig das Gediegenste, das nur im
taate gefunden werden kann. Dgss
Geschäftslokalist denn auch tagtäglich
von Köusern angefüllt; die Damen
sind einstimmig in ihrem Lohe über die
pracht-ge Auswahl der Kleiderstosse
und der vielen anderen Sache . Wir
haben unsere Schuldigkeit get an und
auf Herrn Wolsfs Geschäft aufmerksam
gemacht; das Uebrige wird Herr Wolsf
seinen liebenswürdigen Kundinnen
selbst sagen,
Art-versank
im Ulamo Hauptquartier.
Wie» aus der Anzeige an anderer Stelle
ersichtlich, wird das ganze große Waa
renlager des H. Grenet zum Kostenpreise
gegen baar ausverkaufr. Das Lager
umfaßt alle möglichen Sachen und Waa
ren, Alles ist neu, frisch und spottbillig.
Jeder wird seinen Vortheil dabei sinden,
in dem alten Stpre seine Einkäufe zu
machen. Man spart Geld und erhält
ans ezeichnete Waaren. Namentlich Land
tas eute sollten nicht verfehlen, vorzu
sprechen.
—--«-.——
Tarni-halb
Die regelmäßigen Uebungen der Turn
schnle des S. U. Turnvereins finden vsin
Freitag den 31. März an jeden Dienstag
und Freitag Abend 7z Uhr in der Turn
hallestatt. E.Elntendsrs,
27,3,t3nw2m Turnlehrer.
Ullerleb
— Herr Eduard F. has-der von
Auftin ist an Stelle von Stillwkll H.
Russell, dessen Amtstermin abgelaufen
war, zum Bundesniarshall für diesen
Distrikt ernannt worden.
— Herr Georg Dullnig zeigt den
Kaufleuten der Stadt und im Lande,
sowie dem Publikum im Allgemeinen
an, daß er seinen ganzen Vorrath von
Weinen, Whiskey, Liquöten und
Flaschenbieren zu billigen Preisen aus
dertauit, da er diese Artite nicht mehr
führen wird. Die gebotene Gelegen
heit, billige Einkäuse zu machen, sollte
Jeder beim-en
— «OOO——»—-——
Texas.
M
— Vergangenez Jahr wurden im
Staate im Ganzen 4,995 haust-Massa
cker und 810,605 Gallonen Mocasseg ge
erntet. Davon entfallen auf Btazaria
Connty 2440, auf Fort Bend County
1827, auf Cameton 272 und auf Ma
taqorda 270 Hogheads Zucker.
—- Bermann hamergdorf der aus
feiner ohnunq in Fort Cancho einen
Dieb verjagte, wurde von diesem durch
eines Schusleichto wundet.
—- Die Firma efsian F- ses in
Lom- het die erjte Wolle dieiiahtsaex
Schur per Jnternationalbahn direk.t
nach New York geschickt.
—- Bon der Grenze wird gemeldet,
daß die Judianer, die so lange Zeit in
Sonora ihr Unwesen trieben, augen
blicklich die Bewohner nahe Corallitos
und San Jose, Chihuahua, terrorifiren.
— Die Angestellten der Internatio
nalbahn werden in Zukunft, wenn fie
nicht in«offiziellem Auftrag reisen, für
den geringen Preis von 1 Cent per
Meile befördert werden.
— Jn Kerrville starb am 22. Dr.
Lawrence an einer zu großen Dofis
Morphin; er nahm 45 Gran in einer
Stunde.
—- Jn Fort Worth wurde Nelson
Copeland der sich für den König des
Südeng hält, einer Jrrenanstalt über
geben.
—- Der Farbige Jud. Sweeney in
Hillgboro erschoß seine Frau in einem
; Anfall von Eifersucht. Nach der That
versuchte er Selbstmord zu begehen,
wurde aber daran verhindert.
—- Gegenwärtig sind in Dallas über
100 Gebäude im Bau begriffen.
—- Jn Belton erschoß E. Brunet,
Besitzer der Eisfabrik, einen gewissen
ames Burns. Beide hatten einen
treit gehabt und Burns hatte gedroht,
Brunet zu ermorden. Als bald darauf
Brunet den Burns mit einer Mistgabel
bewaffnet auf sich zukommen fah, schon
er auf ihn und tödtete ihn augenblick
lich. Brunet wurde verhasiet und un
ter 82000 Bürnfchaft gestellt.
W
Smtth war ausgegangen.
Ein Advokat saß in seiner Office, als
ein Fremder die Thür öffnete, den Kopf
ins Zimmer steckte und ihn·mit den
Worten anredete: ,,Cntschuldtgen Sie,
können Sie mir nicht sagen, wo Smith
seine Ofsice hatt«
,,Jawohl, nächste Thüri«
Der Fremde bedankte sich und ging
zur nächsten Thür, die jedoch verschlos
sen war. Er kehrte zurück und be
isnerktn »Smith scheint ausgegangen zu
ein.«
»Natürlich«, erwiderte der Rechtsge
lehrte, »Smith ist vor einer halben
Stunde ausgegangen. Wenn Sie mich
gleich danach gefragt hätten, würde
ich’s Jhnen gesagt haben.«
Der Fremde ging. Am nächsten Tage
kehrte er wieder. ’
»Sie sind Advokat?« frug er.
«Allerd.ings—« ·
»Wie viel berechnen Sie mir für ein
mündlicheg Gutachten in einer gering
fügigen Angelegenheit?»
»Fünf Dollar6.«
Die Sache wurde dargelegt, das
Gutachten gegeben, und der Fremde
war im Begriff, sich zu entfernen.
»Meine Gebühren, bitte«, sagte der
überraschte Adbakat.
» ch habe keinen Cent bei mir.«
» einen,Cent7«
»Natürlich nicht, Wenn Sie michs
gleich danach gefragt hätten, würde
ich’s Jhnen gesagt halten«-« J
G. B. Frank. »
Mir lenken die Aufmerksamkeit unserer
Leser auf die Ebenng daß der Schnitt
tvaarenhändler A. B. Franc am Neumo
Plaza täglich neue Waaren erhält uni- be
reits einen großen Vorrath der a l l e r
n e u est e n Modenartikel an Hand hat.
Herr Franf tadet Alle ein, bei ihm vorzu
sprechen und seine Wein-n zy inspiziren,
ehe sie anderswo kaufen.
Frühjahrswaarem
Dex beliebte S nitiwaarenhändler
Herr A. A. W d ls zeigt feinen zahl
reichen Kunden und dem Publikum im
Allgemeinen an, daß seine Früäjahw
magxen eingetroffen sind und da er die
größte und lgchzinste Auswahl derselben
nn Markte at, Sein Lager in Klei
derstofsen aller Art ist unübxttxkffiich
und sind die neuesten Pariser Muster zu
finden. Spitzen Fächer, leinene Waa
ren, Tischiücher, Servietten ec. in gro
vgsse Wir zeigen unsere Waaren
gern und fordan Wiss-up uus zu be
suchen und unsere euren zu beich
tcgen. 33,3,i in,
Gus. Hellborey
Schneider, Ecke von hpnston- u. Navarra
stkaße, emsieblt sieh dein Publikum von
Sau Antoni- znne Anseetigen von Herren
Kletdnngefiücken Ferner übernimmt er
das Meinigen nnd Fäeben getragene
Kleider.
c
Needs tht Edge Tinte reguliet die
Funktionen der Cingesetde.
Ich das waren schöne Stunden. Als
ich sum ersten Mai sOZODONT ge
braucht nnd das angenehme Acon-a tm
Munde fühlte, nnd ais ich vor den Spie
gel trat und sah wie von Tag zu Tag met-;
Zabnfieisch rosiger, meine Zähne schöner
wurden. Jeb werde nie aufhören das
selbe zu gebrauchen. Alle Drogisten Zveks
taufen ea.
——-—...Q-—.ss-.
Ernst-sc Needp
Das größte Möbellgger der
Stadt ist dasjenige des herts E. Need.
Möbel aller Art find daselbst in größter
Auswahl zu den niedrigsien Preisen zu
haben nnd in der That kann jeder Ge
schmack befriedigt werden« Paris-r- and
SchlnfzinrnsersSeis Mist man bei Deren
E. Reed zu Jahrespreisen, dn ex feine Mö
bel direkt nu- den größten Fabriken des
Landes bezieht. Herr Reed hat außer
dem einen groben Vorrath ppn Teppichen
nnd Matten und allen in W ej Joch ein
fchlngenden Waaren. Wer Hirt irgend
welcher Uri gebraucht, thut wohl, sich an
herrn Reed zu wenden. Vom Gewöhn
lichsten di- znnr Allerfeinsten nnd Eber-er
sten ist Alles in seinem Sipre zu sinken.
Deutsche priese.
selche bis ist- IOZNII ls » at d
Sau III-st·«seksliebe: setkdsktstrma n
seku- Iost—Juliui sei-set —-sSkast Butsu —
s «saumu—sdela Donkxekberg-—Simu Dr
m iscspekmns Döb Ins-Nie- 0oI-tlw e
skof Otto Gutach- nkdekkch Muster-Git- -
stav Geister-Ema hemmqu Unless-s v,
dumm«-II- quenmnm— bit-act Neste-I
(2)—Oem Jud-sanft Mare- — Ilek Meye
—Omse Nagel-Ost R Miste-Rudol» che
uitgepsib s Rhodss —Eak·lin« Range —- Q I
Neid —- Wm Stein — Levis-I Schutt — Ihm
Schwer-listed Ichlld —c Stuf — Gast-o
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cis-rasend the-Ue sciefegscbjboleh The-lade
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Refrigerators,
Water Coolers,
Jce Cream Freezers,
Eis-Bücher,
Eis-Boer,
Blumen-Töpfe,
Badewannen,
Preserve-Jars,
Croquet-Sets,
Bogel-Käfigc,
Hängemattcn,
Butterfässer,
Wasch-Maschinen,
Fluting-Maschinen,
Porzellan-, Glas-, Weiden
und
HOLZ-WAAR-EN,
Sämmtxiche
IF Haushaltungs-Gegenstände
u. f. w. u. f. w. u. f. w.
Ausnutan
—- von —
Weinen,
«Whisky, Liquors, -
und Flaschenbier
zu billigen Preisen bei
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Große Eröffnung
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Frühjahrs-Saison
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wohlassoeiiries und eeichhaliigee Lager Von
Fanoy Dky Goods,
Kleiderftoffen aller Art,
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die größte Auswahl nnd d. s Oeschmeivocstq das
Je in den hiesigen Mai-it gebracht wurde
Greis-things
in nie dagewesenee brillantee Insstaiiniesz das
Beste der Weit.
Weißen-I
in allen Genus und tan Moden-fle.
Damen - Unterzeuzy
Spitzen nnd Yes-es
" »in allen Selmieungem
HanshaltungOAxkjkeszq
Tischteckem Servieiien, handiüchee, Vor
hänge n. s. w.
sn erstanlich niedrigen Preisen.
Sonn-geschienen
wn 25 Cent« bis ne ils per Stü
Tafchentücher
sit feinen bandstickekeiem due site meine Relati
Knnden bestimm. Und Tentenv andere
eifråhjseines-Mauren
Ich habe mich bemüht, KIF des Beste, Appetit
fle nnd Oefchtneckvollnenf mein e gepien Ein
Iansi eise ensznzvöhlen und glei- »e in sei e mei
n « ngjjbxigen Exsbeztnssin Geschii te, das
ichs egemiienin aben. Jch lade nnn das
VII-it II ein, Inein ureniagee in Augenschein
in nehmen. Ei muß gefallen.
A. A. W olilJ
27,:·Z,i»3M) CommeecesSiraße.
-. ..—-.-«TW
Man besucht den
Oxd stand Sa100n,
v. Its Wein Max-« wenn man gute ne
Reine Lågnoks nnd Weine
and Ppeier. Ale- iuxgiwassey feine Namen
nnd T back oter gutes Bicx wünsche. LAixesr · n
nnt Osmip eine Spezialität. «
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Nügmaun s Herweck,
Hause, sigs H gis-risse
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Glase-, Tapeziekek, Frescomalek II- s. w.
No esdocheds ·Steaße,
sehen keimt gljkm Steu. 2.s,11
VI-. V. E. dadu. Dr. Ind. III-ell.
Ers. Eadra öd Tenell,
Mahnung und Ofsiee: 210 Ave-me C.
schräg ges-kühn- bet Fenekmannschssts
Officessfundeug Judause7— —sUbt
Berge-« . 1—3 Rack Pius-« —7 Ab endi.
JIII Dkelfchs en Dkugfxlke cis-J Mittag
IIIv 4— b Nach-mass ekeln iII aIlen Ding
Stpkei Telephon IIiI Hause. « 2,2,3M
Billigcs Futter für Mut-vieh
befondtto für Wiilch- Kühe.
Coctotsaameu-Dülsen III fedk billiges Onl
sm III haben. Proben werden graste Amt-un
9,3Iv4m) Neu-nann, Lange ö- Bro.
Lindner ZZtaH
Commercesiraße, im Groo6’s"chen Banlgebäude
eine tieppe hoch,
empfehlen sich dem Publikum im Allgemeinen sue
Besorgung folgender Geschäfte:
Nachweisung von Wohnungen und Geschäfts
båusern, Vermittlung von Landoerkäusen, Inge
boten von Landereien in allen Theilen des Staates
zum Kaus, Nachpeisung von Stellen für Be
schäftigung Suchente ec. Einwanderern wird iede
gewünschte Auslunst ertheilt. Anolenst über Per
sonen gegeben, öffentliche Documente, wie Deedd
os Basl, Moktgages. Billd os Sale ec. ausge
fertigt, Pensionen und Claitne oon den Ver. Staa
tenzu erlangen gesucht und evlleetirt, Aussicknde
gerichtlich und privatitn eolleetirt u. 24, 11
Ein liniispges Alter otler ein frükqeitiger Tod
Soeben ist erschienen die vier-zehnte, statt vermehrte
any mit 21 attatomiichen Abbildungen ver-scheue Schrift
deeitclt :
Der Jugdcndspicgeh
v cr:
Die Gehen-wisse des-Edschxp-hxs ·- ymgcmges
Von DU· Luddrsply sit-akz. Arzt, Ehicagm
Die bösen Folgen bu- Secbftt
befleckunm sowie die anstecken
den Geichlechtstrantheiten sind
,darin, selbst für den Laie-I
deutlich end-g, 'chakatte·k·isitl
sund dur 21 anatomisch
A b b dl d u n g e n veianichaui
licht:—der Heilungsvlam qui
der Anwendung der Electtis
cität beruhend, ist darin a us
Uhxlkch scsx.tp.chs.s-.I.s3d
..--,p..-. . .., ««-.;».. -..»--·o-·,·«i- Iqo III-t- Ins
angewiesen-e Medizin verwendet haben, ohne geheilt sq
lein, sich nicht an die rechte Schmiede gewendet habet-.
da detastige Leiden ohne elektciiche Mittel nicht geheilt
werdenjönneicx" « ' ’ ’«' "« s
Gegcn Einlenkung von 30 Tean wird es Jedem frei
ungeschickt, wenn man addrelsi1-t:· Dr. I. Lubsxseh
11 W. Rande-lob st» Ohms-m Ill. »
h Bei demselben Verfasser ist sn demselben Preise zn
aben:
z ..E)ekjeime Winke fürZMdchen
und Frauen.
oder: »T« tkanlhnsmx Stdknngcn der Geschlechtsan
tionen des Weil-es- nnd deren bestimmt
Ilv Y- - nackt lsl ORandokprjtszs
--- «
Tie nittoxeske Bahn in Texas.
Golf, Tsflorado
Santa Fe dEisenbahn
führt durch den Theil dec» Staates Ietas, dev
durch Gkoiamgkeit setnee Sceneeien und
Fknedcpaekeic feines Bodens berühmt ist.
kaeh Worts- imch Epizykvae
Peltoee mich Gatvestgxb «
bateinen Ausgang an dee See eröffnet und ihre
Verbindungen mit den veeschiedenen Dein etli
nien in Galveston sichern dein Volke von ean
die Verbindung mit allen bandelstådten in den
Bek. Staaeen Eure-a nnd Musik«-. Diese Linie
ist verbunden
Jn Oalzzeston neix der Mallpkyllnie nach
Key «West und New-ARE spie per
Moeggn Dampfekllnie nach New Oe
leano, anianola, Cokpus Christi,
Beosnasille und Mexito und Damp
fern nach allen Theilen der Weit.
Jn Rosenbecg mit der G» H. u. S. A.
Bahn nach San Antonio und allen
Plätzen an jener Linie, mit der Stat
und Ecke-me Linie in Houston nach
New Okteonkunv allea Punkten tm
Nordosten. «
Jn Beenbam an die houston nnd Tean
Centralelfenbabn (wesilichek Zweig)nach
Austln,Giddings und für alle Punkte
an ihrer Weis-.
Jn MUMD W dse sattenazioual nnd
Nsedliche qun nnch Heakne." Pale
stim, Npckvale, Rot-ab No , Geh-ge
kommAusiin und andern senkten M
Blute.
Jn Banks mit der Tean und St. LouiOI
Bahn nach Waco, Cokstcaua, Tylet und I
vandern Punkten der Linie.
Jn Mdeaan We per Texas Centralbabn
nach Wart-; Martin,'Hi·e-3, Das-Un,
Cieco und andern Plåpen ver Linie.
Jn Clebuene mit ver« . T. n. M C.
Halm USE lewgdo, Dallaa und allen
Banns-der Linie.
Ja Fort Werth mit Mo. Pacisic und
Texas Pakisicbabn nach allen Plätzen an
diesen Linien, St. Levis-, Kansas City,
Quang Ner York und allen Pläpen
im Norden, Osten und Westen.
Ille ibte Bekbesserunten neue-let Etsindungea
epened Ge«leis, niedein Fabkveeise, Sicherheitnnd
Sehnelliqkejp Haben dieser Linie den Namen
Pypuläre Rouxe
Vesfchafft.
Interesses-n Idee alle Anselegendeite « betreffs
Passe-steten send Ttnwandeces ertheilt;
Oscar G. Murray,
General Passaglee·Igent,
2-1-sl«UJ Gekeeflom
aneHiahrssSaisen«
Der Mod·e-Izazaar
--Vpn-—
L. Woljscm
ist für die diesjährige Frühjahre-Saiva! mit dem
Größten Waarenlager,
das jemals im Westen zu finden war, eröffnet worden
; Der Vorrath von Schnittwemren
ist unübertrefflich in feiner Reichhaltigkeit.
Nas- elas Beste, «
Kloster-usw
mal Billigste
wird geboten.
Kattune, Grenadines, Mousseline und andere leichte Klei
derstoffe in großer Auswahl. Ferner Sommer-Unterzeug,
Sonnenschirme, allerhand Toilettenartikel und Alles, was
inäsdiese Brauche schlägt. Leinene Waaren vorzüglicher
Qualität besonders billiz. Das Motto :
Das
Æüüet - Departement
ist anerkannt das größte in der Stadt. Dasselbe bietet
Einrichtungen ebenso für den größten Palast, wie für das
einfache Farmhans.
Billige Verkaufe und schneller Umsatz
ist bis jetzt aufrecht erhalten worden und wird für immer
beibehalten werden.
Wer gut und billig kaufen will, der
weiß, daß es msemem Interesse liegt, mich
zu besuchen. -
L. Wolihoty
14,3 Main Plaza, Sen Antonio, Texas-;
J Y»
Carl Schwarz,
« lth ö- 116 TremontsStraße, Gescheites-, T- Fas,
Comrnisfions-Kaufrnann,
Jmporreur n. Erporteur u. Wholesalehandler
in Weines-, L qaöreu nnd Ctgarren. Agent für den Staat Tot-is für Carl Ehryfes
Uns berühmte Ltquöre in Leipzig. Alle stetne Waaren stadMWzügtiOer Q:::ttät.s ,
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Dampf - Schifffahrtss
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