OCR Interpretation


Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, May 01, 1882, Image 1

Image and text provided by University of North Texas; Denton, TX

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045227/1882-05-01/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

uk
sägltche Freie Presse
erscheint
grib nit 11.«-.n«;x1-: dek- Sonntags
Und kostet
810.1)0 für das Jahr oder 82.5 0 für
3 Monat.
Die
Wöchentliche Freie Press
tscheim
·ede Do nnerstag
nnd kostet
82,50 das Jahr oder 81,25 für 6
Monate in Vorausbezahlungss
AleAbTFICaUg l7- f Sau Antomo, Montag den 4 Mai 1882 Nummer 377,,I-«.Ä
Angeln
Roman von Friedrich Spielhagctb
(Fonscknng.)
Jcn nächsten Momente hatte er das
Zimmer verlassen; Nanni stand in tödtli
eher Verlegenheit ra, schen zur Lady auf
linzelnd, von der sie nach dem skandalösen
Benehmen Arnolds einen schrecklichen Aus
bruch erwartete. Wirklich begann diese
in offenbar großer Siregung unter man
chen heftigen Gestilalationen zwischen den
Koffern hin- nnd herzufchreiten, bis sie
plötzlich mit scharfer Wendung vor sie hin
trat, die schwarzen Augenbrauen halb auf
die niedrige Stirn heraussieheniy mit dem
Fächer wie mit einein Coinmandostabe
nach der Stelle deutend, wo Arnolo ge
standen:
Childe Haroldl
Nanni hatte die in sonderbar boblem
Tone über ihren Kopf weg geiprochencn
Worte nicht verstanden nnd blickte fragend
zu der Lady auf.
Cbllde Haroldl wledeiholte diese laut
nnd ärgerlich. Begreifen Sie denn das
nicht, meine Liebe? Sehen Sie das »
nicht? Diese bleiche Stirne, diese geister- s
haften Locken, dieses fatanische Lächeln,
diese tönigliche Art zu sieben und zu gehen!
Nun, ich sah niemals in meinem Leben
etwas io Stupendeg Von Aehnlichkeit!
Jn der That, sagte Nanni in b:fcheide
Uem Inne, aber tm Innern emploan uno
wüthend über die plötzliche Wandlung,
weiche in der Gesinnung der Lady vor sich
gegangen war, oder zu geben schien.
Jn der That, rief die Laty, ee ist mir
unten nicht anfgefallem aber einen Löwen
muß man in der Wüste sehen — Ehilde
Hat-vit) an der Küste, schauend auf’s Meer,
wznn der Sturm feine Locken zeizzusi und
der Salzichaum feine Kleider durchnäßt:
Roii on,-t.iioa dakk and deep bine ocaan,
roll! Ja, meine Liebe, das ist etwas An
deres, etwas ganz Anderes; mit einem sol
chen Manne kämpfen Sie vergebens.
Sie war bereits an der Thür, als sie
sich noch einmal wendete:
Folgen Sie meinem-Rathe, meine Liebe;
nntermerfen S.e fichi Der Kampf ist nur
file die Starken, nicht für die Schwachen.
Wachen Sie Ihren Frieden mit ihml
Ci- ist tausendmal der Stärkere. Er bat
in feinem kleinen Finger mehr Energie,
als Sie armes, ichwaches Ding in Jbrem
ganzen Leibe. Und Energie, meine Liebe,
sehen Sie, Energie —- vas ist Alles, Alles.
the Nacht!
Sie war ans der Thür geranicht, die
sie hinter sich auflief
Nsnui schloß die "Thi-i1·, setzte sich auf
Ins Sopba und starrte« die Ellbogen auf
die Kniee stemmend, vor sich nieder.
Die verrückte Beisin Und ich dachte,
sie würde ihm vie Augen ausfratzeni Es
ist immer die alte Geschichte: Zieh riech,
Vanning, er ist dir txt-ex, und pti bist doch
Linn einmal mit ihm verheirathet —- wenn
igg seivst »Hm sagt, obgleich ek ihn nicht.
aussiehenkanni — Machen Sie Jhren
l
Frteden mit ihm ! — Er sann lange war
ten, bis das geschieht. Er feil nur lern
men uno mich zur Rede fiellen, wie ich dte
alte malle Hexe — Ich hahe ste nichf zq
ken Kindern sei-rast sie ist mir voraufge-z
·aufen, ich konnte sie nicht zurückhalten —
das muß niir itlbst Fräulein bestätigen;
vix dran-he niår nichts vorzumerfenz aber
er! Einefolche abscheuliche Seenel Und
wie er auetah l gräßltchl ein wahrer
Stauden
So faß die junge Frau brütend, gepl
lend, verfuchend, sich die Angst weg-zuspre
chen, mit der sie der bevorstehenden Seene
entgegenfah, ble, je längere Zeit verstrich,
ohne daß sich fein hastiger Schritt verneh
men ließ, eine andere Angst —- dieselbe,
die sie während des Gewitters empfunden
——.— sich ihrer mehr und mehr bemächtigte.
Wenn er zum zweitenmale das Hotel ver
lassen hatte und diesmal, uin nichtwieder
zuletntnenl
Sie war an das Fenster geeilt und
starrte in die Nacht hinein. Das Gewit
ter war vorüber-, auch regnete es nicht
geehr. Nur der Wind rafchelle in den
klettern, und an der Quaimauer leckre
nd« plätfckerte ee ununterbrochen Pah !
Taste fie, ähnlich fehe rs ihm freilich, mir
den Schrecken zu machen und rnich hier tu
dein fremden Lande hütfloe und allein zu
lassen mtt den Kindern und der widerwärs
ttgen Pilz-, aber fiir heute hat er sich auss
getobtund schlcist ruhig in dem schönen
breiten Bett, während ich mich um ihn
ängstige. Morgen —
Sie ließ die Neuleaux herab, löschte die
ichiek ans dem Kantine, yeniegelte die
hlsr nnd begann·"sich vor dem Spiegel
qndznlleidem
Morgen würde der Tanz wieder begin
nen —- natiitlichl Und wenn ekfeisiihth
pas sie her alten Engländekin se viel ec
äshlt —«— nnd die lplle Perlen sagte es ihm
,«"iede«r —- ste schien ja solchen Narren an
ihm gefressen zq baden —- dnnn Ipat Alles
W —- des eilst-e II ihr vis- yesgeben —
dqs mußte Vermicden werden —- mu jeden
Brei-. Aber wie, reieil Ja, ja, sie
mußte mit ihm Frieden machen, ihn wie
dek gut machen, vor morgen —
Sie halte das Haar für "die Nacht zu
rechtgesicckiz plötzlich zog sie die Nabel-i
wieder heraus, djß die schimmernden
Wellen von allen Seiten auf die Hüften
höcabsiossen —
L Erhalte se einmal so gemalt —- im
Festen J hie ·—-— eber gerade deßhalb war
es nicht das Rechte. «
Sie in, mit beiden Händen in esse
blsnve selte- nnd schlang sie iai Nacken zu
einem mächtigen lockern Knoten zusammen.
So, mit erhobenen Armen, von denen
die Aermel des Frisirmanteis weit zurück
geglitten waren, stand sie vor dem Spiegel
und lächelte ihr Bild an, daß die weißen
Zähne schimmerten, und bog sich näher an
das Glas, daß die znnt Kasse gespitzten
Lippen die Lippen des Spiegelbildes fast
berührten.
Das lächeinde Gesicht wurde plötzlich
wieder ernst. Wenn er nnn nicht auf
machte! nnd irgend einen Vorwand mußte
sie doch haben für den ersten Augenblick
irgend etwas, wenn es auch nu: ungefähr
wahrscheinlich llangl Etwas mit den
Kindern? Richard hatte heute Abend ;
blaß ausgesehen —- ee war zu gewagt nnd
ging auch nicht ohne die Pilz. —- Die
Kleider! — Das wartö ! Sie lonnte ja
fragen, ob sie ihn g.rsirten oder dergleichen
— es - iirde schon gehen.
Sie hatte den Frisirniantel abgestreift,
war in den seidenen Schlafrock geschlüpft,
der über der Stuhllehne hing, und stand
horchend an der Kammerthür. Nichts
regte sich; Fräulein Pilz hatte sich zwei
fellos hingelegt und schlief.
Nun lauschte sie an der Thür, welche
auf den Corridor führte — Alles still.
Leise öffnete fle und schaute hinaus.
Der Corridor war, wie sie erwartet, !
leer, die Lichter bis auf je Eines an den s
beiden Enden verlöscht. Sie hatte nurs
wenige Schritte bie zu der Seitentreppe, I
die sie am Abend, ais sie die Kleider hin- i
anfschafften, benutzt hatten. Sie wußtes
den Weg ganz gut; oben war es die zweites
Thür linter Hand. I
Noch einmal lauschte ste, spähte sie nach ;
allen Seiten; dann bnschte sie hinaus. j
Entsetzung folgt.) .
— Jahrelang hat Mancher sich mit
seinen Häniorrhoiden gequält und allerlei
Pfuschmittkl versucht, ohne daß ihm da
durch geholfen ward, während die bequem
äußerlich anzuwendende ANAKBSIS
ihm sichere Heilung verheißt. Die
Schachtel voll zu 81 in allen Apotheken
zu haben. Proben frei. Franco zuge
schickt durch P. Neustadter 85 Co» Box
3949, New-York.
M like über die Russen.
Den Briesen des Gen. Moltke aus
Nußland, geschrieben im Jahre 1856, ist
Folgendes entnommen: .
»Die väterliche Gewalt ist die Basis;
aller Rechtszustände in Rußland. Ein ’
Vater kann ungerecht und hart sein, aber ?
das hebt sein göttliches Recht nicht auf.
Der Rasse muß durchaus einen Herrn J
haben, er sucht-ihn sich, wenn er ihm
fehlt. Die Gemeinde wählt sich den !
Starosten ans den weißen Häuptern, oh
ne ihn wäre sie ein Bienenschwarm ohne
Königin. »Unser Land ist gut, aber wir
haben Niemand iiber Uns« komm und be- j
herrsche uns-« war die Botschaft der Ge- I
meinen an Rurik. Und die Waräger ka
men aus Norwegen und herrschten
diirch Jahrhunderte bis Boris Godunow,
der Thronräuber, den letzten Enkel Titu
riks in Uglitsch durch seine Boten ermor
den licß.«.·.Und so ist es auch beim Sol-J
unten. Er wurde pyns sein-It Haupt
mann in der tödtlichften Verlegenheit
sein. Wer sollte für ihn denken, ihn füh
ren, ihn strafen? Er laubt vielleichtvon
ihm, daß er ihm das einige vorenthält,
er wird im Jähzorn von ihm mißhandelt.
aber er liebt iyn darum doch mehr als
den Deutschen, der gerecht und mit Ue
berlegung züchtigt. Wenn der europäi
sehe Syldat seinen Unterossicier in be
trunkenem Zustande sähe, so wäre es mit
der Disciplin aus,det russische legt ihn
zu Bette, wischt ihn ab und gehorcht ihm
morgen, wenn er ausgeschlafen, mit der
selben Treue wie zuvor. -
»Der gemeine Russe ist von Natur
gutmiithig und friedfertig. Nie sieht man
sdie Leute sich prügeln oder boxen. Er
skennt keine Stiergesechte und Hahnen
kämpfe. Aber der Befehl seines Obern
macht ihn, zwar sehr gegen Wunsch und
Neigung, znni hingebendsten Soldaten.
s Bei der lleberschwemniung in St.
»Petersburg erkranken Posten, weil sie
nichtabgelijst wurdens Als das Win
terpalais alsbrannte, rettete ein Priester
die geweihten Gefäße aus der Schloßca
pellc. Aus dem Corridor sand er eine
Schilf-wache und machte den Posten auf
die drohende Gefahr aufmerksam. «l'ri
kass!" (der Befehlt sagte der Mann, er
I« hielt die Absolution nnd verbrannte-«
Gewin, bemerkt ein Blatt bei Bespre
chung des Moltte’schen Werkes-, hat der
russifche Soldat vortreisiiche Eigenschaf
ien und ist in einem künftigen deutsch
rusftfchen Kriege ein keineswegs zn unter
fchätzender Gegner, allein im Allgemeinen
ist er immer doch nur der Ausdruck einer »
rohen Kraft, welcher dsqs geistige Element
nicht ebenbürtig zur Seite steht. Der
Geist ist es ciber, der nicht allein lebendig
macht, sondern auch Siege gewinnt.
—-.»
W——
—-.- Eine hübsche tleberfehnngsbliiihe
brachte der Cincinnntier ,,(ioinmerrial«.
Jn einem dem »Cincinnati Volksblatt«
entnommenen Artikel hat er nämlich
; den Ausdruck ,,Fertelstcscher« (nuf eng
lisch petriioggeU mit »k)i;z stickcr« tote
der gegeben. Das ist gerade so buch
stijblicy genau nnd genau so know als
’ wenn mein »in-mit eilst-Mii« mit »Ge
’siltldheltsbccti«, Ddck ,,-I Nin-iro- tin-al«
»niit »eine. viereckige Mahlzeit« iibexjs
Text-en wollte.
««’.0f«- —- ....—.—
!
i« Rade Gllt Edge Tonic befördert die
«Verdanng
f —- Der Oberst Forfyth sandte an
Gen. Sheridan’s Hauptqnartier fol
genden amtlichen Bericht iiber sein
erstes Gefecht mit den Jndianern in
New Mexico: Dry Camp, an der
Straße von Lordsburg nach Richntond,
24. April. An Gen. Mackenzie, Fort
Craig. Brach diesen Morgen vor Ta
gesanbruch nach Richmond aus. Befahl
Lieutenant McDonald mit sechs Jn
oianer Kundschaftern auf meinem
linken Flügel zu recognosciren und
machte mich daran, den Gila zu durch
waten. Als ungefähr zwei Drittel
meiner Leute durch den Fluß waren,
ikam ein Jndianer und sagte mir, daß
vier der Kundschafter von einer großen
Anzahl Ehiricahnas getödtet wurden
und daß sich LieutenautMcDonald und
die zwei anderen gegen sie vertheidigten.
Jch galovpirte 16 Meilen, bis ich sie
erreichte und fand die Jndianer stark
verfchanzt bei Steins Peak Range.
Griff sie sofort an und vertrieb sie aus
ihrer verschanzten Stellung. Sie fielen
zuriick und nahmen zwei uneinnehmbare
Stellungen ein, die von 6 bis 18 Fuß
hoch waren. Fand es unmöglich, fie
ohne große Verluste daraus zu ver
treiben. Jch gab um 5 Uhr alle weite
ren Operationen auf und niarfchirte
wieder auf Richmond zu. Meine Ver
luste bestehen in vier Indiana-Kund
schaftern und einem Gemeinen von
Cscadron C getödtet und einem Ser
geant und vier Gemeinen verwundet.
Jch weiß es gewiß, daß zwei der Feinde
getödtet und eine Anzahl verwundet
wurden. Wir nahmen Und tödteten 13
Stin Rindvieh, das ihnen gehörte.
Jch begegnete soeben Herrn Fenton auf
der Hauptstraße zwischen Lordsburg
und Rid knond, welcher diese Depefche
nach Lordgburg bringen will. Jch muß
nach dein Gila-Flnsz bei Richmond
gehen unt Wasser fR die Thiere zu
finden. Jch werded Spur noch ein
mal aufsuchen und die Jndianer ins
offene Feld zu drängen versuchen, wo
von ich Jhnen einen günstigeren Bericht
zu liefern hoffe. Die Zahl der mir
heute gegenüberstehenden Jndianer war
zwischen 60 und 100. Es war unter
den Umständen nichts Besseres zu thun
möglich. Die Schlucht war die
schlimmste, die ich je sah.
.—-———
—- Welch großartiges Geschäft das
Pariser Grand Hotel macht, geht aus
den nachfolgenden interessanten statisti
schen Daten hervor-. 42,521 Fremde
sind während des ersten Geschäftsjahres
im Grand-Hotel abgestiegen, und diesen
wurden nicht weniger als 89,234 Mahl
zeiten im Restaurant, 191,933 derglei
chen aber an der Table d’hote servirt.
Alle Fremde nahmen zusammengenom
men 114,829 Mahlzeiten auf ihren
Zimmern ein. Bei Hochzeiten und an
deren Gelegenheiten sind 8,()10 Diners
Uerabreicht worden. Aus dem Keller
kamen 222,350 Flaschen billiger Weine,
55,320 feinerer Marken, nnd 15,000
Flaschen Champagner-.
— Jn dem kurzen Nekrolog, den das
,,Berliner Tageblatt« dem dahingefchie
denen Dichter Longfellow widmet, finden
wir u. A. folgenden Satz: ,,Anterika ver
liert in Longfellow einer feiner adligften,
O
Erastus Neetk
Das lgrößte Möbellager der
Stadt tst dasjenige des Herrn E. Reed.
Möbel aller Art sind daselbst in größter
Auswahl zu den niedrigsten Preisen zu
haben und in der That kann jeder Ge
schmack befriedtgt werden« Parier- und
SchlafzimmersSetH lauft man bei Herrn
E. Reed zu Fabrilpreisen, da er feine Mö
bel direkt aus den größten Fabrlken des
Land-S bezieht. Herr Reed bat außer
dem einen großen Vorrath von Teppichen
und Matten und allen in dieses Fach ein
schlagender Waaren. Wer Möbel irgend
welcher Art get-raucht, thut wohl, sich an
Herrn Reed zu wenden. Vorn Gewöhn
ltchsten bis zum Alierfetnsten nnd Thaler
sten tft Alles in selnern Store zu finden.
——-—--O--———.————
—- Wollt Jhr nach der neuesten
Mode gekleidet sein, so laßt Euch Eure
Anziige bei Pancoast E Sohn
machen. 8,—t tszM
Schrank G Co.
Ein GeschäftslekaL has fortwäh
rend mit Kunden angefüllt ist, ist das der
Herren Schram sch Die Verläufer
und Berkäuferinnen haben alle Hände
voll zu thun und die Packete. die aus dem
Store getragen werden, find zahllos
Mit Recht erfreuen sich die Herren gro
ßer Popularität, Denn sie sind nicht nnr
aufmerkfante und liebenswürdige, cmit-ern
auch unternehinerrde und energis e Ge
fchäftsleute,die stets allen Anderen voraus
sind und ihren Kunden immer etwas
Neues, das Beste und Modernstc, bieten
können. Das SchnittwaarensDepartes
ment ist für die Saison wieder außeror
dentlichteichhaltig ausgestattet und na
mentlich in diletderstofsen findet man al
lerliebste Sachen. Ganz besonders misch
ten wir aberdie Damen auf die höchst
cleganten Hüte aufmerksam machen, kik
von tunstfcrtigen Händen im Store ange
fertigt werden; ferner auf den großen
Vorrath Den Schuhen, Promcnade und
Haussmnhem Deran finden modern
Anziige alter Größen Zi: txzäsxtgcn Prei
sen. Es bezahlt firy, liei Sanais N Ep»
nach Preisen zu fragen, ehe man indess
wo lauft.
— Der Ring von abgelösien Forts um
Straßburg herum ist nahezu vollendet.
Es sind elf im Ganzen, welche ungezählte
Millionen Mark verschlungen haben und
in ihrem Ringe außer der Stadt noch 5
Vorstädte und 16 Dörfer umschließen.
.
(Deiroit Free Preß vom 18. Jan.)
Fechheimer Brod-. haben soeben ein Car
load von Needs Gilt Erge Tonic erhalten.
Dieser Artikel verkauft sich sei-r rasch und
so muß es auch sein, denn es ist ohne Zwei
fel der beste Artikel seiner L-rt, der je ein
geführt wurde, nnd hat nicht seines Glei
chen. Nur das beste Material wird zu
Reeds Giit Edge Tonic verwandt.
Anzeägens
XWWT vS elf-ca Hfuh
fest-T Eos-X
1st ern sicheres Heilmittel
n allen Fällen von malakischem Fieber, Fiebe
nnd Agne und Dnmb Agne; ferner bei Unordnung
des Magen0, Unthäiigkeit der Leber,Unvetdaulich
leit nnd Störungen der physischen Funktionen,
welche Seh-räche emugen. Es hat ticht feines
Glichen und kann durch Nichts ersetzt werden.
EO sollte nippe verglichen werden mit den Mönc
katen ans brlltgem Sptkims nnd Oel-Essener,
die oft unter dem Namen Bittus net-lauft werden.
Zu verkaufen bei Dtuggtsten und in
anderen StokecL
’ Wholesale - Agenten :
Hugo 85 Seh-miser
19,2 uw Sau Antonio, Tean
Gmefenbem
KräuterU
EPILLEN
Dreißig Jahre bekannt und
von Allen. welche dickele
gebraucht baden, als sichexe
Um für Kovffchmenen.
Leberleldem Verdauungsbefchwerdeu, Grillen
ttnd jede andere Art Fieber, anerkannt. Die
selben wirken mit größter Milde und stelle-n die
Gesundheit Derei, welche an allgemeiner und
neevöfer Schwäche leiden, wieder her. By
verkaufen bei allen Avoehekerm
Preis As Gent-Oper Box.
ba. s. L.
Die Louisiana Staatsloetetie ist die einzige, die
von dem Volke endossttt wurde
Louisiana Stute Lottery Co.
Dieses Institut wurde im Jahre 1868 fix-Ek
iiehungø- and Wodlibeitigleitø-Zwecke von bei
Staatelegiölatue gesetztich ineoepoeitt mit einem
Kapital von 81,000.000« zu welchem sie seither
einen Nesetvesond von 8550,000 bimugefügtbct
durch ein überfchwengliches. Votum wurden idke
Rechte ein Theil der gegenwärtigen Staatseons
stitution, angenommen am 2. DeeewbeelswU
Jokegkoßen Ziehungen von einzelnek
N unt m et a sinden monatlich statt. Niemals wir
eine Ziehung verschsbem Man lese nnd-folgend
Peeisveetbeilung.
Große monatliche Ziehung der
Olasse E
in New Orkan-s Dienstag den 9. Mai 1882«
Alle unsere lünfiigen Ziehuggev sinden statt unter
Aufsicht Und Lei«ung der Gcncküle
G. T. Beaurrgara yxiit Musik-must umi
gabst S. Gnrlg uon Virginia-.
Llste der Preise
l Hauptgewinn von LZMM
1 vo. Io,ooc
l do. 5,000
2 Gewinn-ern Ysoo h,000
s ce. 1000 Moo
20 do. soo us,ooo
I IW ko. 100 10.000
— 290 do. so 10,000
500 bo. « 20 10,000
1000 do. 10 10,000
vatotimaiioni - Gewinne:
9 Appkoximation6-Gcwin::e zu IZM 2,700
. 9 ds. 200 1,soo
k 9 d-- ·100 900
1,857 Gewiss-re tm Betrage m JllMiIC
s P- Anfragea für Agtnmy sowie Roten sü
xClubO käm-m nat in ver Ofsice in New-Dringt
«gcmacht werden.
» Wegen Information od. Btstellunam set-Felde m
,«s«- M. A. Dauphm,
! New Okleans E
Edwakd Moor-, AgeI1,Eckt Pension u. Acequia
Großh Sen Antonio.
usw-»
Tit JGWZ
Rktmngs - Anker-.
. F«.:-s:, Uc- kT-. Das
Raum-Mk Mund urk
«0«ci.«.-1..11:« (- ·
.«.J-: .s-«-r..«kcs:«
JOHN n (.»« Hu
Jskiur iom H11».;ckl.:«,
Teutfchko sclliiiftimt. ll
p-. Stem- Ihrs- N W
» L-.H.: NR .x.N"lU-N·1«il:1.:::«’sucb
!-.·r Nie. Tenno.
W - H
- »(V
SCHMM 82 ca
DCAIN- PLAZA.
——- —.-.- -
z Bawgaånss jedeim DOMAINme
T Spitzenkragen,
Spitzentüeher,
Glagehandschuhe,
» Sonnenschirme, Faney Kleiderstoffe,
Schwarze Seidenstoffe,
Schwarz-: Sammetspitzen.
soHHAM c Co. soHRAM e Co.
T MkmteesxsmepkqHexereien
Nachlaß des verstorbenen H. Sirenen
Alle Vorräthe wie : Schnitt - Waaren, Anzüge- Hüte
Schuhe, Stiefel, Glas- und Porzellan-Waaren, und Fancy - Artikel
werden zum
Koftpreifcggbaarj
verkauft. Ebenso im
Wholefale und-Retail ·
Stapels und Jancq-.grocekies,
Weine, Liqueure, Tabak und Cigarren.
Häudler und Land-Kaufleute thun wohl in dem alten zuverlässigen
Grenet’schen Hause vorzusprechen, ehe sie anderwärts kaufen.
Joseph E. Duter
2()«,:3,:3 Administrator.
Um- h---«-——— -
H HrUeIgjnhrÆUaaren
szjs BMME «
— Voll —
Y. YÆIZS E Wes-Wes
in reichhaltigstcr Auswahl.
E Confirnmnden-Anzüge, !
» Damen Toilette-Artjkel,
Spitzen, Beiatz u. f. w.
Alle Departements sind mit großen Vorräthcn ausgestattet
cENTRALscARTEN,
SAN ANTONJIO
Freitag und Samstag den 2. und Z. Juni
Grstes großes «
XII Mc
Großer Umzug geschmückter Wagen,
l
I
i
Festrcdcn, Piomcnadc Konzert Tan;,T«1lsI«-an1 und Pantomimcn l
Jeden A Lbcud bxillanrcc x
Feuer-Werk
TM Volks-Festwi1d am Tommstaq Abend dm 1
O s
. . Juni
durch einen «
IFM se« JM
L k
s« , ;
lkDIUlschcl autcllunqcnk
««r««««sfn««t nscrrcik :1’l Hi Lahnlinjui Ixspukmtfuk Tj«f«-—:ts sur Les-« und Rück
fah-r W lnsralsqcscntcn l’1«is«.n
Das »Ex«c«e«ntiv-Comitc.j
I
t
Elmendorf u. Co.
Main Plach San Antonio,
· . Händlek in
Eisen - WaarenJ
und
Ackerbau-Geräthschaften.
Dem Publikum hiermit zur Kenntniß
nahme, daß wir neben unserem alten Ge
schäft an dem Mainplaza
ein Zweiggeschäft
auf dem Alamoplaza, gegenüber dem Men
gerhotel etablirt haben, in welchem wir
ebenfalls eine große Auswahl v)n
Eisenwaaeen aller zitt,
Ackerbangeräthschaften :c. zu den billigsten
Preisen stets an Hand haben. 5,I4,t7
F. Grooö 83 Ev.
Vanquiers
und
ICosxgsikiffions - Kaufleute,
übernehmen Eincassirungen und Ausgablungen
von Gelvem in den Ver-. Staaten und Europa.
Ziehen Wechfel auf Galveston, New -Orleans
New - York und an grdßere Plätze in Deutsch-and
und der Schweiz.
John Tit-obig,
Tom nercestmße,
Bankier
—MW—
Händler
in ausländischen nnd einheimifcheu
Wechfe1n, Gold, Bexlliyu Te. ,
Kollektionen werden in allen emichbaeen Plätzen
gemaettz Wechsel auf New York. New Okleand
Galvestom St. Louis und Ealifoenien ausgestellt
nnd Wechselgeschäfte mit den bauptsächlichsten
Städten Englands, Jrlanb0, Frankreichs und
Mekikos besorgt. 8,10,111.
George Hörner,
Barroom, Bier- u. Wein
S a l o n,
Sau Antonio, ................ Texas.
blas stets an Hand alle gangbaken Biere, impor
tme und einheimische, französische und Rhein
weine, Champagner-, Whioky und Braan der
feinsten Bkände und alle anderen bekannten Li
queuse, sowie die feinstenCigarkem siür veomvte
H und liberale Bedienung ist bestens gesorgt.
Billil und Joc,
Soledad - Straße, San Anwalt-, Texas.
Diefeinsten Getränke, das kälteste Bier und
der beste Lnnch in San Antonio. Man til-erzeuge
sich selbst. Besondere Sokafalt wird auf das
Bier verwandt. Peomvte Bedienung.
Portu- tmd Ale frisch vom Fae.
10 8,8i
A. SCHOLZ,
Alamo - Plusi, ...... Sau Antoniv,
Wein- u. Bier-Salon,
Lemps St. Louid Legal-im eiskalt vom Faß zu
5 Cents das Glas.
Die besten Weine, Liqueure, Ci
garren ec.
Dofch O Nische,
Bier- u. Wein-Salon,
commerce - Straße,
Sau Antonio, Texas.
Tiöfalies St Loniä Faßbiet, die feinsten Li
queuke stets an Dank-. Morgens fampsct Land·
J. S Campis
Rechts - Anwa-«
O ff i c e : Nächste Thüe zum Distrikts
Gericht-Hinab No. 5 Devine Block.
Solcdadstraße, Sau Antontm Tex.
30,10,nj
L. P. Böttler,
Kontraktor
und
Bau-Unternehmer,
Officex AvenueD.,
Sau Amonio,...........-.-..Texas.
Wes-—
Staffel G Vogel,
Cosximifsious - Kaufleute,
Winter Gute-K Bank,",
an der Brücke,
Q- mi Autouio, . . . . . . . . .- ....... Tera
-
H.
--- »---.Aj
Isoxskss Z

xml | txt