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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, September 22, 1882, Image 1

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D i
Sei-suche Freie Presse
erscheint
ztich mit Ausnahme des Sonntags
and kostet
kmno für das Jahr oder Z2.50 für
3 Motiv-e
Die
Söchentliche Freie Preis-,
Ists-im
even Donnerstag
und kostet
S 2,50 das Jahr oder 81,25 für 6
Monate in Vorausbezahlung·
f ' ' d i 22. Se tember 1882v · f Nummer 87. —
Jahrgang 18- Mag , « p -
Novelle
Von E. Wcmcr.
(Foriscr-unxi.i
Wir können unmöglich hier länger im
Regen bleiben! fuhr Atkins im vollsten
Aerger fort, zumal Sie nicht! So viel
ich beut-theilen kann, sind die Verletzungen
unseres Kutschers nicht gefährlich, und et
behauptet, daß B. höchstens noch eine
Stunde entfernt ist. Das Beste wäre,
wir machten uns auf den Weg dorthin
und schickten ihm dann die nöthige Hülfe-—
Nein, unterbrach ihn Jane ruhig, aber
mit vollster Bestimmtheit. Er blutet noch
immer und droht jeden Augenblick ohn
mächtig zu werden« Wir können ihn un
möglich allein und hijlflos zurücklassen,
zum Mindesten müssen Sie bei ihm blei
ben, während ich versuche, die nächste Ort
schast zu erreichen·
Allein? Jm fremden Lande? Bei
diesem Nebel, der Sie vielleicht gerade
wegs in den verbexten Fluß hineinführt,
den man da unten nur hört, ohne eine
Spur von ihm zu sehen? Nein, das gebe
ich denn doch unter keiner Bedingung zu
Jchjsiirchte mich durchaus nicht! erklärte
Jane inikieiner Entschiedenheit, welche be
wies, daß sie nicht gewohnt war, sich selbst
von Atkins irgend welche Vorschriften
machen zu lassen, und wenn ich der Land
straße folge, so ist ein Verirren unmöglich.
Jedenfalls ist es das Einzige, was uns zu
thun übrig bleibt.
Aber, Miß Jane, so bedenken Sie doch
—- Wennssich nur irgend ein menschliches
Wesen zeigen wollte! Halt, da kommt
Jemand! Auf ein Wort, Sir, wenn es
Ihnen beliebt ! .
Dieletzten Worte, obwohl deutsch ge
sprochen, mußten dem Kommenden wohi
durch ihren stark englischen Accent den
Anständer verrathen haben, denn eine
leise« aber wohllautende Stimme fragte
im reinsten Englisch zurück: Was giebt
es, Sir!
Gott sei gelobt, es ist ein Gentleman,
er spricht englisch! sagte Mr. Atlins auf
athmend, und sich rasch dem Fremden nä
hernd, der bisher im Nebel nur halb sicht
bar gewesen war, fuhr er eiligst fort:
Wir haben einen Unfall mit dem Wa
gen gehabt, er ist zerbrochen, der Postillon
verwundet und wir völlig fremd hier.
Darf ich fragen, ob Jhr Weg Sie viel
leicht nach B. führt? «
Allerdings.
Nun, dann bitte ich Sie, uns den ersten
besten Wagen, den Sie auffinden können,
herauszuschicken. Und noch Eins: Sie
haben wohl die Güte eine junge Lady bis
B. unter Jhren Schutz zu nehmen«
Der Fremde, der bei dem ersten Ver
langen stch höflich zustimmend verneigt
hatte, trat bei dem letzten einen Schritt
zurück, und es -llang fast wie Entsetzen
- aus feiner Stimme, als er wiederholte:
x Eine junge Ladh — soll ich —
Nach der Stadt begleiten, ja, und bis
zu dem Hause führen, das sie Jhnen be
zeichnen wird. Miß Jane darf ich Sie
bitten, sich diesem Gentleman anzuver
trauen? Sie können unmöglich länger
hier im Regen stehen.
saue, die bisher ziemlich theilnahmlos
der Unterredung zugehöri, wandte sich
· jetzt zu dem Fremden, den Atlins ihr ais
- Begleiter vorstellte. Sie blickte in ein
feines, bleiches Gesicht, in ein Paar blaue,
träumerische Augen, die jedoch in diesem
Augenblick nur halbes Entsetzen und gren
zenlose Berlegenheit verriethen; es ward
Jthm auch durchaus keine Zeit gelassen, der
letzteren Herr zu werden. .
Jch bin Ihnen außerordentlich verbun
den, sagte Mr. Atkins, ohne im Gering
sten eine Einwilligung abzuwarten. Und
nun würde ich Sie noch bitten, Jhren Weg
möglichst zu beschleunigen, sowohl der
jungen Lady wegen, als um meiner Erlö
sung von der Landstraße willen. Leben
Sie wohl, Miß Jane, und seien Sie au
ßer Sorge wegen des Verwundeten, er
bleibt in meiner Obhut. Auf baldiges,
hoffentlich trockenes Wiedersehenl
Alle diese Anordnungen wurden so
schnell und geläufig, mit solcher dictatori
schen Höflichkeit nnd solchem unwiderleg
lichen Commandotone gegeben, daß in der
That ein Einspruch gar nicht möglich
schien. Der Fremde machte auch gar
keinen Versuch dazu, er ließ das Alles in
vollster Bestiirzung über sich ergehen und
folgte mechanisch der ihm gewordenen
Weisung, indem er mit einer stummen
Verbeugung die junge Dame anssorderte,
sich ihm anzuschließen; in der nächsten
Minutebesanden sich Beide bereits auf
dem Wege nnd waren durch eine Biegung
desselben den Augen der Zurückgebliebe
nen entzogen. -
thtzder Fremde mehr überrascht war
von der echt amerikanischen Manier, die
Damedem ersten Besten anzuvertrauen,
dem man aus der Landstraße begegnete,
oder mehr erschreckt von dem ihm ausge
drungenen Ritterdienst, ließ sich schwer
entscheiden ; sichtbar war nur Eins, die
unendliche Verlegenheit, in die jene Zu
mnthnng ihn versetzte und die ihn sogar
von jedem Unterhaltungs- und Annähes
rang-versuche abzuhalten schien. Miß
Forest aber faßte sein Benehmen anders
auf; sie war gewöhnt, überall, wo sie nur
kkfchiety Gegenstand der größten Auf-·
merksamkeit zu sein, war überhaupt an
die oft übertriebenen Rücksichten gewöhnt,
welchein Amerika jede Dame selbst von
dem Fremdeften beanspruchen darf, und
fUUU zeigte sich " dieser Mensch, dem Aus
schn und der Sprache nach doch ein Geiz
tleiuan, fo wenig empfänglich far die
Ehre, eine Ladh begleiten zu dürfen, daf.
er es nicht einmal der Mühe wert hielt
ein Wort an ste zu richten. Jane streifte
mit einein vollen Zornesblick den Unver
fchämten und preßte dann die Lippen fest
auf einander, entschlossen, nun auch ihrer
feits während des ganzen Weges kein
Wort zu reden.
Ungefähr zehn Minuten waren fier
schweigend neben einander hingefchritten.
als ihr Begleiter plötzlich stehen blieb und
I mit derselben leifen wohllautenden Stint
me wie vorhin sagte: Die Landstraße
macht einen weiten BogeriL Darf ich
Sie den nähern Weg führen, den ich zu
gehen pflege?
Jch habe mich Ihrer Führung anver
traut, gab Jane kurz und kalt zur Ant
wort, unt mit einer zweiten stummen
Verneigung lenkte er von der Chanssee
ab und fchlug den Weg nach links ein«
Der bezeichnete Weg mochte nun al
lerdings näher und für einen Mann zur
Noth auch pafsirbar fein, für eine Dame
war er aber jedenfalls nicht geeignet. Es
ging über fumpsigen Boden, durch nasse
Wiesen, durch tropfende Hecken, immer
mitten durch die Felder und Gebüfche,
nicht allein zum Nachtheil, fondern zum
völligen Ruin von Janes eleganter
Trauerkleidung, die allerdings für die
Reife, aber jedenfalls nur für die Reife
in der Postchaife berechnet war. Das
leichte Mäntelchen vermochte sie fo wenig
zu schützen, wie die feinen Stiefelchen, ihr
Anzug war völlig durchnäßt, während
der Begleiter, ganz in einen dichten Plaid
gehüllt, die Witterung kaum zu empsin
den fchien und natürlich nicht daran
dachte, ihr diefen Schutz anzubieten.
lFottfetzung folgt-)
T e xas.
— Jn Laredo hat man Tom. Ochil
tree sehr unglimpflich behandelt. Er
beabsichtigte, im dortigen Conrthause
! seine Rede zu halten, als er aber daselbst
ankam, fand er die Thüren geschlossen.
! Sie wurden auch nicht geöffnet und
s Ochiltree war deßhalb gezwungen, seine
Rede im Wilson Hause zu halten.
— Der Stadtrath von Dallas hatbe
schlossen, drei neue Schulhäuser zu
bauen. .
— Ein Bremser der Centralbahn Na
mens Cooper, der von einer farbigen
» Frau verklagt wurde, daß er ihr den
Zutritt in den Damenwagen auf der
Eisenbahn verweigert habe, wurde unter
3500 Bürgschaft für· sein Erscheinen vor
dem Förderalgericht gestellt.
— Jn Navasota haben 4 Republika
ner, welche zu Countyämtern uominirt
wurden, dem Executiv-Comite angezeigt,
daß man ihre Namen nicht aus ein ge
mischtes Ticket setzen möge. Sie wei
gern sich, in diesem Falle als Candidaten
aufzutreten.
— Jn Pecos wurde ein junger Mann
Namens James Gordon von Erath
County von einem Knaben aus Unvor
sichtigkeit erschossen.
« —- Am 21. entgleiste auf der Mis
lsoueracificbahn ein mit 400 Schaer
» edler Rate beladener Zug. Zwei Brun
s ser wurden bei dem Unfall schwer verletzt.
1Von den Schafen sind Qiele getödtet
worden. Am selben Tage entgleiste
auf der Tean Pacificbahn ein aus 13
mit Vieh geladenen Wagen .bestehender
ugz welcher in nördlicher Richtung
hr. Nur wenig Vieh ging dabei ver
loren. —
— Jn Honston fand die Vorunter
suchung gegen Froment jr. wegen Er
Znordung von Louis Roß statt. Der
Junge Froment wurde der Jail überwie-«
sen, während sein Vater gegen 8100
Bürgschaft entlassen wurde.
I — »Von McGregor wird berichtet,
daß die Vertreibung der farbigen Car
venter von dort nur ein Scherz gewesen
sei. Sie sind zurückgekehrt.
—- JZU Clloc Uckgllllgcllcll ZMOIIUIZ
verließ Jim Alexander Concho, um irr
den Guadalupe-Bergen eine neue Weide
für sein Vieh aufzusuchen. Da er nicht
zurückkam, wurde nach ihm gesucht und
man fand seine Leiche 15 Meilen von
Rostvell in Neumexiko. Es scheint, daß
;er sich in den Bergen verirrte und vor
Hunger oder Durst umkom. -
— Jm Vrazos Bottin bei Bryan ist
der Farbige Botts Terrv von einem an
dern Farbigen Namens Hawkins ers chos -
sen worden. Der Mörder ist flüchtig.
— Jn der Nähe von Bastrop ist Frau
Shevet durch den Gebrauch von Kohlen
öl beim Feueranmachen so arg ver
brannt worden, daß jede ärztliche Hülfe
umsonst war und ihr Tod stündlich er
wartet wurde.
— Jn Freestone County gingen
kürzlich zwei junge Leute eine Wette ein,
wer von ihnen von Sonnenaufgang bis
Sonnenuntergang am meisten Baum
wolle pflücken könne. Beide gingen an
die Arbeit und der eine pflückte 608
Pfund, der andere 560.
—- Jn Hamilton County wird Wei
zenmehl zu 83.55 das Hundert Pfund
verkauft.
— Die Stadt Galveston hat eine
Schuldenlast von s1,297,934. Seit den
letzten sechs Monaten hat sich die städti
. sche Schuld um 830,676 vermehrt.
—- Aus eigener Erfahrung kann ich
« desil St. Jakobs Oel das Wort recht.
Jch gebranchte es gegen einen heftigen
Anfall von Rheumatismus und wurde
idadurch wieder vollkommen hergestellt
F- C. Schwing, Warten, Ohio.
— Der ,,—Aeslhetiker« Oecar Wilde er
klärte dieser Tage einem Zeitungsmann,
daß das amerikanische Volk, besonders das
weibliche Geschlecht, eine rohe nnd geniei
ne Rasse sei; daß sie keinen Geschmack it
den Kleidern, keine Feinheit in den Ma
nieren, keine Gewandtheit im Geprächi
haben, Und daß ihnen in moralischer-, get
stiger und physischer Beziehung das An
ziehende abgehe, welches jedes ideale
Wesen besitze. Er beklagt sich, daß er nir
gends hin gehen könne, ohne angestaunt
zu werden; daß über seine Kleidung unt
Haltung beleidigcnde Bemerkungen ge
macht wurdcnz daß seine Bemühungen sür
die Hebung nnd Belehrung dieses un
wissenden und umnachteten Volkes nicht
mit Anerkennung nnd Dankbarkeit ausge
nommen wurden, und daß die Wohnun
gen, welche er besuchte, unbedingt abstoßend
siir ei ien Mann von seiner Bildung und
empsindlichem Gefühle für das Schickliche
seien. Die Amerikanerinnen, sagt Oscar
Wilde, sprechen nicht, sie schwatzen; ihre
Kleidung ist ausländisch; ihre Manieren
sind abscheulich,ihre Satzbildung ist schlecht,
ihre Gasifreundschaft ist cine gezwunge
ne, und ihr Haue bietet das Bild den
übertünchtenj Gemeinen. Der Chinese,
der sitr 75 Cents per Tag ander Central
Pacisic Bahnlinie Erde schauselt,hat, nach
Oscar Wilde, mehr Verfeinerung nnd
mehr künstlerischeu Geschmack, als der
amerikanische Gentlecnan. Der amerika
ins-he Gentleman trägt keine Handschuhe
und hat keine Jdee von der Farbenharmo
nie in der Kleidung; er ißt zu schnell,
sprichtzu schnell uud kaut Tabak. So
weit Oscar Wilde. — Es geschieht den
Litxserikanern ganz Recht, das sie von
diesem Jammerntenschen insultirt werden.
Warum irae-en sie so thöiicht ihm durch
das Beinchen seiner Assenkomödien zu
825,000 zu verhelfenl
W Wahre Sparsamkeit kann jede
Frau nur üben, wenn sie Diamant
Farben benutzt. Mancher Thaler kann
auf diese Art und Weise während des
Jahres gespart werden. Man erkun
dige sich nur beim Apotheker danach.
—- Stahl das Dach über’1n Kopfe.
Soeben ist die Entdeckung gemacht wor
den, daß der frühere Armenhaussuperin
tendent von Phrladelphia Phipps und
iseine Mitschuldigen das ganze Dach des
Armenhauses gestohlen haben. Dies
klingt wunderbar ist aber trotzdem wahr.
Man hatte gemeint, es sei schmachvoll
genug, daß die «Paupers« nicht genug
Kleider erhalten hatten, um ihre Blöße
zu decken, und faktisch Hunger leiden
mußten, damit Phipps und seine Spieß
gesellen sich die Taschen füllen könnten,
aber dies wiird noch überboten durch die
Entdeckung, daß das ganze Kupferdach
des Armenhauses gestohlen worden ist,
und daß die Stadt von der daraus ge
lösten Summe nichts erhalten hat. Das
Haupt-Gebäude hatte ein Kupfer-Dach.
Phipps meldete, daß es schadhaft sei
und daß es überall durchregne, so daß
der Aufenthalt im Gebäude der Gesund
heit nachträglich sei. Es wurde dann
beschlossen ein neues Blechdach legen zu
lassen, wozu die Councils ihre Zustim
mung gaben. Wie jetzt behauptet wird,
war das neue Dach gar nicht nöthig,
sondern man hatte nur einem guten
Freunde einen fetten Contrakt geben
wollen. Das alte Kupfer wurde ver
kauft und soll über s7000 gebracht ha
ben, welche Summe niemals vonPhipps
in die Stadtkasse einbezahlt worden ist.
«-.-»-—-——
— Leber-Krankheiten, Kopfweh .und
Verstopsung, verursacht durch schlechte
Verdauung, werden schnell kurirt durch
Brown’s Eisen Bitters,
— Herr Ferdinand August Bebel,
der deutsche Sozialist, ist gestorben.
Bebel, geboren am 22. Februar zu
Köln, Drechler in Leipzig, seit 1862 an
der deutschen Arbeiterbewegung bethei
ligt, seit 1865 Vorsitzender des Leipziger
Arbeiter - Bildungsvereins, 1867 —- «69
Vorsitzer des Berbandes deutscher Ar
beitervereine, seit 1869 Mitarbeiter am
»Volksstaat«, Mitglied des constitu
irenden und ordentlichen norddeutschen
und des deutschen Reichstags, ward am
26. März 1872 mit Liebkuecht in Leip
zig wegen Vorbereitung zum Hochverrath
zu 2 Jahren, kürzlich wieder wegen Be
leidigung des deutschen Kaisers zu 9
Monaten Festungshaft verurtheilt.
————«.-— —»
mT d tet.
William J. Coughiin von Somerville,
Mass» fagt ; Im Herbst 1875 bekam
ich Langenbiuten, gefolgt von einem hefti
gen Hastem Jch verlor den Appetit und
mein Fleisch Und wurde bett!ägerig. Jn
1877 brachte man michins HogpitaL Tie
Aerzte erklärten, ich hätte ein Loch in mei
ner Lunge von der Größe eines halben
Dollarftücks. Sogar die Nachricht von
meinem Tode verbreitete fich. Jch gab
alle Hoffnung auf; da eniphahl mir cin
Freud Dr. Wiiliaui Halls Bal
sa m fü r die L u n g e. Jch gebrauchte
seine Flasche und zu meinem Erstaunen
wurde ich besser, und bin heute gefiinder,
als ieit drei Jahren.
i Schick-er ibe dies in der Hoffnung« daß
;Jeder mitkianlcr Lunge Behaftete Dr.
iWiiliam Halls Balsam ge
)braucht, nnd ich bin überzeugt, daßdao
pfeibe die Ansichng heili· Jch kann
positiv behaupten, daß mir der Baifani
,niebr Gutes erwiefen hat, ais alle übri
lseu Arzeneien zufammen, die ich nahm«
Wer ist Frau Wittoloto ?
Da, diese Frage oft gestellt wird, wollen
» wir einfach sagen, daß sie eine Dame ist«
» die es sich seit 30 Jahren zur Aufgabe mach
« « te, Frauenkrankheiten, hauptsächlich aber
Kindertrankdeiten zn studiren. Sie hat
: « die Konstitution nnd »die Bedürfnisse dieser
zahlreichen Klassen besonders geprüft nnd
als Resultat praktrschcr Kenntnisse nnd
Erfahrung, welche sie ins Laufe eines Men
schenaltero als Kennsenpfleksterin und Arzt
gesammelt, hat sie den Sooting Syeup
als besonderes Mittel fin zahnende Kinder
zusammengesetzt. Diese Medizin hat eine
magische Wirkung-sie gibt Ruhe und
Gesundheit und erhält offenen Leib. Jn
Folge dieser Medizin ist Frau Winslow
weltteküdmt geworden als Wohlthäterin
der Kinder. Und die Kinder werden groß
und danken ihr dafür. Auch in dieser Stadt
bat sie die Kinder zu Dank verpflichtet.
Große Quantitäten des Sooting Syrnp
werden hier täglich verkauft nnd verbraucht.
Wir glauben, Mre. Winslow hat sich
durch diesen Artikel unsterblich gemacht
und wir sind überzeugt, daß durch densel
ben Tausende oon Kindern gerettet wurden
und daß Millionen denselben noch mit
Erfolg gebrauchen werden. Keine Mutter
hat ihrs Pflicht gethan, wenn sie nicht
Med. Winglow’s Sooting Syeup an
wandte. Versucht es Alle.—Ladiee Visitor
New York. — Zu Verkaufen bei allen
Drnggtsten.—25 Cents die Flasche-.
Wichtig für Kahlköpfige.
Prof. P. Stöhr, No. 307 südlich
4. Straße, St. Louis, Mo. ist es gelun
gen, langjährige Kahlköpfigkeit zu kuri
ren. Prof. Stöhrs Methode ist sehr ein
fach. Die kahlen Stellen werden täglich
dreimal gebadet für drei Minuten mit
dem Haarerzeuger und innerhalb
4 Wochen zeigt sich der neue Haarwuchs
auf den kahlen Stellen. Damen und
Herren, welche an Kahlköpfigkeit oder
Aug-fallen des Haares leiden, sollten
nicht versäumen, sich schriftlich an Prof.
thr zu wenden. Preis 85 die Flasche,
elche 4 Wochen ausreicht.
24,7,82,iuw1j
TIERan
s
S ITWE R S
Schüttelsicbee, jene schreckliche Plage, sowie dao
ebenso schlimme remittikende Gsllensieber werden
außer ten Magen-, Leber. und Gallenleiden, die
durch Miasmen der Luft und des Wassers ek
zeugt werden. alle ausgeeottet und verbietet durch
den Gebrauch von Hosteteers Magenhä
ters, einem kein vegetabilischen Sol-sah das
von Aeezten emvfchlen wird nnd sich in ausge
dehnteker Benutzung als ein Heilmittel gegen die
obeneewähnce Klasse vin Krankheiten befindet,
denn irgend eine Medizin unserer Zeit.
Zum Verkauf bei allen Apothekern und
Händlern.
. Frauen
fühlen für
, Frauen. Z
« « DiegeiundeFrmi
ist ver H
H Menschheit »
— hoffnung. W
YYAM G. Yinknmw
Pflanzen Zubereitump
Ein siczeteIHeilmittelfür alle weiblichenSchwäIem
spie eucottee,»unregelmäßige unb» schmerzli )e
Reinigung, Entzundun und Gelfchwüre im Mutter
leib, Prolapsus teri, B 11tabsatz, &c
Angenehm im Geschmack, wirksam und
xv ort erfolgreich. Es ist von großer ülfe während
ec Schwan crschaft, und lindcttS mcmn wäh
rend derGe urt und während der regelmäßigen
Perioden.
Umf- benutzen und verkchreibcn es fortwährend-.
Für alle Schwächen in den Exzeugutngson
galten beider Geschlechter steht cs tcutem 1e bezn
·’ublikum anempsohlcnrn Heilmittel nach; unkz für
Iegliche Art Nierenkmnthciten ist es das beste hnlfss
nuttkl der Welt!
Nieren Krankheiten beider Geschlech
ter finden, im Gebrauch dieses Heil
mittels große Erleichterung»
LydLa E. Pinkhnm«8 Blut Reinigck vertreij jeg
likpexipuk von Blutverdcstbtma, nnd lclchzsltlg
lnzstiqx dass san-e Körpersystcm des Hattcntey.
Die Wir ung desselben ist kund- so wunderbar wie
dte der Pfla113c11-3ubcreit1tng.
Die Pflanzen Zubereihmg nndVlnthini
er werden beide« in 233 nnd 235 Westem Auen-un
« nn, Mass., vrcjparirx. Rede kostet St. Sechs
»F aichcn sä. Erste-re pr. Po«t inPillcu oder Küche-k
ocufonn nach Empfang des Preise-D st. pr· Box für
jede, ver-sandt. Mrs. Punkt-am beantwortet bei-cit
.uilligst jegliche schriftlicheAnfmge. Man sendc Ze.
oftmarcr. Circuläre jederzeit Dampf-Acad Man
«eziehe sich gefl. auf diese Annaan
USE-L via T. ins am78 Leber Plllenturit n
Verstopfuazh GallleEichwefdcn und Leber-Ect
Uansunkp 25 Ceitts. (1o)
»Er-Art auen Preises-tu zu bahemth
so L;
Die Louisiana Staatglottekie ist die einzige, di
von dem Volke endosstn wurde
Louisiana State Lotterlj Co.
Dieses Institut wurde Jahre Uns fiek Ek
ziibungo- und Wohlthätigkeiw-Zwecke von dei
Siaasolegislatur für den Zeitraum von fünfmal
zwanzig Jahren gesetzlich ineokporiei mit einen
Kavital von 81,000.000, zn welchem sie seithe
einen Reservefonds von 8550,000 hinzugefügt hat
Durch ein überfchwenglicheö Born-u winden ide
Rechteeinäkheil der gegenwärtigen Staatsmi
sliuztiom angenommen am ·2. Dezember I879
Ente gute Gelegenheit sent Einen
zu machen.
ihre großen Ziehungen von einzelner
R um m et n stnden monallich stan. Niemals wild
eine Ziehung verschoben. Man lese nachfolgende
Pteloveelheilunq.
Große mouatliche Ziehung der
Classe K
n New Okleanø Dienstag den lo. October 1882
Alle unsere lånsiigen Ziel-nagen sinvenstatt nmes
Aufsicht und Leitung der Generäle
G. G. Bonn-enorm von Wut-sinnst nnd
Enan Ja Gnrig von Mogintom
Hauptpreis S75,000.
100,000 Tickciø zn 85 jedes. Bruchtheile
in Fünftel im Bekhäliniß.
Listedefsleeifee
l sandige-Sinn von »Ur-e
l vo. 25,oi)e
i do. IMOO
2 Gewinne von Miso 12,ooo
» 5 do. 2000 10,000
10 vo. looo )0,ooe
20 do, soc 10,ooo
100 do. 200 20,0oo
300 do. 100 30,00ii
500 do. 50 25,soe
1000 bo. 25 25,i)00
Usvkoximatioriö - Gewinner
9 Approrimations-Geloinue zu 8750 6,750
9 do. 50
4,500
9 do 250 Miso
I,957 Gewiss-kein Betrage von 8265,506
» Anfra en ür A ernen, owie Roten fris
Elubs können Flur tin bergOfsire xn New-Orient
gemacht werden.
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Fallen gakamikt. Entbinduageu werden auch tu
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31,5,tuwli
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Das beste in der Welt!
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Das Universgl Bitters ist ein Vetdauungsmit«
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Fabttztkt von F. Kkifch s Bro»
Ecke von Houstons und Flvkeosiraße.
N. Kieffer, Supcrintendcnt.
3,7,tuw—
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lung von Taubheit Jud horch-Zug
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