OCR Interpretation


Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, May 24, 1883, Image 1

Image and text provided by University of North Texas; Denton, TX

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045227/1883-05-24/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

D e
Oft-sticht Freie Presse
erscheint
sädtkch Mk Ausnahme des Ecs Hast
und fostet
»Es-W für das Jahr oder 82.50 für
3 Monm
Dis
Uöchentliåe Freie Ores
ists-tut
even Donnerstag »
und los-i
82,50 das Jaka pdec 81,25« für s
Monate in Bot-ausbezahlqu
IX
- MExcjlvrgang 18 Sau Antonio, Donnerstag den 24. Mai 1883. . Nummer-ZU
M .
Zauer
dkd Mundes,
der Zähne-,
des Ach-ems.
SOZODON T,
Das mühen-offen ståssige Zadnmincl, das
wundcsban Bomben-. macht den Mund bezau
vemd sc- ön Dass-its it aue he Namen Krämern
bewirkt cictt dem »Man Frisae, dem Zabnfletsch
Eicstuitäy ten Zaum Perlenglanz und erhält
die Zevs e tip ins spa este Amt-.
Es Ist Iris Mähslkty oka der töglickc Bktmi
von Sozodomübctsietgt den gleicher Zuhnmiml
im gehen Land-.
HHWHHHHHH HHHH
Schönheit und Frische.
OOHHOOOEN HNHHWHHHI f
werden dem ajkuudc verliehen durch
sont-on
welchez die Zähne w ei so, das Zahnsleisch
rosig nnd ten Athem angenehm
out-Im Es entfernt den Weinsiein voll
ständig und bewahrt sie vor Verderben.
U« END-Unmut zu habet-.
HH
» Frauen
fühlen für
Its-tm -
—. (
'- ,’,- ,
ZMW
MIN
Ysis G. Zinses-M
Ps anges- sicheren-usw
ctn wisicgereöheilmitielsür alle weiblichenschmä en
euorree, unregelmäßi e and fes-mer li
ReinigunP ,intzündun uns-Es ech chwiire im utrer
lesb,Prol-pius terhs weisser-re
sage-sehnt im Sei schwach ro rksaru und
l erfolgreich. Es istv von großer ülfe während
er nasche-sue echri ast, und iiuvert Herzen wäh
Ferse ure nnd rührend der regelmäßiger
Ists-erwide- es Irrt-nährend
fürs rächen m den Erzeugt-Agne
ctmen he der cesdlechterfl eht es keinem je dem
nim- m ine- uisfeshmrceuh heilminel nach; und für
e Irr Nieren arbeiten ist es das beste Hülfe
Jm ma· thesi sen-e- »so-W ch
tur ru e
las br- Ich Wes dell
Qui-Fels grosse Ertrismruus.
Is- «I sitt Reisiser vertrellst ieg -
liche Spur sen besonders-na- med Deichseng
KLEMM das sank-: siwrtftsstem des atienteu
Erstens e a
nist r o wunderbar sie
Æwwusenssndereirgnp f
rt a abrreieurr substutseims
;erf:::eaäDexL UND de WEle- neenetchekti
Zim- u WMIIWk«:-;ei her-. »i
IM Muse-i Ze.
Zier-sey sctres sure e mit-let Ihn
stri- HO sei. W
Me. »so-:- siaku taki-»
Interessesan und Leier-cr
Cmeosee einer
t ä ti e u L e b er
Yes-Izu ki- upoemgoedm . ewi- spuk«
Schnecken im met eine-er dumpfense u t
MWMMHHizURMMMMI
mmJMII « Wisse sä- gekstige
- Stim
ijszmchwi dein besonderen Gefühle, us me
-s-- DIE-Mis- sskkwasxsgkkgxsxs ·
merze a vber uz
s Marktserm la» rate be us
J erst o p fau.
c tkOI Iles Ins Messe-Mr se
MADE-H
. sc
.»I.Cjz«etres sso a i WrmsDw v ed
WÆJWMM
L IWeIUoQ
1
s. Giov- s co.
Bauquievs
commiisin3««- -Kanfleute«
M sitt-MI- b I « II
us sei-Zus- msok »Es-Ye- Ohno-tatst
Li- Mk its Ists-Aus Ie- Otto-ji
www III u stiim plus is deutsch-ist
Cis-c sit-mieth,
Eonttactvr nnd Unmater
nehmer,
Mc- Isd We 723, Nocensitth
ask-M N Instafidnss tin is ds«
s ·- u s « «
Blonde-W fast-Its Mutes
ezmss tm sittm Alls-s Onli
f
s Die Nachtigall.
Roman von Gustav zn Pirtlitx.
(Fortsetznng.)
Sein Widetreden machte mich nur noch
sester in dem Entschlusse, und endlich
sagte er zu. Da kam seine Tochter, unt
ihn in die Heimath abzuholen. Jch brau ch
te nicht lange Zeit, um mir klar zu wer
den, daß ich sie liebe. Sie werden das
bald verstehen, ich aber war albern genug,
es zu verbergen, denn ich schämte mich,
daßsie selbst wie alleWelt meinen könne, ich
suche eine reiche Partie. Jch erklärte dem
Vater turzweg, mein Entschluß sei mir
leid geworden uud ich wolle ein armer
Ossizier bleiben. Der aber war wieder
einmal klüger als ich, durchschaute die
ganze Sache, und ossen, wie er in allen
Dingen ist, sagte er es mir aus den Kopf
zu. Jch fiel ihm um den Hals, und
Frieda war sehr erstaunt, als der elegante
Gakde-Ossizier ihr als Brauereilehrling
mit ins Haus gebracht wurde. Als ich
vier Wochen später sehr ungeschickt bei ihr
mit einem Antrage heraus polterte nnd
sie mir hoch erröthend, mit Thränen in
den Augen, schüchtern sagte: Wenden sie
sich an meinen guten Vom-lachten wir
ihr ins Gesicht und erklärten, wir wären
längst einig. Da wurde sie böse, ist aber
doch meine gute Frau geworden, und da,
wo die hohen Schornsteine über den Hü
gel empozragem lebt einegliieltiche Fami
Uc, wie Olc lll clllck Olcclclfllllloc Mll
eigenen Augen sehen sollen.
hatten Sie früher fchon Neigung zu
industrieller Thätigkeit gehabt und Jhre
Befähigung dazu erkannt? fragte Rein
hold.
Nein, war die Antwort; von Kindheit
an wußte ich nicht anders, als daß ich
Soldat werden würde. Alle meine Ber
ivandten standen in der Armee. Der Be
ruf war mir lockend, und ich bin auch
glücklich in demfelben gewefen. An eine’
andere Lebensaufgabe hatte ich nie ge
dacht, nnd noch vor zehn Jahren hätte
man eine folche in den Kreisen, in denen
ich lebte, fiir unmöglich gehalten oder doch
nur fiir die Folge einer gefcheiterten Exi
stenz. Jch weiß jetzt, daß ich in meinem
ei entlichen Berufe die Aufgabe, zu dei
uuch Anlage nnd Neigung am entschieden
fien hinweisen,·gefunden habe.
So deutlich als in diefer Stunde konn
ten Sie das aber noch nicht wissen, Ge
vrg, als Sie dcn Entfch uß faßten, in
ganz andere Lebenskreife zu treten als die,
fiir welche Sie erzogen waren, fagte Rein
hold. Sie widerlegen damit, was Sie
heute felbft behaupteten, daß man Nie
inanden aus feiner Sphäre aufriitteln
solle. Wer fagt Ihnen, daß in dem un
liicklichen Mädchen, von deni wir heute
sprachet-, nicht auchUnlagen zu glücklichem
Lebensberuf fchluinniern und vielleicht
Kräfte liegen, die der Entwickelung zu Be
deutendern fähig find? Möglich, daß hier
eiiä fchanfpielerifches Talent im Keime er
i t.
Ueber Talent, über Kunst und Poesie
müssen Sie mit meinem Schwiegervater
reden, lachte Georg. Jch gestehe gern,
daß ich davon gar nichts verstehe. Meine
Music geht nicht weiter als zu den Ca
valleriesSi nalen, die ich rnir noch dazu
einprägteZ einälde find niir gleichgültig:
Theater das laugttveilt mich, fogar das
Ballet, nnd Sie wissen, daß ich früher fiir
leine Beste-tin galt; Berfe lefe ich nie,
nicht einmal einen Roman oder derglei
chen, kurz, ich bin Profa, durchaus, und
rede nur von practifcheni Beruf. Aber;
fehen Sie das Lich: in dein Keller in der
Brauerei-da ninfz etwas passlrt fein,
was hätten fie fonst zu diefer Stunde in
dem Keller-, und mit Licht, zu fchaffen?
Er hielt und rief nach dem Ober
brauer.
Es var wirklich der Reif eines Fasses
gesprungen. Erst follte es ein Zufall ge
wefen fein, dann wurde die Schuld von
Einem auf den Anderen gefchoben. Ge
org ließ die Leute nicht zu Ende reden.
Er bezeichnete bestimmt, wo und bei wem
die Rachlaisigleit tage, wen eine Schutd
träse, und zeigte, was hätte gethan, wag
vermieden werden müssen. Er sprach
kurz, klar und ernst, kein Wort zu viel
nnd ruhig, ohne Greifst-ung
Eine sange, mit einsacher Ejegnnz
gekleidete Frau, nahte der Thür.
Kommst da auch heute noch nieder, Ge
org? ries fle. sber gut, daß du da bist!
Georg hatte die Zügel dem Knechte ge
geben sprang mit einem Sase vorn Wa
en herunter nnd umarmte seine Frau so
sämisch, daß , sie sich lachend wehren
mußte. -
Habt ihr ans mich gewartet mit dem
Essen? sraste er.
Rein, ermiedette sie, das hätte Papa
nicht gelitten, so sehr er dich auch verziehn
aber ich setze mich wie mit schlechtem . Ge
wissen zu Tisch, Und deßhalb bin ich böse
und muß dich scheltenl—Dabei lächelte sie
aber so freundlich, daß Georg ihr nur
mit neuen Umarmungen antwortete und
1est erst daran dachte, Reinhoid als sei
nen Gast vorzustellen. Die junge
Frau hieß den Gast freundlich willkom
men nnd hatte der Magd init zwei Wor
ten die Anordnungen sür sein Zimmer ge
geben. Reinhold hatte vom ersten Au
genblicke an die Empfindung des Willkom
menseins, dersehaslichieit und des Dei
mischsühlens.
Wo ist der Papa? sragte Georg.
Jus Garten bei seinen Georginen, er
siederte die junge Frau.
Fähre unseren Freund zu ihm, Frieda,
agte der Mann. Jch will noch einen
durch die Geschäfte stachen-und
wie eine Entschuldigung setzte er, zu Rein
hold gewandt, hinzu: Die Leute müssen
noch erfahren, daß der Herr wieder da ist
und daß er wissen muß, was in seiner
Abwesenheit geschieht.
Georg ging und Frieda lachte: That
er sich doch groß, sagte sie, mit seiner
Pflichterfüllung! Glauben Sie ihm nicht-,
es ist seine Passion, und wir wollen es
ihm-nicht übel nehmen, aber auch nicht zu
hoch anrechnen.
Reinhold sprach seine Freude aus, den
Freund so tüchtig und so glücklich in ei
nem Berufe zu finden, für den er ihm nie
die Fähigkeiten zugetraut haben würde,
da er soweit abläge von der Sphäre in
der er geboren und sür die er erzogen
wäre.
O, sagte Frieda, Erziehung thut’o
snichti Jch bin hier ausgewachsen und han
ge wohl an der Heimath, weil ich meinen
Vater über Alles liebe und deshalb auch
seine Schöpfungen und die Quelle unse
reö behaglichen Wohlstandes. Meine
jungen Mädchenträume gingen a er an
derswo bin, wenn ich in der Pension mit
meinen Freundinnen die Backfischansichten
über die Zukunft austauschte. Einen
Adeligen würde ich nie heirathen, betheu
erte ich, denn der näh-ne mich doch nur
des Geldes wegen; einen Ossizier erst
recht nicht; ein Jndustrtellek sei langwei
lig und zerstreut, und jeden falls wollte
ich in die Stadt, um Künstler- und Ge
lehrtenkreise um mich zu versammeln.
Alle Anderen behaupteten, ich könne mir
das schaffen, wie ich wolle, denn ein rei
ches Mädchen habe die Wahl. Und wie
bin ich angekommen? Einen adeligen Offi
zier habe ich bekommen, nnd gar einen, der
industriell wird-alles, was ich nicht wollte, .
in Einer Person. Jch bleibe stecken zwi
schen den hohen Schornsteinen, zwischen
denen ich auswuchs;fa, es wird noch schlim
mer, denn Georg spricht davon, noch eine
Zuckerfabrik anzulegen, und zwar so aus
zubauen, daß ich noch die letzte Aussicht
aus die Berge aus meinem Fenster ver
liere. Dagegen protestirc ich nun mit
aller Gewalt. Es wird mir aber nichts
he sen.
lzottlepnng tuge
Von analvollem Tode gerettet.
Herr James While, 1552 Broodway,
New ork, vormals Lehrer in Deckel’s
Reits ule, und einer der besten Reiter
im Lande, sagte zu einem Reporter: »Ich
erlitt einen Schulter-, Arm- und Ellbo
gen-Bruch, wobei die Achselhöhle sich in
vier Theile spaltete. Rheumatismus
tam hinzu und ich zog einen so guten
Arzt wie man ihn in New York finden
kann, zu—Sathe. Er versuchte alles er
denkliehe, aber es wurde mir nicht besser,
sondern schlimmer, da der Rhenmatis
mus meinen ganzen Körper ergriff.
Endlich sagte mein Arzt: ,Es bleibt
mir nur noch ein Mittel zu versuchen,
St. Jakobs Oel, und wenn dieses fehl
schlitgt, so kann Ihnen nichts helfen.« Jch
gebrauchte es und bin nnn im Stande
mich meines Armes zu bedienen und von
allen rheumatischen Leiden befreit. Jch
abe es vielen Personen empfohlen und
jedes Mal hat sich dieses Heiniittel be
währt.« Herr While ist ein glaub-dür
diger Herr, dessen Wort wie Gold gibt.«
..... «.-.- «
Tages - Neuigkeiten.
J n l a n d .
— Bei einem Feuer in der Greene
street zu New York sollen mehrere Men
schen verbrannt sein.
—- Unterm 23. wird von Virginien
berichtet, daß der Schnee einen Fuß tief
liegt und die Saaten schwer gelitten
haben.
—- Kate Kane in Milwaukee, welche
bekanntlich als Rechtsanwalt practizirt,
schüttete, wie seiner Zeit gemeldet
wurde, dem Richter Mallorh ein Glas
Wasser in’s Gesicht und wurde dafür zu
30 Tagen Gefängniß verurtheilt. Heute
lief die Straszeit ab und Kote befindet
sich wieder auf freiem Fuße. Eine An
zahl Damen holte Fräulein Kane aus
dem Gefängniß ab und überreichte ihr«
»eine größere Summe, die für sie gesam
melt worden war.
i A u s l a n d.
—- Der Czar bat dem Kaiser Wil
helm telegrcphirt, daß die Krönung
glücklich von Statten gegangen sei.
—- Die Suez Qual-Gesellschaft in
Paris hat bekannt gemacht, daß sie so
fort den Bau eines zweiten Canals über
den Jsthmus beginnen würde.
—- Jn Sebastopol find die Werke
zum Bau eisenbeschlagencr Schiffe nie
dergebrannt.
— Jn Nüdesbeirn am Rhein wurden
25 Däuser durch Feuer zerstört. 44
Familien wurden obdachlos·
— Als der Papst davon hörte, daß
sein jüngstes Rundschreiben an die tri
schen Bischbse in Dublin Veranlas
sung zu öffentlichen Versammlungen
gegeben, in denen das besagte Rund
schreiben einem Tadel unterworfen
wurde, beschied er die Cardinäle Jako
bini und Simeoni zu sich und beauf
tragte dieselben darauf zu achten, daß
die im erwähnten Rundschrciben ent:
galtenen Weisungen streng befolgt wür
en.
—- Jn Berlin wurde ein Coniite ein
gese t, unt die Vertretung Deutschlands
aus er BostonerAuSstellnng in die-Hand
zu nehmen. ZuMitgliedern des Co
mites wurden der Herzog von Ralibor,
Dr. Fortenbeck, die Herren Renleanx,
Lud wig und Loewe ernannt.
— An der Beerdigung Schulze-De
litzfch’g nahmen 6000 Personen Theil,
Idarunter 150 Abgeordnete aller Partei
en, Präs Lenetzow und der ganze Vor
stand des deutschen Reichstags, zahlreiche
Deputationen von Genossenschaften
und politischen Vereinen ans allen Thei
len Deutschlands-. Ueber 800 Kränze
wurden auf das Grab gelegt.
-—-.—-—..( .
»Man-sie Wienschetk
l Wells’ llealth Reiten-er stellt die
Gctundven wiede- cer nnd qixdi Krafi,
turn-tMa-1enichmäche, Unsruchidaxleit nnd
andere Geschlechte-freien si.
—--———-·—·0.0.—-———-s—
-— Die Franzosen sind mit den Ve
willigungen, welche ihnen die Commi
fion zur Berichtigung der französisch
ameritanifchen Entschädigungsforderun
gen macht, niche zufrieden. Sie haben
deßhalb ihren Conimissär abbernfen und
wollen ihm einenen ergischen Nachfolger
geben. Dabei isteskomiseh daß mehrere der
den Franzosen gemachten Bewilligungen
sich hinterher als der offenbarste Betrug
herausgestellt haben.
.«.,,Wenn wir uns nach einem Ver
bündeten umsehen, sollten wir seine
Kraft uns zu helfen nicht weniger als
den Willen dazu ins Berücksichtigung
ziehen.« Wenn wir nach einem Heil
mittel gegen Magen-, Leber- und Nie
ren-Leiden nns umsehen, sollten wir
Nierentrautbenntzen, und wir werden
es nie bereiten Wenn Sie leicht Fie
ber bekommen, frei und m gutem zu-!
stande erhalten werden. Auf die Artl
und Weise sind wir geschühh I
h-—
—- Cine große Luther - Jubelseier
wird von den protesiantischen Studenten
der Universitäten Berlin, Freiburg,Göt
tingen, Jena, Leipzig, Marburg, Halle,
Heidelbrrg, Straßburg und Tübingen
für den Herbftdieses Jahres projekiirt.
Vorläufig sind zwei cfrage dazu in Ans
ficht genomen, Arn ersten Tage soll in
der alten Lutherstadt Erfurt Nachmit
tags 3 Uhr ein großer historischer Festzug
stattfinden, in welchem die feierliche Cin
holnug Litiher’g von Seiten der Bür
gerschaft Erfuri«s am 6. April 1521,
als er über Erfnrt nach Wormsreisth
dargestellt werden foll. Abends soll
sich ein großartiges Gartenfest anschlie
ßen. Dag dabei einkonimende Entree
soll für ein in Erfurt zn errichtendes
Lutherdenkmal bestimmt werden. Am
zweiten Festtage wird ein Ausflug nach
der Wartburg unternommen, nnd an
alter historischer Stätte, wo die Studen
ten Deutschlands sich schon Anno1817
in" freisinniger Begeisterung zu -einer
groEartigen Lutherfeier vereinigt haben,
wir dann ein großer Festkommers die
Feier beschließen. Für freie Quartiere
und Eisenbahn - Fahrpreisermäßigung
werden einheimische Connnittee in Crfurt
und Eisenach sorgen.
IS- Die Diamant-Farben haben
für den Familien-Gebrauch nicht ihres
Gleichen. Alle wiinschenswerthen Far- i
»den werden leicht, schnell und schön;
lhergestellt. 10Cents ein Paket,» jede
; Farbe.
—-—.-o.
l
! — Hemden für Herren (unlau1;dkecl)
; 60 Cent das Stilck beim Famous.
.
— Wir haben die schönsten Stoffe
für Friihjahrss und Sommertleider, die
wir 1eimportirten. Wir verkaufen die
selben in ganzen Anziigen oder auch
»yardn1eise. Pancoa st G Sohn.
H it t c
I aller Art siir Herren und Knaben billig
bei Sheets, Correvon K- Castle,
) Crockett-Block Alamo-Plaza. i
—- Die schönste Auswahl von Unter
kieibern und Furnishing Goods für den
Frühling findet man bei
Panco ast F- Sohns
Blaue Flauellsstnziiqm .
200 Anzüge von 810 an aufwärth
Farbe garaniitt· Zu haben bei
Panconst F- Sohn.
Palast-Satan n. stand-Halle
No. 10, Soiebabsiraße. A. Straßbur- »
get Besitzer. 6 Billatds neuesten Sty
les. Nnt bie besten Liquöre, Whisiieg,
Weine, frisches Bier und Ciqarten. Am i
iLunchcounier die ausgewähltesien De- !
likaiessen. Freier Lunch jeden Morgen
von 10 bis 12 Uhr. i
-—-..-—
— Knöpfe,- Besatzariitel sitt eDamen-l
kleidet und Wäsche sowie fiir Beiizeug,
billigfi bei Fantoli-L i
Wie kann man die Gesundbei
i ch e e n.
Es ist seltsam, daß Jemand snit Leiden
bebasiei ist« sie dncch tin-eines Blut ent
stehen, wenn N v se- dn i te die Gesund
heit isn physischen Organismus wieder bee
stelli· Rosadaiie ist ein siäctendee Evens-,
angeman tu nehmen« send dec beste bie ept
entdeckte binteeiniger. Es besii
Sceopitein, ivpdtiiiische Leiden, Nieren
schmäcbe. Ernste-ein« malaetsche Leiden,
Neeoöstiåe, Schwäche, Gallentesden nnd
Kcaeiibeiter des Blutes, dee Lebet. der
Nieren, eev Magens, dee Dan ec.
Insekt Pain Panaeea beiit
Schmerzen bei Menschen und Thiecen.
De. Rose-W Wenn Spenp
tödtet die Würme augenblickiich.
Gegen Dyspws
sie, Verstopstheit,
biliäscöKopswelh
chronischc »Diss
thee, Gelt-sucht,
Unreinheit des
- Blutes-, Schüttel
, fieber, Malta-je
. ORT- undankbar-»Stü
Mq rang der Leber
Därtue uxxd Nie-m verursachten Leider-.
Sympr cieer csrsmniten Leber.
Uctslsr As,.m; Schmerz ici tscr Seite, zuweilen
Oder tot-: Zchnltcrblatte uns wird dann mit Rhein-Ia
tip echselh a:!ge1:1ciner Appetitveklustz ge
Osstosksrikciy zuweilen abwechselnd mit
der Kopf tun Schmerzen belästigt,
tksobij is Fachmjnsk Verlust des Crinnernnizsvemæ
get-VI seiten e.n schwach-In ftp-jener Dust-en uns
tm- ncht von Röthe überflogen, was oft ü
Siywmrsucht gehalten wirb; der Patientjlagt ü er
OJzijdigkeit und Scipmäks It rietka Kälte oder los-seu
neadcs Gefühl i.c den en. san-eilen cäne sterbende
Empsiiitmzgz Ue Lebe: istec näedergchlagcm und
wenngleich mass überzeugt ist, dass Leibeöbewegnag
bei-sum wäre, so kann manlssch kaum dszsx aufrasieth
ja, man Inisitram jedem Heilmittel. Verschiedene der
obigen Symptome begleiten die Krankheit; aber es
sind Fkvlie v kommen, in denen nur wenige davon
verdaut-II - n; doch bat tie Untersuchung nach
dem . betrsichdiche Störung kcc Leber nach
ksekc .
Das Dime; sollte von allen Person-w Jung
usw ·-3..:, kieommm werd-« iohatd sich
eine-s der obigen Symptome zeigt.
Wer auf Reise-.- ist oder in ungeäundee
Gegend wohnt, wird durch gelegentliche inneh
men einer Don-» tnci die Leber in gesunder Tbiiti - « »
tcit zu luiteih aiie Mal-Erle, quskse Aufs c, ;
Wien-, Ileisclkkit, Riebemepchiktgenhett n. s. to. ab- ;
wenden. Dass Mittel wird wie ein Giaö Wein fix-i- !
ttgsm ist aber Dem herauscheudeö biet-disp
Wxien man etwas Mut-er Beedauliches ges !
gessen int, obre Nachts sit-ist schlafen kann- nehme
man eine Ooiiö und die Erleichterung wird eintreten
Sowohl s it wie Doktoreeckmvngen werden
its-ach s· u »o-:«.i·n den Rom-Zank stets
V.-2»t;;«.g Im Hause äjoiti
Jena gi-i'-DT-sl soc »F Lvisen sich einstellt, ein «
« Hi e» abführe-wes- Siifie herbe -
H nuostiirtendeöMittci wird nie unn- t
ist · iu. Das Mittel ist un efährlitts und
· i weder die sei-is stötiiåtisseit
w » .-.;-.s demutqu I
CI ist rein veqetabillfch
Hin-e diran und Wirksamkeit von Calvmel
»-«1 s me irgend eine be- schäklicheu Nach
» u Strick-ein
Zessqniki von einem Gan-erneut.
»Sie-mu- Jct Requiem-« ist seit Um eree eit
bei uns-since L mit-e in Gebrauch, und ich in ü er
zexnr. ras- c-: einesVeeeicheeuug der Akzneiwissenfchsfe
viicss«. —:i. will Syorter. Goaverneur von Ils.
Hon. Alexander H. Sterbens von Geer ia
agzt : Tat Orgmach von -.Simmous.Liver Nesu a
tm« ist mir wohl bekommen und ich wünsche ihn
we txt-zu prüfen, «
»Das Ein ige Ins niemals Linden-us 1
verfa.si.«-—J tsaise iikje Mittel gegen Mpeech
es l
l
redet-leiden und Seinva gebraucht, aber nie e
gest-des kzs iaic is wohl bekommen ist wie FAU
Iaons Liser Himmka Jch hat-exot- Mtmefota
bis Wem-gis Panach geschickt and möchte einer oichea
Medizin wegen noch weiter schicken ; auch t- te ich
allen ähnlich Leidenkea antathea es mit
Wsitccl «- reefachem dass das einzige zu feig scheint,
di- :.ic..icis LLUeung versagt .
«;’ M. J n n u e v, Männer-volls, Mit-m
Tr. ’,·. W. Musen fast- Dutch thats ice
' — i .i Gebrauche sen »Bist-was et
’ Lin-r Praxis lsia ich von feiner II
« uan Ich vekoedae ihn als eine
»ei· «
» n I-. me nur den echfeth bei stets bit
wisse l- Hzndstönmete and tie Nameasuatm
st-( i. I. dg. Zeiiin ä Cis-. auf tem Umschlos
irsizt. Oc- allca Apotheke-a zu habe-.
.- . «- »O
Diskan
L
Es ist noch kein Fall Ingrimm-, in stele
but-s rchxe mästignsgimittel und dem Fiel-et
m-eg«ns1ik!ende Dkilmmeb man ed gehörigen
messen als eis Abstand ges-u Mal-tin ein
gmommm wurde dat Ltides nicht Ob twtsdtt
hätte fand-ekle W Xenien habe- deu est-II
von Apostekek Mai-lata gegen Jsöstklksebm fo
wie gegen Dis-»He und Rette-leiden auf
eacbku und vix-ordnen Hi liksek dieses unschäd
ich-, a o Pflaaunslossm Infammeuaefeste Stör
kancsmitset bestritt-W Mag »Vine
r e S das ist das Essai-titul, dessen Jbt bedürft.
Zu nahen bei allen Apotheke-n und
Dändlern im Allgemeinen.
Vieri a ri e Er tun einer
z Mest-eno Wilrftgim s
Mes. Wlnaloios Sootbing Syrop wird
von einer der besten Doktoeinaen und den
Wärterinnen in den Ver. Staaten ver
schrieben. Er wurde seli 40 Jahren von
Millionen von Müllern nnd Kindern alt
nie fehlenden Erfolge gebraucht, foipohl
von des-I 6 Tage alten Kinde, rote von er
wachsenen Kindern. Er beseitigt Schärfe
m Magen, befreit oon Wlnolpltl nnd re
gnllri die Geoärmez er versionin sitt Klu
oer und Mütter Rade nnd Wohldedaseih
Wie glauben, daß eer Svrno das beste
and sicher-sie Mittel tsl gegen Tosenterie
und Omrclzot bei Kindern, gleichviel ol
vacch Zahnen verursacht oder durch anoe
re Ursachen. Eine Geheanchonnweifnnj
wiro leiser Flaiche beigegeben· Es ist lein
ächi, wenn nicht das Faeslrnlle von Cur
iio n. Pallas auf der Aufsenseite der Ein
nackung enthalten ist. Jn allen Apothe
len zn babeeh die Flalche 25 Gent-.
Der Postoffices Etat-usw
Sommers öl- Peletfon Eigen
lliiimey führt die besten Weine, Cham
pagner, Wiskieg, Liquöre, feines Bier,
einheimische und importirte Einen-ten
Das Lokal ist lustig nnd gerüuntig und
Billardspielek finden mehrere Tische der
besten Fabriken des Landes. El,2,ilJ
Win. H. Oniterside at Co»
Plumbch und Gas Fitlcts,
335 Ost Honsionslroße, Satt Antoniu
Bavewannen, Stutzbüdcr, Massenw
sels, Mannorvlatien, Gunnnischliiuche,
Blei- und Cisenröhren, Bietapporaie
und Gagfixtures aller Art. 1,1 ji
IS- Eine Photographie isteine
Erinnerung fürs ganze Leben und fern
wohnenden Verwandten kann man keine
größere Freude bereiten, als wenn man
ihnen feine Photographie überfchickt. F.
Knhn F- Co., Nordwest-Ecke vomMain
Plaza, fertigen brilliinte Bilder an.
Jhre Gallerie ist pompös eingerichtet
und mit den neuesten Apparaten verfe
hen. 30,1,6Mt
W
Deutsche
Nanchmscynnyss
Tuch
der Fabrik
G.M.Gail·8- Zue,
Baltimow, Mä.
Die beliebtester Sorten sind
Von Rauchtabat:
ZsYätmz CHle ers
. Weiten
Merkur Yo. C
Grüncr kuriert-o
Ykpgct Gattastev Its-. 2, -
Zipgpl Ganaster Its-. 0.
Von Sthabah
Mogol. MAY Osaka-.
« MMW. Gras-Umb
HleRau « b te d U the-km tteM
fass-hist wsqokchesiiks taki-f Gegebene- Iäcczprih vo
wetchek Las obige weich-ist obs-may h ca- acc
Dssk .T.«:«spk::-2·-«...k3s·..s.s:s·s:-Æx· ME
lUs c ll I VI "
let beziehe-Eh man sie obige Sekten festg. ·
- Mem s e daran .t Ists stotte
z Ratt-tu tet Ists-as CJWIHJUI EIN trägt
Zn hohen in Sau Aatoaio bei Hugo kh
Ssnuelyey A. B Its-it G Co» Geo.
Dalluig. Hatkatfon F- Sbspmd, Ev;
Rtfche ör- åoty R. Disz.
.--·...-.-.---—«
« «-.
Fritz Bippert
bat us han«-»r- tcge tie Bat h der
Arbeiter - Verein Editi- «
übt-kommen and ladet ssiae Freunde und das
paplilna im Illpeaseiws ein. ihn in Its-che
II der Bot ist Alk- du Zur-in gestatte-.
1«,i,tsj
Frühjahr 1·883.
I-; BUTE st. MAX-«
no, ns und Du packt-Sinke,
Sau Ast-mic
häadlek is III Satzes-tun as
Eisenwaaren, Feld- und
Garten-Geräthschaften,
sog-« nnd Kot-Zwecken
Farben, Oelen, Firnissen ec
cavvtq-ekiikt für
D. Landteth sc Saus Satkm
nnd Btuum S »Im-« T
Ists-ist Ist-us Im ic kais-m
Brisly Stahle nnd Hufeisen-es
" Mac
Etesfalli alleinige Igem für
heulnt Toya and Commy III Oe
btavch fertig ges-Lichtes Seil-eu.
Lesen haben Im bereits m sein sahn-»in
pesvdkt Cato-est sub pas-Wes für obise spe—
sicut-ten Inve- anf Verlange- fm gis-sum
baden forde- erhalten
100 Buckel echtm deutsche- Rillusnet amde
lichk Mist-, Sonn-, ftp M Lohns-ski
t·b-, Qlfalsa Ida niem- vaafot Ema-et
Dem-da Instrukle könne- ani Bestellung
is tum- Zeu liefen-:
L. Huth s Sohn.
Elmendvrf n. , Co
Mai-c Anza, Sau Impuls,
pfludla h
Eisen — Waaren
ssv
Llckerbachräthschastm
Dem Publikum die-am zur Kenntniss
nahm-, daß wir neben kniete-I altes G
fchäft an dem Masnplaza
ein Zweiggeschäft
auf dem Immeme gegenüber des Ists
gerhotel ital-litt hab-a, t- mtches sit
ebenfalls eine große Auswahl II
Cis-mun- tn alter gri,
Mtklausekäthidaftm pe. II des MIqu
Vkelleu stets as Deus baden. b,14,r«
Drv Goods !
Dry Goods !
Dry issoods! T
YAWÆEUM ··
Schnitt- und
s- ' .
ÆMWWM «
B a g cr,
ist Unbedinht das .
größte und reighk
haltigste
· set »Sttaxdt
Dau- n - Miibeststoffe
»Das-List -- :
...
in dergtwtcusinwhh
Hüteo . 7
Stiefel,
für Herren,
X
sowie .
Fertige Auzüge
zu den billigsten Weise-. .
Unser Lager in Seiden
unb Sommer- Klei « »
ist das größte in der Stadt.
Was die Qualitijt der Waa
ren und ihre Billigkeit be
gissy so sucht es seines Glei
en.
Jeder sinbet," was er
braucht !
Man kaufe deßhalb, um gut
und billig bedient zu werden«
var bei
i-« l« Wo

xml | txt