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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, May 25, 1883, Image 1

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Roman von Gustav zu Putlitx.
(Fortsetzrtng.)
So theilen Sie nicht die Interessen
Jhres Vaters, Jhres Mannes, gnädig
Frau? fragte Reinhold.
Nein! antwortete sie ganz heiter. Gar
nicht! Jch würde sogar behaupten, das
ich meinen Beruf verfehlt hätte, wenn id
nicht doch der Ueberzengung wäre, daß der
Beruf der Frau die Liebe und das Haut
ist, was dasselbe heißt, denn das Funda
ment des Hauses ift die Liebe. Mai
fühlt gleich, wenn man in eine Häuelich
keit tritt, ob das Fundament richtig ge«
legt und start gebaut ist. Da ich nut
überzeugt bin, daß, so aus einander ge
hend unsere Lebensansorderungen find
ich keinen Menschen auf der Welt so hätt·
lieben können als Georg, so muß icl
wohl sagen, daß .Gott mich zu meinem
richtigen Beruf geführt hat, und ich bin
ihm auch von ganzem Herzen dankbar da
fär. Doch genug, kommen Sie zu mei
nem Papa in den Garten, aber lachen
Sie ihn nicht aus mit feinen Georginen·
Da hat er nun, ich weiß nicht wie viel
Hundert verschiedene Sorten, und kennt
sie alle, und hat eine kindische Freude da
ran. Georg neckt ihn mit dieser Spie
lerei; aber das leide ich von keinem An
deren als von Georg, und auch von dem
nur, weil es den Papa nicht nur nicht ver
drießt, sondern belustigt, und mir das
Velbicten nichts hilft. »
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ein weithin gestreckter Gemiisegarten, be
grenzt nnch drei Seiten von Wohuhaus
und Fabrilgeböuden, deren Wände im
üppichsten Fruchtreichthum prangende
Obstspnliere bekleideten. Den Schluß
des Gnrtens machte eine Wiese, durch die
ein Bach sich schlängelte. Geradlinie
Beete nach allen Seiten, sauber nnd re
gelrecht gehalten. Nirgends war ein un
nützer Schmuck sichtbar. Nur der breite
Mittelsteig, schnurgerade wie die anderen,
mitBuchgbaum eingesaßt. bildete eine lan
ge Allee in prächtigster Biüthe stehender,
sorgsam gepstcgter Geer inen. Fast am
Ende des Garteus sah einhold einen äl
teren Mann mit grauem Haar, aber ganz
gernder Haltung, der sich von einer Seite
des Steiges zur andern bog und von
Zeit zu Zeit eine oder die andere Geor
ginenblitthe mit den Fingerspitzen auf
richtete und wohlgesällig betrachtete. Er
schien die Anlommenden nicht zu bemer
ken, bis Frieda zu ihm eilte und ihn dem
Freunde ihres Mannes vorstellhe. Die
Begrüßung war einfach und freundlich.
Kommi herein, Papa, sagte Friede-, es
ist dunkel, und du wirst doch nichts mehr
an deinen Lieblingen entdecken.
Der alte Mann lächelte. Du kannst
nicht nlaubeu, vie die tiefen Farben, in
dem ersten Iuhnuche des Nachtthaues und
halb vorn Dunkel umschleiert, uns neue
nnd ungeahnte Schattirungen ’zeigen.
Manche Arten, die im hellen Tageslichte
kaum zu unterscheiden sind, lerne ich erst
in der Abendbeleuchtung kennen. Man
entdeckt immer erst etwas Neues, je ge
nauer tuan sich mit einer Sache beschäf
tigt. Zuletzt ist Einem nichts ganz fremd,
denn nichts scheidet sich so von anderen
Dingen, daß wir nicht schon einen Theil
davon in Anderem liebgewonnen hätten.
Wir können das gleich aus unsern Gast
anwenden, der uns schon im ersten Be
grüßen kein Fremder mehr ist, da et sich
den Freund unseres Geor nennt·
Der Alte hat Recht. Nachdem Georg
etwas laut und derb zugreisend seinen
ältesten Knaben hatte bewundern lassen,
den er etwa behandelte wie einen Ball,
und trotz" Frieda’s Einwendungen den
isreund auch an die Wiege des Zungstgei
boreuen geführt hatte, saßen die vier
Menschen beinidllsendbrod zusammen, und
Reinhold meinte hier seit Jahren hei
misch gewesen zu sein, so klar ipar Alles.
Sehr liebenswürdig zeigte sich das Ver
hältniß Georg’s zu seinem Schwiegerva
sterz Der junge, thntkröftige, sonst oft
lriieksichtslos eigenwillige Mann vrdnete
sich dem leisen, gemesseneu alten Herrn
vollkommen unter, und doch durchaus un
merkbarvvn beiden Seiten. Georg be
sprach seine geschäftlichen Anordnungen,
seine Pläne, als ob er ganz selbstständig
zu schalten hätte; der Schwiegervater
warf nur eine Frage dazwischen, eine Zu
stimmung,·die aber eine leise Warnung
« enthiest« eine Anerlennung, der nur das
Isleyte Wort fehlte,und doch fühlte man,
toie er ruit weicher Hand die Zügel des
Ganzen hielt und wie die junge Kraft
slch lenken ließ von der alten Erfahrung.
Reinhold erzählte nun auch von seinem
Leben, von seinen Zukunftsvliinen. Er
war der einzige Sohn eines berühmten
Arztes der ihm ein nicht unbedeutendes
Vermögen hinterlassen halte. Reinhold
hatte seine Studien nbsolvirt, ju, seine
juristischen Staats-Eraniina bestanden·
aber noch keine festeAnstellu ng gesucht qu
sich fijr keinen bestimmten Beruf entschei
ben können. Der Name und die in vie
len Kreisen verbreitete Freundschaft seines
Vaters hatte ian die munigfaW Ber
bindungen eröffnet, und je leichter es ihm
danach schien, slch einen Wirkungskreis zu
schaffen, desto schwerer wurde ihm viel
leicht die Wahl. s
Georg Inar damit durchaus nicht ein
verstanden; ei set die höchste Zeit, meint(
er, schon um daran zu denken, eine Eh·
zu schließen. Sie Ollletlicher sagte ei
scherzend, Sie kommen nicht nitt leeren
Dänden zur Wert-uns und werden nich
nöthig habe-, lole Och, gleich Jaeob un
Rahel zu dienen.
J
Ja, vier Wochen lang! rief Friede-.
Dufcheinstinir nicht fest genug in der
Bibel, um aus ibr deine Vergleiche zu
mästen. Und von deiner Wert-uns
schweige nur lieber. Während ich mir
noch ganz heim-ich meinen kleinen Roman
durchlebe, sind die Zwei schon lange einig,
und all mein Zagen nnd Zweifeln nn:
Herzllopfen war nnnötoia, denn das Ge
schäft war schon abgeschlossen. Es ist,
alo sollte in niein Leben nun einmal
durchaus keine Poesie lonimen.
Am schnellsten fiiotte sich Neinhold doch
» zum alten Herrn Garner hingezogen, Dei
sen ganze Art und Weise etwas über-one
Zutrauenerweckendis hatte. Aus ganz
ärmlichen nnd nutergeocdneten Verteilt
« nisfen harte er sich durch eigene Kraft em
"" porgkarbeitet und verdunkle sichs-Jlbe nicht
allein seinen Reichthunt, sondern auch seine
nicht unbedeutend-c leduna. Jn dem
Maße, als sein Wohlstand stieg, hatte er
alljährlich Reisen gis-nacht, zunächst freilich
nrn seine geschäftlichen Kenntnisse zu er
weitern, dann aber hatte er sich alleo an
zueignen gewußt, was seine Bildung för
dern konnte, batte gisebeii, gelesen nnd
bei einem tiinstletiidi empfänglichen Ge
mütbe auch ernste Eindrücke in sich aufge
nommen. Dabei war Alles einfach uno
nrsprlingllch geblieben nnd, rveil er eo in
sich allein verarbeiten mußte, klar und frei
von fremdem Urtheile. s
iisonsrtzung folatJ
MWenn die Quellen des Lebens nicht
durch Krankheit verdorben und unleid
bar gemacht, wenn die Funktionen des
weiblichen Körpers normal sind, dann
ist das Leben der Frau angenehm und
melodisch wie Musik, und kein Mission
störi die zarten Eigenthümlichkeiten der
organischen Harmonie. Aber Viele die
an zum Leben- gehörenden Functions
Schwächen gelitten, haben sofortige und
dauernde Heilung im Gebrauch von Frau
Lydia E. Pinkham’s Kräuter-Milchung
gefunden.
O.0.-s-- ——
Jnteressante Notizen
ans den Berichten der amerikanischen
Konjuln in andern Ländern
Dez. 1882.
Ueber Zucht von Seidenraupen
schreibt Konsul Peixotte von Lyon in
Frankreich: Die erste Nothwendigkeit
ist, eine gesunde Brut zu erlangen.
Schlechte Brut produzirt schlechte Seide.
Man giebt in den Seiden-Distritten von
Frankreich solchen Farmern, die sich mit
der Zucht von Seidenraupen befassen
» wollen, jedem etwa eine Unze Eier.
s Ein Jnspettor, der nur dieses Amt i.nd
kein anderes hat, macht die Runde bei
diesen Farmern und führt genau Buch
über die ausgekrochenen Raupen. Nur
von denjenigen Farnieru, deren Seiden
raupen vollkommen gute Cocons ergeben
haben, werden dieselben zur Zucht ver
wendet. Wo sich Krankheit unter den
Raupen zeigte, wo einzelne Cocons klei
ner als die andern oder verschieden ge
färbt sind; wo sich viele Doppel-Cocons
itnterOet Anzahl befinden: da gilt es
als ein Zeichen schlechter oder gemischter
Brut nnd die ganze Anzahl der Cocons
wird als ungeeignet zur Zucht betrach
tet. Das Gewicht der Cocons ist eben
falls von Wichtigkeit und deßhalb wird
jede Partie gewogen und alle leichte
Waare verworfen. Die aus den besten
Cocons ausgekrochenen Schmetterlinge
werden paarweije, jedes Paar abgeson
dert, in kleine Schachteln gebracht und
nachdem die Eier gelegt, werden die
Schinetterlinge, oder eigentlich und
besser Motten, zerquetscht und mikrosko
pilch untersucht. Zeigen sich Knotchem
oder sonstige Krankheits-Spuren in ih
rem Körper, so sind auch die Eier dieses
Paares nichts werth. Gute Eier kann
man durch ihr Ansehen nicht von schlech
ten unterscheiden und billige Eier find,
da die Zucht von guten so viel Sorgfalt
erheischt, ein Zeichen von schlechter Brut.
(Uebrigens könnte sich, nach dein Obi
gen, ein Seidenzüchter, durch tnehrjäh
rige, sorgfältige Auswahl der besten
Cocons, selbst eine veredelte Brut er
ziehen. Anm. d. Ueb.) Der jährliche
Exvort von Seidenrauven - Eiern aus
Frankreich nach Jtalien beträgt 200,000
Unzent seit einiger Zeit werden aber
auch welche dort aus Japan bezogen.
Französische Cocons haben eine gelbliche,
biesavanesischen eine grünliche Farbe.
Durch sorgfältige Zucht kann der Werth
ber Cocons aufs Doppelte erhöht. durch
Nachlässigkeit aber auch bald wieder
verringert werden, wie verschiedene Fir
men in Frankreich selbst erfahren haben.
Der amerikanische Cousul in Dunbee,
in Schottland, Herr Weils, schreibt, daß
seit der Einführung ainerikauischen Flei
sches in England und Schottland, auch
ärmere Leute dort wieder Fleisch essen
könnten, ba es 6-—8 Cents billiger käme,
als das dortige. Auch ber Handel mit
, gleisch in Blechbiichsen sei ein wahrer
egen sitr die dortigen Arbeiter-Klassen.
Schinten werben häufig nur gesalzen
ttnportirt, dann in Glas-now selbst ge
räuchert und als beste »irische Waare«
verkauft, amerikanische Butter gilt flir
,,dänische« oder «irische«; nur dein Käse
erlaubt man, feine Heiinaih zu behalten.
«Ochsenbutter« (Oleomargarin) ver
schmähen selbst bie Aermsten.
Amerikanische Möbel werden, wegen
besschäueu Holze-J und der gefälligen
Form, vielem London und Glosgow
- importirt; ebenso amerikanische Orgeln
für Schulen, Kirchen nnd Privatl)äuser;
z ferner die billiger-en Sorteu von Uhren,
-, Taschen-Uhren sowohl wie andere. Dii
Arbeiter bilden «Uhren-Vereine«; Jebei
bezahlt wöchentlich so viel, daß von der
Summe eine Uhr gekauft werden kann,
die natürlich, bei z. B. 50 Stück, billi
ger kommt. Die Zahlungen gehen fort,
bis jedes Mitglied seine Uhr hat und
jede Woche wird eine verloost unter die,
welche noch keine haben. (Lies;e sich
vielleicht auch auf viele andere Sachen
anwenden !) «
Consul Klinck schreibt ans Manan
auf den Philiupinischen Inseln, daß bis
jetzt die Deutschen den Anierikanern dort
bedeutende Conknrrenz machen, indem
sie viele Waaren billiger als die Ameri
kaner liefern. Das gilt sowohl von
gewebten Stoffen, als auch von Uhren.
Was hauptsächlich aus Amerika einge
führt wird, ist Kohlenöl, Californische
Früchte und Weizenmehl, einige Ma
schinen nnd Möbel. Das Mehl, obgleich
aus Amerika, geht erst durch die Hände
der Chinesen von Hong Kong, die es
von San Francisco importiren. Der
Consut meint, daß vielleicht amerikani
sches Lagerbier einen guten Markt fin
den würde, wenn der Preis nicht zn
hoch käme, denn es werde viel Bier dort
getrunken und zwar Bier aus Deutsch
land, das die schweren englischen Biere
fast ganz verdrängt habe und in Fäs
fern, jedes 8 Dutzend Pintflaschen ent
haltend, eingeführt werde. Maschinen
für Zucker-Fabrikation kommen meist
ans England; im letzten Jahre sind 25
neue Damvf - Zuckermühlen errichtet
worden. Ebenso werden Maschinen
zum Reinigen von Reis und Kassee ge
braucht. Belgien exportirt nach diesen
Jnseln viel Gin und Stahlwaaren,
ebenso Lichter, die als Wagenschmiere
dienen. Diese Jnseln exportiren: Kas
fee, Jndigo, Häute, welch letztere jedoch
nicht direkt verkauft werden dürfen, in
dem für jeden Distrilt ein Dante-Con
traktor ernannt ist, der oft nach echt
svanischer Methode den Cingeborenen
so wenig dafür bietet, daß sie dieselben
lieber wegwerfen, als sie ans der Ent
fernung zu ihm bringen. Außerdem:
Perlmutter; Hüte in großer Anzahl;
Toback und Cigarren (nlit dem Jahres
ausschlufz von 1882 hat dort das Taback
Monolwl der Regierung aufgehört);
endlich liefern die Inseln noch Kupfer’
und Kohlen; da jedoch die Eingebun-l
nen den Bergbauals zu mühsam be
trachten, so wird nur wenig Kupfer
ausgeführt und Kohlen werden sogar aus
England und Australien eingeführt.
Die Bevölkerung der Inseln, die wilden
Stämme, die noch im Jnnern hausen,
ungerechnet, beträgt etwas über 6 Mil
lionen. T. H.
W i
Rufe die Polizei. J
Ein Ruf nach der Polizei bei Nacht
’beunruhigt die Nachbarschaft, aber das-;
Gejaminer des anBränne leidendens
Kindes beunruhigt die ganze Familie. s
Dr. A n g u st K ö n i g 's- weltberühm
ter Hamburger Brustthee heilt
Halskrankheiten und kurirt das Baby.
—. Jn Philadelphia hat ein fünfjäh
riger lKnabe einen Totschlag verübt.
Das Zeugenverhör ergab Folgendes: s
Am Sonntag ranften sich weiße und I
farbige Knaben in der Nähe des alten s
Wasser Reservoir-Z in Fairmount Park
und warfen sich gegenseitig mit Steinen.
Der fünf Jahre alte Waters schleuderte
nach einein weißen Knaben, der den 12
jährigen farbigen Deshorn bedrohte,
einen Stein, traf jedoch nicht den weißen
Knaben, sondern der Stein flog dein
Deshorn hinter das linke Ohr. Desborn
begab sich nach Hause und verlor, dort,
angelangt, das Bewußtsein; er konnte
nicht mehr sprechen und starb bald da
rauf. Der Arzt des Coroners erklärte
der Tod des Knaben sei durch das Ber
sten eines Blutgesäßes im Gehirn, ver
ursacht durch Gewalt, erfolgt, und der
Wahrspruch der Jury lautete demgemäß.
Der großen Jugend des kleinen Misse
tbaters wegen wurde von dessen Ver
haftung abgesehen.
--.— -» --
—Mr. J. T. Norris, Mt. Kalni, Tex» l
sagt: Browns Eisen-Väter heilte michl
ibn drei Tagen von intermiltircndem Fic- ’
er.« -
—- Als besonders gutes Zeichen der
Zeit ist es zu betrachten, daß die Bun
desarmee nur mit großer Milbe rekrutirt ;
werden kann. Fast alle Anwerbebure- »
aus sind geöffnet und haben Austrag,"
so viele Leute, als möglich, in Dienst
zu stellen. Es scheit, daß nicht uur De
sserllonen sehr zahlreicht sind, sondern
auch diejenigen Soldaten, die ihre Zeit
Lehrlich abgedient haben, fast durchgän
gig und mit Aufgabe möglichen Avance
ments aus der Armee treten. Diese
Schwierigkeit, Soldaten zu haltet-,
spricht dastlr, daß die Avgehcnden gute
Arbeitsgelegenheit im Westen finden und
sichdieselbe auch zu Nutzen zu machen
wissen.
- -C-.0- — -—
ÆDie Diamant-Farben haben
silr den Familien-Gebrauch nicht ihres
Gleichen. Alle wünschenswerthen Far-«
ben werden leicht, schnell und schön
hergestellt. 10Cents ein Paket, jede
Farbe.
-—-———s———.-s.-.—-—-—
—- Piuno und Revolver, zwei Dinge,
die zu einander passen, wie Feuer nnd
Wasser, haben am Sadinal den wahr
scheinlichen Tod eines Menschen verur
sacht. Dem jungen Ware entfiel beim
Niedersetzen vor eineniPiano der Revol
- ver, die Waffe entlud sich und die Kugel
drang Ware in den Unterleib. Seine
DsWun esolltödtlich sein.
Mütter ! Mütter ! ! Mütter ! !
OerdetJhr des Nachts gestört werden
und in Eurer Ruhe unterbrochen durch das
Schreien eines kranken Kindes, welchee
Schmerzen vorn Durchbrccheu der Zähne
1eidet2 Jst es der Fall, so kaust eine
Flaschepon Mes. Winslows Soo
tbing Syrnp. Er wird den armen
Kleinen sosort von seinen Schmerzen be
freien. Man oerlasse sich daraus, eo hilft.
Es ist keine Mutter aus Erden, die es ver
suchte und Euch nicht mittheilen tvürte, daß
ea die Eingeweide reguliri, den Kleinen
Hülfe und Gesundheit und der Mutter
Ruhe verschafft, daß es wie Zauber wirkt.
Das Mittel ist sicher in allen Fällen nnd
angenehm von Geschmack; es wird von
einer der ältesten und besten Dortorinnen
in den Ver· Staatenvekschrieben. Ueber
ll zu haben,die Flasche zu 25 Eento.
Vom Tode errettet.
i Williani J. Coughlin von Somerville,
i Mass» sagt ; Jai Herbst 1875 besann
; ich Lungenblnten, gefolgt von einein-hefti
j gen Hustetu Ich verlor den Appetit und
; mein Fleisch und wurde bettlägerig. Jn
i 2877 brachte man niich ins hospitaL Tie
T Aerzte erklärten, ich hätte ein Loch its-anei
ner Lunge von ver Größe eines halben
Dollarstiicks. Sogar die Nachricht von
meinem Tode verbreitete sich. Jcli gab
alle hossnuug aus; da ewphahl mir ein
Freud Dr. Williatti Halls Bal«
s a m sii r die L u ng e. Jch gebiaoctite
eine Flasche nnv zu meinem Erstaunen
wurde ich besser-, nnd bin heute geiilnder,
als seit drei Jahren.
Jchsetireibe dies in der Hoffnung. daß
Jeder mit tiauler Lunge Behastete Dr
William Halls Balsam ge
braucht, und ich - bin überzeugt, daß dac
selbe die Ausiehrung heilt Jch tann
positiv behauptet-, daß mir der Balsam
mehr Gutes erwiesen hat, als alle übri
geu Arzeneien zusammen, die ich nahm.
——.-.——-—— - -»
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Eisenwaaren, Feld- und
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