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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, June 06, 1883, Image 1

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Lastsch- Freie Presse
nich-im
, täglich mit Ausnahme des konntet-C
und lockt .
«0.00 für das Jahr oder 82.50 für
3 Monm
Täglich-? Ausgabe
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Stiche-titsche Freie Orest
sich-M
eben Donnerstag
und kostet
82,50 das Jahr oder 81,25 für 6
Monate in Vorausbezahlnngs
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Jahrgang 18 Sau Antoniu, Mittwoch den 6. Juni 1883. . « Nummer soz. sz
Zauber
des Morde-M
der Zähne-,
des Achian
SOZODON T,
Das nnüberttossene flüssige gab-mittei, das
wunderbare Sogobonn macht den Mund Mau
iseknv sc In. Dasselbe iii aus helfe-neu Krämern
hereint, iedt dein Munde Frifire, Ies- Zodafleifch
Elastizii i, ten Zähnen Yerlenglans und erhält
die Zähne bis irrt fpåsesie Alm.
Te ili sein Mühriteiy aber der tägliche Bebt-ff
von Sozovontibekßeth den gleicher Zehnniimi
im ganzen Lande.
HHMHH HHHWHHHH
Schönheik nnd Frische.
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werden dem Munde veriiehen durch
sonnt-It
welches die Zähne w ei si, das Zahnsieifch
rosig und den Athen- angenehm
macht. Es entfernt den Weinstein voll
ständig und bewahrt ste vor Verderben.
» stelijDregnisten zu haben.
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sae- Mc
Des Obise ist ein gutes sitt m Zenit sydia s.
Pindus ans span, Uns-» die in he sit iesend eine
andere Itauin Wahrheit den Rasen der »Um-ea- !
freie-hin- den viele ihrer corteipondentinnen ihr
so sen-e beilegen, verdient. Sie seid-set sich mit »
dem größten iifer ihrer Arbeit, Ietehe iestete bat L
Resultat eines lesen-istsan Studiums ist, and !
ist sei-miet- Iechk Ufer-mum- fich Ia halten f
die ihr W sie ausbreitete coeeefpondenp 1
set-te von ace- Seims ihr III-lese nah von denen l
eine jegliche ihre spezielle Leibenitasi oder ihre
Freude denn befreit zu fein, beabsicht, zu beant
wortet-. Ihre Pflanzen präventiv iit ein deli
nittei iie utesnbnidtfüeise ecke. Z habe
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Ursein-si- xikkitxsksxkskwsz »i
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He von den essen r ten des Landes empfohlen
imt vetf kleben-—c Ie- voa diesen fast: Die
sitt-u it wunderbar nnd erspart vieles Lesen.
Sie II vollständig die schlimm sie Itt Mutterleib
Ibsallem Leut-mee, nnregelinsxiqe nnd s steti
Tgteftotmliche statusde ehe InSamens can -
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Gut cadun un ehrt-Ich unnatütlt ev
suchs- jede sitze-schan- Imb die darauf ol
seudenst senmattbessgmrdem naht besonders
unnahbar-sur Zeit de Leben-weih el .
Sie durchdringt jeden Iheu de sensslthen
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Die Nachtigall.
Roman von Gustav zu Putlitz.
(Fortsesznng.)
Das sind seine eigenen Worte, mein
Kind, und darin kannst du wieder seine
Liebe und sein Vertrauen erkennen. Die
alte Dame nahm die Brille ab und trock
nele die Augen.
Reinhold war starr und keines Wortes
mächtig. Frei wie er sich gewöhnt hatte
zu fein, und beglückt durch diese Freiheit,
sah er sich auf einmal in eine Fessei geschla
gen, deren Last ihm gerade durch das Zu
sammensein mit der Tante recht klar war.
Und wie sollte er zurückweisen, was doch
ihm bot, eine Liebe, die ihn seit seiner
Kindheit beglückt hatte? Er brachte müh
sam einige Einwendungen hervor, aber die
Tante verstand ihn nicht und hielt sie auch
fiir die Folge einer natürlichen Ueberra
schung über ein so großes Ereigniß, fiir
die erklärliche Bescheidenheit solcher Ehre
gegenüber, und namentlich Rührung über
die Güte des Onkeis. Sie ging deshalb
auch nicht weiter darauf ein und schloß
den Adoptivsohn nur zärtlich in die Arme,
indem sie ihm zuredete, seiner Bewegung
Herr zn werden nnd nichts weiter W fa
gen, noch zu versprechen, denn sie fähe an
dem Eindruck, den ihm diese Erbsfnnng
machte, daß das gar nicht— nöthig sei.
Und das hätte sie immer gewußt und ih
rem guten Betten gleich versichert. Sie
nahm die Sache fiir abgemacht an, reichte
Reinhold die Papiere, mn sie genau durch
znlesen, und nahm ihr Schüssellisrdchen,
um die gewohnten alltäglichen Jnfpicis
rungen ihrer Wirthfchaft vorzunehmen.
Neinhold wußte, daß dieselben mehrere
Stunden danerten, denn wie oft hatte er
die gute Tante auf «dieien Wegen als
Nin-d4 begleitet!
Frau von Borken ihn verlassen
hatte, sprang Neinhold ans und ging mit
heftigen Schritten durch das Zimmer.
Seine erste Empfindung war, der Tante
nachzueiten und ihr geradezu zuerltären, daß
er die Erbschaft und die daran geknüpften
Consequenzen auf das entschiedenste zurück
weifen müsse. Aber das erschien ihrn hart
und rucksichtslodx Es kämpft sich fo schwer
egen die Liebe, selbst wenn sie uns das
Zärtesth Unverwitnchteste aufdrängen
will. Er hoffte einen anderen, bessern
Ausweg zur,- Zurückweisung zu finden.
Dann nahm er die Papier-e zur Hand,
um an ihnen die Motive zu seinem Ent
schluß zusfuchem Es war die Handschrift
seines so geliebten On!.ls, die mühevolle
Handschrift, und sie sprach so viel Zärt
lichkeit fitr ihn aus, so viel Zutrauen, daß
ihnt unwillkürlich die Thränen der Ruh
rung in die Augen traten. Detn Todten
konnte er die Liebe nicht zurückstehen, die
er ihm-. über das Grab htnani, in fester
Uebergeugnng, das Beer zn geden, reichte.
Er wußte sich keinen Rath. Jn dieser
Aufregung traf ihn Karl Poltel. Der
ute Alte war neugierig, nnd wenn seine
errschaft ihn auch niemals bei Dingen,
die itber feinen Dienst hinausgingen, ins
Vertrauen gezogen hatte, so wußte er doch
sie-lich alles, was seit vierzig Jahren fle
erfreut oder betrübt, beglückt oder beunrn
higt hatte, so ut er genau wußte, wie je
derzeit die Ka e der Gebieterin bestellt
var. Deshalb kam er auch immer nur
dann rnit Handwerterrechnungen, wenn
es in der Wirthschaftslasse gut stand, und
hielt fte zurück, wenn er Ebbe vermuthete·
Däßxetoas Wichtiges vorgin e zwischen
dergnädi en Frau und dein· essen, das
hatteTersg « bemerkt, und ziemlich hatte
er das ichtige errathen, aber er wollte
es doch gern genau wissen, nicht unt ed
meirer gn plagt-erri, denn nn- ycme er lich
niemals erlaubt, aber um seinen Theil
daron sie-haben. Die gnädige Frau war
in der Wirthichnft, das wußte er, Rein
hold war in des seligen Herrn Zimmer,
das mußte er anch, nnd so dssnete er leise
die Thiir nnd steckte -.sein lächelndes Ge
sicht hinein. Neinhold bemerkte ihn nicht
« nnd sinsß mit raschen Schritten das Zim«
mer«
Mein Gott, junger Den-, sing Karl
Poltel an, nnd trat mit einem Fuß über
die Thsrschmelle, mai ifl denn passirtP
Die nädige Frau sahen so gerührt aus,
Ilssæes vor mir borbeigingen, und Sie
lutes hier ans nnd ab, vor dem offenen
Schreibti . des seligen Bett-, nnd ma
ate- eis t, nli hätte der Blitz einge
Ist-I
Ihr Reis-hold lnm der alte Freund der
Kindheit vie ein Trbsi in feiner Stim
mung. Er ries ihn herein nnd erzählte
ihm eilig das Vermächtniß des Onlels,
die Absichten der Taste.
Karl nickte immer gnftimmend nnd lä
chelte das-. So ist-ei rechll So ist es
rechtl Darf er ein. Jch mnste es ja. Alle
Leute, die Sie von Kindheit an kennen
hier im Orte, haben das immer so ge
kckichb Es isi fo elend, menn solch al
tes Gut verkauft Iird nnd alle« die drum
nnd denn hängen, mit ihm. Nun missen
Iir doch, mai einmal ans nnd wird.
Reinhold mollte ihn begreiflich machen,»
daß er dns nicht annehmen könne, noch
solle, er hielt es fiir siindlich, feinen gu
ten Neste-, das Etdtheil seines Vaters
n vertanfchenz für ein Unrecht gegen sich
ielbfh sich g- Dingen gn verpflichten, die
in feine Freiheit, in sein ganzes Leben ein
grissen; sich dnrch Standesvprnrtheile, die
er sllr längst iiberImnden ansshe, binden
zn lassen.
Karl Poltel schüttelte immer lächelnd
den Kopf nnd agte immer wieder: Das
Gut ist nichts lecht nnd kann viel mehr
nagst alsjest—öie Ind der Nächste—
die mangels veigen muß man anch be
denken—einem Todten darf man kein
Leides im Grabe anthun.
Reinhold ereiferte sich, aber Karl Poltel
ließ sich nicht aus der Fassung bringen«
An den Plan hätte die Herrschaft ihr
Herz gehängt seit zwanzig Jahren, das
sei ihr Trost gewesen, daß der Himmel
ihr keine eigenen Kinder geschenkt hätte.
Wenn das die gnädiae Frau erleben sollte
daß ihr Augapfel Reinhold ihre ganze
Liebe vor die Füße würfe, den Tod hätte
sie davon, nnd alles,gwab er da vorbrächte,
sei ja nur eben so viel.
Reinhold gab es aus, seinen Gegengriiw
den Geltung zu verschaffen, und sank er
schöpft in die Sophaecke. Karl zog sich
seitwärts aus« der Thür schiebend, zurück,
stolz, daß seine Beredsamkeit den Aus
schlag gegeben hätte, seelenssroh, das sein
Reinholdchen nnn auch ein Adeiiger würde,
Jdas hatte er immer gewünscht, und des
« halb sagte er auch lieber respectswidrig
»Reinholdchen« alg das; er kurzweg Herr
Willmar zum Neffen seiner gnädigen
Frau gesagt hätte. Der Adelsstolz des
Dieners ging noch über den der Herrschaft.
Reinhold hatte, anstatt einen Rath zu er
halten, wie er aus der Verlegenheit kom
men könnte, nur noch deutlicher erkannt,
wie schwierig seine Lage war.
Als die Tante lam, wollte er doch so
schonind als möglich aus die Sache hin
lenken, aber die gute Frau ließ sich daraus
gar nicht ein.
sßortsesung folgtJ
; «««»Des Menschen Werth geht aus
seinen Thaten hervor-« ,,Ob Arzt! sei
Du Dein eigener elfcr!« Aer te hel
fen nicht allein si selbst mit ieren
traut, sondern sie verschreiben es für
Andere in den schlimmsten Fällen von
Gallen- und Verstopfungs-Leiden gera
de so wie in Nieren-Krankheiten. Wenn
Sie schlechter Laune sind und selbst die
Ursache nicht recht wissen, probiren Sie
mal ein Packetchen Nierenkraut und Sie
werden sich wie neugeboren vorkommen.
»C»..—- —
—— Unsere Arnsterdamer Ausstcller,
so schreibt der ,,Schwäb. Merkur-Z keh
ren allmälig von der Eröffnung dersel
ben nach Württemberg zurück, und kön
nen nicht Worte genug finden, um die
Klagen über die dürftiåe Zuriiftung der
dortigen deutschen btheilung voll
zu bestätigen. Es ist nur Eine Stimme
darüber, daß letzterer durch eine künstle
rische Hand abgeholer werden muß,
soll nicht die deutsche Industrie, obgleich
sie, wie der von Rechts-wegen delegirte
Ingenieur, ihre Schuldigkeit gethan,
; ebenso wie auf anderen Weltausitellnn
gen zu ihrem eigenen Nachtheil und noch
mehr zum Schaden des deutschen Na
mens, gän lich in den Schatten gestellt
werden. an hörte in den letzten
Jahren so viel über die Wichtigkeit der
eleganten Ausftattung für die Export
Iwaarenz der gleiche Gesichtspunkt trifft
doch noch mehr auf das Gesammtauf
treten bei einer solchen Schaustellung zu.
Die deutsche Abtheilung zeigt nicht das
einer Weltauftellung würdige festliche
Gewand, sondern die Dekoration ist
zwie für ein kurålebiges Feft berechnet,
hart in der Far e und ohne Reiz. Der
puritanisch verhängte Eingang halt vom
Eintritt ab, anstatt dazu einzuladen,
und macht den Eindruck, als stehe man
vor der Maschinenhalle; am Beginn,
wo Andere die heitere gefällige Luxusiw
dustrie mit geschickter Wache vorange
stellt haben, empfängt den Befucher
IBier und Eisen, als ob Deutschland
sonst nichts den fremden Nationen bieten
’könnte; die mächtigen Fortschritte nn
feres Kunstgewerbes gelangen kaum zu
fchwachem Ausdruck; dominirende In
dujtriezweigh wie die Pianoforte-Fa
brikation, die geschlossen auftritt, sind
auseinander gerissen, die nothwendige
Rücksichtnahme daraus, ob Nachbar zum
Nachbar paßt, ist außer Acht gelassen,
das Ganze so ausgestellt, daß das Be
deutende nicht, wie die Oesterreicher
gethan, durch Dekoration und Arrange
ment hervorgehoben, sondern im Gegen
theil noch mehr herabgedrückt und durch
billiges und schlechtes Produtt zurückge
drängt wird. Mit großem Geschick legte
die sranzlifische und belgische Concurrenz
gleichsam einen-Hinterhalt, in dem
unsere Industrie, wenn nicht noch in
zwölfter Stunde nachgeholsen wird,
nicht blos auf dein bolländischen, son
dern überhaupt aus dem Weltmartt
einige in den le ten Jahren gewonnenen
Fortschritte au ungerechtfertigte Weise
wieder einbüßen wird. Noch ist es Zeit,
da die Ausstellung erst in 4 Wochen ser
tig ist, noch kann das Unbedeutende in
den Schatten gestellt, das Ganze harmo
nischer, freundlicher gestaltet werden.
Möchte doch das Reichskanzleramt einen
gewandten Künstler, sowie einen ersah
renen Architektem mit einigen Mitteln,
seien es auch nur 50,000 Mark, abord
nen, nnd die von unsern Concnrrenten -
geplante Ueberrumpelung kann noch
ivereitelt werden.
sJede Frau, die Gesundheit und
Schönheit ihr eigen nennen mochte,
sollte bedenken daß alle oderslachlichen
Mittel ihre persönliche Anziehungen zu
bereichern, umsonst sind. Frischheit
und Schönheit solgen nur der Gesund
heit aus dem Fuße, und um diese zu er
ielen, findet man in Frau Lydia E.
inkham's Deilmitteln siir alle weibli
chen Krankheiten den sichersten Weg.
Der beste Geist verliert an Glan wenn
er aus einer schlechten Galle Heraus:
scheint. Für beide Geschlechter gleich
anwendbar.
—- Jn den Soldatenkasernen bei Was
hington, D. C» wird gegenwärtig eine
bestimmte Mannschaft Tag und Nacht
unter Waffen gehalten, um jeden An
genblick in die Bundeghauptstadt eilen
zu können. Aus welchem Grunde in
Friedenszeiten und ohne irgend welche
Beforgnifz eines Riotg oder dergleichen
ein Theil der Ver. Staaten Armee fort
während marschfertig, ja, zum »Ein
fchreiten« fertig sein muß, Das erhellt
aus den Angaben eines in der Kaferne
stationirten Soldaten. Derselbe hat
erzählt, daß an dem Abend des Tages,
an welchem der Fenier Brady in Dnblin
gehenkt wurde, zwölf Soldaten in Ci
lviltleidern, aber mit Revolvern und
Munition, nach Washington beordert
wurden, wo sie nach der Behaufung des
britifchen Gesandten gingen und in der
selben die Nacht über verweilten. Das
wiederholte sich in der Nacht nach Cur
ley’5 Hinrichtung. Ein Offizier, der
aber gleichfalls nicht in Uniform war,
war in beiden Fällen schon in der Ge
fandtenwohnung anwesend, als die
Soldaten anlangten. Nur gebotene
Amerikaner waren für dieer ,,Spezial
dienst« ausgesucht worden. Es heißt,
daß sowohl Präsident Arthur, wie der
englische Gesandte in den jüngsten Ta
gen wiederholt Drohbriefe von hier, wie
d’rüben erhalten und daß deren Schrei
ber unverholen erklärt hätten, daß wenn
. Sheridan und Walfh von Amerika an
England ausgeliefert würden —- Dyna
mit in den Ver. Staaten eine Rolle
spielen würde. Das Kriegsdepartement
soll außerdem gewisse Information er
halten haben, die Veranlassung zu den
vorerwähnten Vorfichtsmaßregeln gege
ben hat.
WBierundzwanzig kostbare Coulen
ren von Diamant-Farben für Seide,
Wolle, Baumwolle n. f. w» 10 Centg
jede. Ein Kind kann mit vollständi
gen Erfolg färben.
— Neu eingeivanderte Deutsche
warnt die Detroiter ,,Abendpos «, doch
nicht die üblen Gewohnheiten Derer an
zunehmen, mit denen sie das tägliche
Leben in Berührung bringt. Sie sagt:
Es sind gerade viele junge Burschen
die kaum das letzte Stündchen deutscher
Erde von den Füßen geschüttelt und
von der englischen Sprache noch keinen
Begriff haben, mit asfenartiger Ge
schwindgkeit die abscheulichen Mauiren,
die Flüche und gemeinen Redensarten
der »Von-Z« nachahmen und papageien
haft nachplapvern. Wer da glaubt,
seine Anglisirung angebahnt und Ande
ren, die- anständiger und bescheidener
sind, einen weiten Sprung voraus zu
sein, irrt sich gar sehr. Englische Flü
che, wie "Goci dama« ec. wirken im
Munde einesMenschem der noch nicht
im Stande ist, aus Englifch »Gutcn
Morgen« oder ,,Leben Sie wohl« zu
sagen, doppelt widerlich, und wir wie
derholen daher noch einmal: Bestrebt
Euch, dem Ameritaner seine guten Sit
ten, deren er« gar viele hat, abzugewin
nen, hiitet Euch aber, in seine Rohhei
ten zu versallent
——————.—.O.·- - ’
—- Etue alte Watte-in, sagt: »dr.
Ackero Englisch Remedv« ist das besie ;
Mittel gegen Posten, Bräune oder Diph-;
erte. Bei allen Apothekeru zu haben. i
— Die Schlappe, welche die Frau-s
zosen in, Tonkin erlitten haben, ist voni
übler Vorbedentung. Sie zerstört deni
Ruf der Unbesieglichkeit in jenen dicht-s
bevolkerien Gegenden; sie reizt die
Franzosen zur Rettung ihrer Waffen
ehre und folglich zu viel größeren mili- ·
tarifchen Anstrengungem als ihre zer
rtitteten Finanzen und ihre Angriffs
mittel vertragen können, und sie ladet
ihnen die geheimen Gegenwirkungen
Englands, Deutschlands und aller
Großmächte aufden Hals, zumal ihr
muthtvilligeg Bombardement von Ma
hunke auf Madagaskar viel Eigenthum »
anderer Nationen zerstört hat, welche
nach ·Schadenerfatz schreien werden.
Auch ihr Erfolg in Senegambien ift ein
Phrrhnsfieg. Mit den Waffen in der
Hand gründet man unter eincr zahl
reichen Negerbevöllerung von kriege
» rischen Stämmen keine Cisenbahnen nnd
neuen Handelsheziehungen. Diese Zer
splitterung ihrer Kräfte durch Gewalt
thaten in fernen Colonien ist gerade
fest, da in Europa Frankreich gänzlich
vereinzelt dasteht, übel angebracht.
——————«.o..O—-- ---- —
— Reine« Bluterhält vie Gesundheit
Dr. Alters Blend Clixir« wer von den
hervorragenvsien Tleezten empfohlen. Bei
alle Apothetern zu haben. »
..-.——
— Mit der Aufstellung der Denkma
ler für Wilhelm und Alexander von
gumholt wird die Zahl der öffentlichen
entmäler in Berlin auf 39 erhöht
ohne die beiden genannten find 19
freistehende Statuen vorhanden, zu de
nen noch die in der Sanlenhalle des
Museums befindlichen hinzukommen.
Großer-e Standbilde-r exiftiren 13, da
runter 4 Säulen nnd ein Ovelisl, der
im Jnvalidenvael fteht und der Erin
neruna an ertrnnlene Seeleute gewid
met ist. An allegorifchen Gruppen, die
auf v entlichen Plänen nnd Brücken ste
hen, ind 12 vorhanden.
.
«BUOEUPAIBÄ.
Schnelle, aktlndliche Kur file alle
schmerzlichen Nieren-, Blafetk und Uria
quausitrankheitea. 81. Bei Apothelerm
s
Kindlicher Scharfsinn.
Ein Knabe stand immer spät auf.
Der Vater der ihm diese Untugend ab
gewöhnen wollte, erfand sich eine Fabel
und begann dem Kleinen zu erzählen:
»Mein Sohn, Du kennst den Werth und
die Bortheile des Fleißes nicht. Ein
fleißiger Mensch, der früh ausgestanden
war fand einen Beutel voll Gold auf
feinem Wege.« Hier unterbrach ihn
das Söhnchen: »Aber, Papa, der denl
Beutel verloren hatte, mußte dvch noch
früher ausgestanden sein?« Die scharf
sinnige Bemerkung brachte den Vater
einigermaßen in Verlegenheit.
-————«O.o
«ROUGII ON KATER
Vertretbt Ratten, Mäuse, Rothaugen,
ZFliegem Ameisen, Bettwanzem Stintthle
f e. 15 Cents. Bei Apothekerm
i
i
—- Die Oelquellen im Elsaß lassen
auch wieder einmal etwas von sich hö
zrcn. Bei Pechelbronn soll in einer Tie
f fe von 138 Meter eine Quelle erschlossen
worden sein, welche 11,500, dann 10,
1800 Kilo Oel in 24 Stunden lieferte.
j Dagegen liegen aus der Oelheimer Re
gion recht trostlose Nachrichten vor. Die
Peiner Petroleum-Bohr-Gesellschaft
theilt in ihrem Jahresbericht mit, daß
von ihren sämmtlichen Bohrungen nicht
eine einzige ergiebig wurde, weshalb
sie beschlossen habe, vorläufig ihren Be
trieb einzustellen.
——— -—-.———...
Ein Kaufmann in der
Untericadi,
dem durch ein leid-enden und schreiendes
Kind medrere Nächte der Schlaf geraubt
Trvurde und der zu der Ueberzeugung ge
langte, daß Mra. Wirtslows Spott-lag
Syrup gerade der Artikel sei, dessen er für
daa Kind benötiiigte, kaufte einen Vorrath
davon· Als er nach Hause kam und feiner
TFrau davon Mittbeilung machte, weigerte
; ste fich, dem Kinde von dem Getauften zu
’verabreichen, da fie eine Anbänaerin der
honröopatble war. Die nächste Nacht
wurde wieder ichlaflos verbracht. Als der
Vater aru nächsten Tage nach Hause lam,
fand er das Kind schlechter- ala ie, und da
er abermals eine schlaflofe Nacht befürch«
tete, verabreichte er während der Abwesen
heit seiner Frau dem Kinle eine Portion
des Syrup und sagte nichta davon. Die
Nacht darauf schlief Alles wobl und der
kleine Schreiee erwachte arn Morgen mit
beiterrn Gesicht »Die Mutter war erfreut
über den plötzlichen wunderbaren Wechsel
und obwodi ste sich zuerst beleidigt fühlte,
als sie Auftlårnng erhielt, setzte fie den«
noch den Gebrach des Sveupa fort.
Schreiende Kinder nnd schlaflose Nächte
sind ibr ietzt unbekannt. Eine einzelne
Probe mit drrn Sprnp bat noch das Lei
den iedea Kindes und das Vorurtbeil der
Mutter besiegt. Jn allen Apotbelen zn
haben; 25 Cents die Flasche.
H————
Henriys Carbol · Salbe«
Sie ist die beste Salbe für Schnitte,
Bettler-, Ansschlaq, Gefchmäeh Salz-beu
snatismus, aufgefprungene Hände, Eiter
angen, Hildneeaugen nnd alle damit-ank
beiten. Sommerflecken nnd Mitefser. Man
cause han« Carl-alte Salbe weil alle
anderen Fälscheran sind. Preis 25 Tenn.
Ve. Greens Orvgenaled Bittees ist
das beste heilmlttel für Dvspepfia, Gal
lenlelden, Malaria, Underdaulichlelt und
Krankbeiien des Blutes, der Nieren, Leber-,
haut te.
,Dnrnos Catarrb-Syr-ud
beilt alle Asselttonen des halfes, Kopfes
und Schlundes.
De usqu Les-»und nat-vie
besten eatlrartischen Regulatvrem
Wut. H. Putterside G Co»
lenbets und Gas Fitters,
335 Ost Honstonstrqße, San Antonio.
Badewannen, Sturzbäder, Wasser-klo
sets,Mar1norplatten, Gummifchläuche,
Blei- und Eifemöhrem Bierapparate
nnd Gasfixtureö aller Art.1,1 öj
E ETFEZF
Ue-·«Bc-.RUEHMTE
akus- H
I Sin- wIsssI vERS
Hostetter S Maq enbittekes ent
spricht den AIIfoIderIIIIIeIIg der jeht herrschenden
rationellen AkzikeiinIIofoplIie. Es ist ein vol
· lIg keines vegIIIIbIlIsches Heilmittel, welches die
s drei IoIchkIIIeII IIIIIeIIfchIIsteII, die eines Vorbeu
gungs» StIItkIInIIsi Und SiIftevekbesseIsIuIIIw
MIIIels, entwle M fIsIIIIt den Körper III-gen
LIIIIIUIIII, IIIIIIIIII den Magen nnd dIe Leber,
. nieIIII sie sIIIIr IIeIIIorden III-d und belebt dIefcheII
! IIIIi d Neue nnd bIIIIIkkI IIII IIIIIIIIsII LIIIIIIIIIIIIIIIS
« eine heilsame Blonde-ung.
Zu haben bei allen Upotheketn und
Hänvlern IIII Allgemeinen.
IS- Eine Photographie isteine
Erinnerung fürs ganze Leben und fern
« wohnenden Verwandten kann man keine
größere Freude bereiten, als wenn man
ihnen feine Photographie iiberfchickt. F;
Kulm G Co» Nordweft-Ecke vomMain
Plaza, fertigen brillante Bilder " an.
Jhre Gallerie ift pompös eingerichtet
und mit den neuesten Apparaten » verfe
hen. 30,1,6Mt ;
Nancbet und kauet
G.W.Gailech’s
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einen feiugeschuittcneu
Kan-Tabak.
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It Liebllaqskruatzw
Man hätt sich vor Uatyahmnugew
Beim Kaufen eines Bäck
chens a te man its-ff dat
auf, da es den Namen
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warte trägt.
Giratdin House,
Roma-m a. Müllet..«.. .. Eigeutbüss
Markustage, Ecke 24,
Salvestoty Texti.
Iassmvk Zion-m fåk Geichsftisetsmdr. III
stoben entsaugt-.
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ruhn-dem
s-« . .
Frühjahr 1883.
I-. EWE 81 somi
sss, Its III III sum-sinke,
Sau Amt-vio,
Häupter is III Jud-klein un
Eifenmaaren, Feld- und
Garten-Geräthschafteu,
Dus- uad Korb-eurem
Farben, Oelen, Firnissen ec.
Ost-munter sin
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Illetsigk Isme- sic die kais-m
Brialy Stuhls und gis-man
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gesühkr. catalpgeund preis-ine- iir oft-e Ste
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liche Mike-, Serchio-. frohes Inder-Zitter
todk, Qui-us tdek Umne- Sosssot Orest-sum
Beim-da Ort-wurzeln kömmt auf Bestellung
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L. Huth G Sohn.
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Deut Publikum hiermit zur staut-iß
sadsm daß Ivlt sieben unseres alt-a Ge
schäft an dem Matuplaza
ein Zweiggeschäft
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