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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, June 24, 1884, Image 1

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Tägliche Freie Presse
erscheint
mit Ausnahme des Sonntags
« und kostet
810.00 für das Jahr oder 82.50 für
3 Monate.
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Wöchmtllche Freie Presse
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L-Ämeälingg- 1
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KIND MPHQKMTIH und
Verse-Of gen us pstprei en ver
·. A. Kahn G Go»
VII-J- Als-I III M Tom-steue
Elternbruch
Erzählung von Hans Warring.
GortsekungJ
Jch muß immer an den Jörg denken, ;
Sophiel Wenn wir den bekämen, dann z
wären wir aus aller Nothl —- Bist du .
noch da, Sophie——warum anwortest du ;
nicht
Ja wohl, ich bin noch hier.
Was meinst’, wenn der Jörg von den -
Soldaten zurückkommt; wollen wir ihm -
sagen lassen, daß er wieder bei uns in
Dienst treten kann?
Nein, Mutter,jden nicht-den anf kei
neu-Fall!
» Warum denn nicht-was hast« gegen »
ihn?
Er ist aus dem Dienst gegangen aus
Willen, und jetzt sollen wir ihn bitten,
wieder zurückzukommen?
Bitten wird nicht nöthig sein! sagte
die Frau. Die Tochter aber war schon
atrder Kammer-Thür. die is-« mit einem
l " »He Nach: hinter ;1E:sriickic.
. I ’ « s:
in i« : Zum ti -
tx;in.i II s;«: ;;ch in Die
kcgie. Sie sind doch immer Ante Freun
de gewesen bis auf die allertezte Zeit.
Da freilich war Krieg zwischen ihnen,
nnd ich glaube dieserhalb ist der Jörg
auch fortgegangen. Aber mich wun
dert,daß die, Sophie an diese Kinder
eien noch.denkt!
. Il. »
(
Jn so einem Bauernhofe wird es früh
Tag, mag es nun Sonntag oder Werk
tag sein. Schon um drei Uhr müssen
die Kühe gemolken werden, damit sie
zeitig zur Weide kommen. Ein guter
Hirt hält darauf, daß seine Thiere ge
sattigt sind, ehe der Tag heiß tnird, und
deshalb ist er auch gewöhnli der erste,
der den Kon zur Stallthür « eraussteckt
nnd prüfend nach dem Wetter ausschaut-.
Meistens ist er der älteste Dienstbote des
Hofes, und maßt sich gern eine Artvon
Autorität über das junge Volk an. Der
Ellernbrucher Hirt wenigstes that dies.
Brummend und scheltend, daß sie nie
ungeweckt aus den Betten können, klopft .
er die Mägde heraus nnd treibt sie unge- »
duldig Zur-Eile an. -— Jm Pferdestalle ’
n
raffel ie Pferde mit den Halfterketten
und stampfen die Streu, Endlich regt
sichkz in der Futterkammer. Der zweite .
Kne t," der Jungknecht, ' erscheint an der
Sta thüt und schaut unter seinem wir- «
ren Haar schläfrig in den Morgen hin- I
ein« Nach einigem Recken und Gähnen ;
nimmt er den Stalleimer und geht an :
den Brunnen. Die Mägde kommen
Mk heu· blanken Micheimern. über den
?
: irr-in glänzende dpfe geflochten und
.,W.
i gvdnd n Art und ·Farbe,
V.
.. er es ums ließt eng und fest die
lance, stattliche estalt des Mädchens.
rich ge tsie nicht barfuß wie die an
dern. hr hübsch geformter Fuß, in «
snern ierlichen olzpanto e , in dem
e lei t, nnd si er über· en feuchten
» s s chreitet. Milchwitthscha t und
äl ucht sind jhr anvertraut und dag
Bewuß ein dieser Pflicht weckt sie früh,
mag fie auch noch fo spät zu Bett’ ge
gangen sein. die Kälber kennen sie und
empfangen sie mit frohem Bläken. Auch
die Kühe swendendie Köpfe nach ihr
um, sobald sie in den Stall tritt. Sie
kennenihre feste nnd leichte Hand, und
ist es vorgekommen, daß selbst di wilde
fltedsich sanft und gefügig von ihr-mischen
ten. —
Bist’ auch schon da? sag-Te sie freut-d
1ich zur t, " is- Gänsehjrti:1, « "
du Hof Ufer-. kam. tis
waschen disk und gekäinnrth
fcr aus alz die txsanne und di
Und viel besser als der Martin da am
Brunnen, den man am liebsten gar nicht
ansehen möcht’! Der Tadel iibie feine
Wirkung. Denn die beiden Stallmäg
de fuhren sich glättend mit den Händen
über die Haare, und der Bursche ver
schwand vom Brunnen und kam nach
einigen Minuten in weniger mangelhaf
ter Kleidung wieder hervor.
blendend weißem Strümpr eckt in ei
f,-·-Mkiänen folgt die-To ter des «
» «.-f·—»iehatsichnichtwe en las- :
. dadurchivachten Nacht ist sie «
, Dnnfgewesem alzhirte undTMäg- «
; Denn schon ist ihr langes Braun- «
« Härten-zierlichen noten am Hinter- 7
hauptesfestgesteckt.- Jhr Morgenkleid .
tion einem- selbstgefertigten Stoffe ist »
ijetwas einer, wie das-der Mäg- j
Mittlerweile war auch der Großtnecht
wach geworden. Er fluchte und wettet
te im Stalle ans die Pferde Und riß in
die Halsterketten, daß die Thiere ans
schlugen und sich wild aufbäumten. Auf
die Stirne des Mädchens lagette sich
eine sinstere Wolle und der gerunzelt-en
Btaue zornig anf. Aber sie bezwang
sich. Jn einein ordentlichen Bauern
hofe, dessen Besitzer etwas auf sich hal
ten, hört man keinen Lärm und Zank.
Das Gesinde wird mit Ernst und Ruhe
zur Pflicht gemahnt, und hilft eine sol
,che Ermahnung nicht, so wird der un
verbesserliche Knecht oder die nachlässige
Magd entlassen. Mit raschen Schritten
ging das Mädchen der Versuchungsdem
noch albtrnntenen seine Rohheit zu
verwei en, ans dem Wege. Sie sah,
am oftore stehend, der Herde nach
die er Hirte mit lautem Zurus die
Stiftsentlang zur Weide trieb. Dann
kamen die Tauben vom Schlag herab
und um atteeten ste, auf das gewohnte
Morgen ttet wartend. Ja langer
Reihe watschelten die Enten zum Fließ
hinab, eine hinter der an ren gehend,
und mit schief geneigtem opse zu ihr
aufschauend. Das Hühnervolk rumor
te im Stalle, wo die alte Urte hantiette
nnd von den Schweineloben her hörte
man das ungeduldige Grunzen der Bor
stenthiere.
Die kleine Gänsehirtin füllt am Brun
nen den Trog für ihre Herde, scheu um
sich blickend nnd sieh schüchtern in diese
oder jene Ecke drückend, sobald sie irgend
einem Un Wege zu sein gtaubt, Denn
so ein kleines Waisenkind, das von orts
Irtnen Eltern uriickgeblieben, niemand
tat, der es in chuh nimmt, ist ein gar
1rmes, verschüchtertes Ding. Jeder
zlaubt ein Recht zu haben, seine üble
Laune an ihm auszulassen—denn jeder
jat es ja einmal ebenso oder ähnlich ge
sabt, warum denn sollte sie es besser
)aben? Sie ist vom Wirthe oder der
Wirthin um Gottes-— willen ins Haus
genommen worden und wird gewöhnlich
kümmerlich genug genährt und
;ekleidet. Von den Dienstboten wird
ie herumgestoßen und zu allen Verrich
:ungen gebraucht, die sie selbst nicht
shun wollen. Jm Kuhftall soll sie die
Streu ausnehmen, im Schweinekoben
Iie Tröge reinigen, in der Küche das
Geschirr abwaschen. Die Köchin sankt,
venn sie ihr unter die Füße kommt, die
Nilchmagd, wenn die Milchsntten nicht
oeiß gescheuert sind, die Hausmagd so
zald sie sie sieht. Und wenn irgend et
vas schief gegangen oder zerbrochen ist, »
"hat sicherlich sie es gethan. Zur Ar-!
Zeit soll sie die erste, zur Mahlzeit die s
Zetzteseim Kannst nich wachte, Unver
·cha·n1.t?heißtc3, wenn sie ihr irdenes
Teller-Den schikcheru l:i11reicht, denn aus
Jem Pollen mit LKnecher nnd Mägden
ku schöpfen, ist i;;rnicht gestattet — sie
Jerzehrt ihre Mahlzeit in einer Ecke, auf;
sincer Fußsehcmel sitzend, oder unter dem ;
Bot-dach, wo Hunde und Katzen nbgess
Tiittert werden. !
(Fortsez-m-g solgt.)
.—-—-—.-·.-—.———————
Süße Sachen billig.-—Jhr könntI
ille Arten von feinem und Fanch-Candy
nit geringen Kosten anfertigen, wenn
Jhr nur den Anweisungen folgt, die in
dem werthvollen kleinen Buche: «How
.0 make much-« angegeben sind. Das
elbe wird nach Einsendung von 30
jents in 1 oder 2 Cent Stamps an jede :
lldresse verschickt. Man adressire: ;
The Housewife. Rochestet, N. Y i
i,3,tuw1M " l
Angra Peanena. !
Zuverlässigen Ausschluß über die erste
Zolonie des neuen deutschen Reiches tin
ilfrika gab Dr. F. Fabri gelegentlichs
der Z. Generalversammlung des West- :
ieutschen Vereins für Colonisation unds
Export zu Diisseldors.
Er sagte: -
- Der Oranje Niver bildet die Nord
Irenze der Cnpcolvnie. An denselben
schließt sich nach- Norden das Groß-Na
naqualand, an dieses das hetero- und
Dvambvland bis zum Cueneneflnsse,
ier Südgrenze der westasrikanischen
besitzzmgenPortu als, an; eine Län
derniapezdie ungeäiibr 10 Brei , rade
1nd-,- oweit die ten en nach-« sten
tberhanpt bestimmbar d,.etm 5——6
Zängengrade einnimmt. Das jetzt viel
iesprochene Naniaqualand umfaßt eine
Flächen-on 5000 deutschen Quadranten
,en. Die Zahl der Einwohner-, hatten
:ottischer Abkunft, wird 35,000 nicht
ibersteigen. -
Dieses Gebiet ist an der Küste des
lltlantischen Oceans von einem breitenz
Sand-:- und « Dünengtirtel eingerahmt. j
xsist eine der unwirthbarsten Küsten
IerErdex kein Bauny kein Strauch,
kein Blatt zu sehen; nichts als.Sand,
ewig klarer-Himmel und die- dunkel-s
ilaue, stark brandende Meeresfluths
Trinkwasser ist in diesem« Sandgiirtels
nirgends zu finden, so wenig an der4
Ingra Peqnenn als-an der Walfisch-s
baiz dochwirh , artesis eBrInen
vielleicht einigerma » zn lfen sein
Hinter dem and « «el der Küste erhei»
ben sich völlig kahle Berge, die mit den;
iiefausgefurchten Thalern der Regen-;
sliisse abwechseln. « Der weitere Aufbau
des Landes ist, wie der Südasrikas
überhaupt, terrassensörmig. Die Haupt
noih dieser Ländersttiche ist der Mangel
an Regen. Während der Landstreifen
ander-Küste zu den völlig regenlosen
Gebieten gehört, giebt es im Innern
de Landes nurin zwei, drei Monaten
des Uhr-es bald mehr, bald weniger
x,. Grinijiixrrcgcxk Während neun
Monate, darf mai annehmen, ist völlig
regenloseZeih und der in der Regen
pcriode üppig emporschießende Pflan
zenwuchs der Bodendecke ist dann von
der Hitze bald gänzlich ausgedörrt. Fal
len starke Gewitterglisse——einzelne Stri-»
che erhalten manches Jahr wohl gar
keinen Regen-, so füllen die mächtigen
Rinnsale der Regenflüsse sich in wenigen
Stunden zu reißenden Strömen, die bei
der starken Bodensenkung des Landes
zur Küste hin mit mächtiger Gewalt
zum- Meere eilen, ohne dies doch meist
erreichen zu können, da die Wassermasse
In deu Hugeheuren Sandmassen des Kü
stenstreisens sich an der Oberfläche spur
los eingräbt.
Die weiten Flächen des Namaqua
und Hererogebietes geben nirgends Ge
legenheit für Bodencultur, sie sind Wei
deländer und bieten auch als solche be
sondere Schwierigkeiten. An Bäumen
und Gesträuchen ist das Land natürlich
arm; sie gedeihen nur da, wo Quellen
in der Nähe sind oder das Grundwasser
nicht zu.tief steht. Die klimatischen
Verhältni e im allgemeinen sind gün
stig, auch lir den Europäer.
Das nördlicher gelegene Hereroland,
nicht von otteutvtten, sondern von
einem dem tamme der Vantu angehö
rigen Negervolke bewohnt, bietet im
nagen etwas iaere Bedingungen
file ie Biehzu tals Namaqualand.
Die Namaauaö sind nicht ohne Jn
telligenz, musikalisch begabt, für neue
Eindrücke äußerst empfänglich, ein Volk
von Sangmnitern. Europäische Be
dürfnisse in Kleidern und Genußmitteln
haben sie sich rasch angeeignet; leider
auch für den Branntwein große Vor
liebe gewonnen. Sie sind schlechte
Haushalter und verwenden im ganzen
ungenügende Sorgfalt aus die ihnen so
unentbehrliche Viehzucht.
Ganz andern Charakters ist der He
rera. Ein kräftiger Negerstamtn, ruh·
und bedächtig, gegen alles neue zunächt
mlßtrauisch, durch und durch conserva
tivzfnicht kindisch, wie der Neger Nord
und Mittelafrikcis, sondern ruhig lind
selbstbewußt, läßt er sich auch vom Eu
ropäer wenig imponireu. Jhre unge
mein zahlreichen Rinderheerden pflegen
sie mit der größten Sorgfalt. Gegen
europäische Genußmiitel verhalten sie
sich viel ablehnender als die Namaqnas.
Selbst dem Branntwein haben sie bis
jetzt widerstanden, nur der Taback hat
sich bei ihnen allgemeine Anerkennung
erobert. "
Etwa alle Jahrzehnt bricht zwischen
Naniaquas und Hereros aus Gründen,
die sich hier nicht weiter darlegen lassen,
ein Krieg aus, der, gewöhnlich zuletzt in
Ränberei ausartend, 6—7 Jahre währt,
worauf dann wieder eine längere Ruhe
pause eintritt. .
——— ——-—-.·.0.- -— -——-——
— Kinderkleider! Kinderkleiderl
Das größte Lager in der Stadt. Kin
derkleider von Gingham, weiszem Mull
und Pique bei S. M a y e r.
Zu versniethcer. ,
Pianoiks (Sau-.:2- xrjd lipright) zu
86 bis IS Pro I .. Die Miethe
wird einger i Fast ein Kauf
des Jnstr11:1!e,« Ersp« wird.
« « DI.
ceeslraszr.
17,6,tuw-L!r
—- Vergeßtvnicht den großen Reste
Verkauf nächsten Montag bei
S. M a i) e r.
— Pancoast C- Sohn haben in
dieser Saison das geschmackvollste Lager
in Herren-Toiletteartikeln, das je hier
wur.
Tages - Neuigkeiten
J u l n n d .
— Da die Plnniderg Union in New
York die Wiederaustellnng eines zur
Union gehörenden Arbeiters verlangte,
der entlassen worden mai-, haben 48
Plumber 800 Arbeitern gekündigt. Sie
werden Leute engagiren, die nicht zur
Union gehören.
— Der Ver. Staaten Gesandte in
Constantinopel, Gen. Wallace, ist in
New York eingetroffen.
— Mit dem Dampser »Arizona«
trafen in New York 25 Mormonen
Missionäre mit 501 Convertiten ein-—
401 sind Skandinavier und 100 Eng
lander. -
— Der Mörder Joe Palmer in Cin
cinnati—Genosse Berner’s bei der Er
mordung Kirk’s—ist zum Tode ver
urtheilt worden.
—-. Jn Shenandoah, Pa., sind 17
Tenementhäuser, die von etwa 200 Un
garn bewohnt waren, niedergebrannt.
— Zwanzig Meilen südlich von He
lena, Montana, ereignete sich ein Wol
kenbruch. Das Wasser stürzte ins Thal,
da jedoch die Bewohner von Jefferson
telegraphisch gewarnt und auf Anhöhen
geflüchtet waren, so erstreckt sich der
- erlust an Menschenleben nur auf 3
Chinesen, deren Hütten weggewaschen
wurden.
— Hancockhat im Repräsentanten
zause eine Bill eingebracht; welche die
nndirung der ganzen Nationalschuld
in 2prozentige, 50 Jahre laufende
Bands, autorisirt.
— Das Haus hat den Senat Amen
;dements zur Armee-Bewilligungsbill
deigestimmt. Springers Antrag, den
Bundegmarshälen festen Gehalt zu zah
,-l»en, wurde angenommen und daraus
die allgemeine Bewilligungsbill pas sitt.
Der Senat hat beschlossen, daß nur noch
diejenigen Reden im gedruckten Proto
koll Au nahme finden, die in der Se
natgha egehalten worden sind.
—. Der Stadtrath von Oinaha hat·
den Bürgermeister Chase wegen Unfä
higkeit, Nachlässigkeit, Trunkenheit,
Bestechlichkeiizc. :c. in Anklagezustand
versetzt und siispe1«dirt.
—- Bci Esset-s iYe Eickie Brücke
über die Its-« . « ),·,IOU,000 zu
erbauen kostete, «.«s."- d e Muth fort
gerissen word-en. M Brücke stan
den znr Zeit eine «.E?Lensclf,en, die
die Strömung bei» Zwanzig
ertranken.
— Der Siraßbnrger Männer - Ge
Ængverein traf aus dem Clsaß, 96
itglieder stark, am Abend des z. Juni
11 Uhr in Berlin ein und wurde auf
dem Bahnhofe Friedrichsstraße von den
Vorständen von fünf Münnergesang
vereinen mit Musik begrüßt. Am Vor
mittag de35. Juni brachte er dem Kron
ptinzen ein Ständchen und gab am
Abend ein öffentliches isoncerh
IIEII E
Absolutely Fute
Dieses Pulver ist unveränderlich. Cm Wun
der von Reinheit, Stärke und gesund dabei«
Spur-kamt als die gewöhnlichen Arten. Eil1
kann du«-Mehrzahl mit schlechtem Geschnmck,
leichtem Gewicht oder den Mann- oderPhosphats !
Pulvtrn keine Concurkcnz machen. Wird nuH
In Bürgern verkauft. «
ohnlBakingPowdcho., !
2,o,tuw1i 108 Wart Sek» sy. Y. !
Diesselhorst öx Damkety
Turnerhalle
Wein- u. Bierwirthfchaft.
Der pesulätste Sammelplaxe der Deutschen
von San lntonio.
Nur die besten Getränke und Cigarreu wer
den verabreicht. Eiskaltes City Bier und aus
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G e l d e r
werden ausgeliehen und sicher angelegt.
Wegen vollständiger und sicherer Titel von
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Sau Antonio wende man sich an unsere Ofsice
No. 24 Soledadstraße.
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baren Geldsorten,
übesnehmen Etnea kunqu und Auezabluw
gen von Geldeen n den Ber. Staaten und
Europa, und stellen Wechsel aus auf New
Orleang, St. Leute und New York- ebenso
wie aufsdte größeren Städte in Tera- und
Europa, besonders auch tn Deutschland
»
J S. BVEWIID I« P. KCIIMCILL
Lockwood F: Kampmanu,
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—:sX-exikanifchen Doktors und
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hierdurch ergebenft an, daß
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auf Unter allen aber ma t
sich bemerklicb die nicht zu
übertreffende Auswahl von
Hammers Heiiie
Es befinden sich darunter "
Gestreifte Stoffe,
«- Checks, .
Einfarbige
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icehren Publikum
I und in mehreren Far
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