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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, July 16, 1884, Image 2

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«Schöne5 Herichen, gutes Heere-heu
guäd’ges Herrchen.«
Der alte Befiiirmte, ein eleganter,
stattlicher Herr, stieß die bettelnden
Jungen ziemlich nnfanfi bei Seite nnd
ging rafch weiter-, ohne die ihm folgen
den Schimpf-reden im Geringsteu zu be- ·
achten, völlig vertieft in Gedanken.
welche uicht erfreulicher Art sein konn
ten; denn er hatte die feinen Brauen
dicht zusammengezogen und kaute net
vös an den spitzen Enden feines Schnurr
barts.
Nach und nach derlan fainte er seinen
stürmischen Gang und schließlich blieb
er hier und da vor einem der Schau
fenfter stehen, auf deren Glanz jetzt, in
der fünften Stunde des Weihnachts
»abends, schon ein Hauch von Verblüht
heit lag. wie auf dem Antlitz einer wel
kenden Schönen. Doch sah er nur
zerstreut auf die Auslagem wie Einer,
dem es nicht nmdas S aueu zu thun
ist, sondern der nur die eit der Wan
derung verlängern möchte, weil ihm
deren Ziel reizlos oder unerfreulich
scheint. Nun sprach ihn wieder ein bit
tendes Stimmchen an: ,,Eine Rose,
junges Herrchem kaufen Sie eine Rofe
fürs schöne Madanichen l«
Mechanifch nahm er die Blume aus
den zitternden Händen des halberfrore
nen Kindes-, zahlte und fteckte fie ins
Knopfloch. Crft später kamen ihm die
Worte zum Bewußtsein, mit denen die
Kleine ihre Gabe gereicht hatte: »Fürs
schone WabamehenN und er da e wie
Ifonderbakes wäre, wenn er artha
nett auf einmal eine Rofe brächte. Ob
Tdann wohl wieder das tiefe Erröthen
Hihk Gesicht bis zum Halse til-erziehen
l IUUILUT, Ulls cl Ucl Uclll jullgcll Esaus-»Ist
sso lieblich gefunden, und das ihn an
der verblühten Frau so albern dünkte?
Vielleicht würde sie sich gar an ihn
schmiegen-nein, das nicht; sie war
scheu geworden, seit sie begrissen hatte,
wie lästig ihm ihre Zärtlichkeit war.
Aber weinen würde sie; ihr kamen im
mer gleich die Thränen in die Augen,
wenn er ihr, was freilich selten geschah
eine Freundlichkeit erwies. Und er
baßte diese Thsränem welche eine stumme
Anklage gegen ibn zu richten schienen,
eine ungerechte, thörichte Anklage.
Denn wenn Jemand zu tadeln war für
das versehlte Leben, welches sie Einer
an des Andern Seite führten, so war
es Martha, die es nicht verstanden
hatte« dem glänzenden Manne eine Ge
fährtin zu sein, wie er sie wünschte, die
sich nicht aus der engen Sphäre hatte
erheben können, in welche sie Geburt
und Erziehung gebannt hatten. Oder
auch sie traf nicht die Schuld, sondern
die Natur, welche ihr keine der-Gaben
vexliehen hatte, die-ihn zum Liebling
der Gesellschaft machten, die Natur,
welche sie tückisch für eine kurze Zeit
mit aller Lieblichkeit der holdesten Mäd
chenknospe geschmückt und ihn gezwun
gen hatte, im Rausch der Leidenschaft
seine Zukunft von sich zu werfen, um
diese Blume zu pflücken, welche dann,
kaum daß er sie in der Hand gehalten,
das Haupt gesenkt uud gewelkt hatte
vor der Blüthe. .
Der elegante Mann deschleunigte
feine Schritte, ihm kam das Erinneru,
wie er damals, als das liebreizende
Töchterlein des reichen Apvt kers ihm,
dem armen Gehilfen ihres aters, den
ersten schüchternen Liebesblick geschenkt
geglaubt hatte, ein himmelhohes Glück
über sich strahlen zu sehen, nach dem
die Hand auszustrecken, ein tolles Wag
nisz wäre. Nun, er war dem demüthig
hingebenden Kinde gegenüber bald
selbstgewisser geworden, und wäre nicht
der Vater dazwischen getreten, so wäre
das Glück wohl rechtzeitig herabgesun
ken und werthlos geworden. Aber als
der Vater ihm gesagt, er habe Martha
schon Fritz Weller«dem tüchtigen Sohne
seines früheren Iedwngnons, verspro
chen, da wuchs mit der Härte des Kam
pres auch der Werth des Siegespreises,
und er glaubte selbst» was er der Ge
Zliebteir schwor: daß er nicht mehr leben
könne ohne sie. Dann aber war eine
Wandlung in sein Schicksal gekommen;
er war als Freiwüiiger in die Arie-ge
treten und hatte-sich durch seine Ge
wandtheit in allen körperlichen Uebun
gen, durch sein einschmeichelndes Wesen
und seine geselligen Talente die Gunst
der Ossiziereerworben, welche-ihn bald
in ihren Kreis zogen» Das war die
Sphäre, in welche er gehörte, in der
alle feine Kräfte sich frei entfalten konn
ten. Er war des festen Willens gewe
sen, dem Votschlage seiner Gönner zu
folgen und die milrtitrische Laufbahn zu
wählen· Da, dicht vor seiner Kapita
lation— alle Offiziere hatten ihm ihre
Stimme gegeben-ließ in Marthas
aiarer an iein Steroeoen rufen. »Das
thdrichte Mädchen behauptet, ohne-» Sie
nicht leben zu können, Spengler,« sagte
der Alte. Sie ist mein einziges Kind,
und ich will sie vor meinem Tode glück
lich sehen, obwohl ich einen besseren
Mann für sie wüßte. Aber ich gebe
meine Tochter keinem Leichtsusz, der ihr
Hab und Gut mit lustigen Kameraden
verjubelt. Auch paßt fie nicht in diese
Kreise. Wollen Sie mir also verspre
chen, den Kavalier in die Rumpelkam
merzu werfen nnd ein ehrlicher und
fleißiger Apotheker zu werden, so sollen
Sie das Mädchen haben — sonst nicht.«
Erblassend hatte Arthur Spengler ei
nen Moment gezögert; Martha aber.
glaubend, nur das unerwartete Glück
mache den Geliebten sbrachlog, hatte sich
erröthend·an ihn geschmiegt und ihn
mit dem seligen Vertrauen einer Braut
angeblickt; sie hatte dabei liebreicher
anggesehem als je—über ihr Haupt
strahlte die Glorie des Reichthuins und
mischte sich mit dem Zauber ihres Lieb
reizeg——nnd Arthnr gab ein Verspre
chen, das über sein ganzes Leben ent
schied, und das er schon Tags daraus
bereute, als der Vater todt und kein
Gutmachen der Uebereilung mehr mög
lich war.
, Herr Arthur Sbengler schritt rascher
-vorwitrts, alstsnneersa den quillen
den Gedanken- « . Rein stand
er vor seinem statt , Hause, vor der
verhaßten Apotheses Er ging mit fast
icheuem Blick an dem Laden vorbei nach
seiner Wohikang Als er den Korridor
betrat, bssne e sich die Thür der Kinder
stube, zwei kleine Mädchen und ein
etwas älterer Knabe stürzten heraus,
fanden aber bei seinem Anblick ent
itituscht still.
»Ach, es ist nur der Papa-« sagte das
eine Mädchen.
Papa, hast Du nicht Mutterchen ge
schen? fragte das andere weinerlich.
Sie-ist schon so lange fort. Und der
Weihnachtsmann soll kommenl Es ilt
schon so so dunkel; aber die Lnise soll
doch kein Licht anste.te11. denn Mutter
chen bat gesagt, der Weihnachismann
kommt, wenn’s dunkel ist. lind nnn
wartet er gewiss auf Mutterchen. lind
sie kommt noch immer nicht.
»Aber Kindrr«, fiel der siebenjiihrige
Bruder den Kleinen strafend ins Wort
die Mutter hat ench doch so oft gesagt
ihr sollt den Papa nicht belästigen, er
l)at’s nicht gern. Kommt Anncheni
Mieze, heule doch nicht so, Mutterchen
kommt gewisz bald.
Cr nahm die Schwestern bei der
Hand und siihrte sie in das Kinder-zwi
mer zurück, während der Vater schwei
gend sich seines Pelzes entledigte. Doch
ging er nicht, wie sonst, in sein eigenes
Zimmer, sondern in das seiner Fran,
welches an die Kinderstnbe stieß; ein
Unllarer Impuls trieb ihn dazu, und
Arthnr Spengler handelte gern nach
Impulsen. Er wars sich aufs Sopha.
Die Worte seines kleinen Sohnes klan
gen in ihm nach: »
»Ihr sollt den Papa nicht belästigen,
er hats nicht gern, sagt die Mutter.«
Freilich hatte eng nicht gern; er
wollte die Misere des Kleinlebens,
wenn er ihr kaum im Geschäfte entron
nen, nicht von Neuem in der· Familie
finden. Natürlich hatte er die Seinen
lieb, aber er verhehlte sich’s nicht, daß
ihn die jährlich wachsende Schaar der
Kinder belästigte, die das Haus mit
Jauchzen und Lärmen füllten, wenn sie
gesund, mit Angst und Unordnung,
wenn sie krank waren, deren Geburt
,und Tod der Mutter bald jeden Rest
von Jugend-schöne raubten, nnd sie mit
;dsper stets«wach—senden Arbeitslast und
;Sorge auen Zerstreuungen entzogen
; welche außerhalb deg Hauses zu finden
J waren. So war-B denn ganz natürlich,
Idaß er allein den Lebensgenuß auf
siuchte, für welchen er nun einmal kge
lschaffen war, ebenso natürlich a er
jauch, daß bei ihm, der nach dem ein
stimmigen Urtheil der jeunesse doree
noch immer der prächtigfte Gastgeber,
der schneidigste Reiter-, der geschickteste
Jäger, der anmuthigste Tänzer und der
geistreichste Causeur war, an Stelle der
Liebe bald Mißmuth und Gering
schätzung gegen seine Frau treten muß
ten, die in ihrem demüthigen Zurück
treten und ihrer talentlosen Hausbackem
heit so gar nicht zur Gefährtin eines
glänzenden Mannes geschaffen war.
Und daß solch’- ein leben- und geist
sprühendet Kavalier andern Frauen
gefiel, dasz er bald bei anderen Frauen
suchte, was ihm die eigene versagte, daß
es — nun ja, es ihm geschmeichelt hatte,
als die »göttliche Leonie« vom Circug
Kremsey der die ganze elegante Män
nerwelt zu Füßen gelegen, gerade ihn,
den doch immerhin »in Sorgen gealter
ten Mann« als ihren erklärten Gunst
ling behandelt hatte: wer in aller Welt
konnte ihm das zum Vorwurf machen?
Arthur Spengler sprang auf und
ging mit heftigen Schritten im Zimmer
auf und ab. Die Folgen jener Gunst
der schönen Leonie waren fatale gewe
sen. Sie hatte ihm mehr Geld gekostet
als das unter ihm tief herabgesunkene
Geschäft hatte hergeben können; er war
gezwungen gewesen, seinen alten
Freund, Fritz Weller, um ein Darlehen
zu bitten. Er war nicht zum ersten
Mal mit solchen Anliegen zu Frip ge
kommen, der, ob auch ein ,,bornirter
alter Philister, doch ein guter Kerl«
war- der es dem Juaendfreunde nicht
nachgetragen, daß er die ihm vom Va
ter bestimmte und von ihm angebetete
Braut weggefchnappt hatte. Er war
zwar gleich nach dem Tode von Mar
tha’s-Bater aus der Apotheke getreten,
hatte aber seinen Antheil an dem Ge
schaft darin stehen lassen und war ein
treuer Freund der Familie geblieben,
der, wenn auch stets mit Zugabe einer
Moralpredigt dem glan enden Atthur
oft genug »aus kleinen erlegenheiten
geholfen hatte. Auch diesmal hatte sich
-Irthur,als ihm Fritz gemeldet wurde,
fest vorgenommen, dessen Weisheit mit
musterhafter Geduld zu ertragen; aber
rig, welcher über sein Verhältniss zu
eonie wahrscheinlich übertriebene Ge
rüchte gehört, war diesmal wie verwan
delt gewesen, hatte Arthur nach den
ersten Worten unterbrochen, ihn in hef
tigem Tone geradezu zur Rede gestellt,
ihm nicht blos Cgoismus und Leicht
sinn, sondern »den schnödesten Verraih
an der besten Frau-« porgeworfen; Ar
thur, aufs Aeußerfte gereizt, hatte höh
nisch erwidert, Fritzens alte Liebe
fcheine frische Knospen zu treiben, und
der Schluß des in immer steigernder
Erbitterung geführten Streites war
gewesen, daß Artbur Fritz ein für alle
mal feine Freundschaft gekündigt und
Lhtzit sein Geld vor die Füße geworfen
a e.
Das heißt-Armut stand still und
ging dann wieder um so heftiger auf
und nieder-er hatte Fritz beim Ab
schiede zugerufen, daß er ihm am 1.
Jan. das Kapital, welches Fritz in der
Apotheke stehen hatte, zurückzahlen und
so jeder Verpflichtung gegen ihn ledig
sein werde.
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Ocuqryeu vielem Vllcll uav ycul lag
nun fast ein Vierteljahr, während def
fen Arthur zuerst mit der größten Zu
versicht. dann in gesteigerter, zuletzt
voll gezeimer Verzweiflung von einem
feiner rennde zum andern gegangen
war mit der Bitte, ihm dag nöthige
Geld zu leihen; drei Monate, in denen
er die alte Gefchichte erfahren hatte, daß
Freunde, wie er sie hatte, nur sür den
Glücklichen Anhänglichkeit, für den Bit
tenden guten Rath und kühles Bedau
ern, fiir den Verzweifelnden bittere
Vorwürfe hatten; drei Monate, in wel
chen die Sorge an feinem Kopfkissen
stand und die Angst ihm den Becher
tredenzte7 Monate, in denen er die
Gegenwart feiner Kinder floh und den
Blick feiner Frau nicht mehr ertragen
konnte, weil
Arthur stand still und fuhr sich wild
mit beiden Händen in sein Haar.
»Nein, nein!« rief cr laut, ,,nicht ich
bin schuldig, nicht ich, das Schicksal,
das mich an einen Platz stellte, an den
ich nicht gehöre—« er brach ab, ein
tiefes Erröthen überzog fein Gesicht.
Er schüttelte den Kopf; wozu das
Grübeln und die Vorwürfe, sagte er,
gesseriftUL einen Rettungsweg zu fu
en.——
Ein Gedanke durchzuckte ihn: es gab
freilich Einen Rettungsweg; ihr ver
storbener Vater hatte ein Kapital für
Martha und ihre Kinder in feften Hy
»potheken angelegt, für den Nothfall.
Wenn er—Nein, das nicht, das gewiß
nicht, lieber untergehen! Martha bit
ten um ihr letztes Gut, Martha, die cr
mißachtet, die er beleidigt hatte; Mar
tha, die nichts ahnte, der er noch immer
ein Gott war.
Aus dem anstoßenden Kinderznnmer
kamen Worte, welche zuerst nnbeachtet
an seinem Ohr vorübergingen nnd dann
blözzlich sein Herz erbeben machten
»Wird Mutterchen noch nicht bald
kommen?«
»Sie sagte, sie wolle naiji ein bie
schenlf fiir den Papa hoieii.««
»Aber warum weinte sie dabei-«
»O, sie hat schon lange so biel ge
weint; schrecklich lange, siins Jahre
lang.«
»Ach, Dn dummes Aennchen, Du bist
selbst ja erst vier Jahre alt nnd weißt
gar nichts. Aber ich bin klug nnd zu
mir hat Mutterchen schon vernünftig
geredet und hat gesagt: ,,Willi«, hat sie
-gesagt, »Du mußt nicht dem Papa er
zählen, daß ich weine, sonst wird er
Hauch traurig.« Aber das ist gar nicht
»wahr, er wird niemals traurig, blos
»böse, so böse wie damals, als Onkel
Fritz da.war. Jch war tnit Mutterchen
nebenan im Soinrticr-Cßzinimer, wo
wir sonst nie im Winter sind, aber
Mutterchen wollte was aus dein Biifset
holen. Da schalt der Papa so schrecklich
auf den Onkel, daß Mutterchen Angst
kriegte und ganz weiß wurde und mit
mir rasch irr die Kinderstube ging. Und
ste war eine ganze Weile so weiß und
Jsagte kein Wort und zitterte, nnd ich
« kriegte auch Angst nnd mußte tveinen.«
Wie Keulenschläge fielen die Worte
auf des schuldigen Mannes Haupt.
Sein Weib ivußte Alles-! Sie, die bis
dahin zu ihm ansgesehen hatte, wie zu
einem Jdol, sie, der alle seine Worte
und Handlungen nntadelig erschienen
waren-«
So, wußte er das so genau? Neun
Jahre der Unterdrückung, der Mißach
tung, neun Jahre, in denen cr—nun
wußte er’s, nun half kein Beschönigen
mehr, nun schrie die Stimme in ihm,
die vorher nur leise rannte-in schnöder
Selbstsucht nur sein eigenes Vergnügen
gesucht, auf die Schultern seines Wei
bes aber alle Sorge, alle Arbeit, allen
Gram geladen hatte, die Beide vereint
hatten tragen sollen, neun Jahre, in
denen er ihr Vermögen verschleudert,
seine Zeit vergeudet, alles Edle in sich
erstickt hatte-und ein Weib mit den
klaren, ruhigen Augen seiner Marcha
wie gut er sie jetzt kannte, heut zum
ersten Mal schaute, wie sie war, inihrer
stillen Würde und Größe-ein solches
Weib, das mit schweigender Klugheit
jedes Ding am rechten Ende ansaßte
und an den rechten Platz setzte, das
sollte nicht längst durch den Firniß hin
durchgeschaut haben, unter dem ein—
Arthur verbarg aufstöhnend sein Ge
sicht in den Händen. Ja, sie wußte es,
und er wußte es jetzt auch: unter dem
Firniß steckte ein erbärmlicher Kerl.
Ein Grauen, ein Ekel vor sich selbst
überkam ihn, wie einen Pockenkranken,
der plötzlich sein entstelltes Gesicht aus
einem Spiegel anstiert. Alle die bun
ten Lappen, mit denen er seine Blöße
vor sich selbst bedeckt hatte, fielen von
ihm ab; nun sein Weib seine Hößtich
keit hüllenlos geschaut, mußte er sie
fortan auch so erblicken. Eine erstickende
Scham, eine versengende Reue packten
ihn und zwangen ihn nieder in den
Staub, und gls er sich darin wand,
kam ihm eine inbrünstigeSehnsucht nach
einer milden Hand, die ihn aushöbe,
an der er sich halten könnte und Kraft
gewinnen, zu sühnen und seine Selbst
achtung wiederzugewinnen, ohne die er
nicht leben konnte, nach einer Liebe, die
ihm zuflüsterte: Jch glaube dennoch an
Dich, so glaube auch du, daß noch ein
edles Theil in dir sei.
Aber diese Liebe hatte er verscherzt
für immer; denn wenn ein Weib er
kennt, daß sein Gott ein armseliger Gö
tze sei, da muß eine heiße Scham über
eg kommen, daß es seine heiligsten Emp
findungen in den Schmutz geworfen
hat, und mit dieser Scham muß der
Haß kommen gegen das falsche Jdol.
»Mutterchen kommt gar nicht wieder,«
klang es weinerlich aus der Kinder
Stube.
»Nein, sie kommt nicht mehr wieder,
zu mir nie mehr,« murmelte Arthur;
»ich habe sie ja selbst von mir getrie
ben.« Und vor seinen Augen standen
all’ die Stunden auf, in denen sein
Weib vor ihm gestanden, das Köpfchen
an seine Brust geschmiegt, mit den hin
gebenden Vertrauen einer noch halb
kindlichen Frau zn ihm aufblickend, und
die, wo sie klagend gebeten: »Du hast
mir so lange nicht die Wangen gestrei
chelt Arthur! und er halb scherzend noch,
Palb unwillig über ihre Kindereien ge
pottet hatte, und dann die, wo sie,
scheu und zurückhaltend geworden, den
noch seine Nähe suchte, weil sie hoffte,
doch vielleicht wieder eines der immer
seltener werdenden Worte der Zärtlich
keit von ihm zu erhaschen — und dann
die langen Jahre, in welchen sie vermie
den hatte, seinen Weg zu kreuzen, in
welchen sie die Kinder, welche ihn so
leicht zum Zorn reizten, von ihm fern
gehalten, in welchen sie an Krankenbet
ten wachte und neben ihren todten Lieb
xingen kniete, allein, immer alleinzjzerk
innen von ihm, oct Iuc selllc Pflicht
taub und blind war, der mit den reichen
Schatz ihrer Liebe nichts anzufangen
wußte. Arthur schlug die Hände vor
sein Gesicht und weinte bitterlich.
Jm Korridor knarrte eine Thür;
dann folgte ein stürmischer Kinderjubel:
»Die Mutter ist dat« Mutterchen, wag
hast Du mitgebracht?
Still still, Herzchen,« begütigte eine
sanste Frauenstimmen. »Nun seid noch
ein kleines Weilchen hübsch geduldig
und artig; gleich kommt der Weihnachts
mann.
Dann drehte sich ein Schlüssel in der
Thür, welche Marthag Zimmer von der
Kinderstube trennte, und ehe Arthur,
welcher zitterte, wie ein Sünder vor dem
Richtersprnche, zum Entschluß kam, ob
er gehen oder bleiben solle, stand Mar
iha mit einer Lampe in der Hand auf
der Schwelle. Sie wollte auf den Christ
baum zugehen, welcher schon geschmückt
in der Ecke stand, dann aber bemerkte sie
ihren Gatten, der sich von dem Sopha
erhoben hatte; sie zögerte einen Augen
blick, als tämpfe sie mit sich, setzte aber
die Lampe zwischen die Geschenke auf
den Tisch, ging aus Arthur zu Und reichte
ihm ein Couvert hin.
Jch wrllte eH Dir auf denWeihiiachts
tiich legen, sagte sie mit ein wenig zit
ternder Stimme, aber es ist wohl bes
ser, ich gebe es Tir. ehe die Kinder he
reinkommen.
Mechanisch öffnete er das Couvert;
eine Menge Kassenscheine fielen ihm ent
gegen. Er steckte sie wieder hastig hin
ein und l te das Packchen aus den
Tisch, als ersage seine Hand. Die
Stimme versagte ihm, und er fragte
nur mit den Lippen: »Was ist das?« ·
Marthas Gesicht iiberfloa das alte,
tindliche Erröthen, als sie sagte: »Ich
habe meine Hypotek gekündigt, wenn
ich weiß, daß Du das Geld brauchst-«
»Martha!« schrie Arthur aus und
machte eine Bewegung, sich ihr zu Fit
ßen zu werfen; aber sie wich einen
Schritt zurück nnd sagte angstvoll : Nicht
küssen, Arthur, o nicht küssenl Es wäre
so häßlich nach dem Allein-«
Er wich zuriickz der Becher den er
trinken mußte, war bitter, selbst siir sei
ne tiefe Reue.
»Fiirchte nicht-J, Martl,u«, sagte er
endlich, ich weiß, daß ich nicht werth
bin, Dich auch nur zu berühren; ich
weiß, lvie tief Du mich verachten mußt.
Nnr das Eine thue mir nicht nn, halte
mich nicht für niedrig genug, Dich be
rauben zu können nm Dein letztes Gut
Dich, die ich so tief beleidigt, die-— sei
ne Stimme brach, er wandte sich ab.
Da fühlte er sich von weichen Armen
umschlungen und eine Stimme, ihre
holde, sanfte, geliebte Stimme slii
sterte:
- »Weißt Du denn nicht, daß ich Dich
liebe, Arthur?«
Aus der Kinderstnbc tlang der Lob
gesang, mit dem die harrenden Kleinen
das Christkind begrüßten, das, wie sie
wußten, jetzt vom Schoße des Vaters
herniederflog auf die Erde-:
»Ehre sei Gott in der Höhe und Frie
de auf Erden und den Menschen ein
Wohlgefallen !« s
Sau Pedro Springs Part.
Für die kommende Saison ist dieser
angenehme Erholungsplatz mit vielen
neuen Einrichtungen und Verbesserun-·
gen versehen worden, so daß für die
HUnterkunft und die Bequemlichkeit der
f Pesucher in ausgedehntem Maße gesorgt
; ist. Vereine können Tanzkränzchen und
Picnics abhalten, wenn sie vorher mit
dem Unterzeichneten Arrangements tref
fen. Fremde, die nach Sau Antonio
kommen, sollten nicht verfehlen, den
Part zu besuchen, der mit der Straßen
car bequem zu erreichen ist. Famose
Getränke aller Art, sowie ein meiß,
gute Cigarren ec. sind fortwährend zu
haben. F. Kerble,
15,3,w1m,t— Pächter.
--.....-.
— C. H. Müller, Wholesales- und
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schnell und gut besorgt, die in das Fach
schlagen. ’
—.—·.
Wer ist Frau Winslotv ? l
Da diese Frage oft gestellt wird, wollen «
wir einfach sagen, daß sie eine Dame ist,
die es sieh seit 30 Jahren zur Aufgabe mach
te, Frauenkrankheiten, hauptsächlich aber
Kinderkrankheiten zu studiren. Sie hat
die Konstitution und die Bedürfnisse dieser
zahlreichen Klassen besonders geprüft undI
als Resultat praktischer Kenntnisse und z
Erfahrung, welche sie im Laufe eines Men- ;
schenalters als Krankenpflegerin und Arztl
gesammelt, hat sie den Soothing Shrup
. als besonderes Mittel für zahnendeKinder
zusammengesetzt Diese Medizin hat eine
magifche Wirkung — sie gibt Ruhe und
Gesundheit und erhält offenen Leib. Jn
Folge dieser Medizin ist Frau Winslow
weltberühmt geworden als Wohlthäterin
der Kinder. Und die Kinder werden groß
und danken ihr dafür. Auch in dieser Stadt
hat sie die Kinder zu Dank verpflichtet.
Große Quantitäten des Soothing Syrup
werden hier täglich verkauft und verbraucht.
Wir glauben, Mrs. Winslow hat sich
durch diesen Artikel unsterblich gemacht
und wir find überzeugt, daß durch densel
ben Tausende von Kindern gerettet wurden
und daß Millionen denselben noch mit
Erfolg gebrauchen werden. Keine Mutter
hat ihre Pflicht gethan, wenn sie nicht
Mrs. Winslow’s Soothing Syrup an
wandte. Bersucht es Alle— Ladies Visitor
New York. —- Zu verkaufen bei allen
Druggisten. —- 25 Cents die Flasche.
FULL-HIle
Tv
MACEN
Einen-S
Den Bedürfnissen der Touriften, Handels
reisenden nnd neuen Ansiedler isi H oft e t
ter’s M agen bitteres eigenthiimlich an
gepaßt, da es die Verdauungsorgane stärkt und
die Körperkräfte gegen ungesunde Cinfliifse
ftiikh Es beseitigt und verhütet malarifche Fie
ber, Hartleibigkeit, Dyspepsie, regt in gesunder
Art die Nieren und Harnblafe an und bereichert
und läutert das Blut. Wenn man sich geistig
oder körperlich abgemattet fühlt, so findet man
darin eine zuverlässige Quelle neuer Kraft nnd
Behaglichkeit.
Zu haben bei allen Apothekern und
Händlern im Allgemeinen.
.— ..-·-.-.-.«-«.
W-.
Zuvorkommende Höflichkeit.
Nichts trägt mehr dazu bei, die Situation
eines Menschen angenehm zn machen, als höf
liche Aufmerksamkeit von allen Seiten. Die
selbe isi allen Beamten auf den Personenziigen
der Wabash Bahn charakteristisch und hat mehr
wie alles andere dazu beigetrngen, diese Linie
populiir zu machen. Die Aecomodationen der
selben find die besten und das System der Durch
Caks vollkommen. Die Züge verlassen Si.
Louis des Morgens, nachdem alle Ziige ans dem
Süden eingetroffen find, und ein Palaftwa en
fährt dann iibek die N. Y. Centralbahn o ne
Carwechsel bis nach New York, nnd trifft da
selbst einen eleganten Parlorwagen, der nach
Chieagofiihrt. Am Abend iieseit diese Bahn
den einzigen Schlafwagen nach Boston, einen
andern nach New York und drei nach Chieago.
Die Speise-« und anfetwagen bieten die feinsten
Mahlzeiten, sowie Lnnch. Geschäftsleute und
Tonrisien solltest diese Vortheile nicht vergessen,
wenn sie in dieser Saifon nach dem Norden und
Osten reisen. 5,4,i13w
i
i
! J. Cordei· " «H. Lochte.
i
Lochte u. Cordes,
HWholesale Grocers
und Jmporteure von
Weinen und Liquören,
46 Tchoupitoulasstraße, Ecke Natches Alley
Yew Orient-ca .................. Fu.
«
reluigtdas Blut, reanlin die Leber
und Nieren nnd bringt vie Gesund
heit und-Kraft der Jugend wieder-.
Tyspepf1e, Appetitlosigkett, Unver
daulichleit, Flraftmangel und Mat
tigkeit unbedingt qebeilh Knochen,
Muskeln nnd Nerven empfangen
neue Kraft. Es belebt den Geist
und lräftigt das Gehirn.
die an
Damen-weiblichen
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