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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, July 17, 1884, Image 1

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D te
Täullche Freie Presse
erscheint
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Die ss .
Both-umch- Jkeie Neue
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Monate in Vorausbezahlung
Jahrgang 20 " Sau Antonio, Tjonnekstagiien v17. Juli 1884. . Nummek 648«;,
ff Elternbrmts »
Erzählung von Hans Warring.
· (Foriscpung.)
Ein paar Tage beschäftigte Sophie
und ihre aufbrausende Heftigkeit allein
die skandalsitchtigen Dörfler, —- dann
wurde ihr Jnteresse von einem anderen
Gegenstande in Anspruch genommen.
Es fingen seltsame Gerüchte an im Dor
fe umzugehen. Sie gingen von Mund
zu Mund, ohne daß man wußte, wer sie
zuerst erzählt hatte. Und so glaubwür
dig lauteten fie, daß selbst die Wohl
wollendsten sie nicht ganz von der Hand
weisen konnten. Georg sollte zum
Gutsbesitzer Geister nach Tolmeningken
an der Grenze gegangen sein und.
dort mit seinem Prinzipale zusammen
einen großartigen Schmuggelhandel
nach Russland betreiben. Daß der erste
Passus unzweifelhaft wahr war, wurde
bald allgemein bekannt. Georgs Schwe
ster undSchwager, die Birnbacher5, de
nen das äuschen und das Kartoffel
land am enseitigen Ende des Dorfes,
unten am Fließ, gehörten, machten kein
Hehl daraus, daß er wirklich nach Tol- —
menigken gegangen war, einer Auffor
derung des Herrn Geisler zufolge, der
ihm eine sehr vortheilhafte Stellung an
geboten habe. Das war schlimm. Denn
der Ge » war übel beriichtet und pfleg
te nur se Leute in Dienst zu nehmen,
die ihm in allen seinen Geschäften willig
zur Hand gingen. Einmal, — es wa
ren seitdem schon ein paar Jahre ver
gangen, —- waren er und einige seiner
Knechte schon nahe daran gewesen, ins
Mag ukommen. Damals hatte »
. iuzsiischen Grenzdistrikten die «
Viehseuche geherrscht, und man sagte »
iu den —
ihm nach, daß et tro der Grenzsperre
jenseit der Grenze bi ige Thiere ausge
hng «sie dann heimlich in Preußen»ein
gqu u uuo teuer neu-qut gut-e. aller
die ntersuchung, die damals gegen ihn
geführt wurde, hatte keine bestimmten
Anhaltspunkte geliefert. Man konnte
ihm seine Schuld nicht beweisen,’- nur «
einig eder nmioohnenden kleinen Leute,
—Hiinsler aug dem Tolmeningker Dor
fe nnd der Haide. — wurden bestraft.
Den Geister mußte man wegen man
gelnden Beweises in Freiheit setzen.
Seit Jener Zeit aber paßten die Gendar- -
men ihm scharf ans, ohne ihn jemals
ans-der That zn erta pen zu können.
Oh er wirklich den ehmnggelhandel
aufgegeben, und ob die Gerüchte, wel
chem Gegentheildehaupteten, nur Lü
gen wars-oder oh er seineSache so schlau
anstellte, daß man ihn nur nicht fassen
tonnte,—-daß wußte eigentlich niemand
so recht zu sagen. Aber etwas Unheim
licht-J tte der Tolmeningker Hof seit
jenenv imllBolelsglasulbiin bghasltlegrfk
W. a er r o en a e
veritktnud Menschen dort verschwunden
sein, von denen man hernach nie wieder
eine Spur ehen hatte.
Jst Ellern eher of erfuhren Mut
ter und T er von a en diesen Gerüch
ten am zven gsten. Um so eifriger wur
den siein der Gesindestube behandelt.
Die Leute erboten sich in Schauerge
schtchteu über den Geisler, Diebstahl
FäaubfcheMordxkafgkb diese lälljerlårechen
o er- Ir me ver t aben.
Die-» · ,"tveiten Keller unter seinem
alten »· nhause—die wie ein Gerücht
ging, beten den Strom hinahreichen
und sich dutåh eine verhorgene Thür auf
denselben d nen sollten, — diese Keller
sollten Zeugen fürchterlicher Thaten ge
wesen sein. Jeder, der des Bett-ach
verdächtig war« sollte hier ohne Erbar
men ermordet und durch die bequeme
Thiir in den Strom gestoßen werden.
eschauerli erund unglaublicher die
chichten lan en,desto lieber lausch
te man ihnen.» ·e alte Urte, welche
in früheren Zeiten in Tolmeningken ge
dient hatte, machte ihrem Zuhörerkreis,
ans allen Knechten und Mägden deg!
ko S bestehend, allabendlich gruseln.’
n der kleinen Mike sträubten sich vor
Entseken die Haare auf dem Kopfe und
die Augen traten ihr fast aus den Höh
l·en, penn Urte zu , erziihlen begann.
f m Bette Fa neoie Decke uoer den
opknnd g zitternd da, voll Angst
und Schrecken; Nachts fuhr sie aus
dem Schtaf empor, denn. sie hatte ge
träumt, daß auch Georg in diesen tie
fen, reißenden Strom geworfen werden
sollte. Der Kon des Kindeå war mit
diesen mästen Bildern so angefüllt, und
Zei- herz ssx voll Sarge um den einzigen
en ehe-, tier sich ihr freundlich erwie
sen, aß sie schon mehrmals in Versu
chung gewesen war, über die Haide nach
Tolmeningken zu laufen, und Georg
vordem bösen Geister und dem ver
hangnißvollxn Keller zn warnen.
Sophie, die von diesen Gerüchten
nichts wußte, in ihrer ganzen Ans
dehnnn weh aneh kaum für wahr ge
halten ben würde, hatte neben ihrem
alten Schmerz auch noch einen neuen
zu überwinden. Die Birnbacherin,
Gevrgg Schwester, die gleich ihm auf
dein dafe erzogen worden war, «und
bisher in allen Widerwärtigkeiten treu
Zu iK liegenden butte- wgs seit ihres
» asg nicht wieder auf den
gof « out-M Den Grund kannte
oph und sie konnte es ihr auch nicht
verdenten, daß sie es mit dem Bruder
hielt, unt-mehr, als das Recht anstrei
tig ans einer Seite war. Aber es
s m efte doch, da sie die einzige
Freun fehdie bese n, verlor-what
te. Z, die tter schien ihre einsti
ge Pfleg thier, die ihr stets lieb ge
wesen-anen. Und daß es ge
rade jetho gekommen war, wo die
Birnda nden Rath und die Hilfe
der Miit-Her nöthig hatte, das machte der
ltheren ichtvere Sorgen.
So mochten etwa acht Tage seit Ge
oras Weggann vergangen sein-als ei
nes Abends die Birbacherin rasch in
--5.v«hien Kammer trat. · Fast hätte
- 7ssjsteder Frauins
, «««st-"ja·kaumstehen!
j» seinen Stuhl zic
rechtrüclend, und weshalb bist du so
blaß und verstört? Was ist denn vorge
fallen?
Laß mich, —- die paar Minuten-, die
ich mit dir zu sprechen habe, kann ich
auch stehen. Jch hätte nach dem, was
oorgesallen ist, meinen Fuß nicht wieder
über deine Schwelle gesetzt, wenn ich dir
nicht etwas zu sagen hätte, entgegnete
die Frau mühsam nach Athem ringend.
Weißt du, daß Georg ein verlorener
Mensch ist,——und weißt du auch, daß du
Es tbeish die ihn ins Verderben gejagt
a .
Dem Mädchen wankten die Füße, —
sie mußte sich mit beiden Händen auf
Den Tisch stützen, um nicht zu fallen. —
Den ihr gemachten Vorwurf ließ sie
inbeachtet,—vielleicht hatte sie ihn nicht
einmal gehört. —Georg ein verlorener
Mensch.
(Fortsekm-g solgt.)
—---—-—·-«-d«0o-——s -s———
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Der deutsche Reichshanshalt.
Am l. April ging das Etatsjahr1883
—1884sür das Reich zu Ende. Die
Rechnungsabschlüsse liegen nunmehr
wr. Statt des üblichen Ueberschusses
teht das Reich vor einem Fehlbedarf.
Das Desicit beträgt zwar nicht ganz
zwei Millionen (1,800,000 Mark), aber
mmerhin ist dort ein Loch, wo man
zisber einen Hausen hatte. Grund zu
ernsten Besorgnissen wäre vorhanden,
venn das Deficit die Folge des Nach
lassens der Steuerkraft der Reichsbevöl
Eerung,wäre. Das ist indeß nicht der
Fall.A Jm Gegentheil zeigen einige
Posten des Budgets, von denen man
ruf die volkswirthschaftlichen Zustände
Äckschließen kann, eine Zunahme der
ererbsverhältnisse Post und Tele
;raphie, die Reichs - Eisenbahn, die
Reichs - Bank, die Stempelabgaben ha
öen den Reichskassen höhere Beträge ge
!iefert, als der Voranschlag in Aussicht
iahmz Bei den Zoll-Einnahmen mußte
nan, da inzwischen die Handelsverträge
nit Spanien und Jtalien abgeschlossen
varen, die vielfache Zollherabsetzung
md Zollbefreiungen brachten, auf eine
Mindereinnahme von zwei Millionen
gegen den Voranschlag gefaßt sein. Jn
Wirklichkeit gitzgen nur lå Millionen
weniger ein. uch aus dem wesentlich
höheren Ergebnis der Brausteuer gegen
»den Voranschlag muß man schließen,
daß im eben abgelaufenen Etatsjahr
das Volk mehr Geld zum Genuß naht
hafterer, stärker eingebrante Biere übrig
hatte, als im Vorjahre.
Woher troh dieser günstigen Anzei
chen das Deficit? Alle Mehreinnah
men dieser verschiedenen Arten von Ein
nahmequellen verschlingt der Ausfall bei
zwei großen Posten: beim Zucker und
beim Tabak. Die Rübensteuer ist um
6,700,000, die Tabaksteuer um 6,000,
000 Mark hinter dem Voranschlage zu
rückgeblieben. Ueber das erstere wäre
man beinahe versucht, sich zu freuen.
Es wird doch der preußi chen Regierung
schwarz auf weiß bewiesen, wohin sie
mit ihrem bisherigen Systeme der Zu
ckerbesteuerung, ihrer Berechnung nach
einem veralteten, von der Technik längst
über-holten Maßstabe, ihrer Freilassung
der Melasse, ihrer ungebührlichen Höhe
der Ausfuhrvergütung kommtl Noch
jetzt hat Preußens Regierung durchg
sexzh daß der Bundesraih die von den
Ausschüssen berechnete Ausfuhrvergii
jung um 60 Pf. fiir den Doppeltentner
erhöhtet Preußen-bringt damitju die
Yesieyyseliuugcu cui Structur ver rulle
nung, das sich rächen wird, als diese
einseitige Begünstigung der Zuckerindu
strie zur Ueberprvduktion verleitet und
bereits um rapiden Rückgang des Zu
ckerpreifes und zur Unverkäuflichkeit
ganzer Zuckerberge geführt hat. Das
Desicit aus dem Verfall der Zuckersteuer
predigt eindringlich die Lehre, schleunigst
mit dem jetzigen Steuersystem zu brechen.
Der Ausfall von 6 Mill. an der Tabak
steuer hinwiederum gründet sich einfach
auf die schlechte Tabaksernte des Vor
jahres. Nicht also Abnahme der Anhan
släche oder Verminderung des Ver
brauchs-, sondern ein vorübergehendes
HNaturereigniß trägt die Schuld. Gleich
Iwohl ist das Defizit vorhanden. Es
ließe sich im Handumdrehen durch die
drei Maßregeln beseitigen, welche der
Bundesrath jüngst vorgeschlagen hat:
die Börsensteuer, eine Reform der Zu
ckersteuer und die Zolltarisnovelle—der
Schluß des Reichstags verschob aber die
Anwendun aller derartiger Hilfsmittel.
Die Deutsigsreisinnigen wußten den un
günstigen Finanzadschlnsz des Budget
ja res 83 bis 84 dazu zu verwerthen,
er recht gegen die Verwendung von 4
Millionen als Postdampferunterstützung
zu agitatiren. Für eine ebenso kurzsich
tige, wie unnationale Opposition, wie
sie der deutsche Reichstag beherbergt, ist
solch vorübergehende Finanzschwierigkeit
ein gefundenes Futter. Fur den wah
ren Grund, der zur Cinbringung der
Ppstdamvfervorlage führte, den aber
Bismarck nicht öffentlich aussprechen
konnte- hat sie ja kein patriotisches Ge
fühl. Bismarck konnte doch nicht gut
sagen: wir müssen unseren Welthandel
von fremden Einfltißen möglichst ftel
Wachen, Ihn namentlich aus der Abhän
gigkett von einer Nation emanzipiren,
die uns bei jeder Gelegenheit zeigt, wie
mißgünstig sie Deutschland, dem neuen,
unbequeinen Konkurrenten im Wettbew
del, gesinnt ist.
. — Aus der Jail««in seinpstead sind
8 Gefangene entsprungen. Mehrere
von ihnen sind Mörder.
Ueber die Familie Blaine wird
geschrieben: Die Familie des repnbli
kanischen Präsidentschafts-Candidaten
besteht aus ihm selbst,-seiner Gattin nnd
sechs Kindern. FrauBlaineist eine wür
dige Matrone im Anfang der Fünfziger.
Der älteste Sohn, Emmons Blaine, be
findet sich im Eisenbahnfache in Chicago.
Der zweiteSohn, WalterBlaine, der sei
ne wissenschaftlicheAusbtldung zanheil
auf deutschländischen Universitäten er
hielt, arbeitet als As sistent seines Vaters,
während der Letztere Staatsminister
war, nnd begleitete die sieben Steuben
auf ihrer Reise in den Ver. Staaten und
noch im Herbst 1881 Herrn Trescott auf
seiner Spezial-Mission nach Peru, war
dann bis vor Kurzem Hülfsanwalt
seitens der Ver. Staaten var dem Ala
bama-Anspruchs-Gericht, steht jetzt dem
»literarischen Bureau« seines Vaters
vor und soll ein sehr begabter junger
Mann sein. Der dritte Sohn, James
Blaine, ein Bursche von sechszehn, hält
die vom ihm besuchte Schule in Was hing
ton durch seine lustigen Streiche in steter
Aufregung.
Von den drei Töchtern hat die älteste,
AliceStanwood Blaine, vor etwas mehr
als einem Jahr den Oberst John Cop
pinger vom stehenden Bundesheere — ge
heirathet, nachdem sie den schon ältlichen,
aber stattlichen Mann in Fort Leaven
worth hatte kennen lernen. Er ist einJr
länder von Geburt, Katholik,swar einst
Mitglied der Leibwache des PapstesPius
des Neunten, kam bei Anfang des
Bürgerkrieges nach Amerika, erhielt
nach vierjährigem Dienst in dem
Fretwilligen-Heere ein Patent als Offi
zier der regulären Armee nnd wohnt
jetzt mit seiner jungen Gattin, welche
keine Freude an dem hohlen Prunke der
sog. vornehmen Gesellschaft hat, ausset
nem Posten Fort Assiniboine in den
Wildnissen Montana’s. Der kleine
Sprößling dieser Che, James Gitlespie
rmame Coppmgey soll erst, wenn er
etwas größer sein wird, den Eltern irr-.
die Wildniß folgen und verweilt bei
den Großeltern in Maine. Frau Cop
Pinger weiß mit ihren schwarzen Locken
auf der Stirn eine Narbe zu verdecken,
welche sie von einer Kugel hat,.die ihrem
Leben fast ein Ende gemacht hätte,
während sie als-Backfisch in Maine sorg-»
los einen Revolver bei- Seite legte.if
Blaine’s zweite Tochter, Fräulein Mar
garet Blaine, ist ein schlankes, dunkel
äugiges und schwarzgelocktes Mädchen
mit einer so hervorragenden Nase und
so stark markirten Gesichtszügen, daß sie
von Manchen für eine glutäugige Toch
ter Jsraels gehalten wird; sie kehrte vori-;
gen Herbst, nach- dreijähriger Abwesen
heit in europäischen Schulen, ins elterli
1
cheHaus zurück. Das jüngsteKind,Hattie
Blaine, ein Schulmädchen von 13 Jah
ren, verspricht die »Belle« der Familie
zu werden, denn obwohl auch sie die
Blaine’sche Nase hat, ist letztere bei ihr
doch nicht so lang, wie bei den iivrigen
Familienmitgliedern.
————-—QO.O.———
—- PancoastssSohnhaben in
dieser Saison das gefchmackvollfte Lager
in Herren-Toiletteartikeln, das jes hier
war.
L— Aus Paris wird unter’m’ 17.
Juni geschrieben: Die Trunksucht hat
eine neue Bereicherung erfahren. Wein,
Bier, Liaueure aller Art, genügen dem
überfeinerten——·oder auch verwilsderten—
Geschmacke nicht mehr. Derselbe fängt
an sich den alkoholhaltigen wohlriechen
den Wässern zuzuwenden. Die Pariser
Aer te haben immer häufiger Fälle von
Mä chen und Frauen zu behandean
welche die alkoholhaltigen Riech- undi
Schönheitswässer trinken. Das bevor-!
zugteste darunter ist das Kölnischef
Wasser, welches bekanntlich zwischen 80T
bis 90 Procent reinen Alkohol enthält.
Begreiflicher Weise verheimlichen die»
Frauen diese Leidenschaft so viel und
so lange es nur geht. Die Entdeckung
erfolgt gewöhnlich erst, wenn es zu spät
und die Gesundheit nicht mehr zu retten
ist. Dieser Tage wurde ein Mädchen
aus sehr reicher Familie, welches ganz
unerklärliche Störungen und Nerven
anfälle zeigte, beim Trinken von Köl
nischwasser überrascht, nachdem der Arzt
angerathen hatte, es in ihrem Toilet
tenkabinet scharf zu beobachten. Das
Mädchen trank in der Familie fast kei
»nen Wein und nie Liqueur, weil diesel
ben ihr zu sad erschienen. Es ist so
sehr dem Alkoholismus verfallen, daß
eine Heilung nur durch jahrelange
strenge Behandlung möglich erscheint
Iso berichtet wenigstens die »Voss.
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prompt ausgeführt
Charles Buckel.
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Zimmer No.10,
Maderick Gebäude, ,
Ecke von Houston- und Solchem-Stroh
san Antonjo.
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