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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, October 13, 1884, Image 1

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Die
Dägliche Freie Presse
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Tägåiche Ausgabcs »
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Usåchentliche Freie Pecssk
erscheint
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Und kostet
82. 50 das Jahr oder 81.25 für c
Monate m Vorausbezahfnag.
Jahrgang Zo« Sau AUtiniv, Montag den 13. Oktober 1884 Nummer 723. III
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, so vis: nun weiß, in keiner
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Im so gesund wie . Ihcit.
Wir geraume-« M- « ’ö Wut-Eure alle
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nnd Galtcnftebcr so niäc von Leberleidem die
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W hin, das keine anve
Dkte, Staate, Lande und ist
Beisall erworben hat wie
Ayer’s Sarfast Eise-. ,
Felsensee Brief von ci: Um unsern- tckxm tcsiui
Ilpotheter m Massachusetts ist fI .x jeden Leiicudcu
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wie-Dievcelenn1crtw idissaneilunaem dicss e
essend herbeigefii rt bat, iiberzeugsn
de beste Arzneisiit dass Blatt ist, die
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IMSt»Bucklant-,Mass.,13.cMai1882.
George Antwer Aufseher
Wien in der Lowell Earpet Coworation
litt, ehe er nakh Lowell kam, über
is »sechs re an Flechten in ihrer s limmsten
ie Ausschl-ist bedeckte-r wahrha ti mehr
Its-Hälfte seines Löwe-L Durch yet-z
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Dr. chsher se Co» Lamell, Mass.
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W sei- Iublisma wie du's paar-crus
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Ms der Farbe des Haares und einen
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W der OWUL hervorgerufen, sind
- W. Ilte satte loben ihn um feiner minder
, Umi- M« IiIen ihren weiss-erdenken Men«
WWiche Farbe und Schönheit wiederzu
gew. M lu steiler-n Jahren gebrauchen ihn
Ists-, weil e- die saht-seit verboten Schuppen ent
fernt hält und dem Haare ein ltaftiges Wachsthum
M. We Damen sind ihm um ihm Zeitme
sit-« Mes, weil er dem Haare einen schiincn
W III-U ertheilt, und es ihnen sah-lich macht,
q- W is jeder beliebigen For-n Wuriqtem So
Ist er sei M beliebt, nah war einfach aus dem
. W seit er stets ihren Erwartungen cum-tschi
VnckiugljmJ Bart-Beiz- W)
is eine-e der wichtigsten und beliebtesten Toilettens
Mel für Herrn geworden. Wer einen grauen
satt bew, oder eines-, dessen natürliche Farbe
Mist,vemwird Ousinqhsuvs Bart
s e is e Ieise-n —
Zitme von
I. s. oaa « Co» Rast-m, N« p
Ja allen Apotheke- sa haben
Flor-te Stern erlag-cum
Roman von A. Lütetsburg.
(ertsctzUUg.)
Die Nacht war sternenklar und, ob
gleich der Mond noch nicht aufgegangen
war, ließ sich doch draußen jeder Gegen
stand klar erkennen. Nun sah Karin
—- o, seliger Anblick! — nicht zehn
Schritte vom Schlosse entfernt, einen
Nachen die Fluth durchschneiden und
wenige Augenblicke später schwang Erich
Stute sich hinein-er war gerettet.
Die herbeieilende Anna fing eine Ohn
mächtige in ihren Armen auf.
2
So sollte es denn endlich Friede wer
den. Vor wenigen Augenblicken hatte
der Kanzler, welcher die Botschaft brach
te, daß dem Herzoge von Finnland Leib,
Ehre und Herzogthum abgesprochen sei,
den König verlassen, um HogskildBielke,
undOlaf Hinrichson in Begleitung einer
Kriegsmacht mit diesem Urtheilsspruch
gen Abo zu senden und die Verhaftung
des Herzogs zu vollziehen.
Endlich riedel Endlich sollte das
drohende espenst der Furcht einer
Thronentsetzung entnommen werdent
Aber dennoch konnte sich König Erich
dieses Umstandes nicht so recht freuen.
Er glaubte den verlockenden Versicherun
gen seines Kanzlers nicht, daß das Bei
spiel an dem Herzog von Finnland mit
einem Male jeden weiteren Versuch, sich
dem Willen des Königs zu widersetzen,
im Keime ersticken werde, sondern sah
überall neue Gefahren auftauchen, wo
hin er blickte.
König Erich’s Strenge gegen den
Herzog war keine unberechtigte. Jo
hann hatte Alles gethan, um den Zorn
seines Bruders zu reizen, wenn auch
nur von anderen Feinden des Königs
dazu aufgestachelt. Seine Verbindung
mit der polnischen Prinzessin erwies sich
mehr und mehr als ein Unglück für
Schweden, die Forderungen Sigis
mund’s waren dreister geworden, Jo
hann hatte dem König von Polen nam
hafte Geldvorschiisse gemacht und dem
selben dadurch die Waffen gegen den
eigenen Bruder in die Hand gegeben.
Er rief ferner die Stände von Finnland
zusammen und versuchte sie zur Empös
rung gegen ihren rechtmäßigen König
aufzustacheln.
Wahrlich, Johann’s Sündenmaaß
war voll gewesen, und es bedurfte ge
wiß keiner weiteren Bedenken mehr, ob
er recht gehandelt habe. Entweder Erich
mußte stürzen oder Johann. Das war’s
aber auch nicht, was den König unab
lässig verfolgte — nicht Johann fürch
tete er, sondern den Samen, welchen
dieser gesäet und der eines Tages blutig
kennen mußte. Darüber durfte er sich
nicht täuschen, Jöran Pehrson hatte ihn
auf einen gefahrvnllem abschüsstgen
Weg geführt. Der Adel wandte sich
von ihm ab, dem Herzog von Finnland
zu, und der König sah schon im Geist
den Moment gekommen, wo er sich wie
ern Mann gegen ihn erheben würde.
Bisweilen dämmerte eine Ahnung in
dein König aus-, das; er nicht wohlge
than», den Einfliisterungen des Kanzlers
allzeit Gehör zu leihen, aber zu einer
Umkehr war's zu spät. Wohin er blick
te, sah er dunkle Schatten auftauchen,
aber Jöran Pehrson allein konnte sie
bannen und sie mit fester Hand zu Bo
den drücken. Und dennoch, es gab kaum
einen Menschen in der Welt, den der
König stärker haßte, als den Mann, der
vorgab, sein treuester, wachsamster
Freund zu sein. Von dem ersten Mo
ment an, wo er dem Kanzler begegnete,
war er von einer instinktiven Abneigung
gegen denselben erfüllt, aber Jöran
Pehrson hatte es trotzdem verstanden,
sich dem König unentbehrlich zu machen
und so oft Erich auch versuchte, sich von
ihm frei zu machen, war es immer nur
ein Versuch geblieben.
Nun endlich war der nuylvse Kampf
aufgegeben — es blieb auch kein Aus-«
weg mehr. Mit aller Strenge mußte
gegen» den rebellischen Herzog und die(
rebellischen Großen vorgegangen wer
der, um sie zur Unterwersung und zum
Gegorsani zu zwingen. »
· vi- huue er oculi uuaz an oen Herzog
die Botschaft gesendet, daß er nur Hofs
nung aus Gnade und Erhaltung seines
Lebens habe, wenn er sich ohne Wider
stand dein König auslieferte, daß er aber
niemals daran denken dürfe, das Ge
fängniß wieder zu verlassen. Jm Fall
der Herzog nicht geneigt sein sollte, sog
skild Bielke und Olaf Hinrichson rei
willig zu folgen, waren dieselben ange
wiesen, sich seiner mit Gewalt zu de
mächtigen.
Nicht lange aber währte es, als von
Abo die Nachricht kam, der Herzog habe
sich mit seiner Gemahlin daselbst einge
schlossen und verschanzt, da er jeden
Tag Beistand von seinem Schwager,
devaönig von Polen, erwarte. Des
Königs Zorn kannte keine Grenzen und
wandte sich insonderheit gegen diejeni
gen, welche etwas wie Mitleid und Be
? dauern mit dem unglücklichen, irregeleis
Iteten Fürsten fühlten und zeigten.
Der König erließ sofort den Befehl,
daß Truppen gegen Abo ausrticken soll
ten, um den Widerstand seines Bruders
und dessen Anhänger zu brechen und es
erfolgte eine regelrechte Belagerung des
Schlosses, welches in der Zwischenzeit
wohl verschanzt worden war.
Aus die geringen Vorräthe angewie
sen, verdüsterte sich die Stimmung der
Belagerten von Tag zu Tag und zwar
umso mehr, da der vom·Herzog·so be
stimmt erwartete Entsatz sich noch immer
nicht zeigen wollte. Die Herzogin hatte
die gefahroolle Situation nur zu richtig
erkannt und wußte, daß hier nur vom
Nachgeben und nicht vom Widerstand
Rettung zu erwarten sei.
Johann — Du denkst in der That
daran, dieses armselige Schloß ge eii
die Derresma tdes Königs zu vert ei
digeiiii fragte e endlich tiestraurig.
Gewiß, Katharina, wenigstens bis
zu der Stunde, wo Dein Bruder er
scheint, entgegnete Johann mit unsiche
rer Stimme.
Er wird nie oder zu spät kommen.
Du kennst den König, meinen Bruder,
nicht. Graf Tecin hat wohl Recht,
wenn er ihn schwach, wankelmüthig und
egoistisch nennt. Hosse von ihm nichts,
sondern übergieb Dich Deinem Bruder,
je eher desto besser, reize seinen Zorn
nicht noch mehr durch einen nutzlosen
Widerstand.
Niemals-ich wäre verloren, kam
es über Johann’s Lippen und in seinen
Augen sprühte der Haß. Jch werde
mich bis zum letzten Athemzuge verthei
digen und nur sterbend in seine Hände
fallen. Erich hätte niemals den Thron
meines Vaters besteigen sollen, und
wäre mir nicht das Schicksal so erbar
mungslos gesinnt gewesen, ich würde
jetzt nicht vor ihm zittern dürfen.
» (Fortsehung .folgt.)
— Es ist allgemein angenommen,
daß schönes Haar eines der unentbehr
lichen Elemente zu einnehmendem
Aussehen ist. Aher’s Hair-Vigor er
hält das Haar frisch, glänzend und voll.

Tagcs - Neuigkeiten.
J nl a n d.
— Während Logan der Stadt Cin
cinnati einen zweiten Besuch abgestattet
hat und abermals mit unheschreiblichem
Enthusiasmus aufgenommen wurde —
lange bevor er in der Musikhalle seine
Rede hielt, war dieselbe bis aus den leh
ten Stehplatz besetzt — suchte James
; G. Blaine die Minenarbeiter im Thale
s auf. Tausende kamen, um den republi
kanischen Präsidentschasts - Kandidaten
zusehen und zu hören und es wurden
ihm große Ovationen bereitet.
— Der seit. zwei Wochen vermißte
Postmeister Whlie von Washington ist
in Omaha aufgetaucht. Er will die Ur
sache seiner schnellen Abreise brieflich er
klären.
—- Jn einer zu Harrisburg, Pa» ge
haltenen Rede hat General Butler sich
hauptsächlich mit der Standard Oel
Kompagnie beschäftigt, die den Senator
Pahne von Ohio erwählen half; dann
sprach er ausführlich über die von ihm
im demokratischen Platform-Komite
eingebrachten Beschlüsse zu Gunsten der
arbeitenden Klassen und wie diese Be
schlüsse zurückgewiesen wurden.
— Unter den in Chtcago vom Westen .
einlaufenden Bahnen ist ein Krieg aus- I
gebrochen. Die Passagepreise find da
her sehr niedrig. So kostet die Fahrt
von Chicago nach Kansas City 81.10.
—- Das Bonded Warehouse von J.»
G. Roach öd Co. in Evansville, Ka.,;
ist mit 2000 Faß drei Jahre alten Whis- I
ky abgebrannt.
— Dr. C. Graham in Louisville,
tKa» feierte am 10. seinen 100. Geburts
ag.
— Die Baumwollsabriken in Pius
burg, Va» bleiben sechs Wochen ge
schlossen. Ursache: Ueberproduktion.
Unter den Arbeitern herrscht Noth.
— Kriegssekretär Lincoln wird sich
nach Illinois begeben und dort mehrere
Reden zu Gunsten des republikanischetk
Präsidentscgsftstickets halten.
— Die inzer am Hudson wissen
; buchstäblich nicht, was sie mit ihren
iConcord-Traubenernten anfangen sol
len; es fehlt an Arbeitskräften, den
Wein zu keltern und an Gefäßen, den
selben aufzubewahren.
—- « Die New Yorker Hotels beherber
gen jede Nacht durchschnittlich 100,000
Fremde; außerdem sind 60,000 Einhei
mische ständige Bewohner von Hotels;
das in letzteren angelegte Kapital be
trägt 850,000,000.
A u s l a n d.
— Nähere Nachrichten über die Ver
heerungen, welche der Orkan in Catania
und Umgegend angerichtet, lassen erse
hen, daß gegen 3000 Häuser eingerissen
wurden. Die Wein- und Olivengärten
smd zerstört.
—- Die sranzösische Regierung ver
sucht große englische Dampser zum
Transport von Truppen nach China
zu miethem ,
— Graf Munster hatte vor seiner Av
reise nach London mit Bismarck eine
Unterredung, in welcher er die Instruk
tion erhielt, Granville zu versicheru, daß
Deutschland in der Schlichtung der
egyptischen Frage gern mitwirken will.
— England hat der Tranzvaal - Re
gierung ein Ultirnatuin zugeschickt, in
welchem es Genugthuung für die wie-;
derholte Verletzung der Verträge und
für die Flibuftier-Expedition der Boerg
über die Grenze verlangt. CI heißt,
daß England eine Expedition von 8000
Mann für Süd-A ika augrüstet.
—- Das neue arlamentsgebitude in
Quedec, das bis aus einen Theil des
Daches fertig war, ist durch zwei Dyna
mit-Explosionen an zwei verschiedenen
Stellen theilweise eingerissen worden.
Auf der einen Seite wurden zwölf Fuß
der Mauer herausgebrochen und auf der
andern ist der Grundstein von seinem
Platz gerückt worden, sodaß wahrschein
lich die ganze Mauer abgetragen werden
muß. Alle Fenster deg großen Gebäu
deg sind zertrümmert, sowie die der ne
benanliegenden Häuser. Die Explosio
nen ereigneten sich acn 11. zwischen 12
und 1 Uhr Mittag, während die Arbei
ter zum Essen gegangeu waren, und
deßhalb wurden nur zwei Personen leicht
verletzt. Eine Belohnung von 81000
ist auf die Verhaftung der Uebelthäter
ausgesetzt worden.
-— Da die Cholera in Spanien merk
lich verschwindet, so werden keine Balle
tins über Erlrankungs- und Todesfälle
mehr veröffentlicht werden.
— Die große Ansstellung in San
tiago, Chiti, wird am 26. eröffnet
werden.
——- Am I9. Sept. feierte in Berlin
der Oderlapellmeister Wilhelm Taudert
sein 501iihriges Dirigenten - Jubiläum.
Den Reigen der Gratulanten eröffnete
Generalindendant von Hüler und
überreichte im Namen des Kaisers eine
prachtvolle Vase, während zugleich die
Kaiserin in einem Telegramm ihrer An
erkennung Ausdruck gab. Das Kultus
ministerium entsandte den Ministerial
direktor Greifs, die Königliche Kapelle
ihren Dirigenten Radeke mit dem Co
mite der Symphonie-Soireen. Die Aka
demische Liedertafel übermittelte ihre
Glückwünsche durch zwei Vertreter. Die
Akademie der Künste war durch den
Präsidenten Becker und den ersten Se
kretär Geheimrath Zöllner vertreten,
während die musikalische Sektion des
Senats durch die Herren Blumner, Jo
achim, Hoffmann, Kommer und Radeke
eine Adresse überreichen und durch ihren
Sekretär Professor Spitta verleer ließ.
—- Berlin. Der Herzog von Braun
schweig liegt auf den Tod erkrankt dar
nieder.
—- Paris. Jn einem Artikel über
die landwirthschaftlichen Verhältnisse in
Europa sagt die ,,Republique Fran
gaise«: »Die Völker Europas, welche
soviel durch die Concurrenz Amerika-s zu
leiden haben, werden sich vom fernen
Westen nicht augsaugen lassen, sondern
ihre wirthfchaftliche Selbstständigkeit zu
behaupten suchen. Frankreich wird in
dieser Sache die Initiative ergreifen.
—- Braunschweig. Jn den weltbe
rühmten Buchdruckereien von Vieweg
und Westermann in Braunschweig ist
den sämmtlichen Mitgliedern des Unter
stützungg-Vereins deutscher Vuchdrucker
die Alternative gestellt, entweder aus
dem Verein oder aus der Buchdruckerei
zu scheiden. Ueber die Schritte, die ge
gen diese unerhörte Maßregel ergriffen
wurden, verlautet bis jetzt nur, daß die
Betroffenen bei den Chefs vorstellig
geworden, aber abschlägig beschieden
eien.
—- Odessa. Ein Mann Namens
Deutsche ist zu Isiähriger Zwangsm
beit in Sibirien verurtheilt worden,
weil er Herrn Goronowiz mit Schwefel
säure begossen hatte.
Streit unter den Doktoren.
Wie Typhus-siebet in Port Jervis
ausbrach, stritten die Doktoren wie
man es kuriren sollte. Jeder sagte sein
Weg wäre der beste, und mehrere fag
ten alle die anderen wären im Unrech
ten, und verständen nicht, es u kuriren.
Eine kleine Kenntniß der ediin ist
sehr gefährlich, abee ein sehr werthvol
leg Jtem der medizinischen Wissenschaft
ist, daß Brown’s Jron Bitters ge
schwachte Systeme ernöhrt und Gefuuds
heit und Kraft durch die Bereicherung
des Blutes gibt. Dr. N. J. Newhill,
von Cariere’s Creek Pa. sagt : Brown’s
Jron Bitteer ist eines der besten Stür
kungsmittel das ich je verschrieben habe.
Texas.
— Am Samstag den 18. soll in
Austin von den Republikanern das
Dallas Staatsticket ratifizirt werden.
Col. Norton, Jack Evang, Herr Grot
haus und Andere werden Reden halten.
— Die Houston Post, welche sich be
reits in finanziellen Schwierigkeiten be
findet, ist zum Ueberfluß von J. L.
Watson, Geschäftsführer des »Journal«
auf 850,000 Schadenersatz verklagt
worden, weil sie seine Jntegrität in
Zweifel zog.
— Bei der Abstimmung in Belton
über die Aufhebung der Corporation,
wurden Diejenigen, welche den Antrag
aus Abschaffung gestellt hatten, mit
einer überwältigenden Majorität ge
schlagen.
— Jn Waco gingen bis zum 11.
Oktober 15,000 Ballen Baumwolle ein.
— Dem Distriktgericht in Austin lie
gen 35 Ehescheidungsfälle vor.
— Jn Abilene ist eine Merchants
Exchange erbaut worden, die 860,00()
gekostet hat. -
—- Am 10. fand in Schulenburg ein
politisches Barbecue statt, dem zwischen
5—6000 Personen beiwohnten.
— Während der Nacht vom 1(·).
wurde W. H. Castillo auf der Gallerie
des Hauses seiner Mutter, wo er schlies,
erschossen. Die That ereignete sich nahe
Antioch, Lavaca County.
—- Mrs. Marie ammond, bekannt
unter dem Namen olle Boyd, die con
fbderirte Spionin, hat gegen Chas.
Cottom Zahlclerk der National Bank
In Dallas Klage wegen Verführung ih
rer 17jährigen Tochter erhoben.
— Einem deutschen Farmer von
Mason Counth wurden in einem Baar
dinghause zu Austin 8135 gestohlen.
PUIIII
Absolutely Paro.
Dieses Pulver ist nnveränderlich. Ein Wun
der von Reinheit, Stärke und gesund del-ei
Spaksamer als die gewöhntichen Arten. Es
kann der Mehrzghl mit schlechtem Geschmack,
leichtem Gewicht oder den Alaun- Oder Plde
phatkPulvern keine Konkurrenz machen· Wird
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