OCR Interpretation


Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, February 19, 1886, Image 1

Image and text provided by University of North Texas; Denton, TX

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045227/1886-02-19/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

Die
Tägliche Freie Presse
erscheint
mit Auen bme des Sonntags .
usso kostet , and kostet
. i 10.00 für das Jahr oder RAE-O für 82050 das Jahr out-IN M
— « T·’«« JT . h
::N"s Z VII-Mate. H T ,, Ei A s v Mpgate iufstpkausbqahss.s. .
» . ag r u galte. » ,
M Iw- sw-. -- — « » » «F,·——sp« -»»——«—«—- ««———»—, -
D te
Dädal-licht Ferse Ortss
sticht It
jeden Donnerstag
Jahrgang z1 Sau Antoniothzreitag den g«9» Febnkar 1886. Nummer WILL
- Em o en ·
— I] ,
Der Regulator lutitt allemal. Jch empfehle
iku auf das Bereitwilligste Allen, welche an gal
lqen Infällen oder an einer durch Leberstörang
verursachten Krankheit leiden.
Kansas City, Mo. W. R. Bernard.
Seh litt sehr an Magenbefchwetven. Kopfweh
a. s.v. Ein Nachbar, welcher Simmons Live:
Regulator Angenommen hatte, sagte mir, es sei
ein si etes Heilmittel gegen mein Leiden. Die
· erste øsisz"d.le ich einnehm, half mir sehr uth
is Zeit einer Woche war ich so start und Fräfng
»tiefe. Csistdie beste Arznei, die ich ge
gen D h s pse v f i e gebrauchte
sliehmonh Ba. H· G. Crenshaw.
Zengniß von H ir am Li- a rner , Oben-jeh
ter von Georgia : »Ich habe Simmoas uvek
Regulator gegen Hartleibigkeit, die durch eine
- voiiibekgeheade Lebekstörung verursacht war,
in den leiten drei oder vier Jahren nnd stets mit
entskh iede uem Nasen gebtaucht.«
Ich habe seit 1865 Erfahrung mit Simmone
Livek Regukator und betrachte iyn als die mäch
tigste Utzuei der Gegenwart argen die den mala
. ei chen Gegenden eigenthümlichen Krankheiten.
ne so gute Arznei verdient'allgemeine Em
MERMIS
Rev.M.B.Whakton,
- Sen-. Sen-. Südl. Pay-ist Theologieal Semin.
Es giebt nur einen Sim
D i mons Liver Regulator.
Achte darauf, den ä ch te n zu bekam
men, dessen Umfchlag vorn mit deu- ro
then Z ernnzeichuet ist und der nur
von den ntetzeichneten bereitet wird.
- J- klsZeüin ö- co
alleiuige Eigenthümer, Philadelphka, Pa
Preis 81.00.
Des. S. se D. Davieion,
Vvlll
Missouri state Museum
at Lamm-.
St. Louis, Mo.
« Dr. D. Davieson erlaubt sich, seine
zahlreichen Freunde von seiner Ankunft
in Sau Aatonio zu informiren und er
ystys sich glücklich schützen, dieselben zu
· ; « diaageuz in dem Menger Horch
«Xaksee r Nr. 11 im Parterre.
- Sprechstnndea von 10 Uhr Vormit
tags bis 4 Uhr Nachmittags täglich oder
» Fgch Uebereintommeu.
, "« sDr. Daviecau behandelt hauptsächlich
nervöse, chronifche und Blut
Krankheiten
Alle diejenigen, die sich aus Unver
sichttgtett eine Krankheit oder ein Uebel
nacht-gen haben, fordert er auf, ohn
M betilsm vorzuiprechen. Seine
lanajabriaeu, in den besten deutschen
M französsichen Hospitalern gesam
melten Erfahrungen bieten genügende
Garantie, daß allen mit den erwähnten
«. »sich-Wiss- Ntlmftvssn dis- bpfb nnd
- « AMICI IjerTiiaziiiugf sit-Theil
« Diejenigen Patienten, weIche sich au
ßerhalb sbet Stadt befinden, mögen
WCW Krautbeitszustand arge
äencksiugg werdexfågre Briefe fofott e
« gus ren.
Man merke sich die Adresse: Zimmer
th. U, Menqer Hotel Sau Antoniu,
peecht ohne Versäumuiß vor, da
des Doktors Aufenthalt hier kutz ist.
Soeben wurde veröffentlicht und wird frei
auf Verlangen nnd nach Emfendung von 2
sent- veMmpt »Musik« Observacions on
Its-II Vehilith and thsiml thaustion«
v IU eise- «Osscy on Martiage«. mit wichtigen
trüber andere nrankheitem Die
s sind einesSyuopsie aus Vorlesungen. dir
Von des Doktoren Davieson tm Missouri
Staats-Museum für Unatomie gehalten war
den nnd bilden einen werthvollen äkztlcchen
Ratbyebey den alle jungen Leute lesen sollten.
CAN-esse- Dr. D. Davieson,
s,2,la-1M Menger Dateh Sau Antantm
's
MS I« Lme «
Hdsigh Belgische und Bep- Staaten
Phostvampfer
Fig-In jenen Zonnuvena
( zwischen
New York und Antwerpen,
III-beu- Den fchland, Julien
Gott«-TO and Frankreich.
Col-u m no bit 8100;Ruadkeise M
suchtqu 2 cajüte wo: Rund-esse Ost
ZIifMck Pascge zu niedrigen Preise-I
Peter Wxsjght « Sons,
General sgeatem
Io. 55 Brosdwazq New York.
Sau Busoni-» Texas
s..J Young C. GriefenbecL
Ækäwschmelher ..J S McNamata.
MS
, Jan-es Martin,
Bändletia
Stiefeln nnd Schuhen
’ für Den-en und Damen.
III. . .commekce- sttssse. . ". . .237
J · V U s. K n r s , Geschäft-führen
-—-.
Ein Kampf um’s Recht
Roman von K. E. Franzos.
» LJortsesungJ
Da seht her, Pflegte der Richter zu sa
gen, dieser Bursche ist ja, mit Respect zu
vermelden, eigentlich von der Bank ge
fallen, steht allein, wie ein Daumen, und
könnte so faul und liederlich fein, wie er
wollte; es würde ihn Niemand darum
züchtigen. Höchstens würde ich ihn zu
weilen bei den Ohren nehmen, aber das
thüte ihm auch nicht weh. Und nun ist
dieser Tarag der bravste Junge im Dor
fei Ja, Jhr Leute, aus dem wird noch
einmal etwas Großes —- denkt an michl
Wenn er zum Militgr genommen wird,
i io dringt er es zum link-treuem uno wenn
sie ihn nicht assentiten, so wird er Groß
tnechtl Gebt Achtt — ich bin ein kluger
lJlann und rede nie in den Windt Was
für ein Kerl dieser Taras ist, das wird
iich erst zeigenl
Diese Prophezeiung sollte sich erfüllen,
wenn auch vorerst nur in einer Art, die
für den stillen wackeren Jüngling tief
schmerzlich war. Er war kaum achtzehn
Jahre alt und Ackerknecht beim Richter-,
als die taiserlichcn Polizisten einen alten
Soldaten in’s Dorf brachten, Hritzko
-Stankiewiez, einen wüsten Menschen mit
versiorschtem Leibe und oerfaulter See
le. Bettelnd und siehlend hatte er sich
aus Jtalien nach Galizien geschleppt und
ward nun zur Versorgung an sein Hei
mathsdoxs Ridowa abgeliefert. Es war
der Vater des Taras. Der Richter woll
te es mitleidig dem Jüngling verhehlen,
aber dieser halte den Namen oft genug
von der Mutter gehört und ging sogleich
in den Gemeindetotter, wohin sie den
Vagabunden gesperrt. Der verlotterte
. Mensch erzitterte, als sein Sohn vor ihn
- net-f nnd fürcht-nd das dies-I- Nnrbø file
F die Mutter nehmen würde, leugneie er
Alles frech ab und beschimpfte noch die
Unglückliche im Grabe. Todtenbleich,
zitternd verließ ihn Taras und ging ei
nige Tage iin Dorfe umher wie ein geistig
Verwirrter-.
Am nächsten Sonntag nach dem Kirch
gange versacnmelten sich die Männer der
Gemeinde, wie es der uralte Brauch ge
bietet, unter der Linde, auf dein Plape
oor der Schenke, um die Verforgung des
Vagabunden zu berathen. Jhr Leute,
meinte der Richter-, die Sache liegt ein
fach. Jm Dorfe können wir den alten
Dieb nicht lassen. Schicken wir ihn al
so auf unsere Kosten nach Lerndergi Er
wird es dort schlimm haben, aber noch
weit angenehmer, als er es verdient hat«
Das ist das Beste, so wahr ich ein klu
ger Mann bin! Die Männer waren ein
verstanden. So soll es seinl riefen sie
and erhoben die Rechte zum Zeichen der
Zustimmung.
Da trat Taras hervor. Der Jüng
ling sahs übel aus, wie von schwerer
Krankheit erstanden. Jhr Männer-!
rief er mit zitternder Stimme und falte
te die böndt hohl- Ekbmsmpn mii mis
i bbit mich! Aber Thritnen erstickten seine
Stimme und er sank in die Knie.
Laß doch! riefen ihm die Mitleidigen
zu, es ist nicht Deine Sache. Wie brav
Du dist, wissen wir Allel
Aber Tat-as schüttelte den Kopf und
nahm seine Kraft zusammen und richtete
iich hoch aus. Es ist doch meine Sachel
rief er, für meine Mutter stehe ich hier
und rede, weil sie nicht mehr reden kann!
Es ist mein Vater, auch wenn er es leug
netl Nur ihm hat sie vertraut, weil er
ihr Verlobter war, nur ihm und keinem
Andernt Schwiege ich in dieser Stun
de, es könnte Jemand denken: Sie war
doch ein schlechtes Weid, ihr Sohn weiß
nicht, wer sein Vater ist! So hört denn:
Jch weiß esi und als Sohnespflicht ge
hen meine Mutter nehme ich es auf mich,
iiik meinen Vater zu sorgen. Stecket
ihn nicht in’s Arbeitshaus, er kann nicht
mehr arbeitent Wenn ich ihm gebe, was
er braucht, so wird er Euch hier nicht ge
fährlich fein. Jm Namen des barmher
zigen Gottesl habet Mitleid mit mir —
lasset den Mann hier!
Als er geendet, war ein langes
Schweigen unter den Männern. End
lich sagte der Richter: Leutel Unser
Herz wäre aus Stein, wenn wir »Nein l«
sagen wollten. Wir wollen aber tein
Geld dabei ersparen und dem Hritzlo
auch hier geben, was wir in Lemberg
für ihn hätten zahlen müssen. Dieser
gute Sohn soll feinen Willen haben —
Gottes Segen über ihn!
Acht Jahre lebte der alte Vagabund
im Dorfe; es war eine schreckliche Dul
idensteit siir den Taras. Alle Freuden
Taer Jugend that er ab und mühte sich
übermenschlich, um dem Alten zu geben,
mager forderte. Sein einziger Lohn
fiir diese Opfer waren wüste Beschim
pfungem höhnische Reden; aber er er
müdete nicht in seinem Liebeswerke.
Meine Mutter hat mehr für mich ge
than! pflegte er zu erwidern, wenn man
ihn tobte. Jetzt sieht man erst, wie gut
ein Mensch sein kannt sagen die Leute
in Ridowa, und Andere meinten in der
dem Mitleid Wenn nur Jemand den
Dripkvtodtschlüget Doch diese Arbeit
besorgte Inn der Schnapg, langsam
aber gründlich. Jn seinem sechsund
zwanzigften Jahre war Tarag frei
. Der Richter rieth ihm. nun um irgend
eine Crbtochter der Gegend zu werben.
lDu verstehft die Wirthfchast ausge
zeichnet, bist ein schöner Bursche und,
wag Deinen Ruf betrifft, io konnte Dir
der grindige Graf Golochowgti seine
Tochter geben und sagen: Es ist mir eine
Ehre, Herr Tarast Also ——- da wäre
zum Beispiel die dicke Marinia, die Toch
ter des Küsters, oder die schwarze Ka
sia . . . .
Aber Tarag schüttelte das Haupt und
die blauen Augen blickten düster. Hier
ist mir das Leben zu schwer geworden
sagte er, als daß es mir je wieder leicht
werden könntet Habt tausend Dank fiir
alle Güte, aber ich gehet Und dabei be
barrte er trotz allen Zuredeng und that
sich um einen anderen Dienst um.
Es boten sich ihm zwei Plätze als
Großtnecht: bei Jwan Woronka in Zu
lawce, dem Bruder des Richterg Stefan,
und bei einem Pfarrer an der Grenze.
Lohn und Arbeit waren dieselben, hier
wie dort war et unabhängig und zwar
aus dem·gleichen» Gjnndez weil sowohl
Jlllllll ll19 llck Ylllljlllukolgc Pcck UCII
Wasser nur gebrannt tranken. Es nüys
te auch nichts, daß er die Höse selbst an
sah, die Stellen waren wirklich gleich.
Da es aber so wenig darauf an,-u
kommen schien, wo er eintrat, so wende
te er dasselbe Mittel an, durch welches
in seiner Heimath schon so mancher
Entschluß zu Stande gekommen ist. Er
beschloß, zum Pfarrer zu gehen, wenn
es am nächsten Sonntagmorgen regen
würde, und zu Jwan, wenn es heiter
wäre. Nun schien am Schicksalgtage
vie Sonne so schön, wie man nur wün
schen mochte, und er begab sich nach Zu
lawce.
Gortsekung solgt.)
-————·-0.o.——
Unverdqnte Speise
im Magen entwickelt eine Säure, welche den
Obertheil der Kehle und des Gaumens sticht und
das Sodbrennen verursacht Auch entwickeltsie
ein Gas, welches Magenblähung und ein Ge
fühl und Aussehen von Ausdehnung in jenem
Organ nach dem Essen erzeugt. Gegen diese
Säure und gegen diese Schwellnng ist H o
ste «er Mag enbitterö ein weit besse
res Heilmittel als alkalische Salze, wie Hirsch
horn und toblensaure Soda. Ein Weinglat
voll Ritters nach oder vor dem Essen wird zu
verlässig dcr Blähung vorbeuzen oder sie ver
treiben. Dieses schmackhafte Eigenmittel gegen
Dhepevsie, sowohl in ihrer akuten wie in ihrer
chronischen Form, verhütet und knrirt auch Hart
leibigkeit, Leber-leiden, Nierenbeschwerden, Ner
vosität und Schwäche Wer an sich ein Ab
nehmen der Kraft bemerkt sollte unverziiglich
dieses schmackhafte Stärtuagnnittel gebrauchen
—-.0.0.--—
Niedergeschlagen.
Jn ver Commercestraße gegenüber der
Expreß-Office, wurde heute Morgen
2 Uhr ein farbiger Lohnkuticher von drei
weißen Männern niedergeschlngen. Der
Kutscher gerieth mit diesen Leuten auf
dem MainsPlaza in Streit und Einer
engagirte ihn, um nach der Gartenstraße
gefahren zu werden. Die beiden Ande
ren folgten. Jn der Commercestraße
nun wurde der Neger entweder vom
Kutscherbock heruntergezogen oder gesto
ßen und dann fielen die Drei über ihn
her. Das ohrenzerreißende Geschrei
des Mißhandelten tief die Polizisten
herbei; woraus die Angreifer Reiszaus
nahmen und sich nach Market - Straße
flüchteten. Einer-der Betheiligten Na
s---- G»kk-If was-s- -Z-«-I«s»s-o
ais-u- ssounou was-»- vo·-I-l-ov-s»
—- Vabe Tongaline bei einem Pa
tienten angewandt, der 15 Jahrelang
mit Nenralgia behaftet war. Der Er:
folg war bemerkenswerth. Sogleich
gewährte eg Lindernng.
R. T. Connally, M. D»
Mountain Forl, Art.
Allcrlei.
—- Ein neuer Verein, der San An
ionio mit elektrischem Licht versorgen
mill, hat sich gebildet.
— Gestekn wurde eine französische
Bady Namens Janin verhaften weil sie
die farbige Lady Martha Williams
durchgeprügelt hatte.
——— Das Geleise der Missionsbuhn ist
unterhalb Floresoille bis zum San An
ionio Fluß gelegt. Dort wird eine
Verzbgerung durch den Brückenbau ein
treten.
—- Von Laredo wird eine seltsame
Geschichte gemeldet, die sich in Nuevo
Latr-do creianete. Ein luft'gen leider
auch blinder Musikante hatte eine junge
und httbsche Mexkkanerin geheirathet.
Nachdem die Fiitterwochen vorüber wa
ren, hatte die junge Frau das traurige
Los kennen gelernt, das ihr an der Seite
eines blinden Mannes bevorstand und,
kurz entschlossen desettirte sie während
der Abwesenheit des Gatten. Als der
Blinde zurückkam, vermißte er seine
Frau und da sie bei den Nachbarn nicht
aufzufinden war, benachrichiigte er die
Polizei von dem Vorfall. Diese er
schien, durchsuchte das-Hans und Land
lll Demselben clllcll gkcscll Hund« Alls
Thier wurde dem blinden Musikus be
schrieben, worauf dieser erklärte, es sei
nichtsein Hund. Also hatte man es
mit einem fremden Eindringling zu
thun und deshalb verhaftete man den
Hund und sperrte ihn ins Gefängniß.
Arn nächsten Tage wurde der gefangene
Viersiißler dem Richter hergeführt und
verhärt, da man ihm aber nicht nach
weisen konnte, daß er mit der Desertion
der Frau in irgend welcher Be iehung
stand, so mußte er arrf freien Fuß ge
setzt werden. Auch die junge Frau ve
findet sich noch aus freiem Fuße und
wird wahrscheinlich ihre Freiheit zu
wahren wissen.
— Wie der englische Politiker Rain
doiph ChurchilL so hat der französisch
Politiket Dr. George Clemenceau, de
Führer der radikalen Rebuplikaner, ein
Amerikanerin zur Frau. Clemenceai
kam im J. 1862 als einundzwanzigjäh
riger Student der Medizin von Paris
wo man ihn wegen republikanische
Umtriebe nicht mehr auf der Universitä:
duldete, nach den Ver. Staaten. Cts
fristete ersein Leben in New York als
Correspondent der freisinnigen Parise«
Zeitung »Temps« und schrieb Gute-.
und Unteifeg über das Leben und Trei
ben in diesem Lande. - Bald. aber bekam
er eine Stelle als Lehrer der französi
schen Sprachez Literatgkund Geschicht
an ver hoheren Maochemchute zt
Stamford in Connecticut. Erkaltpr
mit einer der Schülerinnen, der reichet
Mary Flammer, einer Waise, ein Lie
besoerhitltniß an und verlobte sich mi
ihr. Als Bräutigam kehrte er nach Pa
rts zurück, konnte jetzt dort seine medizi
nischen Studien vollenden, und nachden
er sich eine Existenz als Arzt in Paris
gegründet hatte, holte er seine Brau
aus Amerika. Wie das frühere Fräu
lein Jerome von New York mit Lori
Churchill glücklich lebt, so ist die Eh
deg früheren Fräulein Flammer mi
Dr. Clemenceau, der sich eine stattlich
ärztliche und politische Stellung errungen
hat, eine glückliche. Jm Arbeitssim
mer Clemenceau’s hängt ein Brust-ils
Lincoln’s und Washingtowä Dle
den Niedergang Frankreichs vermnq
auch dieser politische Doctor, desset
Hauptstiirte im Reden , besteht, nich
« aufzuhalten.
—- N. H..Eagleston, Chef der Forst
Abtheilung im Ackerbau - Bannen sag
in seinem dem AckerbamKommissür zu
gestellten Jahresbericht, daß das ge
summte von Wnlo bedeckte Ateal in bei
Ver. Staaten sich 489,280.000 Acrek
belaufe- Der Werth den«-. im nor-minnt
nen Kalenderjahre exportirten Holze
belief sich aufs 830.263,994, eine Ab
nahme von 89,019,991. Der Wecti
des importirten Holzes bezifserte sich au
812,629.062. anlcston weist auf di»
Notwendigkeit des Walderschutzes hin
der in manchen Szaatem wo man mi
dem Holzstande in verbrecherischerWeisi
ouscitume, zur Lebensfrage gewordet
sei. Die Verwendung von Holz seitens
der Eisenbahngesellschaften stir Schwel
leu lege die wichtige Frage nahe, ob es
nicht angebracht ist, dieselben zu zivin
gen, an ihren Bahnen entlang Baums
zu pflanzen, um dadurch den Ausfal
wenigstens annähernd zu decken. Dann
heißt es weiter in dem Bericht, sei de·
Holzdiebstahl aus Rksgierungsländereier
immer noch in voller Blüthe und es uns
terliege keinem Zweifel, daß nicht weni
ge, sonst auf Ehrenhaftigteit Ausdruck
machende Leute indirekt an diesem gro
ßen Raubsystem betheiltgt sind.
O.O
— Jn der sächsischen Stadt Pegat
kam es in der Nacht vom Sonntag (24
Januar) zum Montag zu einem Krawal
zwischen Civil und Militür. Nachts
gegen 1·1 Uhr» deggnnnach verabredetem
Plan eine zuqirelcpe Menge oug wacht
gedttude und den Posten vor . Gewehi
mit Steinen und Schnee zu bewerfen
und drang aus die herangeilenden Wach
mannschasten vom Carabinier-Regimen1
mit Stich-passen ein, so daß diese ge
zwungen waren, blank zu ziehen· Es
entspann sich in Folge dessen eine regel
-rechte Schlacht zwischen den Cidilister
und etwa 25 Soldaten, der erst ein
Ende gemacht werden konnte, nachdem
viele,zumTh ilrecht schwereVertvandun
gen vorgekommen waren. Zwei Aerzte
waren den Rest der Nacht hindurch mit
Verbinden und Zunähen der Wunden
beschäftigt. Der Haupträdelgsührer ist
bereits seinen Verlegungen im Lazareth
erlegen.
— Die Aufnahme der neuen Staaten
in die Union geschah in folgender Rei
henfolge: Acht Jahre nach Anerkennung
der Unabhängigkeit der ursprünglichen
13 Staaten wurden Kentucky und Ver
mont, beide im Februar 1791, ausge
nommen. Dann folgten: Tennessee
1796. Ohio 1802, Louisiana 1812,
Indiana 1816, Mississippi 1817, Juk
nois 1818, Alabama 1819, Maine
1820, Missouri. 182l, Arkansas 1826,
Michigan 1827, Fsoriaa, Iowa und
T ex a s 1845, Wisconsin 1847, Cali
sornien 1650, Minnesota 1858, Ore
gon 1859, Kansas 1861, West-Virginia
1862, Nevada 1864, Nebraska 1867
und Colorado 1876. Vermont hat nur
zwei Vertreter im Repräsentantenhause,
ebenso viele Florida; Oregon, Nevada
und Colorado haben gar nur einen.
—Merkwiirdig, daß in dem freisinni
ssst ssUL -.--’As-..--- -.- Eh In.
pas usu- uusquuuvuujus Oe- puut pu
einer Zeit, wo wegen des Eiscarnevals
täglich viele Tausende von Fremden in
die Stadt strömen, das gehiissige Sonn
tagsgesetz so strenge aufrecht erhalten
wird. So z. B. meidet die dortige
»Volkszeitung« vom Montag: »Die Be
fiyer des Tivoli« und des Merchontg
Hotel hatten heute jeder 825 zu zahle-«
weil die Tausende von Hungrigen, dir
gestern bei ihnen soeisten, auch Durst
hatten. Die Besiver des Ryan Hotei
des California Weinhauseg und außeri
dem noch 27 Wirthe haben sich morgen
wegen Ossenhalieng der Wirthschast zr
verantworten. Der Dank für dies
Placketei wird nicht groß sein.
-" —Jm Eifer. Es war von einer
. böswilligen Brandstisiung die Rede:
: ",.Jch sage es gerade heraus,« tief Mr.
, Hastb, »ein Mensch, der aus Bosheit ei
nen Stall abbtennt, in dem sich zwanzig
- Kühe befanden, sollte von einem Esel
, zu Tode »gekickt« werden und ich wäre
: im Stande·das selbst zu thun.« «
Schplz’ Billard - Solvet-.
Den Besuchern meines Bittend
7 Salons, sowie dein Publikum im All
gemeinen zeige ich hiermit an, daß ich
vom 1. März ab die Kontrole über die
Billards selbst übernehme, da Herr W.4
H. Clatk sich auf seinen eigenen Wunsch
I verändert.
Vom l. März im werden bei mir drei
-,-..-.-.-.--·-s-i-s
7 der feinsten Btllarktische, wie sie von
den ersten Billiardspielern der Welt
benutzt werden, zu finden fein.
15,1,t—1—3] A. S ch o l z.
California Weine.
Herr F. J. Mie y er, Wholefnle se
Retailhäudler in Weinen, Alamo Plaza,
ist vor Kurzem von seiner vierten Ge
fchijftsreise nach Californien zurückge
kehrt. Er kann jth feine Kunden und
Familien mit den besten Sorten von
Califotnia-Weinen und reinem Trau
ben-Brandy versehen. Reinen Califori
nia Claret. verkauft er die Gallone-—sl.
Port- und andere unverfälschte Weine
sind stets bei ihm vorräthig.
W
POWDEII
Absolutely Paro
, Dieses Pulver ist nnvekäudertich. Ein Wun
-.der von Reinheit, Stärke und gesund dabei«
sZ Sparsamer als vie gewöhnlichen Yrten Es
-"ka1m der Mehrzahl mit schlechtem Geschmack,
» leichtem Gewichtodet den Wams- odec Phot
« « phatsPuloern feine Konkurrenz machen. Wird
I nur in Bücher verkauft
· RoyalVakingPowderCo.,
s 2,6,tuij Ios Wall St» N. Y.
- s Mir-n- Abt-sti
l so """"" k- s s ""(
Masken - Ball
Z am Sonnäbfenido den 6. März
I m er
Turn ers-Halle—
- Tickets für Mitglieder und deren Gäste»
(Fre111de) 81 00 für jede Pest-sum !
Nicht-Mitglieder können Theil nehmen, wenn «
; sie sich an Mitglider wenden. Tickcts für Her
: ren 82.00 tmd für Damen 1 00
H Das Essen wird von Ludwig Mahncke gelie
« fert. Tickets SLOO die Person
I Tickets sind von jedem Vereinsmitgliede zu
»- etbalten oder vom Comiie: R. Becke, Simon
« Schmer- Win. Vollbrecht, H. Müllendokf und
7 F. W. McAllister. 8,2 4w
I , ..,..
III-s .
-- »Breed1nggcam
« Zahnärzte,
Dullnig Block,
Sau Antvnivo
Tonsuliationen Tag u.Nacht,
Sonntag eingeschlossen.
. ...«-.«--»
Liszt-le Beehivo.
» Er n st L a n g c , Eigenthümer.
E Nachfolger von S. B. Witchell,
3 218 Ost Honstonsiraße, neben dem Candystote
v verfertigt alle Akten von Schuhen und Stiefeln
: und führt Neparaturen schnell und gut aus.
Kommt und überzeugt Euch ! 2,2
si. Lands- sx Bro.
Commissionssfkaufleute in
Mühlen - Produkten
und Wholesale-Hönd'er in
Getrcide, Mehl, Kommehl u. s. w.
Besondere Aufmcrffamkeit wird der Bestellung
von Carloads gewidmet
Telegraphische Anfragen nnd Lief-wagen
nach allen Eisenbahn -Stationen werden auf
unsere Kosten besorgt
Ofsice: lä Militär Blase-,
5-2t651 san Antonio.
A. M o y e,
. Versicherungs - Agent,
über Wolff G Mark,
Sau satouiw Texas.
l« WLMW
Motte- -DIaga-Itts
Bedeutend ermäßigte Preise für alle Waaren.
Nur für eine kurzeZeit wird zu den reduzirten
Preisen verkauft.
Seide und Satin,
schwarz nndfarbig, einfach nnd Brocade, Cafsimete (schwatz und farbig Trick-ts, Ding-only sp
erge u. s. w. Satin von Wabe und Kameelhaar- Sammet und Belustine in allen Ins-D
seidene Pongees, Plaids in einfacher und doppelter Breite und Kleider-Besei. «
Handschuhe, Spitzen und Fancv-Waaren.
Die größte Auswahl von GlaecesHandschuhem Spitzen und Rauch-Waaren für Damen aus sp«
anec. Das vedeutendite Lager in seidenen Strumpfwaaren.
Putzwaaxsen jeder Art-,
wie Bonnets und Hüte jeder Fagom Straußfederm Bänder, Garnitnken u. f. w., n. s. w. Jeder f
Geschmack wird befriedigt
Flanellq Biankets, leinene u-;d baumwollene Waaren.
Handtiicher, Domestic, gedruckteö Zeug; Gingham, Als-any Comfortee, Canton Jlanell subj, »
Strumpfwaaren. Unter andern Sachen findet man eine prachtvolle Auswahl von Kleid-erfassen
aller Att, wie sie in keinem Schnitt-paaren - Geschäft m Texas anzutreffen sind. Besondere-«
Sorgfalt wurde auf den Einkauf von Herbst- und Winteeseide verwand . Ebenso werden gwfk
Vortheile geboten im Vetkauf von ,
· Kleider, Stiefeln, Schuhen und Hüten.
Der Vorrath an Kleidern ist der größte, der sich je in Texas befand nnd eige die neuestens
Moden auf, wie Panz Albert, Cataway, Fiacks nnd Paletots.-Die gröste Auswahl von
Schuhen fürs Damen nnd Kinder, Herren und Knaben. Stetfon weiche nnd steife bät-. Ferner
fertige KleIder iür Herren in größter Auswahl.
Mi«osvsn- Mc Ums-Erde
Das Möbel Departement ist aufs Vollständigste versehen. Hauphnltungs— Möbel jeder Urt.
Plüsch Parlor Sets, Mohair Patlor Setz-, Wulnußi und Efchen - Schlaizimmer Sem, Kleider
schrönke, Stühle, Btüsseler und Jngkam Teppiche, Matten, Vorhänge, Jalousien n. s. w., u·.s wp
Bestellungen aus dem Lande werden prompt auggeiäth und Proben auf Verlangen verfandt
Diese Waaren wert-en nicht vetltijenlit, aber zu bedeutend herab-scientes
Preisen vetkauft. Davon kann sich Jedermann über-Zeugen, der den Store besucht
L. » Wolf-son
Main Plaza nnd Aeeqaia Straße
d
I
IV. III 0utterside G 00.,
No. 335, Ost HoysiywStraßq —
CAN ANTONIO, TEXAS«
YLIUMIIWH miml GÆ . HZMMF
sowie Händ-let in
Badewannen, Waschstmxden, Wasserpumven,»
Gummifchlänchen, bleiernen und eisernen Rshken.
Halten stets vortäthig: ITZDTHZFHZHJÆZOFYM was-Mk«
Agoatoa kaek Glis-spielt lkca Deut-o co.
Ewsxgtzqzkvsk cis-,
Eisen- und Stahl - Mauren,
? Ackerbau-Gsräthm, , «
Seilen, Farben Qelen, Fensterglas u. s. w.
sMain Pia-a, san Ante-dich
Zweiggeschcift am Alamo Plaza. »F
18,1,tlls
.-»c»s·;
sk
HAVE Cz DA III- MAS
sfrähek Nike, Born Co Eo» New ercansl
33 öz 35 West- Commerces -Straße, Sau Antonio.
Eiseckwaaren, Farben, Oele, Firnisse niid Glas,
sech- und andere Hefe-»
Zinn- und Blechwaaren, und Haushaltungs- Gegenstände.
Alleinige Agenten der berühmten
Corron Pia-It O efekk und Heerde, Und dot
New Y ork Emaille Farben, der besten im Handel.
Capitola Oeer und Auswahl von Heizöfen zu Preises-, vie der Concnnenz spott-.
W
BRADLBY öd GROBSBBCK,
319 Ost-Houstonsttaße, San Antonio, Texas.
Grundeigentyum- u General-Agenten.
Wir haben zum Verkauf :
Rauch-s, Farmen und Grund - Eigenthum
in der Stadt.
Wir machen eine Spezialität aus dem Vetmiethen von Wohnhänfern nnd Jst-tm
TUEO. ROZIENE,
däadler und Jobber in
Heu, Getreide, Mehl, Kohlen u» Cederpfosteu,.
230, Ost-Housion-Straße, Ecke von NavarroiStraßr.
5,1,t3M sAN ANTON10.
Sah Minisr. Geo. C. Altgelt
Minder- FD Altgelt
Rechts - Anwcjlte,
»Der-im Buiiving ...... Sau Antonio.
l .,s,tuwlj
Franz Blmonäorh
Feuer thrsichetnugsagent
R-. 12 Stank-Stroh
10,9,t1j Sau Intouiw ten-.

xml | txt