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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, September 09, 1886, Image 1

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D i e " D r e
gllche Freie Presse XI . -, Woche-the Freie PM
' . erscheint s J erscheint
» mit Ausnahme des Sonntags - jed e u D o n n e r st I s
und kostet » nnd kostet «
10.00 für das Jahr oder 82.50 für 82. 50 das Jahr over QIFZ fck
Monate m Bomusbezahltuq. V
Tägliche Ausgabe.
Jahrgang 22. " f Sau Antonio, Donnerstag den 9 September 1886. .
Nummer 1318.
Zur Reguliruna
. s beliebte Hansarznei, ent
· te hält verbürgtetmaßen kein Theilchen
Merkur oder andere schädliche Sub
s» stand sondern ist rein vegetabilisch.
Sie kurirt alle durch Leber-, Nieren
nnd Magenstörung verursachten
- Krankheiten.
Wenn die Leber in Um ednnng ist, dann
i der ganze Organismus gestört. Das
ist unrein, der Atdem widerlich, der
Matt hat Kot-spei- sschtt sich schwach
niedergeschlngen nnd nerbös. Um Ver
limnetnng des Zustande- zu verhüten,
nimm sofort Signoran
« Regulator. BeistenderLes
· Iver den-weise oder bei ie r e n
« ; » leiden vermeide ninn Stimnlans
txt-nnd nehme Simmons Liver Regulator. Der
hast sich-r- — .
« . Denn Du etwas schwer Berdanl ed e
e en oder nach dein Essen ein lasten s e
ast, oder bei Nacht niY einschlcgen
« , so ninm eine costs. as wird ir
helfen nnd Du kannst angenehm schlafen.
WennVn nn H artleibigteit- Diss
pepsievnd Calligkeit leidest, suche
sofort thülfe in Simmons Tiber Regulator.
Da bedarf es keines steten Medizinirens nnd
es lostet nur wenig.
Wenn Dn Morgens mit einem bittern Ge
schniack im Ding-e erwacht-if R« m C
immons iver egn or. r
re nt en ga i en agen,
Nimm « g
versüßt den Uthem nnd reinigt
s. die Zanzelz Kind er bedürfen oft ein
n · sicht- nnd-Stärkungemittel,
Inn « nn ende Krankheit abzuwenden. Sim
1noni Liber Regulator hilft gegen Bl« nn en,
cko streh, -Mngensänre, Herdnnnngsl n- che,
Leid nnd auch gegen die derKindhei eigenen
en. .
Jede-mal, wenn Du spötti, daß Dein Dr
gnnidmus See shieifnignn sfszärlnngdnndgith
W« gone e ied üren oer i
nenlirnng ohne se nken braucht, nimm
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Königl. Belgifche und Ber. Staaten
Passiv-Imper
Mein its-n Zuva
, zwischen
New York und Antwerpety
des schen- Deutschland, Italien
Hollqu sind Frankreich.
tzpätjahrss u. Winter-Preise.
»Seht bo- YOSZIIMNQ Muse ers-;
is
U- reism Wische-Hedwing zu
t. sedtigen Pre sen.
Peter Wxsight « sons,
General - Agnus-u
N . 55 Brot«-Away, New York.
Sau Anto nip, Texas:
E J. Young. C. Grieseubeck.
· sinssSchmelgeyIS . McNamara.
- A. Ists-USE
Bart-Im Bietwikthschtlst
Und
Bildnis-law .
Feine Uhiikieh Liqubky Weine, Cham
pagner. -
I. Illezeit kelletfckfches Bier
Gise Unzahl tet besten Billet-di stehet-.
Ostia-Spielern zur Vetfüqunq. 9,4s
s
fl-. 12 Mr ST.
SÄIAZI Tomc TEXAI
Yerrechnet
Roman von L. Bernhardt.
lsvrtseiuvat
Du sollst sbei einer Rückkehr der ge
richtlichen Strafe für deine ehrlofe Fäl
schung nicht entgehent — Jch werde die
Summe, die du erhältst, so bemessen,
daß du damit auf neuem Boden ein neu
es Leben beginnen kannst, — nicht ein
Leben ungezügelten Genusses, aber wohl
ein Leben ehrlicher Arbeitl —- Geh jetzt
und erlbfe mich von dem Anblick eines
Ehrlofen, den ich mit Wohlthaten über
häuft habe! Ich glaubte, der junge Herr
werde etwas erwidern, aber er verließ
schweigend das Zimmer. Jch folgte
ihm und draußen bot er mir die Hand.
Lebe wohl, Meinhardtl sagte er. Jch
weinte, gnädige Frau, und bat und ver- .
sprach ihm, daß der gnädige Herr Graf
bald wieder weicher werden würde, und
daß ihm dann alles leid sein würde,
was er in der Hitze gesprochen. —- Aber
es war umsonst. Lebe wohl! sagte er,
ich werde den Oheim nicht wiedersehent
—Jch gehe nach England; wenn er
einmal nicht mehr lebt, laß mich’s wis
sen; kann sein, ich kehre dann zurück!
du wirst von mir hören und meine A
dresse erfahrenl Ich bat, er mbge wenig
stens die Na tbleiben, — ftch zuerst er
frischen — a er er wollte nichts davon
hbren, ließ sein Pferd fatteln und ritt
vom Dose.
Und mein Oheims ragte Frau von
Eltern, die jetzt zum er enmal sprach.
Der alte Herr Graf, fuhr die Mein
hardt nach einer» Pause fort, lie mich
an dem Abend nicht wieder zu ch ru
fen. Jch hbrte ihn, denn mein Zimmer
lag gerade unter dem seinen, und ich
that-rein Auge zu in dieser Nacht, ich
hbrte ihn die ganze Nacht im Zimmer
auf und nieder gehen. Gegen Morgen
ward er ruhiger, und ich merkte, daß er
den Sessel vor seinem Schreibbüreau
mehrmals hin und herfchob. Verge
bens wartete ich am Morgen auf die
Klingei. »Um zehn Uhr kam der Diener
und klagte, daß er noch immer nicht
um gnädigen Herrn befohlen pec; er
lirchte, daß dieser die Nacht nicht in sei
nem Bett zugebracht habe, sondern in
feinem Zimmer geblieben set, und er
würde es wagen hineinzugehen, aber
die Thür wäre verf lassen. — Nachdem
wir noch eine Stnn e gewartet hatten,
erbra en wir die Thür. — Der Herr
Graf aßen in seinem Sessel, die Dände
waren kalt nnd starr, die Augen ge
xchlossem als sei er todt. Als wir uns
hm näherten, sahen wir, daß er noch
athmete. Friedrich brachte ihn mit mei
ner Dil e ins Bett und wir schickten zum
Arzt. ls er wieder ins Leben kam,
war er in dem Zustand, den Sie an ihm
kennen, gnädige Fraut Die Alte schwieg
gnd verbarg das Gesicht in den Hän
en.
Und haben Sie vom jungen herrn
niemals etwas gehört, Meint-arms
fragte die Freifrau. · «
O dochl —- einmall er schrieb nur,
daß er in London sei, und er feinen Na
men abgelegt habe und fich ·Charles
Manfred nenne. Er gab nur einen
Ort an, wo ich seine Adresse erfahren
könne, aber er schärfte mir ein, nicht
eher zu«schreiben, bis sein Oheim ver
storben sei. «
- Und Sie sind der Anweisung gefolgt?
- Jch habe einmal geschrieben und keine
Antwort erhalten. —- Die gnitdige Frau
kamen gleich darauf mit - hrer Familie,
und ich verließ das Sch oß. — Einmal
noch sprach ich den alten Herrn Gra
leru ich suchte ihm klar zu machen, daß
er jungederr noch lebe, wenn auch
unter anderem Namen, und daß er in
sk--s--h tJ XI- III-I- III-I obts so
«(-UI Illus- sbIo - - -----
n and mich schwerlich.
te Freisrau wechselte mit ihrem
Bruder einen Blick des Verständnisses.
Daber also das verwirrte Fragen nach
einein unbekannten Namen, — daher
die unerklürliche Erregung, sobald die
Rede auf England kami
Der Oberst ging einigemal schweigend
durchs Zimmer. Dann blieb er vor der
Alten stehen und fragte: Wo, sagten
Sie, fanden Sie den alten Grafen?
« Er saß in deni Sessel vor seinem
Schreibpult. Er hatte offenbar ge
schrieben, als ihn ein Schlagansall ge
troffen, wie der Doktor sagte. Zwei
Brieke lagen auf· dem Schreibtisch.
De Freifrau, die, den Kon in die
Band gestützt, schweigend vor sich nie
dergeblickt Patie, schaute je t auf, Wo
blieben die e Brieer Mir nd bei mei
ner Ankunft keine übergeben worden l«
Die Alte antwortete ruhig: Der eine
der Briese war adresfiet und unterste
elt; et war an einen Bankier in Dam
urg gerichtet und ich besorgte ilin zur
o .
Und der andere?
Der zweite war weder adresstrt noch
untersiegelt. · ·
Und wag haben Sie damit angefan
gen? ·
Jch hatte ihn am selbi en Abend in
dem Kaminfeuer von wegneg guüdigen
Dtttzt Schlafzininier verbrannt.
Die Freisinn war atheniloz. Sie
Wien Ihn gelesen? »
Jch bade nur die ersten Zeilen gelesen,
CUUVICS Frau!
Aber Sie wußten, wag er entbieltt
thåfsiezvußte eg nicht, aber ich vermu
Und was vermutheten Ste?
Daß er an den Herrn Justizrath vofnss
der Marwih gerichtet war und den Wi
derruf des Testament-s enthielt. ·
Und Sie wagten, ihn zu vernichten?
Er war weder adreffirt noch unterste
gelt.
Der Oberst machte eine Bewegung,
als wollte er sich auf die alte-Frau stür
en, aber die Freifrau hielt Ihn zurück.
« eibl begann er wüthend, aber die
Freifrau unterbrach ihn und fragte mit
halb erstickter Stimme: Und was hatte
ich Jhnen gethan, Meinhardt, daß Sie
mich und meine Kinder eigenmächtig be
raubten?
Die Alte stand gerade aufgerichtet an
Ier Thür, und ihre furchtlofen grauen
Bluan begegneten denen der Freifrau.
Nichts-, gnädige Fraul Aber ich wußte,
Daß mein gnädiger Ferr, wenn ihm das
Licht feiner Vernun tzurückkitme, meine
That fegnen würde. Jch handelte als
creue Dienerin meines gnädigsten Herrn
Grafen!
» Aber Sie haben eine strafbare, unge
yetzliche andlung begangen?
Der rief war weder adreffirt noch
Iesiegelt, gnädige Fraut
Die Freifrau wandte sich gegen« das
Tenster und preßte die Stirn an die
Scheiben. Der Oberst fagte erregt:
Gleichviell Sie haben ein wichtiges Do
iutnent, vernichtet und wir können Sie
dem Gericht überliefem
Dann leide ich als meines gnädigen
Zletitrn getreue Dienerin! antwortete die
) e. ,
Gortfesnng folgt.)
Hoffnung für die Schwächlichem
So lan e wie der verglimmende Funken der
Leben-km t zu frif eher und wohlthuender Wärme
angefacht werden kann, fo lange ist noch Hoff
nung vorhanden für die Schwachen und Ent
Irafteten. Sie sollen deßgalb nicht verzweifelt-,
Hindern- hieraus und aus ·er Ehatjache frischen
Ællllg Illjllpsclle Uup cv cui analog-copy --------
giebt, das äußerst wirksam ist, die geschwächten
Kräfte eines durch Krankheit gedrochenen Kör
ers wieder zu erneuern. Jn Folge seiner nn
åbertrassenen Si enschasten als ein Stärkung
mittel, ist Hoåetterö Magenbitters
im Stande den Körpern der Schwachen nnd
Netvösen die Kräfte, und ihrem Geist die Hoff
nung wiederzugeben. Appetit, ersrischender
Schlaf, eine Zunahme an Gewicht und eine ge
sunde Hantsarbe sind die Wohlthaten, welche
Den Wiederherstellungsprozeß begleiten, der
durch dieses preiswürdige Kräftigungsmiitel
schnell angebahnt und zu einem erfolgreichen
Schlusse geküdrt wird. Die Verdauung wird
wiederheree ellt, das Blut wird bereichert und
jedem Organ des menschlichen Körpers wird
Nahrung zugeführt durch das Bitters, welches
selbst dem weiblichen Geschmacke nicht anstößig,
vesetadilisch in seiner Zusammensetzung und
do ständi sicher ist. Gebrauche es und stelle
deine Kräfte wieder het.
—O---———
Texas.

— Gouverneut Jreland hat Qua
rantiine gegen Biloxi und andere Plätze
an der Golfküste erklärt.
— thson Counth hat sich für Pto
hibition erklärt.
— Travig Henderson von Paris,
dem die Nomination für den Senat von
verschiedenen Arbeitervekeinigungen an
geboten wurde- hat die Nomination
nicht angenommen.
. — Jn Cagle Paß traf die Nachricht
em, daß die mexitanischen tepuläten
Truvven bei lJZtesido del Rio Grande
von den Rede en des Cohote geschlagen
wurden.
— Die Prohibitionisten-Conveution
in Dallas hat sich vertagt. Sie war
nur schwach besucht. Das Ticket der
Proh bitiontsten besteht aus
Gouverneur: E. L. Dohenrh von
Patiö,
Lieut.-Gouvetneur: G. Mulleng von
Corsicana,
Staatsanwalt: B. F. Williams von
Graham,
Comptrollen T. L. Yoakum von
vier,
Schatzmeiften W. D. Jackson von
Waco,
Landossice: J. L. Blaine von
Greenville,
Schulsuperintendent: Addisou Clark
von Thorpe Springs.
Wir behaupten zur-ersichtlich nnd
können es beweisen,
daß kein Fall von Dvgpepsie oderLebers
erstarrung vorkommt, der nicht alsbald
durch den systematischen Gebrauch von
Simmong' Liver Regulator
gelindert und auch völlig kurirt werden
werden konnte. Und diej ist durchaus
keine Prahlerei, sondern eine bewiesene
Thatsache; deshalb: wer an derartigen
Krankheiten leidet, versagt sich selbst den
Segen der Gesundheit, indem er dem
Regulator eine Probe verweigert. Der
selbe ist eine werthvolle Arznei, welche
in Ländern, wo Leberstarrheit herrscht
und wo die Natur die Wurzeln und
Kräuter zur Heilung klimatischer Krank
Eeiteäi liefern, ihren großen Ruf erwor
en a . ;
—- Die bulgarische Regierungs-Kom
mission, welche nach Alexanderg Abhan
tung dieZRegierungSgeschitste führen s all,
wird zu gleichen Theilen aus russischen
und aus türkischen Delegaten bestehen.
Ueber die Auswahl der einzelnen Mit
glieder nnd über diejenigen des Vorsi
tzenden der Kommission ist bis seht noch
Nichts bekannt.
— Wer an Verdauungebeschwerden
leidet, sollte nur Dr. August König’s
Hamburger Tropfen gebrauchen, diesel
ben entfernen alle unreinen Sitfte aus
dem Körper. Jn allen Apothelen für
50 Ctg. die Flasche zu haben.
Das neue Reichstags-Gebäude in
Berlin macht — wie Berliner Blätter
melden, stetige Fortschritte, die aber für
das großere Publikum wenig bemerkbar
sind, da ein hoher, zum Theil mit Epheu
bewachsener Bauzaun die Einsicht in»
den gewaltigen Bauplatz verhindert. !
Während von dem Bau bisher von au
ßen nur das starke, aus Backsteinen aus
gesührte Mauerwerk auffiel, hat man
jetzt begonnen, dies Mauerwerk mit gro
ßen Steinquadern zu umkleiden. Zu
dem Sockel verwendet man grauen Gra
nit, welcher in den reichen Granitlagern
des Fichtelgebirges gebrochen wird, wäh
rend die höher gelegenen Theile des
Crdgeschosses mit Sandsteinquadern
versth werden, von deren Umfang man
sich einen Begriff machen kann, wenn
man hört, daß ein jeder dieser Bläcke
ein Gewicht von 50 bis 80 Centnern
hat. Diese Sandsteinquadern werden
in verschiedenen Theilen Deutschlands
gebrochen; in Großwarthau und in
Rockin in Schlesien, in Nesselberg,
in Hannover, in Burgreppach in Bay
ern und in Bergheim in Teuioburger
Walde. « Sämmtliche Brüche liefern
vorzügliche, feinkörnige, feste Und voll
kommen gleichmäßige Sandsteine. Die
Steine werden schon in den Brüchen in
derjenigen Grüße und Form bearbeitet,
welche sie in dem Gesammtbau erhalten
sollen, werden dann auf der Eisenbahn ;
nach Berlin gebracht, auf dem Bauvlatzz
nochmals nachgearbeiiet, mit Hülfe ei
ner beweglichen Stahlbahn, welche ihr
Geleise über den ganzen Bauplatz und
bis auf das Gerüst hinaus geschaft und
dann mit Hülfe eisener Krahne gehoben
und in diejenige Stellung eingesenkt,
welche sie einnehmen sollen und welche
sie genau ausfüllen. Es ist sehenswerth,
mit welcher Sicherheit und Leichtigkeit
so riesige Baustücke bewegt werden kön
nen. Auch im Innern des Baues wird
vielfach Sandstein zu den Wandbekleii
dungen und Architekturtheilen verwen
det, besonders die dem großen Verkehr
dienenden Hallen, Flure und Eingänge
werden in dieer Weise ausgestattet.
Zur Verwendnng gelangen hier Sand
III-me uuv uurisuugcu un Euer un ou
Mosel, aus Baherseld in der Pfalz
und aus Arzweiler und Psalzburg im
Elsaß. Die eltässer Steine zei neu
sich durch eine schöne graublaue Für ung
aus. Jn der großen Wartehalle für
dasPublikum werden die Thür- und
Fenstereinfassungen, Pfeiler-Gurtungen
und Gewdlbrippen aus diesen Steinen
hergestellt. .
Wurstl Rauchwaareni
Grocerhhitndler und Speisewirthe
vom Lande möchten wir eindringlich
darauf aufmerksam machen, daß wir
für die Fabrikation von Wurst und
Rauchwaaren umfangreiche Vorberei
tungen getroffen haben und in Stand
gesegt sind, allen Anforderungen Ge
nügezu leisten. Wir geben Garantie
für gute Waare und reelle Bedienung.
Die Zubereitung steht unter unserer per
sönlichen Leitung. Sendet Eure Be
stellungen bei Zeiten ein.
Wm. Höfling F- Sohn,
1,10wlj 511 Avenue C.
unschuldig verurtheilt. s
Jm April 1883 wurde das Dienst-s
müdchen Auguste Frühauf, geboren in»
Roßleberode v.H., zu 14 Tagen Ge
fängniß verurtheilt, weil sie ihrer Herr
schaft, einer hierher aus Bromberg ver
segten Beamtensamilie, einen Ring ent
wendet haben soll. Das Mädchen be
theuerte noch zum letzten Augenblick ihre
Unschuld, allein das half alles nichts.
Freitag nun warf der sjithrige Sohn
der Familie einen Gummibaum von der
Fensterbank herunter und man fand
beim Aufsammeln der Erde den vermiß
ten Ring. Die Frau, welche die Be
strafung bewirkte, ist nun untröstlich
darüber, um so mehr, als das Mädchen
vor einem Bierteljahre nach Amerika
ausgewandert ist.
sOU
Marmärarbeiten
aller Art werden in künstlerischer Vol
lendung iin Atelier des herrn F r a nk
Teich, Nos. 305—-313 chhoustom
straße, ausgeführt. Herr Tei arbeitet
ebenfalls in Granit und kann allen Be
stellungen genügen. Wer daran ver
hindert ist, nach San Antonio zu kom
men, setze sich mit Herrn Teich brieflich
in Verbindung. 28,1,ij
—- Jn Syrien ist eine Jnfurektion
ausgebrochen wegen der rückftchtslofen
RekrutemAushebungem welche die tür-i
kische Regierung dort angeordnet hat.
Jn Damascug sind mehrere tausend»
syrische Rekruten eingetroffen, die nach
der europitischen Türkei verschifft werden«
sollen. Die Regierung betreibt die
Kriegsrüftungen allem Anschein nach
mit großem Ernste. Die Ottonamische·
Bank hat eine neue Anleihe ausgeschrie
ben.
— Fluctuationen im Markte für Ci
senwaaren kann Jeder vermeiden, der
seine Ort-ers durch Pip e r ö- Sch ult
heß ausführen laßt. Fabrikanten re
gulirenihresPreise nach dem Konsum.
xPiper äSchultbeß haben stets einen
; enormeu Vorrath von Fenzdraht, Eisen
lblech u. f. w.·, und sie nottren frühere
niedrige Preise, wenn dieselben auch
im Markte steigen.
f —- Bezüglich der Abbildung des Hel
den Alexander von Bulgarien in solchen
amerikanischen Zeitungen, welche ihren
Text durch schauderhasteBilder erläutern
oder vielmehr verdunkeln, sagte das
,,Cinc. Volksbl.«: »Seit der Nachricht
von der Fortschleppung des bulgarischen
Fürsten sind uns in den illustrirten Ta
gesblättern mindestens sechs verschiedene
.Portraits« desselben zu Gesicht gekom
men. Das Merkwürdige dabei ist, daß
keines derselben dem andern im Minde
sten ähnlich sieht.« -— Dazu meint nun
die ,,Westl. Post«: »Das wäre nicht so
merkwürdig; aber daß kein e s von
all’ den Bildern dem Fürsten Alexander
auch nur im Mindesten ähnlich sieht,
das ist jedenfalls mehr zu tadeln!«
---—-———«·oo.-— — ——»«—
— Ein junges, hochelegantes Däm
chen wendete sich jüngst an einen für
dergleichen Scherze nicht sehr empfängli
chen Seebären von Schiffskapitän mit
der Frage: warum wohl die meisten
Schiffe bei ihrer Taufe Frauen, Namen
empfingen? Die prompte aber keines
wegs von ihr erwartete Antwort lautete :
Wegen der großen Unterhaltungskostem
die so ein vollaufgetakeltes Ding verur
sachtt
— Die Ausführung des Plans einer
Katholischen Universität in der Bun
deshauptstadt scheint Fortschritte zu
machen. Demnächst soll es an den
Bau der Anstalt gehen, wofür angeblich
600,000 Dollars baar bereit liegen.
— Ein Bär als Reitthier gehört zu
den Kuriositäten von Chicago in Cali
fornien. Der Culturbär ist das Ei
genthum eines Chinesen.
POWIEII
Unbedingt rein.
Das Rohal Backpulver bleibt sich stets gleich.
Ein Wunder von Reinheit, Stärke nnd Zu
träglichleit; sparsamer als die gewöhnlichen
Sorteu und aus-er Konkurrenz mit der Mengeq
minderwerthiger, zu leicht wiegender Mann
oder Phosphat- Pulver. Wird nur in Blech
büchsen verlaqu
Royal Bakin Pole-der Co»
2,6,tuw12 106 all St» N. V.
W-. —«. ,
»New York Citv
Mallory - Linie«
Die einzige Dampserlinie
zw i s ch e n
Texas und New York.
— Absahrt von Galveston jeden Mittwoch
nnd Sonnabend Morgen.
Abfahrt von New York Pier 20 East
River jeden Mittwoch und Sonnabend
Nachmittag 3 Uhr.
Die Dampfer dieser Linie sind weit
bekannt durch ihre Schönheit,Schnelligkeit
und Bequemlichkeit, und die Kajiiteneins
richtung ist unübertrossen.
Die Fahrpreise sind bedeutend niedri
ger als die der Eisenbahn, und ist die
ost, Bedienung und Schlasbequemlich
teit im Preise eingeschlossen.«
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