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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, November 09, 1886, Image 1

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ä( « « D i e
Wirt-e Freie Presse
erscheint
mit Ausnahme des Sonntags
nnd kostet
10.00 für dirs Jahr oder 82.50 für
3 Monate.
Täglichc Ausgabe.
D te -s «
Wöchentltehe Freie .
erscheint .
jed en Donners-«
und kostet
M. 50 das Jahr oder Q·
Monate in Voraus - « (
Jahrgang 22,
Sau Antonio, Dienstag den 9., November 1886.
Nummer 137
:I:-. woLPsoN-s RIESEN-GE’sCH4E-P«
fiir die Waaren der Herbst- und Winter-Saison von 1886—87.
Kleidecstcsfc in den verschiedensten Farben Und Mustern, wie Shouda Cloth, Kameelhaar, Serge, Tricots, Melange, ganzwollene Sackings, Cashmeresz Debejes, Pongee u. s. w. Prächtige Seide, einfach und in allen neuen Farben.
Kleiderflanelle, Gilbert Flanelle, Jersey Stripes, solide und brocaded Sammet, Plüfch u. f. w. Besonders werden erwähnt: Embroidered Rohen, Combinations-Anzüge und gewürfelter und gestreifter Sammet-, Die Damen sollten sich ferner erinnern, daß bei Wolsson alle Brei
Omamente 'und sonstige Artikel zu finden sind, die zum Verzieren dienen, sowie Cafhmere Scarfs und elegante Fischus. . ,
sekk92.C-gkckqkqbq. Hochzeitsanzüge in verschiedenen Arten und die feinsten französischen, englischen uiid amerikanischen Korkscrewanziige. Ferner Diagonalen, Frack- und Sackauzüge. Ebenso verschiedene Biber und Pilot Clothanzüge, französischeiiCasiiiiir, frauiösische
« Röcke und Westen in allen Schattirungen und Größen. Extra große Kleider für große Herren sind Spezialität. . « — »
nggkzqg . Noch nie ist eine größere Quantität von diesen Waaren ins Land gebracht worden, als dieses Jahr in unsern Etore und eine bessere Qualität ist nirgends zu finden. Seidene Lislethread, Lansburys, Balbriggans, wollene, flanellene und gestrickte wolle-is
seinen, Ieang und Nansooks in Anzügen und einzelnen, sind jetzt in Carloads vorräthig. » .
« pross shikkss Hier ist der Platz- wo Ihr den Werth Eures Geldes ethaltets Die feinern Weißen Faney Und emfachen Hemden in Leinen Und Lawn, assortirt, wollene Hemden in allen Farben, von allen Größen und Graden, Plaited und einfache Waists für Knaan
Seil-ene, lederne, Dogfkin, Buck, Cashniere und wollene Pulswärmer, britti--che, Balbriggaii, Lisle, seidene, Merino nnd Shaker Hals Hose sind in großer Auswahl vorhanden . , «
schade fuss- Alle. Sämmtlich von den besten Fabriken, wie Saller, Lewin u. Eo. in Philadelphia, Goodrich u. Porter und Sivett u. Bord in Haverhill und Vielen andern in New York, Boston, Lynn u. s. w: Wies
iihleder, Cur Kid, Pebble Goat und Calf und Sergeschuhen von jeder Art, Button, Lace und Congreß in den neuesten « «
Damen mit den besten Schuhen versorgen, mit genähteu Schuhen von französischen Kalbfellen, Handsch » «
ferner mit einer vollen Auswahl von Schuhen die wir »Alletage-Schuhe« nennen, iti Leder, Bufs und Gram Sewed, Standard Screw und pegged. Wir erwähnen besonders unsere 14 Knöpfe ledernen Bootees von den i
den besten mit der Hand gemachten. Die älteren Damen sind nicht vergessen. qu ihrem Besten haben wir·niedrige Schuhe mit niedrigen Absätzenund breiten Sohlen anfertigen lassen, von Leder und Ser e, Lace und Congresz, ferner
wahl von Flanell besetzten Schuhen und Slippers Die Gesellschaftsdame, wie auch das Schulmädchen, finden die größte Auswahl von französischen handgemachten Ledeischuhen unddauerbaften Schuls uhen, welche speziell ang- —"·"
welche wir jetzt zur Bequemlichkeit unserer Kunden un unteren Stockwerk führen, sind in bester Auswahl vorhanden. Haushaltungs-Möbel jeder Art. Parlor Sets iii Plüsch- Mo airnnd
, . · HEFosixsnberZFFiuf Verlangen Muster zu versenden. h- W OLFS
Zur Regulirung.
O beliebte Hansarznei. ent
D e halt verkürzt-weißen rein Theilchku
« Merkur oder andere schädliche Sub
—M sondern ist rein vegetabilisch.
Sie kurirt nlle durch Leber-, Nieren
nnd Magensjsrung verursachten
Krankheiten.
Wenn die Leber in Unordnung ist, dann
Wer ganze Organismus g ort. Das ,
— unrein, er dem w etlich, der
- IMME- hst Kopfweh fuhjt sich schwach
Iuedetgeschlagen nnd nervos. Um Ver
fs liinniernng des Zustandes zu verhüten,
sofort Sinnnons
· » Regulator. Beistendeth
Iver lieu-weise oder bei ie re n
leiden bermeide man Stinmlaw
den nnd nehme Sinon-Ins Liver Regulator. Der
W- ucher ·
M Dn etwas schwer Berdaultches ge
en over nach dens Essen ein lastendcs Ge
san, vder bei Nacht nicht siukchlkgeu
st, so nimm eine Basis. Das wird ir
helfen nnd Du kannst angenehm s chlasen.
Denn dn an H art«l,eibigte it- Diss
epsie nnd Salligkeit leidest, suche
osnrt Abhilfe in Siman Liver Regulator-.
n bedacf es keines steten Medizinirens und
ei kostet nat wenig.
Denn Du Morgens mit einem bittern Oe
- « shnwk iin Munde erwachst,
Sinmwni Lioer Regulators Er
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Ntmm regnlirt den galligen Magen,
j- . . versijt den Rhein und reinigt
die Znn e. Kinder bedürfen oft ein
« " es · n ) Stättnngsmitteh
, His- nnbende Kennfheit abzuwenden. Sini
- Mc Regulator h tgegen Blähnn en,
k-» , « Regensänrq annngs chw che,
s - " » euch gegen die der Kindhe« eigenen
ans-un m- Du spüre das-. Dkiki Ok
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xan ohne Versinken nnchi, nimm
säumen-i Iims Kegnlntmk
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- I. ». Zeit-·- E co» Philadelphic, Pa
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Schuhmacher - Laden.
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Lqufe Brod
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Mel von s7 bis SUZ Schuh-e von 82450 bis
fis-. Dameuäaghalbe Sohlen nnd Absäje
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New York und Untwerpen,
des-schen- Den fehlend, Italien
dolus Ins Frankreich-.
spätjuhrs-u Winter-Preise
Solon von 860 bis 8753 Rundreise von
· IIWZUT 2s. MäoEajgteiMU voran-bezahlt
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SAN ANTON10. TEXAS
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f· IT Mortirten Getränken u. Cigarreu.
Spezialität:
Ost-Wirte Danuessws
Yerrechnet
Roman von L. Bernhardt.
lsvttseblmal
Der Notar hielt diese legten Worte
seiner Anrede an Misz Danvers allein;
da er sah, daß diese ihm keine Beachtung
zollte, verließ er das Zimmer unter wie
derholten Verbeugungen. Felix und
Lucy hatten sich sogleich an das Bett des
Kranken zurückbegeben.—Eine schwache
Bewegung seiner Hand winkte die letzte
re heran. Dann sagte Charles leise:
Luch vergid mirl
Da senkte sie das Haupt und berühr
te seine Stirn mit den Lippen.
Mitternacht war vorüber, und keiner
der drei Pflegenden hatte das Zimmer
verlassen. Alle fühlten, daß der Todes
engel über dem Kranken schwebte. — Er
hatte kein Wort mehr gesprochen. Da
öffnete er die Lippen zum letztenmal und
sagte: Lach, betel
Lucy versuchte es; aber die Angst
und Erregung der letzten Tage waren zu
viel für sie gewesen. Sie barg ihr Ge
sicht in den Händen und brach in. Thrä
nen aus«-Da trat Miß Danvers vor,
und mit lauter klarer Stimme sprach sie
über den Verscheidenden die ergreifenden
Sterbegebete der anglikanischeu Kirche.
—-Er dssnete die Augen noch einmal,«
und säin letzter Bxick rnhgeehalb dankkari
c-sk - so
Yllsll Fausts-su- uus Uhu listvu out- aus-g
mitleidigen Zügen.
Alles war vorüber. Charles Man
freds Herz hatte ausgefchlagen· Er war
gestorben, wie er gelebt hatte, als ein
Ausgestoßener; ein Erbe vieler Gitter,
nnd doch in fremden Haufe auf gemie
thetern Lager, auf der Schwelle des Va
ierlandes, und doch auf fremder Erde,
der feinen letten Willen in die Hände
gremder legen mußte und über dessen
odeslager die Gebete einer fremden
Zunge erklangeanc
Banges harren.
Als Margarethe am Morgen nach Lu
cvs Flucht zu ihrer Mutter ging, um
derselben nach ihrer Gewohnheit noch
vor dem Zusammentreffen am Früh
siiicksiifch einen Morgengrnszu bringen,
öffnete sie im Vorübergehen ucvg Zim
mer., Es war noch alles siill.— Sie
näherte sich der Thür des nebenan lie
genden Schlafkabinets,—-auch hier hör
te sie nichts sich regen. So verließ sie
das immer in dem Glauben, daß Lucy
noch chlafe und am besten nicht gestört
werde.
Frau von Ellern begrüßte « sie sogleich
nnt der Frage nach Luth, war aber zu
frieden gesiellt, als sie hörte, daß sie ru
åig zu fchlafen scheine. Mutter und
ochter gaben sich dann wie gewöhnlich
einem rnpigen Gespräch hin, was ihnen
fpitter, im Lauf der Ta esunruhe, nicht
leisY zu theil wurde. lrichs Reife, fei
ne ussichten, die Zeit feiner Deimkehr,
die Frau von Ellern mii der grbßien
Spannung erwartete,—hatte sie doch
noch niemandem ihre Entdeckung in be
«ug auf Lucvs Person mitgetheilt und
fah deren eigener Erklärung und Ulrichs
Stellung dazu mit begreiflicher Unruhe
Entgegen-boten Stoff genug.
! Es ist ein wunderbarer, unbegreifli
cher Wechsel des Schicksals, sagte Frau
von Elle-en zum hundertstenmale. Aber
du Margarethe, feste sie fast vorwurfss
voll hinzu, bist die einzige, die nicht voll
mit uns Uebrigen zu fühlen scheint.
’ OMama, du weißt ja, wie lieb ich
Ellernbrunn habet Und Margarethe
sah aus dem Fenster, so daß ihr Gesicht
von ihrer Mutter abgewendet war. Und
ich freue mich Ulrichg und eures Glücks
von Derzent
Ader du zeigst dich immer ernst und
bedrücktl ’
Die Freifrau trat hinter die Tochter
und machte einen Versuch, ihr ing Ge
lsichi zu sehen, wobei sie bemerkte, daß
: große Thritnen in den Augen des Mäd
icheng standen. Sie legte die Band aus
jihre Schulter. Es wird sich fest auch
für dich alles wendeni Der Onkel wird
billigen, was er bisher zurückweisen
Rißtf und ich werde auch dich glücklich
e en
O nein, Mamal——Er wird zu stolz
sein, um das reiche Mädchen zu freien,
die man ihm versagte, alg sie arm
wart
Margarethei rief die Freifrau. Hast
du· dein Vertrauen auf ihn verloren? —
Sieh mich an, Mädchenl—Jch kenne
dich nicht wieder!
Margarethe drehte sich um, um sich
ihrer Mutter in die Arme zu werfen.
Aber mitten in der Bewegung blieb sie
stehen und blickte mit so entsetztem Ge
. cht nach der Thür, daß auch die Frei
T au sich erstaunt umwendete.
Auf der Schwelle stand eine abgezehr
te Gestalt, in welcher man kaum noch
idie Alte vom Waldhitugcheu wieder er
kannte. Statt des sonst so sauberen
Anzugs bedeckten heute nur etliche lose
umgehangene Kleidungssiticke die mage
ren Glieder; statt des schneeweißen
äubchens, das sonst glatt gescheiteltes
aar bedeckte, hing heute das graue
Haar wirr um das welke Gesicht; am
unheimlichsten aber waren die Augen,
die wie funkelnde Kohlen aus tiefen
Höhlen die Freifrau anblickten, als
wollten sie sie versenken.
Wo ist meine gnädige Gräfin? fragte
die Alte mit scharfer Stimme. Sie ist
nicht in ihrem Zimmerl Denken Sie
nicht, daß Sie sie mir vorenthalten kön
nen, gnädige Frau!
Die Freifrau starrte die Alte fast eben
-fo wild an, als diese sie. Aber die
«Meinhardt ließ ihr nicht Zeit zur Fra
ge. Jch weiß wohl, daß Sie sie ebenso
gern um das Jhre bringen möchten, als
meinen jungen Herrn· Aber das geht
znicht an, gnädige Fraut Jch werde sie
« finden, wohin Sie sie auch gebracht ha
iben mögenl
Die Alte war näher getreten und sah
so drohend aus, daß Margarethe erschro
cken vor ihre Mutter sprang. Frau
Meinhardt, rief sie, Sie sind krank! Sie
reden met-Gehen Sie zurück, legen
Sie sich zu Wem-Kommen Sie mit
mir!
» Aber die Alte rührte sich nicht« -«Jch
b in krank. Fräulein. mir zittern alle
Gliederl—Aber dag soll mich nicht ab
halten, meine Pflicht gegen meinen jun
gen Herrn Grasen zu thumi Hier ist
fein Briefi lefen Sie, ob ich ein Recht
habe zu meiner Nagel-Wo ist meine
Gräfin, gnädige Frau? «
Frau von Cllern, die in halber Er
starrung der Szene zugeschaut hatte, riß
jetzt mit rafchem Griffe den Brief an sich,
der Margarethe entgegen gestreckt wur
de. Sie disk-zuerst mit ungläubigem
Gesicht; dann wurden ihre Züge starrer
und starrer, und ehe sie das letzte Wort
gelesen hatte, fank sie bewußtlos zu Bo
en.
Die Alte hatte fich ruhig verhalten;
ein triumphierendes Lächeln flog jetzt
über ihr Gesicht. Jm nächsten Augen
blick aber riittelte sie Margarethe, die sich
gebückt hatte, um ihrer Mutter beizu
fpringen, heftig am Arm und rief: Las
sen Sie sie liegen tkSugen Sie mir zu
erst, wo meine Gcäfin istl
Margarethe schüttelte fie mit einem
kräftigen Ruck von sich und versuchte ih
re Mutter aufzurichten. Jm felben Au
genblick trat Else fchnell ins Zimmer.
Jst Luey bin's-sie ist nicht zu finden
und in ihrem Schlafzimmer sieht es aus
als hatte fie die ganze Nacht darin um
gerüumt!—Elfe schwieg plötzlich, als sie
ihre Mutter am Boden sah, und indem
sie Margarethe zu Hilfe sprang, schob sie
die Alte zurück. Diefe aber, bei der die
durch Fieber und Aufregung hervorge
brachte plötzliche Kraftaufwallung fchon
nachzulassen anfing, rang die Hände
und brach in Thränen aus. Sie ist
fort! sie ist fort!-Und wenn der gnä
dige Herr kommen wird, wird er mich
verantwortlich machenl —Meine Grä
finl wo ist meine junge Gräsin?
Glücklicherweife rief das Geschrei der
Alten die Dienerfchaft herbei. Elfe hat
te Geistesgegenwart genug, den Brief,
der der starren Hand ihrer Mutter ent
fallen war, aufzunehmen und in die Ta
fche zu stecken
Gortseßung folgt.)
Ein inderniß des tör erli en Wo l
H befinden-s ch h
Die Aer te bezeichnen mit Recht die Ver
stopfimg as ein hartnäckiges dindernisz des
Wohlhesindens des Körpers. Die Vertichtnng
der wichtigeren Funktionen, wie Verdauung,
Ausscheidung der Galle nnd eine lehhaste Cir
enlation des Blutes werd-ei durch dieselbe in
einem größeren-oder geringeren Masse auf
gehalten, je nachdem das Leiden im Entstehen
ode; völlig entwickelt ist. Nicht sofort, aber mit
mäßiger Schnelligkeit entfernt H o ftetters
Magenhitters jedes »Yinptom, das sie
hervorruft, sowie alle d.e ge-ingeren Leiden,
welche ihr entspringen, hanpisächlich Verdau
nngss nnd chitonische biliöse Leiden. Umsonst
erwartet man von drastischen Purgirmittein
einen dauernden Rufen, und giebt es nur we
nige shsiihunitteh die nicht heftig und über
maßig wir-rn. Qneck ilbetpillen und Calomel
find bestimmt nur ans ie Leber zu wirken, und
bei häufige-n Gebrauch sind sie der Gesundheit
schädlich. Das Bittens führt eine Erleichterung
der Gedärme herbei und stellt ihre Regel-mässig
keit wieder her ohne Schmerzen. Es hesieåt auch
Fiel-ev R enmatismns, Nenralgie und nthä
tigkeit der irren.
—- Der Sänger-bund und Herbg Or
cheftor in Honston haben 8218 für die
bVeeriglückten von Sabine Paß aufge
ra .
Vncklens Umsaassaldr.
Die beste Salbe der Welt für Schnitte
Quetschungen, Geschwiire, Fieber- und Haut
Unsschlag, ßle te, gesprunkgene Hände, Frost
deulen nnd a e auttran heiten; tnritt Da
mvkrhoiden oder eine Bezahlung. Völlige
Saxtssieation garantirt oder das Geld wird
Zeus-Matten - 25 Ceuts die Schachtel bei A.
re f
Texas-.
antworteten-. Schuleuburg, den
8. ovember. Die Wahl welche auch
in unserem County die Gemüther heftig
erregte, ist nun vorüber und alles geht
wieder feinen gewohnten Gang. Be
sonders erbittert wurde ber Kampf von
den Freunden der beiden Sheriffskandi
daten Zopp und Washburn geführt;
doch wurde ersierer mit großer Majori
tät gewählt. — Sonst wurden gewählt:
McGuire, Dem. und Matejowskv, Rep.
für die Legislatur. Haidus"ek, Countys
richter; Heilig, Assessor; Geo. Willrich,
County Attorney; Cooper, Surbeyor.
Die Herren Ehlinger, Bradshaw und
Robinson, welche die Aemter als Conn
ty Clerk resp. County Treasurer und
Tax Kollektor schon seit Jahren beklei
den, hatten keine-Gegner. Als Frie
dens-richtet für unseren Bezirk —wurde
C. T. Willrich wieder gewählt. Gustav
Seydler erhielt eine kleine Majorität
über W. J. Hildebrand als Kommissi
oner.—Kbn»nen ner d·ie ertoittzlterz Kan
vlvulen zu Ihrem Erfolge ich wluu wun
schen, so kann man den nicht erwühlten
seine Sympathie nicht versagen; denn
wochenlang iu Aufregung zu leben,
Zeit, Geld und Bequemlichkeit opfern,
um dann zu finden, daß der Gegner die
Stimmenmehrheit erhalten hat, ist we
der erfreulich noch nutzbringend.—Doch
auch bei Kandidaten führen Geduld und
Ausdauer oft zum Ziel, denn »Beweg
lich wie die Welle ift des Volkes Sinn«.
Ein nächstes Mal sind sie vielleicht die
Glücklichen, wenn auch manche dazu
auserkoren scheinen immer ziemlich nahe
aber nicht nahe genug zu kommen um
erwählt zu fein. Es zeigt sich auch hier,
daß der Erfolg nicht immer die Besten
und Fühigsten begünstigt.—Einige Aus
regung herrschte hier Freitag. Ein jun
ger Mann von Flationia wurde beschul
digt auf dem Wege hierher ein Schul
mitdchen überfallen zu haben, doch stellte
sich dieses als übertrieben heraus und
wurde derselbe nur um 85 bestraft.
—Die Turnhalle nähert sich der Vollen
dung. Ein Tag für die Einweihung
ist noch nicht festgesetzt.
— Jesf. Crain, ein Zuchthiiusler,
den der Gouverneur begnadigt hatte,
wurde in Austin aufs Neue verhaftet.
— Eine lüderliche Dirne Namens
Gracie Jacobs vergiftete sich in Austin
und ist gestorben.
— Der Sheri von Bexoerunther
hielt eine Depes e von Lotts Store, in
welcher er aufgefordert wird, mit 50
Mann nach jenem Platze zu kommen weil
man einen Negerauiruhr befürchtet.
— Brutenbridge in Austin wurde als
Republikaner zum Counthrichter mit2
Stimmen Majorität erwählt.
—- Jn Uvalde traf eine Depefche von
Del Rio ein, welche die Nachricht erhielt,
daß Hewlett Griner, der eine Ranch bei
Uvalde besitzt, in Las Vegas, Mexico,
mit noch einem Manne von Mexikanern
ermordet wurde. H. Griner ist bereits
der dritte seiner Brüder, der ermordet
wurde. Eine Familienfehde existirte
zwischen den Grinets und Mexikanern,
der nun schon 7 Menschenleben geopfert
wurden
»..-. -«».-« »- x k
— wie Verun- ucv Ruyter Petrus-Musi
der in Ansiin starb, ist nach Ealvert ge
schafft und daselbst begraben.
—- Der Kaufmanen Fiank Reech in
Sherman beging Selbstmord. Er er
schoß sich in seinem Store und in einem
hinterlassenen Briese bezeichnete er seinen
Sohn als die Ursache des Selbstmordeg.
— Jn der Nähe von Hubbard City
wurde William Pagton in einem Streit
mit seinen Verpitchtern, von denen er
Land gepachtet hatte erschossen.
— Bei Strawn wurde ein Mann Na
mens A. E. Woodburn, der Sektiong
arbeitet war, todt auf dem Eisenbahn
geleise gesunden. Er war überfah
ren worden. -
KPancoaståSohn machen
Herrenanzüge auf Bestellung und süh
ren alle Aufträge von augwärts prompt
aus.
— Die »Pall Mall Gazette« spricht
sich über die Muyorswabl in New York
folgendermaßen aug: »Die Stimmens
abgabe flir den Arbeiter - Kandidaten
Henry George ist bei weitem das wich
tigste politische Tages- Ereigniß. Es ist
eine Hoffnungsbotschaft der neuen Welt
an die alte, ein unerwartete-s Licht, das
sich über eine dunkle Stelle verbreitet.
Henry George ist ein Schwärmer, ein
Jdealist und ein gänzlich unpraktischer
Mensch, aber wäre er toll, wie ein
Märzhase, so bedeuten doch die für ihn
abgegebenen Stimmen einen Protest
gegen die Herrschaft des Mammon, der
u der Erörterung der Lage des niedern
Dglkeg in der ganzen Welt einen An
stoß geben wird.
—- Um das Anwachsen der deuischen
Militär-Ausgaben darzustellen, hat sich
der Stuttgarier »Beobachter« bemüht,
die Ausgaben für das Heer und die
Flotte Deutschlands in einer Tabelle
übersichtlich zusammenzufassen. Danach
betragen dieselben
im Jahre Million. Mark
1872 .380
1873 ............ 393
1874 ............ 459
1876177 ............ 456
1877578 ............ 482
1878479 ............ 488
1879580 ............ 453
1880481 ............ 456
1881182 ......... 480
1082183 ............ 452
1883484 . , .......... 499
1884185 ............ 462
1885386 ............ 461
1886487 ............ 478
Jn dieser Summe ist nicht indegrifs
fen: erstens der Reichskriegsschatz von
120 Millionen Mark im Julinsthurm
zu Spandauz die Frage, wohin die 5
Milliarden der französischen Kriegsent
schädigung gekommen sind, wollen wir
gar nicht beantworten. Die Zdlle und
indirecten Steuern, welche das Reich
vereinnahmt, sind non 164 Millionen
im Jahre 1872 auf 331 Millionen in
1886 gestiegen; die Reichsschulden (na
türlich ohne die Staatsschulden der Ein
zelstaaten) betrugen 1874 vier Mühe-I
Beimk in 1885 dagegen 6 2 1 Millionen
at .
. — Tongaline ist ein nicht zu unter-l
schiitzendes Mittel gegen alle Formen
von Neuralgie, von spezieller Wirkung
jedoch ist es in Fällen, wo das Uebel
rhennatischen Ursprungs ist. So oft ich
Tongaline dagegen veordnete, trat als
bald Erlösung von dem Leiden ein und
deshalb empfehle ich es ohne Bedenken.
J. F. Soebens, M. D» Shabbons, Jll.
Deutschlands Kapitalbesitz
Die ,,Deutsche ill.Gewerdezeitung« be
kämpft die Ansicht, daß Deutschland im
mer noch ein kapitalarmes Land sei.
Zum Beweise desseu stellt sie fest, daß
vonden im Jahre 1886 aus deutschen
Märkten ausgegebenen ausländischen
Papieren im Werthe von 1016
Millionen Mark allein 766 Millionen
in Deutschland gewonnen worden sind,
und daß-dazu für 223 Millionen inländi
sche Papiere kommen, die ganz in
Deutschland blieben, sowie direkt zum
Verkan gekommene Papiere der Reichs
anleihe und städtischer Anleihen,
Jitn Gesammtwerthe von 150
Millionen Mark, sodaß die Gesammt
summesdes im Jahre 1885 in Deutsch
land in neuen Papieren angelegten Ka
pitals aus 1140 Millionen Mark zu
schit en sei. Ferner führt sie an, daß
im ahre1884, wo die Aussuhr aus
Deutschland nur 11,085,000 Mark mehr
an Werth betrug, als die Einfuhr, die
ses gleichwohl allein von Großbritannien
79 Million.Mark inGoldmehr erhalten
als dahin abgegeben habe, und schließt
«daraus,daß sich,inDeutschland eine große
Summe ausländischer Werthpapiere be
finden, deren Zinsen und Dividenden es
ermöglichen, daß im Jahre 1885 so viele
neue Papiere ungetauft werden konntene
Haltet Eure Lampen in Ordnung und
brennend.
Die Alamo Oelcompagnie liefert das
Oel. Um Orders wird gebeten nnd
das Oel wird prompt abgeliefert· Os
fice 237 Ost - Haustonstraße. Tele
phon 351. 6,11,16M
—- Ein focialdemokratischer Wahler
folg. Aus Altenburg, 8 Oktober-, wird
geschrieben: Während der Statkon
greß hier tagte und hauptsächlich die
Gemüther beschäftigte-, fanden bekannt
lich die Wahlen zum Landtag statt.
Die Wahlbetheiligung war in Folge
dessen bei allen Parteien ungemein lau
nur die Socialdemokraten waren auf
dem Posten und ihr Kandidat Buch
wald wurde mit 119 Stimmen zum
Landtagsabgeordneten gewählt, auf die
anderen Kandidaten fielen 85 Stimmen.
Die Wahl wurde-tassirt, weil Buch
wald noch nicht drei Jahre dem Staats
verbande ded- Herzogthums angehört
hatte. Die Socialdemokraten nahmen
die Agitation sehr frühzeitig auf und th
rer Rührigkeit ist es wiederum gelungen,
ihrem Kandidaten zum Siege zu verhel
fen; auf den socialdemokratifchenSchuh
machermeifter Friedrich in Posterftein
fielen 176 Stimmen, der Gegenlandi
dat, ein deutfchfreifinniger Bäckermeifter,
blieb um 20 Stimmen zurück.
Plumpen-wickelt
Aechter weftphälifcher Pumpernickel
iftzu haben beim Bücker Spahn,
Ost-Commerceftraße228. 25,tuw1M
Wundernan
Heilungen von srophulöfen Krankheiten en
höhen unauggefetzt den Ruf von Ayeks
Sarfaparillcn John McDonald, 124 Sus
folk St., Lowell, Mass., sagt: Wahl-klang
litt ich sehr an Skropheln, die sich schon in
meiner Kindheit zu erkennen gegeben hatten.
Die Geschwüre, die an meinem Körper sper
vortraten, waren so bösartig nnd ekelhaftz
daß mich meine Eltern meistens von der
Schule zu Hause behielten., Jch mager-te
ab, wurde bleich, matt nnd schwach, nnd
meine Freunde erklärten es für Aussehrnng.
Ein Arzt im Staat New York emWhl die
Anwendung von
A y e r ’s
Sarfaparilla
um mein Blut von Stropheln zu reinigen
Nachdem ich sechs Flaschen genommen, war
ich vollkommen geheilt.«
Jn allen Apotheken zu haben.
M 81. Sechs Moscheen sb.
Bereitet von Dr. J. C. Ayer so Eo» Lan-ell,
« -- T Mass., V. St. v.»A. - -
W—
—- Eine lustige Anekdote aus Neusees
land erzählt der englische Geschichtsschrei
be·r Fonde in seinem Buche »Oceania.«
Dze »Fr. Zig.« giebt dieselbe wie folgti
wieder: Ein Missionar und der Haupt-s
ling Tekoi waren intime Freunde. Te
ksn hatte viele treffliche Eigenschaften;
er war ehrlich, tapfer-aber dem Trin
·en konnte er nicht widerstehen. Da
sagte einmal der Mann Gottes zu ihm:
»Teloi,« guter Mann, ich liebe Dich sehr.
Trinke kein Feuerwasser. Wenn du es
thust, so wirst Du Dein Eigenthum,
Deinen Charakter, Deine Gelsundheit,»
ja bein Leben verlieren. Sch immeres;
noch ird Dir begegnen: Du wirst Dei
neun erbliche Seele verlieren.« Der
Häuptling hörte mit unbeweglicher Mie
ne zu. Dann ging er und kehrte Mo
nate lang nicht wieder. Ein Jahr spü
ter kam der Misstonar durchnößt und
schlotternd von einer Rundreise in seine
Wohnung zurück. Nach dem Nachtessen
fühlte er, wie trotz der warmen Kleider
die Kälte ihn ergriff. Er befürchtete
eine Krankheit, Und«kam ans den Ge
danken, ein Glas Whiskey mit Zucker,
Citrone und heißem Wasser zu mischen.
Das duftende Gemisch war gebraut,
das Glas berührte die Lippen, da
schaute ein tötowirtes Gesicht durch die
Thürspalte, ein Körper folgte und her
ein trat Teiln: »Meine: Vater«,
sagte er, »wenn Du Fenerwasser trintst,
wirst Du Dein Eigenthum, Deinen
Charakter, Deine Gesundheit, ja Dein
Leben verlieren-aber das soll Dir nicht
Iustoßem Deine unfrerbliche Seeleist
kostbarer als die meiuige. Das Trin
ien wird mir weniger schaden als Dir.
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