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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, March 12, 1887, Image 4

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Fleisch-Markt
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sales-er u. Bütste von Schwein-fleisch.
Fische und Austern-.
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eI von I Uhr argen- bii s he Abends.
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M onst-II- a. St. Ratt-strafe,
Haupt-Quartier
für tat berühmte
« Lemp’anlmbachet
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zukamandet Bier.
Stets keukrfsiich vom Faß
Jeden Morgen ........ Freilunch.
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Miiuion ä Todt, Eigenthümer.
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stqsthe. Kopfes eing von ssNetto mastig-s
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JOHN H. GOPBLAND,
Month Rechts Anwalt
III-Ile- Zhsser ts, Spiel-ad stock, Ecke
pension- mcd Ostens-Strafe,
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Das Woche-bleib
Du senden von jeIE »k) das »Ah-then
beit« für den Preis von 83.00 auf
ei: Jahr portvfrei nach Deutschland
Der herausgeben
dghtertpttouspreis für das Wo
llte-Um s2.50.
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Reisende Agenten:
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Otto Thisbe-n
Lokates.
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S a u Ante niv,12. Mütz, ’87.
csuutasibetrathtuuseiu
Sau Antonio wird mit Macht Welt
stadtt Nicht nur« daß eine Bahn nach!
ver anderen gebaut wird, bie von hier
aus ihre eisernen Fangarme ins Land
hiseiastreckt, nicht nur daß Onkel Sam
hier seine folihen Bauten qufflellt, daß
man ein Opernhaus gebaut hat und
daß die tu i t t e Brauerei trog des her
aunqheuden Ptohihitiousqespenstes der
Bplleahuug nahe ist,—das Alles ist noch
Naht- qe eu die ueueste Errungenschaft,
und diee besteht iu dem unter der
»Habt sten Autorifatios« des hochehri
würdigste-( Bischofs Reraz herausgege
lsretueumkatholifcheu Wochenblättle’z, das
I-A C«--tL---O DI------I-« --s--0
pq »Als-I- nst-stin- vgv vmvgsvsv u----0·o
Wie die Priester schon durch idr
schwarzes Gewand, ihre Tonsur (und
»die liebliche Rundung des Bauchseins i)
;ibren Stand anzudeuten ewobnt sind,
»sozeigta·uch schon der » ovs« unserer
lneuen katholischen Rolle in an, weß’
Geistes Kind sie ist. Au einem Wap
venschilde erblickt man den einsamen
Stern von Texas-aber, o web l—er ist
kodipechradenschtvarz angelaufen, um
die durch und durch «schtvarze« Partei
richtung der Derausqeber anzudeuten.
Wer das immer noch ni teapiren sollte,
für den ist zum Ueberftu noch ein Kreuz
in den schwarzen Stern von Texas din
einqesitgt worden. Ueber besagtem
Wappenschilde schwebt ein undesiiikbas
res Etwas, das uns am meisten einer
Na tmithe zu übnelnscheint. Rechtso,
ihr eser des schwarzen Wochenblättles,—
ziebt euch die Schlastniihe recht ties über
die Ohren, damit ihr ja von der ber
ausziebenben Dämmerung der neuenZeit
Nichts zu bbren und zu sehen betommti
Um dies nachtmitsengektdnte Wappen
schild qrupvtrt sich in malerischer Ver
wirrunzein dichtes Gestrüpp von Di
steln, ieebliittern und — »Die-ich
pkikkss dazu-Mk VIII-WH
IUUIYIU usu- Iujvuesque Oappkapuqus
mit dem westtexanischen Cactus wahr
s inlich art und sinnig auf die Jnters
e en- un Gesinnungsgleichheit aller
athvliten »hliben und drüben« hinge
wiesen werden foll. Ein bischen stach
tich und krahditrftig wird die Geschichte
durch diesen Distri- und Cactus - Wirr
warrklreilich aber das macht Nichts,
entsp cht dies doch auch dem trapditrstis
gen Inhalt, der unter· besagter Titel-.
Vignette anzutreffen ist. Anhänger der
»duldenden Kirche« find die Herausge
ber des Sonthtneft Chrdnicle jedenfalls
nicht, sondern vielmehr streitbare Ver
treter er »vor-lesb- mjlitnns.«
Als sol e dedtitiren sie gleich in einer
der ersten ummern (Rd. 7.) in einem
von dreisten Angriffen gegen die frei
heitlichen nftitntionen dieses Landes
ftrosenden rtikel gegen das amerika
nische FreischulsSyftem. Dieser Artikel
Cru- Puhuc schwor Datums-) ist fnk
die Dents und Gesinnungsweise dieser
Rdmlinge so bezeichnend, daß es sich
wohl der Mühe lohnt, denselben einer
eingehenden Prüfung zu unterziehen.
Die Quintesfenz des besagten Artikels
ist das fokende Unsinnem Die Ge
rechtigkeit l) verlangt es, d aß d e n
Katholiten ein der Kodfzahl der
katholischen Schulkinder entsprechender
Antheil aus dem Staats
Lchulsvnd ausgezahlt wird.
nd von diesem —- gelinde gesagt —
unverschämten Verlangen, behauptet der
Verfasser des betreffenden Artikels auch
noch, intelligente Protestanten hätten
längst eingesehen, daß dies nicht mehr
als recht und dillcg sein würde. Würde
man diese Anforderung erfüllen, so wgre
das nicht mehr und nicht weniger, als
die totale Bankerdtt - Erklärung des
ameritauifchen Freischulshstems —- ein
Shftem, das trotz verschiedener kleiner
Mängel ohne Frage doch das beste und
einzig richtige Schulfvfiem ist, das es
überhaupt giebt.
Die Confeffionslosigkeit
istes ja gerade, die es Litde gemacht
WI, W I - usu- snc essen-uns Ina
nnhpnnoeu Eil-siche- wakve vqhkk sp
viel bedeuten, als dein geiammten Bau
das Inndarnent untergraben und fort
reißen.- Unsere Freilchulen sind eben
S t a ni- schulen, und eine der grbßten
—wenn nicht die allergrbiue Segnung
dieses Landes ist eg, daß K ir ch e und
S t a ai absolut nichts miteinander ge
mein haben. Die Religio n ist hier
Privatsache und die Kirche steht
dem Stnate in derselben Weise gegen
ilber nne sedenndere vrivate Corporai
now-etwa wie ein Gesangnerein, ein
Turnetbund, eine Eisenbahn-Entsinn
tion, oder meinetwegen auch ein Kegel
Die obertvitbnte Forderung der Ka
tboliken beweist, daß ein Theil derselben
von einer Seldsiilberbebung und einer
Großinannslucht beseelt ist, die faktisch
übers Bahnenlied geht. Nimmt denn
eitvn die katholische Kirche in den Ver.
Staaten der Verfassung nach eine ir
genbwie andere Stellung ein, alsiri
gend eine der anderen Coniessionen,
Denoniinntionen und Seelen? Nein,
durchaus nicht, sie dat ablolutåilichtg
vortu vor den Methodistem Baptistem
Presbnterianerm Congregntionalslten,
Cpiscovalen, Anglilanerm Quitterm
Sbalern, Swedenborgianern, Jrvingii
anern Ic. und wie alle die tausenderlei
Seiten und Strichen noch heißen mö
en. Jede derselben würde genau dag
elbe Recht haben, ihren pro kam-Au
iheil an dem Staatsschulgelde zu ver
langen, wenn-die Katholiken es hat
ten. Das ware dann vbllig gleichbe
deutend mit einer völligen Auflösung
der Freifchule und Zerstllckelung dersel
ben in ein vanrDugend verschiedener
Gruppen von Seltenschulen.
—- -,.
Ader soweit ist inan doch glücklicher
weise noch nicht, sich den Axt unter
dem Leibe abzusägcin auf chi inan
sitzt. Die Institution der Freischulc ist
es, die den Samen der»Duldiing, der
Freiheit und der icligiöscn Zoleranz
«ausstreiit, wenn es auch sreilich dein
von Psasienhünden dazwischen gestreiiten
Zwietrachts-Samen nur zu oft gelingt,
daß ihr Unkraut die junge Saat der
Freiheitsliehe und der Toleranz immer
wieder erstickt.
Die schwarzen herrschasten vom
»soiit»liivest Chtoiiiclc« sind jedoch im
derer Ansicht. Sie versteigen sich sogar
zu der folgenden waghalsigeii Behaup
tung: »Ja der Atmosphäre, die inan
hier aihinel, scheint Etwas zu liegen,
ioas die Menschen unduldsanier, unge
iechier und lleinlicher macht. als ie es
anderswo sind, denn wie konnte man
uns sonst, um des Dimmelswillem den
F l ach eines Schulsystems aushllrdem
;das so ehrlos, characteelos, ungerecht
und menschenunwllidig ist, als dieses
Freischul - S slem2« Nun, schondie
Thatsache, da man den Schreiber ie
nes Artikels, welcher eine der besten
Institutionen dieses Landes so nieder
irlichlig in den Koth tritt, nicht
theert und sederi, beweistdoch
zur Genüge, wie ganz außerordentlich
geduldig, langnillthig und toleraiit
das amerikanische Volk in seiner liber
ioiegendeii Mehrheit ist.
Zu dumm und einfältig ist die Be
hauptung des Chronicle, die Zunahme
der Unsittlichkeit, der Verbrechen, ja,
und sogar der Arbeitslosig
s-« t-; J-« Amt-s- dos Kreis-link
shstenigl Das ist eigentlich zu blöd
sinnig, um es ernst zu nehmen. »Die
Moralstatistik in Deutschland liesert
sehr hübsche Belege, wag von jener Be
hauptung zu halten ist. Diese Statistik
zeigt, daß in den Staaten und Provin
zen Deutschlands die Zahl der Ver
gehen und Verbrechen, sowie die Im
moratitüt mit der Religiosittit
zu n i m m t. So ist beispielsweise der
Prozentsatz der außerehelichen Gebur
ten, der Meineide und der Messer
Assaireu nirgends auch nur annähernd
so hoch, wie in dem stock-katholischen
Oberbahern, wo man keinen Schritt
thun kann, ohne über ein Crucisix oder
über drei Dusend Psassen und Nonnen
zu stolpern.
Eine himmelschreiendr Undankbarleit
ist es eigentlich, wenn sich die katholische.
Kirche und deren Anhänger hierzulande
noch über Ungerechtigkeit und schlechte
Behandlung beklagen wollen. Eigent
lich ganz gegen den Geist der Verfas
sung hat man das Kirchen - Eigenthum
sür ste ue rs r ei erklärt und das Ei
euthum der katholischen Kirche belttust
ch in den Ver. Staaten aus minde
stens 750 Millionen Dollnrgl Fa, ja,
der Romanisnius schreitet mit icsens
schritten vorwärtsh Den Steuer
IussalL der hierdurch entsteht, müssen
die übrigenBürger-——,Juden.beiden und
Richtkatholiken einbegrissen t-—nattlrlich
decken. Anstatt für dieses groß
müthige (und eigentlich ganz unge
rechtsertigte) Entgegenkommen dankbar
zu sein—schimpfen diese Leute auch noch
wie die Rohrspaken aus die »ehrlosen
und unwürdigen« Institutionen dieses
Lande« Cz ist eben die alte Geschichte
Birtet der Clerisei den kleinen Finger,
dann verlangt sie bald die ganze Dand
—oder womöglich beide Hände, und
den ganzen übrigen Menschen dazu!
Jeregeleitet
Fetnnnnia, Nnssan Counth, Fin.
29. März 1880. — habe D r. S i ni
mons Leber Regulator ge
braucht, und gefunden, daß er leistet
wag ihm nachgeriihntt wird. Die leste
Sendung half mir nicht; fie war nicht
von Z D. ZeilenäCd» nicht das
echte ittel. Senden Sie mir ein Pack
chen mitdern rothen Z und Zeilen ä
Co’5. Unterschrift auf dem Umfchlngr.
Die nnchgemarhte Olt nei lnan Einem
nrg frhnden.—Benj. . Nich.«
Muster Miste-d des
CZIIW.
Der Kommissür der Eisenbahn - Ver
einigung in Tean bezüglich der Passa
seisiaten hat angeordnet, daß Exem
ongbillete zum Süngekfest nnrh San
Antonia vom 10. bis zum IS. April
inclnsive verkauft werden und daß bie
felben einen Aufenthalt in San Ante
nio bis zum 20. April gestatten.
Ein nndetnehsendez zuverlässiges
pens.
Man kann sich stet- nnf I. D reif verlaf
ken, nicht allein, das er das Beste führt« legt er
eh die Igentnr von wohlbekannten bewährten
Irtiletn, die das Pult mag, gn nnd erhält sich
dadurch den obigen Ruf· Er hat fest die A en
tur für Dr. Rings Reue Entdeckung e en ni
gehrnng übernommen nnd verkauft d e editzin,
weil er weiß- daf sie gut ist. Sie lnrirt jede
s eetion der Kehle, Lunge nnd Brust. Probe
F schen frei,
————000-«—L- -— —
IIIekll5.
— Georg Eckenrotb ritt gestern Abend
in fliegender Eile zum Feuer, An der
Ecke von Blut-i und Botme - Straße
stürzte das Pferd nnd der junge Mann
stel io utxlticktich daß er das linke Bein
nn zwei tellen brach.
—- Die Tochter des Cant. Mesnderi
ion ist gestern mit einem jungen Manne
Namens Lee Catton von Austcn durch
gebrannt. Das Paar ließ sich in Neu
Braunfels copulirenz Beide stehen noch
im unmündigen Alter. Dies ist die
dritte Tochter McAnderfon·s, die dem
elterlichen Haufe entlaufen ist.
— Die Gastornpagnie bat gegen die
Alamo Cis-Kombpgnie einen Einbaltss
befehl erwirkt, welcher Legterer verbie
tet, mit dem Bau der Brauerei voran
zugehen
— Gestern Abent- gegen 8 Uhr brann
te der Stall des Derrn Degen, hinter
dessen Brauerei in der Blum - Straße
nieder. Die Feserwehr war schnell zur
Stelle und das Feuer wurde gelbicht,
ebe es weiter um sich greifen konnte
— Seit Jahren litt ich an Abeumm
tismns in den Beinen. Nichts wollte
mir helfen, bis ich St. Jakobs Oel »ge- ;
brauchte-. Einige Flaschen dieses wirt
ljch erfolgreichen Dausnuttels stellten
. mich wieder her. —- Napvleon Norman
i din, Mustequ, Mich.
Sau Antonio als Woll- and Pterdcs «
markt.
Herr C G. Oubbard, welchchan An
tonio fiir das große Boftoner Wollen
Konimiffionshaus Denno, Rice Co. be
fucht hat, ift vor Kurzem von einer lan
geren Tour durch die hauptsächlichen
Viehzuchtsdistrikte von Texas zurückge
kehrt und faßt das Resultat feiner Beo
bachtungen in dem folgenden Bericht
zufammen: Die Schafe haben den Win
ter gut tiderstanden, besser, als feit den
letzten fttnf Jahren und in dem von der
Diirre betroffenen Theile des Staates
find sie etwas verkümmert. Der Ertrag
der Lamm-Ernte ist ein ganz befonders
großer, und in Wedb Co. ist die Zeit
des Lammens fchon ziemlich vorüber.
Der Steigerung der Wollpreife im vori
gen Jahre folgte eine entsprechendes
Steigen iin Werthe der Schafe, und bis
vor kurzem hatten dieselben einen guten
Preis; als dann aber die Wolle herun
tergingk übte das natürlich auch feine
Rückwirkung auf den Werth der Schafe;
sie stehen in diefem Augenblick etwas
niedriger im Preife, als noch vor fechs
Monaten. Der Ertrag der Wollfchur
roird aller Vorausfehung nach ein fehr
reicher fein; über die wahrscheinlichen
Preife der Wolle und fpe iell der Texas
Wolle laßt sich aber noch ichts fagen.—
Als Mittelpunkt und Marktplas hier
Texas Wolle hat San Antonio stets bis
jthLdie erste Jtelle«eingenommen und
.-«.. - - « k-.- II---«-I-I-IIO
Wiss IUW tu out-galt shus U----s--v -
behaupten; den zweiten Plan hat with
rend der legten drei Jahre Adilene inne
gehadt, doch ist es wahrfcheinlich, daß
jetzt Ballinger ihm in Folge seiner-bes
seren Eisenbahn-Verbindungen ftir erft
den Rang ablaufen wird; ein gutes
Theil der bisher nach San Angelo ge
brachten Wolle wird in Zukunft nach
Ballinger gehen; die Weiterfiihrung der
Bahn über Lampasas hinaus hat
nämlich von lehgenanntem Plap einem
beträchtlichen Theil des Wollvertehrs
von McCullach und den angrenzenden
Counties adgelentt, wie es denn über
zhaupt von späteren Weiterbauten der
Eisenbabnen hauptsächlich abhängen
;wird, an welchen Plagnxch der zweite
! und dritte Wollmartt r exas endgül
Itig etabliren werden; jedenfalls sicher
’ist, daß es Stadien, welche außerhalb
ide- Schquuchte - Bezirks liegen wie
iDallas und Galveston, trop allem Be
smtihungen und Anstrengungen, welche
» sie zu diesem Zwecke bereits gemacht ha
iben und fernerhin machen mitgen, nie
Hund nimmer gelingen wird, den Woll
Ihandel nach si? hinzuiiehem
! Was den P erdehandel anbetrisft, so
spricht Derr ubbard es als seine wohl
degriindete nsicht aus, daß es aus der
ganzen Welt wohl taum, eine zweite
Stadt von der gleichen Größe, wie Sau
Antonio giebt, in welcher eine größere
Anzahl von Pferden zum Verkauf
kommt. Und er giebt den Beleg ftir
diese Ansicht in den folgenden Thatsa
chen: San Antonio besiht 28 große
Dafe, welche ausschließlich ftir Pferde
bestimmt find; wenn erauch nicht im
Stande sei, die genauen statistischen
Zahlen beizubringen, Io ronne er doaz
mit Bestimmtheit tagen, daß oft in einer
einzigen Woche Taufende von Pfer
den ges und verkauft werden, und daß
die Zahl der Thiere, welche das Jahr
über dort in den Dandel kommen, eine
geradezu ungeheuerliche fei. »San An
toniu, fagt er«, hat ein Pferdegefchüft,
welches sich über alle Theile der Berei
nigten Staaten erstreckt, non der kalten
Maine-Lüfte bis zu «den Korallenriffen
von Florida, oon Virginien bisDregom
fowie über alle daswifihenliegenden
Staaten; von überallher zieht es Kauxer
an. Bis vor wenigenJohren bestand ie
ganptmaffe der auf den San Antonio
atkt kommenden Thiere au- den ge
wöhnlichen mexiknnifehen Ponies; in
der jüngft vergangenen Zeit ist die Te
xas-Pferderuffe a er beträchtlich oerdefs
fert worden, und ieht kann man fchon
hier und da recht gute Thiere finden.
Und mit jedem Jahre witthft die Zahl
der Pferde- und Efelhengfte edlen Blu
teg, welche zu Züthtungszwecken einge
führt werden, im laufenden Jahre wird
sie eine noch viel größere fein, als je zu
vor. San Antonio hat sieh auch u ei
nem ganz bedeutenden Markt für aut
efel aufgeschwungen; der Grund dafür
ift, daß die mrxikanifche Zuchtstute die
ausdauerndften und zithteften Maulefel
—freilich nur klein oder von Mittelgro
ße——bringt, welche die Welt kennt. Das
i trägt auch wiederum zur stetigen Vrdung
iund Ausdehnung des Sun Antonio’er
IPferdemarkteS bei, weil die Nachfrage
nach mexikaniicheanlhren, welchein an
deren Staaten zu Züchtungszweckensbers
langt wirden, von Jahr zu Jahr
wächst. Jn diefem Jahre hat sich das
Pferdegef üft bis jekt nur auf ein Paar
hundert dpfe befchritnkt, auf Thiere,
die zum Viehtreiden gebraucht wurden;
»die eigentliche Saifon für diefen Zweig
Hbeninnt erft mit dem l. April. j
—- Prediger, Advocatem Redner,
Sänger und Schaufpieler ec. erkennen
die vorzüglichen Eigenfchaften vauAyer’S
Eherrrs Pecioral an. Einer« unfe
rer prominentesten Münner sagt: Es
iit das beste Mittel, das es geben tonn
für alle Affectionen der Stimmrgane,
hals« und Lungenlheilen.
!
—- Calvin Reafoner, früher Mitglied
der Kansas Legiglatuy welcher jebi in
Dallag für die »heilige Sache« der Pro
hidiiion durch die Presse wirkt, fagt, daß
Ifeine Partei gewillt fei, 8300,000 für
» den Wahlfeldiug auszugeben und be
Ireits den stGouverneur Si. John von
Kansas und General Clinton B. Figl
von New York und die berühmtesten
Wasser-Apostel des Nordens nnd Ostens
für die Texas-Kampagne in Sold ge
nommen dabe, darunter auch mehrere
Ladiez. Der Verein der Bertüufer von
geistigen Getränken in Dallas hat sich
ebenfalls organisiri, zum Zwecke, Ber
theidigunggmaßreqeln zu ergreifen ; wie
sie behaupten, wird unter ihnen ein
Fand von einer Viertel-Million Dollars
aufgebracht und ein gleicher Betrag von
Seiten der nördlichen Brauer und Bren
ner beigefieuert werden.
V e r l a n g t
wird dei gutem Lohn eine Köchin.
Nackzjufragen in der Office der Freien
Pre e. 2,3,imo
Catisoruia Weine.
Herr F.J Meyer-, W oleale D «
Ptetaiihandler in Weinen, Alahino gislazm
Ist vor Kurzem von feiner vierten Ge
schäfte-reife nach Californien zurückge
kehrt, · Er kann jetzt seine Kunden und
anniten init den besten Sorten von
liforniaiWeinen und reinem Trau
ben-Brandt) versehen. Reinen Califors
nta Claret verkauft er die Gallone—-81.
Paris und andere unverfälschte Weine
sind stets dei ihm vorrathig.
O
—Laßt Euch nicht tauschen durch
niedere Preise sitr Arbeit, welche besser
ais irgend eine in Tean geliefert wird,
sondern verfügt Euch nach Calla
tna v B Phatograpdiichem Ateiier, wo
Euch gute und zufriedenstellende Arbeit
zu nur reellem Preise garantirt wird.
—413, Gast Dousion Straße.
Um. Wit
Wirtd schast und Konzert-Pa
v i l l o n auf denr Gouvernement-Bügel
ift ein deliedter Versammlungsort deut
scher Familien. Der Papillen ist durch
genster geschlossen, eheizt und in jeder
eziedung ein httb ches Lokal. Jeden
Sonntag, Nachmittag und Abend
K o u z er t. Auf Verlauauen nach dern
Kon ert: Tanzkrttnzchem usgezeichnes
sss «-:-.:- ans-gess- spn — g:
getv e e e , an ame
dienung. WMt
Großes Opernhaus
Etan Nische, Manager.
AND-—
Freitng nnd Sonnabend
11. und 12. März ’87.
Sonnabend 2 Uhr Nachm. Matinee.
Der repräsentative amerikanische Schansvieler
John T. Raymond
nnietsiü t von einer ansqe eichneien Oe
sell chast in seinem gto en crsolg
steita Ihenty Il. Mär-, nnd Sonn
abend Ist-stinke— David D Blei-W nenei
nnd originellei exeenttisches Lustspiel
THE WOM ALTER
Sonnabend Abend, U. Mä , perk
Uaymond in seiner großen Schöp nng
Col. Mulden-F sollorsi
aus Mars Tvaias ameciianisther Sage
W
Hob-take Preises
Uesetbitte Sisr. . . » .. ....sl, 75 Es» 50 ci.
Iatetie ....... » ................... 25 ci.
Unsinn-Preise .............. Ss nnd so ci.
Iesewikie Unsinn-Preise (bei Nische) . III Ci.
Harnisch 81 Bat-IT
sin. ls Pest-Eommercesirafe.
Eos-Moses u. gesinnt-nat
Glas-fehlen den Oesuchekn des Sän nieste-,
sowie dem Publian- im Allgemeinen ten
Ico Gram Col-kam
Chocolave, Kassee, They Lache-, Konsekk
pli: FesTnunnTton
sihtt die besten Speisen nnd macht eine Spe
zialität ans
Diners und Soupers.
sesellnnqen n la cis-to seiden In jeder Ta
geszeit ausgeführt s,3—17,4,lnln
Jünglingenå Männern
n- ir d
Sichere Heime-g garnntirt
Die schreckli en folgen der Ingendsinden,
ceschlechtsschs ehe vernrsachend, medan Geist
nnd Körper rninirt werden« We p
Ietlh persclopsem Schüchtetnseih Sausen
ndslni. Sedächtnißschwäche, Bett-I der Ener
gie, Ihnei nn egen Sesellschnst nnd Melan
cholie grün lies ritt. Ver eirnthete Männer,
oder solche, die steh verheirnt en wollen, die in
Folge von Jndtieretion in der Jugend an Ie
schlechtss nnd Nervenschwsche leiden, Ierden
ründlich lnrirt. Keine Minernlirn ein ege
en. Junge Männer, die ihre Zeit mit nn spi
en Lenten verschwendet nnd sich dndnrch Krank
seiten des sppse0, der Nase, des Onlsey der
Leber, Lungen, cinseineide nnd des Musen
sngezogenhabemnserden schnell knrirt. nIt
Feiechtnicht durch falsches Schnmgesühl abhalten,
o or
DR. WAssEKZUS,
zn ronsnltiren.
No.·734 Elm-Str., Dallas, Texas.
Alle geheimen Krankheiten cnrirt
Irpmpte Insmertsninkelt Korrespondenzen e
schenkt Meldet Inir die Symptom nnd We i
gn wird underkislich c. 0. D. dersendt Dr.
nsserzng est e n Irndnirter CDiplont tn seiner
OssieeJI mit lsjähkiger Plqu hinter sich. Pent
tisict seit Jahren in Da si. , thun
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West ist« iß also weit Miso-,
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die Dass-. Jst feiufmaescad,
Miso-G Umg, vermag-, and
gleich ausgezeichnet für Erim-M
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III-s von sämmtlichen Oto
cekd verkauft.
W· Baker ä- Co., Dokthestet, Wass.
GWMMMBMME.
ccke Markt- und Raum-strafe.
ERNST JAIUOK ...... Eigentlmosiok
Jeden Sonntag Idend
VALLIBALLI
itSpeisen nnd Getränke von bester Qua
30,12,tmo
OE- Friihlings-Waaren Ess
in teichhaltiger Auswahl angekommen.
Schim- suswaot an je zuvor· Großes Lsgttl .IHMIM UIZIM M N« U EIN
Fonds-haft verlangt es· Unsere Kundkchaft mtd qko ek! «Ja qemil san-? stät it
mmg, gute sanken and uiedrige steife sind das Oe thame Ketqleichet unsere states III
Preise, es kostet such nichts ! Gurt aber can Geld Der celdbeutel ist cuet bester MI
litt-Fluss
Neamodifche Knicketbocker. . .. . ..... 10 M.
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