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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, October 12, 1887, Image 1

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» Icktsukuoehfilgexx Sumtagd I . - even Donnerstas ,
v und kosiet ka
ssssss spsgswsssxkzxsss » - ssssOM:::..s::s;-.::::-·:..ns-;.s«
» - Tags-übe Ausgabe. « -
.· kspzJahrgang 23. . Sau AntonioJMittwoch den 12. October 1887. «- Nummet 1655.
I- WOLPKON Mann FLAZA We Aha-nehm Mas. I- wOLIIsON
Das oft gebrauchte Wort: ,Bargain« hat bei der Menge seinen Reiz verloren und wird zur bedeutungslosen Phrase,
wenn es nicht durch wirkliche Thatsachen bestärkt werden kann.
Deshalb überzeugt Euch! Zahlen beweisen! - preise sprechen für Bünde!
» W - Departement
»Warst und farbiger Alls-, von 50 ceuts
« Seide-Hofe in allen Schattitangeu
s I W M und
schwarzer In farbiget Gro- Otaiu zu 75c. .,
Wi-U-O1.H Ins 81.50
MWM sub fcheckige Sommer-Sriba- zu
Is, UND ,66, 70 nnd 90 caus.
» mä farbiger Satt-h Atlas, zu
- so us IS M
Wss - Departement
WILL-in wie sinnt-Beilin Jsle
Hiw Merkur-e Streif, Satiu bo.
Adel-equ I allen steifen
net oder einfaebiq zu Io, Is,
UMSaquckea zu 7 e, Ic,12 nah us ei.
nun- v szhibscher Ins-kahl, zu e, Io,
— « lind use
ZÆhe Sinkt-am zu go, 25 und so es.
Frauzösische Petcalg zu s, lo, 125 u. 15 es
Gezetchnete Lan-us zu Sä, Zä, ö, 8 u. 10 kö.
Leiter nnd farbiger Wall-zu lei, 15, 20,
25, Zs und 50 Gent-.
Weiße Lawus —zu Z, 7, s, Io, IV, Is, 20,
25, Zo, 35 und 40 Cents. Zu haben in Bi
»shops, Viktoria nnd Judia Lan-nö.
H Persische Las-us in allen Schattirungen von
15 bis zu 50 Cents
Embrocdenx - Departement
! Schweizer Vorhin-Fig von 8 bis 75 Ets
combric Potdimng von 2i-—50 ki.
Raiusool cinfassung von 5—so Cli.
Fotbige Bordikungen u. saßearände dazu.
Slitt Flonncing, volle Länge .75—82.60. »
Spitzen - Departement I
cine endlose Auswahl in folgenden Spipeni
fortan cgyptische, tückische, Tuchon Valen
kia, Brit-m, Spanische, Geuriah Scham-in
allen Breiten, von der billigsten bis zu der be
sten Classe.
Flounkin s und türkische Außenrandspiten
in Cream, eis, Beige nnd farbig
Spanische Guimpute in Schwarz, Cream
und Beige, nnd passende Einfassungew
Damen-Taschentöcher, weiße, mit Herumste
einfassung, Zietraud und Zacken; gleichfalls
eine schöne Auswahl von Trauer-Taschents’i
chetn zu allen Preisen.
Haushaltungsstosse.
Oel-leichter Tisch - Parnaß-zu 35, 40, 45,
50 Gent- and auswärti.
Vkaaner Damast u 25. Zo, 40 nnd 50 es.
Rothek Türkischer ischsDamastHu so, sä,
40, 50 und 60 Ceufs und aufwärts
Gebleichte und ungebleichte Damast Hand
tücher, guter Größe, zu Z, 10, l2, lö, 20 CA.
und aufwärts· Große tückische Bade-Hand
tücher zu ts, Ic, 20 und 25 Cenis.
Oektaustes haudtüchetzeug, von 5—20 Ets.
Shijenstthän e zu ME. 15, 20, Th, so
Cents nnd anfwät s.
Dtapirungsstoffe zu Io, 12 und 15 Cents. I
——
Parafol - Departement
Wir haben das bei weitem größte und voll
ständigste Assortement von einfachen uno Lu
» xus-Sonnenschirmeu in der Stadt.
z Schwaezseidene Pausen-von 75 es. bis sc.
» Schwarze Atlas-Schirm von 1«25—85.
; Schmutze Atlas-Schirm gesättekt und mit »
Svisenranb von 82.2s—816. T
! Farbige Parasols ungefütxette——1.26 bis zö. ;
Farbige Parafols, gefütterte, mit Spikew ;
kund-von 2.50 bis 812.
Kinder-Pardon zn ZE, 50, 75 kö. u. st.
Damen - Weißwaaren.
Hemden, volle Größe, von 45 es. bis zu 84.
Lange Hemder von 70 es. bis zu Jst
.Corsett-Westen aller Größen, von 40 Cents ’
bis zu sl.50.
Sommer Ganze Ueberwesten, ia Größen von
Lag-h zu 4o, 50 und oo Ets.
Eine hübsche Auswahl von Tüll u. Spißens
hauben für Kinder von 25 eg. bis 82.
Kurze Kinder-kleidet von 65 es. bis 82.50.
Gezeichnete und einfache Schweizer von 121
Cents aufwärts
Borditte Uebetkleider zu 82 nnd aufwärts.
Bokdirte Cashmir Scarfs von sum-St
Schmutze und farbige Jerseys zu st, 1-25,
1.50, 82 und aufwärts.
Damen - Strumpssorteu.
Brauae Balbriggan, guter Qualität, zu lo,
12, 15, Ie, 20, 25, 30 Ete. und aufwärts.
Einfarbige Strllmpfe—zu lo, 12, lö, W,
25 Cents und aufwärts.
Cinfache nnd Luxus - Seideustkümvfe für
Mädchen und Kinder, in allen zart-en und zu
allen Preisen.
Gomit-Departement
Von Evtsetts halten wir die »Im Von-, die
Warner Brot« in allen Graden, die »C. P «,
die »P. D.«, die »R. G.« und viele andere
Matten, zu 40, 50, 75 Sti. und st.
Damen-Hüte te ic.
Dieses Departement kann, gleich den übri
ea ni t übertroffen werden- da ich sämmtliche
ttitel itekt importire nnd im Stande bin,
die bestennd reichhaltiäste Auswahl in Bezug
auf lekte Mode und til zu peäfeutitea, wie
z. B. »Saueh« Eapitolia, Mitriam, PMB-,
Dem-er, Parteit, Mif La Belle, Medoro,
Prineetou, Ideal, Alier. Semina. Tnxede.
Bei Ins findet man die neuesten Muster in
Hntbefaf von sehe gefälligem Styl nnd zu
viedtigsten Preisen-von ss es. bis zuo.
Ulle Itten Aufs-up Büschel- Beeeeu nnd eine
prachtvolle Auswahl von Blumen Ie.
Mich-, in großem Vorrath vom einfachstea
bis zum elegantesteu, und zu allen Preisen.
Herren-Gardinon
Wie haben ein ausgedehutes und prachtvolle
Assortement von HemmObeehemden aas Per
cal, zu allen Preises-. Das beste 50 Et. Som
mer Meeiuo Hemd, jemals im Markte
Herren Balbrigqaa und braune- Bitte-M
Uuterzeus, von 81.75 bit 86 so, ers-mig.
Eine hübsche Auswahl von f setzen pati
tü ew, Faatasieschleifea, Bis-din- nab Jout
and«-Ctavatten. -
uEin schöner Vorrath von leinenes m feist
nen Herren-Taf entstehet-, Oper-« Schleifen-,
seidenen Regens innen. «
Ein sehr großes Ussottemmt von weißen sub
bunten kna wObekhemden III Bernh fürs «
Alter von 4—12 Jahr-n, zu Is, 25, Is, 50 ci.
und aufwärts. .
Demuschube in allen Formen sub Unser
nnd zu allen Preisen.
Von Demn- und Knaben-Stu- hüten hak
wir das ansgebreitetste La er im »
Herren- und Knaben· lshöte, W nys
steife, vdn allen Arten nnd W "
Schuhzeug siir Damen u. Mer.
Sn diesem Departement bin ich so III-U ist- « -
gesehen, daß ich Alle und Jedermann zu befrie- ,
digeu vermag. . «
I-. woLPsoN, san Anton-up krean- «
geme- Mädchen
« - nein-m now- m M Lin-am
Untier-mal .
Stannard der Uhr. Es war we
nise nie-i nach neun. Er hatte eine
Heraus unangenehme, lüstige Empfin
-- dnns unserer sich nicht volltonsmen
—Wschsfi sit-legte. Er fühlte eine
DFHiqe Benutnhigunq, eine tiefe
’ uns. Es mochte wohl eine
Inn-ansinnen von Eifersucht fein. Er
Miste es fel Luicht Er war aber ens
» sei dem Seht-ang- dezßiök sifiähvon
-«««" Weis m B ten
is-: Z litten-essen mußte er sich
HEX
DI- det cit- dhet säh-en Bad-i I eißne
»An-d n r n t in en ka e
ebn, als er
siebet m der Thiit der llniffcheu
's iqu send nnd dies Glocke zog
etsfi sich uwiMnr nach
sinnst seiden bequem emachix sie
satte ist Kleid nnd ihr Corfei ausgezo
nnd eine leichte Blei-se Klingen-ot
F, in der sie ans ligsenagtheie Bd
W ist r et ro n
- M deie Blicke chlus
· « isle ieinZ Regine
·» Schlüssel, nnd- Ue Oper
exis- Wissens-n sskssx
In ut as e
sänm F
III-a antwortete Graf Passe-,
» mdaget-teu- IRS-vernommen
see
« www-M
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? «s M M deutlich
— hiese- Siedet
Wan Wmi darüber,
käme-— Its W »F Wen
Ueine Mk tiefeee Sehn-i hätte
befiifen Vorwürfe
Mann enbnchh der in
Int. WMLIeinen
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TWÆWKU HEL- Dka
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Iowa-s Ist-III- II Null sank
Wut-d Use itachh others
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; : M Zimmer aufmeätigemuud
i M Maus
MMITZUWCLM füh, be
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MS eine tiefe Rührung und eine
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» Sie IMJ liess Eisd, te er
ji Maus-« Ich werde Schon
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It selten Ue Qui-, vieek Grete
U dee Und sen-atmen hatt-, auf den
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Mtsb Its sie sit warmer Statistik
- time den Kopf ensu- und
UOM is Idea
. Meis. Er dritte
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- Ehe-ei »Im nahe-! Ich
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sit-www Y- III-has
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II Wut He fast sub stärkre
- He Is- iitmade Gestalt an
Eil-est Mc li
tel- OYL tms och sie zür- ch
te und fah ihn Ins-i ei
- MMIG III Inla baeee Trauristeit
Tit sie est-nd ch der Umamunq
»Mka W »s
M feste se leise. Das Dosen Sie
ji M Jst bitte Sie, lassen Sie
Iseies Sie, ich mehre Sie aus
ele, sehe alt Sie abnem Sie
UT Mich- llsb m inse!
sites m Boten-: mu Sie es!
Mes- lvekUu Sie mich uns -
»s- sssgzszzesickægs «
III te wer en !
J. m nicht zu Deut-, welche diej
NR
Schande«liderwinden. Und ich kenne
keine größere Schande als die, wenn
Sie mich so behandeln, wie die erste
beste.Andere. Ich bin nicht käuflich. Und
menn Sie mit mir durchlesen, was Sie
durchsehen wollen, so geschieht eg eben,
weil ich. Sie lieb habe und verehre.
Und wenn Sie-dann von mir gehen,
wie Sie ja von mir gehen müssen, dann
sipe ich da und grllme mich und ichüme
mich und werde meines Lebens nicht
wieder froh.
Nicht vergeblich hatte Grete sich an
Braut-B Ritterliehieit gewandt. Die
schlichten Worte-des Mädchens, das fei
nevplltanimene hilflofigkeit ruhig zu
gegeben hatte, hatte einen tiefen Cin
druck auf ihn gemacht. Cz kam ihm
erbärmlich vor, daß er fiir die Freund-,
lichkeiten, die er Greten ohne irgend
Opfer hatte erweisen können« nun den
schimpfliche-i Wucherpreis fordern sollte.
Sie heil-et Iechh Grete, verleste er
ernst. Vergehen-Sie mir. Und er wie-—
herholte, nochmals in demselben warmen
Tone wie frilherz Sie sind ein gutes-»
ansilndiges Mädchen, und Sie dürfen
immer aus mich ,zilhlen. hören Sie,
Gretchen? Er reichte ihr die hand. Und ;
nun tolll ich Sie verlassen. Und zwi« E
schen uns dleidti beim Alten, sagte er’
rn etwas lustigeretn Tone. Schleifen
Sie wohl, Gretchen.
« Grete hatte ihm stumm zugenickt nnd
ihn nicht einmal hin zur Thlir geleitet.
Fu ihrer tiefen Ergrissenheit hatte sie
ngar versäumt, dem Grafen die übliche
Pflichten zu erweisen. Soduld er die
htlr hinterstch geschlossen hatte, ließ
sie sich nuf den nächsten Stuhl sollen,
hede ihre Augen mit den deiden
hitnden und weinte und schiuchzte und
Wette heftig— ,
. Brut-MS Wunsch einer guten Nacht
Inn-be nicht erhdrt. Gerte that- sein
Inge zu. Immer dachte sie an denGros
fes, immer fühlte sie den Druck seiner
»Ur-iß un der ihrigen und feinen Kuß
nuf ihren Lippen, und sie war glücklich
»und tief-traurig dursherz -
« Sie hatte längst die-Lampe geldscht
nher die Thrllnen rollten immer noch
est ihre Wangen und sie biß fest in
« Knsfkifiem um durch ihr Schlu -
ke- nicht ihre Nachbarin zu stören, d »
. zur gewohnten Stunde hatte heim-»
Iehrenhdrem
gis-most woyt wiederum eine
Bisse Wust-, vielleicht noch mehr,
FÆIFWMe satåntfe Seetei f1Sehn
» en. a eintrat t
shle angibt-m Leser ans. Sie
blicke et Geräusch. Es wurde sachte
ein Schwel in Ue Kmidotthilre ge
steckt. Der Schreck lühmle ihr alle Glie
der. Este-nie nur Bruna seinl Re
gge mußte ja längst zu dar-le seinl
ßBruna keinen Schlüssel besaß, be
Ws sie gar nicht... .Sobald sie sich
vom ersten Schrecken erholt hatte,
sprang sle schnell ans dein Bette, schal
hen Wiege-ladet und lauschte athemloz
r.
"an bee
Gortseinag salgu
mu. III Ue CAN-Ies
sse e Krankheiten dee Nieren und der Blase im
Säc- snrichtem Mit-user zetßören sie die
; Institution stneller als Schwindsncht und
satderelebensgesöhrli e Lungsnleiden es thun.
sofern Ihnen Ihr L et lieb Ist, gebietin Sie
einem hin-essen zur Schwäche und der daraus
snlsenden llathädgkeilder Nierenarganh wenn
Sie dergleichen merken, Einhalt. Jlösien Sie
der sur das Leben vi eigen ansscheieenden
sie-Ma- dee Meren Kra und Thätisteit durch
das heilsam hamtreibeude Mittel : O est e t
tee’s Mag esbitters ein. Durch bas
selie sieh auch einer trägen Blase die nöthige
Inteizun ge eben. sei Zeiten angewendet,
tau- dnr Im elbe der Dei bl’schen Krankheit,
oder Diabeteh dein Blasen atnrrh and anderen
ihrean Lea-theilen var-gebeugt werden. Le
berbeschsnden, Betst-Mass, Sterne-leiden nnd
Use-Wams sind ehe-satte mit diesem un
übertresstiches Fausts-Mel zu vertreiben. Ge
gen den Eins-e seuchten oder anderweitig nn
püssigen Bettes-i ist essen Ichlthötiges Schup
Ftteietc nnd nach Ueberanstkenguag giebt es nen
.-.—- M
— Das größte Lager van Gewehr
and RevalvetiPatranen und Dülsen bei
Pipee sc Schallt-eß
Die Lebensart der alten
Meyiiianen
Glas Dr. G. Vt ühl’s; »Die Kultnrbölker
Alt - Unieriiag.)
Die Bodenkultur galt bei den Mexi
kanern als angesehene Beschäftigung,
doch war sie mit vielen Beschwerden
verbunden, da es an Zugihieren und
passenden Ackerdauwerkzeugen mangelte.
Außer einer kupsernen Axt zum Nieder
hauen der Bäume bediente man sich ei
ner hölzernen-unten handbreiten Schau
sel oder einer kupsernen halbmondför
migen Hacke mit höizernem Griffe zum
Umgraben des Feldes und eines spitzen,
im Feuer geharteten Stockes-, vermittelst
dessen man in geraden Reihen und in
gleicher Entfernung von einander Lö
cher in den Boden stieß· Jn diese warf
man einige Saatkdrner und bedeckte sie
mit Erde. Auskeimendeg Unkraut jiitete
man sorgfältig aug. Diebiiehe Vögel
schauten berscheuchten in Gerüsten oen
holz oder Schilf verborgene Wächter,
meist Knaben. Frauen und Kinder
halfen den Männern bei den leichteren
Arbeiten des Siiene und Crntens. Die
Scheune, in welcher man den Erntese
gen bar , erbaute man, den amerikani
schen lockhiiusern gleich, aus got -
Ostiimmen mit einem Dache und eif
nungen nr Lüftung. Nach Clnvigero
konnten e an 5—-6000 Fanegag Maig
fassen. Als Düngemittel diente, wie
heute noch, die Asche der verbrannten
Bäume und Gebüsche, nicht aber auch
Menschenkoth, den man zwar nahe dem
Marttdlap Tenoxtitlan’5 (die heutige
Vandtstadt Werth-) in großen Mengen
feilbot, aber na ».Bernal Diaz nur zum
Gerden der T ierhaute. Nach jeder
Ernte ließ man die,Felder einige Jahre
brach liegen, bis das neu auswachernde
Unkraut und Gebüsch neuen Diinger
liefern rannte. Die Saat elder waren
mit Graben zur künstlichen emasserung
durchschnitten und mit MaguehOecken
oder Steimanern umgeben, die jährlich
ibm Monat Dezember auggebessert wur
en.
Außer den hervorragendiien Naz
pftanzem dem Maus- er Baumwa e
uud des vielvertnendbaren Magnet
bauien sie Cacao und Chian, Bahnen,
Kllrbisse, mehrere Arten Chiti, Bann
nen beide in den beißen Landstricben.
Manier, Camotr. Cacahuate, Jicama,
Odfibitume« und als beranfchende Mit
tel mehrere Tabalsartem doch benupten
sie zu demselben Zwecke Schwämme und
Ololiudauifamen.
Die Nahrung war zumeift eine vege
tabilifche. Maig nnd Bohnen in den
verschiedensten Zudereitunnen bildeten
die Hauptgerichtr. Fleifchfpeifen ge
noß man gewöhnlich nur bei festlichen
Ge«lagen, obwohl man hundr, Kanins
chen, Tauben und Truthühner züchtete
und dieJagd Wild und Geflügel lieferte.
Der Maig wurde in verschiedenen Sta
dien der Reife und ebenfo in verschiede
nen Zubereitungen gegessen. Die End
bllltden des Stengels verzehrte man
roh und die zarten unreifen Aehren ge
tocht nnd gerdftet. Der weiche trockene
Meis, in einer irdenen Pfanne geröstrt,
in Kalkwasser erwärmt, non der lilfe
befreit, auf dem Reidstein mit asser
zu einer Pastete zerquetfcht. dann zu
kleinen Kuchen. geformt und in der
Pfanne fchnell gebacken, gab das Brod
Aug reifem getdsteten Korn bereitete
man durch Zerreiben Medi, welches fo,
oder mit Wasser vermengt, namentlich
von Reifenden und Soldaten, confir
mirt wurde. Getocht und trocken ge
qulen, dann in Maigblittter gewickelt
und im Tot-se gefotten, nannte man dng
Gericht Tamalli. Durch Adblilien, Zer
reiden und Adiochen mit Wasser berei
tete man auch ein dickeg Getrant, dem
man zuweilen Gewürz, honig oder
Salpeter zufekth Aug dem Safte des
Maisftengelg endlich gewann man Zu
cker und ein gegohreneg Getränk. Die
Bohnen aß man in den grünen Schot
ten oder getrocknet und adgehiilft in
Wasser gekocht; zuweilen wurden sie
auch zu Mehl verarbeitet.
Kürbisse pflanzte man weniger als
» Nahrungsmittel, denn zur Anfertigung
non Gefüßen, doch aß man auch die ge
kochten Blüthen und Schößlinge. Au
ßer diesen oerwerthete man eine Menge
will-wachsender Kräuter und Früchte
roh oder gekocht zur Speise nnd zui
Tbee. Eine lange Liste derselben be-j
findet sich in Sahagun. Zu den her- i
vorragendsten der einbeimischen Früchte
gehören die Tuna (vom Nopal, einer
Cactusatt), die verschiedenen Zapote
Arten, die Mango, die Mamey. ver
schiedene Pflaumenarten, der Capulin,
die Gnayaba Ic.
Aber nicht diePflanzenwelt allein lie
ferte die nöthigen Nahrungsmittel, son
dern auch agd und Fischerei. Das ge
wöhnliche ild waren Dosen, Dirfche,
Eichhörnchen, Bifamfchweine, verschie
dene Arten von Raubthieren und Wald
sund Wassergeflitgel, namentlich Wach
lteln, die auch als Opfer fiir die Götter z
gebraucht wurden. Als Jagdgeritthes
s bediente man sich der Pfeile nnd Bogen,
;der Speere, Fallen, Netze und Blas
;rohre. Zu gewissen Zeiten des Jahres
lwurden offentliche Jagden abgehalten, s
lderen Beute zu religiösen Opfern ver
lwendet wurde. Eine solche fand im
Monat Quecholli zu Ehren Mixcoath
im Walde von Zanatepec statt, eine an
dere im Monat chuilhuilontli. Der
Wald wurde non den Jägern im Kreise
umstellt und dag Wild durch engeres
Zusammenziehen desselben in einen
Punttzuiammengetrieben und dort in «
Fallen gefangen oder mit Wurftoassen
getödtet.
Die Nähe des Sees von Chalco und
die vielen kleinen Binnenseen in Mi
choacan luden mehr noch zum Fischfang
denn zur Jagd ein. Die Antoren zah
len liber hundert Arten eßbarer Fische
auf, die Flüsse und Seen bargen. Zum
Fangen bediente man sich meist der
Rege, aber auch der Angeln und Dar
bunen. Außer den Fischen gab der
See den Mexicanern noch eine andere
Lieblingzspeisr. die Marschfliegen und
deren Eier, die als schleimige Masse an
den Schilffilumen schwimmen. Jene
wurden gerbftet gegessen, diese zu Ku
chen eingetrocknet, wie Käse verspeist
oder erst gekocht oder gebacken verzehrt.
Wo solche Gerichte als Leckerbissen aals
» hielten sich daher seines Genusses.
ten, lag es nahe, daß auch Insecten
und Rentiliem Ameisen, Mäuse, Deu
schrecken, Kropfeidechsen, selbst Scot
oione und Klannerfchiangem die man
der Giftzithne beraubt, als Nahrung
verwerthet wurden.
Die bebarzugtesten Gewürze waren
Cbile, Tamate, Donig und Salz. Jenes
aß man grün, getrocknet oder gemablen,
oder als Sauce mit warmen Tortillas
oder anderen Gerichten. Honig lieferten
die Bienen. Sprup wurde aus Wais
ftengeln und Magneyfaft bereitet. Man
brauchte beide meift zum Versttßen der
Getränke. Das Salz gewann man aus
dem Wasser des salzigen Sees Tezcucm
das man entweder in großen Gefüszen
kochte oder in seichten Gruben an der
Sonne verdunsten ließ. Das so herge
stellte Salz wurde dann in Kuchens oder
Kugelsorm aufbewahrt. Eine schlechtere
ziegelsteinfarbige Sorte, die man aber
nur zum Einpbckeln des Fleifches ver
wandte, wurde an den Ufern der La
gune gesammelt. Motolinia versichert,
daß es auch Salzquellen gegeben habe,
aus denen man das Wasser in umwan
ette Becken laufen und an der Sonne
trocknen ließ. Das Salz bildete einen
der bedeutendsten Handelsartikel der
Mexilaner, wurde aber nur an die tri
butpflichtigen Stamme abgelassen. Die
Tlascaltelen, die mit den Thalbewobs
nern in steter Feindschaft lebten, est
ie
Tarasker bereiteten es aus ihren eigenen
Seen. An der Lagnne von Quiieo
trifft man noch heute Salinen.
: Monat Tecuilhuitontli, der Ende Juni
i
begann, feierte man ein Fest zu Ehren
der Göttin VixtozioatL der man die Er
findung der Salzbereitung zuschrieb.
Jmi
i
( Die verschiedenen Speisen aus Fleisch,
xFisch oder Geflügel wurden durch Ko
, chen, Rdsten oder Braten mit einem
i Zusatz von Oundesett, Tomateg oder
F den angeführten Gewürzen zubereitet.
: Früchte wurden roh, gedümvft oder ge
» rüstet gegessen. Außer den einfachen
zhatte man eine lange Liste zufammen
« gesetzter Gerichte, hauptsächlich in der
j Form von Brühen, Ragouts oder Paste
j len mit alleu möglichen Saueen.
Als besonderen Leckerbissen ichösten
die Mexikaner das Menschenfleifch- doch
scheint dieser Kannidaligmus mehr tin
widerlicher Zug ihrer Religion als das
’ Resultat eines unnatürlichenGeichniackg
gewesen zu sein, denn sie aßen nur das
Fleisch der bei religiösen Festlichleiten
Geopferten.
Getränke bereitete man aus Mai-stör
nern, Cacao und Chiansamen, berau
fchende aus Magueysaft, Maiz oder sei
nen Stengeln, aus Palmen, Ananas,
Honig und Manioc. Zur Bereitung
; der Cacao vermischte man die getriebe
I nen Bohnen mit Kräutern, Gewür en,
Honig, Chile, Pachotl- oder Ceibas dr
nern und namentlich mit Maigmehh
rührte die Mifchung tnit Wasser an und
goß sie wiederholt aus einem Gefäß ins
andere, um sie schüumen zu machen
" worauf sie kalt getrunken wurde. Un
fere heutige Chocolade war den Altare
xikanern unbekannt. Alzfehr erfrischend
galt dag aus Chian hergestellte Getrunk,
das ähnlich durch Miichung des zerrte
benen Sameng mit Wasser und einem
Zusatz von Donig, ost auch von Muts-.
meh! bereitet wurde. Pulane wurde
aus dem Saft der Magueh gewonnen,
den man in zugenühten Thierhituten
mit einem Zufas von Ocpactli gåhren
ließ. Cz ist noch heute du« Lieblings
getrttnk der Mexikaner, wovon sich ein
Jeder überzeugen kann, der die unt
stadt besucht. Ost wird er mit artig-«
Früchten oder anderen Jngredienzen
versetzt. Um die berauschende Wirkung
» der Getränke zu erhöhen, versthe man
; sie mit Ololiuqui, Pevott, Tlavatl und
Iandern Kräutern, die die Leidenschaften
anfregen und allerlei Dallucinationen
hervorrufen. Zum selben Zweck wurde
auch ein Schwamm, Teonancatl, aber
mit Honig vermischt, gegessen. Aussat
lend ist es, daß die einheitnischen Trau
ben, die in Menge in Mexico wuchsen,
nicht zur Gewinnung des Weines ver
wendet wurden. .
Die Besvrgung der Küche lag denT
Frauen ob, doch wurden Lebensmittel
jeglicher Art in rohenr wie zubereiteteur
Zustande aus dem Markte seilgeboten.
Nach Eortez gab es in der Nähe dessel
ben sogar Restaurants —- eine Angabe,
die wobl auf Mißverständnis beruhen
wird, zu dem ihn die gemeinschaftlichen
Kuchen der großen Daushulte verleitet
haben. Das Küchengertith war äußerst
einfach; ein Stein zum Mahlen drg
Mais und der Cacno, eine Pfanne zum
Braten, irdene Töpfe, Krüge, Trinkge
füße Ic. nug der Schale der Kürbisse ge
niigten der mexilanischen Köchin. Bei
dem Essen breitete man eine Matte auf
den Boden, denn Tische kannte man
nicht. Ebenso wenig Messer oder Gu
beln. Als Stuhle dienten niedrige
Schemel aug Holz over Binsen. Die
Unverheiratheten durften nicht mit den
Verheirutheten essen, Frauen und Kin
der nicht mit den Männern, diese aßen
zuerst Und dann kamen jene an die Nei
de, ein Brauch, der auch bei den Jrotes
sen gnug und gäbe wur. Bei den Fest
lichkeiten deg Month Duyeteeuilhuitl
scheinen Eltern und Kinder zusammen
gegessen zu haben. Nach dem Essen
machte die Pseise die Runde. Man ge
noß nur eine hauptmahlzeit und zwar
am Mittag, morgens beanitgte man sich
mit einem Trunk Atolli (mit Gewürz
versetzte Maigbriihe).
«--s —
s »Wenn richtig angewandt, wirken
Dr. August Königs Hamburger Tro
pfen stets mit ausgezeichneten Erfolgen.
Sie dürfen bei mir nie ausgehen."—
August Kaufmann, LnCrosse, Win.
1887—- Berlin-Haksan ——»1887:—s
DAMle T
dem Publikum bei uns
Eine Serie von Ueberraschungen
bereit, und zwar:
NO. J.:
grauen mm Zkucrrstrumnir.
100 Da udse ·cht rauc, und einfathige
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