OCR Interpretation


Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, October 24, 1887, Image 1

Image and text provided by University of North Texas; Denton, TX

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045227/1887-10-24/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

-. Die
Tä suche Freie Presse
erscheint
mit Ausnahme des Sonntags
und kostet « «
810.00 für das Jahr over 82. 50 für
3 Monate.
E TÆIM NOT-JEAN
T
ägliche Ausgabe.
· VII -s
Käse-Miso M M
W
even Dust-DICH
VIII-IV
82.50 das Jahr edit IIIXI
— Jahrgang 23,
STm Antonios Montag den 24. October 1887.
Nummer 1 665. « »
MADE DIE-Ase
XVIII-VI.:.:ESJI-A·I!s!s.sL-0
1887 Herbst-s und Winter- Saison
III-s Gootlsz Cakketsz Olotttjug, Miso hel.
Eine Ausstattung von Waaren, welche unvergleichlich in der Dry Goods Geschichte von Jan Antonio dasteht. WDas best-ausgestattete small-Geschäft im ganzen Westen G
csesett
D RESS GOODS.
Alles was-sen ist nnd Alles was modern ist in den feinen und populären Sorten
DRBss GOODs, welche jetzt in Gebrauch sind, kann man bei uns sinden.
, » . Herbst -Novitaeten
- U in Seide, Atlas, Sammet und Wäsche-. Unser Departement in schwarzer Seide
Mmpkttmä führen Dir nur solche Wann-, welche wir zum Tragen durchaus
vestpfehlen tsnnew
Damen-Mäntel, Umschlagtücher, Jucken,
»du Reueste set Sense-m Die größte Unsstellung von Kinder-Genie in der Stadt.
"«Supetbe Lasten, vie von keinem Hause in den Vereinigten Staaten übertrossen
W können.
cLesen gsir leiten immer — folgen nie! Ctiesett
Das Clothing Departement im Weißen Elephmucen,
das größte im Staate, ist in Abiheilungen für H e r r e n- und für K n ab e n - G a r d er o be nbgetheilt, wodurch der
Einkauf wesentlich erleichtert wird. Beide Lager sind an Kleidern aller Größe, aller Farben nnd aller Preise überreich.
Herren- und Knaben - Hüte, Unterzeng, Schuhe, Stiefel, Toilette - Artikel, Unterzeug u. f. w. u. s. w. f
Moral-eh Moeluzsll Yarxeizå Menge-III
Parier-, Wohn- und Schlafzimmer - Sets im neuesten Style, fiir den Palast nnd für die Hütte. Haushaltung-( - Gekäxhk,
Catpets, Matten, Rouleaux. Das Möbel-Lager ist eine besondere Attraktion des Geschäft-, es nnterbietet
Alle im Preise und übertrifft sie an Güte der Waare.
oAeseti .
Damen - Unterkleidex
in nnabsehbarek Auswahl zu beliebigen Preisen. Quillt, seine-, M
Blankets, Handtiichee, Tafchentücher, Coriets, BändeD IneneW ..
Cokfets, ToilettesAttikel, Kragen, Manichetsen u.f. D. II- Ip
ka Pntzwaaten - Departement
welches die allerneuesten Moden der Saifon enthält, stehen erfuhren VIII-«
welche die Kunden mit Bereitwilligkeit bedient-. ; » «
»Alles Neue der Saifon bei L. W elff e u«; .« I
dieser Ausspruch ver Damen ist bisher stets Wahrheit gebliebeu. set ic;
partement hat feine eigenen Tische, so daß mubeiiedekssisfw
Waaren die ganze große Auswahl vor sich hat. «
U txt unnöthtg, Preise zu nennen, da Alle, die bei Wolfsou gekauft haben und fette Kunden qeworden nnd, wissen, dajzF jte die beste Waare zu dem m ö g li ch st n i edr t g e n P r e is e stets WH
Darum geht und kaqu bei gWoL FSON, Ecke Main Plaza sc Aeequia- Straße, Sau AntonioZ Texäszss
the Ztiiidchef
Berliner Roman von Paul Lindain
[Jvktseiung. l -
Alt sie sa ihrem Manne, dem Grafen
Qänrich ihre liebe Noth klagte, sagte
er· .
— f Ich hade heute Morgen einen geschäft- s
tichen Brief bekommen, der meine Reife
»sich Berlin wünschenswerth macht Es
Ij Oandeltsich um Geldgefchichten, die für
»sich kein besonders Interesse haben Jch
Urde die Gelegenheit braunem um mich
it Berlin, wo ich ja zahlreiche Famil-en
kenne. danach nnizuthun, ob ich sür dich
· etwas Oeeignetet finde.
» MMdetb war über diese unerwartete
seitheilung fedr erfreut.
z Ich wäre dir sehr dankbar-, wenn du
tiedentwürdiges Mädchen für mich
» , f. Jch brauche dir keine besonderen
« .- nagen zu geden, denn du weißt
— ja Illet selbst atn besten. Eine ange
« schmeStiinnre iit mir lieber alg ein hüds .
xeet Oesicht Jch bitte dich sogar nicht
’ « egoistisch zu fein nnd aus dag hübsche
Mi, den dem ich persönlich gar nichts i
Print großen Werth zu legen. Denn ;
· IN es rnir mit dieser gewiß ge
wieder, wie mit den Andern. Mir
garnicht dartun zu thut-, daß sie den
esse-ern fäth Ader eine alte Jung -
- FZ hie-Us- amtlich sucht sen-. Jch win
junge Mädchen um mich haben.
» obl, mein Kind, ich werde mich
ben. Und ich werde meinen
- W Aufenthalt zugleich benutzen
ss sit Brnno einmal ein vernünftiges
Wen reden. Der Junge sehlt mir
hier und dir auch, wenn du auch nicht
das-I sprichs. Da er doch nicht dauernd
Mitär dleiden kann und sich nun
ge sang in Berlin amttsirt dat, ware
It Heleicht an der Zeil, ihn langsam aus
» Bestimmung als Guteherr und i
» « dazu-freuen -
e e.
Die Kinder sind egoistisch, sagte sie,
Wde sa egoiüiich. wie die Eltern.
« ich giande.d n wirst es nicht leicht
Lin-n ans der lauten und lusti
M Müadtaui unter stilleg Gut zu
Mk .,. .. Wie ich niich darüber
M würde brauche ich dir nicht zu
Hste isi gut geartet, er hat uns
- heise» chlieb, und renne-ihm erst
I- Iie , has rr uns eine wirklicher
Fhe sacht, so wird er schon kommen. 4
«- » . esssirhilzm dritqu uielzischlerlptiri
. Messe jedenfalls dein heil, berichte H
.»«. , ou demselben Abend reiste Graf
H . « her Brutto telesrnpbiich vers »
« Ette, nach der Vermittlqu
ieherieheu zwilchen Vater und
« sz pur zwar herzlich und zitrtiich wie
. eher Brutw- chrtickte Stirn
· Ists Inrhe heim Anblick seine-« Vaters
noch gesteigert
Mk tuf dem Bnbnbose hatte Vrnno
such der Beqriißung qui die Ver
M CI diesem Wiedersehen hin
Io err. Gen Dei-etc hatte je
hus Gespräch rtiber einstweilen
« Ubert und ihm gesagt: Wir spre
j ·ti » diele Ungelegenheit später.
«« " ie fuhren use-muten nach dem Do
- M. « r Graf kleidete sich um.
- »si- srulsesckteu Irii einander, nnd nach
Itssrh IM, ais sie sich die Cigurren
hetet, state Graf Heinrich:
« u, mein Junge, müssen wir von
sM angenehmen Sache endlich spre
is Brutto ergänzte auf die Aufforderung
’ Ie- Vaters die Ansehen seines Brie
»-«- ? " esneirqeudwelche Bemünielung und
Maria«
Hex-Ese- Mts M er sich bittere Vorwürfe
Wes-et feinen Leichtsinn Fische uind selhbst
,wieer ruenerrm
Weswegen gereizten Stimmung zu
s- · nvipigen Verhalten hn e
" old-nen. Er betheuerte,
« seine iederholslmis eines solchen
. M List zu befürchten, ja gerade
zu unmöglich wäre. Er sei thatsächlich
nicht bei Sinnen gewesen, und das Ei
genthümliche wäre, daß er nicht einmal
von wilder Leidenschaft angestachelt ne
wesen sei. Er habezroar oft nnd in jüng
ster Zeit fogar ziemlich regelmäßig im
Club gespielt, aber doch immer inner
holb der Grrnzen des Vernunftigen und
deåjhm Gestatteten. Daß er diese Gren
zen in einemAnfalle von Unzurechnunggs
fahigkeit überschritten habe, bedaure er
auf das Tiefste, und er würde, wenn«
fein Vater es wünsche, sich iogar mit fei- «
nem Worte dazu verpflichten, fich nie
Fieber an einem Hazardfviele zu bethei
igen. .
Der Graf hatte ihm aufrichtig zuge
hdrt und sagte
Jch habe dich augreden lassen. Jch
habe erwartet, daß du dir bittere Vor
würfe machst. Denn du wirst dir felbst
gefagt haben, wie du mich durch deinen
Brief tief betrübt und ernsthaft besorgt
gemacht hast« Du kennst unsere Ver
mdgengverhältniffe und weißt also auch
daß wir den Verlust, to bedeutend und
unglaublich er ist, doch werden ertragen
können, ohne daß dessen Folgen fllr uns
befonders emdsindtich werden. Wenn
ich aber an die Höhe der von dir im
Spiele verlorenen Summe denke und mir
vergesenwärtige, daß diese Summe ge
nügen würde, um zingbar anaelegt, das
Glück von f o und fo viel bedrängten Fa
milien für alle Zeiten zu begründen,
dann muß ich mir fagene da hbrt der
Leichtsinn auf, da fängt die Sünde ant
Und to lange du in mir die väterliche
Autorität respektirst, werde ich dich ge
waltsam daran zu verhindern wissen
daß du noch einmal in folchen Taumel,
in eine solche Befinnungglosiqkeit, wie
du sagst, verfällftt Gerade so gut, wie
die kolossale Summe die du verloren
hast, hättest du das Doppelte, das Drei
fache, dag Zehnfache, hättest dn Alles
verlieren können, wag unsere Familie
seit Jahrhunderten besitzt und treu ne
wahrt hat, vielleicht noch mehrl Leute,
die sich io wenig zu beherrschen vermo
aen, wie du dich thatsächlich beherrfcht
hast« nnd die in diesem Zustand von
Unzurechnunggiähigkeit die unsinnigsten
nnd gefährlichsten Streiche vollführen
—Du weißt, was mit denen geschieht;
man steckt iie ein Jrrenhaus und ent
mttndiat fie.
Gottfeinng folgt.)
s-— —-- —.-o-—·--—- -s
Dis Jdenl eines Hei-Ineian
Lin Mitlei, welches schnell nnd gründlich von
io dsnsig dorlommendeu Unpäßlichkeiien, wie
Indigeiiiom Berlin-sung, Callens nnd irgend
Ielchen Morioleiden, befreit« ist geniß das
Jokaleinei danssnittelo. Ein solches Mittel
ist Postetter’i Mogenbitteki, das
nicht nne diese-einst anoroiien konn, iondekn
auch einer Dispoiilion iür Rierenleit en, Rhea
Itiiirnno nnd vorzeitige Erschlafsung der Le
denigesstee entgegeninirlL »Aus Gottes weitem
crdboden«, sozusagen, existirt schwerlich ein
zweites so nücklicheG wirtsames und angeneh
mes haus- nioeriolniiltel wie das Villers
Inch vom äkzilichen Stand loitd ee gleich hoch
geschilfh me von den Familien Imerikao.
Unsiihiige äkzlliche Zengnisse deren cchtbeii
Inansechilsar ist, weilen ieine Verdienste nach.
Die Nachfrage noch demselben nimmt im Ins
lnnde, Inie in dem Lande seiner Entdeckung im
xmee mehr zu, da Zeit und Erfahrung die von
ist-long on deselpende hohe Meinung oon seinen
Iohllyäiigen Wirkungen bestätigt hoben
— Jn Delphi, Jndiancy wurde
Ame Gran, welcher im vorigen obre
ein junges Mädchen entführt nnd ann
ermordei linke von einer Vollsmenge
aus dem Gefängniß geholt nnd gelynchi.
l Er holte sich nach Tean gefiiichiei, war
htekitn Juli gefangen genommen nnd
i nach Indiana zutiuilrangporiirt worden.
---« « -—
—- Junge Leuie oder Personen mitt
leren Alietg, die an Netvenenikröftnng
und ähnlichen Schwächen leiden, sollten
10 Cis. in Briefmarlen file das illu
iicirte Buch, das sichere Heilmittel an
Itiiih,ienden. Idteisiru Worlcks Dis
I pensan Medic-l Association, 663
Main st» annlo,N. Y.
) — Wisconsin hat die beste diezjiihs
tige Tabackoetnte gemacht.
Tages - Neuigkeiten.
J n la n d.
— Der Präsident Cleveland und
feine Begleitung trafen am 22. October
Vormittags wieder in der Bundeshonpt
ftadt Washington ein. Es waren kei
ne Vorbereitungen zu ihrem Cmvfange
getroffen worden. Der Präsident soll
herzlich froh sein, daßer wieder zu Haufe
ist und daß er die an Aufregungen nnd
Etmttdungen mancher Art reiche Reise
hinter sich hat. Während der 3-wd
chentlichen Reife hat er 4500 Meilen zu
rückgelegt, ist durch 17 Staaten gekom
men und ist von mehreren Millionen
Bürgern der Ver. Staaten begrüßt
worden.
—- erischen dem Generalanwalt
Garlond und dem Staatssecretär
Bayard befiehen ernstliche Meinungs
verfchiedenheiten in Betreff der Befchlag
nahme von canadischen Nobbenfltnger
Booten im Vehriiigs-Meere. Bahard ist
Zder Ansicht, daß diese Beschlagnahme
eine ungerechtfertigte war.
,—— Der General-Anwalt des Staates
Illinois, Mr. bunt, hat sich nach
Washington begeben, um vordem Bun
deS-Obergerichte den Staat gegen das
Appellationsgesuch der Aiiwltlte der zum
.Tode verurtheilten Anarchiften zu ver- «
jtreten. »
f — Jm Chicagoer Lincvln - Parke
; wurde eine nroße Statue Abraharn Lin
jcoln enthülit. Trotz der ungünstigen
l Witterung erfreute fich die Feierlichkeit
I einer lebhaften Betheiligung.
i —- Der Bericht von dem blutigen
Kampfe, welcher kürzlich im Indiana
Territorium stattgefunden haben sollte,
wird von Fort Smith, Arkanfag, aus
ais eine müßige Erfindung bezeichnet.
— Auf dem Michigan-See exnlodirte
der Dampfkefsel des canavischen Brunet
ierz ,Ontario«, wobei 35 Personen ihren
Tod fanden.
- — Jn New York versuchte der deut
sche Fleischer Adam Beyer in einem An
salle von Jrrsinn seine Frau nnd sein
Kind zu todten. Als diese ihm entta
men schnitt er sich mit einem Fleifcher
messer die Kehle durch, sodaß er sofort
eine Leiche war.
Ausland.
i
I —- Der Kaiser Wilhelm ist wohlbe
dalten von Baden -Baden wieder in
Berlin eingetroffen. Sein Gesund
heitezustand ist ein, mit Rücksicht auf
sxin hohes Alter-, ausgezeichnet zu nen
neuder.
— Einer der detettgerischen Direc
toren der Leipziger Disconto - Bank,
welcher flüchtig geworden war, wurde
zu Mülbausen in Elsasz verhaftet, als
er im Begriff war, nach Frankreich zu
entkommen
— Russland beabsichtigt, den Ein
suhrzoll auf englische Waaren um 20
Prozent und auf französifche Waaren
unt 10 Prozent zu ermitßigen, und das
Alles nur oeshald, um die deutschen
Waaren von dem rusfischen Markte fern
zu halten.
— Gladstone ist, wie aus London
berichtet wird, nicht unbedenklich er
krankt. Er hat sich eine heftige Erkal
tung zugezogen, die ihn an das Bett
fesselt. Außerdem leidet er an einer
allgemeinen Mattigkeit und Abwan
nung, die er sich durch die anstrengen
de Agitationsreise der letzten Wochen
zugezogen hat.
—- Aug Mexilo wird mitgetheilt, daß
fich politische Combinationen vollzogen
haben, durch welche die Wiederwahi
des Präsidenten Diaz so gut wie ge
sichert ist. Sein Cadinet wird ver
mutlztich im wesentlichen unverändert
bleiben.
—- Aus Afghaniftan sind in London
Nachrichten eingetroffen, welche besa
gen, daß der längst todtgesagte Ajad
Kdou sich in Merw an die Spitze der
Jnsurgenten gestellt hat und daß der
ieibe eine Redellion in herat und im
afghanischen Turlestan vorbereite
Bnutes Allerlei aus Deutschland
——- Die chinesische Regierung hat da
Kriegsministerium ersucht uni die Ueber
sendung von deutschen Offizieren, wel
che die chinesische Armee einexerciren
und organisiren sollen-. Kaiser Wilhelm
hat die Beurlaubung von Officieren zu
diesem Zwecke erlaubt und es melden
sich viele von diesen, obgleich das iu
Aussicht gestellte Gehalt nicht sehr vers ;
lockend ist. T
—- Der Besuch. den derjunge Mut-tu
der nach dem Tode seines Vaters das
Erbe des großen Besitzes antrat, dein
Fürsten Bismarck in Friedrichsruh ab
statten-, hat bedeutende Aufregung her
vorgerufen. Von gewisser Seite wird
behauptet, daß derselbe stattfand, weil
der politische Horizont umwdltt sei,
während von anderer und maßgebender
Seite verlautet- daß der junge Krupp
um des Kanzlerg Vermittlung nachtu
che, die türkische Regierung zur Bezah
lung der der Firma schuldenden Beträge
zu veranlassen. So viel verlautet, hat
der Kanzler Herrn Kruvp erklärt, alle
gesetzlichen Schritte thun zu wollen, um
ihm sein Recht zu verschaffen, sich aber
dagegen verwahrt,I daSGesuch zu irgend
welchen diploniatischcn Erörterungen
zu machen.
— Amerikanische Fabrikanten von;
Nepetiri oder Magazingewehren besj
hauvten, die deutsche Regierung habe
bei Anfertigung ihr.r Magazingewehre
sich die betreffenden amerikanischen Pa- i
tente zu Nasen gemacht, ohne dic Er- i
laubniß dazu. einzuholen oder für die!
Benutzung zu zahlen. Es werden vor
aussichtlich verschiedene Schadenersatz
klagen gegen die deutsche Regierung vor
dem Reich-gerich« ic- Leipzig anhaagig i
gemacht werden. Die amerikanische-il
Patentinhaber behaupten, Frankreich
habe sich ihre Patente enfallz zu Ruhe i
gemacht, aber die Maschinerien für die!
Anfertigung der Waffen sämmtlich von i
den amerikanischen Erfinder-i bezogen. i
— Bischof Kovv wurde in sein Amt i
als Fürstbischof von Breglau eingesetzt. (
CultuS-Minister v. Goszler tprach in
anerkennenden Worten von dem Ver
dienst, welches der Bischof sich um die
Herstellung friedlicher Beziehungen zwi- »
schen dem Staate und der katholischeni
Kirche erworben und erklärte sich liber- i
zeugt, dyaß verteilst-e steti«bestrebt sein
-·«-)»- - «L- - -.-I(-I4--«
-»w-vs, use-»I- unssvsusouujs ou http-tun
Der Fürstbischof antwortete, es sei sein
fester Entschluß, Alles-, was in seinen
Kräften steht, zu thun stlr die Wohl
fahrt von Kirche und Staat.
— Jm 65sten Lebensjahre ist der
Astronom Karl Theodor Robert Luther
zu Känigsberg gestorben. Derselbe hat
etwa zwei Dugend kleiner Planeten ent
deckt und sonstige Forschungen auf dein
Gebiete der Astronomie beweikstelligt.
— Während der letzten Nächte sind
in Karlsruhe, Creselo und andern Or
Deutschlandg Personen, die im Freien
schliefen, erfroren. Noch nie hat im
Lande um dieseZeit eine so fürchterliche
Kälte geherrscht.
—Aug Breslau wird eine seltsame
Geschichte gemeldet. Eine Ameritanerin
ist dort zu einem Monat Gefängniß
verurtheilt worden, weil sie sich angeb
lich einem Polizeibeamten widerseßt
haHDie Sache wird,wie folgt, erzählt:
Die betreffende Dame sollte verhasiet
werden, weil sie angeblich ihren Gast
hof verließ, ohne ihre Rechnung zu be
zahlen. Am nächsten Tage schickte sie,
die übrigens eine sehr reiche Dame ist,
den Betrag ein, und Niemand, außer
der itbereifrigen Polizei und dem über
überängstlichenGastwirthglaubtedaran,
daß ekdarous abgesehen sei, den Gast
wirth zu prellen. Die Polizei ging
schließlich in der denkbar rohesten Weise
oor und wollte derselben sogar Hand
schellen legen, so daß die übrigen Gäste
zu ihren Gunsten Paitei ergriffen. Bei
der Berliner ninerikanischen Gesandt
schast ist übrigens schon Beschwerde we
gen de§ ganz ungerechtfertigten Vor
gehens der litmmelhasten Breslauer
Polizei erhoben worden.
—,Auz dem Pariser literarischen Zi
geunerthum erzählt Aurelien Scholl von
dem Romancier Paul anlessiz fol
gende Cpisode:
Duplessis schrieb einen Roman, der
in der »Patrie« veröffentlicht wurde.
Als eben die vierzigste Folge in die
Druckerei gegeben war und Duplessis
eine Restauration aufsuchte, fand er
daselbst seinen Freund Vertret, der ihn
erwartet zu haben schien.
»Eine Frage-« rief Vernet ihm ent
gegen. »Mein Onkel liest mit fieberhaf
ter Spannung Deinen neuen Roman.
Nun sage mir, stirbt die Deldin in dem
Augenblicke, ioo sie von den Gegnern
überfallen wird?«
»Ja«, erwiderte Dupleisig.
Bernet schlagt mit der Faust auf den
Tisch und stößt den Seufzer aus:
»Kein Glückl«
»Was hat meine Heldin mit Deinen
Angelegenheiten zu schaffen?«
»Ich habe mit dem Onkel gewettet,
daß die heldin nicht sterben werde, weil
ich annahm, daß Du sie zur Fortseßung
der Handlung nicht entbehren kbnntest.
»Wie hoch belaust sich die Wette?«
»Aus zweihundert Francz.«
»Ob«-« Duplessig sieht aus die Uhr.
»Neun! Ah, dann ist mein Manuseript
noch nicht gesehn-« anlessis rust eine
Droscbke herbei und sagt zu Vernet in
feierlichem Tone, ihm dabei die Dand
drückend
»Jch werde der Deldin das Leben
retten!«
Die deutsche Marmor-Werkstatt
von W. M Mann in Breuhars ist
das größte derartige Etablissenient im
ganzen Staate, mit den größten Vor
räthen in Monumenten und
G r a b st ei n e n aus amerikanischem
und italienischem Marmor. Herr Mann
ist zur Ausführung aller ihm über
tragenen und in sein Fach schlagenden
Arbeiten vorbereitet. Aufträge von aus
wärts finden promvte Erledigung. Kor
respondenz über Preise ec. erbeten.
—- An der Küste der Neu - England
Staaten haben heftig-: Stürme gewüthet
und großen Schaden angerichtet
sssili. J. Dosheinz, Sau An
tonio, hat fortwährend Brunnen-Bohr
maschinen, Pumpen, Windmühlen und
einen großen Vorrath von Ackerbauges
rathen zu niedrigen Preisen an hand.
— Der deutsche Reichstag kostete leh
teg Jahr nur 479.670 Marc.
EITHE
PUIIEII
Unhedingt rein.
Das Rom-l Backpulver bleibt sich stets gleich
cia Wunder von Reinheit, Stärke und Za
ftäglichleitz spakfmnek als sie gewöhnlichen
Sekten und außer Konkurrenz mit der Menge
minderwekthigek, zu leicht wicgendek Manu
odec Phosphat - Pulver. Wird nur in Bler
büchsen verkauft
Royal Baking Powdek co»
Ewan los Wall St. I. I.
1887— Yekkcsk-Facson—l
Winenl
Für diese Satson steht uns-en Ku JYJIH
dem Publikum bei uns
Eine Serie von Ueberraka
bereit. und zwar:
NO. T
grzmen ums Wann-umdunke. «
100 Dnjend gemischt raue, und einfatbige
Mahom-cumpr M 10 ents das Paar-;
100 VII-ad ädcheasttiimpfe, englisch ge
tippt, est-I lang, 20 Es. per Paar;
300 ahead soktirte Damenstrümpfe, billig.
Kommt nnd sehet sie!
——-—
N O. 2 :
Damen- nnd Mädchenschnhe.·
Ja Knaben· und Mädchen - SchulsSchahåevg
überdietet uns kein anderes Verkaufsgesch ff
NO. Z:
Eies-mete, Possen-m taki-nir
- und die — -
allerneuesten Moden und Muster
in Dameulleidersstoffem
No. 45 -
Gemische-, WM
Wir osseriteu zehn Versic- - » z
weißer Flannels Bett-Mit III
das Putz Itsie to 1»H»it "«
No- Is
Ktcidek-Auqu- s. -— ;
Es ist dies der - -
Anpr Oeseusäuden «· — -
je in an Intouis zsstuteu "
Kommt und besichtigt unsere
untersucht unsere Durch
MS größte net-M
100 Stück DameusTscG t e liess
blos 40 Senkt die Und Id. . -
Sprecht vor nnd überzeugt M
Wir empfangen mit jedem Tage Sendungen der a
Modewaaren und Kleiderstokte
und sind deshalb des gefälligen Zuspruches HIW
G Bis FRAU«
31 und 33 Alamo Plaztu
H.D.Kax;pmw
Ists
XII-»
Satt Antontop Tom
Liefert das anerkannt vorzügliche M- u.»ueu eingeführte sslsqt
Unterstüst heimische Jadusittei
ALAMU Ics sc BREWIIS W.
Liefett ein vorzügli:es
welches dem berühmten
LLWZIZQQMOQWQM DQOOOM
sehr ähnlich und in allen hiesigen Wirthfchesteu zu hohes if·
Das Bier zeichnet sich durch
Tvollkommene Reises-H
aus nnd sollte deßhalb von Jedem getrunken werde-.
Unterstüht heimische Industrie und fragtuach dem Alt-ersieh
ÆDie Eis-Fabri10
liefert Eis in beliebigen Quantitöten an hotels, Wirth II W

xml | txt