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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, April 28, 1888, Image 1

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VIII-kostet - und krista- ..
now tin m Jahr oder sen-o 82. som- m Im ask ·«
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Jahrgang 23. « San Antonio, Sonnabend den 28 April 1888. Nummer «1825.;,
1888. FBUEETAHRH 1888.
« Grosse Wanremgnsstell Ung MFL a 0 L F 80N Ecke W
allerneueften Fruehjahrs sModen Acßlllllil
Das größte und vollständigste Lager von Sateens, welches je in San Antonio aufgewiesen wurde
Neue-Zephyr Ginghams, Jndia
Mike-, Percals, Zanzibars, Pi
ques, Acan Battiste, Novelty
Eva-H, schottische Zephyrs, Toll du
New Und andere zum Waschen ge
-M Fabrikate in großer Aus-;
qund zu verschiedenen Preisen.
Stickereien2
Spitzen! Spitzen!
» Auf diesem Felde glänzen wir
ldurch die größte Auswahl und die
neuesten Sachen, die je dem Publi
kum vorgelegt wurden. Torcho
egyptische, orientalische, Valeneienne,
spanische, Escnrial, Guipute, Chan
tilly Spitzen in allen Breiten fü1
Uebcrwurf oder Besatzp
Gestickte Einfätze
in weißem und farbigem Pique,
Mull, Swiß,. Nainfook." Gestickter
Cambric in Verschiedeuen Breiten u(
Preisen. Farbige Stickereien de1
feinsten Sorte.
Große Auswahl von Damen
Unterzeug.
Vollständiges Lager von Damen
und Kindetsteümpfem
Elegante Novitäten in Bändem
- und Rüschen.
Die neuesten Nuns Veilings,
Henrietta Tuch, Crepes, Kyber
Tuch, Ehallie einfarbig und ge
mustert in allen modernen Schar-«
tirmtgem
Sommerseide von verschiedener
Qualität. «
Neue Auswahl von Fächern
Unzweifelhaft die beste Auswahl
von Damen- und Kinder-Schuhen
Männer- u. Knaben-Schuhen und
Stiefeln von bewährtenFabrikantem
Tischtüchm
vierten, Bemerker M« s ;
dinen. Tischdecken ins J "
Beinen, Wolle und P» —
Sachen, welche Safka s
qöbiet umfaßt.
i « I «
· Neue Waaren treffen jeden Tag ein, bei «
- Frau giean
Hin nia n von Karl Frenzeb
was-Onkel .
Miit al
ask-en Armen ging er ans sie zu,
sieaber aberpresste ihre Lippen trotzig aus
nbernnb in der unbewußten Em
Tssissnnmoch daß ihr Zorn unb ihr Wider
einmal sv s chön mache und
skineiLeidenschast reize, wehrte sie
Laßt sa te sie kalt, mit einem noch
kälteren Bli, der ihn zurückschreckle, und
verlieh baöG Gemach. (
Ob sie se o t, daß er ihr nacheilen,
des eine erbhnuug den peinlichen
Borste-Ia schlie lich unt-» halbwegs ang
MÄ- wiirbeP Eine Weile trieb es
ihn-in ihr hin. Sie war so schön, sie
var seine Göttin —- Ausm ber Schwelle
Zit- ber
·M U beerbtiveläset sagtem et zu sich selbst.
cimsalmlißiesi du dich hoch von ihr
treue-, dies Verhältniss könnte nicht
evi- dauern Jett um ihre Verzeihung
W, würde dich doppelt entwitrdigen.
set-ex Inst ihrer Schönheit wuchert,
Abs inso intiickhaltenber. Lasse dich
cisw Reue-n verwirren. knüpfe das
ch unheilvolle Band, das sie selbst
"" ,nicht wieder nothdiirsiig zu
MAY-Mache entschlossen einen-Strich
TM diesen Abschnitt deines Lebens
III-e Sterne winken dir —
S- vslzte er noch viele ähnliche Ge
shrheiten nnb halb bewußte
s nnrnhis hin nnd het auf
»i- nSeenzezwiichen wetEnts
« J- d, wie eniich einke
« irdisFekAyYUFi ZTZY
«— n m I r
«Æ -. trat basl Aui ckern
Gegt l.5 A er im
« Jus tmted Ehre, von ihm
Wen? Was war er einem Mitb
MADin das sich ireiwellig an ieine
sen-ers en?
ieine Ehre erhielt ei
Ien nnvertiigba Fleck wenn er ein
Sei bpfheirathete, wenn eriein
mer en das ihre kettete.
K efetsas in ihm, als ob ihre
ichen einen Makel qui ihn werfen
tißdntund Mantel vom
Insel nnd We Man
niin hbete ihn b e Treppe hinunter
Sie rührte ftch nicht in ihrem
.Es inne hinnnietiq im Zimmer,
nensen et, eber obgleich ihre
M In bie Straße hinunter,
U inmion dem grauen Weltenge
.. schwen, in sie nichts. Jhrehlus
— Win htheit nur in ihr ei
M Nie tvnr iie sich elender
oZenee vor etc-innrem ais zu
In a en Bebrängnissen
MWMFIZFZÆY Yäki Bi?
« en inn ten r
7Iiie hatte iie ein moraliiches Beden
HIWY tie itqnb allein im Da
M, neu, hinfiel-, n die ei ene Kraft
Denn q,ene wag zu
n wet. betieste eiie keine Pflicht
einen Andern. Jeden-, dei- ihr
hie Fithrunq ihres Lebens Vor
hin-te netnncht, hätte sie erwidert:
pinbere QMG tugenbhaft zn ieins
tm tust-III die- III
O
Wo
« zus- eesten Mal eegchütiette ein
— liehes Etwas i e Selbstbe
g I. Sie fis-Mc sichsnicht im Sinne
a ündeein, nur ein
tiefes M sich selbst, mit ihrem
Mystik lExil-sen eitäiss siei
, r v n g un
, . Mal wag die Guten und
»s« die Denchler den Pfad des
" selten, wie glänzend nnd spie
ptteetvotiht gele en! Jm
's! Tauscheitt war e barau1
- · bi, ne heitere Stunde hatti
« "k W O s
an dem Wege der Tugend stack
set-selbst
Esel-M herein, die Freud(
" Intl i —- Dunkel, Trauer«
seit Hamen ihr entgegen
War das der Dank des Himmels? Oder
ist eg« ein ehernes Gesetz-. daß auch die
reuige Magdalena von der Gesellschaft,
wie sie ist, ausgeschlossen bleiben muß?
Aber sie dachte nicht d ran, zu be
reuen. Als wäre ein S auer über ih
ren Leib gelaufen, schüttelte sie sich.
Wie im Bann eines unwiderstehlichen
Geh nteng sprang sie auf, zündete alle
Lich er an und betrachtete sich im Spie
gel. Kein Lächeln milderte den IErnst,
ihrer Züge, streng und finster, als ob sie
ihre eigene Feindin wäre, prüfte sie sich.
Sie riß dag Flvrtuch von ihrem Halse
und entblößteihren Busen — Nein, sie
war noch nicht verblliht, sie war noch
schön, wie die Göttin seines Bill-G und
der sinnende Ausdruck ihres Gesichts,
der leite Schmerz, der um ihre Lippen
. bebt-, nor-fisk- ibkprs Sätze-liest ers-i im
wahren, himmlischen Reiz.
Nein —- er hatte ihr wohl ihr Abbild,
aber nicht ihr Wesen -siehlen können.
Sie war nach wie vor mehr alg seine
Venus Anadyoniene, sie lebte —
Und die langen blonden, wie Gold
sirahlen schimmernden Danke schüttelnd,
fuhr sie einem bac antischen Lachen
von dem iegel zurü» , schlug die hän
Pech über das Antlitz und weinte bitter
i .
Jn diesen Thriinen reiste ihr Ent
fchlu . Sie hätte es nicht ertragen,
von dgar noch ein hartes Wort zu hö
ren. Freiwillig, wie sie zu ihm gekom
men, wollte sie don ihm gehen.
Jch bin keine Klette, die er von sei
nem Rocke mühsam adsireifen muß,
tagte sie sich. ,
Das Zigeunerblut wallte wieder in
ihr anf. Fünfundzwan ig Jahre —
und sie wollte in Ardei und Trauer
verkümmern? Sich selber kasieiem wie
die Heiligen auf den alten Bildern?
Sich mit Sticheln und Sticken nnd »Na
ben die Augen verderben? An der
Schwindsncht izn ospital sterben? Sie
überschaute, sie it rrechnete die Resie
ihrer Schmncksachen. Die prächtigsien
Ketten und Armbttnder waren darauf
kegangeih um die Kosten der Tugend
dhllex drei Treppen hoch, als das Lieb
chen eines Malere, als eine ehrliche Ar
beiterin zu bestreiten. Aber wag ihr
dlied, reichte ftir sie hin, die Stadt zu
verlassen und sich eine Weile vor Man
gel und Noth z pen.
Einmal fuhr es hr durch den Sinn
an den Fürsten zu schreiben, dann wie
der iing sie zu singen an. Französische
Lieer vqn Peter-barg her. Jhre
Stimme war niCZt allzu kräftig, aber
einschmeichelnd, e hatte eine natürliche
·Anmuth des Vortrags. Darüber fiel
ihr Berghauien ein.
· Guts-tunc folgt-)
—-————..-—————
matten- traten-We.
Die besie Salbe der Zelt fiir Schnitte
Qnet chnngen, Ceschwüre, Ziel-ers nnd ant
Inss lag, FleFth Despite-n eue hande, rosi
henleu nnd a e anttranpheitem tnrirt pa
tnorrhoiden oder eine De ahlnng. Böllige
SaYssiralwu garantirt o er das Geld wird
strnckerisiatleb 25 Cents die Schachtel dei II

. .----. —.-.--..-———- « --
T e x a S.
—- Jn Texarlaua ist das Union De
pot ein Raubber lammeu geworden.
- Dass Feuer brach n der Restauration
an . ·
—- derr B. Welldon, ein Biehzltchter
von DerttCo., ist soeben von New
Orleang zurückgekehrt und theilt mit,
daß die Südllche PacisicsBahu in Folge
von SübweftiTexag unverzüglich Vor
kehrungen treffen, Schnellzuge für den
Biehtrtmgport einzurichten.
A ch fo!
Ameyen Ich fah gestern Lundel,
unsern ehemaligen Schulkameraden
wieder. Er fah ziemlich reduzirtaug.
Witng er? ,
Bmeyerx Dichterl
Ameyen Unmöglichl ·
Bmeyen a, Uhren-Dichter in
- der Gasseer chaftl
Tages-Neuigkeiten. «
J n la n b .
—- Jm Senats-Angschufse für Erzie
hungss und Arbeits - Angelegenheiten
wurden folgende Billg günstig einberich
tei: Blairs Bill zur Controllirung und
Einschränkung des OpiumsVerkaufs im
District Columbia und in den Terrlto
riet-, die ausbill zur Errichtung« eines
Arbeits-« inifteriumg und die gemein
schaftliche Resolution zur Einfügung ei
nes Prohibitions - Amende
ment§ in die Bundeso erfas
s u n g
— Jm Repräsentantenbause dauern
die Bernthungen über die Tarifbill un
unterbrochen fort.
— Jn dem berühmten Resiaurant
von Delmonico in New York fand zu
Ehren von Grantg Geburtstag ein gro
ßeg Bankett statt. General Sberidan
hatte die Arrangements« übernommen.
Von bekannten Persönlichkeiten waren
anwesend: Senütor Sherman, Mayor
bewirt, Cyrus Fielb, Comstvck, Roger
Q. Mill5, General Sherman, Robert
Wann-Inn Oft-mont- » »
— Jni Prohibitionsstaate Jowa
scheint das Interesse siir die »heilige
Sache« merkwürdig erkaltet zusein. Zu
,der Staatsconvention zu Des Motnes
waren nur 21 Delegaten erschienen, die
nur 19 non den 99sCountiesreprtisentir
ten. Die Platiorm spricht sich flir Na
tional - Prohibition, Frauensiimmrecht
und strenge Sonntagsgesehe aus« Ein
vollständiges Staatsticket wurde nomi
nirt und General Fiske wurde als Prit
sidentschastscandidat der Prohibitionis
sten unterstützt. -
— Wie aus Lonisville, Kentucky,
mitgetheilt wird, belaust sich die ge
sammte, von dem flüchtig gewordenen
StaatsiSchahmeisier Tate unterschlage
ne Summe aus 8150,000.
—- Der lebte Freitag war ein «black
Ptjciay" im wahrsten Sinne des Wor
tes. Jn Leonardstown, Marhland,
wurde ein Mann gehängt, derals Ma
trose seinen Capititn ermordet hatte. Jn
Orangeburg, Süd-Carolina, wurde ein
Sieger ge angt, der vor 3 Jahren einen
anderen eger erschlagen haben sollte.
Ferner wurde in Columbia, ebensails
in Süd-Carolina, ein Weißer gehängt,
der seine Frau ermordet hatte. Es ist
dies der zweite Weiße, der seit langen
. Jahren in jenem Staate hingerichtet
worden ist. Schließlich wurden in Fort
Smith ini JndianersTerritorium gleich
drei Mdrder—.dalbblutandianer——gei
hängt, welche im Gebiete der Choctaws
und Chickesaws eine ganze Reihe von
Verbrechen verübt hatten.
—·— Aus Deadwood, Montana, wird
berichtet, daß das etwa 1000 Einwohner
zählende kleinen Minen - Städtchen
- Central City in der Nähe von Durb
wood völlig durch eine Feuersbrunst zer
stört sei.
m..-s ,1
« III-salic
—- Königin Victoria von England ist
wieder von Berlin abgereist. Eine große
Menge fürstlicher Persönlichkeiten und
hoher Milliarmnd Ctvilperlonen hatten
sich aus dem Bahnhose eingefunden-.
Kranprtnz Wilhelm stellte seiner Groß
mn..er aus dem Bahnhose den Bürger
meister und den Stadtrath von Charlot
tenburg vor, denen die Königin ihren
Dank stir den hergliehen Empfang are
gis-tax Prinz Wilhelm sührte sie nach
em alon - Wagen, wo sich die Köni
gin von Sir Edward Malet, dem hritii
schen Gesandten, verabschiedete. Unter
hegeisterten Pochrusen des Publikums
Ei I) verlie der Zug die Bahnho g
alle. Ehe Königin Vtcto..a das Sch pß
verließ, sagte sie dem Kaiser herzlich
Lebewohl und sprach die Vossnung aug,
Ihn unter ersreulicheren Umständen wie
der zu sehen.
—- Nach den neuesten Bulleting bes
sert sieh das Allgemeinhesinden des Kai
setz von Tag zn Tage.
— Dr. Mackenzie vertheidigl in ei
nem Briese an einen englischen Arzt in
i Hamburg seine Art der Behandlung der
Krankheit des Kaisers. Er sagt, daß,
nachdem er die Folgen der verhältnißs
mäßig leichten Operation tes Luftröh
renschnittes beobachtet habe, er der fe
zsten Ueberzeugutig s ei, der Kaiser würde
« eine radikalere Operation nicht über
Istanden haben-. - -
’ «-— Der Papst hat ein Decret erlassen,
in welchem er sich gegen die Art der poli
tischen Kämpfe in Jrland erklärt Er
verdammt den Boycott, als im Gegen-·
sat; znnGerechtigleit und Menschenliebe
stehend. Er ist der lleberzeugung, daß
die neu eingeiepteii Land - Gerichte alle
ungerechten Pachten ermäßigen werden.
- Fasse Muts-! »
Du iühlstDich niedergeschlageiy hast keinen
Appetit, Dich plagt Kopswe , . «
und ncrvös, Ins Du hast ir end ein Mittel
nöthig, Dich wieder aufriri sten und neuen
Lebens-with zu fassen. an bediene sich dazn
nicht heftiger Stimulanten, Ftuh ahrsmedis
einen, oder wert los-r Bitters, die fa alle ans
schlechtem-Whis ey gemacht sind sind nur sur
lurze Zeit anregeii nnd dann eine um so schlim
mere Reaction im Gesol e zu haben, sondern
gebrauche ein zuverlit ges Blutreinigringss
mittel. Ein olches reg Leber nnd Nieren zu
let-haftete Thä gleit an, verleiht neue Lebens
kra t und giebt dem Leidenden Gesundheit und
Kraft wieder. Solch ein Mittel ist das El e k
trie Bitters. Ectostetnur 50 Cznts die
Ylakhe nnd ist-zu haben-in der Apot eke von
Du bift unruhig -
u. » e e s p, vua stammt-.
Allerled
—- Eine neue Nummer des von
Gebr. Johnfon herausgegebenen
iiThe Nest Printer" liegt uns vor.
Dieselbe ist wie ihre Vorgängerin bril
.lant ausgestattet, auf fehr feinem Pa
pier gedruckt und macht der unterneh
menden Firma alle Ehre. ·
—- Die tiAlnmo loe and Brewing
Compnny« hat fallirt. Ihre Verbind
lichkeiten belaufen fich auf etwa MO
000.——Merkwürdig; in New Orleang
bezahlten die Brauereien im ersten
Jahre von 15—30 Prozent Dividende
und ihre Aktien stehen heute, »Southern"
wie ,,Lonisiana« auf 280. Hier haben
die Aktionäre, so viel wir wissen, auf
ihr einbezahltes Kapital noch keine
Zinsen erhalten.
— Die eheliche Verbindung des
Herrn Phil. Tyrrasch mit Fri. Caroline
ulsf fand heute statt. Dem jungen
Paare unsere Gratulation.
—- Verr und rau Schuwirth.feiern
morgen ihre sil erne Hochzeit. Herr
Schuwirih begeht gleichzeitig fein vier
zigjithriges Lehrerfudilaum. Wir gra
tuliren.
— Jn Schuf Garten finden von
jetzt ab fttr die Daner der Sommer
Saison Iregelmäßig am Mittwoch,
Samstag und Sonntag Konzerte statt.
—- Derr Benno T. Golddeck und
Fri. Ida Schutze haben sich verlobt.
Unfere Gmiulntinnt
—- Die dritte National - Konvention
des Nationalverbandeg deutfch - ameri
kanifcher Journnliften und Schriftsteller
ist von der BerbondssExecutive in New
York für den 28., W. und 30. Mai
nach Phiindelphin einberufen worden.
Der Grund zu diefer frühzeitigen Cin
berufuug—unter gewöhnlichen Umstän
den hätte die Konvention erst im Auguft
stattqefunden — war die bevorstehende
Prüfidentfchnfts - Knmvagnr. Der
»Deutfche Journnliften · Verein von
Phiiadelphia.« at folgendes Programm
für die Konveu on entworfen: Sonn
tag, den 27. Mai, Empfang der Gäste
(Delegaten) im Vereinslokai. — Mon
tag, den 28. Mai, Vormittags 10 Uhr
Gefchitftgfitung in der nlle der »Mut
fchen Gesellschaft-; -. tttagsmnhl in
Zeiffe«g Doteh Nachmittng- Si ungen
der verfchiedenen Konnte-. bendg,
ge ellige Unterhaltung int Deutschen
C b«.—Dienfta den 29. Vormittags
10 Uhr, Gefchüfts Hung; Nachmittags-,
SpazierfahrtdurchdenFnimnountPart;
Abends, Commerg.—Mitt moch, den 30.
Mai, Vormittags 10 uhkk, Schlußsi·
Hung; Nachmittag-, Beft chtigung der
Sehenswtirdigkeiten der S todt
Auch ein Jubilämu.
. Am 23. April waren-es fünfzh
J a h r e, daß die erften brttifchen Dam
pfer an der amerikanischen Küste lan
beten. An jenem Tage trafen de
,,Siriug« und der »Great Western« it
New York ein, Ersterer von «Briftol
Letzterer von Liverpool. Die Fahr
hatte fünfzehn Tage gedauert. Jetz
braucht man zu diefer Fahrt fast nu1
ein Drittel der Zeit. Von Amerika
nern waren schon vorher Dampffchiff
fahrten nach Europa gemacht worden
ruerst mit dem Dampfer ,;Savan·nal)·
sn 1819 von Savannah nach-Ader
pool. Die Fahxi dauerte 26 Tage
Hoch mußte man acht Tage. lang di·
Segelkmft benutzen. Am 18. Anguf
Ijzsjs machte per-Dampfe: »Nan
wiuiaw zuern vie ganzes Seereis
augschließlich mit Dampf- Und kam an
12.— September in Graoesend, Eng
land, an. Der Erste, welcher di
Dampfkraft in den Dienst der Schiff
fahrt einspannie, war der Amerikane
Robert Falter-, welcher den Hudson
dampfer »Cl,eremont« baute, mit den
im Jahre 1807 die 150 Meilen weit
Strecke von New York nachsAlbany ·i1
32 Stunden, nnd «uriick in 30 Sinn
den gemacht wurd Jn den folgendes
Jahren wurden von Fnlton noch meh
rere Dampfer gebaut und 1812 baut«
derselbe eine Dambffähre zwischen Neu
York und Jersey City, und mehrere Kü
jteiifahrer. Jm Jahre 1814 ertheilt
der Kongreß dem genialen Jngeniem
den Auftrag Zum Bau cineg mit Damp«
getriebenen Kriegsschiffes, welches in
Juli 1815 Eis «Fultou the Firsti’
seine Probefabrt in den Ocean macht
nnd 53 Meilen in sz Stunden zurück
Ilegte. Fulton selbst hatte diesen Er
folg nicht mehr erlebt.
. Neues Grauen-Geschäft «
Ecke von Alamo Fe Lamms Straß
at Herr J. J.(Rheiner eine neu(
» rocery eröffnet. Jeder Käufer wirl
sfich von der Borziiglichleit und-Billig
Iteit der Waaren überzeugen.
i
J Bestrafte Schmeichelei.
» Hangherr (zum neuen Zimmer
Eberrn): »Wie gefüllt Ihnen meins
jun-se Fran?«
iethherr: »Ganz ausgezeichnet
vorzüglich, wirklich eine bildschbne Frai
—- so ganz nach meinem Geschmackl«
Hausherr: »Freut mich zwar, abe
dann will ich Jhnen doch lieber gleia
wiederkiindigen.« ·
two-I
Unbedingt rein.
Das Royal Backpulver bleibt sich stets gleich
sja Wunder von Reinheit, Stärke und Zu
träglichkeit; spatsamer als die gewöhnliche
Sarteu und außer Konkurrenz mit ver Meug
mindern-M ign, zu leicht wiegendek Ulauu
oder Ihoip atiPulver. Wird nur in Vlech
sticher verkauft
Rohal Baking Pan-der co»
6,2Mv1j los Wall St. I. I.
.-«. .
. cholie grün li
Jünglingeng Männern
wird
Sicheee Heilung garantiet
Die schrecklichen Folgen der Jugendsünden,
Geschlecht-schwache verursachend, wodurch Geist
nnd Körper ruinirt werden, permanent sk-·
heili« Herzllopsety Schiichternheit, Samen
absluß, Gedächtuißschwäche, Verlust der Ener
gie, Abnei uns tgegeertt Gesellschaft und Melan
nri .
Verheirathete Männer-, oder solche,
- die sich verheirathen wollen, die in Folge von
- Jndiscretion in der Jugend an Oeschlechtb nnd1
Nervenschwäche leiden, werden gründlich lurirt.
Keine Mineralien eingesehen
Junge Männer, die ihre Zeit mit unfähigeu
« Leuten verschwendet und sich dadurch Kraut
» Zeiten des Kopfes, der Rase, des sales, der
eher, Lungen, Eingeweide Find des- agenö
v zugezogen haben, werden schnell iurirt.
L tE · td - l s S "l
ablseflitemlsxczhfnrntkeh Mch fasche chamgesph
nn. wesssnzue,
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