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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, January 15, 1889, Image 1

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Die
Tägliche Freie Presse für Tean
erscheint
mit Wegnahme des Sonntags
und kostet
810.00 siir das Jahr oder 82.59
für 3 Monate.
Täglichc Ausgabe.
D i e I
Wöchentliche Freie-Presse fiir Texts
erscheint
jeden Donnerstag
und kostet « . -
82 50 für das Jahr oder VI. 25 bit
6 Monate tu Vmswhltssh
Feldng 24.
Sau Antonio, Dienstag den 15 Januar 1889
Nummer 2037.
Echo LIle PLÄZA
... ad .
- Lasan stkasse.
Kissen - Etablissement HEXE-EVEN
s Acoquid ström.
L- wol-F ON
WL ALBERTI ÆÆE MV « s sss «
VIII IS—T9.
Kleider - Stoffe. f
Doppeltbreite, fakbise und »schwarze:
Kameelhaare, Dtape d’Illma, Tricots, Hen
rietfah Albattoß, Serges, Iaille Franck«
cafhmeres, Tamise, Malte’e, Danuh Satin
säh-, Cotdortttes Colombe- Shudgt, London
Zool-, Flanellr. l
Kleiderftoff - Befatz.
Wir sind im Stunde, für jede Kleidfarbez für
jede Nuance sowie für jedes Muster den ent
sprechenden Vesap zu liefern. Gerade diesem
Departement ist unsere größte Aufmerksamkeit
zugewendet worden, um die Dumeuwelt in der
Zusammenstellung ihrer Teilelte in jeder Hin
sicht zu befriedigen.
I -
Lemen - Zeuge :—
Weiße und farbige Tischtücher mit Servieb
ten, Tischtuchzeug bei der Yatd, Handtächer,
Tidies, Wollene Tischdecken für Patlor und
Wohnzinmter. Piano-Decken, das allernche
und modernste. Table sater Lamm-equiva,
bei der Pard, zu allen Preisen.
Seide! Seide!
Jn allen Farben zu allen Preisen. Das Mo
dernste und Geschmackvollste, lraö die Saison
bietet. "Unser Lager ist unübertrefflich reich
hallig und die Damen sind gebeten, sich speziell
dieses Departement,- welches außerordentlich
Hübschcs bietet, anzusehen. ·
Sammt und Plüsch zu allen Preisen, und in
allen feliden nnd Hauch-Farben
Hadshaltungs - Artikel: Wollene Blankets, Quiles (Comforts), Bettdekken, zu allen Preisen,
von den billigsten zu den theuersteu. Sehr große Auswahl iu—
Wollnen gestrickten Waaren. Dieses Departement ist »in jeder Hinsicht vollständig. «
SchuheLEchuhU
Dieses Departement ist fo reichhaltig und
wohl ausgestattet, dafz es einen Store für sich in
Anspruch nehmen könnte. Wir stehen in di
rekter Verbindung mit den anerkannt besten
Fabriken der Ver· Staaten und dürfen uns
wohl rühmen, daß wir nur das allerbeste nnd
das fafhionabelste Schuhu-etc für Damen nnd
Kinder auf Lager haben. Sehr danerhafte
Schuhe für kaltes und nasses Wetter offeriren
wir für Schulkinder.
Schmutze nnd farbige Strümpfe,
e b e n f o IS'-ach Sol-ons,
für Damen und Mädchen
—in
Baumwolle, Wolle und Seide.
Mäntel und Jacken..
Hierin glauben wir Alles zu übertreffen, was
je hier osfetirt worden ist, nicht nur, was die
Güte der Waare, die Preiswütdcgkeit und den
Geschmack anbettifft, sondern wir haben einen
so reichhaltigen Vorrath daß wir mit irgend ei
nem KonsektionssGe schäst, welches ausschließlich
diese Pranche betreibt, ersolgreich konkurtireu
können. Das Lager birgt die schönsten Sa
chen, welche die Modesiädte der Welt, Berlin,
Paris nnd New York bieten. Wir laden alle
Damen ein. dieses einzig in seiner Art aus
gestattete Departement zu inspiziten, da wir
sicher sind, ihren Beisall zu gewinnen.
. Jersey’a, Jersey’o, Jersey’6.
IPlnsch Wraps, zu allen Preisen. s
Das Putz- DckpoiiememI
Wie- es schon seit Jahren unsee«jeflreden
war, dieses Departement in jeder Beziehung j
den Vordergrund zu drängen uns-dasselbe zur
Vttraktioniürsunser ninfongreiches Geschäft zn
machen, so haben wir unablässig-, neef dessen
Verbesserung bingenrbeiiet und standen ieii
den Standpunkt erreicht zu haben, Inspir- aller
Konkurrenz kühn die Spike bieten können.
Wir können mit Alle-n aufW,-«-evae die
neueste Mode herdogkzebrqchx hqtv AMI, Ins
die Faeoiy als die ndschmuckmig dekpiite nn
beirisst, nnd außerdem haben wir eine Dem
mit der Leitung dieses Departements demut,
die nicht nur erprobie Erfahrung, sondern mich
einen außerordentlich guten und feinen Ge
schmack besitzt, und sicherlich den Dame-I- welche
uns mit ihren stuftrsigen beehren, volle Satis
faktion geben wird. - -
s ,— u t ore eiit ält das CLOTHTNG DEPARTEMBNTJM Herren und Knaben. Unser Waarenvorrath eklaiilst es uns, eine fgeiize . «" c« J , »
. Aninixknsflltelindeexnzxtuuktxssiskieetili1 Zißgalkb es utks ein Leichtes ist, jedeg Maß zn liefern. Wir haben ein riesiges Assoxtiment von Alletag- nnd Feiertags-Anziigen; wir haben Anzüge »in " F· - (
allen möglichen Farben gesireifh kariiktz wir haben die besten und modeinsten Gefellschafts-Anzi·1ge —kiir»zumz wir haben Alleg, was filr Jede nur denkbare Gelegenheit paßt. Für . · » L
Knaben-Anzüge ist eine-besondere Abtheiliing eingeräumt worden.— Ebenso elegant nusgestattei ist das hiermit verbundene Depaiieni , . : P ) v.»
ent sürl Heeren · Garderod e, das in
allen Artikeln, wie Hemden, Unterzeug, Strümpfen, Hofentkägern, Kcaratten, Schirmen,«und namentlich in Hut e n, das denkbar Großaitigste bietet.
Das MOEBEL - DEPARTEMIINT enthält die feinsten Parlor-, ebenso Wo nqubeip und S l « . g .5 · · . , - « « s· T
Stroh -Matten, Fuß- Teppiche und Bett - Vor-legen ts- Die Saifon ist eröffnet. Wer preigwürtkis und vortheilhsftathFTåengtwstTichE3·Kübel Md allgmmne HaughcrlmngbGegenstäntm Alles i« großer Many-« TM che- OWN
L- WOLFSUK, E si D Ei Ecke Main Plaza und Acequia Straße.
— ts t « «- - -,. -. -, . --
gleich der ersten CLiebe.
. Roman von Karl Free-seh
. isvrtieiuuail "
Nichts empfand sie, als die Sehn
sucht, still und schmerzlos wie die Wolle
dort im Grau des himmelz zu ver
schweben. Die Werthlosigteit ihrer
tiefsten Gefühle, die Richtigkeit ihrer
Fosfnuzigem das Einerlei des Daseins
offen ihr zu einem nfetlosen Meere der
Gieichgtiltigkeii zusammen.
Gab es eine Rettung daraus? Oder
endete alles erifche an dein einen
Ziele: Enttituichungs Führte die
-bdchsie Leidenschaft wie der gemeinste
Rausch zu derselben Eninüchternng?
Sieichviek sie wollte nicht länger in.
diesem Zustand verharren, in dieser
Abhängigkeit von der Gräin unter der
wohlwollenden Gönnermiene Detied’g,
den Bewerbungen des Kandidaien aug
gesest Ja, warum-Zögern sie auch
nur eine Minute, das ittel anzuwen
den, das e aus niP ihrer Verlegenheit
und V orrenheit ·befreien würde?
Sie kketfeite nicht an der Mächtigkeit
e en.
ur diesen schmalen Steg nach dem
Dorfe brauchte sie ein uschlagen, in der
Mrzesten Frist würde e im Schweizets
» hause sein. Unwillkttriich warf sie den
Kopr obgleich sie Niemand sah, mit
dem Ausdruck der Siegesgewißheit in
den Rucken zurück. ,
Wenn sie wollte, war sie noch diesen
Abend die Verlobte Lunau’5, so frei
nnd reich nie die Grasin, sie konnte
Detlev feinen guten Rath mit einer
ganddkll Gold«»dezaglen : mit jenem«
via-, sm- sut lle Mem Wclly halle
Unb dennoch ging sie geradeang, der
Rubin-se zu, ohne sich umzuschauen.
Denk jungen Herzen siel es schwer, auf
die Liede n ver ichten. Die gelassene
Freunds alt-d e sie für Lunau hegte,
var das Segentheil der« Leidenschaft,
die in ihrer jungen Brnsi loderte.
. Vielleicht hatte sie sich in der Wildheit
ihres Troies einem Manne ergeben
innen- «den sie haßte, aber vor dein
" Gleich-naß der Zärtlichkeit, vor der ru
higen Neigung, die sie in einer Ehe mit
Lunan einzig gewähren konnte, schreckte
Be zurück — unbewußt und widerwil
s· —- «
In einein nnd noch einem verspäte
ten Iderer, die nichtan sie achteten,
vorti , war sie zu der Nordspike ge
kommen.
Eine graue Gestalt laß ihr den Rücken
Inte rend auf der Bank. Wie Sulanne
nni r vorbei zu den Drahtieilen, die
- hart arn Absian zwilchen holst-störten
- gespannt den ganzen Gragraunr einhe
gen, schritt, had jene den Kopf nnd
Färva nächsten Augenblick auf den
us
Die beiden Mädchen erkannten sich
nnd begrüßten sich. —
ranlein Nickmerg —
ritnlein Wildherz —
eine hlttte tagen können, ab sie oder
die Andere zuerst gesprochen.
Wie geht es denn Jhrer Fraa Mut
ter? fragte dann Oulannh als die Ge
wandtere und entfchlossenere.
Es isi keine Gefahr, auch von dem
Schreck hni sie sich erholt, nach einigen
Tagen der Ruhe wird sie vdllig wieder
hergesiellt lein. Sie hat mich von ih
renr Bett geschickt, frische Luit zu schö
pfen, und ich bin hier heranfgegangen,
mich zu iatnrneln und Gott zn danten.
Wofür ? «
Mehr aus ihren schmerzlichen Gedan
ken fragte es Sulanne heraus, als auf
die Rede Charlottens.
Daß er mir die Mutter erhalten hat.
Sie denken wohl, ein so kleiner Unfalll
’ Ider beider Krltnllichleit meiner Mut
tert Wennich sie verlieren würde« —
wie deklagenrwerth isi das Lang einer
Wailet
din es. .
Jägeden Sie mir, daß ich Sie da-«
ran erinnert, ich wußte es nicht.
Jch bin heute schon öfters und
schmerzlicher daran gemahnt worden.
Doch Sie haben in Ihren Freunden
einen gewissen Ersatz gefunden; ich
würde allein, freund- und hülslos da
stehen.
Dülflos2 Ein so reiches Mädchent
Und ohne Freundschale Was erwirbt
uns denn Freunde, wenn nicht der
Reichthum?
Was für Freunde wären das! Mich
deängsiigen irdische Güter mehr, als
daß sie mich froh und glücklich machen.
Weil Sie noch nicht gelernt haben,.
sie zu gebrauchen. Wenn ich reich’
wäre —- s
J Wie ein Blih fuhr es ihr durch den«l
Sinn, daß schon die Hälfte von Char-;
lottens Vermdgen ihr genügen würde»
sie Detlev als begehrenswerihesie Braut
erscheinen zu lassen: ein Blitz, der ihr
die ganze Erdärrnlichkeit der Welt nnd
ihr eigenes Elend zeigte.
Für Charloite hatte das Gespräch
den Reiz der Neuheit, solchen Gedanken
und der Keckheit, mit der sie ausgespro
chen worden waren, war sie noch nie
begegnet.
Wenn Sie reich wären, sagte sie,
könnten Sie nach Kdsilicherem trachtet-,
als der Arme? Nach dem Frieden mit
Gott, mit sich selbst und den Anderen?
. Ja, nach dem Friedent Und sind, Sie
in Frieden mit sich?
Nach einer schweren Prüfung kann ich
sagen: ja. Wenigstens din ich demü
thig in Gottes Willen ergegeben, der
sich mir so gnädig erwiesen. Und auch
in unserem Zusammentreffen, Fräulein
Wildherz, erkenne ich dankbar ein neues
Zeichen seiner Duld. Es hat mich ge
fchmerzt, daß zwischen Ihnen und uns,
ohne Schuld und Veranlassung, etwas
FieAbneigung und Entsrerndung de
sinnt-en, weihtpr III-;- lmv tky glaube»
eben io sehr meine iler —- gern eine j
Annähernng gewünscht. ’ i
Doch wohl lanm mit uns Allen, san-i
dern mit dem Derrn Konlul Lunens i
Charlottens Sanftmnih ertrug die!
harte Entgegnung. , z
Was mich betrifft, war meine Theil-;
nahme — ach, Sie sind so kritisch nnd;
verständig und will darum lieber sagen
meine Neugier, mit Ihnen zu verkeh
ren, nicht weniger groß, als mein Ber
langen,-mii Herrn Lunnn sprechen. Es
i so natürlich, daß ich mich nach einer
efithrtin lehne, und Sie sind to ver-»
lchieden von nll’ den Mädchen, die ich
kenne. »
Anders Fräulein Rickmers, aber doch
nicht besser. s
Wenigstens mir lind Sie in allem
völlig überlegen. Der Unfall meiner
Mutter- ist uns nun zum doppelten
Segen geworden, er hat mir Jhre, er
vat uns Pers-n von Bassewip’g Bekannt
schaft ge rncht —- (
Und Sie hassen —- und Sulanne
lachte durch ein Lächeln dod Herde
ihrer Crwiderung zu versüßen —- durch
uns auch an den Herrn Konlnl zu
kommen.
Gurts-sung sorgt-)
—-—.-.——-——
Ein gelinder sinnst tn die Rippen
kann, wenn an der rechten Seite und unterhalb des
werchsellii npvliktm auchd dein laa müthlgsten Men- .
eben von der Wer einen erben —- åegenöwun ch ene- s
ocken, wenn keine Leber nicht sang »auf dem einen-« -
» ist« Wenn die Leder egend wund oder ent ündet ist,
1 chnrerztieldlt der le« eze Stoß oder Druck. « vaivdget,
i ie erne kitzelm in ten deßhalb erst ihrem Opfer in’ä.
! Oe cht blicken, ehe fre sich an dessen Rippen zu schaffen «
machen· Wenn· seine Haut und Au äv el eine dlallei
oder gelbliche FarbunThabem könnt be nennt wetten, i
» daß auch feine Zunge elegt ist, daß sein Atdem lauer »
riecht nnd dal- er nr innr unter ten Riv en, sondern i
auch nnter dem re ten Schulterblatt S nutzen hat, «
das keine Eingewetde nicht reqelmailg funktioniren und
dn eine see ausnMsestort si. Anstatt handgreifliche
»S nie-« an seinen ppen zu treibst-, entvsehlt ihn-,
IPDFQetterls Magenvitters zu nehmen und dav" u
le ben, denn est in der That die beste und heilkräf
tlgsle Medizin für agen- und Ueberleitkn in der Welt.
In wlrkt es unvergleichlich M sljenjseätlen von Dos
pe e, Ader-maussan Nervosttat- s ierenbelchwekdrn,
la teni Fieber nnd anderen organischen Krantheitem
«O.s-— -
Jcn Examen.
Baucathx Aber ich bitte Sie, wie!
tdnnen Sie nnr daraus verfallen, deni
In lnnlfo zu legen, da müßte dqg
a er ja bergqu fließenl ;
Examinand: Ach, Herr Bnurath ——i
es sind ja nur zwei Centimeierl
Texas.
Die Staats-Legidlatur.
Austin, 1-4. Jan. S e n a t. Nach
Einbrtngung einer ganzen Anzahl neuer
Bills entspann sich eine Debatte darü
ber, ob die La est mit ihren Begleitern
zum Siy im aal eingeladen werden
sollen oder nicht. Armistead war dage
gen, da man durch eine so allgemeine
Einladung sich den ,-Plebs·« auf den
Hals ladet. Claiborne brach eine Lanze
für die Ladies5 der Antrag wurde aber
niedergestimmt. Jeder Senator hat
nach wie vor das Recht, für irgend eine
Person das Privilegium, sich au dem
selben Flur mit den Senaioren leder
zulassen, zu ern-Men
Haus. Bills: Zur Regulirung
des Verkaufs berauschender GetränkeJ
zur Amendirung des Jagdgefepes; zur
Amendirung des Apothetergesepesz zur
Einberufung einer konstitutionelleu
Konvention, die aus 62 Delegaten —
zwei aus jedem Senats-District—beste
ben soll; (durch Clemens) zur Cre
irung einer Eisenbahn - Kommission-;
zur Errichtung einer Jrrenanstalt in
SüdwesisTexas. Herr Wm. Clemens
ist ais Vorsitzer des Komites für Dan
del und Gewerbe ernannt worden.
Außerdem gehört er den Komites: für
innere Verbesserungen. für Städte und
Ortschaften und für Minen und Mine
ralien an. Herr Wellhausen (Flato
nia) ist den Komites für private Land
ansprtiche, für Mineu und Mineralien
und für Vertretung und Ernennungen,
zugetheilt.
—- Aehnlich wie man in St. Paul
den Eispalastz in Kansas den Korn
Palast baut, geht man in Fort Werth
mit der Idee um, einen »Frühlings
Palast-« zu erreichten, der von oben bis
unten mit texani«cheu Produkten: Wei
en, Dafer, Gerne, storn ec. bedeckt sein
soll. Jm Jnnern werden kleinere dün
fer von Früchten, Blumen, Mineralien,
Banhdlzerm Marmor, Granii, Stein
re. aufgeführt. Auch lleine Teiche wer
den angelegt, in welchen sich die texani
schen Fischarien inmmeln. Der Palast
soll in einem Ueberblick zeigen, wag
Tean hervorbringt. -
Gute Verdauung.
» Das ist etwas, was Jeder haben mirs-, wenn er seines
’Leben8 froh sein will. Tausende suchen es täglich und
sterben, weil sie es nicht finden. Tausende von Dollars
werden in der Hofxnnng geopferi, dieses Uebel n besei
tigen nnd dochEie tes ein Mittel dagegen. ir ga
rantiren, dass leetrlr Bitters, nach Vorschrift und hin
reichend lange siedranchh eine gute Verdauung scha en
nnd das liebe der Unverdanltch teil beseitigen wed
Wir empfehlen Electric Bitters für Dyöpepsla nnd alle
Krankheiten der Leber, des Magens nnd der Nieren
Wird zu 50 Ets. nnd sl die lasche in der Apoihe le von
Dreiß, Thompson ä- o· ver-lauft
— -—-·-o·ks—————
— Jeti wird dem Reform Club der
Jungen Männer allen Ernstes vorge
schlagen, was die »Freie Presse« schon
am Samstag empfahl. Nämlich Herrn
Bryan Callaghan als Mayorgkandidm
len, und neben ihm zwölf fortschrittlich
gesinnie und fähige Bürger aufzustellen.
—-Q-0.0.-——.—
Bucklens Armen-Saldo
Die besie Salbe der Welt für Schnitle,
Quelschnngen, Geschwiste, Fiel-ers nnd Haut
Ansschlng, Fuchte, gesprungene Hände, Frost
benlen nnd alle Hantlranlheiien ;·lnriri pü-«
innrrbaiden oder leine Beza lang. VälligeT
Satisfaetion garanlirt oder as Geld wird
Zurückerliallrn 25 Cent« die Schachtel Zum
erlaus in allen Apothelem Dreis-, Thamps
son s- Gny Wholesalr. ;
——--—s---.O.k.- s--- —
—- Feld we bel (znm Relrnien«
der vom Turngerüsi nicht wieder herun
ler tann): »Willst mal schnell rnnterl -
Daß Ihr Kerls, wenn man Euch w a si
Angenehmes bietet, gleich den.
nnverschilmiesteii.Gebranch davon ma-E
chen müßt i« :
—»,Ayer’z dairiVigoe verdankt keisj
neli weltberühmten Namen der gesun en :
Wirkung, die eg aus Haar und Kopf
haut ausübt, nnd dem grauen Dank sei
ne ursprüngliche Farbe wiedergiedt
nnd ihm Glanz nnd Frische ertheili,
weshalb es bei allen Klassen beliebt ist. »
i
i Ein heruntergekommener Prinzen
Erzieher.
Eine Pariser Depesche meldete vonei
nigen Tagen, daß der Prozeß gegen den
angeblichen deutschen Spion Sidneh
O’Danne begonnen habe und auf dem
Kontinent mit ungeheurem Interesse
verfolgt werde. Hieraus wird der Leser
natürlich den Schluß gezogen haben,
daß Sidney O’Danne vor einem fran
Izösischen Gericht als deutscher Spion
, prozessirt werde. Dies ist jedoch keines
2wegs der Fall. Der Prozeß wird in
EBerlingesührtund daraus geht schon
zur Genüge hervor, daß es mit demsel
den eine ganz andere Bewandtniß ha
Pegtmud als die Depesche vermuthen
ä .
Was die Sache zu einer cause celebre
macht, ist wesentlich die höchst abenteuer
liche, an ups und downs, wie man hier
zu sagen pflegt, überaus reiche Vergan
genheit des Angeklagten. O’Danne,
der im 50. Lebensjahre steht, ist, wie
sein Name andeutet, ursprünglich iris
scher Abkunft, seine Familiejedoch schon
seit mehr als 200 Jahren in Mecklen
barg ansitssig. Sein Vater fungirte
als Erzieher bei den Kindern des ver
storbenen Großherzogs von Mecklen
burgsSchwerim und durch die Vermit
telung des Lehteren wurde der Sohn-—
der jepige Angeklagte-in jungen Jah
ren preußischer Kadett und in der Folge
Lieutenant im zweiten JnsanterieiRe
giment. Jn dieser Stellung lenkte er
durch seine hervorragenden Talente die
Aufmerksamkeit des damaligen Kron
prinzen Friedrich Wilhelm aus sich,
der ihn zum Erzieher seines ältesten
Sohnes, des jetzigen Kaisers, machte.
Den Krieg gegen Frankreich machte O’
Danne als Hauptmann in einem Gar
deregiment mit, und von der Zeit an da
tlrt sein Herunterkommem Er wurde
namuch beim Plundern ertappt, tassirt
und zu fechs Monaten Gefängniß verur
theilt. Kaum war er wieder ein freier
Mann geworden, so begann er das Ver
mbgen zu vergeuden, welche-Weine Frau
Iihm zugebracht hatten.
Er wurdeder Reihe nach Oekonom,
«Spetnlant, Handlungsreisender und
schließlich gewerbsmäßiger Hazardspie
ler. Bis zum Jahre 1883 blieb er in
Berlin wohnen. Jn jenem Jahre ber
fuchteer, eine Anzahl hervorragender
Persönlichkeiten dadurch zu beschwin
deln, daß er ihnen vorstellte, er sei bom
Prinzen Wilhelm (dem jetzigen Kaiser)
beauftragt, eine Privatanleihe für ben
selben abzuschließen. Der Schwindel
wurde entdeckt, aber O’Danne hatte die
Geschichte so fein vorsichtig eingefadelt,
daß die Richter zu ihrem ausgesproche
nen Bedauern ihn laufen lassen muß
ten. Einer der bei dieser Gelegenheit
bernommenen Zeugen — ein Geheimpo
lizist—erklitrte u. A» daß O’Danne
Nichts heilig sei, daß derselbe vielmehr
sich und seine Dienste jedem Jndivisj
duum und jedem Staate verkaufen!
werde. Ein anderer Zeuge sagte aug, «
daß O’Danne einmal den Versuch ge
macht habe, den Czarem mit dem er in
persönliche Berührung gekommen, an
zupunipen.
Nach 1883 finden wir den Angeklag
ten in Italien, der Schweiz und Frank- «
reich, wo er immer in die allerexlusivs
sten Kreise Eintritt zu finden wußte
und gewöhnlich auf großem Fuße
lebte. Er war eine Zeitlang Stamm
gast in Monte Carlo, wo man ihn stets
um hohe Summen spielen sah. Jm
Januar 1887 wurde er in Frankreich
als Spion verhaftet unb auggewiesen.
Demnächst zog er nach England, gerirte
sich als warmer Freund er iriichen
Sache, sammelte Gelder ilr dieselbe
und —- verschwand· Ende 1887 kehrte
er nach Frankreich zurück, wurde verhaf
tet und zu drei Monaten Gefängniß
verurtheilt. Gleich nach seiner Freilas
sung heckte er einen neuen Schwindel
aug, der ihn setzt wieder vor das Berli
ner Strafgericht geführt hat. Er erbot
sich nämlich, dem deutschen Votschafter
in Paris wichtige politische Documente
gegen eine hohe Geldsnmme augzulie
fern. Mit Hülfe eines Züricher Post
bearnten, eines gewissen Hartung, arran
girte er zunächst die Abfendung eines
Packets, welches angeblich die politischen
Dokumentesenthielt, von Zurich nach
Paris und sodann dessen Nichtadliefe
rung in Paris. Auf die Quittung ge
stützt, welche die in Zürich erfolgte Auf
gabe des Packetå bescheinigte, verlangte
er sodann Schadenerfatz von den fran
zösischen Posibehörden sowie von der
deutschen Botschaft. Der Schwindel
wurde indessen bald enthüllt, und O’
Danne wurde auf Requisition des deut
schen Kanzler-s in Genf, wo er sich da
mals gerade aufhielt, verhaftct und
nach Berlin ausgeliefert Hier spielt
sieh jetzt sein Prozeß — zum Theil unter
Ausschluß der Oeffentlichteit —- ad, der,
wie die erwähnte Kadeldepesche besagt,
ganz Europa beschäftigt und über dessen
i Verlauf und schließlichen Ausgang wir
ball; nähere Mittheilungen erwarten
d r en.
IS- FeinsgsndJüigste Druckfas
chdn beiJohnson Bros.
Ein Gefchichtsvortrag mit unterbre
chnngen.
Der Lehrer tritgt über die Vertheidis
gung der Thermopylen vor: »Ehe es
izum Treffen kam, entfandte der Perser
kbnig an die Laceditmonier einen Boten
mit der Aufforderung —- Geben Sie die
Schnur her, ja, ja, Sie, Bayer, ich
kann die Spielerei nicht länger mit an
feh’nl—mit der Au orderung nm Aug
lieferunq der —- egenfchirme, mein
lieber Winzer, stellt man hübsch in die
Ecke, wo sie nicht jeden Augenblick um
fallen —- um Auslieferung der Waffen.
Die stolze Antwort des Griechenfltrsten
war: — Sie, Fischer, rücken Sie doch
bei Seite, damit ich sehe, was Jhr Hin
termann wieder für dummes Zeug
treibtl — Allo die Antwort des Grie
chen war: »Komm’ und hol’ siel«
Und als man den Griechen bedeutete,
die Zahl der Feindefei so groß, daß
ihre Pfeile die Sonne verfinstern wür
den, erwiderte Leonidaö verächtliche —
Wahrhaftig, Mücker, ich stecke Sie zuri
Thür hinaus-, wenn Sie nicht anfhb-;
ren, mich anzugrinfenl -Leonidas ent-»
gegnetet ,,Defto besser, lo werden wir
im Schatten fechtenl« Vier Tage spit
ter erfolgte der ,Angriff. — Endlich
zeigte ein verräiherifcher Grieche Na
mens-Grasel, Sie schreiben da wohl
etwas, wag nicht zur Sache gehört1——
mit Namen Ephialtes, den Perfern einen
geheimen Pfad über-I Gebirge, nnd
plötzlich verbreitete sich unter den Spar
ianern der Schreckens-tust k- Wer wirft
denn da init Papieriugeln?«
POWIEI
Unbedingt rein.
Das Nohal Backpnlvet bleibt sich stets gleich.
Cin Wunder von Reinheit, Stätte und Za
tkäglichleit; sparsamkr als Avie gewöhnlichen
Sekten und außer Konkurrenz mit der Menge
minderwerihigek, zu leicht wiegeudek Mann
odek BRUNO-Pava Wird unt in Mech
büchsen verkauft
Royal Aalia Port-der co»
CAN-U 106 Hal! St. A. I.
Inn. B. wAssEnzuc,-.z
Zurückgerufen
durch eine große STlnzabl von Patienten, die seine Dienste beanspruchen ttist positiv ais
Samstag Abend den 26. Januar nach Dallas ib,
Konsultationgzimmeu 245 West- LCommetcHStxqßr.
0««— Z-«-- « , lmn
Jnr junge Männer und solche im
s mittleren Alter
III-eine sichere Kinn-St
Die-schrecklichen Folgen dee Zugendsünden,
Geschlechtsschwäche verursachend, wodurch Geist
und Körper rnimtt werden, permanent se
hellt. cerzklopfety Schüchternheit, Samen
absiufn Gedächtnißfchwäche, Verlust der Ener
gie, Abnei un kgegen Gesellschaft und Melan
cholie grün liF neiet.
« m-a-.».»
Verheirathete Männek;.odetfo10e.
die sich verheirathen wollen, die in Folge m
Judiiccetion in bei Jugend im sefgle » us
Nervepschwäche leiden, werben gtü kutith
Keine Mineralien eins-gesetz
Junge Männer, die ihre Zeit mit unfähig-I .
Leuten ·verschlveudef und sich dadurch M
heiten des Kopfe-. der Ruf-, des V es, Ist
Lebet, Lungen, Singen-the Amt des « W
zugezogen haben, werden schnell Izu-lä
Lait Euch nicht tnrtb falsches Sdamgefihi
abhalten, ihn sofort zu besuchen. « .
Ur. Wasser-sag hat praktische Erfahrung seit den lehten 18 Jahren und-überni-« keinen
Fall, ausgenommen et kann Heilung gakaniiren. Gesglerhit-, nethsse, cheonische Kratkheitesz
Cataerh in allen Stadien, Sohnes, Hautausschlag, Oes wüte, Ges wuls, alle seien III-Cant
Krankheiien,Rheuiiiatismus, Hüstschmetzem Sicht, Ledetkeiden, sthmth Dhsenteeie, Häuser
the-idem stampfe, Nieren- und Blasenkeiden, Augen- und Ohren sikrankheiteh Lungenkeidesy ,
Underdanliehkeit nnd necvöse Schwäche werden permanent geheilt - «s -
Alle geheimen Krankheiten kutirL KrankewerdendatchMIaMSÆ
und Recept c-. 0. D. versaudi. Dr. Wasserng praktiin seit Is S en. Dis-km in der «
Besondere Aufmerksamkeit wird den Damen gewidmet. Ossiee- uden has 9 Ph; Muse-»O «
bis 9 Uhr Abends. Sonntags von s—11 Uhr Vormittags und s—7 Uhr Alten« «
D r. W a s s e r z n g, Kousnltationszimmer 245 West-Comme:eestmhe.
. MNach dem 26. Januar adtessite man wie ewöhnlich nach der perma, RÆ "
IWohnnng Na. 734 Glut-Straße Dallas, Texas. g ’ -· T
Gras-sie Yargains .
—in
»Ok- wünschenswerthenQ T? - .
Wohn- Plätzen.
Diese Lots liegen eine Meile vom Alamo Piazcu eine Ehe Meile dam. Statist- —
Depot, zwischen dem Gouvernement-Depot und der Stadt nnd mirs Block-«
dsilieh von Mr. John Dattalyg und Banqnier Lockwoods Festung-» »F
Ein ausgesuchtes Stück Land ist in großen Wohnpläfen ausgeleqt word edet seiest-M
und hinten an weiten Adern-eh ist so elrgen, das er die Süd-ist« nnd Sächs-Este etfglh Miet
nerhalh zwei Blocke von der Hanptiva er· und Sasleitnna usd an der Liniepex Ists-CAR
vom Militär-Depot nach der Stadt an Militär - Avenne oder Pine Strafe lasse-III » sog
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ie e vorzügi en anpä etvek en von uns an ure ei zu ein an a Jst et
Preise von 850—8150jeder, gegen haar, oder ein Drittel eaar und der Nest auf We MI
gnngen zu 7 Pro ent Zinsen, angeboten.
— Wir fordern eden hetjucin Bezug ans Lage, Nähe zur Stadt, niedrige Preise W
Titel nnd wünschenswerthe Kapitalanlage, eine bessere Offette zu mthem Die IM- Hssd n
ansechtbar und Käuiern werden «Wakmi»1ty Deo-IN ausgeststlt sur Diejenigen, W ist«F -
sehe Bauplöje fiir Wohnhäuser suchen, sitt Kapitalanlage Iß m Sau Intonio nie etsas W
dagewesen. Das Eigenthum ist kürzlich vermessen nnd die »Im-sen sind sxw W.
Wir ersnchen Alle, wel elGrundeigenthnm zu kaufen beabsichtigen, sich diese- Lsts mische-NO
sie anderswo tausen. ir stellen zu diesem Zwecke Fuhrwerk zur Verfügung seku- IM
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