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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, February 02, 1889, Image 1

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Die
Tägliche Freie Presse für Tean
erscheint '
mit gut-nahm des Honntcfgs
und kostet
810.00 sitt pas Jahr oder 82.50
für 3 Monate.
D i e
Wöchentliche Freie Presse fiii
erscheint s
jedeu You-ersta
.und kostet .
82 Hostie us Jahr over 81.2«I· »
s Mom- iu VWW’ «
Jahrgang 24.
Sau Antonio, Sonnabend den 2 Februar 1889.
Nummer . 20534 "
ablissement-, Ecke UÄIN PLLZI
— und --—
Ecke UAIN PMZA
— und —
Aoeqaia Rasse-.
Aooqata sitt-so
II- onIP Riesen td
III-—ng Es VERMES M It
· Kleider - Stoffe.
Doppeltbreite, farbige und schwarze:
Kameelhaare, Drape d’Alma, Tricoks, Hen
tiettag, Ulhatkoß, Serges, Jaille Frau-mis
Cashmekei, Tancisky Maltc·e, Damasy Satin
Rips, Cordvretth Schinde- Shudat, London
Heule, Flauelle
KleiderfjÄ- Befatz.
Wir sind im Stande, für jede Kleidsurbe, für
jede Nuavce sowie sur jedes Muster den ent
sprechenden Besatz zu liefern. Gerade diesem
»Depattcment ist unsere größte Aufmerksamkeit
jugewendct worden, um die Damenwelt in der
Zusammenstellung ihrer Toilelfe in jeder Hin
sicht zu befriedigen.
-
Leinen- Zeuge. «
' Weiße und farbige Tifchtiichek mit Serviet
ten, Tischtuchzeug bei der Yard, Handtiichet,
Tidiks, Wallcne Tifchdccken für Parlok und
Wohnzinnner. Maus-Decken, das allem-u sie
und niodcrnstr. Tal-le sein-fix Lambrequins,
bei der Pard, zu allen Preisen.
Seide! Seide!
Jn allen Farben zu allen·Prcifc-n. Das Mo
deknste und Gefchnmckvollste, was die Saison
bietet. Unser Lager ist unübctttefftich reich
haltig und die amen sind gebeten, sich speziell
dieses Depar ement, welches außerordentlich
Hübsches bietet, anzusehen
Sammt und Pliisch zu allen Preisen, und in
allen skliden und Farren-Farben
Haushaltungs - Artikel: Wollene Blankets, Quilts (Comforts), Bettdecken, zu allen Preisen,
von den billigsten zu den theuerften.s Sehr große Auswahl in
Wollnen gestrickten Waaren. Dieses Departement ist in jeder Hinsicht vollständig.
Schuhe! Schuhe! .
Dieses Departement ist so reichhaltig und
wohl ausgestattet, daß es einen Store für sich in
Anspruch nehmen könnte Wir stehen in di
rekter Verbindung mit den anerkannt besten
Fabriken der Ver. Staaten und dürfen uns
wohl rühmen, daß wir nur das allerbeste und
das fafhionabelste Schuhwetk für Damen und
Kinder auf Lager haben- Sehr danetlzaste
Schuhe für kaltes und nasses Uctter offerirm
wir für Schulkindern
———
Schwarze und farbige Strümpfe,
e b e n s o FAUST Col-ons,
für Damen und Mädchen
—- in —
Baumwolle, Wolle und Seide.
Of
Mantel und Jucken.
Hierin glauben wir Alles zu übertreffen, was
je hier offckirt worden ist, nicht nur, was die
Güte der Waare, die Preiswiirdtgkcit und den
Geschmack anbettisst, sondern wir haben einen
fa teichhultigen Vorrath, daß wir mit irgend ei
nem Konsektions-G- schäft, welches aus-schließlich
diese Brauche betreibt, ersolgreich konfutrireu
können. Das Lager birgt die schönsten Sa
chen, welche die Maoestädte der Welt, Berlin,
Paris und New York bietet-. Wir laden alle
Damen ein, dieses einzig in seiner Art aus
gestattetc Departement zu inspiziteu, da wir
sicher sind, ihren Beifall-zu gewinnen.
Jersey’s, Jersey’s, Jersey’6.
Plufch Wraps, zu allen Preisen. I
Das Putz- Departement XI
Wie es schon seit Jahren miser Besteht
war, dieses Departement in jeder Beziehung it
den Vordergrund zu drängen und dasselbe III-» ,
Atteakiion für unser umfangreich-es Geschäft IX «
machen, so haben wir unablässig auf besetz
Verbessernng hingeatbeitet nnd glauben sjeft
den Standpunkt erreicht zu hoben, tov wir ssek -
Konkurrenz kühn die Spise bie "nnen.
Wir können mit Alle-i auitv en, was die
neueIte Mode hervorgebracht hat, forscht-, m
die Jason, als die Ausschmückang der Hüte n
bettisst, und außerdem haben wir eines-time
mit der Leitung dieses Departements betraut,
die nicht nur erprobte Erfahrung, sondern ones
einen außerordentlsiig gute: und feinen Oe
schmack besishund erti Zu W » u- W
uns mit ihren Aufträge-: cehxess vvcx »W
fattion nehm wish. —
. Dieser Annex zu unserem Hauptstvke enthält dasOLO DHING DBPAR PBMENP für Herren und Knaben. Unser Waarenvorrath erlaubt es uns eine gen i- - « ’ « «
· Armee einileiven zu können, weßhalb es uns» ein Letchtee in, jedes Matt zn liefern. Wir hat-en ein riesiges Assortiasent von Alleta3- und Feiertags Anzüsckp wir habxn An ü e ZU »
allen möglichen Farben, gestreift, kartittz wir haben die besten und moremsten Ges-llschafts Ynzijge —turzum, wir haben Allei-, was für jede nur denkt-are Gelegenheit paßtö gFük « « 2 .»«— ,
Knaben-Antlitze ist eine besondere Avtheilung eingeräumt worden« - Ebenso elegant ausgestattet ist das hiermit verbundene Depauement siir H er re n · G a r v e r o b e ·daS in :
allen Artikel-» wee Hemden, Unterzeug, Strümpfen, Hosenträgmt, Kra- atten, Schlimm, und namentlich m Hüte n, das denkvnr Großartiksste bietet.
not-BEI- DEPÄRIIIIIMENUII enthält die feinsten Parier-, ebenso Wohnstubens und Schlafzinsmer Sen-, Küchcn Möbel und atl «. i , : - « . · . — - -
— IS- Die Saifon ist eröffnet. Wer preismiitdig und vortheilhait koner will, wende sich an gemelre Haushalvmbg Gegenstande« Acke« m gumer Auswahl· TYME « -
SUBFZIM Fuß-Teppich und Bett-Vorleger.
Is- wgthgN-- s s s Ecke Mein sen-a Und Maja Sma
gleich der ersten CAielies
Roman von KarlFrenzeL
( MartfehungJ
Deutlich bewieg es ihm ihre Unruhe.
ihre Verlegenheit, wenn er sich zufällig
ihr allein gegenüber befand.
Das Beispiel Lunau’g muß für sie
eine Mahnung fein, dachte er, auf die
Zukunft nicht vorfchnell und thoricht zu
verzichten. Wenn wir ung verlodten,
und er tritufelte feinen ftaitlichen Bart,
würde das Echo etwas lauter nnd lan
ger fein, als diesmal; allein, wie lange
wahrt auch das stärkste Echo?
Ader empfing Therefe von all’ feinen
Bemühungen auch nur einen leifen Ein
druck? Streifte feine Absicht auch nur
als phantaftifche Möglichkeit ihre Seele?
Sie war in dem Banne ganz anderer
Gedanken. -
Jn den Zerstreuungen und Beschäf
tigungen, dem Kommen und Gehen die
fer Tage war sie innerlich einzig mit ih
« rer Tochter befchitftigt. Unentwirrbar
durchdrangen und vermischten sich Nei
gung und Abneigung, sie erfchrak vor
- sich ielbsi, daß sie Sufannea als einer
glücklichen Nehenbuhlerin grollte, die
ihr die Liede des Freundes entzogen
und forgteund bangte in der nächsten
Stunde um die Zukunft des Müdcheng.
Nach allem, wag geschehen, wie ge
nau sie auch Sufanne übern-achte, :
konnte sie an deren Neigung für Lunau ;
nicht zweifeln, und doch verließ fie dief
Angst nicht, daß Snfarinenz Herz einem l
Andern gehöre. »
Neid-Ists sei-sit hie- aokinrscb Nah-IN
wollte sich ihrem Verdachte bieten: in»
gleichmllthigfter Weite verkehrten Det-;
lev und Satan-re miteinander; wenn :
sie ein wenig ihren muthlvilligen Ton
gegen ihn gedilmpft, seltener ale sonst
das Wort nn ihn richtete, so war ihre
Verlobung eine ausreichende Erklärung I
dastitu hatte seine glänzende nnd be
stechende crtcheinung in der That auf
Sninnne keinen Einfluß geübt, hatte
ihre Klugheit ihr gleich dei der ersten.
Beqegnung gesagt, dnßsdie Liebe eineri
armen Geiellichafterin zu einem armen
fdälmnnne eine nutzsichtgiofe Thorheit
ei
Wie gern hätte die Mutter das erz
der Tochter darüber ergründett iet
sehnte sie sich nach einer kindlich rück-’
haltloien hingebunn; um sich seufzend
einzugeiiehem daß sie ja dieselbe nicht
verlangen könne !
Dritt-en in dem Papillen auf der
Dllne hatte der Konsnl seine Verlobung
gefeiert. Cz war am dritten Tage nach
dem Sturm gewesen«
Um die geichmtickte Tafel hatte sich
eine nicht zahlreiche, aber erleiene Ge
selli tzusnmmengeinnden. Wie es
sich ach ihrem Range von selbst ver
ii d, hntie die Gritfin den Ehrenpan
ei enommen und ebenso natürlich
« fu tfte auch Herr von Bassein ge
r .
Jhnen gegenüber hatte das Braut
pnnr gesessen und die groß-n, dicht mit
Blumen gefttllien Delfter Waien zwi
schen ihnen in der Mitte des Titchez ge
standen, todnß Sutnnnenz Gesicht den
Augen der Griifin halb entzogen wurde.
Ueber die Braut war nur eine Stim
me des Lobes. Die Rosen ihrer Wan
gen hatten mit den Rosen in ihrem
Paar an zarten Farbenidaen acweiteis
eri. Jugendfrische und ihre Mädchen
hoftigkeii entzückte die Männer, ihie
Liebengwiirdigteii entwossnete die
Frauen, die ihr vielleicht ihr Glück nicht
könnten.
Die Weise, wie sie ihren Arm irr den
ihres Veriohien legte, den Kon zu ihm
wandte, ihr Glas an das seine ausstieß
ivar die anmuthiqste. Fröhlich und
herzlich hatten Alle ia das hoch auf
das Braun-nur eingestüan das Det
iev, als der älteste Freund des Bräuti
Tcms in dieser Tafeltuude, in wohlge
ectet Rede, mit Schiller’5 Versen aus
der ,,Glocke« wirksam schließend, ans
gebracht.
War in Lunau’s Mienen heute auch
keine Spur lJon Strenge zu entdecken»
io.paßte doch das Bild des Dichters
trefflich auf den Verlobten. Der gereifte
Mann und das Mädchen, das sich zur
Blüthe erschlossen, das Wohlwollen und
dieFestigteit, die sich in seinem Wesen
ausdrückten, und der Schimmer geisti
ger Ueberlegenheit, der aus ihrem Ant
litz glänzte, versprachen ,,einen guten
Klang.«
Ohne störenden Zwischenfall, allen
Theilnehmenden zum Vergnügen« bei
beiterstem Wetter verlief das Mahl.
Bei der Milde und Windstille desi
Abends wurden die Fenster der Halle
qebsfneL Tief in violettem Schatten«
lag drüben die Insel, während weithin
nach Westen das Meer unter dem Son
nenuntergang leuchtete.
Jn einem der Zimmer stand ein Kla
vier uud abwechselnd spielten die jun
gen Mädchen daraus. Die Töne; die
hinaugdrongem und das Geräusch der
Wellen, die an die Landungzbrllcke
schlugen, vermischten sich zu einer s anf
ten und träumerischen Melodie. "
Die Einen lustwandelten aus dem
weichen Sande deg Strandeg, Andere
saßen auf den holzbünlen der Brücke
an der die Boote, die sie zurückführens
sollten, mit eingezogenen Segeln, mit
Tauen an den Pflöcken besestigt,·in dem
müßig bewegten Wasser auf und ab
schgnketltenklzoch Eben auf-»dem Hügel
luucll »kl- Ullclc Ilullllcll Oufllllllc Uclll
Charlotte.
Jm Saale waren nur die Gtäfin
und Lunau geblieben. Er zauderte
eine Weile, dann trat er entschlossen
sucht
» Sie lehnte an einem der Fenster, den
Blick nach dem Ahendroth gewandt.
Niemand hatte ihr während des Fest
niahles die Bewegung, in der sie war,
den Kampf zwilchen der Würde, die sie
behaupten mußt-, und ihrer Ergriffen
heit angesehen. Lunau aber bemerkte
etwas, wie einen feuchten Glanz in ih
ren Augen.
, Endlich einen Augenblick, Frau Gra
sin, sagte er, wo wir allein sind, wo ich
in jedem Sinne Sie um Ihren Seaeu
für diese Verbindung bitten darf. Jch
fühle, toie besorgt Sie um das Glück
des Kindes sind, das seine Hand in die
eines um so viel älteren Mannes gelegt:
wie sehr es Sie schmerzt, daß ich es Jhs
nen, allzu schnell fllr Jhren LBunsch,
entführe. Braucht es der Versicherung,
dasz Sie mir Susannens Zukunft ohne
einen Schatten von Beunruhigung an
vertrauen idnnen? Daß sie von mir
nur Worte der Freundschaft und Vereh
rung siir Sie hdren wird? Wie ich hof
fe, daß Sie mir die Liebe dieses holden
Gelehdpfes freundlich gönnen werden,
so seien Sie überzeugt, daß ich sie willig
müJhmntMllt
Gortseinns solstJ
—.-—.—.. --.-.----—-..
Texas-.
Die StaatsiLestslatur.
Austin l. Febr. Jm S en at wurde
eine Anzahl neuer Bills eingebracht und
die Vill, welche das Uebetpinseln von
Schildekn (auS Schabernack 2c.) stkas
» hat macht, angenommen.
H a u s. Das Amendement zum Ge
wetbesteuetgesetz, wonarch auch Natio
nalbanten Steuer bezahlen müssen,
wenn sie innerhalb dem Staate regel
mäßige Bankgeschäste machen, Staats
oder Countthondg antausen ec» wurde
angenommen.
—- Eg giebt im Staate Tean 114
katholische Priester, 198 katholische Kik
chen und Kapellen und 118 sogenannte
Stationen, 19 Akademien, 50 Pfand
schulen, die von 7760 Kindern besucht
werden, und die gesammte katholische
Bevölkerung deg Staates belaust sich in
tundet Summe aus 134,000 Seelen.
i Ein Beitrag znrgszsrage der Sträflings
I then.
Capt. H. Munion von Oyiier Creek,
Brazoria Co« äußerte sich vor Kurzem
in einer Unterredung mit einem Zei
tungs-Berichterstatter, welcher ihn um
feine Meinung über die Verwendung
der Strnflingsarbeit befragte, wie folgt:
Jch habe nur ein Urtheil .in dieser
Frage, soweit es sich um die Verwen
dung der Züchtlinge als Farmarbeiier
handelt. Aber das kann ich auf Grund
sder Erfahrung sprechen, welche ich in
meinem eigenen County gemacht habe.
Wir haben in der Gegend, wo ich woh
ne, Strecken der reichiten Zuckerlände
ieien im Staate, weiche unbebuut lie
gen bleiben müssen, weil es an Händen
,zu ihrer Bearbeitung fehlt. Einer mei
ner Nachbarn besiyi 500 Acker des vor
irefflichsten Zuckerlandes und hat nur
50 unter Kultur: der übrige Theil muß
brach liegen bleiben, einfach weil er Iei
ne Arbeiter bekommen kann, Wir haben
in unserem ganzen Counly den vierten
;Tbeil der Arbeitskraft, welche wir nd
thig hätten. Ju meiner Gegend giebt
l es feinen einzigen Former, der nicht sein
; Feld vergrößern würde, wenn er sich die
zerforderlichei Arbeitghülfe verschaffen
Isiinnss Munsfssbis dich-v anicRssuu
kann ichkeinen stichhaltigen Grund da
fttr finden, die Züchtlinge, insbesondere
diejenigen, welche arbeitsfähig nnd ge- «
wohnt gewesen sind, Feldarbeiten zu
verrichten, in den Gefängnissen einge
sperrtzn halten; mir erscheint es voll
ständig in der Ordnung, daß die, welche
von den Baumwollen- nnd Kornseidern
zaus in die Zuchtanstalten geschickt wer
den, auch wieder auf das Feld zurückge
« bracht werden« Meinem Dafürhalten
nach dürfen die Zitchtlinge nicht in einer
Weile verwendet werden, daß sie der
ehrlichen Arbeit eine störende Konkur
renz machen. Bringt man sie aber auf
die Baumwollen- undZnckeriPlantagen,
wo es so wie so an der nothwendigen
Arbeitskraft fehlt, so wird die freie Ar
beit dadurch unter keinen Umständen be
einträchtigt, nnd —- darf hinzugefügt
werden —- das Staats - Interesse ge
fördert.
Was-gehende Ansichten«
lDer Centrum-Anwalt Munday von May Eo« , Texas,
agt : »Ich habe Electrir Bltters mit dein überras end
ten Erfolge gebraucht. Mein Bruder litt ebensa s in
hohem Grade an Malaria nnd Gelbsucht, wurde aber
durch rechtdeitigen Gebrauch jener Mediein noch gerettet!
grossrdax tsetne Rettung ausschließlich dem Eiee tri e
: r er .
i here D. J. Wileoxson von Dorfe Ende, Ky» sägt
F ein ähnliches Zeugnis hinzu, indem er sagt : Er gian t
positiv, daß er gestorben ware, hätte er nicht Eiern-te
! Bitterc angewandt
i Diese ausgezeichnete Mediein schü t gegen Den ne
« nnd alle malarischen Leiden ebensowoh , wie er diefel en
beseitigt. Unübertrefflich ist es auch bei Leber- und
; Nierenleiden, sowie allen übrigen Stern-gen der Ver
; dannrysorganr. Preis 50 Sentei nnd sl ver lasche in
allen poshetcm Wholesale beiDreiS, Thornnonäsm
Texantsche Ackerbanstatistik.
» Der Statistiter der AckerdausBehdrde
rn Washington, Prof. Dodge, hat den
folgenden Bericht über das vorjühtige
Ernteergebrusz in Texas veröffentlicht:
Acker. anbeL Ernte-Werth- «
Weischtorn ....... 4,814,3t«x«1 92,436,0oo Iz7,898,760
Wetzen . . 572,226 6,00tj,000 6,006,000
haser ...... . tWchW 13,596,000 DIE-CAN
Der Bericht, welchen der texanische
Agent der Ackerbau-Bebdrde fltr den
Monat Dezember, 1888 ungeschickt hat,
lautet, wie folgt:
Jn Folge der anhaltend kalten und
nassen Witterung seit dem 6. November
in allen Theilen deshStaateQ hat die
Zyxeh-..----ll- -- .--4:tx4 -----
vpu·auusuws-Iph un Lunte-Ietzt sutb III
Qualität betrachtlichen Schaden gelit
ten. Das nasse Wetter hat zur Folge
gehabt, daß die Baumwolle in den Kap
ieln, die sich bis dahin noch nicht ge
öffnet hatten verfault ist, daß die Stau
den durch den Regen und Sturm auf
den Boden geschlagen sind, daß das
Pflttcken sich verivatet hat, und daß der
Samen in den Kapieln zum Keimen ge
kommen ist. Selbst unter den günstig
sten Umständen wird sich nicht mehr als
die Halft- der spat reifenden Kapieln
offnen und in den meisten Fallen nicht
einmal to viel. Jm nördlichen Theile
des Staates (wo außerdem frühzeitig
am 10. November — ein Frost eingetre
ten ist-) wird in Folge davon der Ber
lust an dein Ernteetttage ein ziemlich
beträchtlicher sein. Der großere Theil
der Felder war dort etsi spiit bestellt
worden, weil viele Fakmer zwei bis drei
mal batten nachpflanzen mnssen, sodaß
die Baumwolle erst im Ende Juni und
Anfang Juli einen Stand bekommen
hat. Von dem Welschkokn, welches bis
jetzt noch nicht eingeheimst ist, wird ein
großer Theil Verloren gehen, weil es
auf dem Boden liegt.
«
Die neue Entdeckung.
Sie Alle haben Ihre «rennde und Bekannten davon
sprechen hören. Viellei t find Sie auch felbst Einer von
Denen, welche an sich selbst erfahren haben, wie gut
dies Mittelisi. Wenn Sie es jemals versucht haben,
dann- sinb Sie auch ein treuer Freund davon. Denn
wer einmal einen Versuch mit Dr Kings Neues Ent
deckung gemacht hat, der hält es auch von der Zeit an
imme in seinem Hause. Wenn Sie es noch niemals
gebt-a cht haben, und einen anten oder eine Ertäliung
aben sollten, oder irgend ein Leiden der Lunge, des
ales oder der Brust, dann verschaffen Sie sich eine
wäa che hiervon und versuchen Sie es. Der Erfolg
!
as it. Probe sächen gratls in der Apotheke von
o
m in ·ede1nFal’le akaniirt, oder dass Geld wird sa
Dreif, hompfonä
Die katholische Kirche in den Ver.
Staaten.
Mit großem Unbehagen blicken die
typischen amerikanischen Reverends auf
das Anwachsen der katholischen Kirche
in den Vet. Staaten. Aus dem Bal
tirnorer Plenarconcil von 1884 wurde
die Anzahl der Katholiken auf 9,500,
000 bei einer Gesammtbevölkernng von
57,000,000 abgeschützt, also auf 16
Procent der letzteren. Dieser Jahr iiuii
seiert die Kirche den hundektjährigen
Gedenktag ihrer Ctablirung in den Ver.
Staaten, und aus diesem Grunde sam
melt sie sehr genaue Daten über ihr
Wachsthum während des hinter ihr lic
genden Jahrhunderts. Den Kanzlern
der verschiedenen Diöcesen wurde der
Auftrag ertheilt, möglichst sorgfäitige
Ziffern zu liefern. Ihren Angaben zu
folge gibt es jetzt 8,157,656 »aktive«
Kaiholitcn d. h. solche, die fich an dem
Kirchentocrke in der einen oder anderen
Weise thatsitchlich hetheiligen. Die Zahl
der Priester belaust sich aus 8,118, die
der Kirchen iiiif 7,353 und der Kapelleii
nus1,480. Es gibt im Lande 199 ka
tholische Waisenhituser, 32 theologische
Seminare, 125- Colleges, 549 Akade
mien und 2,799 Kirchenschuleii, die von
597,196 Schülern besucht werden. 13
Erzbischöse und 75 Bischöse stehen der
Kirche vor. Nach der hierzulande Lib«
lichen Rechnung werden zu den »am
vea« Mitgliedern jeder Kirche noch 50
Prozent hinzugeschlagen, uni ihre volle
Stätte zu bestimmen. Diese 50 Pro
zent stellen die unmündigen Kinder und
die Nicht - Kirchengünger dar. CH witt
de demnach in den« Ver. Staaten ins
gesamint12 Millionen Katholiten ge
ben« die sich auf die einzelnen Landes
theile ioie folgt verthejlenc Neu -Cnn
lanvi und Mittelstaaten 5.822,831;
Südstaateii 1,215,576 iiiid Wettstiiateii !
5,117.565. Z
" Wenn die dem Plenarkoncil zur Ver- (
fügung gestellten Ziffern annähernd soz
richtig waren, wie es die vorliegenden I
zu sein scheinen, so hätte sich die katho- (
lische Bevölkerung in vier Jahren um
2·500,000 Seelen vermehrt. Die Cin
wanderung hat zu diesem Zuwachs ver
haltnißmitszig roenrg beigetragen, es lage
also eine geradezu erstaunliche »natiir
liche« Vermehrung vor. halt lestere
an, so wird eg Im Jahre 1900 bereits
20 Millionen Katholiken in den Ver.
Staaten geben« und diese Aussicht fldßt
den Reverends uln so mehr Beiorgniß
ein, weil erfahrungsmässig ein viel grö
ßerer Prozentsatz von den katholisch ge
tauflen Leuten ihrer Kirche treu bleibt,
alg von den Protestanten. Die prote
stantischen Sekten tlagen sogar einstim
mig ttber die zunehmende Gleichgiltig
keit der Massen gegen alle religiösen
oder richtiger kirchlichen Bestrebungen.
Jn den Großsiüdten sind viele Kirchen
so schlecht besucht, daß die Prediger at
len Muth verlieren, und die wenigen
Vesucher gehdcen noch dazu größten
theils dem weiblichen Geschlechte an
Cz ist nicht die Ausgabe einer täglichen
Zeitung, durch Untersuchungen festzu
stellen, warum die Ptoiisianien in ih
rem Glauben immer lauer werden, dse
Kaiholiken aber nähn-wenigstens nicht
hierzulande. Die Thaifache selbst sieht
über allen Zweifel hinaus fest, und es
ist mindestens wahrscheinlich, daß auch
der politische Einfluß,-den manche pro
tefiantiichen Sekten kraft ihrer strammen
Organisation gegenwärtignach ausüben,
sehr bald verschwunden fein wird.
(Clev. Ming
— Eine Eckültung kann gefährlich
werden oder nicht, je nachdem man Mit
tel zu ihrer Bekämpfung anwendet.
Wer weise ist, der sieht sich vor gegen
alle Fälle, die in einer Familie eintre
ten können. Bei plötzlichen Anfällcn
von Eikältung, Bräune, Aflhma u. s. w.
Zierweist sich AyexJS Cherry-Preioral als
das fchneclsie und wirksamste Mittel
und als der beste Freund.
—- Cin Londoner Photograph hängte
vor einigen Tagen einen Kasten mit
150 Damen-Photographien aug. Die
Bilder waren sümmtlich in der Art zu
sammengesetzt, daß die Gesichter-, fein
sauber ausgeschnitten, auf den Hölsen
von photographitten Günsen angebracht
waren. Natürlich klagten zahlreiche
Damen, die nicht in so belecdigender
Weise dem Publikum vorgesührt werden
wallten. Der Photograph verant
wortete sich in folgender Weise
,,Alle Bilder, die ich in dein Kasten ber
wendete, wurden mir von den Damen
mit der Bemerkung zutiickgewiesen, sie
seien nicht kenntlich. Jst dies richtig,
so können sie nicht einschreilen, wenn
ich die Bilder augstellez sind die Por
trüts aber gelungen, dann ist jede der
photographirten Damen verpflichtet,
dieselben zu nehmen nnd meine Rech
nung zu degleichen.« Der Richter
pflichtete dieser Anschauung nicht bei,
sondern befahl dem Photographen, den
Kasten mit den beanstandeten Bildern
Zu entfernen.
———.00———
—- Jn Folge einer Erkaltung zog ich
mir rheumatische Schmerzen im Rücken
zu; sechs Monate litt ich die heftigsien
Schmerzen. St. Jakobs-Oel brachte
mir in kurzer Zeit Deilung. —- Jakob
Schults, Swigert, Jlls.
—- — wish-»
— Macht Eure Bestellungen filr Sta
cheldraht, glatten Draht, Cisenblechx
Kupferblech nnd Löthe bei P i v er ä»
Schulthesz, 33 Fc 35 West-Consi
merce-Straße, San Antonio. Texa5.
SpartGeldund Zeit. «
Garantie für niedrigste Marttnreise.
POWIIII
Unbedingt rein.
Das Royol Backpulvek bleibt sich stets Fläch
cin Wunder von Reinheit, Stärke und Zu
ttäglichteitz sparsam-r als vie gewdhnlicheu
Sekten und außer Konkurrenz mit der Menge
minderwckthigek, zu leicht wiegender Mann
oder PhospbaLPulper. Wird nur in Blech
büchfen verkauft
Rot-at Basin Powdek co»
Getan-H 106 nll St. ID. D
rosse Yaisgajns §
—in—
Diese Lots liegen eine Meile vom Alamo Plazaz eine halbe Meile vom Soff-i
Devot, zwischen dein Gouvernement-Depot und der Stadt und mir 2 BlotB ·
dstlich von Mr. John Datrah’g und Vanquiek Lockwaodg Resideuzeu.
Ein ausgesuchtes Stück Land ist in großen Wohnplsisen»ausgelegt worden, edet taztsics·
nnd hinten an weiten Avenueti, ist so gelegen, das er die Sudosb und Süddf e, e , du«- -
nethalb zwei Blocke von der Haapllvassev nnd Oasleituna und an der Linie det- ist-W «
vom Miliiäc-Depot nach der Stadt an Militär - Avenue oder Pine Strafe cause-des - Io
TOWN summ- 0412 Lust-»- .
Diese vorzüglichen Baaplöße werden von nnd auf kur e Zeit zu dem aW M
Preise von 850—8s.150 jeder, gegen haar, oder ein Drittel aat und der Nest aus keihie
ganan zu 7 Prozent Zinsen, angeboten. » —
Wie fordern Jeden herms in Bezug ans Lage, Nähe zur Stadt, uiedtiae Preise,
Titel und wiiascheniwerthe Kapitalanlage, eine bessere Offerte zu machen. Die Titel , "
ansechtbae und Käusetn werden «Warkanty Beseelt-» ausgestellt Für Diese-ist« »O III-;
sche Vaupläpe für Wohnhäaser suclzenz für Kapitalanlage ist in Sau Ist-via nie eben Iet
dagewesea. Das Eigenthumist latzltch vermessen and, die Grenzen sind festgesett s
Wir etsachen Alle, welche Gwndeigentham zu kaufen beabsichtigen, sich diese Las MM
sie anderswo kaufen. Wir stellen za diesem Zwecke« Fuhrwerk zur Vers-Totens. M M
; Information und Cinzelnheiten spreche man vor bei «
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Der Sau Antonio um 10: 25 Botm. verlassenve Zug bat Oktroi-muss
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